Die Nationswerdung der Griechen im 19. Jahrhundert

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1 Heinz-Jürgen Axt Die Nationswerdung der Griechen im 19. Jahrhundert Expertentagung 150 Jahre staatliche Einheit Italiens Nationswerdung im 19. Jahrhundert Bildungszentrum Wildbad Kreuth, März 2011 Es mag überraschen, dass auf einer Tagung, die sich mit der Nationswerdung Italiens befasst, auch über Griechenland im 19. Jahrhundert gesprochen werden soll. Haben die beiden Länder etwa mehr Gemeinsamkeiten als bloß die Küste am Adriatischen Meer? Natürlich denken wir sofort an das Jahr 330 n. Chr., als Kaiser Konstantin die Hauptstadt des Römischen Reiches nach Konstantinopel verlegte und an das Jahr 395 n. Chr., als die Teilung des Römischen Reiches vollzogen wurde. Das Ostreich empfand sich nunmehr als neues Rom und der Terminus Romäos, der den Bürger des Römischen Reiches bezeichnete, wurde zum Synonym des Wortes Grieche. Als in den 1980er Jahren in Griechenland die Bewegung der Neo- Orthodoxie gleichsam konfrontativ zur Verwestlichung der griechischen Gesellschaft Auftrieb erhielt, war auch die Rückbesinnung auf und die Abgrenzung zum Romäos wieder populär. Damit hören freilich die wechselseitigen Bezüge nicht auf: Vor dem anstürmenden Heer der Osmanen, was 1453 schließlich zum Fall Konstantinopels führte, suchten viele griechische Gelehrte Zuflucht im westlichen Ausland. Rom und die oberitalienischen Städte besaßen eine besondere Anziehungskraft. Gelehrte aus Byzanz, das ansonsten mit der Aufklärung wenig in Berührung kam, konnten in Italien für die Kultur der Renaissance und der Aufklärung ein bedeutsames Wirken entfalten und auch für die Kirchenunion eintreten. 1 Mit den Stichworten Antike und Byzanz sind bereits zwei Säulen benannt worden, auf denen die modernen Griechen ihren Nationalstaat konstruierten, um ihrer weit in die Geschichte zurückgreifenden Nation einen eigenen Staat zu geben. Dass dies eher eine Last ideologischer Art war, hat die Schauspielerin Melina Mercouri in ihrer 1974 erschienenen Biographie plastisch zum Ausdruck gebracht: 1 Vgl. Cay Lienau, Griechenland. Geographie eines Staates der europäischen Süddperipherie, Darmstadt 1989, S

2 Als Grieche oder Griechin geboren zu sein ist ein erhabener Fluch. Für erstaunlich viele Leute heißt das offenbar, dass man persönlich die Akropolis gebaut, Delphi gegründet, das Theater erschaffen und den Begriff der Demokratie erfunden hat. In Wirklichkeit aber bedeutet es, dass man arm ist, eine Menge Landsleute hat, die weder schreiben noch lesen können, und dass einem das bisschen Demokratie und Unabhängigkeit, das man in seltenen Augenblicken genießen durfte, alsbald von fremden Schutzmächten und ihren griechischen Handlangern wieder weggeschnappt wurde. 2 Natürlich ist dieses Zitat aus den frühen 1970er Jahren inzwischen auch ein wenig antiquiert: Dass Armut ein relativer Begriff ist, sieht man in den Straßen Athens. Nirgends ist die Zahl der zugelassenen Porsche Cayenne höher als hier. Schreiben und Lesen können die meisten Griechen mittlerweile. Nach der Obristenherrschaft von 1967 bis 1974 hat sich und das ist wohl die größte, gerade auch mit Unterstützung von EG/EU vollbrachte Leistung die Demokratie zumindest als Institutionengefüge gefestigt. Die Perzeption allerdings, vom Ausland abhängig zu sein, hat sich bis heute erhalten. Es gibt also offensichtlich genügend Eigenarten des heutigen Griechenlands, die sich aus der historischen Genese der Nationalstaatsgründung ableiten lassen. Dazu nur einige Beispiele, die zugleich den Zugang zur geschichtlichen Entwicklung erleichtern können: Griechenland leidet heute unter einer Überschuldung seiner Staatsfinanzen. Eine Umschuldung scheint für viele Ökonomen trotz aller Rettungsmaßnahmen des Euro-Raums unausweichlich. Eine historische Parallele tut sich auf: Schon während der Freiheitskriege gegen das Osmanische Reich ( ) waren internationale Finanziers bereit, in die Anlagen eines Staates zu investieren, von dem noch nicht einmal absehbar war, ob er sich etablieren würde bot der Schweizer Bankier Jean-Gabriel Eynard dem griechischen Präsidenten Capodistrias gar einen Kredit an, um griechische Staatsanleihen zu niedrigem 2 Vgl. Heinz-Jürgen Axt, Die PASOK. Aufstieg und Wandel des verspäteten Sozialismus in Griechenland, Bonn 1985, S. 9. 2

3 Preis zurückzukaufen. 3 Wir wissen, dass heute im Euro-Raum ähnliche Optionen geprüft werden. Übermäßige Verschuldung ist also für Griechenland kein neues Thema. Eine Frage stellt sich gleichwohl: Sind es abermals die Philhellenen, die so wie während des griechischen Unabhängigkeitskampfes Griechenland beistehen, oder ist es heute eher die Sorge um die Anlagen der eigenen Banken, die die Euro-Partner zum Beistand veranlasst? Ein Grundproblem scheint sich gleichwohl erhalten zu haben: Trotz aller Anstrengungen bleibt die ökonomische Basis Griechenlands vergleichsweise schwach und folgt noch immer stark einem Entwicklungspfad, der bereits im Osmanischen Reich für die Griechen angelegt war: Nicht die industrielle Produktion, sondern der Handel und die Schifffahrt kennzeichnen die griechische Volkswirtschaft musste Ministerpräsident Trikoupis vor dem Parlament bekennen: Wir sind bankrott. Es folgte die Internationale Finanzkontrolle im Jahr Das Ende des Kalten Kriegs hat für viele Staaten in Europa einen Abbau von Spannungen und Feindseligkeiten bewirkt. Deutschland versichert immer wieder, nunmehr nur von Freunden umgeben zu sein. Nicht so in Griechenland: Der Namensstreit mit dem nördlichen Nachbarn Mazedonien ist seit den frühen 1990er Jahren unverändert virulent und destabilisiert die Region. Griechenland kann zwar kaum auf die Saisonarbeit aus Albanien verzichten, die Differenzen wegen der griechischsprachigen Minderheit im südlichen Albanien, von den Griechen Nordepirus genannt, halten aber bis heute an. Und mit der Türkei bestehen ungeachtet der atmosphärischen Verbesserungen seit 1999 die alten Streitfragen in der Ägäis, wegen Zypern und der türkischen Minderheit in Westthrakien fort. Auch hier ist die Geschichte der Nährboden, richtete sich der griechische Unabhängigkeitskampf doch nicht nur gegen das Osmanische Reich, sondern verfolgte die Vision, dass überall dort, wo Griechen leben, sich auch das Territorium des neuen griechischen Staates erstrecken sollte. Das ist der Kern der megali idea, der großen Idee eines alle Griechen vereinigenden Staates. Im 1. Balkankrieg resultierten daraus gegen Serben und Bulgaren Ansprüche auf Mazedonien und 1919 kam es zur Landung griechischer Truppen im türkischen 3 Vgl. Schönharl, Korinna, Hölderlins Einsatz für ein schuldenfreies Griechenland, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, , S Vgl. FN 1, S Vgl. Pavlos Tzemias, Neugriechischge Geschichte. Eine Einführung, Tübingen 1986, S. 104 und

4 Izmir, was schließlich in der von den Griechen so genannte Kleinasienkatastrophe 1922 mit der massenhaften Vertreibung von Griechen aus Anatolien endete. 6 Was für die Griechen eine Katastrophe war, ist für die Türken ein zentrales Gründungsmoment des neugriechischen Staates: ein expansiver Charakter. 7 Die Konstruktion der modernen griechischen Nation Folgt man Ernest Gellner, dann ist Nationalismus ein politisches Prinzip, das besagt, politische und nationale Einheiten sollten deckungsgleich sein. Nationalismus ist nach Gellner erst in der modernen Welt entstanden. Dass Nationen soziale Konstrukte sind, hat Rainer M. Lepsius zu Recht betont, sieht er doch in der Nation "zunächst eine gedachte Ordnung, eine kulturell definierte Vorstellung, die eine Kollektivität von Menschen als Einheit bestimmt." Und Eric Hobsbawm hat ebenso betont, dass Nationen oft erst nach Gründung einer entsprechenden staatlichen Einheit gemacht wurden, vornehmlich in den dazu bestimmten Sozialisationseinrichtungen. Verfolgen wir also unter diesen Prämissen die Nationswerdung Griechenlands im 19. Jahrhundert. Zur Konstruktion der modernen griechischen Nation hat ausgerechnet ein Historiker beigetragen, der 1830 den von den Griechen bis heute als Provokation empfundenen Satz formuliert hat: Das Geschlecht der Hellenen ist in Europa ausgerottet Denn auch nicht ein Tropfen edlen und ungemischten Hellenenblutes fließt in den Adern der christlichen Bevölkerung des heutigen Griechenlands. 8 Das waren die Worte des Österreichers Jakob Philipp Fallmerayer, der von 1790 bis 1861 lebte. Das Erscheinen seines Werkes Geschichte der Halbinsel Morea während des Mittelalters im Jahr 1830 fiel ausgerechnet mit der Anerkennung der Unabhängigkeit Griechenlands im Londoner Protokoll (1830), also der Krönung des 1821 begonnenen Freiheitskampfes gegen die Osmanen, zusammen. Freilich 6 Vgl. FN 5, S. 115 ff 7 Vgl. Heinz-Jürgen Axt/Heinz Kramer, Entspannung im Ägäiskonflikt? Griechisch-türkische Beziehungen nach Davos, Aktuelle Materialien zur internationalen Politik, Bd. 22, Baden-Baden 1990, S Vgl. FN 5, S

5 bewirkte die Äußerung von Fallmerayer bloß, dass sich das Nationalbewusstsein unter den Griechen verstärkte und dies im Inland wie im Ausland. Eine Vielzahl an griechischen Autoren setzte sich mit den Thesen Fallmerayers kritisch auseinander, um zu beweisen, dass es sehr wohl eine Kontinuität von den antiken Griechen bis zu den Griechen des 19. Jahrhunderts gebe tat dies beispielsweise sehr engagiert Konstantinos Paparrigopoulos. 9 Dabei wurden dann locker 2000 Jahre Geschichte übersprungen, um nationale Identität, Größe und Tiefe zu belegen. Eine Spätfolge dieser weit ausholenden Identitätsfindung zeigte sich auch am Sprachenstreit zwischen der Dimotiki als der Sprache des einfachen Volkes und der antikisierenden Katharevousa ein Streit der erst 1976 zugunsten der Volkssprache als offizieller Staatssprache entschieden wurde. Fallmerayers Provokation hat aber vor allem auch die bereits erwähnten Philhellenen auf den Plan gerufen. Diese erblickten in den Kämpfern des griechischen Unabhängigkeitskampfes die Nachkommen der alten Hellenen und idealisierten diese in gleicher romantischer Weise wie jene. Bei den Philhellenen handelte es sich meist um junge Männer mit klassischer Bildung, die sich als Bewahrer der großen Antike dazu berufen fühlten, den Nachkommen der antiken Hellenen im Kampf um die Unabhängigkeit gegen die Osmanen beizustehen. Viele Philhellenen beließen es nicht bei Sympathiekundgebungen oder wie erwähnt finanzieller Unterstützung, sondern zogen mit in den griechischen Unabhängigkeitkampf. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der englische Dichter Lord Byron, der 1824 in Mesolongi (am Fieber) starb. Das bis heute für manche Polemik dienliche Diktum Fallmerayers erinnert sei hier nur an die Titelstory des deutschen Magazins Focus vom , in dem pauschal die Griechen zu Betrüger(n) in der Euro-Familie erklärt wurden hat umgekehrt auf griechischer Seite zu nicht nachlassenden Bemühungen um den Nachweis der Traditionslinien zur Antike geführt. Wenn man den Begriff der Nation allerdings von seiner ethnischen, oder gar rassistischen Komponente löst und sich einem Nationalismus-Begriff zuwendet, wie ihn die moderne Sozialwissenschaft 9 Vgl. FN 5, S

6 bevorzugt (s.o.), dann verliert die Behauptung der historischen Kontinuität ihre problematische Komponente und man könnte mit Pavlos Tzermias feststellen: Die Neugriechen sind Hellenen, weil sie sich als solche fühlen und verstehen. 10 Eine solche Gelassenheit und Toleranz müsste konsequenterweise in Griechenland auch gegenüber ethnischen Minderheiten geübt werden eine Praxis mit der sich Griechenland noch immer schwer tut. In Folge des 1821 begonnenen Freiheitskampfes kam es nämlich zu mehr oder weniger drastischen Formen von Zwangshellenisierung, was slawische, aber auch türkische Populationen betrifft. Immerhin hat sich der jetzige Ministerpräsident Georgios Papandreou 1999 zu der Aussage veranlasst gesehen festzustellen, wenn sich Menschen in Westthrakien als Türken und nicht bloß als Muslime griechischer Nationalität empfänden, dann sollten sie das ruhig tun. 11 An Kritik an dieser Aussage hat es in Griechenland nicht gefehlt. Und außerdem bleibt festzustellen, dass vergleichbare Äußerungen bis heute bezüglich der Slawen in Griechenland nicht zu vernehmen sind. Die Nationswerdung Griechenlands im 19. Jahrhundert Spätestens an dieser Stelle dürfte es angemessen sein, sich der Ereignisse in historischer Chronologie zu vergewissern: 1453 eroberten die Osmanen bekanntlich Konstantinopel, das freilich bereits 1204 durch die Franken im Zuge des Vierten Kreuzzuges erobert worden war. Im kollektiven Bewusstsein der Neugriechen grenzte man sich daher auch nicht nur gegenüber den Osmanen, sondern auch gegenüber den Franken, bzw. den Lateinern ab. Das Schisma von 1054 zwischen Lateinischer und Orthodoxer Kirche erlangte damit auch eine nationale Dimension beginnt, inspiriert durch die Ideen der französischen Revolution von 1789, der Freiheitskampf der Griechen. 10 Vgl. FN 5, S Vgl. Heinz-Jürgen Axt, Verbesserte Beziehungen zwischen Athen und Ankara nach Helsinki? Griechenlands aktuelle Außen- und Sicherheitspolitik, hrsg. von Stiftung Wissenschaft und Politik, (SWP-AP 3117) Ebenhausen, Februar 2000, S

7 In gut einer Woche begeht Griechenland am 25. März seinen Nationalfeiertag, der dem Beginn der Revolution von 1821 gegen die türkische Oberherrschaft gewidmet ist. Im Londoner Protokoll von 1830 wurde die Unabhängigkeit des neugriechischen Staates von den Großmächten der damaligen Zeit Russland, Frankreich und England anerkannt. Nachdem der erste Ministerpräsident Ioannis Kapodistrias 1831 ermordet worden war, beriefen 1832 Russland, Frankreich und England, die sich selbst zu Schutzmächten deklariert hatten, den bayerischen Prinzen Otto von Wittelsbach zum König wird Athen Hauptstadt und ein Jahr später Otto, der König der Griechen, volljährig führt eine unblutige Revolte der Athener Garnison zum Übergang vom Absolutismus zur konstitutionellen Monarchie. Und als König Otto 1863 infolge einer erneuten Erhebung abgesetzt wird, folgt ihm ein Jahr später Georg I. aus dem Hause Schleswig-Holstein-Sonderburg- Glücksburg auf dem Thron. Die Träger des griechischen Unabhängigkeitskampfes Die Frage, welche sozialen Schichten als Träger des griechischen Unabhängigkeitskampfes identifiziert werden können, ist bis heute umstritten. Marxistisch orientierte Autoren machen in Griechenland unter osmanischer Oberherrschaft die Entwicklung eines abhängigen Kapitalismus aus. Nicos Mouzelis behauptet, dass im 17. Jahrhundert eine ursprüngliche Akkumulation griechischen Kapitals stattgefunden habe, die allerdings wegen der raschen Industrialisierung in England keine Chance gehabt hätte, sich weiter zu entwickeln. Anders als Kostas Lambos, der im griechischen Unabhängigkeitskampf nur eine Episode der kapitalistischen Ausdehnung im Prozess der Peripherisierung Griechenlands 7

8 erkennen kann, kommt der bereits erwähnte Nicos Mouzelis zu einem differenzierteren Urteil: Bauern und ruinierte Handwerker seien die Energiequelle der Revolution gewesen, Händler und die westlich ausgebildete Intelligenz hätten trotz ihrer schwachen ökonomischen Basis die revolutionären Energien in nationale Kanäle dirigieren können. Trotz fehlender sozioökonomischer Strukturen seien auf diese Weise die Institutionen liberal-demokratisch ausgerichtet worden. 12 Autoren wie Pavlos Tzermias begründen das Fehlen eines kräftigen griechischen Bürgertums mit den Besonderheiten des Osmanischen Reiches. Als militärischbürokratisch organisierter Feudalstaat seien dessen wichtigste Einnahmequelle die Abgaben der Andersgläubigen gewesen. Während in England und Frankreich die industrielle Revolution voranschritt, seien die Osmanen immer noch auf ständig neue Eroberungen aus gewesen, um ihre Renten zu maximieren. Die Entwicklung blieb damit auf der Stufe der Manufakturproduktion stehen. Die ökonomische Stagnation des Osmanischen Reiches habe dann auch den griechischen Unabhängigkeitskampf erfolgreich werden lassen. Insbesondere die Verhältnisse im Agrarsektor hätten das Entstehen eines kräftigen einheimischen Bürgertums in Griechenland verhindert. 13 Unter den revolutionären Kräften, die sich z. B. im Geheimbund Filiki Etäria (Freundschaftsgesellschaft) zusammen taten, befanden sich nach Tzermias viele See- und Kaufleute sowie Gewerbetreibende, die unter dem Einfluss der Ideale der Französischen Revolution gestanden hätten. 14 Nicht vergessen werden sollten freilich die breiten Volksschichten, vor allem der Bauernschaft, die im Osmanischen Reich unter drückenden wirtschaftlichen Verhältnissen lebten. War der Sultan beim Timar -System noch der einzige Landeigentümer, so änderte sich das mit dem Chiflik -System, in dem sich Großgrundbesitzverhältnisse herausbildeten. Die Masse der Bauern blieb freilich ohne Landbesitz. Kontorvers diskutiert wird die Rolle der Kirche und der Phanarioten. Während einige Vertreter in der Kirche die Bewahrer der nationalen Identität des Griechentums während der Osmanischen Herrschaft sehen, bestreiten dies andere, weil die Kirche zu eng an die Osmanen gebunden gewesen sei und deshalb auch der nationalen 12 Vgl. FN 2, S. 21 f. 13 Vgl. FN 5, S Vgl. FN 5, S

9 Erhebung ambivalent gegenüber gestanden habe. Als die Osmanische Herrschaft 1821 den Patriarchen Gregorios V. für den Aufstand der Griechen verantwortlich machte und ihn in Konstantinopel aufhängen ließ, gerieten die folgenden Patriarchen, wie Friedrich Heyer schreibt, in den Geruch, die Griechen zum Niederlegen der Waffen bewegen zu wollen. 15 Dass sich die Kirche überhaupt im Osmanischen Reich halten konnte, dass es nicht zur massenhaften Zwangsislamisierung kam, hat einerseits damit zu tun, dass Nicht-Muslime die einzigen waren, die dem Osmanischen Staat gegenüber Abgaben zu entrichten hatten. Eine zwanghafte Islamisierung hätte dem Reich also seine finanzielle Basis genommen. Zum anderen behandelten die Osmanen die religiösen Minderheiten in ihrem Reich als Millets oder Volksgruppen, die ihre Angelegenheiten nach eigenen Gesetzen und Bräuchen regeln konnten und deren religiöse Oberhäupter als Mittelsmänner gegenüber der Hohen Pforte für das Wohlverhalten ihrer Volksgruppe zu sorgen hatten. Weil sich der Sitz des Patriarchen im Stadtteil Phanar in Konstantinopel befand, bezeichnete man die Mittelsmänner als Phanarioten, denen wohl zu Recht unterstellt werden kann, dass sie schon wegen ihrer eigenen wirtschaftlichen Interessen um eine enge Kooperation mit der osmanischen Regierung bemüht waren. 16 In den Phanarioten sehen Sozial- und Kulturwissenschaftler im Übrigen eine wichtige Quelle für das Entstehen des Klientelwesen, das ungeachtet aller Modernisierungseffekte bis heute die griechische Gesellschaft prägt und ihre Entwicklung hemmt. Die ambivalente Auslandsabhängigkeit Es ist unstrittig, dass die Großmächte der damaligen Zeit, allen voran Russland, kräftig bei der Entstehung des neugriechischen Staates interveniert und ihre eigenen Interessen verfolgt haben. Die griechische Haltung gegenüber der Auslandsabhängigkeit war allerdings stets ambivalent. Was sich an Hellenismus herausbildete, war eher eine Imitation klassischer Vorbilder und nicht am realen zeitgenössischen Leben orientiert. Es war das neu aufkommende europäische Interesse an klassischer Literatur und Kunst, es waren Fichte und Herder, über die der Hellenismus nach Griechenland gebracht wurde. Und es gelang nicht, eine 15 Vgl. Friedrich Heyer, Kirchen und Religionsgemeinschaften, in: Klaus-Detlev Grothusen (Hrsg.), Griechenland. Südosteuropa-Handbuch, Göttingen 1980, S Vgl. FN 5, S

10 griechische Zentralregierung zu etablieren, die allgemein akzeptiert wurde. All dies gestattete den Großmächten, in wirksamer Weise die interne Entwicklung des eben unabhängig gewordenen Griechenlands in ihrem Interesse zu beeinflussen. Es waren aber auch die Griechen selbst, die der Vorstellung anhingen, die enge Anlehnung an diese oder jene Großmacht werde die Durchsetzung eigener Interessen ermöglichen. Ein deutliches Zeugnis dieser Einstellung legt die Existenz von Auslandsparteien ab. Es gab bis 1855 eine russische, französische und englische Partei, die glaubten, mit Hilfe der fremden Großmacht, deren Namen sie trugen, wirksam die nationalen Ziele erreichen und zur Befreiung des gesamten Griechentums beitragen zu können. Griechenland, das keine Aristokratie kannte, wurde die Monarchie von den Großmächten aufgezwungen. Die Schutzmächte England, Frankreich und Russland legten 1829 in London fest, dass Griechenland ein Erbkönigreich mit Erstgeburtsrecht werden sollte. Das Recht der Griechen zu entscheiden, ob sie eine Monarchie wünschten, wurde nie ernsthaft durch die Großmächte berücksichtigt. Weil wegen der zwischen den Großmächten bestehenden Rivalitäten keiner der Ihren zum König bestellt werden konnte, einigte man sich auf Otto, den zweiten Sohn des König Ludwig von Bayern. König Otto I. traf 1833 mit einem Heer an Bediensteten in Griechenland ein. 17 Megali Idea und Ausdehnung des Staatsterritoriums Wenn es das Wesensmerkmal des Nationalismus ist, Staat und Nation zu einer Einheit zu fügen, dann war die Megali Idea, also die Einigung aller Griechen in dem neuen griechischen Staatsverband nach 1821, gleichsam zwangsläufig. Diese Megali Idea, schreibt Klaus-Dieter Grothusen, war den griechischen Regierungen ebenso zwangsläufig aufgegeben wie mutatis mutandis denjenigen Serbiens, Rumäniens, Bulgariens und Albaniens für ihre Länder. 18 Dass diese Große Idee zu den bis heute anhaltenden Konflikten mit Nachbarstaaten mit Albanien ebenso wie mit dem ehemaligen jugoslawischen Mazedonien oder der Türkei geführt hat, war bereits eingangs vermerkt worden. In ihrer nationalistischen Übersteigerung hatte die Große Idee freilich auch die 17 Vgl. FN 2, S. 25 ff. 18 Vgl. Klaus-Detlev Grothusen, Außenpolitik, in: Ders. Hrsg.), Griechenland, a.a.o. S

11 Funktion, wie Tzermias anmerkt, über die dringenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme in Griechenland nach 1821 abzulenken. 19 Auch diese Beobachtung scheint an Aktualität kaum eingebüßt zu haben, wenn man sich an die mediale Erregung erinnert, wenn wieder einmal türkische Militärflugzeuge den griechischen Luftraum verletzen. Diese Übergriffe sind sicher nicht zu rechtfertigen, doch trägt die Hysterie in den Medien wenig dazu bei, ein konstruktives politisches Klima gegenüber der Türkei aufzubauen. Der griechische Unabhängigkeitkampf nahm von der Peleponnes seinen Ausgang umfasste das Königreich Griechenland die Peleponnes, Attika und Mittelgriechenland (vgl. Schaubild 1). Schaubild 1 Territoriale Erweiterung Griechenlands Vgl. FN 5, S Quelle: 11

12 1864 schlossen sich die unter britischem Protektorat stehenden Ionischen Inseln nach einer Abstimmung im Parlament Griechenland an erfolgte der Anschluss Thessaliens. Nach Ende des Ersten Balkankrieges ( ) gehörten auch Kreta, Epirus, die Insel Thasos und die Inseln vor der kleinasiatischen Küste zu Griechenland. Als am 10. August 1913 im Frieden von Bukarest der Zweite Balkankrieg beendet wird, wurde Griechenland ein Teil Mazedoniens mit den Städten Thessaloniki und Kavala zugesprochen. Ende 1914 wurde Nordepirus von griechischen Truppen besetzt und 1915 an Griechenland angeschlossen. Nach dem Ersten Weltkrieg konnte sich Griechenland mit seinen Forderung nach Anschluss von Nordepirus nicht durchsetzen. Der Völkerbund, in den Albanien 1920 aufgenommen wurde, drängte Italien und Griechenland auf Anerkennung der Grenzen Albaniens, was 1923 geschah. Nach dem Vertrag von Sèvres ( ) erhielt Griechenland 1923 Westthrakien zugesprochen. Als sich Griechenland ermutigt sah, am Ende des Ersten Weltkriegs dem zerfallenden Osmanischen Reich die Gebiete im östlichen Thrakien und auf dem anatolischen Festland abzutrotzen und deshalb seine Truppen in Izmir an Land gehen ließ, kam es schließlich zur sogen. Kleinasienkatastrophe. Gemäß dem Friedensvertrag von Lausanne werden etwa 1,4 Millionen Griechenland von Kleinasien nach Griechenland umgesiedelt. Am Ende des Zweiten Weltkriegs ist die territoriale Expansion des neugriechischen Staates abgeschlossen. Der Dodekanes wurde 1947 von Italien an Griechenland übergeben. Die nationale Einheit heute 12

13 Es bleibt zum Schluss die Frage zu beantworten, inwieweit aus heutiger Sicht die nationale Einigung Griechenlands als abgeschlossen und gelungen betrachtet werden kann. Einige kurze Thesen mögen genügen: Teils mit, teils aber auch gegen die Großmächte haben es die um ihre Unabhängigkeit kämpfenden Griechen verstanden, einen unabhängigen Staat zu gründen, der mit der Nation weitgehend deckungsgleich ist. Dass diese Nation eine soziale Konstruktion ist, dass die Anknüpfung an die Antike oder auch Byzanz für die Entwicklung eines Nationalgedankens förderlich gewesen sein mag, dürfte deutlich geworden sein. Dass aber auch eben dieser Nationalismus zu bis heute andauernden Animositäten mit den Nachbarn führt, ist nicht zu leugnen. Slawische und muslimisch/türkische Minderheiten in Griechenland hatten und haben darunter zu leiden. Und das das Verhältnis gegenüber Albanien, dem ex-jugoslawischen Mazedonien und der Türkei ist davon ebenfalls beeinträchtigt worden. Wie neuere Forschungsarbeiten (Adamtios Skordos) noch einmal anschaulich belegt haben, ist sogar der von 1944 bis 1949 dauernde Bürgerkrieg in Griechenland als eigentlich ungriechisch, also slawisch durch den griechischen Nationalismus diskreditiert worden. Und schließlich hat Griechenland auch heute noch an einer Bürde zu tragen, die aus Osmanischer Zeit herstammt und im neugriechischen Staat zu wenig überwunden werden konnte: Die ökonomische Basis des Landes blieb schwach und auch als EU-Mitglied konnte die Wettbewerbsfähigkeit nicht in ausreichendem Maße gesteigert werden. Und wenn in Italien derzeit Parteien kaum mehr als charismatische Bewegungen darstellen, dann kann man für Griechenland immerhin konstatieren: Seit 1974 hat sich ein relativ stabiles 2 ½-Parteiensystem mit Bürgerlichen, Sozialisten und 13

14 Kommunisten herausgebildet, das freilich noch immer die traditionellen Merkmale des Klientelismus aufweist. 14

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