Meine sehr geehrten Damen und Herren,

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1 1 Meine sehr geehrten Damen und Herren, bevor wir uns mit Dank und guten Wünschen von Ihnen verabschieden, möchte ich an dieser Stelle ein Resümee zur heutigen Veranstaltung geben und die wesentlichen Erkenntnisse des heutigen Nachmittags kurz zusammenfassen. Die Effizienz in der Produktion verbessern Die Wertschöpfung am Standort erhöhen so lautete der Titel der heutigen Veranstaltung im Rahmen der Initiative Stark am Standort Bayern des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. In den vergangenen Stunden hatten wir Gelegenheit aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erfahren, was zu tun ist bzw. was bereits getan wurde, um die bayerische und folglich auch die oberfränkische Industrie künftig noch wettbewerbsfähiger zu machen. Wir wissen, dass Entwicklungen wie zunehmende Globalisierung, schleichende De-Industrialisierung und demografischer Wandel es sind, die unsere Unternehmen unter einen immer stärker werdenden Anpassungsdruck setzen. Und auch, dass es gerade der Mittelstand ist, der sich vehement mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen hat.

2 2 Wir wissen jetzt auch, dass Innovation und Effizienzsteigerung die beiden Schlagworte sind, die unsere Industrieunternehmen auf dem Weg zur Bewältigung dieser Herausforderungen begleiten werden. Anhand von drei Beispielen aus der unternehmerischen Praxis durften wir eindrucksvoll erfahren, welche Strategien und Maßnahmen von oberfränkischen Unternehmen bereits ergriffen werden, um den Strukturwandel zu begegnen und sich zukunftsfähig aufzustellen. Und wir wissen jetzt auch, wie wichtig das engagierte Angehen dieser Aufgaben nicht nur für Bayern sondern speziell für die Zukunft der oberfränkischen Wirtschaft ist. Was aber der - denke ich - wichtigste Lerneffekt des heutigen Tages ist, ist die Erkenntnis, dass zwar in erster Linie die Unternehmen sich eigeninitiativ dieser Aufgaben stellen müssen, dass aber in zweiter Linie die Rahmenbedingungen wie z.b. Infrastruktur, Steuerpolitik, Bildung, Forschungsförderung etc. stimmen müssen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

3 3 Um das mit der Initiative der Bayerischen Staatsregierung gesetzte Ziel zu erreichen und die Industrie Stark am Standort Bayern zu halten, sind wir alle gefordert: - die Unternehmen müssen weiterhin innovativ sein und ihr Engagement in Sachen Prozessoptimierung erhöhen, denn diejenigen Unternehmen die keinen Marktvorsprung haben, können nur über Effizienzsteigerung in der gesamten betrieblichen Wertschöpfungskette und die Senkung der Betriebskosten punkten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der effizienten Gestaltung und Organisation von Produktionsabläufen und prozessen, aber auch in der Einbeziehung der Mitarbeiter als Prozessund Innovationstreiber. Unsere Unternehmen müssen künftig um das besser, innovativer, effizienter sein, was sie teurer sind. In diesem Zusammenhang spielt auch die Qualifizierung von Fach- und Nachwuchskräften eine entscheidende Rolle. Ich fordere die Unternehmen auf Unterstützungsangebote von Seiten der Politik, der Kammern und der Forschungseinrichtungen sowie Hochschulen anzunehmen, die Ihnen den Weg zu neuen Produkten und zur Erschließung neuer Märkte erleichtern können. Mein Appell: Nutzen Sie diese Netzwerke, sie werden sich auszahlen!

4 4 - Darüber hinaus muss die Forschungsinfrastruktur in Oberfranken weiter ausgebaut werden. Wissenschaft und Wirtschaft müssen verstärkt zusammenarbeiten und gemeinsam neue Produkte und Technologien entwickeln. - Den Vertretern aus der Politik möchte ich mit auf den Weg geben, in Ihrem Engagement nicht nachzulassen, sich für die Stärkung des Industriestandortes Oberfranken einzusetzen und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Unternehmenswachstum am Standort Bayern auch in Zukunft möglich ist. Oberfranken braucht weitere Leuchttürme. - Aber nicht nur Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, auch die Gesellschaft ist gefordert ihren Beitrag zu leisten und zwar in der Form, nicht mehr von Oberfranken als Altindustrieregion zu sprechen, sondern verstärkt das positive Image unseres Wirtschaftsraums nach außen zu tragen. Nur wenn alle Beteiligte Hand in Hand gehen, können die bayerische, respektive die oberfränkische Wirtschaft auch künftig im globalen Wettstreit vorne mitspielen und innovativ, dynamisch und leistungsfähig bleiben.

5 5 Ich möchte an dieser Stelle noch die Gelegenheit nutzen und Danke sagen. Unser Dank gilt allen Referenten für Ihre erkenntnisreichen Beiträge, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Interesse an der heutigen Veranstaltung, für Ihre Aufmerksamkeit, dem bayerischen Wirtschaftsministerium für das Ins Leben rufen dieser Initiative und insbesondere Frau Schmidt-Buchholz für die hervorragende Vorbereitung und Organisation der heutigen Veranstaltung. Die Referate, die wir heute hören durften, die Zustimmung der Referenten vorausgesetzt werden in den nächsten Tagen im Internet auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums abrufbar sein, damit Sie das eine oder andere bei Bedarf nochmals nachlesen können. Als Fazit der heutigen Veranstaltung denke ich sagen zu dürfen, dass wir alle aus dieser Tagung mit der gestärkten Erkenntnis gehen, dass die Industrie im Freistaat und auch in unserer Region ein entscheidender Treiber von Innovationen und Wachstum ist und künftig auch bleiben wird. Der Industriestandort Oberfranken hat Zukunft! Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich danke Ihnen abschließend für die Geduld und Aufmerksamkeit, die Sie für mein kurzes Resümee noch aufgebracht haben.

6 6 Nochmals herzlichen Dank für Ihr Kommen, die große Resonanz hat uns gezeigt, dass wir mit dem Thema ins Schwarze getroffen haben. Bleibt mir Ihnen abschließend einen guten Nachhauseweg zu wünschen und natürlich für Ihre künftigen Aufgaben weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Vielen Dank.

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