Die inneren Geschlechtsorgane der Frau Die inneren Geschlechtsorgane der Frau sind im Körper. Ganz unten im Bauch (= Unterleib) sind:

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1 Die inneren Geschlechtsorgane der Frau Die inneren Geschlechtsorgane der Frau sind im Körper. Ganz unten im Bauch (= Unterleib) sind: n die Gebärmutter n zwei Eierstöcke n zwei Eileiter n die Scheide. In den Eierstöcken sind viele Eizellen. In jedem Zyklus kommt eine Eizelle aus dem Eierstock heraus in den Eileiter. Durch den Eileiter schwimmt die Eizelle bis zur Gebärmutter. Den Moment, wenn die Eizelle aus dem Eierstock herauskommt und in den Eileiter hineinkommt, nennt man Eisprung. In der Zeit, in der die Frau ihren Eisprung hat, kann sie schwanger werden. Jeder Eierstock ist ungefähr so groß wie eine Erdbeere. Die Gebärmutter ist so groß wie eine Birne. In der Gebärmutter wächst das Baby. Dann wird die Gebärmutter viel größer. Durch die Scheide kommt das Baby auf die Welt. Ein anderes Wort für Scheide ist Vagina. Deshalb sagt man auch Vaginalsex, wenn der Penis in der Scheide ist. Die Scheide ist dehnbar. Sie ist unterschiedlich lang. Am Ende der Scheide kann man den Gebärmuttermund fühlen. Er hat eine kleine Öffnung. Zyklus was ist das? Zyklus heißt, dass etwas immer wieder passiert. Zum Beispiel sind Tag und Nacht ein Zyklus. Tag und Nacht kommen immer wieder: Tag, Nacht, Tag, Nacht, Tag, Nacht. Bei der Frau ist es: Menstruation, Eisprung, Menstruation, Eisprung immer wieder. Jeder Zyklus bei der Frau hat einen Anfang und ein Ende. Ein Zyklus fängt am ersten Tag der Menstruation an. Er dauert ungefähr 25 bis 32 Tage. Das ist unterschiedlich. Nach 25 bis 32 Tagen kommt wieder eine neue Menstruation. An diesem Tag fängt der neue, der nächste Zyklus an. Der Eisprung ist 14 Tage vor der Menstruation. Aber die Frau weiß niemals genau, wann die Menstruation kommt. Deshalb weiß sie auch niemals genau, wann ihr Eisprung ist und wann sie schwanger werden kann.

2 Überschrift Körper: Frau Innere Geschlechtsorgane Körper: Frau Innere Geschlechtsorgane 1.1.1

3 1.1.2 Körper: Frau Befruchtung Wie wird eine Frau schwanger? In jedem Zyklus hat die Frau einmal einen Eisprung (manchmal auch öfter). In dieser Zeit kann die Frau schwanger werden. Wenn eine Frau mit einem Mann Vaginalsex ohne Kondom oder Frauenkondom hat, kommen viele Samenzellen (= Spermien) in die Scheide. Von der Scheide schwimmen die Samenzellen durch den Gebärmuttermund in die Gebärmutter und dann weiter in die Eileiter. In der Zeit, in der die Frau ihren Eisprung hat, können die Samenzellen im Eileiter die Eizelle treffen. Wenn sich Samenzellen und Eizelle treffen, kann eine Samenzelle in die Eizelle hineinkommen. Nur wenn das passiert, kann die Frau schwanger werden. Wenn eine Samenzelle in die Eizelle hineinkommt, dann nennt man das Befruchtung. Die Eizelle wird befruchtet. Körper: Frau Befruchtung 1.1.2

4 1.1.2 Überschrift Körper: Frau Befruchtung Körper: Frau Befruchtung 1.1.2

5 Test Überschrift Körper: Frau Schwangerschaft Wie wird eine Frau schwanger? Nach der Befruchtung kommt die befruchtete Eizelle durch den Eileiter bis in die Gebärmutter. Dort bleibt sie. Das nennt man Einnistung, die befruchtete Eizelle nistet sich ein. Die Frau ist schwanger. Die Gebärmutter ist wie ein Nest. In der Gebärmutter ist die Gebärmutterschleimhaut, in der die befruchtete Eizelle alles findet, was sie braucht: Wärme, Schutz und Nahrung. In der Gebärmutter wächst aus der befruchteten Eizelle das Baby. Körper: Frau Schwangerschaft 1.1.3

6 1.1.3 Überschrift Körper: Frau Schwangerschaft Körper: Frau Schwangerschaft 1.1.3

7 1.1.4 Körper: Frau Menstruation Warum kommt die Menstruation? Die Gebärmutter bereitet sich in jedem Zyklus auf ein Baby vor. Sie macht ein Nest für das Baby. Dazu wächst in der Gebärmutter die Gebärmutterschleimhaut, sie ist dick und voller Nahrung. Dieses Nest wird in jedem Zyklus neu gemacht. Wenn die Eizelle nicht befruchtet ist, braucht die Gebärmutter das Nest nicht mehr. Dann wird geputzt : die dicke Schleimhaut kommt heraus. Aus der Scheide der Frau kommen Blut und Schleimhaut. Das ist die Menstruation. Menopause was ist das? Menopause heißt die letzte Menstruation einer Frau. Viele Frauen haben ihre Menopause mit Ende 40 oder Anfang 50 Jahren. Auch wenn die Frau denkt, dass die Menstruationen zu Ende sind, kann noch ein Eisprung kommen. Die Frau sollte bis 51 Jahre aufpassen, dass sie nicht schwanger wird. Am besten spricht die Frau mit ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt. Wenn die alte Schleimhaut weg ist, fängt die Gebärmutter an, wieder langsam ein neues Nest zu machen. Kommt wieder keine befruchtete Eizelle, dann kommt wieder die Menstruation. So geht es immer weiter bis zur Menopause. Körper: Frau Menstruation 1.1.4

8 1.1.4 Überschrift Körper: Frau Menstruation Körper: Frau Menstruation 1.1.4

9 Test Körper: Mann Äußere Geschlechtsorgane Die äußeren Geschlechtsorgane des Mannes Der Mann hat Geschlechtsorgane draußen und im Körper drinnen. Geschlechtsorgane, die man draußen sehen kann, sind: n der Penis n der Hodensack (mit zwei Hoden). Der Penis Der Penis hat zwei Aufgaben: Der Urin (= Pipi) kommt aus der Harnblase nach draußen. Die Samenzellen kommen aus den Hoden über die Samenleiter nach draußen. Vorne am Penis ist die Eichel. Wenn der Mann nicht beschnitten ist, ist eine Vorhaut über der Eichel. Diese kann man zurückziehen. Wenn der Mann beschnitten ist, ist keine Vorhaut über der Eichel. Der Hodensack mit zwei Hoden Im Hodensack sind zwei Hoden. In den Hoden sind viele Samenzellen. Samenzellen heißen auch Spermien. Viele Millionen Samenzellen werden in den Hoden gemacht. Der Urin kann nur aus dem Penis kommen, wenn er schlaff ist. Die Samenzellen können nur aus dem Penis kommen, wenn er steif ist. Der Penis wird steif und fest, wenn viel Blut in ihn hineinfließt. Wenn der Penis steif ist, dann sagt man: Der Mann hat eine Erektion. Körper: Mann Äußere Geschlechtsorgane 1.2.1

10 1.2.1 Überschrift Körper: Mann Äußere Geschlechtsorgane Körper: Mann Äußere Geschlechtsorgane 1.2.1

11 Test Körper: Mann Innere Geschlechtsorgane Die inneren Geschlechtsorgane des Mannes Viele Geschlechtsorgane des Mannes kann man nicht sehen, zum Beispiel: n zwei Hoden n zwei Nebenhoden n zwei Samenleiter n zwei Bläschendrüsen n die Prostata. In den Hoden werden viele Millionen Samenzellen (= Spermien) gemacht. Die Spermien wachsen weiter in den Nebenhoden. Der Weg der Spermien im Körper: Aus den Nebenhoden kommen die Spermien in die Samenleiter. Die Samenleiter sind 25 bis 30 Zentimeter lang. Die Spermien kommen durch den Samenleiter bis zur Prostata. Die Prostata liegt unter der Harnblase. Sie ist meistens so groß wie eine Erdbeere. In der Prostata werden die Spermien mit Flüssigkeiten gemischt. Die Flüssigkeiten kommen aus den Bläschendrüsen und aus der Prostata. Sind die Spermien mit den Flüssigkeiten gemischt, heißt die Mischung Sperma. Das Sperma kommt im Samenleiter durch den Penis nach draußen. Den Moment, wenn das Sperma aus dem Penis herauskommt, nennt man Ejakulation. Die Befruchtung Für eine Schwangerschaft sind die Samenzellen des Mannes notwendig: Wenn der Mann beim Vaginalsex eine Ejakulation hat und beide kein Kondom benutzen, dann kommen viele Samenzellen in die Scheide der Frau. Wenn die Samenzellen des Mannes die Eizelle der Frau treffen, dann kann eine Samenzelle in die Eizelle hineinkommen. Das nennt man Befruchtung. Nur wenn das passiert, kann die Frau schwanger werden. Körper: Mann Innere Geschlechtsorgane 1.2.2

12 1.2.2 Körper: Mann Innere Geschlechtsorgane Körper: Mann Innere Geschlechtsorgane 1.2.2

13 Test 2.1 Ansteckung: Sexuell übertragbare Krankheiten und Körperflüssigkeiten Sexuell übertragbare Krankheiten Gesundheit ist für viele Menschen das Wichtigste im Leben. Sie möchten, dass sie selber und ihre Familie gesund sind und gesund bleiben. Auch Sexualität ist für viele Menschen wichtig. Sexualität ist etwas Gutes. Aber es gibt Krankheiten, die man beim Sex bekommen kann. Diese Krankheiten heißen sexuell übertragbare Krankheiten. Es gibt viele verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten. Dazu gehören zum Beispiel HIV / Aids, Hepatitis, Syphilis, Gonorrhöe, Chlamydien, Herpes und Trichomonaden. Sexuell übertragbare Krankheiten gibt es auf der ganzen Welt. Jeder Mensch kann sie bekommen, egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, verheiratet oder nicht verheiratet. Man muss sich also nicht schämen. Wie können Sie sich mit HIV / Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten anstecken? Sexuell übertragbare Krankheiten werden vor allem (aber nicht nur) durch Sex weitergegeben: Beim Sex bekommt ein Mensch die Krankheit von einem anderen Menschen, der schon angesteckt ist. Angesteckt heißt, dass die Viren und Bakterien in seinem Körper sind. Was ist ansteckend? Sexuell übertragbare Krankheiten werden zum Beispiel durch Viren und Bakterien ausgelöst. Wenn ein Mensch schon angesteckt ist, sind die Viren und Bakterien vor allem in diesen Körperflüssigkeiten: n Blut n Sperma n Scheidenflüssigkeit n Muttermilch (sehr, sehr ansteckend) (sehr, sehr ansteckend) (sehr ansteckend) (weniger ansteckend). Bei einem Menschen, der schon angesteckt ist, können sich andere Menschen durch diese Körperflüssigkeiten auch anstecken. Das gilt für HIV / Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten. Eine Übersicht über Situationen der Ansteckung und der Nicht-Ansteckung mit HIV in vielen verschiedenen Sprachen bieten die Kopiervorlagen HIV-Übertragung und Aids-Gefahr der BZgA. Sie sind im Internet unter sowohl mit Piktogrammen als auch ohne Piktogramme zu finden. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können sie außerdem in einem Ordner bestellen. Ansteckung: Sexuell übertragbare Krankheiten und Körperflüssigkeiten 2.1

14 2.1 Ansteckung: Sexuell übertragbare Krankheiten und Körperflüssigkeiten Ansteckung: Sexuell übertragbare Krankheiten und Körperflüssigkeiten 2.1

15 Test 2.2 Ansteckung: Schleimhaut Wie kommen die Viren und Bakterien, die zu sexuell übertragbaren Krankheiten führen, in den Körper? Die Viren und Bakterien, die zu sexuell übertragbaren Krankheiten führen, sind vor allem in Blut, Sperma, Scheidenflüssigkeit und Muttermilch. Die Viren und Bakterien kommen in diesen Körperflüssigkeiten auf verschiedenen Wegen in den Körper. Also: Wenn die Körperflüssigkeiten von einem Menschen, der schon angesteckt ist, in Ihre Schleimhaut von Penis, Scheide, Mund oder Po kommen, dann können Sie sich leicht auch anstecken. Das ist der Grund, warum Sie sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten vor allem beim Sex anstecken können. Deshalb heißen diese Krankheiten sexuell übertragbare Krankheiten. Eine sehr wichtige Tür ist die Schleimhaut. Schleimhaut hat der Mensch zum Beispiel: n an der Eichel des Penis n in der Scheide und draußen am Scheideneingang und an den Schamlippen n im Po n im Mund. Die Schleimhaut ist ein gefährlicher Weg der Ansteckung, denn eine Ansteckung über die Schleimhaut geht leicht. Ansteckung: Schleimhaut 2.2

16 2.2 Ansteckung: Schleimhaut Die Schleimhaut: Tür in den Körper Ë Ë Ë Ë Ansteckung: Schleimhaut 2.2

17 Test Ansteckung: Sexualverkehr Ansteckung beim Sex Beim Sex kommen Sperma und Scheidenflüssigkeit in die Schleimhaut von Scheide, Penis, Mund und Po des anderen Menschen. Aus diesem Grund werden sexuell übertragbare Krankheiten vor allem beim Sex weitergegeben. Manchmal, zum Beispiel wenn die Frau ihre Menstruation hat, kann außerdem auch Blut in die Schleimhaut des anderen Menschen kommen. Beschneidung des Penis und Ansteckung In manchen Ländern wird beobachtet, dass Männer, die als Kind am Penis beschnitten worden sind, sich nicht so schnell mit HIV / Aids anstecken. Wichtig ist: Beschneidung ist kein Schutz vor HIV. Beschneidung kann nur das Risiko für HIV / Aids bei manchen Männern ein bisschen kleiner machen. Auch Männer, die beschnitten sind, müssen sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. Deshalb kann man sich mit HIV / Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten besonders leicht anstecken beim: n Vaginalsex (der Penis kommt in die Scheide) n Oralsex (Sex mit dem Mund) n Analsex (der Penis kommt in den Po). Das gilt natürlich nur dann, wenn der andere Mensch schon angesteckt ist. Das weiß man aber nicht immer und man kann es meistens nicht sehen. Auf den Bildtafeln bis finden Sie alternative Darstellungen der genannten sexuellen Praktiken. Bitte benutzen Sie diejenige Bildtafel, die unter Berücksichtigung verschiedener Umgangsformen mit dem Thema Sexualität, Darstellung menschlicher Körper und sexueller Praktiken am ehesten angemessen für Ihre Zielgruppe ist. Ansteckung: Sexualverkehr 2.3.1

18 2.3.1 Ansteckung: Sexualverkehr (Version 1) Ansteckung: Sexualverkehr (Version 1) 2.3.1

19 2.3.2 Ansteckung: Sexualverkehr (Version 2) Ansteckung: Sexualverkehr (Version 2) 2.3.2

20 2.3.3 Ansteckung: Sexualverkehr (Version 3) Ansteckung: Sexualverkehr (Version 3) 2.3.3

21 Test 2.4 Ansteckung: Spritzen, Schwangerschaft und andere Wege Auf welchen Wegen können die Viren und Bakterien noch in den Körper kommen? Ein sehr gefährlicher Weg sich mit HIV / Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten anzustecken sind Spritzen, die schon ein anderer Mensch benutzt hat. Denn in benutzten Spritzen sind Blutreste, die man oft gar nicht sehen kann. Kleine Blutreste in Spritzen und Nadeln reichen aber, um sich anzustecken, denn die Nadeln kommen unter die Haut bis in das eigene Blut. Also: Menschen, die sich spritzen, können sich anstecken, wenn sie Spritzen und Nadeln benutzen, die andere Menschen benutzt haben. Andere Wege der Ansteckung Bei manchen sexuell übertragbaren Krankheiten haben die Menschen Hautveränderungen (zum Beispiel Geschwüre oder kleine Blasen). (Siehe Tafel 4.2.3) Wenn Ihr Körper die Hautveränderungen eines anderen Menschen berührt, dann können Sie sich leicht auch anstecken. Das gilt vor allem für Syphilis und Herpes. Das gilt aber nicht für HIV / Aids. Mit manchen sexuell übertragbaren Krankheiten kann man sich auch auf der Toilette oder im Schwimmbad anstecken oder wenn mehrere Menschen dasselbe Handtuch oder den selben Waschlappen oder Schwamm benutzen. Das gilt zum Beispiel für Trichomonaden. Das gilt aber nicht für HIV / Aids. Auch eine Mutter kann ihr Kind mit HIV / Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten anstecken, wenn sie selber angesteckt ist: n während der Schwangerschaft (durch das Blut) n während der Geburt (durch Blut und Scheidenflüssigkeit) n beim Stillen (durch die Muttermilch und manchmal auch Blut bei Verletzungen). Außerdem: Eine Person kann mehr als eine sexuell übertragbare Krankheit haben. Viele sexuell übertragbare Krankheiten vergrößern das Risiko einer Ansteckung mit HIV / Aids, weil das Virus HIV leichter in die Haut hineinkommen kann, die wegen einer anderen Krankheit schon kaputt ist. Ansteckung: Spritzen, Schwangerschaft und andere Wege 2.4

22 2.4 Ansteckung: Spritzen, Schwangerschaft und andere Wege Ansteckung: Spritzen, Schwangerschaft und andere Wege 2.4

23 Test HIV / Aids: Was ist das? H Human Beim Menschen A Acquired Bekommen durch Ansteckung I Immunodeficiency Schwäche des Immunsystems I D Immune Deficiency Schwäche des Immunsystems V Virus Virus (Krankheitserreger) S Syndrome Verschiedene Krankheitszeichen zusammen HIV ist ein Virus. Aids ist eine Krankheit. Menschen können sich mit HIV anstecken. Dann sind die HIV-Viren in ihrem Körper. Die HIV-Viren können die Krankheit Aids auslösen. Das dauert oft viele Jahre. Aids ist besonders schlimm, denn man kann Aids nicht heilen. Und es gibt keine Impfung gegen Aids. Viele Menschen sterben an Aids. Aids HIV = SIDA (französisch) = (russisch; Aussprache: S-PIED ) = VIH (französisch; Aussprache: W-I-Asch) = (russisch; Aussprache: Witsch ) Bitte beachten Sie: Auf dieser und den folgenden Tafeln wird nicht ganz richtig von den HIV-Viren gesprochen. Auf die wissenschaftlich korrekte Formulierung HI-Viren wird zum besseren Verständnis bei den Zuhörenden verzichtet. Bitte wählen Sie aus den Bildtafeln und diejenige aus, die in Hinblick auf Sprachkenntnis und Bildungshintergrund Ihrer Zuhörenden passender ist. Weitere grundlegende Informationen zu HIV / Aids bietet die BZgA in ihrer Basisbroschüre unter der Bestellnummer HIV / Aids: Was ist das? 3.1.1

24 3.1.1 Überschrift HIV / Aids: Was ist das? (Version 1) HIV Aids HIV / Aids: Was ist das? (Version 1) 3.1.1

25 3.1.2 Überschrift HIV / Aids: Was ist das? (Version 2) HIV Aids Human Beim Menschen Acquired Bekommen durch Ansteckung Immunodeficiency Schwäche des Immunsystems Immune Deficiency Schwäche des Immunsystems Virus Virus (Krankheitserreger) Syndrome Verschiedene Krankheitszeichen zusammen HIV ist ein Virus. Aids ist eine Krankheit. Menschen können sich mit HIV anstecken. Dann sind die HIV-Viren in ihrem Körper. Die HIV-Viren können die Krankheit Aids auslösen. HIV / Aids: Was ist das? (Version 2) 3.1.2

26 Test HIV / Aids: Immunsystem Allgemeiner Teil Was ist das Immunsystem? Jeder Mensch hat ein Immunsystem. Das Immunsystem schützt den Körper vor Krankheiten. Das Immunsystem besteht aus vielen verschiedenen Immunzellen. Die Immunzellen reagieren, wenn Viren und Bakterien in den Körper hineinkommen. Die Kampfzellen sind wie die Soldaten des Immunsystems. Sie kämpfen gegen Viren und Bakterien, damit der Mensch nicht krank wird. Ein gesunder Mensch hat ein gutes Immunsystem, das Viren und Bakterien schnell kaputtmachen kann. Viren und Bakterien machen den Menschen krank. Er bekommt zum Beispiel Husten, Schnupfen oder Entzündungen. Die Immunzellen schützen den Körper vor Viren und Bakterien. Wichtige Immunzellen sind die Steuerzellen T4 und die Kampfzellen. Die Steuerzellen T4 sind wie der Kopf des Immunsystems. Die Steuerzellen T4 sagen den Kampfzellen, was sie machen sollen. Zum Beispiel sagen die Steuerzellen den Kampfzellen, gegen wen sie kämpfen sollen. Man sagt auch: Die Steuerzellen steuern die Kampfzellen. An dieser Stelle kann es sinnvoll sein zu beschreiben, wie man das eigene Immunsystem und ggf. das der Kinder stärken kann, zum Beispiel durch Nahrung, Bewegung, Abhärtung (angemessene Kleidung, Aufenthalt/Spielen im Freien), Schutzimpfungen. Bitte beachten Sie, dass das Immunsystem hier sehr einfach beschrieben wird. Die Aussagen konzentrieren sich auf das, was für ein Basisverständnis der Botschaften der Aids-Prävention notwendig ist. Als ergänzende Information: Die hier Steuerzellen T4 genannten Immunzellen werden auch als T4- Helferzellen, T4-Zellen oder CD4-Zellen bezeichnet. Außerdem wird hier vereinfachend von Kampfzellen gesprochen. Zu diesen gehören eigentlich viele verschiedene Immunzellen, zwischen denen jedoch nicht weiter unterschieden wird: zum Beispiel die B8-Lymphozyten der humoralen Immunabwehr, die T8-Lymphozyten (Suppressorzellen) und die Makrophagen (Fresszellen) der zellulären Immunabwehr. Auch bei den Krankheitserregern werden nur Viren und Bakterien genannt, weil sie am wichtigsten und bekanntesten sind. HIV / Aids: Immunsystem Allgemeiner Teil 3.2.1

27 3.2.1 HIV / Aids: Immunsystem Allgemeiner Teil Immunsystem gut: gesund Steuerzellen T4 Viren oder Bakterien, zum Beispiel Hustenviren Kampfzellen HIV / Aids: Immunsystem Allgemeiner Teil 3.2.1

28 Test HIV / Aids: Immunsystem Ansteckung mit HIV Was passiert nach der Ansteckung mit HIV? Wenn die HIV-Viren in den Körper kommen, entwickeln sich sofort sehr viele HIV-Viren, ohne dass der Mensch das merkt. Manche angesteckten Menschen haben am Anfang keine Krankheitszeichen. Manche angesteckten Menschen haben in den ersten Wochen nach der Ansteckung Krankheitszeichen, die wie eine Erkältung sein können. Die HIV-Viren sind besonders schlimme Viren, denn sie machen das Immunsystem des Körpers kaputt. Es dauert aber eine Zeit lang, bis das Immunsystem ganz kaputt ist. Deshalb merken die meisten Menschen viele Jahre nicht, dass sie mit HIV angesteckt sind. Sie fühlen sich gesund und sehen gesund aus. Wenn sie keinen HIV-Test machen, wissen sie nicht, dass sie angesteckt sind. Trotzdem können sie von Anfang an andere Menschen mit HIV anstecken. Das besondere an den HIV-Viren ist, dass sie die Steuerzellen des Immunsystems kaputtmachen. Die HIV-Viren machen also den Kopf des Immunsystems kaputt. Wenn der Kopf des Immunsystems kaputt ist, sagt niemand mehr zu den Kampfzellen, was sie machen sollen. Die Kampfzellen können nicht mehr gut kämpfen. Das Immunsystem kann nicht mehr gut arbeiten. HIV / Aids: Immunsystem Ansteckung mit HIV 3.2.2

29 3.2.2 HIV / Aids: Immunsystem Ansteckung mit HIV Ansteckung mit HIV HIV Viren Steuerzellen T4 Kampfzellen HIV / Aids: Immunsystem Ansteckung mit HIV 3.2.2

30 Test HIV / Aids: Immunsystem Aids Wann kommt Aids? Wenn ein Mensch mit HIV angesteckt ist, dann entwickeln sich jeden Tag Millionen neuer HIV-Viren im Körper. Diese HIV-Viren machen immer mehr Steuerzellen kaputt. Wenn alle Steuerzellen kaputt sind, kann das Immunsystem nicht mehr arbeiten. Wenn jetzt andere Viren und Bakterien in den Körper kommen, kann das Immunsystem nicht mehr kämpfen. Die anderen Viren und Bakterien machen den Menschen sehr schnell sehr krank. Wenn der Mensch sehr krank ist, kann er sterben. Wenn sich ein Mensch mit HIV angesteckt hat, dauert es oft viele Jahre, bis das Immunsystem ganz kaputt ist und der Mensch Aids bekommt. Wenn ein angesteckter Mensch in dieser Zeit HIV- Medikamente nimmt, bekommt er vielleicht kein Aids. (Die Krankheiten, die der Mensch bekommen kann, wenn er Aids hat, nennt man opportunistische Krankheiten. Zu diesen Krankheiten gehören zum Beispiel Lungenentzündung oder Krebs. Die opportunistischen Krankheiten heißen so, weil sie die Gelegenheit [= opportunitas] nutzen, dass das Immunsystem kaputt ist.) Zum Beispiel können Bakterien in den Körper kommen, die Lungenentzündung machen. Das Immunsystem kann nicht mehr kämpfen und der Mensch bekommt Lungenentzündung. An Lungenentzündung kann er sterben. Wenn das Immunsystem kaputt ist und der Mensch viele Krankheiten hat, dann sagt man: Der Mensch hat Aids. HIV / Aids: Immunsystem Aids 3.2.3

31 3.2.3 HIV / Aids: Immunsystem Aids Immunsystem kaputt: Aids-krank Viren und Bakterien, zum Beispiel Hustenviren Steuerzellen T4: kaputt Kampfzellen: kaputt HIV / Aids: Immunsystem Aids 3.2.3

32 Test HIV / Aids: Immunsystem HIV-Medikamente Wenn die HIV-Viren einmal in den Körper gekommen sind, dann gibt es keine Heilung. Die HIV- Viren bleiben immer im Körper, sie gehen nicht mehr weg. Es gibt aber Medikamente, die dem Immunsystem helfen können. Wenn ein Mensch, der mit HIV angesteckt ist, HIV- Medikamente nimmt, dann: n sind im Körper wieder weniger HIV-Viren Wenn ein Mensch, der mit HIV angesteckt ist, HIV-Medikamente nimmt, bekommt er vielleicht kein Aids. Damit der Mensch kein Aids bekommt, ist es sehr wichtig, dass er die HIV-Medikamente genauso nimmt, wie der Arzt oder die Ärztin es sagt. (Wenn der Mensch die HIV-Medikamente nicht richtig nimmt, kann es passieren, dass die HIV-Viren sich an die Medikamente gewöhnen. Dann werden die HIV- Viren wieder mehr und die Steuerzellen im Immunsystem wieder weniger. Das nennt man Resistenz.) n hat das Immunsystem wieder mehr Steuerzellen, die den Kampfzellen sagen, was sie machen sollen n können die Kampfzellen wieder gegen andere Viren und Bakterien kämpfen. Die HIV-Medikamente helfen, dass das Immunsystem den Körper wieder besser vor anderen Viren und Bakterien schützen kann. Der Mensch wird nicht mehr so schnell krank. HIV / Aids: Immunsystem HIV-Medikamente 3.2.4

33 3.2.4 HIV / Aids: Immunsystem HIV-Medikamente HIV-positiv mit HIV-Medikamenten: Immunsystem gut Steuerzellen T4 Viren oder Bakterien, zum Beispiel Hustenviren Kampfzellen HIV / Aids: Immunsystem HIV-Medikamente 3.2.4

34 Test 3.3 HIV / Aids: Wer ist HIV-positiv? HIV-positiv sind Menschen, die sich mit HIV angesteckt haben. Die HIV-Viren sind in ihrem Körper. Man kann nicht sehen, ob ein Mensch mit HIV angesteckt ist oder nicht. Wer sich mit dem Thema HIV und Aids beschäftigt und wer sich mit Kondomen schützt, zeigt, dass ihm oder ihr Gesundheit wichtig ist die eigene Gesundheit und die Gesundheit von anderen Menschen. HIV und Aids gibt es auf der ganzen Welt. Jeder Mensch, Mann oder Frau, jung oder alt, in jedem Land, kann sich mit HIV anstecken. Es sind nicht nur bestimmte Menschen und Gruppen mit HIV angesteckt. Ein Mensch, der mit HIV angesteckt ist, weiß dies oft selber nicht. Jeder Mensch kann sich anstecken, jeder Mensch muss sich schützen. Wer sich mit dem Thema HIV und Aids beschäftigt und wer sich mit Kondomen schützt, zeigt nicht, dass er oder sie mit HIV angesteckt ist. HIV kann man nicht sehen. Trotzdem ist es ansteckend. Kondome mit guter Qualität sind ein guter Schutz. HIV / Aids: Wer ist HIV-positiv? 3.3

35 3.3 Überschrift HIV / Aids: Wer ist HIV-positiv? HIV / Aids: Wer ist HIV-positiv? 3.3

36 Test Überschrift HIV / Aids: HIV-Test Wann? Wann ist ein HIV-Test sinnvoll? Jeder Mensch muss selber entscheiden, ob er einen HIV-Test machen lassen möchte. Ein HIV- Test kann zu jeder Zeit sinnvoll sein. Wenn Sie einen HIV-Test machen, dann wissen Sie etwas Wichtiges über sich und können Entscheidungen treffen: n Sie müssen sich nicht mehr fragen, ob Sie angesteckt sind oder nicht. n Sie können überlegen, ob ein HIV-Test auch für Ihre Partnerin oder Ihren Partner oder Ihre Kinder sinnvoll ist. n Sie wissen, ob Sie andere Menschen mit HIV anstecken können. n Sie können Entscheidungen treffen, wie Sie ihre Gesundheit weiter schützen wollen. n Sie können Krankheiten besser behandeln lassen. n Sie können mit einem Arzt oder einer Ärztin sprechen, ob HIV-Medikamente für Sie sinnvoll und möglich sind. Sehr wichtig ist ein HIV-Test dann, wenn: n Sie Krankheitszeichen haben, die nicht weggehen (lange Fieber, Durchfall, Hauttumore, geschwollene Lymphknoten). Sprechen Sie in diesem Fall unbedingt mit einem Arzt. n Sie Sexualität ohne Kondom haben möchten. Paare sollten sich dann beraten lassen und zusammen einen HIV-Test machen lassen. n Sie eine Schwangerschaft planen. Denn es besteht die Gefahr, das Kind während der Schwangerschaft, bei der Geburt und beim Stillen mit HIV anzustecken. Ein HIV-Test ist aber nur dann sinnvoll, wenn Sie während der letzten 3 Monate vor dem Test kein neues Risiko hatten. Das ist deshalb so, weil der HIV-Test die Ansteckung erst nach 3 Monaten im Blut zeigen kann. (Obwohl die HIV-Viren sofort nach der Ansteckung im Körper sind und Sie sofort andere Menschen auch anstecken können.) Machen Sie einen HIV-Test erst dann, wenn Sie sich 3 Monate lang nicht mit HIV anstecken konnten, zum Beispiel, weil Sie keinen Sex hatten oder immer Kondome benutzt haben. HIV / Aids: HIV-Test Wann? 3.4.1

37 3.4.1 HIV / Aids: HIV-Test Wann? Frage: Ansteckung mit HIV? Beratung Zum Beispiel am 15. Februar im Gesundheitsamt 3 Monate kein neues Risiko Zum Beispiel 15. Februar bis 15. Mai HIV / Aids: HIV-Test Wann? 3.4.1

38 3.4.2 HIV / Aids: HIV-Test Aussage Was kann der HIV-Test sagen, was kann der HIV-Test nicht sagen? Ein Mensch, der sich mit HIV ansteckt, hat die HIV- Viren sofort in seinem Körper. Aber der HIV-Test kann erst nach 3 Monaten die Ansteckung im Blut zeigen. Der HIV-Test kann daher nur sagen, ob Sie sich in der Zeit angesteckt haben, die mehr als 3 Monate her ist. Der HIV-Test kann aber nicht sagen, ob Sie sich während der letzten 3 Monate vor dem Test angesteckt haben. Ist der HIV-Test positiv, dann hat sich der Mensch mit HIV angesteckt. Man sagt auch: Der angesteckte Mensch ist HIV-positiv. Wichtig: Ein positiver HIV-Test sagt nicht unbedingt, dass Sie Aids haben. Er sagt auch nicht, dass Sie sofort Aids bekommen oder schnell sterben werden. Ist der HIV-Test negativ, dann hat sich der Mensch in der Zeit bis 3 Monate vor dem Test nicht mit HIV angesteckt. Wichtig: Ein negativer HIV-Test schützt Sie nicht für die Zukunft. Sie müssen sich selber vor einer Ansteckung schützen. Wo kann man sich testen lassen? Ohne Ihren Namen zu nennen (= anonym) können Sie in den meisten Gesundheitsämtern, meistens kostenlos, einen HIV-Test machen lassen. Außerdem können Sie zu Ihrer Ärztin oder zu Ihrem Arzt gehen. Wenn Sie eine Krankenversicherung haben, bezahlt diese den HIV-Test dann, wenn der Arzt Gesundheitsprobleme untersucht. Zu diesen Adressen und zu den Beratungsstellen der Aids-Hilfe können Sie auch dann zur Beratung gehen, wenn Sie keinen HIV-Test machen möchten und zum Beispiel wissen möchten, wie Sie sich vor HIV schützen können. Oder wenn SIe überlegen möchten, ob Sie einen Test machen sollen. Bitte beachten Sie, dass regionale Unterschiede in den Möglichkeiten bestehen, einen HIV-Test machen zu lassen. Nur vor Ort lässt sich klären, welche Angebote es für (kostenlose?) HIV-Tests gibt. Wenn Sie den Zuhörenden Adressen mit konkreten Angaben nennen, bauen Sie eine wichtige Zugangsbarriere ab. Falls Sie aus dieser Texttafel ein Handout erstellen, haben Sie durch Überkleben dieses Feldes Platz, die Adressen auch schriftlich zu geben. HIV / Aids: HIV-Test Aussage 3.4.2

39 3.4.2 HIV / Aids: HIV-Test Aussage HIV-Test Zum Beispiel 16. Mai Auf das Ergebnis warten 16. Mai 26. Mai Das Ergebnis bekommen Zum Beispiel 26. Mai HIV-Test negativ: Keine Ansteckung mit HIV bis 3 Monate vor dem Test. HIV-Test positiv: Ansteckung mit HIV. HIV / Aids: HIV-Test Aussage 3.4.2

40 Test 3.5 HIV / Aids: Solidarität Aids ist eine Krankheit, die es auf der ganzen Welt gibt. Aids gibt es in allen Ländern. Solidarität ist die Basis für den Kampf gegen Aids: n HIV und Aids lassen sich nur bekämpfen, wenn die Menschen darüber sprechen. n Der beste Schutz für Ihre Gemeinschaft (Community, Gesellschaft) ist, wenn alle Menschen sich und andere mit Kondomen schützen. Das machen sie aber nur, wenn sie keine Angst haben müssen, dann diskriminiert zu werden. n Wer sich mit dem Thema HIV und Aids beschäftigt und wer sich mit Kondomen schützt, zeigt, dass ihm oder ihr Gesundheit wichtig ist die eigene Gesundheit und die Gesundheit von anderen Menschen. n Wer sich mit dem Thema HIV und Aids beschäftigt und wer sich mit Kondomen schützt, zeigt nicht, dass er oder sie mit HIV angesteckt ist. Das Thema Solidarität ist ein wichtiges, aber nicht ganz leicht umsetzbares Thema, da es darum geht, Vorurteile und Tabus innerhalb einer Gesellschaft zu überwinden. Die folgenden Gedankengänge stellen Anregungen für Gespräche zum Thema Solidarität dar, die Sie je nach persönlicher Einschätzung und Teilnehmerzusammensetzung nutzen können. Machen Sie sich Gedanken: Es gibt keinen Grund, Menschen, die sich mit HIV angesteckt haben, zu meiden. Im alltäglichen Kontakt mit angesteckten Menschen kann man sich nicht selber anstecken. (Siehe Tafeln bis 3.6.6) Es ist nicht die Aufgabe des Menschen, über Schuld und Unschuld zu urteilen oder andere Menschen zu bestrafen. Es ist nicht im Sinne Gottes, dass der Mensch sich zum Richter über andere Menschen macht. Respekt vor dem Menschen bedeutet, andere nicht zu diskriminieren, nur weil sie anders leben und denken. Ein kranker Mensch soll Zuwendung und Hilfe bekommen, egal, wie er die Krankheit bekommen hat. Es geht darum zu helfen, da wo Not ist. Kein Mensch kennt seinen Lebensweg so genau, dass er oder sie ausschließen kann, sich mit HIV anzustecken. Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie in schwerer Not wären? HIV / Aids: Solidarität 3.5

41 3.5 HIV / Aids: Solidarität HIV / Aids: Solidarität 3.5

42 Test Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung Körper, Haut, Küssen Was ist nicht ansteckend? n Mit HIV kann man sich nicht dadurch anstecken, dass sich die Körper oder die Haut von Menschen berühren, zum Beispiel wenn man: - sich die Hand gibt - sich in den Arm nimmt - sich streichelt und schmust. n Bis heute hat sich noch kein Mensch durch Küssen oder Zungenküssen mit HIV angesteckt. Bitte beachten Sie, dass es hier um die Nicht-Ansteckung mit HIV geht. Für andere sexuell übertragbare Krankheiten können die genannten Situationen ein Risiko bedeuten! Eine Übersicht über Situationen der Ansteckung und der Nicht- Ansteckung mit HIV in vielen verschiedenen Sprachen bieten die Kopiervorlagen HIV-Übertragung und Aids-Gefahr der BZgA. Sie sind im Internet unter sowohl mit Piktogrammen als auch ohne Piktogramme zu finden. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können sie außerdem in einem Ordner bestellen. HIV / Aids: Keine Ansteckung Körper, Haut, Küssen 3.6.1

43 3.6.1 Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung Körper, Haut, Küssen HIV / Aids: Keine Ansteckung Körper, Haut, Küssen 3.6.1

44 Test Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung Alltag mit Familie, Freunden, Arbeitskollegen Was ist nicht ansteckend? n Mit HIV kann man sich nicht dadurch anstecken, dass man mit anderen Menschen im Alltag zusammen lebt, zum Beispiel: Aber Achtung: Rasierklingen und Zahnbürsten nicht zusammen benutzen! Denn daran können ganz kleine Blutreste sein, auch wenn Sie sie nicht sehen. - in der Familie - im Kindergarten - in der Schule - bei der Arbeit. n Mit HIV kann man sich auch nicht dadurch anstecken, dass man mit anderen Menschen zum Beispiel - zusammen spielt - zusammen isst - dasselbe Geschirr und Besteck benutzt - dieselbe Kleidung und Wäsche benutzt - Kleidung und Wäsche zusammen wäscht. Bitte beachten Sie, dass es hier um die Nicht-Ansteckung mit HIV geht. Für andere sexuell übertragbare Krankheiten können die genannten Situationen ein Risiko bedeuten! Eine Übersicht über Situationen der Ansteckung und der Nicht- Ansteckung mit HIV in vielen verschiedenen Sprachen bieten die Kopiervorlagen HIV-Übertragung und Aids-Gefahr der BZgA. Sie sind im Internet unter sowohl mit Piktogrammen als auch ohne Piktogramme zu finden. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können sie außerdem in einem Ordner bestellen. HIV / Aids: Keine Ansteckung Alltag mit Familie, Freunden, Arbeitskollegen 3.6.2

45 3.6.2 Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung Alltagsleben mit Familie, Freunden, Arbeitskollegen HIV / Aids: Keine Ansteckung Alltagsleben mit Familie, Freunden, Arbeitskollegen 3.6.2

46 Test Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung öffentliche Orte Was ist nicht ansteckend? n Mit HIV kann man sich nicht dadurch anstecken, dass man zusammen mit anderen Menschen öffentliche Orte benutzt, wie zum Beispiel: - Schwimmbad - Sauna - Toiletten - Waschräume - Bus, Bahn, Zug. Bitte beachten Sie, dass es hier um die Nicht-Übertragung von HIV geht. Für andere sexuell übertragbare Krankheiten können die genannten Situationen ein Risiko bedeuten! Eine Übersicht über Situationen der Ansteckung und der Nicht- Ansteckung mit HIV in vielen verschiedenen Sprachen bieten die Kopiervorlagen HIV-Übertragung und Aids-Gefahr der BZgA. Sie sind im Internet unter sowohl mit Piktogrammen als auch ohne Piktogramme zu finden. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können sie außerdem in einem Ordner bestellen.. HIV / Aids: Keine Ansteckung öffentliche Orte 3.6.3

47 3.6.3 Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung öffentliche Orte HIV / Aids: Keine Ansteckung öffentliche Orte 3.6.3

48 Test HIV / Aids: Keine Ansteckung andere Körperflüssigkeiten, Insekten Was ist nicht ansteckend? Mit HIV kann man sich nicht anstecken durch: n Schweiß n Tränen n Speichel n Mit HIV kann man sich auch nicht anstecken, wenn man kranke Menschen zu Hause pflegt, die mit HIV angesteckt sind oder Aids haben. n Mit HIV kann man sich nicht anstecken durch Insekten und Insektenstiche auch nicht durch Mücken! n Schnupfen. Also: Mit HIV kann man sich nicht anstecken durch: n Atmen n Husten n Niesen. Auch dann nicht, wenn man direkt angeatmet, angehustet, angeniest wird. Bitte beachten Sie, dass es hier um die Nicht-Ansteckung mit HIV geht. Für andere (sexuell übertragbare) Krankheiten können die genannten Situationen ein Risiko bedeuten! Eine Übersicht über Situationen der Ansteckung und der Nicht- Ansteckung mit HIV in vielen verschiedenen Sprachen bieten die Kopiervorlagen HIV-Übertragung und Aids-Gefahr der BZgA. Sie sind im Internet unter sowohl mit Piktogrammen als auch ohne Piktogramme zu finden. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können sie außerdem in einem Ordner bestellen. HIV / Aids: Keine Ansteckung andere Körperflüssigkeiten, Insekten 3.6.4

49 3.6.4 Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung andere Körperflüssigkeiten, Insekten HIV / Aids: Keine Ansteckung andere Körperflüssigkeiten, Insekten 3.6.4

50 Test Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung Arzt, Ärztin, Krankenhaus Wann kann man sich nicht mit HIV anstecken? Mit HIV kann man sich nicht anstecken: n beim Arzt n beim Zahnarzt n im Krankenhaus n wenn man Blut spendet n wenn man eine Blutspende bekommt. Wichtig: Das gilt in Deutschland. Denn in Deutschland werden die notwendigen Hygieneregeln eingehalten! Hygieneregeln heißt zum Beispiel: Alle Gegen stände, die mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen, werden nur einmal benutzt oder sterilisiert. Das wird in manchen wirtschaftlich ärmeren Ländern nicht gemacht. Auch in Deutschland ist wichtig: Wenn Sie sich von Menschen behandeln lassen möchten, die nicht zum deutschen Gesundheitssystem gehören zum Beispiel traditionellen Heilern, dann gehen Sie nur da hin, wo Sie sicher sind, dass die notwendigen Hygieneregeln eingehalten werden. Eine Übersicht über Situationen der Ansteckung und der Nicht- Ansteckung mit HIV in vielen verschiedenen Sprachen bieten die Kopiervorlagen HIV-Übertragung und Aids-Gefahr der BZgA. Sie sind im Internet unter sowohl mit Piktogrammen als auch ohne Piktogramme zu finden. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können sie außerdem in einem Ordner bestellen. HIV / Aids: Keine Ansteckung Arzt, Ärztin, Krankenhaus 3.6.5

51 3.6.5 Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung Arzt, Ärztin, Krankenhaus HIV / Aids: Keine Ansteckung Arzt, Ärztin, Krankenhaus 3.6.5

52 Test Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung Körperpflege, Kosmetik, Akupunktur Wann kann man sich nicht mit HIV anstecken? Mit HIV kann man sich nicht anstecken: n beim Friseur und beim Barbier n bei Fachleuten für: - Tätowieren Hygieneregeln heißt zum Beispiel: Alle Gegenstände, die mit Blut in Kontakt kommen können, werden nur einmal benutzt oder sterilisiert. Gehen Sie nur da hin, wo Sie sicher sind, dass die notwendigen Hygieneregeln eingehalten werden! Fragen Sie danach! - Piercing - Ohrlochstechen - Akupunktur. Das gilt aber nur dann, wenn die notwendigen Hygieneregeln eingehalten werden! Eine Übersicht über Situationen der Ansteckung und der Nicht- Ansteckung mit HIV in vielen verschiedenen Sprachen bieten die Kopiervorlagen HIV-Übertragung und Aids-Gefahr der BZgA. Sie sind im Internet unter sowohl mit Piktogrammen als auch ohne Piktogramme zu finden. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können sie außerdem in einem Ordner bestellen. HIV / Aids: Keine Ansteckung Körperpflege, Kosmetik, Akkupunktur 3.6.6

53 3.6.6 Überschrift HIV / Aids: Keine Ansteckung Körperpflege, Kosmetik, Akupunktur HIV / Aids: Keine Ansteckung Körperpflege, Kosmetik, Akupunktur 3.6.6

54 Test 4.1 Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Was machen bei Krankheitszeichen? (ohne HIV / Aids) Bei manchen sexuell übertragbaren Krankheiten haben Sie Krankheitszeichen wie zum Beispiel Ausfluss, Schmerzen oder Brennen an Penis oder Scheide. Wichtig: Gehen Sie immer zu einem Arzt oder einer Ärztin, wenn Sie Krankheitszeichen haben! Viele sexuell übertragbare Krankheiten können geheilt werden, wenn sie früh genug behandelt werden. Gehen Sie auch dann zum Arzt, wenn die Krankheitszeichen von alleine aufhören, denn die Viren und Bakterien können sich im Körper verstecken und später sehr krank machen. Versuchen Sie nicht, sich selber zu heilen. Probieren Sie nicht selber Medikamente, die Sie noch zu Hause haben, oder andere Methoden aus. Auch viel Waschen hilft nicht. Nur eine Ärztin oder ein Arzt kann Sie heilen. Wo kann man sich untersuchen lassen? Frauen gehen zum Beispiel zur Frauenärztin, Männer gehen zum Hautarzt oder zum Urologen. Wenn Sie eine Krankenversicherung haben, bezahlt diese die Kosten. Untersuchungen ohne zu bezahlen sind in vielen Gesundheitsämtern möglich. Man muss sich nicht schämen, wenn man zum Arzt geht. Sexuell übertragbare Krankheiten kommen sehr häufig vor. Der Arzt kennt sie, sein Beruf ist zu helfen. Informieren Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin, sonst kann es passieren, dass Sie die Krankheit immer wieder hin- und hergeben. Auch der Partner oder die Partnerin sollte sich sofort untersuchen und falls nötig behandeln lassen, selbst wenn er oder sie keine Krankheitszeichen spürt. Machen Sie genau, was der Arzt oder die Ärztin sagt. Zum Beispiel: Wenn die Ärztin sagt, dass Sie alle Tabletten nehmen oder noch einmal wiederkommen sollen, dann machen Sie das, auch wenn die Krankheitszeichen schon weg sind. Zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten hat sich eine Beschränkung auf das Wichtigste bewährt: welche Symptome können auftreten (Tafeln bis 4.2.5) und was ist dann zu tun (vorliegende Texttafel 4.1). Wenn Sie außerdem konkrete Adressen zur (kostenlosen?) Untersuchung und Behandlung (?) nennen, bauen Sie eine weitere wichtige Zugangsbarriere ab. (Falls Sie aus dieser Texttafel ein Handout erstellen, haben Sie durch Überkleben dieses Felds genügend Platz, die Adressen auch schriftlich zu geben.) Eine Auflistung verschiedener sexuell übertragbarer Krankheiten sollte also eher nur auf Nachfrage erfolgen. Ausführliche Beschreibungen und Übersichten finden Sie in den Broschüren Ach übrigens und Safer Sex sicher. Eine sehr einfache Darstellung bietet ist da was? (alle BZgA; siehe auch Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Was machen bei Krankheitszeichen? 4.1

55 4.1 Überschrift Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Was machen bei Krankheitszeichen? Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Was machen bei Krankheitszeichen? 4.1

56 Test Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Ausfluss Ausfluss beim Mann Ausfluss aus dem Penis ist ein Zeichen für eine sexuell übertragbare Erkrankung. Meist ist der Ausfluss gelblich, eitrig und / oder schleimig. Ausfluss bei der Frau Es ist wichtig zu wissen, dass ein weißlicher oder leicht gelblicher Ausfluss bei Frauen normal ist. Er ist sogar wichtig und gesund. Die gesunde Scheide ist feucht, und während des Zyklus ist der Ausfluss verschieden. Ausfluss kommt nicht nur aus dem Penis oder aus der Scheide. Wenn man sich bei Analverkehr angesteckt hat, kann der Ausfluss bei Mann und Frau auch aus dem Po kommen. Ausfluss ist ein Krankheitszeichen bei vielen sexuell übertragbaren Krankheiten, zum Beispiel Chlamydien, Gonorrhöe, Trichomonaden- und Pilzinfektionen. Ein Zeichen für eine sexuell übertragbare Krankheit ist Ausfluss bei der Frau dann, wenn er n unangenehm riecht = stinkt n ungewöhnlich viel ist n eine ungewöhnliche Farbe hat (grün, gelb, bräunlich) n eine ungewöhnliche Form hat (schleimig, eitrig oder schaumig). Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Ausfluss 4.2.1

57 4.2.1 Überschrift Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Ausfluss Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Ausfluss 4.2.1

58 Test Überschrift Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Jucken, Brennen, Schmerzen beim Wasserlassen Jucken und Brennen Jucken und ein Brennen wie Feuer ist beim Mann und bei der Frau ein Zeichen für eine sexuell übertragbare Krankheit. Beim Mann juckt und brennt die Eichel oder der ganze Penis. Bei der Frau jucken und brennen die Schamlippen und die Scheide. Jucken und Brennen sind Krankheitszeichen bei vielen sexuell übertragbaren Krankheiten, zum Beispiel Chlamydien, Gonorrhöe, Trichomonaden- und Pilzinfektionen. Schmerzen beim Wasserlassen was ist das? Schmerzen beim Wasserlassen heißt, dass man Schmerzen hat, wenn man uriniert = Pipi macht. Schmerzen beim Wasserlassen können beim Mann und bei der Frau ein Zeichen für eine sexuell übertragbare Krankheit sein. Schmerzen beim Wasserlassen sind ein Krankheitszeichen bei vielen sexuell übertragbaren Krankheiten, zum Beispiel bei Gonorrhöe. Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Jucken, Brennen, Schmerzen beim Wasserlassen 4.2.2

59 4.2.2 Überschrift Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Jucken, Brennen, Schmerzen beim Wasserlassen Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Jucken, Brennen beim Wasserlassen 4.2.2

60 Test Überschrift Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Hautveränderungen Hautveränderungen was ist das? Hautveränderungen sind zum Beispiel: n kleine Blasen n Warzen n Geschwüre = offene Haut n Hautausschlag: Pickel und Flecken auf der Haut. Bei Menschen mit dunkler Haut sind die Pickel und Flecken oft dunkel (braun, schwarz). Bei Menschen mit heller Haut sind die Pickel und Flecken oft rot. Wo kann man Hautveränderungen haben? Bei einer sexuell übertragbaren Krankheit kann man Hautveränderungen haben: n am Penis oder am Hoden n an den Schamlippen oder in der Scheide n am und im Mund n am und im Po n am ganzen Körper: Hautauschlag. Oft gehen Hautveränderungen nach ein paar Wochen von alleine weg. Achtung: Das ist keine Heilung! Die Krankheit ist im Körper versteckt. Damit Sie sich nicht anstecken, dürfen Sie die Hautveränderungen eines anderen Menschen nicht berühren. Vermeiden Sie den Kontakt mit den Hautveränderungen, damit Sie sich nicht anstecken! Hautveränderungen hat man vor allem bei Syphilis, aber auch bei Herpes. Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Hautveränderungen 4.2.3

61 4.2.3 Überschrift Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Hautveränderungen Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Hautveränderungen 4.2.3

62 Test Überschrift Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Schmerzen und Blutungsstörungen bei der Frau Schmerzen Bei manchen sexuell übertragbaren Krankheiten kann die Frau Schmerzen ganz unten im Bauch (= Unterleib) haben. Schmerzen ganz unten im Bauch können ein Zeichen für eine sexuell übertragbare Krankheit sein. Achtung: Es gibt viele sexuell übertragbare Krankheiten, bei denen man gar keine Schmerzen hat. Blutungsstörungen was ist das? Blutungsstörung heißt zum Beispiel: n Die Frau hat im Moment nicht ihre Menstruation, aber es kommt trotzdem Blut aus der Scheide. n Der Ausfluss ist rot und braun. n Die Menstruation kommt gar nicht. n Die Menstruation ist sehr unregelmäßig: manchmal kommt sie, manchmal kommt sie nicht. Blutungsstörungen können ein Zeichen für eine sexuell übertragbare Krankheit sein. Blutungsstörungen kann eine Frau zum Beispiel bei Chlamydien und Gonorrhöe haben. Andere sesuell übertragbare Krankheiten: Schmerzen und Blutungsstörungen bei der Frau 4.2.4

63 4.2.4 Überschrift Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Schmerzen und Blutungsstörungen bei der Frau Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Schmerzen und Blutungsstörungen 4.2.4

64 Test Überschrift Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Allgemeine Krankheitszeichen, Konsequenzen Neben Krankheitszeichen an den Geschlechtsorganen oder im Mund oder Po können sexuell übertragbare Krankheiten auch zu anderen Krankheitszeichen führen. Diese Krankheitszeichen sind nicht typisch für sexuell übertragbare Krankheiten, sondern man kann sie auch bei ganz anderen Krankheiten haben. Deshalb ist es sehr wichtig, dass man zum Arzt geht. Beispiele für diese anderen Krankheitszeichen sind: n müde sein n Fieber n kein Appetit n Erbrechen = sich übergeben n Hautausschlag n Halsschmerzen. Wenn eine sexuell übertragbare Krankheit nicht von einer Ärztin oder einem Arzt behandelt wird, können die Krankheitserreger sehr krank machen. Andere Beispiele für Konsequenzen: n schwere Schäden an Herz, Gehirn, Leber, Augen, Knochen n Entzündungen der Sexualorgane n vergrößertes Risiko für HIV / Aids n vergrößertes Risiko für Krebs. Bei Frauen vergrößert sich zum Beispiel durch bestimmte sexuell übertragbare Krankheiten das Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Daher sollten Frauen sich mindestens einmal im Jahr von einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt untersuchen lassen auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben! Wenn Sie eine Krankenversicherung haben, bezahlt diese bei Frauen ab 20 Jahren einmal im Jahr diese Krebsvorsorgeuntersuchung. Wenn Sie keine Krankenversicherung haben, können Sie sich in vielen Gesundheitsämtern und in Beratungsstellen, die einen Arzt oder eine Ärztin haben (zum Beispiel pro familia), untersuchen lassen, ohne zu bezahlen. Es kann auch passieren, dass Mann und Frau keine Kinder mehr bekommen können oder dass Kinder krank oder tot auf die Welt kommen. Andere sexuell übertragbare Krankheiten: Allgemeine Krankheitszeichen, Konsequenzen 4.2.5

65 Test Überschrift 5.1 Schutz: Sexualverkehr Der wichtigste Schutz vor einer Ansteckung mit HIV / Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten sind Kondome! n Beim Vaginalsex (der Penis kommt in die Scheide) schützen Kondome für den Mann und Frauenkondome. n Beim Oralsex (Sex mit dem Mund) beim Mann ist besonders wichtig, dass kein Sperma in den Mund kommt. Kondome für den Mann verhindern, dass Sperma in den Mund kommt. n Beim Oralsex bei der Frau kann man verhindern, dass Scheidenflüssigkeit in den Mund kommt, indem man ein aufgeschnittenes Kondom auf die Scheide legt 1. Dieser Schutz ist besonders wichtig, wenn die Frau ihre Menstruation hat. n Beim Analsex bei der Frau und beim Mann (der Penis kommt in den Po) schützen Kondome für den Mann. Mann und Frau sollten wissen, wie man Kondome benutzt. Nur das Kondom für den Mann und das Frauenkondom schützen vor Krankheiten. Alle anderen Verhütungsmethoden sind kein Schutz vor Krankheiten! Kann Treue schützen? Wenn Sie in einer festen Partnerschaft oder einer Ehe leben, dann kann Treue ein Schutz vor HIV / Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten sein, aber nur dann, wenn: n keiner der beiden eine sexuell übertragbare Krankheit hat. Das weiß man nur, wenn man sich von einem Arzt oder einer Ärztin auf sexuell übertragbare Krankheiten untersuchen und testen lässt. n sich keiner der beiden jetzt und in der Zukunft anstecken kann. Zum Beispiel weil beide vollständig sexuell treu sind. Kann Abstinenz schützen? Wenn Sie gar keinen Sex haben, sind Sie vor einer sexuellen Ansteckung geschützt. Gar keinen Sex finden die meisten Menschen aber nicht passend für sich. An dieser Stelle kann es sinnvoll sein, Hindernisse für die Kondombenutzung und die Schwierigkeiten des Sprechens über Kondome zu thematisieren. Wichtig ist der Hinweis, dass das Reden über Kondome zwar vielen Menschen schwer fällt, die meisten es aber gut und wichtig finden, wenn man ein Gespräch darüber beginnt. Tipps zum Thema Über Sexualität reden und ausführliche Informationen zu Safer Sex finden sich in der Broschüre Safer Sex sicher der BZgA (ebenso unter 1 Manche Menschen legen auch Haushaltsfolie, die nicht reißt, oder ein Dental Dam auf die Scheide. Ein Dental Dam ist ein dünnes Tuch aus Gummi, das Sie in einigen Apotheken und bei dem DeAHa-Vertrieb bekommen, Tel.: 030 / , Schutz: Sexualverkehr 5.1

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