Rahmenbedingungen für Risikomanagement. aus Sicht des KA-Trägers. Univ.-Doz. Dr. Thomas Koperna, MBA

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1 Rahmenbedingungen für Risikomanagement aus Sicht des KA-Trägers Univ.-Doz. Dr. Thomas Koperna, MBA

2 KABEG Eckdaten Akutbetten 220 Pflegebetten VZK 5 Standorte Stationäre Patienten Belagstage 3 QM-Systeme 100 vermeidbare Todesfälle???

3 Wesentliche Elemente des RM in der Organisation Risikopolitik RM-Richtlinie RM-Handbuch Perspektiven für die KABEG

4 Risikopolitik Risikopolitik Commitment der obersten Führungsebene Offene Fehlerkultur Übergreifende Risikomanagementorganisation Unternehmensweit standardisiertes Vorgehensmodell Lernen aus Fehlern Ziele: Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern Sicherung des Unternehmensbestandes Risiken erkennen, analysieren, bewerten und bewältigen Etablieren einer nachhaltigen Sicherheitskultur

5 Risikopolitik Unternehmenskultur - Fehlerkultur Traditionell hierarchische Strukturen werden nur langsam aufgeweicht Gliederung der Organisation in autonome Einheiten Kein klares Commitment zur Messung der Ergebnisqualität und zur Transparenz Mangelhafte Berücksichtigung der Patientenperspektive Unterschiedliche Durchdringung der Fehlerbearbeitung Rechtfertigung vor zukunftsorientierter Betrachtung von Fehlern und Beinahe-Fehlern Berücksichtigung des RM in der Personalentwicklung

6 Risikopolitik Übergreifende Risikomanagementorganisation Definierte Rollen aus den jeweiligen QM-Systemen Risikomanager Risikomanagementbeauftragte Risikomanagementteam Risikomanagement-Verantwortlicher der KABEG Festlegung der Positionierung des RM in der Organisation Risikomanagement-Plattform

7 Risikopolitik Unternehmensweit standardisiertes Vorgehensmodell Risikoerkennung Risikobeurteilung Risikobewältigung Berichterstattung, RM-Controlling Festlegung der Meldekreise, Dokumentenverwaltung und Schadensmanagement Entwicklung von Indikatoren zur Patienten- und Mitarbeitersicherheit

8 RM-Richtlinie RM-Richtlinie Zielfestlegung Übergeordnete Ziele einer hochwertigen Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung und effizienzsteigernden Kostensteuerung Etablierung einer Sicherheitskultur und eines kontinuierlich verbesserten RM-Systems Aufbauorganisation Vorstand Direktorien Risikomanager, Risikomanagementbeauftragte RM-Plattform Aufgabenbeschreibung

9 RM-Handbuch RM-Handbuch Dokumentation Rahmenbedingungen für das RM-System Weiterentwicklungen über die RM-Plattform Grundlage für Planung, Umsetzung und Betrieb des RMS Externe Evaluationsmöglichkeit

10 RM-Handbuch RM-Handbuch Beschreibung der RM-Strategie top-down: Patientensicherheitsziele, Hochrisikobereiche bottom-up: Risikoerfassung Beschreibung des RM-Systems Rollen und Aufgaben Beschreibung des RM-Prozesses

11 Perspektiven RM im alten gesetzlichen Rahmen Grundsätze des RM vom Vorstand vorgegeben Eigenständige unabhängige RM-Systeme autonom in den jeweiligen Krankenanstalten bedingt durch unterschiedliche Strukturen und QM-Systeme Noch uneinheitlicher, nicht alle Unternehmensbereiche umfassender Risikomanagementprozess

12 Perspektiven RM nach dem neuen KABEG-Gesetz Einheitliches, standardisiertes QM und RM über alle Standorte und Bereiche für eine qualitativ hochwertige und vergleichbare Patientenbehandlung in allen Häusern! Zuordnung zentral für den ganzen Konzern in einer eigenen Abteilung Zentrale Führung der zugeordneten Mitarbeiter Steigerung der Effizienz und Effektivität in der Umsetzung Kostendegression der internen und externen Kosten durch Synergien im Verbund Fokus Patientensicherheitsziele der WHO

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