CONTENT PAPER OF THE MODULE. Management Informationssysteme und Risikomanagement

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1 Erasmus Multilateral Projects Virtual campuses Reference Number of the Project: LLP HU-ERASMUS-EVC Title of the Project: Virtual campus for SMEs in a multicultural milieu ( SMEdigcamp ) This publication [communication] reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein. CONTENT PAPER OF THE MODULE Management Informationssysteme und Risikomanagement Vorsitzender der Arbeitsgruppe : Bernard QUINIO (FR) Mitglieder der Arbeitsgruppe: András JÁNOSA(HU) János IVANYOS (HU) Jay MITRA (UK) Gunnar PRAUSE (DE) Inhalt: Dieses Modul umfasst zweit Teile: Informationssysteme und Risk-Management. Der Teil Informationssysteme vermittelt grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit Informationssystemen für Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU), Der Teil Risk-Management vermittelt grundlegende Fähigkeiten in der Anwendung von Risk-Management-Prinzipien und Methoden in KMU. Durch den Kurs vermitteltes Wissen: Management-Informationssysteme Management von Informationssytemen in KMU Projektierung von Informationssystemen Anwendung von Sicherheitsrichtlinien in KMU Risk Management Anwendung von Risk-Management-Prinzipien und Methoden Definition von Zielen, Risikobereitschaft und Risikotoleranz Bewertung von Risiken und Definition von Reaktionen Integration interner Steuerungssystem in das Risk-Management Bewertung der Effektivität des Risk-Managements und der Steuerungssysteme

2 Vorraussetzungen: Management Information System Gute Kenntnisse im Umgang mit Computern, Internet und Büroanwendungen. Nutzung von Tabellenkalkulation, Datenbanken und dem Internet für Managementaufgaben. Erstellung von Tabellenkalkulationen für Finanz- und Budgetierungsaufgaben. Risk-Management Strategisches Management Finanzmanagement Organisationsmanagement Prozessbewertung Arbeitsmethoden: In jedem Kapitel werden die Grundprinzipien anhand von Beispielen dargestellt. Relevante Inhalte aus dem Internet werden präsentiert um die Anwendung der vorgestellten Prinzipien in der Realität zu zeigen. Im Dialog werden Fragen und Übungen durchgeführt, um die Anwendung der Methoden im praktischen Einsatz zu üben. Bewertung: Die Bewertung erfolgt in zwei Stufen: Tests überprüfen das gelernte Wissen, Fallbeispiele (Case-Studies) überprüfen Fähigkeit, das gelernte praktisch Anzuwenden. Struktur der Module: Managementinformationssysteme (2 ECTS) 1. Organisation und Steuerung von Informationssystemen in KMU. 2. Anwendung von Informationssystemen in KMU. 3. Projektmanagement 5. Sicherheit und Steuerung von Informationssystemen. Risk-Management (2 ECTS) 1. Ziele und Bedeutung des Risk-Managements 2. Fundamentale Konzepte des Risk-Managements 3. Erreichung unternehmensweiter Ziele 4. Komponenten des Risk-Managements 5. Bewertung der Risk-Management-Kapazitäten Empfohlene Literatur: Französischsprachig: Encyclopédie des Systèmes d Information, Editions Vuibert coordonné par J. AKOKA et I. Commyn Wattiau, 2007 Marciniak et Rowe (2005) Systèmes d'information, Dynamique et Organisation, Economica, 2005, seconde édition Quinio et lecoeur (2003)«Projet de Système d'information : Une démarche et des outils pour le chef de projet» Alain Lecoeur et Bernard Quinio (Vuibert, Paris 2003). «Manuel de gestion d entreprise», trois chapitres sur les Systèmes d Information, ouvrage collectif coordonné par l AUPELF (2004).

3 Englischsprachig: Laudon Laudon (2006) Management Information Systems, 9/e, Pearson prentice hall Turban Aronson Liang Sharda (2007) Decision Support and Business Intelligence Systems, Prentice Hall Pickford (2001) Mastering Risk, Volume 1: Concepts & Volume 2: Applications, Prentice Hall 2001 Deutschsprachig: Hansen Neumann(2001) Wirtschaftsinformatik 1 + 2, UTB Verlag Schuppenhauer(2007) GoDV-Handbuch, Grundsätze ordnungsgemäßer DV-Verarbeitung und DV-Revision, Beck Verlag Detaillierte Inhaltsangabe: MANAGEMENT-INFORMATIONSSYSTEME (2 ECTS) Kapitel 1 Organisation und Betrieb von Informationssystemen in KMU Detailwissen über Informationssystem-Konzepte Organisation von Informationssystemen in KMU Management von Outsourcing-Projekten mittels Informationssystemen Management von Service-Providern für KMU Definition und Schlüsselaufgaben von IS Informationen für das Management und IS Hauptthemen für KMU Organisation von IS in Unternehmen Budgetierung von IS Outsourcing-Management für IS Charakterisierung von IS-Providern IS-Aktivitäten und Outsourcing Management von Service-Providern IS Governance in KMU: Regeln und Werkzeuge Chapter 2 Anwendung von IS in KMU Fachwissen über die Haupt-IS-Anwendungen in KMU. Für jede Anwendung: Schlüsselfaktoren Für jede Anwendung: Produkte und Editoren (Die Nutzung der Applikationen ist nicht Inhalt dieses Kapitels)

4 Technische Infrastruktur von IS in KMU Infrastruktur aus technischer Sicht Einordnung und Kategorisierung von Applikationen Offene Software vs. Proprietäre Lösungen Standardapplikationen vs. Einzelentwicklungen IS als Entscheidungsunterstützungssysteme Executive Information Systems (EIS) Expertensysteme Wissensmanagement Business Intelligence Datenanalyse und Data-Mining Hauptanwendungen von IS Customer Relationship Management (CRM) E-business und Internet Supply Chain Management (SCM) IS-Applikationen zur Unternehmensintegration Intern: Enterprise Resource Planning (ERP) Extern: Electronic Data Interchange (EDI) E-Business Chapter 3 Projektmanagement Management von IS-Projekten Anwendung von Management-Tools (Risikoanalyse wird im Abschnitt Risk Management separat behandelt) Hauptkonzepte des Projektmanagements Projektdefinition Präzisierung der Projektziele: Warum und wo? Festlegen des Lösungsweges: Wie? Bestimmen der Ressourcen: Wer und womit? Projektplanung Projektmanagement Projektsteuerung Projektmanagement Planung (Pert and Gantt) Kostenkontrolle Change Management und Humanfaktoren Umsetzung und Anwendung

5 Chapter 4 Sicherheit und Steuerung von IS Anwendung von Sicherheitsrichtlinien und Tools in KMU Auffinden von Informationen und Hinweisen bezüglich Sicherheit Sicherheitsregeln: Hard, Soft und Organisation Sicherheitsrelevante Humanfaktoren Interne und Externe Angriffe Rechtsfragen der IT-Sicherheit Sicherung und Wiederherstellung (Backup & Restore) Sicherstellung des Betriebs Anwendung von COBIT Anwendung von ITIL RISIKOMANAGEMENT 1. Warum ist Wissen über Risikomanagement wichtig? Risikobereitschaft und Strategie ausrichten Entwicklung alternativer Strategien, Setzen damit verbundener Ziele und Entwicklung von Mechanismen, um Risiken zu managen. Besser auf Risiken reagieren Risikomanagement bietet einen Handlungsrahmen, um Risiko-Antworten zu identifizieren und zu selektieren Risiko-Vermeidung, Risiko- Abschwächung, Risiko-Verteilung und Risiko-Akzeptanz. Unsicherheiten, Überraschungen und Verluste reduzieren Akteure haben bessere Möglichkeiten, um Ereignisse zu identifizieren und darauf zu reagieren. Unternehmensübergreifende Risiken identifizieren und managen Jedes Unternehmen ist Risiken ausgesetzt, die verschiedene Unternehmensbereiche betreffen. Risikomanagement erleichtert es, effektiv mit Wechselbeziehungen umzugehen und auf multiple Risiken zu reagieren. Gelegenheiten ergreifen Die Berücksichtigung einer Vielzahl von Ereignissen versetzt das Management in die Lage, Chancen früh zu erkennen und aktiv zu realisieren. Verbesserte Kapitalentwicklung Verlässliche Risikoinformationen erlauben es dem Management, den Kapitalbedarf verlässlich zu bewerten und den Kapitaleinsatz zu optimieren. 2. Grundkonzepte des Risikomanagements Risikomanagement als permanenter Prozess Wird durch Mitarbeiter in allen Positionen einer Organisation beeinflusst Anwendung in der Strategieentwicklung Unternehmensweite Anwendung unter Berücksichtigung von Unternehmensstruktur und hierarchie

6 Entwickelt, um potenzielle Risiken zu identifizieren, die sofern sie eintreten die Organisationseinheit betreffen und um Risiken entsprechend der jeweiligen Risikobereitschaft zu managen. Risikomanagement liefert sichere Informationen, um Management und Vorstand begründete Entscheidungen zu ermöglichen. Ausgelegt, um Ziele in ein oder mehreren separaten, aber miteinander verknüpften Kategorien zu erreichen. 3. Erreichen von Zielen Strategisch Übergeordnete Ziele in Übereinstimmung mit dem Unternehmenszweck Operativ effektive und effiziente Ressourcennutzung Berichtend Zuverlässigkeit des Reporting Kontrollierend Einhaltung von Gesetzen und Bestimmungen. 4. Komponenten des Risikomanagements Internal Environment Das Internal Environment umfasst die unternehmensinterne Organisation und bildet die Grundlage dafür, wie Risiken wahrgenommen werden und wie auf Risiken reagiert wird. Dies umfasst die Risikomanagement-Philosophie, die Risikobereitschaft, Integrität und Ethische Werte sowie das Umfeld, indem sie angewendet werden. Objective Setting Bevor Einflüsse identifiziert werden können, müssen zunächst Ziele definiert werden. Das Risikomanagement sorgt dafür, dass das Management einen Zielfindungsprozess durchläuft und die Ziele in Einklang mit dem Unternehmensziel sowie der Risikobereitschaft stehen. Event Identification Ziele werden durch interne und externe Ereignisse beeinflusst. Diese Ereignisse müssen identifiziert und anschließend in Risiken und Chancen unterschieden werden. Erkannte Chancen müssen durch Rückmeldung in den Entscheidungsprozess aufgenommen werden. Risikobewertung Risiken werden auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeit und Auswirkung analysiert. Dies bildet die Grundlage für die Strategie, wie ein Risiko zu behandeln ist. Risk Response Das Management definiert die Reaktion auf ein Risiko Vermeiden, Akzeptieren, Reduzieren oder Verteilen und entwickelt ein Handlungskonzept in Übereinstimmung mit der Risikobereitschaft und Risikotoleranz der Organisation. Control Activities Strategien und Abläufe werden entwickelt und umgesetzt, um effektive und effiziente Reaktionen auf Risiken zu ermöglichen. Information und Kommunikation Relevante Informationen sind zu identifizieren, aufzunehmen und weiterzuleiten. Effektive Kommunikation erfolgt dabei sowohl horizontal als auch vertikal, formell und informell. Monitoring Die Gesamtheit des Risikomanagements eines Unternehmens wird überwacht, um notwendige Veränderungen vornehmen zu können. Dies kann während Managementaktivitäten, als separate Evaluierung oder in kombinierter Form erfolgen. 5. Bewertung der Risikomanagement Kapazität COSO Framework als Referenzmodell Abbildung von Zielen auf Kapazitätsebenen Assurance engagement

7 Consulting engagement Während des Kurses vermitteltes Wissen: Wie werden Risikomanagement Prinzipien und Methoden eingesetzt? Wie werden Ziele, Risikobereitschaft und Risikotoleranz definiert? Wie sind Risiken einzuschätzen und Reaktionen zu definieren? Wie ist das Unternehmenscontrolling in das Risikomanagement eingebunden? Wie ist die Effektivität des Risikomanagements und Controllings zu bewerten? Welche Fertigkeiten werden trainiert: Strategisches Management Finanzmanagement Organisationsmanagement Prozessbewertung

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