WHITE PAPER GENAUE PLANUNG IST WICHTIG: FÜNF HERAUSFORDERUNGEN BEI DER INVESTITION IN NEUE UNTER- NEHMENSSOFTWARE IM HINBLICK AUF IHRE FLEXIBILITÄT

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1 WHITE PAPER GENAUE PLANUNG IST WICHTIG: FÜNF HERAUSFORDERUNGEN BEI DER INVESTITION IN NEUE UNTER- NEHMENSSOFTWARE IM HINBLICK AUF IHRE FLEXIBILITÄT

2 INHALT EINFÜHRUNG VORBEREITUNG AUF DAS UNBEKANNTE SCHNELLE ERZIELUNG VON NUTZEN AUS SOFTWAREINVESTITIONEN UMWANDLUNG VON FÄHIGKEITEN UND KENNTNISSEN UMGESTALTUNG VON KUNDEN- UND LIEFERANTENBEZIEHUNGEN ÄNDERUNG VON ARBEITSKULTUR, ARBEITSPROZESSEN UND ARBEITSVERFAHREN... 5 ZUKÜNFTIGE VERÄNDERUNGEN GEWINNBRINGEND NUTZEN... 6

3 GENAUE PLANUNG IST WICHTIG: 5 HERAUSFORDERUNGEN BEI DER INVESTI- TION IN NEUE UNTERNEHMENSSOFTWARE IM HINBLICK AUF IHRE FLEXIBILITÄT Da das heutige Wirtschaftsumfeld stets instabiler und unberechenbarer wird, stellt sich die Frage, wie Unternehmen sicherstellen können, dass ihre Technologieinvestitionen nicht nur gegenwärtig sondern auch zukünftig ihre Anforderungen erfüllen. Als Wirtschaftsmogul und Investor Richard Branson vor 23 Jahren Virgin Galactic ins Leben rief, betrachteten viele diesen Schritt mit Skepsis. Branson stellte die Flexibilität seiner geschäftlichen Vision unter Beweis und folgte einer klaren Strategie. Er passte sich nicht einfach einem Markt oder der Konkurrenz an, sondern wandelte auf eigenen Pfaden. Virgin Galactic, ein kommerzielles Raumfahrtunternehmen, ist eine Vision, die inzwischen kurz vor ihrer Realisierung steht. Innerhalb der kommenden fünf Jahre soll der Start des ersten Raumgleiters erfolgen. Die etablierte Marke Virgin steht für Unternehmertum und schnelles Denken. Von Kosmetik und Finanzdienstleistungen über Flugzeuge und Züge bis hin zu Rundfunkübertragung: Virgin erkannte Chancen und ergriff sie durch die Anpassung von Strategie, Prozessen und Geschäftsfeldern. Diese Art geschäftlicher Agilität entwickelt sich immer mehr zu einer essenziellen Eigenschaft von Unternehmen, die nicht nur überlebensnotwendig sondern auch wichtig für Wachstum ist. Das Marktforschungsunternehmen Forrester definiert geschäftliche Flexibilität als Qualität, die Unternehmen dazu befähigt, auf markt- und betriebsbezogene Veränderungen routinemäßig zu reagieren. 1 Der Bedarf an gesteigerter geschäftlicher Flexibilität ist auf ausgedehnte sozialökonomische Umwälzungen und den zunehmenden Wettbewerb in den globalen Märkten zurückzuführen. Unternehmen müssen ihre Betätigungsfelder breiter fächern, auf mehrere Branchen und Disziplinen ausweiten und verfügbare Technologien in vollem Umfang nutzen. Unternehmen unterschiedlicher Branchen von Fertigung und Energieversorgung über das Bauwesen bis hin zur Schwerindustrie sehen sich mit gängigen agilitätsbezogenen Herausforderungen in Bezug auf Planung, Ressourcen und die Verwaltung von Anlagen konfrontiert. Wahre geschäftliche Flexiblität lässt sich im Falle vieler Unternehmen anhand von drei Eigenschaften festmachen: Vision, Wissen und Flexibilität. Vision ist die Fähigkeit, Geschäftsstrategie mit langfristigen technologischen und anderen ressourcenbezogenen Investitionen zu verknüpfen. Dabei müssen gleichzeitig Risiken und Chancen im breiteren Marktkontext erkannt und gegeneinander abgewogen werden. Mit Wissen ist der tagtägliche Zugriff auf genaue geschäftliche Informationen gemeint, die umfassende und exakte Einblicke in die zurückliegenden, aktuellen und künftigen Status von Kunden, Anlagen, Produkten sowie Mitarbeitern ermöglichen, um bessere Prognosen erstellen zu können. Und Flexibilität schließlich erfordert die Fähigkeit, im Falle von Veränderungen schnell Maßnahmen ergreifen zu können, um Chancen zu nutzen oder Bedrohungen abzuwenden. Diese drei Pfeiler in Verbindung mit Techno- 1 Viele Unternehmen sehen sich mit Herausforderungen hinsichtlich ihrer Flexibilität in Bezug auf Planung, Ressourcen und die Verwaltung von Anlagen konfrontiert. 1

4 logie bilden das Grundgerüst geschäftlicher Flexibilität. Flexibilität liegt der Vision zugrunde, Marktchancen langfristig optimal zu nutzen, indem die notwendigen Maßnahmen ergriffen und Vorbereitungen getroffen werden, auch dann, wenn die Chancen noch im Verborgenen liegen. Im Zentrum steht die erfolgreiche langfristige Planung für eine Zukunft, die sich von der Gegenwart grundlegend unterscheidet. Zwar ist es wichtig für Unternehmen, künftige marktbezogene Umwälzungen und strukturelle Änderungen prognostizieren zu können, allerdings muss auch das Unbekannte als ein Faktor einbezogen werden. Hier ist Offenheit für die umfangreichen Möglichkeiten gefragt, die Marktdynamiken und Änderungen der Geschäftskultur bieten können. Auf lange Sicht müssen Unternehmen flexibel und anpassungsfähig sein und mit dem Unerwarteten rechnen. Unterstützung erfahren sie dabei durch anpassbare zukunftssichere Technologie. Aber welche Herausforderungen stellen sich in Bezug auf die langfristige Rentabilität von Unternehmenstechnologie-Investitionen? Flexibilität liegt der Vision zugrunde, Marktchancen langfrisitig optimal zu nutzen, indem die notwendigen maßnahmen ergriffen und Vorbereitungen getroffen werden. 1. VORBEREITUNG AUF DAS UNBEKANNTE Denken Sie bei Ihren geschäftlichen Planungen nicht nur an morgen. Bereiten Sie sich auf das Unbekannte vor. Rechnen Sie mit einer unsicheren, schwer vorhersagbaren Zukunft. Besorgniserregende 70 % der Führungskräfte, die vor Kurzem im Rahmen einer Umfrage von Accenture befragt wurden, sind unzufrieden mit ihren Fähigkeiten zur Prognose der künftigen Leistung ihrer Unternehmen vor dem Hintergrund dauerhafter Marktvolatilität. Die hieraus resultierende Unsicherheit bereitet vielen Magenschmerzen. 2 Es gilt nicht nur, gegen finanz- und gesetzesbezogene Umwälzungen gewappnet zu sein. Auch die Naturgewalten haben in den letzten Jahren Unternehmen dazu gezwungen, sich mit kommenden Veränderungen auseinanderzusetzen. Das englischsprachige Management-Magazin Harvard Business Review beschäftigt sich in einem Artikel mit den Möglichkeiten, mit denen sich Betriebe in einer unsicheren Welt schützen können. Mit Bezug auf die Nuklearkatastrophe von Fukushima fragt das Fachblatt und stellt fest: Konnte jemand mit einem Erdbeben der Stärke 9, einem Tsunami und einer Atomkraftkrise rechnen? Die Frage ist eigentlich irrelevant. Unternehmen müssen solche Ereignisse nicht vorhersehen können. Sie müssen nur vorbereitet sein, um entsprechend reagieren zu können. 3 Niemand kann vorhersehen, welche Herausforderungen die Zukunft bereithält. Daher muss in Bezug auf Geschäftsstrategie, Prozesse und Infrastrukturinvestitionen auf Flexibilität geachtet werden. Dies gilt besonders für Technologieinvestitionen. Technologie muss Veränderungen ermöglichen. Strikte festgelegte Wege zu einem einzigen Endziel sind kontraproduktiv. Die Herausforderung bei technologiebezogenen Investitionen besteht darin, ausreichenden Funktionsumfang zur Erreichung von kurz- und mittelfristigen Zielen zu gewährleisten, ohne ausufernde Systeme einzusetzen, die Kapazitäten für alle möglichen und unmöglichen Szenarien bieten. Eine Möglichkeit besteht im Einsatz modularer Softwaretechnologie. Projektbasierte Organisationen beispielsweise sind stark auf Systeme für Enterprise Resource Planning (ERP) und Enterprise Asset Management (EAM) angewiesen, um Prozesse zu automatisieren und Echtzeit Kontrolle über Kosten, Geldmittel, Zeit, Ressourcen und Risiken innerhalb des gesamten Projekt- bzw. Anlagenlebenszyklus zu gewährleisten. Diese Unternehmen profitie- "Konnte jemand mit einem Erdbeben der Stärke 9, einem Tsunami und einer Atomkraftkrise rechnen? Die Frage ist eigentlich irrelevant. Unternehmen müssen solche Ereignisse nicht vorhersehen können. Sie müssen nur entsprechend reagieren können."

5 ren ungemein von der Möglichkeit, bei Bedarf schnell und unkompliziert neue Sprachen, Währungen, Artikel oder Leistungen hinzufügen zu können, um ihre Systeme für den Vorstoß in neue Märkte zu rüsten. Auf diese Weise können Geschäftsmöglichkeiten in neuen Regionen umgesetzt, Unternehmenszusammenschlüsse beschleunigt und Geschäftsprozesse an neue Umsatzmodelle oder Leistungen angepasst werden. Mehr denn je muss Unternehmenssoftware das schnelle Fällen von strategischen Entscheidungen ermöglichen, ohne dabei in Bezug auf die Sicherheit Kompromisse einzugehen oder den täglichen Betrieb zu beeinträchtigen. 2. SCHNELLE ERZIELUNG VON NUTZEN AUS SOFTWARE- INVESTITIONEN Das Problem bei langen Technologie Implementierungszyklen liegt nicht nur im gehemmten Wachstum sondern auch in der Tatsache, dass Technologie hierbei zum bestimmenden Faktor der geschäftlichen Vision wird, anstatt ihre unabhängige Realisierung zu ermöglichen. Im Trott des langen technologischen Zyklus geraten die ursprünglichen Beweggründe oder Auslöser des Implementierungsprozesses häufig in Vergessenheit. Der Bedarf ist dann nicht mehr gegeben, und die Investition bleibt ohne Erfolg. Jede Investition, sei es in Immobilien, Ressourcen, Personal oder Technologie, muss nicht nur auf Führungsebene gerechtfertigt sein sondern auch umgehend profitable Ergebnisse erzielen. Die Tage der langen Implementierungszyklen sind vorüber. Jetzt zählt die exakte Berechnung von Gesamtbetriebskosten und Rentabiliät. Hier kann die modulare Technologie alle ihre Vorteile ausspielen. Durch das bedarfsgesteuerte Hinzufügen spezifischer Elemente bleibt die geschäftliche Vision stets im Blickfeld, die Technologie kann aktuellen Herausforderungen, Anforderungen und Trends entsprechend angepasst werden, und unter dem Strich liefert die Investition Ergebnisse. Natürliche vermag niemand die Zukunft vorherzusagen, aber ein solides technologisches Fundament, das Veränderungen und Anpassungen begünstigt, kann sich als Lebensversicherung erweisen. Der Pumpen- und Rohrleitungshersteller Colfax Fluid Handling ist eines der Unternehmen, die effiziente ERP Implementierung unter Beweis gestellt haben. Nach der Einbindung mehrerer Unternehmen führte Colfax diese in einem flexiblen ERP System zusammen, das die diversen Geschäftsmodelle und Fertigungsmodi der unterschiedlichen Unternehmensbereiche von Colfax unterstützt. Unter anderem gelang Colfax die Migration eines neu eingebundenen Unternehmens zu seinem System innerhalb von nur neun Wochen. Die Systeme konnten bei minimaler Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs angepasst werden, wodurch das fortlaufende Wachstum gesichert wurde. Jede Investition muss umgehend profitable Ergebnisse bieten. 3. UWANDLUNG VON FÄHIGKEITEN UND KENNTNISSEN Eine anpassbare Technologie ist von grundlegender Wichtigkeit und bietet in Form von modularer Software zahlreiche Vorteile für projektbasierte Unternehmen. Allerdings entziehen sich viele interne Informationen eines Betriebs der Reichweite dieser Technologie. Eine der anspruchsvollsten Herausforderungen von Unternehmen in komplexen technischen Branchen besteht darin, Fertigkeiten, Fachwissen und Ideen von Einzelpersonen, also Humankapital, Eine der anspruchsvollsten Herausforderungen besteht darin, Fertigkeiten, Fachwissen und Ideen von Einzelpersonen in strukturelles Kapital zu wandeln. 3

6 in strukturelles Kapital umzuwandeln, von dem das gesamte Unternehmen profitiert. In hoch technischen und räumlich verteilten Branchen kann das Wissen von spezialisierten Teams und Mitarbeitern das höchste Gut einer Organisation darstellen und muss daher entsprechend verwaltet werden. Informationen müssen verbreitet und möglichst vielen zugänglich gemacht werden, um neuen Mitarbeitern Wissen effektiv zu vermitteln und sicherzustellen, dass wichtige Informationen innerhalb der Organisation verbleiben. Die Umwandlung dieses Wissens kann eine vielschichtige Aufgabe sein, gerade in Zeiten des Wachstums. Die Informationen müssen in vollem Umfang weitergegeben werden. Auch die Risiken des scheinbaren Qualifikationsverlustes von Mitarbeitern dürfen hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Mit modularen Personalverwaltungssystemen können bestimmte Aufgaben leichter automatisiert werden. Die Festlegung eines Schulungsplans für neue Mitarbeiter, um ihnen den Zugang zu relevanten Informationen in Bezug auf bestimmte Aufgaben oder Anlagen zum richtigen Zeitpunkt zu ermöglichen, kann beispielsweise formelle Schulungen und die Weitergabe von Wissen unter Mitarbeitern vereinfachen. Mit Unternehmenssoftware können komplexe Techniken automatisiert bzw. prozeduralisiert und bewährte Vorgehensweisen einer breiteren Mitarbeiterschaft zugänglich gemacht werden. Die Implementierung von Planungssystemen zur Automatisierung alltäglicher Aufgaben (gerade betriebsbezogener Aufgaben), der Ressourcenzuweisung oder bestimmter Projektmanagementaufgaben kann beispielsweise die Umwandlung von Informationen, die bislang bestimmten Einzelpersonen vorbehalten waren, in prozessgesteuertes Verhalten wandlen. Hierdurch können sich die Mitarbeiter komplexeren Herausforderungen widmen, was motivierend wirkt und dem Unternehmen höheren Nutzen bietet. Der Einsatz von Technologie zur einfacheren Nutzung bewährter Vorgehensweisen für die Weitergabe von Wissen ist eine absolute Notwendigkeit. Ob es sich nun um die Speicherung von Informationen beispielsweise Handbücher für Anlagen oder Reparaturszenarien in einer zentralen, für alle Mitarbeiter zugänglichen Datenbank oder um die Nutzung eines einzelnen Systems zur Erfassung aller Projektabhängigkeiten handelt, durch den Einsatz entsprechender Systeme kann sichergestellt werden, dass das höchste Gut einer Organisation ihr Wissen nicht verloren geht, sollten Mitarbeiter den Betrieb verlassen oder strukturelle Änderungen vorgenommen werden. Indem das Wissen verfügbar bleibt, können die Mitarbeiter proaktiv zur Erreichung der strategischen Unternehmensziele beitragen. Mit Unternehmenssoftware kann anhand integrierter Chatfunktionen sogar noch mehr Wissen in Form von unstrukturierten Diskussionen erfasst werden. Eine Diskussion über ein Ausrüstungsteil kann aufgezeichnet werden. Der Austausch mehrerer Personen über die Vorlieben oder die Kreditwürdigkeit eines Kunden kann dem entsprechenden Kundendatensatz angehängt werden. All diese unstrukturierten Daten würden beim Ausscheiden der Mitarbeiter sonst verloren gehen. 4. UMGESTALTUNG VON KUNDEN- UND LIEFERANTENBEZIEHUNGEN Die zunehmende Digitalisierung hat sich nicht nur wesentlich auf den Geschäftsbetrieb sondern auch auf die Denkweise und das Verhalten der Endverbraucher sowie ihre Interaktion mit den Unternehmen ausgewirkt. Die Macht des Internets in Verbindung mit der schieren 4

7 Flut mobiler Geräte ermöglicht dem Nutzer den Zugriff auf Informationen rund um die Uhr. Hier müssen Unternehmen entsprechend reagieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Projektund anlagenbasierte Unternehmen, beispielsweise in den Bereichen Energieversorgung, Fertigung, Bau oder in der Verteidigungsindustrie, geraten zunehmend unter Zugzwang und müssen im Hinblick auf den Umgang und die Interaktion mit Kunden, Lieferanten und Partnern um-denken. Das Kundenverhalten am Beispiel von Versorgungsunternehmen z. B. lässt erkennen, dass ein höheres Maß an Kontrolle und Kundenselbstbedienung wünschenswert ist. Der Kunde möchte seinen Energieverbrauch möglichst selbst bestimmen. Das Marktforschungsunternehmen McKinsey sagt hierzu: Unsere Studie zeigt, dass der Endverbraucher sich mehr Kontrolle über seinen Energieverbrauch wünscht. Beim Testen von Produkten und Services für Energiemanagement z. B. waren viele an Technologien wie Sensorbeleuchtung oder Automatisierungssystemen, die ein höheres Maß an Kontrolle bieten, am meisten interessiert. 4 Die zunehmende Kommerzialisierung von Produkten hat dazu geführt, dass die Servicequalität der Versorgungsunternehmen und vieler anderer herkömmlicher Unternehmen inzwischen bei den Konsumenten einen höheren Stellenwert als das Produkt selbst einnimmt. Ruft ein Kunde bei einem Unternehmen an, erwartet er, dass dem Unternehmen automatisch alle Informationen in Bezug auf die Transaktionen und die Kommunikation beider Parteien vorliegen. Diese Art des schnellen Zugriffs auf Informationen ist nur mit den richtigen Systemen möglich, mit denen sich die Kundeninteraktion vom Verkaufsgespräch über den Kauf bis zum weiterführenden Support verwalten lässt. Im Fall von Lieferanten ist integrierte Planung und Technologie zur Verwaltung von Geschäftsbeziehungen sogar noch wichtiger. Geringere Gewinnspannen bei der Serienfertigung und die Auslagerung von Designaufgaben von Industriekunden beispielsweise führen mitunter zur Änderung von Fertigungsmodi (von Lager- zu Auftragsfertigung). Die Möglichkeit zur Verwaltung der Konstruktionsphase und Erfassung von Designänderungen und deren Auswirkung auf Beschaffung und Fertigung oder die Echtzeit Anpassung schwankender Komponentenpreise von Lieferanten kann entscheidende Vorteile im Wettbewerb bieten. Lieferanten können so Preise stets der Marktlage entsprechend anpassen. Kataloge mit Festpreisen sind nicht mehr zeitgemäß. Unternehmen, die z. B. Ersatzteile für ihre Geräte anbieten, müssen Kosten erfassen und Preise entsprechend aktualisieren können, um eine gleichbleibende Gewinnspanne für jedes Bauteil und den Ersatzteilbereich im Gesamten zu gewährleisten. Zudem kann durch die Verwendung eines einzelnen integrierten Systems, das innerhalb der gesamten Supply Chain von Beschaffung und Konstruktion bis zu Verkauf und Fertigung verfügbar ist, der vollständige Produkt-, Projekt- bzw. Anlagenlebenszyklus bedarfsgesteuert und flexibel angepasst werden. Projekt- und anlagenbasierte Unternehmen müssen in Bezug auf ihren Umgang und ihre Interaktion mit Kunden, Lieferanten und Partnern umdenken. Schneller Zugriff auf Informationen ist nur mit den richtigen Systemen möglich, mit denen sich die Kundeninteraktionen vom Verkaufsgespräch über den Kauf bis zum weiterführenden Support verwalten lässt. 5. ÄNDERUNG VON ARBEITSKULTUR, ARBEITSPROZESSEN UND ARBEITSVERFAHREN Neben anpassbarer Technologie sind auch anpassungsfähige Mitarbeiter und eine entsprechende Unternehmenskultur wichtige Voraussetzungen für agile Betriebe. Beides trägt zur Umsetzung einer strategischen Vision bei, die selbst ständigen Änderungen unterworfen ist. Eine neue Generation von Arbeitskräften stellt in diesem Kontext die Triebfeder dar. Forbes 4 The Battle for the Home: How utilities can win: https://www.mckinsey.com/~/media/mckinsey/dotcom/client_service/sustainability/pdfs/mck%20on%20srp/srp_06_home%20of%20 the%20future.ashx 5

8 meint hierzu: Die Generation Y wird innerhalb der kommenden zehn Jahre für wesentliche Veränderungen in den Unternehmen sorgen. Viele Leute sind hierfür einfach nicht bereit. Bis zum Jahr 2025 werden die Millenials etwa 75 % der weltweiten Arbeiterschaft ausmachen. Um diese Veränderungen nutzen und aus ihnen gewinnbringende Vorteile ziehen zu können, müssen die Systeme, Prozesse sowie die Unternehmenskultur vorhanden sein, um Umwandlungsprozesse entsprechend zu vereinfachen. Hierbei kann es sich um kleine abteilungsbezogene Veränderungen, beispielsweise die Automatisierung von betrieblichen Aufgaben, oder weitreichende Umwälzungen wie die Einführung von BYOD Richtlinien handeln, die Ausdruck einer neuen Generation von Arbeitskräften sind. Laut PwC, der University of California und der London School of Economics, die die bislang umfangreichste Studie zur Arbeiterschaft der Generation Y durchführten, ist Technologie ein wesentlicher Aspekt der Erwartungen dieser Generation: Unternehmen müssen Technologie auf umfassende Weise nutzen, ihre Integration in den Arbeitsplatz beschleunigen und die Mitarbeiter so befähigen, Technologie für mehr Flexibilität und gesteigerte Effizienz zu nutzen. Für die Generation Y stellt dies ein absolutes Muss dar, da sie den Zugang zu den besten Tools für Zusammenarbeit und Aufgabendurchführung als Grundvoraussetzung betrachtet. Der Einsatz der richtigen Technologie schafft ein Umfeld, in dem Veränderungen vereinfacht und als Teil des alltäglichen Betriebs der gesamten generationenübergreifenden Arbeiterschaft eines Unternehmens begriffen werden. Dies begünstigt eine Unternehmenskultur, die empfänglicher für Veränderungen ist. Ein in diesem Zusammenhang erfolgreiches Unternehmen ist der Zulieferer der britischen Kriegsmarine Babcock Marine mit Sitz im Vereinigten Königreich. Die Vergangenheit des Unternehmens wurde von mehreren Zusammenschlüssen geprägt, wobei jeder mit neuer Technologie und neuen Prozessen einherging. Durch Standardisierung und die Nutzung einer einzelnen Technologieplattform MarineOne, die IFS Applications und spezialisierte Software von PEPS umfasst konnte die Reederei die Vielzahl der Veränderungen innerhalb ihrer Organisation mühelos umsetzen. Wir versprechen uns hiervon nicht nur gesteigerte Effizienz und Kosteneinsparungen. Vielmehr können wir so dynamischer handeln. Agilität ist für uns eine Grundvoraussetzung. Wir müssen unsere Lösung bei der Einbindung neuer Unternehmen oder Verträge nutzen und bereitstellen können. So können wir unsere Arbeitsweise anpassen, sei es in Kanada oder Aus-tralien, und zu jedem Zeitpunkt in allen unseren Geschäftsbereichen einen bestmöglichen Betrieb gewährleisten, so Tim Welburn, IT Manager bei Babcock Marine. Flexibilität ist für uns eine Grundvoraussetzung. Wir müssen unsere Lösung bei der Einbindung neuer Unternehmen oder Verträge nutzen und bereitstellen können. ZUKÜNFTIGE VERÄNDERUNGEN GEWINNBRINGEND NUTZEN Das Sprichwort Veränderung ist die einzige Konstante ist heute treffender denn je und gilt für jedes flexible Unternehmen. IFS unterstützt Sie beim Einsatz von Technologie zum Fällen fundierter geschäftlicher Entscheidungen, die das Fundament einer flexiblen und anpassbaren strategischen Vision bilden. Nach über 30 Jahren der Zusammenarbeit mit projektbasierten Organisationen, für die Veränderungen Teil ihres Alltags sind, kann IFS auf einen reichen Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen und Ihr Unternehmen bei der Auswahl der richtigen Technologieinves- 6

9 titionen unterstützen, mit denen Sie für zukünftige unbekannte Herausforderungen gerüstet sind. Die Implementierung der richtigen Unternehmenssoftware zur Umsetzung einer Vision für die Zukunft ist eine der Grundvoraussetzungen für flexible Unternehmen. Trifft Technologie auf das entsprechende Wissen und die Flexibilität, um die geschäftliche Vision zielgerichtet umzusetzen, so bildet sie das optimale Fundament für erfolgreiche Unternehmen, deren Zukunft nicht vorbestimmt ist, sondern die ihre Zukunft selbst aktiv mitgestalten. 7

10 ÜBER IFS IFS ist ein anerkannt führender Anbieter von Business-Software für Unternehmen mit hohen Ansprüchen an Effizienz und Flexibilität. Mit der umfassenden Branchenexpertise von IFS können Unternehmen ihre Produktivität in den Kernbereichen Enterprise Resource Planning (ERP), Enterprise Asset Management (EAM) und Enterprise Service Management (ESM) weiter steigern. IFS wurde 1983 gegründet, ist börsennotiert (XSTO: IFS) und hat über Mitarbeiter. Seine weltweit mehr als Kunden unterstützt IFS mit lokalen Niederlassungen und Partnern in über 60 Ländern. IFS ist im deutschsprachigen Raum mit IFS Deutschland in Erlangen und Niederlassungen in Dortmund, Mannheim und Neuss sowie der IFS Schweiz in Zürich mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern vertreten. Zu den etwa 280 namhaften Kunden von IFS zählen Biella, BMW, Doppelmayr, FEV, Franke, Hama, Huber SE, Huf Hülsbeck & Fürst, K2 Ski Sport + Mode, Kendrion, LPKF, maxon motor, Samson, Siemens, V-ZUG und Völkl Sports. Weitere Informationen unter Aktuelle Neuigkeiten rund um IFS, Technologie und Innovation sind im IFS-Blog unter und bei Twitter unter (national) oder (international) verfügbar. AMERIKA ARGENTINIEN, BRASILIEN, KANADA, MEXIKO, VEREINIGTE STAATEN ASIEN-PAZIFIK AUSTRALIEN, INDONESIEN, JAPAN, MALAYSIA, NEUSEELAND, PHILIPPINEN, SINGAPUR, THAILAND, VR CHINA OSTEUROPA UND ZENTRAL ASIEN BALKANSTAATEN, GEORGIEN, GRIECHENLAND, KASACHSTAN, POLEN, RUSSLAND UND GUS, SLOVAKEI, TSCHECHIEN, TÜRKEI, UKRAINE, UNGARN MITTELEUROPA BELGIEN, DEUTSCHLAND, ITALIEN, NEIDERLANDE, ÖSTERREICH, SCHWEIZ WESTEUROPA FRANKREICH, GROSSBRITANNIEN, PORTUGAL, SPANIEN MITTLERER OSTEN UND AFRIKA INDIEN, SRI LANKA, SÜDAFRIKA, VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE SKANDINAVIEN DÄNEMARK, NORWEGEN, SCHWEDEN FINNLAND UND DER OSTSEERAUM ESTLAND, FINNLAND, LETTLAND, LITAUEN DIESE BROSCHÜRE KANN AUSSAGEN ÜBER ZUKÜNFTIGE FUNKTIONALITÄTEN DER IFS LÖSUNGEN UND TECH- NOLOGIEN ENTHALTEN. DIESE DARSTELLUNG SOLL LEDIGLICH ALS INFORMATION DIENEN UND NICHT ALS VERPFLICHTUNG INTERPRETIERT WERDEN. IFS UND ALLE IFS PRODUKTNAMEN SIND TRADEMARKS VON IFS. IN DIESER BROSCHÜRE GENANNTE UNTERNEHMENS- UND PRODUKTNAMEN SIND GEGEBENENFALLS EIGENE TRADEMARKS DER EIGENTÜMER. En Production: IFS Corporate Marketing, IFS-D-A-CH, Januar 2015 IFS AB 2015

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