Neustart Die Welt steht vor einem grünen Wachstums zyklus. Wie Zertifikate-Anleger davon profitieren können. überkommuniziert.

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1 Ausgabe 04/12 Das Anlageberater- und Vermögensverwalter-Magazin der europäischen Zertifikate-Börse Frankfurt Faktor X Vorteile und Tücken des immer gleichen Hebels überkommuniziert Strategien, dem digitalen Overkill zu entrinnen Neustart Die Welt steht vor einem grünen Wachstums zyklus. Wie Zertifikate-Anleger davon profitieren können

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3 Editorial Neue Ideen, neue Wachstumsimpulse Herr Reuss, die Welt spricht über Rohstoffknappheit, Energiesicherheit, Umweltbelastungen und Wohlstandssicherung. Der schwere Atomunfall in Fukushima im Frühjahr 2011 wurde da schnell zum Symbol für die Frage Weiter so?. Zu Recht? Was in Fukushima passiert ist, hat viele nachdenken lassen. Einige Faktoren sind zusammengekommen: eine gesteigerte Sensibilität für die Umwelt, das Wachstum der Weltbevölkerung und die sich verändernden Konsumgewohnheiten in den Emerging Markets, die Wachstumsschwäche und die Verschuldungsproblematik in einigen Industrienationen und schließlich die Endlichkeit von Rohstoffen und die Knappheit von Agrargütern. In dieser Situation ist natürlich die Frage nach einem Weiter so? aufgetaucht. Sie ist auch berechtigt. Und wie könnte es weitergehen? Auf jeden Fall wird es kein Patentrezept, keine alleinige, allumfassende Lösung geben. Es entwickeln sich wahrscheinlich in den unterschiedlichsten Bereichen neue Ideen. Wir werden dabei ein gewisses Wachstum brauchen, in manchen Regionen mehr, in manchen wird weniger genügen, etwa dort, wo die Bevölkerung stagniert oder gar schrumpft. Benötigt wird aber sicherlich ein qualitativeres und nicht nur ein rein quantitatives Wachstum. Vermutlich wird es stärker im Einklang mit den Menschen, den zur Verfügung stehenden Ressourcen und mit der Umwelt insgesamt stehen. Aber hier liegt auch die Chance für neue Technologien und Industrien. Christian Reuss CEO Scoach Wie können Anleger daran teilhaben? Mit ihrem Kapital. Kapital wird benötigt, um Innovationen voranzutreiben, anders geht es nicht und da nehmen Börsen als Marktplätze des Kapitals eine wichtige Stellung ein. Doch lesen Sie auf den Seiten 8 bis 13, welche Trends sich ergeben könnten und welche attraktiven Anlagemöglichkeiten gerade Zertifikate in diesem Segment bieten. 3

4 Mehr Produkte Schneller handeln Gut aufgestellt in jedem Markt Germany s Toptrading Blendende Aussichten: sicher handeln Ausführungen zum Abheben Börsenhandel von seiner schönsten Seite schnell, sicher, liquide. Die europäische Zertifikatebörse Scoach in Frankfurt ist nicht nur wegen des sympathischen Maskottchens Scoachy ein echter Hingucker. Anleger finden hier auch attraktive Vorteile für den Handel. Neben dem umfassenden Angebot an Zertifikaten und Hebelprodukten bietet Scoach die schnellsten Trades, höchste Liquidität und maximale Sicherheit. An der Börse erzielen Anleger zudem bessere Ausführungen als im Direkthandel. Zertifikate und Hebelprodukte börslich handeln.

5 Inhalt Scoach 04/12 Insider 06 Termine, Termine, Termine. Auf zur Hauptstadt: Berliner Börsentag 2012 Strukturierte Produkte Messe Zürich: Kurzinterview mit dem Hauptredner Jim Rogers Weitere Veranstaltungen 08 Grüne Betriebe. Unternehmen, die im Bereich Green Tech tätig sind, werden gute Wachstumschancen vorausgesagt. Outlook 08 Neustart. Die Welt steht vor einem neuen Wachstumszyklus, der von grünen Technologien getragen sein wird. Wie Zertifikate-Anleger schon jetzt davon profitieren können. Kolumne 14 Bangemachen gilt nicht. Wird die Welt immer volatiler, unruhiger und konfliktträchtiger? Nein, meint Zukunftsforscher Matthias Horx. Die gute alte Zeit sei eine Illusion. Krisen müsse man sich stellen. Strukturiertes 16 Auf und ab. Was es mit der Volatilität auf sich hat und wie sie die Preise von Optionsscheinen und Zertifikaten beeinflusst. Product 18 Faktor X. Warum Faktor-Zertifikate innerhalb der Gruppe der Hebelzertifikate eine Besonderheit darstellen. 22 Chinas Währung, der Renminbi, hat gegenüber dem Dollar seit 2005 rund 30 Prozent an Wert hinzugewonnen. 20 Praxistest bestanden. Die gute Entwicklung der Scoach-Zertifikate- Indizes zeigt: Zertifikate können einen Mehrwert bieten. 22 Spekulieren auf Mao. Auch wenn Chinas Wirtschaft an Fahrt verliert, der Renminbi bleibt für Anleger interessant. Trading 24 Naturverbunden. Um die Elliott-Waves-Methode ranken sich nach wie vor Mythen. Dennoch erweist sie sich immer wieder als treffsicher. Coach 28 eoverkill. Digital-Therapeutin Anitra Eggler war jahrelang überkommuniziert. Dann wagte sie einen unglaublichen Schritt. 28 Das permanente Signalrauschen der modernen Kommunikation überfordert unser Gehirn. Aber es gibt Auswege. Exit 32 Magazin. Finanzmetropolen: Moskau Uhren als Geldanlage: Gewinnen mit Ticktack Entschuldung durch finanzielle Repression Doppeltes Glück: Großzügiger Geldausgabeautomat Wege zum Reichtum Contact 34 Kontakttabelle & Impressum 5

6 Insider Berliner Luft schnuppern Börsentag Berlin 2012 Die Anlegermesse für die Hauptstadt Bekanntlich ist die Spree-Metropole immer eine Reise wert. Auch für Anleger. Denn am 13. Oktober findet im bbc am Alexanderplatz der Börsentag Berlin 2012 statt. Und das Programm hat es in sich: 50 Aussteller aus der Finanzbranche, 40 Fachvorträge und eine Vielzahl von hochkarätigen Referenten lassen keine Frage rund um die Geldanlage unbeantwortet. Ob konservativer Langfrist-Anleger oder Day-Trader hier findet jeder die gesuchten Informationen. Also auf zum Berliner Börsentag, und schauen Sie dabei ruhig auch auf einen Sprung am Messestand von Scoach vorbei. Das hochwertige Veranstaltungsprogramm, die zentrale Lage auf dem Alexanderplatz und der kostenfreie Eintritt ermöglichen jedem interessierten Privatanleger, egal ob aus Berlin oder dem Rest der Republik, sich schnell, kompakt und unabhängig zu informieren und die passende Anlageform für sich zu finden. Die Daten im Überblick: Wann: Samstag, 13. Oktober 2012 (von 09:30 bis 18:00 Uhr) Wo: bbc am Alexanderplatz, Alexanderstr. 11, Berlin Informationen: boersentag-berlin.de Weitere Termine zum Vormerken Sie wollen mehr über die Anlagemöglichkeiten und den Handel mit Anlage- und Hebelprodukten erfahren? Dann informieren Sie sich doch auf einer der folgenden Veranstaltungen. Hamburg Börsentag Nov 03 Berlin Börsentag Okt 13 Nov 24 Frankfurt Börsentag Frankfurt World of Trading Für Privatanleger, Vermögensverwalter und Anlageberater Nov 16 Okt 24 Zürich Strukturierte Produkte Messe Für Privatanleger, Vermögensverwalter und Anlageberater Wien Gewinn Messe Okt 18 Weitere Informationen: /de/wissen/seminare-messen 6

7 Insider Interview Strukturierte Produkte Messe 2012 in Zürich Am 24. und 25. Oktober 2012 findet in Zürich die Strukturierte Produkte Messe statt. Die von Scoach Schweiz mitinitiierte Veranstaltung bietet nicht nur Informationen aus erster Hand, sondern auch ein attraktives Rahmenprogramm mit zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden. Ein Besuch in Zürich kann sich also auch für Investoren und Anlageberater aus Deutschland auszahlen. Weitere Informationen auf Die Rohstoffpreise haben eine Lenkfunktion Jim Rogers wird auf der Strukturierte Produkte Messe in Zürich ein prominenter Redner sein. Im Vorfeld sprach das Scoach-Magazin mit dem Rohstoffspezialisten über seinen Besuch in Zürich und passend zur Titelgeschichte über die Chancen von grünen Technologien. Herr Rogers, die Weltbevölkerung wächst und sie wird in vielen Regionen tendenziell wohlhabender. Wie wird die Menschheit künftig die Nahrungsmittel- und Energieversorgung nachhaltig lösen? Mögliche Versorgungsengpässe können grundsätzlich über zwei Wege vermieden werden: das Angebot erhöhen oder die Nachfrage reduzieren. Neue Technologien können hierbei helfen. Nehmen wir die Angebotsseite: Hier können zum Beispiel mit neuen Fördertechniken die Öl- und Gasvorkommen noch effektiver abgebaut werden. Auf der Nachfrageseite wird die Energieeffizienz ein wichtiger Faktor sein. Müssen Rohstoffe in Zukunft überhaupt noch in diesem Ausmaß wie heute gefördert werden oder werden Recycling und neue Technologien den Förderbedarf deutlich sinken lassen? Die Höhe der Rohstoffpreise wird darüber entscheiden. Je stärker sie steigen, umso attraktiver wird zum Beispiel Recycling. Jim Rogers Der 1942 geborene Rogers ist nicht nur ein bekannter Investor und profunder Kenner der Rohstoffmärkte, sondern auch Autor von zahlreichen Fachbüchern. Er lebt seit 2008 in Singapur. Der Preis hat auch hier eine wichtige Lenkfunktion. Welche Green-Tech-Bereiche erachten Sie als besonders attraktiv? Viele der sogenannten Green-Tech-Bereiche haben Potenzial. Man denke an Techniken, die die Material- oder Energieeffizienz erhöhen. Aber wie ich bereits gesagt habe, wie attraktiv der Green-Tech-Sektor letztendlich wird, darüber entscheiden die Rohstoffpreise. Das gilt insbesondere auch für die erneuerbaren Energien. Viele der alternativen Energieträger, wie zum Beispiel Biokraftstoff, sind noch nicht wettbewerbsfähig. Sie sind viel in China unterwegs. Wie wird die Volksrepublik ihre Umweltprobleme in den Griff bekommen? Insbesondere die Luftverschmutzung hat zum Teil erschreckende Ausmaße angenommen. Peking hat das erkannt und stellt hohe Mittel für Umweltmaßnahmen bereit. Es dürfte aber noch Jahre dauern, bis sich erste Verbesserungen zeigen. Auf Einladung der Royal Bank of Scotland werden Sie auf der Strukturierte Produkte Messe in Zürich einer der Haupt redner sein. Können Sie uns schon ein wenig über Ihren Messevortrag verraten? Gerne. In meiner Rede werde ich meine persönliche Sicht auf das schildern, was in der Welt und an den Märkten gerade vor sich geht. Ich werde die verschiedenen Entwicklungen beurteilen und einen Blick in die Zukunft werfen und aufzeigen, welche Konsequenzen sich daraus für Anleger ergeben können. 7

8 Outlook Neustart Die Formel Wachstum um jeden Preis wird künftig keine Gültigkeit mehr haben. Die Menschheit muss umdenken. Das ist die Chance für einen neuen grünen Wohlstandszyklus. Zertifikate-Anleger können schon jetzt davon profitieren. Express Grüne Welle Die Welt steht vor einem neuen Wachstumszyklus, der von grünen Technologien getragen sein wird. Mit Zertifikaten können Anleger gezielt in Trendmärkte wie Energieeffizienz, Smart Grids oder nachhaltige Mobilität investieren. Neil Armstrong ist tot. Wieder einmal gingen die Bilder von der ersten Mondlandung um die Welt. Die Reise zum Erdtrabanten war zweifellos eine der größten technologischen Meisterleistungen in der Menschheitsgeschichte. Armstrong wurde zum Gesicht, zur Ikone des technisch Machbaren. In dieser Zeit schien alles möglich, zumal Ressourcen scheinbar unendlich (und günstig) zur Verfügung standen. Einschalten: Technologie kann helfen, Umweltprobleme zu lösen. Aber die Mondlandung war noch mehr. Der ehemalige NASA-Manager und Raumfahrttechniker Jesco von Puttkamer beschreibt es so: Erst der entfernte Blick auf unseren Planeten, auf diesen kleinen, blauen und in den Weiten des Alls schwebenden Ball, hätte dazu geführt, dass die Menschen die Erde als etwas Schützenwertes wahrnehmen. Die Mondlandung sei daher nicht nur ein technischer Aufbruch, sondern auch die Geburtsstunde der heutigen Umweltbewegung gewesen. Scheinkonflikt Nichtsdestotrotz sehen viele Menschen die Ökologie in einem unüberbrückbaren Konflikt mit der Technologie und der Ökonomie. Das hat viel mit den zahlreichen Umweltkrisen zu tun angefangen von den Ölpreisschocks über nukleare Reaktorkatastrophen bis hin zu den heutigen Klimaverwerfungen die zumeist als ein Resultat des Industriezeitalters wahrgenommen werden. Diese Sichtweise beginnt sich aber zu ändern. Denn ohne technologischen Fortschritt und nachhaltige Ökonomie dürften sich unsere ökologischen Probleme kaum lösen lassen. So wachsen auf der einen Seite die Erdbevölkerung und der globale Wohlstand kontinuierlich an. Auf der anderen Seite sind die Ressourcen, sei es an fossilen Brennstoffen, an landwirtschaftlichen Nutzflächen oder an Trinkwasser, begrenzt. Das heißt aber auch: 8

9 Outlook Krisen als Aufbauhelfer Die Kraft der schöpferischen Zerstörung 18 % 16 % 14 % 12 % 10 % 8 % 4 % 2 % 0 % 2 % 4 % 6 % 8 % S&P 500 rollierende 10-Jahres-Renditen 1. Kondratieff Dampfmaschine, Textilindustrie Panik von Kondratieff Eisenbahn, Stahl Gründerkrise Kondratieff Elektrotechnik, Chemie 4. Kondratieff Automobil, Petrochemie 5. Kondratieff Informationstechnik 1. und 2. Ölkrise Kondratieff 2010 Umwelttechnologie Finanz- und Schuldenkrise Weltwirtschaftskrise % Quelle: Allianz Global Investors, Der grüne Kondratieff, Juni 2012 Die Zeit des parasitären Wachstums dürfte langsam zu Ende gehen. Es braucht neue Ideen und Wege. Die Kluft zwischen Ökologie und Ökonomie muss überwunden werden. Wir werden lernen müssen, besser im Einklang mit den (Öko-)Systemen unseres Planeten zu leben. Gebraucht wird aber auch die Ökonomie, denn sie sorgt für eine effiziente Steuerung der Produktionsmittel. Genau diesen Zusammenhang dürfte Bundespräsident Joachim Gauck gemeint haben, als er anlässlich der Eröffnung der Woche der Umwelt 2012 in Berlin sagte: Wir werden Sie alle brauchen... die Wissenschaftler und Ingenieure, die umweltfreundlichere Produkte und Verfahren entwickeln. Aber auch die Unternehmen, die in solche Verfahren und Produkte investieren. Krise als Chance Es ist heute weitgehend akzeptierte Lehrmeinung, dass Krisen als Beschleuniger des Strukturwandels gelten, indem sie Altes zerstören und Neues schaffen. Bereits der russische Zyklentheoretiker Nikolai Kondratieff stellte in den 1920er-Jahren fest, dass ein langer Wachstumszyklus, der Wirtschaft und Gesellschaft durchdringt, eine Reifephase durchschreitet, dann an Kraft verliert und schließlich in einer Krise endet. Daraus entsteht eine neue Infrastruktur, die einen Aufschwung und einen neuen Zyklus einleitet. Voraussetzung dafür sind neue Basisinnovationen, die durch eine wachsende Nachfrage nach diesen Schlüsseltechnologien in die Breite getragen werden. Einen Gesinnungsgenossen fand Kondratieff in dem österreichischen Ökonomen Joseph Schumpeter und seiner Theorie von der schöpferischen Kraft der Zerstörung. Grüne Welle des Wachstums Viele Volkswirte und Zukunftsforscher sehen uns am Beginn eines neuen Zyklus stehen, eines grünen Wachstumszyklus. So heißt es Wissen Nikolai Kondratieff Aus der Beobachtung von Zeitreihen kam der russische Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die wirtschaftliche Entwicklung in den Industriestaaten in etwa fünfzig bis sechzig Jahre dauernden langen Wellen des Auf- und Abschwungs erfolgt. 9

10 Outlook Energieeinsparung Ohne Effizienzmaßnahmen wäre der Energieverbrauch um 63 Prozent höher einem nachhaltigen grünen Wachstumspfad gekennzeichnet sein dürfte. In Exajoule (1 Exajoule 278 Terawattstunden), 1973 bis Tatsächlicher Energieverbrauch Energieersparnisse durch verbesserte Energieeffizienz Theoretische Energienachfrage ohne Energieeffizienzverbesserungen Verantwortung übernehmen % Basierend auf Daten der A 11, einer Gruppe von elf Ländern, für die Daten über die letzten 40 Jahre Quelle: UBS research focus, Mit nergie in die Zukunft investieren, August 2012 zum Beispiel in einer Studie von Allianz Global Investors, dass der Klimawandel, die Krisen rund um die Energieversorgung und die Ressourcenknappheit ein finaler, unüberhörbarer Wake-up-Call seien. Der Handlungsdruck, der davon ausgeht, werde die Wirtschaft in nahezu allen Bereichen verändern und in eine neue Wachstumsphase führen. Ein Wohlstandszyklus, der durch den globalen Strukturwandel der Wirtschaft vom parasitären Wachstum zu Nachhaltigkeit eröffnet Unternehmen neue Wachstumschancen. 10 Der grüne Strukturwandel hat bereits begonnen, insbesondere in den Industrieländern. Immer mehr Unternehmen und Konzerne verpflichten sich freiwillig zu gewissen Umweltund Sozialstandards, der sogenannten Corporate Responsibility. Wert gelegt wird auf eine möglichst ressourcenschonende Produktion, auf Recyclebarkeit der angebotenen Waren und auf energiesparende Endprodukte. Dazu nur ein Beispiel: Sportartikelhersteller wie Nike, Adidas oder Puma verwenden mittlerweile ausgediente Plastikflaschen für die Herstellung von Shirts und Trikots. Natürlich steckt hinter dem Umweltbewusstsein der Unternehmen immer auch Eigennutz, da der Begriff der Nachhaltigkeit längst auch bei den Verbrauchern angekommen ist. Der dadurch eingeleitete Bewusstseinswandel eröffnet den Firmen völlig neue Chancen. So wächst zum Beispiel der Markt für Bioprodukte deutlich schneller als der für herkömmliche Lebensmittel. Billionenmarkt Die grüne Welle des Wachstums wird aber nicht nur von veränderten Konsumgewohnheiten getragen. Es ist insbesondere der technologische Fortschritt, aus der sie ihre Kraft schöpft. Green-Tech-Märkte dürften viele klassische Industriezweige deutlich hinter sich lassen, weil die Nachfrage nach erneuer baren Energien, modernen Umwelttechnologien, nachhaltiger Wasserwirtschaft, Recycling und effizien teren Antriebstechniken steigt. Die Wirtschaftsberatung Roland Berger schätzt, dass die Leitmärkte der Umwelttechnik bereits 08_13_D_Outlook_fin.indd :

11 JETZT KOSTENLOS ABONNIEREN: Selbst Anleger wollen nicht alles lesen. ONEMARKETS.DE/ MAGAZIN Das Wesentliche finden Sie hier. onemarkets Magazin Das onemarkets Magazin liefert Ihnen jeden Monat Informationen und neue Anlageideen per Post oder als E-Magazin: Die wichtigsten Marktstorys Themen, Trends und Hintergründe für Ihre Anlageentscheidungen Kompakt und verständlich aufbereitet für Einsteiger und Profis Kostenlos nach Hause Wissen, was wichtig ist: onemarkets.de/magazin +49 (0)

12 Outlook Umwelttechnologie hat viele Gesichter Ausgewählte Green-Tech-Branchen Kreislaufwirtschaft Nachhaltige Wasserwirtschaft Green Tech ist ein Milliardenmarkt mit hohem Wachstumspotenzial ein weltweites Umsatzvolumen von rund 1,7 Billionen Dollar auf sich vereinten. Bis ins Jahr 2020 dürften es rund 3,2 Billionen Dollar sein, was einem Wachstum von 6,5 Prozent pro Jahr entsprechen würde. Nachhaltig investieren Prognosen wie diese erklären, warum auch die Kapitalmärkte das Thema längst für sich entdeckt haben. Nachhaltige Investments ermöglichen es Anlegern zum einen, ökologisch, ethisch und sozial verantwortlich zu investieren. Und zum anderen eröffnen sie ihnen die Chance, von der grünen Wachstumswelle zu Energieeffizienz Green Tech Umweltfreundliche Energieerzeugung und -speicherung Intelligente Stromnetze profitieren. Etwas Gutes tun und Rendite optimieren steht nicht im Konflikt, sondern ist unmittelbar miteinander verknüpft, sagt Wolfgang Engshuber, Vorsitzender der Principles for Responsible Investment (PRI), eines von der UN geförderten Zusammenschlusses von institutionellen Investoren, die sich für nachhaltiges Investieren einsetzen. Engshuber ist der festen Überzeugung, dass nachhaltiges Investieren langfristig einen deutlichen Mehrertrag erzielen wird. Viele Einsatzgebiete Keine Frage, Green Tech ist ein chancenreicher Zukunftsmarkt, der die unterschiedlichsten Bereiche umfasst (siehe Übersicht in der Grafik links). Zu den prominentesten Einsatzfeldern von moderner Umwelttechnologie zählt der Energiewandel, also das Bestreben, die Energieversorgung zunehmend nachhaltig einzusetzen. Erst der technologische Fortschritt ermöglicht es, Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft, Bioenergie und Geothermie als Alternativen zu fossilen Energieträgern wettbewerbsfähig zu machen. Damit hört der Wandel aber nicht auf. Er zieht sich über die gesamte Energie-Wertschöpfungskette, angefangen von der Gewinnung der Energieträger über die Energieverarbeitung bis hin zur Energienutzung (Energieverbrauch). Auf allen Stufen der Wertschöpfungskette können technische Neuerungen Effizienzsteigerungen und Einsparungen bewirken. Sie ermöglichen zum Beispiel die effizientere Ausbeutung der vorhandenden Ressourcen und Lagerstätten beziehungsweise die Erschließung völlig neuer Energiequellen. Sie minimieren die Nachhaltige Mobilität Rohstoff- und Materialeffizienz 12

13 Outlook Verluste, die bei der Umwandlung von Primär- in Sekundärenergie wie auch beim Transport der Sekundärenergie zum Verbraucher entstehen, etwa durch die Erhöhung der Wirkungsgrade von Kraftwerken oder durch den Stromtransport über intelligente Netze (Smart Grids). Erfolgsfaktor Energieeffizienz In der Studie Mit Energie in die Zukunft investieren kommen die Analysten der UBS zu dem Schluss, dass Energieeffizienz neben den erneuerbaren Energien die Antwort auf viele unsere Probleme darstellen würde. Die größten Potenziale sehen die UBS-Experten bei der Stromerzeugung und -übertragung (Erweiterung und Modernisierung des Netzes), in der Industrie (effiziente Motoren und Getriebe, Wärmerückgewinnung und Roboter), im Gebäudebereich (bessere Isolierung, effizientere Heizungs- und Lüftungssysteme) sowie im Transport (niedriger Verbrauch bei Autos). Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind, heißt es in der Studie, dürften in den kommenden Jahrzehnten von überdurchschnittlichem Wachstum profitieren. Fahrgestell für Anleger Der Energiewandel ist aber nur ein Aspekt der grünen Wachstumswelle. Man denke zum Beispiel nur an die weltweite Knappheit von Trinkwasser und an die Unternehmen, die mit Wiederaufbereitungstechnik oder Entsalzungsanlagen Lösungen schaffen. Oder an die zunehmende Bedeutung des Recyclings. Zielgenaue Investments in diese Wachstumssektoren waren für Privatanleger lange Zeit kaum möglich. Zertifikate haben das geändert. Mit entsprechenden Partizipationsprodukten auf spezielle Indizes oder Themenbaskets können mittlerweile sehr viele Green-Tech-Bereiche abgebildet werden (siehe Produktkasten unten). Ökologie, Technologie und Geldanlage schliessen sich also nicht aus, sie bedingen einander. Oder mit einem Zitat von Neil Armstrong: Große Gedanken brauchen nicht nur Flügel, sondern auch ein Fahrgestell zum Landen. Grün investieren Beispiele für Index- oder Basket-Zertifikate auf Green-Tech-Märkte Anlageschwerpunkt Basiswert Anbieter ISIN Laufzeit Intelligente Stromnetze Smart Grid Top Select 2 Basket Deutsche Bank DE000DB7SMG2 endlos Wassertechnik DAXglobal Water Index HVB DE000HV5JGK1 endlos Elektroauto Solactive E-Power Auto Index Deutsche Bank DE000DB3TXQ5 endlos Umwelttechnologie RBS Ökoinvest Index RBS NL endlos Erneuerbare Energien, SGI World Alternative Société Générale DE000SG0WAX7 endlos Energieeffizienz und -versorgung Energy Index (WAEX) Erneuerbare Energien European Renewable Energy Société Générale DE000SG1ERX7 endlos Index (ERIX) Beleuchtungstechnik Solactive LED Index EFG CH endlos Klimaschutz VT Klimaschutz Index Vontobel DE000BVT6222 endlos Quelle: Unternehmensangaben 13

14 KOLUMNE Bangemachen gilt nicht Wird die Welt immer volatiler, unruhiger und konfliktträchtiger? Nein, meint der renommierte Zukunftsforscher Matthias Horx. Die gute alte Zeit ist eine Illusion. Viele von uns fühlen, dass wir in einer Zeit der Eskalation leben, gespickt mit Konflikten, Problemen und Wandlungsprozessen. Diese Empfindung führt dann schnell zur Noch nie -Formel. Noch nie gab es so viel Unsicherheit; noch nie gab es so viele Gefahren. Der erste Impuls ist, dem zuzustimmen, aber wie die Kognitions- und Systemforschung belegt, sind viele ser es suggeriert hohen Leistungswillen. Und auch an der Börse ging es früher nicht weniger turbulent zu. Sieben der zehn größten prozentualen Tagesverluste in der fast 130-jährigen Geschichte des Dow Jones Index lagen vor dem Zweiten Weltkrieg. Unsere Denkmuster und Informationssysteme sind unterkomplex. Viele Katastrophen, die dieser Behauptungen Projetionen, Fehlinterpretationen unseres informations- werden nicht stattfinden. Entweder, Menschen für die Zukunft befürchten, Der Nostalgiemäßig überforderten Gehirns. Fakt ist, Effekt führt uns weil die Modellrechnungen, die zu ihnen dass viele Trends in eine positive Richtung gehen. Matt Ridley weist in seinem in die Irre. schen beziehungsweise dünnen Daten- führen, veraltet sind oder auf einer fal- Buch Wenn Ideen Sex haben nach, wie sich die Verhältnisse auf diesem Planeten graduell immer weiter verbessern. Der Nostalgie-Effekt führt uns in die Irre. Die Annahme, dass alles immer schlimmer wird, stammt auch aus einer falschen Bewertung der Vergangenheit. Die Konstruktion unseres Gedächtnisses bewirkt, dass wir selektive und idealisierte Erinnerungen mit akuten Problemen von heute vergleichen. Dadurch scheint früher alles besser gewesen zu sein. In Wirklichkeit gab es früher schlichtweg bestimmte Wahrnehmungen für Probleme nicht. Die Ehen der Vergangenheit waren nicht besser als die von heute aber heute reden wir darüber. Stress gab es auch früher, in einem monotonen Arbeitsleben sogar häufiger, aber Burnout klingt einfach besbasis basieren. Oder sie werden nicht eintreten, weil sich Technologien verändern und an neue Bedingungen anpassen: Die finale Rohstoff- und Energiekrise etwa, die seit Jahrzehnten vorausgesagt wird, fällt womöglich aus, weil neue Recycling-, Material- und Energietechniken völlig neue Prozesse ermöglichen. Die Robustheit und Resilienz von Zivilisationsprozessen wird oft unterschätzt. Mehr noch: Oft sind es gerade Einbrüche und Krisen, die zu neuen Schüben von Fortschritt und Erneuerung führen. Auch die Europa-Krise wird den Kontinent stärken und uns helfen, unsere Finanz- und Politiksysteme effektiver abzustimmen. Ist das nicht auch im Leben so, dass Krisen zur Zukunft führen? Allerdings nur, wenn man sie im Herzen annimmt und nicht vor Panik schreiend davonrennt. Matthias Horx Foto: Klaus Vyhnalek Der Autor ist einer der profiliertesten Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Bereits 1998 gründete er das Zukunftsinstitut (zukunftsinstitut.de) mit Sitz in Kelkheim und Wien, einen Thinktank für Strategie- und Innovationsentwicklung. 14

15 Mehr Produkte, bessere Performance: Your Trading Partner. Trading-Produkte: Einfach. Flexibel. Handeln. RBS ist Ihr verlässlicher Partner für Innovationen am Trading-Markt. Wir bieten Anlegern alle Produkte, um selbst in anspruchsvollen Marktphasen erfolgreich investieren zu können. Unseren Leitsatz Alles aus einer Hand beziehen wir dabei nicht nur auf ein umfassendes Angebot. Wir schulen und informieren unsere Kunden kostenfrei in regelmäßigen Seminaren, Webinaren sowie in Newslettern und unserem mehrfach ausgezeichneten Kundenmagazin Märkte und Zertifikate. Maximaler Service für eine bessere Performance: Your Trading Partner RBS. your Trading ParTner Warrants Minis Turbos Faktoren CFDs Chancen, Risiken und mehr zu unseren Produkten: online markets.rbs.de/yourtradingpartner per telefonisch +49 (0) Produktinformation rbs.de/markets Der allein verbindliche Prospekt ist bei der The Royal Bank of Scotland plc Niederlassung Frankfurt, Junghofstraße 22, Frankfurt am Main, kostenfrei erhältlich. Kein Vertrieb an US-Personen. The Royal Bank of Scotland plc. Alle Rechte vorbehalten.

16 Strukturiertes Volatilität Das Auf und Ab an den Märkten Wie auf jedem freien Markt bestimmen auch an den Finanzmärkten Angebot und Nachfrage den Preis eines Wertpapiers. Diese Kurse verändern sich im Zeitablauf. Mal legen sie zu, mal geben sie ab. Kurzum: sie schwanken. Das Maß für die Schwankung eines Marktes oder Wertpapiers um den Durchschnittswert wird als Volatilität bezeichnet. Angstbarometer Die Volatilität wird traditionell als Risikoindikator wahrgenommen. Ist die Volatilität niedrig, bewegen sich die Kurse für gewöhn lich stabil und ruhig. Dies ist häufig in Aufwärtstrends der Fall, da diese selten sprunghaft verlaufen. Anders bei Abwärtstrends. Hier sorgen Unsicherheit und Angst für Turbulenzen, die häufig zu ruckartigen Kursverlusten führen. Die Volatilität ist dann hoch. Historische Volatilität Sie gibt die Schwankungsintensität an, die ein Wertpapier in der Vergangenheit vollzogen hat. Sie errechnet sich aus der Standardabweichung der Tagesrenditen über einen bestimmten Betrachtungszeitraum. Auch die Volatilität schwankt In DAX-Aufwärtsphasen wie in den Jahren 2005 und 2006 war die Volatilität relativ niedrig. Ein sprunghafter Anstieg war dagegen während der Finanzmarktkrise im Herbst 2008 zu beobachten, als der DAX ruckartig einbrach. VDAX-NEW: Der Volatilitätsindex für den DAX VDAX-NEW Punkte Implizite Volatilität Die implizite Volatilität ist die von den Marktteilnehmern erwartete beziehungsweise prognos tizierte Volatilität. Sie reflektiert die Erwartung über die zukünftige Schwankungsbreite eines Wertpapiers Stand: September 2012, Quelle: Deutsche Börse 10 16

17 K ASSE Die Volatilität bestimmt den Preis Preise... von Optionsscheinen Die implizite, also die von den Marktteilnehmern erwartete Volati lität ist einer der bestimmenden Einflussfaktoren für die Preisbildung von Optionsscheinen. Grundsätzlich gilt: Je höher die implizite Volatilität eines Basiswerts, desto teurer ist ein Optionsschein, der sich auf diesen Basiswert bezieht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Call oder um einen Put handelt. Dies erklärt sich wie folgt: Je stärker zum Beispiel eine Aktie schwankt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Aktie bis zum Laufzeitende in die gewünschte Richtung bewegt und der Optionsschein dadurch einen höheren Wert aufweist. Optionsscheine Zertifikate... und Zertifikaten Da zahlreiche Zertifikate-Typen eine oder sogar mehrere Optionskomponenten beinhalten, hat die Entwicklung der impliziten Volatilität auch Einfluss auf den Preis des Zertifikats. So hat zum Beispiel eine steigende Volatilität bei Discount-Zertifikaten einen preismindernden Einfluss. Generell lässt sich für Discount- und Bonus-Zertifikate sowie Aktienanleihen sagen: Je höher die Volatilität, desto besser die Konditionen bei ansonsten gleichen Bedingungen (ceteris paribus). Beispiel Wie die Volatilität den Rabatt bei Discount-Zertifikaten bestimmt A-Aktie Kurs implizite Volatilität 55 EUR 55 EUR 20 % 40 % 50 EUR 50 EUR 1 Jahr 1 Jahr Wert Call-Option* 7,80 EUR 11,57 EUR Discount (Rabatt) in EUR 7,80 EUR 11,57 EUR 14,18 % 21,48 % Discount-Zertifikat Cap (= Basispreis der Call-Option) Laufzeit Discount in % Discount-Zertifikate sind immer dann besonders günstig, wenn die implizite Volatilität des Basiswerts hoch ist. Zum Ausdruck kommt dies in der Höhe des Discounts. Bei einer Vola von 20 Prozent würde der Discount theoretisch 14,18 Prozent betragen, bei einer Vola von 40 Prozent läge er beim gleichen Produkt deutlich höher bei 21,48 Prozent. * ermittelt nach der Black-Scholes-Formel, ohne Berücksichtigung von Dividenden und unter Annahme eines risikofreien Zinses von 2 Prozent. 16_17_D_Strukturiertes_fin.indd :48

18 Product Faktor Faktor-Zertifikate stellen innerhalb der Gruppe der Hebelzertifikate eine Besonderheit dar: Sie weisen immer einen identischen Hebel auf. Trader sollten wissen: Sie taugen daher nur in bestimmten Marktphasen. Die Sache klingt einfach: Ein Hebelprodukt hat den Hebel (Faktor) 1, 2, 3, 4 oder 5 und das an jedem Handelstag und in jeder Börsensituation, bei endloser Laufzeit ganz übersichtlich. Ein Anleger legt sich also zum Beispiel ein Faktor- Zertifikat long mit dem Hebel 4 auf einen Aktienindex ins Depot, weil er von steigenden Kursen ausgeht. Tatsächlich: Der Index geht nach oben, um 2 Prozent. Für den Zertifikate-Käufer bedeutet das ein Plus von stattlichen 8 Prozent (4 2 Prozent). Sind beide, Index und Zertifikat, zu 100 gestartet, steht der Index nun bei 102 und das Zertifikat bei 108 Euro. Auch am nächsten Handelstag liegt unser Anleger mit seiner Einschätzung richtig, erneut geht es aufwärts an der Börse. An diesem Tag im Index sogar um 3 Prozent, was für das Zertifikat ein Plus von 12 Prozent (4 3 Prozent) bedeutet. Stand nun: Fiktiver Szenarienvergleich zwischen Faktor- und Turbo-Zertifikat * Basiswert Faktor-Zertifikat (4 ) long Turbo long Tag ,00 10,00 Tag (+5,00 %) 12,00 ( ,00 %) 15,00 (+5) Hebel 10 Tag (+4,76 %) 14,29 ( ,76 %) 20,00 (+5) Hebel 7 Tag (+4,55 %) 16,87 (14, ,55 %) 25,00 (+5) Hebel 5,5 Tag ( 8,70 %) 11,00 (16,87 4 8,70 %) 15,00 ( 10) Hebel 4,6 Tag (+9,52 %) 15,19 (11, ,52 %) 25,00 (+10) Hebel 7 105,06 im Index ( Prozent) und 120,96 Euro beim Zertifikat ( Prozent). Und auch am dritten Handelstag stimmt die Richtung: Der Index macht 1,5 Prozent gut. Das bedeutet einen Indexstand von 106,64 und einen Zertifikate-Kurs von 128,22 Euro (120, ,5 Prozent). Schon jetzt wird klar: Faktor-Zertifikate long sind ideal, wenn der Trend schnell und stetig gen Norden weist, dann spielen sie ihre Stärke aus die Dynamisierung. Denn durch den konstanten Hebel wird der Basiseffekt eine Art Zinseszinseffekt noch verstärkt. Während der Index in den drei Tagen gut 6 Prozent gutmachen konnte, waren es beim Zertifikat gut 28 Prozent. Hier unterscheiden sich auch Faktor- Zertifikate von Turbos oder Mini-Futures, deren Hebel bezogen auf den immer höheren Kurs tendenziell abnimmt (bezogen auf den Kaufpreis bleibt er gleich), wenn die Spekulation aufgeht (siehe auch Szenarienvergleich ). Mancher Trader mag dies bei Turbos bemängeln, getreu dem Motto Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen ; wenn es läuft, soll es gleich richtig laufen kein ganz abwegiger Ansatz! * in Turbo/Mini-Future (oder ein RBS-Faktor-Zertifikat) hätte diese rholung nicht mitmachen können, da es zuvor schon mit einem Verlust von nahe 100 Prozent ausgestoppt worden wäre. Quelle: eigene Berechnung 18

19 Product Faktor-Zertifikat 4 long (Commerzbank) Basiswert Faktor-Zertifikat (4 ) Anpassungsschwelle Doch was, wenn es nicht so gut läuft? Angenommen, der Index fällt im Beispiel am dritten Handelstag überraschend um 3 Prozent. Resultat: Der Index notiert bei 101,91 und das Faktor- Zertifikat bei 106,45 Euro (120, Prozent). Sinkt der Index daraufhin nochmals um 2 Prozent auf 99,87, würde das Zertifikat bei 97,93 Euro (106, Prozent) stehen. Der konstante Hebel hätte in die Gegenrichtung gewirkt. Und noch ein Effekt: Haussiert der Index wieder auf 102 ein Plus von 2,13 Prozent im Vergleich zum Vortag stünde das Zertifikat bei 106,27 Euro (97, ,13 Prozent). Der Index hätte somit sein Niveau vom zweiten Handelstag wieder erreicht, wohingegen das Zertifikat unter den damals erklommenen 108 Euro bleibt auch ein Basiseffekt Erkenntnis(-Faktor): Faktor-Zertifikate sind nicht unbedingt ein vorteilhaftes Investment, wenn es an den Börsen unter Schwankungen seitwärts geht oder der Trend gegen die eigene Erwartung in eine andere Richtung läuft (siehe auch Szenarienvergleich ). Kein Totalverlust Die gute Nachricht: Mit Faktor-Zertifikaten ist ein Totalverlust eher unwahrscheinlich. Die schlechte Nachricht: In der Praxis kann der Inhaber einem wirtschaftlichen Totalverlust recht nahe kommen, wobei die Ausgestaltung des Produkts von Anbieter zu Anbieter variiert. Bei der Commerzbank gibt es eine sogenannte Anpassungsschwelle, die braucht es auch, da ja ein Faktor-Zertifikat mit Hebel 4 bei einem Kurssturz (innerhalb eines Handelstags) des Basiswerts um 25 Prozent wertlos wäre. Deshalb gibt es bei Verlusten von 20 Prozent bei einem Faktor-4-Zertifikat der Commerzbank quasi einen Intraday-Handelsstopp. Dann wird Tag ,00 80,00 (80 % von 100) Tag 2 (intraday) 80 ( %) 20,00 ( %) 64,00 (80 % von 80) Tag 2 (intraday) 72 (80 10 %) 12,00 ( %) 57,60 (80 % von 72) Tag ( ,89 %) 30,67 ( ,89 %) 80,00 (80 % von 100) Tag ( %) 42,94* (30, %) 88,00 (80 % von 110) * in Turbo/Mini-Future (oder ein RBS-Faktor-Zertifikat) hätte diese rholung nicht mitmachen können, da es zuvor schon mit einem Verlust von nahe 100 Prozent ausgestoppt worden wäre. Quelle: eigene Berechnung Faktor-Zertifikat 4 long (RBS) Basiswert Faktor-Zertifikat (4 ) Stop-Loss-Schwelle Tag ,00 80,00 (80 % von 100) Tag 2 80 ( %) 20,00 ( %) Knock-out* * Die Position wird unmittelbar liquidiert. Liegt der Basispreis bei 75, bleibt ein Restwert von 5 (80 75). Ist ein xit erst zu beispielsweise 77 möglich, beträgt der Restwert nur 2 (77 75). Quelle: eigene Berechnung von diesem niedrigen Niveau aus (4 20 Prozent, also minus 80 Prozent) ein neuer Handelstag simuliert und von dort aus wieder weitergerechnet. Da es bei den Commerzbank-Produkten keinen Knock-out gibt und die Laufzeit endlos ist, kann ein Anleger durchaus wieder von einem Anstieg profitieren, wenn auch von einem sehr ermäßigten Stand aus (siehe Faktor-Zertifikat 4 long (Commerzbank) ). Die Royal Bank of Scotland (RBS) geht bei ihren Faktor-Zertifikaten rigoroser vor (siehe Faktor-Zertifikat 4 long (RBS) ): Bei ihr wird in einem solchen Szenario ausgestoppt und die Position liquidiert wie bei Mini-Futures: Wenn eine Aktie zum Beispiel um 20 Euro auf 80 Euro einbricht, greift die Stop-Loss-Schwelle. Liegt der Basispreis bei 75 Euro, beträgt der maximale theoretische Restwert 5 Euro (80 75). Sollte dem Emittenten die Schließung der Position aber erst bei beispielsweise 77 Euro glücken, bleibt sogar nur ein Restwert von 2 Euro (77 75). Um an einem möglichen Aufwärtstrend teilzuhaben, müsste sich der Anleger neu positionieren. Ergo: Ganz so einfach ist die Sache mit den Faktor-Zertifikaten dann doch nicht. 19

20 Product Praxistest bestanden Auch oder besser gesagt gerade in unsicheren Börsenzeiten können Zertifikate eine sinnvolle Anlagealternative darstellen. Das zeigt die erstaunlich gute Entwicklung der Scoach-Zertifikate-Indizes. Scoach-Discount-Index Den Euro Stoxx 50 deutlich abgehängt Preis (indexiert) Zeitraum: bis Euro Stoxx 50 Scoach-Discount-Index Das Börsenjahr 2012 ist zwar noch nicht zu Ende, aber ein Fazit lässt sich jetzt schon ziehen: Es war ein bewegtes Jahr. Insbesondere die Euro-Schuldenkrise hielt und hält die Marktteilnehmer in ihrem Bann. In diesem unsicheren Umfeld kam es an den Finanzmärkten zum Teil zu beträchtlichen Ausschlägen. Wer zum Beispiel Anfang des Jahres in den DAX investierte, konnte sich schon nach knapp drei Monaten über ein dickes Plus von 15 Prozent freuen. Doch nur wieder drei Monate später, also zur Jahresmitte, war aus dem Gewinn ein Verlust von 5 Prozent geworden. Gerade auch in solch volatilen Zeiten können Zertifikate ihre Stärken unter Beweis stellen. Belegt wird das durch die Scoach-Zertifikate-Indizes, die als Benchmark für die vier wichtigsten Produktkategorien von Scoach und 400 Jan 06 Jan 07 Jan 08 Jan 09 Jan 10 Jan 11 Jan 12 der European Derivatives Group (EDG) entwickelt wurden. Es gibt sie (mit Einschränkung) schon seit Anfang 2006, sodass sich aufgrund der fast siebenjährigen Kurshistorie interessante Rückschlüsse ziehen lassen. Bemerkenswerte Discounter Der Scoach-Discount-Index macht auf Basis von 20 repräsentativen Produkten die Wertentwicklung von Discount-Zertifikaten auf den Euro Stoxx 50 deutlich. Von Januar 2006 bis August 2012 hat der Scoach-Discount-Index bemerkenswerte 22,7 Prozent beziehungsweise 3,1 Prozent pro Jahr hinzugewonnen. Bemerkenswert ist das deshalb, weil der Basiswert, also der Euro Stoxx 50, im gleichen Zeitraum mehr als 32 Prozent beziehungsweise 5,7 Prozent pro Jahr verloren hat. Ein klarer Mehrwert also gegenüber einem Direktinvestment. Auch unter Risikoaspekten. Denn mit einer Volatilität von 13,5 Prozent schwankte das Discount-Barometer im besagten Zeitraum nur halb so stark wie der europäische Leitindex. Wie ist das möglich? Nun, Discount-Zertifikate puffern aufgrund des gewährten Rabatts Kursrückschläge bis zu einem gewissen Grad ab und ermöglichen es dem Inhaber gleichzeitig, auch in schwächeren Phasen Gewinne zu erzielen. Ein ähnlich gutes Chance-Risiko-Profil zeigt sich auch beim Scoach-Aktienanleihen- Index, der allerdings erst seit Januar 2009 Discount-Zertifikate spielen ihre Stärken vor allem in Seitwärtsmärkten aus. In Hausse-Phasen wird ihre Rendite aufgrund des Caps ausgebremst. Quelle: DDV Index-Report, August

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