Compliance-Rapport. Die neuen Risk Manager. Interview

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1 Ausgabe 4 Mai 2007 Interview Die neuen Risk Manager Compliance-Rapport Die Leoni AG hat ihre Compliance-Struktur beim Risikomanagement aufgehängt. Das konzernweite Berichtswesen aus dem Risikomanagement kann auch im Bereich Compliance angewendet werden. Heiko Wendel von der Leoni AG erklärt, wie das funktioniert. COMPLIANCE MANAGER (COM): Wo lauern Korruptionsgefahren in der Metallverarbeitungsbranche und in der Automobilzulieferbranche, bzw. wie korruptionsanfällig sind die beiden Bereiche? Heiko Wendel: Nach meiner Beobachtung lauern in den von Ihnen genannten Branchen keine anderen und keine größeren Korruptionsgefahren als in allen anderen Branchen auch. Ich glaube auch nicht, dass die Industrien, in denen Leoni vertreten ist, in einem höheren Maß anfällig für Korruption sind als andere. Der Umstand, dass gerade in jüngster Zeit mehrere Korruptionsverdachtsfälle in der Automobilindustrie aufgetreten sind, steht dieser Beobachtung nicht entgegen. Die Automobilbranche gehört zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Sehr viele Menschen arbeiten in dieser Branche. Dass gerade diejenigen Verdachtsfälle, die dort entstehen, besondere Aufmerksamkeit erlangen, ist deshalb nicht verwunderlich. (Bitte lesen Sie weiter auf Seite 8.) Inhaltsverzeichnis S. 1: Interview mit Heiko Wendel S. 2: Studie S. 3: Personalien S. 4: Veranstaltungen S. 5: Interview mit Karin Leineweber S. 8: Fortsetzung des Interviews von S. 1 Liebe Leserinnen und Leser, wie sieht eigentlich das Compliance- Berichtswesen in einem MDAX-Konzern aus? Bei Leoni wird das Konzernberichtswesen aus dem Risikomanagement zur Unterstützung der Compliance-Berichterstattung herangezogen. Für Leoni ist das eine sinnvolle Art der Nutzung von Synergiepotentialen: Denn der Compliance-Beauftragte des Leoni- Konzerns ist zugleich auch der Risikomanager des Unternehmens. Warum das so ist, hat Heiko Wendel, Chief Compliance Officer bei der Leoni AG, in dieser Ausgabe erklärt. Die Versicherung will nicht zahlen Probleme, die jeder aus dem privaten Alltag kennt. Was kann man jedoch tun, wenn es sich im beruflichen Alltag plötzlich um Millionensummen dreht? Karin Leineweber berichtet vom System der Claims Advocacy, das die Unternehmen vor den drohenden Verlusten bewahren könnte. Ihre Corinna Wnuck Verantwortliche Redakteurin COMPLIANCE MANAGER Mitherausgeber 1

2 Studie Unzureichendes Risikobewusstsein im Mittelstand Der deutsche Mittelstand tut nach wie vor zu wenig, um frühzeitig veränderte Markt-, Finanz- und Wettbewerbsbedingungen erkennen zu können. Nur jede fünfte Firma verfügt über ein professionelles Risikomanagementsystem (RMS). Vielen Unternehmenslenkern fehlen die notwendigen Mittel, um angemessen auf die neuen Anforderungen zu reagieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Einsatz von Risikomanagementsystemen im Mittelstand 2006/2007 des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater BDU e.v. Für die Studie wurden über 100 persönliche Interviews mit Inhabern oder Geschäftsführern mittelständischer Firmen geführt. Kontakt Haben Sie Anregungen, Fragen oder Kritik? Über Ihr Feedback freuen wir uns. Bitte wenden Sie sich an Corinna Wnuck Redakteurin und Projektleiterin Mainzer Landstraße Frankfurt Telefon: (0 69) Telefax: (0 69) Kein Bedarf nach laufender Gefahrenanalyse Die Hälfte der Manager sieht gar keinen Bedarf für eine laufende Gefahrenanalyse und -abwehr. In knapp jedem fünften Unternehmen ohne ausgewiesenes Risikomanagementsystem sind die Entscheidungsträger der Ansicht, dass ihre vorhandenen Instrumente ausreichen, um Risiken rechtzeitig identifizieren zu können. Dagegen zog über 80 Prozent der Unternehmen, die Risikomanagementsysteme verwenden, ein positives Fazit. Eine besonders hohe Bedeutung messen die Manager dabei der höheren Planungssicherheit, der besseren Entscheidungsbasis sowie der verbesserten Absicherungsstrategie bei. Weitere Informationen unter 2

3 Personalien Syndici der Deutschen Börse wechseln Harm Senne und Julius Seiffert, Legal Counsel in der Rechtsabteilung der Deutsche Börse AG, haben das Unternehmen im April verlassen. Der 35-jährige Senne ist fortan als General Counsel für die Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen AG in Mainz tätig. Insgesamt war Senne drei Jahre im Rechtsbereich der Deutschen Börse tätig. Für die Deutsche Wohnen wird er vor allem auf den Gebieten Konzern- und Gesellschaftsrecht arbeiten. Der 32-jährige Seiffert stieg vor knapp vier Jahren bei der Deutschen Börse ein. Er betreute die Terminbörse Eurex und hat an der Umsetzung der MIFID mitgewirkt. Nun ist Seiffert für die Deutsche Bank im Bereich Trading & Derivatives tätig. Quelle: Juve. Steden wird Legal Counsel bei Borussia Dortmund Dr. Robin-Christian Steden ist neuer Inhouse-Jurist beim Fußballbundesligisten Borussia Dortmund. Der 33-Jährige wechselt von der Anwaltskanzlei Schmitz Knoth Wöllrich Marquardt zum BVB. Steden ist auf die Bereiche Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht spezialisiert und soll den BVB bei der Vorbereitung und der Durchführung der Hauptversammlung unterstützen. Steden war seit dem Jahr 2003 für die Sozietät Schmitz Knoth Wöllrich Marquardt am Standort Bonn tätig. Dort arbeitete er im Team von Dr. Guido Plassmeier und betreute gesellschaftsrechtliche Mandate. Quelle: Juve. 3

4 Veranstaltungen Termin/Ort Event Kontakt 31. Mai 2007 Der Compliance-Beauftragte Euroforum München Tel.: 0211 / Juni 2007 Compliance in der rechtlichen Euroforum München Praxis Tel.: 0211 / Juni 2007 MiFiD-Umsetzung FC Heidelberg Frankfurt am Main Tel.: / Juni 2007 Enterprise Risks Euroforum Frankfurt am Main Tel.: 0211 / Juni 2007 Anti-Corruption-&-Compliance- Everest Conference Frankfurt am Main Management 2007 Tel.: 0381 / und 26. Juni Risk-Management & Marcus Evans Köln Compliance Tel.: 030 /

5 Interview Wenn die Versicherung nicht zahlen will droht den betroffenen Unternehmen der Verlust von Geldbeträgen in Millionenhöhe. Gerade im Zusammenhang mit D&O-Schäden bietet es sich daher an, auf die Unterstützung von Schadensberatern zurückzugreifen. Denn die wissen, was in so einer Situation zu tun ist. Karin Leineweber über die Dienstleistung Claims Advocacy. COMPLIANCE MANAGER: Was versteht man eigentlich unter Claims Advocacy? Karin Leineweber: Die sogenannte Claims Advocacy ist eine Dienstleistung für Kunden von Marsh. Es handelt sich um die Interessenvertretung der Kunden im Schadensfall. In der Regel kommt dieser Service im Zusammenhang mit D&O-Policen zum Tragen, weil es sich dabei meist um sehr komplexe Schäden handelt, die nicht so einfach zu durchschauen sind. Salopp gesagt: Wenn sich der Versicherer im Schadensfall querstellt, kann das betroffene Unternehmen die Claims Advocacy in Anspruch nehmen, um so vielleicht doch noch an sein Geld zu kommen. Die Erstattung einer von einem Mitarbeiter zugegebenen Unterschlagung über die Vertrauensschadenversicherung ist kein geeigneter Kandidat für diese Dienstleistung. COM: Für wen kommt eine solche Schadensberatung in Frage? Leineweber: Wie gesagt, kommt die Claims Advocacy häufig bei D&O-Schäden zum Tragen. Das heißt, dass es sich in der Regel auch um größere Schadenssummen dreht. In eindeutigen Situationen, wie zum Beispiel einer zugegebenen Unterschlagung eines Mitarbeiters mit Blick auf eine Vertrauensschadenversicherung, ist diese Dienstleistung nicht erforderlich. Claims Advocacy lohnt sich normalerweise für Schäden jenseits der Millionen- Euro-Marke. Manchmal kommt sie aber auch bei sechsstelligen Schadenssummen zum Einsatz. Das hängt sehr stark mit der Unternehmensgröße zusammen. Bei kleineren Unternehmen ist die Schmerzgrenze für verkraftbare Ausfälle gewöhnlich niedriger als bei Großkonzernen. 5

6 COM: Was umfasst die Schadensberatung? Leineweber: Das hängt natürlich immer vom Einzelfall ab. Es geht nicht um die eigentliche Verfolgung der Ansprüche. Das machen die Unternehmen, respektive deren Anwälte, selbst. Marsh tritt auf, wenn die Versicherer Bedenken hinsichtlich des Versicherungsschutzes äußern. Dann bringen wir unser Know-how und unseren Marktüberblick ein: Wir legen die Versicherungspolice im Sinne des Kunden aus und entwickeln gemeinsam mit dessen Anwälten die Strategie für das weitere Vorgehen gegenüber der Versicherung. Alles, was anschließend folgt, kann ziemlich langwierig sein. Denn nun müssen die verschiedenen Interessen unter einen Hut gebracht werden. Dazu gehören vor allen Dingen Treffen mit dem Versicherer, dessen Anwälten, den Anwälten des Unternehmens, mit allen Beteiligten und so fort. Das kann schon recht kompliziert werden. COM: Welche Aufgaben verbleiben noch beim Kunden, welche Aufgaben übernimmt der Schadensberater? Leineweber: Der Kunde beauftragt in aller Regel einen Anwalt mit der Durchsetzung seiner Ansprüche. Marsh betreibt unterstützend das Schadenmanagement. Das heißt, der Kunde ruft uns im Bedarfsfall an. Unsere Schadenspezialisten sichten sämtliche Unterlagen, suchen nach vergleichbaren Fällen, entwickeln die Strategie, beraten den Kunden im weiteren Vorgehen und koordinieren Termine. Bei kleineren Unternehmen ist die Schmerzgrenze für verkraftbare Ausfälle gewöhnlich niedriger als bei Großkonzernen. COM: Wer bietet diese Dienstleistung an? Leineweber: Das kommt darauf an, wie man sie definiert. Einige Versicherungsbroker bieten Schadenabwicklung an. Das internationale Netzwerk an Schadensberatern, das Marsh für die vorstehenden Dienstleistungen unterhält, ist in seiner konkreten Ausgestaltung derzeit jedoch einmalig. 6

7 COM: Wie viel kostet diese Dienstleistung, und was bringt sie mir? Leineweber: Ich denke, dass mindestens in der Hälfte aller D&O-Streitfälle bessere Ergebnisse erzielt werden könnten, wenn ein aktives Schadenmanagement betrieben würde. Ich sehe bei unseren Kunden einen enormen Bedarf an dieser Dienstleistung. Denn irgendwann werden die Unternehmen realisieren, dass sie auch auf diese Weise ihre Ergebnisse verbessern können. Die Kosten sind sehr unterschiedlich und hängen wie fast immer in der Branche von dem Umfang der erbrachten Dienstleistungen ab. Sofern eine separate Vergütung erfolgt, wird in der Regel nach einem dieser Modelle abgerechnet: Entweder nach Stunden, die in einer Abwandlung auch nach oben hin gedeckelt werden können. Dann sagt das Unternehmen: Bis hierhin und nicht weiter, denn danach lohnt sich für uns der Aufwand nicht mehr. Oder man einigt sich auf Fixkosten, möglicherweise mit einer Anpassungsoption. Das bietet sich in Fällen an, bei denen man vielleicht schon vorher ahnt, dass sie vor Gericht enden werden und es zu einem langwierigen Prozess kommen wird. COM: Frau Leineweber, besten Dank für dieses Gespräch. Das Interview führte Corinna Wnuck. Ass. Jur. Karin Leineweber ist vor zehn Jahren bei der Marsh GmbH eingetreten. Dort übernahm sie neben internationalen Haftpflichtprogrammen auch die FINPRO- Sparten, insbesondere die D&O- und Vertrauenschadenversicherung. Seit der formalen Einrichtung von FINPRO Ende 2000 ist sie ausschließlich mit diesem Bereich befasst und zeichnet insbesondere für das Schadenmanagement verantwortlich. Zuvor war sie bei der Zürich Agrippina Versicherung im Gewerbebereich für ein Allsparten-Team verantwortlich. 7

8 Fortsetzung des Interviews von Seite 1 Die neuen Risk Manager Wendel (Fortsetzung): Diese Beobachtung wird übrigens von Feststellungen der Behörden gestützt. Konkret habe ich die Aussage eines Vertreters der Staatsanwaltschaft Nürnberg in einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema Compliance in Erinnerung, der auf dieselbe Frage vor einiger Zeit antwortete, dass man keine Branche, auch nicht die Automobil- oder die Baubranche, als besonders korrupt hervorheben könne. Umgekehrt müsse man aber auch feststellen, dass es keine Branche gebe, in der keine Korruption vorkomme. Von der fränkischen Drahtwerkstatt zum internationalen MDAX-Konzern Eine kleine mittelfränkische Drahtwerkstatt legte im 16. Jahrhundert den Grundstein für den heutigen Global Player Leoni. Im Jahr 1596 begann der Franzose Anthoni Fournier mit einer Handvoll Mitarbeiter in Nürnberg mit der Herstellung feinster Gold- und Silberdrähte für kostbare Stickereien, sogenannte Leonische Waren. Seine Söhne betrieben in Nürnberg weitere Fertigungsstätten. Daraus gingen die Firmen Johann Balthasar Stieber & Sohn, Nürnberg, Johann Philipp Stieber, Roth, und die Vereinigten Leonischen Fabriken, Nürnberg, hervor. Aus diesen Anfängen entstand 1917 die Leonische Werke Roth-Nürnberg AG, die heutige Leoni AG. Seit 1923 ist das Unternehmen an der Börse gelistet und gehört mittlerweile dem MDAX an. Quelle: Leoni COM: Wie sieht die Compliance-Organisation bei Leoni aus? Wendel: Bei Leoni verstehen wir den Begriff Compliance umfassend als Definition für die Sicherstellung der Einhaltung von Recht und Gesetz. Seit jeher werden unterschiedliche Compliance-Themen konzernweit in verschiedenen Bereichen bearbeitet und überwacht. Insofern können wir aus der derzeit allerorts aufscheinenden Compliance-Diskussion keine wirklich neuen Erkenntnisse gewinnen. COM: Welche Verantwortlichkeiten und Berichtsstrukturen gibt es denn in Ihrem Compliance-Aufbau? Wendel: Da wir ein weltweit agierender Konzern sind und die Compliance-Themen in unterschiedlichen Bereichen bearbeitet werden, kann ich eigentlich nur einige Beispiele für unsere Compliance-Organisation nennen. Dazu zählen die Korruptions- und Fraud - Vorbeugung, die durch die Innenrevision und das Risikomanagement überwacht wird, und 8

9 der Teilbereich Kartellrecht, der vom Bereich Recht und den Leitern der Business-Units betreut wird. Zusätzlich zählt der Teilbereich Verhaltenskodex bei uns zur Compliance- Struktur. Darunter fällt z.b. das Thema Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Die Verantwortung hierfür liegt bei den Personalbereichen. Allerdings wird es für die deutschen Unternehmen durch die immer mehr ausufernde Regelungsdichte zunehmend schwerer, alle gesetzlichen Gebote und Verbote zu beachten, zumal ein nicht geringer Teil dieser Regelungen aus einer Vielzahl von Formalismen besteht, besonders im Bereich des Kapitalmarktrechts. Es wird für die deutschen Unternehmen durch die immer mehr ausufernde Regelungsdichte zunehmend schwerer, alle gesetzlichen Gebote und Verbote zu beachten. COM: Was bedeutet das für Ihre Compliance-Organisation? Wendel: Seit dem Inkrafttreten des Anlegerschutzverbesserungsgesetzes haben wir als börsennotiertes Unternehmen wir sind bereits seit 1923 an der Börse notiert und heute im MDAX gelistet für den Bereich der kapitalmarktrechtlichen Compliance eine Teamorganisation gebildet, die aus den Bereichen Investor Relations, Corporate Communication, Recht und Risikomanagement besteht. Das Team nimmt z.b. potentielle Ad-hoc-Themen auf, bewertet sie für den Vorstand, bereitet Ad-hoc-Meldungen sowie Befreiungsbeschlüsse für den Vorstand vor und überwacht die Befreiungsvoraussetzungen. Ein Grund dafür, dass wir dieses Team gebildet haben, war die hohe Komplexität von Adhoc- und Insiderthemen. Für diese kapitalmarktrechtlichen Compliance-Themen haben wir daher einen Compliance-Beauftragten ernannt, der unter anderem auch für das Insiderverzeichnis, für die verschiedenen Pflichtmitteilungen sowie für die gesamte Kommunikation mit den Börsen und der BaFin zuständig ist. Die Aufgabe des Compliance- Beauftragten nimmt unser Risikomanager wahr. Dies wurde deshalb so entschieden, weil das Risikomanagement über eine konzernweite Berichtsstruktur verfügt. Diese Berichtsstruktur ist auch bei Ad-hoc-Themen, die an jeder Stelle des Konzerns entstehen können, von entscheidender Bedeutung gerade für einen sehr dezentral organisierten Konzern, wie wir es sind. Dabei umfasst die Berichtsstruktur des Risikomanagements alle Konzerngesellschaften in allen Ländern, in denen Leoni tätig ist. 9

10 COM: Welche Möglichkeiten haben die Leoni-Mitarbeiter, sich bei Compliance- Verstößen Gehör zu verschaffen? Wendel: Damit spielen Sie sicherlich auf die Themen Korruption, Fraud und Verhaltenskodex (AGG) an. Nehmen wir das Beispiel Verhaltenskodex. Wenn sich ein Mitarbeiter diskriminiert fühlt, kann er sich konzernweit an den für ihn zuständigen Personalbetreuer als AGG-Beauftragten wenden. Dieser hat die Pflicht, der Beschwerde fair und aktiv nachzugehen und den Sachverhalt vollständig aufzuklären. Mögliche arbeitsrechtliche Konsequenzen richten sich aber stets nach dem jeweiligen nationalen Arbeitsrecht. Die Aufgabe des Compliance-Beauftragten nimmt unser Risikomanager wahr. Dies wurde deshalb so entschieden, weil das Risikomanagement über eine konzernweite Berichtsstruktur verfügt. COM: Was tun Sie im Fall eines Korruptionsverdachts/-delikts? Wendel: Auch bei einem Korruptionsverdacht muss der Sachverhalt lückenlos aufgeklärt werden. Hat ein Mitarbeiter einen solchen Verdacht, stehen die Bereiche Innenrevision und Risikomanagement als Meldestellen zur Verfügung. Beide Bereiche sind direkt bei der Konzernmuttergesellschaft, also bei der Leoni AG, angesiedelt. Die Funktion eines externen Ombudsmanns haben wir bislang noch nicht geschaffen. Stattdessen gehen aber die Meldestellen Gerüchten nach, die hinreichend glaubwürdig sind. Die Aufklärungsarbeit erfolgt dann durch die Bereiche Innenrevision und Recht. Sofern sich ein Verdacht dann bestätigt, werden auch hier die arbeitsrechtlichen Konsequenzen gezogen. Die Schwierigkeit besteht allerdings immer darin, eine solche illegale Handlung auch zu beweisen. Außerdem darf ja auch niemand zu Unrecht in den Verdacht einer Straftat geraten. Wir schalten nur dann die Strafverfolgungsbehörden ein, wenn wir intern hinreichend sicher sein können, dass eine Straftat auch tatsächlich gerichtsfest bewiesen werden kann. Auch die Beweisbarkeit hängt aber naturgemäß vom jeweils nationalen Strafrecht ab. 10

11 COM: Sie haben eben das Thema Kapitalmarkt und Transparenzpflichten bereits angesprochen: Welche Herausforderungen entstehen für den Compliance-Officer im Zusammenhang mit dem Anlegerschutzverbesserungsgesetz? Wendel: Das Hauptproblem ist, dass man so frühzeitig von potentiellen Ad-hoc-Themen Kenntnis erlangen muss, dass einerseits ausreichend Zeit zur Erforschung des gesamten Sachverhalts zur Verfügung steht und andererseits auch eine sichere Qualifizierung des Sachverhalts als Insiderinformation stattfinden kann. Denn eine schnelle Reaktion ist bei Insiderinformationen von entscheidender Bedeutung, um dem berechtigten Informationsanspruch des Kapitalmarkts gerecht zu werden. Deshalb besteht im Bereich der Kapitalmarkt-Compliance auch die zentrale Anforderung, eine Berichtsorganisation zu schaffen, die den gesamten Konzern umfasst. Die Schwierigkeit besteht allerdings immer darin, eine solche illegale Handlung auch zu beweisen. COM: Inwieweit kann oder muss der gesamte Konzern in das Compliance- Berichtswesen eingebunden werden? Wendel: Da Insiderinformationen im Sinne des WpHG an fast allen Stellen des Konzerns entstehen können, und da die Möglichkeit des Entstehens an einer anderen Stelle als der börsennotierten Mutter gerade bei einem dezentral und international organisierten Konzern entsprechend hoch ist, ist es enorm wichtig, eine konzernweite Berichtsstruktur einzurichten. Dies haben wir bei Leoni über unser konzernweites Risikomanagement-Berichtswesen auch so umgesetzt. COM: Ihr Compliance-Beauftragter ist Ihr Risikomanager: Kann man das bestehende Risikomanagementberichtswesen auch für das Compliance-Berichtswesen nutzen? Wendel: Ich denke schon. Wesentlicher Vorteil einer solchen Kombination ist, dass Insiderinformationen besonders schnell an die zuständigen Stellen gemeldet werden können, egal, an welcher Stelle des Konzerns sie entstanden sind. Das ist besonders wichtig bei einem internationalen und sehr dezentral organisierten Konzern, wie wir es sind. 11

12 Der Nachteil dieses Systems kann allerdings sein, dass bei dieser Art der Berichtsstruktur die Gefahr besteht, dass man vorwiegend auf solche Informationen achtet, die im Bereich der ohnehin vom Risikomanagement betrachteten Risiken liegen. Insiderinformationen, die z.b. im Bereich von M&A-Aktivitäten entstehen, könnten dadurch vielleicht zu wenig beachtet werden. Konkrete negative Erfahrungen haben wir damit allerdings nicht gemacht, weil wir um diese Schwachstelle des Systems wissen und deshalb besonders auf eine umfassende Betrachtung von potentiellen Insiderthemen achten. Die Leoni AG Herstellern von Drähten, Kabeln und Bordnetz-Systemen Unternehmenssitz: Nürnberg Umsatz (2006): 2,1 Milliarden Euro (weltweit) EBIT (2006): 130,2 Millionen Euro Mitarbeiter (2006): Standorte in 30 Ländern Hauptkunden stammen aus der Automobilindustrie, der Hausgeräte- und Kommunikationsindustrie sowie der Investitionsgüterindustrie Quelle: Leoni COM: Welche speziellen Probleme entstehen dabei für einen international tätigen Konzern? Wendel: Auf einige Probleme bin ich ja schon eingegangen. Ergänzend fällt mir jedoch noch ein, dass uns das Spannungsfeld zwischen Vertraulichkeitsbedürfnis entweder des eigenen Unternehmens oder aber einzelner Geschäftspartner einerseits und der Publizitätspflicht des WpHG andererseits, gerade bei internationalen Kunden, immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Hinzu kommt, dass gerade bei einer internationalen und zugleich dezentralen Konzernstruktur die Erforschung und Überwachung von Insidersachverhalten manchmal sehr aufwendig ist. Ich frage mich deshalb, wie das noch deutlich größere, börsennotierte Unternehmen sicherstellen, die ja zum Teil nicht nur den deutschen, sondern außerdem auch noch den US-amerikanischen Publizitätspflichten unterliegen. COM: Herr Wendel, herzlichen Dank für das Gespräch! Das Interview führte Corinna Wnuck. 12

13 Heiko Wendel ist seit 2001 Leiter der Zentralen Rechtsabteilung sowie Corporate-Governance-Beauftragter der im MDAX notierten Leoni AG in Nürnberg. Er ist verantwortlich für alle rechtlichen Angelegenheiten der Leoni- Gruppe. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind das nationale und internationale Vertragsrecht sowie M&A-Transaktionen im In- und Ausland. Vor seinem Eintritt bei Leoni war der 34-Jährige in einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei in Frankfurt am Main sowie als Mitarbeiter der Rechtsabteilung der Fuchs Petrolub AG, Mannheim, tätig. 13

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