Zeit ist Geld, wie viel Geld ist Zeit?

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1 Öffentlicher Vortrag an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Zeit ist Geld, wie viel Geld ist Zeit? Salzgitter, Prof. Dr.-Ing. Reinhard Forst-Lürken, Karl-Scharfenberg- Salzgitter

2 Remember that Time is Money aus: Advice to a Young Salesman von Benjamin Franklin (1848), zitiert nach Büchmann Geflügelte Worte, dtv München : Karl Scharfenberg, Salzgitter 2

3 2. Was ist Zeit? Zeitbegriffe Vorzeit, Urzeit, Uhrzeit, zeitlos, Arbeitszeit, Zeitarbeit, Regierungszeit, Gleitzeit, Freizeit, Lebenszeit, Urlaubszeit,Kinderzeit, rechtzeitig, Fahrzeit, Unzeit, Zeitkonto, Garzeit, Ferienzeit, Altersteilzeit, Ruhezeit, Herrschaftszeiten, Herbstzeitlose, Jahreszeiten, Dienstzeit, Vordienstzeiten, Kernzeit, vorzeitig, zeitlebens, Schulzeit, Erziehungszeiten,Verspätungszeit, Zeitdauer, Zeit und Ewigkeit, Zeitschriften Bildquelle: : Karl Scharfenberg, Salzgitter 3

4 3. Was ist Zeit? Zeit in Zitaten Das Wesen der Zeit ist für unsere Wahrnehmung ein kontinuierliches Dahinfliessen der Ereignisse, versinnbildlicht und messbar durch eine Sanduhr. (A. Müller) Das Wichtigste im Leben ist die Zeit. (B. Lee) Die meiste Zeit geht dadurch verloren, dass wir nicht zuende denken. (A.Herrhausen) Die Zeit heilt alle Wunden. (Volksmund) Leben heißt, mit der Zeit richtig umzugehen. (B.Lee) Zeit ist die Suche nach der Vergänglichkeit (A. Müller) Kommt Zeit, kommt Rat (Volksmund) Bildquelle:http://www.tkc.ch/3d/stills/sanduhr.htm Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten. (G. Chr. Lichtenberg) Gott schuf die Zeit von Eile hat er nichts gesagt (Tiroler Volsmund) Mehr denn je ist der Rohstoff Zeit zu einem knappen Produktionsfaktor geworden (EU-Kommission) : Karl Scharfenberg, Salzgitter 4

5 4. Was ist Zeit? Erklärungsbeispiele für Zeit Zeit als Maß kontinuierlicher Abläufe Zeit als kontinuierliche Folge von Zeitinkrementen Sekunden, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre... Zeit als Abschnitt in der Ewigkeit Zeit als Maßstab für Dauer von Vorgängen, Zeit als Zeitpunkt, Augenblick oder Moment von Ereignissen Zeit als Ordnungsstruktur der Geschichte Vergangenheit Gegenwart - Zukunft : Karl Scharfenberg, Salzgitter 5

6 5. Was ist Geld? Geldbegriffe Kleingeld, Geldmenge, Wechselgeld, Geldvorrat, Schwarzgeld, Geldreserven, Spargeld, Geldadel, Schmiergeld, Geldpolitik, Briefgeld, Geldspenden, Fahrgeld, Geldvernichtung, Sterbegeld, Geldwäsche, Beitragsgelder, Geldbeutel, Lehrgeld, Geldwert, Kostgeld, Geldschein, Trinkgeld, Geldgier, Restgeld, Geldautomat, Scheingeld, Geldeinheit, unentgeltlich, Münzgeld, Hartgeld, Fersengeld, Geldeintreiber, Spendengelder, km-geld, Geldsumme, Entgeltregelung, Geldzählmaschine, Spielgeld, Geldentwertung, Geldmenge 3, Falschgeld, Geldanlage, Bargeld, Geldumlauf, Fahrgeld, Geldverkehr... : Karl Scharfenberg, Salzgitter 6

7 6. Was ist Geld? Geld in Zitaten - Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles in der Welt (J. W. Goethe Faust ) - Money makes the world go round (Quelle?) - Geld oder Leben (Quelle?) - Geld regiert die Welt (Volksmund) - Geld allein macht nicht glücklich (Quelle?) - Pecunia non olet (Vespasian, ca. 70 n. Chr.) Bildquell:http://www.reli-on.de/images/geld.jpg - Zum Kriegführen braucht man 3 Dinge: Geld, Geld und nochmals Geld (Trivulzio) - Für eine Hand voll Dollar (Western, Sergio Leone, ca. 1965) - Lieber reich und gesund als arm und krank (P.L.) : Karl Scharfenberg, Salzgitter 7

8 7. Was ist Geld? Verwendung von Geld in unterschiedlichen Funktionen: Geld als Zahlungsmittel Bildquelle:www.volksbank-paderborn-hoexter.de/ Geld als Wertmaßstab oder Recheneinheit Bildquelle:www.kredit-geld-sofort.de/ bilder/money.gif Geld als Wertaufbewahrungsmedium Bildquelle.www.logicart.de/media/bilder/Geldboerse-EURO.gif : Karl Scharfenberg, Salzgitter 8

9 8. Was ist Geld? Geld als Bewertungsmaßstab für Nutzen, Nutzbarkeit bzw. Nützlichkeit : Karl Scharfenberg, Salzgitter 9

10 Bildquelle:http://www.schwarzwald-kuckucksuhren.com/ Zeit an sich stellt keinen Wert dar worin liegt also der Wert der Zeit? : Karl Scharfenberg, Salzgitter 10

11 Mehr denn je ist der Rohstoff Zeit zu einem entscheidenden und knappen Produktionsfaktor geworden. Leider weist der Faktor Zeit jedoch keines der den Produktionsfaktoren traditionell zugeschriebenen Merkmale auf. Zeit lässt sich nicht akkumulieren; man kann sie nicht im wirklichen Sinne sparen. Einmal aufgewendete Zeit ist für immer verloren. Das erklärt, warum im Gegensatz zur einfach nachvollziehbaren "rational- wirtschaftlichen" Ansicht, dass die Menschen davon profitieren werden, wenn die Zeit am Arbeitsplatz oder zu Hause effizienter genutzt wird, da ihnen jede gesparte Minute mehr Produktion bzw. mehr Konsum ermöglicht, gleichzeitig immer mehr Anzeichen durchaus auf ein "Zeit-Paradoxon" hindeuten: Während in der Tat mehr Zeit zur Verfügung steht, die Menschen länger leben und kürzere Zeit arbeiten, entsteht zunehmend der Eindruck, dass Zeit knapper wird und den Menschen Zwänge auferlegt. (Quelle: Europäische Kommission, GD Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen und soziale Angelegenheiten: Eine europäische Informationsgesellschaft für alle, 1977) : Karl Scharfenberg, Salzgitter 11

12 Grundsätzlich ist Zeit nicht vermehrbar. Zeit kann aber auch nicht verloren gehen. Und trotzdem entsteht zunehmend der Eindruck, dass Zeit knapper wird : Karl Scharfenberg, Salzgitter 12

13 Knappheit bestimmt den Preis eines Gutes -ist unsere Zeit also umso wertvoller je knapper sie ist? : Karl Scharfenberg, Salzgitter 13

14 1. Ansatz zur Quantifizierung des Zeitwertes: Der Wert der Zeit ergibt sich aus dem Wert der möglichen Zeitnutzung. Der Wert einer Stunde Arbeitszeit beträgt aus Sicht eines Arbeitgebers: Bruttostundenlohn + Lohnzusatzkosten + Gemeinkostenanteil +... aus Sicht eines Arbeitnehmers: Nettostundenlohn fixe Ausgaben je Arbeitsstunde aus Sicht eines Selbstständigen: Bruttostundenhonorar stündl. Steuern, Abgaben etc. Kostenanteil Aber wie groß ist der Wert einer Stunde Freizeit? : Karl Scharfenberg, Salzgitter 14

15 Problem: Zeit kann nicht in beliebig kurzen Zeitquanten für alternative Zwecke genutzt werden: a) X mal 1 Stunde Zeitsparpotenzial von X Stunden pro Jahr b) 120 X mal ½ Minuten a) alternative Nutzung plausibel b) alternative Nutzung eher unplausibel : Karl Scharfenberg, Salzgitter 15

16 Kostenminderungen durch Zeiteinsparungen bilden regelmäßig einen wesentlichen Teil der gesamtwirtschaftlichen Nutzenwirkungen der Verkehrsteilnahme und tragen somit entscheidend zur Begründung von kostspieligen Infrastrukturprojekten bei. : Karl Scharfenberg, Salzgitter 16

17 Bezug: Deutsche Bundesverkehrswegeplanung 2003 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 17

18 2. Ansatz zur Quantifizierung des Zeitwertes: Der Wert der Zeit ergibt sich aus der Zahlungsbereitschaft der Verkehrsteilnehmer bzw. -nutzer für mögliche Zeiteinsparungen. : Karl Scharfenberg, Salzgitter 18

19 Ansätze zur Quantifizierung von Zahlungsbereitschaften in realen Märkten an Hand tatsächlicher Kaufentscheidungen ( revealed preferences RP ), z. B. welches Verkehrsmittel wurde unter bestimmten Randbedingungen benutzt, an welchem Standort wurde ein Betrieb errichtet (und was für Alternativen standen zur Wahl), welche Immobilien wurden zu welchem Preis erworben oder gemietet (und welche Preise wären für alternative Objekte zu zahlen gewesen)?... in hypothetischen Märkten an Hand von erfragten Antworten ( stated preferences SP ), z. B. welchen Mehrpreis für die Reise von A nach B wären sie zu zahlen bereit, wenn sie unter sonst gleichen Bedingungen einen Reisezeitvorteil der Größe X hätten? : Karl Scharfenberg, Salzgitter 19

20 Beispiel für SP Befragungskarte: Wahlentscheidung Routenwahl PkW Reisekosten: 18 Fr. Gesamtfahrzeit: 40 Minuten Davon in stop and go: 10 Min. Reisekosten: 23 Fr Gesamtfahrzeit: 20 Minuten Davon in stop and go: 5 Min. Ihre Wahl Quelle: Axhausen, K.W. (2004) Stated-Response Befragungen zum Verkehrsverhalten, Vortrag, Institut für Empirische Wirtschaftsforschung, Universität Zürich, Februar 2004 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 20

21 Methodische Probleme der Zeitkostenerfassung z. B. bei stated preferences Untersuchungen: non commitment bias (= regelmäßige Falschangaben der Befragten wegen der Unverbindlichkeit der Antworten: es muss niemand unter Beweis stellen, dass er sich tatsächlich wie angegeben entscheidet, wenn er denn mit der konkreten Entscheidungssituation konfrontiert wird) : Karl Scharfenberg, Salzgitter 21

22 Differenzierung der Zeitkosten nach Jahreseinkommen Quelle: Axhausen, K.W. (2004) Stated-Response Befragungen zum Verkehrsverhalten, Vortrag, Institut für Empirische Wirtschaftsforschung, Universität Zürich, Februar 2004 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 22

23 Beispielhafter Modellansatz zur Bewertung des Zeitnutzens: (nach Axhausen, KW; Abay, G.: Entwurf einer Schweizer Zeitkostenstuide, IVTZ ETH Zürich, Dezember 2000) : Karl Scharfenberg, Salzgitter 23

24 Quelle: Axhausen, K.W. (2004) Stated-Response Befragungen zum Verkehrsverhalten, Vortrag, Institut für Empirische Wirtschaftsforschung, Universität Zürich, Februar 2004 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 24

25 Zeitkostenansätze in verschiedenen Ländern: Quelle: Axhausen, KW; Abay, G.: Entwurf einer Schweizer Zeitkostenstuide, IVTZ ETH Zürich, Dezember 2000 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 25

26 Nach Haushaltseinkommen differenzierte Stundenkostensätze (Niederlande): Quelle: Axhausen, KW; Abay, G.: Entwurf einer Schweizer Zeitkostenstuide, IVTZ ETH Zürich, Dezember 2000 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 26

27 Bezug: Deutsche Bundesverkehrswegeplanung 2003 Zitiert nach Axhausen, K.W.; Abay, G.: Entwurf einer Schweizer Zeitkostenstudie für den Personenverkehr ; IVT ETH Zürich, Dezember 2000 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 27

28 Typische Verteilung der Verkehrsbelastung einer Straße im Umfeld eines Mittelzentrums: Legende Verkehrsstärke Quelle: Axhausen, K.W. Mobilität als individuelles Recht? Wien, April 2001 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 28

29 Vermarktung von Geschwindigkeits- und damit Fahrzeit -vorteilen zu zeitabhängig unterschiedlichen Preisen: Zeitlich differenzierte Straßenbenutzungsgebühren Beispiel: I 15 nördlich von San Diego / CA Quelle: Axhausen, K.W. Mobilität als individuelles Recht? Wien, April 2001 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 29

30 Möglichkeiten zur Fahrzeitreduzierung durch Geschwindigkeitserhöhung: Beispiel: Fahrzeitersparnis auf 100 km Fahrstrecke durch Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit um 10 km/h: Fahrzeitersparnis [h] 12 Ursprüngliche Fahrzeit [h] : Karl Scharfenberg, Salzgitter Fahrgeschwindigkeit 0 30

31 Fahrzeitreduzierung durch Geschwindigkeitserhöhung: Fahrzeit = Fahrstrecke Fahrgeschwindigkeit y = Abnahme der Fahrzeit [%] x % x = Zunahme der Geschwindigkeit [%] Mit zunehmender Geschwindigkeit nimmt die Möglichkeit zur weiteren Fahrzeitreduzierung durch zusätzliche Geschwindigkeitssteigerungen ab. : Karl Scharfenberg, Salzgitter 31

32 Pkw-Fahrwiderstände in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit Quelle: : Karl Scharfenberg, Salzgitter 32

33 Auswirkungen des geschwindigkeitsabhängigen Kraftstoffverbrauchs: Beispiel: 100 km Fahrstrecke, Benzinpreis 1,35 /l (Braunschweig, ) Szenario A B C Fahrgeschwindigkeit v: 40 km/h 80 km/h 120 km/h Fahrzeit tfahr= 100/v 2,5 h 1,25 h 0,83 h Benzinverbrauch l (lt. Diagramm) 7,0 l 8,2 l 11,8 l Benzinkosten 9,45 11,07 15,93 Relat. Benzinkostenersparnis 1,62 4,86 Relat. Fahrzeitmehrverbrauch 1,25 h = 75 min 0,417 h = 25 min Durchschnittl. Benzinkostenersparnis 0,022 /min 0,194 /min Entnommen: Mercedes Benz Typ 180 b Betriebsanleitung, Stand ca. 1960; gefunden unter : Karl Scharfenberg, Salzgitter 33

34 Kraftstoffverbrauch in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit bei realen Verkehrsbedingungen: Schneller fahren, Fahrzeit reduzieren und Kraftstoff sparen! : Karl Scharfenberg, Salzgitter 34

35 Zeit oder Geld sparen oder vielleicht doch nicht? Neupreis [ ] Gesamtkosten [ ] NP Gesamtkost. Höchstgeschw ,855, ,- 164 km/h ,- 20,940,- 184 km/h ,- 20,940,- 192 km/h , ,- 206 km/h Höchstgeschwindigkeit [km/h] , ,- 235 km/h *) lt. Autokatalog des ADAC, siehe **) lt. Autokosten des ADAC für 4 Jahre Nutzungsdauer und km/jahr, siehe : Karl Scharfenberg, Salzgitter 35

36 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 36

37 Taxifahren ist bekanntlich teuer, aber auch Taxis warten zu lassen ist nicht umsonst (auch wenn es manchmal vergeblich ist): 1 Stunde kostet 14,30 Taxitarifordnung Hansestadt Greifswald vom ,- Taxitarif der Stadt Köln vom ,- Taxiordnung der Landeshauptstadt München vom mit Änderungen bis zum /26,- bis 3 Minuten / über 3 Minuten Taxitarif Stadt Essen 15,30 / 23,- verkehrsbedingte Wartezeiten bis 6 Min. / Wartezeiten ab der 6. Minute Taxitarif Stadt Bonn i.d.f. v Bildquelle:www.taxi-mannheim.de/ bilder/taxi-1.html also: 1 Stunde entspricht entspricht ungefähr ungefähr : Karl Scharfenberg, Salzgitter 37

38 Alle Welt klagt über die hohen Kosten der Autonutzung wegen heftig gestiegenen Kraftstoffpreise, kaum jemand spricht über die Kosten der Autonicht-Nutzung: Parkgebühren in Deutschland (zufällige Auswahl): 0,10 0,83 / h (0,05 /30min 5,- /6 h) Stadt Aurich / Ostfriesland 0,60 / h (0,10 /10min) Stadt Friedberg/Bayern 0,50 / 1,- /h Stadt Brühl (Erftkreis) 1,- / 2,- / h Stadt Köln (rechts- / linksrheinisch bzw. in der Innenstadt) entspricht also: 1 Stunde ungefähr 0,10 2,- Bildquelle:http://www.stadt-koeln.de/ : Karl Scharfenberg, Salzgitter 38

39 Kosten von verbotswidrigem Parken: lt. Bußgeldkatalog, s. z.b. Parken ohne oder mit abgelaufener Kontrolleinrichtung < 30 Min. < 1 Std. < 2 Std. < 3 Std. > 3 Std also: 1 Stunde < 8 10 entspricht entspricht ungefähr ungefähr Bildquellehttp://www.codeso.com/ Parken eines Anhängers ohne Zugfahrzeug über 2 Wochen: 20 entspricht also: 1 Woche ungefähr 10 : Karl Scharfenberg, Salzgitter Bildquelle:http://www.anhaenger-heck.de/ 39

40 Bahnfahren Zeit gewinnen: -Zeit zum Ruhen - Zeit zum Träumen -Zeit zum Schauen -Zeit zum Lesen - Zeit zum Arbeiten - Zeit zum... (Werbebotschaft der Fahrgastorganisation ProBahn) (www.probahn.de) : Karl Scharfenberg, Salzgitter 40

41 Bewertung von Fahrzeitvorteilen mit der Bahn - 2 Beispiele: Mannheim Hbf Stuttgart Hbf mit ICE 0: :36 h 30,- mit IC 1:16 23,- o. Ice/IC/EC 1:54 19,- Bildquelle d. h. Fahrzeitunterschiede von 38 bzw. bis zu 40 Min. werden mit 4,- bzw. 7,- bezahlt, entsprechend 6,32 bzw. 10,5 /h Frankfurt/M. Hbf Kassel-Wi. d. h. Fahrzeitunterschiede von 2 bzw. bis zu 30 Min. werden mit 5,60 bzw. 10,- bezahlt, entsprechend 168,- bzw. 20,- /h mit ICE 1: :31 h 42,- Bildquelle:http://www.dwrweb.de/diashows/bar/bild06.jpg entspricht also: 1 Stunde ungefähr mit IC o. Ice/IC/EC 2: :03 h 32,- 2:05 26,40 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 41

42 Kosten und Zeitvorteile von Schnellfahrstrecken für die Bahn Hannover Würzburg 327 km 12 Mrd. DM 6,14 Mrd 18,8 Mio / km Fahrzeitreduzierung von 3:45 h auf 2:00 h 1:45 h / 6,14 Mrd 3,51 Mrd /h Hannover Berlin 267 km 5,1 Mrd. DM 2,6 Mrd 9,7 Mio / km Fahrzeitreduzierung von 2:32 h auf 1:32 h 1:00 h / 2,6 Mrd 2,6 Mrd /h Frankfurt - Köln 177/219 km 6 Mrd ca. 30 Mio. / km Fahrzeitreduzierung von 2:21 h auf 1:12 h 1:09 h / 6 Mrd 5,2 Mrd /h also: 1 Stunde entspricht ungefähr 2,6 5,2 Mrd entspricht oder: 1 Minute ungefähr Mio Bildquelle: Daten i.w. nach : Karl Scharfenberg, Salzgitter 42

43 Beispiel: Trassenpreissystem der DB Netz AG Trasse = raum-zeitliche Inanspruchnahme bzw. Zurverfügungsstellung von Infrastrukturkapazität Zeit 2.Zug Ankunftszeit Abfahrtszeit Abfahrtszeit Ankunftsort Weg Zusammenhang: entsprechend den rechtlichen Vorgaben sollen die Kosten der Infrastrukturnutzung im Verkehr verursachungsgerecht angelastet werden. Daher werden den Eisenbahnverkehrsunternehmen (=Trassennutzer) vom Betreiber der Schieneninfrastruktur differenzierte Trassennutzungsentgelte auferlegt.formel zur Bestimmung der Trassenentgelthöhe: Trassenpreis = Grundpreis x Produktfaktor x Sonderfaktor x Regionalfaktor x Sonderzuschlag Fernstrecken Zulaufstrecken S-Bahn-Strecken (ggf. Einschließlich Auslastungsfaktor In Höhe von 1,2) Personen- /Güterverkehrstrasse; z. B. Express-, Takt-, Economyod. LZ-Trasse z.b. für Züge mit Dampflok od. LÜ (nur für SPNV) (nur für Reisezüge mit Neigetechnik oder Schwerlastgüterzüge) : Karl Scharfenberg, Salzgitter 43

44 Noch: Trassenpreissystem der DB Netz AG Beispiel: alternative Preisberechnung von Expresstrassen (Produktfaktor 1,80) a) ICE mit einer planmäßigen Maximalgeschwindigkeit von va = 240 km/h Trassenkategorie F 1 Trasse für Reisezüge von km/h, Grundpreis einschließlich Ausnutzungsfaktor: GPa = 4,42 /Tr km b) IC mit einer planmäßigen Maximalgeschwindigkeit von vb = 160 km/h Trassenkategorie F 4 Trasse für Reisezüge von km/h, Grundpreis einschließlich Ausnutzungsfaktor: GPb = 2,46 /Tr km Bezug: Blockabschnitt von L = 20 km Trassenabschnittspreis für die Länge des Blockabschnitts TAP = L * GP TAPa = 20 * 4,42 = 88,40 TAPb = 20 * 2,46 = 49,20 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 44

45 Noch: Trassenpreissystem der DB Netz AG Wie stellen sich die Trassenabschnittspreise mit Zeitbezug dar? Belegungszeiten: T = L / v Ta = 20 / 240 = 1 / 12 h Tb = 20 / 160 = 1 / 8 h d.h. es ergibt sich ein niedrigerer Trassenpreis trotz längerer Belegungsdauer! Belegungspreis: BP = GP * L / T BPa = 4,42 * 20 / 1/12 = 1060,80 / Tr h BPb = 2,46 * 20 / 1/8 = 393,60 / Tr h Die stündliche Nutzung eines 20 km langen Streckenabschnittel kostet also je nach Geschwindigkeitsniveau etwa Anmerkung: Dieser Sachverhalt gilt im Prinzip auch, wenn noch feste Sperrzeitenanteile bei der Trassenabschnittsbelegungsdauer berücksichtigt werden! : Karl Scharfenberg, Salzgitter 45

46 Berücksichtigung von Zeitnutzen bei der Planung von Verkehrsinfrastruktur Beispiel: Empfehlungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen an Straßen * z.b.. zur Begründung der Vorteilhaftigkeit einer Straßenbaumaßnahme (Investitionswürdigkeit) oder zum Vergleich alternativer Maßnahmenvorschläge oder Planfälle (Dringlichkeitsreihung) Grundsätzliche Vorgehensweise: Definition der Planfälle im erforderlichen Detaillierungsgrad Ermittlungen der maßgebenden Verkehrsbelastungen der Planfälle Ermittlung der einmaligen sowie der laufenden Kosten (Investitions- und Betriebskosten) der Planfälle Ermittlung der in Geldeinheiten bewerteten Nutzenwirkungen der Planfälle, im Einzelnen: Bildquelle: Nutzen aus Betriebskostenänderungen der Nutzer Nutzen aus Fahrzeitänderungen Nutzen aus Änderungen des Unfallgeschehens, der Lärmbelastung, der Schadstoffbelastung, der Klimabelastung, der Trennwirkung und der Flächenverfügbarkeit Ermittlung der jährlichen Kosten- und Nutzenwerte Berechnung des Nutzen/Kosten-Verhältnisses als Entscheidungskriterium *) Empfehlungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen an Straßen (EWS 97) (sowie Kommentar dazu), Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Köln, Ausg. : Karl Scharfenberg, Salzgitter 46

47 Für die Bewertung der Nutzenwirkung aus Fahrzeitänderungen in Folge einer Straßenbaumaßnahme benötigte Daten nach EWS: 1. Gesamter Fahrzeitaufwand aller Fahrzeuge, die im Betrachtungsjahr die Straße befahren, differenziert nach relevanten Fahrzeuggruppen (Pkw, Lkw, Lz, Bus) und Tagestypen (werktags, sonntags) 2. Gesamter Fahrzeitaufwand der entsprechenden Fahrzeuge im Bezugsjahr, differenziert nach relevanten Fahrzeuggruppen (Pkw, Lkw, Lz, Bus) und Tagestypen (werktags, sonntags) 3. Zeitkostensätze, differenziert nach relevanten Fahrzeuggruppen (Pkw, Lkw, Lz, Bus) und Tagestypen (werktags, sonntags) Bildquelle:http://vorort.bund.net/suedlicheroberrhein/projekte/verkehr/hintergrundinfo.htm Aus den Daten zu 1. und 2. (i.d.r. mit Hilfe von Verkehrsmodellen berechnet hier als bekannt angenommen) sind zunächst die daraus resultierenden Änderungen des Fahrzeitaufwands in den entsprechenden Differenzierungen zu ermitteln. *) Empfehlungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen an Straßen (EWS 97) (sowie Kommentar dazu), Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Köln, Ausg : Karl Scharfenberg, Salzgitter 47

48 Eingangsgrößen für die Zeitkostenbestimmung nach EWS*: Volkseinkommen 1992 (=Nettosozialprodukt zu Faktorkosten) Bevölkerung 1992 Erwerbstätige 1992 Jahresstunden insgesamt davon Wachstunden i. M. davon Arbeitsstunden i. M. Anteil Geschäftsverkehr (GPkw) am ges. Pkw-Verkehr VEK 1992 = BEV 1992 = EWT 1992 = WZT = AZT = p GPkw = 24% Mio DM/a 80,594 Mio Pers. 36,940 Mio Pers h/a h/a ha/a Anteil GPkw / Pkw für Normal- und Urlaubswerktage Besetzungsgrad der GPkw Besetzungsgrad der PPkw an Werktagen Besetzungsgrad der PPkw an Sonntagen Vorhaltungskosten der GPkw p GPkw(w, u ) = 31% BGGPkw = 1,1 Pers./GPkw BG PPkw(w, u) = 1,4 Pers./PPkw BG PPkw(s) = 1,7 Pers./PPkw VHK GPkw = 2,13 DM/GPkw*h *) Empfehlungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen an Straßen (EWS 97) (sowie Kommentar dazu), Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Köln, Ausg : Karl Scharfenberg, Salzgitter 48

49 Wertansatz WA(hA ) je Arbeitsstunde nach EWS*: WA(h A ) = halbes Volkseinkommen / gesamte Arbeitszeit WA(h A ) = 0,5 * VEK EWT*AZT = 0,5* Mio DM/a 36,940 Mio Pers.*1.619 h A /a WA(h A ) 1992 = 19,40 DM/Pers.*h A = 9,92 /Pers.*h A Wertansatz WA(h NA ) je Nichtarbeitsstunde nach EWS*: WA(h NA ) = halbes Volkseinkommen / gesamte Nichtarbeitszeit WA(h NA ) = 0,5 * VEK BEV*WZT EWT*AZT = 0,5* ,594* ,940 *1.619 WA(h NA ) 1992 = 2,82 DM/Pers.*h NA = 1,44 /Pers.*h NA *) Empfehlungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen an Straßen (EWS 97) (sowie Kommentar dazu), Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Köln, Ausg : Karl Scharfenberg, Salzgitter 49

50 Herleitung der Zeitkostensätze ZKA (Pkw s ) für Pkw (sonntags) nach EWS*: ZKA (Pkw s ) = Wertansatz WA(h NA ) je Nichtarbeitsstunde * Besetzungsgrad BG PPkw(s) der PPkw an Sonntagen Bildquelle: ZKA (Pkw s ) = WA(h NA ) * BG PPkw(s) = 2,82 DM/Pers.*h NA * 1,7 Pers./PPkw ZKA (Pkw s ) = 4,80 DM/Pkw*h s Berücksichtigung der Steigerung des Bruttowochenverdienstes von Industriearbeitern in Höhe von 11,5% ergibt ZKA (Pkw s ) ,50 DM/Pkw*h s = 2,81 /Pkw*h s *) Empfehlungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen an Straßen (EWS 97) (sowie Kommentar dazu), Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Köln, Ausg : Karl Scharfenberg, Salzgitter 50

51 Herleitung der Zeitkostensätze ZKA (Pkww, u) für Pkw (werktags) nach EWS*: ZKA (Pkw w, u ) = Anteil pg Pkw(w, u) der GPkw an allen werktäglichen Pkw * {Wertansatz WA(h A ) je Arbeitsstunde * Besetzungsgrad BG GPkw der GPkw + Vorhaltekosten VHK GPkw der GPkw} + Anteil (1- pg Pkw(w, u) ) der PPkw an allen werktäglichen Pkw * Wertansatz WA(hNA) je Nichtarbeitsstunde * Besetzungsgrad BG PPkw(w,u) der PPkw an Werktagen ZKA (Pkw w, u ) = pg Pkw(w, u) * {WA(h A ) * BG GPkw(s) + VHKGPkw } + ( 1 - pg Pkw(w, u) )* WA(h NA )* BG PPkw(w,u) = 0,31 * {19,40 DM/Pers.*h A * 1,1 Pers./GPkw + 2,13 DM/GPkw*h} + (1 0,31) * 2,82 DM/Pers.*h NA * 1,4 Pers./PPkw w, u ZKA (Pkw w, u ) = (7,28 + 2,72) DM/Pkw*h w, u = 10,00 DM/Pkw*h w, u ZKA (Pkw w, u ) ,00 DM/Pkw*h w, u 5,62 /Pkw*h w, u Berücksichtigung der Steigerung des Bruttowochenverdienstes von Industriearbeitern in Höhe von 11,5% ergibt *) Empfehlungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen an Straßen (EWS 97) (sowie Kommentar dazu), Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Köln, Ausg : Karl Scharfenberg, Salzgitter 51

52 Vollständiges Tableau der differenzierten Zeitkostensätze nach EWS*: Fahrzeuggruppe Pkw, werktags Pkw, sonntags Lkw Lz Bus Zeitkostensätze je Fz und h 11,00 DM/Pkw*h = 5,62 /Pkw*h 5,50 DM/Pkw*h = 2,81 /Pkw*h 42,00 DM/Lkw*h = 21,47 /Lkw*h 60,00 DM/Lz*h = 30,68 /Lz*h 125,00 DM/Bus*h = 63,91 /Bus*h Bildquelle; *) Empfehlungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen an Straßen (EWS 97) (sowie Kommentar dazu), Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Köln, Ausg : Karl Scharfenberg, Salzgitter 52

53 Berücksichtigung von Zeitnutzen und kosten im Bundesverkehrswegeplan (1) A 7 Salzgitter - Göttingen : Karl Scharfenberg, Salzgitter 53

54 Berücksichtigung von Zeitnutzen und Kosten im Bundesverkehrswegeplan (2) A 7 Salzgitter - Göttingen Erweiterung der A 7 von 4 auf 6 Fahrstreifen mit Standstreifen zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit Verkehrsstärke 2015: Kosten und Länge: rd Kfz/24h Lkw-Anteil: 24% 4,1 Mio.EUR / 2,0 km Kosten pro km: 2,1 Mio.EUR Fahrzeit [Mio. Kfzh/a] FZ-Gruppe Werktag Urlaub Sonntag Summe 1. Zeile: Vergleichsfall 2. Zeile: Planfall Pkw 39,607 22,051 14,348 76,006 Pkw 37,521 20,507 13,183 71,211 Lkw 4,629 2,310 0,222 7,161 Lkw 4,554 2,227 0,213 6,994 Lz 4,881 2,436 0,234 7,551 Lz 4,802 2,348 0,224 7,374 Bus 0,562 0,280 0,027 0,869 Bus 0,552 0,269 0,025 0,846 Ges 49,679 27,077 14,831 91,587 Ges 47,429 25,351 13,645 86,425 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 54

55 Berücksichtigung von Zeitnutzen und Kosten im Bundesverkehrswegeplan (4) Nutzen-Kosten-Rechnung 1 Projektnutzen 1.1 Transportkostensenkungen jährliche Einsparungen in Mio.EUR 28, Kosten der Wegeerhaltung -0, Beiträge zur Sicherheit 8, Verbesserung der Erreichbarkeit 25, Regionale Effekte 0, Umwelteffekte -1, Hinterlandanbindung von Häfen 2, Induzierter Verkehr -8,205 Summe der Projektnutzen 2 Investitionskosten Investitionskosten der Wege 55,842 jährliche Kosten in Mio.EUR 14,822 3 Nutzen-Kosten-Differenz 41,020 Nutzen-Kosten-Verhältnis : Karl Scharfenberg, Salzgitter 3,8 55

56 Berücksichtigung von Zeitnutzen und Kosten im Bundesverkehrswegeplan (5) B 248 OU Lobmachtersen : Karl Scharfenberg, Salzgitter 56

57 Berücksichtigung von Zeitnutzen und Kosten im Bundesverkehrswegeplan (6) B 248 OU Lobmachtersen 2 streifiger Neubau im Zuge der B 248 Entlastung der Ortsdurchfahrt, dort Minderung der Unfallrisiken und Umweltbelastungen Verkehrsstärke 2015: Kosten und Länge: rd Kfz/24h Lkw-Anteil: 24% 4,1 Mio.EUR / 2,0 km Kosten pro km: 2,1 Mio.EUR Fahrzeit [Mio. Kfzh/a] FZ-Gruppe Werktag Urlaub Sonntag Summe 1. Zeile: Vergleichsfall 2. Zeile: Planfall Pkw 2,572 1,229 0,709 4,510 Pkw 2,550 1,219 0,703 4,472 Lkw 0,339 0,147 0,013 0,499 Lkw 0,339 0,147 0,013 0,499 Lz 0,203 0,088 0,007 0,298 Lz 0,203 0,088 0,007 0,298 Bus 0,040 0,017 0,002 0,059 Bus 0,040 0,017 0,002 0,059 Ges 3,154 1,481 0,731 5,366 Ges 3,132 1,471 0,725 5,328 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 57

58 Berücksichtigung von Zeitnutzen und Kosten im Bundesverkehrswegeplan (7) B 248 OU Lobmachtersen Nutzen-Kosten-Rechnung 1 Projektnutzen 1.1 Transportkostensenkungen 1.2 Kosten der Wegeerhaltung 1.3 Beiträge zur Sicherheit 1.4 Verbesserung der Erreichbarkeit 1.5 Regionale Effekte 1.6 Umwelteffekte 1.7 Hinterlandanbindung von Häfen 1.8 Induzierter Verkehr Summe der Projektnutzen 2 Investitionskosten Investitionskosten der Wege 3 Nutzen-Kosten-Differenz Nutzen-Kosten-Verhältnis jährliche Einsparungen in Mio.EUR 0,234-0,021 0,135 0,194 0,008 0,068 0,000-0,076 0,542 jährliche Kosten in Mio.EUR 0,219 0,323 2,5 : Karl Scharfenberg, Salzgitter 58

59 Bewertung von Verspätungszeiten: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Fahrgastrechte (Bundesratsdrucksache903/04 vom , siehe 16 (1) Der Unternehmer hat dem Fahrgast den Schaden zu ersetzen, der dem Fahrgast durch Fahrtausfall, Verspätung oder ein Geschehnis entsteht, das die Gefahr einer Verspätung begründet (drohende Verspätung). Eine Verspätung liegt vor, wenn der Fahrgast sein Nahverkehrsziel um mehr als 20 Minuten verspätet... erreicht.... (2) Der vom Unternehmer zu erstattende Schaden ist beschränkt auf - die entgeltfreie Rückfahrt... zum Ausgangspunkt der Fahrt -die Erstattung der Kosten, die der Fahrgast für andere Verkehrsmittelaufgewandt hat, -um sein Nahverkehrsziel zu erreichen sowie ggf.... Übernachtungskosten in angemessener Höhe... d. h. 20 (Verspätungs-) Minuten können für die Bahn recht teuer werden, im Fall zu erstattender Übernachtungskosten durchaus bis ! Bildquelle: entspricht also: 1 Stunde ungefähr 0,10 2,- : Karl Scharfenberg, Salzgitter 59

60 Wer fliegt, der spart... (1) Hannover HAJ - Mailand / Bergamo BGY (zzgl. Steuern und Gebühren, lt. Angebot bei vom , ab 4,49 Fliegen und Geld sparen Hannover Hbf Mailand Centrale (für 1 Erw. ohne Ermäßigung am , lt. vom ) 155,80 Bildquelle:http://book.hlx.com/ Bildquellehttp://www.railfaneurope.net/l : Karl Scharfenberg, Salzgitter 60

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