Magazin 6. Was erwartet die Wirtschaft von der Schule? Tagesschulen: Vollwert oder Light

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1 Magazin 6 Magazin des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband / Dezember 2013 Was erwartet die Wirtschaft von der Schule? Tagesschulen: Vollwert oder Light

2 CAS am Institut Unterstrass an der PHZH Kommunikation, Zusammenarbeit, Coaching Wie gewinne ich andere für meine Anliegen? Wie gestalte ich eine effiziente Zusammenarbeit? Wie coache ich zielorientiert? Weiterentwicklung imberuf Laufbahnberatung für Lehrpersonen Kompetent nahe am Anliegen Pädagogische Hochschule Zürich ZfB Zentrum für Beratung Im CAS (Certificate of Advanced Studies) wird gezeigt, wie Zusammenarbeit effizient gelingt und wie die Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Schüler/innen oder mit Eltern so gestaltet werden kann, dass sie für alle befriedigend und anregend ist. Die Teilnehmenden üben Lernende so zu coachen, dass sie ihre Ziele mit Freude erreichen. Daten und Dauer: Daten: Mai 2014 bis Januar 2015 Dauer: 5Seminare in unterrichtsfreien Wochen àweiterbildung àmas Heterogenität à Modul- und Zeitplan, Broschüre MAS, Konzept CAS 2 Infoanlass: 12.und 14.November 2013, Aula Institut Unterstrass, Seminarstrasse 29, Beginn: Uhr (Leiter Studiengang) (Leiterin Weiterbildung) Audiovisuelle Einrichtungen Data-/ Video-/ Hellraumprojektoren Leinwände /Whiteboards Zubehör Audio-/Videogeräte AV-Consulting Reparaturen &Installationen verlangen Sie detaillierte Informationen bei: Daten-Videoprojektor (ab Fr ) CD-Recorder mit Verstärker (ab Fr ) AV-MEDIA &Geräte Service Gruebstr Meilen T: (Online-Shop) Nur eine Ahnung genügt nicht... Erste-Hilfe-Ausbildung für Lehrpersonen bei medizinischen Notfällen mit Kindern und Jugendlichen in speziellen Gruppenkursen (intern und extern) auf unserem einzigartigen Nothilfe-Parcours SanArena Rettungs Schule Wir beraten Sie gerne SanArena Rettungsschule, Zentralstrasse 12, 8003 Zürich Telefon , Exclusiv für Sie als Lehrer: Bestellen Sie unter: ein Ordo-Musterbündli

3 Editorial Gute Vorsätze fürs neue Jahr Die Abende werden länger, die Temperaturen sinken und im gleichen Masse steigt die Nervosität der Kinder, der Schülerinnen und Schüler. Weihnachten steht vor der Tür! Für die einen ein Segen, für die anderen Stress pur: Geschenke müssen eingepackt, Karten geschrieben werden und dabei sollten wir als Lehrpersonen eine friedliche, besinnliche Atmosphäre verbreiten. Dieses Jahr habe ich mir wie eigentlich jedes Jahr vorgenommen, die Adventszeit zu geniessen, mich zu entspannen und immer mal wieder ein Licht anzuzünden. Denn die Arbeiten sind momentan für mich erledigt. 4 Schnappschuss Sonne und Schneeflocke 5 Der ZLV in den Medien Die aktuelle Grafik 20 Splitter aus dem ZLV 21 Ratgeber Recht 23 Plattform ZKM Die Resultate der ZKM-Mitgliederumfrage zum Thema «Integration». Mit der Konsultation des Lehrplans 21 ist vorläufig eine grosse Arbeit abgeschlossen, der ZLV konnte an verschiedenen Stellen seine Forderungen einbringen und ich hoffe, dass diese auch Eingang in den Lehrplan finden. Lesen Sie auf Seite 17, wo der ZLV die Chancen des LP 21 sieht, aber auch klar Rahmenbedingungen fordert. Nicht nur wir stellen Anforderungen und Erwartungen, nein, auch die Wirtschaft hat Erwartungen an die Schule, verfolgen Sie im Thema die Diskussion zwischen Dieter Kläy (KGV) und Lilo Lätzsch. Im ablaufenden Jahr gab es viele Diskussionen und am Ende des Kalenderjahres ist der Moment, um Rückblick zu halten und allenfalls neue Vorsätze die man ja dann doch nicht einhält fürs neue Jahr zu fassen. Für mich geht ein intensives Jahr zu Ende, meine Entscheidung, mich aus der Geschäftsleitung des ZLV zurückzuziehen, ist mir sicherlich nicht leichtgefallen. Nach über 12 Jahren Verbandstätigkeit hat sich für mich gezeigt, dass ich nun vermehrt meine beiden Kinder zu Hause unterstützen und mich wieder auf meinen Beruf konzentrieren möchte. Das sind meine guten Vorsätze fürs neue Jahr. Und so wünsche ich mir für das kommende Jahr noch viele tolle Stunden im und für den ZLV. Ich wünsche Ihnen allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Eliane Studer Kilchenmann Vizepräsidentin ZLV 6 Thema: Dialog Wirtschaft Schule Was erwartet die Schule von der Wirtschaft? Was erwartet die Wirtschaft von der Schule? Dieter Kläy und Lilo Lätzsch im Gespräch. 12 Die neue Diskussion um Tagesschulen Ursula Rellstab, eine Tagesschulbefürworterin der ersten Stunde, macht sich für gebundene Tagesschulen stark. 17 Vernehmlassung zum LP 21 Die ZLV-Mitglieder beurteilen den LP 21 mehrheitlich positiv. 26 Plattform VKZ Bericht von der 5. Nationalen Purzelbaum-Tagung. 29 Veranstaltungen für Pensionierte Impressum 30 Cartoon Titelbild: Berufsmesse ZLV-Magazin 6/13 3

4 Schnappschuss ZLV-Minifachtagung: Programmieren mit Informatikprofessor Juraj Hromkovic 15 Lehrerinnen und Lehrer wagten sich an die ETH Zürich, um die Programmiersprache LOGO kennen zu lernen. Kursleiter und Informatikprofessor Juraj Hromkovic ist ein vehementer Befürworter eines Informatikunterrichts an der Primar- und Sekundarschule. Die Reaktionen auf die ZLV-Minifachtagung waren durchs Band positiv. Nähere Informationen zum Angebot des Ausbildungs- und Beratungszentrums für Informatikunterricht ABZ finden sich unter (Foto: Roland Schaller) Datenskandal: Schule der Zeit voraus Die Entrüstung in den Medien über digitale Spionage, Datenklau und das Abfangen von s und Telefongesprächen ist gross. Betroffen sind viele, bis hin zur deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Hätten Sie doch alle nur den schon seit einiger Zeit verfügbaren Medienkompass 2 des Zürcher Lehrmittelverlags gelesen. Die Autoren des sehr guten Lehrmittels haben das Problem der «Spuren im Netz» schon vor Jahren erkannt. Umgang mit Mobiltelefonen Mobiltelefone gehören nicht in den Unterricht! So weit sind sich wohl alle einig ausser einer beträchtlichen Zahl der Schülerinnen und Schüler. Die Schulgemeinden haben die unterschiedlichsten Regelungen eingeführt, um die Handys unter Kontrolle zu haben. Ob die Lösung der Stadt Zürich, bei der ein konfisziertes Mobiltelefon von den Eltern geholt werden muss, wirklich zielführend ist? Aufgabeder Schule wäre es ja, den sinnvollen Umgang mit dem Handy zu thematisieren und den Schülerinnen und Schülern näherzubringen. ZLV-Magazin 6/13 4

5 Medien Späterer Schulbeginn für mehr Konzentration ZLV-Präsidentin Lilo Lätzsch findet die Idee «auf den ersten Blick zwar bestechend», hält sie aber für nicht realisierbar, weil sich der Unterricht zu stark in den Abend hineinziehen würde. «Und dann sind die Schüler wieder im Pendlerverkehr.» Auch für Lätzsch ist klar, «dass ein späterer Schulbeginn der Leistungskurve der Schüler besser entspricht». Für die ZLV-Präsidentin stellt sich damit die Frage, ob die im internationalen Vergleich sehr langen Schweizer Unterrichtszeiten überhaupt sinnvollsind Der Lehrplan überfordert die Schüler Um den anspruchsvollen Lehrplan umzusetzen, brauchen die Lehrkräfte Unterstützung in Form von Weiterbildungen, heisst es einstimmig. «In Zürich ist die Weiterbildung jedoch nur in sehr bescheidener Form geplant», sagt Lilo Lätzsch, Präsidentin des ZLV Tagesschulen sind im Aufwind Lilo Lätzsch, Präsidentin des ZLV, will Tagesschulen ebenfalls zu einem grösseren Thema machen. Im Januar wird der Verband eine breite Umfrage dazu durchführen, um die Akzeptanz auszuloten. Aus Lehrerinnensicht spricht laut Lätzsch vor allem eines für Tagesschulen: dass die Kinder gut betreut in den Unterricht zurückkommen, statt dass sie über Mittag irgendwo herumhängen. Ein Obligatorium lehnt sie allerdings strikt ab Kampfansage der Lehrer Die Präsidentin des ZLV, Lilo Lätzsch, kann sich eine Reduktion des Sprachenobligatoriums auf Primarstufe ebenfalls vorstellen. «Wenn man eine Sprache fakultativ macht, muss aber die gewonnene Zeit in den Deutschunterricht investiert werden», fordert sie. Entscheidend sei vor allem, was die Schüler am Ende der Schulzeit können. Da gehöre Französisch dazu, weil es in der Hälfte aller Berufe vorausgesetzt werde ZLV schlägt neue Zählweise bei Klassengrösse vor Hier setzt der Vorschlag des ZLV an. Man müsse die Klassengrösse in Zukunft differenzierter anschauen, schreibt der Verband. Kinder, die eine integrative Förderung (IF) erhalten, sollen künftig doppelt gezählt werden, solche mit dem Status der Integrierten Sonderschulung (ISS/ISR) dreifach. Dies führe in Klassen mit entsprechenden Kindern und folglich höherem Betreuungsaufwand zu kleineren Klassengrössen, die für die Lehrpersonen bewältigbar seien. Mit dieser Regelung erhielten die Schulen die für die Integration notwendigen zusätzlichen Vollzeiteinheiten, schreibt der ZLV Aktuelle Grafik Mehrklassen Im Kanton Zürich gibt es auf Primarstufe insgesamt 651 Mehrklassen (ohne Kleinklassen und ohne Grundstufe). Im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Klassen machte der Mehrklassenanteil 18 Prozent aus. Die Grafik zeigt die Verteilung der Mehrklassen über die Bezirke. Die Landbezirke schwingen obenaus. Mehrklassen gibt es hier wohl eher aufgrund kleiner Gemeinden. Immerhin: Mit 105 Mehrklassen steht Zürich in absoluten Zahlen an der Spitze. Der überwiegende Teil der Mehrklassen umfasst zwei oder drei Klassen. Es gibt aber beispielsweise auch sechs Klassen, welche die gesamte Primarstufe in sich vereinen. Quelle: Bista Kanton Zürich ZLV-Magazin 6/13 5

6 Thema «Die Schule muss frühzeitig und gründlich auf die Berufswahl vorbereiten» Was erwartet die Schule von der Wirtschaft? Und umgekehrt: Was erwartet die Wirtschaft von der Schule? Bildungspolitiker und Gewerbeverbandsvertreter Dieter Kläy diskutiert mit ZLV-Präsidentin und Sekundarlehrerin Lilo Lätzsch über leistungsschwache Schüler/-innen, steigende Ansprüche der Wirtschaft und den Wert der französischen Sprache. «Das duale Bildungssystem ist die Grundlage unseres Schweizer Erfolgsmodells.» Ich bitte um einen persönlichen Kommentar zu dieser oft gehörten Aussage. Dieter Kläy: Hinter dieser Aussage kann ich hundertprozentig stehen. Die duale Ausbildung fordert und fördert Jugendliche frühzeitig schulisch und beruflich. Ausserdem bietet es heute eine Vielzahl von beruflichen und schulischen Weiter- «Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Berufswelt hilft, Interessen und Neigungen zu erkennen, was die Berufswahl erleichtert.» Dieter Kläy entwicklungsmög- lichkeiten und ist eine echte Alternative zum gymnasialen Weg. Lilo Lätzsch: Die Aussage stimmt per se sicher. Allerdings denken heute viele Eltern und auch Jugendliche, dass der Königsweg nach oben über das Gymnasium führt. Kläy: Da gebe ich Lilo Lätzsch Recht. Es ist Aufgabe der Schule, der Wirtschaft und der Verbände, über die Qualitäten des dualen Bildungssystems zu informieren und dessen Vorzüge und Perspektiven herauszustreichen. «Mit 14 Jahren sind die Jugendlichen einfach noch nicht reif für eine passende Berufswahl.» Ich bitte um einen persönlichen Kommentar zu dieser ebenfalls oft gehörten Aussage. Lätzsch: Es stimmt: Viele Jugendliche sind froh, wenn sie sich mit 14 noch nicht mit der Berufswahl beschäftigen müssen. Der Berufswahlprozess beginnt mit einer Selbstbeurteilung, und diese fällt besonders in diesem Alter oft noch schwer. Zudem sind sich viele Jugendliche nicht bewusst, dass die Wahl eines Lehrberufs ein erster Schritt ins Berufsleben ist, nicht die Wahl für den Rest des Lebens. Kläy: Tatsächlich ist der Entscheid der Berufswahl ein wichtiger Schritt im Leben eines Jugendlichen oder einer Jugendlichen. Die Volksschule ist Drehscheibe für den Berufswahlprozess. Die Unterstützung der Lehrpersonen und der Eltern ist von grosser Bedeutung. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Berufswelt hilft, Interessen und Neigungen zu erkennen, was die Berufswahl erleichtert. Anders als früher haben die jugendlichen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger eine grosse Auswahl an Anschlusslösungen wie Fachhochschule oder andere. Früher gab es zu wenige Lehrstellen, heute gibt es teilweise ein Überangebot. Was sagen die Gewerbetreibenden, wenn sich niemand auf ihre Lehrstelle meldet? Kläy: Die Problematik nicht zu besetzender Lehrstellen ist vielschichtig. Einerseits kann das mit der Branche oder mit einem konkreten Beruf zusammenhängen. Anderseits steigen in fast allen Lehrberufen auch die Anforderungen. Es bewerben sich auch Jugendliche, die den Anforderungen nicht genügen und deshalb vom Lehrmeister nicht berücksichtigt werden können. Die Gefahr besteht, dass die Lehrstellen später gar nicht mehr angeboten werden, weil sich niemand Geeigneter findet. Lätzsch: Die Gewerbetreibenden müssten dies eigentlich verstehen es geht ganz simpel um das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Eine Differenz dazwischen wird es immer geben. Ich denke, dass schon viel geholfen wäre, wenn sowohl die Lehrbetriebe als auch die Jugendlichen offen und kompromissbereit sind. Auf beiden Seiten lässt sich dann und wann nur die zweite oder dritte Wahl umsetzen. Im Nachhinein stellt sich diese jedoch meist als ein genauso guter Weg heraus. Kläy: In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen an einzelne Berufsausbildungen zum Teil stark gestiegen. Aus diesem Grund ist die zweite oder dritte Wahl nicht immer zielführend. Lätzsch: Die gestiegenen Anforderungen sind für die Gruppe der Leistungsschwachen ein grosses Problem, Attestausbildungen sind eine gute Alternative. Auf der einen Seite gibt es ein Überangebot an Lehrstellen, auf der anderen Seite gibt es eine stattliche Zahl von Schulabgänger/-innen, die in Brückenangeboten landen. Sind die Jugendlichen zu wählerisch? Müsste die Schule den Jugend- ZLV-Magazin 6/13 6

7 Thema lichen ein realistischeres Selbstbild mitgeben? Kläy: Die Jugendlichen sind nicht zu wählerisch. Vielmehr ist es auch eine Frage der Fähigkeiten, Neigungen und Interessen, aber auch des Umfelds. Dazu kommt, dass es Schülerinnen und Schüler gibt, die das 10. Schuljahr brauchen, um sich gründlich zu überlegen, was sie wollen.das Ziel eines guten Berufswahlprozesses muss es aber sein, eine Anschlusslösung an die obligatorische Schule zu finden. Dazu muss der Berufswahlprozess frühzeitig einsetzen. Lätzsch: Die Brückenangebote haben eine wichtige Funktion für einige Jugendliche, die im Berufswahlprozess noch nicht so weit sind. Leider gibt es aber auch jene, die Brückenangebote wählen, weil es der scheinbar bequemste Weg ist. Entsprechend kommen solche Jugendlichen nicht weiter und stehen am Ende des Brückenangebots immer noch auf Feld 1. Welches Selbstbild man von sich selber hat, ist letztlich eine persönliche Sache; die Schule unterstützt diese Suche und Persönlichkeitsbildung. Kläy: Hier hat die Schule eine ganz wichtige Aufgabe, nicht nur in Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung, auch in Bezug auf eine frühzeitige Information über berufliche Perspektiven. In der Schule wird Integration gross geschrieben. Müsste die Schule nicht mehr Gewicht auf Disziplin und Leistungsbereitschaft legen? Lätzsch: Integration ist kein Gegensatz zu Disziplin und Leistungsbereitschaft. Leistung muss sich lohnen, auch für schulisch schwächere Jugendliche. Auch diese leisten viel, aber mit anderen Zielsetzungen. Kläy: Es braucht alles, Disziplin, Leistungsbereitschaft, aber auch das Umfeld dazu, das die Schülerinnen und Schüler motiviert, diese Leistung zu erbringen. Integration trägt entscheidend dazu bei. Die Lernstandserhebung in der 6. Klasse von Bildungsforscher Urs Moser ergab, dass im Kanton Zürich 20 Prozent der Jugendlichen nicht oder kaum arbeitsmarktfähig sind. Trotzdem ist die Jugendarbeitslosigkeit tief. Haben wir nun ein Problem mit den schwachen Schüler/-innen oder nicht? Lätzsch: Wir haben definitiv ein Problem unter anderem weil die Statistik einen blinden Fleck hat. Nur wer Unterstützungsangebote beansprucht, wird als jugendlicher Arbeitsloser erfasst. Jugendliche, die aus dem System gefallen sind, verschwinden dagegen aus der Statistik. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass die Schweiz im Vergleich mit dem Ausland ein sehr gut ausgebautes Netz an Brückenangeboten hat, die leistungsschwachen Jugendlichen zu einer Ausbildung verhelfen. Kläy: Es stellt sich die Frage, ob die 6. Klasse allein der Massstab für die Arbeitsmarktfähigkeit ist oder nicht. Die Jugendarbeitslosigkeit ist einerseits tief, weil wir ein breites Angebot an Möglichkeiten für die Jugendlichen haben, sich weiterzuentwickeln. Anderseits hat die Wirtschaft ein vitales Interesse, Berufsnachwuchs zu rekrutieren und auszubilden. Das duale System nützt damit sowohl den Arbeitgebern als auch den Jugendlichen. Die Bildungsdirektion überlegt sich, Französisch für schwache Schüler/-innen zu streichen. Eine gute Idee? ZLV-Magazin 6/13 7

8 Thema Kläy: Das ist keine gute Idee. Grundkenntnisse in einer zweiten Landessprache sind für die berufliche Weiterentwicklung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz wichtig. Beim Französisch sollen keine Abstriche gemacht werden. Französisch ist nach wie vor eine wichtige Sprache, die unseren Jugendlichen frühzeitig vermittelt werden soll. Lätzsch: Die Idee ist sehr gut, aber noch nicht zu Ende gedacht. Im Zentrum muss die Frage stehen: Was brauchen die Schüler/-innen, um in «Die gestiegenen Anforderungen sind für die Gruppe der Leistungsschwachen ein grosses Problem, Attestausbildungen sind eine gute Alternative.» Lilo Lätzsch der Arbeitswelt zu bestehen? Schwache Schüler-/innen sollten deshalb beispielsweise mehr Deutschunterricht erhalten. Sind sie in diesem Fach sattelfest, kann auch das Französisch wieder einsetzen. Dieses ist in der Deutschschweiz nach wie vor für viele Berufe wichtig. Kläy: Ich gebelilo Lätzsch insofern Recht, als dass Deutsch für die berufliche Entwicklung eine ganz wichtige Rolle spielt. Aber Fremdsprachen nehmen in der zunehmend vernetzten Wirtschaftswelt eine immer wichtigere Rolle ein. Französisch darf nicht gestrichen werden. Lätzsch: Es ist letztlich entscheidend, was die Schüler/-innen am Ende der Schulzeit können, nicht wann sie damit beginnen. Die Schweiz ist ein mehrsprachiges Land, schade, dass diese Tatsache beim Sprachenlernen kaum beachtet wird (Kontakte, Austausch etc.). Etwa 10 Prozent der Lernenden brechen die Lehre ab. Auch hier: Fehlt es an Leistungsbereitschaft? Kläy: Die Gründe für einen Lehrabbruch sind vielfältig. Die Leistungsbereitschaft allein ist es sicher nicht. Möglich sind gegenseitig falsche Erwartungen des Lehrmeisters und des oder der Lernenden. Oder aber auch ein unsorgfältiger Berufswahlprozess. Deshalb fordert das Gewerbe im Hinblick auf den Lehrplan 21, dass die berufliche Orientierung als eigenständiger Fachbereich umgesetzt und frühzeitig mit der Berufswahl begonnen wird. Lätzsch: Ja, die Gründe sind vielfältig. Zum Beispiel können sich eine Berufswahl oder ein Lehrbetrieb als Fehlentscheidung erweisen. Das kann passieren. Wichtig ist danach, wie mit dem Abbruch umgegangen wird. Ein solcher Schritt darf nicht dazu führen, dass der oder die Jugendliche danach für den Rest des Lebens eine Zwei am Rücken trägt. Knapp 10 Prozent der Lernenden fallen durch die Lehrabschlussprüfung und stehen vor dem Nichts. Sind die Anforderungen zu hoch? Lätzsch: Schlechte schulische Leistungen müssen für die Lernenden, aber auch für die Eltern und die Lehrbetriebe ein Alarmzeichen sein. Wenn man die Prüfung nicht besteht, ist es zu spät. Wenn die Anforderungen zu hoch sind, müssten Schule und Lehrbetrieb vorgängig gemeinsam handeln. Kläy: Die Anforderungen werden letztlich durch das Berufsleben selbst, das berufliche Umfeld und den Umgang mit den Kunden bestimmt. Darauf hat die Lehre in erster Linie vorzubereiten. Lernende, die durch die Lehrabschlussprüfung fallen, stehen nicht einfach vor dem Nichts. Die meisten kriegen noch eine Chance und schaffen den Einstieg in die berufliche Praxis. Die Betriebe haben sich auf ein Datum geeinigt, vor welchem keine Lehrlinge angestellt werden sollen. Allerdings wird das, so hört man, kaum eingehalten. Interessieren sich die Betriebe nur für gute Schüler/-innen? Kläy: Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Betrieb primär gut ausgebildete Jugendliche sucht. Ebenso ist es verständlich, dass gewisse Branchen und Betriebe ein grösseres Interesse der Bewerberinnen und Bewerber verzeichnen als andere. Besser wäre es natürlich, alle Branchen und Betriebe würden sich an die Abmachungen halten. Aber das bleibt ein frommer Wunsch. Lätzsch: Es ist verständlich, dass die Betriebe die «besten» Jugendlichen möchten. Doch wer sind die besten? Diejenigen mit den besten Zeugnisnoten? Mit dem perfektesten Dossier? Letztlich ist das Leben kein Rennen, bei dem nur die Vordersten ankommen. Zudem müsste man überlegen, welche Kompetenzen wichtig sind. Viele Jugendliche, die keine guten schulischen Leistungen erbracht haben/erbringen konnten, schneiden in den Selektionsverfahren für eine Lehrstelle schlecht ab, blühen aber danach in der Lehre auf. Je früher die Selektionsverfahren einsetzen und je rigoroser sie sind, desto weniger Chancen haben schwächere Schüler-/innen und desto grösser wird die Wahl von Fehleinstellungen. Die Berufslehre stammt aus dem Gewerbe. Gerade in den neuen Dienstleistungsbereichen wie der Informatik oder ZLV-Magazin 6/13 8

9 Thema etwa den kreativen Berufen gibt es kaum Lehrstellen. Wie kann man dem begegnen? Kläy: Ich teile die Auffassung, dass es in den Dienstleistungsbereichen kaum Lehrstellen gibt, nicht. ICTswitzerland zum Beispiel, die Dachorganisation der Verbände sowie der Anbieter- und Anwenderunternehmen von Informations- und Kommunikationstechnologien, und die dazu gehörenden OdA engagieren sich sehr für Lehrstellen und die Ausbildung der Jugendlichen. Zu Recht fordern sie mehr Verbindlichkeit für Informatik im Lehrplan 21. Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) kommt heute in allen für Menschen relevanten Lebensund Anwendungsbereichen zum Tragen. ICT leistet einen unabdingbaren Beitrag, die künftigen Herausforderungen in der Industrie, im Dienstleistungssektor und der Umwelttechnologie zu meistern. Um Schülerinnen und Schüler fundiert auf die digitalen Anforderungen der heutigen Zeit vorzubereiten, brauchen die Schulen ein konkretes Gefäss, um notwendige Kompetenzen verantwortungsvoll zu vermitteln. Lätzsch: In neuen, IT-lastigen Branchen und Berufsbildern dauert es relativ lange, bis der Lernende selbständig etwas erarbeiten kann. Aus der Optik der Betriebe mag es daher nicht interessant sein, Leute auszubilden. Das ist sehr kurzfristig gedacht, denn auch diese Betriebe sind auf Fachleute angewiesen. Die Zahl der Lehrstellen in der Informatikbranche ist viel zu klein, hat sich jedoch in den letzten Jahren zu bessern begonnen. Kläy: Die Informatikbranche hat die Situation sehr wohl erkannt und engagiert sich für einen guten Berufsnachwuchs. Hier gibt es auch einige erfolgreiche Institutionen, wie z.b. das ZLI. «Beim Französisch sollen keine Abstriche gemacht werden. Französisch ist nach wie vor eine wichtige Sprache, die unseren Jugendlichen frühzeitig vermittelt werden soll.» Können Sie sich in diesen Bereichen auch Alternativen Dieter Kläy zur Berufslehre vorstellen? Zum Beispiel schulische Ausbildungen kombiniert mit Praktika? Lätzsch: Solche Möglichkeiten gibt es bereits heute, zum Beispiel mit den sogenannten Lehrwerkstätten. Ich halte diesen Weg für durchaus sinnvoll. Allerdings schätzen sehr viele Jugendliche den wöchentlichen und bewährten Wechsel von Theorie und Praxis. Kläy: Der Königsweg ist und bleibt die duale Ausbildung und die vierjährige Berufslehre. Alternativen sind dort denkbar, wo der klassische Weg der Lehre nicht beschritten werden kann. Sie sollen aber die Ausnahme bleiben. Die Eltern tun mitunter viel, damit ihr Kind ins Gymi kommt. Für Eltern ist die Berufslehre nur zweite Wahl, auch wenn sie das vielleicht öffentlich nicht zugeben würden. Wie wollen Sie das ändern? Lätzsch: Tue Gutes und sprich darüber. Eine Einstellung zu verändern, dauert lange und erfordert viel Zeit. Ein Lichtblick am Horizont ist die zunehmende Zahl an Jugendlichen, die die Berufsmaturität erlangen und dann an den Fachhochschulen studieren. Unser Bildungssystem ZLV-Magazin 6/13 9

10 Thema zeichnet sich durch hohe Durchlässigkeit aus. Dies ist leider immer noch zu wenig bekannt. Kläy: Diesbezüglich muss an verschiedenen Punkten angesetzt werden. Erstens geht es darum, mit Informationen z.b. im Rahmen von Berufsmessen die Jugendlichen, ihre Lehrer und Eltern über die Berufsbilder auf attraktive Art und Weise zu informieren. Das ist die Aufgabe der Branchenverbände. Zweitens müssen moderne und attraktive Berufsausbildungen angeboten werden und Lilo Lätzsch drittens muss die Wirtschaft konkret aufzeigen, welche Perspektiven man im Berufsleben haben kann. Lätzsch 2: Die grosse Durchlässigkeit mit Passerellen, kantonaler Mittelschule für Erwachsene und viele weitere Angebote zeichnet die Sekundarstufe II aus, es gibt viele Wege um weiterzukommen. Nicht alle Eltern wissen darum, Entscheidungen sind wichtig, in einer Sackgasse landet man nicht. «Die Zahl der Lehrstellen in der Informatikbranche ist viel zu klein, hat sich jedoch in den letzten Jahren zu bessern begonnen.» Soll die Volksschule Gymivorbereitungskurse anbieten? Kläy: Es ist nicht Aufgabe des Staates, Vorbereitungskurse fürs Gymnasium anzubieten. Der Schulunterricht sollte genügend auf das Gymnasium vorbereiten. Zudem kann es für die Betroffenen frustrierend sein, wenn sie dank Vorbereitungskursen den Sprung ins Gymnasium schaffen, dann aber die Probezeit nicht bestehen, weil sie für eine gymnasiale Ausbildung nicht vorbereitet und auch nicht geeignet sind. Künstlich soll die Maturitätsquote nicht gefördert werden. Die duale Berufslehre ist eine gute und sichere Alternative. Zudem fordern wir, dass auch an den Gymnasien Berufswahlvorbereitung ein Thema sein muss. Nicht alle schulisch starken Jugendlichen wollen nämlich studieren, sonst läge die Studienabbruchquote nicht bei 28 Prozent. Lätzsch: Eine paradoxe Situation: Eigentlich sollte man die Prüfung ohne zusätzliches Training bestehen können. Doch da sehr viele Eltern ein privates Training ihrer Kinder finanzieren, ist es ein Gebot der Chancengerechtigkeit für die Volksschulen, solche Kurse anzubieten. Leider machen das noch nicht alle Schulgemeinden. Lilo Lätzsch, was erwartet die Schule in Zukunft von der Wirtschaft? Uns geht es ganz grundsätzlich um eine engere Zusammenarbeit. Sowohl Schüler-/innen als auch Lehrpersonen sollen möglichst viele Möglichkeiten haben, Einblicke in die Arbeitswelt zu erhalten, zum Beispiel in Schnupperlehren. Wichtig: Diese dürfen nicht für die Selektion von geeigneten Lernenden dienen, sondern sollen ohne Druck die Gelegenheit bieten, Eignungen und Neigungen zu überprüfen. Solche Schnupperplätze sind leider in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Im Gegenzug wünschen wir uns, dass wir mehr Wirtschaftsvertreter-/innen dazu motivieren können, ihr Unternehmen und dessen Jobwelt in der Schule vorzustellen. Auf diese Weise bleiben die Erwartungen der Schüler-/innen realistisch. Dieter Kläy, was erwartet die Wirtschaft in Zukunft von der Schule? Die Volksschule bleibt auch in Zukunft die Drehscheibe für den Berufswahlprozess. Die Schule muss frühzeitig und gründlich auf die Berufswahl vorbereiten. Dann profitieren alle. Im Lehrplan 21 soll der Berufswahlunterricht ausgebaut werden. Wie sollte das konkret aussehen? Kläy: Da das Rahmenkonzept des Bildungsrats von 2004 in die Jahre gekommen ist, braucht es ein neues Konzept für die systematische Auseinandersetzung mit der beruflichen Zukunft. Es muss vermieden werden, dass an der Nahtstelle desorientierte und demotivierte Schüler/-innen eine falsche Berufswahl treffen, was bei den Involvierten Frustrationen auslöst und einen volkswirtschaftlichen Schaden verursacht. Lediglich 39 Lektionen reichen nicht. Es braucht dafür 120 Lektionen mit einer bedürfnisgerechten Staffelung. Es ist das wichtigste Ziel der Sekundarstufe I, die Jugendlichen auf den Übergang in eine berufliche Grundbildung oder an eine weiterführende Schule vorzubereiten. Lätzsch: Eine Berufswahl ist anspruchsvoll, der Unterricht soll den Prozess unterstützen. Daher muss auch die notwendige Zeit zur Verfügung stehen. Die Erfahrung zeigt, dass heute nicht alle Schulen genügend Zeit dafür aufwenden. Interview: Roland Schaller; Fotos: Berufsmesse Zürich ZLV-Magazin 6/13 10

11 Thema Dieter Kläy ist unter anderem der Präsident Berufsbildungskommission des Kantonalen Gewerbeverbandes KGV und Kantonsrat (FDP). Lilo Lätzsch unterrichtet als Sekundarlehrerin eine 3. Sekundarklasse in der Stadtzürcher Schule Hirslanden. Sie ist die Präsidentin des ZLV. Diskussion Das Interview wurde schriftlich geführt. Dieter Kläy und Lilo Lätzsch konnten auf die Antworten der jeweiligen Gegenpartei eine Replik verfassen. Fotos Zurzeit des Interviews fand in Zürich Oerlikon die traditionelle Berufsmesse statt. Mit deren Genehmigung dürfen wir hier eine Auswahl der schönen und passenden Fotos zeigen. 11

12 News und Politik Der neue Streit um Tagesschulen Die Diskussion rund um verschiedene Modelle von Tagesschulen gewinnt wieder an Fahrt. Die Autorin Ursula Rellstab, eine Tagesschulbefürworterin der ersten Stunde, macht sich für gebundene Tagesschulen stark. Die erste Runde der öffentlichen Diskussion über Tagesschulen begann Anfang der Siebzigerjahre wurde der allererste Tagesschul-Verein gegründet, 1980 machte die erste öffentliche Tagesschule der Schweiz ihre Tore auf: die Tagesschule Feldblumenstrasse im Quartier Zürich-Altstetten. Es gibt sie noch heute. Inzwischen sind in der Stadt Zürich weitere vier Tagesschulen dazugekommen und auch noch vier Schülerclubs, die man als «Quasi-Tagesschulen» bezeichnen könnte. Vierzig Jahre sind eine lange Zeit. Die Gesellschaft hat sich verändert und damit auch die Diskussion über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Berufstätigkeit von Müttern hat massiv zugenommen, der Wirtschaft mangelt es an sehr vielen insbesondere qualifizierten Arbeitskräften, die Mobilität entfernt den Wohn- vom Arbeitsort, dadurch verhindern lange Pendelwege der Eltern ein gemeinsames Mittagessen. Auch in der laufenden zweiten Diskussionsrunde stellt sich die Frage, welche Schulorganisation die beste wäre und welche Pädagogik die richtige für die heutigen gesellschaftlichen Voraussetzungen und Werte in der Schweiz und in der Welt. Drei Modelle Der Begriff Tagesschule wird leider für sehr Unterschiedliches verwendet. Das erschwert eine sachliche Diskussion. Im Grunde genommen geht es um drei Modelle: Regelschule: Die obligatorische Volksschule, wie sie heute noch mehrheitlich existiert. Sie ist gratis und bietet keine Tagesstrukturen an. Schule plus Tagesstrukturen: Eine Regelschule, welche eine oder mehrere Tagesstrukturen anbietet. Tagesstrukturen sind: Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Hort, musische oder handwerkliche Kurse oder Kurse für die Bewegung, wie Sport und Tanz, oder theaterpädagogische Angebote u.a.m. Die Gemeinde entscheidet, welche Angebote sie machen will, und die Eltern melden ihre Kinder freiwillig für eines oder mehrere Angebote an einem oder an mehreren Tagen an. Sie bezahlen dafür einen einkommensabhängigen Beitrag. Tagesschule: Sie ist freiwillig. Sowohl für die Gemeinden als auch für die Familien. Sie findet unter einem Dach oder, bei grösseren Einheiten, auf demselben Areal statt. Am gesamtpädagogischen Konzept sind sowohl die Lehrpersonen als auch die Betreuungspersonen beteiligt. Kinder, welche angemeldet werden, nehmen an fünf Tagen an den sogenannten Kernzeiten teil. Darüber hinaus werden Auffangzeiten angeboten, für welche die Kinder separat angemeldet werden können. Die Gemeinden und die Schulen legen die Zeiten je nach Alter und Bedarf fest. Kernzeit (mit Unterricht, Mittagessen, Ruhepausen, Spielen usw.) dauert zum Beispiel von 8.30 bis 16 Uhr. Auffangzeit von 7 bis 8.30 und von 16 bis 18 Uhr. Eltern, welche beide arbeiten, wünschen sich oft auch für den Mittwochnachmittag ein Auffangzeit-Angebot in der Schule. Die Angebote ausserhalb des Unterrichts sind kostenpflichtig und nach Einkommen abgestuft. Es ist anzunehmen, dass die drei Modelle noch Jahre nebeneinander geführt werden. Je nach den gesellschaftlichen, den wirtschaftlichen und insbesondere den pädagogischen Entwicklungen werden sich die Gewichte verschieben. Sonderfall deutscher Sprachraum Ein Kuriosum ist es schon, dass alle Länder ausser den germanophonen mit Tagesschulen kein Problem haben. So gibt es gar kein englisches Wort für Tagesschulen, weil in Grossbritannien, den USA und anderen englischsprachigen Ländern die Schulen Tagesschulen sind. Das gilt auch für Skandinavien und die Südländer. Etwas ist besonders zu betonen: Es gibt nicht nur gute und weniger gute Regelschulen. Es gibt auch gute und weniger gute Tagesschulen. Und hier gilt es einzuhaken. Es sind keine Kinderbewahrungsanstalten gefragt, sondern pädagogisch hochwertige (nicht luxuriöse!) Einrichtungen, welche unsere Kinder auf eine wohl nicht ganz einfache Zukunft vorbereiten. Das Wort Flexibilität ein Lieblingswort unserer Zeit spielt, wenn es ums Abwägen zwischen Schulen plus Tagesstrukturen einerseits und Tagesschulen anderer- Mitgliederumfrage zu Tagesschulen Lange Zeit war es eher ruhig um das Thema Tagesschulen. Mit dem Modell der «Tagesschule Light» kommt die Diskussion aber wieder in Fahrt. So muss beispielsweise die Bildungsdirektion einen vertieften Bericht ausarbeiten. Und die Stadt Zürich würde gerne Pilotschulen einrichten, entschieden ist aber noch nichts. Der ZLV hat deshalb beschlossen, seine Mitglieder im Januar 2014 um ihre Meinung zu Tagesschulen zu befragen. Ursula Rellstab, die Autorin dieses Berichtes, gehört zu den ersten Promotorinnen von Tagesschulen in der Schweiz. Sie ist Mitglied der IG Pro-Tagesschulen, die sich in die Diskussion einmischt mit dem Ziel, das Einrichten von pädagogisch wertvollen Tagesschulen in der Schweiz zu fördern. Sie ist auch die Autorin eines neuen Dossiers zum Thema: «Tagesschule: Der neue Diskurs; Ein Dossier zum Stand der Dinge», 26 Seiten, Oktober Das Dossier und weitere Informationen finden Sie auf der Website des ZLV > Aktuell > Tagesschulen. (sch) ZLV-Magazin 6/13 12

13 News und Politik seits geht, eine grosse Rolle. Mütter verlangen Flexibilität, wenn sie für ihr Kind z.b. nur am Dienstag und Donnerstag vom Tagesstruktur-Angebot Gebrauch machen möchten. Solche verständliche private Wünsche bewirken, wenn man sie mit der Anzahl der Schülerinnen und Schüler multipliziert, ein unablässiges Kommen und Gehen und damit eine grosse Unruhe in der Schule, eine Schule à la carte sozusagen. Das klingt ansprechend, bedeutet aber leider für die Kinder unnötigen Stress: Elternhaus-Hort-Schule-Hort-Schule-Elternhaus. Dieser Stress könnte, wenn alles unter einem Dach und ganz wichtig in ein pädagogisches Gesamtkonzept eingebettet wäre, abgebaut werden. Das gilt nicht nur für die Kinder, sondern auch für das Lehr- und Betreuungspersonal, welches mit konstanten Gruppen arbeiten könnte und von der unfruchtbaren Kontrollarbeit entlastet würde. Modell Halbtagesschulen Noch ein Blick auf unser Nachbarland. Deutschland hatte und hat sie z.t. auch heute noch die Halbtagsschule, welche von etwa 8 bis etwa 13 Uhr dauert und oft weder Zwischenverpflegung noch Mittagessen, weder Aufgabenhilfe noch Spielen usw. anbietet. Manche Kinder nehmen einen Znüni mit. Um das deutsche Schulsystem von der Halbtagsschule zur Ganztagsschule zu entwickeln, investierte der Bund 4,7 Milliarden Euro und verpflichtete die Bundesländer, weitere Beiträge zu leisten. Die Forschungsergebnisse, auch jene der Schweizer Forscherin Marianne Schüpbach, sind für qualitativ hochstehende Tagesschulen ermutigend. In Deutschland sind mittlerweile über 50 Prozent Tagesschulen, also Ganztagsschulen, wie man in Deutschland sagt. Allerdings ist erst ein kleiner Teil pädagogisch befriedigend. Deshalb läuft in Deutschland die Diskussion um eine pädagogische Verbesserung auf Hochtouren. Die Entwicklung in der Schweiz könnte ähnlich verlaufen: Regelschulen werden vermehrt Tagesstrukturen anbieten. Schulen mit sehr vielen Tagesstrukturen werden bald einsehen, dass diese additive Mittagessen in der Stadtzürcher Tagesschule Feldblumen: Sie ist die älteste öffentliche Tagesschule in der Schweiz. Form administrativ aufwendig und pädagogisch unbefriedigend ist. Es wird dann eine Verstärkung der Ausbildung und Weiterbildung von Lehr- und Betreuungspersonen brauchen, welche insbesondere Hilfe benötigen bei der ungewohnten interdisziplinären Zusammenarbeit. Die Kostenfrage steht bei den Gemeinden im Vordergrund. Eine Kosten-Nutzen- Analyse steht nicht zur Verfügung. Wenn Frauen mehr arbeiten, fliessen mehr Steuern und Sozialleistungen können zurückgefahren werden, zum Beispiel bei Alleinerziehenden. Ausserdem ist die Tarifpolitik entscheidend. Belastet man den Mittelstand zu stark, bleibt er weg und als Folge davon auch die Wohlhabenden, welche sich Privatschulen leisten können. Eine solche Entwicklung führt zu Gettoschulen, gefährdet die soziale Durchmischung und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt unseres Landes. Ein Hauptziel der Volksschule. Text: Ursula Rellstab; Foto: Roger Wehrli ZLV-Magazin 6/13 13

14 News und Politik ZLV-Mini-Fachtagung 14. Januar2014 PHZH Zürcher Lehrerinnenund Lehrerverband Ohmstrasse 14 Postfach 8050 Zürich Telefon Aktuelles Lehrerpersonalrecht Wie undwannwirken sich dieneuerungen im Anstellungsverhältnis derlehrpersonen aus? Datum Dienstag,14. Januar 2014 Zeit ca Uhr Ort PHZH, Lagerstrasse 2, 8090 Zürich Raum LAA-L020 Was Sie schon immerwissen wollten! Referentin Marlies Stopper, lic. jur. DozentinfürRechtinder Aus- und Weiterbildung Kosten ZLV-Mitglieder CHF (inkl. MWSt.) Nichtmitglieder CHF (inkl. MWSt.) Einzahlung sofort nach deranmeldung. Keine Barkasse. Anmeldung Anmeldungen an Sieerhalten eineautomatische Rückantwort per mit allen notwendigen Informationen. DerAusdruck gilt alseintrittskontrolle. Haben Siespezifische Fragen zumthema Lehrerpersonalrecht? Senden Sieuns diesemit IhrerAnmeldung. Die Referentin wirdihnen diesegerne am Kursabendbeantworten. Anmeldeschluss 31. Dezember 2013 ZLV-Magazin 6/13 14

15 News und Politik Haim Omer erzählt ohne viel Schnickschnack. Grosses Interesse am Star-Psychologen. Ein Abend mit Haim Omer Der ZAL gelang es, den berühmten israelischen Psychologen Haim Omer nach Zürich zu holen. Das Interesse war gross. Vor 150 interessierten Lehrerinnen und Lehrern stellte der bekannte Lehrstuhlinhaber für Psychologie an der Universität Tel Aviv in der Aula des BiZE Zürich sein äusserst erfolgreiches «Neues Autoritätskonzept» und dessen Prinzipien vor. Im ersten Teil seines Referats zeigte Haim Omer anhand vieler Beispiele, weshalb Autorität in der heutigen Zeit nicht nur kritisiert, sondern oft geradezu bewusst demoliert wird. Insbesondere sei es richtiggehend beliebt, dieschuleund ihre Exponenten, die Lehrpersonen, zu attackieren. Allgemein werde erwartet, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Schülerinnen und Schüler einzig mit Hilfe ihres grossartigen Charismas begeistern. Dabei bräuchten sie, und auch die Eltern, viel eher Stärkung und Unterstützung für ihren Erziehungsauftrag. Deshalb müsse eine «Neue Autorität» entstehen, die sich fragt, was Erziehende brauchen, damit Kinder und Jugendliche von ihnen erhalten, was sie von ihnen benötigen. Statt autoritärer Distanz brauche es entschlossene Präsenz der Erziehenden («Ich bin dein Vater, und ich bleibe es.»). Statt Kontrolle müssten Eltern und Lehrpersonen Pflichtbewusstsein und Selbstkontrolle bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrags zeigen («Ich will das so, weil du mir wichtig bist, weil ich dich nicht aufgeben will.»). Und anstelle von Hierarchie solle die institutionalisierte Unterstützung treten. Im solidarischen Miteinander aller erziehungsverantwortlicher Bezugspersonen liege der Schlüssel zur gewaltlosen pädagogischen Handlungsfähigkeit. Haim Omer ist kein Gegner von Strafen. Denn keine ihm bekannte Kultur kam und kommt bei der Sozialisierung ihrer Mitglieder ohne aus. Aber er glaubt, dass mit der «Neuen Autorität» auch traditionelle Erziehungsmittel besser, gerechter und wirksamer genutzt werden können. Text und Fotos: Thomas Obrist Literatur zum Thema Haim Omer/Arist von Schippe; Stärke statt Macht; Neue Autorität in Familie, Schule und Gemeinde; 2010 Vandhoeck und Ruprecht Weiterführender ZAL-Kurs: Stärke statt Macht; Mittwoch, 15. Januar 2014 ZAL-Referate Die ZAL organisiert seit zwei Jahren regelmässig sehr gut besuchte Referate zu schulischen Themen mit spannenden Persönlichkeiten. Das nächste Referat hält Joseph Steppacher am 19. März 2014, Uhr. Er spricht zu «Schulische Integration gelingt, wenn». Aula BiZE, Riesbachstrasse 11, 8090 Zürich. Zu folgenden Referaten aus der Vergangenheit kann zum Selbstkostenpreis von je Fr. 20. eine DVD bestellt werden): Remo Largo, 27. März 2012: Pubertät: allgemeine Verunsicherung auch in der Schule Lutz Jäncke, 30. Oktober 2013: Über die Rolle des Frontalkortex bei der Reifung des Kindes Haim Omer, 13. November 2013: Autorität durch Beziehung ZLV-Magazin 6/13 15

16 News und Politik Von Maurerinnen und Floristen In der Berufswahl scheinen jungen Männern und Frauen keine Grenzen mehr gesetzt zu sein. Dennoch trifft man im Alltag nur selten einen Drogisten an und die Anzahl an Automechanikerinnen ist durchaus überschaubar. Im Filmworkshop «Von Maurerinnen und Floristen» sollen Jugendliche dazu angeregt werden, traditionelle Rollenbilder im Berufsleben zu reflektieren. Dass sich viele Jugendliche bei ihrer Berufswahl immer noch an Geschlechterrollen orientieren, die Männern und Frauen gewisse Berufe zuweisen, zeigt ein kurzer Blick auf die Statistik. So schlossen 2011 im Kanton Zürich über 1500 junge Männer einen Lehrvertrag als Informatiker ab. Der Anteil an jungen Informatikerinnen belief sich dagegen im niedrigen dreistelligen Bereich. Nach wie vor scheinen also gewisse Stereotypen einen Einfluss auf die Berufswahl von jungen Menschen zu haben. Hier setzt das Projekt «Von Maurerinnen und Floristen» an und bietet Schulklassen einen filmischen Workshop zu Rollenbildern im Erwerbsleben. In einer Doppelstunde setzen sich die Jugendlichen mit historischen Filmdokumenten auseinander beispielsweise mit einem Fernsehbeitrag aus dem Jahr 2005 über die erste männliche Hebamme der Schweiz oder einer Filmwochenschau von 1972, die Frauen in «Männerberufen» wie Buschauffeurin, Kapitänin oder Fluglotsin zeigt. Das Arbeiten mit Filmen ermöglicht den Jugendlichen einen verständlichen Zugang zu einem komplexen Thema. Die Inhalte und Darstellungsweisen der Filmbeiträge werden vor und nach der Betrachtung aufgegriffen, analysiert und diskutiert. Neben der Reflexion der geschlechtsspezifischen Berufswahl trainieren die Schülerinnen und Schüler also zudem ihre Medienkompetenz; gerade im Zeitalter von YouTube und Facebook eine immer wichtigere Fähigkeit. Jugendliche setzen sich mit historischen Filmdokumenten auseinander. Durch die Konfrontation mit verschiedenen Berufsbildern und ihrer medialen Inszenierung werden die Jugendlichen dazu angeregt, ihren eigenen Berufswahlprozess und ihre Lebensplanung aus einem anderen Blickwinkel anzuschauen und zu reflektieren. In diversen Schulen des Kantons Zürich wurde der Workshop bereits durchgeführt und stiess auf positive Resonanzen. Das Projekt «Von Maurerinnen und Floristen» richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klasse an Sekundar-, Berufsund Mittelschulen, die sich in der Entscheidungsphase bezüglich Berufswahl, Studienfach oder ihrem weiteren beruflichen Weg befinden. Das Modul passt zu verschiedenen Fachrichtungen, sei es Deutsch, Geschichte, Gesellschaftskunde, Berufswahl oder Kulturgeschichte. Je nach Bedürfnissen der Klassen kann der Fokus angepasst werden. Die Lehrpersonen erhalten auf Wunsch auch weiterführendes Material für die Vor- und Nachbereitung in der Klasse. Der Workshop dauert zwei Lektionen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen und werden von Fachpersonen begleitet. Text: Philipp Schneider / Foto: zvg VON MAURERINNEN UND FLORISTEN Ein filmischer Workshop für Schulen zu Rollenbildern im Erwerbsleben Infos zum Projekt Ein gemeinsames Projekt der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich, Memoriav, dem Amt für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich, schule&kultur und dem Netzwerk Schulische Bubenarbeit. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt das Projekt im Rahmen der Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz. Weitere Informationen und Buchung via Philipp Schneider, , ZLV-Magazin 6/13 16

17 News und Politik Gelungenes Werk mit Optimierungsbedarf Die ZLV-Mitglieder beurteilen den Lehrplan 21 (LP 21) mehrheitlich positiv. Er bringt mit seiner Kompetenzorientierung Klarheit darüber, was die Schülerinnen und Schüler am Ende der obligatorischen Schulzeit beherrschen sollten. In verschiedenen Fragen besteht jedoch noch Verbesserungs- und Präzisierungsbedarf, so unter anderem bei den Lehrmitteln. Der ZLV hat diese Punkte in seine Vernehmlassungsantwort eingebaut. Kein LP 21 ohne geeignete Lehrmittel, fordert der ZLV. Die Konsultation innerhalb des ZLV hat klar ergeben, dass die Lehrpersonen dem neuen Lehrplan grundsätzlich wohlwollend gegenüberstehen. In einigen Fächern und Fachbereichen werden die Mindestansprüche jedoch als zu hoch beurteilt, insbesondere in Deutsch, Mathematik, den Fremdsprachen und Naturwissenschaften, den sogenannten Harmos-Fächern. In diesen stellt sich die Frage, wie die Schülerinnen und Schüler die vorgegebenen nationalen Bildungsstandards erreichen können. Insbesondere für die PISA-Risikogruppe scheint dies kaum möglich. Bezüglich dieser Mindestansprüche besteht im Lehrplan 21 definitiv Änderungsbedarf. Eine klare Haltung vertreten der ZLV und seine Mitglieder in der Frage der ersten Fremdsprache. Der Kanton Zürich ist zurzeit der einzige Kanton, der mit der ersten Fremdsprache (Englisch) bereits im zweiten Schuljahr einsetzt. Der ZLV fordert vehement, mit dem ersten Fremdsprachenunterricht erst in der dritten Klasse zu beginnen. Dies wäre übrigens auch ganz im Sinn der nationalen Harmonisierung (Harmos)! Überall dieselbe Stundentafel Mit dem LP 21 soll auch das sogenannte Bildungsmonitoring eingeführt werden. Allerdings stellt sich die Frage, wie aussagekräftig dieses sein wird, wenn nicht alle Kantone dieselben Stundentafeln haben. Deshalb setzt sich der ZLV dafür ein, dass eine einheitliche Stundentafel definiert wird. Nur so lässt sich erreichen, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in allen Kantonen vergleichbar werden; und erst dies würde erlauben, aus einem Bildungsmonitoring aussagekräftige Schlüsse zu ziehen. Grundsätzlich ist der LP 21 ein gelungenes Werk. Er zeigt, wie die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler über sämtliche Stufen hinweg konsequent aufgebaut werden. Wichtig ist dies insbesondere auch für die Lehrbetriebe und weiterführenden Schulen, welche die Schülerinnen und Schüler übernehmen. Hilfreich sein werden die Kompetenzen auch für die Elternarbeit der Lehrpersonen. Denn anhand der Kompetenzen lässt sich sehr gut aufzeigen, wie der Lernprozess aussieht und welche Kompetenzen erreicht sein müssen, damit das Kind einen Schritt weitergehen kann. Es braucht genügend Ressourcen Der LP 21 ist sehr umfassend und mit dem Paradigmawechsel von der Lernzielorientierung hin zur Kompetenzorientierung sehr ambitioniert. Die Einführung wird deshalb nur gelingen, wenn auf Seiten der Lehrpersonen und Schulorganisationen genügend Ressourcen zur Verfügung stehen. Dazu gehört insbesondere eine sorgfältige und fundierte Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen. Lehrmittel entscheidend für Erfolg Vergessen gehen oft auch die Lehrmittel. Soll der LP 21 zu einer Erfolgsgeschichte werden, müssen diese unbedingt von Anfang an in kompetenzorientierter Form vorliegen. Im Umkehrschluss heisst dies: Keine geeigneten Lehrmittel, kein LP 21. Wenn man sich vor Augen führt, wie lange die Erarbeitung eines fundierten Lehrmittels dauert, sieht man rasch, dass der Zeitplan bereits eng ist. Im Kanton Zürich ist die Einführung des LP 21 frühestens auf Sommer 2017 vorgesehen. Ist es realistisch, bis dann über die entsprechenden Lehrmittel zu verfügen und dies vor dem Hintergrund, dass der Lehrplan 21 auf Deutschschweizer Ebene nach der Konsultation erst Ende 2014 definitiv verabschiedet werden soll? Der ZLV regt deshalb an, eine gestaffelte Einführung zu prüfen: Sobald die Lehrmittel für ein Fach vorliegen, kann dieses gemäss LP 21 eingeführt werden. Nur so wird der LP 21 bei den Lehrpersonen auf Akzeptanz stossen und sie nicht überfordern. Text: Eliane Studer Kilchenmann; Foto: Roger Wehrli ZLV-Magazin 6/13 17

18 News und Politik Sport und Bewegung in der Schule Das Kompetenzzentrum Sportunterricht der Stadt Zürich stellt ein reichhaltiges Angebot zum Thema Sport in der Schule zur Verfügung. Davon können auch Lehrpersonen ausserhalb der Stadt Zürich profitieren. Bilder von Kindern, die keinen «Purzelbaum» mehr schlagen können, lassen bei vielen Betrachter/-innen Gefühle der Hilflosigkeit hochsteigen: Ist es wirklich so, dass unsere Kinder den guten alten Purzelbaum verlernt haben? Ist es wahr, dass sich bei vielen Jugendlichen Angstschweiss bildet, wenn sie sich im Sportunterricht der motorischen Herausforderung einer Rolle vorwärts stellen sollen? Die Leistungsschere im Sportunterricht droht sich in der Tat immer weiter zu öffnen. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass Leonie in der 6. Klasse locker einen Salto steht, während Ruedi mit einer Rolle vorwärts restlos überfordert ist. Auf ein anderes Fach übertragen nehmen wir als Beispiel die Mathematik würde dies bedeuten, dass Leonie in der 6. Klasse bereits selbstständig Differentialrechnungen löst, während Thomas noch grösste Mühe hat, die beiden Zahlen zu addieren. Überdurchschnittlich grosse Leistungsunterschiede Vielleicht ist es kein Zufall, dass im Sportunterricht überdurchschnittlich grosse Leistungsunterschiede unter den Schülerinnen und Schülern bestehen. Denn während in der Mathematik klipp und klar vorgegeben ist, bis zum 2. Schuljahr das Addieren und Subtrahieren im Zahlenraum von 1 20 zu festigen, sind die im Sportunterricht zu erwerbenden Kompetenzen nicht immer so deutlich definiert. Oftmals ist es nicht allen Beteiligten klar, was man in welcher Stufe an Fähigkeiten und Fertigkeiten bereits mitbringen sollte und was noch zu erwerben ist. Um diesen Unsicherheiten entgegenzuwirken und weil Bewegungserziehung zum Bildungsauftrag der Schule gehört, hat das Kompetenzzentrum Sportunterricht des Sportamts der Stadt Zürich verschiedene Massnahmen ergriffen. Der Hauptfokus dieser Massnahmen liegt in der Unterstützung der Sport unterrichtenden Lehrpersonen mittels anwendbarem und nutzerfreundlichem Support. Dazu gehören qualitativ gute Inhalte für den Sportunterricht, Weiterbildungsangebote, Dienstleistungen im Umfeld von Sporttagen und Schulprojekten, Organisation und Durchführung von freiwilligen Schulsportkursen sowie Beratung und Coaching. Das Gesamtpaket dieser Massnahmen wurde in ein einheitliches Konzept eingepackt und zur Wiedererkennung für Lehrpersonen mit dem Bewegungskultur-Label versehen. Online-Praxispool In diesem Zusammenhang wurde auch der Online-Praxispool entwickelt, mit einer Vielzahl von Good-Practice-Lektionen für den Unterricht, zusammengestellt von Sportlehrpersonen der Stadt Zürich. Abgeleitet aus diesem Praxispool wurden 44 Minimalkompetenzen definiert, welche sich alle Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Volksschulzeit aneignen sollen. Mit diesem Rucksack gefüllt mit sorgfältig ausgewählten Fähigkeiten und Fertigkeiten soll die Wanderung durch ein bewegtes und aktives Leben nach der Schulzeit leichter fallen. Vom Support des Kompetenzzentrums Sportunterricht der Stadt Zürich können auch Lehrpersonen ausserhalb der Stadt Zürich profitieren. Interessierten Lehrpersonen werden folgende Angebote empfohlen: Im Sportunterricht bestehen überdurchschnittlich grosse Leistungsunterschiede unter den Schülerinnen und Schülern. Sport, Spiel, Gesundheit und Ausdruck: die vier Bereiche der Bewegungskultur. ZLV-Magazin 6/13 18

19 News und Politik Weltgeschichte Kennt ihr die Geschichte von der klugen Gretel? Sie war Köchin in reichem Hause. Eines Tages erhielt sie den Auftrag, für das Nachtessen zwei Hühner zu braten: Der Hausherr hatte einen neuen Geschäftsfreund eingeladen. Gretel bereitete alles vor: Hühner einfangen, schlachten, rupfen und ausnehmen. Schliesslich steckten die Tiere am Spiess und drehten über dem Feuer. Der Köchin wurde beim Drehen aber langweilig, zudem begannen die Hühner ungemein köstlich zu duften. Von der Lust überwältigt, riss sie einem Huhn ein Bein aus und verzehrte es genüsslich. Davon bekam sie aber Durst, also stieg sie in den Keller und holte sich einen Krug des kühlen Weins vom Fass. Trinken steigert bekanntlich Appetit, also musste kurz darauf ein zweiter Pouletschenkel dran glauben. Später ein Flügel, schliesslich das ganze Huhn. Gegen den Durst stieg sie ab und zu in den kühlen Keller. Ein Blick aus dem Küchenfenster zeigte, dass der erwartete Besuch bereits im Anmarsch war, aber da waren beide Hühner schon aufgegessen. Und wie sie die Küchentür öffnete, hörte sie, wie der Hausherr das grosse Messer wetzte, um die gebratenen Köstlichkeiten zerteilen zu können. Rasch eilte Gretel zur Haustür, fing den Gast dort ab und flüsterte ihm zu: «Ihr seid in eine Falle geraten! Hört ihr, wie der Hausherr das Messer wetzt? Er will euch damit beide Ohren abschneiden!» Der erschreckte Mann machte gleich rechtsumkehrt und eilte davon. Gretel aber begab sich händeringend zum Hausherrn und klagte: «Ihr habt mir einen schönen Gast eingeladen! Kommt der doch einfach in die Küche, klaut mir beide Hühner vom Spiess und rennt damit davon!» Der Hausherr, immer noch das Messer in der Hand, stürmt nach draussen und rennt dem vermeintlichen Dieb nach. «Nur eines, nur eines!» ruft er verzweifelt und meint natürlich ein Huhn, damit er wenigstens heute noch etwas zu essen hat. Der Gast aber meint, der Verfolger wolle eines seiner Ohren und rennt umso schneller. Gretel hingegen legt sich satt und zufrieden schlafen. Wenn Kinder diese Geschichte hören, sind sie von Gretel hell begeistert, durch die beiden Männer aber eher peinlich berührt: Wie die in vermeintlichem Recht, stur und ängstlich einander nachrennen und sich verheizen. Das ist ja schon fast Weltgeschichte? Kinder lieben Geschichten und hören dann am besten zu. Mein Geschichtslehrer in der Sek erzählte die ganze Aufklärung in spannenden Geschichten, am Schluss schrieben wir eine kurze Zusammenfassung und lernten das. Ich weiss noch heute fast alles. Später hatten wir einen Lehrer, der arbeitete mit Aufträgen und so. Ich hab keine Ahnung mehr, worum es da ging. Sorry, aber es ist so. Mal ehrlich: Ihr lest meine Texte auch am liebsten, wenn sie eine Geschichte enthalten, gell! Ich weiss ja nicht, was ihr von den aktuellen Lehrmitteln und dem monströsen Lehrplan haltet. Aber: Erzählt den Kindern so oft wie möglich Geschichten solange ihr noch Zeit habt! Reginald Langford arbeitet als Mittelstufenlehrer in Zürich Praxispool mit zahlreichen Good- Practice-Lektionen vom Kindergarten bis Stufe Sek I, ausgerichtet auf die vier Bereiche der Bewegungskultur: Sport (mit den Schwerpunkten Leichtathletik und Geräteturnen), Spiel (mit den Schwerpunkten Teamsportarten und kleine Spiele), Gesundheit (mit den Schwerpunkten Kondition und Koordination) und Ausdruck (mit den Schwerpunkten Tanzen und Darstellen). Gratis Download auf Minimalkompetenzen vom Kindergarten bis Stufe Sek I: Auf dem Kompetenzraster sind 44 Minimalkompetenzen mit den dazugehörigen Standortbestimmungen übersichtlich dargestellt. Gratis Download auf Weiterbildungsangebote mit dem Bewegungskultur-Label zeichnen sich aus durch: Durchführbarkeit: Die Lektionen können in allen Einfachhallen durchgeführt werden. Intensität: Alle Schüler/-innen sind immer ausreichend beschäftigt. Freude: Die Inhalte sind spannend und motivieren alle Schülerinnen und Schüler. Dank der Unterstützung des VSA sind die Weiterbildungsangebote auch für Lehrpersonen ausserhalb der Stadt Zürich in der Regel kostenlos. Weitere Infos auf Die Website ist ein webbasiertes Tanzlehrmittel, welches dank der Unterstützung des Bundesamts für Sport sämtlichen Lehrpersonen der Schweiz in drei Sprachen kostenlos zur Verfügung steht und das Tanzen wieder vermehrt in den Sportunterricht bringen soll. Ausserhalb dieser «Bewegungskultur-Produkte» des Sportamtes der Stadt Zürich sind noch folgende zwei Webportale für Sport unterrichtende Lehrpersonen besonders empfehlenswert: Schweizweit die wohl umfassendste Plattform für Inhalte für den Sportunterricht und freiwilligen Schulsport. Die Inhalte werden kostenlos zur Verfügung gestellt vom BASPO. Hilft Lehrpersonen die relevanten Knotenpunkte bei verschiedensten Bewegungen zu erkennen und Fehlerbilder zu eruieren. Text: Ralph König, Leiter Abteilung Schulsport Stadt Zürich; Fotos: zvg ZLV-Magazin 6/13 19

20 Splitter aus dem ZLV Mehrwertsteuer und Nouvelle Cuisine Der ZLV ist noch mehr wert! Seit 1. August 2013 ist die Mitgliedschaft im ZLV noch mehr wert als vorher! Seit diesem Stichtag muss der ZLV nämlich Mehrwertsteuer bezahlen. Umfrage Zufriedenheit Jedes Jahr macht der ZLV eine Online-Umfrage bei einer ausgewählten Gruppe von Mitgliedern zur Zufriedenheit mit dem Verband, seinen Dienstleistungen und Angeboten. Befragt wurden diesmal alle Mitglieder, die seit gut zwei Jahren im Verband dabei sind. Die Resultate lesen Sie im nächsten Magazin an dieser Stelle. Teilnahme an Sitzungen und Weiterbildungen bei Teilzeitanstellung In einem Positionspapier fordert die GL, dass teilzeitangestellte Lehrpersonen nur im Rahmen ihrer prozentualen Anstellung an Sitzungen und Weiterbildungen teilnehmen müssen. Die Schulleitungen sollen in der Jahresplanung festlegen, welche Veranstaltungen besonders wichtig sind. Zudem sollen die Sitzungen nicht immer am gleichen Wochentag stattfinden, damit es auch für Teilzeitangestellte möglich ist, daran teilzunehmen. Allfällige Betreuungskosten für Kinder der Lehrpersonen sollen vom Arbeitgeber übernommen werden. Schnitzel Pommes statt Nouvelle Cuisine Der neue Geschäftsführer des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich, Thomas Hess, brachte es im Rahmen der Berufsmesse auf den Punkt. Die Frage war: Warum wählen die Jugendlichen von einem Spektrum von über 200 Berufen nur einige wenige aus? Die Antwort: Weil die Menschen wählen, was sie kennen! Also viel lieber Schnitzel Pommes frites als Nouvelle Cuisine. Wer deshalb den Jugendlichen die weniger bekannten Berufe schmackhaft machen will, muss sie zum Probieren motivieren. Die Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Gewerbe, wie sie in einigen Gemeinden bereits vorkommt, ist ein vielversprechender Weg, den es zu fördern gilt. Diskussionsgruppe Facebook Seit einiger Zeit bemüht sich der ZLV um einen ansprechenden Auftritt in «Social Media». Bisher gibt es die Facebook-Seite des ZLV mit aktuell 254 Fans. Zumindest angedacht ist ein ZLV-Auftritt bei Twitter. Bislang twittert Magazin-Redaktor Roland Schaller das ist aber kein offizieller Auftritt. Social Media lebt von der Diskussion zwischen den «Friends and Fans». Deshalb ermuntern wir unsere Mitglieder und Interessierte, ihre Meinung auf Facebook zu posten. ZLV-Redaktor Roland Schaller sucht Leute, die daran Spass haben und das vielleicht sogar intensiver machen möchten. Denkbar wäre eine Diskussionsgruppe, die den ZLV-Auftritt belebt und aktiv kommentiert. Interessierte melden sich bei roland. «anderswo daheim» Neun Kurzfilme und Unterrichtsmaterialien behandeln die Chancen und Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft. Begegnungen mit anderen Menschen und Kulturen gehören zu unserem Alltag. Oft sind sie von Ambivalenz gezeichnet: Das «Fremde» weckt Neugier und Faszination, kann aber auch Verunsicherung und Ängste auslösen. Neun Kurzfilme für unterschiedliche Schulstufen greifen erfrischend und humorvoll verschiedene Aspekte des Zusammenlebens auf. Sie handeln von Klischees und Vorurteilen und von deren Überwindung. Die Abenteuer der kleinen Abi beispielsweise zeigen, dass man Begegnungen wagen muss, um Missverständnisse zu vermeiden. Ein Trickfilm über eine Giraffe im Hunde-Land macht die Situation von Migrantinnen und Migranten direkt erlebbar, und der preisgekrönte Knetfigurentrickfilm «Heimatland» schildert überspitzt, wohin stereotype Bilder führen können. Die DVD lädt ein, das Potential gesellschaftlicher Vielfalt kreativ und konstruktiv zu nutzen. Weitere Informationen und Bezugsmöglichkeit: www. education21.ch Angaben zur DVD: «anderswo daheim. Chancen und Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft». DVD mit 9 Filmen und Unterrichtsmaterialien (D/F) für unterschiedliche Schulstufen von KG bis Sek II. Hrsg.: éducation21/filme für eine Welt CHF 60. ZLV-Magazin 6/13 20

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