Heute zeigen, morgen sprechen? Der Einfluss von Baby Signing auf den frühen Wortschatz

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1 Heute zeigen, morgen sprechen? Der Einfluss von Baby Signing auf den frühen Wortschatz Greta M. Müller Universität Trier Fachbereich I Psychologie Abteilung für Pädagogische Psychologie und angewandte Entwicklungspsychologie

2 Gliederung Einleitung Was sind Babyzeichen? Warum Babyzeichen? Forschungsstand Fragestellung Methode Messinstrument Skalen Auswertung Ergebnisse Diskussion G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 2

3 Was sind Babyzeichen? Warum Babyzeichen? Babyzeichen sind vereinzelte Gebärden, die Eltern ihren hörenden Kindern beibringen. Ziele der Eltern: Das Kind soll Wünsche/Bedürfnisse ausdrücken können, bevor es verbal dazu in der Lage ist. Die Kommunikation und die Sprachentwicklung sollen angeregt werden. Eltern und Kinder haben Spaß dabei. G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 3

4 Warum Babyzeichen? Kommerzielle Institute versprechen: Bessere sprachliche Fähigkeiten der Kinder Weniger Frustration, Wut- und Weinanfälle Weniger Stress auf Seiten der Eltern Stärkere Eltern-Kind-Bindung Förderung kognitiver Fähigkeiten inklusive IQ- Steigerung Förderung der Motorik und Koordination G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 4

5 Forschungslücke Werbung Forschung G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 5

6 Forschungsstand Anthony, M. & Lindert, R. (unpublished) Signing Smart Programm fördert generelle kommunikative Fähigkeiten sowie Lautsprachfähigkeiten (6-19 Monate alte Kinder) Daniels, M. (1996) Pre-Kindergartenkinder erhalten durch Zeichensprache einen größeren passiven Wortschatz. Der Vorsprung bleibt auch während der Kindergartenzeit bestehen. Acredolo & Goodwyn (1998 & 2000) Baby Signs können: die Sprachentwicklung beschleunigen den Wortschatz vergrößern zu einem höheren IQ führen Johnston, J. C. et al. (2005) keine empirisch nachgewiesenen Effekte warnen vor methodischen Mängeln G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 6

7 Fragestellung Haben Kinder, die Babyzeichensprache lernen/können einen größeren Wortschatz? Wortschatz als ein Marker der Sprachentwicklung Unter welchen Bedingungen haben Babyzeichensprachekinder einen größeren Wortschatz? G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 7

8 Methode: Überblick Onlinefragebogen an nordamerikanische Mütter, die Babyzeichensprache praktizieren Alter der Kinder: 8-18 Monate Erfasst wurde der aktive und passive Wortschatz der Kinder sowie demografische Angaben und Angaben zur Benutzung der Babyzeichensprache G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 8

9 Messinstrument 1. Teil: MacArthur-Bates Communicative Development Inventories: Words and Gestures (Part I: Early Words) Verstandene Sätze Vokabelcheckliste 2. Teil: demografische Fragen A. Angaben zu der Mutter B. Angaben zum Kind C. Angaben zum Baby Signing G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 9

10 Methode: Skalen/Vergleiche Skalen: Verstandene Sätze Passiver Wortschatz Aktiver Wortschatz Vergleiche: Gesamtstichprobe vs. Norm Babyzeichenspracheneulinge vs. fortgeschrittene Kinder Wenig gebärdende Mütter vs. viel gebärdende Mütter Kleiner Gebärdenwortschatz vs. großer Gebärdenwortschatz Babyzeichensprache früh begonnen vs. spät begonnen G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 10

11 Auswertung Zuordnung jedes Kindes anhand der Norm zu einer der beiden Gruppen: Normale Leistung: Perzentil Überdurchschnittliche Leistung: Perzentil Weicht die Häufigkeitsverteilung von der von der Vergleichsgruppe vorgegebenen Verteilung ab? (Chi-Quadrat) G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 11

12 Ergebnisse: Stichprobe Ausgeschlossen: Kinder mit Entwicklungsverzögerungen Hauptsprache nicht Englisch N=78 (w=40, m=38), 8-18 Monate (MW=13 Monate) Mütter: Alter Jahre (MW=29,5 Jahre) 95% Caucasisch 95% verheiratet oder in fester Beziehung 87% mind. Collegeabschluss Bilinguale Kinder, Hauptsprache Englisch: n=19 G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 12

13 Gesamtstichprobe vs. Norm Verteilung der Kinder im 4. Quartil Prozent (Kinder) * verstandene Sätze passiver Wortschatz aktiver Wortschatz Skalen Norm Baby Signing G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 13

14 Babyzeichenspracheneulinge vs. fortgeschrittene Kinder Verteilung der Kinder im 4. Quartil Prozent (Kinder) * * verstandene Sätze * * * passiver Wortschatz ** * * aktiver Wortschatz Norm >= 6 Monate BSL < 6 Monate BSL Skalen G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 14

15 Wenig gebärdende Mütter vs. viel gebärdende Mütter Verteilung der Kinder im 4. Quartil Prozent (Kinder) * * * Norm Vielgebärdende Mütter Weniggebärdende Mütter 5 0 verstandene Sätze passiver Wortschatz aktiver Wortschatz Skalen G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 15

16 Kleiner Gebärdenwortschatz vs. großer Gebärdenwortschatz Verteilung der Kinder im 4. Quartil Prozent (Kinder) * * * * * verstandene Sätze passiver Wortschatz aktiver Wortschatz Skalen Norm >= 6 Gebärden < 6 Gebärden G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 16

17 Babyzeichensprache früh begonnen vs. spät begonnen Verteilung der Kinder im 4. Quartil * * Trend Prozent (Kinder) Norm <= 6 Monate > 6 Monate 0 verstandene Sätze passiver Wortschatz aktiver Wortschatz Skalen G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 17

18 Diskussion: Ergebnisse Kinder, die länger als 6 Monate Babyzeichen lernen, haben häufiger sehr gute sprachliche Leistungen als die Norm und als Kinder, die gerade erst anfangen, die Zeichen zu lernen. Die Intensität, mit der man Babyzeichen anwendet, hat einen positiven Einfluss auf das Sprachverständnis der Kinder. Je mehr Zeichen die Kinder können, desto bessere Sprachleistungen haben sie bzw. je besser die Sprachleistung eines Kindes, desto leichter lernt es Zeichen. Früh mit den Babyzeichen zu beginnen, scheint nicht zu schaden. G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 18

19 Diskussion: Einschränkungen Keine non-babysigning Kontrollgruppe Validität des Testinstruments muss in Frage gestellt werden (v. a. bzgl. des passiven Wortschatzes) Stichprobe der Baby Signing Anwender nicht repräsentativ G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 19

20 Diskussion: offene Fragen Was sind die Wirkmechanismen? Wann genau ist der Zeitpunkt, an dem Babyzeichensprache erste Effekte zeigt? Sind die guten Leistungen stabil? G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 20

21 Ende Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: G. M. Müller, 12. Fachtagung Pädagogische Psychologie der DGPs. 21

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