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1 iatx Die bedeutendsten an der Wiener Börse notierten Immobilienwertpapiere sind im Immobilien-ATX, einem Benchmark-Index für österreichische Immobilienwerte, zusammengefasst. (1 ifg Preisindex. Der ifg umfasst unabhängig vom Börsenplatz Aktien österreichischer technologieorientierter Unternehmen, die in Wachstumsbranchen tätig sind. (1 Immobilienfonds Fonds, deren Mittel in Immobilienwerten angelegt werden und (in Österreich) durch das Immobilien-Investmentfondsgesetz geregelt ist. (1 Immobilien- InvestmentfondsGesetz (ImmoInvFG) Durch das Immobilien-Investmentfondsgesetz ist es möglich, offene Immobilienfonds (Immofonds) nach österreichischem Recht anzubieten. Ähnlich wie bei den bekannten Wertpapierfonds nach dem Investmentfondsgesetz wird bei Immobilienfonds das Vermögen, in diesem Fall größtenteils Immobilien, im Wege des Treuhandeigentums von einer Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft in einem Sondervermögen gehalten. Dies führt zu einem wesentlich erhöhten Anlegerschutz gegenüber den bislang möglichen Immobilienprodukten (Immoaktien, Genussscheine, geschlossene Immofonds etc.). ( 4 Implizite Volatilität Welchen Wert man für die historische Volatilität einsetzen müsste, damit nach dem Optionspreis-Modell der aktuelle Kurs gleich dem theoretischen Wert ist. Mit der impliziten Volatilität versucht man, die Einschätzung der Marktteilnehmer sichtbar zu machen, denn relevant für den Kurs eines Optionsscheins ist nur die (geschätzte) zukünftige Volatilität, nicht die historische. (1 Index Der Index ist Maß für die Wertentwicklung eines bestimmten Marktes. Er bildet die Entwicklung aller oder der wichtigsten Papiere ab. So enthält etwa der ATX die 20 liquidesten Aktien der Wiener Börse. Die wichtigsten internationalen Aktienindizes: Dow Jones, Nasdaq, DAX, Nikkei-Index, MSCI- und S&P-Familie. ( 4 Indexfonds Wertpapierfonds, deren Zusammensetzung der eines zugrunde gelegten Wertpapierindex entsprechen. Ziel eines solchen Fonds ist es, an der Wertentwicklung der jeweiligen Wertpapierindizes teilzunehmen. Indexfonds werden von den verschiedenen Investmentgesellschaften für nahezu jeden gängigen Wertpapierindex angeboten. Indexfonds haben im Vergleich zu herkömmlichen Aktienfonds eine relativ geringe Volatilität und stellen damit für den Anleger eine interessante Alternative zu anderen Formen der Aktienanlagen dar. (1

2 Indexklausel (Fonds) Die von einem offenen Immobilienfonds abgeschlossenen Mietverträge sind in der Regel mit einer Indexierungsklausel (Wertsicherungsklausel) ausgestattet. Diese besagt, dass sich der von dem jeweiligen Mieter an die Fondsgesellschaft zu entrichtende Mietzins im Zeitablauf in Abhängigkeit von der Entwicklung der allgemeinen Preissteigerungsrate (Inflation) sukzessive erhöht. ( 4 Indexzertifikat Indexzertifikate sind Schuldverschreibungen, die meist von Kreditinstituten emittiert werden. Sie spiegeln genau die Entwicklung eines bestimmten Börsenindex (z.b. DAX, Dow Jones, TecDAX) wieder. (1 Industrieanleihe (Corporate Bonds) Anleihe, die von einem Unternehmen emittiert wurde. (1 Initial Margin Einschusszahlung, welche der Käufer (Verkäufer) eines Futures- Kontraktes hinterlegen muss Inflation Inflation ist der Begriff für fortschreitende Geldentwertung. Die Folge sind steigende Preise für Konsum- und Investitionsgüter. Eine Inflation entsteht dann, wenn die Geldmenge gegenüber dem realen Angebot an Handelswaren überproportional wächst. Mit anderen Worten: wenn mehr Geld im Umlauf ist als Waren dafür erworben werden können. In einer Wachstumsgesellschaft sorgt die ständige Zunahme der Geldmenge automatisch auch für Inflation. Die Frage ist nur, in welchem Tempo das Geld an Wert verliert. Wird die Geldentwertung unkontrollierbar, spricht man von offener oder galoppierender Inflation. (1 Inhaberaktie Aktie, die auf keinen bestimmten Namen lautet und formlos übertragen werden kann. (1 Inhaberpapiere Überbegriff für jene Wertpapiere, in denen der Berechtigte nicht namentlich genannt ist und aus denen der jeweilige Inhaber das in der Urkunde verbriefe Recht geltend machen kann. Diese werden durch formlose Übergabe übertragen. (1 Inhaberrecht Siehe Aktionärsrechte (1 Innerer Wert Der innere Wert einer Option wird aus der Differenz zwischen Ausübungspreis und Kurs des Basiswertes berechnet. Call: Kurs des Basiswertes minus Ausübungswert. Put: Ausübungspreis minus Kurs des Basiswertes. Ist das Ergebnis negativ, beträgt der innere Wert Null. (1

3 Insider Ein Insider ist jeder, der aufgrund seines Berufes oder privaten Verbindung vertrauliche, nicht allgemein zugängliche Informationen über ein Unternehmen besitzt und sein Wissen in Börsengeschäfte umsetzt. Die Ausnutzung von Insiderinformation ist in den meisten Ländern verboten und strafbar. (1 Insolvenz Die Insolvenz bezeichnet die Eigenschaft drohender oder akuter Zahlungsunfähigkeit. Bei anhaltender Insolvenz leitet die Forma den Konkurs ein. (1 Institutionelle Anleger Institutionelle Anleger sind Marktteilnehmer, die sich in großem Umfang an den Geld- und Kapitalmärkten beteiligen. (Beispiel: Versicherungen, Kapitalanlage-Gesellschaften, etc.) ( 4 Interbanken-Handel Der Name verrät es schon: es geht um den außerbörslichen organisierten Handel zwischen internationalen Banken. Der Handel findet ununterbrochen 24 Stunden statt. (1 Interest-Rate-Swap Zinsswap in-the-money Option, welche einen inneren Wert hat Intra-Day-Handel Investitionsgrad - Veranlagunsgrad Investmentfonds Nur wenige Banken bieten ihren Privatkunden den Intra-Day-Handel an. Dabei geht es darum, Aktien an ein und demselben Tag zu kaufen und wieder zu verkaufen. In den USA entstehen dagegen mittlerweile schon regelrechte Intra-Day-Shops, in denen die sogenannten Day Trader ein paar tausend Dollar in die Hand nehmen und ihr Glück an den Terminals versuchen, fast wie an Spielautomaten. (1 Anteil der Fondsmittel, der aktuell in Wertpapieren angelegt ist. (1 Der Name Investmentfonds steht im Gesetz, wird jedoch im Marketing weniger verwendet, da er von der Masse der Anleger weniger gut zugeordnet werden kann. In Wertpapieren angelegtes Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft. (1

4 Investmentfondsgesetz (InvFG) Das Investmentfondsgesetz ist ein Bundesgesetz, in dem die gesetzliche Basis zwischen Anlegern und Kapitalanlage-Gesellschaften geregelt wird. Es ist gekennzeichnet durch strenge Bestimmungen zum Schutze des Anlegers. Ab gibt es einige Neuerungen zu: Dachfonds, Mündelgeldfonds, Pensionsinvestmentfonds, Thesaurierungsfonds. Kernstücke des sehr strengen österreichischen Gesetzes sind genaue Vorschriften für die Anlage in Wertpapieren sowie umfangreiche Vorschriften über die Prüfung und Veröffentlichung relevanter Daten (Rechenschafts- und Halbjahresberichte). ( 4 Investmentzertifikate Ein Wertpapier, das die Partizipation an den Kursveränderungen eines Basiswertes ermöglicht. Investmentzertifikate sind prinzipiell Schuldverschreibungen eines Emittenten ohne Zinszahlungen, aber mit fixen Auszahlungsmodalitäten zu einem fixen Ablaufdatum. (1 Investor Kapitalanleger, der sein Kapital längerfristig in Wertpapieren anlegt. (1 Investor Relations Begriff für die Kommunikation eines Unternehmens mit seinen aktuellen und potenziellen Aktionären über ein Unternehmen. Investor Relations sind ein wichtiger Bestandteil der s.g. "Aktionärspflege". (1 IPO (initial public offering) Einführung eines Unternehmens an der Börse. Ein IPO ist ein erstes öffentliches Angebot einer Aktiengesellschaft, das Unternehmensanteile (Aktien) zur Zeichnung der Öffentlichkeit anbietet. (1 IREA-Zahlen (Fonds) ISIN Die IREA-Zahlen (Investmentfonds Risiko-Ertragsanalyse) sind Kennzahlen für den durchschnittlichen Ertrag und die durchschnittliche Wertschwankung (= Risiko). Diese Kennzahlen werden von der OeKB (Österreichische Kontrollbank) monatlich berechnet und dienen dazu, verschiedene Fonds innerhalb einer bestimmten Ertrags-/Risikokategorie zu vergleichen. ( 4 Am wurde die Wertpapierkennnummer (WKN) - sie diente zur Identifikation von Wertpapieren - durch die International Securities Identification Number (ISIN) abgelöst. Der Aufbau der ISIN besteht aus einem zweistelligen Länderkürzel (z.b. AT für Österreich, DE für Deutschland), einer 9-stelligen nationalen Kennnummer und einer einstelligen Prüfziffer (PZ). Dieser Aufbau ist weltweit gültig. In Österreich und Deutschland war die Vergabe der nationalen Kennnummer auf 6 Stellen begrenzt. Die WKN findet sich in der Position 6 bis 11 der ISIN wieder. (1

5 ISM-Code (International Safety Management-Code) Um den Problemen des menschlichen Versagens des Reederei- und Schiffsbetriebes zu begegnen, hat die IMO (siehe IMO) diesen Code verabschiedet, der durch die Einbettung in das bestehende SOLAS- Übereinkommen Gesetzeskraft erlangt hat (siehe SOLAS). ISM-Einkaufsmanagerindex (früher NAPM-Index) Der ISM-Einkaufsmanagerindex ist einer der bekanntesten Umfrageindikatoren in den USA. Monatlich werden dabei über 300 Einkaufsmanager der Fertigwarenindustrie über die letzte Entwicklung bezüglich Auftragslage, Beschäftigung, Lieferfristen, Einkaufspreise etc in ihrem Unternehmen befragt. Die Skalierung des Indikators geht von 0 Prozent bis 100 Prozent. Kommt der Indikator über 50 Prozent zu liegen, bedeutet dies ein Expandieren der Wirtschft im vergangenen Monat. Liegt er unter 45 Prozent, kommt dies einer Rezession gleich. (1

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