W. P. Schmitz-Stiftung. Sitz: Düsseldorf. Jahresbericht W. P. Schmitz-Stiftung. Gemeinnützige Stiftung für Entwicklungshilfe

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1 W. P. Schmitz-Stiftung Sitz: Düsseldorf Jahresbericht 2009 W. P. Schmitz-Stiftung Gemeinnützige Stiftung für Entwicklungshilfe

2 Der Stifter Werner Peter Schmitz-Hille Werner Peter Schmitz-Hille (1914* 2008 ) war ein Menschenfreund und vor allem ein Freund der Armen. Sein Wunsch, den Armen eine Helfende Hand zu reichen, bewog ihn zwei Stiftungen zu gründen, 1985 in Düsseldorf und 1996 in Thun. Zu seinen Lebzeiten äußerte sich Werner Peter Schmitz- Hille zu seinen Wünschen: Meine Stiftungen habe ich gegründet, um Menschen in Not zu helfen. Entscheidend ist für mich, dass wir Not und Armut mindern und arme Menschen dabei unterstützen, Hoffnung, neuen Lebensmut und Perspektiven für sich und ihre Familien zu gewinnen. Arme und Ausgegrenzte liegen mir besonders am Herzen. Ich denke an die vielfach vergessenen Menschen mit Behinderung, Alte und Kranke, elternlose Kinder, rechtlose Minderheiten und andere benachteiligte Menschen. Meine Erfahrung zeigt mir, dass eine ernst gemeinte Hilfe zur Selbsthilfe oftmals die beste Hilfe ist, die wir leisten können. Selbstverständlich können wir nicht überall und jedem helfen. Gemeinsam versuchen wir aber so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Stiftungsrat/Vorstand der Schmitz-Hille-Stiftung (Thun) und der W. P. Schmitz-Stiftung (Düsseldorf) fühlen uns dem Stifteranliegen verpflichtet und führen das Werk unseres Stifters in seinem Sinne fort. Stiftungsrat/Vorstand, Kuratorium und Mitarbeiter-Team der Schmitz-Stiftungen 2

3 Leitgedanken Armut bedeutet für die Betroffenen nicht nur geringes Einkommen, sondern auch geringe Chancen und mangelnde Beteiligungsmöglichkeiten am politischen und wirtschaftlichen Leben, zudem eine besondere Gefährdung durch armutsbedingte Risiken, Missachtung der Menschenwürde und Menschenrechte sowie fehlender Zugang zu Ressourcen. Die Ursachen der Armut sind vielfältig. Sie liegen nicht zuletzt in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Missständen begründet. Armutsbekämpfung ist daher insbesondere auch eine politische Aufgabe. Zur dauerhaften Verminderung der Armut in den jeweiligen Ländern sind der politische Wille der Regierungen und ihrer politischen Gremien, die Ursachen der Armut entschieden zu bekämpfen, dringend erforderlich. Dies setzt neben dem Willen auch die Fähigkeit zu politischen Reformen voraus. Hierbei sind vor allem die jeweiligen Regierungen aufgefordert, günstige Voraussetzungen zu schaffen, damit Projekte und Aufbauprogramme langfristig ihre positive Wirkung entfalten können. Die Erfahrung zeigt, dass materielle Bedürfnisse bei den Menschen nicht im Vordergrund stehen. Wichtiger sind vielfach Rechtssicherheit, Zugang zu einem funktionierenden Gesundheits- und Finanzdienstleistungssektor oder auch die Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben. Die finanzielle Größe eines Projektes sagt nichts über dessen Qualität und Wirkung aus. Mehr Geld bedeutet nicht automatisch mehr Hilfe und ist kein Garant für den Erfolg eines Projektes. Den Schmitz-Stiftungen ist die Angemessenheit der eingesetzten Ressourcen wichtig. Die Beurteilung der Angemessenheit sollte sich ausschließlich an den jeweiligen Erfordernissen orientieren. Auftrag der Schmitz-Stiftungen ist es, die Armut in ausgewählten Regionen durch wirkungsvolle und nachhaltig wirkende Maßnahmen zu lindern. Hilfe zu Selbsthilfe ist der zentrale Leitgedanke und prägt die Arbeit der Schmitz-Stiftungen seit 25 Jahren grundlegend. Die Hilfe von außen allein kann Armut in einem Land nicht dauerhaft beseitigen. Die Armen selbst sind Akteure und Teil der Lösung. Ihre Kreativität, ihre produktiven und schöpferischen Fähigkeiten sind wesentliche Komponenten im Kampf gegen die Armut. Selbsthilfe, Selbstorganisation und Beteiligung sind tragende Prinzipien einer nachhaltigen Armutsbekämpfung. Damit sich eine solche Antriebsdynamik in einem Land oder in einer Region von innen heraus entwickeln und entfalten kann, müssen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingebunden werden, um gemeinsam und abgestimmt zu agieren. Armutsbekämpfung ist eine interdisziplinäre Querschnittsaufgabe. Auch die Arbeit der Schmitz-Stiftungen beruht daher auf einem multisektoralen Ansatz. Im Mittelpunkt der Schmitz-Stiftungen steht der (arme) Mensch, als Individuum und als Mitglied einer Gruppe (Familie, Dorf oder lokale Bevölkerung). Die Arbeit mit den betroffenen Menschen vor Ort erfolgt, wann immer möglich, partnerschaftlich und beruht auf einem partizipativen und offenen Dialog. Sie ist grundsätzlich bedarfsorientiert. 3

4 Rechtliche und organisatorische Verhältnisse Die W. P. Schmitz-Stiftung ist eine private, rechtlich selbstständige Stiftung für Entwicklungshilfe. Ihre Errichtung erfolgte im Jahre 1985 gemäß Stiftungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen. Zweck der Stiftung Zu den Zielsetzungen der W. P. Schmitz-Stiftung gehört vornehmlich die Förderung von örtlichen Selbsthilfemaßnahmen in Entwicklungsländern sowie die Ausbildung von Jugendlichen und Erwachsenen in den Bereichen der Ernährungssicherung, des Handwerks und des Kleingewerbes. Neben diesen Projekten der Entwicklungshilfe werden auch Maßnahmen der Völkerverständigung und solche karitativer Art durchgeführt. Behinderte Kinder und alte Menschen bilden im karitativen Bereich den Schwerpunkt der Arbeit. Organe Steuerliche Anerkennung Die W. P. Schmitz-Stiftung Stiftung ist als gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken dienende Körperschaft von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Der letzte Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes Düsseldorf-Süd betrifft das Jahr 2008 und datiert vom 17. Dezember Zusammenarbeit der Schmitz-Stiftungen Die beiden von Herrn Schmitz gegründeten Stiftungen, die W. P. Schmitz-Stiftung und die Schmitz-Hille- Stiftung, arbeiten mit nahezu gleicher Zielsetzung. Auf Wunsch des Stifters wurde daher zwischen den beiden Stiftungen eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Ausdruck findet dies in einer personell identischen Besetzung der Entscheidungsgremien beider Stiftungen (Vorstand bzw. Stiftungsrat) sowie die gegenseitige Vertretung beider Geschäftsführer und durch eine enge Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Stiftungen. Organe der Stiftung sind Vorstand und Kuratorium. Sie setzen sich im Zeitpunkt der Berichterstattung wie folgt zusammen: Kuratoren: Herr Prof. Dr. Winfried Pinger (Vorsitz), Frau Ute M. Rössing, Martin Wilde Vorstand: Herr Dr. Erich E. Dumelin (Vorsitz seit ), Herr Werner Riebschläger, Herr Peter Schneiter Innenorganisation Geschäftsführung: Herr Michael Dirkx, Herr Ralf Kresal (Stellv. Geschäftsführer) Sachbearbeitung: Frau Ursula Bonin, Herr Wolfgang Deppen Sekretariat: Frau Erika Monaghan 4

5 Fördergrundsätze Die Ideen und Vorschläge für Projekte kommen immer aus den Ländern, in denen die Schmitz-Stiftungen arbeiten. Gefördert werden vor allem überschaubare Kleinprojekte, die vor Ort konzipiert und entworfen wurden und den Menschen möglichst unmittelbar zugute kommen. Die Stiftungen pflegen mit ihren Partnern und Zielgruppen einen partnerschaftlichen und offenen Dialog. Gegenseitiges Vertrauen und Ehrlichkeit bilden die Basis der Arbeit. Partnerländer Die Schmitz-Stiftungen fördern im Rahmen ihrer Tätigkeit schwerpunktmäßig Projekte in einigen ausgewählten geografischen Regionen. Hierdurch soll die Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern und Zielgruppen intensiviert und die verfügbaren Mittel und Ressourcen möglichst optimal eingesetzt werden. Zur Beurteilung von Projektvorhaben und zur Prüfung der Fördermöglichkeit durch die Schmitz-Stiftungen, dienen vor allem folgende Kriterien: Die Projektvorhaben sollen zielgruppenorientiert sein, sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Begünstigten orientieren und unter Mitwirkung der lokalen Bevölkerung geplant und verwirklicht werden. Die derzeitigen Partnerländer sind: Südamerika: Bolivien, Ecuador und Peru; Asien: Indonesien, Kambodscha, Laos, Philippinen, Sri Lanka und Vietnam; Osteuropa: Russische Föderation und Moldawien. Die Projektvorhaben sollen klar umrissen und zeitlich begrenzte Maßnahmen beinhalten. Zusätzlichen Belastungen oder dauerhafte Abhängigkeit der bedürftigen Menschen aufgrund der Maßnahmen gilt es unbedingt zu vermeiden. Die Zielgruppen sollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten eigene Beiträge wie z. B. ihre Arbeitskraft, oder eine wenn auch geringe finanzielle Beteiligung erbringen. W. P. Schmitz-Stiftung Projektausgaben 2009 nach Förderregionen 539 T 35% 304 T 20% Die Projekte sollen im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe strukturiert sein. Die beantragten Fördermittel sind hierbei als Starthilfe zu sehen und sollen einen gewissen Anschubeffekt bewirken, durch den die Zielgruppe bei ihren Eigenbemühungen gestärkt und unterstützt wird. Die Projektmaßnahmen sollen eine nachhaltige und dauerhafte Wirkung haben und so gestaltet sein, dass sie nach Projektabschluss von der Zielgruppe allein fortgeführt werden können. 676 T 44% Lateinamerika Asien Osteuropa Sonstige 23 T 1% ada 5

6 Förderschwerpunkte Zielgruppen Eine möglichst direkte Form der Armutsbekämpfung, die unmittelbar bei den Armen ansetzt, war dem Stifter immer äußerst wichtig. Hieraus hat sich ein Selbstverständnis für die Arbeit der Schmitz-Stiftungen entwickelt, welches durch Bedarfs- und Zielgruppenorientiertheit geprägt ist. Derzeit fördern die Schmitz-Stiftungen Projekte in folgenden Schwerpunktbereichen: Die von den Schmitz-Stiftungen geförderten Projekte richten sich an Menschen, die in Armut leben und unter der lokalen Bevölkerung als besonders benachteiligt anzusehen sind. Häufig zeigt sich dies dadurch, dass diese Menschen kaum am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und unter erheblichen Versorgungsdefiziten und Mangelerscheinungen leiden. Grundbildung und Ausbildung Grundsicherung sowie Erwerbs- und Kleingewerbeförderung (z. B. Kleinkreditprogramme, Landwirtschaft und Ernährungssicherung) Soziale und karitative Projekte (z. B. Behindertenarbeit, Altenfürsorge, Rehabilitation von Straßenkindern, Maßnahmen zur Konfliktbewältigung u.a.m.) Um die Wirksamkeit von Projekten zu erhöhen, ist es neben einer realistischen, bedarfs-, ziel- sowie wirkungsorientierten Konzeption wichtig, übergreifende Förderaspekte in ausreichendem Maße zu berücksichtigen. Hierzu zählen Querschnittsthemen wie beispielsweise: Globalisierungseffekte und Klimawandel, Umwelt- und Ressourcenschutz, Stärkung der wirtschaftlichen Kaufkraft, Schutz und Förderung von Frauen, Partizipation und Mitbestimmung Projektfortführung und Folgekosten, Wirkung und Nachhaltigkeit W. P. Schmitz-Stiftung Projektausgaben 2009 nach Förderchwerpunkten 312 T 20% Ziel ist es mit den geförderten Projekten möglichst viele Menschen zu erreichen, damit die Hilfe einer großen Anzahl Bedürftiger zugute kommt. Daher richten sich die Projekte vornehmlich an Gruppen, wie beispielsweise Dorfgemeinschaften, Kooperativen oder Spar- und Kreditgruppen, darüber hinaus aber auch an spezifische Zielgruppen wie Straßen- und Waisenkinder, Jugendliche aus zerrütteten Familien oder gesellschaftlich ausgegrenzte und besonders benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Zielgruppen, die bereits vor Projektbeginn initiativ geworden sind und durch ihre Eigenbemühungen zeigen, dass Sie ein besonderes Interesse an ihrem Projekt haben, werden bevorzugt. 344 T 22% 886 T 58% Hohe Motivation und persönlicher Einsatz, Mitbestimmung und Mitentscheidung während der Planung und der Umsetzung des Projektes sind wichtige Voraussetzungen für den Projekterfolg. Grundsicherung, Kleingewerbeförderung Grundbildung, Ausbildung Soziale und karitative Maßnahmen 6

7 Kooperationsstrukturen Die Schmitz-Stiftungen sind nicht selbst vor Ort operativ tätig. Sie unterhalten keine eigene Infrastruktur in den einzelnen Partnerländern. Daher sind sie auf vertrauenswürdige und verlässliche Partnerorganisationen angewiesen. Bei einer Vielzahl von Projekten kooperieren die Schmitz-Stiftungen unmittelbar mit sog. NGOs (=Nicht- Regierungsorganisationen) als den Projektverantwortlichen bzw. als Durchführungsorganisation in den jeweiligen Partnerländern. Hierzu zählen lokale Stiftungen, Vereine, Initiativen, Ordensgemeinschaften, Hilfswerke, kleinbäuerliche Kooperativen, die in ihrem Land als soziale Einrichtung entsprechend registriert sind. Häufig haben sich die Kooperationspartner auf bestimmte Förderbereiche bzw. Sektoren spezialisiert. Auch zu westlichen Stiftungen, Hilfswerken, Vereinen und Organisationen mit ähnlicher Zielsetzung bestehen gute Kontakte. Einige der Kooperationspartner verfügen über eigene Infrastruktur in dem jeweiligen Projektgebiet oder arbeiten vor Ort mit einem Netzwerk verschiedener lokaler Projektpartner zusammen. Wichtige Kooperationspartner mit eigener lokaler Struktur bzw. mit eigenen Fachkräften vor Ort sind beispielsweise: Deutscher Entwicklungsdienst (DED) Senior Experten Service (SES) Verein Jugend Dritte Welt e.v., Bonn Eine Erfolg versprechende Kooperation und Zusammenarbeit kann sich nur entwickeln, wenn die Schmitz- Stiftungen ihren jeweiligen Partnern ausreichend vertrauen können. Hierzu ist ein wertschätzender, offener und ehrlicher Dialog auf partnerschaftlicher Ebene ebenso erforderlich, wie eine einvernehmliche Verständigung über Methoden und Maßnahmen zur Armutsbekämpfung vor Ort. Partnerschaft im Sinne der Schmitz-Stiftungen heißt aber keinesfalls blindes Vertrauen. Persönliche Besuche vor Ort, Referenzen durch Netzwerkpartner, aber auch Controlling, Berichts- und Rechnungswesen bilden u. a. die Grundlage, auf der Vertrauen und gegenseitiges Verständnis im Laufe der Jahre wachsen kann. Zusammenfassung und Perspektiven Seit 25 Jahren setzen sich die Schmitz-Stiftungen für bedürftige Menschen in ausgewählten Entwicklungsregionen der Welt ein. Schwerpunkt der Arbeit bildet die Stärkung lokaler Initiativen durch die Unterstützung nachhaltig wirkender Selbsthilfeprojekte. Die Schmitz-Stiftungen fördern die Eigenbemühungen der Menschen in den Entwicklungsregionen und unterstützen selbstständiges Handeln. Die Projekte tragen dazu bei, die Lebenssituation der Menschen unmittelbar, umfassend und dauerhaft zu verbessern. Mitarbeit und Engagement Zukünftig sollen die langjährigen Erfahrungen der Schmitz-Stiftungen verstärkt auch für Außenstehende nutzbar gemacht werden. Die Schmitz-Stiftungen werden ihre vielfältigen Projekte und Aktivitäten in der Öffentlichkeit bekannt machen. Neue Freunde und Unterstützer sollen gewonnen werden, die Freude daran haben, die Arbeit der Stiftungen zu fördern und zu begleiten. Konkret bestehen derzeit folgende Angebote für ein Engagement: Unterstützung der Arbeit durch Spende oder Zustiftung Gründung einer eigenen Stiftung unter dem Dach der Schmitz-Stiftungen Service im professionellen Projekt- und Stiftungsmanagement 7

8 Rechnungslegung Allgemeine Bemerkungen Das bewährte System der DATEV bildet die Grundlage der Buchhaltung der W. P. Schmitz-Stiftung. Es erlaubt einen zeitnahen Überblick über die finanzielle Entwicklung. Durch statistische Auswertungen lassen sich zudem Informationen über den aktuellen Stand der Zahlungen an jedes einzelne Projekt gewinnen, die nach Ländern gegliedert, ausgewertet werden. Prüfung und Testat Für den vollständigen Jahresabschluss 2009 wurde durch eine vereidigte Buchprüferin ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk über die ordnungsgemäße Rechnungslegung erteilt und bestätigt, dass der Jahresabschluss einen zutreffenden Einblick in die Vermögens- und Finanzlage der Stiftung gibt. Finanzierung und Vermögensentwicklung Projekte der Stiftung werden zum einen aus eigenen Mitteln (Erträge und Vermögensverzehr - letzteres gemäß den mit den Schenkungen verbundenen Auf-lagen des Stifters) wie auch mit Hilfe externer Mittel (Zuschüsse, Spenden etc.) durchgeführt. Aufgrund der allgemein ungünstigen Finanzmarktlage hat der Vorstand für das Geschäftsjahr 2009 eine Begrenzung des Eigenmitteleinsatzes für Projekte der W. P. Schmitz-Stiftung und der Schmitz-Hille-Stiftung auf 1,5 Mio. EUR beschlossen. Die Höhe des Projekthaushaltes der Schmitz-Stiftungen wird in Abhängigkeit zu der Situation der Finanzmärkte jährlich überdacht und ggf. neu angepasst. Wichtig ist zudem die Frage, in welcher Höhe zusätzliche institutionelle und private Drittmittel den Stiftungen zufließen. Einen wichtigen Anteil an der institutionellen Projektfinanzierung hat für die W. P. Schmitz-Stiftung die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Für ausgewählte Projekte können hier Anträge auf Ko-Finanzierung gestellt werden. Die öffentlichen Zuschüsse betragen in der Regel 75% der Projektkosten und müssen für das jeweilige Einzelprojekt beantragt werden. 8

9 W. P. Schmitz-Stiftung Gekürzte Bilanz zum 31. Dezember 2009 Aktiva Passiva Vorjahr Vorjahr Euro Euro Euro Euro Euro A. Anlagevermögen A. Kapital I. Sachanlagen , ,50 I. Stiftungskapital , ,38 II. Finanzanlagen, Wertpapiere (Stiftungskapital) , ,38 II. Sondervermögen , ,50 III. Zweckgebundene Rücklagen , ,61 IV. Freie Rücklagen , , ,00 B. Umlaufvermögen B. Rückstellungen , ,00 I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände , ,92 II. Wertpapiere , ,47 III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten , ,24 C. Verbindlichkeiten , ,12 C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.475, ,73 D. Rechnungsabgrenzungsposten , , , , , ,24 Bilanzvermerk Treuhandvermögen I. Mietkautionen , ,88 II. Rolf-Seiwert-Stiftung , , , ,93 9

10 W. P. Schmitz-Stiftung Gekürzte Gewinn- und Verlustrechnung Für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember Vorjahr Euro Euro Euro Euro 1 Einnahmen , ,37 2 Personalaufwand a) Löhne und Gehälter , ,28 b) soziale Abgaben , , ,48 3 Abschreibungen auf Sachanlagen , ,82 4 sonstige betriebliche Aufwendungen , ,55 5 Projektkosten , , , ,44 6 Erträge aus Wertpapieren , ,21 7 Zinsen und ähnliche Erträge 184, ,70 188,47 8 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 783, , , , ,26 9 Entnahme zweckgebundene Rücklagen , ,26 10 Einstellung in die freien Rücklagen , , ,00 11 Jahresüberschuss 0,00 0,00 10

11 Erläuterungenen zur Jahresrechnung Bilanz Sachanlagen Betrifft im Wesentlichen ein Mietobjekt in Mönchengladbach. Auf das Gebäude wird eine laufende Abschreibung (AfA) in Höhe von 2% p. a. vorgenommen. Die Zuwendung des Objektes erfolgte mit dem Ziel, die langfristige Arbeit der Stiftung abzusichern und wurde daher als Son-dervermögen in die Bilanz der Stiftung übernommen. Seine Früchte sollen in erster Linie der Deckung von Verwaltungskosten dienen. Das Mietobjekt wird durch einen Hausverwalter ordnungsgemäß verwaltet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es handelt sich im Wesentlichen um Forderungen an die Schmitz-Hille-Stiftung, die Abgrenzung angefallener Zinsen aus dem Wertpapierdepot und um eine seitens der W. P. Schmitz-Stiftung bei ihrem Vermieter hinterlegte Mietkaution einschließlich aufgelaufener Zinsen. Sondervermögen Der Ausweis betrifft das Mietobjekt Mönchengladbach (s. o. Grundstücke und Bauten). Zweckgebundene Rücklagen Für die in Planung befindlichen bzw. für noch nicht konkretisierte Projekte und Auflagen wurden entsprechende Mittel gebunden. Zusammensetzung und Entwicklung im Einzelnen werden in gesonderten Listen erfasst und fortgeführt. Da die gesamten Zuwendungen des Stifters von Geld oder Wertpapieren in einem vorgegebenen längeren Zeitraum für die Zwecke der Stiftung auszugeben sind, also nicht dem Stiftungskapital zugewandt wurden, war der Ausweis in dieser Art vorzunehmen. Rückstellungen Die Rückstellung wurden für Abschluss- und Prüfungskosten, Urlaubsrückstellungen, Buchhaltungskosten, die Betriebskostenabrechnung des Vermieters und den Beitrag zur Berufsgenossenschaft gebildet. Verbindlichkeiten Betrifft Ausstehende Zahlungen für rechtlich verbindlich zugesagte Projekte sowie Kosten für das Wertpapierdepot und Beiträge zur Berufsgenossenschaft und Knappschaft. Passive Rechnungsabgrenzungen Betrifft eine Vorauszahlung der Schmitz-Hille-Stiftung sowie im voraus erhaltene Mieten und Nebenkosten für das Objekt Mönchengladbach. Bilanzvermerk/Treuhandvermögen Mietkautionen: Es handelt sich um die - wie üblich - treuhänderisch gehaltenen Kautionsguthaben der Mieter des Mietobjektes der W. P. Schmitz-Stiftung. Rolf-Seiwert-Stiftung: Im Jahr 2000 wurde unter dem Dach der W. P. Schmitz-Stiftung die unselbstständige Rolf-Seiwert-Stiftung errichtet. Sie wurde am in das Verzeichnis der unselbstständigen Stiftungen im Regierungsbezirk Düsseldorf eingetragen. Die Rolf-Seiwert-Stiftung ist nicht rechtsfähig und wird von der W. P. Schmitz-Stiftung treuhänderisch verwaltet. Freie Rücklagen Die Stiftung hat i. S. des 58 Nr. 7a) AO aus den Überschüssen der Einnahmen über die Kosten aus der Vermögensverwaltung des Mietobjektes einen Betrag in Höhe von (Vorjahr: ) den freien Rücklagen zugeführt. 11

12 Erläuterungen zur Jahresrechnung Gewinn- und Verlustrechnung Einnahmen Setzen sich zusammen aus Zuwendungen seitens der Schmitz-Hille-Stiftung (rd T ) und seitens des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (rd. 501 T ). Weiterhin aus dem Einnahmenüberschuss aus der Vermietung des Objektes in Mönchengladbach (rd. 79 T ), aus Erträgen durch Einlösung und Zuschreibung von Wertpapieren (rd. 68 T ), aus projektgebundene Spenden (rd. 21 T ) und freie Spenden (rd. 6 T ), aus je einer Projektfinanzierung der Stiftung RC Maagdenhuis, Amsterdam, (10 T ) und der Rolf-Seiwert-Stiftung (6 T ). Zinsen und ähnliche Erträge Es handelt sich um aktivierte Zinsen auf die beim Vermieter hinterlegte Mietkaution sowie Bankzinsen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Betrifft im Berichtsjahr gezahlte Stückzinsen und Zwischengewinne für erworbene festverzinsliche Wertpapiere. Abschreibung auf Sachanlagen Umfasst die Abschreibung auf das Mietobjekt Mönchengladbach (rd. 7,5 T ) und auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung (rd. 5,3 T ). Sonstige betriebliche Aufwendungen Kosten der Verwaltung des Wertpapierdepots und Teilwertabschreibungen auf den Wertpapierbestand etc. (rd. 17 T ), Kosten der Außendarstellung der Stiftung (rd. 17 T ) und nicht den Projekten zugerechnete Aufwendungen wie z. B. Mietkosten, Bürobedarf, EDV-Kosten, Versicherung- und sonstige Beiträge und Porto-, Telefon- und Internetkosten (rd. 97 T ). Anzumerken ist, dass der überwiegende Anteil der Personal- und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen unmittelbar das sachgemäße und professionelle Projektmanagement betrifft und daher letztlich den Projektkosten zuzurechnen ist. Projektkosten Der Ausweis betrifft zum einem mit rd. T über die Bankkonten der Stiftung geflossene Ausgaben für 97 Projektförderungen. Zum anderen ist hier der Saldo vom Vorjahr zum Berichtsjahr in Höhe von rd. T 76 für die rechtlich verbindlich zugesagten Projektmittel, die zum Bilanzstichtag in Höhe von rd. T 361 als Verbindlichkeiten ausgewiesen werden, verrechnet. Erträge aus Wertpapieren Ausgewiesen sind die Zinserträge und Dividendenzahlungen für das Wertpapierdepot. 12

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