Thema: Maritime Wirtschaft. Interview Maritime Wirtschaft ein Profil Schleswig-Holsteins

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1 Kommentar Erwartungen der Wirtschaft an Dietrich Austermann Interview Dietrich Austermann im Gespräch Thema Maritime Wirtschaft Zukunft für Schleswig-Holstein Kiel Tor nach Skandinavien, Russland und zum Baltikum.. 5 Brunsbüttel Umschlagplatz für Hamburger Unternehmen. 6 Hafen Brunsbüttel fit für die Zukunft InWaterTec zum dritten Mal in Kiel Kooperationsbörse auf der InWaterTec Telekom will Schiffsicherheit verbessern... 9 Innovative Meldesysteme Mehr Traumschiffe in Kiel Mehr als ein Museumshafen. 10 Chancen für die Westküste.. 11 VISION Schleswig-Holstein 2005: IHKs Flensburg und Kiel ziehen positive Bilanz Aktuell Weltwirtschaftlicher Preis Unternehmer-Engagement wird ausgezeichnet Förderpreis für Unternehmen, die Mut machen Ukraine Abschaffung der Visapflicht Ausbildung und Infrastruktur für Offshore-Anlagen Konjunkturentwicklung in Schleswig-Holstein Karl Kaufmann Kauf perfekt:»bionis«kommt nach Büsum Thema: Maritime Wirtschaft Mit dem Stellenwert der Maritimen Wirtschaft befasst sich der Schwerpunkt dieser Ausgabe. Neben einer lebendigen Bestandsaufnahme blicken die Autoren in die Zukunft und loten Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten, dieses für das schleswig-holsteinische Bruttosozialprodukt so wichtige Feld, aus. Unsere Zukunft liegt zwar nicht ausschließlich auf dem Wasser, aber das Meeresland Schleswig-Holstein kann von seiner einzigartigen Lage nur profitieren. 2 Interview Maritime Wirtschaft ein Profil Schleswig-Holsteins Im Gespräch mit Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) wird deutlich: Auch die neue Regierung sieht in der Maritimen Wirtschaft ein Profil Schleswig-Holsteins. Austermann und das Meer WNO-Serie(II): Die Wirtschaftsjunioren 12 VISION Schleswig- Holstein 2005 IHKs Flensburg und Kiel ziehen Bilanz Ein buntes Feuerwerk an Veranstaltungen lieferte das Internationale Wirtschafts- und Kulturfestival VISION Schleswig-Holstein 2005: 140 Veranstaltungen an knapp vierzig Orten in ganz Schleswig-Holstein und im dänischen Grenzland sowie Besucher. Das sind die Erfolgszahlen. 14 Mit den Wirtschaftsjunioren im Raum Rendsburg setzt die Redaktion der WNO ihre Serie über die Arbeit der Wirtschaftsjunioren in den Bezirken der IHKs zu Kiel und Flensburg fort. 34 Service Inhalt Meldungen Preisindizes IHK-Seminare und Kurse Termine Report Ausbildung für Schleswig-Holstein IHK-nordjob Gespräche für Schüler und Studenten.. 24 Innovationen ein Dauerauftrag Science- und Erlebnispark»Danfoss Universe«eröffnet. 26 BID in Schleswig-Holstein Das Geld der neuen Alten Wirtschaft als Partner: Schleswig-Holstein Musik Festival Firmen & Region Zur Person Städte werbem mit Romatik Maßgeschneiderte Ausbildungsvergütung Repower Umzug Größter Kessel in Auftrag Jubiläen Beate Uhse und die Deutsche Bank WNO-Serie(II): Wirtschaftsjunioren IHK Kiel Meldungen IHK Flensburg Meldungen Rubriken Wirtschaftskontakte Was Wer Wo Impressum Literaturtipps /

2 Kommentar Dietrich Austermann und die Erwartungen der Wirtschaft Der langjährige leidenschaftliche Parlamentarier Dietrich Austermann hat jetzt die Chance, Politik exekutiv mitzugestalten. Die Wirtschaft setzt große Erwartungen in den Wahl- Itzehoer. (Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, Realisierung der A 20 samt Querung der Elbe bei Glückstadt, Erweiterung Flughafen Kiel und eine Wissenschaftslandschaft, die stärker auf die Bedürfnisse der Wirtschaft eingeht). Als starker Mann hinter Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hat der Wirtschaftsminister alle Möglichkeiten ohne grünen Ballast mit konkreter Politik und dem richtigen Schuss Psychologie für wirtschaftliche Wohlfahrt im Lande beizutragen. Der Start verheißt durchaus Hoffnungsvolles. Der Marathon ist jedoch verdammt lang. Entscheidend wird sein, ob Austermann Abschied vom häufig in Klischees denkenden Parteimann nimmt und seinen Weg findet als ein der Sache verpflichteter Minister. Wir brauchen mehr Arbeitsplätze und weniger Ideologie mit einem pragmatisch orientierten wirtschaftspolitischen Credo hat Dietrich Austermann am 27. April 2005 sein neues Amt als Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr im Kabinett von Peter Harry Carstensen angetreten. Mit dem Geist der Großen Koalition ist der 63-jährige Rechtsanwalt dabei durchaus vertraut. Denn als haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat sich Austermann in den 23 Jahren seines Mandats nicht nur als oft unbequemer Oppositionspolitiker profiliert. Vielmehr hat er gerade in den letzten Jahren konstruktiv an großen Reformprojekten wie dem föderalen Konsolidierungsprogramm und Maßnahmen zum Subventionsabbau mitgewirkt. Es gab stets den Austermann mit den zwei Gesichtern. Da ist der mit viel Getöse daher kommende Parteimann zu betrachten und dann wieder der zum Pragmatismus neigende Sachpolitiker. Schon früh hat der in Berlin geborene und aufgewachsene Katholik gelernt, politische Verantwortung zu übernehmen. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung in Berlin und drei politischen Lehrjahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter der CDU-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg wurde Austermann 1974 im Alter von 33 Jahren zum hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Barsbüttel im Kreis Stormarn gewählt. Es folgten weitere kommunale Spitzenämter, mit der Übernahme des Bürgermeister-Amtes in Brunsbüttel 1977 kam zugleich der Wechsel in die Westküsten-Region, der Austermann bis heute verbunden ist. Nach einem kurzen Intermezzo als Stadtdirektor und Kämmerer in Göttingen ab 1981 endete Austermanns kommunalpolitische Karriere durch die Übernahme des Bundestagsmandates am 16. April Erfolgsprojekt Fraunhofer-Institut Itzehoe Im Haushaltsausschuss des Bundestages war Dietrich Austermann zunächst verantwortlicher Berichterstatter für den Forschungshaushalt, später auch Senator der Fraunhofer-Gesellschaft. Zugleich blieb Austermann fest in Schleswig-Holstein verwurzelt. Als Abgeordneter und als Rechtsanwalt am Landgericht Itzehoe. Die Kombination von bundespolitischer Kompetenz und regionaler Interessenvertretung zahlte sich für die Westküste aus. Als im Bundestag über den Sitz des damals geplanten Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie diskutiert wurde, engagierte sich Austermann mit der nötigen Raffinesse und Durchsetzungsfähigkeit. Er schaffte es dieses einst von der französischen Forschungsministerin Edith Cresson zusammen mit dem damaligen Abteilungsleiter im Bonner Forschungsministerium Uwe Thomas (später Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein) angedachte Projekt in seinem Wahlkreis zu realisieren. Seit dieser Zeit denkt man in Schleswig-Holstein nicht mehr ausschließlich an Kartoffelprodukte, wenn von Chips die Rede ist. Austermann hat wesentlich am Wandel des Landes von einem Agrar- zum Technikstandort beigetragen. Ebenso ist sein Name mit der lange Zeit boomenden Windenergie eng verbunden. Nach dem Regierungswechsel 1988 arbeitete der Bundestagsabgeordnete parteiübergreifend mit dem damaligen Energieminister Günther Jansen zusammen. Austermann ging es damals darum, den Landwirten im Windland Schleswig-Holstein ein weiteres wirtschaftliches Standbein zu verschaffen. Als einflussreicher Haushaltspolitiker lagen dem CDU-Mann stets die Auftragsbücher unserer Werften am Herzen. Eine Reihe von Rüstungsaufträgen kam ins Land nicht zuletzt waren sie der Hartnäckigkeit des Haushaltsexperten zu verdanken. Neustart in Schleswig-Holstein»Schleswig-Holstein braucht eine neue Aufbruchstimmung,«so Austermann. Sein Amtsvorgänger Dr. Bernd Rohwer habe eine solide Arbeit abgeliefert, aber er sei letztlich immer wieder politisch ausgebremst worden. Die erfolgreichen Verhandlungen mit der dänischen Fluglinie Cimber Air um die Fortsetzung der Linie Kiel-Frankfurt und die Ansiedlung der Norddeutschen Affinerie in Brunsbüttel geben Austermann Anlass zur Hoffnung. Die Wirtschaft erwartet viel vom ersten CDU-Wirtschaftsminister seit Er wird sich messen lassen an erfolgreiche Ressortchefs wie Westphal, Froschmaier und Thomas. Michael Legband 2 6/2005

3 Maritme Wirtschaft Zukunft für Schleswig-Holstein Die Veranstaltungen der»vision Schleswig-Holstein 2005 Wasser und Mehr. Meer und Perspektiven«haben in ihrer Breite von der maritimen Kultur und Geschichte über den Tourismus, die Aquakultur und die Fischindustrie bis hin zu Meeresforschung und Meerestechnik, der Offshore-Windenergie, der Schifffahrt und dem Schiffbau für ein großes Publikum deutlich gemacht, welche Bedeutung dieser Wirtschaftsbereich bereits für unser Land hat und in Zukunft noch haben kann. Maritime Wirtschaft cherweise geändert. Die Öffnung des Ostseeraumes durch den Fall des»eisernen Vorhangs«bis zur EU-Erweiterung und das dortige überproportionale Wachstum, Schleswig-Holstein als»tor zum Ostsee-Raum«, das Wachsen des Welthandels, die Maritime Konferenz in Lübeck, aber auch die Initiative der Landesregierung»Zukunft Meer«haben einen wesentlichen Anteil an diesem Bewusstseinswandel. M ehr als 90 % des internationalen Handels werden über den Seeweg abgewickelt. Das sind fast 6 Mrd. Tonnen und das Volumen steigt. Der Container-Verkehr nimmt dabei eine immer größere Bedeutung ein mit Wachstumsraten von mehr als 10 %. Im Ostsee-Raum sind die Wachstumsraten noch deutlich höher. Der Nord-Ostsee-Kanal hat nach der Flaute in den frühen 90er Jahren eine nicht geahnte Renaissance erlebt und die beförderte Tonnage in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Bis 2010 wird erneut eine Verdoppelung vorhergesagt; nun muss der Kanal dringend den gestiegenen Anforderungen angepasst werden. Die schleswig-holsteinischen Werften von Flensburg bis Wewelsfleth berichten über volle Auftragsbücher. Der Hafen Lübeck hat mit einem Güterumschlag von 27,5 Mio. Tonnen in 2004 einen neuen Rekord aufgestellt und sich in die Spitzengruppe der deutschen Häfen vorgearbeitet. Mit der neuen Norwegen-Fähre Color Fantasy wird Kiel seinen Spitzenplatz als deutschen Passagier-Fährhafen weiter ausbauen. Das gleiche gilt für die Kreuzfahrer-Anläufe. Die HSH- Nordbank bleibt der weltweit größte Schiffsfinanzierer und das Leibniz-Institut IfM/GEOMAR hat sich in der Spitzengruppe der internationalen Meeresforschungsinstitute etabliert. Last but not least: der maritime Tourismus leistet einen der wichtigsten Beiträge zum schleswig-holsteinischen Bruttosozialprodukt. In allen diesen Bereichen ist Dynamik angesagt oder gestaltbar. Man möchte also meinen, dass sich dies auch im allgemeinen Bewusstsein unseres Landes und seiner Menschen niederschlägt, dass wir Schleswig-Holsteiner uns als die maritime Region der Bundesrepublik Deutschland empfinden und uns damit in unserem Denken und Handeln identifizieren. Bis vor nicht allzu langer Zeit war dies keineswegs der Fall. Das hat sich erfreuli- Dazu beigetragen haben auch die Schrecken des 26. Dezember 2004: die Tsunami-Katastrophe. Das Meer ist als 8. Kontinent entdeckt worden. Die Bedeutung des Meeres für unser globales Klima, die sich aus einer Veränderung des Golfstromes ergebenden Gefahren, die tektonischen Verschiebungen und ihre Auswirkungen, aber auch die ungehobenen Schätze und Naturressourcen fachen die Phantasie der Beobachter und den Ehrgeiz der Meeresforscher, Biologen und Geologen an. Und schließlich haben die jüngsten Erdöl- und Erdgas-Preissteigerungen auf über 50$/Barrel, 6/

4 Thema die vor wenigen Jahren noch nicht vorhersagbar waren, die Notwendigkeit, aber auch die Möglichkeit eröffnet, in bisher unvorstellbare Tiefen und polare Regionen vorzustoßen. Meer ist»in«. Meer ist eine Herausforderung für Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik. Und es wird immer mehr auch zu einer Faszination für die Menschen. Diese Entwicklung gilt es zu unterstützen. Und für Schleswig-Holstein ergibt sich hier eine Identifikationsmöglichkeit, ein Alleinstellungsmerkmal mit Zukunft.»Stärken stärken«heißt die Devise und hier lassen sich unschwer eine Reihe von Feldern und Aktivitäten identifizieren vom Tourismus über den Segelsport, die Kreuzfahrt-Destination bis hin zum Schiffbau und seiner Zuliefer-Industrie. Welche Felder es im Einzelnen sind und wo sich von der weltweiten Wettbewerbsund Marktposition her verstärkte Anstrengungen lohnen, soll eine Potenzial-Analyse herausarbeiten, die zur Zeit im Auftrag des Kieler Wirtschaftsministeriums erstellt wird. Wunder sind natürlich auch mit diesem neuen Konzept nicht zu erwarten wohl aber Vernetzungen, ungewöhnliche und kreative Begegnungen und immer wieder neue Fragestellungen und Anstöße mit dem Ziel, das Thema in Bewegung zu halten. Bottom-up heißt das Zauberwort oder auch Hilfe zur Selbsthilfe oder die Potenziale der Region mobilisieren quer durch die Branchen und Zuständigkeiten und dabei ein maritimes Selbstbewusstsein und Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen, das typisch ist für erfolgreiche Cluster trotz aller Konkurrenzsituationen. Über die Wirtschaft hinaus muss diese maritime Identität aber auch im Bewusstsein der Politik und der Bevölkerung verankert werden. Auch deshalb ist die Aufgabe eines Maritimen Koordinators, wie er von der Landesregierung berufen worden ist, so wichtig. Bei der Innenwirkung im Land wird er im Maritimen Cluster einen wichtigen und kooperativen Partner finden, bei der Außenwirkung in Richtung Berlin und Brüssel wird es mehr denn je darauf ankommen, dass Schleswig-Holsteins Stimme auch gehört wird wie seinerzeit zu Beginn der Ostsee-Kooperation, als der zuständige Minister Gerd Walter als»mr. Baltic Sea«tituliert wurde. Dazu beitragen können auch die vielfältigen maritimen Verbände und Institutionen in unserem Lande, ob es nun die überregionalen Wirtschaftsverbände wie Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), Verband deutscher Maschinenbau-Anstalten(VdMA), Verband Deutscher Reeder (VdR), Zentralverband der deutschen Seehäfen(ZdS) oder die Gesellschaft für Maritime Technik(GMT) sind oder regionale und lokale Zusammenschlüsse wie das Maritime Forum Kiel, die Nautischen Vereine, das Kompetenzzentrum Windenergie und viele andere Initiativen. Hier liegt ein Schlüssel zum Erfolg. Wichtig ist nur, dass sie sich neben allen individuellen Zielsetzungen auch dem gemeinsamen landesweiten Ziel eines starken maritimen Schleswig-Holsteins verbunden und verpflichtet fühlen, wozu die Bereitschaft zur Kooperation gehört. Viele Indizien deuten darauf hin, dass die maritime Wirtschaft für Schleswig-Holstein ein wichtiges Zukunftsfeld sein wird, dessen Wachstumspotenziale noch gar nicht im Einzelnen abzuschätzen sind. Darauf sollten wir uns einstellen. Das schließt Ausbildung und Qualifizierung in den Betrieben und an unseren Hochschulen und eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ausdrücklich mit ein. Fritz Lücke 4 6/2005

5 Kiel Tor nach Skandinavien, Russland und zum Baltikum Der Kieler Hafen hat eine vergleichsweise kurze Vergangenheit als überregionaler Handelshafen. Strategisch hervorragend positioniert und mit allen Standortvorteilen der Kieler Förde gezeitenunabhängige kurze Revierfahrt, wettergeschützte Lage, natürlicher Tiefwasserhafen wurde Kiel 1871 Reichskriegshafen der kaiserlichen Marine. Bis zum 2. Weltkrieg war die Entwicklung des Hafens durch Marine und Werftindustrie geprägt. Die Aktivitäten des Handelshafens waren auf das südliche Ende der Hörn auf Höhe des heutigen Hauptbahnhofs beschränkt und dienten der rein lokalen Ver- und Entsorgung. Maritime Wirtschaft Der Grundstein für den Handelshafen in seiner heutigen Form wurde erst Ende der 1950er Jahre gelegt nahm mit dem Ostseekai die erste für internationale Fährverkehre geeignete Anlage den Betrieb auf. Die Kanalhäfen (Scheerhafen und Nordhafen) folgten wenige Jahre später. Zwischen 1975 und 1981 wurde der Bollhörnkai ausgebaut. Am Terminal Schwedenkai werden seit 1983 Fährschiffe abgefertigt. Derzeit werden im Seehafen Kiel jährlich rund 5 Millionen Tonnen Mit dem Bau der heute größten zusammenhängenden Terminalanlage des Kieler Hafens, dem Ostuferhafen, wurde 1985 begonnen. Er wurde wie auch der Norwegenkai (1997) durch Umwandlung eines ehemaligen Werftstandortes errichtet. Die Verteilung der Hafenflächen auf mehrere Standorte ist auf die Vergangenheit Kiels zurückzuführen. Nicht zuletzt Krise und Strukturwandel der Werftindustrie eröffneten dem Handelshafen Entwicklungsmöglichkeiten hin zu einem wettbewerbsfähigen Ostseehafen. Ladung, darunter etwa Ladungseinheiten, umgeschlagen. Darüber hinaus nutzen Jahr für Jahr rund 1,3 Millionen Passagiere die Terminalanlagen. Werftenkrise und damit einhergehender Strukturwandel haben in den zurückliegenden Jahren tiefe Einschnitte im regionalen Beschäftigungsmarkt hinterlassen. Im März 2005 waren 54 % aller Arbeitssuchenden in Kiel dem gewerblichen Arbeitnehmersektor zuzuordnen. Die Kieler Hafenwirtschaft bindet direkt und indirekt rund Arbeitsplätze, ist damit einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region und bietet vor allem auch gewerblichen Arbeitnehmern eine Perspektiven, die andernorts in Kiel nicht mehr gegeben ist. Allein im Ostuferhafen finden rund 500 Arbeitnehmer eine qualifizierte Beschäftigung. Die Landeshauptstadt Kiel hat diese wichtige Funktion des Hafens und der maritimen Wirtschaft erkannt und folgerichtig gehandelt. Am 17. Dezember 2004 hat die Ratsversammlung das durch die Seehafen Kiel 6/

6 Thema GmbH & Co. KG erstellte Hafenentwicklungskonzept einstimmig beschlossen und damit Investitions- und Planungssicherheit für Hafenkunden und -wirtschaft geschaffen. Das Konzept hat einen Planungshorizont bis Für den Ostuferhafen ist ein Ausblick bis 2030 enthalten. Die drei zentralen Säulen der Aktivitäten im Kieler Handelshafen sollen gesichert und zukünftig weiter ausgebaut werden. Ver- und Entsorgungsfunktion Die Ver- und Entsorgung der regionalen Wirtschaft erfolgt insbesondere durch Import von Brenn- und Baustoffen sowie Export von Getreide. Außerdem hält der Kieler Hafen Anlagen für Umschlag und Lagerung weiterer Massen- und Massenstückgüter vor. Diese Aktivitäten sind zur Zeit in Nord- und Scheerhafen sowie Teilen des Ostuferhafens zentriert und sollen an den bestehenden Standorten beibehalten und nachhaltig gestärkt werden. Passagierschifffahrt Die Passagierschifffahrt im Seehafen Kiel umfasst zwei Kernelemente: Zum einen werden ab Kiel bereits seit den 1960er Jahren hochfrequente Fährverbindungen nach Oslo/Norwegen und Göteborg/Schweden bedient. Auf der anderen Seite hat sich Kiel als feste Größe unter den Kreuzfahrthäfen etabliert. Als Kernkompetenz wurde dabei die Start- und Zielfunktion für Kreuzfahrten entwickelt, d. h. Kreuzfahrten beginnen und enden in Kiel. Die wertschöpfungsund beschäftigungsintensive Passagierein- und -ausschiffung sowie die komplette Schiffsver- und -entsorgung werden in Kiel durchgeführt. Der vor allem im Nord- und Ostseeraum florierende Seetourismus verlangt nach mehr und zunehmend auch größeren Schiffen. Aus diesem Grund sieht das Hafenentwicklungskonzept die Umgestaltung des Ostseekais zum Cruise & Ferry Center vor. Die Bauarbeiten beginnen bereits im Herbst so dass rechtzeitig zum Saisonbeginn 2007 zwei zusätzliche Abfertigungsmöglichkeiten für große Kreuzfahrtschiffe angeboten werden können. Erstmals wird dann auch in Kiel die Abfertigung von Schiffen über 300 m Länge problemlos möglich sein. Frachtumschlag, Lagerung und Logistik Die Frachtaktivitäten im Kieler Handelshafen finden in allen Hafenarealen statt. Neben Massengut- und Forstproduktenumschlag in den Kanalhäfen werden vor allem an den Fährterminals Schwedenkai und Norwegenkai beträchtliche Mengen rollender Ladung von und nach Südschweden und Norwegen umgeschlagen. Frachtfähr- und sonstige Stückgutdienste sind im Ostuferhafen konzentriert. Mit dem Kiel-Klaipeda-Express wird dort auch die wichtigste und aufkommensstärkste Verbindung zwischen Deutschland und dem Baltikum abgefertigt. Im Hafenentwicklungskonzept ist ein weiterer Ausbau des Ostuferhafens mit einer Perspektive bis 2030 vorgesehen. Des Weiteren wird die Industrieund Logistikfunktion im Nordhafen gestärkt und unter maßgeblicher Beteiligung der Seehafen Kiel das Güterverkehrszentrum Kiel gegründet. Das dezentrale GVZ umfasst u. a. alle Terminalanlagen des Handelshafens, den kürzlich durch die Seehafen Kiel übernommenen Rangierbahnhof Meimersdorf und die Umschlaganlage für den Kombinierten Verkehr im Ostuferhafen. Der Betrieb der KV- Anlage wird durch ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen der Kombiverkehr KG und der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG übernommen. Die weiterhin positive Entwicklung des Kieler Handelshafens wird entscheidend von der Nutzung bestehender und zukünftiger Marktpotentiale abhängen. Stärkung der Kernkompetenzen, multimodale Konzepte und eine konsequente Umsetzung des GVZ-Gedankens sind wichtige Voraussetzung, Wertschöpfung, Wachstum und Beschäftigung für den Standort Kiel dauerhaft zu sichern. Michael Legband Brunsbüttel neuer Umschlagplatz für Hamburger Unternehmen (nl/lg) Die Norddeutsche Affinerie AG hat sich entschlossen, die Logistik für ihre Versorgung mit Konzentrat neu zu ordnen. Ab 1.Januar 2007 wird das aus Übersee importierte Kupferkonzentrat nicht mehr im Hamburger Hafen, sondern im Elbehafen Brunsbüttel umgeschlagen, dort in einer großen Lagerhalle sortenrein gelagert und dann per Binnenschiff ins Werk im Ostteil des Hamburger Hafens transportiert. Das neue Logistikkonzept bringt trotz des längeren Weges mit kleineren Schiffseinheiten auf der Unterelbe jährliche Einsparungen im einstelligen Millionenbe- reich. Einsparungen ergeben sich durch die Einsparung der Elbund Hafenlotsen, geringere Manövrier- und Liegekosten, geringere Umschlagkosten und in der internen Werkslogistik.»Die Norddeutsche Affinerie hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, zumal sie fast 140 Jahre ein treuer Kunde des Hamburger Hafens gewesen ist«, sagte der NA-Vorstandsvorsitzende Werner Marnette.»Die Überplanung des Mittleren Freihafens durch die Wirtschaftsbehörde, von der wir vor 14 Monaten durch bloßen Zufall erfahren hatten, gab den Anstoß, unseren bisherigen Hafentransport zu überdenken.«seit Jahrzehnten werden die Kupferkonzentrate per Seeschiff in Ladungsgrößen von bis Tonnen an den Kuhwerder Terminal geliefert. Beim heutigen Rohstoffbedarf der NA in Höhe von 1,25 Mio. Tonnen werden jährlich 60 Schiffsladungen abgewickelt. In einem Shuttleservice wird das Konzentrat dann über 9,6 km Wasserweg (1 Stunde) per Schute in die NA transportiert. Pro Jahr erfolgen etwa 500 Umläufe à zwei Schuten. Im Müggenburger Kanal werden die Schuten mit einem Löschkran entleert und gehen dann in die Lagerhallen. Eine weitere positive Nachricht ist: Das Land steht in aussichtsreichen Verhandlungen mit der Ansiedlung eines Hamburger Schrott-Recycling-Unternemens. Diese Ansiedlung würde 30 Arbeitsplätze im Brünsbütteler Hafen schaffen. Im Gespräch mit der WNO machte der Wirtschaftsminister deutlich, dass sowohl er als auch sein Hamburger Kollege Wirtschaftssenator Gunnar Ulldall auf eine Kooperation beider Häfen setzen /2005

7 Maritime Wirtschaft Wadephul und Callsen: Gutes Signal für Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein (mo)»die Entscheidung der Norddeutschen Affinerie für den Standort Brunsbüttel ist ein gutes Signal für Schleswig-Holstein und die Westküste. Wir begrüßen dieses Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein ausdrücklich und sagen unsere volle Unterstützung zu.«mit diesen Worten reagierten der Fraktionsvorsitzende der CDU im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Dr. Johann Wadephul, MdL, und der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Johannes Callsen, MdL, auf die Entscheidung von Europas größtem Kupferproduzenten, den Rohstoff nicht mehr in Hamburg, sondern im Elbehafen Brunsbüttel umzuschlagen. Die damit verbundene Investition von mehr als 30 Mio. Euro sei ein großer Erfolg für Brunsbüttel.»Die Entscheidung der Norddeutschen Affinerie macht außerdem die enge Verflechtung der Wirtschaftsräume Hamburg und Schleswig-Holstein deutlich. Wir werden uns dafür einsetzen, die Kooperation der beiden Bundesländer mit dem Ziel einer gemeinsamen Wirtschaftsregion weiter zu intensivieren,«so Wadephul und Callsen. Werksgelände der Norddeutschen Affinerie in Hamburg Hafen Brunsbüttel ist fit für die Zukunft (ot/nl) Der Schnittpunkt zwischen Elbe und Nord-Ostsee-Kanal mit dem Industriegebiet ChemCoast Park ist prädestiniert für eine positive Hafenentwicklung. Der Elbehafen in Brunsbüttel ist 1999 vom Land Schleswig- Holstein an die Hafengesellschaft Brunsbüttel mbh übergegangen. Anschließend ist verstärkt in die Lager- und Verlademöglichkeiten von Containern investiert worden. Noch in diesem Jahr soll der Ausbau zu einem hochmodernen Terminal abgeschlossen werden. Als Konkurrenz zum Hamburger Hafen sieht man sich in Brunsbüttel weniger vielmehr als Ergänzung. Denn der Hafen der Hansestadt kon- Übernahme der Geschäfte für die Kupferhütte werden rund 38 Millionen Euro investiert. Für Brunsbüttel bedeutet dies unter anderem etwa 20 neue Arbeitsplätze, die übrigen werden gesichert. Außerdem soll der Hafen für weitere rund zwölf Millionen Euro ausgebaut werden mit der klaren Zielsetzung, weizentriert sich stärker auf das Containergeschäft und hat somit immer weniger Möglichkeiten, Massengüter zwischenzulagern. Dennoch verzeichnet man in Brunsbüttel auf allen Feldern Wachstumsraten: Über alles gesehen bewegen die drei Brunsbütteler Terminals um die 10 Millionen Tonnen pro Jahr und sind damit der sechstgrößte Seehafen Deutschlands. Außerdem wird ein Shuttle Service für Container per Bahn und Binnenschiff von und nach Hamburg und zu anderen interkontinentalen Container Terminals angeboten. Der neueste Coup der Hafengesellschaft ist die Verlagerung des Kupferumschlages der Norddeutschen Affinerie von Hamburg nach Brunsbüttel. Ab dem 1. Januar 2007 wird Europas größter Kupferproduzent den angelieferten Rohstoff im Elbehafen Brunsbüttel umschlagen. Im Zuge der Produkte der Norddeutschen Affinerie, die in Brunsbüttel zum Umschlag kommen werden. tere derartige Projekte an Land zu ziehen. Im Zuge dieser Entwicklung und des Ausbaus des Wirtschaftsstandortes Brunsbüttel wird die Verbesserung der Hinterlandanbindung durch die Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Brunsbüttel und den Ausbau der Bundesstraße 5 immer wichtiger. 6/

8 Thema InWaterTec zum dritten Mal in Kiel (mo) Die Internationale Kongress- und Ausstellungsveranstaltung InWaterTec 2005 wird vom 31. August bis 2. September 2005 zum dritten Mal nach 2001 und 2003 in Kiel stattfinden. Kiel ist als Hafenstadt und Hauptstadt des Landes Schleswig-Holstein eine der wichtigsten maritimen Städte Deutschlands. Die vorhandene Kompetenz Schleswig- Holsteins spiegelt sich insbesondere auf dem Gebiet der Meeresforschung, dem Schiffbau, der Schiffbauzulieferer-Industrie, der Schifffahrt, der Marinetechnik sowie der Hafenentwicklung und dem Sitz maritimer Behörden und Ämter wieder. Im Mittelpunkt der InWaterTec 2005 stehen eine Plenarveranstaltung und mehrere Foren zu ausgewählten Themen der Meerestechnik, der maritimen Wirtschaft und Wissenschaft sowie Fördermöglichkeiten. Zur Veranstaltung werden hochkarätige Gäste aus dem In- und Ausland erwartet, darunter Joe Borg, der neue EU- Kommissar für Fischerei und maritime Angelegenheiten. Die Themen der diesjährigen In- WaterTec sind: 1. Sicherheit auf See Die Ostsee als Beispiel 2. Innovative Unterwassersysteme für Offshore- & wisseschaftliche Anwendungen 3. Offshore Wind Energie 4. Integriertes Küstenzonen Management/ Küsteningenieurwesen 5. Marine Vermessung und Anwendungen für Hydroakustik 6. Erkundung von Erzen & Energieressourcen in schwer zugänglichen Offshore-Regionen 7. Öffentliche Förderung und Finanzierung für maritime Projekte 8. Marine Aquakultur 9. Biologische und chemische Sensoren für marine Observationssysteme Die Besonderheit der InWaterTec 2005 ist abermals die Verbindung einer internationalen Konferenz mit einer gleichzeitig vor Ort stattfindenden internationalen Fachausstellung zur maritimen Technologie. Dem Fachpublikum aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden neueste Produkte, Dienstleistungen sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus der Meerestechnik und der maritimen Wirtschaft präsentiert. Für ca. 50 Ausstellungsstände und Poster-Präsentationen werden im Foyer der Fachhochschule Kiel und in Ausstellungszelten direkt vor dem Veranstaltungsgebäude Ausstellungsfläche zur Verfügung stehen. Der Besuch der Ausstellung ist für alle interessierten Besucher kostenfrei. Neben der Ausstellungsfläche der Messe bietet der nahe gelegene Kai des IFM-GEOMAR Forschungszentrums die Möglichkeit technisches Equipment in, auf und unter dem Wasser zu demonstrieren. Darüber hinaus werden zur der InWaterTec mindestens fünf Forschungs- und Spezialschiffe vor Ort erwartet. Die wehrtechnische Dienststelle 71 aus Eckernförde wird von Bord des Forschungsschiffes AL- KOR ein autonomes Unterwasserfahrzeug in der Kieler Förde präsentieren. Die InWaterTec 2005 wird von der Europäischen Union aus der Gemeinschaftsinitiative URBAN II, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr des Landes Schleswig- Holstein cofinanziert. Zusätzlich wird die Veranstaltung durch nachfolgende Unternehmen und Institutionen als Sponsoren unterstützt: ATLAS ELEKTRONIK, HDW FUELL CELL SYSTEMS, L3 Communications ELAC Nautik, HSH NORDBANK, Investitionsbank Schleswig-Holstein und die Industrie- und Handelskammer zu Kiel. Information: Verein zur Förderung des Technologietransfers e.v., unterstützt durch: schiff-gmbh, Margitta Matthies MC Marketing Consulting, Michael Jarowinsky Kooperationsbörse auf der InWaterTec (mo) Das Meer wesentliches Leitbild Schleswig-Holsteins und gleichzeitig ein wichtiges Standbein der hiesigen Wirtschaft. Um die maritime Wirtschaft zu stärken und Innovationen erfolgreich zu vermarkten, spielen internationale Kooperationen und Kontakte eine wesentliche Rolle. Und außerdem stärkt eine transnationale Zusammenarbeit nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen und Forschungsinstitute in Europa. Im Rahmen der Fachmesse In- WaterTec 2005 an der Fachhochschule Kiel findet am 1. und 2. September erstmalig die Internationale Maritime Kooperationsbörse MariMatch statt. Hier finden schleswig-holsteinische Unternehmen und Forschungsinstitute aus dem Bereich der Meerestechnik Zugang zu europäischen Firmen und potentiellen Kooperationspartnern. Auf dem Mari- Match können Unternehmen und Forschungsinstitute in persönlichen Gesprächen ihre Technologien präsentieren und Kooperationswünsche mit Partnern aus ganz Europa diskutieren. Die Veranstaltung wird koordiniert von dem EU-Verbindungsbüro (IRC), einer Einrichtung der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH). Dr. Wiebke Müller-Lupp, Organisatorin vom MariMatch, erläutert das ebenso einfache wie effektive Prinzip der Veranstaltung:»Interessierte Teilnehmer registrieren bereits vor Beginn der Kooperationsbörse online ihre Firmen und ihre Technologieprofile. Die Anmeldung ist noch bis zum 1. August unter möglich. Die Profile werden in einem Online-Katalog veröffentlicht, aus dem bilaterale Gespräche gebucht werden können. Vor Beginn der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmer einen individuellen Gesprächsplan.«In den Gesprächen kann es um technische Kooperationen, gemeinsame Forschungsprojekte oder Beteiligungen, Handelsvereinbarungen oder Lizenzabkommen gehen. Auch nach Abschluss der Kooperationsbörse auf der InWaterTec 2005 begleitet und unterstützt das Organisationsteam die Unternehmen und Institute auf Wunsch bei weiteren Gesprächen und Vertragsverhandlungen. Die Teilnahme an Mari- Match ist kostenlos und offen für Teilnehmer aus ganz Europa, wobei der Schwerpunkt auf den Küstenregionen Brest (Frankreich), Pommern (Polen) und Schleswig-Holstein (Deutschland) liegt. Die Kooperationsbörse MariMatch ist ein Subprojekt von InterMareC, das zur Initiative INTERREG IIIC der Eu /2005

9 Maritime Wirtschaft ropäischen Kommission gehört. Ziel von InterMareC ist es, den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der beteiligten Regionen K.E.R.N. (Schleswig- Holstein), Bretagne (Frankreich) und Pomerania (Polen) durch interregionale Zusammenarbeit zu unterstützen und zu fördern. Information: WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH, IRC Dr. Wiebke Müller-Lupp Lorentzendamm Kiel Telefon: (0431) Telefax: (0431) Telekom will die Schiffssicherheit verbessern I m Rahmen der Veranstaltungsreiche»VISION Schleswig-Holstein Wasser und Mehr. Meer und Perspektiven«standen die Media Docks in Lübeck ganz im Zeichen der internationalen Schiffssicherheit. 50 Gäste waren gekommen, um Informationen über die neuesten Pläne der Deutschen Telekom AG zu einem neuen digitalen Meldesystem zur Verbesserung der Schiffssicherheit zu erhalten. Nach der erfolgreichen Einführung der LKW-Maut unter der Regie von T-Systems zeigt sich hier ein weiteres Projekt mit internationaler Bedeutung, das durch die Deutsche Telekom realisiert werden kann. Begrüßt wurden die Gäste von Hans Berger, Vizepräsident der IHK Kiel. Als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank, dem weltweit größten Schiffsfinanzierer, äußerte er sein besonderes Interesse an der Weiterentwicklung von Systemen, die zur Verbesserung der Schiffssicherheit beitragen. Hauptred- ner des Abends, an dem auch mehrere Landtagsabgeordnete aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern teilnahmen, war Willi Piecyk, Mitglied im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments. Er stellte in seiner Rede die europäische Dimension dieses Themas dar und die politischen Hürden, die noch auf einem Weg zu einem einheitlichen System genommen werden müssen. Nicht nur die fünf norddeutschen Bundesländer als Küstenanrainer, sondern alle europäischen Küstenstaaten seien gefordert, zur Verbesserung des Küstenschutzes und damit zum Schutz der dort wohnenden Menschen an einer Optimierung der heutigen unbefriedigenden Situation zu arbeiten. Welche technischen Möglichkeiten einer innovativen digitalen Lösung die Deutsche Telekom AG entwickelt hat, wurde von einem Vertreter aus dem Telekom- Zentralbereich Innovation vorgestellt. Denn das System ist vorhanden: Aufbauend auf Erfahrungen aus anderen Branchen (z. B. der Überwachung von Kernkraftwerken), ließe es sich ohne weiteres auf die internationale Schifffahrt übertragen. Deren Aspekte und Hintergründe präsentierte Christian Zschaber von der ECC (European Capital Consulting). Nach wie vor besteht auf der Ebene der fünf Küstenländer wie auch auf der des Bundes ein Nebeneinander von vielfältigen Kommunikationssystemen bei der Seesicherheit, der Überwachung, dem Zoll, dem BGS, der Fischereiaufsicht sowie dem Seenot- und Rettungsdienst. Diese Behörden müssen zukünftig im Alltagsbetrieb und besonders in Sonderlagen schneller, effektiver und kostengünstiger zusammenarbeiten. Die negativen Folgen von Schiffsunglükken wie etwa der PALLAS vor Amrum machen dies in erschreckender und nachdrücklicher Weise deutlich. Ein vom NDR zur Verfügung gestellter Film über dieses Unglück brachte noch einmal in Erinnerung, wie die Menschen und Tiere in dem betroffenen Gebiet unter den katastrophalen Folgen dieser Havarie zu leiden hatten. Katastrophale Folgen auch deswegen, weil wichtige Daten nicht schnell verfügbar waren sondern teilweise erst nach langen Stunden oder sogar Tagen der Recherche. Die präsentierten Vorschläge und Lösungen sollen dazu beitragen, die Meldeprozesse im Katastrophenfall erheblich zu verkürzen und damit zu beschleunigen. Außerdem soll die Koordination der an Rettungseinsätzen beteiligten Einrichtungen deutlich verbessert werden. An den deutschen, europäischen und internationalen Küsten besteht der Bedarf nach einem einheitlichen Meldesystem, das eine schnelle Information und Warnung der Betroffenen ermöglicht. Zur Stärkung der maritimen Sicherheit, zum Schutz der Küsten und zur Prävention von terroristischen Akten gegen die Schifffahrt bedarf es im Rahmen organisatorischer Veränderungen vor allem einer technischen Vereinheitlichung der maritimen Überwachungs- und Vollzugsinstrumente. Michael Legband 6/

10 Thema Neue innovative digitale Meldesysteme zur Verbesserung der Schiffssicherheit Worum geht es bei dem System? Kernidee bei dem System ist die Verbesserung der See- und Schiffssicherheit mit Kommunikations- und Informationstechnologie. Dabei geht es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, aber getreu dem Motto»Das Bessere ist der Feind des Guten«, wollen wir unseren Beitrag leisten, um die See- und Schiffssicherheit noch besser zu machen. Den Schlüssel sehen wir hierfür in einer zentralen Datenplattform mit der bestehende und neu zu entwickelnde Informationen und Anwendungen gemanagt werden sollen. Die meisten Informationen sind bereits heute vorhanden, das fängt mit Wetterinformationen an, geht über Positionsdaten (ob mit Hilfe von GPS und später über Galileo), digitale Karten, die Untiefen und Hindernisse aufzeigen, verfügbare Rettungskräfte und, und, und... Wozu ist das System gut? An erster Stelle soll das System den Menschen nutzen. Insbesondere für die Menschen hier an der Küste hat die See- und Schiffssicherheit eine herausragende Bedeutung. Nicht nur da mit einem System für See- und Schiffssicherheit Menschenleben an sich ge-schützt wird, sondern auch die Umwelt und damit der Lebensraum der Menschen. Nicht zu vergessen ist natürlich auch der ökonomische Nutzen eines Systems für See- und Schiffssicherheit. An dieser Stelle seien mögliche nachhaltige Schäden für die Fischindustrie auch aufgrund von Ölverschmutzungen nach Havarien genannt. Warum beschäftigt sich die Deutsche Telekom damit? Die Herausforderungen im Bereich See- und Schiffssicherheit liegen auf der Hand und das nicht erst seit der Tsunami-Katastrophe. Bereits seit einiger Zeit beschäftigen wir uns mit dem Thema See- und Schiffssicherheit. Dabei steht im Vordergrund, wie wir mit unseren Kompetenzen einen substanziellen Beitrag zur See- und Schiffssicherheit leisten können. Darüber hinaus sind für die Entwicklung eines solchen Systems auch unsere Erfahrungen bei der Entwicklung von Anwendungen von besonderer Bedeutung, für die auch Referenzsysteme bestehen. Beispiel für ein solches Referenzsystem ist etwa ein intelligentes Tracking Management. Mit diesem System können die Wege von Gütern im Logistikbereich grenzüberschreitend nachverfolgt werden. Selbstredend, dass mit solchen Systemen auch Gefahrengut problemlos überwacht werden kann oder Lösungen im Bereich Containersicherheit entwickelt werden können. Gerd Börnsen, Telekom-Repräsentant Wie teuer ist ein solches System? Wir befinden uns im Anfangsstadium des Projektes. Im Hinblick auf die Konzeption des Systems steht noch ein großes Stück Arbeit vor uns. Daher ist es noch viel zu früh, um über konkrete Zahlen zu sprechen. Die Fragen stellte Michael Legband. Immer mehr Traumschiffe fühlen sich in Kiel wohl (mo) Die Kreuzfahrtsaison 2005 läuft im Kieler Hafen auf vollen Touren. Jörg Rüdel, Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG:»Unsere Abfertigungsanlagen haben in den vergangenen Wochen den letzten Schliff erfahren. Wir sind gut auf die neue Saison vorbereitet und freuen uns auf viele Stammkunden sowie neue Gäste.«Für 2005 sind bisher insgesamt 92 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen gemeldet. Bis Ende September werden somit wieder mehr als Kreuzfahrtpassagiere in der Landeshauptstadt erwartet. Eine Premiere gibt es Anfang September, wenn mit der RHAPSODY erstmals ein Passagierschiff der italienischen Reederei MSC Crociere am Ostseekai festmacht. Dieser Besuch ist gleichsam eine Art Probeanlauf, denn Kiel wird in 2006 erstmals Passagierwechselhafen für die Sommersaison der MSC LIR I-CA ( BRZ, Länge: 251 m, Passagiere) sein. Rüdel:»Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, mit MSC einen weiteren großen europäi- schen Reeder für Kiel zu gewinnen.«um Reedern und Passagieren in Zukunft einen noch besseren Service in Kiel anbieten zu können, investiert die Seehafen Kiel mit Unterstützung durch das Land Schleswig-Holstein 19 Mio. Euro in die Umgestaltung des heutigen Ostseekais zum»cruise & Ferry Center«, so zunächst der Arbeitstitel dieses Terminalprojektes. Mit Beginn der Saison 2007 werden hier zwei neue Liegeplätze für große Kreuzfahrtschiffe zur Verfügung stehen. Hafendirektor Rüdel:»Dies ist ein ehrgeiziges Ziel, das aber erreicht werden wird, weil alle Beteiligten einschließlich der Genehmigungsbehörden an einem Strang ziehen. Kiel bietet ab 2007 seinen Reedereikunden ausreichend große und komfortable Terminalanlagen an. Die Abfertigung von Mega-Schiffen mit mehr als 300 m Länge und Passagieren ist dann auch in Kiel kein Thema mehr und würde Kiel zum attraktivsten deutschen Kreuzfahrthafen machen.«mehr als ein Museumshafen (pr/nl) Über Jahrhunderte sind im Flensburger Hafen Rohstoffe für den weltbekannten Flensburger Rum angelandet worden und haben das Image der Fördestadt geprägt. Heute erinnern akkurat gepflegte historische Segelschiffe bei vielen Großveranstaltungen und im Museumshafen an diese maritim erfolgreiche Zeit. Aber auch die Berufsschifffahrt spielt noch eine gewisse Rolle und es gibt eine Menge Vorhaben, um den Flensburger Hafen zukunftsfähig zu machen. Für Flensburgs Wirtschaft spielt der rein gewerbliche Fördehafen heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Während für die heimische Werft einige Schiffbau-Großteile über den Seeweg angeliefert werden, handelt es sich ansonsten vor allem um Stückgüter pro Jahr rund Tonnen: Kohle für das Heizkraftwerk ( Tonnen), aber auch Futtermittel, Düngermittel, Splitt, Zellulose und Eisenwaren. Und dennoch ist vor allem ein Ausbau der touristischen Nutzung des Hafens ohne»echte«gewerbliche Hafennutzung nicht denkbar. Was wäre ein Hafen ohne Kräne, große Schiffe und Kaianlagen. Nicht nur deswegen hat sich die IHK Flensburg bei aktuellen Planungen für eine Festigung und Stärkung vorhandener Betriebe und einer Sicherung des Hafenumschlags stark gemacht. Der Tourismus soll aber für den Hafen eine immer größere Rolle spielen. Aktuelle Planungen sehen die Schaffung einer Erlebnismeile entlang des West- und Ostufers vor. Teile dieses Investitionsprogramms sind beispielsweise die Erweiterung des historischen Hafens, die Erweiterung der interaktiven Wissenschaftsausstellung Phänomenta sowie weitere Infrastrukturmaßnahmen am Harniskai. Die geplante Investitionssumme von insgesamt über fünf Millionen Euro wird aus Mitteln des Regionalprogramms 2000 gefördert. Dass der Flensburger Hafen internationale Attraktivität genießt, mag mit seinen landschaftlichen Reizen zusammenhängen. Im Sommer dieses Jahres wird eines der renommiertesten Kreuzfahrtschiffe, die»europa«, /2005

11 Maritime Wirtschaft einen Zwischenstopp in der Stadt machen. Die Gäste können dann entlang der so genannten»perlenkette«(phänomenta, Schifffahrtsmuseum und Museumshafen) des Flensburger Hafens flanieren und später durch die Altstadt bummeln. Auch die maritimen Großereignisse wie die Rum-Regatta, die Apfelfahrt, die Regatta Robbe & Berking Classics, das Dampfrundum oder neuerdings das Drachenbootrennen der Wirtschaftsjunioren ziehen jährlich Hunderttausende in die Stadt. Das Dampfrundum findet vom 8. bis 10. Juli statt und präsentiert einen Dampfzug, Dampfmobile, klassische Autos und natürlich dampfgetriebene Schiffe jeglicher Art. allerdings noch aus. Die IHK Flensburg hat aber das Kabinett von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen schon auf die Bedeutung des für die Westküste so wichtigen Infrastrukturprojektes hingewiesen. Für die Wirtschaft an der Westküste hat der Aufbau des Offshorehafens in Husum eine große Priorität. Dabei beruft man sich unter anderem auf eine Studie des Flensburger Universitätsprofessors Hohmeyer, die deutlich macht, wie Husum an dem Milliardengeschäft aus dem Offshorebereich partizipieren könnte. Demnach könnte eine Investition in den Hafen in Höhe von 15 Millionen Euro im besten Fall eine regionalwirksame Nachfrage von 4,2 Milliarden Euro nach sich ziehen. Selbst im schlechtesten Fall rechnet der Wissenschafter immer noch mit 900 Millionen Euro. Neue Chancen für die Westküste (nl) Die geplanten Offshore- Windkraftanlagen auf der Nordsee bedeuten für den Husumer Hafen und viele andere Branchen an der Westküste neue Chancen auf wirtschaftliche Entwicklung. Die Bauteile für die mehrere Megawatt starken Windanlagen sind so groß, dass sie nur schwer über den Landweg transportiert werden können. Die Lösung ist eine Produktion der Komponenten in Wassernähe. Weitere Geschäftsfelder bieten die erforderlichen Wartungs- und der Servicedienstleistungen für die neuen Windparks. Da es in Deutschland zudem nur wenige Standorte gibt, an denen direkt am Kai produziert werden kann, wäre Nordfrieslands Kreisstadt auch für die Produktion von Großkomponenten anderer Branchen geeignet. Allerdings: Im Wettstreit mit anderen Hafenstandorten kann Husum nur bestehen, wenn die Infrastruktur des Hafens erweitert und verbessert wird. Daher soll der Hafen erweitert werden. 13,2 Millionen Euro sollen für Ausbau und Modernisierung einer etwa sechs Hektar großen Kaifläche ausgegeben werden. Die Hälfte der Summe finanziert die EU, den Rest teilen sich das Land Schleswig-Holstein (20 Prozent) und die Stadt Husum (30 Prozent). Wegen des Regierungswechsels in Kiel steht ein Förderbescheid Neue Chance für den Husumer Hafen 6/

12 Interview Dietrich Austermann im Gespräch: Maritime Wirtschaft ein Profil Schleswig-Holsteins Auch die neue Landesregierung sieht in der Maritimen Wirtschaft einen ihrer Arbeitsschwerpunkte. Minister Dietrich Austermann hat dies im WNO-Interview bekräftigt. Staatssekretär Jost de Jager hat den Auftrag die Initiative»Zukunft Meer«zu überarbeiten und auf wissenschafts- oder wirtschaftsnahe Projekte zu konzentrieren. Austermann sieht ferner erhebliche Potentiale für eine Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft. Gerade im Bereich Maritime Wirtschaft gelte: Unternehmen, Verbände und die Politik müssen zusammen arbeiten. Nur so könne das Profil nach außen deutlich werden. Immerhin entstünden rund 8,3 Prozent des Bruttosozialproduktes des Landes in der Maritimen Wirtschaft. Die Initiative»Zukunft Meer«war in der Vergangenheit stark mit der Person der damaligen Ministerpräsidentin verknüpft. Sehen Sie dieses Thema auch unter den neuen Rahmenbedingungen als wichtig für Schleswig-Holstein an? Zweifellos, obwohl ich skeptisch bin, dass die Bürgerinnen und Bürger im Land mit solchen Oberbegriffen tatsächlich auch konkrete Inhalte verbinden. Wir werden die Initiative»Zukunft Meer«als Projektgruppe in meinem Ministerium weiterführen, wenn auch an der einen oder anderen Stelle mit anderen Schwerpunkten. Ich habe meinen Wissenschafts-Staatssekretär Jost de Jager gebeten, zunächst eine Revision der Aufgaben und Strukturen von»zukunft Meer«vorzunehmen. Mir kommt es beispielsweise darauf an, die Initiative stärker als bislang geplant auf wissenschafts- oder wirtschaftsnahe Projekte zu konzentrieren und die beiden Zweige zu verknüpfen. Es reicht zudem nicht aus, sich auf die Koordination vorhandener Projekte zu beschränken, sondern neue Projekte zu generieren und über diesen Weg im Meeresland Schleswig-Holstein Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen Die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft in Ihrem Ressort ist für die Bundesrepublik einmalig und vorbildlich. Dies gilt auch für den maritimen Sektor und die großen Forschungseinrichtungen in Kiel und Geesthacht. Welche konkreten Konsequenzen wollen Sie daraus ziehen? Schleswig-Holstein ist in der Meeresforschung sehr gut aufgestellt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften untersuchen chemische, physikalische, biologische und geologische Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Das IFM-GEOMAR gehört zu den weltweit führenden Instituten bei der Erforschung des Blauen Ozeans. Auch wenn die Aktivitäten des IFM- GEOMAR überwiegend dem Bereich der Grundlagenforschung zuzuordnen sind, gibt es dort eine Vielzahl von Projekten und Forschungsfeldern, die anwendungsorientiert und damit für eine gezielte und wertschöpfende Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in besonderer Weise geeignet sind. Themenübergreifend fängt dies schon mit der notwendigen Bereitstellung von Geräten und Schiffen an. Mit steigenden instrumentellen und logistischen Anforderungen hat sich die moderne Meeresforschung zu einem High-Tech-Unternehmen entwickelt. Zahlreiche schleswigholsteinische Unternehmen haben hiervon schon profitiert. Ich sehe aber noch erhebliche Potenziale, diese Kooperationen auszuweiten und damit sowohl die hiesige Wissenschaft als auch die Wirtschaft zu stärken. Wo zum Beispiel sehen Sie diese Potenziale? Ich denke da beispielsweise an bestimmte Forschungsfelder des IFM-GEOMAR, die sich für intensive Kooperationen mit der Wirtschaft anbieten. Hierzu zählt der Bereich der Blauen Biotechnologie. Das Potenzial für eine Wertschöpfung aus marinen Naturstoffen ist beachtlich. Die Ergebnisse können für die medizinische, kosmetische oder auch ernährungsergänzende Anwendung genutzt werden. Es wird künftig darauf ankommen, solchen Themenfeldern eine stärkere Beachtung zukommen zu lassen. Es muss deutlicher werden, dass Forschungs- und Technologiepolitik zusammen gehören und gemeinsam maßgebliche Bestandteile der zukunftsgerichteten Strukturpolitik des Landes sind. Dies lässt sich am Beispiel des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht darstellen. Das GKSS-Institut für Küstenforschung widmet sich in seinem anwendungsorientierten, interdisziplinär angelegten Forschungsprogramm»Lebensraum Küste«Fragen nach dem Zustand, der Veränderung, der Dynamik und der Nutzung der Küste und des Küsteneinzugsgebietes. Aufgabe des Instituts ist die Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für eine wirksame und nachhaltige Nutzung des Küstenraumes. Dies funktioniert nicht ohne Beteiligung der Industrie. Die Voraussetzungen für intensivere Wirtschaftskooperationen sind geschaffen: Das auf dem GKSS-Gelände angesiedelte Geesthachter Innovations- und Technik /2005

13 Interview Welche Rolle schreiben Sie dabei der INWATERTEC zu? Was können Sie tun, um die überregionale Ausrichtung dieser Veranstaltung zu unterstützen? Die INWATERTEC hat sich inzwischen als Informations- und Kommunikationsveranstaltung etabliert und ist weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannt. Immerhin kommt der Europäische Kommissar für Fischerei und Maritime Wirtschaft in diesem Jahr als Referent nach Kiel. Eine Zusammenarbeit mit Bremen ist geplant, eine Zusammenarbeit mit Vertretern der französischen Region um Brest findet bereits statt. Um die INWA- TERTEC künftig noch internationaler auszurichten, werden wir sicherlich auch bei unseren Nachbarn im Ostseeraum interessante und interessierte Partner finden. Dietrich Austermann wurde 1941 in Berlin geboren und ist römisch-katholisch, verheiratet, hat vier Kinder und zwei Enkel. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter war Austermann beim Landgericht in Itzehoe als Rechtsanwalt zugelassen. Der CDU-Politiker fühlt sich seit Jahrzehnten der Westküste und seiner Wahl-Heimat Itzehoe verbunden. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen in Berlin wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter der CDU-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg, danach Rechtsanwalt und Notar in eigener Praxis. Es folgten Jahre als hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Barsbüttel/Stormarn und in Brunsbüttel/Dithmarschen. Von 1981 bis 1982 hatte Austermann das Amt des Stadtdirektors und Kämmerers in Göttingen inne. Von 1982 bis 2005 gehörte Dietrich Austermann dem Deutschen Bundestag an. Hier war er viele Jahre haushaltspolitischer Sprecher und Vorsitzender der Landesgruppe Schleswig-Holstein. Der jetzige Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein war 1987 bis 1993 Senator der Fraunhofer-Gesellschaft und seit 1997 Kurator des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie (ISiT) in Itzehoe. Zu politischen Erfolgen des langjährigen Parlamentariers gehören die Ansiedlung des Forschungsinstituts ISiT, die Elektrifizierung wichtiger Bahnstrecken in Schleswig-Holstein, Erhalt des Behördenstandortes Itzehoe mit Hauptzollamt und Standortverwaltung, Projekte zur Umwelt- und Gewässerforschung sowie zu erneuerbaren Energien, Unterstützung der Werften durch die Durchsetzung von Werfthilfen. zentrum bietet jungen, innovativen und technologieorientierten Unternehmen hervorragende Startbedingungen. Wissenschaft und Wirtschaft treffen hier in einem kreativen Nebeneinander zusammen. Es kommt jetzt darauf an, die Chancen, die sich in Geesthacht bieten, zu nutzen und den Standort zu einem Modell des Zusammenwirkens von Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu entwickeln. Wenn die Maritime Wirtschaft zum Profil Schleswig-Holsteins gehört, dann muss dieses Profil auch nach außen deutlich werden. Welche Vorstellungen haben Sie dazu? Deutlich wird dies insbesondere durch die Kompetenzen der maritimen Wissenschaft und Wirtschaft in Schleswig-Holstein, die gleichermaßen hoch und anerkannt sind. Rund 8,3 Prozent des Bruttosozialprodukts in Schleswig-Holstein entsteht in der Maritimen Wirtschaft. Und der Markt wird weiter wachsen. Eine aktuell erstellte Potenzialanalyse der maritimen Wirtschaft wird den Unternehmen Informationen liefern, um sich am nationalen und internationalen Markt besser und zum Teil gemeinsam zu positionieren. Auch hier gilt: Unternehmen, Verbände und Politik müssen zusammen arbeiten. Die maritime Wirtschaft und die maritime Forschung sind über Schleswig- Holstein hinaus auch norddeutsche Themen. Welche Möglichkeiten sehen Sie, um hier zu mehr Gemeinsamkeiten und abgestimmtem Vorgehen zu kommen? Die maritime Forschung Norddeutschlands ist gerade dabei, sich stärker zu vernetzen. Vor gut einem Jahr haben sich die führenden norddeutschen Institute unter dem Vorsitz des IFM-Direktors Prof. Herzig zum Konsortium Deutsche Meeresforschung zusammengeschlossen. Dies war ein richtiger und wichtiger Schritt: Forschungsplanung, Nutzung der Infrastruktur, Management und Öffentlichkeitsarbeit sind jetzt besser abgestimmt. Dies ist gut für die Qualität der in den beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen betriebenen Forschung und erhöht deren Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext. Nach meinem Eindruck wird es nun vor allem darauf ankommen, die maritime Wirtschaft Norddeutschlands in diese Initiative mit einzubringen. Es entspricht den bei uns vorhandenen wirtschaftlichen Potenzialen, wenn auch in diesem Prozess Schleswig-Holstein eine Vorreiterrolle übernimmt. Das Gespräch führte Michael Legband. 6/

14 VISION 2005 VISION Schleswig-Holstein: IHKs Flensburg und Kiel ziehen positive Bilanz 140 Veranstaltungen an knapp vierzig Orten in ganz Schleswig-Holstein und im dänischen Grenzland sowie Besucher: Dies sind die Erfolgszahlen, die die beiden IHKs Flensburg und Kiel als Veranstalter der VISION Schleswig-Holstein 2005 als Bilanz nach dem Ende des Wirtschafts- und Kulturfestivals zogen. U nter dem Leitthema»Wasser und Mehr Meer und Perspektiven«haben zwischen dem 18. April und dem 8. Mai Wirtschaftsunternehmen, öffentliche Institutionen, wissenschaftliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen die so genannten Festivalpaten ihre Türen geöffnet. In Diskussionen, Vorträgen, Ausstellungen, Konzerten und Vorführungen wurden mit Kunden und Lieferanten, Bürgern und Gästen Zukunftsfragen erörtert.»unterhalb des Leitmotivs haben wir mit den Themenschwerpunkten Tourismus, Nord-Ostsee-Kanal und Skandinavien für Schleswig- Holstein wichtige Aspekte angesprochen«, so Festivalleiter Ulrich Spitzer. Hinzu kamen Veranstaltungen zu Aquakultur, Küstenschutz und Schiffssicherheit sowie anderen Aspekten, die entweder die Stärken Schleswig- Holsteins unterstreichen oder für die weitere Entwicklung des Landes von besonderer Bedeutung sind. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kunst traten bei den Veranstaltungen auf. Dazu gehörten beispielsweise der Wirtschaftssachverständige Bert Rürup und der Trendforscher Andreas Reiter, der frühere Verkehrsminister Kurt Bodewig und ADAC-Vizepräsident Max Stich, Wissenschaftler wie der Meeresforscher Professor Dr. Peter Herzig, der Klimaforscher Professor Dr. Hartmut Grassl und der Polarforscher Professor Dr. Jörn Thiede, Künstler wie Literaturnobelpreisträger Günther Grass und die norwegische Sängerin Kari Bremnes.»Wir schätzen, dass mit dem Festival mindestens 3,5 Millionen Euro Umsatz in der Region generiert worden sind. Die VISION Schleswig-Holstein ist damit ein wichtiger Aspekt der Wirtschaftsförderung«, stellten die IHK- Hauptgeschäftsführer Peter Michael Stein (Flensburg) und Konsul Wolf-Rüdiger Janzen (Kiel) zum Abschluss der Veranstal- tungsreihe fest. Neben den beiden IHKs, die die Anschubfinanzierung des Festivals geleistet haben, sorgten die Sparkassen-Finanzgruppe (Sparkassen- und Giroverband, HSH Nordbank, Das maritime Leitthema spiegelte sich auch in der Wahl der Veranstaltungsorte: Die Referenten der Veranstaltung»Meerwasser: mehr Tourismus«auf der Bark Artemis in der Flensburger Förde. Walter Braasch, Michael Hansen, Armin Dellnitz, Claudia Richter, Frank Engler, Rainer Helle, Rainer Prüß. Die Itzehoer Versicherungen präsentierten im Rahmen der VISION ihre Ausstellung»Aqua Mare«. Der Chef der»itzehoer«wolfgang Bitter mit den Künstlern Jörg Plickat, Wolfgang Gramm, Rolf Schröder-Borm und Volker Altenhof (v.l.n.r.) LBS Schleswig-Holstein und Provinzial) als Sponsor sowie die Festivalpaten mit einer Marketingpauschale für die Finanzierung des Festivals. Zur Realisierung der VISION Schleswig-Holstein 2005 beigetragen haben auch die Fahrzeugsponsoren Klaus & Co. aus Flensburg, Süverkrüp & Ahrendt aus Rendsburg sowie Süverkrüp Automobile aus Kiel. Kulturpartner war der Landeskulturverband Schleswig- Holstein. Maßgebliche Unterstützung fanden die Veranstalter des Festivals bei den Medienpartnern, zu denen neben Boyens Medien (Dithmarscher Landeszeitung), den Kieler Nachrichten und dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag erstmals auch die Programme NDR Info, NDR 1 Welle Nord sowie das Schleswig- Holstein Magazin des NDR gehörten. Die Zahlen der VISION Schleswig-Holstein 2005 setzen den Erfolg des Festivals fort, das erstmals 1996 stattgefunden hat und seither im dreijährigen Rhythmus organisiert wird. Zwar zählten die IHKs gut zehn Paten weniger als bei der letzten VISION Schleswig-Holstein im Jahr 2002, allerdings gab es mehr Veranstaltungen als vor drei Jahren. Dazu trugen nicht zuletzt die folkbal- TICA bei, die als»festival im Festival«den Anspruch Schleswig- Holsteins als Brücke in den Ostseeraum unterstrich. Das Alfred- Wegener-Institut beteiligte sich zudem mit einer mehrteiligen Veranstaltungsreihe auf Sylt an der VISION Schleswig-Holstein Die Zahl der Veranstaltungen im Rahmen der VISION Schleswig- Holstein habe nun eine Grenze erreicht. Es werde überlegt, ob an dem Konzept des»veranstaltungsfeuerwerks«festgehalten werden könne oder die Termine /2005

15 VISION 2005 VSIONs-Veranstaltung in der Festung Friedrichsort. reduziert werden müssten, um Überschneidungen zu vermeiden. Fortsetzen wollen die Veranstalter jedoch die thematische Spezialisierung während des Festivals. Nur so könne das Ziel des Festivals erreicht werden, Schleswig-Holsteins Zukunftsfähigkeit und Stärken unter Beweis zu stellen, so VISIONs-Projektleiter Ulrich Spitzer. Neben den Veranstaltungen von Fleggaard DanDiscount am 7. Juni und der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein am 8. Juni, die aus technischen Gründen außerhalb des eigentlichen Festivalzeitraums stattfinden, wird die Zeit bis zur nächsten VISION Schleswig-Holstein in drei Jahren mit weiteren Events gefüllt: Die Paten EWS Energie aus Wind und Sonne sowie Deutsche Telekom haben bereits angekündigt, ihre VISIONs- Themen in Folge-Veranstaltungen weiter zu entwickeln. Michael Legband Information: VISION Schleswig-Holstein Gesellschaft für Projektmanagement mbh Heinrichstraße Flensburg Ulrich Spitzer Telefon: (0461) Telefax: (0461) Die Vision der IG Rote Straße in Flensburg ist bereits Realität geworden: Die quirligen Kaufleute präsentierten, wie in Eigeninitiative aus der einst heruntergekommenen Seitenstraße ein Einkaufserlebnis mit Flair wurde. Nach 350 Jahren in militärischen Diensten wird die Seefestung Friedrichsort im Norden Kiels privatisiert. Als wichtiges Symbol schleswigholsteinischer Geschichte sollen die Potenziale dieses einzigartigen Standorts zwischen Wohnen, Industrie und Fördestrand für die Zukunft genutzt werden. Das gelingt nur in einer Kopplung von öffentlichem und privatwirtschaftlichem Engagement. Der Verein der Freunde der Festung Friedrichsort hat die VISION Schleswig-Holstein 2005 genutzt, um den Dialog über das geschichtliche Erbe und den modernen Wirtschaftsstandort zu beginnen. Im Verein haben sich Bürger, Gewerbetreibende, Unternehmer, Kulturschaffende, Fachleute und Politiker zusammengeschlossen. Knapp 400 Besucher nutzten die Chance im Rahmen der VISION 2005 auf das sonst nicht zugängliche Areal zu gelangen. 6/

16 Aktuell Weltwirtschaftlicher Preis an Wim Kok, Robert Mundell und Wendelin Wiedeking (lg) Im Rahmen der Kieler Woche verleiht das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Landeshauptstadt Kiel und der Industrie- und Handelskammer zu Kiel erstmals einen Weltwirtschaftlichen Preis. Preisträger sind Dr. h.c. Wim Kok, Ministerpräsident a.d. des Königreichs der Niederlande, Professor Robert Mundell, Ph.D., Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, und Dr. Wendelin Wiedeking, Vorsitzender des Vorstandes der Ferdinand Porsche AG. Die Preisverleihung findet in Gegenwart von Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler am 19. Juni 2005 statt. Dies teilten Kiels Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz, IfW-Präsident Prof. Dennis Snower und IHK-Präsident Konsul Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann auf einer Pressekonferenz mit. IHK-Präsident Driftmann betonte, bei der Vorstellung der Preisträger, dass er sich freue, dass sich das renommierte Institut für Weltwirtschaft mit seinem Sitz in Kiel unter der Leitung von Prof. Dennis Snower so hervorragend neu aufgestellt habe. Die IHK unterstütze den neu geschaffenen Preis auch, weil das für die Wirtschaft so wichtige Institut mit dieser Preisverleihung sein Profil schärfen könne und den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein so stärke. Förderpreis für Unternehmen, die Mut machen (nl) Kleine und mittelständische Unternehmen können sich bei der Kampagne»Mutmacher der Nation«um Geldpreise in Höhe von bis zu Euro bewerben. Gefragt sind Erfolgsgeschichten von Selbstständigen und Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern, die Mut machen und zeigen, wie sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Erfolge durch Engagement verwirklichen lassen. Der Wettbewerb wird ausgerufen von»das Örtliche«und gemeinsam mit den Partnern»Bürgschaftsbanken in Deutschland«und dem Unternehmermagazin»Impulse«realisiert. Prominente Schirmherren des Wettbewerbs sind der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff und der ehemalige Politiker sowie Unternehmer Lothar Späth. Einsendefrist ist der 20. September. Information: Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH Lorentzendamm Kiel Brigitte Pelzer Telefon (0431) Unternehmer-Engagement wird ausgezeichnet (mo) Unter dem Motto»Beschäftigung gestalten Unternehmen zeigen Verantwortung«rufen der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, und namhafte Unternehmen, die sich in der Initiative für Beschäftigung! (IfB!) zusammengeschlossen haben, zu einem Wettbewerb für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen auf. Der Wettbewerb, der zum zweiten Mal im Rahmen der Initiative TeamArbeit für Deutschland ausgelobt wird, prämiert unternehmerisches Engagement in folgenden Kategorien: Erhaltung und Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen Aufbau- und Stabilisierung von Beschäftigung Perspektiven für Jugendliche Angebote für besondere Zielgruppen Neue Chancen durch Zusammenarbeit und Kooperation. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2005.»Wir haben mit den Reformen am Arbeitsmarkt einen tiefgreifenden Wandel eingeleitet, um Arbeitslosigkeit in Deutschland abzubauen. Wir werden nur dann erfolgreich sein, wenn alle insbesondere Unternehmen diesen Wandel mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Gerade mittelständische Unternehmen und Existenzgründer zeigen häufig auch in einem konjunkturell schwierigen Umfeld Kreativität, Beschäftigung zu schaffen und zu sichern. Diese guten Beispiele wollen wir bekannt machen,«sagte Clement anlässlich eines Aktionstages von TeamArbeit für Deutschland in Leipzig. Ukraine Abschaffung der Visapflicht für EU-Bürger vom bis (kp) Am 31. März 2005 wurde vom Präsidenten der Ukraine V. Juschtschenko der Erlass über die Abschaffung der Visapflicht für EU-Bürger und die Bürger der Schweizerischen Eidgenossenschaft für die Zeit vom bis zum unterzeichnet. Die Abschaffung der Visapflicht verfolgt das Ziel, in erster Linie zum reibungslosen und erfolgreichen Verlauf des»eurovision 2005«-Song Contest im Mai 2005 in Kiew beizutragen sowie Touristik-Reisen in die Ukraine zu erleichtern. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass es ich hierbei um einen praktischen Schritt der ukrainischen Staatsführung in Richtung auf die Umsetzung europäischer Integrationsbestrebungen der Ukraine handelt, der mit dem gesamteu- ropäischen Grundsatz der Freizügigkeit von Personen, Kapital, Waren und Dienstleistungen im Einklang steht. Die Abschaffung der Visapflicht soll die Öffnung der Ukraine für die Welt dokumentieren sowie zur Förderung wirtschaftlicher, kultureller, bildungspolitischer und humanitärer Verbindungen mit europäischen Nachbarstaaten der Ukraine beitragen. Information: Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland Albrechtstraße Berlin Telefon: (030) Telefax: (030) /2005

17 Aktuell Ausbildung und Infrastruktur für Offshore-Anlagen (pr) Wie richtet man eine gekenterte Rettungsinsel auf hoher See wieder auf und verschafft den Insassen einen sicheren Platz zum Überleben, oder welche Ausrüstung wird für das Schwimmen in eiskaltem Wasser benötigt? Auf einer Rettungsübung im Becken des Husumer Binnenhafens präsentierten Offshore-Spezialisten ihr Know-how. Die Präsentation zeigte die Chancen eines modernen Rettungsmanagements sowohl für die Betroffenen als auch für die Region auf. Rückenschwimmen um zu überleben Rettungseinsatz bei drei Grad Wassertemperatur. Denn die von»windcomm schleswig-holstein«, dem Bildungszentrum für erneuerbare Energien,»Offshore Safety Consult«(OSC) und der IHK- Wirtschaftsakademie Schleswig- Holstein getragene Veranstaltung stellte ein in Zeiten von Offshore-Windparks wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Region heraus.»bei einem Notfall vor einem der großen Windparks müssen Sie schnell handeln. Dazu brauchen Sie das entsprechende Wissen in diesem Umfeld«, sagte Frank Richert, Geschäftsführer der OSC und machte deutlich, wie wichtig daher die berufliche Qualifizierung entsprechender Mitarbeiter sei. Das nötige Fachwissen gewinnt OSC auch aus der Zusammenarbeit mit»esbjerg Safety Consult«, einer dänischen Firma, die sich auf integrierte maritime Sicherheitslösungen konzentriert hat. Auf der Fachtagung wurde auch das Qualifizierungsangebot zum künftigen»offshore-servicetechniker«vorgestellt. Dieses aus Modulen aufgebaute Projekt vermittelt theoretische und praktische Fähigkeiten beispielsweise zu Seetransport, Hubschraubertransport, Brandbekämpfung oder Erste Hilfe im Offshore-Einsatz. All dies ist Teil eines Vorhabens zum Ausbau der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Windenergie und wird von der IHK-Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein ausgerichtet und vom Wirtschaftsministerium Schleswig- Holsteins gefördert. Das Vorhaben passt sich ein in die von der Husumer Stadtvertretung bereits im November 2004 beschlossene Realisierung eines Offshore-Hafen-Ausbaus. Mit den auf 22 Millionen Euro veranschlagten Investitionen sollen die Voraussetzungen geschaffen werden für Reparatur- und Wartungsarbeiten an den großen Windkraft-Anlagen. Damit ist der Hafen Husum ein künftiger Service- Stützpunkt für diese innovativen Technologien und bietet neben der technischen Infrastruktur auch Qualifizierungsmöglichkeiten für die Arbeit auf See an. 6/

18 Aktuell Konjunkturentwicklung in Schleswig-Holstein: Verhaltener Start ins neue Jahr Im I. Quartal 2005 hat sich der Konjunkturklimaindex im Vergleich zum IV. Quartal 2004 von 105 auf 92 Punkte verschlechtert. Auch der entsprechende Vorjahreswert von 94 wurde nicht erreicht. 19,6 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als gut, 49,5 Prozent als befriedigend und 30,9 Prozent als schlecht (Vorquartal: 28,9 Prozent; 50,0 Prozent; 21,1 Prozent.) Damit überwiegen die negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage die positiven. Der positive Trend der letzten Umfrage hat sich nicht verfestigt, da sich die Hoffnungen auf ein Anspringen der Binnenkonjunktur als verfrüht erwiesen haben. Das etwas schwächere Export- Wachstum, hohe Rohstoffpreise, der starke Euro und die anhaltende Konsumschwäche wirken sich ebenfalls bremsend auf die Konjunktur aus. Dies ergab die von der IHK-Vereinigung Schleswig-Holstein durchgeführte repräsentative Konjunkturumfrage bei 1400 Unternehmen im nördlichsten Bundesland. Bedingt durch die abgeschwächte Exportentwicklung ist der Konjunkturklimaindex in der Industrie zwar gesunken, liegt aber Die Entwicklung des Konjunkturklima-Index in den einzelnen Branchen: Branche April 2004 Januar 2005 April 2005 Industrie 103,7 116,7 107,5 Baugewerbe 54,9 54,5 49,7 Einzelhandel 56,6 80,5 73,9 Großhandel 91,0 95,4 67,9 Verkehrsgewerbe 89,9 96,6 87,2 Kreditgewerbe 121,1 137,6 110,8 Dienstleistungen 109,3 120,6 102,9 Insgesamt 94,4 105,2 92,2 über dem Vorjahresniveau und auch deutlich höher als in den meisten anderen Wirtschaftszweigen. Auch im Handel, in der Kreditwirtschaft und bei den Dienstleistungsunternehmen hat sich die Lage im Vergleich zum Vorquartal etwas eingetrübt; das Baugewerbe kommt aus dem tiefen Konjunkturtal nicht heraus. Leicht gesunken sind im Vergleich zum Vorquartal auch die Aussichten auf eine günstigere Konjunkturentwicklung im weiteren Jahresverlauf: 20,3 Prozent der Unternehmen erwarten eine Verbesserung ihrer Situation, 55,2 Prozent eine gleich bleibende und 24,5 Prozent eine schlechtere Lage (Vorquartal: 22,4 Prozent; 58,0 Prozent; 19,6 Prozent). Die Beschäftigungspläne der Unternehmen lassen per Saldo keine Verbesserung der derzeitigen angespannten Lage am Arbeitsmarkt erkennen, auch wenn in einigen Branchen in den kommenden Monaten vereinzelt Neueinstellungen geplant sind. Auch die für einen nachhaltigen Aufschwung so wichtige Investitionstätigkeit der Unternehmen hat sich nicht weiter belebt. Bei diesen eher verhaltenen Zukunftsaussichten wird ein steigender Handlungsdruck zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf Landes- wie auf Bundesebene deutlich. Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage im nördlichsten Bundesland ist die sich gerade konstituierende neue Landesregierung zu mutigen Reformschritten aufgefordert, um im weiteren Jahresverlauf und darüber hinaus einer wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung in Schleswig-Holstein den Boden zu bereiten. Manfred Duffke Standortpolitik IHK Kiel Manfred Duffke Telefon: (0431) Telefax: (0431) /2005

19 Kauf perfekt:»bionis«kommt als»blanker Hans«nach Büsum Aktuell (nl) Von der Expo in Japan nach Büsum die Erlebnisbahn»Bionis«aus dem deutschen Pavillon in Aichi kommt ab dem Frühjahr 2006 als»blanker Hans«an die schleswig-holsteinische Nordseeküste. Dirk Schumaier und Wolfgang Brück von der Zierer Karussell- und Spezialmaschinenbau GmbH haben in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement den Kaufvertrag unterzeichnet. Die Offenberger Erlebnis-Spezialisten realisieren die Erlebnisbahn für den Deutschen Pavillon, die ab 2006 in Büsum neu aufgebaut wird. bescheren.«in Büsum können die Besucher dann erleben, wie ein Wassertropfen vom Meer in die Wolken aufsteigt, als Gewitterschauer herunterregnet, auf den Wellenkämmen tanzt und schließlich mit einer riesigen Woge auf den Strand gespült wird. Außerdem werden in der 6000 Quadratmeter großen Sturmflut- Erlebniswelt Info- und Experimentierstationen eingerichtet, die Wetter-Phänomene und Gezeiten veranschaulichen und die Geschichte der Sturmfluten an der schleswig-holsteinischen Nordsee und des Küstenschutzes nachzeichnen. Eine Expedition durch die Bionik präsentiert dem Besucher des Deutschen Pavillons in Aichi die Symbiose aus Natur und Technik.»Wir sind sehr stolz, dass wir die Bionis aus dem deutschen Pavillon übernehmen dürfen«, sagt Dirk Schumaier vom Kur und Tourismus Service Büsum.»Die Fahrt im Tropfen beeindruckt alle Expo-Besucher, weil sie Informationen multivisuell spürbar macht. In Büsum wird sie uns jährlich etwa Besucher Im Herbst, nach Ende der Expo in Japan, wird die Anlage per Schiff nach Deutschland transportiert. Gleichzeitig beginnt am Büsumer Kutterhafen der Bau des wellenförmigen Erlebniszentrums, das im Frühjahr 2006 eröffnet werden soll. Die schleswig-holsteinische Landesregierung unterstützt das insgesamt 7,5 Millionen Euro teure Projekt mit 4,2 Millionen Euro aus dem Regionalprogramm Mit dem»blanken Hans«soll sich die Attraktivität des Nordseeortes Büsum als einer der größten Urlaubsorte an der Westküste erhöhen. 6/

20 Service Aktuelle Preisindizes Wirtschaftsakademie: Studium auf Probe Verbraucherpreisindex für Deutschland (ohne Gewähr) Zeitraum Verbraucherpreisindex für Deutschland 2000=100 01/ ,2 02/ ,4 03/ ,7 01/ ,9 02/ ,3 03/ ,6 Preisindex für Bauleistungen * (ohne Gewähr) Quartal Wohngebäude gesamt gemischt genutzte Gebäude 2000= = = =100 November ,9 98,6 99,9 98,8 Februar ,2 98,9 100,1 99,0 November ,7 100,4 101,7 100,6 Februar ,1 100,8 102,0 100,9 * Neuberechnung auf Basis 2000 Wiederherstellungswert für 1913 erstellte Wohngebäude einschließlich Umsatz- (Mehrwert-) Steuer, (1913 = 1 M) November 2004 = 11,205 EUR (mo) Das Gefühl, Student zu sein wenn auch erst einmal nur für einen Tag können Schülerinnen und Schüler am Dienstag, 14. Juni 2005, an der Wirtschaftsakademie in Kiel (Hans-Detlev-Prien- Str. 10) kennen lernen. Denn an diesem Tag präsentiert die Berufsakademie der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein gemeinsam mit Ausbildungsbetrieben von 9:00 14:00 Uhr ihre dualen Ausbildungswege, die ein wirtschaftsbezogenes Studium mit einer Berufsausbildung kombinieren. Das Programm ist vielfältig: Probevorlesungen in den Studienrichtungen Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen geben einen ersten Einblick in den späteren Studienalltag. Professoren und Dozenten der Berufsakademie stehen für Gespräche zur Verfügung, bereits Studierende werden von ihrem Studium berichten. Den Schülerinnen und Schülern bietet sich gleichzeitig Gelegenheit, ihre womöglich späteren Ausbildungsbetriebe jetzt schon kennen zu lernen. Und sich durch Bewerbungstrainings dafür fit zu machen. Damit die Abwechslung nicht zu kurz kommt: Ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen rundet den Schnuppertag an der Wirtschaftsakademie ab. Frühzeitig informieren lohnt sich, weiß Dr. Detlef Reeker, Geschäftsführer der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, zu berichten:»die Plätze für diesen dualen Ausbildungsweg sind in den einzelnen Unternehmen oft heiß begehrt, so dass Bewerbungen in zahlreichen Betrieben mehr als ein Jahr Vorlauf haben.«information: Wirtschaftsakademie Telefon: (0431) Existenzgründer in die Medien Sekretärinnen-Treffen (mo) Ein neues Produkt ist nur Insidern bekannt? Eine Dienstleistung findet kaum Nutzer? Dies alles sind auch für Existenzgründer Herausforderungen, denen man mit Public Relations, also einer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, wirkungsvoll begegnen kann. Gerade kleine Unternehmen verzichten oft auf diese gute und preiswerte Gelegenheit, mehr Bekanntheit zu erlangen und ein positives Image aufzubauen. Und: Wenn Pressearbeit gemacht wird, verhindern oft formale und inhaltliche Fehler eine erfolgreiche Berichterstattung. Eine gute und professionell geplante Pressearbeit ist jedoch ein echter Gewinn für jedes Unternehmen. Doch nicht jedes Thema wird von Journalisten mit gleicher Begeisterung aufgenommen. Geschichten, in denen Menschen und Einzelschicksale vorkommen, sind immer besser geeignet als trockene Zahlen und Fakten. Ein Beispiel: Der Geselle besteigt den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske. Auch wenn diese Geschichte nichts mit dem Leistungsspektrum zu tun hat, bringt das Unternehmen sich auf originelle Weise ins Gespräch. Wird eine Jubiläumsveranstaltung, Betriebsbesichtigung oder ein Tag der offenen Tür geplant? Das Programm sollte so gestaltet werden, dass es auch für Medienvertreter interessant ist so werden öffentlichkeitswirksame Themen geschaffen. Kostengünstige PR-Beratung für Existenzgründer bietet das Pressecenter der Image Marketing GmbH, Kiel. (mo)»rund ums Office«unter diesem Motto findet die 17. Tannenfelder Sekretariatstagung 2005 statt. Vom 14. bis 15. Juni 2005 treffen sich Assistentinnen und Sekretärinnen aus den norddeutschen Bundesländern zur jährlichen Fachtagung, um neue Ideen, vielfältige Anregungen, praxisorientierte Tipps und aktuelles Fachwissen zu erhalten, Praxiswissen und Erfahrung auszutauschen. Erfahrene Trainer und Trainerinnen bieten den Teilnehmerinnen in angenehmer Atmosphäre erstklassige Vorträge und Workshops. Die Praxisnähe steht dabei immer im Vordergrund. Die Fachthemen richten sich an Assistentinnen und Sekretärinnen aus der Chefetage und aus Fachabteilungen. Außerdem angesprochen sind Sachbearbeiterinnen aus Wirtschaft und Verwaltung, die ihre Vorgesetzten künftig noch besser unterstützen möchten. individuelle Themenschwerpunkte ganz gezielt gesetzt werden. Die Themen sind: Sicher und souverän am Telefon, Ablage- und Dokumentenmanagement: Die Informationsflut beherrschen, Erfolgreicher Umgang mit Konflikten, Stressbewältigung, Sekretärin oder Assistentin? Aufgaben und Kompetenzen, Setzen Sie Ihre persönlichen Stärken ein. Plenumsvorträge runden das Workshopangebot ab. Ein Referent von Hugo Hamann aus Kiel wird die Teilnehmerinnen über das Thema:»Büro Innovativ 2005: Posteingang, Schriftverkehr, Rund um's Netzwerk«informieren. Der zweiter Vortrag gibt Einblicke in»feng Shui für gesundes Wohnen und erfolgreiches Arbeiten«und damit man zukünftig noch besser Telefonnummern oder Namen merkt, erfolgt von Jürgen Petersen eine Einführung in»gedächtnistraining«. Die Teilnehmerinnen haben die freie Wahl, sich aus verschiedenen Themen drei Workshops auszuwählen. Dadurch können Information: Bildungszentrum Tannenfelde Telefon: (04873) /2005

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