Markt & Medien. Informationen für Kunden, Agenturen und Entscheider MUM. Gute Nahrung landet im Müll

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1 72134 Ausgabe Juni 2011 Markt & Medien Informationen für Kunden, Agenturen und Entscheider Foto: G. Fessy/CJUE Klagen erlaubt Verstöße gegen Vorschriften zum Schutz der Natur, des Wassers oder der Luftreinhaltung Umweltverbände konnten bislang ihr Anliegen nicht vor deutsche Gerichte bringen. Doch nun haben die obersten EU-Richter entschieden, Umweltschützer müssen auch im Interesse der Allgemeinheit gegen Projekte mit Auswirkungen auf Mensch, Tier und Natur klagen können. Konkret ging es bei dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg um das geplante Trianel Steinkohlekraftwerk im nordrhein-westfälischen Lünen. Geklagt hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). u Gute Nahrung landet im Müll Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO der UN schlägt Alarm: 1,3 Milliarden Tonnen an Nahrung landen jährlich im Müll. Das sei mehr als die Hälfte der weltweiten Getreideernte pro Jahr, erklärt die FAO in ihrem altuell veröffentlichten Bericht. In Entwicklungsländern gingen Nahrungsmittel vor allem wegen Missernten oder schlechter Infrastruktur verloren. Dagegen lassen sich in Industriestaaten die Verluste auf das Verhalten der Verbraucher zurückführen, die vollkommen essbare Lebensmittel wegwerfen, kritisiert die Organisation. Massenhaft gefährliche Waren Ganze Mal schlug im letzten Jahr das europäische Warnsystem RAPEX Alarm so oft wie nie zuvor. Das System sorgt dafür, dass gefährliche Produkte schnellstmöglich vom Markt genommen werden. Innerhalb Europas führt Deutschland die Negativliste an: 204 Risikoprodukte wurden hierzulande gemeldet. Am häufigsten beanstandeten die Prüfer Textilien, die oftmals Hautreizungen verursachen, Spielzeuge, an denen sich Kinder verschlucken können, sowie Elektroartikel von extrem schlechter Qualität, etwa Produkte, die Stromschläge verteilen. Mehr als die Hälfte der monierten Waren stammt aus China. inhalt Titelthema 01 Wa(h)re Rohstofflager So testet ÖKO-TEST 03 Mustertapeten und Akkubohrschrauber Spezial 04 Dämmstoffe aus Holz: Wärmedämmung aus dem Wald 05 Holzbautechniken: Hightech statt Holzhütte 06 Photovoltaiktrends: Solarkraft? Ja, bitte! Marktdaten 08 Energie/Umwelt 09 Bauen/Wohnen/Renovieren 10 Kinder/Familie 11 Freizeit/Technik Heftvorschau 12 Heftvorschau im Detail News & Trends 14 Neues aus dem Markt 17 Porträt Revue 18 Warenkunde/Rezept/Buchtipp ÖKO-TEST Online 19 W3B-Auswertung Impressum und Ansprechpartner Wa(h)re Rohstofflager Es ist erst ein paar Wochen her, dass Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, die Deutschen aufforderte, ihre Handys länger zu nutzen. Knapper werdende Rohstoffe und die verheerenden Umweltauswirkungen bei der Altgeräteentsorgung in Drittländern, ließen die Wegwerfmentalität der Verbraucher nicht mehr zu. Immerhin über eine Million Tonnen Elektrogeräte werden in Deutschland pro Jahr zu Müll. Ein Notebook ist ein wahres Rohstofflager. Unter der Plastikhülle stecken Zinn und Nickel, Kupfer und Aluminium, Palladium, Silber und sogar ein wenig Gold. Ähnlich sieht es in einem durchschnittlichen Handy aus: In ihm verbergen sich zwar nur zwölf Gramm Kupfer, kaum zwei Gramm Eisen und so wenig Gold, dass auch eine exakte Küchenwaage überfordert wäre. Allerdings: Es ist längst nicht das einzige Handy, das ausrangiert oder kaputt in Schubladen oder Kellerregalen schlummert. Nach Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe auf Basis von Zahlen des Umweltbundesamtes fristen allein hierzulande 60 Millionen Handys ein unbeachtetes Dasein. Zusammen enthalten sie neben 30 Tonnen Silber auch drei Tonnen Gold. Nicht zu verachten sind daneben die rund Tonnen Kupfer und 151 Tonnen Aluminium in den Telefonen. Würden sie zurückgewonnen, wäre das ein beachtlicher Beitrag zur Schonung der Umwelt, betont Andreas Habel, Referent beim Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse). Beim Recycling einer Tonne Aluminium aus Altgeräten fallen elf Tonnen weniger Kohlendioxid an als bei der energieaufwendigen ursprünglichen Herstellung des Metalls, eine Ersparnis von 94 Prozent. Um eine Tonne Kupfer zu gewinnen, müssten Tonnen Gestein in einer Kupfermine gefördert und aufbereitet werden oder aber 14 Tonnen alter Elektrogeräte. Aufruf des UBA- Präsidenten Da passt es, dass Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, die Bürger erst jüngst zu einem sorgsameren Umgang mit Handys aufforderte. Geht es nach ihm, sollen die Verbraucher ihre Mobiltelefone länger nutzen. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Preise für Rohstoffe deutlich angestiegen sind. Allein Kupfer sei seit dem Ende der letzten Wirtschaftskrise doppelt so teuer geworden, betont Jochen Flasbarth. Den Materialwert der mehreren Millionen aussortierten Mobiltelefone in deutschen Haushalten schätzt die Behörde auf mindestens 65 Millionen Euro. Entsprechend verlangt Jochen Flasbarth von der Industrie, alte Modelle wiederaufzubereiten. Als Handyhersteller sollte ich ein natürliches Interesse haben, möglichst viele alte Handys zu recyceln, anstatt die Rohstoffe für jedes neue Gerät teuer auf dem Weltmarkt einzukaufen, sagte er dem Hamburger Abendblatt. Ihn stört, dass die Industrie mit ihrer Tarifstruktur die Kunden zu einer ständigen Neuanschaffung von Handys drängt. Innovativ und ressourcenschonend wäre es, statt bei Vertragsverlängerung immer ein neues Gerät zu subventionieren, dem Kunden eine kostenlose Dienstleistung zu schenken. Gleichzeitig fordert das Umweltbundesamt die Politik zum Handeln auf. In Anlehnung an die Öko-Design-Richtlinie der EU könnten beispielsweise nur noch Handys zugelassen werden, die einen bestimmten Anteil an recycelten Materialien aufweisen. 40 Mio. Tonnen weltweit Weltweit wächst die Menge des anfallenden Elektromülls jährlich um 40 Millionen Tonnen, besagt eine im Februar 2010 veröffentlichte Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Kein Wunder: Wurde ein 1997 gekaufter PC im Schnitt noch sechs Jahre lang genutzt, werden heutige Modelle oft schon nach zwei Jahren durch einen editorial juni termine Stets ist die Sprache kecker als die Tat. (Friedrich v. Schiller) Mit sensazionell Modell GWK 9091 Sie bekomen nicht teutonische Gemutlichkeit fuer trautes Heim nur, auch Erfolg als moderner Mensch bei anderes Geschleckt nach Weihnachtsganz aufgegessen und laenger, weil Batterie viel Zeit gut lange. Zu erreischen Gluckseligkeit unter finstrem Tann, ganz einfach Handbedienung von GWK 9091: 1. Auspack und freu. 2. Slippel A kaum abbiegen und verklappen in Gegenstippel B fuer Illumination von GWK Mit Klamer C in Sacco oder Jacke von Lebenspartner einfraesen und laecheln fuer Erfolg mit GWK Fuer eigens Weihnachtsfeierung GWK 9091 setzen auf Tisch. 5. Fuer kaput oder Batterie mehr zu Gemutlichkeit beschweren an: wir, Bismarckstrasse 4. Fuer neue Batterie alt Batterie zurueck fuer Sauberwelt in deutscher Wald. Bedienungsanleitung für elektrische Weihnachtskerzen (Quelle: sueddeutsche.de) Klassikwelt Bodensee; Friedrichshafen Intersolar München; Fachmesse und Kongress für Solartechnik Dult Salzburg; Volksfest Art Basel; internationale Kunstmesse Rohvolution Augsburg; Rohkost-Messe Südwest Messe Villingen-Schwenningen; Home & Garden Hamburg Modatex Essen; Fashion Fair FIFA Frauen-WM 2011 Eröffnungsspiel: Deutschland Kanada Consense Stuttgart; Kongress und Fachausstellung für nachhaltiges Bauen

2 Wa(h)re Rohstofflager 2 Juni Millionen Handys liegen nach Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe allein hierzulande unbeachtet in Schubladen und Kellern. Das sind umgerechnet 3 Tonnen Gold, 30 Tonnen Silber, Tonnen Kupfer, 151 Tonnen Aluminium und 105 Tonnen Zinn. Die Lebensdauer eines Mobiltelefons ist kurz: Im Schnitt wird jedes Gerät 18 bis 24 Monate benutzt und dann durch ein neues ersetzt. Weltweit wächst die Menge des anfallenden Elektromülls jährlich um 40 Millionen Tonnen. schnelleren Rechner ersetzt. Handys haben sogar nur eine durchschnittliche Lebenserwartung von 18 Monaten. Gleichzeitig kaufen sich immer mehr Menschen solche Geräte und ersetzen sie binnen kurzer Zeit. Viele der Hightechgeräte werden, wenn sie ersetzt und ausrangiert sind, nicht fachgerecht zerlegt, sondern fliegen in den Müll. Allein in den USA landen nach Erhebungen der US Environmental Protection Agency jährlich 4,6 Millionen Tonnen Elektroschrott auf Halden. Schätzungen zufolge werden 50 bis 80 Prozent des in den Industrieländern anfallenden Abfalls freilich exportiert und ruinieren in Städten wie Accra, Delhi oder Lagos nicht nur die Gesundheit der Menschen, die sich mit der Zerlegung der Geräte einen eher kargen Lebensunterhalt verdienen, sondern auch die Umwelt. Rentable Giftschleudern Um an die Metalle und Bauteile zu gelangen, werden Gehäuse zertrümmert und isolierte Kabel im offenen Feuer abgeschmort. Dabei zeigt sich, dass es sich bei Mobiltelefonen, Gefrierschränken und Rechnern nicht nur um Rohstoffquellen handelt, sondern bei unsachgemäßer Zerlegung auch um veritable Giftschleudern. Die ausgedienten Geräte enthalten PVC, das beim Verbrennen hochgiftige Dioxine und Furane freisetzt. Ihre Leiterplatten und Gehäuse wurden mit bromierten Flammhemmern vor Entzündung geschützt, die sich, wenn sie freigesetzt und vom Körper aufgenommen werden, fatal auf Gehirnfunktionen auswirken und das Hormonsystem beeinträchtigen können. Röhrenbildschirme, die in den vergangenen Jahren in Europa reihenweise ausgesondert wurden und in Afrika auf der Suche nach Metall und Draht zertrümmert werden, enthalten Blei, das Nervensystem und Fortpflanzungsorgane schädigt. Wenn demnächst ausgediente Laptops zunehmend auf den Halden landen, wird die Lage keinen Deut besser. Deren Displays enthalten Quecksilber, das vor allem bei Kindern das Gehirn erheblich in Mitleidenschaft zieht. Cadmium wiederum, das sich lange in den wiederaufladbaren Batterien von Handys und Laptops befand, schädigt Nieren und Knochen. Der Schrott wird einfach umdeklariert Eigentlich dürfte derlei giftige Fracht gar nicht nach Ghana, Nigeria, Indien oder China gelangen. Bereits vor über 15 Jahren wurde die Basler Konvention beschlossen, mit der die grenzüberschreitende Verbringung gefährlicher Abfälle und ihre Entsorgung untersagt wird. Es gibt aber zwei Probleme. Zum einen haben die USA als eines der wichtigsten Herkunftsländer von Elektroschrott das Papier bis heute nicht unterzeichnet. Zum anderen werden ausgediente Rechner und Handys auch aus Europa, wo es fast ein Dutzend weitere Übereinkommen, Verordnungen, Gesetze und Richtlinien zum Umgang mit Elektroabfall gibt, auf den Weg in den Süden geschickt allerdings offiziell nicht als Schrott, sondern als alte, aber noch funktionierende Geräte. Und Exporte von wirklichen Gebrauchtgeräten, sagt Ulrich Smeddinck vom Umweltbundesamt (UBA), seien zulässig und durchaus erwünscht. Was freilich in den Häfen in Hamburg oder Rotterdam auf den Weg gebracht wird, sind zum großen Teil keine Gebrauchtgeräte, sondern Schrott. Nur manchmal ist das auf den ersten Blick zu sehen, klagt Stephanie Schilling vom Hamburger Institut Ökopol, das im Auftrag des UBA eine Studie über den Elektromüll und dessen komplizierte Wege angefertigt hat: Röhrenbildschirme, die lose in einen Container geschüttet waren, funktionieren spätestens nach ihrer Ankunft nicht mehr. Oft aber wird der Abfall hinter einigen funktionsfähigen Geräten versteckt oder in Gebrauchtwagen verstaut, die mit zugeschweißten Türen an Bord gebracht werden. Zum Telefonieren oder Surfen eignen sich die Handys und Rechner nicht mehr. Neun von zehn Rechnern, die in Ghana ankommen, sind schlichtweg Schrott, wird der dortige Umweltaktivist Mike Anane zitiert: Wir gehen unter in Lawinen von Elektroschrott. Die Umwelt wird ruiniert Die Arbeitsbedingungen vor Ort sind das eine, das andere die Auswirkungen auf die Umwelt. Erd- und Sedimentproben, die auf ghanaischen Elektroschrottlagerplätzen entnommen wurden, wiesen eine teils 100- fach höhere Belastung mit Blei und deutlich erhöhte Konzentrationen von Cadmium sowie Phthalaten auf, die in der Industrie als Weichmacher für Kunststoffe eingesetzt werden. Die Chemikalien reichern sich in Grundwasser und Boden an und drohen zu einer jahrzehntelangen Belastung zu werden. In Guyiu in China, wo Arbeiter mit dem Zerlegen alter Elektrogeräte beschäftigt sein sollen, hat das bereits dazu geführt, dass das Trinkwasser verseucht ist. Mitverantwortlich für die unhaltbaren Zustände sind auch deutsche Konsumenten. Diesen Schluss lässt die Ökopol-Studie im Auftrag des UBA zu, die im Frühjahr 2010 vorgelegt wurde und nicht nur die bislang konkretesten Zahlen zu den Exportmengen bei Elektroschrott nennt, sondern auch die Wege nachvollzieht, auf denen dieser gesammelt und verschifft wird. Gestützt auf komplizierte Analysen unter anderem von Zolldokumenten, kommen die Autoren zu dem Schluss, dass allein im Jahr 2008 ungefähr Tonnen alter Elektrogeräte ins Ausland gebracht wurden, wobei es sich meist um Geräte in sehr schlechtem Zustand gehandelt habe, wie aus dem deklarierten Wert von nur drei Euro zum Beispiel für einen Videomonitor hervorgeht. Vielfach gehe es um Technik, die nach dem Import keinen Gebrauchsnutzen habe und sofort als Abfall zu entsorgen sei im Klartext: um Schrott. In der Bundesrepublik greift seit März 2005 das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten, mit dem die vier Jahre zuvor verabschiedete EU-Richtlinie über Waste Electrical and Electronic Equipment, kurz WEEE, in nationales Recht umgesetzt wurde. Seither sind Bürger verpflichtet, ausgediente Drucker und Wäschetrockner, TV-Geräte und Computer an Sammelstellen abzugeben oder abholen zu lassen. Danach werden diese demontiert, von Schadstoffen befreit und in noch gebrauchsfähige Baugruppen oder solche Teile zerlegt, aus denen die Rohstoffe wiedergewonnen werden können, und zwar nahezu vollständig. Geräte, die in kommunalen Sammelstellen abgegeben wurden, müssen von den Herstellern und Importeuren zurückgenommen werden. Die Organisation erfolgt durch die eigens gegründete Stiftung Elektro- Altgeräte-Register, die Aufsicht hat das Umweltbundesamt. Strategien dagegen Was lässt sich nun gegen diesen Irrsinn unternehmen? Weil Exporte von Elektrogeräten kaum vollständig zu vermeiden sind, setzt etwa die Umweltorganisation Greenpeace unter dem Stichwort Clean up! auf die Begrenzung der ökologischen Folgen. Hersteller sollen besonders schädliche Substanzen wie Flammenhemmer oder PVC aus neuen Handys und Rechnern verbannen, ein Ziel, das auch von einer EU-Richtlinie von 2002 vorgegeben wird. Zudem sollen die Elektronikkonzerne volle Verantwortung für ihre Produkte bis zu deren Lebensende übernehmen, indem sie diese einsammeln und selbst fachgerecht entsorgen. Die vollständige individuelle Verantwortung der Hersteller sei in der WEEE-Richtlinie bisher nicht klar genug festgeschrieben, sagt Tim Dowdall, Koordinator der Kampagne bei Greenpeace International in Amsterdam. Zudem werde diese in den Mitgliedsstaaten oft nur sehr unzureichend umgesetzt. Die Umweltschutzorganisation unterstützt deshalb eine, wie Dowdall es formuliert, Koalition fortschrittlicher Unternehmen, die im Zuge der laufenden WEEE-Überarbeitung auf eine Stärkung der Herstellerverantwortung drängen. Vor allem aber gibt Greenpeace regelmäßig selbst den Guide to Greener Electronics heraus, der dokumentiert, wie erfolgreich die wichtigsten Produzenten beim Kampf gegen Schadstoffe und das Elektromüllproblem sind. Das wird auf einer knallbunten Skala von eins bis zehn angezeigt. Schon beim Kauf auf Schadstoffe achten Klar ist allerdings auch, dass selbst die engagiertesten Bemühungen verpuffen, solange die Nutzer der Geräte beim Kauf neuer Technik zwar auf elegante Monitore, große Arbeitsspeicher und niedrigen Stromverbrauch achten, aber Hinweise dazu übersehen, ob der Rechner weniger Schadstoffe als üblich enthält. Und auch der Hinweis, wo ein ausgemustertes Mobiltelefon zurückgegeben werden kann, nutzt wenig, wenn er von den Käufern überlesen wird. Hin und wieder wird überlegt, ob das Elektrorecycling mit kleinen finanziellen Anreizen in Schwung gebracht werden kann: Aus Frankreich wurde im Juni 2009 gemeldet, dass die Regierung über ein Handypfand nachdenke. In Rede stand eine Umweltgebühr in Höhe von fünf Euro, die beim Kauf eines Telefons entrichtet und nach dessen Rückgabe an den Anbieter zurückerstattet werden sollte. Umgesetzt sind die Pläne, die UBA-Experte Ulrich Smeddinck durchaus sympathisch findet, bisher freilich nicht, und auch in der Bundesrepublik werden derlei Maßnahmen derzeit nicht diskutiert. Die UBA-Studie setzt daher vorerst auf Einsicht bei Konsumenten und fordert, die Öffentlichkeit solle verstärkt über die eigene Rolle im Zusammenhang mit dem Export von Elektronikaltgeräten und dessen negativen Folgen informiert werden. Eigentlich, sagt Andreas Habel vom Entsorgerverband bvse, müsste man schon in den Schulen ansetzen und erklären, dass die Geräte nicht in den Hausmüll gehören. Womöglich kühlt das innige Verhältnis zum Mobiltelefon nach dessen Hinscheiden weniger stark ab, wenn die Besitzer erfahren, welche Schatzkästchen sie für ihre Turtel-SMS oder zum Musikhören verwendeten: Die Handys von 41 Schülern enthalten zusammen ein Gramm Gold. Wer sichergehen möchte, dass sein gebrauchtes Handy fachgerecht zerlegt wird und zudem einen guten Zweck erfüllt, kann es in einem gemeinsamen Projekt von Deutscher Umwelthilfe und Telekom abgeben, das seit 2003 besteht und zwischen und Geräte im Jahr erfasst. Die Telefone können in allen Telekom-Läden abgegeben oder nach Herunterladen eines Versandetiketts im Internet ohne Kosten eingeschickt werden. Zu 90 Prozent handle es sich um defekte oder sehr alte Geräte, die zur Rückgewinnung des Materials genutzt werden, sagt DUH-Projektbetreuer Stefan Holzmann. Ein Teil wird auch weiterverkauft. Autoren: Hendrik Lasch/Sandra Klein

3 Juni 2011 So haben wir getestet 3 Akkubohrschrauber Schrauben schlapp und was ist von seiner Kapazität nach einigen Malen be- und entladen noch übrig? Neben Messwerten zu den Leistungen der weiter ein Problem. In der Müllverbrennung können sich daraus gesundheitsschädliche Dioxine bilden. Auch der verbreitete Einsatz bromierter Kraftprobe: Die Geräte wurden langsam bis fast zum Stillstand heruntergebremst und dabei das maximal erreichbare Drehmoment gemessen. Die Hersteller geben meist deutlich höhere Werte an. Diese beziehen sich auf den harten Schraubfall, in dem das Gerät einer plötzlichen Vollbremsung unterzogen wird. Dieser Wert sagt weniger darüber aus, wie stark der Akkubohrschrauber beim Arbeiten wirklich ist. Foto: Labor Der Einkauf Viele Markenhersteller haben noch immer (preisgünstigere) Akkubohrschrauber mit Nickel-Cadmium-Akkus im Programm. Wir haben die umweltbelastende Technologie bewusst nicht mehr mit in den Test genommen, sondern ausschließlich Geräte mit modernen Lithium-Ionen-Akkus. Wir wählten die bei Heimwerkern beliebte Gruppe der 14,4-Volt-Geräte mit zwei Gängen aus. Anders als noch vor zwei Jahren bieten inzwischen auch die Baumarkteigenmarken überwiegend Lithium-Ionen-Geräte an. Die preisliche Spannbreite in diesem Test reicht von Baumarkteigenmarken für knapp 80 Euro bis hin zu Markengeräten für knapp 200 Euro. Die Praxisprüfung Einen besonderen Schwerpunkt haben wir auf die Qualität der Akkus gesetzt. Macht er schon nach ein paar Geräte war uns auch das Urteil von Menschen wichtig: Drei Experten vom VDE-Prüfinstitut Offenbach testeten für uns aus, ob das Schrauben und Bohren mit den Geräten ein Kraftakt ist oder gut von der Hand geht und ob die Einstellungen für Menschen mit unterschiedlich großen Händen leicht zu bedienen sind. Die Materialprüfung Dunkle Werkzeuggriffe sind wegen Schadstoffbelastungen in Verruf geraten. Wir ließen die Griffe der Akkubohrschrauber auf Phthalatweichmacher und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) untersuchen. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in Steckern und Kabeln sind Flammschutzmittel auf Platinen ist problematisch für die Umwelt. Die Bewertung Schadstofffreie Werkzeuggriffe sind aus Sicht von ÖKO-TEST ein wichtiges Ziel. Doch wenn das Gerät nicht gut funktioniert oder ein elektrisches Sicherheitsrisiko darstellt, taugt der ganze Akkuschrauber nichts. Daher gewichten wir das Ergebnis der Praxisprüfung bei diesem Test höher als die Materialzusammensetzung. Von den Ergebnissen der Anwenderprüfung zählt das Schrauben in Holz, als häufigste Aufgabe eines Akkubohrschraubers, am stärksten und das seltener vorkommende Bohren in Stahl am wenigsten. Mustertapeten Lassen sich die Tapeten auch schön glatt anbringen? Oder schlagen sie Blasen, Falten, verziehen sie sich? Alles in allem waren die Prüfer mit den Tapeten zufrieden. Sie ließen sich gut handhaben, rissen nicht und behielten die Form. Das A und O beim Tapezieren ist der richtige Untergrund. Je ebener und glatter dieser ist, desto besser ist das Ergebnis. Insgesamt wurden 150 Quadratmeter Untergrund vorbereitet: glatt, sauber, trocken, tragfähig und weiß pigmentiert. Alle Fotos: Erich Mehrl/Archivmehrl Der Einkauf Die ÖKO-TEST-Einkäufer waren in verschiedenen Baumärkten und bei Raumausstattern unterwegs, um Mustertapeten einzukaufen. Problematische Inhaltsstoffe Tapeten sollen gut aussehen. Das stellt einige Anforderungen an das Material. Die Farbe soll lichtbeständig sein, die Oberfläche waschbeständig, und damit die Tapete später schön an der Wand liegt, muss sie sich gut verarbeiten lassen. Die wenigsten Modelle bestehen nur aus Papier und Druckfarbe, häufig werden auch Kleb- und Kunststoffe verarbeitet. Um alle Anforderungen zu erfüllen, greifen die Hersteller zu einer Vielzahl von Problemstoffen. Umweltbelastende optische Aufheller sorgen für strahlend weißen Eindruck, Kunststoffe, etwa PVC, machen die Tapeten abwaschbar, müssen aber häufig mit Phthalatweichmachern elastisch und mit zinnorganischen Verbindungen hitze- und lichtbeständig gemacht werden. Phosphororganische Verbindungen sollen die Tapeten schwerer entflammbar machen, nicht zuletzt können bedenkliche halogenorganische Verbindungen über das Bleichen des Papiers oder die Farben ins Produkt gelangen. Teilweise gasen Stoffe aus und verpesten nicht nur beim Tapezieren die Raumluft. Unsere Labore haben daher nach flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) gesucht. Auch der Frage, ob krebserregende Azo- und Allergien auslösende Dispersionsfarben eingesetzt wurden, gingen wir in diesem Test nach. Der Praxistest Wie sich die einzelnen Tapeten verarbeiten lassen, prüfte für uns der Bei den meisten Vliestapeten entfallen Weichzeiten. Der Kleister kommt direkt auf die Wand, die Tapete wird zugeschnitten, aufgerollt und ins Kleisterbett gelegt. So einfach, wie die meisten Hersteller diesen Vorgang in ihrer Anleitung beschreiben, ist es allerdings in der Praxis nicht. Maler- und Lackierermeister Peter Hoffmann mit Unterstützung seiner Schüler Auszubildende der Fachstufe Maler und Lackierer in der August-Bebel-Schule in Offenbach. Tapeziert wurden vier Bahnen jeder Tapete und das streng nach den Vorgaben der Hersteller. Bewertet wurde die Handhabung vom Zuschneiden über das Tapezieren bis hin zum Entfernen von Kleisterflecken. Auch die Qualität der Verarbeitungsanleitung wurde geprüft. Die Bewertung Tapeten sollen sich gut verarbeiten lassen, denn nur dann sehen sie auch gut aus. Ebenso wichtig ist, dass sie den Wohnraum nicht mit Schadstoffen be- Beim Abrollen der Tapete ins Kleisterbett ist die Gefahr groß, dass Kleister auf die Sichtseite kommt. Auch in den Fugen drückt sich häufig Leim durch. Die Kunst ist nun, diese Flecken möglichst spurlos zu entfernen. Mit einem leicht angefeuchteten Tuch tupften die Auszubildenden die Oberfläche ab, solange die Kleisterflecken noch frisch waren. Rubbeln war streng verboten. Richtig fleckenfrei blieb nur die Hälfte der Tapeten. lasten. Eine Tapete, die voller Schadstoffe steckt und im Testergebnis Inhaltsstoffe ungenügend abschneidet, können wir auch trotz sehr guter Verarbeitungsqualitäten nicht empfehlen. Sie bekommt auch ungenügend im Gesamturteil. Umgekehrt sind schadstofffreie Tapeten, die bei der Verarbeitung Schwierigkeiten machen und kein zufriedenstellendes Ergebnis liefern, nichts als ein Ärgernis. Daher kann das Gesamturteil auch nicht besser sein als das Testergebnis der Praxisprüfung. Richtig gut sind also nur Tapeten, die sowohl schadstofffrei als auch gut zu verarbeiten sind.

4 Dämmstoffe aus Holz 4 Juni 2011 Wärmedämmung aus dem Wald Holz ist nicht nur ein Werkstoff, aus dem zahlreiche Häuser gebaut werden. Und nicht nur ein edles Material für schöne Oberflächen. Der nachwachsende Rohstoff sorgt gut versteckt in vielen Bereichen des Hauses auch für hervorragenden Wärmeschutz, im Winter wie im Sommer. Ob Zellulose, Kork oder Schafwolle: Unter den Dämmstoffen aus Nawa- Ro, den nachwachsenden Rohstoffen, nehmen solche aus Holzfasern eine führende Stellung ein. Denn das Restholz, aus dem die Platten, Matten und Flocken hergestellt werden, ist ausreichend vorhanden. Sind die Produkte zudem mit den Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert, kann man davon ausgehen, dass sie aus einer Forstwirtschaft stammen, die hohen Ansprüchen an die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder genügt. In Plattenform werden Holzfaserdämmstoffe in zwei unterschiedlichen Verfahren hergestellt: Beim sogenannten Nassverfahren werden die vorher gehackten und zerfaserten Holzbestandteile mit reichlich Wasser zu einem Brei vermengt und dann ähnlich wie bei der Papierherstellung gepresst, getrocknet und in Form gebracht. Durch die bei der Trocknung entstehende Hitze von 160 bis 220 Grad wird das holzeigene Bindemittel Lignin aktiviert und sorgt dafür, dass die Fasern zusammenkleben. Der Vorteil dieser traditionellen Methode: Außer Wasser und Holz sind bei Standardware keine Zusätze notwendig. Nur für wasserabweisende Platten und besonders feste Qualitäten werden Harze oder Bitumen beigefügt. Nachteilig ist der hohe Wasser- und Energiebedarf bei der Fertigung. Mit der Wiederverwendung des ausgepressten Wassers und teilweise der treibhausfreundlichen Beheizung der Anlagen mit Holz lindern dies die Hersteller. Beim Trockenverfahren werden die Holzfasern getrocknet und dann mit einem sogenannten Polyurethankleber (PMDI) vermengt, der für die Festigkeit und gegebenenfalls für feuchtigkeitsabweisende Eigenschaften sorgt. Flexible Dämmplatten enthalten elastische Fasern aus textilem Polyethylen oder, bei einem Hersteller, aus ökologisch vorteilhafter Maisstärke. Mit einem Gemisch aus Dampf und Luft wird der Kleber zum Aushärten gebracht. Vorteil des Trockenverfahrens: Der Energiebedarf für die Herstellung ist geringer. Nachteil: Das Endprodukt besteht nicht mehr ausschließlich aus Holz. In der Öko-Bilanz gleichen sich die jeweiligen Vor- und Nachteile der beiden Verfahren insgesamt aus; eine aktuelle Stellungnahme des Bremer Umweltinstituts bestätigt zudem die Unbedenklichkeit der verwendeten PMDI-Binder für die Verarbeiter auf der Baustelle und die Nutzer der Gebäude, sagt Thomas Schmitz-Günther, Geschäftsführer von Natureplus. Der unabhängige Verein hat zahlreiche Produkte nach den strengen Richtlinien seines europäischen Qualitätszeichens (www.natureplus. org) zertifiziert, hergestellt sowohl im Nass- wie im Trockenverfahren. Die beauftragten Prüfinstitute begutachten dabei nicht nur die Gebrauchstauglichkeit und machen Auflagen für die nachhaltige Herkunft und Herstellung; sie prüfen nicht zuletzt Schadstoffgehalte und Emissionen. Weniger aufwendig hergestellt sind Einblasdämmungen für Außenwände und Dächer. Ein großes Gebläse presst Holzfasern in vorbereitete Zwischenräume, zum Beispiel zwischen oben und unten abgedeckte Dachsparren. Bei der Herstellung von Fertighäusern kommen Schüttungen aus Holzspänen zum Einsatz; die Reststoffe aus der Sägerei werden dazu zum Beispiel mit Molke und Soda behandelt. Sowohl Einblasdämmungen als auch Schüttungen kommen aber vergleichsweise selten zur Anwendung. Einsatz rund ums Haus Holzfaserdämmstoffe sind ausgesprochen vielseitig. Vor allem als Platten sind sie je nach Festigkeit, die Fachleute sprechen von Rohdichte, für fast alle Aufgaben geeignet. Nur bei dauerhaft feuchter Umgebung, etwa an Kelleraußenwänden, müssen sie passen. Der Klassiker unter den Holzfaserdämmungen ist die Dämmung von Dächern, auf, zwischen oder unter den Sparren, und die Dämmung von Außenwänden bei Holzhäusern. Aber auch die nachträgliche Innendämmung oder der Einsatz als verputztes Wärmedämmverbundsystem auf Wänden aus Holz oder Mauersteinen ist möglich. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein neues Haus oder um die Sanierung eines Altbaus handelt. Gerade Ob als Flocken oder als flexible Dämmmatte Holzfasern sind vielseitig einsetzbar. Die Verarbeitungshinweise der Hersteller sollten trotzdem unbedingt beachtet werden. Alle Fotos: Steico AG bei der Altbauerneuerung können die feuchtigkeitsleitenden und diffusionsoffenen Eigenschaften von Holzfaserdämmstoffen von Vorteil sein, da bestehende Feuchtigkeit nach und nach entweichen kann. Je weicher eine Holzfaserdämmung ist, umso besser dämmt sie. Die sogenannte Wärmeleitfähigkeit von Dämmplatten für Dächer und Außenwände und von Flocken zum Einblasen liegt wie bei vielen anderen Dämmstoffen bei 0,039 bis 0,045 W/ (mk). Sind die Platten fester, etwa um unter der Dachdeckung die Konstruktion zu schützen, verschlechtert sich die Wärmeleitfähigkeit auf 0,045 bis 0,055 W/(mK). Spezielle Ausführungen konkurrierender Dämmstoffe, also vor allem künstliche Mineralfasern oder Hartschaum, dämmen allerdings etwa 10 bis 20 Prozent besser und können für die gleiche Dämmwirkung daher entsprechend dünner sein. Im Sommer kühl unterm Dach Doch winterliche Kälte ist nicht alles. Gerade bei Dachdämmungen, aber auch bei Außenwänden, zählt der Schutz vor der Sommerhitze. Durch ihr hohes Gewicht speichern Holzfaserdämmstoffe mehr Wärme und geben diese langsamer an den Innenraum ab. Die Hitzewelle eines Sommertags kommt also deutlich abgeschwächt und später im Innenraum an, als dies bei leichteren Dämmstoffen der Fall ist die Zahl der Tage beziehungsweise Nächte, in denen es unterm Dach unangenehm warm ist, ist geringer. Als Naturprodukt haben Holzfaserdämmstoffe noch weitere Vorteile: Holzfasern können schadlos bis zu 20 Prozent ihres Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Damit sorgen sie für ein ausgeglichenes Raumklima und geben hohe Sicherheit, wenn doch mal Feuchtigkeit eindringen sollte. Sie setzen Wasserdampf so gut wie keinen Widerstand entgegen und eignen sich deshalb für eine diffusionsoffene Bauweise, die zum Beispiel die Austrocknung eines Neubaus beschleunigt. Vor Bauschäden durch kondensierende Feuchtigkeit schützt dann eine Dampfbremse aus Pappe oder Kunststofffolie. Befürchtungen, dass Konstruktionen mit Holzfaserdämmungen bei Bränden eine höhere Gefahr mit sich bringen, haben sich nach Angaben des Informationsdiensts Holz, einer früheren Institution der Holzwirtschaft, nicht bestätigt. Zwar sind alle Holzfaserdämmstoffe als normal entflammbar in die Baustoffklasse B2 beziehungsweise in die Euroklasse E eingeordnet und damit weniger feuerresistent als zum Beispiel Mineralfasern, die als nicht brennbar eingestuft sind. In der Praxis verzögern Holzfasern aber die Erhitzung des Bauteils durch ihre hohe Wärmespeicherkapazität. Zudem bildet sich wie bei Massivholz eine Verkohlungsschicht, die den vollständigen Abbrand hemmt und dafür sorgt, dass das Bauteil unter Feuereinwirkung lange stabil bleibt. Für höhere Anforderungen an den Brandschutz werden Holzfaserdämmstoffe mit Gipsfaserplatten verkleidet. Diese Konstruktionen erfüllen auch Vorschriften für Mehrfamilienhäuser.

5 Holzbautechniken Juni Hightech statt Holzhütte Foto: Michael Flippo/Fotolia.com Holzhaus ist nicht gleich Holzhaus. Wer sich als Bauaspirant mit dem Thema befasst, stößt auf Begriffe wie Holzständerkonstruktion, Rahmenbau, Blockhaus oder Brettstapelelement. Um nicht auf den Holzweg zu geraten, hier ein wenig Holzbautheorie. So oder so gebaut, laut Umfragen interessieren sich immer mehr Bauwillige für Holzhäuser, deren Marktanteil bundesweit bei gut 15 Prozent liegt. Denn für viele Menschen steht ein Holzhaus als Inbegriff für gemütliches Wohnen, besonders das typische Blockhaus. Doch in der Realität auf der Baustelle sind Karl Mays urige Trapperhütten out. Zwar werden noch Häuser aus einfachen Rundstämmen oder verleimten Rundbohlen gebaut, doch die Technik ist schon einige Schritte weiter. Auch ein Haus aus einschaligen Vierkantblockbohlen mit passgenauen Profilfräsungen gilt bei weiter steigenden Anforderungen an den Wärmeschutz als Auslaufmodell. Im Zeichen der Heizenergieeinsparung stehen mehrschalige Blockbohlenwände, die mit einer Außen- oder Innendämmung versehen werden. Die neueste Entwicklung sind Außenwände aus zwei Massivholzschalen und einer dazwischenliegenden Kerndämmung. Um noch bessere Wärmeschutzwerte zu bekommen, fügt man raumseitig eine gedämmte Installationsebene hinzu. Neue Lust an der Bohle Generell gilt: Die Gebäudehülle muss möglichst luftdicht sein, die atmende Wand ist ein bauphysikalisches Märchen. Statt eines Luftaustauschs durch die Außenwand geht es um die Dampfdiffusion. Das sprichwörtlich gute Holzhausklima entsteht hauptsächlich, weil Holzoberflächen viel Feuchtigkeit aufnehmen und dann auch wieder an die Raumluft abgeben. Block- und Massivholzhäuser werden entweder Bohle für Bohle auf der Baustelle errichtet, wobei die Bauherrschaft auch tatkräftig mit anpacken kann oder die Bohlen werden bereits im Werk zu ganzen Wandelementen verbunden und dann wie Fertighäuser in kürzester Zeit mithilfe eines Autokrans vor Ort montiert. Gefache und Ständer Der klassische Fachwerkbau ist eine althergebrachte, aufwendige Holzbauweise, die von Fertighausfirmen kaum praktiziert wird. Stattdessen verbaut man im Fertigbau überwiegend Holzverbundwände aus Holzständern mit Wärmedämmstoff in deren Gefache sowie einer beidseitigen Beplankung aus Holz- und Gipswerkstoffplatten. Die vor Wind und Wetter geschützte Vorfertigung in den Werkshallen ermöglicht einen hohen, reproduzierbaren Qualitätsstandard. Das Ergebnis der oft computergesteuerten Produktion nach industriellen Maßstäben sind Hightechhäuser, die allen Anforderungen der Bautechnik gerecht werden. Zunehmend werden auch die Deckenund Dachelemente weitgehend vorgefertigt und beim Hausaufbau nur noch zusammengefügt. Im Vergleich zum konventionellen Massivbau können Holzfertighäuser auch ohne dicke Hartschaumplatten unterm Außenputz ausgezeichnete Wärmedämmwerte aufweisen. Energiesparhäuser sind längst Standard, und Passivhäuser sowie Plusenergiehäuser stellen für renommierte Unternehmen kein Problem dar. Die Außenwände der Häuser sind im Detail unterschiedlich aufgebaut, das Problem ist: Die einzelnen Konstruktionen und Bauweisen werden von den Hausherstellern und selbst in Fachbüchern nicht einheitlich, bisweilen sogar widersprüchlich bezeichnet. Begriffsverwirrung Bei Fertighäusern handelt es sich nicht um Holzständerbauten, wie meist gesagt wird. Denn dann müsste das Traggerippe der Wände, so die Definition, mit horizontal oder schräg aufgenagelten Brettern beplankt sein. Richtiger wäre es, vom Holzrahmen- beziehungsweise Großtafelbau zu sprechen, bei dem die senkrechten Holzständer und deren Beplankung gemeinsam die Tragkonstruktion bilden. Daher auch der passende Name Holztafelbau. Im Bautempo spitze ist der Raumzellenbau. In diesem Fall fügt der Hersteller die Leichtbauwände im Werk zu fertigen Raumzellen zusammen, um sie auf der Baustelle nur mit den Nachbarbauteilen zu verbinden. Selbst Küchen mit allen Vorinstallationen und geflieste Bäder rollen dann per Tieflader auf der Baustelle an. Filigranskelett und massive Tafeln Neben den Holzverbundbauweisen gibt es im Fertigbau aber auch den Skelettbau, den man als modernes Fachwerk bezeichnen kann. Oft verwenden die Hausbaufirmen dafür hochwertiges Brettschichtholz, das man beim Aufrichten direkt verschraubt oder mit Stahlteilen verbindet. Die Wandflächen können mit Glas oder anderen Baustoffen ausgefüllt werden. Relativ neu sind im Holzhausbau massive Vollholzkonstruktionen, zum Beispiel aus genagelten Brettstapelelementen oder verleimten Sperrholztafeln. Die Brettstapelbauweise kommt ursprünglich aus Skandinavien und wird hierzulande oft von Zimmerei- und kleineren Hausbauunternehmen eingesetzt, die die einzelnen verbauten Elemente bei großen Herstellern zukaufen. Die Brettstapelelemente stellt man aus einzelnen gehobelten Brettern her, die auf einer automatischen Fertigungsanlage aufgestapelt und dann Brett für Brett durch Holzdübel, seltener auch mit Nägeln, verbunden werden. Blocktafeln bestehen aus schichtweise verleimten oder anders zusammengefügten Brettern, Sperrhölzern und anderen Holzwerkstoffen. Holzbauweisen in Stichworten Blockbohlenbau Einschalige oder mehrschalige Massivholzwände aus Bohlen, oft mit Zusatzdämmung. Auf der Baustelle Bohle auf Bohle errichtet oder aus vorgefertigten Wandelementen montiert. Designarchitektur möglich, zum Mitbau geeignet, volles Holzfeeling. Massivholzbau Relativ neue Bauweise. Aus Brettern oder Holzwerkstoffen gefertigte Massivholzelemente, die eine in Wänden tragende oder nicht tragende in Form von Decke und Dach eine immer tragende Funktion übernehmen. Elegante Sichtholzlösungen möglich, gut mit anderen Baumaterialien zu kombinieren. Holzrahmenbau Holzleichtbauweise, vom Fachwerküber den Ständer- zum zimmermännischen Rahmenbau entwickelt. Mehrschichtige Holzverbundwände mit Zusatzdämmung und tragender Wandbeplankung. Damit eine Holztafelbauart. Holztafelbau Die Bauweise des Holzfertigbaus für eine Hausproduktion im industriellen Maßstab. Die dem Holzrahmenbau ähnlichen Verbundkonstruktionen werden für Wand-, Decken- und Dachelemente eingesetzt. Maximaler Vorfertigungsgrad ganzer Wandscheiben. Verbände und Gütegemeinschaften Deutscher Massivholz- und Blockhausverband e. V. (DMBV) Erzgießereistr. 45, München u Deutscher Fertigbauverband e. V. (DFV), Hackländerstraße 43, Stuttgart u Bundesverband Deutscher Fertigbau e. V. (BDF) Flutgraben 2, Bad Honnef u

6 Photovoltaiktrends 6 Juni 2011 Fotos von links nach rechts: Q-Cells SE Solar-Fabrik AG, Freiburg Q-Cells SE Solarkraft? Ja, bitte! Nach der Atomkatastrophe in Japan sind erneuerbare Energien gefragter denn je. Solartechnik kann jetzt helfen, den Umstieg auf eine saubere und sichere Energieversorgung zu meistern. Die Firmen bieten ihren Kunden inzwischen viele effiziente Lösungen für die Sonnenstromernte an. Wir haben uns in der Branche nach Neuigkeiten umgeschaut. An den Börsen spielen Emotionen keine Rolle. Kaum war nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami am 11. März in Japan der erste Reaktorblock des Atomkraftwerks Fukushima explodiert, schossen die Aktien der Solarunternehmen in die Höhe. Solarkonzern Solarworld legte innerhalb von wenigen Stunden um 30 Prozent zu, die Papiere des Solarmodulherstellers Solon stiegen sogar um 67 Prozent. Zwar hat sich der Hype inzwischen wieder gelegt, doch werden die Rufe nach erneuerbaren Energien immer lauter. Die Photovoltaik(PV)-Branche steht in den Startblöcken für den Systemwechsel: Wir stehen bereit und haben in unserem Wegweiser Solarwirtschaft deutlich gemacht, dass ein Ausbau der Stromerzeugung aus Solarenergie von bis zu 70 Gigawatt im Jahr 2020 an neu installierter Leistung in Deutschland möglich ist, sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Für den Hinterkopf: Derzeit sind in Deutschland PV-Anlagen mit rund 20 Gigawatt Gesamtleistung aufgestellt. Die Solarfirmen sind längst auf Wachstum vorbereitet: Angesichts des wachsenden Interesses an der Solarenergie haben sie ihre Produktionskapazitäten für Zellen und Module massiv aufgestockt und ihre Produktvielfalt erhöht. Gleichzeitig haben sich dank Massenproduktion und raschen Innovationen die Preise für Solaranlagen in den vergangenen zwei Jahren halbiert. Es ist mit weiteren Neuentwicklungen und sinkenden Kosten zu rechnen. Vor allem die chinesischen Hersteller bauen ihre Produktionskapazitäten massiv aus und drängen mit günstigen Modulen nach Europa das schürt den Wettbewerbsdruck. Die Firmen legen sich daher mächtig ins Zeug: Sie trimmen ihre Module fieberhaft auf höhere Leistung und präsentieren besseres Aussehen und erhöhte Produktvielfalt. Davon profitieren Kunden, die mit modernsten Sonnendächern noch mehr Öko- Strom ernten können. Die Kehrseite: Sie müssen bei der Angebotsvielfalt erst mal die Spreu vom Weizen trennen. Noch vor wenigen Jahren war der Modulkauf leicht. Die Auswahl beschränkte sich auf wenige Formate und zwei Techniken: einfache multikristalline und die effizienteren monokristallinen Siliciumplatten. Der Installateur bockte sie um 30 Grad gen Süden fertig war das Solarkraftwerk auf dem heimischen Dach. Inzwischen lässt sich die Sonne viel variabler ernten, denn es gibt Module für jede Anwendung: kleine, hocheffiziente Lichtsammler für Privathäuser, größere fürs Gewerbe, leichte Lösungen für die Gebäudeintegration, mobile Module, die auf beweglichen Nachführsystemen, den Trackern, montiert der Sonne nachjagen, oder besonders edel aussehende Varianten. Die Strategie der Firmen: breiter offerieren, mehr Kunden gewinnen. Q-Cells aus Bitterfeld etwa, das neben Zellen neuerdings auch Module herstellt, bietet mit Q.Pro, Q.Base und Q.Smart gleich drei verschiedene Paneele an. Das Q.Pro-Modul ist mit 220 bis 240 Watt besonders leistungsstark und eignet sich daher besonders für Anwendungen mit begrenzter Fläche auf privaten Wohnhäusern. Q.Base rechnet sich dagegen eher auf großen Industriedächern. Es erzeugt pro installiertem Watt weniger Strom als Q.Pro, ist dafür aber in der Anschaffung günstiger. Das Dünnschichtmodul Q.Smart sieht vor allem gut aus. Es ist komplett schwarz und kann daher gut in der Gebäudeintegration eingesetzt werden. Trina Solar aus China hat mittlerweile sogar sechs Modultypen im Portfolio: zwei Standardpaneele, ein Leistungsmodul, eine überdimensionierte Solarplatte für Großanlagen und für Ästheten zwei Designmodule mit schwarzem Rahmen und schwarzer Rückseitenfolie. Kunden wollen heute Leistung und Style. Wir bedienen diesen Wunsch, sagt Trina- Produktmanager Tim Heltner. Schicker und leistungsstärker Power und Ästhetik das sind auch die zentralen Merkmale der beiden neuen Modulserien von Evergreen Solar: Der US-Hersteller bietet leistungsstarke Arbeitstiere für Fabrikdächer ebenso an wie schöne schwarze PV-Platten für das Architektenhaus. Die eigentliche Innovation versteckt sich bei Evergreen-Modulen jedoch hinter dem Glas: Die Firma nutzt Zellen, die dank dünnerer elektrischer Kontakte auf der Frontseite mehr Licht einfangen und daher höhere Leistung liefern. Die Technik basiert auf speziellen Siliziumscheiben den Wafern. Diese werden nicht wie üblich aus Siliciumblöcken gesägt, sondern im sogenannten String-Ribbon-Verfahren nach dem Seifenblasenprinzip zwischen zwei parallelen Drähten aus der Siliciumschmelze gezogen. Dadurch sinken, so Evergreen, Materialverbrauch und CO 2 -Belastung um die Hälfte.

7 Photovoltaiktrends Juni Weniger auf Umweltfreundlichkeit, dafür auf Power setzt die US-Firma Sunpower. Ihre Module bestehen aus energieintensiv gefertigten Rückkontaktzellen: Um Verschattung zu vermeiden, verlegen die Spezialisten die Kontakte von der Zellvorderseite auf den Rücken, wofür allerdings zusätzliche Prozessschritte nötig sind, die eben mehr Energie benötigen. Bei der Leistung zeigt Sunpower der Konkurrenz dafür aber die Hacken: Das neueste monokristalline Paneel der Kalifornier wandelt Licht mit bis zu 19,5 Prozent Wirkungsgrad in Strom um der Durchschnitt schafft 14 Prozent. Die Powerpakete gibt es neuerdings für jeden Standort: Integriert in Flachdachsysteme oder auf Trackern installiert, generieren die Rückseitensammler auch auf Fabrikdächern oder im Freiland Energie. Im Konzert der PV-Topanbieter spielen längst auch chinesische Hersteller mit. Suntech Power zum Beispiel ist im vorigen Jahr nicht nur zum größten Modulproduzenten der Welt aufgestiegen, sondern zählt auch zu den innovativsten Solarfirmen: Es bietet seit Ende letzten Jahres ein Paneel namens Pluto an, das bis 15 Prozent effizienter ist als seine bisherigen Solarplatten. Die monokristalline Variante erreicht mehr als 16 Prozent Effizienz. Den Effizienzsprung ermöglichen neue Zellen mit einer speziell behandelten Oberfläche, die mehr Licht absorbiert, und dünneren Kontakten. Sie verringern den Schattenwurf auf der Vorderseite und sorgen so für eine höhere Stromausbeute. Yingli Green Energy, ebenfalls aus China, bietet seit letztem Herbst ein Monomodul mit 16,5 Prozent Wirkungsgrad an. Panda, so der Name, basiert auf Zellen aus N-Typ- Silivium. Es wird bei der Erzeugung nicht mit Phosphor-, sondern mit Boratomen gespickt, was die elektrischen Eigenschaften des Halbleiters verbessert. Trina Solar wiederum will im Frühjahr 2011 mit Quad-Max-Modulen und 16 Prozent Effizienz nachziehen. Wir erwarten eine Leistungssteigerung bis zu acht Prozent, verglichen mit konventionellen monokristallinen Modulen, sagt Heltner. Die deutsche Solarindustrie wehrt sich vehement gegen die asiatischen Kontrahenten mit Innovationen, aber mehr noch mit starken Appellen an das Markenbewusstsein der Kunden. Neben vielen witzigen Werbeeinfällen wie Wir können auch Schatten oder Wir können sogar Winter schwingt die Branche aber auch gern die verbale Keule gegen die asiatische Konkurrenz: Wir können Qualität, die Chinesen nicht, wetterte Frank Asbeck, Chef des Bonner Solarworld-Konzerns, auf dem Forum Solarpraxis im November. Etwas leisere Töne stimmt der Freiburger Modulproduzent Solar-Fabrik an. Wir stehen international in intensivem Wettbewerb. Dieser Herausforderung begegnen wir mit einem klaren Bekenntnis zu hochwertiger Qualität, sagt Firmenchef Günter Weinberger. Unbestritten sieht sein neuestes monokristallines Modul im edlen Nadelstreifenlook super aus und erreicht zudem mit 14,8 Prozent eine recht gute Effizienz. Nur: Wo Made in Germany draufsteht, sind keineswegs nur deutsche Produkte drin: Die Solar-Fabrik verarbeitet auch importierte Zellen zum Beispiel von Suntech aus China. Made in Germany war gestern Das Mainzer Unternehmen Schott- Solar präsentiert sich ebenfalls qualitätsbewusst und innovativ. So hatte es die Garantie für seine Module stetig verbessert. Kunden wird seit Juni 2010 in jedem Jahr der Garantiezeit eine bis zu zwölf Prozent höhere Modulleistung zugesichert. Bereits im September 2009 hatte Schott- Solar die Gewährleistung für seine Paneele um fünf auf insgesamt 25 Jahre verlängert. Außerdem will das Unternehmen bald mit einem neuen multikristallinen Paneel in Produktion gehen, das mit 15,8 Prozent Effizienz mehr Licht in Strom umwandelt als seine bisherigen Lichtfänger. Die Entwicklung ist bereits weit fortgeschritten. Die Serienfertigung ist der nächste Schritt, sagt Firmensprecher Lars Waldmann. Diese wird allerdings voraussichtlich nicht in Deutschland laufen. Schott- Solar-Chef Martin Heming liebäugelt mit einer Produktion in Asien. Die Massenfertigung könnte im Ausland stattfinden, sagt er. Nach Solarworld und Q-Cells wäre Schott-Solar die dritte große deutsche Photovoltaik- Firma, die wegen geringerer Fertigungskosten in den Osten abwandert. Deutschland wird aber wohl weiterhin der weltweit größte PV-Absatzmarkt bleiben. Ein Grund für diese Annahme: Seit Sommer 2010 wird Solarstrom, den Hausbesitzer selbst verbrauchen, besser vergütet. Die PV-Industrie wittert einen neuen Massenmarkt: Damit Betreiber ihren Eigenverbrauch erhöhen können, bauen die Firmen Systeme zur Kontrolle und Steuerung der Solarstromnutzung sowie zur Zwischenspeicherung überschüssiger Energie. Die Hamburger Firma Conergy offeriert beispielsweise eine VisionBox zur Visualisierung des Solarstromverbrauchs im Haushalt. Das Gerät zeigt auf einem Bildschirm an, wie viel die PV-Anlage gerade produziert und wie groß der Stromverbrauch des Haushalts im Vergleich dazu ist. Der Conergy-Wechselrichter spielt die Erzeugungsdaten der Box zu, den aktuellen Verbrauch misst ein spezieller Zähler im Hausanschlusskasten. Das System macht sichtbar, wann der Solarertrag am höchsten ist. Werfen Nutzer dann stromfressende Geräte wie Waschmaschinen an, können sie ihren Eigenverbrauch um zehn Prozent steigern, erklärt Conergy- Sprecher Alexander Leinhos. Großhändler IBC-Solar und Wechselrichterproduzent SMA haben mit dem IBC SolGuard und dem Sunny Home Manager jetzt Lösungen im Angebot, die das Monitoring von PV-Anlagen mit einer gezielten Steuerung einzelner Hausgeräte kombinieren. Dazu ermitteln die Systeme über Funk, wie viel Energie die Solaranlage gerade erzeugt. In Verbindung mit aktuellen Wetterdaten, die über das Internet abgerufen werden, berechnen sie die Sonneneinstrahlung für mehrere Stunden. Bei positiver Prognose schalten die Systeme automatisch auf Eigenverbrauch und steuern gezielt Verbraucher im Haushalt an. SMA hat zudem einen speziellen Wechselrichter, das Sunny- Backup-System, entwickelt, das nicht selbst genutzte Energie zwischenspeichern kann. So steht Solarstrom auch nachts zur Verfügung. Etliche Newcomer und kleinere Firmen werden, so prophezeien Experten, von finanzstarken chinesischen und europäischen Akteuren früher oder später überrollt. Die Angezählten sehen das selbst etwas gelassener. Ihre Strategie: mit ausgefallenen Produkten Kunden ködern, die sich von der breiten Masse der PV-Erzeuger abheben wollen. Der taiwanesische Elektrokonzern AU Optronics (AUO) zum Beispiel hat als Neueinsteiger ein Modul entwickelt, das sich selbst reinigt und so bis zu vier Prozent mehr Strom produzieren soll. AUO überzieht sein Paneel mit einer spiegelglatten Folie, auf der Schmutz einfach abrutschen soll. Dadurch stören keine Fremdpartikel den Lichteinfall. Systemanbieter Azur-Solar setzt ebenfalls auf die smarte Idee mit der Selbstreinigung. Sein neues Modul soll dank einer mikrostrukturierten Oberfläche nach dem Vorbild von Lotusblumen sogar fünf Prozent mehr Energie liefern. PV-Hersteller Alfasolar aus Hannover packt Zellen dagegen hinter ein Modulglas mit pyramidenförmigen Strukturen. An der Glasinnenseite werden austretende Strahlen so reflektiert, dass sie erneut auf die Zellen treffen also quasi eine zweite Chance zur Absorption erhalten, falls sie nicht schon beim ersten Kontakt vom Silicium verschluckt worden sind. So schafft das Multipaneel überdurchschnittliche 15,4 Prozent Effizienz. Womit Alfasolar vor allem Betreiber mit einem großen grünen Gewissen überzeugen dürfte: Gehen seine Module kaputt, werden sie zurückgenommen und recycelt, müssen also nicht kostenpflichtig auf der Deponie entsorgt werden. Seit September ist Alfasolar Mitglied bei PV Cycle, einem von Solarfirmen gegründeten Verband, der ein freiwilliges Rücknahme- und Recyclingprogramm für Altmodule aufbaut. Hohe Leistung und Nachhaltigkeit kommen beim Kunden gut an, sagt Firmenchef Martin Denz. Bei einer so gewaltigen Auswahl von Modulen, Wechselrichtern und Sekundärelektrik können potenzielle PV-Käufer leicht den Überblick verlieren. Wer keine Lust hat, sich mit so viel Technik auseinanderzusetzen, kann bei Centrosolar eine bequemere Lösung finden. Die Münchner Solarfirma bietet ganz entgegen dem Trend der Individualisierung der PV neuerdings ein Komplettsystem von der Stange an. Cenpac, so der Name, ist in zwei verschiedenen Versionen mit drei oder fünf Kilowatt Leistung erhältlich und besteht aus 16 beziehungsweise 24 Modulen, einem Wechselrichter und einem Montagesystem zur Aufdachinstallation. Die Teile seien, so Centrosolar-Sprecherin Manuela Jakobi, aufeinander abgestimmt. Der Installateur erhalte das System kompakt auf einer Palette und könne es demnach leicht in kurzer Zeit installieren. Einfach Sonne ernten gut möglich, dass Kompaktsysteme in Zeiten verwirrender Vielfalt an Bedeutung gewinnen.

8 8 Marktdaten Juni 2011 Energie/Umwelt Energie- und Umweltthemen sind für ÖKO-TEST-Leser von großem Interesse. 24,4 % der Leser gelten hier als Experten. 92,4 % der ÖKO-TEST-Leser sind insgesamt interessiert an Natur- und Umweltschutz und 47,6 % interessieren sich ganz besonders für Natur- und Umweltschutz. 34 % der ÖKO-TEST-Leser gehören den LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) an und 33 % sind aktive Umweltschützer. 42,7 % achten beim Einkauf darauf, dass die Produkte von Unternehmen stammen, die sozial und ökologisch verantwortungsbewusst handeln. 57,6 % unserer Leser legen bei Nahrungsmitteln Wert auf Produkte aus ökologischem Anbau und 40,2 % achten beim Einkauf darauf, dass die Produkte aus fairem Handel (Fairtrade) stammen, also dass die Erzeuger in den Ländern der Dritten Welt einen fairen Preis für ihre Produkte bekommen. (Quelle: AWA 2010) Strukturdaten des ÖKO-TEST-Magazins mit 3er-Indexsumme Kategorie Umwelt & Energie Umwelt & Energie Umwelt & Energie Umwelt & Energie Basis- ZG Zielgruppe Top Twenty im Ranking Trifft zu (Punkt: von 6): Für umweltfreundliche Produkte bin ich bereit, mehr auszugeben Schon einmal mit Thema regenerative Energien auseinandergesetzt: Schon informiert oder Interesse an Informationen Produkte, die für den Klimaschutz förderlich sind, anderen Produkten vorziehen, auch wenn mehr dafür investiert werden muss: Auf jeden Fall Einstellungen zu Umwelt, Freizeit und Konsum: Trifft zu (Punkt: von 6): Ich bevorzuge schadstoffarme und naturnah hergestellte Produkte hinweis Die Grafiken zeigen die Leistungswerte einer Auswahl der 171 TdW-Titel, basierend auf einer 3er- Indexsumme, die Tausender-Kontakt-Preis (TKP), Reichweite und Affinität zusammenfasst. So wird die Wirtschaftlichkeit eines jeden Titels verdeutlicht. Zur besseren Verständlichkeit werden die Grundzählungen des ÖKO-TEST-Magazins in der Eingangstabelle dargestellt und dann in den Grafiken mit anderen Titeln verglichen. TNP Reichweite Affinität ZG- 3er- Rang % Tsd. Rang Index Rang Anteil % Index Rang 32,16 1 5, , ,99 1 4, , ,99 1 5, , ,26 1 4, , ÖKO-TEST-Leser legen Wert auf Nachhaltigkeit, soziale Verträglichkeit und Qualität Für umweltfreundliche Produkte wird gerne mehr ausgegeben Das Thema regenerative Energien ist von großem Interesse Rang X von 171 TdW-Titeln Rang X von 171 TdW-Titeln TdW 2011; Zielgruppe Jahre; Trifft zu (Punkt: von 6): Für umweltfreundliche Produkte bin ich bereit, mehr auszugeben TdW 2011; Zielgruppe Jahre; Schon einmal mit Thema regenerative Energien auseinandergesetzt: Schon informiert oder Interesse an Informationen ÖKO-TEST-LeserInnen bevorzugen Klimaschutz fördernde Produkte ÖKO-TEST-LeserInnen entscheiden sich beim Kauf für schadstoffarme und naturnah hergestellte Produkte Rang X von 171 TdW-Titeln Rang X von 171 TdW-Titeln TdW 2011; Zielgruppe Jahre; Produkte, die für den Klimaschutz förderlich sind, anderen Produkten vorziehen, auch wenn mehr dafür investiert werden muss: Auf jeden Fall TdW 2011; Zielgruppe Jahre; Einstellungen zu Umwelt, Freizeit und Konsum: Trifft zu (Punkt: von 6): Ich bevorzuge schadstoffarme und naturnah hergestellte Produkte

9 Juni 2011 Marktdaten 9 Bauen/Wohnen/Renovieren Tests und Hintergrundberichte zu den Themen Bauen, Wohnen & Renovieren sind seit 25 Jahren fester Bestandteil der redaktionellen Berichterstattung. Die Verbraucher informieren sich aber nicht nur im ÖKO-TEST-Magazin, sondern nutzen auch die themenaffinen Publikationen von ÖKO-TEST. Dazu gehören Ratgeber, Spezial, Kompakt, Kompass und die Jahrbücher. Gerade durch den neuen Trend Homing werden verstärkt Informationen zu diesem Bereich von Verbrauchern nachgefragt. Die gebildeten, kaufkräftigen ÖKO-TEST-Leser können sich Luxus leisten und investieren in qualitativ hochwertige Produkte. ÖKO-TEST-Leser sind bereit, für die eigenen vier Wände deutlich mehr Geld auszugeben als der Durchschnitt und sie legen Wert auf ein nachhaltiges und qualitativ hochwertiges Investment. hinweis Die Grafiken zeigen die Leistungswerte einer Auswahl der 255 AWA-Titel, basierend auf einer 3er- Indexsumme, die Tausender-Kontakt-Preis (TKP), Reichweite und Affinität zusammenfasst. So wird die Wirtschaftlichkeit eines jeden Titels verdeutlicht. Zur besseren Verständlichkeit werden die Grundzählungen des ÖKO-TEST-Magazins in der Eingangstabelle dargestellt und dann in den Grafiken mit anderen Titeln verglichen. Strukturdaten des ÖKO-TEST-Magazins mit 3er-Indexsumme Basis- TNP Reichweite Affinität ZG- 3er- Kategorie ZG Zielgruppe Top Twenty im Ranking Rang % Tsd. Rang Index Rang Anteil % Index Rang Haus & Garten Renovierungs-, Modernisierungspläne in den nächsten ein bis zwei Jahren: 244,70 1 7, , Solaranlage zur Stromerzeugung oder zur Wärmegewinnung Haus & Garten Renovierungs- oder Modernisierungsplan 275,38 3 4, , in den nächsten ein bis zwei Jahren: Heizungsanlage Haus & Garten Bauen, Modernisieren, Renovieren: Interessiert mich ganz besonders 59,59 1 3, , Haus & Garten Kaufplan Geldanlagen und Immobilien in den nächsten ein bis zwei Jahren: Ein Haus bauen 544,82 4 3, , ÖKO-TEST-LeserInnen investieren gerne in die eigenen vier Wände ÖKO-TEST-LeserInnen planen den Kauf einer Photovoltaik- bzw. Solarthermieanlage Rang X von 255 AWA-Titeln ÖKO-TEST-LeserInnen planen die Renovierung ihrer Heizungsanlage Rang X von 255 AWA-Titeln AWA 2010; Zielgruppe Jahre; Renovierungs-, Modernisierungspläne in den nächsten ein bis zwei Jahren: Solaranlage zur Stromerzeugung oder zur Wärmegewinnung AWA 2010; Zielgruppe Jahre; Renovierungs- oder Modernisierungsplan in den nächsten ein bis zwei Jahren: Heizungsanlage ÖKO-TEST-LeserInnen haben Renovierungsbzw. Modernisierungspläne ÖKO-TEST-LeserInnen wollen in den nächsten ein bis zwei Jahren ein Haus bauen Rang X von 255 AWA-Titeln Rang X von 255 AWA-Titeln AWA 2010; Zielgruppe Jahre; Bauen, Modernisieren, Renovieren: Interessiert mich ganz besonders AWA 2010; Zielgruppe Jahre; Kaufplan Geldanlagen und Immobilien in den nächsten ein bis zwei Jahren: Ein Haus bauen

10 10 Marktdaten Juni 2011 Kinder/Familie Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Ob es um die Ernährung, die Gesundheit oder um die Ausbildung ihrer Kinder geht, ÖKO-TEST-Eltern möchten ihnen das Optimum an Unterstützung geben und können sich dies auch leisten. Hohe Produktqualität und die Nutzung neuester Technologien sind hier selbstverständlich. Ihr Einkommen erlaubt ihnen auch, sich und den Kindern besondere Wünsche zu erfüllen, zum Beispiel Erlebnisreisen, angesagte Sportarten mit der richtigen Ausrüstung, Sprachkurse etc. ÖKO-TEST-Eltern geben ihre Erfahrungen gerne an Gleichgesinnte weiter und wirken als Meinungsmacher. Diese Zielgruppe erreichen Sie mit ÖKO-TEST besonders wirtschaftlich. hinweis Die Grafiken zeigen die Leistungswerte einer Auswahl der 255 AWA-Titel, basierend auf einer 3er- Indexsumme, die Tausender-Kontakt-Preis (TKP), Reichweite und Affinität zusammenfasst. So wird die Wirtschaftlichkeit eines jeden Titels verdeutlicht. Zur besseren Verständlichkeit werden die Grundzählungen des ÖKO-TEST-Magazins in der Eingangstabelle dargestellt und dann in den Grafiken mit anderen Titeln verglichen. Strukturdaten des ÖKO-TEST-Magazins mit 3er-Indexsumme Basis- TNP Reichweite Affinität ZG- 3er- Kategorie ZG Zielgruppe Top Twenty im Ranking Rang % Tsd. Rang Index Rang Anteil % Index Rang Kinder A Oberschicht/B Gehobener Mittelstand und 3 Personen und mehr im Haushalt 41,88 1 5, , Kinder Eigene Kinder im Haushalt bis 14 Jahre: wirtschaftlich leistungsfähigste 36,62 1 5, , und gebildetste Schicht Stufe 1 3: Punktwerte Kinder Eigene Kinder im Haushalt: 6 bis 14 Jahre 34,59 1 4, , Kinder Gesamt Lebensphasen: Junge Familie: Verheiratete oder Alleinerziehende, eigene Kinder unter 6 Jahre im Haushalt und wirtschaftlich leistungsfähigste und gebildetste Schicht Stufe 1 3: Punktwerte 67,59 1 6, , ÖKO-TEST-Familien gehören zur wirtschaftlich leistungsfähigsten und gebildetsten Schicht Besserverdienende und gebildete Familien lesen ÖKO-TEST ÖKO-TEST wird in wirtschaftlich sehr leistungsfähigen Haushalten mit Kindern bis 14 Jahre gelesen Rang X von 255 AWA-Titeln Rang X von 255 AWA-Titeln AWA 2010; Zielgruppe Jahre und A Oberschicht / B Gehobener Mittelstand und 3 Personen u.m. im Haushalt AWA 2010; Zielgruppe Jahre; Eigene Kinder im Haushalt bis 14 Jahre: wirtschaftlich leistungsfähigste und gebildetste Schicht Stufe 1 3: Punktwerte ÖKO-TEST-LeserInnen mit Kindern von 6 bis 14 Jahren ÖKO-TEST wird von gebildeten Besserverdienern mit Kindern bis 6 Jahre gelesen Rang X von 255 AWA-Titeln Rang X von 255 AWA-Titeln AWA 2010; Zielgruppe Jahre; Eigene Kinder im Haushalt: 6 bis 14 Jahre AWA 2010; Zielgruppe (Lebensphasen): Junge Familie: Verheiratete oder Alleinerziehende, eigene Kinder unter sechs Jahre im Haushalt und wirtschaftlich leistungsfähigste und gebildetste Schicht Stufe 1 3: Punktwerte

11 Juni 2011 Marktdaten 11 Freizeit/Technik Freizeit und Erholung sind für ÖKO-TEST-Leser besonders wichtig, da sie beruflich sehr eingespannt sind und sich in ihrer freien Zeit regenerieren wollen. Sie sind sehr aktiv und vielseitig interessiert: Bücher lesen, Reisen, Fotografieren, Kulturveranstaltungen und regelmäßiger Sport. Der ÖKO- TEST-Leser legt aber auch Wert auf Weiterbildung. Studienreisen, Fortbildungskurse, Computer- und Internetnutzung gehören selbstverständlich zu seiner Freizeitbeschäftigung. hinweis Die Grafiken zeigen die Leistungswerte einer Auswahl der 255 AWA-Titel sowie der 171 TdW-Titel, basierend auf einer 3er-Indexsumme, die Tausender-Kontakt-Preis (TKP), Reichweite und Affinität zusammenfasst. So wird die Wirtschaftlichkeit eines jeden Titels verdeutlicht. Zur besseren Verständlichkeit werden die Grundzählungen des ÖKO-TEST- Magazins in der Eingangstabelle dargestellt und dann in den Grafiken mit anderen Titeln verglichen. Strukturdaten des ÖKO-TEST-Magazins mit 3er-Indexsumme Kategorie Basis- ZG Zielgruppe Top Twenty im Ranking TKP Reichweite Affinität 3er- ZG- Rang % Tsd. Rang Index Rang Anteil % Index Rang Freizeit Berufliche Weiterbildung Interessiert mich ganz besonders 27,60 1 4, , Freizeit Mehrere Urlaubs-, Erholungsreisen in den letzten zwölf Monaten 41,29 1 5, , Freizeit Sportarten: Mache ich regelmäßig: Joggen, Laufen 68,51 1 4, , Freizeit Freizeitbeschäftigungen (regelmäßig/intensiv): Am PC/Computer arbeiten 21,83 2 4, , ÖKO-TEST bietet interessante Werbeumfelder Die berufliche Weiterbildung ist unseren LeserInnen besonders wichtig Rang X von 255 AWA-Titeln ÖKO-TEST-LeserInnen verreisen gerne und mehrmals im Jahr Rang X von 255 AWA-Titeln AWA 2010; Zielgruppe Jahre; Berufliche Weiterbildung: Interessiert mich ganz besonders AWA 2010; Zielgruppe Jahre; Mehrere Urlaubs-, Erholungsreisen in den letzten zwölf Monaten Unsere LeserInnen machen regelmäßig Sport (Joggen, Laufen) Der Computer wird in der Freizeit intensiv genutzt Rang X von 171 TdW-Titeln Rang X von 171 TdW-Titeln TdW 2011; Zielgruppe Jahre; Sportarten: Mache ich regelmäßig: Joggen, Laufen TdW 2011; Zielgruppe Jahre; Freizeitbeschäftigungen (regelmäßig/intensiv): Am PC/Computer arbeiten

12 12 Heftvorschau im Detail Kompakt Discounter Juni 2011 ÖKO-TEST-Magazin Juli Supplement Kinder Kinder Die TESTs: Gläschenkost: Obstbreie Puzzlematten Die Themen: Kolumne: die schwierige Namenssuche Unser Kind ist behindert Mit Kindern ins Hotel? Sex im Urlaub Reportage: Krabbelgruppe Osteopathie für Kinder Die Themen im Überblick: Was bieten Aldi, Lidl, Penny, Norma und Netto? Eigenmarken wer produziert die eigentlich? Warum günstige Preise auf Kosten der Verbraucher gehen Nachhaltigkeit als neues Verkaufsargument Die TESTs: Discounterprodukte: Lebensmittel, Babyartikel, Kosmetik Die Themen im Überblick: Rezeptdatenbanken Pflegebedürftige Eltern Hörsturz/Tinnitus CO2-Entsorgung Planschbeckenpflege energiesparende Haushaltsgeräte DU: EVT: Die TESTs: Mineralwasser Spielzeug aus Zeitschriften Lippenpflege mit UV-Schutz Lackfarben Fahrradversicherungen milbendichte Bettbezüge Spezial Energie ÖKO-TEST-Magazin August DU: EVT: Supplement Kinder Kinder Die TESTs: Strampler B abytees Die Themen im Überblick: Sparsame Haushaltsgeräte die richtige Energieberatung alternative Heiztechniken Wärmekostenvergleich richtig dämmen Geld vom Staat Öko-Strom-Anbieter Sonnenenergie (Photovoltaik, Sonnenthermie) DU: EVT: Die Themen: Kolumne: Mit Kind ist alles umständlicher Späte Eltern Dürfen Kleinkinder fernsehen? Paartherapie Reportage: Fremdsprachen in der Kita Die Suche nach dem richtigen Kinderarzt Die Themen im Überblick: Warenkunde Gewürze Fehlgeburten/ Ausschabung Geo-Engineering Wie man sich vor Internetbetrügern schützt Photovoltaik Dachgeschossausbau/-umbau Wärmedämmung Marktübersicht Pelletöfen Teil 2 Hausvorstellungen Die TESTs: Tomaten Kinderarmbanduhren Pseudo-Bio-Kosmetik Holzschutzmittel Rollatoren Wir bitten um Verständnis, wenn sich aus aktuellem Anlass Themen ändern. DU: EVT:

13 Juni 2011 Heftvorschau im Detail 13 Themenkombinationen 2011 Rabatte für line extension Kosmetik, Mode, Wellness Erstverkaufstag Ratgeber Kosmetik & Wellness Kompakt Discounter Das große Jahrbuch für Kinder, Familie Erstverkaufstag Jahrbuch Kleinkinder Spezial Baby ( Jahr) Kompakt Babypflege Kompakt Discounter Ratgeber Kleinkinder Das große Jahrbuch für Spezial Schwangerschaft Jahrbuch Kleinkinder Freizeit, Technik Erstverkaufstag Kompakt Haustiere Das große Jahrbuch für Geld, Recht, Arbeit, Versich. Erstverkaufstag RG Rente, Geld, Versicherungen Bauen, Wohnen, Renovieren Erstverkaufstag Ratgeber Bauen, Wohnen Spezial Energie Das große Jahrbuch für Spezial Häuser Energie, Umwelt Erstverkaufstag Spezial Energie Spezial Umwelt Ratgeber, Kompakt, Spezial und Jahrbuch sind miteinander kombinierbar Kombirabatte gelten für alle Anzeigenformate (außer im ÖKO-TEST Marktplatz) Zusätzlich zu dem Kombi rabatt sind keine weiteren Mengen-/ Malrabatte möglich Umschlagseitenzuschlag: 10 % Werben Sie in vier themenaffinen Ausgaben und bezahlen Sie nur drei! Buchungsbeispiel Rabatte ab 4 Ausgaben 25 % 3 Ausgaben 20 % 2 Ausgaben 10 % Sie buchen eine 1/2-Seite 4 c in folgenden Heften: Gesundheit, Fitness Erstverkaufstag Spezial Diäten Ratgeber Gesundheit & Fitness Spezial Rücken Kompakt Discounter Das große Jahrbuch für Essen, Trinken, Genießen Erstverkaufstag Spezial Diäten RG Essen, Trinken & Genießen Kompakt Discounter Das große Jahrbuch für Beispielrechnung: 4 x 1/2-Seite zu = % Rabatt (3.600 ) = Termine im Überblick Themenfelder GESUNDHEIT, FITNESS ESSEN, TRINKEN KOSMETIK, MODE, WELLNESS BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN KINDER, FAMILIE GELD, RECHT FREIZEIT, TECHNIK ENERGIE, UMWELT Legende: EVT = Erstverkaufstag; AZ = Anzeigenschluss; DU = Druckunterlagenschluss ÖKO-TEST-Magazin ÖKO-TEST Ratgeber ÖKO-TEST Kompakt ÖKO-TEST Spezial ÖKO-TEST Jahrbuch ÖKO-TEST Kompass Ausgabe EVT AZ DU EVT AZ DU EVT AZ DU EVT AZ DU EVT AZ DU EVT AZ DU Januar 01 / 2011 Themenjahrbuch Kleinkinder Februar 02 / 2011 Diäten März 03 / 2011 Gesundheit & Fitness Baby Jahr Rücken April 04 / 2011 Essen, Trinken & Genießen Babypflege Mai 05 / 2011 Bauen, Wohnen & Renovieren Juni 06 / 2011 Haustiere Juli 07 / 2011 Discounter August 08 / September 09 / 2011 Kosmetik & Wellness Energie Kleinkinder Oktober 10 / 2011 Rente, Geld, Versicherungen Schwangerschaft + Geburt Jahrbuch für November 11 / 2011 Umwelt Häuser Dezember 12 / Januar 01 / 2012 Themenjahrbuch Kleinkinder

14 14 News & Trends Juni 2011 Online bezahlen mit Amazon Amazon hat seinen Internetbezahldienst in Deutschland eingeführt. Damit können Kunden mit ihren Amazon-Zugangsdaten künftig auch bei anderen Onlineshops bezahlen. Wir versuchen, das Einkaufen im Internet für unsere Kunden langfristig so einfach wie möglich zu machen, erklärte Eric Broussard, General Manager von Amazon Payments Europe. Der Bio-Sprit-Gau Bio-Sprit E 10: Zwei Drittel der Autofahrer können, lassen aber die Finger vom Zapfhahn. Bio auf dem Teller ja. Doch zu mehr Bio im Tank ihres Autos sagt die Mehrheit der Deutschen klar und deutlich nein. Das ergab eine Umfrage der Nürnberger Marktforschung Puls. Ergebnis: 67 Prozent der Autofahrer, deren Fahrzeuge E10 vertragen würden, haben den neuen Sprit noch nie getankt. Laut der Puls-Studie sind die Gründe dafür vielschichtig: 60 Prozent der Autofahrer haben Sorge, Gesundes Essenspaket Gestiegene Preise machen den Franzosen schwer zu schaffen. Künftig sind Supermärkte dazu verpflichtet, täglich gesunde Essenskörbe für unter 20 Euro zusammenstellen. Mit den enthaltenen Lebensmitteln sollen sich vier Personen ausgewogen ernähren können, der Panier des Essentiels soll Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte enthalten. Die französische Regierung hat den Lebensmitteleinzelhändlern eine entsprechende Selbstverpflichtung auferlegt. Das Angebot sei nicht für Arme, sondern für jedermann gedacht, sagte der zuständige Staatssekretär Frédéric Lefebvre zum Start der Aktion. Laut Wirtschaftsministerium können Grundnahrungsmittel wie Mehl oder Kaffee bis zu 20 Prozent teurer werden. Vermutlich ein weiterer Grund für das engagierte Projekt: Jeder fünfte Franzose ist fettleibig und jeder dritte übergewichtig, sagen Verbraucherschützer. Amazon hat seinen Internetbezahldienst in Deutschland eingeführt. Damit können Kunden mit ihren Amazon-Zugangsdaten künftig auch bei anderen Onlineshops einkaufen. Mit Bezahlen über Amazon können jetzt hundert Millionen Amazon- Kunden weltweit, sicher und bequem auf den Websites von Onlinehändlern in ganz Deutschland einkaufen. Die Händler können dank verschiedener Optionen den Bezahlservice in ihre Webseite und die bereits vorhandenen Einkaufskörbe und Auftragsverwaltungssysteme integrieren. Sie zahlen Amazon 0,35 pro Einkauf plus eine umsatzbezogene Gebühr, so Broussard. Dafür seien die Verkäufer gegen Zahlungsausfälle abgesichert und könnten auf mehr als 130 Millionen Amazon-Kunden zugreifen. u dass ihr Motor Schaden nimmt. Gut die Hälfte, nämlich 51 Prozent, vermissen Langzeittests. Und 46 Prozent der Autofahrer befürchten höheren Kraftstoffverbrauch. Doch nicht nur um den fahrbaren Untersatz machen sich die Befragten Gedanken. Viele haben auch massive ökologische Bedenken: E10 führt zu Lebensmittelknappheit und steigenden Lebensmittelpreisen, glauben 46 Prozent. Dass die Beigabe von zehn Prozent Bio-Ethanol den Anbau von Monokulturen fördere, nehmen 44 Prozent an. Offensichtlich, so Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner, zweifeln Deutschlands Autofahrer trotz Aufklärung am Nutzen von E10. Die ökologischen Bedenken resultierten seiner Meinung nach vor allem daraus, dass mittlerweile 86 Prozent der Verbraucher wissen, dass diese erste Generation von Bio-Kraftstoffen aus Lebensmitteln gewonnen werde. Erst Bio-Kraftstoffe der zweiten Generation, bei denen Bio-Abfälle verflüssigt werden sollen, versprächen breite Akzeptanz in der Bevölkerung. Nur wenn E10 als Einstieg in die Nutzung von Bio-Kraftstoffen dargestellt wird, kann daraus noch ein Erfolg werden. u Französische Supermärkte sind verpflichtet, täglich gesunde Essenskörbe für unter 20 Euro zusammenzustellen. Mit den enthaltenen Lebensmitteln sollen sich vier Personen ausgewogen ernähren können. Auch in Deutschland haben die Lebensmittelpreise neue Höchststände erreicht. Für Jürgen Abraham von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie sind steigende Verpackungs- und Energiekosten sowie explodierende Rohstoffpreise schuld. Die Angst der Deutschen vor dem Atomstrom Das Reaktorunglück im japanischen Fukushima hat die Atomkraftdebatte in Deutschland abrupt wiederbelebt. Doch nicht nur die Angst vor dem Atomstrom ist gewachsen, auch die Bereitschaft der Deutschen, den Stromanbieter zu wechseln, wird durch die Katastrophe deutlich beeinflusst. Dies zeigt eine aktuelle Erhebung des Marktforschungsund Beratungsinstituts YouGov- Psychonomics AG. Über private Entscheider in Energiefragen wurden im April 2011 interviewt. Demnach schnellte die Zahl der Ausstiegsbefürworter auf insgesamt 81 Prozent, nur 19 Prozent möchten weiter an der Atomkraft festhalten, sofern dabei strengere Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden. Satte 38 Prozent haben ihre Meinung über die Nutzung der Atomenergie durch die Ereignisse in Fukushima geändert und plädieren nun für einen Ausstieg. Davon möchten 16 Prozent sogar sofort aussteigen, nur 32 Prozent sind für verlängerte Laufzeiten. Weiteres Ergebnis der Studie: Die Kunden der vier großen Energie- Fairtrade ist gefragt Immer mehr Verbraucher achten beim Einkauf bewusst auf sozial verantwortliche Produkte. So gingen im letzten Jahr Fairtrade-gesiegelte Produkte im geschätzten Wert von rund 340 Millionen Euro über die Ladentheke. Dies bedeutet ein Wachstum von 27 Prozent. Mit ihrem Kaufverhalten können sich Menschen in Deutschland aktiv für bessere Lebens- und Umweltbedingungen in den Ländern des Südens einsetzen, erklärte TransFair-Vorstand Heinz Fuchs. Auch Handel und Hersteller setzen sich immer stärker mit sozialer Unternehmensverantwortung auseinander. In Deutschland bieten mehr als 180 Lizenznehmer in über Supermärkten, Bio-Läden und Weltläden sowie rund gastronomische Einrichtungen Fairtrade- Produkte an. Seit Jahren arbeiten wir kontinuierlich daran, neue Part- Welche Risiken birgt eine Knieoperation? Wie sieht es mit Behandlungsalternativen aus? Wie soll ich mich entscheiden? Gerade vor anstehenden Operationen oder weitreichenden Therapieentscheidungen haben Patienten viele Fragen und sind häufig unsicher, welche Behandlung die beste ist. Hier kann die konzerne RWE, e.on, EnBW und Vattenfall unterscheiden sich in diesem Punkt nicht groß von Kunden anderer Anbieter. Mit 23 Prozent sind nur unwesentlich mehr für eine dauerhafte Beibehaltung der deutschen AKWs. Erstaunlich ist daher auch nicht, dass sich unter den AKW-betreibenden Großkonzernkunden das Wechselpotenzial am deutlichsten erhöht hat: Während hier 30 Prozent bereits vor dem Reaktorunfall über einen neuen Energieversorger nachgedacht haben, ist der Anteil nun um 17 Prozent auf insgesamt 47 Prozent gestiegen. Bei kleineren ner zu gewinnen und das Siegel und die Fairtrade-Idee in den Regalen und für die Verbraucher sichtbar zu machen. Mit Erfolg: Nach der neuesten Verbraucherumfrage kennen bereits 77 Prozent der Befragten das Im Zweifel noch mal fragen Viele Menschen sind verunsichert, wenn eine Operation ansteht. Das Zweitmeinungstelefon der Techniker Krankenkasse soll Auskunft zu Alternativen geben. Foto: TK Einschätzung eines weiteren Arztes helfen, die Chancen und Risiken einer vorgeschlagenen Therapie besser einzuordnen. Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet ihren Versicherten jetzt einen neuen Beratungsservice. Am Zweitmeinungs-Telefon der TK informieren ausgebildete Fachärzte speziell Patienten, die schon eine Diagnose erhalten haben und Hilfe bei der Therapieentscheidung brauchen. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die 81 Prozent der Deutschen befürworten einen Ausstieg aus der Atomenergie, nur 19 Prozent möchten weiter an der Atomkraft festhalten, sofern dabei strengere Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden. Regionalversorgern ist die Zahl dagegen nur um 14 Prozent, bei den bundesweit agierenden Billiganbietern lediglich um sieben Prozent gestiegen. Interessant ist auch, welchen Anbieter die wechselbereiten Kunden nehmen wollen: Fast jeder Dritte (30 Prozent) möchte zu einem reinen Öko-Strom- Anbieter wechseln, 18 Prozent möchten einen Anbieter, der zumindest keine Atomkraft als Stromquelle nutzt, und 22 Prozent würden zum Öko-Strom-Tarif eines herkömmlichen Stromanbieters wechseln und wären damit bereit ihren Versorger beizubehalten, wenn dieser Öko- Strom im Programm hat. u Fairtrade legte in Deutschland um 27 Prozent zu, im vergangenen Jahr wurden für rund 340 Millionen Euro Fairtrade-gesiegelte Produkte abgesetzt. Foto: TransFair e.v. Fairtrade-Siegel und 93 Prozent halten es für vertrauenswürdig, sagte TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath bei der Bundespressekonferenz in Bonn. Fairtrade-Kaffee legte 2010 um rund 26 Prozent zu. Der Absatz der braunen Bohnen stieg auf über Tonnen. Neben Kaffee sind besonders Fairtrade-Rosen im Handel gefragt: Ihr Absatz wuchs gegenüber 2009 um zehn Prozent. Mit gut 72 Millionen Stielen umfasst der Marktanteil rund 2,4 Prozent. Die Nachfrage nach Fairtrade-Fruchtsäften stieg um 18 Prozent auf knapp sieben Millionen Liter. u Nachfrage nach einer medizinischen Zweitmeinung vor Therapieentscheidungen sehr groß ist, erklärt Verena Schlee, die das neue Angebot betreut. Am Zweitmeinungs-Telefon können die Patienten ihre ungeklärten Fragen zeitnah und unkompliziert mit einem Facharzt besprechen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, schon vorhandene Untersuchungsberichte oder Röntgenbilder einzuschicken. Diese werden von den Ärzten beurteilt und per Telefon gemeinsam mit den Patienten besprochen. Die Beratung erfolgt schwerpunktmäßig durch Fachärzte aus den Bereichen Onkologie, Chirurgie und Orthopädie. In schwierigen Fällen ziehen die Ärzte des Zweitmeinungs-Telefons auch weitere Experten aus Medizin und Wissenschaft hinzu. Auf keinen Fall ersetzt dieser Service den Arztbesuch, so Schlee. u

15 Juni 2011 News & Trends 15 Happy Birthday! Am 8. Mai 2011 wurde Coca-Cola 125 Jahre alt. Geboren wurde die Marke in Atlanta: 1886 entdeckte der Arzt und Apotheker John Stith Pemberton die Formel für Coca-Cola. Seitdem ist die geheime Rezeptur des erfrischenden Getränks nahezu unverändert und äußerst erfolgreich: Wäre Coca-Cola von 1886 bis heute nur in der historischen Konturflasche (8 Ounces, knapp 0,24 l) abgefüllt worden, würden die Flaschen in einer Kette hintereinandergelegt mal zum Mond und zurück reichen. Unter dem Motto Jetzt mitfeiern! 125 Jahre Lebensfreude! bedankt sich Coca-Cola nun in rund 70 deutschen Städten mit 1,25 Millionen eisgekühlten Gratisproben bei den Verbrauchern. Ebenfalls seinen 125. Geburtstag feiert Berlins Ku damm. In 125 Vitrinen entlang der Straße wird bis Ende Oktober von der wechselvollen Geschichte der legendären Flaniermeile erzählt. Eine eigens entwickelte iphone-app bietet eine GPS-gestützte Mit Freunden grillen, schnell die Familie auf einen Kaffee besuchen oder mit dem Nachbarn tratschen die Deutschen besinnen sich anscheinend wieder auf alte Werte. Diesen Schluss lässt auf jeden Fall die Emnid-Studie Der ideale Ort (im Aufrag von DasÖrtliche) zu. Nachbarschaft, Freunde und Familie sind wieder in, erklärt Barbara Faber, Geschäftsführerin von DasÖrtliche. Und Emnid-Geschäftsführer Klaus-Peter Schöppner ergänzt: In einer immer Citytour zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Vor 170 Jahren haben wiederum Clemens und August Brenninkmeijer im niederländischen Sneek ein Modegeschäft eröffnet und es C&A genannt. Daraus ist ein internationaler Konzern geworden, der allein in Deutschland drei Milliarden Euro umsetzt. Hierzulande wurde vor genau hundert Jahren die erste C&A- Filiale eröffnet. Am 4. Juni 1961 sendete die ARD ihre erste Sportschau -Ausgabe. Am 28. Mai bereits feierte das Erste das Mit Freunden grillen, schnell die Familie auf einen Kaffee besuchen oder mit dem Nachbarn tratschen laut Emnid-Studie sind die alten Werte wieder in. Am 8. Mai 2011 wurde Coca-Cola 125 Jahre alt. Unter dem Motto Jetzt mitfeiern! bedankt sich der Konzern in rund 70 deutschen Städten mit 1,25 Millionen eisgekühlten Gratisproben bei den Verbrauchern. Foto: Coca-Cola Nachbarschaft, Freunde und Familie... unübersichtlicher werdenden Welt nimmt die Verunsicherung zu. Die Menschen entdecken die konservativen Werte wieder. Zwar scheint weltweit alles miteinander vernetzt, aber die Verbundenheit zum Lokalen nimmt wieder zu. Die Studie zeigt bei den meisten Befragten ein hohes Maß an lokaler Verbundenheit und eine große Bereitschaft zu konkretem Engagement vor Ort. So gaben 80 Prozent an, bereits ehrenamtlich und bürgerschaftlich engagiert zu sein oder sich eine freiwillige Tätigkeit vorstellen zu können. Kampagne gegen das Wegwerfen 50-jährige Jubiläum mit einer Show. Bioland kann auf 40 Jahre Geschichte zurückblicken. Auf Schloss Lichtenstein in Honau bei Reutlingen gründeten am 25. April 1971 zwölf engagierte Bauern den bio-gemüse e.v. Aus dieser Gruppe von Pionieren für den organisch-biologischen Landbau im Südwesten entwickelte sich im Laufe der Jahre der Bioland-Verband, der größte Öko-Anbauverband in Deutschland. 20 Jahre gibt es inzwischen das französische Unternehmen Ecocert. Es gehört mit 22 Vertretungen in 20 Ländern sowie einem Umsatz von 27 Millionen Euro zu den größten Kontrollstellen im Bio-Bereich. Das ist eine Nachricht, die gerade im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 auch die Politik freuen dürfte, so Barbara Faber. Eine deutliche Mehrheit von über 70 Prozent erklärte zudem, sehr gern im eigenen Wohnort zu leben. Gefragt nach einem idealen Ort nannten nahezu alle von Emnid Befragten Freunde, Familienangehörige und die umgebende Natur als wichtigste Komponenten, um sich an einem Ort heimisch zu fühlen. Andererseits mache die kommunikative Globalisierung den Menschen keine Angst. Die neuen Medien und sozialen Netzwerke verändern das persönliche Miteinander weit weniger dramatisch, als von vielen behauptet, heißt es dazu in der Studie. 70 Prozent sind der Auffassung, dass soziale Netzwerke keine Auswirkung auf die Anzahl der persönlichen Kontakte hätten. Aber: Je jünger die Befragten, umso mehr sinkt in diesem Punkt der Prozentanteil. Mangelhaftes Recycling von FCKW Die Atmosphäre könnte erheblich von Emissionen entlastet werden, wenn Kühlgerätehersteller in Deutschland die gesetzlichen Vorgaben zur umweltgerechten Entsorgung von Altkühlschränken nachkämen. Diese Kritik äußerte jetzt die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH). Doch stattdessen unterliefen die großen Unternehmen seit Jahren die Einhaltung der Recyclingstandards zur ordnungsgemäßen Rückgewinnung und Vernichtung von Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). Sie sind so jedes Jahr für vermeidbare Klimagasemissionen in In nahezu jeder Hosen- oder Handtasche gehört das Handy mittlerweile zur Grundausstattung. Und das nicht nur, um unterwegs zu telefonieren, sondern zunehmend auch zum Abruf verschiedenster Angebote. Das expandierende mobile Web entpuppe sich dabei als Treiber der Verbundenheit mit der Region und damit auch für die werbliche Ansprache, wie TNS Emnid in einer Studie zur mobilen Mediennutzung herausgefunden hat. Denn mit nur einem Klick sind standortbezogene Informationen und Services unkompliziert abrufbar. Vor allem die Jungen und Höhe von fast sechs Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalenten allein in Deutschland verantwortlich, rechnet die DUH vor. Zwar sind Fluorchlorkohlenwasserstoffe als Kälte- und Isoliermittel in Kühlgeräten bereits seit den 1990er-Jahren verboten. Doch enthalten derzeit noch mehr als drei von vier der ausrangierten Kisten FCKW. Diese Gase sind hauptverantwortlich für die Zerstörung der Ozonschicht. Die Standards schreiben daher eine Rückgewinnung von mindestens 90 Prozent der FCKW vor. Laut DUH- Berechnungen auf Basis von Informationen der Landesumweltministerien und statistischen Landesämter wurden in den vergangenen Jahren in deutschen Recyclinganlagen im Schnitt aber nur 40 bis 60 Prozent der FCKW zurückgewonnen und ordnungsgemäß entsorgt. Im Ergebnis würden die Hersteller auf Kosten der Umwelt jährlich 16 bis 20 Millionen Euro einsparen. u Die neue regionale Verankerung Oben ohne ist out Deutsche Frauen halten sich lieber bedeckt. Nur rund jede achte sonnt sich gerne ohne Oberteil in der Öffentlichkeit. Die Kühlgerätehersteller schludern beim FCKW-Recycling, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe und beklagt die unsachgemäße Entsorgung von Kühlgeräten und vermeidbare Emissionen. Besserverdienenden zeigen Interesse für solche Location Based Services, die sie über ihre Region vor der Haustür informieren. Die TNS Emnid -Studie Heimat to go spricht in dem Zusammenhang gar von einem Wertewandel in der Region: Die Region mit ihrer räumlichen und sozialen Verankerung erfährt derzeit aufgrund des drohenden Identitätsverlustes durch die globale vernetzte Welt einen Wertewandel. Und mit ihr heimische Produkte und regionalisierte Medienangebote, so Jan Peter Glootz, Senior Research Consultant bei TNS Emnid. u Schätzungen zufolge werden je nach Lebensmittel weltweit zwischen 20 und 75 Prozent in den Müll geworfen, das entspricht einem Gesamtvolumen von jährlich mehr als 1,3 Milliarden Tonnen. Laut Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen gehen ungefähr ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion als Abfall verloren. Wir müssen die Verschwendung stoppen. Industrie und Handel, aber auch jeder einzelne Verbraucher kann einen Beitrag leisten, Lebensmittelabfälle zu vermeiden, betonte nun Bundesministerin Ilse Aigner. Wer Abfall vermeidet, hilft der Umwelt und dem Klima, und spart außerdem eine Menge Geld. Nach Hochrechnungen, die auf Angaben aus anderen EU-Staaten basieren, landen in Deutschland pro Kopf jährlich Nahrungsmittel im Wert von 330 Euro im Müll. Untersuchungen zeigen: Viele der weggeworfenen Das Bundesverbraucherministerium von Ilse Aigner startet eine Kampagne gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln. Foto: Guido Bergmann/ Bundesregierung Lebensmittel stammen aus Privathaushalten und sind oft noch originalverpackt. Erste Erkenntnisse über das Verhalten deutscher Konsumenten liefert nun eine Forsa-Studie im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums. Demnach entsorgen rund 84 Prozent Lebensmittel, weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen oder die Ware verdorben ist. 19 Prozent nennen zu große Packungen als Hauptgrund. 16 Prozent werfen Lebensmittel weg, weil sie ihnen nicht schmecken. Und rund ein Viertel gibt an, zu viel gekauft zu haben. In der Umfrage sagten zudem 58 Prozent, dass in ihrem Haushalt regelmäßig Lebensmittel weggeworfen werden. 69 Prozent der Bürger haben beim Wegwerfen von Lebensmitteln allerdings ein schlechtes Gewissen. Auf der Basis einer Untersuchung, deren Ergebnisse bis Ende des Jahres vorliegen sollen, entwickelt das Ministerium nun Strategien, um Nahrungsmittelabfälle zu reduzieren. Wie die aussehen werden, steht derzeit noch nicht fest. u Wie sieht es eigentlich mit der Freizügigkeit deutscher Frauen beim Sonnenbaden? Wenn Sie diese Frage schon immer interessiert hat, die Antwort liefert nun eine Studie der Apotheken Umschau, für die die GfK Marktforschung Nürnberg über Frauen und rund 900 Männer ab 14 Jahren befragt hat. Deren zentrale Erkenntnis: Oben ohne in der Sonne zu liegen, ist ziemlich out. Nur etwa jede achte Frau (12,6 Prozent) badet oder sonnt sich danach gerne ohne Oberteil in der Öffentlichkeit. Auch auf das Warum gibt die Studie eine Antwort: Möglicherweise zeichnet sich ein Paradigmenwechsel in Sa- chen Prüderie ab, zieht die Apotheken Umschau ihr Fazit. Denn von den in den 1970er- und 1980er-Jahren jung gewesenen, jetzt 40- bis 49-jährigen Frauen würden immerhin 22,0 Prozent angeben, am Strand und im Freibad auch mal auf das Bikini- Oberteil zu verzichten. Vielleicht will die Damenwelt aber einfach beim Sonnenbaden in Ruhe gelassen werden. Jede Dritte (35,8 Prozent) der befragten Frauen erklärte nämlich in der Untersuchung, dass sie beim Sonnen in der Öffentlichkeit besonders die musternden Blicke der Männer stören würden. u

16 16 News & Trends Juni 2011 Fast keine Rückstände Die Zahl der Lebensmittel, in denen unzulässig hohe Rückstände an Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen werden, nimmt stetig ab. Das zeigt die Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2009, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht hat. Danach wurde 2009 bei nur 1,6 Prozent der untersuchten Erzeugnisse deutscher Herkunft der zulässige Höchstwert überschritten haben die Untersuchungsämter noch in 2,7 Prozent der Proben zu hohe Rückstände festgestellt, 2008 in 1,9 Prozent der Fälle. Noch deutlicher zeige sich der Rückgang bei Lebensmitteln aus anderen EU-Staaten. Während 2007 noch bei fünf Prozent der untersuchten Proben Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte auftraten, ging dieser Anteil 2008 auf drei Prozent und 2009 schließlich auf 1,5 Prozent zurück. Leichte Verbesserungen habe es auch bei Erzeugnissen aus Ländern außerhalb der EU gegeben: Der Anteil der Proben, in denen Rückstände oberhalb der Höchstgrenze gemessen wurden, reduzierte sich in dem Zeitraum von 9,5 In puncto Geldanlage gehen die Deutschen auf Nummer sicher: Das traditionelle Sparbuch (einschließlich Spareinlagen, Banksparplan) nutzen 52,1 Prozent der Verbraucher als Möglichkeit der Geldanlage. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen ergeben. 36,7 Prozent der Befragten sparen auch auf ihrem Girokonto, fast genauso viele (36,5 Prozent) mit einem Bausparvertrag. Auf dem Die Zahlen erschrecken: Rund Unfälle mit Personenschaden, davon 700 Tote, gab es letztes Jahr allein in Bayern. Nach einem Verkehrsunfall ist entscheidend, wie schnell die Erste Hilfe eintrifft. Doch oftmals werden die Rettungskräfte zu spät alarmiert, weil etwa der Autofahrer kurzzeitig bewusstlos ist oder durch ungenaue Ortsangaben wertvolle Zeit vergeht. Als erster Versicherer in Bayern bietet deshalb die Versicherungskammer Bayern einen Notrufmelder für alle Autos an. Dieser sogenannte Mein- Copilot, eine kleine schwarze Box, löst mit einem Crash-Sensor und GPS-Technik bei einem Unfall auto- Die Belastung von Lebensmitteln mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln ist in Deutschland weiter gesunken. Im letzten Jahr wurden bei nur 1,6 Prozent der untersuchten Erzeugnisse Höchstwerte überschritten. Foto: Wirths PR auf 8,6 Prozent. Weit weniger belastet mit Pflanzenschutzmitteln sind erneut Bio-Produkte. Nur in 0,2 Prozent der Fälle lagen laut BVL die Rückstände über den für konventionelle Produkte geltenden Höchstgrenzen. Wobei für ökologisch erzeugte Lebensmittel die Werte sowieso niedriger sind. Als nahezu rückstandsfrei kann Säuglingsund Kleinkindernahrung angesehen werden, heißt es zudem in dem Bericht. Insgesamt seien in 14 Prozent der Proben Rückstände in nur sehr geringer Höhe gemessen worden. Aber: In keinem Fall trat eine Überschreitung der geltenden Rückstandshöchstgehalte auf. u Des Deutschen liebste Geldanlage Notrufmelder für Kunden vierten Platz liegen Renten- und Kapitallebensversicherungen mit 35,4 Prozent. Ihr Geld legen die Deutschen vor allem für den Konsum und die Rente zur Seite: 59,5 bzw. 59,7 Prozent der Befragten gaben an, für spätere Anschaffungen und die Altersvorsorge zu sparen. Gefolgt von Erwerb oder Renovierung von Wohneigentum (47,1 Prozent). Für die repräsentative Studie wurden mehr als Bundesbürger im Alter ab 14 Jahren befragt. u Die Versicherungskammer Bayern bietet ab sofort einen Notrufmelder für alle Autos an. Dieser Copilot löst mit einem Crash-Sensor und GPS-Technik bei einem Unfall automatisch einen Notruf an die Rettungsdienste aus. matisch einen Notruf an die Rettungsdienste aus. Registriert das System lediglich einen leichten Aufprall, versucht die Notrufleitstelle ÖRAG Service GmbH zunächst telefonischen Kontakt zum Fahrer aufzunehmen. Gelingt dies nicht, wird ein Rettungsdienst alarmiert. Kunden der Versicherungskammer Bayern können den Copiloten ab 9,90 Euro im Monat beim Abschluss einer neuen oder zu einer bereits bestehenden Kfz-Versicherung erwerben. Beim Einbau hilft ein bundesweites Netz aus rund 300 Fachwerkstätten. Erhältlich ist der Copilot bei Sparkassen, Agenturen und Geschäftsstellen der Versicherungskammer Bayern, einigen Genossenschaftsbanken und im Internet. Ab 2014 sollen dann laut einer EU-Initiative alle Neuwagen verpflichtend mit einer Notruftechnologie ausgestattet sein. u Recht gesprochen Banken dürfen kein Entgelt verlangen, wenn sie dem Kunden unaufgefordert einen Kontoauszug zusenden. Das hat das Landgericht Frankfurt am Main nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Deutsche Bank entschieden. Laut deren Geschäftsbedingung bekommen die Kunden den Kontoauszug per Post zugeschickt, wenn sie ihn nicht innerhalb von 30 Bankarbeitstagen am Kontoauszugsdrucker abrufen. Dafür müssen sie ein Entgelt von 1,94 Euro zahlen. Eine Bank ist grundsätzlich gesetzlich verpflichtet, den Kunden mindestens einmal im Monat über die Zahlungsvorgänge auf seinem Konto zu informieren, monierte der vzbv, ob nun online, am Auszugsdrucker oder per Zusendung. Wenn der Kunde die Kontoauszüge nicht abhole, verlange er damit nicht deren Zusendung, erklärten die Richter in ihrer Urteilsbegründung. Ursula Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau erhielt für ihren Kampf gegen Atomstrom jetzt den international renommierten Goldman Environmental Prize. Er wird jedes Jahr an sechs Preisträger aus sechs Kontinenten vergeben, die für den Umweltschutz ein besonderes persönliches Risiko eingegangen sind. Das Engagement von Ursula Sladek begann nach dem Unglück in Tschernobyl im Jahr Wie viele andere auch sorgte sich die Mutter von fünf Kindern um die Sicherheit und Zukunft ihrer jungen Familie. Die Stromversorgung lag damals in der Hand weniger Monopolanbieter, die den Strom aus Atomkraft und fossilen Brennstoffen bezogen. Zehn Jahre nach dem Reaktorunglück nutzten die Stromrebellen in Schönau eine einmalige 40 Millionen Bundesbürger sind Mitglied in sozialen Netzwerken. Das entspricht drei Vierteln aller Internetnutzer, wie eine aktuelle Studie im Auftrag des Branchenverbands Bitkom ergab waren es erst 30 Millionen, innerhalb eines Jahres sind immerhin zehn Millionen hinzugekommen. Soziale Netzwerke haben sich in kürzester Zeit von einem Nischenphänomen zum Internetstandard entwickelt, kommentiert Achim Berg, Vizepräsident des Bitkom, die neuen Zahlen. Halb Deutschland ist Mitglied in sozialen Netzwerken. Bei den unter 30-jährigen Internetnutzern sind sogar 96 Prozent Mitglied einer Social Community ein Plus von sechs Prozentpunkten im Vergleich zu Community-Abstinenzler sind in dieser Altersgruppe die absolute Ausnahme. Ohne Internetprofil sind Jugendliche schnell out, so Berg. Aber auch 80 Prozent Deutsche Gerichte waren wieder fleißig: Ebay-Kunden haften nicht, wenn jemand anderes unter ihrem Namen Angebote ins Internet stellt. Ein zu extremes Schnäppchen kann ungültig sein. Banken dürfen zudem kein Entgelt verlangen, wenn sie unaufgefordert einen Kontoauszug zusenden. Kunden haben kein Anrecht auf ein extremes Schnäppchen, hat dagegen das Amtsgericht München entschieden. Ist der Unterschied zwischen Preis und angebotener Leistung so groß, dass ohne Weiteres ein Fehler erkennbar ist, kann sich ein Käufer nicht auf den geschlossenen Kaufvertrag berufen. Dies gilt auch dann, wenn dem Käufer auf Nachfrage der zu niedrige Preis bestätigt wird. Im vorliegenden Fall hatte der Kläger im Internet eine Pauschalreise nach Dubai für zwei Personen zum Preis von Euro gebucht. Regulär hätte die Reise mehr Gelegenheit: Der Vertrag zwischen der Stadt Schönau und dem regionalen Stromnetzbetreiber KWR für die Nutzung des Stromnetzes sollte erneuert werden. Ursula Sladek und ihre Mitstreiter brachten zusammen mit vielen Unterstützern das Geld für den Stromnetzkauf auf und bewirkten in zwei umkämpften Bürgerentscheiden, dass das Stromnetz in Schönau von der Bürgerinitiative übernommen werden konnte. Ursula Sladek als das Dreifache gekostet. Das Missverhältnis zwischen Preis und Leistung sei mehr als deutlich gewesen, erklärten die Münchner Richter. Die obersten Richter am Bundesgerichtshof dagegen entschieden: Ebay- Kunden haften nicht, wenn jemand anderes und ohne ihr Wissen unter ihrem Namen Angebote ins Internet stellt. Im konkreten Fall war auf dem Ebay-Konto einer Frau eine Gastronomieeinrichtung im Schätzwert von mehr als Euro zur Versteigerung eingestellt worden von ihrem eigenen Ehemann. Auszeichnung für die Stromrebellin Halb Deutschland ist Mitglied Ursula Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau erhielt für ihren Kampf gegen Atomstrom den international renommierten Goldman Environmental Prize. Foto: EWS Schönau gründete den ersten bürgereigenen Stromnetzbetreiber, die EWS. Erstmalig in Deutschland bezogen Verbraucher nun Energie ohne Atom- und Kohlestrom. Das Unternehmen, das anfänglich Kunden zählte, beliefert inzwischen mehr als Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Industrieunternehmen bundesweit mit 400 Millionen Kilowatt Stunden Öko-Strom. Die Genossenschaft gehört über Teilhabern, die Gewinne des Unternehmens werden in grüne Stromanlagen wie Solar -und Wasserkraftwerke investiert. u u Halb Deutschland ist Mitglied in sozialen Netzwerken. 76 Prozent der Internetnutzer sind in Online-Communitys aktiv, bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 96 Prozent, junge Frauen nutzen soziale Netzwerke am intensivsten. der 30- bis 49-Jährigen und immerhin jeder Zweite über 50 haben ein Profil in mindestens einem Netzwerk. Der Trend geht dabei zum Zweit- und Drittnetzwerk. Durchschnittlich sind die Mitglieder in 2,4 Communitys angemeldet. Sie unterhalten dort im Schnitt insgesamt 133 Kontakte. Jüngere Nutzer sind dabei kontaktfreudiger. Fast jeder Dritte unter 30 hat über 200 Personen in seiner Kontaktliste, Nutzer ab 50 hingegen begnügen sich größtenteils mit weniger als 30 Freunden. Auch die Nutzungsdauer variiert sehr stark. Elf Prozent ordnet Bitkom als Heavy User ein sie verbringen täglich mehr als zwei Stunden in den Netzwerken. Frauen liegen in der Community-Nutzung mit 80 zu 74 Prozent recht deutlich vor Männern. Die Pioniere der sozialen Netzwerke sind tendenziell jung und weiblich, betont Berg. u

17 Juni 2011 Porträt 17 Muhammad Yunus gilt als Vater des Mikrofinanzkonzepts. Darlehen in Höhe weniger Hundert Euros werden an die Ärmsten der Armen vergeben, die in der normalen Finanzwirtschaft als nicht kreditwürdig gelten werden er und die von ihm gegründete Grameen Bank in Stockholm für ihr Engagement mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Es ist nur eine von vielen Auszeichnungen. Seit Jahren verfolgt Yunus die Idee des Social Business. Die Unternehmen sollen Produkte entwickeln, die den Bedürfnissen der Armen entsprechen. Auf spekulative Gewinne verzichten die Geldgeber, alles wird reinvestiert. Fotos von links nach rechts: Nobel Media AB, adassel/sxc, Grameen Bank Der Banker der Armen Muhammad Yunus hat den Mikrokredit erfunden. Er gründet eine Bank, die Kredite ohne Sicherheit vergibt. Für sein Engagement bekommt er den Nobelpreis. Dabei ist Yunus kein Ökonom wie jeder andere. Sein Name steht in einer Reihe mit denen Martin Luther Kings, Nelson Mandelas und Mutter Teresas: Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus. Vielen gilt er als Ikone des Social Entrepreneurs. Denn der Vater des Mikrofinanzkonzepts und Gründer der Grameen Bank revolutionierte das Verständnis und die Vorgehensweise in der Kreditvergabe. Lange Zeit herrschte die Meinung, dass Arme weder kreditwürdig seien noch fähig zu sparen. Darüber hinaus waren bzw. sind sie für das konventionelle Bankensystem nicht rentabel, weil Kleinstkredite aus deren Sicht einen zu hohen Verwaltungsaufwand verursachen. Muhammad Yunus, Wirtschaftsprofessor aus Bangladesch, schuf ein gänzlich neues System, bewies, dass die Armen gute Kreditrisiken sind und dass man eine Organisation aufbauen kann, die sich größtenteils selbst finanziert, Zinsen verlangt und erhält. Damit hat er gezeigt, dass man Kleinkredite zu einem tragfähigen ökonomischen System ausbauen kann, das gleichzeitig Entwicklung ermöglicht. Und dass Geld und sozialer Ausgleich sich nicht widersprechen müssen. Denn hinter Muhammad Yunus verbirgt sich kein ehrenamtlicher Sozialarbeiter, sondern ein Geschäftsmann mit sozialer Mission. Vom kleinen Kind Sein Engagement für Armut wird ihm nicht in die Wiege gelegt. Am 28. Juni 1940 kommt Yunus im ehemaligen Bengalen in Indien, dem heutigen Bangladesch, zur Welt. Von seinem Vater, einem Juwelier, wird er auf die besten Schulen geschickt. Und schlägt einen Werdegang ein, der typisch ist für einen Sohn aus gutem Hause. Er beginnt ein Studium der Volkswirtschaften und promoviert ausgestattet mit einem Fulbright-Stipendium anschließend in Tennessee an der Vanderbilt University bekommt er schließlich eine Professur an der Universität seiner Heimatstadt Chittagong. Als nach der Unabhängigkeit von Pakistan eine Hungersnot im Jahr 1974 Hunderttausende Menschen in Bangladesch dahinrafft, beschließt Yunus zu handeln. Ich fand es schwierig, elegante Theorien der Wirtschaft zu lehren, während um mich herum in Bangladesch schrecklicher Hunger herrschte, erzählt er später. Ich fühlte die Leere solcher Theorien. Den letzten Ausschlag geben Handwerker in der Umgebung. Bei einer Exkursion mit Studenten zum Thema Armutsbekämpfung begegnet er 1976 in einem Dorf Korbflechterinnen. Ich war schockiert, dass eine Frau vom lokalen Geldverleiher weniger als einen Dollar bekommen hat und der dafür das exklusive Recht hatte, alle ihre Erzeugnisse zu einem von ihm festgelegten Preis zu kaufen. Yunus will die Schulden in Höhe von 27 Dollar selbst begleichen. Doch der Geldeintreiber sperrt sich, er verlangt zehn Prozent Zinsen pro Woche. Yunus leiht den Frauen daraufhin die Summe zu einem weitaus niedrigeren Satz. Für den Wissenschaftler hält die Begegnung eine wichtige Erkenntnis parat: Die Darlehen werden pflichtbewusst zurückgezahlt. zum Helden der Nation Damit ist die Idee der Mikrokredite geboren gründete Yunus schließlich die Grameen Bank ( Ländliche Bank ). Heute profitieren über neun Millionen Menschen von diesen Kleinstdarlehen mit maximal Euro, 97 Prozent davon sind Frauen. Besonders stolz ist Yunus auf die extrem niedrige Ausfallquote und darauf, dass die Bank nicht profitorientiert arbeitet, sondern einen sozialen Zweck verfolgt. Denn die Kreditnehmer sind zugleich Anteilseigner, ein Gewinn kommt ihnen zugute. Trotzdem bleibt Yunus Ökonom. Die Grameen Bank nimmt für ihre Kredite Zinsen, bis zu 20 Prozent zum Beispiel für Unternehmenskredite. Das hört sich im ersten Augenblick nach viel Geld an liegt aber weit unter dem anderer Anbieter vor Ort und lässt sich mit dem extrem hohen Verwaltungsaufwand und dem Verzicht auf jegliche Sicherheit erklären. Deshalb sind die Darlehen der Grameen Bank auch an eine Reihe ziemlich ungewöhnlicher Prinzipien geknüpft: Geld gibt es fast ausschließlich für Frauen, weil diese einfach sorgsamer mit dem Kapital umgehen, wie Yunus betont. Jeweils fünf bis sechs einzelne Kreditnehmerinnen schließen sich in einer Gruppe zusammen. Ziel ist eine gegenseitige Beratung und Kontrolle bei der Rückzahlung der einzelnen Darlehen. So erfolgt die Auszahlung auch nicht an alle Frauen gleichzeitig, vielmehr erhält zunächst nur ein Gruppenmitglied die gewünschte Summe. Wird das Geld zuverlässig zurückgezahlt, wird den anderen der Kredit gewährt wird die Grameen Bank dann, gemeinsam mit Yunus, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. In der Begründung des Nobel-Komitees heißt es: Dauerhafter Frieden kann nicht erreicht werden, wenn nicht große Bevölkerungsgruppen Wege finden, um der Armut zu entkommen. Kleinstkredite sind ein solcher Weg. Entwicklung von unten dient auch der Förderung von Demokratie und Menschenrechten. Muhammad Yunus selbst wird dank der Auszeichnung zum Nationalhelden. Es war ein großartiger Moment für die ganze Nation. Schlagartig brachen Stolz und Freude bei jedem Bangladescher hervor. Alle Bangladescher fühlten sich, als hätte jeder einzelne von ihnen den Friedensnobelpreis erhalten, bringt Yunus die Stimmung im Land auf den Punkt. Denn endlich hat einer von ihnen Anerkennung erfahren aus einem Land, das sonst nur mit Armut, Naturkatastrophen und billigen Textilien in Verbindung gebracht wird. Von da an wird Yunus von der Öffentlichkeit, den Medien, den Mächtigen und den Reichen der Welt geliebt, gefeiert und hofiert. Er besucht den amerikanischen Ex-Präsidenten Bill Clinton, bekommt die Unterstützung von Hillary Clinton für seine Gesundheitspläne, doziert vor der Wirtschaftselite in Davos. Und er hat eine Stimme: Früher musste ich schreien, damit mich wenige Menschen hören, sagt er damals. Jetzt reicht es, wenn ich flüstere, und die ganze Welt hört mir zu. Der tiefe Fall Anfangs hoch gefeiert, gerät Yunus 2010 in die Kritik. Ihm wird vorgeworfen, seine Zinsen seien zu hoch und er kümmere sich nicht genug um die Ärmsten der Armen. Das größte Problem aber: Das System der Mikrokredite hat sich längst verselbstständigt vom Non-Profit-Gedanken zum milliardenschweren Finanzgeschäft. Im August 2010 geht beispielsweise der indische Branchenprimus SKS Microfinance in Mumbai an die Börse. Das Unternehmen wirbt mit einer Eigenkapitalrendite von 24 Prozent, weltweit greifen Investoren gierig zu, die Emission der Anteilsscheine bringt 350 Millionen Dollar, das Papier ist 14-fach überzeichnet. Die Konkurrenz durch zahlreiche Mikrokreditanbieter führt aber auch dazu, dass ein Schuldner, der sein Darlehen nicht mehr zurückzahlen kann, einfach zum nächsten Anbieter geht und einen neuen Kredit aufnimmt bis nicht's mehr geht. Es fehlen Kontrollen, ob das geliehene Geld tatsächlich als Startkapital für ein Unternehmen genutzt wird. Denn immer mehr Menschen brauchen die Finanzspritze, um Lebensmittel zu kaufen oder Arztrechnungen zu begleichen. In der Konsequenz können die Schuldner ihren Tilgungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, skrupellose Geldeintreiber bedrängen die Menschen, innerhalb von sechs Wochen werden allein in Andhra Pradesh 30 Selbstmorde gemeldet. Muhammad Yunus sieht in dieser Entwicklung einen Missbrauch der ursprünglichen Idee. Ende November strahlt schließlich der norwegische Fernsehsender NRK eine Dokumentation des dänischen Journalisten Tom Heinemann aus, wonach die Grameen Bank Entwicklungsgelder verschiedener Länder in Millionenhöhe veruntreut habe. Die Geldgeber haben ihn längst entlastet. In einem zwölfseitigen Bericht kommt Norwegens Entwicklungsministerium zu dem Ergebnis, es gebe keine Hinweise, dass Gelder zweckentfremdet wurden oder dass die Grameen Bank in Korruption verwickelt war oder Mittel veruntreut hat. Vermutlich sei die Grameen Bank das erfolgreichste Entwicklungsprojekt der Welt. Zur Ruhe kommt Muhammad Yunus trotzdem nicht. Denn mit Premierministerin Sheikh Hasina hat er sich, als er noch selbst politische Ambitionen pflegte, eine mächtige Feindin gemacht. Sheikh Hasina erklärt nach Bekanntwerden der Vorwürfe, Yunus' Vergabe von Mikrokrediten sei nichts anderes als Menschen auszunehmen, nachdem man ihnen einen Kredit gegeben hat. Im März 2011 setzt die Premierministerin ihn schließlich nach langem Streit als Direktor der Grameen Bank ab offiziell aus Altersgründen. Die Zukunft Yunus selbst verfolgt seit Jahren die Idee des Social Business. Danach sollen Unternehmen in den Entwicklungsländern Produkte anbieten, die den Bedürfnissen der Armen entsprechen. Etwaige Gewinne dürfen nicht abgeschöpft, sondern müssen vollständig reinvestiert werden gründet Yunus gemeinsam mit dem französischen Milchriesen Danone die Grameen Danone Foods. Dieses Joint Venture produziert und vertreibt einen mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherten Joghurt namens Shokti Doi. Ziel ist, die Kinder in Bangladesh, die häufig mangelernährt sind, aufzupäppeln. Die Milch dazu kauft das Unternehmen einheimischen Bauern zu Festpreisen ab, der Joghurt wird von den Grameen-Ladies verkauft. Mit Adidas- Chef Herbert Hainer will Yunus ein anderes außergewöhnliches Produkt auf den Markt bringen: einen Turnschuh, der maximal einen Euro kostet und trotzdem lange hält. Im Herbst 2010 wurde in Bangladesch ein erster Verkaufstest durchgeführt Paar gingen in drei Tagen über den Ladentisch. Derzeit wird an den Herstellungskosten geschraubt, denn die liegen noch weit über dem Verkaufspreis. Mit dem Chemieriesen BASF hat Yunus eine gemeinsame Firma in Bangladesch gegründet, die Vitamine und Moskitonetze vertreibt. Zusammen mit Otto betreibt man vor Ort eine nachhaltige Textilfabrik. Auf Kritik, die Firmen betreiben mit seiner Hilfe nur Imagepflege, antwortet Yunus: Ich weiß natürlich um die Gefahr. Doch ich nehme sie hin. Denn das Gute, was wir mithilfe der großen Konzerne tun können, ist das Risiko wert. Autorin: Sandra Klein

18 18 Revue Juni 2011 Erdbeer-Quark-Torte 100 g Zucker, Butter, Salz, 1 EL 1 Zitronensaft und die Eier für den Boden cremig rühren. Das mit Backpulver vermischte Mehl unterrühren. 2Die Masse in eine gefettete runde Backform (26 cm Ø) streichen und bei 180 C ca. 25 Minuten backen. Den Boden aus der Backform lösen und abkühlen lassen. 3Für die Quarkfüllung die Gelatine in Wasser quellen lassen. 100 g Erdbeeren pürieren. 4Den Quark mit 125 g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eigelben, den pürierten Erdbeeren und dem restlichen Zitronensaft cremig rühren. Die Sahne steif schlagen. 5Die Gelatine leicht auspressen, unter vorsichtigem Erwärmen auflösen. Die flüssige Gelatine erst unter einen kleinen Teil der Sahne, dann mit dem Rest mischen und unter den Quark heben. 6Den Boden in eine Ringform stellen, die Quark-Sahne-Masse einfüllen, glatt streichen und mindestens 2 Stunden kalt stellen. 7Die Erdbeeren waschen, putzen, große Erdbeeren halbieren und den Kuchen damit belegen. 8Den Tortenguss zubereiten, die Torte damit bestreichen. Anschließend die Ringform entfernen. 9Die Mandeln in einer Pfanne leicht anrösten und den Tortenrand mit den Mandeln dekorieren. 225 g Zucker 100 g Butter 1 Prise Salz Saft von ½ Zitrone 2 Eier 200 g Mehl Foto: Wirths PR 2 gestrichene TL Backpulver 9 Blatt Gelatine 400 g Quark 400 ml Schlagsahne 2 Eigelbe 750 g Erdbeeren 1 Päckchen Tortenguss 1 EL Zucker 50 g Mandelblättchen 1098 Unter Gottfried von Bouillon, Bohemund von Tarent und Raimund IV. von Toulouse erobert das Heer des Ersten Kreuzzuges nach siebenmonatiger Belagerung die Stadt Antiochia. Kreuzritter und Bewohner richten ein Blutbad unter allen Nichtchristen an. Der Erste Kreuzzug, zu dem Papst Urban II. aufgerufen hat, endet 1099 mit der Einnahme Jerusalems Papst Paul III. verkündet die Bulle Sublimis. Die päpstliche Urkunde verbietet die Versklavung der indianischen Ureinwohner von Amerika und aller anderen Menschen. Paul III. spricht ihnen das Recht auf Freiheit und Eigentum zu, gleichzeitig ruft er zu ihrer Christianisierung auf Das britische Parlament beschließt den zweiten Quartering Act. Danach sind die Siedler der amerikanischen Kolonien verpflichtet, britische Soldaten zu beherbergen. Die Erhebung dieses Gesetzes stößt auf große Ablehnung in den Kolonien und trägt zum Ausbruch des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges bei In London brechen die Gordon Riots aus. Lord George Gordon führt eine Menschenmenge zu den Houses of Parliament, um eine Petition gegen den Roman Catholic Relief Act zu überreichen. Das Gesetz erlaubt den englischen Katholiken, deren Rechte im Königreich Großbritannien bis was geschah am dahin stark eingeschränkt waren, Land zu besitzen, zu erben und der Armee beizutreten, sofern sie einen Eid gegen die Thronansprüche der katholischen Stuarts und die Zivilgerichtsbarkeit des Papstes leisten. Die schweren Unruhen dauern zehn Tage an und fordern 285 Todesopfer Der deutsche Kaiser Wilhelm I. wird bei einem Attentat schwer verwundet. Karl Eduard Nobiling gab auf den im offenen Wagen vorbeifahrenden Kaiser zwei Schüsse ab In Berlin erschießt Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras bei einer Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien den Studenten Benno Ohnesorg. Die tödlichen Kugeln stellen einen Wendepunkt da. In den folgenden Jahren entstehen aus der Protestbewegung heraus die erste Generation der RAF, die nach dem Zwischenfall benannte Bewegung 2. Juni, die Revolutionären Zellen und die Rote Zora In Deutschland startet der Verkauf des Zauberwürfels. Das mechanische Geduldsspiel ist eine Erfindung des ungarischen Bauingenieurs und Architekten Ernő Rubik. Süßstoffe sind perfekt: Sie liefern keine oder kaum Kalorien und schmecken zugleich süß. Zugelassen sind in der EU derzeit neun Stoffe: Saccharin, Cyclamat, Aspartam, Acesulfam K, Aspartam-Acesulfam-Salz, Neohesperidin DC, Neotam, Sucralose und Thaumatin. Sie werden in Form von kleinen Tabletten, als Flüssigsüße und zuckerähnliches Pulver angeboten. Tee und Kaffee lassen sich damit süßen, aber auch Desserts, Eis und Kuchen. Süßstoffe sind zudem in zahlreichen Lebensmitteln wie Fruchtjoghurts und Softdrinks enthalten, die mit dem Zusatz leicht oder kalorienreduziert umworben werden. Für den Süßstoffverband ist Abnehmen folglich ganz einfach: Wird Zucker im täglichen Leben gegen Süßstoffe ausgetauscht, schmelzen schwuppdiwupp die Pfunde. Mit einer einfachen Rechnung will der Verband das verdeutlichen: Wer jeden Tag seinen Kaffee mit vier Stück Würfelzucker süßt, isst im Laufe des Jahres rund Kilokalorien und setzt 2,5 Kilogramm Fett an. ÖKO-TEST stellte vor rund 20 Jahren als erstes Magazin infrage, dass die kalorienfreien Pillen und Pulver tatsächlich beim Abnehmen helfen. Eine Studie der britischen Forscher Peter Rogers und John Blundell hatte gezeigt: Wird morgens ein Joghurt mit Süßstoff gegessen, werden die eingesparten Kalorien über den Tag beim Essen kompensiert. Am Tagesende hatten diejenigen, die morgens den Lightjoghurt verzehrt hatten, sogar mehr Kalorien intus als die Probanden, die Joghurt ohne Süßstoff gegessen hatten. Die Ergebnisse setzten eine rege Diskussion unter Wissenschaftlern in Gang. Einige vermuteten, dass fett- und zuckerarme Lebensmittel nicht so gut sättigen, da sie weniger Kalorien liefern als die energiereichen Varianten. Der Magen knurrt also schneller wieder. Andere meinten, dass die Psyche eine nicht unerhebliche Rolle spiele. In dem Wissen, dass ein Teil der Kalorien eingespart wird, bleibt irgendwo das Gefühl, dass Du darfst nämlich futtern. Studien stärken Skeptiker Verschiedene Studien geben nun den Skeptikern neue Nahrung. Eine führten Susan Swithers und Terry Davidson von der Abteilung Psychologie der US-amerikanischen Purdue-Universität in West Lafayette durch. Sie gaben Ratten entweder mit Saccharin gesüßten Joghurt oder alternativ Joghurt mit Zucker oder Naturjoghurt zu fressen. Anschließend durften sich die Tiere frei an einer großzügig bemessenen Nahrungsration bedienen. Ergebnis: Die Ratten, die den Joghurt mit Süßstoff gegessen hatten, fraßen im Anschluss wesentlich mehr als die Zuckergruppe. Doch Swithers und Davidson fanden noch etwas heraus: Die Tiere, die süßstoffhaltige Nahrung gefressen hatten, setzten mehr Speck an und konnten das Gewicht später nicht mehr so gut wieder zurückfahren. Vermutlich komme es durch den süßen, aber kalorienfreien Geschmack süßstoffe warenkunde zu Problemen bei der Kontrolle der Kalorienzufuhr, erklären die Wissenschaftler. Essen wir normale Lebensmittel, lernt der Körper, wie viele Kalorien sie in etwa mit sich bringen. Er entwickelt ein Gefühl dafür, was er braucht und wann Schluss ist. Nahrung mit künstlichen Süßstoffen stört diese natürliche Balance. Stevia: Auf dem Wege Auf dem Weg zur Anerkennung ist der natürliche Süßstoff Stevia. Die Blätter der Steviapflanze sind ein traditionelles Süßungsmittel der Indianer Paraguays. Das in den Blättern enthaltene Steviosid ist bis zu 300-mal süßer als Zucker. Stevia hat zudem technologische Vorteile. Denn es übt anders als übliche Süßstoffe eine Schutzwirkung auf Vitamin C aus, sodass sich Vitaminzusätze in Erfrischungsgetränken erübrigen. Stevia hilft auch, Aromastoffe einzusparen. In Limonaden muss mit Stevia nur die Hälfte der sonst üblichen Menge an Aromastoff zugesetzt werden. Im Sommer 2008 erklärte der UN-Ausschuss JECFA Stevia offiziell für sicher. Eine tägliche Einnahme von bis zu vier Milligramm des Abbauprodukts Steviol pro Kilogramm Körpergewicht sei akzeptabel. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt zu dem Schluss, dass die sogenannten Stevioglykoside weder krebserregend noch erbgutverändernd wirken. Bis zur endgültigen Zulassung wird es voraussichtlich noch bis Ende 2011 dauern.... Scamorza Scamorza ist ein mit Mozzarella verwandter Käse, der ähnlich hergestellt wird. Er darf nach dem Formen aber noch etwas reifen und wird mit Buchenholz geräuchert. Deshalb schmeckt er pikanter und ist auch haltbarer als Mozzarella. Wie der verwandte Frischkäse wird er ursprünglich aus Büffelmilch hergestellt, aus Kostengründen inzwischen häufig aber auch aus Kuhmilch. Durch die Reifung bekommt der Käse eine dünne, glatte, hellbraune Haut, die mitgegessen werden kann. Wegen seiner festen Konsistenz eignet sich der Scamorza sehr gut zum Anbraten. Dazu passen beispielsweise gebratene Auberginenscheiben. Vom Aussteigen Autor: Jan Grossarth Verlag: Riemann Seiten: 320 Preis: 18,95 ISBN: was ist eigentlich... buchtipp Wer kennt ihn nicht, den Drang, alles hinzuwerfen, dem Alltag zu entfliehen? Einige wagen diesen Schritt tatsächlich. Allein, als Familie oder mit Gleichgesinnten. Auf einer Rundreise in Deutschland, der Schweiz und Norditalien hat Jan Grossarth Menschen besucht, die bewusst eine Lebensform am Rande der Gesellschaft gewählt haben. Der Autor, der seinen Lebensunterhalt als Wirtschaftsredakteur bei der FAZ verdient, ist für ein Vierteljahr ausgestiegen und lebte mit einem Schäfer, der ohne Strom und fließend Wasser im Wald haust. Mit einem Mann, der nur noch wenige Tage im Monat arbeitet und auf ein Hausboot gezogen ist. Mit einem Paar, das auf seinem Hof ins vorindustrielle Leben zurückkehren will. Von den Begegnungen berichtet Jan Grossarth in seinem Buch Vom Aussteigen & Ankommen. Foto: Giuseppe Porzani/Fotolia

19 Juni 2011 Online 19 W3B-Umfrage auf zahlen Nutzerprofil oekotest.de: Geschlecht und Alter Die meisten oekotest.de-besucher sind weiblich und über 30 Internetnutzer gesamt: Frauen 40,7 % Männer 59,3 % Besucher oekotest.de: Frauen 65,9 % Schulabschluss und Berufsausbildung oekotest.de-besucher weisen hohes Bildungsniveau auf Männer 34,1 % bis 19 Jahre 20 bis 29 Jahre 30 bis 39 Jahre 40 bis 49 Jahre 50 bis 59 Jahre 60 Jahre und älter 3,0 % 5,4 % 9,6 % 18,3 % 17,5 % 18,5 % 18,7 % 16,8 % 15,1 % 24,8 % 24,1 % 28,2 % ÖKO-TEST-Magazin Auflagen verkaufte Auflage Q I / 2011 nach IVW Aboauflage Q I/ 2011 nach IVW verbreitete Auflage Q I / 2011 nach IVW Reichweite nach AWA 2010 Reichweite nach MA PM II 2010 Reichweite AWA first class 2010 Weitester Leserkreis AWA first class 2010 TKP Schulausbildung (Bisher) kein Schulabschluss Hauptschulabschluss Mittlere Reife, Realschulabschluss Abitur, Matura 2,9 % 1,0 % 13,0 % 8,2 % 26,5 % 36,3 % 47,8 % 64,3 % Berufsausbildung Promotion Universitätsabschluss Fachhochschulabschluss Berufsakademieabschluss Lehre, Ausbildung Sonstiges Keiner 2,9 % 4,4 % 6,2 % 6,4 % 6,9 % 6,8 % 74,2 % 11,8 % 16,4 % 16,1 % 17,0 % 23,4 % 39,5 % 34,9 % TKP nach AWA 2010 TKP nach MA PM II 2010 ÖKO-TEST Online PageImpressions April 2011 Visits April 2011 Verweildauer April ,86 5, :27 min Internet-Gesamtnutzerschaft Nutzer Basis: Internet-Gesamtnutzerschaft; Quelle: 31. WWW-Benutzer-Analyse; Erhebung Oktober/November 2010 Quellen: IVW, AWA 2010, AWA first class 2010 MA PM II 2010, IVW-Online, Google AdSense Impressum ÖKO-TEST Verlag Anzeigenmarketing ( 0 69 / kontakt Markenartikler kontakt Web kontakt Peter Stäsche Leitung (-156 Sabine Glathe Verkauf (-147 Gabriele Kaisinger Verkauf (-148 Saasan Seifi Verkauf (-214 Manuela Calvo Zeller ( 0 69 / Sylvia Felchner ( / Andrea Dyck ( / Jelena Petric ( / Diana Edzave Verkauf (-154 Annette Zürn, Verkauf ( / Tanja Nolte Assistenz (-140 Annette Kronsbein ( 0 69 / Egbert Hünewaldt ( / Bernd Reisch ( 0 69 / Ralf Hammerath ( / impressum Verantwortlich für den Inhalt Patrick Junker (ViSdP) ÖKO-TEST Verlag GmbH Kobelweg 68 a, D Augsburg Verlagsangaben ÖKO-TEST Verlag GmbH Kasseler Str. 1a D Frankfurt am Main Tel / ; Fax -149 Geschäftsführer Jürgen Stellpflug, Patrick Junker Amtsgericht Frankfurt HRB Bankverbindung SEB AG, Frankfurt Konto BLZ Anzeigenleiter Peter Stäsche Tel / Anzeigenassistenz/Produktion Tanja Nolte Tel / Anzeigenmarketing Finanzen, Ernährung, Freizeit, Technik Saasan Seifi Tel / Bauen, Wohnen, Energie, Schlafen, Garten Sabine Glathe Tel / Ernährung, Freizeit, Reisen Diana Edzave Tel / Gesundheit, Kosmetik, Mode, Haustiere Gabriele Kaisinger Tel / Familie, Kinder, Haushalt, Verlage Annette Zürn Tel / (Homeoffice) Tel / (Verlag) Markenartikler Verlag Manuela Calvo Zeller Tel / Markenartikler Verlag Annette Kronsbein Tel / Online/Crossmedia ÖKO-TEST Verlag GmbH Niederlassung Augsburg Jelena Petric Kobelweg 68 a, D Augsburg Tel / Fax / Verlagsrepräsentanz Online ADselect GmbH, Ralf Hammerath Düsseldorfer Straße 16, D Duisburg Tel / , Fax / Verlagsrepräsentanz Markenartikel HM Hünewaldt Media GmbH, Egbert Hünewaldt Frankfurter Str. 3, D Königstein im Taunus Tel / , Fax / Verlagsrepräsentanz Bereich Automobil Mediaservice Bernd Reisch, Bernd Reisch Schlosserstraße 12, D Frankfurt / Main Tel / , Fax 0 69 / Verlagsrepräsentanz Markenartikel Verlagsbüro Felchner Sylvia Felchner, Andrea Dyck Alte Steige 26, D Kaufbeuren Tel / , Fax / Zurzeit gilt die Anzeigen preisliste Nr. 27

20 Print-Kalender 2011 Gesundheit & Fitness Kinder & Familie Essen & Trinken Kosmetik & Wellness Bauen & Wohnen Politik & Umwelt Geld, Recht, Arbeit & Versicherungen Freizeit & Technik Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember 01 Sa Neujahr 01 Di 01 Di 01 Fr 01 So Maifeiertag 01 Mi 01 Fr KOMPAKT 01 Mo 01 Do 01 Sa 01 Di Allerheiligen 6) 01 Do Discounter 02 So 02 Mi AZ Ratgeber Gesundheit 02 Mi AZ Kompakt Babypflege 02 Sa 02 Mo 02 Do Christi Himmelfahrt 02 Sa 02 Di 02 Fr SPEZIAL 02 So 02 Mi 02 Fr Energie 03 Mo EVT MAGAZIN 1/05 03 Do 03 Do 03 So 03 Di 03 Fr KOMPAKT 03 So 03 Mi 03 Sa 03 Mo Tag der deutschen Einheit 03 Do 03 Sa Haustiere 04 Di 04 Fr SPEZIAL 04 Fr Diäten SPEZIAL 04 Mo 04 Mi 04 Sa 04 Mo 04 Do 04 So 04 Di 04 Fr Baby Jahr SPEZIAL 04 So 2. Advent Umwelt 05 Mi 05 Sa 05 Sa 05 Di 05 Do 05 So 05 Di 05 Fr 05 Mo 05 Mi 05 Sa 05 Mo 06 Do Hl. Drei Könige 1) 06 So 06 So 06 Mi 06 Fr RATGEBER 06 Mo 06 Mi 06 Sa 06 Di 06 Do 06 So 06 Di Bauen, Wohnen, Renovieren 07 Fr Jahrbuch Kleinkinder 07 Mo 07 Mo 07 Do 07 Sa 07 Di 07 Do 07 So 07 Mi AZ Jahrbuch für Fr 08 Sa 08 Di 08 Di 08 Fr RATGEBER 07 Mo 07 Mi Rente, Geld, Versicherungen KOMPAKT 08 So 08 Mi 08 Fr 08 Mo Friedensfest 3) 08 Do 08 Sa 08 Di 08 Do Babypflege 09 So 09 Mi AZ Spezial Rücken 09 Mi AZ Ratgeber Essen Aschermittwoch 09 Sa 09 Mo 09 Do 09 Sa 09 Di 09 Fr 09 So 09 Mi 09 Fr 10 Mo 10 Do 10 Do 10 So 10 Di 10 Fr 10 So 10 Mi AZ Ratgeber Kosmetik 10 Sa 10 Mo 10 Do 10 Sa 11 Di 11 Fr 11 Fr RATGEBER 11 Mo 11 Mi 11 Sa 11 Mo 11 Do 11 So 11 Di 11 Fr 11 So 3. Advent Gesundheit 12 Mi 12 Sa 12 Sa 12 Di 12 Do 12 So Pfingstsonntag 12 Di 12 Fr 12 Mo 12 Mi AZ Spezial Häuser 12 Sa 12 Mo 13 Do 13 So 13 So 13 Mi 13 Fr 13 Mo Pfingstmontag 13 Mi 13 Sa 13 Di 13 Do 13 So 13 Di 14 Fr 14 Mo 14 Mo 14 Do 14 Sa 14 Di 14 Do 14 So 14 Mi AZ Spezial Schwangerschaft + Geburt 14 Fr JAHRBUCH 14 Mo 14 Mi für Sa 15 Di 15 Di 15 Fr RATGEBER 15 So 15 Mi 15 Fr 15 Mo Mariä Himmelfahrt 4) 15 Do 15 Sa 15 Di 15 Do Essen, Trinken & Genießen 16 So 16 Mi AZ Magazin 04/11 16 Mi 16 Sa 16 Mo 16 Do 16 Sa 16 Di 16 Fr RATGEBER 16 So 16 Mi Buß- und Bettag 7) 16 Fr Kosmetik & Wellness 17 Mo 17 Do 17 Do 17 So 17 Di 17 Fr 17 So 17 Mi AZ Ratgeber Kleinkinder 17 Sa 17 Mo 17 Do 17 Sa 18 Di 18 Fr 18 Fr SPEZIAL 18 Mo 18 Mi AZ Magazin 07/11 18 Sa 18 Mo 18 Do 18 So 18 Di 18 Fr Rücken SPEZIAL 18 So 4. Advent Häuser 19 Mi AZ Magazin 03/11 19 Sa 19 Sa 19 Di 19 Do 19 So 19 Di 19 Fr 19 Mo 19 Mi AZ Magazin 12/11 19 Sa 19 Mo 20 Do 20 So 20 So 20 Mi AZ Magazin 06/11 20 Fr 20 Mo 20 Mi AZ Magazin 09/11 20 Sa 20 Di 20 Do 20 So 20 Di 21 Fr 21 Mo 21 Mo 21 Do 21 Sa 21 Di 21 Do 21 So 21 Mi AZ Magazin 11/11 21 Fr SPEZIAL 21 Mo 21 Mi Schwangerschaft + Geburt 22 Sa 22 Di 22 Di 22 Fr Karfreitag 22 So 22 Mi AZ Magazin 08/11 22 Fr 22 Mo 22 Do 22 Sa 22 Di 22 Do 23 So 23 Mi 23 Mi AZ Magazin 05/11 23 Sa 23 Mo 23 Do Fronleichnam 2) 23 Sa 23 Di 23 Fr RATGEBER 23 So 23 Mi AZ Magazin 01/12 23 Fr Kleinkinder 24 Mo 24 Do 24 Do 24 So Ostersonntag 24 Di 24 Fr MAGAZIN 07/11 24 So 24 Mi AZ Magazin 10/11 24 Sa 24 Mo 24 Do 24 Sa Heiligabend 25 Di 25 Fr MAGAZIN 03/11 25 Fr MAGAZIN 04/11 25 Mo Ostermontag 25 Mi AZ Kompakt Discounter 25 Sa 25 Mo 25 Do 25 So 25 Di 25 Fr MAGAZIN 12/11 25 So 1. Weihnachtsfeiertag 26 Mi AZ Spezial Baby Jahr 26 Sa 26 Sa 26 Di 26 Do 26 So 26 Di 26 Fr MAGAZIN 09/11 26 Mo 26 Mi 26 Sa 26 Mo 2. Weihnachtsfeiertag 27 Do 27 So 27 So 27 Mi AZ Kompakt Haustiere 27 Fr MAGAZIN 06/11 27 Mo 27 Mi AZ Spezial Energie 27 Sa 27 Di 27 Do 27 So 1. Advent 27 Di 28 Fr MAGAZIN 02/11 28 Mo 28 Mo 28 Do 28 Sa 28 Di 28 Do 28 So 28 Mi AZ Spezial Umwelt 28 Fr MAGAZIN 11/11 28 Mo 28 Mi 29 Sa 29 Di 29 Fr MAGAZIN 05/11 29 So 29 Mi 29 Fr MAGAZIN 08/11 29 Mo 29 Do 29 Sa 29 Di 29 Do 30 So 30 Mi AZ Ratgeber Bauen, Wohnen & Renovieren 30 Sa 30 Mo 30 Do 30 Sa 30 Di 30 Fr MAGAZIN 10/11 30 So 30 Mi AZ Jahrbuch Kleinkinder 30 Fr MAGAZIN 01/12 31 Mo 31 Do 31 Di 31 So 31 Mi AZ Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen 31 Mo Reformationstag 5) 31 Sa Legende: farbige Felder = Erscheinungstermin, AZ = Anzeigenschluss; 1) nur BW, BY + SA 2) nur BW, BY, HE, NRW, RP, SL, SN und TH in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung 3) nur in Augsburg 4) nur SL, BY in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung 5) nur BB, MV, SN, SA, TH 6) nur BW, BY, NRW, RP, SL 7) nur in SN Schulferien 2011 Bundesländer Winter / Frühjahr Ostern Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten Baden-Württemberg * ** Bayern Berlin / Brandenburg Bremen / Hamburg / / Hessen Mecklenburg-Vorp Niedersachsen / *** NRW Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein **** Thüringen * Gründonnerstag (21. April 2011) ist schulfrei. ** Am Reformationstag ( ) ist schulfrei. *** Auf den niedersächsischen Nordseeinseln gelten Sonderregeln. **** Auf den Inseln Sylt, Föhr, Helgoland und Amrum sowie auf den Halligen enden die Sommerferien eine Woche früher, die Herbstferien beginnen eine Woche früher.

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