Flüchtlingsaufnahme im Landkreis Biberach aktuelle Situation. Petra Alger Dezernat Arbeit, Jugend, Soziales Laupheim,

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1 Flüchtlingsaufnahme im Landkreis Biberach aktuelle Situation Petra Alger Dezernat Arbeit, Jugend, Soziales Laupheim,

2 Menschen auf der Flucht Weltweit rd. 51 Mio. Menschen Jeder 2. Flüchtling ist ein Kind 3 Gruppen: 33,3 Mio. Binnenflüchtlinge 16,7 Mio. haben ihr Heimatland verlassen 1,2 Mio. sind Asylantragsteller Quelle: UNHCR

3 Menschen auf der Flucht Warum fliehen Menschen? Krieg, Bürgerkrieg, Zwangsrekrutierung Zerstörung der Existenzgrundlage durch Dürre, Klimawandel Überschwemmungen oder andere Naturkatastrophen Landraub keine Zukunftsperspektive und keine Chance auf Bildung oder Arbeit Verfolgung Aufgrund ihrer Religion, Rasse, Ethnie Aufgrund ihrer politischen Einstellung Bedrohung durch menschenunwürdige Behandlung, Folter, Todesstrafe geschlechtsspezifische Gründe

4 3 Mio. Syrer haben ihr Land verlassen 6 Mio. innerhalb Syrien auf der Flucht (Gesamtbevölkerung 21 Mio.)

5 Menschen auf der Flucht Die 5 größten Aufnahmeländer Pakistan, Iran, Libanon, Jordanien, Türkei Europa nimmt einen Bruchteil der Flüchtlinge weltweit auf Deutschland nimmt im europäischen Vergleich die meisten Flüchtlinge auf Die Zahl relativiert sich, wenn man Einwohnerzahl betrachtet (Verhältnis Asylbewerber zu Einwohner) Schweden (5,7 Asylanträge pro 1000 EW) Österreich (2) Ungarn (1,9) Deutschland (1,5)

6

7 Entwicklung der Zuweisungen Land Baden-Württemberg seit 2010

8 Das dreigliedrige Aufnahmesystem in Baden-Württemberg Land Landkreise Städte / Gemeinden Landeserstaufnahmeeinrichtungen Karlsruhe / Meßstetten / Ellwangen weitere im Bau/Planung 1,94 % ca. 6 Wochen Vorläufige Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften Anschlussunterbringung Zuteilung entsprechend Gemeindeanteil an der Kreisbevölkerung max. 24 Monate Prozentualer Anteil an den zu verteilenden Flüchtlingen pro Jahr Abschluss Asylverfahren positiv bzw. negativ (Duldung) Keine generelle Befreiung von Städten und Gemeinden mit Gemeinschaftsunterkünften Abgestuftes Modell: erst wenn Gemeinde/Stadt Personen von mehr als 1 % ihrer Einwohnerzahl in einer Gemeinschaftsunterkunft unterbringt, erfolgt eine schrittweise Reduzierung der Verpflichtung zur Anschlussunterbringung Aufenthaltstitel Freie, unabhängige Wohnortwahl im Bundesgebiet

9 Ausgangslage: deutlich steigende Zuweisungen! Prognose 2015: Flüchtlinge für BW Quote Landkreis BC 1,94 % = ca. 770 Flüchtlinge

10 Entwicklung der Zuweisungen Landkreis Biberach seit 2010

11 Herkunftsländer der Zuweisungen in den Landkreis Biberach (aktuell) Prozentualer Anteil je Land Auswertungszeitraum:

12 Entwicklung Anschlussunterbringung

13 Standorte Unterkünfte (vorläufige Unterbringung) Aktuell stehen rd. 800 Plätze in vorläufiger Unterbringung an verschiedenen Standorten zur Verfügung Seit 2013 wurden mehr als 600 Plätze geschaffen (Mietobjekte)

14 Unsere Unterkünfte Biberach Ochsenhausen Altheim Riedlingen Bad Buchau Bad Schussenried

15 Laupheim Fockestraße ehemaliges Personalwohnheim, Bronnerberg

16 Betreuung der Flüchtlinge Betreuung: Sozialdienst und Hausmeister Integration der Flüchtlinge ins Gemeinwesen, enge Zusammenarbeit mit freien Trägern, Kirchen, Ehrenamt, Stiftungen Beispiele: Hausaufgabenbetreuung Sprachkurse Patenschaften: Hilfestellungen bei Behördengängen und Arztbesuchen Freizeitaktivitäten

17 Betreuung der Flüchtlinge

18 Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Kindergarten und Schule Regelkindergarten Grundschule Weiterführende Schulen Berufliche Schulen Förderklassen Sprachförderklassen

19 Bau einer Asylunterkunft in Laupheim Laupheim (neben Kilian-von-Steiner-Schule) 100 Plätze

20 Keine Container!

21 Mögliche Variante A

22 Mögliche Variante B

23 Weiteres Verfahren - Zeitplan baldmöglichst öffentlicher Teilnahmewettbewerb mit anschließender Ausschreibung Vergabe durch Kreistag Oktober 2015 Parallel Bauantrag Stadt Laupheim Ziel: Fertigstellung Frühjahr 2016

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