m&amonitor M&A Markt im Aufwind Volumen und Anzahl steigen deutlich

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1 m&amonitor m&amonitor M&A Markt im Aufwind Volumen und Anzahl steigen deutlich Marktstudie zu M&A Transaktionen mit deutscher Beteiligung 1. Halbjahr 2014

2 Vorwort zur Marktstudie M&A monitor Sehr geehrte Damen und Herren, das erste Halbjahr 2014 hat einen sehr ereignisreichen Übernahmemarkt mit Beteiligung deutscher Unternehmen auf der Käufer und/oder Verkäufer-Seite gezeigt. In der Anlage überreichen wir Ihnen dazu unsere aktuelle Marktstudie m&amonitor mit dem Titel M&A Markt im Aufwind. Die Ergebnisse unserer Studie werden den einen oder anderen überraschen: Mehr große Transaktionen, Anzahl und Volumen auf einem Niveau wie seit vielen Jahren nicht mehr, Private Equity weiter im Aufwärtstrend, höhere Bewertungen für Unternehmen und gute Finanzierungsbedingungen für Übernahmen. Ergänzt wird unsere Halbjahresstudie um eine Vielzahl von Transaktionsbeispielen (Top 10, große Transaktionen, Familienunternehmen/Mittelstand, Private Equity), interessante Facetten einzelner Übernahmen sowie Informationen über das Finanzierungsumfeld für Akquisitionen. Die vorliegende Studie ist die erste m&a monitor Ausgabe nach dem Zusammenschluss von Angermann mit M&A International im Februar diesen Jahres. In der nun noch schlagkräftigeren Einheit wird die seit 1988 erfolgende Datenerhebung und -auswertung von der Angermann M&A international GmbH in bewährter Form fortgeführt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen. Mit freundlichen Grüßen vom gesamten Angermann Team verbleibt (Dr. Axel Gollnick) 1

3 Inhaltsverzeichnis I. Die Ergebnisse der Studie im Überblick 3 II. Einleitung 4 III. Top 10 abgeschlossene Transaktionen 5 IV. Weitere abgeschlossene große Transaktionen 8 V. Vereinbarte, noch nicht abgeschlossene Großtransaktionen 9 VI. Familienunternehmen / Mittelstand 11 VII. Private Equity 13 VIII. Länderauswertung 17 IX. Branchenauswertung 18 X. Fazit und Ausblick 18 M&A Monitor Team / Wichtige Hinweise 19 2

4 I. Die Ergebnisse der Studie im Überblick Zusammenfassung: Deutlich höheres Volumen durch a) größere und b) mehr Deals sowie c) höhere Bewertungen (gestiegene Multiples) und damit Kaufpreise bei d) sehr gutem Finanzierungsklima alle Daten sind im ersten Halbjahr 2014 besser als in den Vergleichsperioden seit dem ersten Halbjahr Transaktionen - Anzahl Deutlich höhere Deal Aktivität: Die Anzahl von 749 registrierten Transaktionen gegenüber 664 im Vorjahreszeitraum bedeutet eine signifikante Steigerung um rund 13%. Das ist der höchste Wert seit dem Jahr Der Durchschnitt der letzten 10 Jahre 2004 bis 2013 liegt bei 607 Transaktionen. Der aktuelle Wert von 749 Deals liegt um 23% deutlich über diesem Durchschnitt. Transaktionen - Volumen (Schätzung) Anstieg im Volumen noch höher: Das Transaktionsvolumen (die Summe der vereinbarten Unternehmenswerte) ist im ersten Halbjahr gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres deutlich stärker als die Anzahl der Deals um 46% von 63 Mrd. EUR auf 92 Mrd. EUR angestiegen. Das ist der höchste Wert der letzten sieben Jahre. Zum einen wurden größere Deals in den Top 20 angekündigt, zum anderen wurden aber im ersten Halbjahr deutlich mehr und deutlich größere Transaktionen im Midcap-Bereich bis 500 Mio. EUR realisiert. Die 50 vereinbarten Transaktionen unterhalb der Top 20 sind mit im Durchschnitt 277 Mio. EUR mehr als dreimal so groß wie im Vorjahreszeitraum (86 Mio. EUR). Einen Teil beigetragen hat auch das in den letzten zwölf Monaten gestiegene Bewertungsniveau. Für attraktive Unternehmen werden Bewertungen bis zum 9-fachen des EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) aufgerufen, teilweise auch darüber. Die Finanzierungsbedingungen für Übernahmen sind derzeit exzellent: breites Angebot durch Banken und Debt Funds, niedrige Zinsen und flexiblere Bedingungen bei den einzuhaltenden Finanzkennzahlen ( covenant light ). Top 10 (abgeschlossene) Deals Noch kein Megadeal: Im ersten Halbjahr 2014 wurde noch kein Mega-Deal abgeschlossen. Im Vorjahreshalbjahr waren die Top 10 der abgeschlossenen Transaktionen beeinflusst vom T-Mobile USA Deal (16,2 Mrd. EUR). Der Wert der 10 größten im ersten Halbjahr abgeschlossenen Transaktionen liegt mit 19,4 Mrd. um 7,4 Mrd. unter dem Vorjahreswert von 26,8 Mrd. EUR. Neun der Top 10 abgeschlossenen Deals sind über einer Milliarde Euro groß 2013 waren es nur 5 Transaktionen. Familienunternehmen / Mittelstand Unverändert mehr Nachfrage als Angebot: Der deutsche Mittelstand war im ersten Halbjahr deutlich stärker aktiv als im Vorjahreszeitraum. Es wurden mehr Transaktionen und höhere Volumina umgesetzt. Der Markt ist klar ein Verkäufermarkt, weil Nachfrage und Geld im Markt grenzenlos vorhanden sind. Trotz der aktuell sehr attraktiven Bewertungen zögern aber manche Unternehmer Transaktionen hinaus, weil die Anlage des Veräußerungserlöses nicht attraktiv erscheint. Marktkenner wissen, dass sich das häufig nicht rechnet. Private Equity Aktivität leicht höher: Nach dem guten Anstieg in den ersten sechs Monaten 2013 realisieren Finanzinvestoren in den ersten sechs Monaten 2014 einen leichten Zuwachs von 3,6% auf 145 Transaktionen (Markt insgesamt 13%). Das derzeitige Marktumfeld wird für Exits an Strategen und an andere Finanzinvestoren genutzt. Primäre Deals von Unternehmen oder Unternehmern sind unverändert stark gesucht. Länder Mehr grenzüberschreitende Übernahmen: Der Anteil rein deutscher Transaktionen ist deutlich gesunken von 52% auf 47%. Signifikant gestiegen sind Übernahmen deutscher Unternehmen durch Unternehmen im Ausland um fast 35% auf 236 von 175. Ebenfalls erhöht, aber weniger stark zugenommen haben Akquisitionen deutscher Unternehmen im Ausland um gut 10% von 144 auf 159. Allerdings haben deutsche Unternehmen im Ausland größere Transaktionen umgesetzt als umgekehrt. Der Wert der Top 20 angekündigten Deals von deutschen Unternehmen im Ausland liegt mit 30,4 Mrd. deutlich höher die Top 20 in der anderen Transaktionsrichtung mit 16,9 Mrd. EUR. Branchen Dienstleistungen Dauerbrenner: Die Führung in der Branchenwertung hat unverändert der Dienstleistungssektor inne mit 101 Transaktionen (Vorjahr 94) deutlich vor Finanzen (70), Pharma (69) und dem IT-Sektor (68). Platz fünf besetzt die Elektroindustrie mit 59 Übernahmen. 3

5 II. Einleitung Der Markt für Unternehmenstransaktionen mit Beteiligung deutscher Unternehmen als Käufer und/oder Verkäufer ist so aktiv wie schon lange nicht mehr. Die Zahlen sind sehr beeindruckend: 749 mehrheitliche Übernahmen im ersten Halbjahr 2014 bedeuten nicht nur eine Steigerung um rund 13% gegenüber der Vorjahresperiode (664 Transaktionen). 749 Transaktionen sind auch die höchste Zahl seit dem ersten Halbjahr Die Zahl liegt ferner 23% über dem Durchschnittswert der ersten Halbjahre 2004 bis 2013 von 607 Transaktionen. Noch beindruckender ist aber der Anstieg im Volumen. Das geschätzte Transaktionsvolumen, also die Summe der vereinbarten Unternehmenswerte, hat im ersten Halbjahr um fast die Hälfte (46%) zugelegt von 63 Mrd. EUR auf 92 Mrd. EUR. Das ist der höchste Wert der letzten sieben Jahre. M&A Markt im Aufwind Anzahl und Volumen der Transaktionen erreichten im ersten Halbjahr 2014 langjährige Spitzenwerte. Treiber des höheren Gesamtvolumens sind nicht nur die großen Transaktionen. Auch unterhalb im sogenannten Midcap- Bereich bis 500 Mio. EUR Transaktionswert wurden mehr und größere Transaktionen vereinbart. Unterhalb der Top 20 sind die nächsten 50 der registrierten Transaktionen im Durchschnitt mit 277 Mio. EUR mehr als dreimal so hoch wie im Vorjahreszeitraum (86 Mio. EUR). Der Markt wird begünstigt von guten gesamtwirtschaftlichen Bedingungen, guten Unternehmensdaten, Anlagekapital im Überfluss bei Unternehmen und Private Equity und einem exzellenten, fast schon heißen Finanzierungsklima. Der Wettbewerb um sehr gute und gute Unternehmen hat weiter zugenommen und fast wieder das Niveau vor der Finanzkrise erreicht. Bei solchen Rahmenbedingungen steigen die Preise. Entsprechend ist in den letzten Monaten das Bewertungsniveau für Unternehmen nochmals gestiegen. Für sehr gute und gute Unternehmen werden EBITDA-Multiples von 8 bis 9, teilweise sogar darüber, aufgerufen. Das war vor einem Jahr kaum vorstellbar. Das kommt eigentlich auch dem Private Equity Sektor zu Gute. Deren Aktivität hat allerdings nur leicht zugenommen um 3,6% auf 145 Transaktionen. Da strategische Verkäufe und Zukäufe stärker gewachsen sind, ist der Marktanteil von Private Equity an der Gesamtzahl der Transaktionen von 21% auf 19% gesunken. Viele Transaktionen wurden zwischen Finanzinvestoren realisiert als sogenannte Secondary- oder Tertiary-Buy-outs. Aufgrund des aktuellen Bewertungsniveaus gibt es aber auch bereits Adressen, die sich derzeit zurückhalten bei Einkäufen. Zudem sind Primaries, also Ersterwerbe aus der Hand von Unternehmern oder Unternehmen (spin-offs) stärker gesucht als es Angebote gibt. Trotz der sehr attraktiven Rahmenbedingungen zögern Unternehmer den Verkauf des Unternehmens hinaus, weil sie gute Erträge erwirtschaften und die Anlage des Veräußerungserlöses nicht attraktiv erscheint. Marktkenner wissen, dass diese Rechnung häufig nicht aufgeht. Der M&A-Markt mit Beteiligung deutscher Unternehmen ist in den ersten sechs Monaten auch wieder deutlich internationaler geworden. Grenzüberschreitende Transaktionen haben in beiden Richtungen zugenommen. Dabei haben sich deutsche Unternehmen im Ausland der Anzahl nach (159 Transaktionen, +11%) weniger stark engagiert als Ausländer beim Erwerb deutscher Unternehmen (236 Transaktionen, +35%). Deutsche Unternehmen haben aber Transaktionen mit höheren Volumina im Ausland vereinbart. Der Anteil nationaler Transaktionen ist bei 354 Deals (Vorjahr 345, +2,6%) entsprechend sehr spürbar gesunken von 52% auf 47%. 4

6 III. TOP 10 abgeschlossene Transaktionen Die besonderen Merkmale der Top 10 abgeschlossenen Transaktionen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die Top 1 und Top 2 der abgeschlossenen Deals wurden erst im zweiten Anlauf realisiert, die Top 4 und 5 sind zwei erfolgreiche Tender Offers durch deutsche Unternehmen im Ausland, ein Unternehmen ist in den Top 10 zweimal vertreten auf Rang 7 und 8 und die Top 9 und 10 sind zwei große Immobilien-Deals. 9 der Top 10 abgeschlossen Transaktionen haben einen Transaktionswert von über 1 Mrd. EUR. Im ersten Halbjahr 2013 gab es nur 5 Transaktionen von mindestens 1 Mrd. EUR Transaktionswert. Top 10 abgeschlossene Transaktionen 1. Halbjahr 2014 Nr. Übernahmeobjekt Land Verkäufer Land Käufer Land Tranaktionswert in Mio. Branche 1 Celesio AG DE FRANZ HANIEL & CIE GMBH DE MCKesson Corporation US Pharma 2 RHÖN-KLINIKUM AG: 43 Krankenhäuser und 15 medizinische Versorgungszentren DE Rhön Klinikum AG DE Fresenius SE & Co. KGaA DE Pharma 3 Grohe AG Verkauf (87,5%) DE TPG CAPITAL LP DLJ MERCHANT BANKING PARTNERS US LIXIL Corporation Development Bank of Japan Inc. JP Bau 4 Algeta ASA NO Öffentliche Übernahme Bayer AG DE Pharma 5 AZ Electronic Materials S.A. UK Öffentliche Übernahme Merck KGaA DE Elektro 6 Scout 24 Holding GmbH DE Deutsche Telekom AG DE Hellman & Friedman LLC US Dienstleistung 7 ThyssenKrupp Steel US USA in Calvert/Alabama ThyssenKrupp AG DE CONSORTIUM: ARCELORMITTAL, NIPPON LU/JP STEEL & SUMITOMO Metalle METAL CORPORATION 8 VDM GmbH Acciai Speciali Terni S.p.A. DE/IT Outokumpu Oyj FI ThyssenKrupp AG DE Metalle 9 LEO-I-PORTFOLIO DE Commerzbank AG DE PATRIZIA IMMOBILIEN AG DE Immobilien 10 DeWAG: Wohneinheiten DE DeWAG Management GmbH DE Deutsche Annington Immobilien SE DE 970 Immobilien 2014, Angermann M&A International GmbH, Kronberg Top 1: Haniel verkauft Celesio an McKesson - 4,66 Mrd. EUR Die größte im ersten Halbjahr abgeschlossene Transaktion realisierte die Franz Haniel & Cie. GmbH mit der mehrheitlichen Veräußerung der Celesio AG an den US-Medikamentehändler McKesson Corporation. Diese Transaktion war zunächst gescheitert, weil McKesson die geforderte Mindestannahmeschwelle von 75% nicht erreichte. Das zweite freiwillige öffentliche Übernahmeangebot an die Celesio-Aktionäre war dann erfolgreich, weil sich McKesson im Vorwege bereits knapp 76 Prozent der Celesio Aktien gesichert hatte. Haniel hatte nämlich zuvor seinen Anteil von 50,1% aufgestockt, indem sie dem Hedgefonds Elliott dessen Aktien-Paket von 24,08% abkaufte. McKesson erwarb zudem Wandelanleihen von Elliott. McKesson hält nun 75,92% der Anteile an der Celesio AG. Der Transaktionswert beträgt insgesamt 4,66 Mrd. EUR resultierend aus dem Kaufpreis für die Aktien von 3,63 Mrd. EUR und der anteilsmäßigen Nettoverschuldung von 1,03 Mrd. EUR. Nach dem Closing der Transaktion hat der Hedgefonds Magnetar Financial Klage gegen McKesson eingereicht. Er wirft dem Käufer vor, bei der Übernahme gegen die Gleichbehandlung der Aktionäre verstoßen zu haben. In der Klageschrift wird argumentiert, dass der Hedgefonds Elliott den Erwerber McKesson dazu brachte, für die in seinem Besitz befindlichen Wandelanleihen einen Äquivalenzpreis von rund 31 EUR je Celesio-Aktie gezahlt zu haben. 5

7 Top 2: Fresenius schafft Übernahme von Rhön Assets - 3,00 Mrd. EUR Auf Platz 2 der abgeschlossenen Top 10 Deals steht die Fresenius SE & Co. KGaA durch die Übernahmen von 40 Krankenhäusern sowie 13 medizinischen Versorgungszentren von Rhön für einen Transaktionswert von 3,00 Mrd. EUR. In 2012 platzte der erste Versuch der Übernahme der Rhön-Klinikum AG durch Fresenius. Fresenius verfehlte damals relativ knapp sein Ziel, mindestens 90% plus eine Aktie zu erwerben. Nachfolgend beabsichtigte Fresenius die Übernahme doch umzusetzen und zwar durch die Übernahme von 43 Krankenhäusern sowie 15 medizinischen Versorgungszentren von Rhön als Asset-Deal und nicht mehr des Unternehmens als Share Deal. Grundlage dieses Ansatzes mit Rhön war die Auffassung, dass der Übernahme der einzelnen Häuser die Rhön-Aktionäre nicht zustimmen müssen. Dagegen klagte dann der Aktionär B. Braun. B. Braun und auch Asklepios fürchteten eine Vormachtstellung von Fresenius auf dem deutschen Klinikmarkt - Asklepios als Klinikwettbewerber, B. Braun als großer Krankenhauszulieferer. Kurz vor Weihnachten 2013 wurde der Streit beigelegt und zwischen den Beteiligten verschiedene Kooperationsvereinbarungen geschlossen. Offen war damit noch die kartellrechtliche Prüfung. Das Vorhaben wurde von der Europäischen Kommission an das Bundeskartellamt verwiesen. Nach einem umfangreichen Hauptprüfverfahren erteilte das Bundeskartellamt am die Freigabe zur Übernahme von insgesamt 40 (statt 43) Kliniken und 13 (statt 15) medizinische Versorgungszentren der Rhön-Klinikum AG. Der Kaufpreis für die vollzogene Transaktion beläuft sich auf rund EUR 3 Mrd. Mit dem Zukauf steigt die Fresenius-Tochter Helios zum größten privaten Klinikbetreiber Europas auf. Top 3: Grohe Verkauf (87,5%) an Lixil und Development Bank of Japan - 2,68 Mrd. EUR Der drittgrößte im ersten Halbjahr vollzogene Übergang eines Unternehmens ist der mehrheitliche Erwerb des deutschen Badarmaturen-Herstellers Grohe AG durch den japanischen Mischkonzern Lixil Corporation gemeinsam mit der Development Bank of Japan Inc. Verkäufer der 87,5% der Anteile sind die beiden Finanzinvestoren TPG und DLJ Merchant Banking Partners (Credit-Suisse). Mit einem Wert von 2,68 Mrd. EUR ist das die bisher größte Investition eines japanischen Unternehmens in Deutschland. Grohe war ein Familienunternehmen bis 1998 der britische Finanzinvestor BC Partners die Firma für 900 Mio. EUR erwarb und sie 2004 für 1,5 Mrd. EUR an TPG und DLJ verkaufte. Das global tätige Unternehmen ist auch in die Wirtschaftsgeschichte eingegangen durch die 2005 im Zuge der Restrukturierung von dem damaligen SPD- Politiker Franz Müntefering geschaffene Wortschöpfung von Finanzinvestoren, die wie Heuschrecken, das übernommene Unternehmen abgrasen und dann weiterziehen. Heute gilt Grohe als Musterfall einer Neuausrichtung und hat sich seitdem sehr gut entwickelt. Neben Lixil und der Development Bank of Japan liegen die restlichen Grohe-Anteile in China bei den Gründern des chinesischen Armaturenherstellers Joyou, den Grohe in 2011 übernahm. 6

8 Top 4 bis 10: Fast alles Milliardendeals Auf Platz 4 schließt die Bayer AG erneut ein öffentliches Übernahmeangebot im Ausland erfolgreich ab. Nachdem im Vorjahr Conceptus für 852 Mio. EUR erworben wurde, kaufte Bayer den norwegischen Krebsmittel-Spezialisten Algeta ASA. Das Bayer Angebot sah eine hohe Mindestannahmeschwelle von 90% vor. Das war aber offensichtlich so attraktiv, dass die Quote deutlich überschritten wurde. Bayer konnte 98,2% der Aktien erwerben und danach den Ausschluss der Minderheitsaktionäre und das Delisting der Algeta-Aktie von der Oslo Stock Exchange umsetzen. Bezogen auf die im Übernahmeangebot übernommenen Aktien beträgt der Transaktionswert 1,87 Mrd. EUR. Deutlich mehr Geduld aufbringen musste die Merck KGaA bei der fünftgrößten abgeschlossenen Transaktion des ersten Halbjahres. Die im Dezember 2013 angekündigte öffentliche Übernahme von AZ Electronic Materials wurde insgesamt sieben Mal verlängert und die ursprüngliche Mindestannahmequote von 95% auf 75% abgesenkt bis Merck im Mai am Ziel war. Am Ende wurden Merck 81,3% der AZ-Aktien angedient. Durch die Akquisition entsteht ein führender Anbieter von Lösungen im Premiumsegment von Hightech-Materialien und funktionalen Spezialchemikalien (Sparte Performance Materials). Merck bot den AZ-Aktionären eine Prämie von 41% auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der vorangegangenen drei Monate. Dem Angebot lag ein Unternehmenswert (einschließlich Nettoverschuldung) von 2,13 Mrd. EUR zugrunde. Der Transaktionswert für die übernommenen 81,3% beträgt somit 1,73 Mrd. EUR. Auf Rang sechs hat die Deutsche Telekom den Verkauf eines 70%-Anteils an der Scout24 Holding GmbH an den Private Equity Investor Hellman & Friedman auf Basis eines Unternehmenswerts von 2 Mrd. EUR abgeschlossen. Der Verkauf generierte einen Cash-Zufluss von rund 1,5 Mrd. EUR, weil die Nettoverschuldung bei Scout24 negativ und daher der Kaufpreis höher ist als der anteilige Unternehmenswert. Der relevante Transaktionswert für die 70% beträgt 1,4 Mrd. EUR. Scout24 hat sich unter der Eigentümerschaft der Telecom insbesondere mit den Kernaktivitäten ImmobilienScout24 und AutoScout24 zum führenden deutschen Online-Anzeigenportal entwickelt. Die Telekom hatte die Plattform vor etwa zehn Jahren für 180 Mio. EUR von der Beisheim Holding übernommen. Heute ist das Unternehmen mehr als elfmal so viel wert. Mit den verbliebenen 30% kann die Deutsche Telekom an der künftigen Wertsteigerung von Scout24 teilhaben. Interessant ist, dass der Transaktionsprozess mit Beginn in 2012 sehr lang, aber eben auch sehr erfolgreich war. ThyssenKrupp ist auf den Rängen 7 und 8 gleich zweimal in den Top 10 vertreten. Das Walz- und Beschichtungswerk ThyssenKrupp Steel USA wurde für rund 1,14 Mrd. EUR verkauft an das Joint Venture von ArcelorMittal und Nippon Steel & Sumitomo Metal Corporation. Gleichzeitig wurde über einen langfristigen Brammenliefervertrag eine Lösung für ThyssenKrupp CSA in Brasilien erreicht. Auch dieses Werk sollte ursprünglich verkauft werden. Zu der Top 8 Transaktion ist ein kurzer Rückblick erforderlich: 2012 verkaufte ThyssenKrupp die Edelstahlsparte Inoxum in der fünftgrößten Transaktion des Jahres für 2,7 Mrd. EUR an den finnischen Konkurrenten Outokumpu. Im Zuge der Neuordnung der Finanzierung von Outokumpu kam es nun zum Rückkauf der ThyssenKrupp Acciai Speciali Terni S.p.A. und der Outokumpu VDM GmbH gegen Übertragung einer im Rahmen der Inoxum-Transaktion entstandenen Finanzforderung in Höhe von noch 1 Mrd. EUR. Beide Unternehmen stehen bei ThyssenKrupp aber bereits wieder zum Verkauf. Mit auch 1 Mrd. EUR Transaktionswert ebenfalls auf Platz 8 hat die Patrizia Immobilien AG den Erwerb des sogenannte Leo-I-Portfolio abgeschlossen. Verkäuferin ist eine Tochtergesellschaft der Commerz Real AG. Patrizia erwirbt das Portfolio für einen neu aufgelegten Immobilien-Spezialfonds. Auf Rang 10 vollzog die börsennotierte Deutsche Annington den Erwerb eines DeWAG Immobilien-Portfolios mit rund deutschen Wohneinheiten. Der Transaktionswert (Kaufpreis und Übernahme von Verbindlichkeiten) beträgt rund EUR 970 Mio. 7

9 IV. Weitere abgeschlossene große Transaktionen Auch unterhalb der Top 10 gab es im ersten Halbjahr 2014 interessante abgeschlossene Übernahmen. Das Verlagshaus Axel Springer SE vereinnahmte 920 Mio. EUR durch den Verkauf der Springer Regionalzeitungen sowie Programm- und Frauenzeitschriften an die Funke Mediengruppe GmbH & Co KG (früher WAZ Mediengruppe). Allerdings musste Funke aufgrund von Auflagen des Bundeskartellamts acht Programmtitel an die Mediengruppe Klambt verkaufen. Erfolgreich abschließen konnte Springer auch den Erwerb des Nachrichtensenders N24. Dieser soll mit der "Welt"-Gruppe verbunden und der zentrale Lieferant von Video- und Fernsehbildern für alle Marken des Verlages werden. Auch unterhalb der Top 10 im ersten Halbjahr 2014 vollzogenen Transaktionen gab es interessante abgeschlossene Übernahmen. Abgeschlossen wurde von Pemira der Kauf der einst zum Hoechst-Konzern gehörenden CABB GmbH (frühere Clariant Acetyl Building Blocks GmbH) von der Beteiligungsgesellschaft Bridgepoint im Rahmen eines Tertiary Buyouts für 830 Mio. EUR. SAP setzt seine Akquisitionen im Cloud-Bereich fort und übernimmt mit der Fieldglass Inc. für etwa 734 Mio. EUR einen Technologieführer für das Zeitarbeit-Management in der Cloud. SAP hat ferner vereinbart SeeWhy Inc., ein führendes Unternehmen bei cloudbasierten Lösungen für verhaltensbasiertes Marketing zu übernehmen. Die Siemens AG konzentriert sich im Wasser-Geschäft auf Automatisierungsund Antriebslösungen für Industrie und Kommunen und verkaufte die Business Unit Siemens Water Technologies für 640 Mio. EUR an den amerikanischen Finanzinvestor AEA Investors. Die Deutsche Telekom AG hat den Kauf der GTS Central Europe für 546 Mio. EUR abgeschlossen und damit Zugang zu Festnetzen in Osteuropa erhalten, wo ihre Tochtergesellschaften bislang hauptsächlich im Mobilfunk tätig waren. Die Douglas Holding AG hat die Übernahme der französischen Parfümeriekette Nocibé vom britischen Finanzinvestor Charterhouse für 540 Mio. EUR vollzogen. Douglas, das sich im Besitz des Finanzinvestors Advent International und der Gründerfamilie Kreke befindet, baut damit ihre Position als führende Parfümerie- und Kosmetikkette in Europa deutlich aus. Verkauft wurde von Douglas das Hagener Traditionsunternehmen Hussel Süßwaren-Fachgeschäfte GmbH mit seinen 219 Filialen an den Finanzinvestor Emeram. In Berichten ist von einem Kaufpreis um die 50 Mio. EUR die Rede. Abgeschlossen wurde im ersten Halbjahr auch die erste öffentliche Übernahme eines deutschen Unternehmens durch ein chinesisches Unternehmen. Der chinesische Staatskonzern AVIC Aviation Industry Corporation of China übernahm im Rahmen eines Übernahmeangebots die Mehrheit an dem traditionsreichen deutschen Zementanlagenbauer KHD Humboldt Wedag International AG. AVIC war über eine Tochtergesellschaft bereits seit 2011 mit 20% an KHD beteiligt und übernahm nun weitere 69,4% für 222 Mio. EUR. Mehr als doppelt so viel bezahlt AVIC für die deutsche Hilite International. Der Systemanbieter für die Automobilzuliefererindustrie mit Hauptsitz in Marktheidenfeld wurde von dem Finanzinvestor 3i für 473 Mio. EUR verkauft. Der Arzneimittelkonzern Stada Arzneimittel AG hat den Kauf des russischen Markenproduktportfolios Aqualor abgeschlossen. Der Kaufpreis für das Produktpaket beträgt insgesamt 131 Mio. EUR. Verkäufer sind Butterwood Holdings Limited, ein Unternehmen mit Sitz in Zypern, und die russische PharmaMed. 8

10 V. Vereinbarte, noch nicht abgeschlossene Großtransaktionen Die Rangliste der abgeschlossenen Transaktionen wird sich im Jahresverlauf aufgrund einer Vielzahl von angekündigten großen Transaktionen, zum Teil sogenannte Mega-Deals mit über 5 Mrd. EUR Transaktionswert, noch wesentlich verändern. Die Transaktionen unterstreichen eindrucksvoll die höhere Aktivität im Übernahmemarkt. Ausgewählte angekündigte Transaktionen 1. Halbjahr 2014 Übernahmeobjekt Land Verkäufer Land Käufer Land Tranaktionswert in Mio. Branche MERCK & CO.: OTC GESCHÄFT US MERCK & CO INC US BAYER AG DE Pharma MONDELEZ INTERNATIONAL COFFEE BUSINESS US MONDELEZ INTERNATIONAL INC D.E Master Blenders 1753 (REIMANN FAMILIE) DE Lebensmittel RWE DEA AG DE RWE AG DE LETTER ONE GROUP LU Energie Gesellschaften der Vitus Gruppe mit rund Wohneinheiten DE VITUS IMMOBILIEN SARL DEUTSCHE ANNINGTON IMMOBILIEN SE DE Finanzen VEYANCE TECHNOLOGIES INC US CARLYLE PARTNERS US CONTINENTAL AG DE Maschinenbau DIANA GROUP SA FR ARDIAN FR SYMRISE AG DE Lebensmittel GEA HEAT EXCHANGERS GMBH DE GEA GROUP AG DE TRITON PARTNERS UK Elektro Cosmopolitan of Las Vegas US Deutsche Bank AG DE Blackstone Real Estate Partners US Immobilien MAUSER AG DE DUBAI INTERNATIONAL CAPITAL AE CLAYTON, DUBILIER & RICE US Verpackung CSAV CONTAINER BUSINESS CL COMPANIA SUD AMERICANA DE VAPORES SA CL HAPAG-LLOYD AG DE 991 Transport 2014, Angermann M&A International GmbH, Kronberg Die Bayer AG will von dem amerikanischen Pharmaunternehmen Merck & Co. die Sparte rezeptfreie Arzneimittel zum Preis von 10,4 Mrd. EUR übernehmen. Damit würde Bayer weltweit zum zweitgrößten Anbieter von OTC-Produkten aufsteigen. Abgeschlossen wird im zweiten Halbjahr der Erwerb von E-Plus durch die Telefónica Deutschland Holding AG (Marke O 2 ) für 8,6 Mrd. EUR. Der 2013 angekündigte Mega-Deal wurde von der Europäischen Kommission am unter mehreren Auflagen genehmigt und sollte damit in trockenen Tüchern sein. Eine Mega-Deal-Story fortschreiben will die Joh. A. Benckiser SE der deutschen Familie Reimann. Nachdem in 2013 die D.E. Master Blenders 1753 N.V. im Rahmen eines öffentlichen Übernahmeangebotes auf Basis eines Unternehmenswertes von 7,83 Mrd. EUR vollständig übernommen wurde, soll das Kaffeeimperium weiter ausgebaut werden. Vereinbart wurde, dass sich Master Blenders zusammenschließt mit der Mondelēz Kaffee Sparte der Mondelēz International, Inc. Der neue Gigant soll Jacobs Douwe Egberts heißen und wäre das größte reine Kaffeeunternehmen mit Umsatzerlösen von über 5 Mrd. EUR. Benckiser wird 51% der Anteile halten und das Unternehmen führen. Die börsennotierte Mondelēz International, Inc. soll aus der Transaktion einen Anteil am Gesamtunternehmen von 49% und einen Barerlös von 3,6 Mrd. EUR erhalten. Mondelēz ist nämlich der größere Partner des Zusammenschlusses. Legt man a) den Wert aus dem Erwerb von Master Blenders aus 2013 von 7,8 Mrd. EUR und b) die Parameter der aktuellen Transaktion (51%:49% mit 3,6 Mrd. EUR Barausgleich) zugrunde, hat die Mondolēz Kaffee-Einheit einen Wert von abgeschätzt 11,4 Mrd. EUR. Der Zusammenschluss soll im Laufe des Jahres 2015 vollzogen werden. 9

11 Vor über einem Jahr im März 2013 angekündigt, aber noch nicht vollzogen ist der Verkauf der Öl- und Gasfördertochter RWE Dea AG durch die RWE AG. Das Unternehmen soll an die Investmentgesellschaft Letter One des russischen Oligarchen Mikhail Fridman veräußert werden. Dabei wurde ein Unternehmenswert von 5,1 Mrd. EUR zugrunde gelegt. Das Bundeswirtschaftsministerium prüft derzeit den geplanten Verkauf. Angekündigt wurde von der Deutsche Annington der Kauf bestimmter Gesellschaften der Vitus Gruppe mit rund Wohneinheiten für rund 1,4 Mrd. EUR. Die Continental AG will den Hersteller von Industrieschläuchen und Förderbändern Veyance Technologies Inc. für einen Unternehmenswert von rund 1,4 Mrd. Euro von dem Finanzinvestor Carlyle Group erwerben. Und der Finanzinvestor Triton vereinbarte im ersten Halbjahr in gleich zwei Transaktionen den Erwerb von Konzernsparten. Mit der GEA Group wurde eine Vereinbarung getroffen über den Kauf der Wärmetauschsparte GEA Heat Exchangers für 1,3 Mrd. EUR. Von der französischen Alstom wird die in Mannheim beheimatete Alstom Wärmetauscher-Sparte für 730 Mio. EUR gekauft. Die Rangliste der Top 10 abgeschlossenen Transaktionen wird sich im zweiten Halbjahr noch substantiell verändern. Die Symrise AG aus Holzminden hat ein bindendes Angebot zum Erwerb sämtlicher Aktien der Kerisper S.A.S., Frankreich, der Holdinggesellschaft der Diana S.A.S., abgegeben. Diana ist ein führender Lieferant der Lebensmittel-, Tiernahrungs-, Neutraceutical-, Aquakultur- und kosmetischen Industrie. Symrise würde hier rund 1,3 Mrd. EUR investieren. Die Deutsche Bank hat angekündigt, dass sie mit Blackstone Real Estate Partners eine Vereinbarung über den Verkauf von Nevada Property 1 LLC erzielt hat, dem Eigentümer des Casinos The Cosmopolitan of Las Vegas für 1,26 Mrd. EUR. Die Investmentgesellschaft Dubai International Capital (DIC) hat den Verkauf des deutschen Industrieverpackungskonzerns Mauser AG an die US-amerikanische Clayton, Dubilier & Rice bekannt gegeben für einen Kaufpreis von 1,23 Mrd. EUR. Die Hapag-Lloyd AG und Compañía Sud Americana de Vapores haben einen Vertrag über die Zusammenlegung des Containergeschäftes von CSAV mit dem Hapag-Lloyd-Konzern geschlossen. Durch die Einbringung des Containergeschäftes wird CSAV mit 30% an Hapag-Lloyd beteiligt. Auch wenn finanzielle Details noch nicht veröffentlicht sind, sollte das Transaktionsvolumen jedenfalls rund 1 Mrd. EUR betragen. Nach dem Vollzug dieser Transaktion (Closing) ist ferner eine Barkapitalerhöhung beschlossen, an der sich CSAV maßgeblich beteiligen soll, um dadurch den Anteil an Hapag-Lloyd auf 34% aufzustocken. Die Siemens AG hat den Erwerb des Rolls-Royce Energie-Gasturbinen- und Kompressorengeschäfts für 950 Mio. EUR angekündigt. Henkel vereinbarte den Kauf der französischen Spotless Group SAS für 940 Mio. EUR und den Erwerb der drei amerikanischen Hair Professional Unternehmen Kenra Professional LLC, Sexy Hair Concepts LLC und Alterna Professional Haircare Inc für 270 Mio. EUR. Der Finanzinvestor IK Investment Partners trennt sich nach acht Jahren Haltedauer von seinem Anteil an dem Brandschutzproduktanbieter Minimax Viking GmbH. Käufer sind das dänische Familienunternehmen Kirkbi und der Finanzinvestor Intermediate Capital Group. Dem Verkauf liegt ein Unternehmenswert von 1,37 Mrd. EUR zugrunde, so dass IK für seine 68% 932 Mio. EUR erlösen wird. Die Beteiligungsgesellschaft Permira will den erst 2005 gegründeten Softwareanbieter Teamviewer GmbH mit Sitz in Göppingen für 800 Mio. EUR übernehmen von GFI Software, bei der Insight Venture Partners als Hauptinvestor engagiert ist. Fresenius Medical Care vereinbarte eine Mehrheitsbeteiligung an Sound Inpatients Physicians, Inc., einem Netzwerk von Krankenhausärzten in den USA für 441 Mio. EUR und will damit den Ausbau des Geschäfts mit Dienstleistungen rund um die Dialyse weiter vorantreiben. Die Allianz wird einen Teil des UnipolSai Sachversicherungsgeschäfts des italienischen Versicherungsunternehmens UnipolSai für bis zu 440 Mio. EUR erwerben. 10

12 VI. Familienunternehmen / Mittelstand Der deutsche Mittelstand war im ersten Halbjahr 2014 deutlich aktiver als Verkäufer oder Käufer unterwegs und hat dabei auch vergleichsweise größere Transaktionen umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Nachfolgend werden Beispiele von Transaktionen dargestellt, in denen Unternehmen durch strategische Zukäufe im In- und Ausland expandieren, sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Unternehmensteilen trennen oder Familiengesellschafter ihr Unternehmen ganz oder teilweise verkauft haben. Insbesondere beim Thema Verkauf denken Familien teilweise immer noch schwarzweiß ganz oder gar nicht. Dabei bietet der Übernahmemarkt heute auch sinnvolle Zwischenlösungen, mit denen ein Teil des im Unternehmen gebundenen Vermögens ins Privatvermögen transferiert werden kann, die Familie aber weiter (mehrheitlich oder minderheitlich) beteiligt bleibt und zudem auch unternehmerisch tätig bleiben kann. Das Frankfurter Familienunternehmen Merz GmbH & Co. KGaA (Marken: Merz Spezial, tetesept) hat die Übernahme der Ulthera, Inc. vereinbart für bis zu 440 Mio. EUR. Diese Akquisition ist die größte in der Geschichte von Merz. Das erst im Jahre 2004 gegründete Unternehmen Ulthera ist führend im Bereich der nicht-operativen Lifting-Behandlungen auf Basis der Ultraschall-Therapie (Augenbrauen, Hals und Dekolleté). Ebenfalls im Ausland aktiv ist die Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG. Nachdem in 2013 die britische KP Snack von United Biscuits für 615 Mio. EUR erworben wurde, erweitert Intersnack mit der Übernahme von Estrella Maarud von Herkules Private Equity für 126 Mio. EUR die Präsenz in Skandinavien und im Baltikum. Die mittelständische Capricorn Automotive GmbH übernimmt alle Vermögenswerte (Asset- Deal) des traditionsreichen Nürburgrings für einen Kaufpreis von 77 Mio. EUR und verpflichtete sich, weitere Investitionen zu tätigen. Die Mahle GmbH will die Mehrheit am slowenischen Autozulieferer Letrika d.d. übernehmen für etwa 58 Mio. EUR. Nach der mehrheitlichen Übernahme des Bremer Tiernahrungsherstellers Vitakraft kauft das Familienunternehmen Deuerer GmbH, Spezialist für Katzen- und Hundenahrung, den französischen Dosenfutterproduzenten Villeneuve Pet Foods. Deuerer ist ein sogenannter Hidden Champion : Binnen 25 Jahren wurde aus einer Metzgereikette eine Unternehmensgruppe mit etwa 500 Mio. EUR Umsatz. Die Veka AG in Sendenhorst kauft mit dem Wettbewerber Gelan Fenster-Systeme GmbH vom Finanzinvestor Halder ein Umsatzvolumen von über 200 Mio. EUR. Die Mann+Hummel Gruppe mit Sitz in Ludwigsburg erwirbt die schwedische Vokes Air, einen Anbieter von Filtrationsanwendungen, von dem Private Equity Haus Riverside Company. Die Teamwork - Die Buettgen GmbH hat von der ISS A/S, einer der weltweit führenden Facility Services-Anbieter, die ISS Personalservice GmbH und die ISS Hauswirtschaftsservice (HWS) GmbH übernommen. Die Bremer Zech Group hat den Düsseldorfer Vodafone Campus an einen von AGC Equity Partners gemanagten Fonds veräußert für 230 Mio. EUR. Die Trumpf GmbH + Co. KG hat den Verkauf der Sparte Trumpf Medical Systems an die USamerikanische Hill-Rom Holdings, Inc für einen Kaufpreis von ca. 185 Mio. EUR abgeschlossen. Eine Leuchtturmtransaktion für die Berliner Gründerszene wurde mit der Sociomantic Labs GmbH realisiert. Der erst 2009 gegründete Online-Werbevermarkter wurde von den drei Gründern verkauft an den britischen Big-Data-Spezialisten Dunnhumby, eine Tochterfirma des weltweit drittgrößten Einzelhändlers Tesco Plc, für 130 bis 150 Mio. EUR. Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen bereits rund 75 Mio. EUR Umsatz erzielt, seit Gründung profitabel arbeitet und die Gründer noch 100% der Anteile hielten. Für das bisherige Wachstum - auch im Ausland - wurde somit kein Investor in die Firma geholt. Das ist in der Start-up Szene außergewöhnlich. Das ebenfalls in Berlin ansässige Werbenetzwerk Plista GmbH wurde von den drei Gründern und verschiedenen VC-Investoren für 30 Mio. EUR verkauft an Group M, ein zum britischen Werbekonzern WPP gehörendes Unternehmen. Die Inhaber der Berchtold Holding AG regelten die Nachfolge des 92 Jahre alten mittelständischen Medizintechnikunternehmens durch den Verkauf des Unternehmens an den US-Konzern Stryker Corporation für 125 Mio. EUR. Ein anderes Beispiel unternehmerischer Weitsicht ist die 1889 gegründete Handte Umwelttechnik GmbH. Das in vierter Generation geführte Familienunternehmen wurde verkauft an die schwedische Camfil AB, dem Weltmarktführer bei Luftreinigungssystemen. Handte wurde aus strategischen Gründen verkauft nachdem das Jahr 2013 sehr erfolgreich auf einem Rekordlevel abgeschlossen wurde. Der (ehemalige) Gesellschafter Dr. Jakob Handte wird in dem neuen Verbund als technischer Vorstand die Sparte Air Polution Control weltweit weiterentwickeln. Der familiengeführte Spielzeuggroßhändler Hoffmann Company wurde übernommen von der Vedes AG, die zukünftig auch die Geschäfte führen wird. Ebenso hat der Inhaber der ESKA Reifendienst GmbH das operative Geschäft veräußert an die zum Continental-Konzern gehörende Vergölst GmbH. 11

13 Das Thema Unternehmensverkauf muss für Familienunternehmen nicht zwingend die Abgabe sämtlicher Anteile bedeuten. So kann es bei Analyse und Allokation des Familienvermögens sinnvoll sein, für die nächste Wachstumsphase des Unternehmens einen Partner aufzunehmen, statt weitere Mittel im Unternehmen zu binden. Auch kann der Transfer unternehmerisch gebundenen Kapitals in das Privatvermögen sinnvoll sein, ohne die Gesellschafterstellung vollständig aufzugeben. Dazu hier drei Beispiele von Transaktionen mit Finanzinvestoren (weitere Transaktionen von Finanzinvestoren vgl. Abschnitt VII). Das Thema Unternehmensverkauf muss für Familienunternehmen nicht zwingend die Abgabe sämtlicher Anteile bedeuten. Der Gründer der Restaurantkette Sausalitos Holding GmbH hatte 2008 das Private Equity Haus EQT als Finanzpartner aufgenommen, der das weitere Wachstum begleiten sollte und blieb mit 53% beteiligt. Jetzt wurde eine Mehrheit veräußert an den belgischen Finanzinvestor Ergon Capital Partners für 45 Mio. EUR. Gründer und das Management wollen sich wieder rückbeteiligen. Die Gesellschafter der Piller Entgrattechnik GmbH haben eine Mehrheitsbeteiligung abgegeben an die beiden Finanzinvestoren Süd Beteiligungen und die VR Equitypartner. Die bisherigen Geschäftsführer bleiben unverändert für die Leitung des Geschäfts verantwortlich und sind auch zukünftig als Gesellschafter beteiligt. Im Zuge der Nachfolgeregelung veräußerte die Eigentümerfamilie ihre Engelmann Sensor GmbH an das Private Equity Duo NORD Holding und Capiton, bleibt aber als Minderheitsgesellschafter beteiligt. Ungeachtet der aktuell exzellenten Rahmenbedingungen und des differenzierten Spektrums von Möglichkeiten gibt es aktuell immer noch zurückhaltende Unternehmer, die sinnvolle oder notwendige Transaktionen verschieben. Der Tenor aus manchen Gesprächen mit erfolgreichen Unternehmern, die für eine Nachfolge grundsätzlich in Betracht kommen, lautet dann: Warum soll ich jetzt verkaufen, mein Unternehmen verdient gut und eine Alternativanlage bringt derzeit kaum Rendite. Das sich das aktuell sehr attraktive Bewertungsklima auch wieder eintrüben kann, wird dabei außer Acht gelassen. Ferner sollte für eine so wesentliche Entscheidung nie nur ein Kriterium ausschlaggebend sein. 12

14 VII. Private Equity Die Private Equity Branche verzeichnet einen weiteren leichten Aufwärtstrend. Hochstimmung gibt es in der Branche aber noch nicht. Die Anzahl der Transaktionen mit Beteiligung von Finanzinvestoren steigt im ersten Halbjahr 2014 um rund 4% von 140 auf 145 Transaktionen. Die Branche partizipiert damit aber nicht voll am Wachstum des M&A-Marktes mit deutscher Beteiligung (+13%) und würde gerne mehr machen. Fondsgelder sind dafür im Überfluss vorhanden. Begünstigt werden die von Finanzinvestoren durchgeführten sogenannten Leveraged-Buy-outs derzeit durch das exzellente Finanzierungsumfeld. Das Zinsniveau ist auf einem denkbar niedrigen Niveau (deshalb auch die Bereitschaft aktuell höhere Kaufpreise zu bezahlen) und die Finanzierungsbereitschaft der Banken für Akquisitionsfinanzierungen ist sehr gut. Das liegt auch an den in Deutschland agierenden neuen Spielern wie sogenannte Debt-Funds, die attraktive Finanzierungspakete anbieten wie Unitranches (Kombination aus Senior und Mezzanine Finanzierung in einem Paket). Sehr wichtig ist auch, dass die sogenannten Covenants (festgelegte Bedingungen für einzuhaltende Finanzkennzahlen) aktuell sehr flexibel gehandhabt werden. Man spricht aktuell von convenant light, weil die Banken aktuell weniger feste Parameter festlegen, als dies noch vor einiger Zeit der Fall war, insbesondere nach der Finanzmarktkrise. Bei guten Unternehmen finanzieren die Banken bis zum 4,5-fachen (teilweise noch etwas höher) des EBITDA (operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) das 3- bis 3,5-fache war vor nicht langer Zeit der Standard-Multiplikator für das Finanzierungsvolumen. Unitranche Pakete, also Senior plus Mezzanine, werden bis 6,5 und 7,0x EBITDA angeboten bei Eigenkapitalanteilen von nur noch 30 bis 35%. Einige Private Equity Häuser sind bei den aktuell hohen Bewertungen schon wieder zurückhaltend mit Neuengagements, weil sie den sogenannten Fluch des Gewinners fürchten, der als Meistbietender zu viel bezahlt hat und sich das zeitlich befristete Engagement dann nicht mehr mit den Renditeerwartungen der Investoren in Einklang bringen lässt. Andere Private Equity Häuser sind da weniger empfindlich, weil aufgrund der niedrigen Zinsbelastung mehr Cash-Flow für die Tilgung verwendet werden kann, was eine höhere Bewertung ermöglicht. Entsprechend werden aktuell vermehrt Verkäufe ( Exits ) an strategische Erwerber oder andere Private Equity Häuser realisiert. Es wurden aber auch zahlreiche primäre Transaktionen direkt von Unternehmen (Spin-offs) oder Unternehmern (z.b. Nachfolgeregelungen) umgesetzt. Teilweise wird das Engagement und damit Risiko auch geteilt und zwei Finanzinvestoren übernehmen ein Unternehmen gemeinsam. Im Folgenden werden ausgewählte Transaktionen von Finanzinvestoren mit deutschem Zielunternehmen (Transaktionsgegenstand) dargestellt gegliedert nach großen Transaktionen (Large Caps 250 Mio. EUR Transaktionswert) und Transaktionen im Mittelstandssegment (Mid- und Small-Cap). Die Private Equity Branche verzeichnet einen weiteren leichten Aufwärtstrend. Hochstimmung gibt es in der Branche aber noch nicht. ohne Finanzinvestoren mit Finanzinvestoren 13

15 Ausgewählte große Private Equity Transaktionen (Large Caps 250 Mio. EUR Transaktionswert) Übernahmeobjekt (DE) Verkäufer Käufer Wert Mio. EUR GEA HEAT EXCHANGERS GMBH GEA GROUP AG TRITON PARTNERS MAUSER AG DUBAI INTERNATIONAL CAPITAL CLAYTON, DUBILIER & RICE MINIMAX GMBH & CO KG IK INVESTMENT PARTNERS KIRKBI INVEST A/S, INTERMEDIATE CAPITAL GROUP 932 CABB GMBH BRIDGEPOINT PERMIRA 830 TEAMVIEWER GMBH GFI SOFTWARE AG PERMIRA 800 ALSTOM WÄRMETAUSCHERSPARTE GHD GESUNDHEITS GMBH DEUTSCHLAND ALSTOM TRITON PARTNERS 730 IK INVESMENT PARTNERS NORDIC CAPITAL 500 VINNOLIT GMBH & CO KG ADVENT INTERNATIONAL WESTLAKE CHEMICAL 490 HILITE INTERNATIONAL 3i AVIATION INDUSTRY CORPORATION OF CHINA 473 ASK CHEMICALS GMBH CLARIANT AG, ASHLAND INC RHONE CAPITAL , Angermann M&A International GmbH, Kronberg Der Finanzinvestor Triton hat 2014 gleich zwei sogenannte Spin-offs (Kauf von Konzernausgliederungen) vereinbaren können: Mit der GEA Group wurde der Kauf der Wärmetauschersparte GEA Heat Exchangers vereinbart für eine Unternehmensbewertung von rund 1,3 Mrd. Euro. Im gleichen Geschäftsfeld wurde von der französischen Alstom die in Mannheim beheimatete Alstom Wärmetauscher-Sparte für 730 Mill. EUR erworben. Der bekannte Industrieverpackungskonzerns Mauser AG wurde von der Investmentgesellschaft Dubai International Capital weiterverkauft an die amerikanische Private Equity Adresse Clayton, Dubilier & Rice für einen Kaufpreis von rund 1,23 Mrd. EUR. Der schwedische Private Equity Investor IK Investment Partners trennte sich nach acht Jahren von seinem Anteil an dem Brandschutzproduktanbieter Minimax Viking GmbH mit Hauptsitz in Bad Oldesloe. Das dänische Familienunternehmen Kirkbi (Spielzeug-Konzern Lego s.u.) übernimmt zusammen mit dem Finanzinvestor Intermediate Capital Group fast den kompletten Anteil des PE-Investors. Dem Verkauf liegt ein Unternehmenswert von 1,37 Mrd. EUR zugrunde. Für ihre 68% realisierte IK Investment Partners damit etwa 932 Mio. EUR. Ferner realisierte IK Investment Partners den Exit bei der GHD GesundHeits GmbH Deutschland, dem größten Anbieter ambulanter Gesundheits- und Therapieleistungen für Patienten mit akuten Erkrankungen in Deutschland, an den Finanzinvestor Nordic Capital als nun drittem PE-Eigentümer in Folge. Ebenfalls unter Private Equity Häusern verlief der Verkauf des einst zum Hoechst-Konzern gehörenden Anbieters von Feinund Spezialchemikalien CABB GmbH (frühere Clariant Acetyl Building Blocks GmbH) von Bridgepoint an Permira im Rahmen eines Tertiary Buyouts für 830 Mio. EUR. Bridgepoint hatte das Unternehmen von Axa (heute firmierend Ardian) übernommen. Ferner übernahm Permira den erst 2005 gegründeten Softwareanbieter Teamviewer GmbH mit Sitz in Göppingen für 800 Mio. EUR von GFI Software, bei der Insight Venture Partners als Hauptinvestor engagiert ist. TeamViewer ist eine Desktop-Sharing-Software insbesondere für Fernwartungen sowie Onlinepräsentationen, Onlinemeetings, Webkonferenzen, Dateitransfer und VPN. Permira hat sich Fremdfinanzierung im Volumen von insgesamt 445 Mio. EUR gesichert. Nach einer für Finanzinvestoren ungewöhnlich langen Haltedauer von 14 Jahren verkauft der Investor Advent sein Portfoliounternehmen Vinnolit GmbH & Co. KG an den US-Strategen Westlake Chemical für 490 Mio. EUR. Advent hatte den in Europa aktiven PVC-Hersteller in 2000 als Joint Venture von Celanese und Wacker Chemie erworben. Ferner realisierte Advent für sein deutsches Beteiligungsunternehmen Douglas Holding AG eine bedeutende Add-on Akquisition mit der französischen Parfümeriekette Nocibé für 540 Mio. EUR vom britischen Finanzinvestor Charterhouse Capital Partners. Der Finanzinvestor 3i verkauft den in Markheidenfeld ansässigen Anbieter marktführender Systemlösungen für die Automobilzuliefererindustrie Hilite International an die chinesische Aviation Industry Corporation of China für 473 Mio. EUR. Der Finanzinvestor Rhône übernimmt von Clariant und Ashland Inc. deren Joint Venture ASK Chemicals GmbH mit Sitz in Hilden für 257 Mio. EUR. 14

16 Ausgewählte Private Equity Transaktionen im Mittelstand (Mid Cap und Small Cap) Die Darstellung ausgewählter Transaktionen von Private Equity Investoren im deutschen Mittelstand erfolgt hier danach, ob Finanzinvestoren den Ausstieg aus ihrem Engagement realisiert haben durch den Verkauf von Private Equity an ein Unternehmen ( PE-U ) oder durch den Verkauf von Private Equity an Private Equity (Secondary, Tertiary Buyout - PE-PE ). In Anschluss werden direkte Erwerbe von Unternehmen oder Unternehmern als Verkäufer beschrieben. Private Equity Verkäufe an Unternehmen (PE-U) / an Private Equity (PE-PE) Übernahmeobjekt (DE) PE-Verkäufer Käufer SCHLEICH GMBH HG CAPITAL ARDIAN PE - PE JET TAGESLICHT & RWA GMBH H2 EQUITY PARTNERS EGERIA BV PE - PE DTK DEUTSCHE TELEKABEL GMBH ACTIVAERO GMBH CHEQUERS CAPITAL BayBG, LIFE SCIENCES PARTNERS, u.a. DAHLEWITZER LANDBÄCKEREI GMBH STEADFAST CAPITAL DARAG DEUTSCHE VERSICHERUNGS- UND RÜCKVERSICHERUNGS AG AUGURA FINANCIAL OPPORTUNITY PRIMACOM BERLIN GMBH PE - U VECTURA GROUP PLC PE - U DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG KEYHAVEN CAPITAL PE - PE PE - PE FEINTECHNIK GMBH EISFELD INVISION, ALPINE EQUITY ADKM INC PE - U SAUSALITOS HOLDING GMBH EQT, GRÜNDER ERGON CAPITAL PARTNERS PE - PE GEALAN FENSTER-SYSTEME GMBH HALDER VEKA AG PE - U CASEKING GMBH AFINUM EQUISTONE PARTNERS PE - PE PAPER + DESIGN GMBH TABLETOP HANNOVER FINANZ DUNI AG PE - U PLISTA GMBH DYNAMIC MICRO SYSTEMS SEMICONDUCTOR EQUIPMENT GMBH ARCADIA REEDEREI PETER DEILMANN GMBH VON OERTZEN GMBH HIGHTECH GRÜNDER- FONDS, NWZ DIGITAL u.a. AURELIUS ARCUS Capital GROUP M WORLDWIDE INC BROOKS AUTOMATION INC CALLISTA PRIVATE EQUITY LAMPE PRIVATEINVEST PE - U PE - U PE - PE PE - PE Der britische Finanzinvestor HgCapital verkaufte den Spielwarenhersteller Schleich GmbH aus Schwäbisch Gmünd an den französischen Finanzinvestor Ardian (ehemals Axa Private Equity). Der Kaufpreis wurde aus informierten Kreisen auf 220 Mio. EUR beziffert. Die JET Tageslicht & RWA GmbH mit Stammsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen), einer der führenden europäischen Hersteller von Tageslicht-Lösungen, Lüftungstechnik sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, wurde von H2 Equity Partners an den niederländischen Finanzinvestor Egeria verkauft für 200 Mio. EUR. Chequers Capital realisierte den Ausstieg bei der DTK Deutsche Telekabel GmbH an den Wettbewerber Primacom für 150 Mio. EUR. Der Kabelnetzbetreiber Primacom wächst damit um rund 30 Prozent. Ein Konsortium an Venture Capital-Investoren hat das Biotech-Unternehmen Activaero GmbH an die britische Vectura Group verkauft. Der Verkaufspreis beträgt 130 Mio. EUR. In mehreren Finanzierungsrunden hatten sich in den vergangenen Jahren BayBG Beteiligungsgesellschaft, BioMed Partners, VI Partners, Abalis Finance, Vesalius Biocapital Partners, LSP Life Sciences Partners, BioMedPartners und MedVenture Partners beteiligt. Steadfast Capital hat die Dahlewitzer Landbäckerei GmbH an die Deutsche Beteiligungs AG verkauft für 114 Mio. EUR. Im Rahmen einer Nachfolgeregelung hatte Steadfast 2005 das Unternehmen übernommen und 2010 die Unser Heimatbäcker GmbH dazu gekauft, womit Dahlback seine Unternehmensgröße mehr als verdoppelte. Das Versicherungsunternehmen DARAG Deutsche Versicherungs- und Rückversicherungs-AG geht von Augur Financial Opportunity an die britische Private Equity Gesellschaft Keyhaven Capital Partners. Branchenkreisen zufolge liegt die Bewertung bei rund 100 Mio. EUR. Die Feintechnik GmbH Eisfeld, ein Spezialist für Nassrasursysteme, wird von Harry s, einer Tochtergesellschaft der ADKM Inc. mit Sitz in New York übernommen von Hypo Equity und Invision Private Equity für 72 Mio. EUR. Der belgische Finanzinvestor Ergon Capital Partners übernimmt die Mehrheit an der Restaurantkette Sausalitos Holding GmbH von EQT und dem Gründer für 45 Mio. EUR. Halder verkauft die Gealan Fenster-Systeme GmbH Gruppe an die deutsche Veka Gruppe, einem der führenden Anbieter von Kunststoffprofilen für den Fenster- und Türenbau. Equistone Partners hat sich mehrheitlich an der Caseking GmbH, einem führenden Online-Anbieter für hochwertige und leistungsfähige Gaming- und PC-Komponenten in Europa, beteiligt. 15

17 Verkäufer ist Afinum. Hannover Finanz verkauft alle Anteile am Servietten- und Tischdekorhersteller Paper + Design GmbH tabletop an den schwedischen Duni-Konzern hatte Hannover Finanz das Unternehmen von der Nord Holding übernommen. Das in Berlin ansässige Werbenetzwerk Plista GmbH wurde von verschiedenen VC-Investoren und den drei Gründern für 30 Mio. EUR verkauft an Group M, ein zum britischen Werbekonzern WPP gehörendes Unternehmen. Arcadia hat die Dynamic Micro Systems Semiconductor Equipment GmbH an die Brooks Automation, Inc. verkauft für 22 Mio. EUR. Callista hat die Mehrheit an der Reederei Peter Deilmann GmbH mit der MS Deutschland vom Aurelius erworben. ARCUS hat die 2007 von der Gründerfamilie erworbene von Oertzen GmbH, einen Spezialisten für Hochdruckreiniger und Reinigungssysteme, verkauft an die Lampe Privatinvest einem der führenden Anbieter von Kunststoffprofilen für den Fenster- und Türenbau. Unter Beteiligung von Equistone Partners haben sich vier Unternehmen aus dem Bereich automatisiertes Online Marketing Performance Media, econda, Blue Summit Media und DELASOCIAL unter dem Dach der neu gegründeten Performance Interactive Alliance für digitales Marketing GmbH (PIA) zusammengeschlossen. Die 2012 gegründete Emeram Capital Partners übernimmt von der Douglas Holding die Hussel Süßwaren-Fachgeschäfte GmbH zu einem in Berichten genannten Kaufpreis um die 50 Mio. EUR. Paragon Partners übernimmt von der niederländischen VION Food Group die deutsche VION Convenience Retail Sparte mit Umsatzerlösen von 435 Mio. EUR. Capiton übernahm mit der Prefere Resins Gruppe die europäischen Phenolharz-Aktivitäten des skandinavischen Chemiekonzerns Dynea, die ein Umsatzvolumen von rund 220 Mio. EUR haben. Zusammen mit der NORD Holding erwarb Capiton die Mehrheit an der Engelmann Sensor GmbH im Zuge der Nachfolgeregelung. Gilde Buy Out Partners übernimmt mit der Comcave Gruppe einen Anbieter für Umschulungen und Weiterbildungen im Bereich der Erwachsenenbildung mit Fokus auf IT bezogene Lerninhalte. Die Süd Beteiligungen GmbH und die VR Equitypartner GmbH haben gemeinsam die Mehrheit an der Piller Entgrattechnik GmbH erworben. Aurelius übernimmt mit der AKAD Bildungsgesellschaft mbh und der AKAD Kolleg für Erwachsenenbildung GmbH einen Pionier im Fernbildungsmarkt von der Franz Cornelsen Bildungsholding GmbH & Co. KG. Im Jahr zuvor wurde bereits die Studienkreis GmbH von Cornelsen erworben. In einer weiteren Transaktion erwarb Aurelius die Individual Desktop Solutions GmbH von der T-Systems International GmbH und stärkt damit den IT-Verbund mit der Getronics Gruppe. Callista Private Equity hat von der Unternehmensgruppe Georgsmarienhütte die Geschäftsanteile der zwei Aluminiumgießereien MWK Renningen und MWK Schwäbisch Gmünd übernommen. Im Rahmen einer Nachfolgelösung hat Aheim Capital alle Anteile an der W. AG Funktion + Design GmbH, einem Hersteller von Koffer- und Case-Systemen aus Kunststoff, vom Gesellschafter übernommen. Die amerikanische Beteiligungsgesellschaft The Gores Group übernimmt von der SIG plc die beiden Handelsgesellschaften Melle Dachbaustoffe GmbH und SIG Deutsche Dachbaustoffe GmbH. Die Finanzinvestoren ecapital Partners und Wecken & Cie haben das Softwareunternehmen für Business Intelligence Lösungen Jedox AG übernommen. Stargate Capital übernimmt den gesamten Geschäftsbetrieb der Loewe AG und der Loewe Opta GmbH aus der Insolvenz. Ebenfalls aus der Insolvenz hat Perusa im Rahmen eines Asset Deals das operative Kerngeschäft des Personalvermittlers HKW Personalkonzepte GmbH übernommen. 16

18 VIII. Länderauswertung Das Transaktionsgeschehen mit Beteiligung deutscher Unternehmen ist im ersten Halbjahr 2014 gegenüber der Vorjahresperiode deutlich internationaler geworden. Das betrifft beide Transaktionsrichtungen, also den Erwerb deutscher Unternehmen durch ausländische Erwerber wie auch Akquisitionen ausländischer Unternehmen durch deutsche Käufer. Signifikant gestiegen sind Übernahmen deutscher Unternehmen durch Unternehmen im Ausland um fast 35% auf 236 von 175. Ebenfalls erhöht, aber weniger stark zugenommen haben Akquisitionen deutscher Unternehmen im Ausland um gut 10% von 144 auf 159. Allerdings haben deutsche Unternehmen im Ausland größere Transaktionen umgesetzt als umgekehrt. Der Wert der Top 20 angekündigten Deals von deutschen Unternehmen im Ausland liegt mit 30,4 Mrd. deutlich höher als die Top 20 in der anderen Transaktionsrichtung mit 16,9 Mrd. EUR. Unternehmenskäufe mit Beteiligung deutscher Unternehmen - 1.Halbjahr 2014 Alle erfassten Unternehmenskäufe Transaktionsanzahl Ausländische Käufer deutscher Unternehmen Deutsche Käufer ausländischer Unternehmen Deutsche Käufer deutscher Unternehmen Ausländische Käufer deutscher Unternehmen USA Großbritannien Österreich Schweiz Frankreich Niederlande Japan Schweden Dänemark Italien Finnland Belgien Andere Länder Summe Deutsche Käufer von ausländischen Unternehmen USA Großbritannien Frankreich Schweiz Österreich Niederlande Italien Dänemark Schweden Belgien Spanien Polen Ungarn Luxemburg Andere Länder Summe , Angermann M&A International GmbH, Kronberg Unternehmen aus den USA haben die meisten Transaktionen in Deutschland vereinbart: 57 nach 26 im Vorjahr. Mit Abstand folgen ausländische Käufer aus Großbritannien (32), Österreich (20) und der Schweiz (18) sowie Frankreich (16). Erwerbe in Deutschland durch Unternehmen aus diesen fünf Ländern machen 61% der Käufe durch Ausländer in Deutschland aus. Deutsche Unternehmen realisieren Zukäufe ebenso vornehmlich in diesen fünf Ländern: USA (25), Großbritannien (20), Frankreich (16), Schweiz (13), Österreich (10). Das sind zusammen 53% aller Käufe durch deutsche Unternehmen im Ausland. Der Anteil rein deutscher Transaktionen ist deutlich gesunken von 52% auf 47,3%. 17

19 IX. Branchenauswertung Die Führung in der Branchenwertung hat unverändert der Dienstleistungssektor inne mit 101 Transaktionen (Vorjahr 94) deutlich vor Finanzen (70), Pharma (69) und dem IT-Sektor (68). Platz fünf besetzt die Elektroindustrie mit 59 Übernahmen. X. Fazit und Ausblick 749 Unternehmensübernahmen mit Beteiligung deutscher Unternehmen und ein abgeschätztes Transaktionsvolumen von 92 Mrd. EUR sind Spitzenwerte in einem ersten Halbjahr der letzten 12 (Anzahl) bzw. 7 (Volumen) Jahre. Die Bewertungsparameter für Unternehmen erreichen fast das Niveau vor der Finanzkrise, weil die Nachfrage deutlich höher ist als das Angebot. Das treibt die Preise nach oben. Multiplikatoren auf das operative Ergebnis (EBITDA) gehen bis 9 und in den zweistelligen Bereich. Begünstigt wird der Markt durch ein für Übernahmen exzellentes Finanzierungsklima mit Banken und Debt-Funds im Wettbewerb, niedrigsten Zinsen und covenant light. Solche Bedingungen erlauben höhere Preise, weil bei niedrigen Zinsen mehr Cash-Flow in die Tilgung läuft. Neben den unverändert vielen großen Übernahmen hat auch die Aktivität im mittleren Marktsegment spürbar zugenommen. Mehr Deals bei durchschnittlich höheren Werten sind wesentlicher Treiber der aktuellen Entwicklung. Aufgrund der nahezu unbegrenzten Investitionsmittel würden viele Investoren gerne mehr Transaktionen machen. Das gilt insbesondere für Private Equity. Wann, wenn nicht jetzt noch bessere Bedingungen für einen Verkauf kann es kaum geben. Unternehmer sollten deshalb nicht mit dem deal killer argumentieren, bei der Anlage bekommen sie weniger als aktuell aus dem Unternehmen. Das Bewertungsniveau ist aktuell so attraktiv, da sollte sich eine geringere Rendite in Kauf nehmen lassen. Jede einzelne Transaktion ist heute von der Anbahnung, Verhandlung bis Unterzeichnung und dem Erfüllen der Closing- Bedingungen Schwerstarbeit. Manche Deals ziehen sich lange hin oder klappen erst im zweiten Anlauf (z.b. Scout24, Celesio, Rhön Kliniken, Schleich) und/oder werden nur mit Auflagen genehmigt (Springer/Funke, Fresenius/Rhön, O2/E- Plus). Die Anstrengung lohnt aber immer und insbesondere in diesem Jahr: Der Transaktionsjahrgang 2014 könnte im Vergleich der letzten Jahre ein gutes Jahr werden spannend wird der Markt auf jeden Fall bleiben. 18

20 M&A Monitor Team Gerne stehen wir mit unseren weiteren Kollegen in Hamburg, Frankfurt und Stuttgart zur Verfügung, um mit Ihnen anstehende M&A-Themen zu diskutieren. Abgeschlossene Transaktionen unseres Teams finden Sie unter Dr. Axel Gollnick Geschäftsführender Partner Dr. Martin Kanjuh Director Sebastian Blat Belmonte Senior Consultant David Klonecki Business Analyst Christine Hauf Market Research Wichtige Hinweise Angermann M&A International hat diese Informationen nach bestem Wissen zusammengestellt. Bei der Prüfung veröffentlichter Transaktionen zeigt sich immer wieder, dass Transaktionswerte in Datenbanken, Wirtschaftspresse und selbst Pressemitteilungen der Unternehmen zum Teil sehr unspezifisch wiedergegeben werden. So wird häufig keine Unterscheidung zwischen dem Unternehmenswert (Wert der Gegenleistung einschließlich der übernommenen Nettofinanzverbindlichkeiten) und dem Kaufpreis (Wert, der dem Verkäufer nach Abzug der Nettofinanzverbindlichkeiten tatsächlich zufließt) gemacht. Auch der Terminus Transaktionswert wird häufig sehr unspezifisch gebracht. Relevant ist aber der Unternehmenswert, was an einem einfachen Beispiel deutlich wird: Angenommen der Unternehmenswert 100. Wenn das Unternehmen schuldenfrei übertragen wird, ist auch der Kaufpreis 100. Hat das Unternehmen Finanzverbindlichkeiten von 40, ist der Kaufpreis 60. Angermann M&A International hat soweit möglich Transaktionswerte auf Basis der Unternehmenswerte ermittelt. Von großer Bedeutung im Einzelfall ist ferner, dass sich Transaktionswerte zwischen der ersten Verlautbarung und dem weiteren Projektprozess oder zwischen der vertraglichen Vereinbarung (Signing) und Vollzug (Closing) ändern können, z.b. weil Angebote nachgebessert oder reduziert werden oder das Gebot auf 100% berechnet ist, aber eine Quote unter 100% erworben wird. Beträgt z.b. der Unternehmenswert für 100% der Anteile 100 und werden 85% der Anteile übernommen, ist der Wert der Transaktion 85 nicht 100. Die Prüfung dieser Sachverhalte wird immer wichtiger. 19

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