Vorlesung Schuldrecht Allgemeiner Teil

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1 Prof. Dr. Reinhard Bork Vorlesung Schuldrecht Allgemeiner Teil Wintersemester 2004 / 2005

2 Gliederung II 1. Kapitel: Einführung 1: Der Standort des Schuldrechts im BGB 2: Schuldrecht und Sachenrecht A. Abgrenzung der Rechtsgebiete B. Das Abstraktionsprinzip I. Verpflichtung und Verfügung II. Der Trennungsgrundsatz III. Das Abstraktionsprinzip 3: Das Allgemeine Schuldrecht im Überblick 2. Kapitel: Konkretisierung der Leistungspflichten 4: Leistungsinhalt A. Bestimmung durch beide Parteien I. Ausdrückliche Vereinbarung II. Auslegung; 133, erläuternde Auslegung 2. ergänzende Auslegung B. Bestimmung durch eine Partei, 315 f. C. Bestimmung durch Dritte, 317 f. D. Bestimmung durch das Gesetz I. Grundzüge II Konkretisierung der Hauptleistung 2. Begründung von Nebenpflichten III. Stückschuld, Gattungsschuld, Vorratsschuld ( 243) 1. Abgrenzung der Schuldarten 2. Konkretisierung, 243 II IV. Wahlschuld, 262 V. Ersetzungsbefugnis VI. Geldschuld, 244 ff. 5: Art und Weise der Leistung A. Teilleistungen, 266 B. Leistung durch Dritte, 267 f. C. Leistungsort, 269 f. D. Leistungszeit, Kapitel: Gegenrechte 6: Einwendungen und Einreden 7: Leistungsverweigerungsrechte A. Die Einrede des nicht erfüllten Vertrages, 320 ff. B. Das Zurückbehaltungsrecht, 273 8: Der Einwand unzulässiger Rechtsausübung, 242 A. Gegenwärtig zu missbilligendes Verhalten B. Früher zu missbilligendes Verhalten C. Widerspruch zu früherem Verhalten D. Mangelndes korrespondierendes Verhalten

3 4. Kapitel: Leistungsstörungen 9: Überblick 10: Verzug des Schuldners A. Der Tatbestand des Verzuges, 286 I. Fälliger und einredefreier Anspruch des Gläubigers II. Nichtleisten des Schuldners trotz Leistungsmöglichkeit III. Verschulden des Schuldners, 286 Abs. 4, 276 ff. IV. Mahnung und Mahnungssurrogate B. Rechtsfolgen I. Neben der Erfüllung 1. Ersatz des Verzögerungsschadens, 280 I, II 2. Verzugszinsen, Haftungsverschärfung, 287 II. Statt der Erfüllung 1. Schadensersatz statt der Leistung, Rücktritt, Aufwendungsersatz, : Unmöglichkeit A. Arten B. Rechtsfolgen I. Untergang der Primärleistungspflicht, 275 II. Herausgabe von Surrogaten, 285 III. Befreiung von der Gegenleistungspflicht, 326 I IV IV. Schadensersatz statt der Leistung, 283, 311a II V. Rücktritt, 326 V VI. Aufwendungsersatz, : Gläubigerverzug 13: Schlechtleistung 14: Schutzpflichtverletzung, 241 II A. positive Forderungsverletzung B. culpa in contrahendo 15: Störungen der Geschäftsgrundlage, : Rücktritt, Kapitel: Verbraucherschutzrecht III 17: Besondere Vertriebsformen, f. A. Haustürgeschäft, 312, 312a B. Fernabsatzvertrag, 312b - 312d C. e-commerce, 312e D. Verbraucherdarlehen, 491 ff. E. Konkurrenzen 18: Das Widerrufsrecht, A. Grundlagen, 355, 357 I. Voraussetzungen II. Ausübung III. Rechtsfolgen B. Ersetzung durch ein Rückgaberecht, 356 C. Verbundene Verträge, 358, : Allgemeine Geschäftsbedingungen, A. Begriff B. Einbeziehung

4 C. Inhaltskontrolle IV 6. Kapitel: Die Erfüllung und ihre Surrogate, : Erfüllung, A. Überblick B. Richtiger Schuldner C. Richtiger Gläubiger D. Richtige Leistung E. Leistung am richtigen Ort F. Leistung zur richtigen Zeit G. Mehrere Verbindlichkeiten 21: Surrogate A. Hinterlegung, B. Aufrechnung, C. Erlass, Kapitel: Drittbeziehungen 22: Vertrag zugunsten Dritter, A. Die rechtlichen Beziehungen I. Das Valutaverhältnis II. Das Deckungsverhältnis III. Erfüllungsübernahme B. Gegenrechte des Versprechenden C. Leistungsstörungen I. Auf Seiten des Versprechensempfängers II. Auf Seiten des Versprechenden 23: Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte 24: Drittschadensliquidation 25: Abtretung, A. Zession B. Schuldnerschutz 26: Schuldübernahme, Kapitel: Mehrheit von Schuldnern und Gläubigern, : Mehrheit von Gläubigern A. Teilgläubiger, 420 B. Gesamtgläubiger, C. Gesamthandsgläubiger D. Gläubiger einer unteilbaren Leistung, : Mehrheit von Schuldnern A. Teilschuldner, 420 B. Gesamthandsschuldner C. Gesamtschuldner, , 431

5 Literaturhinweise V Die folgende Aufzählung berücksichtigt nur Werke zum neuen Schuldrecht. Eine vollständige Übersicht findet sich in dem nachstehend genannten Buch von Brox/Walker, vor Rdnr. 1. Brox/Walker Allgemeines Schuldrecht, 30. Aufl., München 2004, C. H. Beck, 12,80. Dauner-Lieb/Arnold/ Dötsch/Kitz Fälle zum Neuen Schuldrecht, Heidelberg 2002, C. F. Müller, 17. Eckert Schuldrecht Allgemeiner Teil, 4. Auflage, ORT 2004, Nomos, 22. Emmerich Recht der Leistungsstörungen, 5. Aufl., München 2002, C. H. Beck, 21,50. Hirsch Köhler/Fritzsche Looschelders Allgemeines Schuldrecht, 5. Aufl., Köln/Berlin/München 2004, Carl Heymanns, 25,90. Fälle zum neuen Schuldrecht, München 2002, C. H. Beck, 11,50. Schuldrecht Allgemeiner Teil, 2. Aufl., Köln/Berlin/München 2004, Carl Heymanns, 25,90. Lorenz/Riehm Lehrbuch zum neuen Schuldrecht, München 2002, C. H. Beck, 18. Medicus Schuldrecht I, 15. Aufl., München 2004, C. H. Beck, 17. Petersen Allgemeines Schuldrecht, Heidelberg 2002, C. F. Müller, 18. Schlechtriem Schuldrecht, Allgemeiner Teil, 5. Aufl., Tübingen 2003, Mohr Siebeck, 22. Schmidt, E. Das Schuldverhältnis, Heidelberg 2004, C. F. Müller, 14. Westermann/Bydlinski/Weber BGB-Schuldrecht AT, 5. Aufl., Heidelberg 2003, C. F. Müller, 19. Wörlen Schuldrecht AT, 7. Aufl., Köln/ Berlin/ München 2004, Carl Heymanns, 18. Stand:

6 Zeitplan VI Stunde Datum Gliederung Rechtsprechungshinweis 1) BGHZ 19, 12 2) D.II. BGH NJW 1977, ) (Rest) - 5 BGH WM 1975, 918 4) (Übungsstunde) 5) BGHZ 115, 99 6) A BGHZ 116, 244 7) B I BGH NJW 1987, 771 8) B II BGHZ 20, 338 9) (Übungsstunde) 10) A BGHZ 83, ) B - 12 BGH NJW-RR 1991, ) OLG Düsseldorf NJW-RR 2004, ) BGH NJW 1976, 565 (dazu Dörner JuS 1977, 225) 14) (Übungsstunde) (Ausgabe 1. Hausarbeit) 15) BGHZ 139, 21 16) BGHZ 133, ) BGHZ 141, ) (Übungsstunde) (Abgabe 1. Hausarbeit) 19) BGHZ 137, 89 20) BGHZ 123, 49 21) BGHZ 93, ) BGHZ 133, ) BGHZ 128, ) (Besprechung 1. Klausur) 25) BGHZ 52, ) BGHZ 31, ) , 28 BGHZ 108, ) (Besprechung 1. Hausarbeit) (Ausgabe 2. Hausarbeit) (Abgabe 2. Hausarbeit)

7 1 Die Übersichten zur Vorlesung Inhalt des Allgemeinen Schuldrechts Allgemeines ( 241, 311) Konkretisierung der Leistungspflichten - was ( 243) - wie ( 242, 266) - wer ( 267 f.) - wo ( 269 f.) - wann ( 271) Gegenrechte - Einreden ( 273 f., ) - Einwendungen ( 241a, 242) Leistungsstörungen - z. B. Verzug des Schuldners ( 286) - z. B. Verzug des Gläubigers ( 293) - z. B. Unmöglichkeit ( 275) Verbraucherschutzrecht ( 305 ff., 312 ff., 355 ff.) Drittbeziehungen - Vertrag zugunsten Dritter ( ) - Abtretung ( ) - Schuldübernahme ( ) Erfüllung und ihre Surrogate ( ) Mehrheit von Gläubigern und Schuldnern ( ) Schuldverhältnisse gesetzliche, z. B.: - unerlaubte Handlung, 823 ff. - ungerechtfertigte Bereicherung, 812 ff. - Geschäftsführung ohne Auftrag, 677 ff. vertragliche - gegenseitige Verträge, z. B. Kauf, Miete - unvollkommen zweiseitig verpflichtende Verträge, z. B. Leihe - einseitig verpflichtende Verträge, z. B. Schenkungsversprechen ( 518) Vertragspflichten Hauptpflichten, 241 I (z. B. 433) Nebenpflichten

8 2 - unselbständige, 241 II (Obhuts- und Fürsorgepflichten; nicht einklagbar) - selbstständige (Anzeige, Auskunft, Rechenschaft, begleitende Leistungen) = gesetzliche (z. B. 666) = vertragliche Primärpflichten: ursprüngliche Haupt- und Nebenpflichten Sekundärpflichten: bei Störungen oder Verletzung der Primärpflichten (z. B. 280) Einsatzmöglichkeiten für 242 Konkretisierung der Hauptleistung (Art und Weise) Begründung von Nebenpflichten - unselbstständige - selbstständige Einwand unzulässiger Rechtsausübung Konkretisierung, 243 II Holschuld Schickschuld Bringschuld A U S S O N D E R N Ware mittlerer Art und Güte, 243 I Bereitstellen Abschicken Anbieten beim Gläubiger Auffordern, abzuholen (str.) Geldschulden Geldbetragsschuld Geldwertschuld Fremdwährungsschuld, 244 Geldsortenschuld, 245 Gegenrechte Einwendungen - rechtshindernde - rechtsvernichtende

9 sind von Amts wegen zu beachten. Einreden - dauernde (peremptorische) - vorübergehende (dilatorische) müssen geltend gemacht werden 3 Einrede des nicht erfüllten Vertrages, 320 Einredetatbestand: 320 Gegenseitiger Vertrag Gegenseitigkeitsverhältnis der Leistungen - (Haupt-) Forderung des Gläubigers - (Gegen-) Forderung des Schuldners - Synallagma Keine Vorleistungspflicht des Schuldners Eigene Vertragstreue des Schuldners Geltendmachung durch den Schuldner Rechtsfolge: 322 Zurückbehaltungsrecht Einredetatbestand: 273 Gegenseitigkeit der Forderungen - (Haupt)-Forderung des Gläubigers - (Gegen)-Forderung des Schuldners = Existenz = Fälligkeit = Durchsetzbarkeit Konnexität Keine anderweitige Regelung - Vertrag - (dispositives) Gesetzesrecht Geltendmachung durch den Schuldner Rechtsfolge: 274

10 Einwand unzulässiger Rechtsausübung, Gegenwärtig zu missbilligendes Verhalten - z.b.: missbräuchliche Rechtsausübung i. e. S. - z.b.: dolo agit, qui petit, quod statim redditurus est Früher zu missbilligendes Verhalten - z.b.: Vereitelung von Rechten des Gegners - z.b.: unredlicher Rechtserwerb Widerspruch zu früherem (vertrauenbegründendem) Verhalten - durch positives Tun (venire contra factum proprium) - durch Unterlassen (z. B. Verwirkung) mangelndes korrespondierendes Verhalten Entscheidend: umfassende Abwägung der beteiligten Interessen! Leistungsstörungen Leistungsunwilligkeit ( will nicht ) Leistungsunmöglichkeit ( kann nicht ) Leistungsverspätung - Schuldnerverzug - Gläubigerverzug Schlechtleistung Nebenpflichtverletzung - vertragliche (pvv) - vorvertragliche (cic) Wegfall / Fehlen der Geschäftsgrundlage Verzug, 286 Fälliger und einredefreier Anspruch des Gläubigers Nichtleisten des Schuldners trotz Leistungsmöglichkeit Verschulden des Schuldners Mahnung (oder ein anderes verzugsbegründendes Ereignis) Kurzfassung: schuldhaftes Nichtleisten trotz Fälligkeit und Mahnung

11 Einreden und Verzug 5 1. Ansicht: Einreden schließen den Verzug immer aus 2. Ansicht: a) keine Fälligkeit b) kein Verschulden Wie 1b, aber: Wenn sich der Schuldner nicht spätestens im Prozess darauf beruft, muss er sich so behandeln lassen, als wäre er in Verzug gekommen. 3. Ansicht: Einreden schließen den Verzug nur aus, wenn sich der Schuldner darauf beruft Ausnahmen: a) ex nunc (ab Geltendmachung) b) ex tunc (rückwirkend) 320: Geltendmachung ist nie erforderlich; vielmehr muss der Gläubiger die ihm obliegende Leistung anbieten (a. A.: dazu bereit und imstande sein) 273: Geltendmachung ist stets erforderlich; Wirkung ex nunc. Außerdem muss der Schuldner die ihm obliegende Leistung anbieten (a. A.: dazu bereit und imstande sein.) Einreden und Verzug II Schuldner beruft sich nicht auf die Einrede: Verurteilung zu Hauptleistung und Verzugsfolgen Schuldner beruft sich auf die Einrede - keine Verurteilung zur Hauptleistung - jedenfalls Beendigung des Verzuges ex nunc - Rückwirkung (Beendigung ex tunc) hängt von der Einrede ab: (+) bei 320 und 214 (-) bei 273 Verschulden Vorsatz a. dolus directus: Wissen und Wollen der Tatsachen sowie Bewusstsein der Rechts- bzw. Pflichtwidrigkeit. b. dolus eventualis: Fürmöglichhalten und Inkaufnahme

12 6 Fahrlässigkeit: 276 II a. leichte; Ausnahme: 277 b. grobe 278 Sonderverbindung zwischen Gläubiger und Schuldner Handeln des Erfüllungsgehilfen Handeln in Erfüllung einer Pflicht (str.) Verschulden Entbehrlichkeit der Mahnung 286 I 2: Klage / Mahnbescheid 286 II Nr. 1: bestimmter Leistungstag 286 II Nr. 2: bestimmbarer Leistungstag nach Kündigung 286 II Nr. 3: endgültige Erfüllungsverweigerung 286 II Nr. 4: besondere Gründe 286 III: 30 Tage nach Zugang einer Rechnung Verzugsfolgen Rechtsschutzziel Normen Neben der Erfüllung Verzögerungsschaden 280 Verzugszinsen Haftungsverschärfung 287 Statt der Erfüllung Schadensersatz statt der Leistung 281 Rücktritt 323 Aufwendungsersatz 284 Schadensersatz wegen Pflichtverletzung, 280 I. Tatbestand 1. Schuldverhältnis, 280 I, 1 - gesetzliches

13 - vertragliches 2. Pflichtverletzung, 280 I, 1 - Hauptleistungspflicht = Nichterfüllung = Schlechterfüllung - Nebenleistungspflicht = leistungsbezogene = nicht leistungsbezogene 3. Verschulden, 280 I, 2 4. Zusätzliche Voraussetzungen - beim Verzögerungsschaden, 280 II, beim Schadensersatz statt der Leistung, 280 III, Kausaler Schaden 7 II. Rechtsfolge: Schadensersatz, 249 ff. Verzugszinsen, 288 Basiszinssatz per II/2004 1,13% Verzugszins nach 288 I (+ 5%) Verzugszins nach 288 II - ohne Verbraucherbeteiligung - (+ 8%) 6,13% 9,13% Schadensersatz statt der Leistung I. Tatbestand 1. Schuldverhältnis 2. Pflichtverletzung 3. Verschulden ( 280 I, 2) 4. Fristsetzung ( 281 I, 1) a) Leistungsaufforderung b) Angemessenheit der Frist 5. Frist verstrichen 6. Kausaler Schaden II. Rechtsfolgen 1. Ausschluss des Erfüllungsanspruchs, 281 IV 2. Schadensersatz (positives Interesse) 3. Rückforderungsanspruch des Schuldners für erbrachte Leistungen, 281 V Entbehrlichkeit der Fristsetzung endgültige und ernsthafte Leistungsverweigerung des S, 281 II, 1. Fall (vgl. 286 II Nr. 3) besondere Gründe, 281 II, 2. Fall (vgl. 286 II Nr. 4)

14 8 individualvertragliche Abbedingung (vgl. 309 Nr. 4) Ersetzung durch Abmahnung, 281 III Teilleistung ( 281 I, 2) ändert nichts an der Pflichtverletzung Schadensersatz nur hinsichtlich des nicht geleisteten Teils Ausnahme: kein Interesse des Gläubigers an einer Teilerfüllung Schadensersatz wegen Nichterfüllung 1.) Austausch- / Surrogationstheorie Austauschverhältnis bleibt Gläubiger schuldet weiterhin Schuldner schuldet das Erfüllungsinteresse 2.) Differenztheorie Schuldner schuldet den Differenzbetrag Gläubiger kann eine bereits erbrachte Gegenleistung kondizieren 3.) abgeschwächte Differenztheorie Grundsatz: Differenztheorie Ausnahme: Gläubiger kann Austauschtheorie wählen bei - erbrachter Gegenleistung - besonderem Leistungsinteresse Berechnung des Schadensersatzes wegen Nichterfüllung Konkrete Schadensberechnung ( 252 S. 1): Differenz zwischen und Kaufpreis Deckungskaufpreis Abstrakte Schadensberechnung ( 252 S. 2): Differenz zwischen und Kaufpreis Marktpreis

15 Rücktritt, 323 (I) 9 I. Tatbestand 1. Gegenseitiger Vertrag 2. Pflichtverletzung a) Leistungspflicht b) Fälligkeit (Ausn: 323 IV) c) Nicht-/Schlechtleistung 3. Fristsetzung Ausnahmen nach 323 II, III: - Erfüllungsverweigerung (Nr. 1) (vgl. 281 II, 286 II Nr. 3) - relatives Fixgeschäft (Nr. 2) - besondere Gründe (Nr. 3) (vgl. 281 II, 286 II Nr. 4) - Ersetzung durch Abmahnung (III) (vgl. 281 III) 4. Frist verstrichen 5. Kein Ausschluss nach Abs. 6 a) überwiegendes Verschulden des Gläubigers b) Annahmeverzug 6. Rücktrittserklärung, 349 Rücktritt, 323 (II) II. Rechtsfolgen 1. Umwandlung in ein Rückgewährschuldverhältnis a) Untergang der Primäransprüche b) Rückgewähr der empfangenen Leistungen, 346 I c) Herausgabe der gezogenen Nutzungen, 346 I 2. Kein Ausschluss von Schadensersatzansprüchen, 325 Teilleistung ( 323 V) ändert nichts an der Pflichtverletzung Rücktritt nur hinsichtlich des nicht geleisteten Teils Ausnahme: kein Interesse des Gläubigers an einer Teilerfüllung Aufwendungsersatz, 284 Voraussetzungen für einen Schadensersatzanspruch nach Schuldverhältnis - Pflichtverletzung - Verschulden - Fristsetzung - Frist verstrichen Aufwendungen Billigkeit der Aufwendungen Kausalität der Pflichtverletzung für die Vergeblichkeit der Aufwendungen

16 Unmöglichkeit: Arten 10 objektive/subjektive anfängliche/nachträgliche teilweise/vollständige zu vertretende/nicht zu vertretende vorübergehende/andauernde Unmöglichkeit: Rechtsfolgen Untergang der Primärleistungspflicht, 275 I (unterscheide davon: Einrede für den Schuldner bei - grob unverhältnismäßigem Aufwand, 275 II - Unzumutbarkeit höchstpersönlicher Leistung, 275 III) Herausgabe von Surrogaten (sog. stellvertretendes commodum), 285 Befreiung von der Gegenleistungspflicht, 326 I IV Schadensersatz statt der Leistung, 280, 283, 311a Rücktritt, 326 V Aufwendungsersatz, 284 Voraussetzungen für die Befreiung von der Gegenleistungspflicht, 326 I, 1 Gegenseitiger Vertrag Leistungsbefreiung des Schuldners nach 275 I III Rechtsfolgen, 326 I, IV, V Befreiung von der Gegenleistungspflicht, 326 I,1 Rückgabe der bereits erbrachten Gegenleistung, 326 IV Rücktrittsrecht, 326 V Ausnahmen, 326 I - III nicht behebbare Schlechtleistung, 326 I, 2 überwiegendes Verschulden des Gläubigers, 326 II, 1, 1. Fall Annahmeverzug des Gläubigers, 326 II, 1, 2. Fall Surrogatherausgabe, 326 III leges speciales (insbes. 446, 447) Schadensersatz statt der Leistung bei nachträglicher Unmöglichkeit, 280, 283 I. Tatbestand 1. Schuldverhältnis 2. Befreiung des Schuldners von der Leistungspflicht nach 275 I - III a) Leistungspflicht b) Unmöglichkeit ( 275 I - III) 3. Leistungshindernis nach Vertragsschluss (arg. 311a II) 4. Pflichtverletzung

17 5. Verschulden ( 280 I, 2) 6. Kausaler Schaden 11 II. Rechtsfolgen 1. Schadensersatz (positives Interesse) 2. Rückforderungsanspruch des Schuldners für erbrachte Leistungen, 283 S. 2, 281 V Schadensersatz statt der Leistung bei anfänglicher Unmöglichkeit, 311a II I. Tatbestand 1. Schuldverhältnis 2. Befreiung des Schuldners von der Leistungspflicht nach 275 I - III 3. Leistungshindernis bei Vertragsschluss 4. Kenntnis oder fahrlässige Unkenntnis des Schuldners vom Leistungshindernis 5. Kausaler Schaden II. Rechtsfolgen 1. Schadensersatz (positives Interesse) 2. Rückforderungsanspruch des Schuldners für erbrachte Leistungen, 311a II, 3, 281 V Teilunmöglichkeit Anpassung der Gegenleistung, 326 I, 1, 2. Hs., 441 III Gesamtrücktritt bei fehlendem Teilleistungsinteresse, 326 V, 323 V Schadensersatz statt der ganzen Leistung bei fehlendem Teilleistungsinteresse, 283 S. 2, 281 I,2 / V Gläubigerverzug, 293 ff. Voraussetzungen Erfüllbarer Anspruch des G ( 271) Leistungsangebot des S - tatsächliches, wörtliches, entbehrliches, 296 Leistungsmöglichkeit bei S, 297 Annahmeverweigerung des G Rechtsfolgen Haftungsmilderung, 300 I Übergang der Leistungsgefahr, 300 II Übergang der Preisgefahr, 324 II Aufwendungsersatz, 304

18 12 Schlechtleistung Tatbestand: mangelhafte Leistung (vgl. 434, 633) Rechtsfolgen - z. T. spezialgesetzlich geregelt = abschließend ( 536 ff., 651c ff.) = verweisend ( 437, 634) - sonst nach allgemeinem Schuldrecht: = Schadensersatz Mangelschäden > behebbare Mängel: 280, 281 > nicht behhebbare Mängel: 280, 283; 311a II Mangelfolgeschäden: 280 = Rücktritt behebbare Mängel: 323 nicht behebbare Mängel: 326 V = Aufwendungsersatz, 284 Schutzpflichtverletzung I (pvv/pfv) Tatbestand: Verletzung von Schutzpflichten i.s.v. 241 II - Schutz der Rechtsgüter und Rechte - Wahrung der Interessen insbes.: Informationspflichten Rechtsfolgen - Schadensersatz 280 (Integritätsinteresse) 280, 282 (Leistungsinteresse) - Rücktritt ( 324) Schutzpflichtverletzung II (c.i.c.) Tatbestand - vorvertragliches Schuldverhältnis, 311 II Vertragsverhandlungen Vertragsanbahnung ähnlicher geschäftlicher Kontakt - Verletzung von Schutzpflichten i.s.v. 241 II Schutz der Rechtsgüter und Rechte Wahrung der Interessen insbes.: Informationspflichten Rechtsfolgen - Schadensersatz 280 (Integritätsinteresse) 280, 282 (Leistungsinteresse) - Rücktritt ( 324)

19 Störung der Geschäftsgrundlage, 313 (I) 13 Tatbestand keine spezialgesetzliche Regelung real: - Wegfall (Abs. 1) oder Fehlen (Abs. 2) eines Umstandes, - der = objektiv (nach dem Vertragszweck) = oder subjektiv (nach der - für den Gegner erkennbaren - Vorstellung einer Partei) bei Vertragsschluss vorausgesetzt war hypothetisch: (mindestens) eine Partei hätte verlangt, den Umstand im Vertrag zu berücksichtigen, wenn sie dessen Wegfall/Fehlen für möglich gehalten hätte. normativ: die andere Partei hätte sich redlicherweise darauf einlassen müssen (Risikoverteilung; Zumutbarkeit). Störung der Geschäftsgrundlage (II) Rechtsfolgen: Grds.: Vertragsanpassung ( 313 I) Ausn.: Rücktritt / Kündigung ( 313 III) Rücktritt, 346 ff. Rücktrittsgrund, Vertrag - Gesetz (insbes. 323 ff., 437 Nr. 2, 634 Nr. 3) Rücktrittserklärung, 349 Rechtsfolge: Rückgewährschuldverhältnis Herausgabe der empfangenen Leistungen, 346 I Herausgabe der gezogenen Nutzungen, 346 I Wertersatz, 346 II, III, 347 Schadensersatz, 346 IV, 280 ff Widerruf nach 312, 355 Tatbestand: "Haustürgeschäft", 312 Vertrag über entgeltliche Leistung zwischen Verbraucher und Unternehmer, 13, 14 BGB Vertragsanbahnung außerhalb von Geschäftsräumen Kein Ausschluss nach 312 Abs. 3 Rechtsfolge: Widerruf, 355 Form, 355 Abs. 1 S. 2 Frist, 355 I III

20 14 Widerruf nach 312d, 355 Tatbestand: Fernabsatzvertrag, 312b Vertrag über die Lieferung von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, 312b Abs. 1 zwischen Verbraucher und Unternehmer, 13, 14 unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, 312b Abs. 2 im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems, 312b Abs. 1 Keine Ausnahme nach 312b Abs. 3, 312d Abs. 4, 5 Kein Erlöschen nach 312d Abs. 3 Rechtsfolgen Widerruf, 312d, Form, 355 Abs. 1 S. 2 - Frist, 355 I - III, 312d Abs. 2 Informationspflichten, 312c Widerruf nach 495, 355 Tatbestand: Verbraucherdarlehen, 491 entgeltlicher Kreditvertrag ( 491) oder gleichgestellter Fall, z. B. - Finanzierungshilfen, Teilzahlungsgeschäft, 501 zwischen Verbraucher und Unternehmer, 13, 14; 507 kein Ausschluss ( z. B. nach 491 II) Rechtsfolgen Schriftform, Widerrufsrecht, 495, 355 Widerrufsrecht, 355 Voraussetzung: Einräumung durch Gesetz ( 355 I, 1) oder Vertrag ( 311 I) Ausübung Widerrufserklärung Form ( 355 I, 2) - Textform ( 126b) oder - Rücksendung der Ware Frist - 2 Wochen ab = Belehrung, 355 II, 1 = besonderer Information (z. B. 312d II, 485 IV) - 1 Monat ab nachträglicher Belehrung, 355 II, 2-6 Monate bei fehlender besonderer In-

21 15 formation, 355 II, 1 und 2; III, 1 - unbegrenzt bei fehlender Belehrung, 355 III, 3 Rechtsfolgen Wegfall der Vertragsbindung ex nunc, 355 I, 1 Rückabwicklung, 357 i. V. m. 346 ff. Rückgaberecht, 356 Voraussetzungen gesetzliche Zulassung (z. B. 312 I, 2; 312d I, 2; 503) vertragliche Vereinbarung Textform ( 356 I, 2 Nr. 3) korrekte Information ( 356 I, 2 Nr. 1/2) Voraussetzungen für den Widerruf Ausübung Form: nur durch Rücksendung (oder Rücknahmeverlangen), 356 II, 1 Frist: ab Erhalt der Sache ( 356 II, 1) im Übrigen gilt 357 Widerrufsdurchgriff, 358 Tatbestand verbundene Verträge - Verbrauchervertrag ( 358 I) - Verbraucherdarlehen ( 491) - Verbindung dieser Verträge, 358 III Finanzierungszweck wirtschaftliche Einheit = Finanzierung durch den Unternehmer = Einschaltung des Unternehmers in die Finanzierung Widerrufsrecht für - Verbrauchervertrag, 358 I - Verbraucherdarlehen, 358 II Ausübung des Widerrufsrechts Rechtsfolgen, 358 IV Wegfall der Vertragsbindung für beide Verträge Rückabwicklung Allgemeine Geschäftsbedingungen, 305 I Vertragsbedingungen für eine Vielzahl von Verträgen vorformuliert von einer Seite der anderen gestellt

22 16 keine Ausnahme nach 310 Einbeziehung von AGB Grundtatbestand des 305 II ausdrücklicher Hinweis des Verwenders hilfsweise: deutlich sichtbarer Aushang am Ort des Vertragsschlusses bei Vertragsschluss zumutbare Möglichkeit der Kenntnisnahme für den Vertragspartner Einverständnis des Vertragspartners keine Ausnahme nach 310 Weitere Voraussetzungen keine abweichende Individualvereinbarung, 305b keine überraschende Klausel, 305c I Bei Nichteinbeziehung: 306 Inhaltskontrolle (I) Zuständigkeit bei den Gerichten - Individualprozess - Verbandsklage nach dem UKlaG Auslegung - objektiv/normativ - im Zweifel: Unklarheitenregel, 305c II Zulässigkeitsprüfung (Inhaltskontrolle i. e. S.) Inhaltskontrolle (II) Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeit, 309 Klauselverbote mit Wertungsmöglichkeit, 308 Generalklausel ( 307): unangemessene Benachteiligung - Verstoß gegen das Transparenzgebot, 307 I, 2 - Unvereinbarkeit mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung, 307 II Nr. 1 - vertragszweckgefährdende Einschränkung wesentlicher Rechte und Pflichten, 307 II Nr. 2 - unbenannte Fälle, 307 I, 1 Umgehungen, 306a Erfüllung, 362 I Leistungshandlung - durch den richtigen Schuldner - an den richtigen Gläubiger - die richtige Leistung - am richtigen Ort

23 - zur richtigen Zeit 17 Leistungserfolg Aufrechnung Aufrechnungslage, Hauptforderung des Aufrechnungsgegners - Gegenforderung des Aufrechnenden - Gegenseitigkeit - Gleichartigkeit - Erfüllbarkeit der Hauptforderung - Durchsetzbarkeit der Gegenforderung (fällig, erzwingbar, einredefrei, 390) Aufrechnungserklärung ( 388) oder -vertrag ( 311) kein Aufrechnungsverbot ( 392 ff.) Vertrag zugunsten Dritter, 328 ff. Versprechender (Schuldner) Deckungsverhältnis (z. B. 433) Versprechensempfänger Zuwendungs- / Valutaverhältnis (z. B. 516) Begünstigter / Dritter (Gläubiger) Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte Schuldverhältnis (G / S) Einbeziehung des Dritten (D) - Leistungsnähe des D - Schutzinteresse des G - Erkennbarkeit für S - Schutzbedürftigkeit des D Pflichtverletzung des S Verschulden Schaden des D

24 Drittschadensliquidation 18 Der Gläubiger hat einen Anspruch, aber keinen Schaden Der Dritte hat einen Schaden, aber keinen Anspruch Schadensverlagerung ist für den Schädiger zufällig (keine Risikoerhöhung) Interessenverknüpfung von Anspruchsinhaber und Geschädigtem Rechtsfolge: Der Schaden wird zum Anspruch gezogen Typische Fälle der Drittschadensliquidation Obligatorische Gefahrentlastung mittelbare Stellvertretung Obhut für fremde Sachen Abtretung (Zession), 398 Zedent (G1) Zessionar (G2) Schuldner 398 Gesamtschuld, 421 BGB Gläubiger hat mehrere Schuldner Alle schulden dieselbe Leistung Gläubiger kann die Leistung aber nur einmal verlangen Gleichrangigkeit der Forderungen

KURZ UND BÜNDIG ZU 16

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