Dokumentation. Prof. Jürgen Späth. Digital Design Elements 3 Farbmethodik Erstes Semester ZHdK IAD HS 2007/08

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1 Dokumentation Dozent: Student: Prof. Jürgen Späth Michael Fretz Digital Design Elements 3 Farbmethodik Erstes Semester ZHdK IAD HS 2007/08

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3 Inhaltsverzeichnis Aufgabe 01.1 Aufgabe 01.2 Aufgabe 01.3 Aufgabe 01.4 Aufgabe 02 Aufgabe 03.1 Aufgabe 03.2 Aufgabe 04.1 Aufgabe 05.1 Aufgabe 05.2 Aufgabe 05.3 Aufgabe 06.1 Aufgabe 06.2 Aufgabe 06.2 Aufgabe 07 Farbkontraste Hell-Dunkelkontrast Bunt-Kontrast Bunt-Unbuntkontrast Komplementärkontrast Simultan-Kontrast Flimmer-Kontrast Warm-Kalt - Kontrast Nah-Fern - Kontrast Farbsysteme (2 - Dimensional) 2-dimensionale Farbsysteme (Farbkreis) Websichere Farben Farbsysteme (3 - Dimensional) 3-dimensionale Farbsysteme (Munsell) Farbsysteme Farbtiefen Smokey Mountain Kinder einer Köhlersiedlung in Manila 01 Helle Farben 02 Dunkle Farben 03 Kalte Farben 04 Warme Farben Farben die das Bild ausmachen Farben die das Bild ausmachen verteilt Farbwürfel kalte Farben Farbwürfel warme Farben Farbwürfel mit Farben die das Bild ausmachen Farbmatrix Quantitäs-Kontrast Qualitäts-Kontrast 3D-Farbmodel nach Foto

4 Aufgabe 01.1 Farbkontraste Hell-Dunkelkontrast Da Licht und Finsternis für den Menschen und die ganze Natur von großer Bedeutung sind, reagieren wir neben dem Farbe-an-sich-Kontrast auf den Hell-Dunkel-Kontrast am stärksten. Er wir durch den Faktor Helligkeit bzw. Intensität bestimmt und ist somit eigentlich kein echter Farbkontrast, sondern eben ein Helligkeitskontrast. Die beiden stärksten Ausdrucksmittel im Bereich von Hell und Dunkel sind die Farben Schwarz und Weiß. In Ittens Farbkreis tauchen Schwarz und Weiß nicht auf. Mit aus diesem Grund wird oft behauptet, dass Schwarz und Weiß keine Farben seien. Die praktische Arbeit mit Farben lässt dies aber ganz anders erscheinen. Sowohl Schwarz als auch Weiß werden dazu verwendet Farben abzudunkeln bzw. aufzuhellen. In der Medienproduktion am Bildschirm gibt es schlicht keine Farbe. Dem Bildschirm, also dem Hintergrund der Produktion muss zuerst ein Farbton zugewiesen werden. In der Regel haben die Programme als Standard- Hintergrundfarbe analog zum Papier Weiß eingestellt. Modernere Farbsysteme wie Küppers Farbmodell, L*a*b-System, HSL-System, HSB-System beinhalten die Farben Weiß und Schwarz Hell-Dunkel-Kontraste beziehen sich aber nicht nur auf Schwarz und Weiß mit deren Graustufen sondern auch auf alle anderen Farben, welche in ihrer Helligkeit untereinander unterschiedlich sind. So sind auch innerhalb der bunten Farben helle Farben (z.b. Gelb) und dunkle Farben (z.b. Violett) gut differenzierbar. Diese Farbtöne können zusätzlich durch Weiß nach Hell und durch Schwarz nach Dunkel gebrochen werden. Sind bunte Farben von Grau umgeben, schwächt dieses die Leucht- und Farbkraft ab. Aus diesem Grund wirkt Grau vermittelnd und ausgleichend. Kompositionen mit bunten und unbunten Farben müssen einen Helligkeitsunterschied zwischen diesen Farbtönen haben, weil sonst das Grau durch den Simultankontrast seine Eigenständigkeit verliert. Hell-Dunkel-Kontraste sind für die Gestaltung sowohl von Printmedien als auch für die Bildschirmgestaltung der wichtigste Kontrast. Zwischen Weiß und Schwarz lassen sich eine Vielzahl von Grautönen erzielen. Quelle: farbe/kontrast/h-d-kon/ Eigene Gedanken und Vorgehen In einem ersten Schritt habe ich einfach einige Farbkombinationen ausprobiert. Ziel war es zufällig einige Farbkontraste zu finden. Ein Hell-Dunkelkontrast lässt sich meiner Meinung nach am besten mit schwarz-weiss erstellen. Allgemein die Farben Weiss und Schwarz eignen sich sehr gut um einen Hell-Dunkelkontrast herzustellen. Ich denke aber die wahre Herausforderung liegt hier klar bei den farbigen Kombinationen.»Von Kontrast spricht man dann, wenn zwischen zwei zu vergleichenden Farbwirkungen deutliche Unterschiede oder Intervalle festzustellen sind«(itten).

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6 Aufgabe 01.1 Farbkontraste Bunt-Kontrast Bunt-Unbuntkontrast Beim Buntkontrast entsteht eine lebendige, laute, kraftvolle Wirkung, da drei oder mehrere reine Farben unmittelbar zusammentreffen. Ein stark ausgeprägter Buntkontrast ist bei Gelb-Magenta-Cyan vorhanden. Durch seine Auffälligkeit eignet er sich gut für Flaggen, Fahnen und Signale. Seine direkte und unkomplizierte Ausstrahlung nutzt die Folklore, aber auch die Kunst des Pop Art. Der Unbuntkontrast ist eine Erweiterung des Buntkontrastes um Schwarz und Weiß. Seine besonders hohe Auffälligkeit wird in Signalen, wie zum Beispiel Gefahrenschildern, in schwarz-gelb genutzt. Er entsteht dadurch, dass auf der Netzhaut abwechselnd die beiden konträren Rezeptoren gereizt werden: die Zapfen (Buntempfänger) und die Stäbchen (s/w-empfänger). Moderne Maler wie Matisse, Miró, Picasso oder Kandinsky nutzen den FASK für ihre ausdruckstarken Bilder. Quelle: Durch eine Trennung der einzelnen Farben mit Schwarz oder Weiß kann eine Steigerung der Buntheit erreicht werden.

7 Ich habe versucht Bund-Kontraste mit nur zwei Farben herzustellen. Ich musste aber feststellen, dass die Kombinationen zum Teil interessant, aber dennoch nicht die gewünschte Wirkung erzielen.

8 Aufgabe 01.1 Farbkontraste Komplementärkontrast Farben, die in einer Komplementärbeziehung stehen, bilden ein besonderes Harmonieverhältnis, da sie sich gegenseitig in ihrer Farbintensität und Leuchtkraft steigern. Sie befinden sich in einem Gleichgewicht der Kräfte, das zwar stabil ist, aber gleichzeitig unruhig vibriert. Komplementäre Paare stehen sich auf dem Farbkreis gegenüber. In der Malerei gilt auch die Definition, dass sich zwei komplementäre Farben zu einem neutralen Grau ausmischen lassen. Die stärkste Kontrastwirkung haben Magenta und Grün, da sie gleich hell sind. In der Gestaltung ist dieser Kontrast ein Eyecatcher, der schnell verbraucht, wenn er nicht mit Mischfarben augenschonend gemildert wird. Ich habe versucht Komplementärkontraste zu erstellen, in dem ich jeweils ein halbes Quadrat mit der gleichen Farbe eingefärbt habe und eine der beiden Farben umgekehrt habe. Ich habe bewusst eigene Beispiele eingesetzt um verschiedenen Farbkombinationen auzuprobieren. Farben die einen hohen Farbanteil darin haben, geben meiner Meinung nach die besseren Kontraste als solche mit einem hohen Weiss oder Schwarzanteil. Quelle:

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10 Aufgabe 01.1 Farbkontraste Simultan-Kontrast Der Simultankontrast entsteht, wenn das Auge zu einer Farbe die jeweilige Komplementärfarbe verlangt. So scheinen an farbige Flächen angrenzende graue Flächen in der Komplementärfarbe gefärbt zu sein, was eine Kontraststeigerung zur Folge hat. Diesem Effekt kann man durch beimischen der jeweiligen Farbe entgegenwirken. Bei Grauwerten: Der Simultankontrast ist neben dem Sukzessivkontrast der einzige Kontrast, der auch in der Hell-Dunkel-Wahrnehmung Bestand hat. Hier wirkt er zum einen als Flächenkontrast, zum anderen als Randkontrast. Im Beispiel sind alle Innenquadrate in 20% Grau angelegt, wirken aber durch die Beeinflussung des Hintergrundes unterschiedlich hell. Quelle: Bilder: farbe/kontrast/simu-kon/

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12 Aufgabe 01.1 Farbkontraste Flimmer-Kontrast Das Flimmern des Flimmerkontrastes ist eine Reaktion unserer Sehorgane auf die Farben und deren Strahlungsintensität. Besonders stark tritt das Flimmern bei Rot- Grün-Kontrasten gleicher Helligkeit auf. Verstärkt wird es noch durch feine Strukturen wie dünnen Linien, eng bei einander liegenden Flächen etc. Wirkung Treffen zwei deutlich unterschiedliche, möglichst ungetrübte Farben gleicher oder ähnlicher Helligkeit aufeinender entsteht ein Flimmerkontrast. Die Farben konkurrieren sehr stark miteinander, da sie in ihrer Leuchtkraft gleichwertig sind. An den Grenzkanten, an welchen beide Farben aufeinander treffen wird dies als Flimmern, Vibrieren oder Zittern wahrgenommen. Flimmerkontraste sind beobachtbar zwischen: - zwei Vollfarben gleicher Helligkeit/Dunkelstufe - Zwischen reinen Farben ist das Flimmern am stärksten. Je stärker Farben getrübt sind, desto stärker nimmt auch das Flimmern ab. - bunten und unbunten Farben gleicher Helligkeit/ Dunkelstufe - Zwischen einer Vollfarbe und dem Grau gleicher Helligkeit entsteht das Flimmern, wenn auch weniger intensiv als bei den reinen Farben. Flimmerkontraste. Die geringen Unterschiede der Helligkeit bzw. der Dunkelstufe durch zuviel oder zuwenig Licht lösen die Flimmerwirkung aus. Abhängig von der Buntheit der beteiligter Farben und der Stärke des Lichtes kann das Flimmern nur als schwaches Vibrieren oder als starkes Zittern wahrgenommen werden. In der Regel ist es notwendig den Flimmerkontrast, wie auch den Sukzessiv-, Simultankontrast, zu vermeiden, da er bei der Wahrnehmung ablenkt. Dies gilt besonders am Arbeitsplatz, z.b. bei der genauen Bearbeitung von Werkstücken oder bei der Bildschirmarbeit hier vor allem bezüglich der Lesbarkeit von Schriften. Die Farben Rot Grün haben die gleiche Helligkeit: daher entsteht hier leicht der Flimmereffekt. Rote Buchstaben auf einer grünen Fläche bewirken ein starkes Flimmern. Die Lesbarkeit wird verringert. Der Flimmerkontrast kann vermindert bzw. vermieden werden durch: - Verändern einer Farbe in ihrer Leuchtkraft - Herstellen eines Hell-Dunkel-Kontrastes Quelle: gestaltung/ farbe/kontrast/flimm-kon/ - Farben bei sehr niedriger oder sehr hoher Intensität des unbunten Lichts, also unter direktem hellen Licht oder bei Dämmerlicht Bei einer sehr intensiven Lichteinstrahlung, etwa unter starken Halogenlampen oder im Sommer unter wolkenlosem Himmel zur Mittagszeit entsteht ein Flimmern der Farben. In der Dämmerung oder im Zwielicht, also bei geringer Beleuchtung, welche gerade noch ein Farbsehen erlaubt (siehe auch Farbsehen), ergeben sich auch

13 Flimmerkontrast Quelle:

14 Aufgabe 01.1 Farbkontraste Warm-Kalt - Kontrast Dieser Farbkontrast beruht zum einen auf subjektiven Temperaturempfindungen, zum anderen auf räumlichgeometrischen Vorstellungen. Versuche haben gezeigt, dass ein Raum mit blauen Wänden, bei gleicher Temperatur, kälter als ein Raum mit roten Wänden empfunden wird. Die Farben Gelb über Gelborange bis Magentarot (rechte Hälfte des Farbkreises nach Itten) werden im Allgemeinen als warm und gleichzeitig nah bezeichnet. Die Farben Violettblau über Cyan bis Grün (linke Hälfte des Farbkreises nach Itten) werden dagegen als kalte und ferne Farben eingestuft. Ob eine Farbe als warm oder kalt empfunden wird, kommt aber auf den Kontext der umgebenden Farben an. Die weit entferntesten Pole bilden jedoch Orangerot und Cyan. Quelle: gestaltung/ farbe/kontrast/flimm-kon/ In der Regel wird Blaugrün als die kälteste, und Rotorange als die wärmste Farbe empfunden Quelle: farbe/kontrast/w-k-kon/

15 Aufgabe 01.1 Farbkontraste Nah-Fern - Kontrast Perspektivische Wirkungen sind mit diesem Kontrast leicht zu erzielen: Entferntes ist kälter und Nahes wärmer in der Farbgebung anzulegen. Kalt-Warm-Klänge aus Komponenten eines Farbtons, wie zum Beispiel Rotviolett- Blauviolett-Cyan wirken intensiv, aktivierend und bewegt. Diese Farbspannung hat einen Aufforderungscharakter, der sich gut für Themen wie Sport und Internet-Shopping eignet. Der Nah-Fern-Kontrast ist mitverantwortlich für die Farbperspektive. Quelle: gestaltung/ farbe/kontrast/flimm-kon/

16 Aufgabe 01.2 Farbsysteme (2 - Dimensional) 2-dimensionale Farbsysteme (Farbkreis) Farbkreise von Johannes Itten Die Farben im Farbkreis wirken angenehm da sie in einer klaren Ordnung zusammen stehen. Jede Farbe hat einen Teil der anschliessenden Farbe darin. Die Gegenüberliegende Seite ist jeweils die Komplementär Farbe. Alle komplementären Farbpaare, alle Dreikläge, deren Farben im zwölfteiligen Farbkreis im gleichseitigen oder gleichschenkligen Dreieck oder quatrischen oder rechteckigen Beziehungsverhältnissen zueinander stehen, sind harmonisch. Quelle:

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19 Aufgabe 01.2 Farbsysteme Websichere Farben Websichere Farben Besonders hervorzuheben sind die 216 websicheren Farben. Diese Farben sind unabhängig von Plattform und Browser auf allen Computersystemen darstellbar. Die 216 Fafrbtöne lassen sich in einem Byte (256 Zeichen) abspeichern. Alle websicheren Farben werden in hexadezimaler Schreibweise folgendermaßen angegeben: RR- GGBB, wobei R, G und B die Werte 0,3,6,9,C,F annehmen können und R für den Rotwert, G für den Grünwert und B für Blauwert steht. Ein reines Blau wird also mit 0000FF dargestellt, ein reines Gelb mit FFFF00 ein mittleres Grau mit , ein helles Grau mit Quelle: farbe/systeme/pc/ Websichere Farben

20 Aufgabe 01.3 Farbsysteme (3 - Dimensional) 3-dimensionale Farbsysteme (Munsell) Der Künstler Albert Henry Munsell ( ) erarbeitete um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert ein Farbsystem, welches er 1905 veröffentlichte. Sein Farbsystem wurde durch materielle Farbproben realisiert, die nach seiner Systematik geordnet einen Farbatlas/ Farbkatalog bilden. In seiner Präsentation entspricht es am ehesten dem (rechnerisch zugänglichen) HSV-Farbraum. Als Kunstmaler war es sein Anliegen Farbmuster so zu repräsentieren, wie es seiner Empfindung entsprach. Die Abstände zwischen benachbarten Proben sollten als gleich empfunden werden, die Harmonie benachbarter Farbproben sollte stimmen. Durch psychovisuelle Experimente hat er einen Farbkörper abgeleitet, der die physiko-chemischen Farbreize der Farbmittel so ordnete, dass er diese Vorgabe erreichen konnte. Somit ist das Munsellsystem uniform und unabhängig von der Zuordnung irgendwelcher Zusatzgrößen wie Beleuchtung oder Größe der betrachteten Farbfläche. Sein Farbraum ist dreidimensional, nach den Graßmannsche Gesetze reichen 3 Größen um alle Farben eindeutig zu beschreiben. Munsell 3-dimensionales Farbsystem Gleichabständigkeit sei beim Munsellsystem an folgenden Beispielen erklärt: Ein Gelb heller Intensität wird heller wahrgenommen als ein Blau dergleichen Intensität, deshalb sind hierfür unterschiedlich viele Muster nötig. Der Farbton Gelb (Hue = Y) lässt sich in mehr Sättigungstufen wahrnehmen, als die Grundfarbe Blau (Hue = B), somit existieren unterschiedlich viele Muster. Eine Drehung auf der Basisebene um einen festen Betrag führt immer zu einer gleich empfundenen Farbtonänderung, ohne Änderung von Helligkeit oder Sättigung. Die Distanz vom Mittelpunkt zum Farbpunkt gibt die Sät- tigung an, ohne Änderung von Helligkeit oder Farbton. Die Achse durch den Mittelpunkt senkrecht zur Basisebene gibt eine (neutrale) Grauwertskala und somit die Helligkeit (Value) an. Sättigung oder Farbton werden nicht geändert. Uniform ist das System, da sich Änderungen eines Parameters nicht auf die anderen beiden Parameter auswirkt. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/munsell-farbsystem

21 Munsell-Farbsystem

22 Aufgabe 01.4 Farbsysteme Farbtiefen Die Farbtiefe bedeutet, wieviele Farben in einer Datei oder auf dem Bildschirm dargestellt werden können. Hier einige Typische Farbtiefen und die Anzahl der maximal möglichen Farbanzahlen: * 2 Farben (schwarz/weiß) (1Bit) * 4 Farben (2Bit) * 16 Farben (4Bit) * 256 Farben (8Bit) * 16,7 Mio. Farben (24Bit) * 2 48 Farben (48Bit) Unterschiedliche Dateiformate unterstützen unterschiedliche Anzahl von Farben. Das GIF-Format unterstützt zum Beispiel 2, 16 und 256 Farben, das JPEG-Format 16,7 Mio. und 23,7 Mio. Farben. Quelle Foto: David Lachapelle. 2 Farben (1Bit) 4 Farben (2Bit)

23 16 Farben (4Bit) 256 Farben (8Bit) 16,7Mio Farben (24Bit) 2 48 Farben (48Bit)

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25 Aufgabe 02 Wählen Sie eine Fotografie von einem der folgenden Fotografen aus, unter Berücksichtigung von Farbkontraste, Qualität und Ästhetik. Andreas Gursky Juergen Teller David LaChapelle Alternativ können Sie eine Fotografie aus dem Fotowettbewerb von UNICEF Foto des Jahres auswählen.

26 Aufgabe 02 Smokey Mountain Kinder einer Köhlersiedlung in Manila Annalyn S. wurde von dem deutschen Fotografen Hartmut Schwarzbach an ihrem neunten Geburtstag fotografiert. Fröhlich hüpft sie auf einem roten Sofa, das sie auf dem Müllberg in der Nähe von Manila/Philippinen gefunden hat. Annalyn wohnt seit drei Jahren mit ihrer Familie am Rande der riesigen Müllkippe Aroma Smokey Mountain in Manila. Ihre Familie lebt dort in einer Köhlersiedlung. Wie die meisten anderen Kinder in dieser Siedlung muss Annalyn täglich in den Müllbergen nach Holz für den Ofen suchen und in beißendem Rauch und unerträglicher Hitze die Holzkohleproduktion überwachen. Tausende Liter Wasser muss sie gemeinsam mit Geschwistern und Eltern heranschaffen, um das Feuer zu löschen und die fertige Holzkohle einzusammeln. Von der Ausbeute muss die Familie der öffentlichen Mafia einen Gutteil abgeben. Wie die meisten Kinder hier ist Annalyn unterernährt und daher viel zu dünn und klein für ihr Alter. Sie sieht aus wie ein fünfjähriges Mädchen. Viele der Kinder können weder lesen noch schreiben und bekommen keine Schulbildung. Annalyn möchte gerne Lehrerin werden. Foto: Hartmut Schwarzbach, Deutschland, Argus Unicef Photo Preis für Hartmut Schwarzbach Ich habe das Bild gewählt, weil ich es sehr ansprechend und dramatisch zugleich finde. Mir gefallen die Farben, sowie die tragische Atmosphäre, welche durch die Farben ensteht. Die Fröhlichkeit des Mädchen auf dem Bild zeigt, dass es auch unter schlimmsten Bedingungen noch Menschen gibt die glücklich sind.

27 Aufgabe 03 Wählen Sie eine Fotografie aus Aufgabe 02 aus. Legen Sie im Photoshop ein Dokument an mit einer 4 x 4 Rasterunterteilung (Rastereinheit 40 x 40 Pixel). Bestimmen Sie aus der Fotografie jeweils 16 Farben zu folgenden Farbspektren und füllen Sie diese in den Raster. Farbspektrum 01 Helle Farben 02 Dunkle Farben 03 Kalte Farben 04 Warme Farben Als erstes wollte ich die Farben, welche im Bild vorkommen, analysieren. Ich habe jeweils vier mal 16 Farbfelder gemacht, welche verschiedene Aspekte aufzeigen sollen.

28 Aufgabe Helle Farben Helle Farben empfinde ich vorallem die Farben welche den Himmel und den Hintergrund des Bildes prägen. Grundsätzlich haben die meisten Farben einen hohen Weiss Anteil. 02 Dunkle Farben

29 03 Kalte Farben Kalte Farben empfinde ich die Farben welche relativ Hell sind und eine schwache Farbstärke haben. Die kalten Farben haben viele Blautöne und Weiss. 04 Warme Farben Warme Farben empfinde ich die Farben welche relativ viel Rot-Anteil haben. Die meisten Farben haben einen hohen Farbmenge.

30 Aufgabe 03.2 Farben die das Bild ausmachen Bestimmen Sie 16 Farben die das Farbklima dieser Fotografie ausmachen und füllen Sie diese in den Raster. Ich habe die Farben gewählt die mir am meisten aufgefallen sind. Ich finde die 16 gewählten Farben stehen stark mit der Fotografie zusammen und machen das Bild erst richtig spannend.

31 Aufgabe 04.1 Farben die das Bild ausmachen verteilt Legen Sie im Photoshop ein Dokument mit einer Bildgrösse von 500 x 150 Pixel an. Verteilen Sie die Farben aus Aufgabe 03.2 gemäss ihrem Verhältnis in der Fotografie. Bild 1 Bei meiner Aufteilung der Farben wollte ich die Farben, welche ich zuvor herausgesucht habe, nun so auf einer Fläche aufteilen. Dies so dass für mich der Farbanteil der jeweiligen Farbe stimmt. Da die dunklen Farben relativ ähnlich sind erscheint die dunkle Fläche relativ gleichmässig und schwer. Der Rot-Bereich ist wie im Bild auffallend.

32 Bild 2 Bild 3 Bild 4

33 Bild 5 Bild 6 Bild 7

34 Aufgabe 05.1 Farbwürfel kalte Farben Belegen Sie die Farbmatrix mit Ihren 16 Farben aus Aufgabe 03.2 und den Farben Weiss und Schwarz. Belegen Sie Ecke 01 mit Weiss und die Ecken mit kalten Farben aus Aufgabe Verbinden Sie die sichtbaren Ecken durch einen gleichmässigen Farbverlauf miteinander. Zeigen Sie anschliessend die Rückseite des Würfels und belegen Sie hier die Ecke 01 mit Schwarz. Anfängliche Schwierigkeiten mit der Erstellung des Würfels konnten schnell behoben werden. Bei der Farbwahl habe ich speziel darauf geachtet, dass ich aus der Farbauswahl von 3.2 Farben gewählt habe. Ich bin mit dem Resultat sehr zufriden, da die Farben schon fast einen eisigen Eindruck machen

35 Aufgabe 05.2 Farbwürfel warme Farben Belegen Sie die Ecken mit warmen Farben aus Aufgabe 03.1 und zeigen Sie die Vorder- und Rückseite mit einem Verlauf zu Weiss und Schwarz auf. Die Farben aus 3.2 waren auf den ersten Blick nicht sehr warm. Doch als ich den Würfel erstellt habe, musste ich feststellen, dass dieser fast so aussieht wie ein glühender Metalwürfel.

36 Aufgabe 05.3 Farbwürfel mit Farben die das Bild ausmachen Verteilen Sie die Farben aus Aufgabe 03.2 auf Vorder- und Rückseite des Würfels unter Berücksichtigung der Quantität und verbinden Sie diese durch einen gleichmässigen Verlauf.

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38 Aufgabe 06.1 Farbmatrix Belegen Sie die Farbmatrix mit Ihren 16 Farben aus Aufgabe 03.2 und den Farben Weiss und Schwarz. Die Farbmatrix, aus den Farben welche das Bild ausmachen, brachten interssante Farbkombinationen zum Vorschein. Zum Teil kann man aber kaum einen Unterschied zwischen den Farbfeldern feststellen.

39 Farbmatrix

40 Aufgabe 06.2 Quantitäs-Kontrast Wählen Sie 10 Farbfelder aus Aufgabe 06.1 aus und zeigen Sie durch skalieren der Figur den Quantitäts-Kontrast auf. Durch die Quantität der Farben wird ein optisches Gleichgewicht hergestellt. Ich habe festgestellt das leuchtende Farben eine viel kleinere Fläche brauchen als Farben welche relativ matt sind. Ich habe versucht ein Gleichgewicht zwischen den Farben zu erstellen. Bei total unterschiedlichen Farben stellte sich dies als keine einfach Aufgabe heraus, zumal ich die Farben nicht anpassen wollte. Qualitäts-Kontrast

41 Aufgabe 06.2 Qualitäts-Kontrast Nehmen Sie Ihre 16 Farben aus Aufgabe 03.2 und zeigen Sie einen Qualitäts-Kontrast auf. Unter Farbqualität versteht man den Reinheits- oder Sättigungsgrad von Farben. Werden reine, gesättigte gegen getrübte Farben gestellt, sieht man einen Qualitätskontrast. Teilweise wird er auch Sättigungskontrast genannt. Die Trübung der reinen Farben, also die Verminderung ihrer Intensität wird erreicht durch das Mischen mit: * Schwarz * Weiß * Grau * der entsprechenden Komplementärfarbe Quelle:

42 Aufgabe 07 3D-Farbmodel nach Foto Bei der Aufgabe 7 galt es die Farben aus dem gewählten Bild in einem 3 dimensionalen Gebilde darzustellen. Eine Transformation sollte auch noch im Bild enthalten sein. Ich habe in einem ersten Schritt eine Transformation erstellt. Diese habe ich bewusst in dieser Form gemacht, da ich auch mit meinen Objekten auf das Bild eingehen wollte. Die Sofa ähnliche Form habe ich in meiner Transformation eingebaut, wenn auch in einer stark reduzierter Form. Beim Einfärben des Körpers habe ich bewusst die Form, welche am ähnlichstens wie das Sofa ist mit dem rötlichen Farbton, welcher ich schon in der vorgängigen Aufgabe ermittelt habe, eingefärbt. Ablauf meiner Transformation 1. Obere Reihe ohne Skalierung wie ich sie im ersten Schritt erstellt habe. Fotografie aus welchem das 3D Farbmodel enstanden ist 2. Untere Reihe mit der eingesetzten Skalierung um später eine stärkere Wirkung zwischen dunkel und hell zu erzeugen. Transformation 1 Transformation 2

43 Fertiges 3-D Farbmodel

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