Manchmal ist Mama oder Papa irgendwie anders

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Manchmal ist Mama oder Papa irgendwie anders"

Transkript

1 Manchmal ist Mama oder Papa irgendwie anders Kinder psychisch kranker Eltern Wie können Kinder aufgeklärt werden?

2 Grundlage mit dem Kinder leben müssen:krankheit ist vorhanden Kinder haben ein Recht aufgeklärt zu werden und zu Wort zu kommen Kinder wissen mehr als wir denken Altersspezifische Herangehensweise Kindergartenkinder: andere Bein gebrochen, Mama im Kopf; Schulkinder genauer; Jugendliche wissen meist durch Internet bescheid Kinder dort abholen wo sie sind (Migrationshintergrund, intellektuell) Wichtig: Entlastung von Schuldgefühlen

3 Erklärungen Angst/Phobien: Man hat große Angst vor vielen oder etwas bestimmtem, auch vor ganz normalen Dingen wie Einkaufen oder in die Stadt gehen. Man denkt, man kann die Angst nicht aushalten und oft kann man das nicht mehr tun, was man tun möchte oder sollte.

4 Schizophrenie: Man hört, sieht oder fühlt Sachen, die gar nicht da sind. Man tut oder sagt Dinge, die für andere keinen Sinn ergeben oder die anderen Angst machen. Manche Menschen hören Stimmen. Man kann nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen und zieht sich zurück.

5 Depression: Man ist oft müde, kann nicht aufstehen, essen, kochen, putzen. Es fällt einem schwer, zu sprechen. Man ist traurig und hat zu gar nichts Lust.

6 Manie: Tritt manchmal im Zusammenhang mit einer Depression auf. Ist das Gegenteil davon. Man kann nicht schlafen, will immer etwas machen, hat ganz viele Gedanken im Kopf und denkt manchmal man kann alles.

7 Setting und Beziehungsarbeit sehr wichtig. Beziehungsarbeit: Erst nach 2-3 Treffen oft Gespräch möglich. Kinder wissen meist ja, warum man in Kontakt tritt. Setting: Einzelarbeit oder Gruppe, oft Alltagsituationen am Besten

8 Einzelarbeit Therapiepuppen, Familienfiguren Malen, Kneten Bücher Alltagssituationen

9 Gruppensituationen: Erfahrungen aus der Praxis Kindergruppe Kinder psychisch kranker Eltern des Oberlin- Jugendhilfeverbundes im Landkreis Reutlingen

10 Offene Gruppe seit 9 Jahren, durch Spenden finanziert 6-8 Kinder im Grundschulalter Verweildauer 1-2 Jahre Treffen einmal pro Woche für 1,5 bis 2 Stunden Vermittlung durch Sozialpsychiatrie, Familienhilfe, Schulsozialarbeit Feste Rituale

11 Beginn: Essens- und Erzählrunde: Wie geht es mir? Angebot: Pädagogisch oder Freizeit Abschlussrunde: Wie wars heute? Was kommt diese Woche auf mich zu? Brauche ich Unterstützung?

12 Inhalte des pädagogische Teils: Gefühle: die eigenen und die der anderen Stärkung des Selbstwertgefühles; Selbstbemächtigung Durchhaltevermögen Notfallplan Hier spielt die Förderung der protektiven Faktoren eine Rolle, das Kind soll gestärkt und unterstützt werden Krankheit der Eltern: Was ist los? Was tut die Krankheit auch mit mir? Spreche ich von mir aus immer erst nach 2-3 Sitzungen an; es soll eine Enttabuisierung stattfinden und so eine psychoedukative Funktion haben; Das Angebot wird immer auf die Gruppe abgestimmt; im Moment habe ich Kinder die wenig zugänglich für in unseren Augen wertvolle pädagigsche Interventionen sind: Wir arbeiten vor allem im Alltag, beim Backen, basteln usw. wird nebenher geredet; Familie besprechen wir anhand einer Eselfamilie auf unserem Gelände; gab auber auch schon Gruppen wo wir viel mit Familienstellen, Malen usw. gearbeitet haben

13 Hilfen für Kinder junge Menschen kommen immer, wenn nicht melden sie sich ab; rufen teilweise an oder schreiben Mail Saugen das Angbot auf Können einfach mal Kind sein: Parentifizierung: Junge der erzählte er müsse immer Mutter versorgen: wird bei uns umsorgt; ihre Bedürfnisse im Vordergrund; Ausflug in die Wilhelma: Junge wusste nicht was Wilhelma ist, durfte nie an Ausflügen der Schule teilnehmen Geben sich Tips: Hund steht vor mir und beschützt mich Brauchen manchmal zum Auftauen (Junge mit Mütze), nehmen aber auch durch die Erzählungen der anderen viel mit, auch wenn sie nicht viel reden. Meiste Frage: werde ich auch krank? Ich kenne viele Eltern die krank sind, und deren Kinder nicht krank werden. Wichtig ist, dass deine Mama oder dein Papa sich Hilfe holen und es dir gutgeht

14 Literatur Kirsten Boie: Mit Kindern redet ja keiner. Hamburg: Fischer Taschenbuch Vera Eggermann: Fufu und der grüne Mantel. Schweiz: Astra Zeneca Schirin Homeier: Sonnige Traurigtage. Frankfurt am Main. Mabuse Verlag Erdmute von Mosch: Mamas Monster. Köln Kids in Balance

Präventive Unterstützung von Kindern psychisch erkrankter Eltern

Präventive Unterstützung von Kindern psychisch erkrankter Eltern 6. Fachtagung der Klinischen Sozialarbeit 16. / 17.Oktober 2015 KatHO-NRW, Abteilung Aachen Klinische Sozialarbeit mit Familien und Kindern psychisch kranker Eltern: Präventive Unterstützung von Kindern

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N11 Geschlecht: Frau, ca. 30 Jahre alt mit ihrem Sohn Institution: FZ DAS HAUS, Teilnehmerin FuN Baby Datum: 17.06.2010 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Video-Interaktions-Training im Rahmen von Sozialer Gruppenarbeit

Video-Interaktions-Training im Rahmen von Sozialer Gruppenarbeit Workshop zum SPIN-Fachtag 2016 Kleine (Mädchen-) Stärken GROß machen Video-Interaktions-Training im Rahmen von Sozialer Gruppenarbeit Themenüberblick Arbeitssetting und Zielgruppe Altersspezifische Entwicklungsthemen

Mehr

Ressourcen fördern - Psychoedukation bei Kindern und Jugendlichen psychisch kranker Eltern

Ressourcen fördern - Psychoedukation bei Kindern und Jugendlichen psychisch kranker Eltern Ressourcen fördern - Psychoedukation bei Kindern und Jugendlichen psychisch kranker Eltern Wissenschaftliche Mitarbeiterin Diplom- Sozialpädagogin/ Diplom- Sozialarbeiterin Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Mehr

Bei mir zu Hause ist vieles anders... Reihe Erziehungsfragen

Bei mir zu Hause ist vieles anders... Reihe Erziehungsfragen Bei mir zu Hause ist vieles anders... Reihe Erziehungsfragen Bei mir zu Hause ist Krise... 3 Manchmal ist Mama anders. Wenn Mama anders ist, versuche ich alles richtig zu machen, weil ich nicht will, dass

Mehr

Ausgangsituation. Die Notlage der Kinder

Ausgangsituation. Die Notlage der Kinder Ein Projekt zur Entlastung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit psychisch kranken Eltern Ausgangsituation In der BRD leben ca. 500 000 600 000 Kinder und Jugendliche unter 18

Mehr

7-Tage Wohnheim des Heilpädagogischen Zentrums Bayreuth

7-Tage Wohnheim des Heilpädagogischen Zentrums Bayreuth 7-Tage Wohnheim des Heilpädagogischen Zentrums Bayreuth Gruppe Sonne 9 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 16 Jahren Ziele Lebensfreude aber auch Regeln und Strukturen erfahren Verhaltensstörungen verhindern

Mehr

Bei mir zu Hause ist vieles anders... Reihe Erziehungsfragen

Bei mir zu Hause ist vieles anders... Reihe Erziehungsfragen Bei mir zu Hause ist vieles anders... Reihe Erziehungsfragen Bei mir zu Hause ist Krise... 3 Manchmal ist Mama anders. Wenn Mama anders ist, versuche ich alles richtig zu machen, weil ich nicht will, dass

Mehr

teilhabe jetzt O ffene B ehinderten A rbeit Programm März bis Juni 2017 in den Landkreisen Ebersberg und Erding

teilhabe jetzt O ffene B ehinderten A rbeit Programm März bis Juni 2017 in den Landkreisen Ebersberg und Erding teilhabe jetzt in den Landkreisen Ebersberg und Erding Programm März bis Juni 2017 O ffene B ehinderten A rbeit Was bedeuten die Bilder? Dieses Angebot ist für Personen: Die keine Hilfe beim Gehen brauchen.

Mehr

Textversion zum Vortrag: Kinder psychisch kranker Eltern ein Thema für die Schule?! Der blinde Fleck der Psychiatrie

Textversion zum Vortrag: Kinder psychisch kranker Eltern ein Thema für die Schule?! Der blinde Fleck der Psychiatrie Textversion zum Vortrag: Kinder psychisch kranker Eltern ein Thema für die Schule?! Der blinde Fleck der Psychiatrie 1996 erster Kongress zum Thema In Fachkreisen Probleme Kinder psychisch Kranker kaum

Mehr

Kinder psychisch kranker Eltern. Ein Projekt des. Familienbüro KoKi

Kinder psychisch kranker Eltern. Ein Projekt des. Familienbüro KoKi Ein Projekt des Familienbüro KoKi mit finanzieller Unterstützung Binder M. des Rotary Club Bayerwald-Zwiesel Die psychische Erkrankung eines Elternteils nimmt viel Raum und Zeit in der Familie ein, die

Mehr

Psychoedukation für Kinder psychisch kranker Eltern

Psychoedukation für Kinder psychisch kranker Eltern Psychoedukation für Kinder psychisch kranker Eltern Prof. Dr. Albert Lenz Diplom-Psychologe Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Abteilung Paderborn Leostraße 19-33098 Paderborn Telefon 05251-122556:

Mehr

Sie durften nicht Oma zu ihr sagen. Auf keinen Fall! Meine Mutter hasste das Wort Oma.

Sie durften nicht Oma zu ihr sagen. Auf keinen Fall! Meine Mutter hasste das Wort Oma. Der Familien-Blues Bis 15 nannte ich meine Eltern Papa und Mama. Danach nicht mehr. Von da an sagte ich zu meinem Vater Herr Lehrer. So nannten ihn alle Schüler. Er war Englischlehrer an meiner Schule.

Mehr

Das Leit-Bild von der Lebenshilfe Solingen

Das Leit-Bild von der Lebenshilfe Solingen Das Leit-Bild von der Lebenshilfe Solingen Das ist das Leit-Bild von der Lebenshilfe Solingen. In einem Leit-Bild steht: was wir denken was wir tun warum wir etwas tun Wer wir sind Bei uns arbeiten viele

Mehr

Warum musste das Kind fort?

Warum musste das Kind fort? Warum musste das Kind fort?»keine Mama (kein Papa) gibt ihr (sein) Kind leichten Herzens her. Es lag an ihren Problemen mit sich selbst oder mit ihrer Familie. Es lag nicht an dir, dass du fort musstest.es

Mehr

Ich bin mir nicht sicher, ob ich an Gott glauben kann, weil... Ich bin mir nicht sicher, ob ich an Gott glauben kann, weil...

Ich bin mir nicht sicher, ob ich an Gott glauben kann, weil... Ich bin mir nicht sicher, ob ich an Gott glauben kann, weil... weil ich nicht viel über Gott weiß. wenn ich bete, bringt es fast nie was. die Forschungen sagen, dass es ihn nicht gibt. Und dass wir nicht von ihm stammen, sondern von den Affen. ich ihn nie gesehen

Mehr

In der Eingewöhnungszeit lernt das Kind die Erzieherinnen, die anderen Kinder,

In der Eingewöhnungszeit lernt das Kind die Erzieherinnen, die anderen Kinder, In der Eingewöhnungszeit lernt das Kind die Erzieherinnen, die anderen Kinder, den Tagesablauf und die Räumlichkeiten der Einrichtung kennen. Der Übergang aus der Familie in die Kindergruppe bedeutet für

Mehr

Wie geht es nach der Trennung mit den Kindern weiter? Dr. Claus Koch Pädagogisches Institut Berlin

Wie geht es nach der Trennung mit den Kindern weiter? Dr. Claus Koch Pädagogisches Institut Berlin Wie geht es nach der Trennung mit den Kindern weiter? Dr. Claus Koch Pädagogisches Institut Berlin Wie geht es nach er Trennung mit den Kindern weiter? Die Trennung Schuldgefühle Das Alter des Kindes spielt

Mehr

Resilienzförderung bei Kindern mit einem suchtkranken oder psychisch kranken Elternteil

Resilienzförderung bei Kindern mit einem suchtkranken oder psychisch kranken Elternteil Resilienzförderung bei Kindern mit einem suchtkranken oder psychisch kranken Elternteil Workshop im Rahmen der Fachtagung zur Resilienzförderung bei Kindern und Jugendlichen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Mehr

Wörterbuch. Heft 2. zum Individuellen Hilfeplan für Menschen mit Behinderung im Rheinland. Ein Heft in leichter Sprache mit vielen Beispielen

Wörterbuch. Heft 2. zum Individuellen Hilfeplan für Menschen mit Behinderung im Rheinland. Ein Heft in leichter Sprache mit vielen Beispielen Wörterbuch zum Individuellen Hilfeplan für Menschen mit Behinderung im Rheinland Ein Heft in leichter Sprache mit vielen Beispielen Heft 2 Wir bedanken uns bei den Menschen, die uns ihre persönliche Geschichte

Mehr

Wenn du nicht mehr weiter weißt... Wichtige Tipps und Infos für Kinder und Jugendliche

Wenn du nicht mehr weiter weißt... Wichtige Tipps und Infos für Kinder und Jugendliche Wenn du nicht mehr weiter weißt... Wichtige Tipps und Infos für Kinder und Jugendliche Was ist eine Krise? Eine Krise ist eine Situation, die du nicht erwartet hast und nicht planen konntest. Egal was

Mehr

DIE KLEINEN ENTLEIN. Mein Konzept

DIE KLEINEN ENTLEIN. Mein Konzept DIE KLEINEN ENTLEIN Mein Konzept IRINA GEKMANN Körnerstr. 39, 35039 Marburg E-Mail: irinagekmann@web.de www.tagesmutter-irina.de Betreuungszeit: Mo Fr: 7.30 15.30 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 2 Vorstellung...

Mehr

Ralf Mengedoth (Hilfe)Welten zusammen bringen oder gemeinsam (gesunde) Entwicklungsräume vergrößern

Ralf Mengedoth (Hilfe)Welten zusammen bringen oder gemeinsam (gesunde) Entwicklungsräume vergrößern Ralf Mengedoth (Hilfe)Welten zusammen bringen oder gemeinsam (gesunde) Entwicklungsräume vergrößern Wenn es stimmt, dass ca. 500 000 Kinder in Deutschland einen psychisch schwer erkrankten Elternteil haben

Mehr

Umgang mit Kindern psychisch kranker Eltern

Umgang mit Kindern psychisch kranker Eltern Umgang mit Kindern psychisch kranker Eltern Birgit Laurinck Studienrätin im Förderschuldienst, Schule an der Heckscher-Klinik Angela Ettenreich-Koschinsky 2. Sonderschulkonrektorin, Bayerische Landesschule

Mehr

Über mein Selbstvertrauen und wie ich den Start in eine neue richtige Arbeitsstelle geschafft habe

Über mein Selbstvertrauen und wie ich den Start in eine neue richtige Arbeitsstelle geschafft habe Über mein Selbstvertrauen und wie ich den Start in eine neue richtige Arbeitsstelle geschafft habe Ich habe in einer Werkstätte gearbeitet, seit ich 18 Jahre alt war. Mit 30 Jahren hat mir meine Freundin

Mehr

Foto: Nina Urban !" #$"!!% ! " ## " $ #% ) $ *' )' (% #+ ## # ( %, # % - "# &.+ / (- + $ %012 3)' ) 4 5) 6 *7 4 "% -#. 8 #9 + :'';<==>?

Foto: Nina Urban ! #$!!% !  ##  $ #% ) $ *' )' (% #+ ## # ( %, # % - # &.+ / (- + $ %012 3)' ) 4 5) 6 *7 4 % -#. 8 #9 + :'';<==>? Foto: Nina Urban!" #$"!!%! " ## " $ #% &'("% ) $ *' )' (% #+ ## # ( %, # % - "# &.+ / (- + $ %012 3)' ) 4 5) 6 *7 4 "% -#. 8 #9 + :'';?@+ %" % ERZÄHLER/IN Jetzt will ich von meinem Bruder erzählen.

Mehr

Psychisch belastete Kinder und Jugendliche verstehen, sichern, stärken

Psychisch belastete Kinder und Jugendliche verstehen, sichern, stärken Psychisch belastete Kinder und Jugendliche verstehen, sichern, stärken Biografiearbeit Qualifizierungsprogramm, Modul 2 SOS-Kinderdorf e.v. Gera 17.10.2014 Nils Jenkel KJPK Basel Kinder wollen wissen:

Mehr

Henry kann helfen. Wenn du dich gestresst fühlst

Henry kann helfen. Wenn du dich gestresst fühlst Henry kann helfen Wenn du dich gestresst fühlst Hi! Schön, dich kennenzulernen. Ich bin Henry und finde es am besten, wenn ich ganz viel Zeit habe. Ich mag: Stress kenne ich aber auch. Wenn Frauchen noch

Mehr

Zusammenfassung in Leichter Sprache

Zusammenfassung in Leichter Sprache Zeit für jeden einzelnen Schritt Der Weg für die Hilfe-Planung ist klar. Dann kann man gut planen. Und nichts wird vergessen. Es gibt Zeit für jeden einzelnen Schritt. Und bei jedem Schritt ist immer nur

Mehr

20 Bitten von Kindern. an ihre geschiedenen oder getrennten Eltern

20 Bitten von Kindern. an ihre geschiedenen oder getrennten Eltern 20 Bitten von Kindern an ihre geschiedenen oder getrennten Eltern Dr. Karin Jäckel In Memoriam Dieter Mark Alle Rechte liegen bei der Verfasserin Wenn die Familie zerbricht, reagieren Kinder meist mit

Mehr

KINDER PSYCHISCH KRANKER ELTERN HIGH-RISK-FORSCHUNG KINDER DEPRESSIVER ELTERN AUSZÜGE AUS DER HIGH-RISK-FORSCHUNG

KINDER PSYCHISCH KRANKER ELTERN HIGH-RISK-FORSCHUNG KINDER DEPRESSIVER ELTERN AUSZÜGE AUS DER HIGH-RISK-FORSCHUNG KINDER PSYCHISCH KRANKER ELTERN DIE VERGESSENEN ANGEHÖRIGEN KINDER PSYCHISCH ERKRANKTER ELTERN In Deutschland leben über 3.000.000 Kinder mit psychisch erkrankten Eltern. 1.555.000 1.230.000 740.000 270.000

Mehr

Antje Bauroth, Psychiatriekoordinatorin und Gesundheitsplanerin

Antje Bauroth, Psychiatriekoordinatorin und Gesundheitsplanerin Antje Bauroth, Psychiatriekoordinatorin und Gesundheitsplanerin 29.08.2012 Thema Vorstellung Psychiatriekoordination Koordination aller an der Versorgung beteiligter Dienste und Einrichtungen für den Bereich

Mehr

Michelle Hardt Thompson Angst

Michelle Hardt Thompson Angst Michelle Hardt Thompson Angst Ein Buch für Kinder in Huntington-Familien mit Illustrationen von Anja Seemann Herausgegeben von der Deutschen Huntington-Hilfe e. V. Impressum Herausgeber: Deutsche Huntington-Hilfe

Mehr

Hits for Kids. Herbst/Winter Offenen Hilfen der Lebenshilfe Aichach-Friedberg

Hits for Kids. Herbst/Winter Offenen Hilfen der Lebenshilfe Aichach-Friedberg Aichach-Friedberg Hits for Kids Offenen Hilfen der Lebenshilfe Aichach-Friedberg Herbst/Winter 2016-2017 für alle Kinder mit und ohne Behinderung im Alter zwischen 5 und 15 Jahren Freizeit macht Spaß -

Mehr

Wenn du diese Tricks kennst, wirst du überrascht sein, was ein Hund alles für dich macht. Nr. 20 brachte mich zum Weinen.

Wenn du diese Tricks kennst, wirst du überrascht sein, was ein Hund alles für dich macht. Nr. 20 brachte mich zum Weinen. Wenn du diese Tricks kennst, wirst du überrascht sein, was ein Hund alles für dich macht. Nr. 20 brachte mich zum Weinen. Hunde sind so loyale Tiere, dass sie uns lieben, egal, was wir auch tun. Aber wenn

Mehr

Schulperspektive zum Thema Kinder psychisch belasteter Eltern

Schulperspektive zum Thema Kinder psychisch belasteter Eltern Schulperspektive zum Thema Kinder psychisch belasteter Eltern Referat von Elisabeth Moser Schulische Heilpädagogin Homeier (2012, 36) Inhalt 1. Wie erleben wir Kinder psychisch belasteter Eltern in der

Mehr

Predigt über Lukas 10,38-42 am in Altdorf (Pfarrer Bernd Rexer)

Predigt über Lukas 10,38-42 am in Altdorf (Pfarrer Bernd Rexer) 1 Predigt über Lukas 10,38-42 am 6.3.2011 in Altdorf (Pfarrer Bernd Rexer) Liebe Gemeinde, eine interessante Frage ist das: Was werden Menschen an meinem 70.Geburtstag über mich sagen? Was würde ich gerne

Mehr

Bilderbuch mit DVD und didaktischem Begleitmaterial für die pädagogische Praxis und den Erziehungsalltag. Brigitte Braun und Ka Schmitz

Bilderbuch mit DVD und didaktischem Begleitmaterial für die pädagogische Praxis und den Erziehungsalltag. Brigitte Braun und Ka Schmitz Bilderbuch mit DVD und didaktischem Begleitmaterial für die pädagogische Praxis und den Erziehungsalltag Brigitte Braun und Ka Schmitz 2 J ule, schon 8 Jahre alt, geht nach der Schule langsam und gedankenverloren

Mehr

Ich, du, wir MODELLTEST 1. Meine Familie. Wohnung. Wer? heißen. glücklich. mögen. Geburtstag. Lehrerin. Hausmann. zu Hause bleiben.

Ich, du, wir MODELLTEST 1. Meine Familie. Wohnung. Wer? heißen. glücklich. mögen. Geburtstag. Lehrerin. Hausmann. zu Hause bleiben. Ich, du, wir Onkel Hausmann arbeiten arbeitslos Beruf Geschwister Bruder Lehrerin Vater Mutter helfen Kinder Großeltern Eltern arbeiten zu Hause bleiben Wer? Wohnung gemütlich Zimmer Küche Wohnzimmer Meine

Mehr

Fachstelle für Kinder psychisch kranker Eltern: Bedarf und Notwendigkeit

Fachstelle für Kinder psychisch kranker Eltern: Bedarf und Notwendigkeit Fachstelle für Kinder psychisch kranker Eltern: Bedarf und Notwendigkeit Susanne Wipf Projektleiterin Fachstelle für Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung, Aargau und Basel-Stadt 22

Mehr

Sonnenkinder Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern

Sonnenkinder Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern Sonnenkinder Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern Bild und Titel von Jonas Langner aus Königswinter, der den 1. Preis des Wettbewerbes Für Klein & Groß gewonnen hat. Sonnenkinder

Mehr

Praktische Anleitung im Umgang mit Demenz

Praktische Anleitung im Umgang mit Demenz Praktische Anleitung im Umgang mit Demenz Die geistigen Bilder, die helfen, ein Konzept im Kopf zu erstellen, fügen sich bei Menschen mit Demenz nicht mehr recht zusammen. Der Demenzkranke hat Schwierigkeiten

Mehr

Psychosoziale Gesundheit

Psychosoziale Gesundheit Psychosoziale Gesundheit Susanne Borkowski (MSW) KinderStärken e.v. WHO-Definition von Gesundheit Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein

Mehr

Goldene Regeln. Mensch zuerst hat das Projekt Gesundheit - leicht gemacht. Wir haben viel in dem Projekt. gemacht.

Goldene Regeln. Mensch zuerst hat das Projekt Gesundheit - leicht gemacht. Wir haben viel in dem Projekt. gemacht. Mensch zuerst Netzwerk People First Deutschland e.v. Goldene Regeln Mensch zuerst hat das Projekt Gesundheit - leicht gemacht. Darum geht es in diesem Heft: Unser Projekt Gesundheitleicht gemacht. Was

Mehr

Themenwoche Psychische Gesundheit. Kinder psychisch kranker Eltern Kinder im Rollenkonflikt Dr. Michaela Tröger

Themenwoche Psychische Gesundheit. Kinder psychisch kranker Eltern Kinder im Rollenkonflikt Dr. Michaela Tröger Themenwoche Psychische Gesundheit Kinder psychisch kranker Eltern Kinder im Rollenkonflikt Dr. Michaela Tröger 18.01.2017 1 Kinder psychisch kranker Eltern Kinder im Rollenkonflikt Dr. med. Michaela Tröger

Mehr

Günter Schallenmüller. Die Seele hat Vorfahrt

Günter Schallenmüller. Die Seele hat Vorfahrt Günter Schallenmüller Die Seele hat Vorfahrt Information an die Teilnehmer der Selbsthilfegruppen No 1 10 / 2008 1 Ich entschließe mich, die Teilnehmer in den Gruppen in die Aktion mit einzubinden. Am

Mehr

mir einen Gutenachtkuss zu geben. Obwohl das Licht noch brannte, hatte ich bereits solche Angst, dass ich mich auf keinen Fall aufs Bett setzte und

mir einen Gutenachtkuss zu geben. Obwohl das Licht noch brannte, hatte ich bereits solche Angst, dass ich mich auf keinen Fall aufs Bett setzte und 1. Kapitel Es wohnt in der Dunkelheit unter meinem Bett. Am Tag macht es sich klein. Aber in der Nacht, gleich nachdem Mama die Lampe ausgemacht hat, bläst es sich auf. So ein Tier kann sich nur im Dunkeln

Mehr

Kind & Trauer. Unterstützung für Kinder und Familien in Zeiten von Sterben, Tod und Trauer in der Region Mittelbaden

Kind & Trauer. Unterstützung für Kinder und Familien in Zeiten von Sterben, Tod und Trauer in der Region Mittelbaden Kind & Trauer Familientrauerbegleitung Unterstützung für Kinder und Familien in Zeiten von Sterben, Tod und Trauer in der Region Mittelbaden Sterbebegleitung Das Ziel ist, kinder und ihre eltern in Zeiten

Mehr

Ein Projekt zur Entlastung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit psychisch kranken Eltern

Ein Projekt zur Entlastung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit psychisch kranken Eltern Ein Projekt zur Entlastung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit psychisch kranken Eltern Überblick Die Situation von Kindern psychisch kranker Eltern, Belastungsfaktoren Resilienz,

Mehr

Initiative Allenstein

Initiative Allenstein Initiative Allenstein Das ist unser Name: Initiative Allenstein Was ist die Initiative Allenstein? Die Initiative Allenstein ist eine Selbsthilfe-Gruppe. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sagen: Wir sind

Mehr

Leitbild der WAG. Das sind die Regeln für unsere Arbeit:

Leitbild der WAG. Das sind die Regeln für unsere Arbeit: Leitbild der WAG Einige Wörter in diesem Leitbild sind unterstrichen. Das sind schwierige Wörter, die manche Menschen vielleicht nicht kennen. Diese Wörter werden am Ende erklärt. Wir wünschen uns eine

Mehr

(aus dem Vorwort für Kinder, in: AB HEUTE BIN ICH STARK- VORLESEGESCHICHTEN, DIE SELBSTBEWUSST MACHEN, ISBN )

(aus dem Vorwort für Kinder, in: AB HEUTE BIN ICH STARK- VORLESEGESCHICHTEN, DIE SELBSTBEWUSST MACHEN, ISBN ) Interview für Kinder 1 Liebe Kinder, vorgelesen zu bekommen ist eine tolle Sache! Die Erwachsenen müssen sich ganz auf Euch einlassen, sich ganz für Euch Zeit nehmen. Wenn sie es richtig machen wollen,

Mehr

Alle Rechte vorbehalten 2014 Patmos Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern

Alle Rechte vorbehalten 2014 Patmos Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern Für die Schwabenverlag AG ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Maßstab ihres Handelns. Wir achten daher auf den Einsatz umweltschonender Ressourcen und Materialien. Alle Rechte vorbehalten 2014 Patmos Verlag

Mehr

Liebe, Lust und Stress

Liebe, Lust und Stress Liebe, Lust und Stress Eine Broschüre für Mädchen und junge Frauen in leichter Sprache Teil 3 Wie ein Kind entsteht Herausgegeben von mixed pickles e.v. Hallo Hier ist sie endlich die dritte Broschüre,

Mehr

Die Kindesanhörung. Es geht um dich deine Meinung ist gefragt. Für Kinder ab 5 Jahren

Die Kindesanhörung. Es geht um dich deine Meinung ist gefragt. Für Kinder ab 5 Jahren Die Kindesanhörung Es geht um dich deine Meinung ist gefragt Für Kinder ab 5 Jahren Liebe Mutter, lieber Vater Diese Broschüre gehört zwar Ihrem Kind, Sie können sie aber gut Impressum Herausgabe Marie

Mehr

Wie geht es den Kindern psychisch kranker Eltern?

Wie geht es den Kindern psychisch kranker Eltern? Wie geht es den Kindern psychisch kranker Eltern? Baar, 10. Mai 2007 Ronnie Gundelfinger Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Universität Zürich Entwicklungsstörung Kind? Erkrankung Eltern Psychisch

Mehr

Deine Kinder Lars & Laura

Deine Kinder Lars & Laura Bitte Hör auf! Deine Kinder Lars & Laura Dieses Buch gehört: Dieses Buch ist von: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. Westring 2, 59065 Hamm Tel. 02381/9015-0 Fax: 02381/9015-30 e-mail: info@dhs.de

Mehr

Sabine Brütting. Was macht der Krebs mit uns?

Sabine Brütting. Was macht der Krebs mit uns? 1 Sabine Brütting Was macht der Krebs mit uns? 3 Sabine Brütting Was macht der Krebs mit uns? Kindern die Krankheit ihrer Eltern erklären wird im Auftrag der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke)

Mehr

Mit der Zeit aber hat Frau K. gelernt, damit umzugehen: Wenn ihr mal wieder die Angst in die Glieder

Mit der Zeit aber hat Frau K. gelernt, damit umzugehen: Wenn ihr mal wieder die Angst in die Glieder Der Älteste schweigt oft Am besten begreift das noch Lukas. Er sagt, er könne seine Mutter verstehen, sie habe es nicht einfach. Als Ältester dürfe er sich "nicht gehen lassen. Ich bin irgendwie ein Vorbild

Mehr

TAGEBUCH DES EUROWAISENKINDES

TAGEBUCH DES EUROWAISENKINDES TAGEBUCH DES EUROWAISENKINDES 23 März 2008 Heute war der schlechteste Tag in meinem Leben. Mein Vater traf eine sehr wichtige Entscheidung für unsere Familie: Er verzichtet auf die Arbeit in Polen und

Mehr

Was brauchen Kinder psychisch kranker Eltern? Frühe Hilfen in Augsburg

Was brauchen Kinder psychisch kranker Eltern? Frühe Hilfen in Augsburg Fachtag 11.02.2009 Bei denen stimmt was nicht Psychische Erkrankungen in der Familie Was brauchen Kinder psychisch kranker Eltern? Frühe Hilfen in Augsburg Dipl.-Psych. Livia Koller Kindersprechstunde

Mehr

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude.

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude. 26 Und wie finde ich ein freiwilliges Engagement? Leichte Sprache Herr Müller möchte etwas Gutes für andere Menschen tun. Weil es ihm Spaß macht. Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt

Mehr

Ein Bilderbuch für Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil. Geschichte und Bilder von Vera Eggermann nach der Idee von Lina Janggen, VASK

Ein Bilderbuch für Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil. Geschichte und Bilder von Vera Eggermann nach der Idee von Lina Janggen, VASK Ein Bilderbuch für Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil. Geschichte und Bilder von Vera Eggermann nach der Idee von Lina Janggen, VASK Schweiz. Mit einem Anhang von Dr. med. Gianni Zarotti, leitender

Mehr

für eltern familien kinder jugendliche mutter - kind - begleitung

für eltern familien kinder jugendliche mutter - kind - begleitung für eltern familien kinder jugendliche mutter - kind - begleitung mutter - kind - begleitung Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Neugeborenen sind für eine Frau ein Lebensabschnitt, in dem

Mehr

Eins, zwei, drei! Eine Geschichte für das Präventionshilfsmittel Hand-Puppen-Spiel der SFA

Eins, zwei, drei! Eine Geschichte für das Präventionshilfsmittel Hand-Puppen-Spiel der SFA Eins, zwei, drei! Eine Geschichte für das Präventionshilfsmittel Hand-Puppen-Spiel der SFA Handpuppen als Hilfsmittel der Prävention Wenn ein Kind mit einer Handpuppe spielt, überträgt es die eigenen Gefühle,

Mehr

Text: Tatjana Munz. Illustrationen: Kinder der Kleinen Malschule ZKE in Essen: Tatjana Munz

Text: Tatjana Munz. Illustrationen: Kinder der Kleinen Malschule ZKE in Essen:  Tatjana Munz Text: Tatjana Munz Illustrationen: Kinder der Kleinen Malschule ZKE in Essen: www.kleinemalschule-zke.de Tatjana Munz Buchillustrationen: Kinder der Kleinen Malschule ZKE Ronja Soraya Mirie Marie Clara

Mehr

BERATUNG, BEGLEITUNG UND HILFE ZUR SELBSTHILFE

BERATUNG, BEGLEITUNG UND HILFE ZUR SELBSTHILFE BERATUNG, BEGLEITUNG UND HILFE ZUR SELBSTHILFE EINLEITUNG Beratung, Begleitung und Hilfe zur Selbsthilfe Für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, für ihre Angehörigen und Kinder, für Fachleute

Mehr

4. Die beiden treffen sich um zwei Uhr an der Bushaltestelle. 5. Anjas Großeltern fahren vielleicht auch in die Stadt mit.

4. Die beiden treffen sich um zwei Uhr an der Bushaltestelle. 5. Anjas Großeltern fahren vielleicht auch in die Stadt mit. Hörverstehen Höre zu. Was ist richtig (r)? Was ist falsch (f)? Höre den Dialog zweimal und markiere. 0. Anja möchte am Nachmittag in die Stadt gehen. r 1. Das Wetter ist nicht schön. 2. Sie möchte ins

Mehr

Wenn jemand ALS hat, der dir wichtig ist Ein Büchlein für Kinder Stand: Juli/2015 (tm)

Wenn jemand ALS hat, der dir wichtig ist Ein Büchlein für Kinder Stand: Juli/2015 (tm) Wenn jemand ALS hat, der dir wichtig ist Ein Büchlein für Kinder Stand: Juli/2015 (tm) Wahrscheinlich hast du dieses Büchlein, weil deine Mutter oder dein Vater oder jemand besonderes in der Familie Amyotrophe

Mehr

Hintergrundinformation zu Lukas 7,1-10 Der Hauptmann von Kapernaum

Hintergrundinformation zu Lukas 7,1-10 Der Hauptmann von Kapernaum Hintergrundinformation zu Lukas 7,1-10 Der Hauptmann von Kapernaum Personen! Jesus Christus! Hauptmann: befehligt etwa 100 Soldaten. Obwohl er Herodes gedient haben dürfte, könnte er einen Teil der römischen

Mehr

bei SEXUELLER und HÄUSLICHER GEWALT im Frauen-Notruf e.v.

bei SEXUELLER und HÄUSLICHER GEWALT im Frauen-Notruf e.v. KINDER- UND JUGENDBERATUNG bei SEXUELLER und HÄUSLICHER GEWALT im Frauen-Notruf e.v. Wir möchten Ihnen phoenix vorstellen. phoenix DIE AUSGANGSLAGE Bundesweit ist jedes 5. Kind in seinem Zuhause Zeugin/Zeuge

Mehr

Belastungen und Ressourcen von Pflegeeltern

Belastungen und Ressourcen von Pflegeeltern Belastungen und Ressourcen von Pflegeeltern Klaus Wolf, Daniela Reimer, Dirk Schäfer, Andy Jespersen Universität Siegen http://www.uni-siegen.de/pflegekinder-forschung Aufgaben und Probleme, die Frauen

Mehr

Lektion 3. halb. Wie spät ist es? Es ist zwanzig nach fünf. Wie bitte? Ich verstehe nicht. Wie viel Uhr ist es? Es ist jetzt siebzehn Uhr zwanzig.

Lektion 3. halb. Wie spät ist es? Es ist zwanzig nach fünf. Wie bitte? Ich verstehe nicht. Wie viel Uhr ist es? Es ist jetzt siebzehn Uhr zwanzig. Lektion 3 Viertel Viertel CD 29 halb offiziell inoffiziell zwei Uhr zwei zwei Uhr fünf fünf nach zwei zwei Uhr fünfzehn Viertel nach zwei zwei Uhr fünfundzwanzig fünf vor halb drei zwei Uhr dreißig halb

Mehr

Die Invaliden-Versicherung ändert sich

Die Invaliden-Versicherung ändert sich Die Invaliden-Versicherung ändert sich 1 Erklärung Die Invaliden-Versicherung ist für invalide Personen. Invalid bedeutet: Eine Person kann einige Sachen nicht machen. Wegen einer Krankheit. Wegen einem

Mehr

Elternabend zum Thema Mobbing. Dienstag, 7. Juni 2016

Elternabend zum Thema Mobbing. Dienstag, 7. Juni 2016 Elternabend zum Thema Mobbing Dienstag, 7. Juni 2016 1 Ablauf 1. Mobbing Merkmale 2. Auswirkungen 3. Hintergründe 4. Wie Eltern helfen können 5. Wie die Schule intervenieren kann 6. Weitere Fragen Mobbing

Mehr

Zu zweit ist man weniger alleine

Zu zweit ist man weniger alleine Zu zweit ist man weniger alleine Ich freue mich, dass wir zu zweit sind. Wir können fernsehen. Wir können ins Gasthaus gehen. Wir können spazieren gehen. Weil wir 2, Herbert und Maria, zusammen sind, dann

Mehr

Herzlich willkommen. Kinder und Jugendliche im Umgang mit Stress stärken. 14. März 2017 Cornelia Meierhans und Susanne Anliker

Herzlich willkommen. Kinder und Jugendliche im Umgang mit Stress stärken. 14. März 2017 Cornelia Meierhans und Susanne Anliker 16.03.2017 Herzlich willkommen Berner Gesundheit Kinder und Jugendliche im Umgang mit Stress stärken 14. März 2017 Cornelia Meierhans und Susanne Anliker Gemeinsam für mehr Gesundheit 1 Überblick 1. Angebote

Mehr

ISG Leitfaden. Die Elternbefragung - Projekt Kinder in Not. Bedürfniswahrnehmung und Erfüllung. Silke Mehlan. Oktober 2009

ISG Leitfaden. Die Elternbefragung - Projekt Kinder in Not. Bedürfniswahrnehmung und Erfüllung. Silke Mehlan. Oktober 2009 Die Elternbefragung - Projekt Kinder in Not Bedürfniswahrnehmung und Erfüllung Silke Mehlan Oktober 2009 ISG Leitfaden ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH Barbarossaplatz 2 50674

Mehr

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt Lenis großer Traum Lenis großer Traum Mit Illustrationen von Vera Schmidt Leni ist aufgeregt! Gleich kommt ihr Onkel Friedrich von einer ganz langen Reise zurück. Leni hat ihn schon lange nicht mehr gesehen

Mehr

Auffälliges Verhalten von Kindern erkennen, verstehen und beeinflussen. Stuttgart

Auffälliges Verhalten von Kindern erkennen, verstehen und beeinflussen. Stuttgart Stuttgart 11.10.2016 1. Erkennen Die Grenze zwischen einem normalen Verhalten und Verhaltensstörungen / psychischen Erkrankungen ist fließend. Was als auffällig, gestört oder krank bezeichnet wird, wird

Mehr

Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen

Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen Döpfner Petermann Ratgeber Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher 2., aktualisierte Auflage Inhalt 1 Zur Orientierung....................................

Mehr

Auch starke Kinder weinen manchmal von Paulina*

Auch starke Kinder weinen manchmal von Paulina* Auch starke Kinder weinen manchmal von Paulina* 1 Vor fünf Jahren hatte mein Vater seinen ersten Tumor. Alles fing mit furchtbaren Rückenschmerzen an. Jeder Arzt, den wir besuchten, sagte was anderes.

Mehr

Ono und René. Oh, schau her, hier kommt der Verrückte!"

Ono und René. Oh, schau her, hier kommt der Verrückte! E-mail: tapori@bluewin.ch www.tapori.org Tapori-Brief Nr.60 - Juli/August 2006 Ono und René Oh, schau her, hier kommt der Verrückte!" Ono weiss genau, warum die Kinder seiner Siedlung ihn den Verrückten

Mehr

Änderungen bei der Pflege-Versicherung

Änderungen bei der Pflege-Versicherung Änderungen bei der Pflege-Versicherung Erklärungen in Leichter Sprache Ende 2015 hat die Regierung ein Gesetz beschlossen: Das 2. Pflege-Stärkungs-Gesetz. Es heißt abgekürzt: PSG 2. Mit dem Gesetz ändern

Mehr

Rosa-Rot. Ein Begleit-Heft in Leichter Sprache. Eine Information gegen häusliche Gewalt

Rosa-Rot. Ein Begleit-Heft in Leichter Sprache. Eine Information gegen häusliche Gewalt Rosa-Rot Ein Begleit-Heft in Leichter Sprache Eine Information gegen häusliche Gewalt Was steht in diesem Buch? Der Name der Ausstellung..............3 Schauen Sie hin!......................5 Informieren

Mehr

Er ist auch ein sehr tolerantes Kind und nimmt andere Kinder so wie sie sind.

Er ist auch ein sehr tolerantes Kind und nimmt andere Kinder so wie sie sind. 4.a PDF zur Hördatei ADHS in unserer Familie 3. Positive Eigenschaften Joe Kennedy Was schätzen Sie an Ihren Kindern ganz besonders? Frau Mink Mein Sohn ist ein sehr sonniges Kind, er ist eigentlich immer

Mehr

Glücklich, wer barmherzig ist

Glücklich, wer barmherzig ist Glücklich, wer barmherzig ist (Mt 5,7) Katechetischer Baustein Buße und Beichte für Kinder Vorbereitet: Stuhlkreis, vier grüne Tonpapierherzen, die auf der Rückseite jeweils eine andere Farben haben (rot,

Mehr

Leichte Sprache gibt es nur mit uns! Wir sind Prüfer und Prüferinnen für Leichte Sprache

Leichte Sprache gibt es nur mit uns! Wir sind Prüfer und Prüferinnen für Leichte Sprache Leichte Sprache gibt es nur mit uns! Wir sind Prüfer und Prüferinnen für Leichte Sprache Ein Heft über die Arbeit von Prüfern und Prüferinnen Warum haben wir dieses Heft gemacht? Vielleicht wissen Sie

Mehr

WILLKOMMEN UNSERER KITA. Informationen Kindertagesbetreuung

WILLKOMMEN UNSERER KITA. Informationen Kindertagesbetreuung n lernen lernen lernen lernen lernen lernen lernen lernen lerne spielen 01 spielen EINFACHE spielen SPRACHE spielen spielen spielen spielen spielen en lachen lachen lachen lachen lachen lachen lachen lachen

Mehr

Idee Kinder helfen Kindern

Idee Kinder helfen Kindern Idee Kinder helfen Kindern Inhalt Einleitung... 2 Vorwort... 3 Idee... 5 1 Einleitung Jedes Kind hat ein Recht auf eine Kindheit! Wir hatten immer ein zu Hause; Eine Mama, die sich um uns gekümmert hat,

Mehr

Clubs der PSZ GmbH C L U B K O N Z E P T

Clubs der PSZ GmbH C L U B K O N Z E P T C L U B K O N Z E P T 2 0 1 0 CLUBKONZEPT... 3 1. Definiton: was ist ein Club?... 3 2. Rahmenbedingungen... 3 3. Zielgruppe... 4 4. Zielsetzungen des Clubs... 4 5. Angebote... 6 Clubkonzept, Version 2010

Mehr

Ich möchte Ihnen die Stolpersteine auf meinem Weg vorstellen, die ich durchlebt habe.

Ich möchte Ihnen die Stolpersteine auf meinem Weg vorstellen, die ich durchlebt habe. Folie 1 Guten Tag ich begrüße Sie recht herzlich zu unserem Beitrag. Mein Name ist Corinna E. Ich bin eine Expertin in eigener Sache. Im Hintergrund wird eine Präsentation laufen wichtiger ist aber das

Mehr

Was können besorgte Eltern tun?

Was können besorgte Eltern tun? Was können besorgte Eltern tun? Wie können Eltern herausfinden, ob ihr Kind von Bullying betroffen ist oder ob Bullying und Gewalt in unmittelbarer Nähe des Kindes stattfinden, z.b. in der Schulklasse

Mehr

Seminar-Angebote Februar bis Juni 2017

Seminar-Angebote Februar bis Juni 2017 Seminar-Angebote Februar bis Juni 2017 Kraftwerk bietet Empowerment-Seminare für Frauen mit Lernschwierigkeiten an. Empowerment bedeutet Gemeinsam mit anderen stark werden Selbst sagen, was man will und

Mehr

Als Zeichen dafür, dass Gott bei uns ist, wollen wir wie bei jedem Kindergottesdienst unsere Kerze hier anzünden. >>> Kerze anzünden

Als Zeichen dafür, dass Gott bei uns ist, wollen wir wie bei jedem Kindergottesdienst unsere Kerze hier anzünden. >>> Kerze anzünden Jesus und der Sturm >>> Wenn die Kinder kommen, fragen wir nach den Namen und schreiben diese auf das Papierschiff drauf. Wenn die Glocken aufhören zu läuten: BEGRÜSSUNG Wir heißen euch herzlich willkommen

Mehr

Positions-Papier vom Verein. Werkstatt-Räte Deutschland. Frauen-Beauftragte in Werkstätten für behinderte Menschen

Positions-Papier vom Verein. Werkstatt-Räte Deutschland. Frauen-Beauftragte in Werkstätten für behinderte Menschen Leichte Sprache Positions-Papier vom Verein Werkstatt-Räte Deutschland: Frauen-Beauftragte in Werkstätten für behinderte Menschen Positions-Papier bedeutet: Auf den nächsten Seiten steht unsere Meinung.

Mehr

Plötzlich wird alles anders

Plötzlich wird alles anders Plötzlich wird alles anders Paul (7 Jahre) berichtet über seine Familientherapie. Illustration: Sarah Wilker Erzählt von Brigitte Geupel, 1. Eins weiß ich genau - ich sag nichts. Was wollen die von mir?

Mehr

Anna lebt in zwei Welten

Anna lebt in zwei Welten Anna lebt in zwei Welten Anna Katzenmayer lebt mit ihrer Familie in Bartholomäberg. Das ist ein Dorf im Montafon. Sie hat 2 jüngere Brüder, Felix und Moritz. Sie besucht das 2. Kindergartenjahr und freut

Mehr

Familien mit einem psychisch kranken Elternteil BruderhausDiakonie Sozialpsychiatrische Hilfen Reutlingen Zollernalb Marion Krieg 22.3.

Familien mit einem psychisch kranken Elternteil BruderhausDiakonie Sozialpsychiatrische Hilfen Reutlingen Zollernalb Marion Krieg 22.3. Familien mit einem psychisch kranken Elternteil BruderhausDiakonie Sozialpsychiatrische Hilfen Reutlingen Zollernalb Marion Krieg 22.3.2012 Ausgangslage Sozialpsychiatrie Landkreis Reutlingen: 280.000

Mehr

Ein Familiengottesdienst zur Speisung der Fünftausend

Ein Familiengottesdienst zur Speisung der Fünftausend Ein Familiengottesdienst zur Speisung der Fünftausend (Lukas 9, 10ff und Johannes 6, 1-5) Einzug / Musikalisches Vorspiel Begrüßung mit Eingangsvotum und Würdigung des reich geschmückten Erntedankaltars

Mehr