Vorschriften für M&As europäischer Banken: Reformbedarf?

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1 Vorschriften für M&As europäischer Banken: Reformbedarf? Die durch die Gründung der EWU beschleunigten Auswirkungen technologischer Veränderungen und der EWU-bedingte, höhere Wettbewerbsdruck haben unter den europäischen Banken eine Welle von Fusionen und Übernahmen (M&A s) ausgelöst. In diesem Kontext sind zwei Dinge bemerkenswert: Erstens, der Konsolidierungsprozeß war bisher hauptsächlich auf innerstaatliche Fusionen beschränkt. Zweitens, er stieß wiederholt auf Barrieren von Seiten der nationalen Aufsichtsbehörden, von denen einige bisher weitgehend unbemerkt geblieben waren. Auf Punkt zwei wollen wir in dieser Publikation näher eingehen. Der Übernahmekampf in Frankreich, eine verhinderte Übernahme in Italien, und ein noch schwebendes grenzüberschreitendes Übernahmeangebot auf der Iberischen Halbinsel waren bisher die bemerkenswertesten Beispiele in dieser Hinsicht. Diese drei Fälle haben gezeigt, daß die Kompetenzen nicht transparent und die bestehenden Vorschriften nicht präzise genug sind. Zwischen den gesetzlichen Rahmenbedingungen und der tatsächlichen Praxis scheinen bisweilen starke Abweichungen zu bestehen. Die betroffenen Parteien und die Öffentlichkeit waren in der Vergangenheit wiederholt überrascht, in welcher Form sich die betreffenden Behörden in den Übernahmeprozeß einschalteten. Der Versuch des Gouverneurs der Bank von Frankreich, zwischen der BNP auf der einen Seite und der Société Générale (SG) und Paribas auf der anderen Seite zu vermitteln, wurde stark als Eingriff in den Markt und kaum verhüllter Versuch kritisiert, das Angebot der BNP zu unterstützen, um einen französischen global player zu schaffen. Der unbestimmte Ausgang des Übernahmekampfes unterstreicht erneut die zentrale Rolle des Gouverneurs der Bank von Frankreich, der jetzt entscheiden muß, ob die Minderheitsbeteiligung der BNP eine effektive Kontrolle über die SG darstellt. Außerdem stellt sich jetzt erneut die Frage, aus welchen Gründen der frühere Fusionsplan zwischen der BNP und Crédit Lyonnais vom Zentralbankgouverneur abgelehnt worden war. In Hinblick auf Italien wurde die zentrale Rolle des Gouverneurs der Bank von Italien in bezug auf die Bankenaufsicht kritisiert, als er die Fusion von San Paolo IMI und Banca di Roma mit dem Argument blokkierte, daß es sich bei dem Vorhaben um eine feindliche Übernahme handele. Der geplanten spanisch/portugiesischen Fusion zwischen Banco Santander Central Hispano (BSCH) und der Champalimaud-Gruppe steht ein innerportugiesisches Gegengebot für Champalimaud durch Banco Comercial Portugues (BCP) gegenüber. Wichtiger jedoch ist in diesem Fall: Das Veto des portugiesischen Finanzministers zum Übernahmeangebot von BSCH ist zum Testfall für die Konsolidierung der europäischen Banken geworden, da die Europäische Kommission das Veto suspendiert hat. Der Fall stellt einen Konflikt zwischen EU- und nationalen Kompetenzen dar und könnte zu einer rechtlichen Auseinandersetzung zwischen der Europäischen Kommission und der portugiesischen Regierung führen. Er könnte in der Tat ein Wendepunkt für die Beschränkung von Zuständigkeiten nationaler Behörden sein. Welle der Fusionen hat Fragen aufgeworfen Regelwerk für M&As nicht transparent Schlüsselrolle für Zentralbankgouverneur in Frankreich und in Italien Iberisches Übernahmeangebot könnte zum Musterfall werden 19

2 Rahmenwerk für Entscheidungen In den meisten EU-Staaten umfaßt die Genehmigung einer Bankfusion zwei Verfahren: Erstens, ein Verfahren, das sich auf Regulierungsfragen konzentriert und den Aufsichtsbehörden unterliegt (normalerweise Zentralbanken und/oder unabhängige Aufsichtsbehörden); zweitens ein Kartellverfahren, das einer Wettbewerbsbehörde unterliegt. Häufig hat auch der Finanzminister bestimmte Befugnisse, wobei er seine Kompetenzen entweder als Teil einer der beiden Behörden ausübt oder unabhängig agiert. Wenn gewisse Grenzwerte überschritten werden, erhält ein M&A-Projekt EU-Dimension und fällt bezüglich des Wettbewerbsaspekts in die Zuständigkeit der Europäischen Kommission. Bei grenzüberschreitenden Bankfusionen müssen alle jeweiligen Behörden in den betreffenden Ländern (und gegebenenfalls die Europäische Kommission) informiert werden. Sie müssen sich gegenseitig konsultieren und dann ihre Zustimmung erteilen. Um den Vergleich der verschiedenen Behörden zu erleichtern, werden im folgenden jeweils die Rolle der Zentralbank und/oder Aufsichtsbehörde, die Funktion des Finanzministers und die Rolle der Wettbewerbsbehörde beleuchtet. Auf Ebene der Europäischen Union ist die Europäische Kommission die einzige Institution, die Fusionen untersagen kann, die den Wettbewerb im Binnenmarkt verzerren können. Alle Fusionen von Kreditinstituten, deren gemeinsamer Rohertrag abzüglich Steuern 1 EUR 5 Mrd. übersteigt bzw. bei denen die Roherträge mindestens zwei der betroffenen Institutionen innerhalb der EU über EUR 250 Mio. liegt, haben EU-Dimension und fallen in die Zuständigkeit der Europäischen Kommission. Eine Ausnahme liegt vor, wenn wenigstens eines der Kreditinstitute mehr als zwei Drittel seiner EU-weiten Erträge in einem Mitgliedsland erzielt bzw. ein Mitgliedsland unter Beweis stellen kann, daß die Fusion eine marktbeherrschende Position in einem bestimmten Markt dieses Staates schaffen könnte. Im letzteren Fall kann das Mitgliedsland die Kommission ersuchen, die erwogene Fusion zurück in die Zuständigkeit der nationalen Behörden zu übertragen. Auf EU-Ebene wird die Fusion zunächst von der Generaldirektion IV (Wettbewerb) untersucht und dann an die Kommission selbst weitergeleitet. Diese entscheidet, ob der Zusammenschluß genehmigt oder untersagt wird. Die deutsche Bankenaufsichtsbehörde ist das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred). Die Bundesbank hat keine direkte Aufsichtsfunktion, unterstützt jedoch das BAKred in dessen Tätigkeit. Im Falle von M&A s prüft das BAKred die Eigentümerschaft und das Management des neuen Kreditinstituts anhand des Kreditwesen-gesetzes (KWG) und entscheidet, ob eine neue Lizenz erteilt wird. Die Bundesbank muß über die Fusion informiert werden, hat jedoch kein Vetorecht. Die Wettbewerbsbehörde, das Bundeskartellamt (BKART), ist für die Überwachung von Konzentration und Marktmacht zuständig. Sie prüft, ob die Fusion im Einklang mit den Wettbewerbsgesetzen steht, und trifft ihre Entscheidungen unabhängig. Wenn das BKART eine Fusion untersagt, können die betreffenden Parteien Berufung einlegen und haben außerdem die Möglichkeit, eine Petition an das Bundeswirtschaftsministerium zu richten. Auf der Basis politischer und wirtschaftlicher Argumente, die die Fusion rechtfertigen könnten, hat der Wirtschaftsminister das Recht, die BKART-Entscheidung rückgängig zu Aufsicht und Wettbewerbskontrolle sind übliche Kriterien EU u.u. in Hinblick auf Wettbewerbskontrolle involviert Grenzwerte, bei deren Übersteigen M&As von Kreditinstituten der Kontrolle der jeweiligen Wettbewerbsgesetzgebung unterliegen Jährliche aggregierte Erträge 1 Jährliche individuelle Erträge EU > EUR 5 Mrd. und > EUR 250 Mio. weltweit zweier Kreditinstitute in der EU D > EUR 511 Mio. und > EUR 25 Mio. weltweit eines Kreditinstituts in Deutschland NL > EUR 113 Mio. und > EUR 13,61 Mio. weltweit zweier Kreditinstitute in den Niederlanden AS > EUR 10,9 Mio. in Österreich GB > EUR 105 Mio. weltweit 2 I > EUR 366 Mio zweier Kreditinstitute in Italien 3 E > EUR 240 Mio. und > EUR 60 Mio. in Spanien zweier Kreditinstitute in Spanien 4 S > EUR 455 Mio. und > EUR 11,38 Mio. weltweit für das erworbene Kreditinstitut in Schweden 1 Erträge abzüglich Mehrwertsteuer und anderer Steuern, die direkt auf der Basis dieser Erträge berechnet werden. 2 oder Marktanteil > 25% in Großbritannien 3 oder Marktanteil > 10% in Italien 4 oder Marktanteil > 25% in Spanien Deutschland: BAKred und Kartellamt entscheiden 1 Bewertung von Mehrwertsteuer und anderen Steuern direkt auf der Basis dieser Erträge 20

3 machen. Seit dem 1. Januar 1999 können Dritte üblicherweise Firmen, die derselben Branche angehören, in der die Fusion erfolgen soll - eine erneute gerichtliche Prüfung beantragen. Die Zuständigkeit für die Bankenaufsicht in den Niederlanden liegt ausschließlich in den Händen des Finanzministeriums und der niederländischen Zentralbank (De Nederlandsche Bank, DNB). Für die Genehmigung einer Fusion ist eine Nicht-Einspruchs-Erklärung des Finanzministers erforderlich. Es muß ein Vorschlag formuliert werden, der zunächst von der Zentralbank in bezug auf Solvenz und Liquidität, Eigentumsverhältnisse und Struktur des Managements sowie den Konzentrationsgrad im Bankensektor beurteilt wird. Auf der Basis der Analyse der DNB entscheidet der Finanzminister autonom. Er ist nicht verpflichtet, der Empfehlung der Zentralbank zu folgen, tat dies jedoch bisher, wenn sich die DNB gegen die Fusion aussprach. Die niederländische Wettbewerbsbehörde (Nederlandse Mededingingsautoriteit, NMA) wird ab 1. Januar 2000 am Entscheidungsprozeß beteiligt sein, wird jedoch wie die DNB nur Beratungsfunktion haben. Die endgültige Entscheidung obliegt weiterhin dem Finanzminister. In Belgien müssen M&A s von Kreditinstituten vorab der Commission Bancaire (Bankenkommission), der belgischen Finanzaufsichtsbehörde, mitgeteilt werden. Innerhalb von drei Monaten nach der Benachrichtigung kann die Commission Bancaire die Zustimmung zu dem Vorhaben aus Gründen, die die Befähigung des Management der zu fusionierenden Kreditinstitute betreffen, verweigern. Wenn die Aufsichtsbehörde eine Genehmigung verweigert, haben die betreffenden Parteien die Möglichkeit, Berufung beim Finanzminister einzulegen. Dieser entscheidet unabhängig, hat in der Vergangenheit jedoch niemals eine Entscheidung der Commission Bancaire in bezug auf M&A s rückgängig gemacht. Die belgische Zentralbank ist nur durch ein Kommissionsmitglied aus ihrem Direktorium in den Entscheidungsprozeß eingeschaltet. Der Wettbewerbsdienst und der Wettbewerbsrat führen das Kartellverfahren durch. Der Wettbewerbsdienst untersucht zunächst den Fall und liefert die Grundlage für die Entscheidung des Wettbewerbsrats. Die Entscheidung des Wettbewerbsrats kann vor Gericht widerrufen werden, oder es kann (vergleichbar dem Verfahren in Deutschland) eine Ausnahmegenehmigung durch den Ministerrat erteilt werden. In Österreich erfolgt die Regulierung und Aufsicht des Bankensektors durch das Finanzministerium. Innerhalb des Ministeriums sind vier Abteilungen mit der Bankenaufsicht auf der Grundlage des Bankengesetzes befaßt. Außerdem prüfen sie Fusionen und Übernahmen und lassen dem Finanzminister, der Fusionen nach eigenem Ermessen erlauben oder untersagen kann, einen Vorschlag zugehen. Das Wirtschaftsministerium kontrolliert den Konzentrationsgrad im Bankensektor. Es prüft Fusionen unabhängig vom Finanzministerium, und legt den Fall mit einer Empfehlung dem Kartellgericht (bzw. dem Höheren Kartellgericht) zur Entscheidung vor. In Frankreich spielen der Gouverneur der Bank von Frankreich und der Finanz- und Wirtschaftsminister eine zentrale Rolle im Entscheidungsprozeß über M&A s im Bankensektor. Formal müssen das Comité des Etablissements de Crédit et des Entreprises d Investissement (CECEI) und die Commission Bancaire (CB), deren Vorsitz in beiden Fällen der Gouverneur der Bank von Frankreich hat, eine Fusion oder eine Übernahme genehmigen. Das CECEI ist berechtigt, Kreditinstituten die Li- Niederlande: DNB empfiehlt, MoF entscheidet Belgien: Commission Bancaire und MoF bestimmen Österreich: Verantwortung bei Wirtschafts- und bei Finanzminister Frankreich: Mehrere Kommissionen, aber Schlüsselrolle für Notenbankgouverneur 21

4 zenz zu erteilen; die CB beaufsichtigt die finanzielle Lage, prüft Betriebsbedingungen und stellt sicher, daß die Kreditinstitute die geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten. Wenn das CECEI und die CB ihre Genehmigung erteilen, müssen der Conseil de Marché (CMF) und die Commission des Opérations de Bourse (Börsenkommission, COB) bestätigen, daß das Gebot in technischer Hinsicht legitim und korrekt publiziert worden ist. Dann legt der CMF Fristen für das Verfahren fest. Der Finanz- und Wirtschaftsminister ist ordentliches Mitglied des CE- CEI und der CB. Außerdem ist er an dem Prozeß beteiligt, da er die Mitglieder des CECEI und der CB ernennt. Von diesen beiden Kommissionen getroffene Entscheidungen sind in hohem Maße vom Einfluß des Zentralbankgouverneurs und des Finanz- und Wirtschaftsministers abhängig. Es ist unklar, ob M&A s im Bankensektor der Kontrolle der französischen Wettbewerbsbehörde, der Direction de la Concurrence, unterliegen. Obwohl sich die Wettbewerbsbehörde dafür ausspricht, daß die Wettbewerbsgesetze auch dort Anwendung finden sollten, stieß dies bisher nicht auf eine positive Reaktion der anderen Behörden. Seit Januar 1998 gibt es in Großbritannien nur noch eine einzige Aufsichtsbehörde für den Finanzsektor, die Financial Services Authority (FSA), die die Einhaltung des Bankgesetzes durch die Finanzinstitutionen überwacht. Sie erteilt Banklizenzen und muß von den betreffenden Parteien vor einer Fusion oder Übernahme in Kenntnis gesetzt werden. Die FSA kann ein Veto gegen ein solches Vorhaben einlegen, wenn die Vorgaben hinsichtlich Eigenkapitalquote, Liquidität und Sorgfalt nicht eingehalten werden. Die Bank von England und das Schatzamt haben keine Entscheidungsgewalt. In bezug auf Wettbewerbsaspekte muß der Handels- und Industrieminister auf der Basis der vorherigen Prüfung durch das Kartellamt und die Wettbewerbskommission seine Zustimmung zu der Fusion geben. Dabei folgt er normalerweise der Empfehlung der Kommission, wenn die Schlußfolgerung gezogen wurde, daß die vorgeschlagene Fusion nicht gegen das öffentliche Interesse verstößt. Die Entscheidungsgewalt über die Umstrukturierung des Bankensektors in Italien liegt in den Händen der Bank von Italien. Innerhalb der Notenbank ist die Abteilung für Bankaufsicht mit der Überwachung der Banken und Vorschrifts- und Wettbewerbsaspekten von Fusionen und Übernahmen befaßt, wenn über 5% des Kapitals einer Bank übernommen wird. Sie muß die Integrität der potentiellen neuen Eigentümer beurteilen und prüfen, ob kein Verstoß gegen die Vorschriften vorliegt. Sie muß vorab von M&A s informiert werden und beurteilt die Einzelheiten des Projekts, damit die Prinzipien eines umsichtigen und sorgfältigen Managements gewahrt werden. Die endgültige Entscheidung über eine Fusion wird immer vom Zentralbankgouverneur getroffen. Er selbst trifft eine unabhängige Entscheidung und hat dabei erheblichen Ermessensspielraum. Der Finanzminister ist nicht offiziell in die Bankenaufsicht involviert, obwohl allgemein die Auffassung besteht, daß er Interventionsmöglichkeiten hätte, wenn er eine bestimmte geplante Fusion oder Übernahme ablehnen würde. Die unabhängige italienische Wettbewerbsbehörde hat nur Beratungsfunktion und stellt der Zentralbank Informationen zur Verfügung. Großbritannien: FSA ist die einzige Aufsichtsbehörde Italien: Entscheidungsgewalt bei der Banca d Italia 22

5 In Spanien liegt die Aufsicht des Bankensektors in der Zuständigkeit der Zentralbank, Banco de Espana. Fusionen und Übernahmen müssen der Zentralbank notifiziert werden, die dann untersucht, ob die Erfordernisse des Bankengesetzes erfüllt werden. Sie konzentriert sich dabei hauptsächlich auf die Bestandsfähigkeit der Fusion in bezug auf Solvenz und Liquidität und läßt dem Wirtschafts- und Finanzminister einen Bericht darüber zugehen. Der Minister trifft die endgültige Entscheidung, hat jedoch nicht das Recht, die Fusion zu genehmigen, wenn die Zentralbank Einspruch erhoben hat. Das Kartellverfahren für die Genehmigung einer Bankfusion gehört zum Zuständigkeitsbereich des Dienstes zum Schutze des Wettbewerbs und des Gerichts zum Schutzes des Wettbewerbs. Die endgültige Entscheidung wird jedoch immer von der Regierung getroffen. Die beiden Behörden geben Empfehlungen, die Regierung kann jedoch unabhängig entscheiden. In Schweden prüft die Finanzaufsichtsbehörde, Finansinspektionen, die aufsichtsrechtlichen Aspekte einer Fusion oder Übernahme und kontrolliert, ob die neue Institution alle rechtlichen Anforderungen erfüllt. Sie kann sich weigern, eine neue Lizenz zu erteilen, wenn nicht alle Bedingungen erfüllt werden, und damit ein Veto gegen die Fusion aussprechen. Der Finanzminister hat keine Machtbefugnisse in bezug auf M&A s im Bankenbereich. Die schwedische Wettbewerbsbehörde, Konkurrensverket, reguliert die Marktkonzentration und kontrolliert die Fusion in bezug auf Verstöße gegen das schwedische Wettbewerbsgesetz. Nach der Prüfung durch Konkurrensverket wird die endgültige Entscheidung vom Gericht der Stadt Stockholm getroffen, wobei vor dem Market Court Berufung eingelegt werden kann. Handlungsbedarf für die Politik? Dieser kurze Überblick zeigt, daß hinsichtlich der Vorschriften zu M&A s im Finanzsektor erhebliche Unterschiede innerhalb der EU bestehen. Diese Regeln haben eindeutig Einfluß darauf, wie sich der Konsolidierungsprozeß im europäischen Bankensektor weiter entwickeln wird. Daraus ergibt sich die Frage, ob die Vielfalt der anwendbaren Vorschriften mit dem Binnenmarkt vereinbar ist oder ob sie den Wettbewerb verzerrt und ein Hindernis für eine effiziente Umstrukturierung auf EU- Ebene darstellt. Die nationalen Behörden verfügen z.zt. über einen erheblichen Ermessensspielraum, der weder transparent noch ausschließlich an Aufsichts- oder Wettbewerbsfragen gebunden ist. Es ist evident, daß der Mangel an Transparenz über die verschiedenen nationalen Verfahren zu Unsicherheit führt. Damit die Vorteile der EWU in vollem Maße ausgeschöpft werden können, muß die Umstrukturierung des europäischen Finanzbereichs der Logik des Marktes folgen. Dies gilt sowohl für nationale als auch grenzüberschreitende Fusionen. Weniger eindeutig ist, ob eine Harmonisierung des regulatorischen Umfelds notwendig ist. Im Grunde gibt es bereits eine Basis für gemeinsame Vorschriften. Für die Kontrolle der Marktmacht und des Konzentrationsgrads im Bankenbereich besteht bereits eine gemeinsame Wettbewerbskontrolle auf EU-Ebene. Was die Finanzaufsicht anbetrifft, so sind die Standards in der gesamten EU mit der 2. Bankrichtlinie (Second Banking Directive) sowie Vorschriften zur Solvenz- (Solvency Ratio Directive) und Eigenkapitalquote (Capital Adequacy Directive) harmonisiert worden. Wenn eine Vereinbarung auf EU-Ebene erzielt werden könnte, wonach Spanien: Gemeinsames Urteil von Zentralbank und Wirtschaftsminister Schweden: Aufsichtsbehörde und Kartellamt (oder Gericht) entscheiden Ermessensspielraum wirft Fragen auf Marktkräfte müssen Vorrang haben Grundlagen einheitlichen Vorgehens existieren 23

6 die bankaufsichtsrechtlichen Aspekte von M&A s nach diesen Richtlinien zu beurteilen sind, bestünden deshalb kaum Bedenken dagegen, die Genehmigung von M&A s im Zuständigkeitsbereich nationaler Behörden zu halten. Der Finanzsektor ist von jeher einer der Bereiche mit dem höchsten Protektionsgrad. Es ist deshalb kaum überraschend, daß diese protektionistischen Tendenzen immer noch bestehen (die Diskussion erinnert bisweilen an die Schwierigkeiten vor ca. 30/40 Jahren, einen gemeinsamen Markt für Industriegüter zu schaffen). Die Geschichte der europäischen Integration zeigt, daß diese Instinkte letztlich durch zwei Kräfte überwunden werden können: Einerseits ein entschlossenes Vorgehen der Europäischen Kommission gegen die Fälle, in denen Verstöße gegen die Buchstaben und den Geist des Gemeinsamen Marktes zu drohen scheinen. Der Konflikt zwischen der Europäischen Kommission und der portugiesischen Regierung in bezug auf die Fusion zwischen der Champalimaud-Gruppe und BSCH könnte eine wichtige Etappe darstellen. Es ist dies der erste Fall, in dem Brüssel ein Mitgliedsland der EU daran hindert, eine grenzüberschreitende Fusion zu blockieren. Andererseits wird der Finanzsektor selbst angesichts des zunehmenden Tempos der Umstrukturierung stark für vorhersehbare und transparente Vorschriften plädieren. Zudem wird jedes weitere M&A-Projekt die öffentliche Aufmerksamkeit auf kritische Punkte hinsichtlich der bestehenden Vorschriften auf sich lenken. Dadurch wird sich der Druck in Richtung eines vergleichbaren Rahmenwerks auf EU-Ebene verstärken. Falls die Durchsetzungskraft der Marktkräfte nicht ausreichend ist, könnte es sich als hilfreich erweisen, wenn die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Harmonisierung der Vorschriften vorlegen würde. Bernhard Speyer, Kirsten Wandschneider Protektionistische Instinkte müssen von EU-Kommission und Privatsektor überwunden werden Deutsche Bank AG, DB Research, D Frankfurt am Main, Bundesrepublik Deutschland (Selbstverlag). Alle Rechte vorbehalten. Bei Zitaten wird um Quellenangabe Deutsche Bank Research gebeten. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten. Eine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben können wir nicht übernehmen, und keine Aussage in diesem Bericht ist als solche Garantie zu verstehen. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers/der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung der Deutsche Bank AG oder ihrer assoziierten Unternehmen dar. Die in dieser Publikation zum Ausdruck gebrachten Meinungen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Weder die Deutsche Bank AG noch ihre assoziierten Unternehmen übernehmen irgendeine Art von Haftung für die Verwendung dieser Publikation oder deren Inhalt. Die Deutsche Bank Securities Inc. hat unter Anwendung der gültigen Vorschriften die Verantwortung für die Verteilung dieses Berichts in den Vereinigten Staaten übernommen. Die Deutsche Bank AG London und Morgan Grenfell & Co., Limited, die beide der Securities and Futures Authority unterstehen, haben unter Anwendung der gültigen Vorschriften die Verantwortung für die Verteilung dieses Berichts im Vereinigten Königreich übernommen. Druck: HST Offsetdruck GmbH, Dieburg. Print: ISSN / Internet: ISSN

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