Steuerberater Max Mustermann Der Weg zur Unternehmensgründung 14. November Folie 1 von 77

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1 Steuerberater Max Mustermann Der Weg zur Unternehmensgründung 14. November 2011 Folie 1 von 77

2 Ihre Referenten: Jens Kriester Dipl.-Betriebswirt (BA) Steuerberater Gordon Nestler Dipl.-Betriebswirt (BA) Steuerberater Folie 2 von 54

3 Steuerliche Rahmenbedingungen für den internationalen Online-Handel Folie 3 von 54

4 Steuern und Steuerarten (Auszug)? Einleitung Einkommensteuer Gewerbesteuer Lohnsteuer Umsatzsteuer Pflichten des Unternehmers Das deutsche Steuerrecht ist das komplizierteste Steuerrecht der Welt! Folie 4 von 54

5 EINLEITUNG EINKOMMENSTEUER GEWERBESTEUER LOHNSTEUER UMSATZSTEUER PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Folie 5 von 54

6 EINLEITUNG Definition Steuern Abgabenordnung 3 (1) Erster Halbsatz: Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen Zweiter Halbsatz: Sie werden von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft. Folie 6 von 54

7 EINLEITUNG Steuerpflicht 33 Abs. 1 Abgabenordnung (AO) Steuerpflichtiger ist, wer eine Steuer schuldet, für eine Steuer haftet, eine Steuer für Rechnung eines Dritten einzubehalten und abzuführen hat, wer eine Steuererklärung abzugeben, Sicherheit zu leisten, Bücher und Aufzeichnungen zu führen oder andere ihm durch Steuergesetze auferlegte Verpflichtungen zu erfüllen hat. Das bedeutet mindestens für den Unternehmer folgendes: Abgabe einer persönlichen Einkommensteuererklärung Abgabe einer Gewerbesteuererklärung bei Einkünften aus Gewerbebetrieb Abgabe einer Umsatzsteuererklärung Abführung von Lohnsteuer für Angestellte und Aushilfen Folie 7 von 54

8 EINLEITUNG Alles nach Vorschrift: Fristen! Bis zum 10. des Folgemonats Umsatzsteuervoranmeldungen und -zahlung Lohnsteueranmeldung und -zahlung Bis zum 25. des Folgemonats Zusammenfassende Meldungen Bis zum 31. Mai des Folgejahres Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung Fristen können auf Antrag verlängert werden. Die Umsatzsteuerjahreszahlung muss spätestens einen Monat nach Abgabe der Erklärung erfolgen. Folie 8 von 54

9 EINLEITUNG EINKOMMENSTEUER UMSATZSTEUER GEWERBESTEUER LOHNSTEUER PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Folie 9 von 54

10 EINKOMMENSTEUER Die 7 Einkunftsarten Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Einkünfte aus Gewerbebetrieb Einkünfte aus selbständiger Arbeit Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit Einkünfte aus Kapitalvermögen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung Sonstige Einkünfte Folie 10 von 54

11 EINKOMMENSTEUER Ermittlung des zu versteuernden Einkommens (verkürzte Darstellung): Summe der Einkünfte der einzelnen Einkunftsarten = Summe der Einkünfte./. Altersentlastungsbetrag./. Entlastungsbetrag für Alleinerziehende = Gesamtbetrag der Einkünfte./. Sonderausgaben./. außergewöhnliche Belastungen = Einkommen./. Freibetrag nach 32 (6) EStG./. Sonstige Freibeträge = zu versteuerndes Einkommen Folie 11 von 54

12 EINKOMMENSTEUER Steuertabelle 2010 Spitzensteuersatz 45 % zu versteuerndes Einkommen Grundtabelle Splittingtabelle Kirchensteuer (9 %) Solidaritätszuschlag ,00 EUR ,00 EUR ,00 EUR 3.044,52 EUR 1.860,54 EUR Eingangssteuersatz 14 % Grundfreibetrag* Grundtabelle Splittingtabelle 8.004,00 EUR ,00 EUR *) Bis zu diesem Betrag pro Jahr wird keine Einkommensteuer erhoben. Für den ersten Euro darüber hinaus werden 14 % Steuern berechnet mit steigendem Steuersatz auf 45 % ab EUR bei Ledigen. Folie 12 von 54

13 EINKOMMENSTEUER Was unterliegt der deutschen Einkommensteuer? Natürliche Personen, die im Inland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben 1 EStG - Alle Einkünfte auf der ganzen Welt (Welteinkommensprinzip) - Wohnsitz / gewöhnlicher Aufenthalt natürliche Person - Sitz / Geschäftsleitung z. B. Kapitalgesellschaft DBA-Regelungen haben Vorrang! Folie 13 von 54

14 EINKOMMENSTEUER Ausgaben betrieblich veranlasst privat veranlasst voll abzugsfähig Waren Betriebliche Kosten (Miete...) Zinsen uvm. beschränkt abzugsfähig Geschenke Bewirtung Verpflegung Arbeitszimm er nicht abzugsfähig Spenden GewSt Geldstrafen Folie 14 von 54

15 EINKOMMENSTEUER Gewinnermittlung Bilanzierung Einnahme-Überschussrechnung Der Besteuerung unterliegt der Gewinn es spielt aus ertragsteuerlicher Sicht keine Rolle WO die Erträge Realisiert wurden ausgenommen Arbeitslohn, Zinsen, Beteiligungseinkünfte usw. Folie 15 von 54

16 EINLEITUNG EINKOMMENSTEUER GEWERBESTEUER LOHNSTEUER UMSATZSTEUER PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Folie 16 von 54

17 GEWERBESTEUER Der Gewerbesteuer unterliegt der Gewinn aus dem Gewerbebetrieb. Und zwar in dem Ort wo der Sitz ist. Sind mehrere Betriebsstätten vorhanden, kommt es ggf. zur Gewerbesteuerzerlegung. Die Gewerbesteuer berechnet sich nach dem Gewinn abzgl. Freibetrag (außer GmbH u. dgl.) multipliziert mit dem Messbetrag (3,5%) multipliziert mit dem Hebesatz der Gemeinde (z. B. 400%) Folie 17 von 54

18 EINLEITUNG EINKOMMENSTEUER GEWERBESTEUER LOHNSTEUER UMSATZSTEUER / Buchhaltung PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Folie 18 von 54

19 LOHNSTEUER Was ist Lohnsteuer? Die Lohnsteuer ist eine eigene Steuerschuld des Arbeitnehmers und nicht des Unternehmers. Der Unternehmer hat sie vom Bruttogehalt der Mitarbeiter einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Folie 19 von 54

20 LOHNSTEUER Geringfügige Beschäftigung geringfügige Beschäftigung: Entgelt 450 EUR NEU: grds. Pflicht in RV Verzicht notwendig! Arbeitnehmer zahlt keine Lohnsteuer und SV-Beiträge Arbeitgeber zahlt Pauschalbeiträge pauschal 13 % Krankenversicherung pauschal 15 % Rentenversicherung pauschal 2 % Lohnsteuer Folie 20 von 54

21 LOHNSTEUER Verträge mit nahen Angehörigen Durch Gestaltungen mit nahen Angehörigen lassen sich erhebliche Steuerbeträge sparen. Optimal Nutzung von Freibeträgen durch Verteilung auf mehrere Familienmitglieder Vermeidung der Aufdeckung von stillen Reserven durch geschickte Nachfolgeregelung Achtung: Vereinbarung im Voraus schriftliche Niederlegung bei Minderjährigen: Einholung der Zustimmung des Vormundschaftsgerichtes Durchführung wie vereinbart Folie 21 von 54

22 EINLEITUNG EINKOMMENSTEUER GEWERBESTEUER LOHNSTEUER UMSATZSTEUER / Buchhaltung PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Folie 22 von 54

23 Buchhaltung / UMSATZSTEUER Überblick - Shoplösung (Ausgangsfall) - Rechnungseingang - Rechnungsausgang - Verbuchung der Geschäftsvorfälle - Umsatzsteuerberechnung - Kleines Einmaleins der Umsatzsteuer - Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-ID: DE ) - Besonderheiten Folie 23 von 54

24 Buchhaltung und Onlineshop verträgt sich das? Shoplösung generiert Ausgangsrechnungen Stammdatenpflege Vergabe von Debitorenkonten Vergabe von Umsatzkonten für verschiedene Umsätze (Inland / Ausland) DATEV-Schnittstelle generiert z. B. eine *.csv Datei Die Datei wird in Datev / Eurodata / Lexware usw. eingelesen Im Stapel sind nunmehr alle Ausgangsrechnungen verbucht Folie 24 von 54

25 Rechnungseingang Dies betrifft z. B. Wareneingangsrechnungen Tankrechnungen Telefonrechnungen Kauf PC / PKW usw. Die o. g. Rechnungen müssen nunmehr manuell erfasst (gebucht) werden. Dies geschieht durch Zuordnung der Rechnung zu Konten. Wareneingang mit 19% Umsatzsteuer ist z. B. das Konto 3400 Folie 25 von 54

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27 Rechnungsausgang (Ihre Rechnungen aus dem Shop) Bei gepflegten Stammdaten sollte der Rechnungsausgang wie zuvor beschrieben gebucht sein Erlöskonten sind u. a.: Folie 27 von 54

28 Verbuchung der Geschäftsvorfälle Ausgangsrechnungen sind als Debitoren ( z. B ) erfasst Zunächst wird die Bank erfasst, dabei werden alle Geldbewegungen erfasst. Einem Geldeingang sollte eine Ausgangsrechnung mittels Belegnummer zugeordnet werden können. Einer Geldausgabe sollte eine Eingangsrechnung zugeordnet werden können. Buchung bei Geldeingang: im Soll die Bank (1200) und im Haben der Debitor (z. B ) Buchung bei Geldausgang: im Soll die Kostenart (z. B. Telefon 4920) und im Haben die Bank (1200) Folie 28 von 54

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30 Verbuchung der Geschäftsvorfälle (PayPal & Co.) Paypal, Moneybookers, Click & Buy usw. werden wie ein normales Bankkonto behandelt, doch Vorsicht: Transaktionsgebühren müssen gesondert gebucht werden Keine Kontobewegung darf vergessen werden, sonst freut sich das Finanzamt Wird einmal etwas in bar bezahlt, empfiehlt sich die Führung eines Kassenbuches und dieses wird erfasst wie ein Bankkonto. Folie 30 von 54

31 Verbuchung der Geschäftsvorfälle TIP KEINE Buchung ohne Beleg! Auf Rechnungsbestandteile achten Sonderregelungen bei Kleinbetragsrechnungen Kasse darf nie negativ werden Folie 31 von 54

32 Berechnung der Umsatzsteuer In der Regel wird dies durch die Buchhaltungssoftware gemacht Ansonsten: Summe der Bruttoumsätze./. 1,19 = Bemessungsgrundlage Bemessungsgrundlage x Steuersatz (19%) = Umsatzsteuer Summe der in den Eingangsrechnungen enthaltene Umsatzsteuer kann als Vorsteuer abgezogen werden Es verbleibt die Zahllast Folie 32 von 54

33 Auf was kommt s an? Existenzgründer: monatliche Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung im Jahr der Gründung und dem Folgejahr Danach: je nach Höhe der Zahllast, monatlich, vierteljährlich oder jährlich (doch Achtung dies kann zu Liquiditätsnachteilen führen!) Dauerfristverlängerung kostet zunächst Extra! Und zwar 1/11 der Vorjahreszahllast Folie 33 von 54

34 UMSATZSTEUER Steuerbefreiung? Aber klar doch wenn... Beispiele Ausfuhrlieferungen und innergemeinschaftliche Lieferungen sind steuerfrei wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind und Buch- und Belegnachweis vorhanden ist. Folie 34 von 54

35 UMSATZSTEUER Umsatzsteuer im EU-Onlinehandel Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer sind Synonyme Umsatzsteuer ist ein eigenes Rechtsgebiet - Grundlage EU-Recht (MWSt-SystemRL) - Vorteil: gleiche Mechanik in alles EU-Staaten - kaum Verbindungen zum Ertragsteuerrecht Umsatzsteuer betrachtet einzelne Fälle nicht das ganze Unternehmen! Grundsatz: Besteuert wird der Endverbraucher; für Unternehmer bleibt USt neutral Folie 35 von 54

36 UMSATZSTEUER Business to Consumer (B2C) - Inland Unternehmer L Konsument K - umsatzsteuerbar u. umsatzsteuerpflichtig - Umsatzsteuer wird von L vereinnahmt und an FA abgeführt Folie 36 von 54

37 UMSATZSTEUER Business to Business (B2B) - Inland Unternehmer L Unternehmer A - umsatzsteuerbar u. umsatzsteuerpflichtig - Umsatzsteuer wird von L vereinnahmt und an FA abgeführt - Unternehmer A bekommt sie vom FA zurück (Vorsteuer) Folie 37 von 54

38 UMSATZSTEUER Business to Business (B2B / B2C) - Drittland Unternehmer L Unternehmer A Konsument K - umsatzsteuerbar u. umsatzsteuerfrei - A und K müssen u. U. Einfuhrumsatzsteuer entrichten - Unternehmer A bekommt E-USt vom FA zurück (Vorsteuer) - jedoch Vorsicht bei Ausrüstung/Versorung von Beförderungsmitteln! 6 (Abs. 3 UStG) Folie 38 von 54

39 UMSATZSTEUER EU-Handel Grundsatz: - Innerhalb Binnenmarkt: Herkunftslandprinzip - Mit Drittstaaten: Bestimmungslandprinzip Ist die EU ein Wirtschaftsraum? Ja, aber - Unterschiedliche Mehrwertsteuersätze - Unterschiedliche Verbrauchsteuersaätze - B2B: Ausgleich zwischen Staaten notwendig; deswegen zusammenfassende Meldung nicht vergessen! Denn Vorsteuer in dem einen Land und Umsatzsteuer in dem anderen Land Folie 39 von 54

40 UMSATZSTEUER Business to Business (B2B) - EU Unternehmer L Unternehmer A - umsatzsteuerbar u. umsatzsteuerfrei ig. Lieferung - Umsatzsteuer A zahlt Erwerbsteuer in dortigen Land - Unternehmer A bekommt sie vom FA zurück (Vorsteuer) wenn weitere Voraussetzungen erfüllt sind Folie 40 von 54

41 UMSATZSTEUER Business to Business (B2B) - EU Was muss beachtet werden: Woher weiß man ob jmnd. Unternehmer ist? Angabe der USt-ID Nummer ToDo für den Lieferer: - Eigene UStID beantragen - Prüfung ob die angegebene USt-ID korrekt ist (BZSt) (einfache / qualifizierte Prfg.) - Auf der Rechnung müssen beide USt-ID Nummern angegeben sein einschließlich Hinweis auf die Steuerbefreiung - Nachweis des Exports der Ware durch Belege (Gelangensbestätigung ab neue Regelung!) - Elektronische Meldung der Lieferung (zusammenfassende Meldung, vierteljährlich od. jährlich) = ZM Folie 41 von 54

42 UMSATZSTEUER Business to Consumer (B2C) EU Standard Unternehmer L (Deutschland) Konsument K (Österreich) - L liefert steuerpflichtig mit dt. Umsatzsteuer - K zahlt, keine Abzugsmöglichkeiten - Lieferschwelle bei Versand beachten! Folie 42 von 54

43 UMSATZSTEUER Business to Consumer (B2C) EU Versand Unternehmer L (Deutschland) Konsument K (Österreich) Lieferung nach AT von mehr als 35 TEUR p.a. - L liefert steuerpflichtig mit österreichischer Umsatzsteuer - K zahlt, und hat keine Abzugsmöglichkeiten - Lieferschwelle bei Versand beachten! Folie 43 von 54

44 UMSATZSTEUER Business to Consumer (B2C) EU Versand Was muss beachtet werden: Das Überschreiten der Lieferschwellen bezieht sich nur auf Lieferungen im Versand an Nichtunternehmer. Abholungen und B2B bleiben außen vor! Wann kommt die Regelung zum Einsatz ( 3c UStG) - Im Vorjahr wurde Lieferschwelle überschritten - Lieferschwelle wird im laufenden Jahr überschritten ToDo für den Lieferanten: - ggf. in dem jeweiligen Land einen (Fiskal-)vertreter suchen - Steuerliche Registrierung in dem jeweiligen Land - Steuerliche Meldungen im jeweiligen Land machen Folie 44 von 54

45 UMSATZSTEUER Business to Consumer (B2C) EU Versand Besonderheiten: Man kann auf die Anwendung der Lieferschwellenregelung bei Unterschreiten verzichten! Warum? - Steuersatz im Bestimmungsland niedriger als in D (Margen ausnutzen!) - Wenn man weiß, dass die Lieferschwelle ohnehin überschritten werden wird Wichtig! - Entscheidung bindet Sie für 2 Jahre - verbrauchssteuerpflichtige Waren (Tabak, Alkohol ) müssen stets im Bestimmungsland versteuert werden Folie 45 von 54

46 UMSATZSTEUER - Besonderheiten Downloads Sonstige Leistungen innerhalb der EU Umsatzsteuerliche Sondergebiete (Teneriffa, Freihäfen...) Dreiecksgeschäfte Folie 46 von 54

47 UMSATZSTEUER Folie 47 von 54

48 EINLEITUNG EINKOMMENSTEUER UMSATZSTEUER GEWERBESTEUER LOHNSTEUER PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Folie 48 von 54

49 PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Aufzeichnungspflichten Unternehmer sind verpflichtet, für steuerliche Zwecke Aufzeichnungen zu führen! Beispiel Wareneingangs- und -ausgangsbücher Betriebseinnahmen und -ausgaben Bestandsverzeichnis für über mehrere Jahre genutzte Wirtschaftsgüter Lohnkonten Nachweise Unternehmereigenschaft (E-Commerce!) Folie 49 von 54

50 PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Elektronische Übermittlung Umsatzsteuervoranmeldungen Zusammenfassenden Meldungen Lohnsteueranmeldungen Kapitalertragsteueranmeldungen Zollanmeldungen Jahresabschluss bzw. EÜR ab 2012 u.v.m. Folie 50 von 54

51 PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Grundsätze zur Durchführung der Prüfung digitaler Unterlagen Folie 51 von 54

52 PFLICHTEN DES UNTERNEHMERS Elektronische Archivierungsverpflichtung mit DV-Systemen erstellte Unterlagen dürfen elektronisch vom Finanzamt geprüft werden Datenzugriff auf Daten zulässig, die aufzuzeichnen, aufzubewahren und zu archivieren sind (GoB(S)/Gesetz): Steuerlich relevante Daten Elektronisch entstandene Daten Maschinell auswertbare Daten Folie 52 von 54

53 ...noch Fragen...? WORKSHOP / Seminarangebot: Grundlagenseminar: Betriebliches Rechnungswesen -Grundzüge des Rechnungswesen / gesetzliche Rahmenbedingungen -Ortsbestimmung für die Umsatzsteuer -Buchführung in der Praxis (Erfassen und Kontieren der Belege, Umgang mit der Software am Beispiel von Datev) -Kassenführung -Praktische Hinweise (Anlagenbuchführung, Finanzierung, steuerliche Absetzbarkeit von PKW uvm.) Folie 53 von 54

54 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Freund & Partner GmbH Niederlassung Gera Ebelingstrasse Gera Tel: Freund & Partner GmbH Niederlassung Schleiz Bahnhofstr Schleiz Tel: Steuerberatung Rechtsberatung Wirtschaftsprüfung Unternehmensberatung Moderne Beratung im Verbund Folie 54 von 54

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