WIRTSCHAFT AM TROPF DER SPEKULANTEN?

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1 WIRTSCHAFT AM TROPF DER SPEKULANTEN? Die Instabilität der Finanzwirtschaft und ihre Konsequenzen für die Realwirtschaft Stephan Referat beim EUREGIO-Forum im Veranstaltungszentrum Stift Reichersberg am 21. März 2012

2 Wo stehen wir im langen Entwicklungszyklus? 1920er Jahre: Finanzkapitalismus & Neoliberalismus Talfahrt 1929/33: Börsen- und Bankenkrach, Sparpolitik, Lohnsenkungen, Abwertungswettläufe Lernen aus der Katastrophe (Talsohle) 1933 bis 1945 > Keynes/BrettonWoods/Marshall- Plan/Sozialstaat/Sozialpartnerschaft > neue Spielanordnung Realkapitalismus & Soziale Marktwirtschaft Wirtschaftswunder > Machtverschiebung in den 1960er Übergang1968/1980:Friedman/Dollarverfall/Ölpreisschocks I und II/Inflation/Zinspolitik/...> Finanzkapitalismus & Neoliberalismus ~1980 bis 2007 Talfahrt 2007/???: Implosion dieser Spielanordnung Am Beginn einer neuen Talsohle?

3 1995 = 100 Stephan Aktienkurse in Deutschland, Großbritannien und den USA DAX FTSE 250 S&P /90 1/93 1/96 1/99 1/02 1/05 1/08 1/

4 Dollar per Barrel Stephan Spekulationssystem: Erdölfutures 150 WTI Futures Preis (NYMEX) 50-Tage-Durchschnitt / / / / / / / /

5 US cents per bushel Stephan Futures-Preise: Weizen (August, 26) /13/08, /10/2011, /1/2011, /4/07, /8/2010, /2005 1/2006 1/2007 1/2008 1/2009 1/2010 1/

6 Spekulationssystem für den Dollar-Euro-Kurs 1.6 Tageskurs 4/22/2008, Tage-Durchschnitt 12/1/2009, /3/2011, /30/2004, /3/2011, /14/2005, /27/2008, /7/2010, /26/2000, /31/2002,

7 "Schnelles Spekulationssystem für den Dollar/Euro-Kurs 5-Minutendaten 35-Perioden-Durchschnitt /9:10 13/21: /13:10 11/13:45 13/12: /14:15 9/6:55 11/1:

8 Spekulation mit (Staats)Schuldtitel Zwei Instrumente: Anleihen (spot) und Credit Default Swaps (CDS = Derivat) Etappe I: Finanzinvestor kauft CDS, einem Euro- Staat kann ja nix passieren (ev. nachhelfen ) Etappe II: Land kommt ins Gerede > Zinsen und CDS steigen, Bankrott-Szenarien Etappe III: CDS verkaufen und Anleihen kaufen (mit EZB-Geld zu 1%) & Rettungsappelle (wie in Etappe I) Nächstes Land mit wechselnder Begründung Verteilungseffekte

9 Basispunkte In % Stephan CDS-Prämien und Zinsen für griechische Staatsanleihen 5,000 4,500 4,000 3,500 CDS Prämien (linke Skala) Anleihenzins (rechte Skala) , ,500 2,000 1,500 1, / /2009 3/2010 7/ /2010 3/2011 7/ /

10 Basispunkte In % Stephan CDS-Prämien und Zinsen für italienische Staatsanleihen CDS Prämien (linke Skala) Anleihenzins (rechte Skala) / /2009 3/2010 7/ /2010 3/2011 7/ /

11 Basispunkte Stephan Zinsen für Staatsanleihen der großen Euro-Länder Deutschland Spanien Italien Frankreich /2010 4/2010 7/ /2010 1/2011 4/2011 7/ /

12 1986 = 100 In $ Stephan Dollarkurs und Ölpreis Effektiver Dollarkurs (linke Skala) 1) Ölpreis (OECD Importpreis - rechte Skala) Q: Wifo-Datenbank. 1) Gegenüber DM, Franc, Pfund, Yen

13 In % des NPW Stephan Akkumulation der nicht-finanziellen Kapitalgesellschaften in Deutschland Realkapital 300 Finanzkapital Aktien, Investmentzertifikate, sonstige Beteiligungen

14 World-GDP = 1 World-GDP = 1 Stephan Handelsvolumen auf den globalen Finanzmärkten 80 Insgesamt 45 Börsenderivate (Futures und Options) Derivatmärkte Kassamärkte OTC-Derivate Devisen (Spot) Aktien und Anleihen (Spot)

15 In % In % In % Stephan Langfristige Entwicklung in (West)Europa 12 Arbeitslosenquote Lohnquote Staatsschuld brutto in % des BIP Realzins 1) Wachstumsrate, real 1) ) Gleitender 3-Jahresdurchnitt

16 Arbeit, Realkapital und Finanzkapital Arbeit Realkapital Finanzkapital Ökonomische Interessen Vollbeschäftigung Reallohnsteigerungen Hohe Rendite auf Realveranlagung: - niedrige Zinsen und Wechselkurse - Stabile Finanzmärkte Hohe Rendite auf Finanzveranlagung und spekulation: - hohe Zinsen und Wechselkurse - Instabile Finanzmärkte Beispiele für Interessenkonflikte Lohnsteigerung Zinssteigerung Reale Aufwertung Potentielle Partner für Interessenbündnis Realkapital Arbeit oder Finanzkapital Realkapital Ökonomisches Interesse am Staat Vollbeschäftigungspolitik soziale Sicherheit Bildung Daseinsvorsorge Konjunkturstabilisierung und Wachstumspolitik: Mächtige Notenbank Restriktive Geldpolitik Privatisierung der Sozialversicherung Politische Hauptinteressen Starker Sozialstaat starke Gewerkschaften schwacher Sozialstaat schwache Gewerkschaften kein Sozialstaat keine Gewerkschaften

17 Realkapitalismus und Finanzkapitalismus Realkapitalismus Finanzkapitalismus Implizites Bündnis Arbeit & Realkapital Realkapital & Finanzkapital Unternehmer/Gewerkschaften Korporatismus Konflikt Verhältnis Staat/Markt Komplementär Antagonistisch Wirtschaftspolitische Ziele Wirtschaftspolitisches Machtzentrum Wirtschaftswissenschaftliches Modell Viele: von Vollbeschäftigung bis zur Einkommensverteilung Regierungen Keynesianismus Wenige: Geldwertstabilität, solide Staatsfinanzen, sinkende Staatsquote Notenbanken Monetarismus/Neoliberalismus Diagnose/Therapie Systemisch Symptomorientiert Finanzielle Rahmenbedingungen Zinssatz<Wachstumsrate, ruhige Finazmärkte Zinssatz>Wachstumsrate, boom und bust auf Finanzmärkten Gewinnstreben fokussiert auf Realwirtschaft (Positivsummenspiel) Finanzwirtschaft (Nullsummenspiel) Wirtschaftsmodell Gesellschaftspolitische Ziele Soziale und regulierte Marktwirtschaft Chancengleichheit, individuelle Entfaltung, sozialer Zusammenhalt ( Reine ) Marktwirtschaft Rahmenbedingungen schaffen für: Jeder ist seines Glückes Schmied

18 Das europäische und das US-amerikanische Modell Europa USA Determinanten der langfristigen Entwicklung Gesellschaftliche Grundwerte Eingebundenheit in Verbände (Zünfte, Gemeinden, etc.) Verbindlichkeit in den Beziehungen zwischen oben und unten Kollektive Organisation von Interessen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit Räumliche Mobilität Gering Groß Labor relations Korporatistisch Locker Bedeutung von Gewerkschaften und Unternehmerverbänden Groß Einwanderungsland: Jeder ist seines Glückes Schmied Lockere ökonomische und soziale Beziehungen Kaum vorhanden Individuelle Entfaltung ( persuit of happiness ) Gering Arbeitsmarkt Reguliert hire and fire Verhältnis Markt/Staat Komplementär Antagonistisch Absicherung gegen Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Armut im Alter Überwiegend durch den Sozialstaat Überwiegend individuell Bildungssystem Überwiegend sozialstaatlich Überwiegend privat Bereitstellung öffentlicher Güter (einschließlich Daseinsvorsorge) Relativ groß Klein

19 Voraussetzungen für eine Erneuerung des Europäischen Sozialmodells Unternehmer(verbände) erkennen: Neoliberalismus ist die Theorie im Interesse des Finanzkapitals Die gemeinsamen Interessen von Realkapital und Arbeit (wieder) begreifen Neues Interessebündnis durch Einzelprojekte stärken (Beispiel: Kurzarbeit). Politik geht auf Distanz zu Mainstream-Ökonomen (wie Roosevelt 1932). Der (Sozial)Staat als unser Verein : Umfassende Renovierung, alle tragen nach ihren Möglichkeiten bei Sozialmodell als positiver Drive der Politik Leitlinie in einer Demokratie: Wie wollen wir leben?

20 Leitlinien eines "New Deal für Europa Bessere Balance zwischen Konkurrenz/Kooperation Ökonomie/Politik Markt/Staat Gewinnstreben > Realwirtschaft Globalisierung der Politik Balance technische/soziale Innovationen Ökologisierung der Wirtschaft Budgetkonsolidierung durch Expansion Sozialstaatlichkeit und europäische Identität EU-weite Solidarität statt Rette sich, wer kann

21 Langfristige globale Strategien Koordinierte Geldpolitik: Zins < Wachstumsrate Stabilitätsbänder für die wichtigsten Wechselkurse > Ziel: Globo als Welt-ECU Rückführung der Finanzderivate bis zum Verbot (der Massenvernichtungswaffen ) Finanztransaktionssteuer Notierung von Rohstoffen in Währungsbündel Erdölpreisabkommen statt Markt lösung Koordinierter Klimaschutz Global Marshall-Plan

22 Der Europäische Währungsfonds (EWF) Finanzierungsagentur der Eurostaaten Begibt Eurobonds zu festen Zinssätzen Unter der mittelfristigen Wachstumsrate Unbeschränkte Garantie aller Euro-Länder Rückendeckung durch EZB (kauft ev. Eurobonds) Eurobonds = Euroschatzbriefe = jederzeit flüssig, aber nicht handelbar (kein Spekulationsmittel) Mittelvergabe nach klaren Kriterien (auch Wachstums-, Beschäftigungs- und Umweltziele)

23 Sonstige Europäische Strategien I Geldpolitik: Zins < Wachstumsrate Stabilitätsbänder für die wichtigsten Wechselkurse > Ziel: Globo als Welt-ECU Langfristige Rohstoffpreisabkommen Insbesondere für Rohöl (im Hinblick auf Erschöpfbarkeit, Klimawandel, Dollardominanz) Rückführung der Finanzderivate bis zum Verbot (der Massenvernichtungswaffen ) Finanztransaktionssteuer Rückbau der kapital gedeckten Altersvorsorge

24 Sonstige Europäische Strategien II Umweltinvestitionen als die Chance für eine offensiv-optimistische Politik: Thermische Gebäudesanierung, Öko-Autos, öff. Verkehr, etc. Transeuropäische Netze Innovative Arbeitszeitmodelle: Milderung der Folgen von Konjunkturschwankungen Langfristige Arbeitszeitverkürzung Abbau atypischer Beschäftigungsformen Sicherung sozialer Minimalstandards durch die EU

25 Maßnahmen nationaler Wirtschaftspolitik I Kurzarbeit und sonstige innovative Arbeitszeitverkürzungen Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung Bedarfsorientierte Grundsicherung Investitionen in die Infrastruktur vorziehen, bes. auf Ebene der Länder und Gemeinden Umweltinvestitionen als die Chance für eine offensiv-optimistische Politik: Thermische Gebäudesanierung, Öko-Autos, öff. Verkehr, etc

26 Maßnahmen nationaler Wirtschaftspolitik II Direkte Eingriffe in Finanzsektor: Zinsanpassungen, Kreditbereitschaft, Durchleuchten spekulativer Aktivitäten > Rückbau der kapital gedeckten Altersvorsorge Investitionen in alle Bildungseinrichtungen Ausweitung der Vorschulerziehung Gemeinnütziger Wohnbau Gemeinsamer Wohnungsmarkt durch Internet Detto für den Einzelhandel

27 Finanzierung der Maßnahmen Grundsatz: Nicht der Konsum, sondern das Sparen der Haushalte soll sinken. Kurzfristig: Solidarabgabe auf die Höhe der Wertpapierdepots und/oder Erhöhung der Abgeltungssteuer auf 35% und/oder Erhöhung des Spitzensteuersatzes ab Generelle Vermögens- und Erbschaftssteuer ab Netto-Vermögen von EU-weite Finanztransaktionssteuer (1% bis 2% vom BIP)

28 Eine neue realkapitalistischen Prosperitätsphase Werte: Sozialer Zusammenhalt, Umwelt, Nachhaltigkeit, gut Leben gewinnen an Bedeutung Steuerung gesellschaftlicher Prozesse: Kooperation Politik vor Ökonomie, auch auf globaler Ebene Europa: Wiederentdeckung der Sozialen Marktwirtschaft und der Stärken des Sozialstaats Neue Durchmischung von Arbeits- und Freizeit > leichte Entschleunigung Gewinnstreben von Finanz- zur Realwirtschaft Leitlinie in einer Demokratie: Wie wollen wir leben?

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