Ökonomische Analyse des Rechts. Coase-Theorem und Marktversagen. WiSe 12/13

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ökonomische Analyse des Rechts. Coase-Theorem und Marktversagen. WiSe 12/13"

Transkript

1 Ökonomische Analyse des Rechts Coase-Theorem und Marktversagen WiSe 12/13

2 Die fundamentalen Optimalitätstheoreme des Wettbewerbsgleichgewichts Erstes Optimalitätstheorem: Eine Ressourcenallokation ist pareto-optimal, wenn sie unter vollkommenem Wettbewerb, der Abwesenheit von technologischen Externalitäten und ohne Marktversagen aufgrund von Informationsproblemen zustande gekommen ist. Zweites Optimalitätstheorem: Jede technisch mögliche pareto-optimale Ressourcenallokation kann durch Wettbewerbsmärkte erreicht werden, wenn diese nicht infolge technologischer Externalitäten, zunehmender Skalenerträge oder aufgrund von Informationsproblemen versagen. Professor Dr. Michael Adams 2

3 Das Coase-Theorem Ronald H. Coase, geb. 1910, Nobelpreis 1991 Wenn Verhandlungen und Vertragsabschlüsse unter den Betroffenen ohne jegliche Transaktionskosten möglich sind, sowie alle Eigentumsrechte wohldefiniert sind und eine Umverteilung nicht die relative Bewertung der Güter verändert, dann gilt: 1. Die Allokation der Ressourcen ist identisch, unabhängig davon, wie die Rechte durch die Rechtsordnung zugeteilt werden. 2. Die Allokation der Ressourcen ist effizient, so dass kein Externalitätenproblem auftritt. Die Einführung einer Steuer führt zum Verlust der Effizienz. Professor Dr. Michael Adams 3

4 Anwendungsbeispiele Coase-Theorem Garantieverlängerung auf 2 Jahre 1. Fall: Garantieverlängerung ist durch Vertrag abdingbar Coase: keine Auswirkungen: gewählte Garantie entspricht dem Kundenwunsch; kein Problem asymmetrischer Information Voraussetzungen: Vertragsverhandlungen über Garantie sind leicht möglich, Kunden verstehen Garantierechte, Rechtsänderung ist klar definiert und auch keine extreme Umverteilung: 1. Unternehmen errechnen Mehrkosten und erhöhen die Preise 2. Kunden verzichten auf Garantie und Preiserhöhung 3. Garantie wird wieder vertraglich verkürzt Professor Dr. Michael Adams 4

5 Anwendungsbeispiele Coase-Theorem 2. Fall: Garantieverlängerung ist zwingend Zwangskonsum der Garantie: Kunden können jetzt nicht mehr auf die neuen Rechte verzichten, Unternehmen erhöhen ihre Wettbewerbspreise um die zusätzlichen Kosten Problem: Moral-Hazard aus der Garantie: Kunden behandeln Gut unbeobachtbar durch verkaufendes Unternehmen - schlechter und lösen zusätzliche Garantiefälle und damit nochmals höhere Preise aus: Zwangskonsum mit schädlichem wirtschaftlichen Zerstörungsanreiz Gesetzlicher Grantiezwang ist ineffizient Professor Dr. Michael Adams 5

6 Anwendungsbeispiele Coase-Theorem Beispiel zwingender Kündigungsschutz für Arbeitnehmer Gesetzgeber führt zwingenden Kündigungsschutz für AN ein: Kündigungsschutz erhöht Risiken und Kosten der Arbeitnehmerleistungen für Arbeitgeber; Arbeitgeber senkt Lohn kompensierend. Bei bestehenden Arbeitsverträgen Anpassung durch Unterlassung von Lohnerhöhungen. Ergebnis: Kündigungsschutz ist Zwangskonsum, dessen Kosten der Arbeitnehmer durch geringeren auszahlbaren Lohn aufbringen muss. Einschränkung des Kündigungsschutzes senkt Kosten und erhöht Barlohnauszahlungsmöglichkeiten. Professor Dr. Michael Adams 6

7 Anwendungsbeispiele Coase-Theorem Beispiel zwingender Kündigungsschutz für Arbeitnehmer Marktungleichgewichte haben keinen Einfluss auf die Geltung des Coase-Theorems! 1. Bei Vollbeschäftigung: Aufhebung des Kündigungsschutzes erhöht die Lohnsteigerungsrate. 2. Bei bestehender Arbeitslosigkeit: Aufhebung des Kündigungsschutz erhöht die Löhne oder senkt die Arbeitslosigkeit wegen Senkung der Lohnkosten (Insider Outsider-Thematik). Die jeweilige Marktlage, in der sich eine Partei befindet, beeinflusst die Höhe der möglichen Lohnkosten. Zwingende Rechtsansprüche teilen nur die Lohnkosten auf in ausgezahlte Löhne und Aufwendungen für die Kosten und Risiken des Rechtes, wie etwa des Kündigungsschutzes. Sie können wirtschaftlich nicht die Gesamtsumme der vom AG aufwendbaren Lohnkosten erhöhen, da sie die wirtschaftlichen Werte der vom Arbeitnehmer erbrachten Leistungen (Grenzprodukt) nicht erhöhen. Professor Dr. Michael Adams 7

8 Anwendungsbeispiele Coase-Theorem Beispiel zwingender Mieterschutz bei Wohnraum Einführung von Mieterschutz und Vergleichsmietensystem erhöht Risiken und Kosten und senkt spätere Mietsteigerungsmöglichkeiten des Vermieters Vermieter vergleicht Verzinsung und Risiko der Investition in Immobilien mit anderen Anlagemöglichkeiten auf Nachsteuergrundlage Vermieter erhöht im Falle der rechtlichen Möglichkeit die Miete zum Ausgleich der zusätzlichen Kosten und Risiken des Mieterschutzes Bei rechtlicher oder wirtschaftlicher Unmöglichkeit der ausgleichenden Mieterhöhungen erfolgt Marktverlassen durch unterlassene Renovierung und kein Markteintritt durch Neubauten Professor Dr. Michael Adams 8

9 Ergebnis Coase-Theorem Liegt kein Marktversagen etwa aufgrund von Informationsasymmetrien, Marktzutritts- oder Marktaustrittsbarrieren oder von Marktmacht vor und können die Beteiligten ohne Probleme ihre gegenseitigen Leistungen ohne hohe Vertragskosten einvernehmlich regeln, ist eine Umverteilung durch die Gewährung zivilrechtlicher Ansprüche nicht möglich. Staatliche Eingriffe durch zwingendes Recht schaden den Beteiligten! Professor Dr. Michael Adams 9

10 Eigentumsrechte Eigentum ist ein Bündel von Rechten, die im einzelnen beschreiben, was man mit bestimmten Gütern tun und lassen kann und was nicht möglich ist: Gebrauch Verfügungsgewalt Umgestaltung Übertragung Ausschluss anderer Personen Professor Dr. Michael Adams 10

11 Ökonomische Begründung der Eigentumsrechte Bei freiwilligem Transfer von Gütern steigt der Gesamtnutzen der Beteiligten (Cooperative Surplus / Paretoverbesserung), da eine Verschlechterung unter den Behaltenswert ( Drohwert, Threat Value ) von jeder Vertragsseite blockiert werden kann. Ohne staatlichen Schutz der Eigentumsrechte sind die Menschen gezwungen erhebliche Mittel in die individuelle Verteidigung z.b. gegen Diebstahl und Raub zu investieren und die Produktion bestimmter Güter zu unterlassen. Ackerbau Software Medikamente Professor Dr. Michael Adams 11

12 Wohlstand durch Eigentumsschutz Es gibt Skalenvorteile bei der Anwendung von Gewalt ( natürliches Monopol ). Bei staatlichem Schutz des Eigentums ist eine erhöhte Produktion von Konsumgütern möglich. Probleme bei der Gewaltmonopolisierung: Private: Mafia Staat: Unterdrückung Fehlende Eigentumsdefinitionen führen zu Marktversagen. Institutionenprobleme: Afrika / Russland Minderheitsrechte in der AG Corporate Governance Keine Entwicklungsmöglichkeit da keine Kreditsicherheiten vorhanden Professor Dr. Michael Adams 12

13 Transaktionskosten Transaktionskosten sind die Kosten, die ein Vertragsabschluss mit sich bringt: die Kosten, den richtigen Vertragspartner zu finden (Suchkosten) die Kosten, der Verhandlungen (Verhandlungskosten) die Kosten der Vertragsdurchsetzung (Durchsetzungskosten) die Kosten der Rückgängigmachung der Vertragsfolgen ( irreversible Kosten ; sunk costs ) Professor Dr. Michael Adams 13

14 Höhe der Transaktionskosten Niedrige Transaktionskosten Standardisierte Güter Klare, einfache Rechte Wenige Vertragspartner Freundliche Vertragspartner Bekannte Vertragspartner Vernünftiges Verhalten Sofortiger Leistungsaustausch Keine Bedingungen Niedrige Überwachungskosten Niedrige Bestrafungskosten Hohe Transaktionskosten Einzelstücke; Spezielle Wünsche schwierige Rechtsverhältnisse Viele Vertragspartner Feindselige Vertragspartner Unbekannte Vertragspartner Unvernünftiges Verhalten Nicht gleichzeitige Leistungen Zahlreiche Bedingungen und Absprachen Hohe Überwachungskosten Kostspielige Bestrafungsmöglichkeiten Professor Dr. Michael Adams 14

15 Marktversagen 1 Marktmacht Zu hohe Preise, zu niedrige Produktion Umverteilung Vergeudete Kosten beim Versuch der Preisdiskriminierung Vergeudete Kosten beim Kampf um die Monopolstellung X-Ineffizienz ( Das Schönste am Monopol ist das ruhige Leben ) Falsche Innovationsanreize Externalitäten: Private Vor- und Nachteile fallen mit den sozialen Vor- und Nachteilen auseinander (positive und negative Externalitäten; fehlende Internalisierung) Abgase, Unfälle, Stau Netzwerke (Telefon, Sozialnormen) Mentalität, Ausbildung Abholzung / Erderwärmung Wissenschaft Professor Dr. Michael Adams 15

16 Marktversagen 2 Öffentliche Güter Güter, bei denen der Konsum eines Gutes nicht den Konsum desselben Gutes durch eine andere Person behindert und bei dem die Kosten des Ausschlusses der Menschen vom Konsum so hoch sind, dass private Unternehmen diese Güter nicht oder nicht hinreichend gut herstellen. Beispiele: Information und Landesverteidigung Professor Dr. Michael Adams 16

17 Marktversagen 3 Informationsasymmetrien liegen vor, wenn eine erhebliche Ungleichheit des Wissens über den Vertrag, die Güter und deren Qualität zwischen den Parteien besteht. Gebrauchtwagen Lemons AGB Insiderhandel Lotto können zur völligen Marktzerstörung führen: Akerlof - Market for Lemons Grundproblem der Informationsverteilung: Spezialisierung in der Produktion und Diversifikation im Konsum Konsumentenschutznotwendigkeit durch Aufklärung Problem: Informationsverarbeitung und Wissen 50% der Bevölkerung kann nicht Zinseszins ausrechnen Professor Dr. Michael Adams 17

18 Marktversagen 4 Typische Fehlwahrnehmungen und Informationsverzerrungen Verfügbarkeitsheuristik Besonders verfügbare Informationen sind überbewertet Ankerheuristik Besondere Anker ( im Gedächtnis verankerte ) Informationen sind übergewichtet Repräsentativitätsheuristik - Besonders repräsentative Informationen sind übergewichtet Selbstbetrug, unrealistischer Optimismus (Jugend) o Studentenselbsteinschätzung: 60% denken, sie seien in den Top 10%; 25% denken, sie seien in den Top 1% o Professoreneinschätzung: 94% denken, sie seien besser als der Durchschnitt ihrer Kollegen. o Klinisch depressive Personen haben im Gegensatz zu den obigen normalen Personen eine bemerkenswert richtige Einschätzung ihrer Fähigkeiten und Eigenschaften Risikopräferenzen (Freude an Aufregung und unangemessene Angst) Alles-oder-Nichts-Denken Vermeidung von Zweideutigkeiten (Ambiguitätsaversion; Ellsberg-Paradoxon) Übergewichtung des Status-Quo (Folge: Paranoia, Fahrlässigkeit und selektiver Fatalismus) Emotionen als Teil der Erkenntnisprozesse (Damasio) Professor Dr. Michael Adams 18

19 Marktversagen 5 Typische Fehlwahrnehmungen und Informationsverzerrungen Selfserving Bias : unbewußter Eigennutz und Selbstkorruption Escalation of Commitment: Fortsetzung eines Fehlers zur Rechtfertigung vorheriger Entscheidungen Confirmation Trap: Suche nach bestätigenden Informationen Statistical Victim Effekt: statistische Opfer versus wirkliche Einzelpersonen Framing: Risikaversion bei Darstellung als Gewinn, Risikofreude bei Darstellung als Verlust Unklare Rechtslage: Verschärfung des selfserving bias Belagerungsmentalität: Wir gegen Sie Konsequenz: Systematische Abweichungen von rationalen Entscheidungen! Bei rechtspolitischen Entscheidungen muss daher genau geprüft werden, wieweit wie viele Menschen Rationalitätsaxiom erfüllen Professor Dr. Michael Adams 19

20 Marktversagen 6 Typische Fehlwahrnehmungen und Informationsverzerrungen Beispiel Börse: Nicht rechtzeitig eingestehen, Fehler gemacht zu haben o Beispiele: unsinnige Erklärungsversuche; selektive Wahrnehmung von Gewinnchancen der Verlustaktie; Zu langes Halten, Verlustfalle ) Mental accounting (Thaler): Denken in mentalen Konten. o Essens-Urlaubs-Auto-Bankdepotkonto; statt Gesamtanlage einzelner Anlagen Verluste werden stärker bewertet als Gewinne (Kahnemann-Tversky) Overconfidence und Konrollillusion: o Beispiel Daytrader: Menschen wollen nicht ausgeliefert sein und schützen sich mit Kontrollwahn Framing: Gute Darstellung führt zu Überreaktion Herdenverhalten / rationale Strategie von Fondsmanagern Impulskontrollproblematik (Spielen, hot mode) Professor Dr. Michael Adams 20

21 Einkommen, Glück, Nutzen Das Easterlin Paradox 1 Easterlin Paradox: Trotz realer Einkommenzuwächse wird von den Befragten kein vergleichbar hoher Anstieg des Glückniveaus angegeben. Paradox zeigt die Bedeutung der relativen Betrachtung des Einkommens: Einkommen ermöglicht höheren Konsum und höheren Status; höherer Konsum wird durch Adaption zu 85% irrelevant; Status ist Nullsummenspiel: Einkommen einer Person korreliert negativ mit dem Einkommen anderer Personen und dem eigenen vergangenen Konsum Professor Dr. Michael Adams 21

22 Einkommen, Glück, Nutzen - Das Easterlin Paradox 2 Glück oder Lebenszufriedenheit korreliert stark mit: Gesundheit Ehe Beruf und berufliche Stellung Einkommen und vor allem relativem Einkommen Schwacher positiver Zusammenhang: Zusätzliche Ausbildung ohne Statuseffekt Kinder Religion Professor Dr. Michael Adams 22

23 Schlussfolgerungen Nicht paternalistische Aufgabe des Rechts: Das Recht kann helfen, Entscheidungen und Verhaltensweisen durch Anreize so zu verändern, dass sie denen entsprechen, die die Menschen treffen würden, wenn Sie die Folgen ihrer Entscheidungen richtig bedacht hätten. Beispiel: Altersvorsorge, Kindermarketing, Zigaretten Die Verwendung des Axioms rationaler Entscheidungen als stete Annahme der menschlichen Reaktion auf Rechtsanreize kann aufgrund seiner Wirklichkeitsfremdheit zu unerwünschten Folgen führen. Professor Dr. Michael Adams 23

Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft. Ökonomische Analyse des Rechts Übungsaufgaben

Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft. Ökonomische Analyse des Rechts Übungsaufgaben Ökonomische Analyse des Rechts Übungsaufgaben Coase Theorem Stellen Sie das Coase-Theorem dar und erörtern Sie seine Bedeutung bei der Evaluierung von Garantiepflichten! Professor Dr. Michael Adams 2 Lösungsskizze

Mehr

Marktversagen II: Externalitäten, Informationsasymmetrien und Marktmacht

Marktversagen II: Externalitäten, Informationsasymmetrien und Marktmacht Marktversagen II: Externalitäten, Informationsasymmetrien und Marktmacht Coase, Ronald H., 1960, The Problem of Social Cost, Journal of Law and Economics, 3, 1-44. Åkerlof, George A., 1970, The Market

Mehr

I. DIE ROLLE DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS IN EINER MARKTWIRTSCHAFT: ANALYTISCHE GRUNDLAGEN

I. DIE ROLLE DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS IN EINER MARKTWIRTSCHAFT: ANALYTISCHE GRUNDLAGEN I. DIE ROLLE DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS IN EINER MARKTWIRTSCHAFT: ANALYTISCHE GRUNDLAGEN 1. Die Effizienz von Märkten a) Partialanalytische Betrachtung Effizienz = genau das wird produziert, was es wert

Mehr

UE2: Aufgaben Vollständige Konkurrenz und Marktversagen

UE2: Aufgaben Vollständige Konkurrenz und Marktversagen UE2: Aufgaben Vollständige Konkurrenz und Marktversagen 1) Wodurch erklärt sich die Bedeutung des Konkurrenzgleichgewichts als wirtschaftspolitischer Referenzfall? a) Auf welchen Annahmen basiert die Marktform

Mehr

Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft. Eigentumsrechte II

Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft. Eigentumsrechte II Eigentumsrechte II Grundüberlegung Eigentumsrechte ermöglichen Verhandlungen und freiwilligen Tausch Ergebnis: Paretoverbesserung Klares Konzept für private Güter: Unmittelbar einleuchtend für Häuser,

Mehr

Kapitel 14: Unvollständige Informationen

Kapitel 14: Unvollständige Informationen Kapitel 14: Unvollständige Informationen Hauptidee: Für das Erreichen einer effizienten Allokation auf Wettbewerbsmärkten ist es notwendig, dass jeder Marktteilnehmer dieselben Informationen hat. Informationsasymmetrie

Mehr

Übung zur Vorlesung Grundlagen der Wirtschaftspolitik

Übung zur Vorlesung Grundlagen der Wirtschaftspolitik Übung zur Vorlesung Grundlagen der Wirtschaftspolitik Mo, 10:15-11:45 Uhr, HS 3 Sprechstunde Susanne Fricke: nach Vereinbarung susanne.fricke@uni-jena.de Übung "Grundlagen der Wirtschaftspolitik" WS 14/15,

Mehr

Wirtschaftsordung SS 2010

Wirtschaftsordung SS 2010 Entwicklungsländer und Wirtschaftsordung Veranstaltung Nr. 4 SS 2010 Was ist eine Wirtschaftsordung? Gesamtheit aller Regeln einer Wirtschaft, die individuelles Verhalten steuern Organisationsprinzipien

Mehr

Volkswirtschaftliche Bedeutung des Service public in der Schweiz

Volkswirtschaftliche Bedeutung des Service public in der Schweiz Volkswirtschaftliche Bedeutung des in der Schweiz Public Recruiting Forum 2009 16. September 2009 Was ist? Dienstleistungen «im Allgemeininteresse» «umfasst eine politisch definierte Grundversorgung mit

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11 Robert Poppe robert.poppe@uni-mannheim.de Universität Mannheim 25. November 2010 Überblick 1 Produktion und Wachstum 2 Kreditmarkt 3 Risikoeinstellung

Mehr

Ökonomische Analyse des

Ökonomische Analyse des Ökonomische Analyse des Haftungsrechts Verschuldens- und Gefährdungshaftung bei Unfällen WiSe 10/11 Professor Dr. Michael Adams 1 Abgrenzung Bisher wurde die Produkthaftung behandelt, also die Haftung

Mehr

Finanzwissenschaft I Finanz- und Wirtschaftspolitik

Finanzwissenschaft I Finanz- und Wirtschaftspolitik PD Dr. Siegfried Gelbhaar Fachbereich IV: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften / Mathematik, Informatik U N IV E R S IT Ä T TRIE R Vorlesung im Hauptstudium Finanzwissenschaft I Finanz- und Wirtschaftspolitik

Mehr

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Wirtschaftspolitik B.1.6.1 Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Die Voraussetzungen des wohlfahrtsökonomischen Referenzmodells sind auf Märkten u.a. dann verletzt, wenn eine

Mehr

Marktversagen II - Monopol

Marktversagen II - Monopol Marktversagen II - Monopol Dr. Alexander Westkamp Marktversagen II - Monopol 1/ 25 Einleitung Perfekter Wettbewerb unrealistisch, wenn einige Firmen signifikante Marktanteile haben Viele Märkte mit einigen

Mehr

Gesamtklausur Mikroökonomie II WS 06/07 Lösungen

Gesamtklausur Mikroökonomie II WS 06/07 Lösungen Universität Lüneburg Prüfer: Prof. Dr. Thomas Wein FB II Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Prof. Dr. Joachim Wagner Institut für Volkswirtschaftslehre Datum: 22.1.2007 Gesamtklausur Mikroökonomie II

Mehr

A) Erklären Sie das absatzpolitische Instrument der Bündelung und geben Sie ein Beispiel. (10 Punkte)

A) Erklären Sie das absatzpolitische Instrument der Bündelung und geben Sie ein Beispiel. (10 Punkte) Lösungsskizze Klausur Marktversagen vom 20. September 2010 (die nachfolgend angeführten Seitenangaben beziehen sich auf die aktuellste Version der pdfs der KE 1 und KE 4 auf dem Server) Aufgabe 1 A) Erklären

Mehr

Kap. 5 Wohnungsmärkte

Kap. 5 Wohnungsmärkte 1 Kap. 5 Wohnungsmärkte Wohnen ein besonderes Gut? 1. Ein notwendiges Gut 2. Bedeutung der Ausgaben für Wohnen 3. Langlebigkeit 4. räumliche Immobilität 5. Komplexität und Heterogenität der Eigenschaften

Mehr

Ökonomische Analyse des Rechts Übungsaufgaben

Ökonomische Analyse des Rechts Übungsaufgaben Ökonomische Analyse des Rechts Übungsaufgaben Wintersemester 2010/11 Dr. Tobias Effertz Grundsätzliches zur Klausur Format: 60 Minuten 2-3Aufgaben Gleichgewichtung der Aufgaben Beantworten Sie Fragen niemals

Mehr

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Stefan Simon Hanns-Seidel-Stifung Inhalt Finanzkrisen Freier Markt und Markt- bzw. Staatsversagen Fehlentwicklungen bei der aktuellen Krise Diskussion

Mehr

Johannes Becher. Der Sekundärmarkt. für Software. Eine ökonomische Analyse. des urheberrechtlichen. Erschöpfungsprinzips.

Johannes Becher. Der Sekundärmarkt. für Software. Eine ökonomische Analyse. des urheberrechtlichen. Erschöpfungsprinzips. Johannes Becher Der Sekundärmarkt für Software Eine ökonomische Analyse des urheberrechtlichen Erschöpfungsprinzips ö Springer Gabler Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 I. Problemstellung und Ziele der

Mehr

Welche Gründe liefert die ökonomische Theorie für die Pflichtversicherung und die Versicherungspflicht?

Welche Gründe liefert die ökonomische Theorie für die Pflichtversicherung und die Versicherungspflicht? Welche Gründe liefert die ökonomische Theorie für die Pflichtversicherung und die Versicherungspflicht? Christoph Ziems 1. Einleitung... 3 2. Versicherung und Versicherungsmarkt... 4 2.1. Definition Versicherung...

Mehr

10 Adverse Selektion 10.1 Überblick: Probleme asymmetrischer Information

10 Adverse Selektion 10.1 Überblick: Probleme asymmetrischer Information AVWL I Mikro (Winter 2008/09) 10-1 Dr. G. Gebhardt 10 Adverse Selektion 10.1 Überblick: Probleme asymmetrischer Information Bisher haben wir stets unterstellt, dass alle Teilnehmer an einer Transaktion

Mehr

Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung

Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung Axel Busch Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der Abbildungen, Anhänge, Tabellen und Übersichten

Mehr

IMMOBILIENMARKT Arbeitsauftrag

IMMOBILIENMARKT Arbeitsauftrag Aufgabe 1 Weshalb nehmen Immobilien in der Volkswirtschaft der Schweiz eine bedeutende Stellung ein? Nennen Sie drei Beispiele. Aufgabe 2 a) Weshalb beeinflusst das Zinsniveau die Nachfrage nach Immobilien

Mehr

Asymmetrische Informationen Musterlösung Aufgabe 7.3 und 7.5

Asymmetrische Informationen Musterlösung Aufgabe 7.3 und 7.5 1 A 7.3 Erläutern Sie mögliche Probleme asymmetrischer Informationsverteilung auf a) einem Kreditmarkt. b) einem Versicherungsmarkt. c) dem Arbeitsmarkt. Lösungsskizze (ACHTUNG: Mit Hilfe der Stichpunkte

Mehr

iwp Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln

iwp Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln Die Bedeutung des Staates für den Klimaschutz in der Sozialen Marktwirtschaft Wie die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft bei der Lösung globaler Probleme helfen können Vortrag anlässlich der Konferenz

Mehr

Kapitel 13: Unvollständige Informationen

Kapitel 13: Unvollständige Informationen Kapitel 13: Unvollständige Informationen Hauptidee: Für das Erreichen einer effizienten Allokation auf Wettbewerbsmärkten ist es notwendig, dass jeder Marktteilnehmer dieselben Informationen hat. Informationsasymmetrie

Mehr

2.2.2 (1) Betriebsinterne Teilarbeitsmärkte: Entstehungsfaktoren und Konsequenzen. Doeringer/Piore 1971: (1) betriebsspezifische Qualifikationen

2.2.2 (1) Betriebsinterne Teilarbeitsmärkte: Entstehungsfaktoren und Konsequenzen. Doeringer/Piore 1971: (1) betriebsspezifische Qualifikationen 2.2.2 (1) Betriebsinterne Teilarbeitsmärkte: Entstehungsfaktoren und Konsequenzen Doeringer/Piore 1971: (1) betriebsspezifische Qualifikationen (2) Training on the job (TOJ) (3) Gewohnheitsfaktoren Folgen:

Mehr

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3)

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Zwischenstand Mikroökonomik (Part 1, 2) Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Unvollständiger Wettbewerb Externalitäten Informationsökonomik

Mehr

Lösungen zu Aufgabensammlung. Wachstumstheorie: Aufgabensammlung I. Was versteht man unter dem Begriff Produktionspotential einer Volkswirtschaft?

Lösungen zu Aufgabensammlung. Wachstumstheorie: Aufgabensammlung I. Was versteht man unter dem Begriff Produktionspotential einer Volkswirtschaft? Thema Dokumentart Makroökonomie: Wachstumstheorie und -politik Lösungen zu Aufgabensammlung LÖSUNGEN Wachstumstheorie: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Was versteht man unter dem Begriff Produktionspotential

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA-Leiterin: Ana-Maria Vasilache Einheit 6/I: Märkte und Wohlfahrt (Kapitel 9) Märkte und Wohlfahrt Fragestellung: Ist die zum Gleichgewichtspreis produzierte

Mehr

Gründe für Staatseingriffe im Gesundheitswesen: Allgemeines

Gründe für Staatseingriffe im Gesundheitswesen: Allgemeines Soziale Sicherung C.1.1 Gründe für Staatseingriffe im Gesundheitswesen: Allgemeines Staatseingriffe im Gesundheitswesen können aus Effizienzgründen nur dann normativ geboten sein, wenn eine oder mehrere

Mehr

B.5. Zur Theorie einer sozialen Rentenversicherung B.5.3. Rentenhöhe und Versorgungsniveau Stand D 2006

B.5. Zur Theorie einer sozialen Rentenversicherung B.5.3. Rentenhöhe und Versorgungsniveau Stand D 2006 B.5. Zur Theorie einer sozialen Rentenversicherung Stand D 2006 Dr. Mathias Brehe Sozialpolitik - WS 2007/2008 193 B.5. Zur Theorie einer sozialen Rentenversicherung - soziale Rentenversicherung (RV) bedingt

Mehr

Nova Portfolio BEST OF ausgewogen Die besten Fonds mit Risikobegrenzung

Nova Portfolio BEST OF ausgewogen Die besten Fonds mit Risikobegrenzung Nova Portfolio BEST OF Die besten Fonds mit Risikobegrenzung März 2014 Das Produkt Kombination international erfolgreicher und renommierter Vermögensverwaltungsprodukte mit Risikobegrenzung Stabiles Portfolio

Mehr

Einführung in die. Regulierungsökonomie. Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc.

Einführung in die. Regulierungsökonomie. Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc. Einführung in die Regulierungsökonomie Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc. Regulierungsökonomie Wiederholung Was sind Märkte und wie lassen sich diese

Mehr

Kapitel 10: Renten und Wohlfahrt

Kapitel 10: Renten und Wohlfahrt Kapitel 10: Renten und Wohlfahrt Hauptidee: Konsumenten und Produzenten ziehen Vorteile aus der Marktteilnahme, welche Renten genannt werden. Das Wettbewerbsgleichgewicht maximiert unter Umständen die

Mehr

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS zu den Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl 2005 Gestärkte Verbraucher, starke Wirtschaft Bewegung für unser Land Plädoyer für

Mehr

UE3: Aufgaben Regulierung und Deregulierung

UE3: Aufgaben Regulierung und Deregulierung UE3: Aufgaben Regulierung und Deregulierung 1) Erläutern Sie die Probleme, die mit der Festsetzung von staatlichen Mindest- bzw. Höchstpreisen entstehen können, anhand je einer Grafik. Geben Sie je ein

Mehr

Übung Arbeitsmarktökonomik

Übung Arbeitsmarktökonomik Übung Arbeitsmarktökonomik Universität zu Köln Ulf Rinne Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) Wintersemester 2008/2009 Handout #7 zur Übung am 25.11.2008 Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester

Mehr

Grundlagen der Ökonomie (Teil II) Grundlagen der Makroökonomik und der Wirtschaftspolitik Wirtschaftswachstum

Grundlagen der Ökonomie (Teil II) Grundlagen der Makroökonomik und der Wirtschaftspolitik Wirtschaftswachstum Wirtschaftswachstum Referent: Prof. Dr. Karl-Heinz Kappelmann 76 Begriff Wirtschaftswachstum 1. Langfristige Vermehrung der realen Güterproduktion in einer Volkswirtschaft 2. Erhöhung des Produktionspotentials

Mehr

Wettbewerb und Regulierung Statische vs. Dynamische Effekte

Wettbewerb und Regulierung Statische vs. Dynamische Effekte Wettbewerb und Regulierung Statische vs. Dynamische Effekte Univ. Prof. Dr. Klaus Gugler Institut für Quantitative Volkswirtschaftslehre und Forschungsinstitut für Regulierungsökonomie Department Volkswirtschaft

Mehr

9. Asymmetrische Information

9. Asymmetrische Information 85 Definition Asymmetrische Information: Eine Marktseite (Käufer oder Verkäufer) weißmehr als die andere (Käufer oder Verkäufer). Betrifft 1) Qualität/Zustand eines Gutes oder 2) Handlungen, die nur eine

Mehr

Gliederung der ersten Vorlesungen und Übungen

Gliederung der ersten Vorlesungen und Übungen Seite 1 Gliederung der ersten Vorlesungen und Übungen Vorlesung 2 (heute): Vorlesung 3 (06. Mai.): Grundlagen Grundlagen / Kartelle und Kartellverbot Übung 1 (07.Mai) Mikroökonomische Grundlagen Vorlesung

Mehr

Die unerwünschten Nebenwirkungen der neuen Spitalfinanzierung

Die unerwünschten Nebenwirkungen der neuen Spitalfinanzierung Die unerwünschten Nebenwirkungen der neuen Spitalfinanzierung Dr. Philippe Widmer, philippe.widmer@polynomics.ch VSAO Bern Bern, 16.3.2015 Motivation Eine Gruppierung der Patientenfälle in sogenannte Diagnosis

Mehr

Die Kosten des Kündigungsschutzes in Deutschland

Die Kosten des Kündigungsschutzes in Deutschland Forschungsberichte aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Nr. 41 Stefan Hardege / Edgar Schmitz Die Kosten des Kündigungsschutzes in Deutschland Forschungsberichte aus dem Institut der deutschen

Mehr

Wirtschaftspolitik. Übung 2 - Marktversagen

Wirtschaftspolitik. Übung 2 - Marktversagen Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-WiWi Kai Kohler Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Sommersemester 2007 Wirtschaftspolitik

Mehr

Wem nützt und wer bezahlt für Artenvielfalt? Dr. Thomas Falk Fb Wirtschaftswissenschaften Institut für Kooperation in Entwicklungsländern

Wem nützt und wer bezahlt für Artenvielfalt? Dr. Thomas Falk Fb Wirtschaftswissenschaften Institut für Kooperation in Entwicklungsländern Wem nützt und wer bezahlt für Artenvielfalt? Dr. Thomas Falk Fb Wirtschaftswissenschaften Institut für Kooperation in Entwicklungsländern Vortragsreihe Biodiversität der Initiative Nachhaltige Entwicklung

Mehr

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen 1 Ausblick: IS-LM mit Erwartungen IS-LM mit Erwartungen Geldpolitik und die Rolle von Erwartungen Abbau des Budgetdefizits bei rationalen Erwartungen 2 3.1 IS-LM mit Erwartungen

Mehr

Wiederholung. Wiederholung

Wiederholung. Wiederholung Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Hauptstudium/Bachelor Wintersemester 2008/09 Corporate : Leitung und Überwachung im Recht der börsennotierten Jun.-Prof. Dr. iur. (Hamburg), LL.M. (London)

Mehr

Risiko und Compliance Management Nur der guten Ordnung halber? Wolfram Bartuschka Dr. Daniel Kautenburger-Behr

Risiko und Compliance Management Nur der guten Ordnung halber? Wolfram Bartuschka Dr. Daniel Kautenburger-Behr Risiko und Compliance Management Nur der guten Ordnung halber? Wolfram Bartuschka Dr. Daniel Kautenburger-Behr Projektakquisition Projektkonzeption Projektrealisierung Projektvermarktung Objektbezug Objektbetrieb

Mehr

Warum mehr Einkommen nicht glücklicher macht Die Tretmühlen des Glücks

Warum mehr Einkommen nicht glücklicher macht Die Tretmühlen des Glücks Warum mehr Einkommen nicht glücklicher macht Die Tretmühlen des Glücks Prof. Dr. Mathias Binswanger Missionswerk Werner Heukelbach: Ökonomie ist die Kunst, das Beste aus unserem Leben zu machen (George

Mehr

Wirtschaftspolitik. Übung 3 - Marktversagen und externe Effekte. 1 Marktversagen. 2 Öffentliche Güter und gesellschaftliche Ressourcen

Wirtschaftspolitik. Übung 3 - Marktversagen und externe Effekte. 1 Marktversagen. 2 Öffentliche Güter und gesellschaftliche Ressourcen Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Math. oec. Daniel Siepe Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Sommersemester 2010

Mehr

DIE AUSWIRKUNGEN DES SYSTEMWETTBEWERBS AUF DIE SOZIALE SICHERUNG

DIE AUSWIRKUNGEN DES SYSTEMWETTBEWERBS AUF DIE SOZIALE SICHERUNG DIE AUSWIRKUNGEN DES SYSTEMWETTBEWERBS AUF DIE SOZIALE SICHERUNG Friedrich-Schiller-Universität Jena Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Seminar:Soziale Sicherung Dozentin: Prof. Dr. Silke Übelmesser

Mehr

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten Rainer Hank Hg. Erklär'mir die Welt Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten ^ranffurterallgemeine Buch Inhalt Warum ist die Wirtschaft unser Schicksal? 9 Geld regiert die Welt 1 Warum brauchen

Mehr

Das ökonomische Grundmodell. Angebot und Nachfrage, Wettbewerb

Das ökonomische Grundmodell. Angebot und Nachfrage, Wettbewerb Das ökonomische Grundmodell Angebot und Nachfrage, Wettbewerb Mark Schelker A. Beispiele Weshalb waren die Europäer nicht Kannibalen? Weshalb gehen Lehrer häufiger in die Oper als Architekten? Weshalb

Mehr

Steigende Dividende nach gutem Ergebnis Eckzahlen für das Geschäftsjahr 2014

Steigende Dividende nach gutem Ergebnis Eckzahlen für das Geschäftsjahr 2014 Steigende Dividende nach gutem Ergebnis 5. Februar 2015 Jörg Schneider 1 Munich Re (Gruppe) Wesentliche Kennzahlen Q4 2014 Gutes Ergebnis für 2014: 3,2 Mrd. Dividende steigt auf 7,75 je Aktie Munich Re

Mehr

Lösungen zu Aufgabensammlung. Konsumgüter. Arbeitseinkommen. Was wird am Geld-, bzw. Güterstrom gemessen und was bedeuten diese Begriffe?

Lösungen zu Aufgabensammlung. Konsumgüter. Arbeitseinkommen. Was wird am Geld-, bzw. Güterstrom gemessen und was bedeuten diese Begriffe? Thema Dokumentart Makroökonomie: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Lösungen zu Aufgabensammlung LÖSUNGEN VGR: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Zeichnen Sie den einfachen Wirtschaftskreislauf. Konsumausgaben

Mehr

Berühmt berüchtigte Softwarefehler. Der Pentium Division-Bug. vorgetragen von: Sebastian Knieschewski

Berühmt berüchtigte Softwarefehler. Der Pentium Division-Bug. vorgetragen von: Sebastian Knieschewski Berühmt berüchtigte Softwarefehler Der Pentium Division-Bug vorgetragen von: Sebastian Knieschewski Inhalt Die Pentium CPU Ein Fehler im Pentium? Divisions-Algorithmus Workarounds Intels Reaktion Weitere

Mehr

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS P. Danejko, D. Kruk, E. Rakowa, I. Totschizkaja, A. Tschubrik, G. Schimanowitsch EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS Summary Eine Analyse der marktwirtschaftlichen

Mehr

Soziale Sicherung, Sozialpolitik, Sozialstaat

Soziale Sicherung, Sozialpolitik, Sozialstaat Soziale Sicherung A.1.1 Soziale Sicherung, Sozialpolitik, Sozialstaat Soziale Sicherung ist Teil der staatlichen Sozialpolitik, deren Aufgabe im Allgemeinen die Sicherung eines adäquaten Einkommens während

Mehr

Mikroökonomie II Kapitel 16 Märkte mit asymmetrischer Information SS 2005

Mikroökonomie II Kapitel 16 Märkte mit asymmetrischer Information SS 2005 Mikroökonomie II Kapitel 16 Märkte mit asymmetrischer Information SS 2005 Themen in diesem Kapitel Qualitätsunsicherheit und der Markt für Lemons Marktsignalisierung Moral Hazard Das Prinzipal-Agent Problem

Mehr

Finanzwissenschaft Einführung

Finanzwissenschaft Einführung Finanzwissenschaft Einführung Reiner Eichenberger Was ist Finanzwissenschaft? ökonomische Analyse des Staates - positiv, normativ was ist der Staat? - heute fast alles! - Einnahmen, Ausgaben, Regulierung

Mehr

Money Management. Die Formel für Ihren Börsenerfolg

Money Management. Die Formel für Ihren Börsenerfolg Money Management Die Formel für Ihren Börsenerfolg Medienindikator Seite 1 Börse und Baisse 2000/03 1990 1987 1973 1970 1962 1946 1940 1937 1930/32 1929 1920 1917 1907 1903 R R R R R R R R R -20,5-25,3-22,5-30,6-30,6-26,8-14,7-34,1-40,9-34,9-41,2-37,0-39,3-48,0-81,8

Mehr

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Oracle White Paper März 2009 Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Executive Summary In diesem White Paper werden anhand eines Beispiels die Vorteile

Mehr

Adverse Selektion. Thushyanthan Baskaran thushyanthan.baskaran@awi.uni-heidelberg.de

Adverse Selektion. Thushyanthan Baskaran thushyanthan.baskaran@awi.uni-heidelberg.de Adverse Selektion Thushyanthan Baskaran thushyanthan.baskaran@awi.uni-heidelberg.de Fachbereich Finanzwissenschaft Alfred Weber Institut für Wirtschaftswissenschaften Ruprecht-Karls- Universität Heidelberg

Mehr

Mikroökonomie I (Märkte und Unternehmen)

Mikroökonomie I (Märkte und Unternehmen) 1 Mikroökonomie I (Märkte und Unternehmen) I. Einführung: Märkte (Varian, Ch. 1, Ch. 15, Ch. 16) Was ist Mikroökonomie? Nachfrage, Angebot und Marktgleichgewicht. II. Die Unternehmung im Wettbewerb (Varian,

Mehr

Ak. OR Dr. Ursel Müller. BWL III Rechnungswesen / GRZ der Investitions- und Finanzierungstheorie

Ak. OR Dr. Ursel Müller. BWL III Rechnungswesen / GRZ der Investitions- und Finanzierungstheorie Ak. OR Dr. Ursel Müller BWL III Rechnungswesen / GRZ der Investitions- und Finanzierungstheorie Übersicht I. Die entscheidungsorientierte moderne Betrachtungsweise 1. Die kapitalmarktorientierte Sicht

Mehr

Multiperspektivisches Management

Multiperspektivisches Management Multiperspektivisches Management Sommersemester 2014 Multiperspektivisches Management 1 Bezugsrahmen Uhrwerke Regelkreise MECHANISCHE PERSPEKTIVE Multiperspektivisches Management 2 mechanische Bezugsrahmen:

Mehr

Passives versus aktives Portfoliomanagement (I)

Passives versus aktives Portfoliomanagement (I) 1 Passives versus aktives Portfoliomanagement (I) Aktives Portfoliomanagement: Konstruktion von Portfolios beinhaltet Auswahl einzelner Wertpapiere und deren Gewichtung: Aktien, festverzinsliche Wertpapiere,

Mehr

Vollzugsregelungen zu 15, 23 BJR-Satzung Beendigung von Verträgen

Vollzugsregelungen zu 15, 23 BJR-Satzung Beendigung von Verträgen Vollzugsregelungen Körperschaft des öffentlichen Rechts Vollzugsregelungen zu 15, 23 BJR-Satzung Beendigung von Verträgen 1. Allgemeines Verträge können aufgrund verschiedener Handlungsformen beendet werden.

Mehr

Effizienzgründe für die Existenz einer Sozialversicherung

Effizienzgründe für die Existenz einer Sozialversicherung Soziale Sicherung A.3.1 Effizienzgründe für die Existenz einer Sozialversicherung Erster Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik: In einer Ökonomie mit rein privaten Gütern und einer perfekten Eigentumsordnung

Mehr

Klausur zur Vorlesung Informationsökonomik

Klausur zur Vorlesung Informationsökonomik Dr. Tone Arnold Wintersemester 2003/04 Klausur zur Vorlesung Informationsökonomik Die Klausur besteht aus drei Vorfragen und drei Hauptfragen, von denen jeweils zwei zu beantworten sind. Sie haben für

Mehr

III. Theorie und Politik der Öffentlichen Ausgaben. A. Wohlfahrtsstaat B. Öffentlich angebotene private Güter

III. Theorie und Politik der Öffentlichen Ausgaben. A. Wohlfahrtsstaat B. Öffentlich angebotene private Güter III. Theorie und Politik der Öffentlichen Ausgaben A. Wohlfahrtsstaat B. Öffentlich angebotene private Güter 1 A. Wohlfahrtsstaat Der Ursprung des Wohlfahrtsstaats Wichtige Programme in Deutschland Finanzierung

Mehr

Kleines Glücksspiel - Großes Leid?

Kleines Glücksspiel - Großes Leid? Judith Köberl - Franz Preftenthaler Kleines Glücksspiel - Großes Leid? Empirische Untersuchungen zu den sozialen Kosten des Glücksspiels in der Steiermark B 366521 Leykam Inhaltsverzeichnis Inhalt Einleitung

Mehr

E-Paper Anhang zum AUTOHAUS-Artikel Sicherheitskontrolle

E-Paper Anhang zum AUTOHAUS-Artikel Sicherheitskontrolle E-Paper Anhang zum AUTOHAUS-Artikel Sicherheitskontrolle In den folgenden Darstellungen findet sich ein kleiner Auszug möglicher Risiken, die bei einer Unternehmensübertragung bestehen und für deren Regulierung

Mehr

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung?

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Dr. Christian Biener Institut für Versicherungswirtschaft (I.VW) Universität St. Gallen Ablauf des Workshops

Mehr

Umverteilung als Versicherung

Umverteilung als Versicherung Umverteilung als Versicherung Thushyanthan Baskaran thushyanthan.baskaran@awi.uni-heidelberg.de Fachbereich Finanzwissenschaft Alfred Weber Institut für Wirtschaftswissenschaften Ruprecht-Karls- Universität

Mehr

Risiko- und Vertragsmanagement in KMUs. Deutsch-Türkische Umfrage. Marmara Universität Istanbul / SRH Hochschule Berlin

Risiko- und Vertragsmanagement in KMUs. Deutsch-Türkische Umfrage. Marmara Universität Istanbul / SRH Hochschule Berlin Risiko- und Vertragsmanagement in KMUs Deutsch-Türkische Umfrage Marmara Universität Istanbul / SRH Hochschule Berlin [Version 19.02.2013] A Allgemeine Fragen Zu Ihrer Person 1. Welche Funktion haben Sie

Mehr

Ziele der. Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich

Ziele der. Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich Ziele der Kapitalmarktregulierung Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich 2 Gliederung 1. Grundlagen und Definitionen 3. Kritik 3 Gliederung 1. Grundlagen und Definitionen 3. Kritik

Mehr

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer - Ergebnisse eines explorativen Forschungsprojektes - Fachtagung: Chancen für Ältere? Neue Forschungsergebnisse zur Arbeitsmarktsituation

Mehr

Externalitäten und Eigentumsrechte

Externalitäten und Eigentumsrechte Externalitäten und Eigentumsrechte MB Externalitäten Externalitäten beinhalten negative Externalitäten (bzw. negative externe Effekte, externe Kosten) und positive Externalitäten (bzw. positive externe

Mehr

11. Rent-Seeking 117

11. Rent-Seeking 117 117 Definitionen Gewinnstreben: Vorhandene Ressourcen werden so eingesetzt, dass Einkommen entsteht und die Differenz aus Einkommen und Kosten maximal wird. Rent-Seeking: Vorhandene Ressourcen werden eingesetzt,

Mehr

Risiko Pflegebedürftigkeit Unwissenheit verhindert Vorsorge

Risiko Pflegebedürftigkeit Unwissenheit verhindert Vorsorge Continentale Studie 2014 Risiko Pflegebedürftigkeit Unwissenheit verhindert Vorsorge Grafiksatz Eine repräsentative TNS-Infratest-Bevölkerungsbefragung der Continentale Krankenversicherung a.g. Die Ängste

Mehr

Inhaltsverzeichnis. I. Die Entwicklung der Rechtsstellung von dinglich gesicherten Gläubigern im Insolvenzverfahren in Deutschland 26

Inhaltsverzeichnis. I. Die Entwicklung der Rechtsstellung von dinglich gesicherten Gläubigern im Insolvenzverfahren in Deutschland 26 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 25 A. Arten der Kreditsicherheiten und Themenbeschränkung 25 B. Forschungsinteresse 26 I. Die Entwicklung der Rechtsstellung von dinglich gesicherten Gläubigern im Insolvenzverfahren

Mehr

Spieltheorie mit. sozialwissenschaftlichen Anwendungen

Spieltheorie mit. sozialwissenschaftlichen Anwendungen .. Friedel Bolle, Claudia Vogel Spieltheorie mit sozialwissenschaftlichen Anwendungen SS Inhalt. Einleitung. Sequentielle Spiele Terminologie Spielbäume Lösen von Sequentiellen Spielen .. Motivation: Warum

Mehr

MYOPIC LOSS AVERSION AND THE EQUITY PREMIUM PUZZLE

MYOPIC LOSS AVERSION AND THE EQUITY PREMIUM PUZZLE MYOPIC LOSS AVERSION AND THE EQUITY PREMIUM PUZZLE Co-Referat Christian Bannwart Cyril Kägi Martin Mosimann Sascha Ritter Klasse BF06TZ.B 30. November 2009 Agenda Thematik Ergänzungen zur Präsentation

Mehr

Wirkung von Immobilien im Leistungsvertrag. Andreas Dvorak, MAS / MBA

Wirkung von Immobilien im Leistungsvertrag. Andreas Dvorak, MAS / MBA Wirkung von Immobilien im Leistungsvertrag Andreas Dvorak, MAS / MBA 02. Juni 2015 Die Immobilie Was ist das? In der Rechts- und Wirtschaftssprache unbewegliches Sachgut : Immobilie (von lat. im-mobilis

Mehr

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation Kapitalmarktrecht 5 und Marktmanipulation Was ist das? Geschäfte, die unter Verwendung von Insiderinformationen geschlossen werden Insiderinformationen = Informationen über nicht öffentlich bekannte Umstände,

Mehr

Währungssituation Überblick über die Möglichkeiten für KMU im Personalbereich. Martina Wüthrich, Rechtsanwältin Muri Rechtsanwälte AG, Weinfelden

Währungssituation Überblick über die Möglichkeiten für KMU im Personalbereich. Martina Wüthrich, Rechtsanwältin Muri Rechtsanwälte AG, Weinfelden Währungssituation Überblick über die Möglichkeiten für KMU im Personalbereich Martina Wüthrich, Rechtsanwältin Muri Rechtsanwälte AG, Weinfelden 2 Überblick Mögliche Massnahmen im Personalbereich: Lohnkürzung

Mehr

ökonomischen Agenten verfügen überunterschiedliche Informationsmengen, d.h. Agenten haben private Informationen.

ökonomischen Agenten verfügen überunterschiedliche Informationsmengen, d.h. Agenten haben private Informationen. 5.1. Private Informationen Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unvollständiger Information unterscheiden i. Informationsdefizite, die alle ökonomischen Agenten gleichermaßen betreffen ii. Asymmetrisch

Mehr

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Federico Foders 2 GLIEDERUNG Einführung: Die demographischen Fakten Risiken der umlagefinanzierten

Mehr

Folgenabschätzung Kapazitätsmechanismen

Folgenabschätzung Kapazitätsmechanismen Folgenabschätzung Kapazitätsmechanismen bne-fachkonferenz Kapazitätsmärkte Christoph Maurer Berlin 9. September 2014 0 09.09.2014 Stand der Debatte in Deutschland Bundesregierung hat intensiven und ergebnisoffenen

Mehr

Die weltweite Finanzkrise: Gefahr der Ansteckung? Daniel Friedrich Memo- Sommerschule 2008

Die weltweite Finanzkrise: Gefahr der Ansteckung? Daniel Friedrich Memo- Sommerschule 2008 Die weltweite Finanzkrise: Gefahr der Ansteckung? Daniel Friedrich Memo- Sommerschule 2008 Verhalten sich Finanzmärkte rational? Milton Friedman (1953): Unmöglichkeit destabilisierender Spekulation: -

Mehr

AirPlus International Travel Management Study 2015 Chancen und Herausforderungen für Travel Manager. Wer sind die Travel Manager?

AirPlus International Travel Management Study 2015 Chancen und Herausforderungen für Travel Manager. Wer sind die Travel Manager? AirPlus International Travel Management Study 2015 Chancen und Herausforderungen für Travel Manager Wer sind die Travel Manager? Geschlecht hauptsächlich weiblich 77 % der Teilnehmenden an der Studie sind

Mehr

Seminararbeit. zum Thema: Das Lemons-Problem: Zur Theorie des Marktversagens durch uninformierte Verbraucher. Im Rahmen des Seminars

Seminararbeit. zum Thema: Das Lemons-Problem: Zur Theorie des Marktversagens durch uninformierte Verbraucher. Im Rahmen des Seminars Seminararbeit zum Thema: Das Lemons-Problem: Zur Theorie des Marktversagens durch uninformierte Verbraucher Im Rahmen des Seminars Verbraucherpolitik: Informationsökonomische Grundlagen und neue Herausforderungen

Mehr

INS Engineering & Consulting AG

INS Engineering & Consulting AG INS Engineering & Consulting AG INS Präsentation «Auslagerung von Dienstleistungen im KMU-Umfeld» 11. Juni 2015 Seite 0 Agenda Begrüssung & Vorstellung Was macht KMUs einzigartig? Was sind Gründe für eine

Mehr

Günther Hirschböck, Director, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, KPMG Austria AG. 07.04.2014, Wien. www.controller-institut.at

Günther Hirschböck, Director, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, KPMG Austria AG. 07.04.2014, Wien. www.controller-institut.at Günther Hirschböck, Director, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, KPMG Austria AG 07.04.2014, Wien www.controller-institut.at Oft gehörte Aussagen über IFRS-Abschlüsse die vielen Seiten kann kein Mensch

Mehr

Impfen Eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung? Ethische Aspekte

Impfen Eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung? Ethische Aspekte Impfen Eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung? Ethische Aspekte Dr. Lukas Kaelin Institut für Ethik und Recht in der Medizin Universität Wien lukas.kaelin@univie.ac.at Zum Einstieg Ein historisches

Mehr

6WDWHPHQW 3URIHVVRU'U-RFKHQ7DXSLW],QVWLWXWI U'HXWVFKHV(XURSlLVFKHVXQG,QWHUQDWLRQDOHV 0HGL]LQUHFKW*HVXQGKHLWVUHFKWXQG%LRHWKLN 8QLYHUVLWlWHQ+HLGHOEHUJXQG0DQQKHLP 6FKORVV 0DQQKHLP )D[ (0DLOWDXSLW]#MXUDXQLPDQQKHLPGH

Mehr

Haftpflicht-Pflichtversicherungen Internationale Entwicklung. Swiss Re Bernard Tettamanti Bern, 13. Mai 2012

Haftpflicht-Pflichtversicherungen Internationale Entwicklung. Swiss Re Bernard Tettamanti Bern, 13. Mai 2012 Haftpflicht-Pflichtversicherungen Internationale Entwicklung Swiss Re Bernard Tettamanti Bern, 13. Mai 2012 Globale Entwicklungstendenz Bernard Tettamanti SVV Haftpflicht-Tagung 13. Mai 2013 2 Steigende

Mehr