Compliance-Rapport. Die neuen Risk Manager. Interview

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Compliance-Rapport. Die neuen Risk Manager. Interview"

Transkript

1 Ausgabe 4 Mai 2007 Interview Die neuen Risk Manager Compliance-Rapport Die Leoni AG hat ihre Compliance-Struktur beim Risikomanagement aufgehängt. Das konzernweite Berichtswesen aus dem Risikomanagement kann auch im Bereich Compliance angewendet werden. Heiko Wendel von der Leoni AG erklärt, wie das funktioniert. COMPLIANCE MANAGER (COM): Wo lauern Korruptionsgefahren in der Metallverarbeitungsbranche und in der Automobilzulieferbranche, bzw. wie korruptionsanfällig sind die beiden Bereiche? Heiko Wendel: Nach meiner Beobachtung lauern in den von Ihnen genannten Branchen keine anderen und keine größeren Korruptionsgefahren als in allen anderen Branchen auch. Ich glaube auch nicht, dass die Industrien, in denen Leoni vertreten ist, in einem höheren Maß anfällig für Korruption sind als andere. Der Umstand, dass gerade in jüngster Zeit mehrere Korruptionsverdachtsfälle in der Automobilindustrie aufgetreten sind, steht dieser Beobachtung nicht entgegen. Die Automobilbranche gehört zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Sehr viele Menschen arbeiten in dieser Branche. Dass gerade diejenigen Verdachtsfälle, die dort entstehen, besondere Aufmerksamkeit erlangen, ist deshalb nicht verwunderlich. (Bitte lesen Sie weiter auf Seite 8.) Inhaltsverzeichnis S. 1: Interview mit Heiko Wendel S. 2: Studie S. 3: Personalien S. 4: Veranstaltungen S. 5: Interview mit Karin Leineweber S. 8: Fortsetzung des Interviews von S. 1 Liebe Leserinnen und Leser, wie sieht eigentlich das Compliance- Berichtswesen in einem MDAX-Konzern aus? Bei Leoni wird das Konzernberichtswesen aus dem Risikomanagement zur Unterstützung der Compliance-Berichterstattung herangezogen. Für Leoni ist das eine sinnvolle Art der Nutzung von Synergiepotentialen: Denn der Compliance-Beauftragte des Leoni- Konzerns ist zugleich auch der Risikomanager des Unternehmens. Warum das so ist, hat Heiko Wendel, Chief Compliance Officer bei der Leoni AG, in dieser Ausgabe erklärt. Die Versicherung will nicht zahlen Probleme, die jeder aus dem privaten Alltag kennt. Was kann man jedoch tun, wenn es sich im beruflichen Alltag plötzlich um Millionensummen dreht? Karin Leineweber berichtet vom System der Claims Advocacy, das die Unternehmen vor den drohenden Verlusten bewahren könnte. Ihre Corinna Wnuck Verantwortliche Redakteurin COMPLIANCE MANAGER Mitherausgeber 1

2 Studie Unzureichendes Risikobewusstsein im Mittelstand Der deutsche Mittelstand tut nach wie vor zu wenig, um frühzeitig veränderte Markt-, Finanz- und Wettbewerbsbedingungen erkennen zu können. Nur jede fünfte Firma verfügt über ein professionelles Risikomanagementsystem (RMS). Vielen Unternehmenslenkern fehlen die notwendigen Mittel, um angemessen auf die neuen Anforderungen zu reagieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Einsatz von Risikomanagementsystemen im Mittelstand 2006/2007 des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater BDU e.v. Für die Studie wurden über 100 persönliche Interviews mit Inhabern oder Geschäftsführern mittelständischer Firmen geführt. Kontakt Haben Sie Anregungen, Fragen oder Kritik? Über Ihr Feedback freuen wir uns. Bitte wenden Sie sich an Corinna Wnuck Redakteurin und Projektleiterin Mainzer Landstraße Frankfurt Telefon: (0 69) Telefax: (0 69) Kein Bedarf nach laufender Gefahrenanalyse Die Hälfte der Manager sieht gar keinen Bedarf für eine laufende Gefahrenanalyse und -abwehr. In knapp jedem fünften Unternehmen ohne ausgewiesenes Risikomanagementsystem sind die Entscheidungsträger der Ansicht, dass ihre vorhandenen Instrumente ausreichen, um Risiken rechtzeitig identifizieren zu können. Dagegen zog über 80 Prozent der Unternehmen, die Risikomanagementsysteme verwenden, ein positives Fazit. Eine besonders hohe Bedeutung messen die Manager dabei der höheren Planungssicherheit, der besseren Entscheidungsbasis sowie der verbesserten Absicherungsstrategie bei. Weitere Informationen unter 2

3 Personalien Syndici der Deutschen Börse wechseln Harm Senne und Julius Seiffert, Legal Counsel in der Rechtsabteilung der Deutsche Börse AG, haben das Unternehmen im April verlassen. Der 35-jährige Senne ist fortan als General Counsel für die Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen AG in Mainz tätig. Insgesamt war Senne drei Jahre im Rechtsbereich der Deutschen Börse tätig. Für die Deutsche Wohnen wird er vor allem auf den Gebieten Konzern- und Gesellschaftsrecht arbeiten. Der 32-jährige Seiffert stieg vor knapp vier Jahren bei der Deutschen Börse ein. Er betreute die Terminbörse Eurex und hat an der Umsetzung der MIFID mitgewirkt. Nun ist Seiffert für die Deutsche Bank im Bereich Trading & Derivatives tätig. Quelle: Juve. Steden wird Legal Counsel bei Borussia Dortmund Dr. Robin-Christian Steden ist neuer Inhouse-Jurist beim Fußballbundesligisten Borussia Dortmund. Der 33-Jährige wechselt von der Anwaltskanzlei Schmitz Knoth Wöllrich Marquardt zum BVB. Steden ist auf die Bereiche Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht spezialisiert und soll den BVB bei der Vorbereitung und der Durchführung der Hauptversammlung unterstützen. Steden war seit dem Jahr 2003 für die Sozietät Schmitz Knoth Wöllrich Marquardt am Standort Bonn tätig. Dort arbeitete er im Team von Dr. Guido Plassmeier und betreute gesellschaftsrechtliche Mandate. Quelle: Juve. 3

4 Veranstaltungen Termin/Ort Event Kontakt 31. Mai 2007 Der Compliance-Beauftragte Euroforum München Tel.: 0211 / Juni 2007 Compliance in der rechtlichen Euroforum München Praxis Tel.: 0211 / Juni 2007 MiFiD-Umsetzung FC Heidelberg Frankfurt am Main Tel.: / Juni 2007 Enterprise Risks Euroforum Frankfurt am Main Tel.: 0211 / Juni 2007 Anti-Corruption-&-Compliance- Everest Conference Frankfurt am Main Management 2007 Tel.: 0381 / und 26. Juni Risk-Management & Marcus Evans Köln Compliance Tel.: 030 /

5 Interview Wenn die Versicherung nicht zahlen will droht den betroffenen Unternehmen der Verlust von Geldbeträgen in Millionenhöhe. Gerade im Zusammenhang mit D&O-Schäden bietet es sich daher an, auf die Unterstützung von Schadensberatern zurückzugreifen. Denn die wissen, was in so einer Situation zu tun ist. Karin Leineweber über die Dienstleistung Claims Advocacy. COMPLIANCE MANAGER: Was versteht man eigentlich unter Claims Advocacy? Karin Leineweber: Die sogenannte Claims Advocacy ist eine Dienstleistung für Kunden von Marsh. Es handelt sich um die Interessenvertretung der Kunden im Schadensfall. In der Regel kommt dieser Service im Zusammenhang mit D&O-Policen zum Tragen, weil es sich dabei meist um sehr komplexe Schäden handelt, die nicht so einfach zu durchschauen sind. Salopp gesagt: Wenn sich der Versicherer im Schadensfall querstellt, kann das betroffene Unternehmen die Claims Advocacy in Anspruch nehmen, um so vielleicht doch noch an sein Geld zu kommen. Die Erstattung einer von einem Mitarbeiter zugegebenen Unterschlagung über die Vertrauensschadenversicherung ist kein geeigneter Kandidat für diese Dienstleistung. COM: Für wen kommt eine solche Schadensberatung in Frage? Leineweber: Wie gesagt, kommt die Claims Advocacy häufig bei D&O-Schäden zum Tragen. Das heißt, dass es sich in der Regel auch um größere Schadenssummen dreht. In eindeutigen Situationen, wie zum Beispiel einer zugegebenen Unterschlagung eines Mitarbeiters mit Blick auf eine Vertrauensschadenversicherung, ist diese Dienstleistung nicht erforderlich. Claims Advocacy lohnt sich normalerweise für Schäden jenseits der Millionen- Euro-Marke. Manchmal kommt sie aber auch bei sechsstelligen Schadenssummen zum Einsatz. Das hängt sehr stark mit der Unternehmensgröße zusammen. Bei kleineren Unternehmen ist die Schmerzgrenze für verkraftbare Ausfälle gewöhnlich niedriger als bei Großkonzernen. 5

6 COM: Was umfasst die Schadensberatung? Leineweber: Das hängt natürlich immer vom Einzelfall ab. Es geht nicht um die eigentliche Verfolgung der Ansprüche. Das machen die Unternehmen, respektive deren Anwälte, selbst. Marsh tritt auf, wenn die Versicherer Bedenken hinsichtlich des Versicherungsschutzes äußern. Dann bringen wir unser Know-how und unseren Marktüberblick ein: Wir legen die Versicherungspolice im Sinne des Kunden aus und entwickeln gemeinsam mit dessen Anwälten die Strategie für das weitere Vorgehen gegenüber der Versicherung. Alles, was anschließend folgt, kann ziemlich langwierig sein. Denn nun müssen die verschiedenen Interessen unter einen Hut gebracht werden. Dazu gehören vor allen Dingen Treffen mit dem Versicherer, dessen Anwälten, den Anwälten des Unternehmens, mit allen Beteiligten und so fort. Das kann schon recht kompliziert werden. COM: Welche Aufgaben verbleiben noch beim Kunden, welche Aufgaben übernimmt der Schadensberater? Leineweber: Der Kunde beauftragt in aller Regel einen Anwalt mit der Durchsetzung seiner Ansprüche. Marsh betreibt unterstützend das Schadenmanagement. Das heißt, der Kunde ruft uns im Bedarfsfall an. Unsere Schadenspezialisten sichten sämtliche Unterlagen, suchen nach vergleichbaren Fällen, entwickeln die Strategie, beraten den Kunden im weiteren Vorgehen und koordinieren Termine. Bei kleineren Unternehmen ist die Schmerzgrenze für verkraftbare Ausfälle gewöhnlich niedriger als bei Großkonzernen. COM: Wer bietet diese Dienstleistung an? Leineweber: Das kommt darauf an, wie man sie definiert. Einige Versicherungsbroker bieten Schadenabwicklung an. Das internationale Netzwerk an Schadensberatern, das Marsh für die vorstehenden Dienstleistungen unterhält, ist in seiner konkreten Ausgestaltung derzeit jedoch einmalig. 6

7 COM: Wie viel kostet diese Dienstleistung, und was bringt sie mir? Leineweber: Ich denke, dass mindestens in der Hälfte aller D&O-Streitfälle bessere Ergebnisse erzielt werden könnten, wenn ein aktives Schadenmanagement betrieben würde. Ich sehe bei unseren Kunden einen enormen Bedarf an dieser Dienstleistung. Denn irgendwann werden die Unternehmen realisieren, dass sie auch auf diese Weise ihre Ergebnisse verbessern können. Die Kosten sind sehr unterschiedlich und hängen wie fast immer in der Branche von dem Umfang der erbrachten Dienstleistungen ab. Sofern eine separate Vergütung erfolgt, wird in der Regel nach einem dieser Modelle abgerechnet: Entweder nach Stunden, die in einer Abwandlung auch nach oben hin gedeckelt werden können. Dann sagt das Unternehmen: Bis hierhin und nicht weiter, denn danach lohnt sich für uns der Aufwand nicht mehr. Oder man einigt sich auf Fixkosten, möglicherweise mit einer Anpassungsoption. Das bietet sich in Fällen an, bei denen man vielleicht schon vorher ahnt, dass sie vor Gericht enden werden und es zu einem langwierigen Prozess kommen wird. COM: Frau Leineweber, besten Dank für dieses Gespräch. Das Interview führte Corinna Wnuck. Ass. Jur. Karin Leineweber ist vor zehn Jahren bei der Marsh GmbH eingetreten. Dort übernahm sie neben internationalen Haftpflichtprogrammen auch die FINPRO- Sparten, insbesondere die D&O- und Vertrauenschadenversicherung. Seit der formalen Einrichtung von FINPRO Ende 2000 ist sie ausschließlich mit diesem Bereich befasst und zeichnet insbesondere für das Schadenmanagement verantwortlich. Zuvor war sie bei der Zürich Agrippina Versicherung im Gewerbebereich für ein Allsparten-Team verantwortlich. 7

8 Fortsetzung des Interviews von Seite 1 Die neuen Risk Manager Wendel (Fortsetzung): Diese Beobachtung wird übrigens von Feststellungen der Behörden gestützt. Konkret habe ich die Aussage eines Vertreters der Staatsanwaltschaft Nürnberg in einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema Compliance in Erinnerung, der auf dieselbe Frage vor einiger Zeit antwortete, dass man keine Branche, auch nicht die Automobil- oder die Baubranche, als besonders korrupt hervorheben könne. Umgekehrt müsse man aber auch feststellen, dass es keine Branche gebe, in der keine Korruption vorkomme. Von der fränkischen Drahtwerkstatt zum internationalen MDAX-Konzern Eine kleine mittelfränkische Drahtwerkstatt legte im 16. Jahrhundert den Grundstein für den heutigen Global Player Leoni. Im Jahr 1596 begann der Franzose Anthoni Fournier mit einer Handvoll Mitarbeiter in Nürnberg mit der Herstellung feinster Gold- und Silberdrähte für kostbare Stickereien, sogenannte Leonische Waren. Seine Söhne betrieben in Nürnberg weitere Fertigungsstätten. Daraus gingen die Firmen Johann Balthasar Stieber & Sohn, Nürnberg, Johann Philipp Stieber, Roth, und die Vereinigten Leonischen Fabriken, Nürnberg, hervor. Aus diesen Anfängen entstand 1917 die Leonische Werke Roth-Nürnberg AG, die heutige Leoni AG. Seit 1923 ist das Unternehmen an der Börse gelistet und gehört mittlerweile dem MDAX an. Quelle: Leoni COM: Wie sieht die Compliance-Organisation bei Leoni aus? Wendel: Bei Leoni verstehen wir den Begriff Compliance umfassend als Definition für die Sicherstellung der Einhaltung von Recht und Gesetz. Seit jeher werden unterschiedliche Compliance-Themen konzernweit in verschiedenen Bereichen bearbeitet und überwacht. Insofern können wir aus der derzeit allerorts aufscheinenden Compliance-Diskussion keine wirklich neuen Erkenntnisse gewinnen. COM: Welche Verantwortlichkeiten und Berichtsstrukturen gibt es denn in Ihrem Compliance-Aufbau? Wendel: Da wir ein weltweit agierender Konzern sind und die Compliance-Themen in unterschiedlichen Bereichen bearbeitet werden, kann ich eigentlich nur einige Beispiele für unsere Compliance-Organisation nennen. Dazu zählen die Korruptions- und Fraud - Vorbeugung, die durch die Innenrevision und das Risikomanagement überwacht wird, und 8

9 der Teilbereich Kartellrecht, der vom Bereich Recht und den Leitern der Business-Units betreut wird. Zusätzlich zählt der Teilbereich Verhaltenskodex bei uns zur Compliance- Struktur. Darunter fällt z.b. das Thema Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Die Verantwortung hierfür liegt bei den Personalbereichen. Allerdings wird es für die deutschen Unternehmen durch die immer mehr ausufernde Regelungsdichte zunehmend schwerer, alle gesetzlichen Gebote und Verbote zu beachten, zumal ein nicht geringer Teil dieser Regelungen aus einer Vielzahl von Formalismen besteht, besonders im Bereich des Kapitalmarktrechts. Es wird für die deutschen Unternehmen durch die immer mehr ausufernde Regelungsdichte zunehmend schwerer, alle gesetzlichen Gebote und Verbote zu beachten. COM: Was bedeutet das für Ihre Compliance-Organisation? Wendel: Seit dem Inkrafttreten des Anlegerschutzverbesserungsgesetzes haben wir als börsennotiertes Unternehmen wir sind bereits seit 1923 an der Börse notiert und heute im MDAX gelistet für den Bereich der kapitalmarktrechtlichen Compliance eine Teamorganisation gebildet, die aus den Bereichen Investor Relations, Corporate Communication, Recht und Risikomanagement besteht. Das Team nimmt z.b. potentielle Ad-hoc-Themen auf, bewertet sie für den Vorstand, bereitet Ad-hoc-Meldungen sowie Befreiungsbeschlüsse für den Vorstand vor und überwacht die Befreiungsvoraussetzungen. Ein Grund dafür, dass wir dieses Team gebildet haben, war die hohe Komplexität von Adhoc- und Insiderthemen. Für diese kapitalmarktrechtlichen Compliance-Themen haben wir daher einen Compliance-Beauftragten ernannt, der unter anderem auch für das Insiderverzeichnis, für die verschiedenen Pflichtmitteilungen sowie für die gesamte Kommunikation mit den Börsen und der BaFin zuständig ist. Die Aufgabe des Compliance- Beauftragten nimmt unser Risikomanager wahr. Dies wurde deshalb so entschieden, weil das Risikomanagement über eine konzernweite Berichtsstruktur verfügt. Diese Berichtsstruktur ist auch bei Ad-hoc-Themen, die an jeder Stelle des Konzerns entstehen können, von entscheidender Bedeutung gerade für einen sehr dezentral organisierten Konzern, wie wir es sind. Dabei umfasst die Berichtsstruktur des Risikomanagements alle Konzerngesellschaften in allen Ländern, in denen Leoni tätig ist. 9

10 COM: Welche Möglichkeiten haben die Leoni-Mitarbeiter, sich bei Compliance- Verstößen Gehör zu verschaffen? Wendel: Damit spielen Sie sicherlich auf die Themen Korruption, Fraud und Verhaltenskodex (AGG) an. Nehmen wir das Beispiel Verhaltenskodex. Wenn sich ein Mitarbeiter diskriminiert fühlt, kann er sich konzernweit an den für ihn zuständigen Personalbetreuer als AGG-Beauftragten wenden. Dieser hat die Pflicht, der Beschwerde fair und aktiv nachzugehen und den Sachverhalt vollständig aufzuklären. Mögliche arbeitsrechtliche Konsequenzen richten sich aber stets nach dem jeweiligen nationalen Arbeitsrecht. Die Aufgabe des Compliance-Beauftragten nimmt unser Risikomanager wahr. Dies wurde deshalb so entschieden, weil das Risikomanagement über eine konzernweite Berichtsstruktur verfügt. COM: Was tun Sie im Fall eines Korruptionsverdachts/-delikts? Wendel: Auch bei einem Korruptionsverdacht muss der Sachverhalt lückenlos aufgeklärt werden. Hat ein Mitarbeiter einen solchen Verdacht, stehen die Bereiche Innenrevision und Risikomanagement als Meldestellen zur Verfügung. Beide Bereiche sind direkt bei der Konzernmuttergesellschaft, also bei der Leoni AG, angesiedelt. Die Funktion eines externen Ombudsmanns haben wir bislang noch nicht geschaffen. Stattdessen gehen aber die Meldestellen Gerüchten nach, die hinreichend glaubwürdig sind. Die Aufklärungsarbeit erfolgt dann durch die Bereiche Innenrevision und Recht. Sofern sich ein Verdacht dann bestätigt, werden auch hier die arbeitsrechtlichen Konsequenzen gezogen. Die Schwierigkeit besteht allerdings immer darin, eine solche illegale Handlung auch zu beweisen. Außerdem darf ja auch niemand zu Unrecht in den Verdacht einer Straftat geraten. Wir schalten nur dann die Strafverfolgungsbehörden ein, wenn wir intern hinreichend sicher sein können, dass eine Straftat auch tatsächlich gerichtsfest bewiesen werden kann. Auch die Beweisbarkeit hängt aber naturgemäß vom jeweils nationalen Strafrecht ab. 10

11 COM: Sie haben eben das Thema Kapitalmarkt und Transparenzpflichten bereits angesprochen: Welche Herausforderungen entstehen für den Compliance-Officer im Zusammenhang mit dem Anlegerschutzverbesserungsgesetz? Wendel: Das Hauptproblem ist, dass man so frühzeitig von potentiellen Ad-hoc-Themen Kenntnis erlangen muss, dass einerseits ausreichend Zeit zur Erforschung des gesamten Sachverhalts zur Verfügung steht und andererseits auch eine sichere Qualifizierung des Sachverhalts als Insiderinformation stattfinden kann. Denn eine schnelle Reaktion ist bei Insiderinformationen von entscheidender Bedeutung, um dem berechtigten Informationsanspruch des Kapitalmarkts gerecht zu werden. Deshalb besteht im Bereich der Kapitalmarkt-Compliance auch die zentrale Anforderung, eine Berichtsorganisation zu schaffen, die den gesamten Konzern umfasst. Die Schwierigkeit besteht allerdings immer darin, eine solche illegale Handlung auch zu beweisen. COM: Inwieweit kann oder muss der gesamte Konzern in das Compliance- Berichtswesen eingebunden werden? Wendel: Da Insiderinformationen im Sinne des WpHG an fast allen Stellen des Konzerns entstehen können, und da die Möglichkeit des Entstehens an einer anderen Stelle als der börsennotierten Mutter gerade bei einem dezentral und international organisierten Konzern entsprechend hoch ist, ist es enorm wichtig, eine konzernweite Berichtsstruktur einzurichten. Dies haben wir bei Leoni über unser konzernweites Risikomanagement-Berichtswesen auch so umgesetzt. COM: Ihr Compliance-Beauftragter ist Ihr Risikomanager: Kann man das bestehende Risikomanagementberichtswesen auch für das Compliance-Berichtswesen nutzen? Wendel: Ich denke schon. Wesentlicher Vorteil einer solchen Kombination ist, dass Insiderinformationen besonders schnell an die zuständigen Stellen gemeldet werden können, egal, an welcher Stelle des Konzerns sie entstanden sind. Das ist besonders wichtig bei einem internationalen und sehr dezentral organisierten Konzern, wie wir es sind. 11

12 Der Nachteil dieses Systems kann allerdings sein, dass bei dieser Art der Berichtsstruktur die Gefahr besteht, dass man vorwiegend auf solche Informationen achtet, die im Bereich der ohnehin vom Risikomanagement betrachteten Risiken liegen. Insiderinformationen, die z.b. im Bereich von M&A-Aktivitäten entstehen, könnten dadurch vielleicht zu wenig beachtet werden. Konkrete negative Erfahrungen haben wir damit allerdings nicht gemacht, weil wir um diese Schwachstelle des Systems wissen und deshalb besonders auf eine umfassende Betrachtung von potentiellen Insiderthemen achten. Die Leoni AG Herstellern von Drähten, Kabeln und Bordnetz-Systemen Unternehmenssitz: Nürnberg Umsatz (2006): 2,1 Milliarden Euro (weltweit) EBIT (2006): 130,2 Millionen Euro Mitarbeiter (2006): Standorte in 30 Ländern Hauptkunden stammen aus der Automobilindustrie, der Hausgeräte- und Kommunikationsindustrie sowie der Investitionsgüterindustrie Quelle: Leoni COM: Welche speziellen Probleme entstehen dabei für einen international tätigen Konzern? Wendel: Auf einige Probleme bin ich ja schon eingegangen. Ergänzend fällt mir jedoch noch ein, dass uns das Spannungsfeld zwischen Vertraulichkeitsbedürfnis entweder des eigenen Unternehmens oder aber einzelner Geschäftspartner einerseits und der Publizitätspflicht des WpHG andererseits, gerade bei internationalen Kunden, immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Hinzu kommt, dass gerade bei einer internationalen und zugleich dezentralen Konzernstruktur die Erforschung und Überwachung von Insidersachverhalten manchmal sehr aufwendig ist. Ich frage mich deshalb, wie das noch deutlich größere, börsennotierte Unternehmen sicherstellen, die ja zum Teil nicht nur den deutschen, sondern außerdem auch noch den US-amerikanischen Publizitätspflichten unterliegen. COM: Herr Wendel, herzlichen Dank für das Gespräch! Das Interview führte Corinna Wnuck. 12

13 Heiko Wendel ist seit 2001 Leiter der Zentralen Rechtsabteilung sowie Corporate-Governance-Beauftragter der im MDAX notierten Leoni AG in Nürnberg. Er ist verantwortlich für alle rechtlichen Angelegenheiten der Leoni- Gruppe. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind das nationale und internationale Vertragsrecht sowie M&A-Transaktionen im In- und Ausland. Vor seinem Eintritt bei Leoni war der 34-Jährige in einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei in Frankfurt am Main sowie als Mitarbeiter der Rechtsabteilung der Fuchs Petrolub AG, Mannheim, tätig. 13

COMPLIANCE REPORT 2015.

COMPLIANCE REPORT 2015. RWE AG COMPLIANCE REPORT 2015. UND ORIENTIERUNG GEBEN: COMPLIANCE 2 COMPLIANCE REPORT 2015 COMPLIANCE REPORT 2015. Tätigkeitsschwerpunkt der Compliance-Organisation bei RWE ist die Korruptionsprävention.

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN. 13. November 2014 in München

SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN. 13. November 2014 in München SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN 13. November 2014 in München Ziel Die nationalen und internationalen Entwicklungen im Bereich Corporate Governance messen einem Internen Kontrollsystem

Mehr

Vortrag zum Thema. Zugang zum Recht. oder. Wie bekomme ich meinem Recht?

Vortrag zum Thema. Zugang zum Recht. oder. Wie bekomme ich meinem Recht? Vortrag zum Thema Zugang zum Recht oder Wie bekomme ich meinem Recht? Personalien Silke Brewig-Lange geboren in Karl-Marx-Stadt / Chemnitz Jura-Studium an der Universität Leipzig Einzelanwalt mit eigener

Mehr

Just & Partner Rechtsanwälte

Just & Partner Rechtsanwälte Ratgeber Was tun bei einer polizeilichen Vorladung? Sie haben unter Umständen kürzlich von der Polizei ein Schreiben erhalten, in dem Sie als Zeuge oder als Beschuldigter vorgeladen werden und interessieren

Mehr

Korruption im Unternehmen Gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Präventivsystems

Korruption im Unternehmen Gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Präventivsystems Dr. Stefan Schlawien Rechtsanwalt stefan.schlawien@snp-online.de Korruption im Unternehmen Gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Präventivsystems Das Thema der Korruption betrifft nicht nur!großunternehmen"

Mehr

Compliance für den Mittelstand bedarfsgerechte Einführung. Mandantenveranstaltung Oldenburg 1. Dezember 2011

Compliance für den Mittelstand bedarfsgerechte Einführung. Mandantenveranstaltung Oldenburg 1. Dezember 2011 Compliance für den Mittelstand bedarfsgerechte Einführung Mandantenveranstaltung Oldenburg 1. Dezember 2011 Referent Vita Jahrgang 1963 1983 1987 Sparkassenkaufmann 1988 1993 Studium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Mehr

Rechtsberatung für kleine und mittel- ständische Unternehmen des In- und Auslands

Rechtsberatung für kleine und mittel- ständische Unternehmen des In- und Auslands Rechtsberatung für kleine und mittel- ständische Unternehmen des In- und Auslands Über meine Kanzlei Meine Kanzlei hat es sich zum Ziel gesetzt, rechtliche Probleme kleiner und mittelständischer - auch

Mehr

L01 - Geschäftspartner-Compliance

L01 - Geschäftspartner-Compliance L01 - Geschäftspartner-Compliance DICO Leitlinie Autoren: Arbeitskreis Geschäftspartner-Compliance Stand: Oktober 2014 - Kurzfassung Inhalt I 2 VORWORT 4 EINFÜHRUNG 5 Begriff Geschäftspartner Begriff Geschäftspartner-Compliance

Mehr

Öffentlichen Versicherung Bremen, Bremen Landschaftlichen Brandkasse Hannover, Hannover Provinzial Lebensversicherung Hannover, Hannover

Öffentlichen Versicherung Bremen, Bremen Landschaftlichen Brandkasse Hannover, Hannover Provinzial Lebensversicherung Hannover, Hannover Bericht über die Prüfung der Angemessenheit des Compliance Management Systems der Öffentlichen Versicherung Bremen, Bremen Landschaftlichen Brandkasse Hannover, Hannover Provinzial Lebensversicherung Hannover,

Mehr

Know-how-Schutz Ganzheitlich, systematisch, erfolgreich

Know-how-Schutz Ganzheitlich, systematisch, erfolgreich SKW Schwarz Rechtsanwälte Know-how-Schutz Ganzheitlich, systematisch, erfolgreich Wirksamer Know-how-Schutz muss ganzheitlich ansetzen und das Ziel verfolgen, für das Unternehmen überlebens-wichtiges Wissen

Mehr

Die halten einem den Rücken frei. Rechtsberatung für Unternehmen

Die halten einem den Rücken frei. Rechtsberatung für Unternehmen Die halten einem den Rücken frei. Rechtsberatung für Unternehmen Die boxen einen da wieder raus. Zugegeben, bei uns Wirtschaftsanwälten ist die linke Hirnhälfte stärker ausgeprägt und damit wirksamer als

Mehr

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Inhalt 1: Revision als Manager von Risiken geht das? 2 : Was macht die Revision zu einem Risikomanager im Unternehmen 3 : Herausforderungen

Mehr

Compliance Due Diligence und M&A

Compliance Due Diligence und M&A Compliance Due Diligence und M&A Oliver Jung Rechtsanwalt, Partner Düsseldorf, 22.06.2015 Beispiel: Ferrostaal Quelle:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/millionenstrafe-wegen-korruption-zahltag-fuer-ferrostaal-1.1017962

Mehr

Fachkenntnisse auf höchstem Niveau

Fachkenntnisse auf höchstem Niveau Fachkenntnisse auf höchstem Niveau sind und bleiben das Selbstverständnis unseres Berufsstandes. Auf den ersten Blick aber lässt sich die Qualität von Steuerberatungsleistungen nur schwer beurteilen. Hinzu

Mehr

Hinweisgeber-Richtlinie

Hinweisgeber-Richtlinie Hinweisgeber-Richtlinie Verhaltensregeln in Bezug auf vermutetes Fehlverhalten Erstellt von Genehmigt durch Director GRC Vorstand Datum des Inkrafttretens 15. November 2013 Ausstellungsdatum Version Name

Mehr

Code of Conduct Verhaltenskodex der Nemetschek Group

Code of Conduct Verhaltenskodex der Nemetschek Group Code of Conduct Verhaltenskodex der Nemetschek Group Inhalt Code of Conduct - Präambel 1. Verhalten und Respekt im Umgang miteinander 2. Gesetzestreue und redliche Führung der Geschäfte 3. Vertraulichkeit

Mehr

COMPLIANCE REPORT 2014.

COMPLIANCE REPORT 2014. RWE AG COMPLIANCE REPORT 2014. UND ORIENTIERUNG GEBEN: COMPLIANCE 2 COMPLIANCE REPORT 2014 COMPLIANCE REPORT 2014. Tätigkeitsschwerpunkt der Compliance-Organisation bei RWE ist die Korruptionsprävention.

Mehr

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft! Wir sind Ihre Personalabteilung vor Ort.

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft! Wir sind Ihre Personalabteilung vor Ort. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft! Wir sind Ihre Personalabteilung vor Ort. Für Unternehmen, die in Deutschland investieren, ist das Personalmanagement ein besonders kritischer Erfolgsfaktor.

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

TGC arbeitet eng mit Anwaltskanzleien auf der ganzen Welt, und insbesondere mit Anwaltsfirmen aus London, Dublin, Frankfurt und New York, zusammen.

TGC arbeitet eng mit Anwaltskanzleien auf der ganzen Welt, und insbesondere mit Anwaltsfirmen aus London, Dublin, Frankfurt und New York, zusammen. TGC Corporate Lawyers Corporate Lawyers TGC hat es sich zum übergeordneten Ziel gesetzt, ihre Mandanten mit praktischen juristischen Ratschlägen, die den Mandanten von TGC bei deren gewerblicher Tätigkeit

Mehr

SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN. 25. November 2015 in München

SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN. 25. November 2015 in München SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN 25. November 2015 in München Ziel Die nationalen und internationalen Entwicklungen im Bereich Corporate Governance messen einem Internen Kontrollsystem

Mehr

Compliance und Vorstandshaftung das Urteil des Landgerichts München I

Compliance und Vorstandshaftung das Urteil des Landgerichts München I www.pwc.de/de/events Compliance und Vorstandshaftung das Urteil des Landgerichts München I Talk & Drinks 6. Oktober 2014, Düsseldorf 13. Oktober 2014, München Compliance und Vorstandshaftung das Urteil

Mehr

Pressemitteilung. Schlechte Karten für Schwarzgeld im Ausland. Steuerrecht

Pressemitteilung. Schlechte Karten für Schwarzgeld im Ausland. Steuerrecht Steuerrecht Schlechte Karten für Schwarzgeld im Ausland Zürich/Frankfurt, den 26. 07. 2011 Lange Zeit hieß der Trend: Steuern sparen um jeden Preis. Das hat sich geändert, denn Politik, Finanzverwaltung

Mehr

Gehen Sie auf Erfolgskurs. Mit dem deutschen Mittelstand.

Gehen Sie auf Erfolgskurs. Mit dem deutschen Mittelstand. Gehen Sie auf Erfolgskurs. Mit dem deutschen Mittelstand. Spezialisten für den Mittelstand Kunden im Fokus Der Mittelstand steht für beständige Innovationsfreude und Stabilität - auch wenn es um ihn herum

Mehr

ANWALTSPROFIL. Alexander Herbert berät neben mittelständischen Unternehmen auch Gründer und Start-Ups.

ANWALTSPROFIL. Alexander Herbert berät neben mittelständischen Unternehmen auch Gründer und Start-Ups. Alexander Herbert ist Rechtsanwalt und Partner am Standort der Buse Heberer Fromm Rechtsanwälte Steuerberater AG Zürich den er geschäftsführend seit 2006 leitet sowie am Standort von Buse Heberer Fromm

Mehr

Compliance-Organisation in der K+S Gruppe

Compliance-Organisation in der K+S Gruppe Compliance-Organisation in der K+S Gruppe Erlassen durch Beschluss des Vorstands der K+S Aktiengesellschaft vom 05.08.2014 Richtlinie Compliance-Organisation in der K+S Gruppe 2 von 8 Inhalt 1 Zielsetzung

Mehr

Richtiges Verhalten bei Durchsuchung und beschlagnahme

Richtiges Verhalten bei Durchsuchung und beschlagnahme Richtiges Verhalten bei Durchsuchung und beschlagnahme 2 durchsuchung und beschlagnahme DuRcHSucHuNg und beschlagnahme Für den Fall einer durchsuchung durch die ermittlungsbehörden sollten sie gut vorbereitet

Mehr

American Express Sicher Unterwegs Reiseversicherungen. American Express MEMBERSHIP SECURITY. Versicherung. Alles über Ihre neue. von American Express.

American Express Sicher Unterwegs Reiseversicherungen. American Express MEMBERSHIP SECURITY. Versicherung. Alles über Ihre neue. von American Express. American Express MEMBERSHIP SECURITY American Express Sicher Unterwegs Reiseversicherungen Versicherung Alles über Ihre neue von American Express. Inhaltsverzeichnis Wo nden Sie was? Blättern Sie direkt

Mehr

Die Zukunft der IT-Sicherheit

Die Zukunft der IT-Sicherheit Die Zukunft der IT-Sicherheit Was wir aus dem IT-SiG und Co. so alles für die Zukunft lernen können! 20.03.2015 Gerald Spyra, LL.M. Kanzlei Spyra Vorstellung meiner Person Gerald Spyra, LL.M. Rechtsanwalt

Mehr

Lassen Sie Geldwäscher nicht in ihr Unternehmen

Lassen Sie Geldwäscher nicht in ihr Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/lassen-sie-geldwaescher-nicht-in-ihr-unternehmen/ Lassen Sie Geldwäscher nicht in ihr Unternehmen KEYFACTS - Auch Realwirtschaft ist von Geldwäsche betroffen - Anforderungen

Mehr

Professioneller Umgang mit der Ad-hoc-Publizität. Ergebnisse der Praxisstudie 2013

Professioneller Umgang mit der Ad-hoc-Publizität. Ergebnisse der Praxisstudie 2013 Professioneller Umgang mit der Ad-hoc-Publizität Ergebnisse der Praxisstudie 2013 03.06.2013 Entscheidungen über Ad-hoc-Fragen werden meist in einem eigenen Gremium getroffen Gibt es in Ihrem Unternehmen

Mehr

Antworten in Anhang dieser Brief! Montag, 23. Juli 2012

Antworten in Anhang dieser Brief! Montag, 23. Juli 2012 1&1 Internet AG Elgendorfer Straße 57 56410 Montabaur support@hosting.1und1.de rechnungsstelle@1und1.de info@1und1.de KdNr.: 25228318 Antworten in Anhang dieser Brief! Montag, 23. Juli 2012 Betreff: zwei

Mehr

Positionsprofil Legal Counsel (m/w) *)

Positionsprofil Legal Counsel (m/w) *) Positionsprofil Legal Counsel (m/w) *) *) Hinweis: Wenn wir im Verlauf dieses Positionsprofils nicht immer sowohl weibliche als auch männliche Substantivform, Artikel etc. verwenden, so dient dies ausschließlich

Mehr

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der IDEAL Lebensversicherung a.g. zur Umsetzung geeigneter Grundsätze und Maßnahmen

Mehr

Anwendbarkeit und Umsetzung von. Risikomanagementsystemen auf. Compliance - Risiken im Unternehmen

Anwendbarkeit und Umsetzung von. Risikomanagementsystemen auf. Compliance - Risiken im Unternehmen Anwendbarkeit und Umsetzung von Risikomanagementsystemen auf Compliance - Risiken im Unternehmen Auswirkungen auf die Rolle des Syndikus im Unternehmen Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde

Mehr

SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN. 4. März 2015 in Köln

SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN. 4. März 2015 in Köln SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN 4. März 2015 in Köln Ziel Die nationalen und internationalen Entwicklungen im Bereich Corporate Governance messen einem Internen Kontrollsystem

Mehr

Mittelstandsbeteiligungen

Mittelstandsbeteiligungen Unser Ziel ist ein breit aufgestelltes Unternehmensportfolio, das langfristig erfolgreich von der nächsten Generation weitergeführt wird. Wir investieren in mittelständische Betriebe, an die wir glauben

Mehr

Neue Pflichten für den Aufsichtsrat: Die Aufgaben des Prüfungsausschusses. EURO-SOX Forum 2008 31.03. bis 01.04.2008 Köln Dr.

Neue Pflichten für den Aufsichtsrat: Die Aufgaben des Prüfungsausschusses. EURO-SOX Forum 2008 31.03. bis 01.04.2008 Köln Dr. Neue Pflichten für den Aufsichtsrat: Die Aufgaben des Prüfungsausschusses EURO-SOX Forum 2008 31.03. bis 01.04.2008 Köln Dr. Holger Sörensen Die Aufgaben des Prüfungsausschusses: Agenda Gesetzestexte Organisatorische

Mehr

Risikomanagement Compliance Managerhaftung

Risikomanagement Compliance Managerhaftung Risikomanagement Compliance Managerhaftung Ziele von Compliance 2 Risikomanagement und Compliance sind große Themen für die Wirtschaft und zwar nicht nur für börsennotierte Unternehmen sondern auch für

Mehr

Bei der Tagung werden die Aspekte der DLRL aus verschiedenen Perspektiven dargestellt. Ich habe mich für die Betrachtung der Chancen entschieden,

Bei der Tagung werden die Aspekte der DLRL aus verschiedenen Perspektiven dargestellt. Ich habe mich für die Betrachtung der Chancen entschieden, Bei der Tagung werden die Aspekte der DLRL aus verschiedenen Perspektiven dargestellt. Ich habe mich für die Betrachtung der Chancen entschieden, weil dieser Aspekt bei der Diskussion der Probleme meist

Mehr

La ndeshetrieb Erziehung und Beratung

La ndeshetrieb Erziehung und Beratung La ndeshetrieb Erziehung und Beratung Überarbeitung: 27.06.2006 Erstveröffentlichung: 01.12.2005 Nachfragen an: Kerstin Blume-Schopprnann, Personal, Organisation und Recht Hamburg - tandesbetrieb ~r2iehung

Mehr

- UNTERNEHMENSPROFIL - Expect Excellence

- UNTERNEHMENSPROFIL - Expect Excellence - UNTERNEHMENSPROFIL - Expect Excellence Erfolge schaffen und Freiraum erleben Egal, ob Sie einen internationalen Konzern vertreten, mittelständischer Unternehmer, erfolgreiche Führungskraft oder Gremienmitglied

Mehr

Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich?

Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich? Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich? August 2003 Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie Berufsgruppe Gewerbliche Buchhalter Wiedner Hauptstraße 63 A-1045 Wien Tel.

Mehr

Industrial IT Security

Industrial IT Security Industrial IT Security Herausforderung im 21. Jahrhundert INNOVATIONSPREIS-IT www.koramis.de IT-SECURITY Industrial IT Security zunehmend wichtiger Sehr geehrter Geschäftspartner, als wir in 2005 begannen,

Mehr

Arbeitsrecht in Krisenzeiten erfolgreich restrukturieren!

Arbeitsrecht in Krisenzeiten erfolgreich restrukturieren! Ein Arbeitsrechtsfrühstück für Interim Manager Arbeitsrecht in Krisenzeiten erfolgreich restrukturieren! 24. September 2010 8.30 Uhr 10.30 Uhr ARQIS Rechtsanwälte Schadowstraße 11B D-40212 Düsseldorf Veranstalter:

Mehr

Check Liquidität und Risikomanagement

Check Liquidität und Risikomanagement Check Liquidität und Risikomanagement 2 Liquidität und Risikomanagement Ein effizientes Risikomanagement ist Grundvoraussetzung unternehmerischen Erfolgs. Nur permanentes Monitoring der externen und internen

Mehr

Das sind einige der Antworten, bzw. Gedanken, die zum Denken anregen sollten oder können:

Das sind einige der Antworten, bzw. Gedanken, die zum Denken anregen sollten oder können: Was in aller Welt ist eigentlich Online-Recruitment? Der Begriff Online steht für Viele im Bereich der HR-Werbung und Adressierung für kostengünstig und große Reichweiten. Also einen Weg, seine Botschaft

Mehr

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Eröffnungsrede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie,

Mehr

IT- Sicherheitsmanagement

IT- Sicherheitsmanagement IT- Sicherheitsmanagement Wie sicher ist IT- Sicherheitsmanagement? Dipl. Inf. (FH) Jürgen Bader, medien forum freiburg Zur Person Jürgen Bader ich bin in Freiburg zu Hause Informatikstudium an der FH

Mehr

Bewährtes und erfolgreiches Team mit dienstleistungsorienter Philosophie bietet rechtliche und strategische High-end-Beratung

Bewährtes und erfolgreiches Team mit dienstleistungsorienter Philosophie bietet rechtliche und strategische High-end-Beratung Presseinformation Waldeck Rechtsanwälte gründen eigene Anwaltskanzlei in Frankfurt Bewährtes und erfolgreiches Team mit dienstleistungsorienter Philosophie bietet rechtliche und strategische High-end-Beratung

Mehr

Prüfung und Zertifi zierung von Compliance-Systemen. Risiken erfolgreich managen Haftung vermeiden

Prüfung und Zertifi zierung von Compliance-Systemen. Risiken erfolgreich managen Haftung vermeiden Prüfung und Zertifi zierung von Compliance-Systemen Risiken erfolgreich managen Haftung vermeiden Compliance-Risiken managen Die Sicherstellung von Compliance, also die Einhaltung von Regeln (Gesetze,

Mehr

Innovatives Customer Analytics Uplift Modelling. Interview mit Customer Analytics Experte, Philipp Grunert

Innovatives Customer Analytics Uplift Modelling. Interview mit Customer Analytics Experte, Philipp Grunert Innovatives Customer Analytics Uplift Modelling Interview mit Customer Analytics Experte, Philipp Grunert Uplift Modelling Mehr Erfolg im Kampagnenmanagement Entscheidend für den Erfolg einer Marketing-Kampagne

Mehr

Strategic IR Die integrierte Funktion von Investor Relations

Strategic IR Die integrierte Funktion von Investor Relations Strategic IR Die integrierte Funktion von Investor Relations DIRK-Konferenz Frankfurt am Main 02. Juni 2015 Dr. Kristin Köhler, Center for Corporate Reporting (CCR), Zürich Harald Kinzler, CNC, London/Frankfurt

Mehr

Risikomanagementsystem. für kleine und mittlere Unternehmen. alpha markets Gesellschaft für Strategieberatung mbh, Gauting

Risikomanagementsystem. für kleine und mittlere Unternehmen. alpha markets Gesellschaft für Strategieberatung mbh, Gauting Risikomanagementsystem (RMS) für kleine und mittlere Unternehmen alpha markets Gesellschaft für Strategieberatung mbh, Gauting Warum Risikomanagement auch in kleinen und mittleren Unternehmen? 2 Warum

Mehr

einladung 5. UNTERNEHMERFRÜHSTÜCK in sachsen-anhalt

einladung 5. UNTERNEHMERFRÜHSTÜCK in sachsen-anhalt einladung 5. UNTERNEHMERFRÜHSTÜCK in sachsen-anhalt Wir machen Sie fi t für den Tag! 10. März 2011, Maritim Hotel Magdeburg - Villa Bennewitz, 8:30 bis 10:00 Uhr alternativtermine: Jena 3. März 2011, Volkshaus

Mehr

Code of Conduct FAQ. Was ist der Code of Conduct? Warum braucht B. Braun einen Code of Conduct?

Code of Conduct FAQ. Was ist der Code of Conduct? Warum braucht B. Braun einen Code of Conduct? Code of Conduct FAQ Was ist der Code of Conduct? Der Code of Conduct ist ein Verhaltenskodex, der für alle B. Braun-Mitarbeitenden weltweit gültig ist. Er umfasst zehn Prinzipien, die von den Mitarbeitenden

Mehr

Video-Skript SGL Group Head Office (Germany)- Die Story

Video-Skript SGL Group Head Office (Germany)- Die Story Video-Skript SGL Group Head Office (Germany)- Die Story Wir stellen vor Dr. Thomas Raddatz, Head of Management Development, Corporate HR, SGL GROUP Group Head Office Effektives Performance Management mit

Mehr

Checkliste - Outsourcing Wie finde ich den passenden Research-Partner? und wozu?

Checkliste - Outsourcing Wie finde ich den passenden Research-Partner? und wozu? Wie finde ich den passenden Research-Partner? und wozu? 10/2015 Checkliste für Unternehmen, die auf der Suche nach externen Dienstleistern für Market Research und Competitive Intelligence sind Executive

Mehr

IT-Sicherheit. ein Thema für das Management? Herzlich Willkommen. IT-Security für das Management. Vortrag vom 17.06.2004 netformat GmbH

IT-Sicherheit. ein Thema für das Management? Herzlich Willkommen. IT-Security für das Management. Vortrag vom 17.06.2004 netformat GmbH IT-Sicherheit ein Thema für das Management? Herzlich Willkommen Zirngibl Langwieser Inhaltsübersicht 1. Pflichten des Managements in Bezug auf die IT-Sicherheit 2. Instrumente der Pflichterfüllung und

Mehr

M&A im Streit. Compliance-Management-Systeme und Haftungsvermeidung. bei Pöllath & Partner am 08. November 2012 in München

M&A im Streit. Compliance-Management-Systeme und Haftungsvermeidung. bei Pöllath & Partner am 08. November 2012 in München M&A im Streit bei Pöllath & Partner am 08. November 2012 in München Compliance Management Mittelstand GmbH www.cmm-compliance.com Seite 1 Woraus ergibt sich Notwendigkeit des Handelns? Es gibt (noch) keine

Mehr

Warum sollte ich meine Marke überwachen lassen?

Warum sollte ich meine Marke überwachen lassen? L E I N E N & D E R I C H S A N W A L T S O Z I E T Ä T Markenrecht Warum sollte ich meine Marke überwachen lassen? Von Rechtsanwalt Dennis Groh Einleitung: Vielen Unternehmer ist mittlerweile bewusst,

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

Keine Scheidung ist einfach.

Keine Scheidung ist einfach. FLICK Scheidungen 02 Keine Scheidung ist einfach. Daher ist es wichtig, einen Fachmann als Ansprechpartner zu haben, der Sie in allen Belangen unterstützt. Kompetenz, persönliche Betreuung und gewissenhafte

Mehr

Versicherungsberatung und Schadenmanagement

Versicherungsberatung und Schadenmanagement und Schadenmanagement für öffentlich- rechtliche Körperscha:en und Anstalten sowie kommunale Unternehmen Koopera@on Wilhelm Rechtsanwälte & Elmar SiFner 2013 Wilhelm Rechtsanwälte / Elmar SiFner 1 Inhalt

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

Was wäre, wenn Sie Ihr Vertrauen dem Falschen schenken? Vertrauensschadenversicherung für Unternehmen

Was wäre, wenn Sie Ihr Vertrauen dem Falschen schenken? Vertrauensschadenversicherung für Unternehmen Was wäre, wenn Sie Ihr Vertrauen dem Falschen schenken? Vertrauensschadenversicherung für Unternehmen Das am häufigsten verwendete Tatwerkzeug: Ihr Vertrauen Trügerische Sicherheit Jeder weiß: Wirtschaftskriminalität

Mehr

accantec vergrößert Unternehmenszentrale in Hamburg

accantec vergrößert Unternehmenszentrale in Hamburg Pressemitteilung Hamburg, 12.02.2014 accantec vergrößert Unternehmenszentrale in Hamburg Kontinuierliches Wachstum des Business Intelligence Dienstleisters erfordern neue Angebote für Kunden und mehr Platz

Mehr

Sehr geehrter Herr Staatssekretär, verehrte Mitglieder des Preisverleihungskomitees, meine Damen und Herren,

Sehr geehrter Herr Staatssekretär, verehrte Mitglieder des Preisverleihungskomitees, meine Damen und Herren, Sehr geehrter Herr Staatssekretär, verehrte Mitglieder des Preisverleihungskomitees, meine Damen und Herren, zuallererst möchte ich mich bei den Mitgliedern der Jury bedanken, dass ich heute für unser

Mehr

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN GLIEDERUNG Intro Risiko-Management Was bedeutet Risiko-Managment? Wie wird Risiko-Management umgesetzt? Nutzen von Risiko-Management Relevanz

Mehr

Qualitätsversprechen. 10 Versprechen, auf die Sie sich verlassen können. Geprüfte Qualität

Qualitätsversprechen. 10 Versprechen, auf die Sie sich verlassen können. Geprüfte Qualität 10 Qualitätsversprechen 10 Versprechen, auf die Sie sich verlassen können Geprüfte Qualität Liebe Kundin, lieber Kunde, "Ausgezeichnete Qualität ist der Maßstab für unsere Leistungen." (Aus unserem Leitbild)

Mehr

Vorwort von Bodo Schäfer

Vorwort von Bodo Schäfer Vorwort von Bodo Schäfer Vorwort von Bodo Schäfer Was muss ich tun, um erfolgreich zu werden? Diese Frage stellte ich meinem Coach, als ich mit 26 Jahren pleite war. Seine Antwort überraschte mich: Lernen

Mehr

Herausforderungen der KAGB-Einführung in mittelständischen Unternehmen. - Ein Erlebnisbericht -

Herausforderungen der KAGB-Einführung in mittelständischen Unternehmen. - Ein Erlebnisbericht - Herausforderungen der KAGB-Einführung in mittelständischen Unternehmen - Ein Erlebnisbericht - I. Die KVG-Werdung I. Die KVG-Werdung 1. Zeugung Die Geschäftsleitung trifft die Entscheidung, dass man sich

Mehr

HDI erweitert Cyber-Versicherung und bietet neue Deckungskonzepte

HDI erweitert Cyber-Versicherung und bietet neue Deckungskonzepte HDI erweitert Cyber-Versicherung und bietet neue Deckungskonzepte Cyber-Schutz jetzt für Unternehmen aller Größen Stand-alone-Lösungen für mittelständische und große Unternehmen Zusatzmodul Cyberrisk als

Mehr

Grußwort des Staatsministers. zur Verleihung des Max-Friedlaender-Preises des Bayerischen Anwaltverbands an Max Mannheimer

Grußwort des Staatsministers. zur Verleihung des Max-Friedlaender-Preises des Bayerischen Anwaltverbands an Max Mannheimer Der Bayerische Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback Grußwort des Staatsministers zur Verleihung des Max-Friedlaender-Preises des Bayerischen Anwaltverbands an Max Mannheimer am 22. November

Mehr

Erläuternder Bericht des Vorstands der Demag Cranes AG. zu den Angaben nach 289 Abs. 5 und 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuches (HGB)

Erläuternder Bericht des Vorstands der Demag Cranes AG. zu den Angaben nach 289 Abs. 5 und 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuches (HGB) Erläuternder Bericht des Vorstands der Demag Cranes AG zu den Angaben nach 289 Abs. 5 und 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuches (HGB) Erläuternder Bericht des Vorstands 1 Rechtlicher Hintergrund Das

Mehr

Erschwerte Bedingungen für Outsourcing durch Captives

Erschwerte Bedingungen für Outsourcing durch Captives Dr. Friedrich Isenbart Versicherungspraxis, Dezember 2015 Solvency II Erschwerte Bedingungen für Outsourcing durch Captives 1. EINLEITUNG Am 1. Januar 2016 treten nach langer Vorbereitungsphase die Neuregelungen

Mehr

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011 STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD KONZERNUMSATZ 2,44 MRD KONZERN-EBIT 2 EINFACH WACHSEN Der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL ist überzeugt, dass die konsequente Umsetzung der Strategie 2015 Früchte

Mehr

Kanzlei aus einem breit gefächerten Know-How-Pool bedienen. www.oezer.org

Kanzlei aus einem breit gefächerten Know-How-Pool bedienen. www.oezer.org Wir sind eine auf das Wirtschaftsrecht ausgerichtete Kanzlei, die Unternehmen mit internationalen Bezügen vertritt. Beratungen können unter anderem in den Bereichen Handels- und Gesellschaftsrecht, Bank-

Mehr

E-Interview mit Rechtsanwalt Wolfgang Riegger

E-Interview mit Rechtsanwalt Wolfgang Riegger Name: Funktion/Bereich: Organisation: Wolfgang Riegger Rechtsanwalt, insbesondere für Medien-, Urheberund Wettbewerbsrecht Kanzlei Riegger Kurzeinführung in das Titel-Thema: Im Rahmen unserer Competence

Mehr

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren.

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Vorwort des Autors: Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Ich bin weder Banker noch Finanzdienstleister und ich möchte

Mehr

Und plötzlich stockt die Produktion. Auch für Lieferkettenbeziehungen gilt: sie sind nur so. stark wie ihr schwächstes Glied. Diese Gesetzmäßigkeit

Und plötzlich stockt die Produktion. Auch für Lieferkettenbeziehungen gilt: sie sind nur so. stark wie ihr schwächstes Glied. Diese Gesetzmäßigkeit Zurich-ExpertenThema Und plötzlich stockt die Produktion Zurich Gruppe Deutschland Unternehmenskommunikation Bernd O. Engelien Poppelsdorfer Allee 25-33 53115 Bonn Deutschland Telefon +49 (0) 228 268 2725

Mehr

Fragebogen. Kundenzufriedenheit. Inhaltsverzeichnis: I. Vorbereitung einer Kundenbefragung. Durchführung einer Kundenbefragung

Fragebogen. Kundenzufriedenheit. Inhaltsverzeichnis: I. Vorbereitung einer Kundenbefragung. Durchführung einer Kundenbefragung Fragebogen Kundenzufriedenheit Inhaltsverzeichnis: I. Vorbereitung einer Kundenbefragung II. Durchführung einer Kundenbefragung III. Auswertung einer Kundenzufriedenheitsbefragung IV. Schlussfolgerungen

Mehr

Die Gesetze des Kapitalmarkts 2010 - Wissen und Handlungsempfehlungen für Investor Relations und Hauptversammlung

Die Gesetze des Kapitalmarkts 2010 - Wissen und Handlungsempfehlungen für Investor Relations und Hauptversammlung Die Gesetze des Kapitalmarkts 2010 - Wissen und Handlungsempfehlungen für Investor Relations und Hauptversammlung Erfahrungen, Erwartungen, Trends, Rechtsprechung, Gesetzesänderungen Einladung zu unserer

Mehr

Pitch-Honorar ist Pflicht! Oder nicht?

Pitch-Honorar ist Pflicht! Oder nicht? Umfrage der INVERTO AG Pitch-Honorar ist Pflicht! Oder nicht? Köln, Januar 2014 Inhaltsverzeichnis Ziele der Umfrage 3 Management Summary 4 Studiendesign 6 Praxis im Marketing-Pitch 11 INVERTO AG Umfrage

Mehr

SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN. 22. November 2016 in München

SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN. 22. November 2016 in München SEMINAR PRÄVENTION VON WIRTSCHAFTS- KRIMINELLEN HANDLUNGEN 22. November 2016 in München Ziel Die nationalen und internationalen Entwicklungen im Bereich Corporate Governance messen einem Internen Kontrollsystem

Mehr

Compliance-Verantwortung des Vorstands

Compliance-Verantwortung des Vorstands Compliance-Verantwortung des Vorstands Aktuelle Leitlinien nach Siemens./. Neubürger Berlin Frankfurt a. M. München www.pplaw.com Seite 1 Übersicht 1. Sachverhalt 3 2. Tragende Urteilsgründe 4 3. Kernaussagen

Mehr

Compliance as a Service

Compliance as a Service Compliance as a Service Hintergrund - Vorgehen - Ziel Jürgen Vischer, Principial Management Consultant Nürnberg, 08.10. - 10.10.2013 Folie 1 / Titel Präsentation / Referent 01. Januar 2010 Compliance ein

Mehr

www.schijnrelatie.be www.relationdecomplaisance.be Vorsicht vor Schein- oder Zwangsbeziehungen!

www.schijnrelatie.be www.relationdecomplaisance.be Vorsicht vor Schein- oder Zwangsbeziehungen! www.schijnrelatie.be www.relationdecomplaisance.be Vorsicht vor Schein- oder Zwangsbeziehungen! Scheinehe, Scheinzusammenwohnen oder Zwangsehe? Was kann ich tun? 2 Ist eine Scheinbeziehung strafbar? Sind

Mehr

Heiko und Britta über Jugend und Stress (aus: K.16, S.115, Jugendliche vor dem Mikro, Von Aachen bis Zwickau, Inter Nationes)

Heiko und Britta über Jugend und Stress (aus: K.16, S.115, Jugendliche vor dem Mikro, Von Aachen bis Zwickau, Inter Nationes) (aus: K.16, S.115, Jugendliche vor dem Mikro, Von Aachen bis Zwickau, Inter Nationes) A. Bevor ihr das Interview mit Heiko hört, überlegt bitte: Durch welche Umstände kann man in Stress geraten? B. Hört

Mehr

Kompetenz in Sachen e-business. Interview

Kompetenz in Sachen e-business. Interview Kompetenz in Sachen e-business Interview Herzlich Willkommen. Diese Broschüre gibt den Inhalt eines Interviews vom Oktober 2007 wieder und informiert Sie darüber, wer die e-manager GmbH ist und was sie

Mehr

Dringende Parlamentssache SOFORT AUF DEN TISCH

Dringende Parlamentssache SOFORT AUF DEN TISCH Deutscher Bundestag - Stenografischer Dienst - Telefax-Nr.: 36178 Telefon-Nr.: 31596 Amtsvorwahl: 227- Dringende Parlamentssache SOFORT AUF DEN TISCH Zugestellte Niederschrift geprüft Seite 2 von 6 Petra

Mehr

Due-Diligence-Prüfung für Vertriebspartner. Auf einen Blick

Due-Diligence-Prüfung für Vertriebspartner. Auf einen Blick Due-Diligence-Prüfung für Vertriebspartner Auf einen Blick Inhaltsverzeichnis Willkommen beim Due-Diligence-Prüfprozess von Coloplast 3 Warum ist Due Diligence so wichtig? 4 Worin liegen die Vorteile einer

Mehr

Ihre Forderungsmanager! Kompetenz, die sich auszahlt

Ihre Forderungsmanager! Kompetenz, die sich auszahlt Ihre Forderungsmanager! Kompetenz, die sich auszahlt 2 Inhalt 5.................. Liquidität. Die Basis Ihres Erfolgs. 7.................. Konzentration. Auf das Wesentliche. 9.................. Forderungsmanagement.

Mehr

M&A und Compliance Die Verkäufer- und die Beratersicht. 8. Münchner M&A Forum Dr. Martin Kolbinger 09.05.2012

M&A und Compliance Die Verkäufer- und die Beratersicht. 8. Münchner M&A Forum Dr. Martin Kolbinger 09.05.2012 M&A und Compliance Die Verkäufer- und die Beratersicht 8. Münchner M&A Forum Dr. Martin Kolbinger 09.05.2012 Inhalt Typische Compliance-Themen Relevanz bei Transaktionen Rahmenbedingungen Transaktionsvorbereitung

Mehr

Interviewreihe: IT-Risiken über Versicherungslösungen für mittelständische IT-Firmen absichern Praxisbeispiel der Libelle AG, Stuttgart

Interviewreihe: IT-Risiken über Versicherungslösungen für mittelständische IT-Firmen absichern Praxisbeispiel der Libelle AG, Stuttgart Interviewreihe: IT-Risiken über Versicherungslösungen für mittelständische IT-Firmen absichern Praxisbeispiel der Libelle AG, Stuttgart Name: Lars Albrecht Funktion/Bereich: Vorstandsvorsitzender, CEO

Mehr

WERBUNG MIT BILD VOM HAUS

WERBUNG MIT BILD VOM HAUS ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe Sendung vom: 12. November 2011, 17.03 Uhr im Ersten WERBUNG MIT BILD VOM HAUS Zur Beachtung! Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist

Mehr

Das konzernweite internationale E.ON Graduate Program

Das konzernweite internationale E.ON Graduate Program Das konzernweite internationale E.ON Graduate Program Erforschen Sie die ganze Welt von E.ON. Warum ein vielseitiges Unternehmen nur von einer Perspektive aus kennenlernen? E.ON bietet mit dem Graduate

Mehr

Antidiskriminierungsstelle des Bundes Glinkastraße 24, 10117 Berlin Tel 030 18555 1865 FAX 030 18555 41865 E- Mail beratung@ads.bund.

Antidiskriminierungsstelle des Bundes Glinkastraße 24, 10117 Berlin Tel 030 18555 1865 FAX 030 18555 41865 E- Mail beratung@ads.bund. Antidiskriminierungsstelle des Bundes Glinkastraße 24, 10117 Berlin Tel 030 18555 1865 FAX 030 18555 41865 E- Mail beratung@ads.bund.de 26. Dezember 2011 Sehr geehrte Frau Berth, In Bezug auf meine E-Mail

Mehr

Häufig gestellte Fragen. Um Ihnen einen Eindruck von der Arbeit mit uns zu vermitteln, haben wir hier die wichtigsten Fragen für Sie zusammengestellt:

Häufig gestellte Fragen. Um Ihnen einen Eindruck von der Arbeit mit uns zu vermitteln, haben wir hier die wichtigsten Fragen für Sie zusammengestellt: Häufig gestellte Fragen Um Ihnen einen Eindruck von der Arbeit mit uns zu vermitteln, haben wir hier die wichtigsten Fragen für Sie zusammengestellt: 01. Was ist Interim Management?»Interim«bedeutet»inzwischen,

Mehr