Büroimmobilien müssen mit Innovation Hotelprojekte kämpfen mit Finanzierungserfordernissen,

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1 FRAGEN SIE DEN HAUSMEISTER Welches Büro hätten S denn gern? Gewerbeimmobilien stehen in Wien und den Bundesländern hoch im Kurs allerdings mit unterschiedlicher Ausprägung. Ein Marktüberblick über Assetklassen und ihr Potenzial. Autorin: Erika Hofbauer Büroimmobilien müssen mit Innovation und Nachhaltigkeit punkten, in Industrie- und Logistikflächen schlummert Potenzial, Hotelprojekte kämpfen mit Finanzierungserfordernissen, dafür lohnen sich Wohnbau und Retail immer. Österreichs Developer und Immobilien experten sehen trotz schwieriger konjunktureller Lage immer noch gute Wachstums- und wirtschaftliche Chancen im gewerblichen Immobilienmarkt. Freilich müssen neben Kreativität und Finanzkraft auch fundamentale Rahmenbedingungen wie Lage, Nachfrage und Kostenkontrolle berücksichtigt werden. Büro-Hotspot Wien Wien ist zweifelsohne der rotweißrote Hotspot in Sachen Büroimmobilien, und auch in den Bundesländern kommen für aussichtsreiche Projekte fast nur Ballungsräume zum Zug. Und der Büromarkt gibt noch immer etwas her, obwohl das Angebot die Nachfrage derzeit übersteigt. Womit beschäftigen sich denn die Developer, wenn doch schon alles gebaut wurde? Derzeit übersteigt das Angebot an Büroflächen stark die Bürogebäude Silbermöwe an der Erdberger Lände Nachfrage. Dies liegt vor allem an der angespannten Konjunktur und der damit fehlenden Expansion von Unternehmen, beurteilt beispielsweise Wolfgang Pundy, Hauptabteilungsleiter Immobilien der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die aktuelle Situation. Daher herrsche an besonders guten Standorten ein Verdrängungswettbewerb, ansonsten sei der Markt eher durch Restrukturierung der vorhandenen Flächen und weniger durch Neuflächenakquisition geprägt. Der Mietpreis für Büroimmobilien befindet sich dadurch auf einem sehr niedrigen Niveau, was sich auch in den nächsten Jahren nicht wesentlich ändern wird, vermutet Pundy. Seine Strategie: Das Wichtigste ist derzeit, sich mit Qualität abzuheben. Vor allem der Zug in Richtung energieeffiziente Büroimmobilien fährt immer schneller. Wer bis jetzt nicht darauf aufgesprungen ist, wird sich in den kommenden Jahren schwertun. Denn Maßnahmen in Richtung Energieeffizienz schonen nicht nur die Umwelt, sondern senken nachhaltig Betriebs- und Instandhaltungskosten. Herkömmliche Bürohäuser werden also in den kommenden Jahren einen deutlichen Wettbewerbsnachteil erleiden, prognostiziert Pundy. Ingrid Gratzer von der Macro- Research-Abteilung der Erste Group Immorent (EGI) identifiziert Büro-, Lager- und Produktionsstandorte für Klein- und Mittelbetriebe in der Bundeshauptstadt als gefragte Objekte, in den Landeshauptstädten auch Büroimmobilien als Firmenzentralen: Abgesehen von Wien sind tendenziell derzeit westliche Bundesländer, allen voran Oberösterreich und Tirol, gefragt. Am beliebtesten sind Gewerbeimmobilien in den Ballungszentren, also in der jeweiligen Landeshauptstadt mitsamt Speckgürtel, oder entlang frequenzstarker Lagen wie Autobahn oder Bundesstraße: Die Preise Foto: CA Immo Burgenland Kleines Bundesland mit grossem retailanteil Im Burgenland konzentrierte sich bisher der Gewerbeimmobilienmarkt weniger auf Büros als auf Handelsimmobilien und Industrieanlagen. Für einen prosperierenden Büromarkt fehlen im kleinstrukturierten Burgenland einerseits die Firmen und andererseits die potenziellen Arbeitskräfte. Außerdem bremst die anhaltende Konjunkturflaute die Investitionsfreudigkeit, sodass bisher die Büronachfrage aus den bestehenden Leerständen gedeckt werden konnte, berichtet Fritz Ringhofer vom Eisenstädter Immobilienbüro Real 2000 aus seinem Bundesland. Handelsimmobilien wurden in den letzten drei bis fünf Jahren überproportional entwickelt. So sind die Hot Spots Parndorf/Neusiedl, Eisenstadt und Oberwart nach großzügigen Erweiterungen vorerst einmal in einer Konsolidierungsphase, obwohl das Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft erscheint, glaubt Ringhofer. Den gewerblichen Wohnbau außerhalb der Genossenschaften gebe es kaum, da dafür die Finanzkraft im Lande fehle. entwickeln sich dabei relativ stabil, so Gratzer. Was haben die Developer abgesehen vom Bürosektor noch zu tun? Die alternative Assetklasse ist eindeutig Wohnen, Ende der Vergesslichkeit: Langsam erinnern wir uns wieder an Dinge, die wir im Urlaub vergessen haben wie zum Beispiel Codes und Passwörter, die wir in den Ferien nicht benutzten. Sie stehen vor einem Bankomat und probieren, den richtigen Code einzugeben, ist aber drei Mal falsch kennen Sie das? Das ist auch einer der Gründe, warum wir unser Firmenschildchen an den Häusern, die wir betreuen, in genau 2,20 m Höhe angebracht haben: damit unsere Kunden nicht vergessen, dass wir uns immer um sie kümmern, nicht nur zur Sommerzeit, wenn sie vielleicht auf Urlaub sind, auch im Winter, wenn es schneit (Frühling, Herbst sowieso). Zum Schnee fällt mir die Geschichte vom Medizinmann und den Indianern ein. Kennen Sie die? Indianer fragen den Medizinmann, wie der Winter wird, worauf er Sand in die Luft wirft und sagt: Es wird ein schneereicher Winter. Geht in den Wald, um Holz zu sammeln! Am nächsten Tag kommen wieder ein paar Indianer und fragen, wie der Winter wohl wird und wieder wirft er Sand in die Luft und rät Holz zu sammeln. Als an den darauffolgenden Tagen wieder Indianer vor seinem Wigwam stehen und von ihm wissen wollen, wie der Winter wird, möchte er sich am Handy schnell beim Wetterdienst vergewissern, ob er mit seiner Prognose richtig liegt. Die Auskunft des Wetterdienstes war eindeutig: Es wird ein sehr strenger Winter, denn die Indianer sammeln bereits jetzt Holz wie wild. Als professionelle Schneeriecher erschnüffeln wir natürlich selbst, wie der Winter wird. Und wenn wir einmal anfangen, unsere frischgewarteten Maschinen aus den Garagen zu holen, da werden manche im Lande nervös. Und wer bis dahin noch kein Winterservice beauftragt hat, der sollte sich trotz der vielleicht noch frühherbstlichen Temperaturen an die Schneeschaufel erinnern oder noch besser an unsere Hotline: 05/ anrufen. Die Nummer steht möglicherweise am Haus Ihres Nachbarn. Ihr Oliver Attensam 36 immobilien Magazin Immobilien Magazin 37

2 Campus Lodge: Das IG-Immobilien-Projekt steht für modernes und junges Wohnen in der Stadt. aber auch am Hotelmarkt hat es einige neue Projektentwicklungen gegeben, berichtet die EGI-Researcherin. Genereller Fokus liege dabei auf bestehenden Immobilien, um Wertschöpfung zu lukrieren: Hier wird der Altbestand renoviert, generalsaniert oder umgewidmet. So werden beispielsweise Büroimmobilien in unterdurchschnittlichen Lagen in Wohnungen oder Hotels umgewandelt. Wien, erzählt Gratzer weiter, habe einen traditionell hohen, überalterten Büroflächenbestand: Hier sind Veränderung gefragt, damit die Immobilien den heutigen Anforderungen Stichwort Green Building, Energie- und Flächeneffizienz entsprechen. Nachhaltigkeit gefragt Als stabil, wenn auch nicht gerade florierend, bezeichnet S-Immo-Vorstand Ernst Vejdovszky den Wiener Büromarkt: Dies betrifft die Vermietungsleistung genauso wie die Preis- bzw. Mietentwicklung. Gerade in den letzten Jahren verzeichnet der Markt eine eindeutige Konzentration auf qualitativ hochwertige bzw. hochwertig sanierte Immobilien in guter Lage. Im Fokus liegen außerdem Büros mit Green-Building-Zertifizierungen, die Qualität der Gebäude rückt wieder verstärkt in den Mittelpunkt der Mieterüberlegungen. CA-Immo-Boss Bruno Ettenauer sieht für Büro-Developer künftig das Augenmerk auf Revitalisierung und Optimierung von Bestandsobjekten liegen und führt gleich ein hauseigenes Beispiel dafür an: Das Bürogebäude Silbermöwe an der Erdberger Lände, das wir vor Kurzem an den Mieter Bosch übergeben haben, stammt in der Substanz aus Tirol KONZENtratION auf die Hauptstadt dem Jahr 1959 und ist jetzt nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit ein modernes, energieeffizientes Gebäude mit stark verringertem Energiebedarf Die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien ist derzeit nicht überragend, aber zufriedenstellend, erzählt Arno Wimmer, Geschäftsführer der Innsbrucker Conterra Immobilien: Die Nachfrage ist regional unterschiedlich. In Innsbruck werden sowohl Gewerbeflächen, Gewerbeobjekte als auch Büros nachgefragt. Geschäftsflächen in Innsbruck werden überwiegend nur in bester Lage gesucht, wobei hier nur ein sehr beschränktes Angebot vorhanden ist. Geschäftsflächen in schlechteren Lagen und Nebenlagen werden kaum nachgefragt. Die Mietpreise für dieses Segment sind daher weiter im Sinken. Die Nachfrage nach Büroflächen liegt im Trend der letzten Jahre. Die Nachfrage nach größeren Einheiten jenseits von 500 Quadratmetern ist aufgrund der Struktur eher gering und konzentriert sich auf wenige Interessenten. Im Bürobereich sind an der Peripherie von Innsbruck neue Projekte entstanden, die nach und nach besiedelt werden. Die Preise für Gewerbegrundstücke haben sich heuer auf hohem Niveau etwas stabilisiert. Bevorzugt werden Gewerbegrundstücke im Raum Innsbruck gesucht, gefolgt von der Nachfrage in der Region östlich von Innsbruck. Bei allen Nachfragen nach Gewerbegrundstücken ist die Nähe zu einem Autobahnanschluss ein wichtiges Merkmal. Besonders interessant ist für den Innsbrucker Immobilienprofi Herbert Viertler im Bereich der Büroimmobilie die Alte Hauptpost. Hier wurden in relativ kurzer Zeit Quadratmeter zentrumsnahe Büroflächen vermarktet, davon über 4000 Quadratmeter an das Management Center Innsbruck (MCI). Auffallend war für ihn auch die Entwicklung des PE- MA-Bürogebäudes mit seinem 50 Meter hohen Turm nahe dem Hauptbahnhof: Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes. Mieter sind unter anderen das Bezirksgericht, die Moser Holding (Tiroler Tageszeitung), ein Fitnessstudio oder das Hotel Adlers. Im Bereich der Geschäftslokale werden hauptsächlich ausgezeichnete Lagen von internationalen Einzelhändlern besetzt, weiß Viertler: Entweder in innerstädtischen Spitzenlagen oder im zentrumsnahen EKZ. Das neue Kaufhaus Tyrol hat außerordentliche Dienste geleistet und den gesamten Bereich der Maria-Theresien- Straße bis hin zu den nahegelegenen Straßen im positiven Sinne mitgerissen, so Viertler weiter. und CO 2 -Ausstoß im Vergleich zum Altbestand. Diesen Trend ortet man auch bei der Bank Austria. Immobilienanalystin Foto: Campus Karla Schestauber hat auch gleich die Erklärung dafür zur Hand: Der Trend weg von älteren, nicht mehr adäquaten Büros hin zu energieeffizienten Gebäuden hält an. Für ältere Bürogebäude stehen mehrere Optionen zur Verfügung: Bei guter Lage kann ein generalsaniertes Objekt zu meist guten Konditionen weiter vermietet werden. Teilweise macht auch ein Umbau zu Wohnungen oder sonstiger alternativer Nutzung Sinn. Der österreichische Immobilienmarkt ist ein sehr kleiner Markt, im internationalen Vergleich punktet er jedoch durch Stabilität, weiß die Immobilienexpertin. Womit kann man Investoren anlocken? Bank-Austria-Analystin Schestauber: Österreich punktet bei den Investoren durch seine relativ gute Konjunktur und die stabile Wertentwicklung bei kommerziellen Immobilien. Potenzielle Investoren in Österreich haben krisenbedingt vor allem an Core-Immobilien Interesse, das heißt Immobilien in sehr guten Lagen mit langen Mietverträgen und Mietern guter Bonität. Mittlerweile gibt es SCHNELLER VERKAUFEN ODER VERMIETEN AUF DER GRÖSSTEN IMMOBILIENPLATTFORM. BEKANNTESTE IMMOBILIENPLATTFORM (Quelle TNS Juli 2013) MEISTBESUCHTE IMMOBILIENPLATTFORM (Quelle Xiti, Juli 2013) GRÖSSTES ANGEBOT AN IMMOBILIEN (Quelle Xiti, Juli 2013) Kärnten Wenig GEWERBE im Süden Schwerpunktmäßig sind heute Gewerbeimmobilien in Kärnten de facto nur in bzw. rund um die größeren Ballungszentren, vor allem Klagenfurt und Villach, zu finden, in abgeschwächter Form in St. Veit, Wolfsberg und Spital an der Drau, erzählt der Klagenfurter Immobilientreuhänder Paul Perkonig. Aufgrund der Unternehmensstrukturen in Kärnten, die vorzugsweise aus klein- und mittelständigen Betrieben besteht, sind auch die entsprechenden Gewerbeimmobilien auf diese Strukturen ausgerichtet, das heißt, Industrieobjekte sind in Kärnten eher selten am Immobilienmarkt zu finden. In den vergangenen Jahren sind vor allem in Klagenfurt und hier entlang des sogenannten Speckgürtels einige Büro- und Gewerbekomplexe entstanden, so Perkonig weiter. Dies führte zu einem noch vorhandenen Überangebot vor allem an Büro- und Gewerbeflächen im innerstädtischen Bereich, die aufgrund fehlender Parkplätze, mitunter nicht mehr zeitgemäßer Ausführung und Ausstattung und der beschwerlicheren Erreichbarkeit gegenüber den Objekten am Speckgürtel benachteiligt sind. 38 immobilien Magazin IMMOBILIEN AUTO & MOTOR JOBS & KARRIERE MARKTPLATZ

3 Anzeichen, dass der Risikoappetit wieder steigt. Damit dürften auch Non-Core Investments, die größere Ertragschancen bieten, zumindest wieder teilweise in den Fokus der Immobilieninvestoren rücken. Neben gemischten Immobilien und Büros werden vor allem auch gutgehende Einkaufs- und Fachmarktzentren nachgefragt, weiß die Analystin. Wobei: Mittlerweile gilt für Büro und Shopping, dass international tätige Investoren eine Green-Building-Zertifizierung nach Leed oder Breeam fordern. Gute Wachstumsprognosen Am Wiener Büromarkt dürfte heuer etwas weniger an Neufläche auf den Markt kommen, während die Nachfrage langsam wieder anzieht. Die sich abzeichnende Verbesserung der Konjunktur wird die Vermietung von Büroraum stärken, ist Bank Austria- Analystin Schestauber zunehmend optimistisch, was die Entwicklung am österreichischen und europäischen Immobilienmarkt anbelangt: Wir verzeichnen steigende Kreditnachfrage und konnten im ersten Halbjahr 2013 ein Rekordneugeschäft von über einer Milliarde Euro machen. Gestützt werde die Immobilienmarktentwicklung durch die anziehende Konjunktur. Die Wachstumsprognosen für 2014 werden aktuell nach oben revidiert, berichtet die Bank-Austria-Analystin. Aber derzeit, erklärt Raiffeisenevolution-Geschäftsführer Markus Neurauter, befinden wir uns nach wie vor auf einem sehr bescheidenen Niveau und ich frage mich, wie viele Gewerbeimmobilien gerade jetzt noch entwickelt werden sollen und ob diese tatsächlich gebraucht werden. In Wien herrsche nach wie vor ein hoher Wettbewerbsdruck, der in den Bundesländern nicht so markant ist. Das wirkt DC-Tower: Das bald größte Bürogebäude Österreichs sorgt wieder für Büroflächen-Nachwuchs. Wien Im Zentrum Der Gewerbemarkt stagniert in Wien konjunkturbedingt auf niederem Niveau, der Büromarkt zeigt nach einigen Jahren Stagnation wieder verheißungsvolle Lebenszeichen. Soll heißen: Die Bundeshauptstadt ist mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 10,74 Euro netto nach wie vor das teuerste Pflaster der Alpenrepublik in Sachen Mieten für Büroimmobilien und heuer auch der Spitzenreiter bei den Steigerungen um 5,5 Prozent, meldet der Fachverband im Sommer bei seiner Präsentation des Immobilienpreisspiegels. Die Mieten für Geschäftslokale sind ebenso nach langer Zeit erstmals wieder im Aufwärtstrend. Der Wiener Fachverbandsobmann und s-real-vorstand Michael Pisecky berichtet von Spitzenmieten in der Innenstadt von ca. 25 Euro pro Quadratmeter Tendenz sogar leicht steigend. Der sicherlich guten Vermietbarkeit von neuen Projekten tut das wohl keinen Abbruch: Der DC Tower in Wien 22 oder auch der 2nd Office Park im 2. Bezirk werden aufgrund der Lage und Ausstattung sicherlich gut angenommen, ist Pisecky überzeugt. Neben diesen beiden Projekten sind für Pisecky vor allem der Erste Campus am Hauptbahnhof, die neue Post Zentrale beim Rochus Markt interessante Office-Projekte. Das Park Hyatt sowie die Seestadt Aspern zählen zu den weiteren spannenden Projekten. Für Wolfgang Pundy, Hauptabteilungsleiter Immobilien der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, ist derzeit das Stadtentwicklungsgebiet rund um den Nordbahnhof im 2. Wiener Gemeindebezirk interessant: Mit der Wirtschaftsuniversität Wien und dem Zuzug der UniCredit-Zentrale wird dieses Gebiet auch in den kommenden Jahren weiter an Attraktivität gewinnen. Die Raiffeisen- Holding selbst hat in diesem Areal gemeinsam mit Projektpartner S + B den Gebäudekomplex Green Worx (Büro- und Hotelnutzung) umgesetzt. Auch S-Immo-Vorstand Ernst Vejdovszky blickt zum Hauptbahnhof wenig verwunderlich, realisiert das Unternehmen dort doch ein Büroprojekt (Quartier Belvedere Central). CA-Immo-Vorstand Bruno Ettenauer sieht aktuell einige Leuchtturmprojekte in Umsetzung, die viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wie die Entwicklung des neuen Hauptbahnhofs und Umgebung. Foto: Vienna DC Der Büromarkt ist eher durch Restrukturierung der vorhandenen Flächen und weniger durch Neuflächenakquisition geprägt. sich natürlich auf die Preise aus. Aber: Ein hervorragender Platz ist immer jener, der infrastrukturell eine sehr gute öffentliche Anbindung hat, im Individualverkehr ebenfalls gut erreichbar ist und bestenfalls noch in einer urbanen, attraktiven Gegend liegt. Wo besteht LLE-Anz-210x135-abf :08 Seite 1 L AT T E N M AY E R L U K S E N Z I N G E R RECHT SANWÄLTE GMBH für Neurauter die Development-Alternative zum Büromarkt? Leider im Wohnbau, erklärt er: Leider, da einerseits durch die hohe Nachfrage die Grundstückspreise ins Unermessliche steigen. Und andererseits, da aufgrund einer Büroexpertise noch lange keine Wohnbaukompetenz vorliegt. Wohnbau lohnt sich Dabei lohnt sich Wohnbau allemal, sei es als Vorsorgeprodukt, Investment oder Bauträgerleistung. Wolfgang Pundy, Hauptabteilungsleiter Immobilien, Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, sieht im Wohnungssegment die Nachfrage nach konservativen Anlageformen mit Sicherheitsgedanken ungebrochen hoch und sie übersteigt deutlich das Angebot: Daher lohnt sich der Wohnbau auf jeden Fall nach wie vor. Es wird nur schwieriger, gute Standorte zu vernünftigen Preisen zu finden. Ähnlich sieht dies auch Immorent-Researcherin Ingrid Gratzer: Wohnbau als Anlage und Vorsorgemodell lohnt sich nach wie vor. Ein wichtiger Faktor ist das Eigenkapital, das mindestens 30 Prozent ausmachen sollte. Auch die Auswahl nicht nur des Projekts, sondern der jeweiligen Wohnung ist wichtig. Immobilien sind eine langfristige Investition, die wohl überlegt gehört. Bei einer Wohnung als Anlagemodell müsse man die Verlängerung der Abschreibung von 10 Jahren auf 20 Jahre berücksichtigen, Leerstandsperioden verschmerzen können und (bei 20 Jahren) auch langfristige Finanzierungskosten kalkulieren: Sowohl Zinshäuser als auch neue Wie die Menschen denken und leben, so bauen und wohnen sie. (Johann Gottfried Herder) Sämtlichen Anforderungen des Immobilien-, Bauund Wohnrechts in einem sich ständig entwickelnden wirtschaftlichen Umfeld begegnen wir mit hoher Expertise, umfassendem Wissen und mehr als dreißigjähriger Erfahrung. Im Interesse unserer Klienten. Wien 1, Mahlerstr. 11 Tel +43 (01) immobilien Magazin 10.13

4 Wie viele Gewerbeimmobilien sollen noch entwickelt werden und werden sie tatsächlich gebraucht? Wohnungen sind stark nachgefragt, wobei derzeit die Nachfrage höher als das Angebot ist, was die Preise hoch hält. Auch IG Immobilien-Geschäftsführer Hermann Klein sieht im Wohnbau viel Potenzial: Die reine Bereitstellung von Wohnraum ohne zusätzlichen Mehrwert funktioniert nicht mehr. Moderne Mietwohnungen, berichtet der IG Immobilien-Geschäftsführer weiter, seien in Wien mittlerweile zur Mangelware geworden: Der Großteil der Entwickler setzt derzeit auf den raschen Verkauf der Projekte in Form von Eigentumswohnungen, und im gehobenen Qualitätssegment ist dieser Trend umso stärker. Preise auf hohem Niveau Für Alexander Neuhuber, Chef der Magan Holding, bleibt der Wohnbau als solide Anlageklasse interessant: Prosperierende Großstädte wie Wien oder Berlin werden doch in den nächsten Jahren entgegen früherer Voraussagen starke Bevölkerungszuwächse zu verzeichnen haben. Und damit bleibt Wohnraum weiter nachgefragt. Die Preise werden sich damit auf hohem Niveau einpendeln. Zugleich sei man aber in Wien am Plafond der Preise angelangt. Gute Zeiten also grundsätzlich für Verkäufer, soweit sie nicht ihre Preiserwartungen überzogen haben und damit letztlich am Markt nicht reüssieren konnten. An eine ungebrochene Wohnflächen-Nachfrage glauben auch andere Developer. S-Immo-Vorstand Ernst Vejdovszky geht davon aus, dass wir auch mittelfristig einen weiter steigenden Bedarf an Wohnflächen in Wien sehen werden, insofern wird auch das entsprechende Angebot notwendig sein. Hier sei angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage auch der geförderte Wohnbau gefragt, natürlich wird aber auch nicht-geförderter Wohnbau weiterhin auf große Nachfrage stoßen. Ein ähnliches Gefüge ortet auch CA-Immo-Vorstand Bruno Ettenauer: Solange die Nachfrage stimmt, wird sich Wohnbau lohnen und derzeit ist die Nachfrage stark. Zwar haben parallel zu den steigenden Wohnungspreisen auch die Grundstückspreise angezogen, das heißt, die Gewinnspanne ist nicht unbedingt höher geworden. Positiv wirkt dafür jedenfalls die günstige Zinslage. Gefordert in Sachen Wohnbauleistung sieht Strabag-Vorstand Theodor Klais sowohl private als auch gemeinnützige Wohnbauträger: Es gibt immer wieder interessante Projekte im Wohnungsneubau. Der Bedarf an Wohnungen ist groß besonders in Salzburg gut vermieteter Büromarkt Der Büromarkt in Salzburg hat sich in den letzten Jahren sehr stark in Richtung Flughafen /Innsbrucker Bundesstraße entwickelt, erzählt Wolfgang Maislinger, Geschäftsführer bei Hölzl & Hubner. Durch zahlreiche moderne Büroprojekte in diesem Stadtbereich haben viele Unternehmen die Möglichkeit genutzt, sich hier anzusiedeln. Viele Vorteile wie Autobahnnähe, Stadtzentrumsnähe, gute öffentliche Verkehrsanbindung und Flughafennähe trugen zu dieser Entscheidung bei. Die Spitzenmieten liegen in diesem Bereich bei 12 bis 13 Euro pro Quadratmeter netto. Weitere Neubauprojekte in Flughafennähe sind bereits im Bau bzw. in Vorbereitung. Innerstädtisch bietet aktuell der Competence Park in Stadtteil Lehen beste Voraussetzung für einen modernen zentrumsnahen Gewerbestandort, so Maislinger weiter. Der Leerstand von Büroflächen im Stadtgebiet von Salzburg bewegt sich weiterhin auf vergleichsweise niedrigem Niveau von rund 5 Prozent der Gesamtflächen. Zu den interessantes Projekten in der Jedermann-Stadt zählen neben dem Competence Park Salzburg und dem Shoppingcenter Alpenstraße (SCA) mehrere Büroprojekte sowohl in Flughafennähe als auch im Bereich Vogelweiderstraße. In der Altstadt Salzburgs werden nach wie vor Spitzenmieten erzielt, auch die Bereiche der Rechten Altstadt der Fußgängerzone Linzergasse / Platzl haben in den letzten Jahren sowohl durch qualitativ besseres Angebot zahlreicher Neuvermietungen von revitalisierten Häusern als auch in den Spitzenmieten stark aufgeholt, so der Immobilienexperte weiter. Die Nachfrage nach Flächen in den Spitzenlagen der Salzburger Altstadt ist sowohl von nationalen als auch internationalen Interessenten weiterhin sehr groß. Astrum spa & ConferenCe Hotel Rund 30 Kilometer vor Moskau in einer grünen Oase am Rande der Stadt Shelkovo wird im Frühjahr 2014 das Fünf-Sterne Hotel Astrum Spa & Conference eröffnet. DESIGN UND LUXUS IN 30 HOTELS IN 9 LÄNDERN EUROPAS Bereits jetzt Mitglied der Leading Hotels of the World, bietet das Luxushotel seinen Gästen auf 23 Stockwerken jeden nur erdenkbaren Komfort. Das Hotel wird als Symbiose aus zeitgenössischer Architektur, klassischer Kunst, Geschichte und astrologischen Elementen errichtet und offeriert seinen Besuchern eine luxuriöse Unterkunft vor den Toren Moskaus. Für die Entwürfe der Zimmer konnte der bekannte Star-Designer Francesco Molon gewonnen werden. Das Hotel, das ganz im Zeichen der Astrologie steht, wurde mit vielen Werken des russischen Künstlers Igor Krivov mit dem Thema Kosmos der Zeit, perfekt in Szene gesetzt. Das Hotel verfügt über 184 Zimmer und Suiten und offeriert seinen Gästen im hoteleigenen m 2 -großen Spa & Medical Spa ausgewählte Wellnessbehandlungen und minimal-invasive Eingriffe. Für das leibliche Wohl sorgen vier Restaurants und 5 Bars, darunter ein französisches á la carte-restaurant mit Panoramablick auf der 23. Etage. Der Konferenz- und Eventbereich erstreckt sich auf einer Größe von m 2 mit sieben Event- und Meetingräumen und ist für Veranstaltungen für bis zu Personen konzipiert. Für interessante Ausflüge und Besichtigungen sorgen die nahegelegene Star City, ein Ausbildungszentrum russischer Kosmonauten und das einzige Museum der Russischen Luftstreitkräfte in der Stadt Monino. Astrum Spa & Conference Hotel Ul. Talinskaja d. 1a Shelkovo, Russland + entgeltliche Einschaltung + ÖSTERREICHISCHE GASTLICHKEIT - EINE LOHNENDE INVESTITION 42 immobilien Magazin DESTINATION: Europa BENEFITS: maßgeschneidertes Hotelmanagement, laufende Expansion, höchste Service-Standards, individuellle Sales- & Marketinglösungen Immobilien Magazin 43 DISCOVER: /vienna.international.hotels & /vi_hotels

5 BESUCHEN SIE UNS AUF DER EXPO REAL B , NEUE messe münchen AIRPORTCITY VIENNA AIRPORTCITY VIENNA Viertel 2: Außergewöhnliches Business- Viertel im 2. Wiener Gemeindebezirk. MEIN STANDPUNKT. VIE [L] MEHR ALS EIN STANDORT. Wien, wo neue Stadtteile entstehen. Welchen Folgen sieht er für die Preisentwicklung? In Österreich wird im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern wenig für Wohnen ausgegeben, doch steigt der Anteil der Wohnkosten am Haushaltseinkommen kontinuierlich. Diese Entwicklung kann natürlich nicht unendlich weit nach oben gehen. Mehr als nur Rendite Der privater Bauträger Hans-Jörg Ulreich sieht noch eine weitere Komponente in Sachen Wohnbau: Grundsätzlich erkenne ich, dass Kunden in Österreich weniger auf die mögliche Rendite Acht geben, sondern vielmehr das bereits Ersparte in Sicherheit bringen wollen. In den letzten Jahren konnte ich beobachten, dass deswegen nahezu alles und zu jedem Preis gekauft wurde, eben um Erspartes sicher anzulegen. Heute lässt sich jedoch erkennen, dass die Kunden viel wählerischer geworden sind: Es geht nicht ausschließlich darum, Geld zu sichern, es muss wirklich alles am Produkt stimmen. Die Kunden achten auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs- Verhältnis ebenso wie auf Lage, Archi- oberösterreich hochwertiger Büromarkt in LINZ Der oberösterreichische Büro- und Gewerbeimmobilienmarkt zeigt sich sehr ambivalent. Es ist daher nicht verwunderlich, dass beispielsweise die Preissituation bei Geschäftslokalen durchaus die nach wie vor schwächelnde Konjunktur widerspiegelt, erzählt die Linzer Immobilientreuhänderin Michaela Nimmervoll von Jawo-Immobilien. Der tendenzielle Preisverfall trifft vor allem 1A-Lagen in ganz Oberösterreich, wobei in einzelnen Bezirken, wie z. B. Braunau oder Schärding, sogar ein Preisverfall von bis zu minus 19 Prozent zu verzeichnen ist, berichtet die Immobilienspezialistin weiter. Ganz anders sieht es hingegen im Stadtgebiet von Linz und im Zentralraum aus. Hier sind hochwertige Büros mit Topausstattung gleichermaßen wie die neu entstandenen Geschäftsflächen trotz Nachfrageschwäche nach wie vor hoch im Kurs, so Nimmervoll. Diesem Trend folgt auch Ried i.i., wo im Stadtzentrum, nahe dem Braunauer Tor anschließend an die noch gut funktionierende innerstädtische Einkaufsstruktur ein Einkaufzentrum mit 50 Shops auf ca Quadratmetern mit Gastronomie und Dienstleistern entstehen soll. Ungebrochen sind auch Betriebsansiedelungsaktivitäten entlang der Autobahnen und den Schnellstraße wie z. B. im Gemeindegebiet von Traun, Allhaming, Vorch dorf, Seewalchen, Wels und Steyr. Nimmervoll: So steht auch die letzte große Fläche an der Leondinger Handels- und Gewerbemeile Kremstal Bundesstraße- Harter Plateau vor der Verbauung. Dementsprechend erfahren diese Grundstücke aufgrund ihrer besonders guten Lage einen entsprechenden Preisanstieg, und zwar bis zu plus 16 Prozent, weiß die Immobilienexpertin. Betroffen von einer nach wie vor steigenden Nachfrage nach Grundstücken für Industrie-, Gewerbe- und Großhandelsbetriebe ist Linz, weil durch fehlende Widmungen kaum mehr Flächen für Neuansiedelungen zur Verfügung stehen, analysiert Nimmervoll. Lediglich für Erweiterungsabsichten von bereits ansässigen Firmen z. B. im Betriebsansiedelungsgebiet Südpark in Pichling sind noch Restflächen erhältlich. Auf dem Sektor des Wohnungsbaus (Miet- und Eigentumswohnungen, Reihenhäuser im Wohnungseigentum) hat sich das Preisniveau durch die rege Neubautätigkeit weitgehend stabilisiert. Obwohl, schränkt Nimmervoll ein, in den Toplagen, wie in den Bezirken Vöcklabruck, Eferding, Gmunden und Perg, ein Preisanstieg bis zu 18,3 Prozent zu verzeichnen ist. In Linz beträgt der Preisanstieg bis zu 5,5 Prozent. Auf hohem Niveau bewegen sich auch die Preise: Die Durchschnittspreise für neue Eigentumswohnungen in Linz betragen ca Euro pro Quadratmeter, bei neuen Reihenhäusern Euro. Die Nettomieten liegen in Linz je nach Lage und Ausstattung bei durchschnittlich 7 bis 10 Euro pro Quadratmeter. Foto: S Immo / Overmann TREFFEN SIE EINE ENTSCHEIDUNG. Am besten die richtige. Entdecken Sie die Standort-Vorzüge der AirportCity Vienna mit der kompletten Infrastruktur einer kleinen Stadt: von der Apotheke bis zum Super markt, der bis Uhr geöffnet ist. Perfekt an Wien angebunden, mit der Welt direkt verknüpft. Vom repräsentativen Office bis zur individuellen Cargo-Logistiklösung reicht das Spektrum. Kommen Sie mit Ihren Ideen in die AirportCity Vienna. PLEASE CONTACT: immobilien Magazin 10.13

6 tektur, Grundrissplanung, Ausstattung und vieles mehr heute auch auf den Wiederverkaufswert. Wohnbau lohnt sich nach wie vor, es wird nur schwieriger, gute Standorte zu vernünftigen Preisen zu finden. Es gilt also, das richtige Gespür für zukünftige Trends zu haben. Ulreich: Dort, wo jetzt alle hinwollen, wie etwa der Trendbezirk Neubau, ist die Preisobergrenze sicher erreicht. Sucht man als Anleger eine wirkliche Wertsteigerung, lohnt ein Blick auf die Ballungszentren der Zukunft: In Wien etwa rund um die neue Bahnhofcity im 10. Bezirk oder bei der neuen Universitätsstadt beim Wiener Prater. Es lohnt auch, nicht nur auf die Lage zu achten, sondern auf die Ausstattung des Objektes, hier insbesondere auf Energiekennzahlen. Trotz prognostiziertem Bevölkerungszuwachs in der Bundeshauptstadt sieht Ulreich das Niveau erreicht : Heute werden Wohnungen angeboten, die sich auch Besserverdienende bald nicht mehr leisten können und wollen. Zum Glück habe er in den letzten Jahren viel eingekauft, denn: Wie viele Entwicklungszinshäuser jetzt angeboten werden, da kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man damit noch Geld verdienen kann! In der Miete aufgrund des Mietrechts sowieso nicht, aber nicht einmal im Wohnungseigentum, ist Ulreich sicher: Auch die freien Mieten wachsen nicht in den Himmel, denn ich stelle fest, dass trotz hoher Nachfrage die Mieten nicht wirklich steigen und dass große Wohnungen sogar deutlich günstiger werden. Unsere Kunden können nicht mehr Geld ausgebeben als sie verdienen und das muss man auch bei der Akquisition beachten, sonst bleibt man auf den teuren Wohnungen sitzen. Problemkind Miete Wahrscheinlich meint Bank Austria Real Invest-CEO Peter Czapek dasselbe: Wohnbau ist und wird weiterhin sehr wichtig sein und wird sich bei geeigneten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch weiterhin lohnen. In Städten wie Wien mit Bevölkerungswachstum z. B. durch Zuzug wird die Nachfrage weiter steigen. Ein weiterer Impuls für den Wohnbau geht für Czapek vom Trend zu Single- und Kleinhaushalten aus: Die Koexistenz von verschiedenen Wohnkategorien ist gerechtfertigt, da bei genereller Mietpreisregelung der frei finanzierte Wohnbau nur mehr Eigennutzern vorbehalten sein und dem Mietmarkt entzogen wird. Die Wohnform Miete würde damit an der heute vor allem in Wien vorhandenen Vielfalt einbüßen. Der geförderte Wohnbau sei vor allem für Jungfamilien unbedingt notwendig. Immofinanz-Boss Eduard Zehetner sieht den Wohnbau nach wie vor lohnend, überhaupt etwa mit Blick auf Wien angesichts der sich ausweitenden Lücke zwischen Nachfrage und Angebot auch unbedingt erforderlich. Das Problem sei jedoch der starke Nachfrageüberhang, der in Ballungsräumen zu steigenden Marktmieten führt: Seit mehreren Jahren werden in Wien deutlich weniger Wohnungen gebaut, als zusätzliche Wohneinheiten nachgefragt werden. Daran wird sich auch in nächster Zeit nichts ändern, im Gegenteil: Die Angebotslücke wird tendenziell sogar weiter wachsen. Bis 2015 wird die durchschnittliche Jahresproduktion rund Einheiten FLE: Sorgfalt, Sicherheit, Ertrag Stadtteilentwicklung Hauptbahnhof Wien Wir bewegen Immobilien Rund Liegenschaften machen die ÖBB zu einem der größten Immobilieneigentümer Österreichs. Wir bieten die Flächen für neuen Wohn- und Lebensraum Alleine in Wien verfügen die ÖBB über nicht mehr betriebsnotwendige Areale mit einem Entwicklungspotential von rund 2 Millionen m² BGF. In zentraler Lage und mit bester Anbindung an den öffentlichen Verkehr eignen sie sich hervorragend für zukunftsweisende Stadtentwicklungsprojekte. Neuer Stadtteil rund um den Hauptbahnhof Wien Wir lassen städtebauliche Visionen Wirklichkeit werden! Rund um den neuen Hauptbahnhof Wien der größten innerstädtischen Baustelle Europas entsteht derzeit ein neuer lebenswerter Stadtteil mit Wohnungen und einem multifunktionalen Zentrum mit Büros, Handelsund Dienstleistungsangeboten für insgesamt Arbeitsplätze. ÖBB/Luftbildservice Redl Moderne und innovative Lebenszykluslösungen Für mehr Komfort und Energieeffizienz. siemens.at/sgs Siemens Gebäudemanagement & -Services G.m.b.H Wien, Siemensstraße 90 Telefon März 2014 Congress Casino Baden kommunalwirtschaftsforum.at Das Erfolgsrezept der FLE ist geprägt von drei wesentlichen Faktoren: Langfristige Investoren- und Kundenbeziehungen, klare Strategie und nachhaltige Sicherheit mit Risikostreuung. Dass dieses Rezept aufgeht, das können wir mit Zahlen belegen. Allein in diesem Jahr wurden über Fundraising 99 Millionen Euro für die in Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien tätige FLE SICAV FIS aufgestellt kaufen wir für diesen Fonds allein in Deutschland 11 Objekte im Gesamtwert von über 100 Millionen Euro. FLE konzentriert sich ausschließlich auf Projekte, die eine Rendite über 7% abwerfen, hohen Sicherheitsansprüchen genügen und einen stabilen Cash Flow ermöglichen. Aktives Asset Management ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges. Unsere Auslastungen sind konstant über 95%. Die FLE GmbH in Wien besteht seit September Sie ist Investmentberater des im September 2008 gegründeten Immobilienfonds FLE SICAV FIS mit Sitz in Luxemburg. FLE hat 2013 darüber hinaus das Mandat für einen neuen Fonds mit einem Zielvolumen von 110 Millionen Euro übernommen. Bielefeld, Oberntorwall 6-18 Besuchen Sie uns auf der EXPO REAL! Stand A1.110 immo.oebb.at Answers for infrastructure and Cities Berlin, Paulstraße 21 FLE GmbH, 1010 Wien, Palais Kinsky, Freyung 4/12 T: immobilien Magazin Immobilien Magazin 47

7 Thema REWE IntERnatIonal ag auf der EXPo REal 2013 In MünchEn oktober 2013 halle c2 / Stand 332 Gewerbeimmobilien 2nd Central: Der zweite Bezirk entwickelt sich zum Business-Distrikt der Bundeshauptstadt, Viertel Zwei erhält Verstärkung durch 2nd Central. Die REWE International AG ist mit insgesamt rund Filialen ihrer Handelsfirmen BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG in Österreich Marktführer im Lebensmittel- und Drogeriefachhandel und mit rund Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber Österreichs sowie einer der bedeutendsten Anbieter für Lehrstellen. Eine Basis für diese Erfolgsgeschichte bilden Investitionen in das Filialnetz sowie in die örtliche Nahversorgung in Österreich. Vorarlberg Neue Gewerbeviertel Der Logistikimmobi lien-markt ist limitiert, einige Projekte in der Pipeline lassen aber Potenzial erkennen. genügen und mittelfristig für Entspannung sorgen. Die Wohnbau-Tochter Buwog baut aktuell in Wien 500 bis 700 Wohnungen pro Jahr. Zehetner: Wir würden gerne deutlich mehr etwa bis bauen. Für Raiffeisen-evolution-Chef Markus Neurauter ist Wohnbau definitiv lohnend: Es gibt ja leider kaum noch Grundstücke in guten Lagen und der Preisdruck ist enorm. Die Entscheidung Neubau oder Sanierung ist zweitrangig: Beides ist von Bedeutung. Zum 48 immobilien Magazin einen die Neuerschließung von Leerflächen in der Stadt und zum anderen die Sanierung von Bestandsobjekten bzw. der Umbau von Büro- in Wohnflächen. Für beides gilt: Outlook positiv! Logistik und Industrie Der österreichische Markt für Logistikimmobilien ist zur Zeit relativ limitiert, allerdings sind einige Projekte in der Pipeline, die erahnen lassen, dass sich ein Markt entwickelt, meint CBRE-Spezialist Ilias Manoukas zum Logistikmarkt in Österreich. Schwerpunkte sind in Wien und Niederösterreich hier wiederum im Süden Wiens sowie rund um Graz und Linz. Manoukas: Das Jahr 2013 hat dynamisch begonnen, gegen Mitte des Jahres kam es zu einem kleinen Einbruch, nun steigt die Nachfrage nach Logistikflächen wieder. Das einzige international vergleichbare und spekulativ errichtete Projekt in Österreich, wo auch größere einheitliche Flächen angemietet werden können, ist das Wien-Nord Logistikzentrum in Hagenbrunn. Investoren suchen nach standardisierten Big-Box-Objekten mit Kriterien wie langfristige Verträge, hohe Bonität der Mieter und gute Substanz und Lage der Gebäude, weiß der CBRE-Logistikexperte. Große Logistikprojekte in Österreich sind neben dem Wien-Nord Logistikzentrum Hagen- Daher sucht die REWE International AG laufend Grundstücke ab m² Geschäftsflächen ab 250 m² Wir bieten eine verlässliche und langfristige Partnerschaft sowie kompetente und zielgerichtete Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Handelsprojekten. Selbstverständlich führen wir Neu-, Aus- und Umbauten auch auf eigene Kosten durch. Standortangebote richten Sie bitte an: REWE International AG Immobilien-/Expansionsabteilung Industriezentrum NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 16 A-2355 Wiener Neudorf Tel.: Foto: Raiffeisen evolution betragen, das ist deutlich weniger, als die Nettonachfrage nach zusätzlichen Wohnungen. Was die politische Diskussion anbelangt, so bringen angedachte Reglementierungen gar nichts, ist Zehetner überzeugt: Wenn man in den Markt eingreift, dann durch Angebotserhöhung. Eine bessere Verfügbarkeit von Grundstücken, sinnvolle Erweiterungsflächen, das würde bereits Der im Endausbau befindliche "Garnmarkt" in Götzis ist derzeit wohl das größte aktuelle Gewerbeprojekt im Ländle. Hier werden Flächen für Geschäfte, Büros, Ordinationen, Gastronomie und Dienstleistung in einem nahezu neuen Zentrum von Götzis angeboten. Gespannt kann man auch auf die geplante "Seestadtverbauung" in Bregenz sein, berichtet der Vorarlberger Immobilienprofi Ambros Hiller: Hier sind Geschäfts-, Dienstleistungs-, Büround Wohnflächen im Ausmaß von ca Quadratmetern geplant. Baustart soll ca. Ende 2015 sein. Weitere Flächen sollen im Bereich des derzeitigen Bahnhofsareals entstehen. Neue Gewerbeflächen entstehen auch im "Milleniumspark" in Lustenau sowie im Projekt "In der Wirke" in Hard. Wichtige Entwicklungen, so Hiller, finden nach wie vor in den größeren Städten wie Bregenz, Dornbirn und Feldkirch statt. Besonders nachgefragt seien nach wie vor die Top-Verkaufslagen in den Innenstädten von Bregenz und Dornbirn, wo Quadratmeterpreise zwischen 30 und 40 Euro bezahlt werden. Büros werden in besten Lagen im Bereich von ca. 10 bis 14 Euro pro Quadratmeter vermietet. Mittlere Lagen sind im Bereich von 7 bis 9 Euro pro Quadratmetern zu bekommen. Hiller: Jedenfalls ist festzustellen, dass der Büromarkt in der Nachfrage leicht rückgängig ist. Durch die Flucht vieler Investoren in "Betongold" ist der Markt im Wohnungsimmobilienbereich recht ausgetrocknet. Gebrauchtimmobilien sind sehr wenige am Markt und die typischen Investorenwohnungen Zwei- bis Drei-Zimmerwohnungen sind auch im Neubausegment schon gut verkauft. Die Preisentwicklung sieht Hiller stagnierend bis leicht steigend. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

8 today Steiermark unzufriedene Büro-Nachfrage In der Steiermark konzentriert sich der gewerbliche Immobilienmarkt schwerpunktmäßig auf die Landeshauptstadt, erzählt der Grazer Immobilientreuhänder Gerald Gollenz: Hier ist sicherlich der Styria Tower, der zwar großteils eigengenutzt wird, aber auch zur Vermietung steht, ein Hotspot. Daneben ist das kürzlich fertiggestellte John Harris Fitness Studio in der Thalia neben der Grazer Oper ein architektonischer Höhepunkt und eine wirtschaftliche Herausforderung sowohl für den Vermieter als auch den Betreiber. Einige Tourismusimmobilien im Bereich Schladming und der brunn der Prologis Logistics Park Himberg, der Cargo Terminal in Enzersdorf a. d. Fischa, das Multi Purpose Business Center Wr. Neudorf und der Airpark Vienna in Fischamend. Auch der innerstädtische Logistikmarkt hat sein Potenzial, erzählt MyPlace-Geschäftsführer Martin Gerhardus. Zwar unterscheiden sich die urbanen Logistikimmobilien SelfStorage genannt von den herkömmlichen, dennoch verbindet sie eines: Frequenz. Gerhardus: Hier geht es darum, verkehrstechnisch gut erreichbare Lagen zu bespielen, bei denen die Nähe zu Privatkunden und deren Nahversorgern und die gute Erreichbarkeit mit Pkw sowie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Vordergrund stehen. Die besten Plätze für Selfstorage-Immobilien liegen in Ballungsräumen mit mehr als Einwohnern, weiß Gerhardus. Und mit seinem MyPlace-Konzept setzt er auf Südsteiermark bilden einen Ausgleich zu Graz, so Gollenz weiter. Der steirische und hier speziell der Grazer Büromarkt sei weiterhin von unzufriedener Nachfrage geprägt. Gollenz: Es fehlen Nutzer größerer Einheiten, daran wird sich wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren nichts ändern. Daher sind auch die Mieten im Österreichvergleich eher niedrig. Der Markt für Fachmarkt- und Einkaufszentren auch außerhalb von Graz ist gesättigt, in Tourismusimmobilien wird aber sicherlich in bestimmten Regionen weiterhin investiert werden. diese Lagen: Die gute Auslastung der beiden in 2011/12 eröffneten MyPlace- Standorte in Wien Döbling und in Berlin Mitte bestätigt die Prognosen eines sta- UP TO DATE mit der ersten Online-Zeitung für die Immobilienbranche! Täglich* Direkt auf Ihrem PC oder Handy Das ist keine Werbeanzeige. Das ist ein Versprechen. Als Unternehmen, das in Österreich führend ist und in Zentral- und Osteuropa Tochtergesellschaften unterhält, geht es uns nicht darum, uns in schmeichelnden Werbeanzeigen darzustellen. Wir präsentieren unseren Kunden lieber echte Lösungen im echten Leben. Tag für Tag. Wir machen das. Immobilien Management Wir machen das. powered by Jetzt kostenlos abonnieren Immobilien Magazin 51 *Mo. Do.

9 bilen Wachstums am Selfstorage-Markt im deutschsprachigen Europa. Immer mehr Großstädter entschließen sich, ein SelfStorage-Lagerabteil zu mieten. In den Kernmärkten Österreich, Deutschland und der Schweiz will Gerhardus mit seinen Immobilien langsam, aber stetig wachsen. Hotelimmobilien In Wien konzentriert sich in Sachen Hoteldevelopment alles auf das Gebiet Hauptbahnhof und die Innenstadt, berichtet Martin Schaffer von Hotelberater mrp-hotels: Vor allem am Hauptbahnhof entsteht ein bunter Mix an allen Hotelkategorien, die ersten Hotels am Gelände haben bereits eröffnet. Neben der Bundeshauptstadt stehen vor allem Graz und Salzburg im Fokus internationaler Betreiber, weiß Schaffer von neuen Budget- Hotel-Plänen. Dabei ist die Finanzierung ein merklicher Pferdefuß: Bankenfinanzierungen sind tendenziell immer schwieriger zu erhalten, Basel III erschwert derzeit die Finanzierung bei Hotelimmobilien. So hätten zahlreiche Entwickler versucht, große Resortprojekte zu realisieren, seien jedoch an der Finanzierung gescheitert. Schaffer: Es ist momentan ein schwieriges Marktumfeld: Die Renditeerwartungen werden nicht erfüllt, daher gibt es keine Finanzierung. Dennoch können die höchsten Renditen für Investoren nach wie vor in Wien lukriert werden. Hohe Renditen in der Resorthotellerie sind schwierig darstellbar aufgrund Saisonalität und höherer Investitionskosten (z. B. Restaurants, Spa-Bereiche, größere Zimmer). Neue Resortprojekte sind, so Schaffer weiter, häufig nur mehr über den Abverkauf von Wohneinheiten möglich. Die besten Plätze sind dort, wo es eine weitestgehend ganzjährige Saison gibt. Einen Trend erkennt Schaffer ebenso: Immer häufiger investieren Infrastrukturbetriebe wie z. B. Bergbahnen in Hotelimmobilien, um die gesamte Wertschöpfungskette in einer Region zu erhöhen und natürlich auch deren eigene Auslastung. Chancen am Hotelmarkt haben auch größere österreichische Bezirksstädte mit schlanken Produkten. Foto: Marriott Vienna Marriott Hotel: Im Hotel-Bereich punktet derzeit das Gebiet rund um den neuen Hauptbahnhof, aber auch gute City-Lagen gehen immer. Retail Retail scheint in Österreich ein unerschöpflicher (Immobilien-)Markt zu sein. Mit Jahresbeginn gab es in Österreich insgesamt 218 Zentren mit einer vermietbaren Fläche von über 3,7 Millionen Quadratmetern, was einer Verkaufsfläche von mehr als 2,9 Millionen Quadratmetern österreichweit entspricht und eine Steigerung zum Vorjahr von etwas mehr als STRAUSS & PARTNER SETzT NEUE MASSSTäbE Moderne büros mit umfassender Infrastruktur schaffen in Wien und berlin das ideale business-umfeld. Die Wahl des richtigen Standorts ist für ein Unternehmen der erste Schritt zum Erfolg. Und gerade deshalb zählt die Entwicklung von modernen Bürogebäuden, die höchste Standards in Ausstattung, Anbindung und Service mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis vereinen, zu den größten Herausforderungen der Immobilienwirtschaft. Als Tochterunternehmen der PORR AG steht STRAUSS & PARTNER Development für höchste Kompetenz in der Entwicklung und Verwertung von Immobilien und setzt innovative Ideen erfolgreich in die Wirklichkeit um. Konzepte wie das Wiener EURO PLAZA bestechen durch flexible Bau weise und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Der Office-Park bietet perfekt ausgestattete Büros mit vielfältiger Infrastruktur und optimaler Anbindung. Die mit zahlreichen Immobilienpreisen ausgezeichneten Gebäude sind mit namhaften Firmen wie Microsoft, Kapsch, Coca-Cola, Philips und 3M voll vermietet. Mitte 2014 wird die Bauphase 5 mit rund m² fertiggestellt. Auch in Deutschland zeigt STRAUSS & PARTNER höchste Qualität in der Projektentwicklung. Der HOTEL+OFFICE CAMPUS BERLIN liegt in bester Lage auf m² direkt neben der O2-World, zwischen Alexanderplatz und Osthafen. Der nachhaltigen Bauweise wird durch die DGNB-Zertifizierung in Silber und die Leed-Zertifizierung in Gold Rechnung getragen. OTTO IMMOBILIEN vermarktet in Wien: Mehr als m² Lager- und Produktionsflächen. Mehr als m² Industriebaugrund. Mehr als m² Büroflächen. WIR SIND SPEZIALISTEN AM WIENER IMMOBILIENMARKT. Für den Rest der Welt stehen uns als exklusiver Österreich-Partner von Knight Frank mehr als 370 Büros in 48 Ländern zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. + entgeltliche Einschaltung + Mag. Alexander Fenzl und das Team von OTTO IMMOBILIEN GEWERBE. Ihr Wiener Partner mit weltweitem Netzwerk. Vermieten Verkaufen Verwalten Bewerten Analysieren und Beraten Büros Geschäftsflächen Betriebsobjekte Logistik Grundstücke Investment BAWAG Technologiezentrum Riemergasse Wien Tel StraussPartner_1-2_G04.indd :05 52 immobilien Magazin Immobilien Magazin 53

10 schreinerkastler.at I wien 3420 Citygate: Retail und Wohnen sind mit der perfekten Infrastruktur eine gute Symbiose. 4 Prozent bedeutet. Nach den großen Eröffnungen 2012 wie G3, Vienna Airport Shopping oder Villaggio in Parndorf sind bzw. waren heuer noch u. a. The Mall und gegen Jahresende noch die Kompletteröffnung des Goldenen Quartiers auf der Agenda. Was kommt danach? Bis 2016, berichtet Standort + Markt-Geschäftsführer Hannes Lindner, befindet sich noch so einiges in der Pipeline: Relaunch SCA in Salzburg, Hauptbahnhof Wien, Erweiterung Fischapark, Draupassagen Villach, Shopping Center Ried und Citygate in Wien 21 sind nur einige Projekte, die ab 2014 starten werden. Unglaublich, aber wahr: Das Wachstum wird weiter prolongiert. Lindner: Trotz zahlreicher Unkenrufe und auch unsererseits bereits mit gedämpftem Optimismus versehener Wachstumsprognosen konnte der Shoppingcenter-Markt in Österreich 2012 kapazitätsmäßig erneut kräftig zulegen. Satte Quadratmeter vermietbare Fläche wurden neu erfasst, das Flächenwachstum liegt damit im letzten Beobachtungszeitraum deutlich über dem langjährigen Durchschnitts-Wachstumswert von Quadratmeter pro Jahr. Wichtigster Treiber war wohlgemerkt das G3 Shopping Resort Gerasdorf, das allein beinahe die Hälfte des Flächenwachstums ausmachte. Zwar rechnet der Retail-Experte in den kommenden Jahren aufgrund der angespannten Marktlage als auch der zurückhaltenden Raumordnung nicht mehr mit derart umfassenden Entwicklungen, aber Trübsal blasen ist dennoch nicht angesagt. Retail Parks scheinen sich zum everybody s darling zu entwickeln. Lindner: Rein zahlenmäßig dominieren die Retail Parks. Im Vergleich zu den Shopping Malls sprießen diese förmlich aus dem Boden. Diese Standorte punkten mit deutlich niedrigeren Standortkosten, womit auch das Umsatzerfordernis seitens der Retailer herabgesetzt werden kann. Durch das geringere Umsatzerfordernis sind verständlicherweise auch kleinere Einzugsgebiete plötzlich technisch machbar, womit dem Wunsch der Retailer nach flächendeckender Präsenz besonders gut entsprochen werden kann, fasst der Standort + Markt-Chef zusammen. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Wesentliche Kriterien für Retail Parks sind Objektqualität, das Ambiente und die Architektur. Lindner: Diesbezüglich steckt die österreichische Zentrenlandschaft noch in den Kinderschuhen, erste Lichtstreifen am Horizont sind aber bereits zu erkennen: So zeichnen sich unserer Einstufung nach etwa der Neukauf in Villach, der Haidäcker Park in Eisenstadt oder der Niederösterreich HOHER Büro-Leerstand Hohe Leerstandquoten in Verbindung mit einer gedämpften Erwartung an die Zukunft und unter Berücksichtigung der Konjunktur schlagen auf die Nachfrage nach gewerblichen Objekten durch, lautet der Schnellüberblick des niederösterreichischen Immobilientreuhänders Georg Edlauer: In St. Pölten allein stehen schätzungsweise mehr als Quadratmeter Büroflächen leer. Die oft gar nicht so schlechte (Neu-)Vermietungsleistung täuscht auch: Neuvermietungen erfolgen nicht immer aufgrund von Neuzuzügen oder Erweiterungen, sondern oft durch Umzüge auf gleich große oder kleinere (oder auch nur billigere) Büroflächen innerhalb derselben Stadt. Der filialisierte Einzelhandel hat den Expansionsdruck schon seit einigen Jahren zurückgenommen und prüft neue Standorte vor allem in Hinblick auf Optimierungen von bestehenden Standorten, wobei in den Verhandlungen das Preisargument einen hohen Stellenwert einnimmt, weiß Edlauer. Das Preisniveau in Nebenlagen ist überwiegend sehr niedrig und zumeist auch in einem oftmals veralteten Zustand der Objekte begründet. In Nebenlagen sind deshalb auch allfällige Nutzungsänderungen zu überdenken (insbesondere Rückbau von Geschäftslokalen in Wohnungen), was auch eine entsprechende Änderung des äußeren Erscheinungsbildes des Gebäudes bewirken würde. Ändern sich die Investitions- und Expansionsbereitschaft und die Konjunktur nicht signifikant, wird auch nicht zu erwarten sein, dass gewerbliche Liegenschaften hohen Wertzuwachs verzeichnen werden. Thayapark in Waidhofen an der Thaya durch eine überdurchschnittlich hohe Objektqualität aus. «Foto: Citygate InvestIeren und profitieren In der seestadt aspern seestadt bietet anspruchsvollen unternehmen jeder Größe exzellente entwicklungsmöglichkeiten. Infos zu den Liegenschaften» Technische Ver- und Entsorgung: Alle Liegenschaften sind aufgeschlossen, die Anschlüsse für Kanal, Wasser, Strom, Fernwärme und Telekom vorbereitet.» Zuschnitt der Baufelder: Eine Veränderung der Baufeldstruktur ist möglich.» Zustand der Liegenschaften: unbebaut und eben» Verkehrserschließung Pkw und Lkw: ab 2017 Anbindung an das hochrangige Netz über Stadtstraße und Spange S 1, davor B3» U-Bahnlinie U2» Gleisanschluss möglich aspern Die Seestadt Wiens ist nicht nur eines der innovativsten Stadtentwicklungsprojekte Europas, sondern auch ein Top- Standort für Unternehmen. Das Angebot umfasst Grundstücke für Betriebsobjekte, für Büro- und Wohngebäude sowie Forschungs- und Produktionsanlagen. Einer der Pioniere in der Seestadt ist die HOERBIGER Holding AG, ein weltweit führender Technologiekonzern, der bereits 2014 mit dem Bau des neuen Wiener Firmensitzes für rund 600 MitarbeiterInnen startet. Der größte Arbeitgeber Wiens im sozialen Bereich, Wien Work, wird ebenfalls mit rund 600 MitarbeiterInnen ein umfangreiches Dienstleistungsportfolio in aspern anbieten. Vernetzung für Start-ups Neben Großbetrieben finden aber auch kleine und mittlere Unternehmen in aspern ein ideales Angebot vor: Im aspern IQ, einem Projekt der Wirtschaftsagentur Wien, wurden beispielsweise Mingo Büros geschaffen, die mit attraktiven Konditionen vor allem für die Kleinsten der Wiener Wirtschaft maßgeschneidert sind. Sie bieten Start-ups auch die Chance, sich mit anderen Unternehmen am Standort zu vernetzen. Mit der research TUb GmbH zum Beispiel: Diese bietet anwendungsorientierte Forschung rund um das Thema Innovative Fertigungsprozesse basierend auf dem Know-how der TU Wien. Partner für Investoren Die Wien 3420 AG ist zentrale Ansprechpartnerin für Investoren in der Seestadt. Gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur Wien berät sie zu den Themen Nutzungskonzepte, Bauprojekte, Grundstückskauf und Förderungen der Stadt Wien. Als Drehscheibe für aspern kennt sie auch potenzielle Projektpartner, findet Synergien und gibt Orientierung am Wirtschaftsstandort Wien. Ihr Netzwerk in der Immobilienbranche nutzt sie, um gemeinsam mit Partnern Finanzierungskonzepte und Vermietungslösungen zu entwickeln. Kontaktieren Sie die Wien 3420 AG jetzt! KontaKt Wien 3420 Aspern Development AG Seestadtstraße 27/ Wien Ihre Ansprechpartnerin: Inge Löwy T entgeltliche Einschaltung + 54 immobilien Magazin Immobilien Magazin 55

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