3.4.1 Referenzwerte für das fetale Schätzgewicht in der SSW

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1 Die Bedeutung des fetalen und des mütterlichen Gewichts in der SSW als prädiktiver Parameter für das Geburtsgewicht bei Geburt in der SSW Referenzwerte für das fetale Schätzgewicht in der SSW Wir berechneten für das nach Gestationsalter korrigierte fetale Schätzgewicht in der SSW jeweils hundert Perzentilen anhand eines Kollektivs von n K1 =9172 Einlingsschwangerschaften. Die Tabelle und Abbildung zeigen neben weiteren deskriptiven Statistiken eine Auswahl dieser Perzentilen. fetales Schätzgewicht 21.SSW 22.SSW 23.SSW 24.SSW 1.Pzt 300,0 g 378,0 g 427,5 g 485,0 g 3.Pzt 322,0 g 391,0 g 446,0 g 521,0 g 10.Pzt 342,0 g 420,0 g 479,0 g 552,0 g 50.Pzt 401,0 g 482,0 g 552,0 g 642,0 g 90.Pzt 468,0 g 557,0 g 642,0 g 743,6 g 97.Pzt 504,0 g 598,0 g 686,0 g 797,4 g 99.Pzt 535,2 g 623,0 g 726,0 g 842,0 g Mean 402,8 g 485,3 g 555,7 g 646,2 g SD 50,0 g 56,4 g 64,0 g 74,4 g Min 206 g 177 g 164 g 428 g Max 611 g 1281 g 787 g 911 g (n) (712) (3824) (3582) (1054) Abbildung und Tabelle Das fetale Schätzgewicht in der SSW: Das fetale Gewicht wurde anhand der Formel nach Shepard 262 geschätzt. Tabellarisch aufgeführt sind deskriptive Statistiken (Pzt= Perzentile, Mean=Mittelwert, SD= Standardabweichung, Min=niedrigster, Max=höchster Wert). Betrachtet wurden zur Erstuntersuchung vitale Einlingsschwangerschaften, Abbrüche ausgeschlossen (n=9172).

2 Referenzwerte für das Geburtsgewicht in der SSW Wir berechneten für das nach Gestationsalter korrigierte, postpartal gemessene Geburtsgewicht bei Geburt in der SSW jeweils hundert Perzentilen anhand eines Kollektivs von n K2 =10314 Einlingsschwangerschaften. Die Tabellen 3.4.2a und 3.4.2b zeigen eine Auswahl dieser Perzentilen, wobei in Tabelle 3.4.2b das fetale Geschlecht berücksichtigt wurde. In Tabelle 3.4.2c sind diejenigen Perzentilen zusammengefasst, die wir im Rahmen dieser Arbeit als Schwellenwerte zur Festlegung von SGA-, VSGA-, LGA- und VLGA-Säuglingen verwenden. Geburtsgewicht (in g) bei Geburt in: Pzt 36.SSW 37.SSW 38.SSW 39.SSW 40.SSW 41.SSW 42.SSW 43.SSW (n) (172) (326) (686) (1595) (2824) (3137) (1405) (169) Tabelle 3.4.2a Das postpartal gemessene Geburtsgewicht männlicher und weiblicher Neugeborener: Auszug der hundert berechneten Perzentilen (Pzt) unter Berücksichtigung der Gestationsdauer (n=10314).

3 62 Geburtsgewicht (in g) männlicher Neugeborener bei Geburt in: Pzt 36.SSW 37.SSW 38.SSW 39.SSW 40.SSW 41.SSW 42.SSW 43.SSW (n) (88) (184) (362) (810) (1439) (1547) (723) (84) Geburtsgewicht (in g) weiblicher Neugeborener bei Geburt in: Pzt 36.SSW 37.SSW 38.SSW 39.SSW 40.SSW 41.SSW 42.SSW 43.SSW (n) (84) (142) (324) (785) (1385) (1590) (682) (85) Tabelle 3.4.2b Das postpartal gemessene Geburtsgewicht männlicher (n=5237) bzw. weiblicher (n=5077) Neugeborener: Auszug der hundert Perzentilen (Pzt) unter Berücksichtigung der Gestationsdauer.

4 63 Geburtsgewicht (in g) bei Geburt in: 36.SSW 37.SSW 38.SSW 39.SSW 40.SSW 41.SSW 42.SSW 43.SSW 97.Pzt : : Pzt : : Median : : Pzt : : Pzt : : (n) (172) (326) (686) (1595) (2824) (3137) (1405) (169) Tabelle 3.4.2c Das postpartal gemessene Geburtsgewicht: Median, dritte, zehnte, neunzigste und siebenundneunzigste Perzentile (Pzt) des postpartal gemessenen Geburtsgewichts unter Berücksichtigung des Geschlechts und der Gestationsdauer. Betrachtet wurden Einlingsschwangerschaften (US-U in SSW) mit Geburt in der SSW (n=10314).

5 Der Einfluss des Körperbaus der Mutter in der SSW auf das Geburtsgewicht bei Geburt in der SSW Der body mass index (BMI) als Maß des Körperbaus der Mutter korrelierte gering (Rangkorrelationskoeffizient nach Spearman: r=0,156) aber signifikant (p=0,000001) mit dem nach Gestationsalter und Geschlecht korrigierten Geburtsgewicht. Der BMI erreichte in der SSW bei drei Schwangerschaften einen Maximalwert von 48 (darunter eine Totgeburt in der 40.SSW). Der niedrigste Wert des BMI betrug 16 (vier Fälle, davon zwei SGA-Geburten). Abbildung stellt die Verteilung des nach Gestationsdauer korrigierten Geburtsgewichts bei unterschiedlichem in der SSW ermittelten BMI der Mutter dar. Der Anteil von SGA- bzw. LGA-Säuglingen in Abhängigkeit des BMI ist Abbildung zu entnehmen. Die Auswertungen der ROC-Kurven (Abbildung 3.4.4) ergaben eine ungeeignete (SGA, VSGA) bzw. geringe (LGA, VLGA) Exaktheit des BMI als diagnostischer Test. Abbildung Zusammenhang des Körperbaus der Mutter in der SSW mit dem Geburtsgewicht: Jeder Schwangerschaft wurde die nach Gestationsalter korrigierte, in Kapitel erstellte Perzentile für das nach Gestationsdauer korrigierte Geburtsgewicht ( SSW) zugeordnet. Die Linien stellen die Verteilung des korrigierten Geburtsgewichts bei unterschiedlich hohem, zum Zeitpunkt der Untersuchung gemessenem body mass index (BMI= Körpergewicht / Körpergröße² [in kg / m²]) dar. Betrachtet wurden Einlingsschwangerschaften in der SSW mit Geburt in der SSW (n=8066).

6 65 Abbildung Zusammenhang des Körperbaus der Mutter in der SSW mit small for gestational age (SGA)- bzw. large for gestational age (LGA)-Säuglingen: Der Körperbau der Mutter wird durch den zum Untersuchungszeitpunkt ermittelten body mass index veranschaulicht (BMI=Körpergewicht / Körpergröße [kg / m²]). SGA wird durch ein nach Gestationsdauer und Geschlecht korrigiertes Geburtsgewicht (GG) kleiner oder gleich der zehnten Perzentile definiert (GG 10.Pzt), LGA durch ein gleichartig korrigiertes Geburtsgewicht größer oder gleich der 90. Perzentile (GG 90.Pzt). Betrachtet wurden Einlingsschwangerschaften in der SSW mit Geburt in der SSW (n=8066).

7 66 Abbildung Receiver-operating characteristic (ROC) Kurven für den Zusammenhang zwischen dem body mass index (BMI) der Mutter und small for gestational age (SGA)- bzw. large for gestational age (LGA)-Säuglingen: Das Geburtsgewicht (GG) zur Definitio n von SGA und LGA wurde nach Gestationsdauer und Geschlecht korrigiert. Folgende Schwel- lenwerte wurden zur Definition verwendet: GG 10.Perzentile (SGA), GG 3.Perzentile (VSGA: very small for gestational age ), GG 90.Perzentile (LGA), GG 97.Perzentile (VLGA: very large for gestational age ). Die Fläche unterhalb der ROC-Kurve (AUC: area under curve) betrug AUC SGA =0,563, AUC VSGA =0,525, AUC LGA =0,611 sowie AUC VLGA =0,643. Betrachtet wurden Einlingsschwangerschaften in der SSW mit Geburt in der SSW (n=8066).

8 Der Einfluss des fetalen Schätzgewichts in der SSW auf das Geburtsgewicht bei Geburt in der SSW Der Rangkorrelationskoeffizient für die Korrelation des nach Gestationsalter ( SSW) korrigierten fetalen Schätzgewichts mit dem nach Gestationsdauer ( SSW) korrigierten Geburtsgewicht betrug r=0,325 bei hoher Signifikanz (p=0,000001). Die Verteilung des Geburts gewichts nach in de r SSW ermit teltem FSG wird in Abbildung entsprechend der vorhergehenden Kapitel graphisch veranschaulicht. Die prozentualen Anteile von SGA-, VSGA-, LGA- und VLGA-Säuglingen in Abhängigkeit des in der SSW ermittelten FSG sind in Tabelle und dargestellt. Abbildung Zusammenhang des fetalen Schätzgewichts ( SSW) mit dem Geburtsgewicht bei Geburt in der SSW: Jeder Schwangerschaft wurde die nach Gestationsalter korrigierte, in Kapitel erstellte Perzentile für das nach Gestationsdauer ( SSW) korrigierte, postpartal gemessene Geburtsgewicht und für das nach Gestationsalter ( SSW) korrigierte fetale Schätzgewicht zugeordnet. Die Linien stellen die Verteilung des korrigierten Geburtsgewichts bei unterschiedlich hohem korrigierten fetalen Schätzgewicht dar. Betrachtet wurden Einlingsschwangerschaften in der SSW mit Geburt in der SSW (n=8127).

9 68 fetales SGA VSGA Schätzgewicht n (n gesamt ) Prozent n (n gesamt ) Prozent 3.Pzt: 57 (220) 25,9% 20 (220) 9,1% Pzt: 114 (535) 21,3% 36 (535) 6,7% Pzt: 147 (1125) 13,1% 40 (1125) 3,6% Pzt: 226 (2061) 11,0% 61 (2061) 3,0% Pzt: 166 (2023) 8,2% 38 (2023) 1,9% Pzt: 60 (1339) 4,5% 20 (1339) 1,5% Pzt: 22 (568) 3,9% 10 (568) 1,8% >97.Pzt 9 (256) 3,5% 1 (256) 0,4% Tabelle Zusammenhang zwischen fetalem Schätzgewicht ( SSW) und small for gestational age (SGA)-Säuglingen: SGA wird durch ein nach Geschlecht und Gestationsalter korrigiertes Geburtsgewicht kleiner oder gleich der zehnten Perzentile definiert, very small for gestational age (VSGA)-Säuglinge durch ein korrigiertes Geburtsgewicht kleiner oder gleich der dritten Perzentile. Das fetale Schätzgewicht wird durch gruppierte, nach Gestationsalter korrigierte Perzentilen dargestellt. Betrachtet wurden Einlingsschwangerschaften in der SSW mit Geburt in der SSW (n=8127). fetales LGA VLGA Schätzgewicht n (n gesamt ) Prozent n (n gesamt ) Prozent 3.Pzt: 7 (220) 3,2% 4 (220) 1,8% Pzt: 27 (535) 5,0% 8 (535) 1,5% Pzt: 61 (1125) 5,4% 11 (1125) 1,0% Pzt: 142 (2061) 6,9% 31 (2061) 1,5% Pzt: 182 (2023) 9,0% 41 (2023) 2,0% Pzt: 181 (1339) 13,5% 64 (1339) 4,8% Pzt: 137 (568) 24,1% 43 (568) 7,6% >97.Pzt 77 (256) 30,1% 35 (256) 13,7% Tabelle Zusammenhang zwischen fetalem Schätzgewicht ( SSW) und large for gestational age (LGA)-Säuglingen: LGA wird durch ein nach Geschlecht und Gestationsalter korrigiertes Geburtsgewicht größer oder gleich der 90.Perzentile definiert, very large for gestational age (VLGA)-Säuglinge durch ein korrigiertes Geburtsgewicht größer oder gleich der 97.Perzentile. Das fetale Schätzgewicht wird durch gruppierte, nach Gestationsalter korrigierte Perzentilen dargestellt. Betrachtet wurden Einlingsschwangerschaften in der SSW mit Geburt in der SSW (n=8127). Den Auswertungen der ROC-Kurven (Abbildung 3.4.6) ist zu entnehmen, dass das in der SSW geschätzte fetale Gewicht als diagnostischer Test für die Früherkennung von SGA und VSGA geringe Exaktheit aufwies (Fläche unter ROC-Kurve jeweils AUC=0,651), während die Früherkennung besonders von VLGA-Säuglingen durch das FSG in der SSW akzeptablere Werte erreichte (AUC VLGA =0,697, AUC LGA =0,659).

10 69 Abbildung Receiver-operating characteristic -Kurven für den Zusammenhang zwischen dem fetalen Schätzgewicht in der SSW und small for gestational age (SGA)- bzw. large for gestational age (LGA)-Säuglingen: Das Geburtsgewicht (GG) zur Definition von SGA und LGA wurde nach Gestationsdauer und Geschlecht korrigiert. Folgende Schwellenwerte wurden zur Definition verwendet: GG 10.Perzentile (SGA), GG 3.Perzentile (VSGA: very small for gestational age ), GG 90.Perzentile (LGA), GG 97.Perzentile (VLGA: very large for gestational age ). Die area under curve (AUC) betrug AUC SGA =0,651, AUC VSGA =0,651, AUC LGA =0,659 sowie AUC VLGA =0,697. Betrachtet wurden Einlingsschwangerschaften in der SSW mit Geburt in der SSW (n=8127).

11 70 Testsicherheiten zur Früherkennung von SGA-, VSGA-, LGA- und VLGA-Säuglingen durch ein in der SSW ermitteltes fetales Schätzgewicht unterhalb bzw. oberhalb eines be- Schwellenwertes (3., 10., 90. bzw. 97. Perzentile) sind in Tabelle aufgeführt. stimmten Die Chance der Geburt eines SGA- bzw. VSGA-Säuglings ist für ein in der SSW er- fetales Schätzgewicht unterhalb der 10. bzw. 3.Perzentile drei- bis vierfach erhöht mitteltes (OR=3,1-3,7), diejenige der Geburt eines LGA- bzw. VLGA-Säuglings bei einem in der SSW ermittelten fetalen Schätzgewicht oberhalb der 90. bzw. 97.Perzentile sogar vier- bis sechsfach (OR=3,9-6,0). Der unterschiedliche Anteil von SGA-, LGA-, VSGA- bzw. VLGA- Säuglingen innerhalb der durch das fetale Schätzgewicht eines bestimmten Schwellenwertes unterteilten Gruppen war stets hoch-signifikant (exakter Test nach Fisher: p<0,000001). Schwellenwert des Gewicht Testsicherheiten Schätzgewichts zur Geburt SE SP PPW NPW OR 95%-CI p FSG 3.Pzt (n=220) FSG 10.Pzt (n=755) VSGA (n=226) VSGA (n=226) 8,8% 24,8% 97,5% 91,2% 9,1% 7,4% 97,4% 97,7% 3,74 3,39 2,31-6,04 2,49-4,64 <0,00001 <0,00001 FSG 3.Pzt (n=220) SGA (n=800) 7,1% 90,6% 25,9% 90,6% 3,37 2,47-4,60 <0,00001 FSG 10.Pzt (n=755) SGA (n=800) 21,3% 91,5% 22,5% 91,5% 3,11 2,57-3,76 <0,00001 FSG 90.Pzt (n=824) LGA (n=814) 26,3% 91,7% 26,0% 91,8% 3,92 3,28-4,68 <0,00001 FSG 97.Pzt ( n=256) LGA (n=814) 9,5% 90,6% 30,1% 90,6% 4, 16 3,15-5,50 < 0,00001 FSG 90.Pzt ( n=824) FSG 97.Pzt ( n=256) VLGA ( n=237) 32,9% VLGA ( n=237) 14,8% 90,5% 97,2% 9,5% 13,7% 97,8% 97,4% 4, 70 6, 01 3,55-6,22 < 0, ,10-8,82 < 0,00001 FSG: fetales Schätzgewicht (nach Gestationsalter korrigiert) 95%-CI: 95% Konfidenzintervall L GA: large for gestational age, nach Gestationsdauer und Geschlecht korrigiertes Geburtsgewicht 90.Perzentile NPW: negativ prädiktiver Wert OR: Odds Ratio p: Signifikanz (exakter Test nach Fisher, zweiseitig, H0: Der unterschiedliche Anteil von IUGR innerhalb de r betrachteten Gruppen unterschiedlicher Fruchtwass ermengen ist zufälliger Na tur ) PPW: positiv prädiktiver Wert Pzt: Perzentile SE: Sensitivität S GA: small for gestational age, nach Gestationsdauer und Geschlecht korrigiertes Geburtsgewicht 10.Perzentile SP: Spezifität V SGA: very small for gestational ag e, nach Gestationsdauer und Geschlecht korrigiertes Geburtsgewicht 3.Perzentile V LGA: very large for gestational age, nach Gestationsdauer und Geschlecht korrigiertes Geburtsgewicht 97.Perzentile Tabelle Testsicherheiten für die Früherkennung von small for gestational age - und large for gestational age -Säuglingen durch das feta le Schätzgewic ht in d er SSW: SGA, LGA, VSGA und VLGA wurden durch Vergleich mit Referenzwerten (Kapitel ) de- finiert. Das in der SSW ermittelte FSG wurde nach Gestationsalter korrigiert und anhand verschiedener Schwellenwerte (3., 10., 90. bzw. 97.Pzt) in Zweiergruppen aufgeteilt (Referenzwerte Kapitel 3.4.1). Die Berechnung der Testsicherheiten erfolgte anhand von Vierfeldertafeln, wobei SGA, LGA, VSGA bzw. VLGA als Krankheit und das FSG mit den angegebenen Schwellenwerten als Test zur Früherkennung der Krankheit betrachtet wurden. Wir untersuchten Einlingsschwangerschaften mit Geburt in der SSW (n=8127).

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