Reputational Risk Management der WestLB AG. Rainer Sprengel, OpRisk Forum Köln, 10. Mai 2012

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2 Bausteine RepRisk Strategie / Framework (Fokus: Transaktionsbezogen / Intern. Projektfinanzierung / Innovatives Kapitalmarktgeschäft / ) Instrumente Aktionen Reporting RepRisk Prozess (Kredit/ Handel/ Outs.) RepRisk Survey Analysen / Auflagen Kreditanalyse (2. Votum) Kreditkomitee RepRisk Faktoren / Checkliste RepRisk Tool (Rep Risk Indikator) Tracking von Auflagen Global Risk Committee OpRisk Foren Quantifizierung / Risikotoleranz Kultur Keine Quantifizierung (Abdeckung über qualitative Prozesse) RepRisk Bewusstsein : Meet & Learn, Trainings, 2

3 , Entscheidungsprozeß I Global Risk Committee Global Risk Committee oder Kreditkomitee 6 Reporting Nachhaltigkeitsmanagement Reputational Risk Management Im Eskalationsfall Meldepflicht und Mitarbeit im RepRisk Prozess Compliance Kommunikation Kooperation und - bei Bedarf - RepRisk Meldung 1 2 Marktbereiche (Kunden /Produkte) Marktfolgebereiche

4 , Entscheidungsprozeß II Identifikation von Reputationsrisiken 1 2 Generell müssen alle kunden- und produktbetreuenden Bereiche im In- und Ausland Reputationsrisiken im Finanzierungsprozess berücksichtigen und ggf. die Einheit (RRM) einschalten. Auch nachgelagerte Bereiche, wie z.b. der GB Credit Analysis & Decision, können den RepRisk Prozess auslösen. Wenn Zweifel an der Reputation eines Kunden oder eines Geschäftes bestehen, ist eine genauere Beurteilung der Risiken durch die Marktseite notwendig. Dazu steht eine Checkliste für die Beurteilung von Reputationsrisiken zur Verfügung. Der Fall wird an die Einheit RRM weitergeleitet. Dazu sind die zugrunde liegenden Risikotreiber detailliert darzulegen und entsprechendes Recherchematerial beizulegen. Prozessinitiierung Die Einheit RRM entscheidet in Abstimmung mit den jeweiligen RepRisk Spezialistenbereichen und den Kunden- & Produktbereichen über den Start des RepRisk Prozesses. Die Einheit RRM initiiert daraufhin die RepRisk Analyse des Geschäftsvorfalls bei den zentralen Ansprechpartnern der involvierten RepRisk Spezialistenbereiche. Die generell einzubindenden Spezialistenbereiche sind: Compliance, Sustainability Management, Kommunikation. Bei Bedarf können weitere Bereiche einbezogen werden. Zusammenfassung der Stellungnahmen & Votum Basierend auf den Stellungnahmen der o.g. Spezialistenbereiche und der eigenen RRM-Stellungnahme erstellt RRM ein RepRisk Votum. Folgende Votierungen sind möglich: Zustimmung, Zustimmung mit Auflagen, Ablehnung. Eskalation / RepRisk Entscheidung Teil des 2. Votums 6 Bei einer Ablehnung kann der Fall zur Eskalation an das Kreditkomitee/ Global Risk Committee weitergegeben werden. Die zusammengefasste RRM-Entscheidung, inklusive Auflagen zur Mitigierung von RepRisiken sowie wesentliche RepRisk-Aspekte, wird vom GB Credit Analysis & Decision (CAD) für das 2nd Vote übernommen. Die RepRisk-Fälle inkl. Auflagen sind in einer Datenbank erfasst, Auflagen werden regelmäßig durch RRM nachverfolgt.

5 Reputational Risk Survey, Konzept und Komponenten Übersicht RepRisk Survey Komponente Definition/ Zielsetzung Erhebungsverfahren 1 Issue-Management Identifikation von Risikoereignissen, die eine materiell negative Wirkung auf die Reputation der WestLB hatten oder haben können. Frühwarnfunktion, Risikovermeidung, Nutzung von Chancen Identifikation und Einschätzung von Risikotreibern in den RepRisk Organisationseinheiten. 2 Self Assessment Erstellung Risikolandkarte, Ableitung präventiver Strukturiertes Interview mit Erfassung identifizierter Issues (zu 1) sowie (zu 2) Einschätzung Risikopotenziale in den OEs (Basis:Risikofaktorliste, Methodik OpRisk Assessment) Reputation- Assessment Maßnahmen. Einschätzung zur aktuellen WestLB-Reputation als Ergänzung zu 1 und 2. Ableitung von Trendaussagen und ggf. Handlungsempfehlungen pro Stakeholder-Gruppe. Medienresonanz- und Reputationsanalyse ("ECO Fact RepRisk Tool" sowie "WestLB Cockpit" - Analyse des FAZ-Instituts, Aufbereitung aus bereits vorhandenen Informationen durch Konzernkommunikation)

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