Investmentbanken in China: Universität Trier

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Investmentbanken in China: Universität Trier"

Transkript

1 Investmentbanken in China: Performanz und Eigentumsformen Universität Trier Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades: Doctor rerum politicarum (Dr. rer. pol.) eingereicht am Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Trier am , vom: Cuiping Pang Berichterstatter: Univ.-Prof. Dr. Dieter Sadowski Univ.-Prof. Dr. Sebastian Heilmann

2 I Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis...V Abbildungsverzeichnis...VII Tabellenverzeichnis... VIII 1. Einführung Konzeption und Fragestellung Kontroversen über Legitimation und Erfolg des Privatisierungsprozesses Besonderheiten der Privatisierung von Investmentbanken Vorgehensweise Aufbau der Arbeit Stand der bisherigen Forschung und theoretische Analyse Der Mythos der chinesischen Investmentbanken Übersicht und Analyse der Literatur und Informationsquellen Theoretische Analyse Verfügungsrechtliche Analyse: Eigentumsformen als Ausgangspunkt der Betrachtung Forschungsdesign: Industrial Organisation Die Politische Ökonomie des Finanzmarktes Typenbildung: Chinesische Investmentbanken im Überblick Die Entwicklung der chinesischen Investmentbanken Die Veränderung der Eigentumsstruktur Staatliche Investmentbanken: Herkunft und Untergruppen Private Investmentbanken: Entstehung, Merkmale Ausländische Investoren: Joint Ventures und Tochtergesellschaften Klassifikation der Investmentbanken Differenzierungsmerkmale für Investmentbanken Ableitung von Investmentbanktypen Positionierung der Investmentbanken nach Eigentumsformen...45

3 II 4. Einleitung zur empirischen Untersuchung Rechtliche Grundlagen Interventionen der Lokalregierungen und der Zentrale Struktur des Marktes für Investmentbanken Personelle Engpässe Stark eingeschränkte Geschäftsaktivitäten Studie über die Konkurrenzfähigkeit der Erstemission Die strategische Bedeutung der Erstemission Marktstrukturen des Erstemissionsgeschäfts Einflussfaktoren auf das Emissionsgeschäft Einfluss der Marktstrategie Kapitalvolumen Lokaler Einfluss Politische Intervention und Lobbyaktivitäten Positionierung der staatlichen Investmentbanken, Joint Ventures und privaten Investmentbanken Studie über die Konkurrenzfähigkeit der Investmentbanken im Maklergeschäft Strategische Bedeutung des Maklergeschäfts Marktstruktur des Maklergeschäftes Die Entwicklung der Geschäftsstellen des Fremdhandels Die Veränderung der Marktstruktur Die Ursachen der Krisen des Maklergeschäftes und ihre Reformen Die Ursachen der Krisen des Maklergeschäftes Reformen und reformbedingte Schwierigkeiten Positionierungen der staatlichen und privaten Unternehmen Studie über Eigenhandel und Vermögensverwaltung der Investmentbanken Strategische Bedeutung der Vermögensverwaltung Inanspruchnahme von Vermögensverwaltungs-Leistungen Institutionelle Investoren Private Nachfrager...109

4 III 7.3 Organisationsstruktur und Funktion der Vermögensverwaltung Risiken der Vermögensverwaltung und des Eigenhandels Das Risiko bei der Kursmanipulation Das Risiko im Repo-Markt für Staatsanleihen Ursachen der Risiken bei Vermögensverwaltung und Eigenhandel Die Rolle der privaten und staatlichen Investmentbanken bei der Krise der Vermögensverwaltung und des Eigenhandels Die Liquiditätskrise und Rentabilität der Investmentbanken Offizielle und inoffizielle Schätzungen der Finanzsituation Offizielle Angaben zur Finanzsituation Inoffizielle Einschätzung Offensichtliche Ursache der Finanzkrise und Krisenmanagement Mechanismen des Krisenmanagements Kapitalinjektionen und Anteilserhöhung Ermöglichung der kurzfristigen Kapitalisierung Going Public: Kapitalerhöhung durch Börsennotierung M&As: Fusionen und Übernahmen Verkauf an ausländische Investoren Interne Ursachen der Krise der Investmentbanken Das Dilemma beim Konkursverfahren der Investmentbanken Sanierungsformen für schlecht funktionierende Investmentbanken Untersuchung der Probleme der Unternehmen Corporate Governance- Probleme als Krisenursache Corporate Governance-Problem der staatlichen Investmentbanken Corporate Governance- Problem der privaten Investmentbanken Schlussfolgerung und Ausblick Die Rahmenbedingungen der Investmentbanken Die Rolle der Investmentbanken am Aktienmarkt Staatliche Investmentbanken Privat kontrollierte Investmentbanken Joint Ventures...164

5 Literaturverzeichnis Anhang IV

6 V Abkürzungsverzeichnis ABC Die Agricultural Bank of China AG Aktiengesellschaft AMC Asset Management Company: Huatong für die ICBC, Great Wall für die ABC, Orient für die BOC und Xinda für die CCB BOC Bank of China BOCI Bank of China International CCB China Construction Bank CICC China International Capital Corporation CITIC China International Trust and Investment Company GITIC Guangdong International Trust and Investment Company CLSA Credit Lyonnais Securities Asia CSRC China Securities Regulatory Commission CSSC China Southern Securities Company (Southern Securities) GEM Growth Enterprises Market GM General Manager HSBC Hongkong Shanghaier Bank Corporation (Huifeng Bank) KGV Kurs- Gewinn- verhältnis (Price-Earning-ration) KMU-Board Board für kleine und mittelständische Unternehmen ICBC Industrial and Commercial Bank of China ITIC International Trust and Investment Company MBO Management Buyout, Verkauf an Manager NPAs Non-performing Assets (die uneinbringlichen Vermögenswerten) NPLs non-performing loans (die notleidenden Kredite) XX Securities XX Wertpapiergesellschaft, Investmentbank XX Securities (B) Brokerfirma RMB Volkswährung, Währung der VR China SAC Securities Assocation of China SCSC State Council Securities Commission SIPA Securities Investor Protection Act SOEs State owned Enterprises SOAMC State Owned Asset Management Company

7 VI TIC VR China WKN WTO Trust and Investment Company, Treuhandgesellschaften; Volksrepublik China Wertpapierkennnummer World Trade Organisation (Welthandelsorganisation)

8 VII Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Organisationsstruktur der Investmentbanken Abbildung 2: Prozess der Emission nach Quotensystem Abbildung 3: Prozess des Erstemissionsverfahrens nach dem Prüfungs- und Genehmigungsverfahren Abbildung 4: Organisationsstruktur der Investmentbanking-Abteilung Abbildung 5: Lobbyprozess der Emittenten Abbildung 6: Organisationsstruktur und Arbeitsprozess des Maklergeschäfts Abbildung 7: Die Kursmanipulation von notierten Unternehmen und Investmentbanken Abbildung 8: Kapitalfluss am Repo-Markt der Staatsanleihen Abbildung 9: Beteiligungsstruktur der privaten Unternehmen

9 VIII Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Die Veränderung der Anzahl der Investmentbanken ( ) Tabelle 2: Anteil der Eigentumsformen von Investmentbanken (Stand: ) Tabelle 3: Größte Anteilseigner: Große Finanzholding Gesellschaften Tabelle 4: Größte Anteilseigner: Monopolitische staatliche Konglomerate Tabelle 5: Größte Anteilseigner: Große Staatliche Konzerne Tabelle 6: Größte Anteilseigner: Investitionsorgane der zentralen oder lokalen Regierung Tabelle 7: Die in den Finanzsektor investierenden 19 Privatunternehmen Tabelle 8: Liste der privaten Anteilseigner: Hohe Aktivität am Kapitalmarkt Tabelle 9: Private Anteilseigner: Neue Investitionsversuche im Finanzsektor Tabelle 10: Investmentbanken in China nach Typen (Stand: ) Tabelle 11: Lokalisierung der Investmentbanken (Stand: ) Tabelle 12: Marktkonzentration nach verschiedenen Kriterien im Jahr Tabelle 13: Konzentration der Investmentbanken nach Gewinn ( ) Tabelle 14: Die Wettbewerbsituation der Investmentbanken bei Erstemissionen Tabelle 15: Marktkonzentration der Erstemission (%) Tabelle 16: Korrelation von registriertem Kapital und Marktanteil Tabelle 17: Die Lokalisierung der Investmentbanken und ihre Veränderung Tabelle 18: Die Kosten der Lobbyaktivitäten börsenreifer Unternehmen Tabelle 19: Kriterien zur Leistungsbewertung bei Emissionsgeschäften Tabelle 20: Hintergrund hochrangiger Manager von Investmentbanking-Abteilungen Tabelle 21: Die Bezugsorgane der Lobbyaktivitäten Tabelle 22: Marktanteil der Top 20 im Emissionsgeschäft ( ) (%) Tabelle 23: Ranking der Investmentbanken, die das größte Volumen von Aktien platziert haben ( ) Tabelle 24: Die Einkommensstruktur der Investmentbanken ( ) Tabelle 25: Konzentration des Maklergeschäfts (%) Tabelle 26: Verhältnis zwischen Anzahl der Geschäftsstellen und Aktienhandelsvolumen Tabelle 27: Anteil der Provisionen und Zinseinnahmen am gesamten Einkommen des Maklergeschäftes (Top 10) Tabelle 28: Der Anteil der Provisionen an verschiedenen Finanzprodukten (Einheit: 100 Millionen RMB)... 93

10 IX Tabelle 29: Kostenstruktur der Wertpapiergeschäftsstellen Tabelle 30: Selektierte Skandale der Wertpapiergeschäftsstellen Tabelle 31: Top 10 Ranking im Maklergeschäft Tabelle 32: Die Schwierigkeiten der börsennotierten Unternehmen bei der Vermögensverwaltung Tabelle 33: Ranking der Größe des Vermögensverwaltungs-Geschäfts nach Kapitalvolumen (Stand ), 100 Million RMB Tabelle 34: Vermögensverwaltungssituation der von D Long kontrollierten Finanzinstitutionen Tabelle 35: Die 1988 aufgebauten Investmentbanken und ihre Umwandlung Tabelle 36: Gesamtgewinn nach SAC Daten Tabelle 37: SAC- Ranking der Investmentbanken nach Nettogewinn (Top 20) Tabelle 38: Anzahl der Investmentbanken, die Kapitalinjektionen durchgeführt haben Tabelle 39: Kurzfristige Kredite aus dem Interbanken-Markt Tabelle 40: Kriseninvestmentbanken und deren Sanierung: Große staatliche Investmentbanken Tabelle 41: Kriseninvestmentbanken und deren Sanierung: kleine staatliche Investmentbanken Tabelle 42: Kriseninvestmentbanken und deren Sanierung: Private Investmentbanken

11

12 1 1. Einführung 1. 1 Konzeption und Fragestellung Seit Ende der achtziger Jahre erleben die ehemals sozialistischen Staaten Ost- und Mitteleuropas sowie China einen gewaltigen Transformationsprozess, der mit grundlegenden institutionellen Veränderungen der politischen und/oder wirtschaftlichen Ordnung dieser Staaten verbunden ist. Der friedliche Wandel von staatlichem zu privatem Eigentum der Privatisierungsprozess als wichtiger Bestandteil dieser Transformation stellt Bürger und Politiker vor enorme Herausforderungen. Trotz ausgiebiger Forschung sowohl in theoretischer als auch in empirischer Hinsicht bestehen nach wie vor Meinungsdifferenzen über das angemessene Tempo und die Vorgehensweise sowie über Weg und Ziel der Privatisierung. 1 Der Privatisierungsprozess stellt eine Umverteilung von wirtschaftlichen und politischen Ressourcen dar und unterliegt einem ständigen Wandel. Für viele Bereiche der Transformation gibt es noch keine etablierten Theorien, besonders hinsichtlich folgender Punkte besteht bislang ein Dissens: 1. Welchen Effekt haben unterschiedliche Privatisierungsprozesse auf die Ressourcenallokation in verschiedenen Sektoren und auf die gesamte volkswirtschaftliche Leistung unter der Bedingung, dass keine etablierten Marktmechanismen und marktorientierten Institutionen vorhanden sind? Genauer gesagt geht es dabei um die Legitimation der Privatisierung: Sind private Unternehmen unter Umständen besser als staatliche Unternehmen? Unter welchen Bedingungen werden privatisierte Unternehmen eine bessere Performanz aufweisen? 2. Wie können Budgetbeschränkungen und eine effektive Restrukturierung in einem existierenden staatlichen Unternehmen durchgeführt werden? 3. Wie wirken sich politische Einschränkungen durch rent-seeking, Interessengruppen und Konflikte auf generelle und spezielle Reformstrategien aus? Können Korruption und Verlust des staatlichen Vermögens im Privatisierungsprozess legitimiert werden? 4. Wie sollen die maroden Staatsunternehmen privatisiert werden? Diese Probleme können nur durch Experimente und die dadurch gewonnene Erfahrung schrittweise gelöst werden. Alle Transformationsländer müssen hierbei angesichts unterschiedlicher Rahmenbedingungen, Geschichte und Kultur, ihren eigenen Weg finden. 1 Wichtige Beiträge zur Transformationstheorie sind Heilmann 2000; Kornai 1995; Roland 2000; Nolan 1995; Merkel 1999; Brie 1996; Offe 1991; Sandschneider 1996; Shirk 1993; Widenfeld 2001; zahlreiche empirische Untersuchungen zu Transformationsprozessen wurden veröffentlicht. Bertelsmann (2004) hat einen wichtigen Beitrag zur Empirie geleistet, indem er umfassende und systematische Vergleiche über die Qualität von Transformationen (Transformation Index, Status Index; Management-Index) in 116 Transformationsländern im Zeitraum von 1998 bis 2003 unternommen hat.

13 2 Unterschiedliche Branchen sind wiederum von branchenspezifischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Finanzmarktreformen spielen dabei in einer zunehmend globalisierten Welt sowohl für die Wirtschaft als auch für die nationale und internationale Politik eine immer wichtigere Rolle (Gottwald 2003). Die Grundfunktionen der Finanzintermediation bestehen in der Transformationsleistung, der Transaktionsabwicklung und der Informationsverarbeitung bzw. -umsetzung. Die Aufgabe von Investmentbanken 2 besteht hierbei darin, die Unvollkommenheit der Kapitalmärkte zu verringern, z.b. hohe Transaktionskosten zu senken und Informationsasymmetrien zu verkleinern. Je effizienter diese Funktionen erfüllt werden, umso eher ist eine gesamtwirtschaftlich optimale Allokation von Kapital und Risiken gewährleistet (Achleitner 2003: 21-24). Die Entwicklung des Aktienmarktes soll die Entwicklung der gesamten Wirtschaft wiederspiegeln. In China kämpfen die Aufsichtsbehörde des Aktienmarktes und die Investmentbanken aber mit einer paradoxen Situation: Während Chinas Wirtschaft boomt, schrumpft der Aktienmarkt seit der zweiten Hälfte des Jahres 2001, also seit über drei Jahren. 3 Welche Rolle haben die Investmentbanken in diesem Prozess gespielt? Bezogen auf den Investmentbankensektor lassen sich die oben gestellten Fragen folgendermaßen konkretisieren: - Welche Rolle spielen Eigentumsformen bei der Performanz chinesischer Investmentbanken? - Wie funktionieren die staatlichen Investmentbanken? Haben sie unlösbare Probleme? - Wie werden die Investmentbanken privatisiert? Weisen die privatisierten Investmentbanken eine bessere Performanz auf? - Welche Rolle spielen transnationale Akteure, d.h. ausländische Investoren in Form von Joint Ventures oder Tochtergesellschaften und wie schneiden sie ab? In dieser Arbeit wird versucht, diese Frage zu untersuchen. Die Arbeit ist daher eine empirische Arbeit und konzentriert sich auf die Wertpapierbranche, um den Effekt der Eigentumsformen und der damit verbundenen corporate governance auf die Performanz von Investmentbanken festzustellen. Wegen Datenproblemen gibt es bis jetzt noch keine systematische Untersuchung über die Eigentumsformen der Investmentbanken. Angesichts der aktuellen Kontroverse über die Legitimation und den Prozess der Privatisierung in China erscheint eine solche Untersuchung allerdings nicht unwichtig. 2 Der Begriff Investmentbank kommt aus dem amerikanischen Trennbankensystem. In Europa wird die Funktion der Investmentbank durch Universalbanken wahrgenommen. In China werden Investmentbanken unter dem Oberbegriff Wertpapierunternehmen (zhengquan gongsi) geführt und von Geschäftsbanken unterschieden (Trennbankensystem). In der Arbeit wird der Begriff Investmentbanken zur Bezeichnung der chinesischen Wertpapierhandelsunternehmen benutzt. 3 Als Grund hierfür nennt Fred Hu, Chef-Analyst für den Bereich Asien-Pazifik des Investmenthauses Goldman Sachs, dass es in China von insgesamt über 1200 börsennotierten Unternehmen kein Dutzend gibt, in das es sich lohnen würde, Geld zu investieren.

14 Kontroversen über Legitimation und Erfolg des Privatisierungsprozesses China befindet sich seit Anfang der 80er Jahre in einem graduellen Privatisierungsund Öffnungsprozess, der bis heute im Vergleich mit der Schocktherapie in Russland als überraschend erfolgreich betrachtet wird. 4 Der überraschende Transformationserfolg der VR China im Verlauf der Reform- und Öffnungspolitik hat international verstärkt Diskussionen über die Vor- und Nachteile der Schocktherapie und des Gradualismus ausgelöst. 5 Der Privatisierungsprozess - sowohl die von oben (von der Kommission für Staatliches Vermögen und lokale Regierungen) durchgeführte formelle Privatisierung als auch die informelle Privatisierung - zeichnet sich in China durch die gewaltige Geschwindigkeit aus, mit der er durchgeführt wird. Die Privatwirtschaft und die staatliche Wirtschaft trugen Ende 2000 jeweils mit einem Drittel zum wirtschaftlichen Erfolg Chinas bei. Nichtsdestotrotz spielt die staatliche Wirtschaft immer noch die entscheidende Rolle. So verfügt die staatliche Wirtschaft beispielsweise über 70% der staatlichen Kredite und kontrolliert die wichtigsten Sektoren. Die weitere, noch schnellere Privatisierung wird sowohl von der zentralen als auch von den lokalen Regierungen geplant und fortgeführt: Staatsbetriebe werden in Aktiengesellschaften umgewandelt, an private Personen verkauft, oder durch MBO (Management buyout) von Managern der Unternehmen übernommen. Dieser Prozess wird als den staatlichen Anteil abbauen und den privaten Anteil ausbauen (guotui minjin) bezeichnet. Kontroversen über die Vor- und Nachteile der Privatisierung, Kritik an der illegalen Insider-Privatisierung und der damit verbundenen Korruption sowie der Verlust staatlichen Vermögens ( stealing the state 6 ) begleiten den Reformprozess seit 20 Jahren ununterbrochen. Der Schwerpunkt der Diskussionen hat sich seit Anfang der 90er Jahre von der ideologischen Auseinandersetzung zwischen dem sozialistischen und dem kapitalistischen System hin zu Zweifeln an Erfolg und Gerechtigkeit der Privatisierung verlagert. Auch haben sich die an der Diskussion teilnehmenden Akteure geändert. Wurde die Diskussion Anfang der 1990er Jahre noch zwischen den links- und rechtsgerichteten Vertreten innerhalb der Regierung geführt, findet die heutige Diskussion in den Medien statt und alle renommierten chinesischen Ökonomen sind in die Debatte mit einbezogen. All dies hat auch große Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit ausgelöst. Die Regierung dagegen hält sich zurück. Die neueste Debatte in China, an der alle namhaften Ökonomen beteiligt sind und die in der Gesellschaft weite Beachtung findet, dreht sich um Lang Xianpings Kritik an erfolgreichen privaten Unternehmen. Lang Xianping, Professor für Finanzen an der Hongkong-Universität, hat mehreren großen privaten Unternehmen vorgeworfen, durch Operationen im Aktienmarkt das staatliche Vermögen in privates umgewandelt 4 Seit dem Beginn des Wandels in China sind hierzu zahlreiche Untersuchungen erschienen, wichtige Beiträge sind: Chai 1998; Fan Gang 1994; Fisher 1999; Heilmann 2000, 2004; Heberer 1993; Goldman/MacFarquhar 1999; Herrmann-Pillath 1995, 1998; Krug 1993; Naughton 1995; Nolan 1995; Roland 2000; Qian Yingyi 2002; Liberthan 1995; Wedeman 2003; White Roland 2000; Lin Yifu 2002; Wang Yuesheng 1999; Heilmann 2000; Woo 1994; Woo/Parker/Sachs 1997; Sachs/Woo 1994, Solnick (1999) hat den Privatisierungsprozess und die Ursachen des Kollapses der ehemaligen Sowjetunion zutreffend erklärt. Den Verfall der sowjetischen Institutionen hat er mit Hilfe der Neuen Institutionsökonomie analysiert.

15 4 zu haben. Außerdem behauptet er, dass Manager von staatlichen Betrieben sich durch Beteiligung an den Betrieben und MBO (Verkauf an Manager) staatliches Vermögen angeeignet haben. Langs Kritik an dieser illegalen Privatisierung staatlichen Vermögens durch die Insider hat viel Zustimmung von so genannten linken Ökonomen und von breiten Teilen der Bevölkerung erhalten. Über 90% der Internetnutzer, die an der Debatte teilgenommen haben, unterstützen ihn und führen konkrete Beispiele dafür an, mit welchen Ungerechtigkeiten die Privatisierung staatlicher Unternehmen durch Machtinhaber (Manager und zuständige Funktionäre) einherging und wie hilflos die entlassenen Arbeiter sind. Vertreter der Gegenrichtung, so genannte Mainstream - Ökonomen (zhuliu jingji xuejia) der Peking-Universität und der Fudan-Universität, darunter Zhang Weiying und Zhou Qiren, sind dagegen der Meinung, dass es zwar in der Tat solche Verluste staatlichen Vermögens gäbe und dass diese nicht verhindert werden können. Der Privatisierungsprozess müsse aber dennoch zügig durchgeführt werden, da eine Verzögerung nur noch mehr Verschwendung und Korruption erzeuge. Nur durch Privatisierung könne ein Pareto-Optimum erreicht werden. 7 Die chinesische Regierung wird oft wegen ihrer unentschlossenen Privatisierungspolititk und der Diskriminierung der privaten Wirtschaft bei der Vergabe von Krediten kritisiert (Huang Yasheng 2002; Tsai 2002). Überraschend ist heute ihre Stellungnahme in der zwei-parteien-debatte: Die Regierung (vertreten von der Kommission für Staatliches Vermögen) und die Mainstream -Ökonomen, die als Regierungsberater tätig sind, verteidigen die Legitimität und den Erfolg des Privatisierungsprozesses und der Privatunternehmen bzw. den Schutz von Privateigentum. Die linken Ökonomen und große Teile der Internetnutzer dagegen kritisieren die illegitime Privatisierung von öffentlichem Vermögen. Eine ähnliche Lagerbildung kann man in der Kontroverse um die Verfassungsreform in der VR China (Heilmann et al. 2004) verfolgen Besonderheiten der Privatisierung von Investmentbanken Es gibt große Meinungsverschiedenheiten darüber, ob alle wichtigen Branchen einer Volkswirtschaft privatisiert werden sollen. Dies könnte große Nachteile und Schäden für Gesellschaften mit sich bringen, wenn beispielsweise das öffentliche Versorgungssystem - Gesundheitswesen, Wasserversorgung, Bildung etc. - privatisiert und nur nach Aspekten der Gewinnmaximierung ausgerichtet wird. Nachteile der Teilprivatisierung von Gesundheits- und Bildungswesen in China haben sich schon gezeigt: Die ärmere Bevölkerung kann immer weniger davon Gebrauch machen, und das Bildungswesen orientiert sich nur am kurzfristigen Gewinn, Grundlagenforschung wird vernachlässigt. Es stellt sich die Frage, ob chinesische Privatunternehmen, die eine relativ kurze Geschichte und ein geringes Verantwortungsbewusstsein haben und keiner etablierten und umfassenden Regulierung unterliegen, solche gemeinnützigen Güter produzieren und verwalten können. 7 Die Diskussion findet hautptsächlich auf großen Internetportalseiten statt, insbesondere auf Wichtige Beiträge sind: Lang Xianping ; Shao Daosheng 2004; Cui Zhiyuan 2004; Sun Liping 2004; Qin Hui 2004; Chen Zhiwu 2004; Zhang Weiying 2004; Zhou Qiren 2004.

16 5 Eine ähnliche Frage ist auch hinsichtlich des Finanzsektors aufgetaucht. Der Finanzsektor wird aufgrund seiner Externalitäten und seines risikoreichen Charakters als hochsensibler Sektor für einen Privatisierungsprozess betrachtet. Aus Angst vor Finanzkrisen und aufgrund des Vorrangs von wirtschaftlicher Stabilität und Sicherheit des Staatsvermögens ist die Privatisierung im chinesischen Finanzsektor nur sehr langsam vorangeschritten. Reformen wurden erst durchgeführt, als sie unausweichlich geworden waren. Die staatlichen Banken sind praktisch insolvent. Nur durch die hohe Sparquote, die aus dem Vertrauen der Sparer in den Staat resultiert, und durch die hohe Summe der ausländischen Direktinvestitionen können chinesische Banken noch weiter operieren. Der Anteil der notleidenden Kredite (non-performing loans, NPL) der chinesischen Banken liegt bei ca. 30%. Seit Mitte der 1990er Jahre wurden die Reformschritte im Bankensektor beschleunigt: Die Eigentumsformen der Banken wurden diversifiziert, das Führungspersonal gewechselt, große Teile der NPL wurden einerseits an vier zu diesem Zweck gegründete Abwicklungsgesellschaften, nämlich Cinda, Huarong, Orient und Great Wall Asset Management Companies (AMCs), weitergegeben und andererseits durch mehrfache Kapitalinjektionen der Zentralbank verkleinert. 8 Die Reform der Wertpapierbranche hingegen ist wegen ihres relativ kleinen Ausmaßes und wegen ihrer geringeren Bedeutung im Rückstand und hat nicht so viel Aufmerksamkeit von der Regierung erhalten. Durch den Druck zur Internationalisierung (Chinas WTO-Beitritt im Jahr 2001) und aufgrund der zunehmenden finanziellen Belastung durch Misserfolge der staatlichen Investmentbanken ist seit 2001 eine Eigentumsdiversifizierung (Teilprivatisierung und Zulassung von ausländischen Investoren) in der Wertpapierbranche eingeführt worden. Zurzeit gibt es drei Typen von Eigentumsformen: staatliche Investmentbanken, privat kontrollierte Investmentbanken und Joint Ventures. Die seit 2003 ständig präsenten Skandale rund um privat kontrollierte Investmentbanken, vor allem der Missbrauch von Kundenfonds durch die beherrschenden Anteilseigner, haben Zweifel an der Privatisierung der Investmentbanken aufkommen lassen. Es stellt sich die Frage, ob die Privatisierung tatsächlich zu einer Verbesserung der Unternehmensleistungen beiträgt. Um dies beantworten zu können, müssen die unterschiedlichen Eigentumsformen der Investmentbanken genau untersucht werden. Die Ausgangslage und die Rahmenbedingungen von Eigentumsformen können eine große Rolle in der Performanz von Investmentbanken spielen, wie die folgende Untersuchung zeigen wird. Der neuen Institutionenökonomik zufolge sollen die privatisierten Investmentbanken und Joint Ventures unter bestimmten Annahmen (u.a. etablierte Marktinstitutionen und -regeln) im Bezug auf klar definierte Eigentumsformen vorteilhaft sein: Sie haben geringe Prinzipal-Agent-Probleme und wenige Probleme mit einer weichen Budgetbeschränkung. Dadurch können sie eine bessere Performanz aufweisen. Der konkrete Prozess der Privatisierung muss keinen wichtigen Einfluss auf das endgültige Ergebnis 8 Die Reform des Bankensektors ist ein bereits sehr ausgiebig erforschter Bereich, wichtige Beiträge dazu sind: Lardy 1998; Hansakul 2004; R.Wong/S. Wong 2001, Victor Shih 04/2004, Shirai Mit Bezug auf State owned Financial Institutionen, vor allem Banken, gab es eine praxisbezogene Konferenz der Brookings Institution, vgl. Caprio/Fiechter/Litan/Pomerleano 2004.

17 6 haben. Es gibt auch empirische Belege von osteuropäischen Ländern, in denen die privatisierten Unternehmen bezüglich ihrer Performanz besser abschneiden als die nichtprivatisierten Unternehmen (Frydman/Gray/Hessel/Rapaczynski 1997; Green ) und auf deren Grundlage die weitere Privatisierung der staatlichen Unternehmen in China empfohlen wird (Green ). Die Gegenmeinung besagt jedoch, dass der Prozess der Privatisierung eine große Rolle spielt, weil die Akteure bei den Verhandlungen ungleiche Machtpositionen haben. Es entstehen Effizienzverluste bei der Enteignung der staatlichen Anteile (Grossmann 2004). Eine empirische Untersuchung zeigt, dass die Unternehmen, die durch Insider privatisiert werden, keine bessere Leistung als nicht privatisierte Staatsunternehmen aufweisen, insbesondere in Russland (Roland 2000: 3). Die Untersuchung einer Transformationswirtschaft ist daher ohne die Berücksichtigung der jeweiligen politischen Beschränkungen nicht möglich. Da die institutionellen Rahmenbedingungen sich allmählich herausbilden und auch die bereits existierenden Akteure jeweils gegenseitig aufeinander einwirken, und da Wechselbeziehungen zwischen politischer und wirtschaftlicher Entwicklung bestehen, ist es nicht sinnvoll, die Investmentbanken als rein betriebliche Akteure zu betrachten. Die intensive Verflechtung von politischen und ökonomischen Institutionen hat dazu geführt, dass sich in China neben formellen Institutionen und Regeln auch informelle Regeln (qian guize) ausgebildet haben. Die informellen wirtschaftlichen und politischen Spielregeln sind maßgebliche Faktoren für Verfall und Wandel der offiziellen Institutionen (Heilmann 2000). Ein Ziel dieser Arbeit besteht daher darin, die informellen Regeln der Investmentbanken zu identifizieren. Außerdem hängt die Funktion der Finanzmärkte sehr eng mit dem Rechtssystem, der corporate governance, der Regulierung, der Korruption und der Steuerstruktur eines Landes zusammen. So werden in dieser Arbeit sowohl die rein betrieblichen Faktoren als auch die politischen Faktoren (insbesondere der chinesische Aktienmarkt sowie Regulierungsaspekte) betrachtet. 1.2 Vorgehensweise Zur Messung der Performanz werden einerseits die Erfolge und Probleme in vier wichtigen Geschäftsaktivitäten, nämlich Maklergeschäft, Emission, Eigenhandel und Vermögensverwaltung und andererseits ihre Rentabilität benutzt. Bei der Analyse des Marktergebnisses ist zunächst der Vergleich der relativen Positionen der einzelnen Investmentbanken relevant. Das Volumen der abgeschlossenen Geschäfte, die Anzahl der durchgeführten Transaktionen und der jeweilige Marktanteil in einem Geschäftsfeld sind dabei wichtige Größen für die Einschätzung der Marktstellung. Der chinesische Verband der Wertpapiergesellschaften (Securities Association of China, SAC) gibt jedes Jahr ein umfassendes Ranking der chinesischen Investmentbanken (Top 20) heraus. Das Ranking unterhalb der Top 20 ist nur intern für die Investmentbanken zugänglich und wird nicht veröffentlicht. Dieses Ranking führt nach verschiedenen Kriterien wie Kapitalausstattung und Profitabilität jeweils die ersten zwanzig Investmentbanken an. Auch das Beratungsunternehmen Shanghai Weihai Investment Consulting (www.weihai.com.cn) beschäftigt sich hauptsächlich mit Investmentbanken und rechnet das Ranking der Investmentbanken monatlich nach verschiedenen Kriterien aus.

18 7 Außerdem finden sich noch verstreut Informationen über den gesamten Investmentbankensektor in Zeitungen, Zeitschriften und Statistiken der Börsen Shanghai und Shenzhen. Das Ranking basiert auf mehreren Kriterien: der Häufigkeit als Konsortialführer, dem Volumen der Aktienplatzierung, dem Umsatz im Handel mit Aktien und Fondsanteilen, den Gewinnen (gesamt und pro Mitarbeiter), und schließlich Nettokapital und Bruttokapital. Anhand dieser Kriterien werden auch Rankings in Form von so genannten league tables aufgestellt. Da die Rankings einen Überblick über die führenden Investmentbanken für die jeweiligen Kategorien geben, wird die Transparenz in der Branche erhöht. Probleme der Rankings und allgemeine Probleme der Statistik in China machen es schwierig, ein zuverlässiges Bild über die finanzielle Lage der Investmentbanken zu gewinnen. Da in China nur zwei Investmentbanken an der Börse notiert sind, ist es sehr schwierig, genaue Informationen über die Banken zu bekommen. Die SAC gibt zwar jedes Jahr Rankings über Nettokapital, Bruttokapital, Gesamtgewinn und Gewinn pro Mitarbeiter heraus, doch auch diese Daten sind nur unter Vorbehalt zu verwenden (Hu Meng :12; Han Bing ).Vor allem die Bilanzierungsdaten der Investmentbanken sind nicht glaubwürdig. Es ist ein weitverbreitetes Verfahren, dass die Betriebe mehrere Bilanzbücher haben, die jeweils für verschiedene Zwecke erstellt (künstlich erarbeitet) werden. Hinsichtlich dieser Daten wurden nur selektiv offizielle Meldungen und Meldungen aus den Medien für diese Arbeit genutzt. Über den genauen Zustand der finanziellen Situation von Investmentbanken geben lediglich Konkursverfahren Aufschluss. Durch Untersuchung von bereits insolventen Unternehmen oder von Unternehmen in der Krise erhält man relativ zuverlässige Zahlen und kann gleichzeitig die Ursache des Zusammenbruchs analysieren. Aufgrund der Unterschiedlichkeit (und Unvollständigkeit) der verfügbaren Daten werden daher sowohl die statistische Methode (vollständige Daten: Überprüfung von Erstemissionen, Maklergeschäften) als auch Feldforschung und Fallstudien (Datendefizit: Überprüfung von Eigenhandeln, Vermögensverwaltung und Rentabilität) benutzt. Auf eine formale Regressionsanalyse wird verzichtet, da eine Wechselwirkung zwischen interner Performanz der Investmentbanken und Privatisierungsprozess und verschiedenen Untergruppen von staatlichen Unternehmen (auch quasi privat) besteht. Eine unter strengen Annahmen durchgeführte Regressionsanalyse könnte zu Fehleinschätzungen führen, da die Basisdaten zu unzuverlässig sind. Aufgrund der gewaltigen Veränderungen der chinesischen Investmentbanken im Verlauf des Öffnungs- und Privatisierungsprozesses wird sich der Zeitraum meiner Forschung auf den Zeitraum Anfang 1990er Jahre bis November 2004 beschränken. Das Ziel der Arbeit liegt darin, die Operation der Investmentbanken während dieses Zeitraums darzustellen und zu analysieren. Um die Konkurrenzfähigkeit von Investmentbanken nach verschiedenen Typen herauszuarbeiten, müssen noch diejenigen Faktoren, welche die Rankings der Geschäftsaktivitäten chinesischer Investmentbanken beeinflussen, festgelegt werden. Die insgesamt 130 Investmentbanken werden nach verschiedenen Eigentumsformen in drei Typen eingeteilt. Weiterhin werden die Einflussfaktoren auf den Geschäftserfolg bei vier Geschäftsaktivitäten (Erstemission, Maklergeschäft, Eigenhandel, Vermögensverwaltung) herausgearbeitet. Zur Analyse der Einflussfaktoren werden als theoretische Ansätze der neoinstitutionalistische Erklärungsansatz, die industrieökonomische Analyse

19 8 und die politische Ökonomie der Finanzmärkte benutzt sowie chinesische Besonderheiten berücksichtigt. Ziel der Arbeit ist es, die Einflussfaktoren (sowohl die rein wirtschaftlichen Faktoren, die auch für etablierte Märkte gelten, als auch die besonderen politischen Faktoren) im chinesischen Umfeld zu überprüfen und daraus theoretisch basierte Schlussfolgerungen zu ziehen. Somit soll ein plausibler Erklärungsansatz für die nur schwer fassbare Rolle der Investmentbanken am chinesischen Markt entwickelt und die Positionierung der Investmentbanken hinsichtlich der Geschäftsleistungen bei unterschiedlichen Eigentumsformen festgestellt werden. 1.3 Aufbau der Arbeit Im folgenden Kapitel (Kapitel 2) wird zuerst ein Überblick über den Forschungsstand zum chinesische Aktienmarkt, insbesondere zu chinesischen Investmentbanken, gegeben. Die Haltungen und Einschränkungen der verschiedenen Informationsquellen werden ausführlich analysiert. Im Anschluss daran werden die in der Arbeit genutzten theoretischen Ansätze präsentiert. Im darauf folgenden Teil (Kapitel 3) werden chinesische Investmentbanken zunächst grundlegend analysiert. Anhand der theoretischen Grundlagen werden drei Typen und ihre Untergruppen gebildet und die Aspekte Ausgangslage, Entstehungsumstände sowie spezifische Merkmale und Probleme dargestellt. Im empirischen Teil erfolgt zunächst eine kurz Darstellung der Merkmale des Investmentbankensektors als Einleitung (Kapitel 4), danach die Untersuchung der Einflussfaktoren von vier Geschäftsaktivitäten (Erstemission, Maklergeschäft, Eigenhandel, Vermögensverwaltung) (Kapitel 5, 6, 7). Die Rentabilität und Liquiditätskrise, sowie die Problematik der gesamten Branche wird in den Kapiteln 8 und 9 untersucht. Daran knüpfen sowohl die Beobachtungen zur gesamten Branche als auch die einzelnen repräsentativen Fallbeispiele an. Die Einflussfaktoren der Performanz und ihre unterschiedliche Auswirkung auf die Investmentbanken werden hervorgehoben. Im Anschluss an die Untersuchung werden am Ende jedes Kapitels die Positionierung und eine Prognose für die verschiedenen Typen zusammengestellt. Die abschließende Diskussion (Kapitel 10) gibt sodann eine Antwort auf die genannten Fragestellungen. Die Positionierung der drei Typen von Investmentbanken wird ausführlicher zusammengestellt, und Prognosen der Eigentumsdiversifikationen werden abgeleitet.

20 9 2. Stand der bisherigen Forschung und theoretische Analyse 2.1 Der Mythos der chinesischen Investmentbanken Die Einschätzungen hinsichtlich der chinesischen Investmentbanken sind äußerst ambivalent: Einem mit Mythen belegten Bild auf der einen Seite steht eine anspruchsvolle und spannende Tätigkeit mit volkswirtschaftlicher Bedeutung auf der anderen Seite gegenüber. Investmentbanken waren oder sind für viele Chinesen immer noch Zeichen für Modernität, Profitabilität und Effizienz. Die besten Universitätsabsolventen träumen von einer Stelle in einer Investmentbank. 9 Seit Anfang nach der Enthüllung mehrerer Finanzskandale und nach dem Zusammenbruch von über zehn Investmentbanken inklusive einer sehr großen Investmentbank, der China Southern Securities - werden die Investmentbanken zumindest in den Medien skeptischer betrachtet. Kritische Meldungen über Investmentbanken tauchen seitdem ständig in den Medien auf. Die Unwissenheit der Außenwelt gegenüber Investmentbanken hat zu solchen ambivalenten Haltungen geführt. Die Gestalt der chinesischen Investmentbanken ist ein relativ unerforschtes Gebiet. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Investmentbanken dienten einerseits bis 2001 als ein Instrument der Regierung zur Förderung der Finanzmarktentwicklung sowie zur Börseneinführung ausgewählter Staatsunternehmen. 10 Andererseits sind viele Investmentbanken in China in wenig transparente und illegale Marktoperationen verwickelt, so dass bisher nur begrenzte Einblicke in die Funktionsweise und in interne Abläufe möglich waren. Sogar die Aufsichtsbehörde des chinesischen Aktienmarktes (China Securities Regulatory Commission, CSRC) hat es bisher nicht geschafft, Detailstudien über den Zustand der Investmentbanken zu erstellen. Darüber hinaus verläuft die Entwicklung des chinesischen Aktienmarktes in sehr raschen Schritten. Die Geschäftsaktivitäten und die Eigentumsformen der Investmentbanken verändern sich rasch mit der Entwicklung des Aktienmarkts und der Regulierungspolitik, die einen sehr inkonsistenten Verlauf aufweisen. Dies macht es insgesamt schwierig, einen systematischen Überblick über die Investmentbanken in China zu gewinnen. 2.2 Übersicht und Analyse der Literatur und Informationsquellen Es liegen bereits Studien über den chinesischen Aktienmarkt vor (Heilmann/Gottwald 2002; Hertz 1998; Yao Chengxi 1998; Green 2003, 2004; Walter/Howie 2001, 2003; Su Dongwei 2002; Chen Chien-Hsun/Shih Hui-Tzu 2002). Diese Studien geben einen ausführlichen Überblick über die Entstehung, Entwicklung und Regulierung des chine- 9 Die Rekrutierungsanforderungen der Investmentbanken sind sehr hoch. In der Praxis wird aber die Führungsschicht teilweise nur wegen ihres engen Zugangs zu hochrangigen Politikern eingestellt. 10 Sowohl die Regierung als auch die Investmentbanken selbst wollen dies aber nicht in der Öffentlichkeit zugeben.

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Das Phänomen der De-Internationalisierung

Das Phänomen der De-Internationalisierung Astrid Jagenberg Das Phänomen der De-Internationalisierung Ein reales Phänomen oder nur ein theoretisches Konstrukt? LIT INHALT Zusammenfassung Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis i iii vii 1 Einleitung

Mehr

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Masterarbeit

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Masterarbeit Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Masterarbeit "Identifikation von Erfolgsfaktoren für eine Facebook- Recruiting-Strategie"

Mehr

UNIVERSITÄT HOHENHEIM

UNIVERSITÄT HOHENHEIM UNIVERSITÄT HOHENHEIM FACHGEBIET KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT UND JOURNALISTIK Professorin Dr. Claudia Mast Universität Hohenheim (540 B) D - 70599 Stuttgart Universität Hohenheim Fruwirthstr. 49 D-70599

Mehr

OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN

OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN Arbeiten aus dem OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN Working Papers Nr. 239 Februar 2002 Effektivität der Förderbankkredite für KMU in Mittel- und Osteuropa Unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Ungarn

Mehr

Marktliquidität von Aktien

Marktliquidität von Aktien Marktliquidität von Aktien Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Lukas Roth Die Fakultät

Mehr

Das Privatkundengeschäft der Zukunft

Das Privatkundengeschäft der Zukunft Fakultät für Betriebswirtschaft Munich School of Management Das Privatkundengeschäft der Zukunft Aktuelle Forschungsergebnisse Einflüsse der Regulierung Handlungsimplikationen Fakultätstag 16. November

Mehr

Outsourcing von Sekundären Servicebereichen

Outsourcing von Sekundären Servicebereichen Outsourcing von Sekundären Servicebereichen Institutionenökonomische und kognitive Erklärungsansätze 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries

Mehr

Chinas Finanzmärkte Gegenwärtige Lage und zukünftige Entwicklung Think Tank der Deutsche Bank Gruppe

Chinas Finanzmärkte Gegenwärtige Lage und zukünftige Entwicklung Think Tank der Deutsche Bank Gruppe Chinas Finanzmärkte Gegenwärtige Lage und zukünftige Entwicklung Think Tank der Deutsche Bank Gruppe Steffen Dyck Agenda 1 Einleitung 2 Chinas Finanzmärkte 3 Zusammenfassung & Ausblick Steffen Dyck 13.

Mehr

Pressemitteilung Frankfurt, 26. Juni 2012

Pressemitteilung Frankfurt, 26. Juni 2012 Pressemitteilung Frankfurt, 26. Juni 2012 Schlechte Noten für die Krisenkommunikation Studie: Große Mehrheit der Deutschen hält Politiker und Wirtschaftsvertreter für unglaubwürdig In der Euro- und Verschuldungskrise

Mehr

Ziele der. Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich

Ziele der. Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich Ziele der Kapitalmarktregulierung Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich 2 Gliederung 1. Grundlagen und Definitionen 3. Kritik 3 Gliederung 1. Grundlagen und Definitionen 3. Kritik

Mehr

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) im Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Prof. Dr. Isabella Proeller Universität Potsdam Workshop der WK ÖBWL Uni Mannheim, 9.10.2009 1 Strategisches

Mehr

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation 1. Einleitung In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Faktoren den erfolgreichen Ausgang eines Supply-Chain-Projektes zwischen zwei Projektpartnern beeinflussen. Dazu werden zum einen mögliche

Mehr

UNIVERSITÄT HOHENHEIM

UNIVERSITÄT HOHENHEIM UNIVERSITÄT HOHENHEIM FACHGEBIET KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT UND JOURNALISTIK Professorin Dr. Claudia Mast Universität Hohenheim (540 B) D - 70599 Stuttgart Universität Hohenheim Fruwirthstr. 49 D-70599

Mehr

starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt

starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt Informationsblatt 1: Negativzinsen und Kapitalverkehrskontrollen Das Wichtigste in Kürze: Über drei Viertel des täglich gehandelten

Mehr

K U L T U R D I A L O G - D I A L O G K U L T U R

K U L T U R D I A L O G - D I A L O G K U L T U R DEUTSCH-CHINESISCHES STUDENTENFORUM BE II JJ IING 2010 Samstag, 4.12.2010, 14.00-17.20 University of International Business and Economics (UIBE) Institut für deutsche Sprache und Literatur DAAD-Lektorat

Mehr

1. Einführung. Gegenstand der Außenwirtschaft Fragestellungen Überblick Empirische Relevanz

1. Einführung. Gegenstand der Außenwirtschaft Fragestellungen Überblick Empirische Relevanz 1. Einführung Gegenstand der Außenwirtschaft Fragestellungen Überblick Empirische Relevanz 2 Gegenstand der Außenwirtschaft Wirtschaftliche Interaktionen zwischen souveränen Staaten: Handel mit Gütern

Mehr

Interaktives Fernsehen im internationalen Vergleich. Eine länderübergreifende Analyse zwischen Deutschland und Weißrussland

Interaktives Fernsehen im internationalen Vergleich. Eine länderübergreifende Analyse zwischen Deutschland und Weißrussland Interaktives Fernsehen im internationalen Vergleich. Eine länderübergreifende Analyse zwischen Deutschland und Weißrussland DISSERTATION zur Erlangung des akademischen Grades Doctor philosophiae (Dr. phil.)

Mehr

Deutsch-russische Beziehungen im Gassektor

Deutsch-russische Beziehungen im Gassektor Michael Sander Deutsch-russische Beziehungen im Gassektor Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Interorganisationsnetzwerke und die Verhandlungen zur Nord Stream Pipeline Nomos Michael Sander Deutsch-russische

Mehr

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen von Millionen von

Mehr

GEMEINSAME TÄTIGKEITEN DER SCHWEIZER BANKEN

GEMEINSAME TÄTIGKEITEN DER SCHWEIZER BANKEN GEMEINSAME TÄTIGKEITEN DER SCHWEIZER BANKEN Masterplan für den Finanzplatz Schweiz Die SBVg hat bekanntlich entschieden, dass eine Lageanalyse hinsichtlich der strategischen Prioritäten zur Sicherstellung

Mehr

Büroprojektentwicklung im Spannungsfeld von Transaktionskosten und stadtplanerischer Intervention

Büroprojektentwicklung im Spannungsfeld von Transaktionskosten und stadtplanerischer Intervention Büroprojektentwicklung im Spannungsfeld von Transaktionskosten und stadtplanerischer Intervention Bearbeitet von Dr. Christoph Meyer zum Alten Borgloh 1. Auflage 2013 2012. Taschenbuch. xxi, 364 S. Paperback

Mehr

Dow Jones Newswires Unternehmenspräsentation

Dow Jones Newswires Unternehmenspräsentation Dow Jones Newswires Unternehmenspräsentation Kurzporträt Dow Jones Newswires ist der weltweit führende unabhängige Anbieter von Realtime-Wirtschafts-, Finanzund marktrelevanten Politiknachrichten und Analysen.

Mehr

Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen. Bachelorarbeit

Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen. Bachelorarbeit Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaften

Mehr

CORPORATE COLLABORATION SPACES

CORPORATE COLLABORATION SPACES PROJEKTSTATUS CORPORATE COLLABORATION SPACES Strategien und Produkte für Räume der Zusammenarbeit zur Steigerung von Effizienz und Identifikation im Office Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur

Mehr

Geleitwort. Abbildungsverzeichnis. Abkürzungsverzeichnis

Geleitwort. Abbildungsverzeichnis. Abkürzungsverzeichnis IX Geleitwort Vorwort Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis V VI) IX XV XIX 1 Einleitung...1 1.1 Problemstellung 1 1.2 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit 4 1.3 Methodik und

Mehr

Unternehmerisch entscheiden heißt, den richtigen Zug zur richtigen Zeit zu machen.

Unternehmerisch entscheiden heißt, den richtigen Zug zur richtigen Zeit zu machen. Unternehmerisch entscheiden heißt, den richtigen Zug zur richtigen Zeit zu machen. Inhalt Über TRANSLINK AURIGA M & A Mergers & Acquisitions Typischer Projektverlauf International Partner Transaktionen

Mehr

Volkswirtschaftliche Bedeutung des Service public in der Schweiz

Volkswirtschaftliche Bedeutung des Service public in der Schweiz Volkswirtschaftliche Bedeutung des in der Schweiz Public Recruiting Forum 2009 16. September 2009 Was ist? Dienstleistungen «im Allgemeininteresse» «umfasst eine politisch definierte Grundversorgung mit

Mehr

PETRA RÜSEN-HARTMANN. f u n d r a i s i n g PETRA RÜSEN-HARTMANN

PETRA RÜSEN-HARTMANN. f u n d r a i s i n g PETRA RÜSEN-HARTMANN PETRA RÜSEN-HARTMANN f u n d r a i s i n g Gold und Silber stützen den Fuß, doch mehr als beide ein guter Rat. Buch Jesus Sirach, 40, 25 Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher meiner Website,

Mehr

Die nachhaltige Investmentrevolution

Die nachhaltige Investmentrevolution Joachim H. Böttcher, Christian Klasen, Sandy Röder Die nachhaltige Investmentrevolution Neue Entwicklungen, Motive und Trends aus Sicht institutioneller Investoren A 257342 Verlag Dr. Kovac Hamburg 2009

Mehr

Gendermanagement im internationalen Vergleich

Gendermanagement im internationalen Vergleich Julia Schmitt-Thiel Gendermanagement im internationalen Vergleich Ziele, Methoden, Umsetzung LIT III Inhaltsverzeichnis Vorwort und Danksagung I Inhaltsverzeichnis III Abbildungsverzeichnis VII Tabellenverzeichnis

Mehr

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN ZWISCHEN DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT UND DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG AUF DEM GEBIETE DER STEUERN VOM EINKOMMEN, ABGESCHLOSSEN

Mehr

Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung. Martin Abraham

Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung. Martin Abraham Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung Workshop Perspektiven einer arbeitsmarktbezogenen Berufsforschung in Deutschland IAB 10.6.2008

Mehr

Wer finanziert die Pharmakonzerne? Barbara Küpper Testbiotech Konferenz Der patentierte Affe Berlin, 17 June 2015

Wer finanziert die Pharmakonzerne? Barbara Küpper Testbiotech Konferenz Der patentierte Affe Berlin, 17 June 2015 Wer finanziert die Pharmakonzerne? Barbara Küpper Testbiotech Konferenz Der patentierte Affe Berlin, 17 June 2015 Inhalt Hintergrund Finanzinstitute Finanzielle Beziehungen Finanzierung der Pharmaunternehmen

Mehr

2 Definitionen und Rahmenbedingungen für die Messung von Familieneinfluss 13

2 Definitionen und Rahmenbedingungen für die Messung von Familieneinfluss 13 Inhaltsverzeichnis xv_ INHALTSVERZEICHNIS /. Geleitwort vii 2. Geleitwort ix VORWORT ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS SYMBOLVERZEICHNIS. TABELLENVERZEICHNIS ABBILDUNGSVERZEICHNIS FORMELVERZEICHNIS xi xxi xxv xxvii

Mehr

Einführung in die Welt der Banken. 02a Wie funktioniert eine Kantonalbank

Einführung in die Welt der Banken. 02a Wie funktioniert eine Kantonalbank Einführung in die Welt der Banken Einführung in die Welt der Banken Inhalte der Präsentation: 1) Entstehung der Banken in der Schweiz 2) zentrale Aufgaben einer Bank 3) Was für Bankentypen gibt es? 4)

Mehr

Ist Erfolg in Private Equity wiederholbar? Ist Erfolg in Private Equity wiederholbar? Eine Untersuchung zur Persistenz von Alpha.

Ist Erfolg in Private Equity wiederholbar? Ist Erfolg in Private Equity wiederholbar? Eine Untersuchung zur Persistenz von Alpha. Ist Erfolg in Private Equity wiederholbar? Eine Untersuchung zur Persistenz von Alpha Executive Summary Die Idee der Wiederholbarkeit ist eines der Kernelemente einer Investition in Private Equity. Jüngste

Mehr

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Wirtschaftspolitik B.1.6.1 Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Die Voraussetzungen des wohlfahrtsökonomischen Referenzmodells sind auf Märkten u.a. dann verletzt, wenn eine

Mehr

Corporate Finance. Eigenfinanzierung über die Börse

Corporate Finance. Eigenfinanzierung über die Börse Corporate Finance Eigenfinanzierung über die Börse 1 Ausgestaltungsformen von Aktien Nennwertaktien Stückaktien Inhaberaktien Namensaktien Stammaktien Vorzugsaktien 2 Börsengang = Going Public = IPO (Initial

Mehr

Social Supply Chain Management

Social Supply Chain Management Social Supply Chain Management Wettbewerbsvorteile durch Social Supply Chain Management aus ressourcenorientierter Sicht (Johannes Nußbaum) Abstract Der Druck, soziale Auswirkungen entlang der Supply Chain

Mehr

Entwicklung und Analyse eines Entscheidungsunterstützungssystems für den Devisenmarkt. Bachelorarbeit

Entwicklung und Analyse eines Entscheidungsunterstützungssystems für den Devisenmarkt. Bachelorarbeit Entwicklung und Analyse eines Entscheidungsunterstützungssystems für den Devisenmarkt Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

SNB hebt den Euro-Mindestkurs auf

SNB hebt den Euro-Mindestkurs auf SNB hebt den Euro-Mindestkurs auf Diskussionsgrundlage für institutionelle Anleger PPCmetrics AG Dr. Alfred Bühler, Partner Dr. Andreas Reichlin, Partner Zürich, 15. Januar 2015 Ausgangslage Änderung der

Mehr

Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von. E-Learning Angeboten für Finance. Masterarbeit

Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von. E-Learning Angeboten für Finance. Masterarbeit Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von E-Learning Angeboten für Finance Masterarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Vorwort zur 3. Auflage

Vorwort zur 3. Auflage Vorwort zur 3. Auflage Auch die 3. Auflage dieses Lehrbuches ist in erster Linie für einführende Veranstaltungen in die monetäre Ökonomie gedacht. Diese Veranstaltungen werden typischerweise unter Titeln

Mehr

ZEF. Wassernutzung. Wasser- und Landreformen in Afrika: Integrative Betrachtung aus institutioneller Perspektive. GLOWA Volta. Wolfram Laube, ZEF a

ZEF. Wassernutzung. Wasser- und Landreformen in Afrika: Integrative Betrachtung aus institutioneller Perspektive. GLOWA Volta. Wolfram Laube, ZEF a Wasser- und Landreformen in Afrika: Integrative Betrachtung aus institutioneller Perspektive Wolfram Laube, a Inhalt: Wasser und Land im internationalen Diskurs Interdependenz der Ressourcen Ansatzpunkte

Mehr

Das neue BIZ-EZB-IWF Handbuch zur Wertpapierstatistik

Das neue BIZ-EZB-IWF Handbuch zur Wertpapierstatistik 8. Berliner VGR-Kollouium 18. und 19. Juni 2015 Das neue BIZ-EZB-IWF Handbuch zur Wertpapierstatistik Dr. Reimund Mink vormals Europäische Zentralbank Übersicht Gemeinsame Veröffentlichung des Handbuchs

Mehr

Seminar Operations Management (MW10.4) Anmerkungen folgen

Seminar Operations Management (MW10.4) Anmerkungen folgen Seminar Operations Management (MW10.4) Anmerkungen folgen Seminar Finance, Capital Markets & Risk (MW 12.5) Professor Dr. W. Kürsten Rationale Entscheidungen unter Risiko: Traditionelle Ansätze und moderne

Mehr

IT-Sourcing-Management-Studie 2014/2015

IT-Sourcing-Management-Studie 2014/2015 IT-Sourcing-Management-Studie 2014/2015 Vom Kosten- zum Erfolgsfaktor. Crossing Borders. Ergebnisse einer qualitativen Studie von Oliver Christ, Matthias Litzke, Ulrich Emanuel Gysel, Claudia Pedron, Oliver

Mehr

SaarLB kooperiert mit Berenberg Bank 400 Jahre Erfahrung in Vermögensverwaltung und -analyse

SaarLB kooperiert mit Berenberg Bank 400 Jahre Erfahrung in Vermögensverwaltung und -analyse Presseinformation SaarLB kooperiert mit Berenberg Bank 400 Jahre Erfahrung in Vermögensverwaltung und -analyse Saarbrücken, 12.11.2009. Die Landesbank Saar (SaarLB) und die Hamburger Berenberg Bank arbeiten

Mehr

Michael Trübestein. Real Estate Asset Management für institutionelle Investoren

Michael Trübestein. Real Estate Asset Management für institutionelle Investoren 770 Michael Trübestein Real Estate Asset Management für institutionelle Investoren Eine theoretische Konzeption und empirische Untersuchung aus Sicht institutioneller Investoren in Deutschland A261444

Mehr

Salome Schreiter. Social Media Strategie. So werden Sie zum Enterprise 2.0. disserta Verlag

Salome Schreiter. Social Media Strategie. So werden Sie zum Enterprise 2.0. disserta Verlag Salome Schreiter Social Media Strategie So werden Sie zum Enterprise 2.0 disserta Verlag Inhaltsverzeichnis Tabellenverzeichnis 11 Abbildungsverzeichnis 14 Glossar 17 1. Einleitung 19 1.1 Themenbegründung

Mehr

ERFOLGREICHE ANLAGE. Kommen Sie ruhig und sicher ans Ziel oder schnell aber dennoch mit Umsicht. DIE GEMEINSAME HERAUSFORDERUNG

ERFOLGREICHE ANLAGE. Kommen Sie ruhig und sicher ans Ziel oder schnell aber dennoch mit Umsicht. DIE GEMEINSAME HERAUSFORDERUNG powered by S Die aktive ETF Vermögensverwaltung Niedrige Kosten Risikostreuung Transparenz Flexibilität Erfahrung eines Vermögensverwalters Kundenbroschüre Stand 09/2014 Kommen Sie ruhig und sicher ans

Mehr

Ebenfalls positiv entwickeln sich die Transaktionskosten: Sie sanken im zweiten Quartal um fast 9 Prozent.

Ebenfalls positiv entwickeln sich die Transaktionskosten: Sie sanken im zweiten Quartal um fast 9 Prozent. Schweizer PK-Index von State Street: Dank einer Rendite von 5.61 Prozent im zweiten Quartal erreichen die Pensionskassen eine Performance von 3.35 Prozent im ersten Halbjahr 2009. Ebenfalls positiv entwickeln

Mehr

Institutionelle Investoren als aktive Aktionäre

Institutionelle Investoren als aktive Aktionäre Institutionelle Investoren als aktive Aktionäre Vortrag im Gesellschaftsrecht II Lehrstuhl Prof. Vogt 20. März 2013 Referenten: 1 Institutionelle Investoren als aktive Aktionäre Überblick 1. Einführung

Mehr

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben 1. Einleitendes Kapitel 1.1.1 Einen Text einleiten und zum Thema hinführen In der vorliegenden Arbeit geht es um... Schwerpunkt dieser Arbeit ist...

Mehr

1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können

1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können 1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können 1.1 Börsengang Die Luxus Automobil AG ist ein Premiumhersteller von zweisitzigen Sportwagen (Roadstern). Die AG ist bisher

Mehr

Erste Group Bank AG. Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU. Juli 15

Erste Group Bank AG. Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU. Juli 15 Erste Group Bank AG Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU Juli 15 Erste Group auf einen Blick Kundenorientiertes Geschäft im östlichen Teil der EU Gegründet 1819 als

Mehr

Bachelor-Studiengang. Betriebswirtschaftslehre

Bachelor-Studiengang. Betriebswirtschaftslehre Dr. Max Mustermann Bachelor-Studiengang Referat Kommunikation & Marketing Verwaltung Betriebswirtschaftslehre Thomas Steger Lehrstuhl für BWL, insb. Führung und Organisation FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN

Mehr

Kundenintegration im Innovationsprozess

Kundenintegration im Innovationsprozess Tomass Grass Kundenintegration im Innovationsprozess Identifikation von Problemfeldern in IT-Unternehmen anhand von Fallstudienanalysen Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades Dr. rer. pol. Vorgelegt

Mehr

Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen.

Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen. Das Verfassen einer Hausarbeit Ziel einer Hausarbeit: Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen.

Mehr

Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag. Bundestag. Rheinland-Pfalz. Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz

Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag. Bundestag. Rheinland-Pfalz. Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz RUDOLF SCHARPING Bundesminister a. D. Ministerpräsident a.d. Geschäftsführender Gesellschafter RSBK GmbH Funktionen in Parlament und Regierung Okt. 1994 Okt. 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages Okt.

Mehr

Für eine nachhaltige Zukunft

Für eine nachhaltige Zukunft Für eine nachhaltige Zukunft Corporate Responsibility Übersicht 2014 Wir sind stolz auf die Rolle, die wir im weltweiten Finanzsystem spielen und wir haben uns dazu verpflichtet, unsere Geschäfte so verantwortungsvoll

Mehr

Schweizer PK-Index von State Street: Enttäuschender Auftakt zum Anlagejahr 2009 mit einem Minus von 2.14 Prozent.

Schweizer PK-Index von State Street: Enttäuschender Auftakt zum Anlagejahr 2009 mit einem Minus von 2.14 Prozent. Schweizer PK-Index von State Street: Enttäuschender Auftakt zum Anlagejahr 2009 mit einem Minus von 2.14 Prozent. Ebenfalls enttäuschend entwickeln sich die Transaktionskosten: Sie erhöhten sich im ersten

Mehr

Zusammenfassung der Dissertation "Convenience im Handel"

Zusammenfassung der Dissertation Convenience im Handel Zusammenfassung der Dissertation " im Handel" im Handel ist das vom Kunden wahrgenommene Ausmaß der Vermeidung von Einkaufskosten in Form von Zeit sowie physischer, kognitiver und emotionaler Mühe. Dieses

Mehr

Johannes Mierau. Die juristischen Abschlußund Diplomprüfungen indersbz/ddr. Ein Einblick in die Juristenausbildung im Sozialismus.

Johannes Mierau. Die juristischen Abschlußund Diplomprüfungen indersbz/ddr. Ein Einblick in die Juristenausbildung im Sozialismus. Johannes Mierau Die juristischen Abschlußund Diplomprüfungen indersbz/ddr Ein Einblick in die Juristenausbildung im Sozialismus Peter Lang Europäischer Verlas der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Vorwort

Mehr

Vermögensverwaltung: Intern, Extern oder Beides?

Vermögensverwaltung: Intern, Extern oder Beides? Vermögensverwaltung: Intern, Extern oder Beides? Referat an Fachtagung zum Thema Outsourcing PPCmetrics AG Dr. Andreas Reichlin, Partner Zürich, 3. April 2014 In- vs. Outsourcing Eine ständige Debatte

Mehr

Das deutsche Banken-und

Das deutsche Banken-und Das deutsche Banken-und Finanzsystem Im Spannungsfeld von internationalen Finanzmärkten und regionaler Orientierung Proseminar Wirtschaftsgeographie SS 2011 von Andreas Trapp 1 Stern View (2011) Proseminar

Mehr

Unternehmenspräsentation. August 2008

Unternehmenspräsentation. August 2008 Unternehmenspräsentation August 2008 Das ist Varengold Unsere Expertise Einzige auf Managed Futures spezialisierte deutsche Investmentbank Varengold ist die einzige Investmentbank Deutschlands, die sich

Mehr

Strategien erfolgreich umsetzen. Menschen machen den Unterschied.

Strategien erfolgreich umsetzen. Menschen machen den Unterschied. Strategien erfolgreich umsetzen. Menschen machen den Unterschied. Zukünftigen Erfolg sicherstellen die richtigen Menschen mit Strategien in Einklang bringen. Bevor wir Ihnen vorstellen, was wir für Sie

Mehr

Präsentation Asset Management. Andreas Schlatter

Präsentation Asset Management. Andreas Schlatter Asset management Vertraulich Präsentation Asset Management Andreas Schlatter 12. Juni 2012 Asset Management als Tätigkeit Anlageuniversum Asset Manager als Intermediär Anleger - Kunden «Public» Markets

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Versicherungsstandortes t Zürich

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Versicherungsstandortes t Zürich Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Versicherungsstandortes t Zürich Einführungsreferat von Regierungsrat Ernst Stocker Tagung zur Bedeutung der Versicherungen

Mehr

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA.

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen STUDIENERGEBNISSE DER BEFRAGUNG ZUM THEMA TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND Verfasser: Prof. Dr. Anja Seng Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insb.

Mehr

Potential-Analyse: S W O T

Potential-Analyse: S W O T Signa AG Netzwerk für Unternehmens-Entwicklung Heidenerstrasse 52 CH - 9450 Altstätten +41 (0)71 244 44 35 +41 (0)71 244 44 36 Fax info@signa.ch www.signa.ch Potential-Analyse: S W O T Referat von Urs

Mehr

西 方 大 开 发 中 资 企 业 对 德 国 直 接 投 资

西 方 大 开 发 中 资 企 业 对 德 国 直 接 投 资 西 方 大 开 发 中 资 企 业 对 德 国 直 接 投 资 Aufbruch nach Westen Chinesische Direktinvestitionen in Deutschland g Frankfurt am Main, 24. November 2014 Seit Verkündung der Going Global Strategie 2000 sind Auslandsinvestitionen

Mehr

PVVB (Berlin), PVVD (Dortmund), PVVF (Frankfurt/Main), PVVH (Hamburg), PVVS (Stuttgart)

PVVB (Berlin), PVVD (Dortmund), PVVF (Frankfurt/Main), PVVH (Hamburg), PVVS (Stuttgart) Position: Vermögensverwalter für eine Universalbank mit spezifischer Ausrichtung auf eine besondere Berufsgruppe. Standorte: Berlin, Dortmund, Frankfurt/Main, Hamburg, Stuttgart. Projekte: PVVB (Berlin),

Mehr

Austrian Equity Day 29. Oktober 2013 Die Bedeutung des österreichischen Kapitalmarkts für die heimische Wirtschaft

Austrian Equity Day 29. Oktober 2013 Die Bedeutung des österreichischen Kapitalmarkts für die heimische Wirtschaft Austrian Equity Day 29. Oktober 2013 Die Bedeutung des österreichischen Kapitalmarkts für die heimische Wirtschaft Mag. Henriette Lininger Abteilungsleiterin Issuers & Market Data Services Status quo des

Mehr

Sprechzettel für die PK am 21.1. Plädoyer für eine Privatisierungsoffensive NRW KERNPUNKTE:

Sprechzettel für die PK am 21.1. Plädoyer für eine Privatisierungsoffensive NRW KERNPUNKTE: DICE Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 40204 Düsseldorf Sprechzettel für die PK am 21.1. Professor Dr. Justus Haucap Direktor Telefon +49 211 81-15494 Telefax +49 211 81-15499 haucap@dice.hhu.de Düsseldorf,

Mehr

Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum politicarum (Dr. rer. pol.)

Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum politicarum (Dr. rer. pol.) Die Gesundheitssysteme Deutschlands, Großbritanniens, Schwedens, der Niederlande sowie der USA im internationalen Vergleich - Eine komparative Institutionenanalyse im Hinblick auf eine grundsätzliche Reform

Mehr

Kurzfristig steigende Aktien, mittelfristig Öl-Hausse erwartet

Kurzfristig steigende Aktien, mittelfristig Öl-Hausse erwartet Citi-Investmentbarometer Kurzfristig steigende Aktien, mittelfristig Öl-Hausse erwartet Gut 53 Prozent der Befragten erwarten für das zweite Quartal steigende Aktiennotierungen in Europa Fast 64 Prozent

Mehr

Wealth Management. www.remaco.com

Wealth Management. www.remaco.com Wealth Management www.remaco.com Wealth Management Die Remaco Wealth Management AG ist für Sie ein verlässlicher Partner in allen Fragen der Vermögensverwaltung und Anlageberatung. Persönlich, unabhängig

Mehr

Toolbasierte Szenarioanalyse von Rürup Renten zu Schließung der Rentenlücke

Toolbasierte Szenarioanalyse von Rürup Renten zu Schließung der Rentenlücke Toolbasierte Szenarioanalyse von Rürup Renten zu Schließung der Rentenlücke Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaften der

Mehr

Multiperspektivisches Management

Multiperspektivisches Management Multiperspektivisches Management Sommersemester 2014 Multiperspektivisches Management 1 Bezugsrahmen Uhrwerke Regelkreise MECHANISCHE PERSPEKTIVE Multiperspektivisches Management 2 mechanische Bezugsrahmen:

Mehr

C.80 Der Schwerpunkt Geld, Kredit, Währung/Finanzwirtschaft (GKF)

C.80 Der Schwerpunkt Geld, Kredit, Währung/Finanzwirtschaft (GKF) 114 C.0 Geld, Kredit, Währung/Finanzwirtschaft (GKF) C.0 Der Schwerpunkt Geld, Kredit, Währung/Finanzwirtschaft (GKF) Beschreibung der Berufsfelder und Ziele der Ausbildung Geldpolitische Maßnahmen erreichen

Mehr

TA-STUDIE "MOBILE ARBEITSFORMEN: VERBREITUNG UND POTENZIAL VON TELEARBEIT UND DESKSHARING" MANAGEMENT-SUMMARY ZUM SCHLUSSBERICHT

TA-STUDIE MOBILE ARBEITSFORMEN: VERBREITUNG UND POTENZIAL VON TELEARBEIT UND DESKSHARING MANAGEMENT-SUMMARY ZUM SCHLUSSBERICHT Prof. Dr. rer. pol. Thomas M. Schwarb Diplompsychologe Albert Vollmer Prof. Dr. phil. II Ruedi Niederer TA-STUDIE "MOBILE ARBEITSFORMEN: VERBREITUNG UND POTENZIAL VON TELEARBEIT UND DESKSHARING" MANAGEMENT-SUMMARY

Mehr

Advisory Services. www.remaco.com

Advisory Services. www.remaco.com Advisory Services www.remaco.com Advisory Services Unsere Beratungen in Struktur-, Steuer- und Rechtsfragen sowie in der Führung von Privatund Firmenbuchhaltungen komplettieren unsere aktive und professionelle

Mehr

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Vorwort. 1 Kommunikation ist mehr als nur über etwas zu sprechen. Der VIEW Statusreport gibt Aufschluss darüber, wie dieses

Mehr

Kundenzentrisches Banking - mit Hilfe von Social Media

Kundenzentrisches Banking - mit Hilfe von Social Media Kundenzentrisches Banking - mit Hilfe von Was versteht man unter kundenzentrischem Banking? Problem: Banken haben heutzutage mit stagnierenden Märkten, starkem Wettbewerb und einer sinkenden Kundenloyalität

Mehr

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1 China QUANT Eine aktuelle China-Einschätzung 1 Das aktuelle Umfeld» Die großen Börsen der meisten Industrieländer durchlaufen zur Zeit eine ausgedehnte Konsolidierung. In deren Gefolge haben auch die asiatischen

Mehr

Der Cost-Average Effekt

Der Cost-Average Effekt Der Cost-Average Effekt Einleitung Wie sollte ich mein Geld am besten investieren? Diese Frage ist von immerwährender Relevanz, und im Zuge des demographischen Wandels auch für Aspekte wie die private

Mehr

Projekte für reale Herausforderungen Projektarbeit: Einleitung und Gliederung. Projekte für reale Herausforderungen

Projekte für reale Herausforderungen Projektarbeit: Einleitung und Gliederung. Projekte für reale Herausforderungen Steinbeis-Hochschule Berlin Institut für Organisations-Management Handout zu den YouTube-Videos: Projekte für reale Herausforderungen Projektarbeit: Einleitung und Gliederung Prof. Dr. Andreas Aulinger

Mehr

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Seminararbeit "E-Recruiting und die Nutzung von Social Media zur Rekrutierung von externen

Mehr

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung Kapitalmärkte 1 Finanzwirtschaft Teil I: Einführung Beschreibung der Kapitalmärkte Kapitalmärkte 2 Finanzmärkte als Intermediäre im Zentrum Unternehmen (halten Real- und Finanzwerte) Banken Finanzmärkte

Mehr

Commitments of Traders

Commitments of Traders Commitments of Traders Profitable Insider-Strategien FLOYD UPPERMAN Aus dem Amerikanischen von Gaby Boutand FinanzBuch Verlag KAPITEL 1 Das Engagement der Trader: Der COT-Bericht Heutzutage haben Futures-Trader

Mehr

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe Stand: 14 07 2011 IAuf auden nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe ausgabe 03 2010 AUSGANGSPUNKT Die Finanzmärkte Lebensadern moderner Volkswirtschaften Die Krise der internationalen

Mehr

VERMÖGENSVERWALTUNG MIT MANDAT UNSERE VERMÖGENSVERWALTUNGSKONZEPTE MIT WERTPAPIEREN

VERMÖGENSVERWALTUNG MIT MANDAT UNSERE VERMÖGENSVERWALTUNGSKONZEPTE MIT WERTPAPIEREN VERMÖGENSVERWALTUNG MIT MANDAT UNSERE VERMÖGENSVERWALTUNGSKONZEPTE MIT WERTPAPIEREN UNSERE VERMÖGENSVERWALTUNGSKONZEPTE MIT WERTPAPIEREN Nutzen Sie die Kompetenz der Banque de Luxembourg in der Vermögensverwaltung

Mehr