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1 4,50 I FR. 9,00 E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK INTERNET WORLD Business AUSGABE 17/ AUGUST 2014 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL Studie Von den Besten lernen Anzeige Foto: Dmexco Special: Dmexco 2014 Digitales Gipfeltreffen in Köln S Messenger-App Angriff auf Whatsapp Sicherer und seriöser als Whatsapp soll eine neue Messenger-App sein, die die Deutsche Post jetzt vorgestellt hat: Sims Me setzt auf eine starke Point-to-Point-Verschlüsselung, lässt den Nutzern die Rechte an ihren Inhalten und bietet ähnlich wie Snapchat eine Funktion, welche die Bilder löscht, sobald der Empfänger sie angesehen hat. Um die App zu verbreiten, werden alle Post-Mitarbeiter eingespannt. Sie sollen Sims Me nutzen und ihren Freunden weiterempfehlen. [fk] In jedem Webshop, egal ob vom Marktführer oder vom Nischenanbieter, gibt es noch Potenzial für Optimierungen. Eine Studie des EHI Retail Institute zeigt, welche Webshops als Vorbilder taugen und wo die Tücken im Detail lauern. S. 24 Revolution der Maschinen er Mülleimer, der eine Nachricht D schickt, wenn er geleert werden muss, das Raumthermostat, das die Heizung anwirft, wenn der Wetterbericht eine Kaltfront meldet, das Auto, das automatisch auf eine Nebenstrecke geleitet wird, wenn auf der Hauptstraße Stau droht: nur einige Beispiele für Anwendungen im Internet der Dinge. Bis 2020, so schätzen Analysten, wird es auf der Welt 50 Milliarden Internet-fähige Geräte geben. Ein Großteil dieser Geräte wird selbstständig mit dem Internet kommunizieren, Statusberichte abgeben, Anforderungen senden, Alarm auslösen. Experten sind sich sicher: Das wird die nächste industrielle Revolution. In den Köpfen der Businessentscheider ist diese Erkenntnis noch nicht angekommen. Eine weltweite Umfrage im Auftrag des Mischkonzerns General Electric (GE) ergab, dass 44 Prozent von ihnen vom Internet der Dinge noch nie etwas gehört hatten, weitere 30 Prozent kannten zwar den Begriff, waren sich aber über seine Bedeutung nicht im Foto: istock / Viktor Kitaykin Russische Suchmaschine Was Yandex anders macht als Google S. 32 Industrie 4.0: Das Internet der Dinge ist bereits Realität Klaren. Dabei birgt die Industrie 4.0, in der Maschinen miteinander kommunizieren, gewaltige Potenziale, aber auch beträchtliche Risiken. Vernetzte Systeme zur Home Automation, die Licht, Heizung und andere Funktionen im Haus steuern, sind oftmals Der Stellenmarkt für Internet-Fachkräfte S. 47 oder unter internetworld.de/stellenmarkt Die nächste industrielle Revolution wird von Milliarden Internet-fähiger Geräte getragen, die miteinander über das Netz kommunizieren nur unzureichend gegen unerlaubte Zugriffe geschützt. Die schöne neue Welt kann gefährlich werden wenn Hacker nicht nur das Passwort der box knacken, sondern gleich das Schloss der Haustür. Mehr dazu ab Seite 8. Foto: istockphoto / DrAfter123 DirecTV Eine Frage des Alters Musik-Streaming in Deutschland Jahre 48 % E-Commerce Online-Marketing Technik Der Heiratsmarkt Gut sechs Milliarden Euro geben die Deutschen im Jahr für Eheschließungen aus. Im Internet machen Händler und Info-Portale mit dem schönsten Tag im Leben beste Geschäfte. S. 26 Content trifft Werbung Das Buhlen der Skigebiete um zahlende Gäste wird immer härter. Die Schweizer Skiregion Laax kombinierte Produktangebote mit Image-Clips und steigerte so die Nachfrage nach Skipässen. S. 34 Papier für B2B und B2C Die Büttenpapierfabrik Gmund ist erste Wahl für edle Ware. Beim Relaunch des Webshops Gmund.com mussten die Bedürfnisse von B2B- und B2C-Kunden unter einen Hut gebracht werden. S Jahre 36 % Aussteller auf der Dmexco von 2009 bis heute Jahre Gesamt 22 % 32 % Die Hälfte aller Jährigen nutzt bereits Dienste wie Spotify Aussteller Aussteller Aussteller INTERNET WORLD Business 17/14 Quelle: Bitkom Immer mehr: Europas führende Fachmesse für Online-Marketing legt unaufhaltsam zu. Lesen Sie dazu auch Seite 12 Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt INTERNET WORLD Business 17/14; Quelle: Dmexco

2 B. Bonin Bough // Mondelēz Anke Schäferkordt // RTL Group ENTERING DIMENSIONS Carolyn Everson // Facebook Jerry Buhlmann // Dentsu Aegis David Shing // AOL VERANSTALTER IDEELLER UND FACHLICHER TRÄGER INHABER DER MARKE DMEXCO UNTER BESONDERER MITWIRKUNG

3 INHALT 18. August /14 INTERNET WORLD Business 3 Inhalt Stichwort: Dmexco SCHWERPUNKT KNOW-HOW Mit INTERNET WORLD Business live dabei sein Leben in der Welt 4.0 Das Internet der Dinge 8 DMEXCO Digitales Gipfeltreffen Die Dmexco wird größer als je zuvor 12 Marke trifft Inhalt Die Vermarkter setzen auf Content 14 Action fürs Auge Bewegtbildwerbung auf allen Kanälen 16 Alles auf Automatik Marketing Automation und Performance 18 Kleiner Screen mit Potenzial Native Ads, Beacons und Mobile-Trends 20 Treffpunkt Agency Lounge Agenturen und ihre Werbekunden 22 E-COMMERCE Von den Besten lernen Optimierungspotenzial bei Webhändlern 24 Der Heiratsmarkt Lukrative Hochzeitsplattformen im Web 26 Stolperfalle App Store Verletzung von Markenrechten Foto: Fotolia / Arahan Serie Teil 2: Verkaufen über Amazon Die Praxis: Angebotserstellung 30 ONLINE-MARKETING Yandexen statt googeln Russische Suchmaschine auf Erfolgskurs 32 Content trifft Werbung Online-Kampagne für das Skigebiet Laax 34 Krieg der Legosteine Lego wirbt für seine Star-Wars-Reihe 35 TECHNIK Menschen statt Maschinen Mit dem Online-Shop ins Ausland 36 Die Evolution geht weiter Die Smart-TV-App von Gelbe Seiten 38 Alles unter einem Dach Relaunch beim Shop Gmund.com 40 RUBRIKEN Update 4 Pro & Contra: Berlin als Start-up-Oase? 11 Dienstleisterverzeichnis 42 Personalien 46 Termine 46 Stellenmarkt 47 Impressum 48 Meinung: Umparken für Advertiser Am 10. und 11. September 2014 findet in Köln die Dmexco statt, Europas größte Fachmesse für digitales Marketing. INTERNET WORLD Business berichtet ausführlich über alle wichtigen News und Trends: Messevorschau In dieser und der nächsten Ausgabe finden Sie ausführliche Sonderteile mit den wichtigsten Dmexco-Themen (in diesem Heft ab Seite 12). Sonderausgabe Exklusiv zur Dmexco erscheint ein Sonderheft, das ausschließlich auf dem Messegelände in Köln verteilt wird. Online Auf startet zur Messe ein Web Special mit allen News rund um die Veranstaltung. Während der Dmexco berichtet die Redak tion live aus Köln. Newsletter Die wichtigsten News der Messe finden Newsletter-Abonnenten in den Dmexco-Newslettern, die an vier Tagen rund um die Veranstaltung erscheinen. Noch kein Abonnent? Bestellen Sie den Newsletter kostenlos unter Vor Ort Der Stand der Neuen Mediengesellschaft Ulm ist in Halle 7 / A058. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Social Media Foto: Fotolia / Vege 36 Foto: Weddix.de Facebook: facebook.com/internetworld.de Google+: internetworld.de Newsletter: Menschen in diesem Heft Johann Hermann Managing Director Quisma DACH, fordert von Advertisern einen Paradigmenwechsel. Das Silodenken beim Last Cookie Wins -Prinzip ist für ihn fatal, da Kanäle wie Display und Bewegtbild unterschätzt werden. 50 Christian Grau, ist Geschäftsführer und Inhaber von Sport-Tiedje. Kunden können bei dem Online-Shop für Heimfitness in zehn Sprachen bestellen. Bei der Übersetzung der Inhalte setzt Grau auf Muttersprachler. 37 Oliver Löffel ist Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz bei Löffel Abrar Rechtsanwälte. Er rät, vor der Veröffentlichung einer App sorgfältig zu prüfen, ob der Name die Rechte Dritter verletzt. 28 Ulf Richter ist Geschäftsführer der Optivo GmbH. Er hält den Werbeclip von Lego für die Star-Wars-Modellreihe vor allem deswegen für gelungen, weil zwei erfolgreiche Marken miteinander kombiniert werden. 35 Stephan Theiß ist Geschäftsführer der Gelbe Seiten Marketing GmbH. Die neue Smart- TV-App ist für ihn ein Test; sie dient dem Branchenverzeichnis-Anbieter dazu, den Markt der Internet-fähigen Fernseher kennenzulernen. 38 Rainer Wiedmann ist Managing Partner bei der IQ Managementberatungs GmbH. Er glaubt, dass wir schon mittendrin im Internet der Dinge sind, auch wenn das Thema in Deutschland noch nicht so richtig angekommen ist. 9

4 UPDATE 4 INTERNET WORLD Business 18. August /14 Viral für BMW i3: Muss ein Motor bei der Beschleunigung brüllen? Die Agentur Hi-ReS hat für den BMW i3 einen Spot kreiert, bei dem man diesen Eindruck hat bis man merkt, dass die Geräusche vom Beifahrer auf dem Rücksitz stammen. Der i3 dagegen fährt fast lautlos. Renn-Game: Nur das Computerspiel erzeugt Geräusche Gemeinsames Gericht: Kochbar.de, das Kochportal von RTL, arbeitet künftig mit dem Lebensmittellieferanten Mytime.de zusammen. Wird im Fernsehen ein Rezept vorgestellt, kann man die Zutaten dort online ordern. Mytime: Der Lebensmit- tel-online- Shop kooperiert jetzt mit RTL Q&A Marc Fliehe IT-Sicherheitsexperte Bitkom Sie raten jedem User, unterschiedliche Passwörter zu nutzen, sie regelmäßig zu ändern und nicht im Browser zu speichern. Realitätsfern? Sicherheit ist nicht zum Nulltarif zu haben im Zweifelsfall kostet zusätzliche Sicherheit Komfort. Für wichtige Dienste mit sensiblen Daten sollten unbedingt Passwörter genutzt werden, die an keiner anderen Stelle eingesetzt werden. Sollte man nicht die Industrie mehr in die Pflicht nehmen? Die Unternehmen haben ein hohes Eigeninteresse, die Daten ihrer Kunden zu schützen. Entsprechend sichern sie die Server bestmöglich nach dem Stand der Technik ab. Man darf aber nicht vergessen: Die Daten werden nicht nur bei den Unternehmen abgegriffen. TOMORROW FOCUS Reiseportal sorgt für erfolgreiche Bilanz Ein Umsatzplus von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr meldet Tomorrow Focus für die ersten sechs Monate des Jahres. Die Internet-Tochter von Burda, zu der Focus.de oder die deutsche Ausgabe der Huffington Post zählen, Tomorrow Focus: Gute Bilanz aus München konnte dank eines erfolgreichen zweiten Quartals die Umsätze im ersten Halbjahr auf 97,6 Millionen Euro steigern. Zurückzuführen ist das vor allem auf die steigenden Umsätze im Reisebereich, vor allem Holidaycheck weist gute Zahlen aus. In diesem Segment setzt Tomorrow Focus inzwischen 63,2 Millionen Euro um (plus 11,4 %). Das Publishing-Segment zeigt mit einem Plus von 1,4 Prozent ein eher verhaltenes Wachstum: Hier wurden im ersten Halbjahr 14,4 Millionen Euro erwirtschaftet. (hvr) Foto: Unternehmen FACEBOOK Investment in Sicherheitstechnologie Privatecore: User vor Spionage schützen Facebook investiert in Datensicherheit. Für einen unbekannten Betrag hat die Plattform das erst vor zwei Jahren gegründete Unternehmen Privatecore aus dem kalifornischen Palo Alto übernommen. Das Start-up, in dem ehemalige Sicherheitsexperten von Google und VMWare arbeiten, ist auf Serversicherheit spezialisiert. Es soll Facebook- User davor schützen, Opfer von Malware, Spionageattacken oder ähnlichen Übergriffen zu werden. Kein anderes Unternehmen habe mehr dafür getan, die Welt zu vernetzen, schreibt Privatecore-CEO Oded Horovitz, auf der Homepage des Unternehmens. Jetzt wolle man mit der Sicherheitstechnologie dazu beitragen, die Plattform vor Bedrohungen zu schützen. Im Laufe der Zeit werden wir die Technologie von Privatecore direkt im Facebook- Server-Stack implementieren, verspricht Joe Sullivan, Chief Security Officer bei Facebook, in einem Blog-Beitrag. (hvr) GOOGLE Private Mails werden durchleuchtet US-Internet-Anbieter durchsuchen die s ihrer Kunden offenbar systematisch nach strafbaren Inhalten. Wie jetzt bekannt wurde, meldete auch der Softwarekonzern Microsoft eine Mail mit kinderpornografischem Inhalt der Polizei im Bundesstaat Pennsylvania, worauf es zu einer Festnahme kam. Zuvor hatte Google bereits weltweit für Schlagzeilen gesorgt, weil es ebenfalls die Mails seiner Nutzer nach bestimmten Begriffen durchkämmt. Auch hier hatte ein Hinweis an die US-Behörden zu einer Verhaftung im Zusammenhang mit der Verbreitung von kinderpornografischen Inhalten geführt. Verwendet wurde eine Gmail- Adresse. Angesichts der systematischen Durchforstung ist eine Debatte über die Rechtmäßigkeit dieser Vorgänge entstanden. Rechtsexperten, darunter auch die Bundesdatenschutzbeauftragte, monieren, dass dies einen nicht unerheblichen Eingriff in die Grundrechte darstellt. Deutsche -Anbieter wie Web.de, GMX oder Telekom wiesen ihrerseits darauf hin, dass sie die Mails ihrer Kunden nicht durchsuchen. Man filtere lediglich Viren und Spams. (hvr) APPLE & SAMSUNG Entspannung nach jahrelangem Streit Nach jahrelangen, erbitterten Auseinandersetzungen zeichnet sich im Patentstreit zwischen Apple und Samsung eine Entspannung ab. In zehn Ländern haben sich die beiden Unternehmen gegenseitig vorgeworfen, bei Smartphone und Tablet Patente Abgekupfert? Samsung und Apple haben sich im Patentstreit geeinigt abgekupfert zu haben. Neben Forderungen in Milliardenhöhe ging es auch darum, den Verkauf des konkurrierenden Modells jeweils vollständig zu stoppen. Jetzt einigten sich die Streithähne darauf, sämtliche Patentklagen außerhalb der USA fallen zu lassen. Experten gehen davon aus, dass dies bald auch auf die USA abstrahlt. Der Streit hatte 2011 begonnen, als Apple erstmals Samsung verklagte. (hvr) Foto: Samsung Eine Mio. Downloads Vor einem Jahr startete der Shopping- Club Westwing seine App. Inzwischen wurde sie eine Million Mal heruntergeladen. 37 Prozent des Umsatzes erzielt Westwing inzwischen über mobile Endgeräte. Smartphones sind beliebteste Gaming-Plattform Smartphone / Handy 78 % 44 % Tablet Computer 36 % 10 % Laptop 53 % 40 % Stationärer PC 69 % 76 % Stationäre Spielekonsole 39 % 43 % Mobile Spielekonsole 32 % 24 % Gedaddelt wird inzwischen hauptsächlich auf dem Smartphone: Fast doppelt so oft wie noch vor einem Jahr INTERNET WORLD Business 17/14 Quelle: Bitkom, Aris; Basis: Gamer ab 14 Jahren Die wichtigsten Medien 17 % wollen auf keinen Fall die Tageszeitung missen. Quelle: TNS Infratest 29 % halten TV für unverzichtbar. Für 35 % der Bundesbürger ist das Internet das wichtigste Medium.

5 INTERNET WORLD Business 5 Vaude überarbeitet Portal: Der Outdoor-Ausrüster Vaude hat seine Fotoplattform Vaudevisions einem Relaunch unterzogen (Agentur: TWT Interactive Group). Auf dem Portal veröffentlichen renommierte Outdoor-Fotografen ihre Bilder, die dort kostenlos heruntergeladen und geteilt werden können. In einem Wettbewerb wurden im Juli die besten Naturfotos gesucht VIDEO-WERBUNG IM WEB Smartclip kooperiert mit Integral Bewegtbildvermarkter Smartclip arbeitet ab sofort mit Integral Ad Science zusammen. Der Technologieanbieter misst und bewertet digitale Umfelder und Werbemittel. Im Zuge der Kooperation verbinden beide Partner ihre technischen Plattformen, dabei wird die Video-Lösung von Integral in das Smartclip-System integriert. Werbungtreibenden soll so mehr Qualität für Video-Kampagnen garantiert werden; Themen wie Markensicherheit, Ad Fraud und Viewability könnten nun einheitlich gemessen und transparent dargestellt werden. Die Integral- Lösung soll in einem nächsten Ausbauschritt an die Programmatic-Advertising Plattform Smart X angebunden werden, um Zugang zum Inventar zu schaffen. Im nächsten Schritt steht dann die mobile Auslieferung von Bewegtbildwerbung im Fokus. (sg) SICHERHEIT IM NETZ Branche diskutiert über Hacker-Angriff Anlässlich der Cyberattacken russischer Hacker ist in Deutschland eine Debatte um die IT- Sicherheit entstanden. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.v. Eco wies auf seine kostenfreien Cyber Security Services hin. Unter sollen sich Firmen und Privatpersonen über Botnetze informieren können und erfahren, wie sie sich gegen Cyberkriminalität schützen können. Der Hightech-Verband Bitkom forderte die Politik auf, den Kampf gegen die organisierte Kriminalität im Internet zu verstärken. Zudem erstellte er eine Liste für den richtigen Umgang mit Passwörtern (siehe Q&A auf Seite 4). Nach einem Bericht der New York Times ist es kürzlich russischen Hackern gelungen, 1,2 Milliarden Nutzernamen und Passwörter zu stehlen. (hvr) AMAZON Versand über Polen und Tschechien Im Machtkampf mit der Gewerkschaft Verdi hat Amazon.de nun einen weiteren Schritt unternommen: Deutsche Verlage sollen ihre Bücher über ausländische Versandzentren verschicken. Ab September 2014 sollen etwa 40 Prozent der für Deutschland bestimmten Bücher, Hörbücher und anderen Medien über neue Logistikstandorte in Polen und Tschechien abgewickelt werden. Das gehe aus einem Schreiben an die Verlage hervor, berichtet Welt.de. Damit will der Versender wohl verhindern, dass gezielte Streiks etwa zum Weihnachtsgeschäft den Versand gefährden. Im November 2013 hatte Verdi seine Mitglieder in Leipzig und Bad Hersfeld zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. (tdz) AXEL SPRINGER Zukäufe geplant Jeder vierte Online-Nutzer interessiert sich für Smartwatches Axel Springer will sein Digital- Geschäft weiter ausbauen und denkt über Zukäufe nach. Das gab Vorstandschef Mathias Döpfner bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz bekannt. Die fiel mit einer Umsatzsteigerung von 6,2 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro positiv aus. Wachstums treiber ist das Digitalgeschäft. (hvr) Springers Digitalgeschäft entwickelt sich positiv Status und Potenzial Gewünschte Einsatzbereiche aus Sicht der Interessenten Info über eingehende Anrufe 77,5 % Navigation, Routenplanung Nicht Inte - 77,1 % Ablehner ressierte Kalender, Termine verwalten 42,4 % 22,8 % 69,3 % Gesundheits-/Fitness-Messung 68,8 % Wetterinfos, Nachrichten lesen Interessenten 67,9 % 24,3 % Musik hören, Videos sehen 54,2 % Unentschlossene Nutzer / Besitzer Kamerafunktion nutzen 9,7 % 0,8 % 47,7 % Noch sind Smartwatches wenig verbreitet. Doch es gibt Bereiche, in denen sie nützlich sein können INTERNET WORLD Business 17/14 Quelle: W3B-Report Wearables, Fittkaumaass.de/reports, Befragte deutsche Internet-Nutzer gesamt; Interessenten für Smartwatches, 2014 Fittkau & Maaß Consulting Besuchen Sie uns auf der dmexco 2014 in Köln: Halle 7 E025 plentymarkets: E-Commerce ERP für erfolgreichen Online-Handel. Die ganze Palette: Online-Shop Multi-Channel Warenwirtschaft Auftragsabwicklung Prozesse CRM Up2Date Cloud Besuchen Sie uns vom auf der dmexco in Köln und sichern Sie sich attraktive Messerabatte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Unsere Partner auf der diesjährigen dmexco sind:

6 UPDATE 6 INTERNET WORLD Business 18. August /14 World Wide Web Start-up Getjob verbindet Arbeitgeber und Stellensuchende im Niedriglohnbereich per App. Das Start-up aus Israel startete gerade in Deutschland WATERLOO / KANADA Aus für Quasselstrippen und nervige Dates Tiyo heißt ein Anhänger fürs Smartphone, der, wenn man auf den Knopf darauf drückt, nach 30 Sekunden einen Notfallanruf auslöst. So sollen sich Nutzer Quasselstrippen vom Hals halten oder unangenehme Dates beenden. Per App lässt sich das Gadget mit den eigenen Telefondaten füttern. 25 Anrufe sind umsonst, für 5 US-Dollar wird das Konto aufgefüllt. (vs) JAKARTA / INDONESIEN Umgang mit Computer und Internet beibringen Einen Brief mit Word schreiben, eine Tabelle mit Excel erstellen, Mailen, Surfen: Das sind die Unterrichtsthemen, mit denen die Hilfsorganisation Dompet Dhuafa die Computernutzung vorantreiben, vor allem aber Menschen in Arbeit bringen und Bildung vermitteln will. Für ihr Programm Sekolah Guru schult sie gut Gebildete online als Lehrer, damit sie dann in der Provinz die Computerkurse durchführen können. (vs) Den Versandpicker, die Spülhilfe, den Bauarbeiter: Das Start-up Getjobapp.com aus Hod Hasharon bei Tel Aviv bringt Stellensuchende im Niedriglohnsektor mit Arbeitund Auftraggebern zusammen: Eine Anzeige in Stellenbörsen für solche Jobs ist zu teuer, die Leute würden dort auch nicht suchen, weiß Mitgründer Liyam Flexer. Arbeitsagenturen bieten selten Arbeit für Tage oder Wochen an. Um Firmen und Suchende zu verlinken, entwickelte Flexer mit Sagi Waitzman und Lior Sarid SAN FRANCISCO / USA Start-ups auf Einkaufstour Mit 18 Übernahmen in den letzten Jahren ist Dropbox der Einkaufskönig unter den Start-ups, die mit Risikokapital finanziert wurden und heute mehrere Milliarden US-Dollar wert sein sollen. Das zeigt eine Studie von CB Insights. Zu den Powershoppern gehören auch Airbnb (6), Pinterest und Square (je 5) sowie Jawbone (4). Die Fahrdienst-App Uber, mit einer Bewertung von 18 Mrd. Dollar das teuerste Start-up, hat indes noch kein Unternehmen übernommen. (vs) LIVERPOOL / GROSSBRITANNIEN Die Anti-Schnaken-App Nach der Taschenlampen-App Flashlight und diversen Apps, die wie Hirsche röhren, Truthähne glucken oder Enten schnattern, legen Pico Brothers aus Liverpool nun die Anti- Schnaken-App vor: Sie sendet hochfrequente Töne aus und soll Moskitos, Mücken und Schnaken von ihrem Tun abhalten. Vollen Schutz gibt s für Smartphone-Abenteurer aber nicht: Von einem Ton lassen sich nicht alle Stechmückenarten schrecken. (vs) WELLINGTON / NEUSEELAND E-Commerce boomt In Neuseeland boomt der Online-Handel: Laut Nielsen kaufen 56 Prozent der Einwohner regelmäßig im Internet ein, sie gaben 2013 für Flugtickets, Bücher und Mode knapp 3,8 Mrd. Neuseeland- Dollar (2,4 Mrd. ) aus. Etwa ein Drittel floss nach Australien, Großbritannien und in die USA. (vs) Getjob: Stellen in Gastronomie, Produktion und auf dem Bau 2013 Getjob. Drei Monate nach dem Start in Israel wurde die App von Nutzern geladen. Firmen stellen hier Anzeigen ein, Suchende sehen auf einer Karte, welche Stellen in der Nähe offen sind. Mithilfe des Axel Springer Verlags, der Getjob in sein Accelerator-Programm aufnahm, bietet das Start-up nun Stellen in Berlin an: Hamburg und München sollen folgen, so Flexer. Danach ist die Expansion in Europa geplant. Vorbild ist Taskrabbit aus den USA, das sich aber auf befriste Aufträge konzentriert. (vs) BAUER Start-up-Förderung mit 100 Millionen Die Bauer Media Group, im Digital-Bereich nicht gerade als First Mover bekannt, will verlorenes Terrain gutmachen. Zusammen mit dem Investor Thomas Preuß hat der Verlag den Venture Capital Fonds Bauer Venture Partners gegründet. In den kommenden zehn Jahren will Bauer rund 100 Millionen Euro in vielversprechende Start-ups investieren. Mit Bauer Venture Partners habe man einen renditeorientierten Fonds gegründet, der dem Unternehmen zugleich Zugang zu neuen Technologien und Innovationen im Digitalbereich ermögliche, gab Konzerngeschäftsleiter Andreas Schoo bei der Bekanntgabe des Capital Fonds zu Protokoll. Bauer macht damit einen Schritt, den andere Medienhäuser längst erfolgreich vollzogen haben. Pro Sieben Sat1, Holtzbrinck, Axel Springer oder Burda begleiten Gründer mit ihren Fonds teils seit über einem Jahrzehnt bei der Einführung ihrer Geschäftsmodelle. (hvr) SEVENONE MEDIA Mobile Apps steigern Nettoreichweite User verwenden bei einem Online-Angebot sowohl stationäre als auch mobile Plattformen. Die Überschneidungen beziehungsweise Nettoreichweitengewinne können bislang jedoch nicht quantifiziert werden. Mit ihren Mobile Facts und Internet Facts stellt die Agof bisher für beide Kanäle isolierte Reichweitendaten bereit. Sevenone 7,02 Mio. Media hat diese Daten jetzt für Wetter.com. mit einer Befragung zur Nutzung der Wetter.com- App verknüpft. Erstmals werden so die Reichweiteneffekte zwischen Online und Mobile aufgeschlüsselt: Auf den Monat bezogen gewinnt Wetter.com zusätzlich 14 Prozent Reichweite durch Mobile, das sind 1,21 Millionen exklusive Mobile User. In der Wochenbetrachtung ergibt sich ein Reichweitenplus von 28 Prozent (1,18 Mio. exklusive Mobile User). Die Berechnung für einen Tag zeigt ein Plus von 84 Prozent. (vg) Wetter.com: Zusätzliche mobile Reichweite Monat gesamt 9,86 Mio. UU + 14 % Woche 5,38 Mio. UU + 28 % 3,58 Mio. Tag 2,18 Mio. UU + 84 % 1,01 Mio. 0,99 Mio. 1,18 Mio. 0,18 Mio. 0,62 Mio. 1,21 Mio. 1,63 Mio. Online Online + App App Mobiles Angebot erreicht zusätzliche Unique User (UU) INTERNET WORLD Business 17/14 Quelle: Sevenone Media; Verknüpfung der Daten aus Internet und Mobile Facts mit eigener Befragung; Basis: Mobile-Befragung: n = 305, Online-Befragung: n = 1.999

7 18. August /14 INTERNET WORLD Business 7 Parship: Nach Friendscout24 erhöht jetzt auch die Partnervermittlung Parship den Werbedruck. In vier kurzen Spots sagen Singles, was ihnen wichtig ist (Agentur 27 km). Dabei verwenden sie ein Verb, das möglichst in den Sprachschatz übergehen soll: parshippen. Ich parshippe jetzt. Ein Ausdruck soll Furore machen Zalando: Der Online- Shop führt die Suche per Bilderkennung ein. Wenn Kunden einen Look im Laden oder bei Freunden sehen, können sie ihn fotografieren und erhalten ähnliche Kaufvorschläge bei Zalando. Knipsen und kaufen: Eine App sucht nach Mustern und Farben GROUPON Umpositionierung verschlingt Geld Groupon: Rabattgutscheine für Dienstleister Das Schnäppchenportal Groupon, einst gefeierter Vorzeigestar der Internet-Branche, bastelt weiter an seiner Umpositionierung. Zwar steigt der Umsatz, doch die Marketing- und Vertriebskosten belasten das Unternehmen so stark, dass im zweiten Quartal ein Verlust von 17 Millionen Euro entstand. Vor diesem Hintergrund bat CEO Eric Lefkofsky die Aktionäre um Geduld. Die Zahl der aktiven Kunden sei in den vergangenen Monaten um ein Viertel auf 53,5 Millionen gewachsen, der Marktplatz nehme Foto: Website Unternehmen weiter Fahrt auf. Die Anleger sahen dies anders, die Aktie brach um 15 Prozent ein und hat sich bis Redaktionsschluss nicht mehr erholt. Seit einigen Monaten befindet sich Groupon im Umbau. Das Schnäppchenportal soll nach und nach zum klassischen Online-Händler umgewandelt werden. (hvr) VIVAKI Werbedruck von Video-Kampagnen Vivaki, die Media-Agentur-Holding der Publicis Groupe, stellt ein neues Tool vor, mit dem der Werbedruck von Online-Video- Kampagnen ermittelt werden kann. Der Vivaki Video Verifier (VVV), der in Zusammenarbeit mit dem Video Network Smartstream.tv entwickelt wurde, arbeitet wie eine Video-Ad- Suchmaschine. Sie scannt die Videos aller großen Bewegtbildvermarkter und prüft, welche Werbung darin geschaltet wurde. Nach Unternehmensangaben können mithilfe einer speziellen Technik auch die Video Ads gezählt werden, die über Targeting nur bestimmten Usern gezeigt werden. Das Tool soll zudem in Echtzeit den Werbedruck der eigenen Kampagne mit der des Wettbewerbers vergleichen. Man trage damit der steigenden Relevanz von Online-Video im Mediamix Rechnung, so Lothar Prison, Chief Digital Officer bei Vivaki. Eine Wettbewerbsanalyse dürfe in diesem Bereich nicht schwieriger sein als im TV. (hvr) SOCIAL MEDIA Firmenpräsenz auf Facebook wichtig Nicht nur in der Freizeit nehmen Social Media an Bedeutung zu, auch für Unternehmen wird die Präsenz in Facebook und Co. immer wichtiger. Das haben die Firmen erkannt und reagieren entsprechend: In den vergangenen beiden Jahren ist der Anteil der Unternehmen, die weniger als einen Manntag pro Monat in Social Media stecken, von 70 Prozent auf 41 Prozent gesunken. Derzeit wenden immerhin 16 Prozent der Firmen mehr als zehn Manntage monatlich auf, bei elf Prozent sind es sogar mehr als 20 Manntage. Das ergab die vierte Auflage des ADP Social Media Index von ADP, einem Lösungsanbieter für Personalund Talentmanagement. (host) EBAY Schöner shoppen auf dem Marktplatz Der Online-Marktplatz ebay feilt weiter an seinem Auftritt. Ende Ebay: Neue Regeln für gewerbliche Händler 2014 soll ein Verkaufsaktions- Tool eingeführt werden, mit dem Händler Sonder- oder Cross-Selling-Aktionen veranstalten können. Händler können ihren Kunden dann Angebote wie 3 für 2 anbieten oder ihnen passendes Zubehör mit Rabatt anbieten, so Michael Möglich, Seller Director bei ebay in Deutschland. Darüber hinaus ist seit dem 1. August der Verkaufsmanager verfügbar. Mit dem Tool können ebay- Verkäufer Artikel einstellen, sowie Verkäufe verwalten und verfolgen. Auch der Datenexport wird vereinfacht. Premium- Shop-Abonnenten können ab November das neue Tool ebay Insights für die Analyse ihres Ebay-Geschäfts nutzen. Darin integriert sind Echtzeitstatistiken sowie ein Preisanalyse-Tool zur Wettbewerbsbeobachtung. Eine weitere wesentliche Neuerung auf dem Marktplatz werden neue Rückgabeprozesse sein. Ebay-Käufer müssen künftig alle Retouren auf der Ebay-Homepage einleiten. Darüber hinaus können sie ihren Kunden Rücksendeetiketten anbieten oder Rückerstattungen einleiten. (dz) NEWS ONLINE E-Commerce, Online- Marketing und Tools & Technik: Topaktuelle News finden Sie unter Dort können Sie auch unsere zweimal täglich erscheinenden Newsletter bestellen. TREFFEN SIE UNS AUF DER DMEXCO! Halle 7, Stand C-051/C September 2014 JETZT TERMIN VEREINBAREN AUF become one

8 SCHWERPUNKT 8 INTERNET WORLD Business 18. August /14 Foto: istockphoto / DrAfter123 Internet der Dinge Die technischen Möglichkeiten werden derzeit erst in Insellösungen genutzt. Das ganz große Potenzial bergen branchenübergreifende Servicekonzepte. Datenschutz, Sicherheit und Netzverfügbarkeit verzögern den Einsatz. Leben in der Welt 4.0 Das Internet der Dinge ist die nächste industrielle Revolution und sie hat schon begonnen er Kühlschrank, der Vanillejoghurt Dbestellt, der Ofen, der Rezepte aus dem Netz lädt und sie dann auch selbst kocht, die Waschmaschine, die Textilstruktur und Verschmutzungsgrad erkennt und das Waschprogramm entsprechend anpasst: Beinahe jede Woche kommt ein neuer selbsttätig agierender Gegenstand auf den Markt, der wahlweise Begeisterung, Verblüffung oder Kopfschütteln auslöst, und dabei eines beweist: Das Internet der Dinge ist kein Zukunftstrend mehr. Es ist bereits Realität, gehört zu unserem Alltag. Seit Jahren wird das Internet of Things (IoT) von Experten als nächster großer, alles umwälzender Trend herbeigebetet. Auf den einschlägigen Messen, vor allem im Consumer-Electronics-Bereich, sind die sprechenden Kühlschränke und ihre Geschwister bereits seit Längerem Stars. In diesem Jahr hat die allgemeine Euphorie Trink-Erinnerer Windel-Überwacher Mülleimer-Selbstcheck 70 % der gängigen Internetof-Things-Geräte weisen gravierende Sicherheitsmängel auf. The Hug soll ein altbekanntes Problem lösen: Erwachsene trinken im Durchschnitt nur ein Drittel bis die Hälfte ihres täglichen Wasserbedarfs. Hier kommt The Hug ins Spiel: Mit einem um eine Trinkflasche gewickelten Gummiband überwacht das Gerät, wie viel Wasser sein Besitzer zu sich nimmt. Eine passende Mobile App wertet die Daten aus und erinnert den User bei Bedarf per Push-Nachricht ans Trinken. Tweet Pee ist praktisch das Gegenstück zu The Hug. Das Gerät, entwickelt vom Windelhersteller Huggies, meldet Eltern, wann zu viel Flüssigkeit vorhanden ist in der Babywindel. Hat die Windel ein gewisses Feuchtigkeits-Level erreicht, schickt Tweet Pee eine Twitter-Nachricht an die Eltern. Die können sich dann gleich an die Arbeit machen oder zuerst den relevanten Tweet an ihre Follower weiterschicken. In Albany im US-Bundesstaat New York rückt die Müllabfuhr neuerdings nur noch aus, wenn sie wirklich gebraucht wird. Die öffentlichen Mülleimer der Stadt wurden durch das Modell Big Belly ersetzt. Diese solargetriebenen Mülleimer pressen den Müll nicht nur zusammen und erhöhen so ihre Kapazität; sind sie voll, schicken sie eine SMS an das General Service Department der Stadt.

9 18. August /14 INTERNET WORLD Business 9 nun auch die Dmexco erreicht, die unter dem Motto The Internet of Everything steht. Ist es also jetzt wirklich da, das viel besungene Internet der Dinge, von dem der deutsche Vorzeigephysiker Henning Kagermann 2012 prophezeite: Das Internet der Dinge, Dienste und Daten wird zur prägenden Infrastruktur für die nächste industrielle Revolution? Billige Sensoren vermessen die Welt Fakt ist: Bei den technischen Möglichkeiten, die sich den IoT-Entwicklern bieten, wird auch Neuerungen offen gegenüberstehenden Menschen schwindlig. Die Herstellung von Sensoren aller Art wurde in den letzten Jahren standardisiert und ist viel einfacher und billiger geworden. Heute kann faktisch jedes Ding in jeder Größe und Form mit einem Sensor ausgestattet werden, mit dem das Gerät Veränderungen in seiner Umgebung registriert. Gemessen werden Temperatur, Feuchtigkeit, Bewegung, Lichteinfall, Krafteinwirkung, Lage, elektromagnetische Strömungen, akustische Signale und ein gutes Dutzend weiterer Reize. Die Verarbeitung ist dann eine Sache von mehr oder minder komplizierten Wenn, dann -Programmierungen. Etwa für die Heizungsanlage eines Hauses: Wenn die Außentemperatur unter Wert X fällt, dann starte den Heizkessel. Oder für einen automatischen Rasenmäher: Wenn der Untergrund nicht mehr den Parametern für Gras entspricht, dann dreh um und fahre in eine andere Richtung weiter. Oder für ein Parkplatzmanagement-System: Wenn der Druck auf den im Boden eingelassenen Sensor unter Wert X fällt, dann melde diesen Parkplatz als frei ans System. Überflutungs-Warner Ausmaß und Zeitpunkt von Überflutungen vorherzusagen, stellt Wasserwirtschaftsämter immer wieder vor große Probleme. Hilfe könnten sie von Flood Beacon bekommen. Das schwimmende Gerät misst Wasserströme und Pegelstände in Echtzeit und übermittelt sie an die zuständige Behörde. Mit solchen Vor-Ort- Informationen könnten Flutbekämpfer in Zukunft zielgerichteter ausrücken wird es 50 Milliarden Internet-fähige Geräte auf der Welt geben Connected Kuh Auch in der Landwirtschaft ist das Internet der Dinge angekommen. Das schottische Unternehmen Silent Shepherd hat ein Halsband für Kühe entwickelt, mit dem sich deren Vitalfunktionen überwachen lassen. So können Bauern frühzeitig feststellen, ob ein Tier erkrankt ist, welche Kuh sich in der Brunft befindet und welche gerade abkalbt. Der Staat hat das Projekt mit drei Millionen britischen Pfund finanziert. Dadurch werden 4 Millionen Terabyte an Datentraffic entstehen Welche Grenzen dem Einsatz von IoT-Systemen gesetzt werden, hängt heute allein von der Vorstellungskraft der Entwickler ab. Und die treibt ebenso geniale wie seltsame Blüten (siehe Bildleisten unten) regelmäßig halten die Neuerungen Einzug in die einschlägigen Blogs, meist betitelt mit The World s Weirdest Internet of Things Inventions und anderen klickfreundlichen Bezeichnungen. Das Internet der Dinge befindet sich derzeit in der Innovationsphase, erklärt Gerhard Lesch, Business Development Manager Internet of Things bei Intel. Es wird viel ausprobiert, viele ähnliche Ideen werden in eigenen Datensilos parallel entwickelt. Derzeit setzt aber auch bereits eine Konsolidierungsphase ein, in der große Player kleinere Entwickler übernehmen und aus deren Einzelideen transparentere Geschäftskonzepte entwickeln. Den Start der Konsolidierung markierte die Übernahme von Nest, einem Hersteller intelligent steuerbarer Thermostate, durch Google Anfang des Jahres. Darauf folgten viele Übernahmen vor allem von Firmen aus dem Elektronikbauteile- oder Zuliefererbereich außerhalb der Branche kaum bekannte Unternehmen, die sich mit der gezielten Übernahme von kleineren Entwicklern und Start-ups für das Internet der Dinge in Stellung bringen. Dazu kommen die Inhouse-Bestrebungen der großen Player: Volkmar Denner, Geschäftsführer von Robert Bosch, hat schon vor zwei Jahren die Marschroute festgelegt: Bis 2018 sollen alle neuen Bosch-Geräte mit dem Internet verbunden sein. Auch bei der Konkurrenz von Siemens und Miele liegen die IoT-Pläne bereits auf dem Tisch und nicht mehr in der Schublade. In der Autoindustrie ist der vernetzte, selbst fahrende Wagen längst das bestimmende Zukunftsthema; jeder deutsche Autobauer schraubt hier an seinem eigenen Konzept. Im Gesundheitsbereich zeigen Versicherer großes Interesse an Gesundheitsmonitoren, mit denen Vitalfunktionen von Patienten zentral überwacht werden könnten. Und die Bundesregierung fördert IoT-Projekte in der Produktion seit letztem Jahr im Rahmen des Zukunftsprojekts Industrie 4.0. Jede Branche muss sich für das Internet der Dinge interessieren, egal ob man Blech biegt oder Elektronikteile montiert, fasst Intel-Mann Lesch zusammen. Das gigantische Geschäft mit der Vernetzung Das Internet der Dinge ist bei aller Technikbegeisterung vor allem eins: ein gigantisches Geschäft. Bereits jetzt setzen einer Studie von Harbour Research zufolge USamerikanische Firmen allein 180 Milliarden US-Dollar mit IoT-Geräten und -Services um. Bis 2020 könnte diese Zahl auf eine Billion Dollar ansteigen. China, zurzeit Marktführer in Sachen Internet der Dinge, will in den nächsten sechs Jahren 600 Milliarden US-Dollar in den Ausbau und die Weiterentwicklung von IoT-Technologien und Aufzugs-Monitor In den höchsten Hochhäusern der Welt in Dubai, Shenzen oder bald auch wieder in New York mit dem gerade entstehenden One World Trade Center sollte der Aufzug besser nicht steckenbleiben. Um das zu vermeiden, überwacht der Aufzugbauer Thyssen Krupp seine Aufzüge in diesen Gebäuden per Fernwartung. Diese melden selbst, wann sie gewartet werden müssen oder ein Teil ausgetauscht werden sollte. Rainer Wiedmann ist Managing Partner bei der Iq Managementberatungs GmbH, einem Consulting-Unternehmen, das sich auf das Internet der Dinge spezialisiert hat. Wir brauchen neue Servicekonzepte! Herr Wiedmann, das Internet der Dinge ist ein Trend, dem man seit zehn Jahren den großen Durchbruch prophezeit. Geht s jetzt endlich los? Rainer Wiedmann: Ich würde sagen: Wir sind schon mittendrin. Klar, in Deutschland ist das Thema immer noch nicht so richtig angekommen, aber die deutschen Teilnehmer schielen bereits besorgt nach USA und fürchten neue, disruptive Konkurrenz. Sie wissen, dass sie selbst aktiv werden müssen und sich nicht von deutscher Ängstlichkeit von diesem Markt abhalten lassen dürfen. Der Markt für IoT-Produkte ist sowieso nicht Deutschland er ist global. Warum nimmt das Internet der Dinge jetzt an Fahrt auf? Wiedmann: Im B2B-Bereich gibt es die Fernsteuerung und Fernwartung via Internet schon lange, aber erst jetzt ist die Technik klein, günstig und standardisiert genug, um sie überall einbauen zu können. Das schafft völlig neue Möglichkeiten für die Unternehmen, völlig neue Use Cases für die Kunden. Können Sie das präzisieren? Wiedmann: Im Wesentlichen brauchen wir neue Servicekonzepte. Unternehmen haben lange versucht, immer unterschiedlichere Produkte für immer spitzere Zielgruppen anzubieten. Mit IoT-Technologie kann man baugleiche Geräte durch Web-basierte Services differenzieren. Das ist effizienter, weil es Herstellungs- wie Vertriebskosten senkt. Dazu müssen Hersteller aber erstmal lernen, wie man Service- statt Produkt-Konzepte entwickelt, bepreist und vertreibt daran hapert es meiner Erfahrung nach noch gewaltig.

10 SCHWERPUNKT 10 INTERNET WORLD Business 18. August /14 Sicherheit im Internet der Dinge Ein Laptop und etwas Zeit: Mehr brauchte der unabhängige Sicherheitsexperte Jesus Molina nicht, um sich in das interne Steuerungssystem des St. Regis Shenzhen Hotels zu hacken. Auf der Security-Konferenz Black Hat Anfang August in den USA beschrieb Molina haarklein, wie ihm der Hack gelang und welche Möglichkeiten ihm das fehlerhafte System bot: Ich hätte alle Lichter im ganzen Hotel aus- und anschalten oder auf allen Fernsehern den Sportkanal einstellen können, damit alle Gäste mit mir zusammen Fußball gucken müssen. Molinas Beispiel ist symptomatisch für ein Problem, das viele Hersteller in ihrer Euphorie für die riesigen Möglichkeiten des Internets der Dinge gern unter den Tisch fallen lassen: Ein großer Teil Schätzungen gehen von 70 Prozent aus der Internetfähigen Geräte ist nicht ausreichend gegen Angriffe gewappnet. Persönliche Daten sind ebenso in Gefahr wie die körperliche Unversehrtheit der Anwender, wenn sich Hacker beispielsweise Zugang zum Verriegelungssystem eines Smart Home oder zu internen Daten eines Connected Car verschaffen. -Diensten im Land stecken. Auch Unternehmen werden in den kommenden Jahren massiv in das Internet der Dinge investieren, weil sie sich davon große Einsparungen und Effizienzsteigerungen erwarten. Vor allem in die Gebäude- und Gerätewartung kommt durch das Internet der Dinge viel Bewegung, wie Fallstudien beweisen. Wenn der Wartungstechniker nur noch dann vor Ort sein muss, wenn es tatsächlich notwendig ist, spart das enorme Kosten. Insbesondere Stadtverwaltungen sind ein potenzieller Großauftraggeber für IoT- Dienstleister. Das spanische Santander hat beispielsweise alle städtischen Gebäude, Straßen und Kanäle mit einem Netz aus WiFi-Sensoren überziehen lassen. Mit den gesammelten Daten sollen Energie- und Wasserversorgung effizienter gesteuert und der Verkehr in den Städten besser verteilt werden. Viele Städte auf der ganzen Welt, darunter auch Köln mit dem Smart-City- Cologne-Programm, haben ähnliche Pläne. Fazit: Wer von dem gigantischen IoT- Kuchen ein Stück abhaben will, muss sich jetzt in Stellung bringen. Gesucht: Kreative Servicekonzepte IoT-Szenario Gesundheit + Services: Ein älterer Herr wohnt nach seinem Herzinfarkt allein. Ein Überwachungsgerät am Brustkorb misst seine Vitalfunktionen, Sensoren in der Wohnung zeichnen seine Bewegungsmuster auf. Bei Unregelmäßigkeiten wird sofort der Sanitätsdienst alarmiert. Das große Potenzial des Internets der Dinge liegt, da sind sich die Experten einig, nicht in der 25. Variation einer tweetenden Windel, eines selbst ordernden Kühlschranks oder eines intelligenten Thermostats es sind die übergreifenden Servicekonzepte, die sein ganzes disruptives Potential zur Entfaltung bringen werden. Auch hier sind der Vorstellungskraft der Entwickler und deren Fähigkeit, neuartige Einsatzszenarien zu erfinden, keine Grenzen gesetzt. Werden etwa IoT-Lösungen aus den Bereichen Verkehrsmanagement und Gesundheitswesen miteinander verbunden, kann die Gesundheitsüberwachung von Lkw-Fahrern mit der Routenplanung verknüpft werden: Sinken die Vitalwerte, sodass Sekundenschlaf droht, ändert die Navigation die Route, um den nächsten Rastplatz anzusteuern. Ein ähnliches Projekt hat der deutsche E-Health- Gerätehersteller Lifepatch mit einem südafrikanischen Logistikunternehmer durchgeführt. Auch eine Kombination aus persönlichem Terminmanagement und den Bereichen Mobility und Wartung ist denkbar: Mittels einer Verknüpfung mit dem Terminkalender wird für das Auto selbsttätig ein vernetzter Parkplatz reserviert und die Wartezeit, bis der Besitzer vom Termin zurückkehrt, genutzt, um einen Techniker mit einem Ölwechsel zu beauftragen. Warum also ist diese schöne vernetzte Welt noch nicht im breiten Alltag angekommen? Das liegt zum einen am Lebenszyklus der betroffenen Dinge. Häuser haben eine lange Lebensdauer, außerdem 2020 werden allein US-amerikanische Unternehmen mit Services und Geräten rund um das Internet der Dinge 1 Billion US-Dollar umsetzen China, Marktführer beim Internet der Dinge, will bis Milliarden US-Dollar in dessen Weiterentwicklung investieren bauen nur wenige Menschen in ihrem Leben ein Haus und haben dann auch noch das Kapital, es smart auszustatten. Ähnliches gilt auch für öffentliche Gebäude, Straßen und Parkplätze. Eine IoT-Nachrüstung bestehender Gebäude ist schwierig und aufwendig. Auch Autos und Hausgeräte aller Art haben eine deutlich längere Lebenserwartung als das durchschnittliche Smartphone, sodass es länger dauert, bis der Markt von Internetfähigen Geräten durchdrungen ist. Im Gesundheitsbereich, bei der Haussteuerung und auf anderen Gebieten kommt zudem die Problematik Datenschutz dazu: Welche Auswirkungen hat es, wenn meine Versicherung über jedes Glas Wein, das ich mir genehmige, Bescheid weiß? Und wie geht man mit modernen Einbrechern um, die mit einem Klick das gesamte, ach so smarte Heim lahmlegen können? Auch der Netzausbau ist ein Problem für das Internet der Dinge. Ein Großteil der gigantischen Datenmengen, die IoT- Anwendungen generieren, wird über das Mobilfunknetz verschickt, das ohne massiven Breitbandausbau diesen Anforderungen nicht mehr lange gerecht werden kann. Nur wenn diese Probleme bewältigt werden, kann das Internet der Dinge zur Dampfmaschine des digitalen Zeitalters werden. Ingrid Lommer internetworld.de/il IoT-Szenario Mobilität + Wartung: Eine Mutter fährt mit ihrem Kind zum Kinderarzttermin. Über eine App findet sie einen Parkplatz, der sich selbst als frei ins System eingebucht hat. Die Zahlung der Parkplatzgebühr erledigt die App ohne weiteres Zutun via Mobile Payment. Während des Arzttermins kommt ein Wartungstechniker, um den Ölstand des Autos zu kon trollieren und aufzufüllen; das Fahrzeug hat die Wartung nach einer internen Fehlermeldung selbst angefordert.

11 18. August /14 INTERNET WORLD Business 11 Berlin: Der Ort für Start-ups? Berlin gilt inzwischen als europäische Hauptstadt für die digitale Gründerszene. Zu Recht? arcoo, Mister Spex, Zalando nur drei BBeispiele aus einer langen Reihe von Start-ups, die eins gemeinsam haben: made in Berlin. Die Bundeshauptstadt gilt als heißeste Adresse in Europa für junge Internet- Entrepreneure, die ein Unternehmen gründen und damit groß rauskommen wollen. Netzszene-Events wie die Next oder die Re Publica sind feste Bestandteile des Berliner Veranstaltungskalenders. Der Start-up- Inkubator Rocket Internet hat seine Büros ebenso selbstverständlich in der Spreemetropole wie Chef-Internet-Erklärer Sascha Lobo seine Wohnung. Zu Mauerzeiten vom Fortschritt abgehängt und mit Subventionen mühsam am Leben gehalten, scheint Berlin neben seiner politischen endlich auch eine wirtschaftliche Bedeutung erlangt zu haben: als Europas Hauptstadt der Internet-Wirtschaft trug die Digital-Branche mit rund 4,2 Prozent fast genausoviel zur Wertschöpfung der Stadt bei wie der Tourismus ein erstaunlicher Wert, denn Berlin gehört mit rund 25 Millionen Übernachtungen im Jahr zu den führenden Tourismusmetropolen Europas. Niedrige Lebenshaltungskosten, ein vergleichsweise entspannter Immobilienmarkt und viele junge, hungrige Talente scheinbar ideale Voraussetzungen. Doch es gibt auch Kritiker: Sie vermissen die Ausbildungs- und Technikinfrastruktur, beklagen einen Überhang an Marketingleuten und eine Knappheit an technischen Spezialisten und halten Berlin generell für überschätzt. Dazu kommt der Mangel an traditionellen Industrien an der Spree und damit die Entfernung zu potenziellen Kunden. Ist Berlin tatsächlich immer noch the place to be für Gründer? Frank Kemper Foto: Fotolia / Noppasinw Pro & Contra Alexander Hüsing Chefredakteur Deutsche Startups BERLIN IST MAGNET Matthias Götz Gründer der Stuttgarter Unternehmensberatung Wert8 GmbH FALSCHES PFLASTER Investoren aus dem Ausland brauchen einen zentralen Anlaufpunkt Berlin ist definitiv noch immer the place to be für Gründer. Hamburg, München, Köln und Co. müssen sich deswegen aber nicht grämen oder verstecken. Andere Städte müssen kein Gegenpol zu Berlin sein, viele deutsche Städte haben eine vitale, eigene Gründerszene, die für sich selbst stehen kann. Berlin als Hotspot ist deswegen so wichtig, weil dieser Kristallisationspunkt langfristig ganz Deutschland helfen wird. Investoren aus dem Ausland brauchen einen zentralen Anlaufpunkt. Berlin mit seiner internationalen Ausstrahlung, seinem großen Lifestyle-Faktor kann genau dieser sein und weiter werden. Das Geld aus dem Ausland findet dann auch über Berlin seinen Weg in andere deutsche Städte. Erst einmal muss das Geld aber ins Land kommen. Und Investoren lassen sich kaum mit dem Charme eines Ruhrmetropölchens wie Bottrop anlocken. Von vielen Deutschen wird Berlin leider noch immer unterschätzt. Im Ausland sieht man Berlin mit offeneren Augen. Die Stadt ist ein Magnet für junge Leute, für Ideen, für Menschen, die etwas bewegen möchten. Und auch das Geld kommt langsam. Was an Start-up- Szene schon da ist, lässt sich nicht mehr verdrängen, andere Dinge, wie Ausbildungsprogramme und Infrastruktur, werden folgen. Es ist wohl typisch deutsch, zu erwarten, dass man dies alles vorher schaffen muss. Viele Fakten wurden schon geschaffen und die Politik reagiert bereits darauf. Berlin ist zweifellos eine spannende Stadt. Es ist in Mode, dort zu gründen oder zu arbeiten. Die niedrigen Gehälter für die zahlreichen Berufsstarter spiegeln das wider. Der Boom in Berlin leistet zudem einen dringend notwendigen Beitrag zur Veränderung der Wahrnehmung in der Gesellschaft: Großer Hype mit vergleichsweise wenig Substanz Unternehmer sein bedeutet Verantwortung für Menschen, die Gesellschaft und die Fortsetzung unseres Wohlstands zu übernehmen. Dennoch ist Berlin meiner Meinung nach kein geeignetes Pflaster für Gründung oder Investition: Tatsächlich ist der Altersschnitt der Gründer niedrig, die realen Gehälter ebenso allerdings auch die eingebrachte Erfahrung in die meisten Neugründungen. Zumal technische Fachkräfte kaum zu finden sind, während Marketingfachleute in Hülle und Fülle nach Arbeit suchen. Berlin ist für mich ein großer Hype mit vergleichsweise wenig Substanz und das falsche Pflaster für technologieorientierte oder B2B-Gründungen. Für den Erfolg dieser Unternehmen spielen ganz andere Kriterien eine Rolle: Die räumliche Nähe zum Kunden für den permanenten Austausch zählt ganz sicher dazu. Wirtschaft und insbesondere die Politik sollten sich Gedanken machen, wie wir die Aufmerksamkeit, die Berlin für das Thema Start-ups erzeugt hat, auch im Rest der Republik für ein positives Klima für junge Unternehmer nutzen können und so dafür sorgen, dass die Innovationskraft in der Hochtechnologie in diesem Land endlich besser genutzt wird.

12 SPECIAL: DMEXCO 12 INTERNET WORLD Business 18. August /14 Foto: Dmexco Digitales Gipfeltreffen Dmexco 2014 Wann: Mittwoch, 10. und Donnerstag, 11. September 2014 Wo: Koelnmesse, Haupteingang Nord Öffnungszeiten: Mittwoch, 9.30 bis Uhr, Donnerstag, 9.30 bis Uhr Eintritt: Für Fachbesucher nach vorheriger Registrierung frei Messe: Hallen 6 8, über qm Ausstellungsfläche, über 800 Aussteller Kongress und Seminare: Rund 450 Referenten auf sechs Bühnen Info: Mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Besucher die Dmexco 2014 wird größer denn je. Und mit rund einem Viertel ausländischer Unternehmen auch internationaler nzucht ist ein böses Wort und doch I nimmt Michael Roth es in den Mund. Er betrachte Werbung ausschließlich aus der Business-Perspektive und nicht aus der inzestuösen Agentursicht, gab der Chairman der Interpublic Group (IPG) jüngst dem Branchendienst Barron s zu Protokoll. Kein Zweifel: Roth ist Pragmatiker. Dass der Mann, der IPG 2005 nach Einschätzung von Branchenkennern vor dem Zusammenbruch bewahrte, die Eröffnungs-Keynote der Dmexco 2014 hält, ist kein Zufall. Bereits seit Jahren haben sich die Macher der führenden europäischen Online-Marketing-Fachmesse auf die Fahnen geschrieben, den praktischen Aspekt digitaler Marketing- und Werbelösungen in den Mittelpunkt zu stellen. Keine leichte Aufgabe, denn die Buzzwords der Branche werden immer wilder und die digitale Welt immer unübersichtlicher. Das trifft auch auf die Dmexco zu, die in gut drei Wochen zum sechsten Mal ihre Tore öffnet belegte die Digital Marketing Exposition and Conference mit 250 Ausstellern gerade einmal eine Messehalle und das danebenliegende Kongresszentrum am Messe-Eingang Nord. Auf Besucher und 290 Aussteller kam man damals lauten die Zahlen anders: Drei Hallen des weitläufigen Messegeländes umfasst die zweitägige Veranstaltung, bei den Ausstellern wird die 800er-Marke erstmals überschritten, die Zahl der Besucher wird am Ende vermutlich deutlich über liegen. Rund ein Viertel davon kommt aus dem Ausland ebenso wie ein Großteil der Referenten auf der Conference. Das Themenspektrum wird immer breiter Themen wie Internet of Everything und Industry 4.0 zeigen, dass die Dmexco weit mehr sein will als ein Treffpunkt für die Online-Vermarkter mit ihren Key- Account-Kunden. Für uns ist es das erklärte Ziel, alle relevanten Innovationen, Technologien und Trends abzubilden sowie die immer breiter angelegten Wirtschaftszweige sinnvoll zu vernetzen und dabei auf der Dmexco die besten Köpfe der globalen Industrie zu versammeln, erklärt Christian Muche, Director Business Development, Strategy & International, der die Dmexco seit ihren Anfängen gemeinsam mit seinem Kollegen Frank Schneider organisiert. Die große thematische Spannbreite ist also kein Zufall, sondern pure Absicht. Besonders das Internet der Dinge mag dabei vielen Besuchern noch recht abstrakt vorkommen. In der World of Experience in Halle 6 werden deshalb Unternehmen praktisch vorführen, welche Auswirkungen Themen wie die Maschine-zu- Ich betrachte Werbung ausschließlich aus der Business-Perspektive Michael Roth Chairman Interpublic Group (IPG)

13 18. August /14 INTERNET WORLD Business 13 Maschine-Kommunikation auf unseren Umgang mit dem Internet haben und wie Online-Marketing und E-Commerce davon beeinflusst werden. Doch auch wer keine Gelegenheit hat, den Ausstellungspavillon zu besuchen, kann in den Messehallen 6 bis 9 den Hauch der Zukunft spüren: Der Münchner Technologieanbieter Intelliad stattet in diesem Jahr alle Messehallen mit einem Netz aus ibeacons aus, kleinen Minisendern, die Smartphones bei der Navigation ohne GPS in geschlossenen Räumen unterstützen. Die Technologie eröffnet nicht nur völlig neue Möglichkeiten für die Kundenkommunikation am Point of Sale, sie könnte auch allen Smartphone-Besitzern helfen, sich auf den über Quadratmetern Ausstellungsfläche zurechtzufinden. Wenn das Mobilfunknetz dem Ansturm Tausender Smartphones standhält. Die Macher der Dmexco: Seit ihrer Premiere 2009 leiten Christian Muche (l.) und Frank Schneider das Organisationsteam der Messe. Ideeller und fachlicher Träger ist der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) Achtung! Spitze Zielgruppen, die begeistern! Sechs Bühnen, 450 Köpfe Nicht nur die Messe wächst Jahr für Jahr, auch die Conference strebt neue Höchstmarken an. 450 Köpfe sind im Kongress- und Seminarprogramm aufgeführt, auf insgesamt sechs Bühnen treten die Speaker vor ihr Publikum. Die Liste der Namen ist zu lang, um sie hier auch nur im Ansatz wiederzugeben. Auffällig ist jedoch, dass neben Digital- Strategen wie Brad Rencher (Adobe) und David Shing (AOL) auch immer mehr Top- Manager aus allen Industriezweigen seien es Nahrungsmittelkonzerne wie Mondelez, Coca-Cola oder Nestlé, Versicherungen wie Allianz oder Werbekonzerne wie Vivaki, Group M oder Google nach Köln kommen: Besucher, die bei ihrem Wunschvortrag einen Platz sicher haben wollen, sollten sich gut vorbereiten, denn wie in den vergangenen Jahren wird trotz der neu gestalteten Bühnen (siehe Illustration links oben) häufig die Nachfrage größer sein als das Platzangebot. Wer an Seminaren oder den vom BVDW angebotenen Messerundgängen teilnehmen will, sollte unbedingt prüfen, ob er sich vorher online anmelden kann. Und auch für den Dmexco- Besuch an sich gilt: Wer am Eingang lange Wartezeiten vermeiden will, sollte sein bereits im Vorfeld ausgedrucktes Online-Ticket unbedingt griffbereit haben. (fk) Der Entscheider-Channel für Mittelstand und KMU Zielsichere B2B-Kommunikation an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Personal, Sozialwesen, Immobilien, Finance, Controlling, Steuern, Recht, Public Sector, Arbeitsschutz, Marketing, Vertrieb, Sekretariat und Vorstandsassistenz. Mediainformationen unter: Tel oder Gewinnen Sie Ihren Zielgruppen-Geist an unserem dmexco-stand Halle 8, Stand A-024

14 DMEXCO: CONTENT 14 INTERNET WORLD Business 18. August /14 Veranstaltungen Mittwoch, 10. September Uhr Digitale Werbung in Deutschland ein Überblick des OVK Referenten: Thomas Duhr (Interactive IP Deutschland), Daniel Knapp (IHS Technology) Ort: Seminar Uhr The Showdown The Best Way to Advertise Referenten: Dawn Airey (Yahoo), Jimmy Maymann (Huffington Post), Stan Sugarman (Gruner+Jahr) Ort: Congress Hall Uhr The new Face of Content Marketing Part One Referenten: Allison Arden (Advertising Age) Ort: Seminar Uhr How to make Hearts content Referenten: Andreas Jacob (Imperia AG) Ort: Seminar 5 Donnerstag, 11. September Uhr Markenführung im digitalen Kontext wie Inhalte und Service Konsumenten überzeugen Referenten: Michael Behrens (Jung von Matt/Next), Fabian Fischer (Mediaman), Stefan Kniess (Geometry Gobal), Oliver Rosenthal (Creative Agency Google Germany), Michael Trautmann (Thjnk AG) Ort: Seminar Uhr The Redefinition of Native How to Shatter the Boundaries of Marketing Referenten: Barbara Basney (Xerox Corporation), Lee Brown (Tumblr) Ort: Congress Hall Uhr Die Zukunft des Content, die Zukunft des Content Marketing Referenten: Patrick Albano, Robert Herrmann (beide Yahoo) Ort: Seminar Uhr The new face of Content Marketing Part Two Referenten: Wenda Harris Millard (Medialinks zusammen mit Mozilla, Nativo, One Spot) Ort: Seminar 3 Marke trifft Inhalt Werbung allein ist längst nicht genug. Die Bereitstellung attraktiver Inhalte für die Kunden hat eine große Zukunft. Wie diese aussieht, gibt es bei den Vermarktern zu sehen eben Automatisierung, Bewegtbild N und Multiscreen steht bei den großen Vermarktern das Thema Content ganz oben. Von Branded Entertainment über Native Advertising bis hin zu Storytelling: Content Marketing hat viele Facetten und die Nachfrage nach auf dem Angebot interessanter Informationen basierenden Vermarktungskonzepten steigt rasant. Dabei geht es den Marken stets um Unterhaltung beziehungsweise darum, mit Geschichten das Herz der Konsumenten zu erobern. Mit Sicherheit unterhaltend ist am Stand von Axel Springer Media Impact (ASMI) (Halle 8 / D15 E18) der Live-Talk mit Kai Diekmann und Stefan Aust ( Bild interviewt Welt Welt interviewt Bild ) am ersten Messetag ab Uhr. Die Bundesliga auf Bild.de steht am zweiten Messetag zwischen und auf dem Programm. Neben dem Fußball- Kult- Comedian Matze Knop und Bild.de- Sportchef Kai Traemann wird ein Fußballer oder ein Fußballtrainer auf der Bühne stehen man darf gespannt sein, wen ASMI in diesem Jahr aus dem Hut zaubern wird. Zur Erinnerung: Vergangenes Jahr war niemand Geringeres als Kaiser Franz Beckenbauer auf der Bühne. Um Fußball dreht es sich ebenfalls bei Sky Media Network. Nach einer Testphase im vergangenen Jahr öffnet der Pay-TV- Vermarkter zur neuen Fußballsaison Sky Go und Sky Anytime für die systematische Vermarktung. Auf der Dmexco präsentiert Sky sein Multiscreen-Angebot auf allen Devices (PC/Laptop, ipad, iphone, ipod touch, Xbox 360) und wagt einen Blick in die Zukunft der Digital-Vermarktung Stichwort: Ad Insertion (Sky Go) und Ad Smart (UK, BSkyB). Zukunftorientiert präsentiert sich auch Interactive Media (Halle 8 / C021 D028). Besuchern wird am Stand die Evolution des Display- Advertisings in Form der vom Branchenprimus neu entwickelten Datenplattform erstmals vorgeführt. Der Vermarkter versteht seine neue Datenlösung als zentrale Plattform für den deutschen Werbemarkt, mit individueller Data Science, konsolidierter und partnerübergreifender Reichweite, hoher Datenqualität und -sicherheit sowie transparentem Qualitätscontrolling. Technologie ist bei den Darmstädtern ein Thema, die ganzheitliche Online-Inszenierung von Marken ein anderes. Wie Werbekunden der Strategieschwenk zu Storytelling gelingt und welche Konzepte Interactive Media seinen Kunden anbietet, gibt es ebenfalls am Stand zu sehen. Native Ads und Currywurst Wer nach so viel Information eine Stärkung braucht, sollte bei Tomorrow Focus Media (ToFo) (Halle 8 / Stand D51 E58) vorbeischauen und sich einen Chip für die legendäre Currywurst (Motto: Have a break have a Currywurst ) holen. Der Münchner Vermarkter bietet aber nicht nur leckeres Essen, sondern erweitert sein Produktportfolio um Native Advertising. Darin sind neuartige Produkte gebündelt, die die Markenbotschaft der Kunden durch redaktionelle Berichterstattung der Publisher ergänzen, die auch crossdigital buchbar sind. Pünktlich zur Dmexco und passend zur Native-Advertising-Offensive übernimmt ToFo die Vermarktung des Männer-Lifestyle-Portals Mr. Goodlife. Die nativen Werbemöglichkeiten auf dem neuen Portal werden am Stand genauso vorgestellt wie Best Practices und erste Erkenntnisse über die explizite und implizite Wirkung von Native-Ads-Kampagnen. Zu den Pionieren der auf Inhalte ausgerichteten Vermarktung gehört Yahoo (Halle 8 / C048 B049). Bereits im Mai dieses Jahres hat das Portal mit den Yahoo Stream Ads (neuer Produktname: Yahoo Gemini Ads) in Deutschland sein Portfolio um ein Multiscreen-Werbeformat komplettiert und stellt auf der Messe weitere native Werbeformen vor. Aus dem Bereich Content Marketing zeigt der Vermarkter, wie die Ansprache von Zielgruppen in Form von Storytelling funktioniert. Cocktails, Content Foto: Fotolia / Z. Amir Aus der technologischen Perspektive geht Vibrantmedia (Halle 8 / E41) an das Thema Content heran. Der Anbieter von kontextuellen Werbelösungen lädt ins Vibrant Lab ein und zeigt dort, wie Werbekunden das meiste aus ihrer Content-Marketing-Strategie herausholen. In entspannter Strandatmosphäre mit entsprechenden Cocktails können die Besucher dann auch gleich darüber abstimmen, wer den Vibrant Award bekommen soll. Wie Content Marketing in Verbindung mit Musik funktioniert, zeigt an seinem Stand der Musikstreaming-Dienst Spotify (Halle 7 / B26 B28) anhand von Cases wie Coca-Cola, dem Modehändler New Yorker oder der Automarke Skoda. Uta Pilcher

15 Besuchen Sie uns auf der For Digital Professionals E-COMMERCE MOBILE ONLINE MARKETING SOCIAL MEDIA TECHNIK SERVICE Halle 7 / Stand A58 Mittwoch, Feierabend-Bier am Stand internetworld.de

16 DMEXCO: BEWEGTBILD 16 INTERNET WORLD Business 18. August /14 Vorträge zu Bewegtbild Mittwoch, 10. September Uhr Spotlight Interview The Future of Online Video Anke Schäferkordt (RTL Deutschland), Moderator Roland Tichy (Wirtschaftswoche) Ort: Debate Hall Uhr Solving the unresolved issues of video advertising Anne De Kerckhove (Videology) Ort: Seminar Uhr Innovative interaktive Videokampagnen Vorstellung anhand von Best Practise Beispielen Referent: Jan-Till Manzius (Wonderlandmovies) Ort: Speaker s Corner Uhr Video-RTB: Herausforderungen und Chancen für Buyer und Seller Referent: Andrew Moore (Spot Xchange) Ort: Seminar 6 Donnerstag, 11. September Uhr Crossformat Kampagnenplanung Bewegbild zielgerichteter einsetzen Referenten: Björn Singer (IQ Digital Media Marketing GmbH) Ort: Seminar Uhr Driving brand experiences through multi-screen engagement Referent: Stefan Bardega (Zenith Optimedia), Anita Caras (Microsoft Advertising) Ort: Seminar Uhr how2videos & Video-SEO: Eine Erfolgsgeschichte Referent: Stefan Huber (Infotainweb AG) Ort: Speaker s Corner :25 Uhr Innovative Werbung: Second Screen Aus TV-Zuschauern Kunden machen Frederic Westerberg (TV Smiles) Ort: Speaker s Corner Uhr The Video Summit. The Marketers Dream: Addressable TV Referenten: Jim Clayton (LG Electronics), Jean-Pierre Fumagalli (Smartclip), Iain Jacob (Starcom Media Vest Group), Michael Shehan (Spot Xchange), Moderator: Martin Meyer-Gossner Ort: Congress Hall Foto: Fotolia / Photocreo Bednarek Action fürs Auge Video-Content auf allen Bildschirmen: Welches Potenzial die Vermarktung von Bewegtbild für die Online-Branche bietet, ist eines der großen Themen auf der Dmexco gal ob Werbeformat, Viral oder Web E TV: Der Bereich Bewegtbild wächst explosionsartig rund 90 Prozent des weltweiten Internet Traffics sollen 2016 auf Video-Inhalte entfallen. In Deutschland gehen laut Bitkom inzwischen 73 Prozent aller Internet-Nutzer ins Web, um Bewegtbild-Content zu konsumieren. Auch für die Vermarktung wird der Bereich immer relevanter. Dem OVK Online-Report 2014/01 zufolge sind die Bruttoinvestitionen in Video-Formate im Vorjahresvergleich um 28 Prozent gestiegen und liegen 2013 bei 305 Millionen Euro. Bewegtbildwerbung im Netz scheint also eine Goldgrube zu sein. Welches Zukunftspotenzial sich hier zudem verbirgt, wird auch beim Blick auf die Ausstellerliste der diesjährigen Dmexco klar, in der sich zunehmend internationale Anbieter rund um das Thema Multiscreen finden. Spot Xchange beispielsweise präsentiert sich in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Messe (Halle 8 / D071 E070). Das US- Unternehmen betreibt eine Plattform für den automatisierten Verkauf von Online- Video-Werbung und hat seit Juli mit der RTL Group einen neuen Mehrheitseigentümer. Was Advertiser und Publisher bei Programmatic Video beachten sollten, erklärt Andrew Moore, European Managing Director bei Spot Xchange in seinem Vortrag Video-RTB: Herausforderungen und Chancen für Buyer und Seller (Mittwoch, Uhr). Auch beim Spot Xchange-Partner RTL steht das Thema Bewegtbild im Web groß auf der diesjährigen Dmexco-Agenda. Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin Mediengruppe RTL Deutschland, infor- miert am ersten Messetag in The Future of Online Video über die Zukunft des Online-Video-Marktes (Mittwoch, Uhr ). Dabei wirft Schäferkordt auch einen Blick auf Trends, Herausforderungen und Strategien in den USA und analysiert, wie die europäischen und deutschen Inhalte- und Werbegeschäfte davon beeinflusst werden. RTL-Vermarkter IP Deutschland ist wie gewohnt mit Den Kinofilm Transformers IV bewarb Sevenone Media online und mobil Foto: Sevenone Media

17 18. August /14 INTERNET WORLD Business 17 einem eigenen Stand vertreten (Halle 8 / B029 C028). Die Kölner wollen in diesem Jahr den Trend des Native Advertising auch für das Thema Video Advertising aufgreifen. Vor allem mobile Umsetzungen sollen dabei im Fokus stehen. Multiscreen: Online, Mobile und TV Mit Ad Engage präsentiert Exponential ein neues Video-Format, das die User zu mehr Interaktivität bewegen soll Die Online-Video-Landschaft besteht nicht mehr nur aus dem stationären PC. Egal ob es um Werbung, Content oder Technologien geht, Smartphone und Tablet sind hier nicht mehr wegzudenken. Multiscreen wird zum neuen Standard, ist sich Sevenone Media sicher (Halle 8 / D029 E028). Auf der Dmexco präsentiert der Pro-Sieben-Sat1-Vermarkter Advertisern eine neue Werbekombination. Dabei werden die Sendermarken und das Mandantenportfolio Technologieanbieter Teveo Interactive vor (am BVDW-Stand Halle 8 / A051 A053). In Skin Media (Halle 7 / A046 A048) präsentiert Werbemöglichkeiten speziell für Tablet-Geräte, darunter das Page Skin, in das sich Videos integrieren lassen. Mit Ngage gibt es auch von Yu Me, Anbieter von digitalen Lösungen für Video-Werbung, ein neues Format (Halle 6 / B10/14). Dabei wird mittels eines interaktiven Allin-One in Zusammenarbeit mit seinen Publishern seine Instream-Video-Reichweite, darunter Pre-, Mid- und Post-Rolls auf 42 Millionen Views erhöhen. Nach eigenen Angaben hat sich die Bewegtbildreichweite damit innerhalb von 1,5 Jahren verzwanzigfacht. Die werblichen Möglichkeiten in diesem Umfeld sowie crossdigitale Produkte will der Vermarkter auf der Messe vorstellen. von Sevenone mit dem hauseige- Video-Werbemittels die Werbe- einer buchbaren Einheit verknüpft. Die eines Video-Players zur Verfügung gestellt. nen Multichannel-Netzwerk Studio71 zu Instream-Werbung wird automatisch auf botschaft auf allen Geräten im Rahmen Mit Blaze, Ad Engage und Video Viewability und Viralität und Video-SEO allen Screens ausgeliefert. Auch einen passenden Case hat Sevenone im Messegepäck. Den Kinostart von Transformers IV von Paramount Pictures bewarb der Vermarkter im Juni und Juli via Mobile und Online mit zwei Werbeformen. Die Senderseiten von Pro Sieben belegte ein Wallpaper, in das ein Kino-Trailer eingebunden war. Auf der Sport1-App erschien zudem das interaktive Prestitial, das bei Schütteln aktiviert wurde und auch Video- Integration erlaubte. Multiscreen bezieht unter dem Stichwort Connected TV den Fernseher mit ein. Smartclip (Halle 8 / C039 D038) beispielsweise will zeigen, wie eine Adserver-basierte Auslieferung von digitaler Bewegtbildwerbung Snackbar zeigt Exponential gleich drei neue Video-Formate (Halle 7 / F058). Alle drei Angebote des Anbieters von Advertising Intelligence funktionieren für Mobile, Tablet und Online und sind sowohl für Instream- als auch Inpage-Kampagnen ausgerichtet. Zuschauer können auf verschiedene Weise mit der Anzeige interagieren, etwa ein weiteres Video mit mehr Informationen ansehen (siehe Bild oben). Tomorrow Focus will in Köln mit aktuellen Erfolgszahlen auftrumpfen (Halle 8.1 / D051 E058). Der Digital-Vermarkter konnte So wie bei Display-Werbung wird ebenso im Video-Segment die Frage nach einer übergreifenden Definition von Sichtbarkeit, der Viewability, immer wichtiger. Laut IAB-Institut erfüllt ein Bewegtbildwerbeformat das Kriterium viewable, wenn die Hälfte des Video-Players für mindestens zwei Sekunden sichtbar ist. Mit der Thematik beschäftigt sich auf der Dmexco neben Smartclip auch Ebuzzing (Halle 7 / B019 C018). Das Online-Video- Technologieunternehmen präsentiert dazu mit View to play ein Berechnungsmodell im linearen Fernsehprogramm funktioniert. Dabei sollen Instrumente des Online-Marketings wie Targeting und Erfolgskontrolle greifen. Zudem präsentiert Smartclip in Messe- Workshops mit den Partnern Shazam und LG das Angebot Shazam for TV und neue Werbeformen auf Smart TVs. Microsoft Advertising hat das Thema Multiscreen sogar in sein Standdesign integriert (Halle 8 / C051 D058). Auf Kauf auf Rechnung: mehreren Touch-fähigen Displays sehen Besucher die neuesten Werbetechnologien des Mit Sicherheit aus Vermarkters. Als besonderes Highlight will Microsoft in einer Hand. diesem Jahr zudem sein neues ID-gesteuertes Cross-Screen- Angebot vorstellen. Klassischerweise dürfen auch neue Werbeformen auf der Dmexco nicht fehlen. Personalisierte Formate für Connected TV stellt beispielsweise Besuchen Sie uns: dmexco Köln, Halle 7.1, A015/B018 Kunden bevorzugen beim Online-Shopping den Kauf auf Rechnung. Um diese Zahlart für Sie sicher zu machen, bieten wir Ihnen flexible Finanzdienstleistungen ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Als Partner begleiten wir mit unseren internationalen Paymentlösungen kompetent auch Ihre grenzüberschreitenden Paymentprozesse. für Inpage-Werbung, also Bewegtbildwerbung, die in einen redaktionellen Artikel eingebettet ist. Mit der Frage, welchen Grad der Beliebtheit und Bekanntheit ein Video erreichen kann, wenn es von zahlreichen Nutzern im Social Web geteilt wird, befasst sich Unruly (Halle 7 / E031 F030). Die beiden Gründer Sarah Wood und Scott Button sowie der Deutschland-Geschäftsführer Martin Dräger sind vor Ort. Sie präsentieren das Unruly Social Video Lab, mit dem die Viralität eines Clips schon vor dem Launch prognostiziert wird. Welche Rolle Google für die Bewegtbildvermarktung spielt, führt Infotainweb (Halle 6 / F032) vor. Stefan Huber, CEO des Anbieters von Erklär-Videos, zeigt in how2videos & Video-SEO: Eine Erfolgsgeschichte (Donnerstag, Uhr), warum Videos im Vergleich zu Texten eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, im Google-Ranking vorn zu landen. Susanne Gillner internetworld.de/sg

18 DMEXCO: PERFORMANCE MARKETING 18 INTERNET WORLD Business 18. August /14 Dialogmarketing Mittwoch, 10. September Uhr Mir san mir Marketing für Fans Referent: Andreas Rübsam (Director Global Solutions, SAP) Ort: Seminar Uhr Hyper-Individualisation: 1-zu-1-Dialoge mit der Zielgruppe führen Referent: Dominik Bader (Sales Manager, Sitecore) Ort: Seminar Uhr Keynote: Nerd is the New Black Referent: Brad Rencher (Senior Vice President Adobe) Ort: Congress Hall Foto: Fotolia / Gunnar Assmy Donnerstag, 11. September Uhr Ein Überblick über die Marketing- und CRM-Toolwelt. So finden Sie das passende System für Ihr Unternehmen Referent: Thorsten Blöckinger (Head of Consulting, Netnomics) Ort: Seminar Uhr Real-Time and Occasion Lead Marketing Referent: Walter Freese (Associate Director, TNS Infratest) Ort: Seminar Uhr Whitelisting Transparenz schaffen Referenten: Christoph Bauer (eprivacy), Christoph Becker (United Internet Dialog), Ivo A. Ivanov (Eco Verband der deutschen Internetwirtschaft) Ort: Seminar 4 Alles auf Automatik Marketing Automation soll immer komplexer strukturierte Kampagnen ermöglichen und so Performance- und Dialogmarketing zu mehr Durchschlagkraft verhelfen ig Data ist wie Beton es kommt B darauf an, was man daraus macht. Denn mit dem Erheben von großen Datenmengen ist im Marketing noch nicht viel gewonnen, die Daten wollen auch analysiert und in konkrete Entscheidungen und Aktionen umgesetzt werden. An dieser Stelle kommt Marketing Automation ins Spiel: komplexe Systeme, in denen Daten aus vielen Quellen miteinander kombiniert und so Kampagnen ermöglicht werden, die exakt auf die Bedürfnisse des Empfängers zugeschnitten sind. Dazu gehören Informationen, die das bisherige Kaufverhalten des Kunden abdecken, ebenso wie ein sorgfältig orchestrierter Customer Lifetime Cycle. Etablierte IT-Konzerne wie Microsoft (Halle 8 / C051 D058), IBM (Halle 6 / B037 C038), SAP (Halle 6 / C040 C044) und Oracle (Halle 8 / E046 E048) bieten inzwischen mächtige Marketing Suiten an, die alle Aspekte der digitalen Kundenansprache abbilden und bei denen verschiedene, oft zugekaufte, Softwaremodule Hand in Hand arbeiten. -Marketing: Dienstleister rüsten auf Auch Adobe (Halle 7 / A011 A014), weiten Teilen der Branche immer noch nur als Grafik- und Bildbearbeitungssoftware- Spezialist bekannt, baut seine Marketing Cloud unaufhaltsam aus. Adobe-Digitalchef Brad Rencher gehört zudem zu den prominentesten Speakern in der Dmexco- Kreativität im Marketing, einfache Nutzung der Kundendaten und integrierte Tools sind der Schlüssel zum Erfolg Volker Wiewer Vice President International, Marketing Applications, Teradata Conference. Marin Software (Halle 7 / C026 C028) zeigt in Köln, wie die eigene Online-Marketing-Plattform auch Daten von Salesforce nutzen kann. Der Anbieter des enorm erfolgreichen, Cloud-basierten CRM-Systems selbst tritt in Köln mit seiner jüngst erworbenen Tochter Exact Target (Halle 7 / B039 C038) auf. Gleichzeitig treiben die - und Direktmarketing-Spezialisten das Thema Automatisierung voran, indem sie ihre Web-basierten Mailing-Systeme mit immer mehr Zusatzmodulen zu Marketing- Clouds aufrüsten. Agnitas (Halle 8 / A050), Optivo (Halle 8 / E031 E039), Artegic (Halle 7 / A042 A044 ), Inxmail (Halle 7 / C009 D008)und Rabbit emarketing (Halle 7 / D011) präsentieren Lösungen, die über den reinen Newsletter-Versand deutlich hinausgehen. Den Namen ecircle sucht man auf der Dmexco 2014 allerdings vergeblich. Drei Jahre nach der Übernahme durch den US-Data-Warehouse-Spezialisten Teradata (Halle 8 / D049 D047) ist die Marke des - Marketing-Pioniers aus München in der CI des Mutterhauses aufgegangen. Der Newcomer Empaction (Halle 6 / A050) zeigt eine Analyse-Suite, mit der - Kampagnen besser geplant und ausgewertet werden können. Ebenfalls neu auf der Dmexco ist Marketo (Halle 6 / B059 C058). Das Unternehmen mit Sitz in Dublin zeigt in Köln eine Plattform zur Marketingauto-

19 18. August /14 INTERNET WORLD Business 19 matisierung, die dem Marketingverantwortlichen Entlastung, angefangen beim Entwurf der Kampagnen bis zur Auswertung der Leads, verspricht. Stichwort Leads: Sie sind ein unerlässlicher Rohstoff für erfolgreiches Dialogmarketing. Einen satten Rabatt von 20 Prozent für Neukunden zur Dmexco kündigt die Deutsche Messe Interactive (Halle 6 / C065) an. Sie verspricht den Kontakt zu Zielgruppen im B2B-Umfeld, die Events wie die Cebit oder die Hannover-Messe besuchen. Eher auf Consumer fokussiert sind dagegen die UIM-Tochter United Internet Dialog (Halle 8 / B031 C038) und Burda Direct (Halle 7 / C021 C023). Um Leads dreht sich auch die Expansion des -Marketing-Spezialisten Optivo nach Polen. Die Deutsche Post DHL (Halle 8 / B021 C020), die Optivo 2013 kaufte, hat als einer der führenden Paketdienstleister in Polen zahlreiche Kontakte zu Endkunden die Optivo für Marketingaktionen nutzen könnte. Performance-Marketing-Spezialist Valueclick (Halle 8 / B036 B038 ) segelt unter neuer Flagge. Nachdem sich der US-Mutterkonzern im Februar den Namen Conversant gab, übernehmen zur Dmexco 2014 auch die europäischen Töchter Marke und Logo. Damit einher geht eine Auflösung der bisherigen Valueclick-Tochterunternehmen Dotomi (Personalisierung) in Greystripe (Mobile Marketing), Mediaplex (Cross Channel Advertising) und Set Media (Bewegtbild). Einzig das Affiliate- Netzwerk Commission Junction behält seine eigene Marke und heißt künftig CJ Affiliate by Conversant. Affiliate Marketing: Neue Besitzer, alte Probleme Das Marktsegment Affiliate Marketing traditionell auf der Dmexco eher ein Randthema bewegt sich derzeit in schweren Gewässern. Der europäische Marktführer Zanox (Halle 8 / D021 E020) steht unter Ergebnisdruck, der skandinavische Affiliate-Pionier Tradedoubler versucht in Deutschland mit neuem Management verlorenes Terrain zurückzuerobern. Affilinet (Halle 8 / C040) präsentiert in Köln Modelle, mit denen die Reichweite ihrer Publisher für Display-Kampagnen genutzt Wer die meisten Kundendaten hat, gewinnt Brad Rencher Senior Vice President und General Manager Digital Marketing Adobe Systems werden kann. Belboon (Halle 8 / E051) teilt sich laut Ausstellerverzeichnis in Köln gemeinsam mit dem Mobile-Vermarkter Yoc einen Stand dabei hat Yoc Belboon erst im Juli an den Finanzinvestor Arcus Capital verkauft. Allen großen Netzwerken gemein ist die Suche nach einer Antwort auf die Frage, wozu ihr riesiges Publisher-Netzwerk eines Tages gebraucht wird, wenn am Ende eine überschaubare Zahl von Super-Affiliates mehr als 90 Prozent der Sales und Leads generiert. Außerdem wollen Marketer wissen, ob Traffic, der über Coupon- und Rabattseiten kommt, wirklich sein Geld wert ist. Druck bekommen die großen Netzwerke zudem von Technologieanbietern wie Ingenious Technologies (Halle 7 / F045) und Agenturen wie Xpose 360 (Halle 8 / A051 A053), die Tools zeigen, mit denen Advertiser die Beziehungen zu ihren Publishern selbst managen können. SEA: Leben mit und ohne Google Während Google (Halle 7 / C010 B011) den Markt der Suchmaschinenwerbung nach wie vor nach Belieben dominiert, suchen die Marketer fieberhaft nach Wegen raus aus der Preisspirale. Denn SEA wird immer teurer und bleibt dennoch ein unerlässlicher Bestandteil des Online-Marketings. Ein möglicher Ausweg ist die bessere, effektivere Aussteuerung von SEA-Kampagnen, wie sie zum Beispiel Crealytics (Halle 7 / D055 E054) mit seinem Tool Camato verspricht. Es generiert aus Daten aus dem CMS und den Anfragen von Nutzern automatisch optimierte Adwords-Texte. Lohn der Mühe: eine bessere Performance der Anzeigen und weniger Administrationsaufwand. Eins der wichtigsten Schlagworte im Performance Marketing bleibt das Thema Customer Journey. Im Kern geht es darum herauszufinden, welche einzelnen Werbemaßnahmen welchen Anteil am Zustandekommen der Kaufentscheidung hatten und das Werbebudget entsprechend auf die verschiedenen Kanäle zu verteilen. In Köln stellen zahlreiche Dienstleister Lösungen zur Customer- Journey-Analyse und zur Budget-Allokation vor, zum Beispiel Quisma (Halle 7 / C031 D038), Eprofessional (Halle 8 / D021 E020), die Webtrekk-Tochter Adclear (Halle 8 / C011 D018) und Explido (Halle 7 / C051 C055). Im Zuge ihrer Übernahme durch das Agenturnetzwerk Dentsu Aegis haben die Augsburger das Management bei der Wiesbadener Aegis- Tochter iprospect übernommen, beide Dentsu-Töchter treten in Köln auf einem Stand auf und sind auch bei der Mutter in der Agency Lounge in Halle 7 zu finden. Was bei einem Search-Marktanteil von über 90 Prozent in Deutschland gern vergessen wird auch zu Google gibt es Alternativen: Microsoft (Halle 8 / C051 D058) und Yahoo (Halle 8 / C048 B049) bieten zwar nicht die enorme Reichweite des Marktführers, können aber bei der Performance der Kampagnen durchaus mithalten. Und wenn fremde Märkte erobert werden sollen, dann sind die chinesische Suchmaschine Baidu (Halle 7 / E062) und ihr russisches Pendant Yandex (Halle 7 / E019) durchaus eine Überlegung wert. Frank Kemper internetworld.de/fk Performance Marketing Mittwoch, 10. September Uhr Packende AdWords- Anzeigentexte erstellen, testen und optimieren Referent: Andreas Reiffen (Geschäftsführer Crealytics GmbH) Ort: Seminar Uhr The future of online advertising how to measure long term effects (cross device) and how to use it to optimize your campaigns Referent: Piet Hein van Dam, Wakoopa Ort: Speakers Corner Uhr Bieten Sie noch auf Keywords? Oder schon auf User? Referent: Dennis Dieball (Uniquedigital GmbH) Ort: Speakers Corner Uhr Search Engine Marketing: Chancen und Herausforderungen in China Referenten: Johnny Zhu (VP of CharmClick) Guang Zhu (Head of International Channels, Baidu) Ort: Seminar 4 Donnerstag, 11. September Uhr SEO For International & Multilingual Websites Referentin: Siwen Zhang (Explido) Ort: Speakers Corner Uhr Googlifizierung der Werbung Referent: Marc Höft (Commercial Director Marin Software) Ort: Speakers Corner Alle Daten im Blick: Software-Suites wie die von Empaction sollen den Marketer bei der Orchestrierung von - und Dialogmarketing-Kampagnen unterstützen

20 DMEXCO: MOBILE Webtrekk Talks Sept. 10:00-16:00h auf der dmexco 2014 Standparty 20 Kleiner Screen mit Potenzial Native Ads, geräteübergreifendes Targeting und Beacon- Technologie sind die Mobile-Trends Große Verlosung auf der Standparty u.a e RTB Kampagne von Webtrekk Fan? Scan! 10. Sept. ab 17:30h mit DJane & Moderatorin Nina Queer Seminar 9. Sept. 12:00-12:45h Raum: Seminar 3 Halle 8 C11 D18 er noch Zweifel hegte, dass Mobile W ein wichtiger Stellenwert zukommt, wird beim Blick auf das Ausstellerverzeichnis der Dmexco schnell eines Besseren belehrt. Mit über 240 Ausstellern ist Mobile die größte Ausstellerkategorie. Kaum ein Digital-Anbieter kann es sich leisten, hier nicht vertreten zu sein. Die Betätigungsfelder sind dabei zahlreich: Applikationen, Location Based Services, Mobile Commerce, Mobile Payment, Mobile Internet, Mobile Advertising, Mobile Business Solutions und Augmented Reality, so liest sich allein die Dmexcoeigene Einteilung für Mobile: dass die meisten Aussteller über 140 Unternehmen in der Unterkategorie Mobile Advertising gelistet sind, überrascht bei einer Digital-Marketing-Messe nicht wirklich. Verschiedenste Umfragen belegen, wie häufig Smartphones und Tablets mittlerweile im Alltag genutzt werden. Obwohl die Konsumenten im Laufe des Tages immer wieder einen Blick auf ihr mobiles Gerät werfen, sind die Werbeausgaben, die in mobile Kampagnen fließen, noch relativ gering. 65 Millionen Euro wurden laut BVDW-Werbestatistik im Jahr 2013 mit klassischer Online-Werbung auf mobilen Geräten im deutschen Markt umgesetzt. Der Gesamtmarkt (Nettowerbevolumen) für digitale Display-Werbung lag im gleichen Zeitraum bei 1,32 Milliarden Euro. Das Ziel der Vermarkter ist es, den mobilen Anteil am Werbekuchen auszubauen. Also müssen sie beweisen, was Mobile kann und wie es wirkt. Sevenone Media (Halle 8 / D029 E028) bringt deshalb zur Dmexco die Ergebnisse einer Befragung mit, die zeigt, wie Online und Mobile zusammenspielen. Der Vermarkter der Pro- Sieben-Sat1-Sendergruppe hat analysiert, welche Reichweitengewinne eine Online- Kampagne durch die Verlängerung auf Mobile erzielte. Mit den Mobile Facts und den Internet Facts weist die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (Agof) isolierte Reichweiten aus. Darauf aufbauend hat Sevenone Media mit einer Zusatzbefragung herausgefunden, wie viele Personen über beide Kanäle (Wetter.com am PC und als mobile App) beziehungsweise nur über einen Kanal zu erreichen sind. Ergebnis: Je kürzer der Werbezeitraum, desto wichtiger ist die parallele Belegung von Online und Mobile. Bei einer kurzen Kampagnenlaufzeit kommt es seltener zu Überschneidungen bei den Nutzern, die online und mobil auf Wetter.com surfen. (siehe auch Seite 6). Werbewirkung von Mobile erforschen Auch Vermarkter OMS (Halle 8 / E038) reist mit Mobile-Themen an: Mit der Tagesfestplatzierung Mobile steuert der Vermarkter mobile Werbekampagnen 24 Stunden lang als exklusive Homepage-Belegung über die 100 Titel der OMS Mobile-Kombi aus. Zu diesen Titeln zählen die mobilen Webseiten der Augsburger Allgemeinen, der Hamburger Morgenpost oder des Münchner Merkur. Mit der Werbewirkungsstudie Mobile hat OMS herausgefunden, dass Werbung auf mobilen Tageszeitungswebseiten ähnlich stark wirkt wie auf klassischen Tageszeitungs-Sites. Um mobile Werbewirkungsforschung geht es zudem bei Interrogare (Halle 8 / A060). Der Anbieter von Marktforschungsleistungen präsentiert Lösungen für Mobile Enabled Research. Dazu zählen die Rekrutierung von Befragungsteilnehmern, die mobile Kampagnenevaluierung und verschiedene Befragungsarten wie Brand-Fit-Studien. Das Stichwort Native Advertising, also redaktionell eingebettete Werbung, wird auf der diesjährigen Dmexco oft zu hören sein immer häufiger auch im Umfeld von Smartpho- Smart Watches: Usability als Herausforderung

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