im Winterweizen Lena Ulber (JKI), Sebastian Klimek (vti) & Horst Steinmann (Uni Göttingen)

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1 Versuche zur Erhöhung der Unkrautdiversität im Winterweizen Lena Ulber (JKI), Sebastian Klimek (vti) & Horst Steinmann (Uni Göttingen)

2 Förderung der Unkrautdiversität Funktionen und Leistungen von Unkrautarten Habitat und Nahrung für Insekten und Vögel Blütenangebot für Bestäuber Bodenbedeckung/Erosionsschutz Lena Ulber, Julius Kühn-Institut Unkrautart Nutz- Wirtsspezifische Nutz- Insektenarten Insektenarten Capsella bursa-pastoris 13 2 Cirsium arvense 50 5 Stellaria media 71 4

3 Förderung der Unkrautdiversität Agrarumweltprogramme - wichtigstes Instrument zur Erhaltung/Förderung der Biodiversität und der von ihr erbrachten ökosystemaren Dienstleistungen in Agrarlandschaften - Effekte auf Biodiversität positiv/negativ* *Quelle: Kleijn et al. (2001), Nature 431, ; Kleijn et al. (2006), Ecology Letters 9,

4 Pilotprojekt Honorierung ökologischer Leistungen Pilotprojekt Ergebnisorientierte Honorierung ökologischer Leistungen der Landwirtschaft - "Markt" für Biodiversität und ökosystemare Dienstleistungen - Produktion von Biodiversität entlohnen zusätzliche Einkommensquelle ("neuer Betriebszweig") - multifunktionale Nutzungssysteme (Produktion von Nahrungsmitteln + Biodiversität) Lena Ulber, Julius Kühn-Institut

5 Pilotprojekt Honorierung ökologischer Leistungen Modellregion: Landkreis Northeim Lena Ulber, Julius Kühn-Institut

6 Pilotprojekt Honorierung ökologischer Leistungen Ergebnisorientierung Definition der ökologischen Leistung (konventionelle Betriebe) 10 Unkrautarten pro 100 m² Lena Ulber, Julius Kühn-Institut

7 Pilotprojekt Honorierung ökologischer Leistungen Kontrolle der ökologischen Leistungen Nichterfüllung (%) 1. Laufzeit 26 (7 Flächen) 2007/08 2. Laufzeit 2008/09 10 (3 Flächen) Lena Ulber, Julius Kühn-Institut

8 Pilotprojekt Honorierung ökologischer Leistungen Fragestellung - Wird durch das Honorierungsverfahren eine Förderung der Biodiversität auf Ackerflächen erreicht? - Welche Opportunitätskosten entstehen dem Landwirt durch die angepasste Bewirtschaftung?

9 Pilotprojekt Honorierung ökologischer Leistungen Flächenpaarung von Winterweizenflächen (n=14) PES = BAU = Payments for environmental services scheme "business-as-usual" scenario

10 Pilotprojekt Honorierung ökologischer Leistungen Förderung der Biodiversität durch das Honorierungsprogram? PES = BAU = Payments for environmental services scheme "business-as-usual" scenario

11 Pilotprojekt Honorierung ökologischer Leistungen Berechnung der Opportunitätskosten Opportunitätskosten = Unterschied im Deckungsbeitrag ( ) PES ( /ha) BAU ( /ha) Deckungsbeitrag 536,9 727,8-190,1 Erlös 1313,9 1435,5-121,6 Variable Kosten 761,5 708,0 53,5 Pflanzenschutz 170,5 159,8 10,7 Düngung 272,2 282,0-9,8 (PES BAU, /ha)

12 Pilotprojekt Honorierung ökologischer Leistungen Ergebnisorientierung Landwirte können eigene innovative Lösungen zum Erreichen der ökologischen Ziele entwickeln Reduktion des Herbizideinsatzes oder nur selektiv wirksame Herbizide Reduktion des Düngereinsatzes Problem der Produktionsunsicherheit großflächige Organisation der Feldkontrollen problematisch Hohe Reduktion des Herbizideinsatzes z.t. mit hohen Ertragseinbußen verbunden Lena Ulber, Julius Kühn-Institut

13 Selektive Unkrautbekämpfung Produktion einer erhöhten Unkrautdiversität Unkrautarten unterschiedlich nützlich bzw. konkurrenzstark Herbizide wirken unterschiedlich auf Unkrautarten Können selektive Herbizide nützliche Arten erhalten und konkurrenzstarke Arten kontrollieren?

14 Selektive Unkrautbekämpfung Feldversuch auf Praxisflächen (Winterweizen) Standort 1: Nützliche Art: Centaurea cyanus Konkurrenzstarke Art: Übrige Arten Standort 2: Nützliche Art: Papaver rhoeas Konkurrenzstarke Arten: Galium aparine, übrige Arten

15 Selektive Unkrautbekämpfung Standort 1: Unkrautdeckung Centaurea cyanus Übrige Arten Deckung (% %) 40 * * * Deckung (% %) ** 20 0 UK AI-100 AI-50 Fx-100 Fx-50 Mp-100 Mp-50 0 UK AI-100 AI-50 Fx-100 Fx-50 Mp-100 Mp-50 UK = unbehandelte Kontrolle; AI = Amidosulfuron + Iodosulfuron; Fx = Fluroxypyr; Mp = Mecoprop-P; -100 = 100% Aufwandmenge; -50 = 50% Aufwandmenge

16 Selektive Unkrautbekämpfung Standort 1: Konkurrenz Biomasse Centaurea cyanus vs. Ertrag Winterweizen C. cyanus Biomas sse (g m -2 ) 250 C. cyanus Biomasse Winterweizen Ertrag UK ** ** * AI-100 AI-50 Fx-100 Fx-50 Mp-100 Mp Winterweizen Ertr rag (g m -2 ) UK = unbehandelte Kontrolle; AI = Amidosulfuron + Iodosulfuron; Fx = Fluroxypyr; Mp = Mecoprop-P; -100 = 100% Aufwandmenge; -50 = 50% Aufwandmenge

17 Selektive Unkrautbekämpfung Standort 2: Unkrautdeckung Papaver rhoeas Galium aparine Deckung (% %) 40 Deckung (% %) UK AI-100 AI-50 Fx-100 Fx-50 Mp-100 Mp UK ** * AI-100 AI-50 Fx-100 Fx-50 Mp-100 Mp-50 ** UK = unbehandelte Kontrolle; AI = Amidosulfuron + Iodosulfuron; Fx = Fluroxypyr; Mp = Mecoprop-P; -100 = 100% Aufwandmenge; -50 = 50% Aufwandmenge

18 Fazit Management von Unkrautdiversität Unkrautmanagement (z.b. selektive Herbizide) zur Förderung der Biodiversität möglich Management kann zu reduzierten Erträgen und Betriebseinkommen führen Finanzielle Anreize müssen geschaffen werden (z.b. Honorierungszahlungen) Lena Ulber, Julius Kühn-Institut

19 Danksagung Dank an: Elke Bertke, Anke Fischer, Jan Freese, Annika Höft, Sonja Hespelt, Johannes Isselstein, Maria John, Bärbel Gerowitt, Markus Groth, Rainer Marggraf, Birgit Müller, Anne Richter gen. Kemmermann, Christina Rüffer, Uta Sauer, Horst-Henning Steinmann, Hans-Georg Stroh, Christoph Tute, Lena Ulber, den regionalen Beirat, alle teilnehmenden Landwirte und Landwirtinnen & viele andere

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