Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 1. Sommersemester Prof. Dr. Martin Maties. Gliederung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 1. Sommersemester 2015. Prof. Dr. Martin Maties. Gliederung"

Transkript

1 Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 1 Gliederung Teil I: Schuldrecht Allgemeiner Teil 241 bis 432 BGB 1 Einleitung I. Schuldverhältnisse im weiten und engen Sinne II. Entstehung von Schuldverhältnissen III. Pflichten, Obliegenheiten und Naturalobligationen IV. Relativität der Schuldverhältnisse V. System des Schuldrechts 1. Konkurrenzverhältnis Schuldrecht AT BT 2. Privatautonomie und numerus clausus 3. Einteilung der Schuldrechtsvorschriften 2 Treu und Glauben, 242 BGB I. Normcharakter als Auslegungshilfe II. Fallgruppen des 1. venire contra factum proprium 2. Verwirkung 3. dolo agit qui petit quod statim redditurus est 4. Unverhältnismäßigkeit 5. evidenter Missbrauch 6. Vereitelung 3 Entstehung von Schuldverhältnissen I. Quellen (gesetzliche Schuldverhältnisse und vertragliche Schuldverhältnisse) II. culpa in contrahendo (c.i.c.), 311 Abs. 2, 280 Abs. 1 BGB III. Exkurs: Leistungsinteresse vs. Integritätsinteresse & Vermögensbegriff 4 Dritte im Schuldverhältnis I. Stellvertretung (Wiederholung) II. Vertrauensverhältnis i.s.d. 311 Abs. 3 BGB III. Vertrag zugunsten Dritten 328 BGB (echt und unecht) IV. Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritten 328 BGB analog (str.) V. Erfüllungsgehilfe gem. 278 BGB VI. Verrichtungsgehilfe gem. 831 BGB 5 Leistungsinhalte I. Leistungspflichten (inkl. der Hilfsnormen der 241, 269 ff. BGB)

2 Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 2 EXKURS zu den Pflichtverletzungen, damit Sie in den Fallbearbeitungen bereits Fälle bearbeiten können. 6 Pflichtverletzungen I. Nichtleistung der Hauptleistung 1. Unmöglichkeit i.s.d. 275 Abs. 1 BGB (physikalische und juristische) 2. Leistungsverweigerungsrecht gem. 275 Abs. 2 BGB wegen grobem Missverhältnis 3. Anfängliche Unmöglichkeit (inkl. Abgrenzung absolutes und relatives Fixgeschäft) 4. Unmöglichkeit durch Zeitablauf II. Auswirkung Nichtleistung auf die Gegenleistungspflicht gem. 326 BGB 1. Äquivalenzprinzip des 326 Abs. 1 BGB 2. Ausnahme für den Annahmeverzug gem. 326 Abs. 2 BGB 3. Stellvertretendes commodums gem. 326 Abs. 3, 285 BGB 4. Rückabwicklung gem. 326 Abs. 4 i.v.m. 346 ff. BGB III. Schadensersatzansprüche wegen Nichtleistung bei nachträglicher Unmöglichkeit, 280 Abs. 1, 3, 283 BGB IV. Schadensersatzansprüche wegen Nicht /Schlechtleistung bei Möglichkeit der Leistung, 280 Abs. 1, 3, 281 BGB V. Einschränkungen gem. 281 Abs. 1 und 283 S. 2 BGB bei Teilleistungen VI. Spätleistung (Verzug) gem. 280 Abs. 1, 2, 286 BGB VII. Kurzeinführung: Rücktritt wegen Nicht oder Schlechtleistung 7 Fortsetzung von 5 Leistungsinhalte I. Wahlschuld gem. 263 ff. BGB II. Elektive Konkurrenz III. Geld als Gegenleistung (Normalfall) IV. Zinseszinsverbot ( 248 BGB) V. Leistung durch Dritte ( 267 BGB) VI. Ablösungsrechte Dritter ( 268 BGB) VII. Schadensersatz als Leistungsinhalt, 249 ff. BGB VIII. Wegnahmerechte gem. 258 BGB IX. Auskunfts und Rechenschaftsansprüche (aus 242 BGB) X. Leistungsverweigerungsrechte BGB BGB 8 Erlöschensgründe ( 362 ff. BGB) I. Erfüllung gem. 362 BGB

3 Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 3 1. Erfüllungsfolgen (inkl. Quittung gem. 368 BGB und Schuldscheinrückgabe gem. 371 BGB) 2. Tilgungsbestimmungen und Tilgungsvorrang ( 366 ff. BGB) II. 364 BGB Annahme an Erfüllungs statt III. Abgrenzung zu Annahme Erfüllungshalber und Ersetzungsbefugnis IV. Aufrechnung V. Sonstige Erlöschensgründe (Hinterlegung, Selbsthilfeverkauf, Erlassvertrag, Negatives Schuldanerkenntnis, Konfusion) 9 Vertiefung Pflichtverletzungen ( 280 ff., 323 ff. BGB) I. Wiederholung/Vertiefung Unmöglichkeit 1. Zweckerfüllung Zweckverfehlung (inkl. Überblick 313 BGB) 2. System der 280 ff. BGB II. Verantwortlichkeit im BGB ( 276 BGB) 1. Verschuldensformen 2. Schuldfähigkeit 3. Haftungsreduktionen und Haftungsverschärfungen 4. Beschaffungsrisiko gem. 276 Abs. 1 S. 1 BGB III. Bestimmung des Schadensersatz statt der Leistung IV. Ersatz vergeblicher Aufwendungen gem. 284 BGB V. Vertiefung zum Rücktrittsrecht 1. System der Rücktrittsgründe im Vergleich zu 280 ff. BGB 2. Rücktritt bei Ausschluss der Hauptleistungspflicht, 326 Abs. 5 BGB 3. Rücktritt wegen Verletzung einer Pflicht nach 241 Abs. 2 BGB, 324 BGB 10 Störung der Geschäftsgrundlage gem. 313 BGB (Vertiefung zu 9 I. 1.) 11 Kündigung aus wichtigem Grund gem. 314 BGB 12 Vertragsstrafe ( 339 ff. BGB) 13 Verbraucherschutz ( 312 ff. BGB ) I. System II. Anwendungsbereiche III. Pflichten IV. elektronischer Geschäftsverkehr V. besondere Vertriebsformen 1. außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge ( 312b BGB) 2. Fernabsatzverträge ( 312c BGB) VI. Widerrufsrechte BGB 2. Widerrufsbelehrung, frist und formular

4 3. Widerrufserklärung 4. Rechtsfolgen VII. Verbundene Verträge 14 Dreipersonenverhältnisse Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 4 I. Abtretung ( 398 ff. BGB) 1. Konstellation und Begrifflichkeiten 2. Einwendungen und Aufrechnung des Schuldners, 406 BGB 3. Rechtshandlungen gegenüber dem bisherigen Gläubiger, 407 BGB 4. Rückgriffskondiktion des 816 Abs. 2 BGB 5. Mehrfachabtretung und Abtretungsanzeige II. Schuldübernahme 1. Vertrag zwischen Gläubiger und Übernehmer ( 414 BGB) 2. Vertrag zwischen Schuldner und Übernehmer ( 415 BGB) III. Gesamtgläubiger IV. Mitgläubiger V. Teilschuld./. Gesamtschuldner Teil II: Schuldrecht Besonderer Teil Vertragsrecht 433 bis 811 BGB 15 Kaufvertrag, 433 ff. BGB I. Pflichten aus dem Kaufvertrag II. Gewährleistungsrecht 1. Anwendbarkeit 2. Voraussetzungen a) Sachmangel b) Exkurs: Rügeobliegenheit gem. 377 Abs. 2 HGB c) Rechtsmangel 3. Rechtsfolgen a) Nacherfüllung 4. Einschub: Versendungskauf 5. Rechtsfolgen Fortsetzung: a) Abwehr der Nacherfüllung durch Leistungsverweigerungsrecht gem. 439 Abs. 3 BGB b) Rücktrittsrechte c) Minderung gem. 441 BGB d) Schadensersatz statt der Leistung gem. 433, 434, 437 Nr. 3, i.v.m. 280 Abs. 1, 3, 281 BGB e) Schadensersatz statt der Leistung gem. 433, 434, 437 Nr. 3, i.v.m. 280 Abs. 1, 3, 283 BGB

5 16 Tausch Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 5 f) Schadensersatz statt der Leistung gem. 433, 434, 437 Nr. 3, i.v.m. 311a BGB g) Schadensersatz statt der Leistung gem. 433, 434, 437 Nr. 3, i.v.m. 280 Abs. 1, 3, 281 oder 283 i.v.m. 284 BGB h) Einschub: (1) Verschuldensvermutung in 280 Abs. 1 S. 2 BGB im Kaufrecht (2) Abgrenzung Beschaffenheitsvereinbarung Garantie i) Großer & kleiner Schadensersatz 6. Ausschluss der Gewährleistungsrechte, 442, 445 BGB und Vereinbarung 7. Garantie 8. Konkurrenz Anfechtungsrecht Gewährleistungsrecht 9. Verjährung der Gewährleistungsrechte 10. Weiterfresserschäden gem. 823 Abs. 1 BGB 11. Kauf unter Eigentumsvorbehalt 12. Erweiterter und verlängerter Eigentumsvorbehalt, Verarbeitungsklausel 13. Rechtskauf & Factoring 14. Kauf von sonstigen Gegenständen, 453 Abs. 1 BGB (inkl. Unternehmenskauf) 15. Kauf auf Probe gem. 454 f. BGB 16. Wiederkauf 456 ff. BGB 17. Vorkauf 463 ff. BGB 18. Verbrauchsgüterkauf a) Anwendungsbereich b) Verbot der Umgehung c) Verjährungsabreden d) Händlerregress 17 Teilzeit Wohnrechtevertrag, BGB 18 Werkvertrag, 631 ff. BGB I. Pflichten und Abgrenzungen II. Abnahme gem. 640 BGB III. Leistungsverweigerungsrecht gem. 641 Abs. 3 BGB IV. Vorleistungspflicht V. Mitwirkungsobliegenheit gem. 642 BGB VI. Vergabe und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) VII. Gefahrtragung VIII. Risikosphäre analog 645 BGB IX. Gewährleistungsrecht

6 Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 6 1. Sachmangelbegriff 633 Abs. 2 BGB 2. Rechtsmangel 633 Abs. 3 BGB 3. Nacherfüllung 635 BGB 4. Selbstvornahme 637 BGB 5. Rücktritt und Schadensersatz 6. Minderung 7. Verjährung 634a BGB X. Beendigung 1. Kündigungsrecht des Bestellers 649 BGB 2. Kündigungsrecht des Unternehmers 642 f. BGB XI. Absicherung des Werkunternehmers 1. Unternehmerpfandrecht 647 BGB 2. Sicherungshypothek und Bauhandwerkersicherung, 648, 648a BGB 19 Dienstvertrag, 611 ff. BGB (Überblick) I. Pflichten und Abgrenzung II. Beendigung 20 Reisevertrag, 651a ff. BGB (Überblick) I. Pflichten und Abgrenzung II. Gewährleistungsrecht am großen Fall 21 Auftrag, 662 ff. BGB (Überblick) 22 Darlehen, 488 ff. und 607 ff. BGB (Überblick) I. Sachdarlehen, 607 BGB II. Gelddarlehen, 488 ff. BGB III. Verbraucherkredite gem. 491 ff. BGB IV. Abweichungen bei Verzugszins, Tilgungsbestimmungen und Kündigungen 23 Leihe, 598 ff. BGB (Überblick) 24 Mietrecht, 535 ff. BGB I. System des Mietrechts (Mietgegenstand) II. Pflichten des Vermieters III. Gewährleistungsrecht 1. Voraussetzungen a)sach und Rechtsmangel b)zugesicherte Eigenschaft 2. Rechtsfolgen a) Erfüllungsanspruch Mängelbeseitigung

7 Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 7 b) Selbstvornahmerecht 536a BGB c) Minderung 536 BGB d) Schadensersatz 536a BGB e) Kündigungsrecht 543 BGB 3. Vertraglicher Haftungsausschluss (invidiualvertraglich und in AGB) 4. Verjährung 5. Konkurrenzen IV. Pflichten des Mieters (inkl. Verbot der Untervermietung) V. Beendigung 1. ordentliche Kündigung 2. außerordentliche Kündigung VI. Vermieterpfandrecht und Kaution als Absicherung VII. Wechsel der Vertragsparteien (Kauf bricht nicht Miete und Tod des Mieters) 25 Leasing, 535 ff. BGB analog (Überblick) 26 Pacht, 581 ff. BGB (Überblick) 27 Verwahrung, 688 ff. BGB (Überblick) 28 Maklervertrag, 652 ff. BGB (Überblick) 29 Bürgschaft, 765 ff. BGB (Überblick) 30 Auslobung, 657 ff. BGB & Wette 762 BGB & Vergleich 779 BGB (Überblick) 31 Schuldversprechen und Schuldanerkenntnis 780 f. BGB (Überblick) Teil III: Schuldrecht Besonderer Teil gesetzliche Schuldverhältnisse 677 ff., 812 ff., 823 ff. BGB 32 Geschäftsführung ohne Auftrag, 677 ff. BGB (Überblick) I. Rechtscharakter II. Geschäftsführungshandlung III. Fremdheit des Geschäfts IV. Fremdgeschäftsführungswille V. ohne Auftrag VI. Abgrenzung und Folgen der berechtigten GoA, unberechtigten GoA, irrtümlichen Eigengeschäftsführung und angemaßten Eigengeschäftsführung VII. Aufwendungsersatzansprüche am Fall VIII. Übernahmeverschulden 33 Bereicherungsrechts 812 ff. BGB (Grundlagen)

8 Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 8 I. Kondiktionsformen II. Aufbau 812 BGB III. Funktionen des Bereicherungsrechts IV. Bereicherungsgegenstand V. Leistungskondiktionen 1. Überblick 2. Anwendbarkeit 3. Leistungsbegriff 4. Rechtsgrundlosigkeit 5. Tatbestände a) 812 Abs. 1 S. 1 Var.1 BGB b) 812 Abs. 1 S. 2 Var. 1 BGB c) 813 BGB d) 812 Abs. 1 S. 2 Var. 2 BGB e) 817 S. 1 BGB 6. Kondiktionssperren VI. Herausgabeumfang 1. Das Erlangte 2. Nutzungen 3. Surrogate 4. Wertersatz 5. Entreicherung 6. verschärfte Haftung VII. Nichtleistungskondiktionen 1. Eingriffskondiktion des 816 Abs. 1 S. 1 BGB 2. Unentgeltliche Verfügung eines Nichtberechtigten ( 816 Abs. 1 S. 2 BGB) 3. Einziehung fremder Forderungen ( 816 Abs. 2 BGB) 4. Herausgabepflicht Dritter ( 822 BGB) 5. Allgemeine Eingriffskondiktion ( 812 Abs. 1 S. 1 Var. 2 BGB) 6. Sonstige Nichtleistungskondiktion ( 812 Abs. 1 S. 1 Var. 2 BGB) a) Verwendungskondiktion (Aufwendungen auf eine fremde Sache) b) Rückgriffskondiktion (Regress bei Zahlung auf eine fremde Schuld) 7. Dreipersonenverhältnisse 34 Deliktsrecht, 823 ff. BGB I. 823 Abs. 1 BGB (Grundtatbestand) 1. Aufbau 2. Rahmenrechte II. 823 Abs. 2 BGB bei Schutzgesetzverletzungen III. vorsätzliche sittenwidrige Schädigung, 826 BGB IV. Haftung für Verrichtungsgehilfen, 831 BGB

9 Grundkurs BGB II (Schuldrecht) 9 V. Weitere Sonderhaftungstatbestände ( 832 BGB Haftung des Aufsichtspflichtigen, 833 BGB Haftung des Tierhalters, 834 BGB Haftung des Tieraufsehers, 836 BGB Haftung des Grundstücksbesitzers, 839 BGB Haftung bei Amtspflichtverletzung (i.v.m. Art. 34 GG)) Teil IV: Schuldrecht AT Annex: AGB Recht ( 305 ff. BGB) und Mitverschulden ( 254 BGB) 35 Aufbau einer AGB Kontrolle (Überblick) 36 Anspruchskürzung gem. 254 BGB (Überblick)

1.6 Gerichtsbarkeit... 19 1.7 Auslegung... 19. 2 Fallbearbeitung... 22 2.1 Anspruchsprüfung... 22 2.2 Subsumtion... 25

1.6 Gerichtsbarkeit... 19 1.7 Auslegung... 19. 2 Fallbearbeitung... 22 2.1 Anspruchsprüfung... 22 2.2 Subsumtion... 25 Inhalt A Einführung... 13 1 Grundlagen und Begriffe... 14 1.1 Entstehungsgeschichte des BGB und HGB... 14 1.2 Überblick über das Rechtssystem... 14 1.3 Systematik des BGB... 15 1.4 Systematik des HGB.............................................

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhalt. Abkürzungsverzeichnis... 9. 1 Einführung in das Wirtschaftsprivatrecht

Inhaltsverzeichnis. Inhalt. Abkürzungsverzeichnis... 9. 1 Einführung in das Wirtschaftsprivatrecht Inhalt 3 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... 9 1 Einführung in das Wirtschaftsprivatrecht 1.1 Einleitung... 14 1.1.1 Funktion und Bedeutung des Rechts... 15 1.1.2 Abgrenzung Privatrecht und Öffentliches

Mehr

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 32 Werkvertrag, Werklieferungsvertrag

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 32 Werkvertrag, Werklieferungsvertrag Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 32 Werkvertrag, Prof. Dr. Michael Beurskens, LL.M. (Gew. Rechtsschutz), LL.M. (University of Chicago), Attorney at Law (New York) Was behandeln wir heute? 1 Was

Mehr

BGB IV Mietvertrag, 535 BGB

BGB IV Mietvertrag, 535 BGB BGB IV Mietvertrag, 535 BGB Prof. Dr. Monika Schlachter WS 2007/2008 Abgrenzungen Zeitweilige Überlassung einer Sache gegen Zahlung der vereinbarten Miete Abgrenzungen: 1. Pacht, 581 BGB: = Überlassung

Mehr

3. Setzen des Rechtsscheins in zurechenbarer Weise durch den Bevollmächtigten

3. Setzen des Rechtsscheins in zurechenbarer Weise durch den Bevollmächtigten Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen Fakultät Wirtschaft und Recht Studiengang Immobilienwirtschaft Vorlesung Schuldrecht Sommersemester 2015 Prof. Dr. Andreas Saxinger 1. Teil: Das

Mehr

WORKBOOK BGB Band 3: Besonderes Schuldrecht

WORKBOOK BGB Band 3: Besonderes Schuldrecht Bachelor Basics WORKBOOK BGB Band 3: Besonderes Schuldrecht Von Prof. (i. R.) Dr. iur. Werner Unger HS Kehl - Hochschule für öffentliche Verwaltung und Prof. Dr. iur. Marc Eckebrecht HWR Berlin - Hochschule

Mehr

Umschuldung sittenwidriger Ratenkredite

Umschuldung sittenwidriger Ratenkredite Stephan Busch Umschuldung sittenwidriger Ratenkredite Juristische Gesamtbiblioth^ Technischen H i t e Darmstadf PETER LANG Frankfurt am Main Bern New York Paris GLIEDERUNG Einleitung 23 1 Problemstellung

Mehr

Die unechte GoA / Fälle zur Wiederholung und Vertiefung. Prof. Dr. Thomas Rüfner. Materialien im Internet:

Die unechte GoA / Fälle zur Wiederholung und Vertiefung. Prof. Dr. Thomas Rüfner. Materialien im Internet: Gesetzliche Schuldverhältnisse Vorlesung am 27.04.201 Die unechte GoA / Fälle zur Wiederholung und Vertiefung Prof. Dr. Thomas Rüfner Materialien im Internet: http://ius-romanum.uni-trier.de/index.php?id=39651

Mehr

Vertragliche Schuldverhältnisse

Vertragliche Schuldverhältnisse Vertragliche Schuldverhältnisse von Prof. Dr. Jürgen Oechsler 2. Auflage Vertragliche Schuldverhältnisse Oechsler schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG Thematische Gliederung:

Mehr

Übersicht: Probleme des Mietrechts

Übersicht: Probleme des Mietrechts Zivilrecht SchuldR BT / MietR Seite 1 von 6 I. Gesetzessystematik Übersicht: Probleme des Mietrechts 1. Allgemeine Vorschriften für Mietverhältnisse, MietR-AT 535 548 BGB 2. Mietverhältnisse über Wohnraum

Mehr

Recht I Vorlesungsgliederung und Arbeitsblatt zur Klausurvorbereitung

Recht I Vorlesungsgliederung und Arbeitsblatt zur Klausurvorbereitung J.I.Henke -Lehrbeauftragte- Recht I Vorlesungsgliederung und Arbeitsblatt zur Klausurvorbereitung Teil 2 - Schuldrecht 1. Einordnung: Im AT wurde das Zustandekommen von Verträgen behandelt. Nun werden

Mehr

KURZ UND BÜNDIG ZU 16

KURZ UND BÜNDIG ZU 16 RA Dr. Hans-Eric Rasmussen-Bonne, LL.M. (Illinois) Lehrbeauftragter der Juristischen Fakultät an der TU Dresden KURZ UND BÜNDIG ZU 16 Literatur: Führich 1, IV. 1. d), S. 13 f.; 2, III, 1. a), S. 32 f.,

Mehr

Inhaltsübersicht. Vorwort... Inhaltsverzeichnis... Abkürzungsverzeichnis... Literaturverzeichnis... Erstes Kapitel: Der Rechtsschutz für EDV-Produkte

Inhaltsübersicht. Vorwort... Inhaltsverzeichnis... Abkürzungsverzeichnis... Literaturverzeichnis... Erstes Kapitel: Der Rechtsschutz für EDV-Produkte Vorwort... Inhaltsverzeichnis... Abkürzungsverzeichnis... Literaturverzeichnis.... V XV XXVII XXXI Erstes Kapitel: Der Rechtsschutz für EDV-Produkte Einführung I. Vorüberlegung: Der Ideenschutz... 1 II.

Mehr

I.1 BGB: Bürgerliches Gesetzbuch Inhaltsübersicht

I.1 BGB: Bürgerliches Gesetzbuch Inhaltsübersicht .1 BGB: Bürgerliches Gesetzbuch nhaltsübersicht 418 Erlöschen von Sicherungs- und Vorzugsrechten 419 (weggefallen) Abschnitt 7 Mehrheit von Schuldnern und Gläubigern 420 Teilbare Leistung 421 Gesamtschuldner

Mehr

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 18 - normativer Schadensbegriff, Vorteilsanrechnung, Nichtvermögensschäden, Drittschadensliquidation

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 18 - normativer Schadensbegriff, Vorteilsanrechnung, Nichtvermögensschäden, Drittschadensliquidation Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 18 - normativer Schadensbegriff, Vorteilsanrechnung, Nichtvermögensschäden, Prof. Dr. Michael Beurskens, LL.M. (Gew. Rechtsschutz), LL.M. (University of Chicago),

Mehr

Vorwort... Verzeichnis der geläufigsten Abkürzungen... Schrifttumsverzeichnis...

Vorwort... Verzeichnis der geläufigsten Abkürzungen... Schrifttumsverzeichnis... Vorwort...................................................... Verzeichnis der geläufigsten Abkürzungen.............................. Schrifttumsverzeichnis............................................ V

Mehr

Wolfram Schnurbusch - Rechtsanwalt, Lehrbeauftragter - Solingen, Grünewalder Str. 29/31. Vorlesung am 22.05.2014

Wolfram Schnurbusch - Rechtsanwalt, Lehrbeauftragter - Solingen, Grünewalder Str. 29/31. Vorlesung am 22.05.2014 Wolfram Schnurbusch - Rechtsanwalt, Lehrbeauftragter - Solingen, Grünewalder Str. 29/31 Literatur: Vorlesung am 22.05.2014 1. Kallwass, Wolfgang; Abels, Peter; Privatrecht, 20. Auflage München 2010 2.

Mehr

Gewährleistungsansprüche im Mietrecht

Gewährleistungsansprüche im Mietrecht Gewährleistungsansprüche im Mietrecht Folie 51 Die Besonderheiten des Gewährleistungsrechtes beim Mietvertrag finden sich in den 535 Abs. 1 S. 2, 536 bis 536d, 543 BGB. Voraussetzung ist ein nicht unerheblicher

Mehr

ALPMANN SCHMIDT. Schuldrecht BT 2. Besondere Rechtsgebiete. 5. Auflage 2013

ALPMANN SCHMIDT. Schuldrecht BT 2. Besondere Rechtsgebiete. 5. Auflage 2013 ALPMANN SCHMIDT Schuldrecht BT 2 Besondere Rechtsgebiete 5. Auflage 2013 Annegerd Alpmann-Pieper Rechtsanwältin und Notarin Josef A. Alpmann Rechtsanwalt Mietrecht: Dr. Andreas Siepmann Richter am Amtsgericht

Mehr

Lösungsskizze Fall 11

Lösungsskizze Fall 11 Lösungsskizze Fall 11 Grundfall 1. Anspruch des K gegen V auf Zahlung von 50 als Schadensersatz statt der Leistung gemäß 280 I, III, 283 S.1 1 1.1 Schuldverhältnis, 280 I K und V haben bei V einen Kaufvertrag

Mehr

BGH (+) da es erforderlich und zweckmäßig war einen Detektiv einzusetzen.

BGH (+) da es erforderlich und zweckmäßig war einen Detektiv einzusetzen. Fall 1: Vorüberlegung: I. Detektivkosten als Schadensersatz gem. 280 I: 1.Vertragsschluss schon mit dem Betanken. 2.Vertretbar, wenn man eine Pflicht des Kunden annimmt, sich nach dem Tanken an der Kasse

Mehr

Lösungsskizze zu Fall 20: Der nachtragende Einkäufer

Lösungsskizze zu Fall 20: Der nachtragende Einkäufer Lösungsskizze zu Fall 20: Der nachtragende Einkäufer Gliederung: A. Anspruch L gegen G auf Zahlung aus Kaufvertrag gem. 433 II BGB I. Angebot des G II. Angebot des G durch E 1. Eigene Willenserklärung

Mehr

Inhalt A Einführung B Verbraucherschutz bei Verwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Inhalt A Einführung B Verbraucherschutz bei Verwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen A Einführung... 1 I. Die Stellung des Verbraucherschutzrechtes im Privatrecht... 1 1. Sonderregeln zum Schutz des Verbrauchers... 1 2. Verbraucherschutz außerhalb des Anwendungsbereichs der Sonderregeln...

Mehr

Examinatorium Zivilrecht ZPO II. Fall 10: Die Nobelkarosse

Examinatorium Zivilrecht ZPO II. Fall 10: Die Nobelkarosse Examinatorium Zivilrecht ZPO II Fall 10: Die Nobelkarosse Sophie Mitschke www.examinatorium.jura.lmu.de A. Anspruch auf Rückzahlung der Darlehensvaluta I. Anspruch aus 488 I 2 BGB 1. Entstanden a. Einigung

Mehr

m RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH Köln

m RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH Köln Factoring in Krise und Insolvenz 2. Auflage 2011 von RA Dr. Jan Achsnick, Köln RA Dr. Stefan Krüger, Köln m RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH Köln Rz. Seite Vorwort V Literaturverzeichnis ~. XIII A.

Mehr

Schuldrecht AT, 29.04.2014. PD Dr. Sebastian A.E. Martens, M.Jur. (Oxon.)

Schuldrecht AT, 29.04.2014. PD Dr. Sebastian A.E. Martens, M.Jur. (Oxon.) Schuldrecht AT, 29.04.2014 PD Dr. Sebastian A.E. Martens, M.Jur. (Oxon.) III. Die Verknüpfung von Leistungspflichten Beispiel: K wollte unbedingt ein neues Auto haben und hat deshalb beim Autohändler A

Mehr

Inhalt. 1. Grundlagen des Firmenkredits... 13. 2. Definition des Firmenkredits... 17. 3. Zustandekommen des Firmenkreditvertrags... 35. Vorwort...

Inhalt. 1. Grundlagen des Firmenkredits... 13. 2. Definition des Firmenkredits... 17. 3. Zustandekommen des Firmenkreditvertrags... 35. Vorwort... Inhalt Vorwort........................................................... 11 1. Grundlagen des Firmenkredits................................. 13 1.1 Wirtschaftliche Bedeutung...................................

Mehr

Besonderes Schuldrecht

Besonderes Schuldrecht Besonderes Schuldrecht Begründet von Dr. iur. Hans Brox Bundesverfassungsrichter a. D. em. o. Professor der Rechte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster seit der 25. Auflage fortgeführt von

Mehr

Besonderes Schuldrecht. - Kaufvertrag - Mietvertrag - Werkvertrag - Abgrenzung Dienst- und Werkvertrag

Besonderes Schuldrecht. - Kaufvertrag - Mietvertrag - Werkvertrag - Abgrenzung Dienst- und Werkvertrag Besonderes Schuldrecht - Kaufvertrag - Mietvertrag - Werkvertrag - Abgrenzung Dienst- und Werkvertrag Arten und Beispiele typischer Verträge Verträge zur Eigentumsübertragung Kauf, Tausch, Schenkung Verträge

Mehr

Schuldrecht Besonderer Teil II

Schuldrecht Besonderer Teil II Schuldrecht Besonderer Teil II - vertragliche Schuldverhältnisse - Dr. Sebastian Mock, LL.M.(NYU) Attorney-at-Law (New York) dienstags, 10.15 11.45, ESA A freitags, 10.15 11.45, Phil B A. Überblick zum

Mehr

Besonderes Schuldrecht

Besonderes Schuldrecht Besonderes Schuldrecht Begründet von Dr. iur. Hans Brox Bundesverfassungsrichter a. D. em. o. Professor der Rechte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster seit der 25. Auflage fortgeführt von

Mehr

Inhalt. Vorwort... 1. Kapitel 1 Das Konzept eines Vertragsmanagement für Lieferleistungen... 3. Kapitel 2 Art und Umfang der Leistungen...

Inhalt. Vorwort... 1. Kapitel 1 Das Konzept eines Vertragsmanagement für Lieferleistungen... 3. Kapitel 2 Art und Umfang der Leistungen... Vorwort................................................................... 1 Kapitel 1 Das Konzept eines Vertragsmanagement für Lieferleistungen................................. 3 Kapitel 2 Art und Umfang

Mehr

13. Fall - das Mofa Abwandlung

13. Fall - das Mofa Abwandlung 13. Fall - das Mofa F hat Mitleid mit dem H und leiht diesem daher sein altes Mofa im Werte von EUR 200,00 damit dieser eine Sommerreise in den Süden unternehmen kann. Nach drei Wochen on the road hat

Mehr

Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht

Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht 17. Einheit 18.12.2008 Dr. Fabian Jungk Grundsatz / Systematik: Schuldverhältnisse entstehen durch Rechtsgeschäft oder kraft gesetzlicher Anordnung. Die 241 bis 432 BGB

Mehr

1. Nichteintritt des mit der Leistung bezweckten Erfolgs; auch bezeichnet als condictio causa data causa non secuta

1. Nichteintritt des mit der Leistung bezweckten Erfolgs; auch bezeichnet als condictio causa data causa non secuta V. Condicito ob causam finitam, 812 I 2, 1. Alt. BGB 1. Tatbestand der Leistungskondiktion 2. Unterschied zur condictio indebiti : Rechtsgrund bestand zur Zeit der Leistung, wäre aber später ohne Rückwirkung

Mehr

Die missbräuchliche Kündigung. der Miete von Wohnräumen

Die missbräuchliche Kündigung. der Miete von Wohnräumen Die missbräuchliche Kündigung der Miete von Wohnräumen DISSERTATION der Hochschule St. Gallen für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften zur Erlangung der Würde eines Doktors der Rechtswissenschaft

Mehr

Schuldrecht Allgemeiner Teil

Schuldrecht Allgemeiner Teil Schuldrecht Allgemeiner Teil von Prof. Dr. jur. Rolf Schmidt Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 10. Auflage 2015 III Inhaltsverzeichnis 1. Kapitel Einordnung des Schuldrechts und Einführung

Mehr

Vorlesung Schuldrecht Allgemeiner Teil

Vorlesung Schuldrecht Allgemeiner Teil Prof. Dr. Reinhard Bork Vorlesung Schuldrecht Allgemeiner Teil Wintersemester 2004 / 2005 http://www2.jura.uni-hamburg.de/bork Gliederung II 1. Kapitel: Einführung 1: Der Standort des Schuldrechts im BGB

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1. Gegenstand und Anlass der Untersuchung... 17 2. Ziel und Gang der Untersuchung... 19

Inhaltsverzeichnis. 1. Gegenstand und Anlass der Untersuchung... 17 2. Ziel und Gang der Untersuchung... 19 Inhaltsverzeichnis Erstes Kapitel. Einführung...17 1. Gegenstand und Anlass der Untersuchung... 17 2. Ziel und Gang der Untersuchung... 19 Zweites Kapitel. Die Pflichten des Arbeitnehmers aus dem Arbeitsverhältnis...21

Mehr

Verbraucherkreditrecht einschl. Hypothekenkreditrecht

Verbraucherkreditrecht einschl. Hypothekenkreditrecht Verbraucherkreditrecht einschl. Hypothekenkreditrecht 5. Doppelstunde: Zivilrechtliche Prüfungsreihenfolge, Kreditvertrag, Verbraucherschutzvorschriften im Kreditrecht Mittwoch, 18.11.2009, 8:00h 10:00h

Mehr

Im folgenden wird nur ein grober Überblick über die umfangreichen Änderungen gegeben, der zu einer ersten Orientierung dienen kann.

Im folgenden wird nur ein grober Überblick über die umfangreichen Änderungen gegeben, der zu einer ersten Orientierung dienen kann. BGB: Schuldrechtsreformgesetz C.O.X. Mitja Wolf Zum 1.1.2002 ist die wohl größte Reform des BGB seit seiner Einführung zum 1.1.1900 in Kraft getreten. Die Bundesrepublik hatte die Verpflichtung, drei EU-

Mehr

Haftung eines vom Verkäufer beauftragten Kfz-Sachverständigen gegenüber dem Käufer eines Autos aus VSD oder 311 Abs. 3 BGB

Haftung eines vom Verkäufer beauftragten Kfz-Sachverständigen gegenüber dem Käufer eines Autos aus VSD oder 311 Abs. 3 BGB 280 Abs. 1, 311 Abs. 3 BGB, 328 BGB analog Haftung eines vom Verkäufer beauftragten Kfz-Sachverständigen gegenüber dem Käufer eines Autos aus VSD oder 311 Abs. 3 BGB BGH, Urt. v. 12.01.2011 VIII ZR 346/09

Mehr

Grundzüge des Bürgerlichen Rechts

Grundzüge des Bürgerlichen Rechts Michael Jaensch Grundzüge des Bürgerlichen Rechts mit 63 Fällen und Lösungen 2., neu bearbeitete Auflage C.F. Müller VII Inhaltsverzeichnis Vorwort Fallregister Abgekürzt zitierte Literatur V XXI XXIII

Mehr

Die Bürgschaft. Durch den Vertrag wird nur der Bürge verpflichtet, es handelt sich daher um einen einseitig verpflichtenden Vertrag.

Die Bürgschaft. Durch den Vertrag wird nur der Bürge verpflichtet, es handelt sich daher um einen einseitig verpflichtenden Vertrag. Die Bürgschaft Die Bürgschaft ist ein Schuldvertrag, in dem sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten (dem Hauptschuldner) verpflichtet, für die Erfüllung einer Verbindlichkeit des Dritten einzustehen

Mehr

Der Rückerwerb des Eigentums vom nichtberechtigten Veräußerer

Der Rückerwerb des Eigentums vom nichtberechtigten Veräußerer Der Rückerwerb des Eigentums vom nichtberechtigten Veräußerer, LL.M. (Duke) I. Einleitung - Funktion des gutgläubigen Eigentumserwerbs: Interessenausgleich: Rechtsgüterschutz vs. Verkehrsschutz - numerus

Mehr

Basiswissen Ziviles Wirtschaftsrecht

Basiswissen Ziviles Wirtschaftsrecht Basiswissen Ziviles Wirtschaftsrecht Ein Lehrbuch für Wirtschaftswissenschaftler von Prof. Dr. Knut Werner Lange 6., überarbeitete Auflage Basiswissen Ziviles Wirtschaftsrecht Lange schnell und portofrei

Mehr

BGB IV. Gelddarlehen, 488 ff. BGB. Prof. Dr. Monika Schlachter WS 2007/2008

BGB IV. Gelddarlehen, 488 ff. BGB. Prof. Dr. Monika Schlachter WS 2007/2008 BGB IV Gelddarlehen, 488 ff. BGB Prof. Dr. Monika Schlachter WS 2007/2008 Das Gelddarlehen, 488 BGB (1) 1. Pflichten - Zurverfügungstellen eines Geldbetrages - Pflicht zur Rückerstattung eines Betrages

Mehr

Repetitorium Kreditsicherungsrecht 8. Pfandrecht an Rechten, Sicherungsabtretung, Factoring, Zwangsvollstreckung (Donnerstag, 07.05.

Repetitorium Kreditsicherungsrecht 8. Pfandrecht an Rechten, Sicherungsabtretung, Factoring, Zwangsvollstreckung (Donnerstag, 07.05. Repetitorium Kreditsicherungsrecht 8.,,, Zwangsvollstreckung (Donnerstag, 07.05.2014) Prof. Dr. Michael Beurskens, LL.M. (Chicago), LL.M. (Gew. Rechtsschutz), Attorney at Law (New York) Was behandeln wir

Mehr

Lösung zu Fall 14. A) Die Reparatur

Lösung zu Fall 14. A) Die Reparatur Lösung zu Fall 14 A) Die Reparatur I. Anspruch W gegen A aus 631 I 1 1. Abschluss eines Werkvertrags zwischen W und A a) Einigung zwischen W und A über die Reparatur (= Werkleistung i.s.d. 631) (+) b)

Mehr

Hoeren. IT-Vertragsrecht. Weitere Informationen unter www.otto-schmidt.de. Leseprobe zu. Praxis-Lehrbuch

Hoeren. IT-Vertragsrecht. Weitere Informationen unter www.otto-schmidt.de. Leseprobe zu. Praxis-Lehrbuch Weitere Informationen unter www.otto-schmidt.de Leseprobe zu Hoeren IT-Vertragsrecht Praxis-Lehrbuch 2007, Lexikonformat, brosch., ISBN 978-3-504-42049-9 Verlag Dr. Otto Schmidt, Köln www.otto-schmidt.de

Mehr

Rechtliche Aspekte des Cloud Computing

Rechtliche Aspekte des Cloud Computing Rechtliche Aspekte des Cloud Computing Fabian Laucken Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für Informationstechnologierecht Vertragsrecht I Einordnung von Clouddiensten

Mehr

MWV - Aktuelle Fragen der gewerblichen/industriellen Haftpflichtversicherung 2015

MWV - Aktuelle Fragen der gewerblichen/industriellen Haftpflichtversicherung 2015 MWV - Aktuelle Fragen der gewerblichen/industriellen Haftpflichtversicherung 2015 TOP 4.3 Händler, Hersteller, Subunternehmer und Zulieferanten - Haftung und Deckung in der Lieferkette M. Krause, AZ Vers.

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) I Geltungsbereich 1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Ferienwohnungen zur Beherbergung, sowie alle für den Kunden

Mehr

2. Verletzung einer Pflicht aus dem Schuldverhältnis

2. Verletzung einer Pflicht aus dem Schuldverhältnis Ausgangsfall Ansprüche der O gegen M I. Anspruch gemäß 280 I, 241 II BGB O könnte gegen M einen Anspruch auf Schadensersatz in Höhe von 1000 aus 280 I, 241 II BGB haben. 1. Vorliegen eines Schuldverhältnisses

Mehr

Übersicht VerbraucherschutzR

Übersicht VerbraucherschutzR Zivilrecht SchuldR BT Verbraucherrecht Seite 1 von 11 Übersicht VerbraucherschutzR I. Persönlicher Anwendungsbereich 1. Verbrauchereigenschaft gem. 13 BGB (+) soweit keine Zurechnung zu gewerblicher oder

Mehr

Umwandlung Fremdbesitz in Eigenbesitz

Umwandlung Fremdbesitz in Eigenbesitz Zivilrecht - Sachenrecht_ Übersicht Nr. 4 Seite 1 von 12 Examensprobleme EBV Regelungszweck des EBV: Schutz des unverklagten und redlichen Besitzers (Haftungsprivileg) Folge: Ansprüche aus 823 ff. BGB

Mehr

Abkürzungsverzeichnis Vorbemerkungen 1. Erster Teil: Haftpflichtrecht 5

Abkürzungsverzeichnis Vorbemerkungen 1. Erster Teil: Haftpflichtrecht 5 VII Abkürzungsverzeichnis Vorbemerkungen 1 Erster Teil: Haftpflichtrecht 5 A. Haftpflicht nach dem BGB 7 1. Gesetzliche Haftpflicht aus unerlaubten Handlungen (Deliktshaftung) 7 a) Allgemeine Haftpflichtgrundsätze

Mehr

Aktuelle Probleme aus dem Zivilrecht. FernUniversität in Hagen Mastermodul Zivilrecht IV (Prof. Dr. Andreas Bergmann/Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth)

Aktuelle Probleme aus dem Zivilrecht. FernUniversität in Hagen Mastermodul Zivilrecht IV (Prof. Dr. Andreas Bergmann/Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth) Aktuelle Probleme aus dem Zivilrecht FernUniversität in Hagen Mastermodul Zivilrecht IV (Prof. Dr. Andreas Bergmann/Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth) Fall 2: Abschleppen eines unbefugt auf einem Privatparkplatz

Mehr

I. II. I. II. III. IV. I. II. III. I. II. III. IV. I. II. III. IV. V. I. II. III. IV. V. VI. I. II. I. II. III. I. II. I. II. I. II. I. II. III. I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII.

Mehr

1 EINLEITUNG UND ÜBERBLICK...1 A. EINFÜHRUNG...1 B. PROBLEMDARSTELLUNG...3 C. DER POLICENVERKAUF...15. I. Die Entwicklung in Großbritannien...

1 EINLEITUNG UND ÜBERBLICK...1 A. EINFÜHRUNG...1 B. PROBLEMDARSTELLUNG...3 C. DER POLICENVERKAUF...15. I. Die Entwicklung in Großbritannien... Inhaltsverzeichnis 1 EINLEITUNG UND ÜBERBLICK...1 A. EINFÜHRUNG...1 B. PROBLEMDARSTELLUNG...3 I. Die Ausgangssituation: Policenverkauf Warum?...3 1. Finanzielle Notlage...3 2. Bessere Geldanlage...4 3.

Mehr

I. Grundlagen... 17 1. Begriff... 17 2. Arten... 17 a) Ordentliche und außerordentliche

I. Grundlagen... 17 1. Begriff... 17 2. Arten... 17 a) Ordentliche und außerordentliche Inhalt Einführung... 13 Teil 1 Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung A. Kündigung... 17 I. Grundlagen... 17 1. Begriff... 17 2. Arten... 17 a) Ordentliche und außerordentliche Kündigung...

Mehr

Lösungsskizze zu Fall 9. Frage 1

Lösungsskizze zu Fall 9. Frage 1 Lösungsskizze zu Fall 9 Frage 1 Anspruch des P gegen S auf Zinsen für den Zeitraum 1. September bis 30. November I. aus 288 I 1 1 Zu prüfen ist ein Anspruch des P gegen S auf die Zahlung von Verzugszinsen

Mehr

Vorlesung! Wirtschaftsrecht II

Vorlesung! Wirtschaftsrecht II Dr. Stephan Keiler, LL.M. Wirtschaftsrecht II Vorlesung! Wirtschaftsrecht II Stephan Keiler 1 Wirtschaftsrecht II Klausur:! 19.02.2015, 09:30-11:00 HS 24 (Turnsaal) Stephan

Mehr

Zum Honoraranspruch des Arztes bei rechtswidrigem Eingriff

Zum Honoraranspruch des Arztes bei rechtswidrigem Eingriff Zum Honoraranspruch des Arztes bei rechtswidrigem Eingriff anläßlich des Urteils des Bundesverfassungsgerichts v 17.4.2012 1 BvR 3071/10 Beitrag zur 12. Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht

Mehr

Prüfungsschema 823 Abs. 1

Prüfungsschema 823 Abs. 1 - 1 - Prüfungsschema 823 Abs. 1 A) Vorprüfung: Anwendbarkeit des Deliktsrechts (grds. Vorrang der 987 ff., vgl. 993 Abs. 1 a.e.) Wichtig: nur Ansprechen, wenn tatsächlich problematisch! B) Voraussetzungen

Mehr

Aufteiler (Beklagte) Eigentümer

Aufteiler (Beklagte) Eigentümer Aktuelle Rechtsprechung aus dem Miet- und Maklerrecht RA Jürgen Sattler Fall 1: Maklerrecht Angebot zum Kauf Makler (Klägerin) Verkaufsauftrag Mehrfamilienhaus Aufteiler (Beklagte) Absprache: Beklagte

Mehr

Grundkurs Zivilrecht II Sommersemester 2015. Schuldrecht Besonderer Teil

Grundkurs Zivilrecht II Sommersemester 2015. Schuldrecht Besonderer Teil JURISTISCHE FAKULTÄT LEHRSTUHL FÜR BÜRGERLICHES RECHT, INTERNATIONALES PRIVATRECHT UND RECHTSVERGLEICHUNG PROF. DR. STEPHAN LORENZ MITGLIED DES BAYERISCHEN VERFASSUNGSGERICHTSHOFS Grundkurs Zivilrecht

Mehr

Praxis des Mietrechts. I. Sanktionsmöglichkeiten des Vermieters bei vertragswidrigem Gebrauch. 1. Unterlassungsanspruch, 541 BGB (lex speciales

Praxis des Mietrechts. I. Sanktionsmöglichkeiten des Vermieters bei vertragswidrigem Gebrauch. 1. Unterlassungsanspruch, 541 BGB (lex speciales Praxis des Mietrechts I. Sanktionsmöglichkeiten des Vermieters bei vertragswidrigem Gebrauch 1. Unterlassungsanspruch, 541 BGB (lex speciales zu 1004 BGB) auch bei aktivem Tun, z.b. Entfernen eines Hundes

Mehr

I. Vertragsabschluss/Übertragung von Rechten und Pflichten des Käufers

I. Vertragsabschluss/Übertragung von Rechten und Pflichten des Käufers Gebrauchtwagen-Verkaufsbedingungen (Kraftfahrzeuge und Anhänger) Unverbindliche Empfehlung des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. (ZDK) - Stand: 03/2008 I. Vertragsabschluss/Übertragung

Mehr

Neues durch das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz

Neues durch das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz Neues durch das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz Am 01. Januar 2002 ist das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechtes in Kraft getreten, wodurch das Bürgerliche Gesetzbuch weitreichende Änderung erfahren

Mehr

A. Schuldner... 22 B. Gläubiger... 22 1. Insolvenzgläubiger... 22

A. Schuldner... 22 B. Gläubiger... 22 1. Insolvenzgläubiger... 22 Vorwort... 5 Literaturverzeichnis... 17 1 Einführung... 21 2 Die Beteiligten in der Insolvenz... 22 A. Schuldner... 22 B. Gläubiger... 22 I. Insolvenzgläubiger... 22 1. Insolvenzgläubiger... 22 2. Nachrangige

Mehr

1. Auf eine Buchungsanfrage des Gastes hin kommt mit entsprechender Buchungsbestätigung des Hotels ein Vertrag zustande.

1. Auf eine Buchungsanfrage des Gastes hin kommt mit entsprechender Buchungsbestätigung des Hotels ein Vertrag zustande. AGB Arena Stadthotels GmbH, Frankfurt/M. Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hotelaufnahmevertrag I. Geltungsbereich 1. Diese Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB ) gelten für Hotelaufnahme Verträge

Mehr

Erläuterungen zum Lehrplan ALLGEMEINE WIRTSCHAFTSLEHRE, Jgst. 11 (Rechtsstand 30. Juni 2010) Seite 1

Erläuterungen zum Lehrplan ALLGEMEINE WIRTSCHAFTSLEHRE, Jgst. 11 (Rechtsstand 30. Juni 2010) Seite 1 Erläuterungen zum Lehrplan ALLGEMEINE WIRTSCHAFTSLEHRE, Jgst. 11 (Rechtsstand 30. Juni 2010) Seite 1 Lerngebiet 5 Grundzüge des Schuld- und Sachenrechts 20 Stunden LERNZIEL Die Schüler lernen, Rechtsgeschäfte

Mehr

Verbraucherkreditrecht Verbundgeschäfte

Verbraucherkreditrecht Verbundgeschäfte Verbraucherkreditrecht Verbundgeschäfte Dr. Claire Feldhusen Charts Nr. 4 1 1. Modifikation des Widerrufsrecht bei Verbundgeschäften ( 358 Abs. 1 BGB) Hat der Verbraucher seine auf den Abschluss eines

Mehr

Wichtige Sondervorschriften des Verbraucher- bzw. Handelsrechts

Wichtige Sondervorschriften des Verbraucher- bzw. Handelsrechts Wichtige Sondervorschriften des Verbraucher- bzw. Handelsrechts Professor Dr. Christian Wolf PROZEDURALE REGELUNG ALLGEMEINES ZIVILRECHT VERBRAUCHERRECHT HANDELSRECHT Bindung an den Vertragsschluss Bei

Mehr

Die rechtsgeschäftliche Haftung für den Accountmissbrauch im Internet

Die rechtsgeschäftliche Haftung für den Accountmissbrauch im Internet Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes 5715 Die rechtsgeschäftliche Haftung für den Accountmissbrauch im Internet Bearbeitet von Matthias

Mehr

Die Gleichbehandlung der Gesellschafter

Die Gleichbehandlung der Gesellschafter Die Gleichbehandlung der Gesellschafter Aus vielen Vorschriften des Gesellschaftsrechts folgt, dass die Gesellschafter gleich zu behandeln sind, sofern im Gesellschaftsvertrag nichts anderes vorgesehen

Mehr

Finanzdienstleistungsrecht Kreditsicherungsrecht I

Finanzdienstleistungsrecht Kreditsicherungsrecht I Finanzdienstleistungsrecht Kreditsicherungsrecht I Dr. Claire Reifner 1 Sicherheiten rechtliche Funktion positive Funktion Verwertungs- und Vollstreckungsfunktion außerhalb der Insolvenz Aussonderungs-

Mehr

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 28 Mietvertrag: Besonderheiten bei Wohnraummiete

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 28 Mietvertrag: Besonderheiten bei Wohnraummiete Schuldrecht I (sschuldverhältnisse) 28 Mietvertrag: Besonderheiten bei Wohnraummiete Prof. Dr. Michael Beurskens, LL.M. (Gew. Rechtsschutz), LL.M. (University of Chicago), Attorney at Law (New York) Was

Mehr

DIE BERUFSHAFTPFLICHT- VERSICHERUNG DES ARCHITEKTEN

DIE BERUFSHAFTPFLICHT- VERSICHERUNG DES ARCHITEKTEN Dr. Frank-Hartmut Vogelsang DIE BERUFSHAFTPFLICHT- VERSICHERUNG DES ARCHITEKTEN DECKUNGSSUMMENBE SCHRANKUNGEN UND RISIKOAUSSCHLUSSE PETER LANG Europaischer Verlag der Wissenschaften INHALTSVERZEICHNIS

Mehr

Repetitorium Vertragliches Schuldrecht am 15.01.2010: Die Kündigung von. Prof. Dr. Thomas Rüfner

Repetitorium Vertragliches Schuldrecht am 15.01.2010: Die Kündigung von. Prof. Dr. Thomas Rüfner Repetitorium Vertragliches Schuldrecht am 15.01.2010: Die Kündigung von Dauerschuldverhältnissen Prof. Dr. Thomas Rüfner Materialien im Internet: http://ius-romanum.uni-trier.de/index.php?id=30914 Übersicht:

Mehr

Klausurenkurs ZR. SS 2013 Klausur vom 22.05.2013

Klausurenkurs ZR. SS 2013 Klausur vom 22.05.2013 Klausurenkurs ZR SS 2013 Klausur vom 22.05.2013 Richter am OLG Koblenz a.d. Fachbereich Rechtswissenschaft Statistik 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 - - 12 18 10 6 5 11 5 6 4 1-13 14 15 1 1 1 Durchschnitt:

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Hotelzimmer im Landhaus Alte Scheune

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Hotelzimmer im Landhaus Alte Scheune Allgemeine Geschäftsbedingungen für Hotelzimmer im Landhaus Alte Scheune 1. Geltungsbereich a) Die Hotel-AGB gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Hotelzimmern, zur Beherbergung und Tagung

Mehr

Eckehardt Maier-Sieg. Der Folgeschaden

Eckehardt Maier-Sieg. Der Folgeschaden Eckehardt Maier-Sieg Der Folgeschaden Haftung und Haftpflichtversicherungsschutz im Rahmen der Allgemeinen Haftpflichtversicherung Verlag Dr. Kovac Gliederung Seite Vorwort 1 Einfuhrung 3 I. Zum Verhältnis

Mehr

167 PROF. DR. REINHARD WELTER UNIVERSITÄT LEIPZIG

167 PROF. DR. REINHARD WELTER UNIVERSITÄT LEIPZIG - 167 - Repetitorium BGB V Kreditsicherheiten 7. Fälle zur Sicherungszession a) Fall: Vielfältige Einwendungen Thema: Schuldnerschutz bei der Sicherungsabtretung 688 Die Bank X hat dem Händler V einen

Mehr

Zum Überblick: Lorenz/Riehm, JuS Lern CD Zivilrecht I Rn. 382 ff (Gewährleistung im Werkvertrag)

Zum Überblick: Lorenz/Riehm, JuS Lern CD Zivilrecht I Rn. 382 ff (Gewährleistung im Werkvertrag) Prof. Dr. Stephan Lorenz Vorlesung ADas neue Schuldrecht in Anspruchsgrundlagen@ Übungsfall 14: "Backup" (Abgrenzung Kaufvertrag/Werkvertrag/Werklieferungsvertrag, Mangelfolgeschäden beim Werkvertrag,

Mehr

Miete. Kommentar. Hubert Blank. Dr. Ulf P. Börstinghaus. Von. Richter am Landgericht a.d. und. Richter am Amtsgericht

Miete. Kommentar. Hubert Blank. Dr. Ulf P. Börstinghaus. Von. Richter am Landgericht a.d. und. Richter am Amtsgericht Miete Kommentar Von Hubert Blank Richter am Landgericht a.d. und Dr. Ulf P. Börstinghaus Richter am Amtsgericht 4., völlig neubearbeitete Auflage 2014 Es haben bearbeitet: Blank.........................

Mehr

Inhalt. Abkürzungsverzeichnis

Inhalt. Abkürzungsverzeichnis Inhalt Abkürzungsverzeichnis XIII I. Einleitung 1 II. Das Haftpflichtverhältnis 3 1. Planungsfehler 4 a) Erfolgshaftung 4 b) Planungstiefe 4 c) Bodengutachten 4 d) Beurteilungszeitpunkt 5 e) Einzelfälle

Mehr

ALPMANN SCHMIDT. Aufbauschemata Zivilrecht / ZPO

ALPMANN SCHMIDT. Aufbauschemata Zivilrecht / ZPO ALPMANN SCHMIDT Aufbauschemata Zivilrecht / ZPO 12. Auflage 2013 Aufbauschemata Zivilrecht / ZPO BGB Allgemeiner Teil Schuldrecht Sachenrecht Familienrecht Erbrecht Handelsrecht Gesellschaftsrecht Zivilprozessrecht

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Online-Shop B2B) 1 Geltungsbereich und Anbieter

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Online-Shop B2B) 1 Geltungsbereich und Anbieter Allgemeine Geschäftsbedingungen (Online-Shop B2B) 1 Geltungsbereich und Anbieter (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen, die Sie bei dem Online-Shop der, Geschäftsführer:,

Mehr

Kreditsicherungsrecht, Universität Bonn SS 2013, Prof. Dr. Moritz Brinkmann

Kreditsicherungsrecht, Universität Bonn SS 2013, Prof. Dr. Moritz Brinkmann Wiederholungsfragen Worin besteht die ökonomische Funktion einer Kreditsicherheit? Wie verwirklicht sich diese Funktion bei Personalsicherheiten und wie bei Sicherheiten an Gegenständen? Eine praktische

Mehr

IV. Deckungsausschlüsse... 31 V. Obliegenheiten... 32 VI. Folgen von Obliegenheitsverletzungen... 33 VII. Selbstbeteiligung... 35 1.

IV. Deckungsausschlüsse... 31 V. Obliegenheiten... 32 VI. Folgen von Obliegenheitsverletzungen... 33 VII. Selbstbeteiligung... 35 1. Inhalt Lernziel... 11 A. Einleitung: Die Versicherungen in Transport und Logistik... 13 B. Die Verkehrshaftungsversicherung... 17 I. Begriff: Deckung für Spediteur, Frachtführer, Lagerhalter... 17 II.

Mehr

Der Unternehmenskauf nach der Schuldrechtsreform

Der Unternehmenskauf nach der Schuldrechtsreform 5'! Rechtsanwalt Dr. Udo A. Zietsch, Frankfurt am Main Partnerschaft Büsing, Müffelmann & Theye Info: www.bmt-law.de Wiesenau 27-29 Tel.: ++49-(0)69-172324-0 Mobil: ++49-(0)69-3269755,+ ()* &' "#$ % (0/

Mehr

Carolina Oberhem. Vertrags- und Haftungsfragen beim Vertrieb von Open-Source-Software. Verlag Dr. Kovac

Carolina Oberhem. Vertrags- und Haftungsfragen beim Vertrieb von Open-Source-Software. Verlag Dr. Kovac Carolina Oberhem Vertrags- und Haftungsfragen beim Vertrieb von Open-Source-Software Verlag Dr. Kovac Hamburg 2008 VII INHALTSVERZEICHNIS LITERATURVERZEICHNIS EINLEITUNG 1 KAPITEL 1: TECHNISCHE GRUNDLAGEN

Mehr

Recht und Technik. Dipl.-Jur. Theresa Schilling. Sommersemester 2014 Kurzfälle zum Gewährleistungsrecht

Recht und Technik. Dipl.-Jur. Theresa Schilling. Sommersemester 2014 Kurzfälle zum Gewährleistungsrecht Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Lehrstuhl für Zivilrecht, Wirtschaftsrecht, Geistiges Eigentum Prof. Dr. Michael Hassemer Recht und Technik Sommersemester 2014 Kurzfälle zum Gewährleistungsrecht

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Mieten und Vermieten von Verlinkungen anderer Webseiten I. Gegenstand dieses Vertrages 1. André Oehler, An der Hölle 38 / 2 / 4, 1100 Wien, Österreich (Steuernummer:

Mehr

Das Pfandrecht. Zweck des Pfandrechts. Grundlegendes. A) Pfandrecht an beweglichen Sachen. B) Pfandrecht an Rechten 4

Das Pfandrecht. Zweck des Pfandrechts. Grundlegendes. A) Pfandrecht an beweglichen Sachen. B) Pfandrecht an Rechten 4 Zweck des s Das Realkredit Bei Zwangsvollstreckung: 805 ZPO (Vorzugsweise Befriedigung) Vorlesung Sachenrecht 4.7.2012 Friedrich Benjamin Schneider, Ass.Jur. LL.M. Humboldt-Universität zu Berlin Lehrstuhl

Mehr

Supportbedingungen icas Software

Supportbedingungen icas Software Supportbedingungen icas Software flexible archiving iternity GmbH Bötzinger Straße 60 79111 Freiburg Germany fon +49 761-590 34-810 fax +49 761-590 34-859 sales@iternity.com www.iternity.com Support-Hotline:

Mehr

Vorzeitige Beendigung von Darlehensverträgen

Vorzeitige Beendigung von Darlehensverträgen Vorzeitige Beendigung von Darlehensverträgen Begründung und Berechnung von Vorfälligkeitsentschädigung und Nichtabnahmeentschädigung aus juristischer und finanzmathematischer Sicht von Dr. Patrick Rösler,

Mehr

Finanzierungsleasing zielt darauf ab, dem LN die Sache für deren voraussichtliche Lebensdauer zu überlassen (Vollamortisationsleasing)

Finanzierungsleasing zielt darauf ab, dem LN die Sache für deren voraussichtliche Lebensdauer zu überlassen (Vollamortisationsleasing) Fall 36: "Schuldbeitritt und Verbraucherkredit" (nach BGHZ 133, 71) Mangels eigenen Kapitals schließt die G-GmbH, vertreten durch ihre Mehrheitsgesellschafterin und Alleingeschäftsführerin B, am 28.8.1997

Mehr