Investmentbanken in China: Universität Trier

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1 Investmentbanken in China: Performanz und Eigentumsformen Universität Trier Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades: Doctor rerum politicarum (Dr. rer. pol.) eingereicht am Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Trier am , vom: Cuiping Pang Berichterstatter: Univ.-Prof. Dr. Dieter Sadowski Univ.-Prof. Dr. Sebastian Heilmann

2 I Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis...V Abbildungsverzeichnis...VII Tabellenverzeichnis... VIII 1. Einführung Konzeption und Fragestellung Kontroversen über Legitimation und Erfolg des Privatisierungsprozesses Besonderheiten der Privatisierung von Investmentbanken Vorgehensweise Aufbau der Arbeit Stand der bisherigen Forschung und theoretische Analyse Der Mythos der chinesischen Investmentbanken Übersicht und Analyse der Literatur und Informationsquellen Theoretische Analyse Verfügungsrechtliche Analyse: Eigentumsformen als Ausgangspunkt der Betrachtung Forschungsdesign: Industrial Organisation Die Politische Ökonomie des Finanzmarktes Typenbildung: Chinesische Investmentbanken im Überblick Die Entwicklung der chinesischen Investmentbanken Die Veränderung der Eigentumsstruktur Staatliche Investmentbanken: Herkunft und Untergruppen Private Investmentbanken: Entstehung, Merkmale Ausländische Investoren: Joint Ventures und Tochtergesellschaften Klassifikation der Investmentbanken Differenzierungsmerkmale für Investmentbanken Ableitung von Investmentbanktypen Positionierung der Investmentbanken nach Eigentumsformen...45

3 II 4. Einleitung zur empirischen Untersuchung Rechtliche Grundlagen Interventionen der Lokalregierungen und der Zentrale Struktur des Marktes für Investmentbanken Personelle Engpässe Stark eingeschränkte Geschäftsaktivitäten Studie über die Konkurrenzfähigkeit der Erstemission Die strategische Bedeutung der Erstemission Marktstrukturen des Erstemissionsgeschäfts Einflussfaktoren auf das Emissionsgeschäft Einfluss der Marktstrategie Kapitalvolumen Lokaler Einfluss Politische Intervention und Lobbyaktivitäten Positionierung der staatlichen Investmentbanken, Joint Ventures und privaten Investmentbanken Studie über die Konkurrenzfähigkeit der Investmentbanken im Maklergeschäft Strategische Bedeutung des Maklergeschäfts Marktstruktur des Maklergeschäftes Die Entwicklung der Geschäftsstellen des Fremdhandels Die Veränderung der Marktstruktur Die Ursachen der Krisen des Maklergeschäftes und ihre Reformen Die Ursachen der Krisen des Maklergeschäftes Reformen und reformbedingte Schwierigkeiten Positionierungen der staatlichen und privaten Unternehmen Studie über Eigenhandel und Vermögensverwaltung der Investmentbanken Strategische Bedeutung der Vermögensverwaltung Inanspruchnahme von Vermögensverwaltungs-Leistungen Institutionelle Investoren Private Nachfrager...109

4 III 7.3 Organisationsstruktur und Funktion der Vermögensverwaltung Risiken der Vermögensverwaltung und des Eigenhandels Das Risiko bei der Kursmanipulation Das Risiko im Repo-Markt für Staatsanleihen Ursachen der Risiken bei Vermögensverwaltung und Eigenhandel Die Rolle der privaten und staatlichen Investmentbanken bei der Krise der Vermögensverwaltung und des Eigenhandels Die Liquiditätskrise und Rentabilität der Investmentbanken Offizielle und inoffizielle Schätzungen der Finanzsituation Offizielle Angaben zur Finanzsituation Inoffizielle Einschätzung Offensichtliche Ursache der Finanzkrise und Krisenmanagement Mechanismen des Krisenmanagements Kapitalinjektionen und Anteilserhöhung Ermöglichung der kurzfristigen Kapitalisierung Going Public: Kapitalerhöhung durch Börsennotierung M&As: Fusionen und Übernahmen Verkauf an ausländische Investoren Interne Ursachen der Krise der Investmentbanken Das Dilemma beim Konkursverfahren der Investmentbanken Sanierungsformen für schlecht funktionierende Investmentbanken Untersuchung der Probleme der Unternehmen Corporate Governance- Probleme als Krisenursache Corporate Governance-Problem der staatlichen Investmentbanken Corporate Governance- Problem der privaten Investmentbanken Schlussfolgerung und Ausblick Die Rahmenbedingungen der Investmentbanken Die Rolle der Investmentbanken am Aktienmarkt Staatliche Investmentbanken Privat kontrollierte Investmentbanken Joint Ventures...164

5 Literaturverzeichnis Anhang IV

6 V Abkürzungsverzeichnis ABC Die Agricultural Bank of China AG Aktiengesellschaft AMC Asset Management Company: Huatong für die ICBC, Great Wall für die ABC, Orient für die BOC und Xinda für die CCB BOC Bank of China BOCI Bank of China International CCB China Construction Bank CICC China International Capital Corporation CITIC China International Trust and Investment Company GITIC Guangdong International Trust and Investment Company CLSA Credit Lyonnais Securities Asia CSRC China Securities Regulatory Commission CSSC China Southern Securities Company (Southern Securities) GEM Growth Enterprises Market GM General Manager HSBC Hongkong Shanghaier Bank Corporation (Huifeng Bank) KGV Kurs- Gewinn- verhältnis (Price-Earning-ration) KMU-Board Board für kleine und mittelständische Unternehmen ICBC Industrial and Commercial Bank of China ITIC International Trust and Investment Company MBO Management Buyout, Verkauf an Manager NPAs Non-performing Assets (die uneinbringlichen Vermögenswerten) NPLs non-performing loans (die notleidenden Kredite) XX Securities XX Wertpapiergesellschaft, Investmentbank XX Securities (B) Brokerfirma RMB Volkswährung, Währung der VR China SAC Securities Assocation of China SCSC State Council Securities Commission SIPA Securities Investor Protection Act SOEs State owned Enterprises SOAMC State Owned Asset Management Company

7 VI TIC VR China WKN WTO Trust and Investment Company, Treuhandgesellschaften; Volksrepublik China Wertpapierkennnummer World Trade Organisation (Welthandelsorganisation)

8 VII Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Organisationsstruktur der Investmentbanken Abbildung 2: Prozess der Emission nach Quotensystem Abbildung 3: Prozess des Erstemissionsverfahrens nach dem Prüfungs- und Genehmigungsverfahren Abbildung 4: Organisationsstruktur der Investmentbanking-Abteilung Abbildung 5: Lobbyprozess der Emittenten Abbildung 6: Organisationsstruktur und Arbeitsprozess des Maklergeschäfts Abbildung 7: Die Kursmanipulation von notierten Unternehmen und Investmentbanken Abbildung 8: Kapitalfluss am Repo-Markt der Staatsanleihen Abbildung 9: Beteiligungsstruktur der privaten Unternehmen

9 VIII Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Die Veränderung der Anzahl der Investmentbanken ( ) Tabelle 2: Anteil der Eigentumsformen von Investmentbanken (Stand: ) Tabelle 3: Größte Anteilseigner: Große Finanzholding Gesellschaften Tabelle 4: Größte Anteilseigner: Monopolitische staatliche Konglomerate Tabelle 5: Größte Anteilseigner: Große Staatliche Konzerne Tabelle 6: Größte Anteilseigner: Investitionsorgane der zentralen oder lokalen Regierung Tabelle 7: Die in den Finanzsektor investierenden 19 Privatunternehmen Tabelle 8: Liste der privaten Anteilseigner: Hohe Aktivität am Kapitalmarkt Tabelle 9: Private Anteilseigner: Neue Investitionsversuche im Finanzsektor Tabelle 10: Investmentbanken in China nach Typen (Stand: ) Tabelle 11: Lokalisierung der Investmentbanken (Stand: ) Tabelle 12: Marktkonzentration nach verschiedenen Kriterien im Jahr Tabelle 13: Konzentration der Investmentbanken nach Gewinn ( ) Tabelle 14: Die Wettbewerbsituation der Investmentbanken bei Erstemissionen Tabelle 15: Marktkonzentration der Erstemission (%) Tabelle 16: Korrelation von registriertem Kapital und Marktanteil Tabelle 17: Die Lokalisierung der Investmentbanken und ihre Veränderung Tabelle 18: Die Kosten der Lobbyaktivitäten börsenreifer Unternehmen Tabelle 19: Kriterien zur Leistungsbewertung bei Emissionsgeschäften Tabelle 20: Hintergrund hochrangiger Manager von Investmentbanking-Abteilungen Tabelle 21: Die Bezugsorgane der Lobbyaktivitäten Tabelle 22: Marktanteil der Top 20 im Emissionsgeschäft ( ) (%) Tabelle 23: Ranking der Investmentbanken, die das größte Volumen von Aktien platziert haben ( ) Tabelle 24: Die Einkommensstruktur der Investmentbanken ( ) Tabelle 25: Konzentration des Maklergeschäfts (%) Tabelle 26: Verhältnis zwischen Anzahl der Geschäftsstellen und Aktienhandelsvolumen Tabelle 27: Anteil der Provisionen und Zinseinnahmen am gesamten Einkommen des Maklergeschäftes (Top 10) Tabelle 28: Der Anteil der Provisionen an verschiedenen Finanzprodukten (Einheit: 100 Millionen RMB)... 93

10 IX Tabelle 29: Kostenstruktur der Wertpapiergeschäftsstellen Tabelle 30: Selektierte Skandale der Wertpapiergeschäftsstellen Tabelle 31: Top 10 Ranking im Maklergeschäft Tabelle 32: Die Schwierigkeiten der börsennotierten Unternehmen bei der Vermögensverwaltung Tabelle 33: Ranking der Größe des Vermögensverwaltungs-Geschäfts nach Kapitalvolumen (Stand ), 100 Million RMB Tabelle 34: Vermögensverwaltungssituation der von D Long kontrollierten Finanzinstitutionen Tabelle 35: Die 1988 aufgebauten Investmentbanken und ihre Umwandlung Tabelle 36: Gesamtgewinn nach SAC Daten Tabelle 37: SAC- Ranking der Investmentbanken nach Nettogewinn (Top 20) Tabelle 38: Anzahl der Investmentbanken, die Kapitalinjektionen durchgeführt haben Tabelle 39: Kurzfristige Kredite aus dem Interbanken-Markt Tabelle 40: Kriseninvestmentbanken und deren Sanierung: Große staatliche Investmentbanken Tabelle 41: Kriseninvestmentbanken und deren Sanierung: kleine staatliche Investmentbanken Tabelle 42: Kriseninvestmentbanken und deren Sanierung: Private Investmentbanken

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12 1 1. Einführung 1. 1 Konzeption und Fragestellung Seit Ende der achtziger Jahre erleben die ehemals sozialistischen Staaten Ost- und Mitteleuropas sowie China einen gewaltigen Transformationsprozess, der mit grundlegenden institutionellen Veränderungen der politischen und/oder wirtschaftlichen Ordnung dieser Staaten verbunden ist. Der friedliche Wandel von staatlichem zu privatem Eigentum der Privatisierungsprozess als wichtiger Bestandteil dieser Transformation stellt Bürger und Politiker vor enorme Herausforderungen. Trotz ausgiebiger Forschung sowohl in theoretischer als auch in empirischer Hinsicht bestehen nach wie vor Meinungsdifferenzen über das angemessene Tempo und die Vorgehensweise sowie über Weg und Ziel der Privatisierung. 1 Der Privatisierungsprozess stellt eine Umverteilung von wirtschaftlichen und politischen Ressourcen dar und unterliegt einem ständigen Wandel. Für viele Bereiche der Transformation gibt es noch keine etablierten Theorien, besonders hinsichtlich folgender Punkte besteht bislang ein Dissens: 1. Welchen Effekt haben unterschiedliche Privatisierungsprozesse auf die Ressourcenallokation in verschiedenen Sektoren und auf die gesamte volkswirtschaftliche Leistung unter der Bedingung, dass keine etablierten Marktmechanismen und marktorientierten Institutionen vorhanden sind? Genauer gesagt geht es dabei um die Legitimation der Privatisierung: Sind private Unternehmen unter Umständen besser als staatliche Unternehmen? Unter welchen Bedingungen werden privatisierte Unternehmen eine bessere Performanz aufweisen? 2. Wie können Budgetbeschränkungen und eine effektive Restrukturierung in einem existierenden staatlichen Unternehmen durchgeführt werden? 3. Wie wirken sich politische Einschränkungen durch rent-seeking, Interessengruppen und Konflikte auf generelle und spezielle Reformstrategien aus? Können Korruption und Verlust des staatlichen Vermögens im Privatisierungsprozess legitimiert werden? 4. Wie sollen die maroden Staatsunternehmen privatisiert werden? Diese Probleme können nur durch Experimente und die dadurch gewonnene Erfahrung schrittweise gelöst werden. Alle Transformationsländer müssen hierbei angesichts unterschiedlicher Rahmenbedingungen, Geschichte und Kultur, ihren eigenen Weg finden. 1 Wichtige Beiträge zur Transformationstheorie sind Heilmann 2000; Kornai 1995; Roland 2000; Nolan 1995; Merkel 1999; Brie 1996; Offe 1991; Sandschneider 1996; Shirk 1993; Widenfeld 2001; zahlreiche empirische Untersuchungen zu Transformationsprozessen wurden veröffentlicht. Bertelsmann (2004) hat einen wichtigen Beitrag zur Empirie geleistet, indem er umfassende und systematische Vergleiche über die Qualität von Transformationen (Transformation Index, Status Index; Management-Index) in 116 Transformationsländern im Zeitraum von 1998 bis 2003 unternommen hat.

13 2 Unterschiedliche Branchen sind wiederum von branchenspezifischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Finanzmarktreformen spielen dabei in einer zunehmend globalisierten Welt sowohl für die Wirtschaft als auch für die nationale und internationale Politik eine immer wichtigere Rolle (Gottwald 2003). Die Grundfunktionen der Finanzintermediation bestehen in der Transformationsleistung, der Transaktionsabwicklung und der Informationsverarbeitung bzw. -umsetzung. Die Aufgabe von Investmentbanken 2 besteht hierbei darin, die Unvollkommenheit der Kapitalmärkte zu verringern, z.b. hohe Transaktionskosten zu senken und Informationsasymmetrien zu verkleinern. Je effizienter diese Funktionen erfüllt werden, umso eher ist eine gesamtwirtschaftlich optimale Allokation von Kapital und Risiken gewährleistet (Achleitner 2003: 21-24). Die Entwicklung des Aktienmarktes soll die Entwicklung der gesamten Wirtschaft wiederspiegeln. In China kämpfen die Aufsichtsbehörde des Aktienmarktes und die Investmentbanken aber mit einer paradoxen Situation: Während Chinas Wirtschaft boomt, schrumpft der Aktienmarkt seit der zweiten Hälfte des Jahres 2001, also seit über drei Jahren. 3 Welche Rolle haben die Investmentbanken in diesem Prozess gespielt? Bezogen auf den Investmentbankensektor lassen sich die oben gestellten Fragen folgendermaßen konkretisieren: - Welche Rolle spielen Eigentumsformen bei der Performanz chinesischer Investmentbanken? - Wie funktionieren die staatlichen Investmentbanken? Haben sie unlösbare Probleme? - Wie werden die Investmentbanken privatisiert? Weisen die privatisierten Investmentbanken eine bessere Performanz auf? - Welche Rolle spielen transnationale Akteure, d.h. ausländische Investoren in Form von Joint Ventures oder Tochtergesellschaften und wie schneiden sie ab? In dieser Arbeit wird versucht, diese Frage zu untersuchen. Die Arbeit ist daher eine empirische Arbeit und konzentriert sich auf die Wertpapierbranche, um den Effekt der Eigentumsformen und der damit verbundenen corporate governance auf die Performanz von Investmentbanken festzustellen. Wegen Datenproblemen gibt es bis jetzt noch keine systematische Untersuchung über die Eigentumsformen der Investmentbanken. Angesichts der aktuellen Kontroverse über die Legitimation und den Prozess der Privatisierung in China erscheint eine solche Untersuchung allerdings nicht unwichtig. 2 Der Begriff Investmentbank kommt aus dem amerikanischen Trennbankensystem. In Europa wird die Funktion der Investmentbank durch Universalbanken wahrgenommen. In China werden Investmentbanken unter dem Oberbegriff Wertpapierunternehmen (zhengquan gongsi) geführt und von Geschäftsbanken unterschieden (Trennbankensystem). In der Arbeit wird der Begriff Investmentbanken zur Bezeichnung der chinesischen Wertpapierhandelsunternehmen benutzt. 3 Als Grund hierfür nennt Fred Hu, Chef-Analyst für den Bereich Asien-Pazifik des Investmenthauses Goldman Sachs, dass es in China von insgesamt über 1200 börsennotierten Unternehmen kein Dutzend gibt, in das es sich lohnen würde, Geld zu investieren.

14 Kontroversen über Legitimation und Erfolg des Privatisierungsprozesses China befindet sich seit Anfang der 80er Jahre in einem graduellen Privatisierungsund Öffnungsprozess, der bis heute im Vergleich mit der Schocktherapie in Russland als überraschend erfolgreich betrachtet wird. 4 Der überraschende Transformationserfolg der VR China im Verlauf der Reform- und Öffnungspolitik hat international verstärkt Diskussionen über die Vor- und Nachteile der Schocktherapie und des Gradualismus ausgelöst. 5 Der Privatisierungsprozess - sowohl die von oben (von der Kommission für Staatliches Vermögen und lokale Regierungen) durchgeführte formelle Privatisierung als auch die informelle Privatisierung - zeichnet sich in China durch die gewaltige Geschwindigkeit aus, mit der er durchgeführt wird. Die Privatwirtschaft und die staatliche Wirtschaft trugen Ende 2000 jeweils mit einem Drittel zum wirtschaftlichen Erfolg Chinas bei. Nichtsdestotrotz spielt die staatliche Wirtschaft immer noch die entscheidende Rolle. So verfügt die staatliche Wirtschaft beispielsweise über 70% der staatlichen Kredite und kontrolliert die wichtigsten Sektoren. Die weitere, noch schnellere Privatisierung wird sowohl von der zentralen als auch von den lokalen Regierungen geplant und fortgeführt: Staatsbetriebe werden in Aktiengesellschaften umgewandelt, an private Personen verkauft, oder durch MBO (Management buyout) von Managern der Unternehmen übernommen. Dieser Prozess wird als den staatlichen Anteil abbauen und den privaten Anteil ausbauen (guotui minjin) bezeichnet. Kontroversen über die Vor- und Nachteile der Privatisierung, Kritik an der illegalen Insider-Privatisierung und der damit verbundenen Korruption sowie der Verlust staatlichen Vermögens ( stealing the state 6 ) begleiten den Reformprozess seit 20 Jahren ununterbrochen. Der Schwerpunkt der Diskussionen hat sich seit Anfang der 90er Jahre von der ideologischen Auseinandersetzung zwischen dem sozialistischen und dem kapitalistischen System hin zu Zweifeln an Erfolg und Gerechtigkeit der Privatisierung verlagert. Auch haben sich die an der Diskussion teilnehmenden Akteure geändert. Wurde die Diskussion Anfang der 1990er Jahre noch zwischen den links- und rechtsgerichteten Vertreten innerhalb der Regierung geführt, findet die heutige Diskussion in den Medien statt und alle renommierten chinesischen Ökonomen sind in die Debatte mit einbezogen. All dies hat auch große Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit ausgelöst. Die Regierung dagegen hält sich zurück. Die neueste Debatte in China, an der alle namhaften Ökonomen beteiligt sind und die in der Gesellschaft weite Beachtung findet, dreht sich um Lang Xianpings Kritik an erfolgreichen privaten Unternehmen. Lang Xianping, Professor für Finanzen an der Hongkong-Universität, hat mehreren großen privaten Unternehmen vorgeworfen, durch Operationen im Aktienmarkt das staatliche Vermögen in privates umgewandelt 4 Seit dem Beginn des Wandels in China sind hierzu zahlreiche Untersuchungen erschienen, wichtige Beiträge sind: Chai 1998; Fan Gang 1994; Fisher 1999; Heilmann 2000, 2004; Heberer 1993; Goldman/MacFarquhar 1999; Herrmann-Pillath 1995, 1998; Krug 1993; Naughton 1995; Nolan 1995; Roland 2000; Qian Yingyi 2002; Liberthan 1995; Wedeman 2003; White Roland 2000; Lin Yifu 2002; Wang Yuesheng 1999; Heilmann 2000; Woo 1994; Woo/Parker/Sachs 1997; Sachs/Woo 1994, Solnick (1999) hat den Privatisierungsprozess und die Ursachen des Kollapses der ehemaligen Sowjetunion zutreffend erklärt. Den Verfall der sowjetischen Institutionen hat er mit Hilfe der Neuen Institutionsökonomie analysiert.

15 4 zu haben. Außerdem behauptet er, dass Manager von staatlichen Betrieben sich durch Beteiligung an den Betrieben und MBO (Verkauf an Manager) staatliches Vermögen angeeignet haben. Langs Kritik an dieser illegalen Privatisierung staatlichen Vermögens durch die Insider hat viel Zustimmung von so genannten linken Ökonomen und von breiten Teilen der Bevölkerung erhalten. Über 90% der Internetnutzer, die an der Debatte teilgenommen haben, unterstützen ihn und führen konkrete Beispiele dafür an, mit welchen Ungerechtigkeiten die Privatisierung staatlicher Unternehmen durch Machtinhaber (Manager und zuständige Funktionäre) einherging und wie hilflos die entlassenen Arbeiter sind. Vertreter der Gegenrichtung, so genannte Mainstream - Ökonomen (zhuliu jingji xuejia) der Peking-Universität und der Fudan-Universität, darunter Zhang Weiying und Zhou Qiren, sind dagegen der Meinung, dass es zwar in der Tat solche Verluste staatlichen Vermögens gäbe und dass diese nicht verhindert werden können. Der Privatisierungsprozess müsse aber dennoch zügig durchgeführt werden, da eine Verzögerung nur noch mehr Verschwendung und Korruption erzeuge. Nur durch Privatisierung könne ein Pareto-Optimum erreicht werden. 7 Die chinesische Regierung wird oft wegen ihrer unentschlossenen Privatisierungspolititk und der Diskriminierung der privaten Wirtschaft bei der Vergabe von Krediten kritisiert (Huang Yasheng 2002; Tsai 2002). Überraschend ist heute ihre Stellungnahme in der zwei-parteien-debatte: Die Regierung (vertreten von der Kommission für Staatliches Vermögen) und die Mainstream -Ökonomen, die als Regierungsberater tätig sind, verteidigen die Legitimität und den Erfolg des Privatisierungsprozesses und der Privatunternehmen bzw. den Schutz von Privateigentum. Die linken Ökonomen und große Teile der Internetnutzer dagegen kritisieren die illegitime Privatisierung von öffentlichem Vermögen. Eine ähnliche Lagerbildung kann man in der Kontroverse um die Verfassungsreform in der VR China (Heilmann et al. 2004) verfolgen Besonderheiten der Privatisierung von Investmentbanken Es gibt große Meinungsverschiedenheiten darüber, ob alle wichtigen Branchen einer Volkswirtschaft privatisiert werden sollen. Dies könnte große Nachteile und Schäden für Gesellschaften mit sich bringen, wenn beispielsweise das öffentliche Versorgungssystem - Gesundheitswesen, Wasserversorgung, Bildung etc. - privatisiert und nur nach Aspekten der Gewinnmaximierung ausgerichtet wird. Nachteile der Teilprivatisierung von Gesundheits- und Bildungswesen in China haben sich schon gezeigt: Die ärmere Bevölkerung kann immer weniger davon Gebrauch machen, und das Bildungswesen orientiert sich nur am kurzfristigen Gewinn, Grundlagenforschung wird vernachlässigt. Es stellt sich die Frage, ob chinesische Privatunternehmen, die eine relativ kurze Geschichte und ein geringes Verantwortungsbewusstsein haben und keiner etablierten und umfassenden Regulierung unterliegen, solche gemeinnützigen Güter produzieren und verwalten können. 7 Die Diskussion findet hautptsächlich auf großen Internetportalseiten statt, insbesondere auf Wichtige Beiträge sind: Lang Xianping ; Shao Daosheng 2004; Cui Zhiyuan 2004; Sun Liping 2004; Qin Hui 2004; Chen Zhiwu 2004; Zhang Weiying 2004; Zhou Qiren 2004.

16 5 Eine ähnliche Frage ist auch hinsichtlich des Finanzsektors aufgetaucht. Der Finanzsektor wird aufgrund seiner Externalitäten und seines risikoreichen Charakters als hochsensibler Sektor für einen Privatisierungsprozess betrachtet. Aus Angst vor Finanzkrisen und aufgrund des Vorrangs von wirtschaftlicher Stabilität und Sicherheit des Staatsvermögens ist die Privatisierung im chinesischen Finanzsektor nur sehr langsam vorangeschritten. Reformen wurden erst durchgeführt, als sie unausweichlich geworden waren. Die staatlichen Banken sind praktisch insolvent. Nur durch die hohe Sparquote, die aus dem Vertrauen der Sparer in den Staat resultiert, und durch die hohe Summe der ausländischen Direktinvestitionen können chinesische Banken noch weiter operieren. Der Anteil der notleidenden Kredite (non-performing loans, NPL) der chinesischen Banken liegt bei ca. 30%. Seit Mitte der 1990er Jahre wurden die Reformschritte im Bankensektor beschleunigt: Die Eigentumsformen der Banken wurden diversifiziert, das Führungspersonal gewechselt, große Teile der NPL wurden einerseits an vier zu diesem Zweck gegründete Abwicklungsgesellschaften, nämlich Cinda, Huarong, Orient und Great Wall Asset Management Companies (AMCs), weitergegeben und andererseits durch mehrfache Kapitalinjektionen der Zentralbank verkleinert. 8 Die Reform der Wertpapierbranche hingegen ist wegen ihres relativ kleinen Ausmaßes und wegen ihrer geringeren Bedeutung im Rückstand und hat nicht so viel Aufmerksamkeit von der Regierung erhalten. Durch den Druck zur Internationalisierung (Chinas WTO-Beitritt im Jahr 2001) und aufgrund der zunehmenden finanziellen Belastung durch Misserfolge der staatlichen Investmentbanken ist seit 2001 eine Eigentumsdiversifizierung (Teilprivatisierung und Zulassung von ausländischen Investoren) in der Wertpapierbranche eingeführt worden. Zurzeit gibt es drei Typen von Eigentumsformen: staatliche Investmentbanken, privat kontrollierte Investmentbanken und Joint Ventures. Die seit 2003 ständig präsenten Skandale rund um privat kontrollierte Investmentbanken, vor allem der Missbrauch von Kundenfonds durch die beherrschenden Anteilseigner, haben Zweifel an der Privatisierung der Investmentbanken aufkommen lassen. Es stellt sich die Frage, ob die Privatisierung tatsächlich zu einer Verbesserung der Unternehmensleistungen beiträgt. Um dies beantworten zu können, müssen die unterschiedlichen Eigentumsformen der Investmentbanken genau untersucht werden. Die Ausgangslage und die Rahmenbedingungen von Eigentumsformen können eine große Rolle in der Performanz von Investmentbanken spielen, wie die folgende Untersuchung zeigen wird. Der neuen Institutionenökonomik zufolge sollen die privatisierten Investmentbanken und Joint Ventures unter bestimmten Annahmen (u.a. etablierte Marktinstitutionen und -regeln) im Bezug auf klar definierte Eigentumsformen vorteilhaft sein: Sie haben geringe Prinzipal-Agent-Probleme und wenige Probleme mit einer weichen Budgetbeschränkung. Dadurch können sie eine bessere Performanz aufweisen. Der konkrete Prozess der Privatisierung muss keinen wichtigen Einfluss auf das endgültige Ergebnis 8 Die Reform des Bankensektors ist ein bereits sehr ausgiebig erforschter Bereich, wichtige Beiträge dazu sind: Lardy 1998; Hansakul 2004; R.Wong/S. Wong 2001, Victor Shih 04/2004, Shirai Mit Bezug auf State owned Financial Institutionen, vor allem Banken, gab es eine praxisbezogene Konferenz der Brookings Institution, vgl. Caprio/Fiechter/Litan/Pomerleano 2004.

17 6 haben. Es gibt auch empirische Belege von osteuropäischen Ländern, in denen die privatisierten Unternehmen bezüglich ihrer Performanz besser abschneiden als die nichtprivatisierten Unternehmen (Frydman/Gray/Hessel/Rapaczynski 1997; Green ) und auf deren Grundlage die weitere Privatisierung der staatlichen Unternehmen in China empfohlen wird (Green ). Die Gegenmeinung besagt jedoch, dass der Prozess der Privatisierung eine große Rolle spielt, weil die Akteure bei den Verhandlungen ungleiche Machtpositionen haben. Es entstehen Effizienzverluste bei der Enteignung der staatlichen Anteile (Grossmann 2004). Eine empirische Untersuchung zeigt, dass die Unternehmen, die durch Insider privatisiert werden, keine bessere Leistung als nicht privatisierte Staatsunternehmen aufweisen, insbesondere in Russland (Roland 2000: 3). Die Untersuchung einer Transformationswirtschaft ist daher ohne die Berücksichtigung der jeweiligen politischen Beschränkungen nicht möglich. Da die institutionellen Rahmenbedingungen sich allmählich herausbilden und auch die bereits existierenden Akteure jeweils gegenseitig aufeinander einwirken, und da Wechselbeziehungen zwischen politischer und wirtschaftlicher Entwicklung bestehen, ist es nicht sinnvoll, die Investmentbanken als rein betriebliche Akteure zu betrachten. Die intensive Verflechtung von politischen und ökonomischen Institutionen hat dazu geführt, dass sich in China neben formellen Institutionen und Regeln auch informelle Regeln (qian guize) ausgebildet haben. Die informellen wirtschaftlichen und politischen Spielregeln sind maßgebliche Faktoren für Verfall und Wandel der offiziellen Institutionen (Heilmann 2000). Ein Ziel dieser Arbeit besteht daher darin, die informellen Regeln der Investmentbanken zu identifizieren. Außerdem hängt die Funktion der Finanzmärkte sehr eng mit dem Rechtssystem, der corporate governance, der Regulierung, der Korruption und der Steuerstruktur eines Landes zusammen. So werden in dieser Arbeit sowohl die rein betrieblichen Faktoren als auch die politischen Faktoren (insbesondere der chinesische Aktienmarkt sowie Regulierungsaspekte) betrachtet. 1.2 Vorgehensweise Zur Messung der Performanz werden einerseits die Erfolge und Probleme in vier wichtigen Geschäftsaktivitäten, nämlich Maklergeschäft, Emission, Eigenhandel und Vermögensverwaltung und andererseits ihre Rentabilität benutzt. Bei der Analyse des Marktergebnisses ist zunächst der Vergleich der relativen Positionen der einzelnen Investmentbanken relevant. Das Volumen der abgeschlossenen Geschäfte, die Anzahl der durchgeführten Transaktionen und der jeweilige Marktanteil in einem Geschäftsfeld sind dabei wichtige Größen für die Einschätzung der Marktstellung. Der chinesische Verband der Wertpapiergesellschaften (Securities Association of China, SAC) gibt jedes Jahr ein umfassendes Ranking der chinesischen Investmentbanken (Top 20) heraus. Das Ranking unterhalb der Top 20 ist nur intern für die Investmentbanken zugänglich und wird nicht veröffentlicht. Dieses Ranking führt nach verschiedenen Kriterien wie Kapitalausstattung und Profitabilität jeweils die ersten zwanzig Investmentbanken an. Auch das Beratungsunternehmen Shanghai Weihai Investment Consulting (www.weihai.com.cn) beschäftigt sich hauptsächlich mit Investmentbanken und rechnet das Ranking der Investmentbanken monatlich nach verschiedenen Kriterien aus.

18 7 Außerdem finden sich noch verstreut Informationen über den gesamten Investmentbankensektor in Zeitungen, Zeitschriften und Statistiken der Börsen Shanghai und Shenzhen. Das Ranking basiert auf mehreren Kriterien: der Häufigkeit als Konsortialführer, dem Volumen der Aktienplatzierung, dem Umsatz im Handel mit Aktien und Fondsanteilen, den Gewinnen (gesamt und pro Mitarbeiter), und schließlich Nettokapital und Bruttokapital. Anhand dieser Kriterien werden auch Rankings in Form von so genannten league tables aufgestellt. Da die Rankings einen Überblick über die führenden Investmentbanken für die jeweiligen Kategorien geben, wird die Transparenz in der Branche erhöht. Probleme der Rankings und allgemeine Probleme der Statistik in China machen es schwierig, ein zuverlässiges Bild über die finanzielle Lage der Investmentbanken zu gewinnen. Da in China nur zwei Investmentbanken an der Börse notiert sind, ist es sehr schwierig, genaue Informationen über die Banken zu bekommen. Die SAC gibt zwar jedes Jahr Rankings über Nettokapital, Bruttokapital, Gesamtgewinn und Gewinn pro Mitarbeiter heraus, doch auch diese Daten sind nur unter Vorbehalt zu verwenden (Hu Meng :12; Han Bing ).Vor allem die Bilanzierungsdaten der Investmentbanken sind nicht glaubwürdig. Es ist ein weitverbreitetes Verfahren, dass die Betriebe mehrere Bilanzbücher haben, die jeweils für verschiedene Zwecke erstellt (künstlich erarbeitet) werden. Hinsichtlich dieser Daten wurden nur selektiv offizielle Meldungen und Meldungen aus den Medien für diese Arbeit genutzt. Über den genauen Zustand der finanziellen Situation von Investmentbanken geben lediglich Konkursverfahren Aufschluss. Durch Untersuchung von bereits insolventen Unternehmen oder von Unternehmen in der Krise erhält man relativ zuverlässige Zahlen und kann gleichzeitig die Ursache des Zusammenbruchs analysieren. Aufgrund der Unterschiedlichkeit (und Unvollständigkeit) der verfügbaren Daten werden daher sowohl die statistische Methode (vollständige Daten: Überprüfung von Erstemissionen, Maklergeschäften) als auch Feldforschung und Fallstudien (Datendefizit: Überprüfung von Eigenhandeln, Vermögensverwaltung und Rentabilität) benutzt. Auf eine formale Regressionsanalyse wird verzichtet, da eine Wechselwirkung zwischen interner Performanz der Investmentbanken und Privatisierungsprozess und verschiedenen Untergruppen von staatlichen Unternehmen (auch quasi privat) besteht. Eine unter strengen Annahmen durchgeführte Regressionsanalyse könnte zu Fehleinschätzungen führen, da die Basisdaten zu unzuverlässig sind. Aufgrund der gewaltigen Veränderungen der chinesischen Investmentbanken im Verlauf des Öffnungs- und Privatisierungsprozesses wird sich der Zeitraum meiner Forschung auf den Zeitraum Anfang 1990er Jahre bis November 2004 beschränken. Das Ziel der Arbeit liegt darin, die Operation der Investmentbanken während dieses Zeitraums darzustellen und zu analysieren. Um die Konkurrenzfähigkeit von Investmentbanken nach verschiedenen Typen herauszuarbeiten, müssen noch diejenigen Faktoren, welche die Rankings der Geschäftsaktivitäten chinesischer Investmentbanken beeinflussen, festgelegt werden. Die insgesamt 130 Investmentbanken werden nach verschiedenen Eigentumsformen in drei Typen eingeteilt. Weiterhin werden die Einflussfaktoren auf den Geschäftserfolg bei vier Geschäftsaktivitäten (Erstemission, Maklergeschäft, Eigenhandel, Vermögensverwaltung) herausgearbeitet. Zur Analyse der Einflussfaktoren werden als theoretische Ansätze der neoinstitutionalistische Erklärungsansatz, die industrieökonomische Analyse

19 8 und die politische Ökonomie der Finanzmärkte benutzt sowie chinesische Besonderheiten berücksichtigt. Ziel der Arbeit ist es, die Einflussfaktoren (sowohl die rein wirtschaftlichen Faktoren, die auch für etablierte Märkte gelten, als auch die besonderen politischen Faktoren) im chinesischen Umfeld zu überprüfen und daraus theoretisch basierte Schlussfolgerungen zu ziehen. Somit soll ein plausibler Erklärungsansatz für die nur schwer fassbare Rolle der Investmentbanken am chinesischen Markt entwickelt und die Positionierung der Investmentbanken hinsichtlich der Geschäftsleistungen bei unterschiedlichen Eigentumsformen festgestellt werden. 1.3 Aufbau der Arbeit Im folgenden Kapitel (Kapitel 2) wird zuerst ein Überblick über den Forschungsstand zum chinesische Aktienmarkt, insbesondere zu chinesischen Investmentbanken, gegeben. Die Haltungen und Einschränkungen der verschiedenen Informationsquellen werden ausführlich analysiert. Im Anschluss daran werden die in der Arbeit genutzten theoretischen Ansätze präsentiert. Im darauf folgenden Teil (Kapitel 3) werden chinesische Investmentbanken zunächst grundlegend analysiert. Anhand der theoretischen Grundlagen werden drei Typen und ihre Untergruppen gebildet und die Aspekte Ausgangslage, Entstehungsumstände sowie spezifische Merkmale und Probleme dargestellt. Im empirischen Teil erfolgt zunächst eine kurz Darstellung der Merkmale des Investmentbankensektors als Einleitung (Kapitel 4), danach die Untersuchung der Einflussfaktoren von vier Geschäftsaktivitäten (Erstemission, Maklergeschäft, Eigenhandel, Vermögensverwaltung) (Kapitel 5, 6, 7). Die Rentabilität und Liquiditätskrise, sowie die Problematik der gesamten Branche wird in den Kapiteln 8 und 9 untersucht. Daran knüpfen sowohl die Beobachtungen zur gesamten Branche als auch die einzelnen repräsentativen Fallbeispiele an. Die Einflussfaktoren der Performanz und ihre unterschiedliche Auswirkung auf die Investmentbanken werden hervorgehoben. Im Anschluss an die Untersuchung werden am Ende jedes Kapitels die Positionierung und eine Prognose für die verschiedenen Typen zusammengestellt. Die abschließende Diskussion (Kapitel 10) gibt sodann eine Antwort auf die genannten Fragestellungen. Die Positionierung der drei Typen von Investmentbanken wird ausführlicher zusammengestellt, und Prognosen der Eigentumsdiversifikationen werden abgeleitet.

20 9 2. Stand der bisherigen Forschung und theoretische Analyse 2.1 Der Mythos der chinesischen Investmentbanken Die Einschätzungen hinsichtlich der chinesischen Investmentbanken sind äußerst ambivalent: Einem mit Mythen belegten Bild auf der einen Seite steht eine anspruchsvolle und spannende Tätigkeit mit volkswirtschaftlicher Bedeutung auf der anderen Seite gegenüber. Investmentbanken waren oder sind für viele Chinesen immer noch Zeichen für Modernität, Profitabilität und Effizienz. Die besten Universitätsabsolventen träumen von einer Stelle in einer Investmentbank. 9 Seit Anfang nach der Enthüllung mehrerer Finanzskandale und nach dem Zusammenbruch von über zehn Investmentbanken inklusive einer sehr großen Investmentbank, der China Southern Securities - werden die Investmentbanken zumindest in den Medien skeptischer betrachtet. Kritische Meldungen über Investmentbanken tauchen seitdem ständig in den Medien auf. Die Unwissenheit der Außenwelt gegenüber Investmentbanken hat zu solchen ambivalenten Haltungen geführt. Die Gestalt der chinesischen Investmentbanken ist ein relativ unerforschtes Gebiet. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Investmentbanken dienten einerseits bis 2001 als ein Instrument der Regierung zur Förderung der Finanzmarktentwicklung sowie zur Börseneinführung ausgewählter Staatsunternehmen. 10 Andererseits sind viele Investmentbanken in China in wenig transparente und illegale Marktoperationen verwickelt, so dass bisher nur begrenzte Einblicke in die Funktionsweise und in interne Abläufe möglich waren. Sogar die Aufsichtsbehörde des chinesischen Aktienmarktes (China Securities Regulatory Commission, CSRC) hat es bisher nicht geschafft, Detailstudien über den Zustand der Investmentbanken zu erstellen. Darüber hinaus verläuft die Entwicklung des chinesischen Aktienmarktes in sehr raschen Schritten. Die Geschäftsaktivitäten und die Eigentumsformen der Investmentbanken verändern sich rasch mit der Entwicklung des Aktienmarkts und der Regulierungspolitik, die einen sehr inkonsistenten Verlauf aufweisen. Dies macht es insgesamt schwierig, einen systematischen Überblick über die Investmentbanken in China zu gewinnen. 2.2 Übersicht und Analyse der Literatur und Informationsquellen Es liegen bereits Studien über den chinesischen Aktienmarkt vor (Heilmann/Gottwald 2002; Hertz 1998; Yao Chengxi 1998; Green 2003, 2004; Walter/Howie 2001, 2003; Su Dongwei 2002; Chen Chien-Hsun/Shih Hui-Tzu 2002). Diese Studien geben einen ausführlichen Überblick über die Entstehung, Entwicklung und Regulierung des chine- 9 Die Rekrutierungsanforderungen der Investmentbanken sind sehr hoch. In der Praxis wird aber die Führungsschicht teilweise nur wegen ihres engen Zugangs zu hochrangigen Politikern eingestellt. 10 Sowohl die Regierung als auch die Investmentbanken selbst wollen dies aber nicht in der Öffentlichkeit zugeben.

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