Werkschulheim Felbertal. Elternmerkblatt. (bitte aufheben: das Elternmerkblatt enthält wichtige Infos, die die gesamte Schulzeit betreffen.

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1 Werkschulheim Felbertal Elternmerkblatt (bitte aufheben: das Elternmerkblatt enthält wichtige Infos, die die gesamte Schulzeit betreffen.) Inhaltsverzeichnis: Das Werkschulheim Felbertal... 1 Finanzielle Angelegenheiten... 1 Haftpflichtversicherung... 2 Ausrüstung... 2 Ausrüstungsliste... 2 Bettwäsche... 3 Terminkalender, Wochenend- und Ferienregelung... 3 Krankheiten und Unfälle; unsere Kranken- und Wohlfühlstation... 4 Telefonverbindungen und Adressen... 5 Auszug aus der Internatsordnung... 5 Tagesplan... 6 Beaufsichtigung... 7 Ausgang... 7 Alkohol und Nikotin... 7 Lernbetreuung... 7 Radio, Fernseher, Elektrogeräte, Handy... 8 Einrichtung... 8 Entschuldigungsschreiben nach Krankheit bzw. Fernbleiben vom Unterricht... 8 Beurlaubungsansuchen... 8 Gruppenwahl und Gruppenwechsel... 8 Religionsbekenntnis... 9 Radfahrer - Schutzausrüstung... 9 Schülerparkplätze... 9

2 1 Das Werkschulheim Felbertal Allgemeines Das Werkschulheim Felbertal ist eine Höhere Internatsschule mit Öffentlichkeitsrecht. Rechtsträger dieser seit 1951 existierenden Privatschule ist der Verein zur Förderung von Werkschulheimen. Das pädagogische Grundkonzept besteht in der Verknüpfung von drei Teilbereichen zu einem einheitlichen Ganzen: a) Schulische Ausbildung auf der Basis eines Gymnasiums mit Matura (mit voller Hochschulberechtigung) b) Vollwertige Handwerksausbildung in einer der angebotenen Berufsrichtungen. Die Lehrabschlussprüfung entspricht der Gesellenprüfung. Bereits in der Unterstufe bietet der Schwerpunkt technisches Werken Gelegenheit zu gestalterischem Schaffen mit verschiedenen Materialien und Techniken c) Gemeinschaftsorientiertes Internatsleben, das die Sozialkompetenz und die Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen fördert. (In eingeschränkter Form findet dies auch für SchülerInnen im Halbinternat statt.) Ausführlich dargestellt ist unser pädagogisches Konzept im sogenannten Leitbild und in den Verhaltensvereinbarungen, die jederzeit auf unserer Homepage eingesehen werden können. Im Überblick lassen sich folgende Eckpfeiler unseres Bildungsangebots festhalten: Doppelqualifikation: AHS-Matura und Handwerksausbildung mit Gesellenbrief (Mechatronik, Maschinenbautechnik, Tischlereitechnik) moderne Werkstätten geringe Klassenschülerzahlen Einstiegsmöglichkeiten bis zur 5. Klasse (für SchülerInnen ohne Lateinkenntnisse mit einer zweiten lebenden Fremdsprache) Schwerpunkt techn. Werken in der Unterstufe (z.b. Instrumentenbau) Wirtschaftskompetenz Internetzugang reichhaltiges Sport- und Freizeitangebot jährliche Lager-, Wander-, Projektwochen Betreuung in Kleingruppen Sozialkompetenz und Persönlichkeitsbildung Für jeden neuen Schüler/ jede neue Schülerin stellt das erste Schuljahr im Werkschulheim Felbertal eine Art Probejahr dar. Das soziale und zwischenmenschliche Verhalten sowie die schulischen Leistungen sind die Kriterien für den weiteren Verbleib in unserer Schulgemeinschaft. Finanzielle Angelegenheiten 1) Schulgeld Das vorgeschriebene Jahresschul- und Internatsgeld umfasst die Kosten für Verpflegung, Unterkunft, Betreuung, Ausbildung in der Schule und Handwerk, aber nicht die Ausgaben für persönliche Bedürfnisse und Schulmaterial.

3 Die Höhe des Schulgeldes richtet sich nach den wirtschaftlichen Gegebenheiten und wird vom Schulerhalter festgelegt. Die Eltern (Erziehungsberechtigten) werden gebeten, für das Schulgeld eine Einzugsermächtigung zu erteilen. Die vorgesehene Jahressumme kann in zwölf gleichen Raten jeweils zu Monatsbeginn beglichen werden, bzw. ¼ jährlich oder als Jahresbetrag. 2) Schulbeihilfen Auch SchülerInnen unserer Schule können bei allen öffentlichen Stellen um vorgesehene Beihilfen ansuchen. Siehe dazu auch den Punkt "Schul- und Heimbeihilfe, Beihilfe für Schulveranstaltungen" im Elternbrief. Stipendien: Für besonders begabte und engagierte SchülerInnen der Oberstufe werden Leistungsstipendien vergeben. Bei kurzfristigen finanziellen Krisen kann über die Direktion ein Antrag auf Unterstützung gestellt werden. Haftpflichtversicherung Den Eltern unserer SchülerInnen empfehlen wir dringend eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen. Die Jugendlichen verursachen im Übermut und durch Unachtsamkeit zum Teil große Schäden, deren Reparatur sehr kostspielig sein kann. Da die Eltern diese Kosten übernehmen müssen, kann die finanzielle Belastung erheblich sein. Ausrüstung Eine Liste jener Gegenstände, die als Grundausrüstung eines Schülers/ einer Schülerin im Werkschulheim notwendig ist, liegt bei. Es ist besonders darauf zu achten, dass alle persönlichen Gegenstände des Schülers/ der Schülerin - auch Neuanschaffungen - deutlich und haltbar mit vollem Namen des Besitzers/ der Besitzerin gekennzeichnet sind, da es erfahrungsgemäß kaum möglich ist, die EigentümerInnen von nicht gekennzeichneten Fundgegenständen auszuforschen. Zum Schulschluss müssen sämtliche Ausrüstungsgegenstände mit nach Hause genommen werden. Fundgegenstände werden drei Mal pro Schuljahr (an den beiden Elternsprechtagen und zum Schulschluss) zum Abholen im kleinen Speisesaal aufgelegt. Alles, was nicht abgeholt wird, wird einem gemeinnützigen Zweck zugeführt bzw. entsorgt. Ausrüstungsliste Bekleidung, Wäsche und Toiletteartikel nach persönlichem Bedarf und der Jahreszeit angepasst. Sportbekleidung: 1 Trainingsanzug 2 Turnhosen 2 T-shirts 2

4 3 Hallenschuhe mit heller Sohle mit sehr niedrigem Fersen-Dämpfungskeil! Außenschuhe Allroundsportschuhe mit griffiger Sohle keine Plateausohle! Nur für Fußballspieler! Fußballschuhe mitnehmen Nur für Tennisspieler! Tennisspielen ist nur mit Sandplatz Tennisschuhen erlaubt Schiausrüstung, Schischuhe, Rodel (ab Jänner oder nach Vereinbarung mit den Erzieherinnen und Erziehern) Bettwäsche Im Haus der ersten Klasse stellt das Werkschulheim Felbertal für alle SchülerInnen das Bettzeug zur Verfügung (Kopfpolster: 70 x 90 cm; Tuchent: 135 x 200 cm). Geben Sie bitte Ihrem Sohn/ Ihrer Tochter eine eigene Bettwäsche in zweifacher Ausführung mit. Das Wechseln soll immer an den Heimfahrwochenenden erfolgen. Terminkalender, Wochenend- und Ferienregelung Den Terminkalender für das kommende Schuljahr, in dem alle Heimfahrwochenenden sowie Kurzferien und Hauptferien, Schikurse und Ähnliches angeführt sind finden Sie auf unserer Homepage: Service - Jahresplan. Nach allen Unterrichtswochen mit Unterrichtsende am Freitag ist die Küche geschlossen. Auch während der Ferien (Sommer, Allerheiligen, Weihnachten, Semester, Ostern und Pfingsten) können die SchülerInnen grundsätzlich nicht im Internat bleiben. An allen Wochenenden nach einer "langen" Schulwoche mit Samstagunterricht, besteht für alle SchülerInnen die Möglichkeit, im Internat zu bleiben. Wir unterscheiden zwischen den für die 1. bis 6. Klasse verpflichtenden Internatswochenenden (Abkürzung IW) und den sogenannten Angebotswochenenden (Abkürzung AW), an denen für SchülerInnen die Möglichkeit besteht am Werkschulheim zu bleiben. Ab fünf SchülerInnen, die das Angebotswochenende im Internat verbringen möchten, findet ein betreutes Wochenende statt. Nur an Ab- und Anreisetagen ist das Befahren des Heimgeländes (= Wohnstraße) um das Ent- und Belanden zu tätigen, gestattet. Die Grünflächen bitte nicht befahren! Anreise nach Ferien und Wochenende Die Rückreise aus den Ferien bzw. Heimfahrwochenenden in das Werkschulheim ist so zu planen, dass die SchülerInnen spätestens eine halbe Stunde vor der Nachtruhe im Internat sind. Das ist für die erste Klasse Uhr, zweite bis fünfte Klasse Uhr, sechste bis neunte Klasse Uhr Diese Ankunftszeiten sind unbedingt einzuhalten. Sollte die Anreise aus irgendeinem Grund nicht oder nur verspätet möglich sein, ist in jedem Fall der Dienst habende Erzieher/ die Dienst habende Erzieherin rechtzeitig zu verständigen.

5 Die aktuelle Liste der hausinternen Telefonanschlüsse ist im Internet auf unserer Homepage Service Downloads - zu finden. Die Anreise per Zug/ Bus nach Salzburg wird häufig genützt. Ein Sammelbus bringt die SchülerInnen am Sonntag Abend um Uhr vom Hauptbahnhof Salzburg ins Werkschulheim. Um unkontrollierten Alkoholkonsum bei der Anreise zu vermeiden, ist es dem Werkschulheim Felbertal gemäß eines diesbezüglichen SGA-Beschlusses erlaubt, bei Verdacht stichprobenartige Kontrollen durchzuführen. An Abreisetagen gehen wir davon aus, dass die SchülerInnen nach Hause (und nicht zu Bekannten, Freunden etc.) fahren. Die ErzieherInnen haben an Abreisetagen keinen Dienst (außer der EVD = Erzieher vom Dienst). Für Auskünfte stehen die Dienst habenden ErzieherInnen an den Anreisetagen ab Uhr zur Verfügung. Krankheiten und Unfälle: unsere Krankenstation (Wohlfühlstation) Um in Krisenfällen rasch und effektiv helfen zu können, benötigen wir die Versicherungsdaten Ihres Kindes, Basisinfos hinsichtlich Krankheiten, Allergien, etc., sowie den Impfpass. Diese Daten werden im sogenannten Stammdatenblatt erfasst und in der Krankenstation verwaltet. Wir bitten um vollständiges Ausfüllen dieses Formulares und des Elternfragebogens. Grundsätzlich gelten folgende Regelungen: a) Es gehört zu den Aufgaben des Erziehers bzw. der Krankenschwester, die Eltern von Krankheiten oder Unfällen des Buben/Mädchens zu unterrichten. b) Gesetzliche Routineuntersuchungen der SchülerInnen, Beratung und Betreuung von LehrernInnen, Eltern und SchülerInnen liegen vertraglich im Aufgabenbereich des Schularztes, Dr. Moritz Hübl aus Adnet (Tel.Nr.: 06245/85060). c) Die Behandlung bei auftretenden Krankheiten erfolgt grundsätzlich durch einen praktischen Arzt aus Ebenau oder Umgebung. d) Bei leichteren und kurzen Krankheiten besteht die Möglichkeit, diese in der Krankenstation stationär auszukurieren. Die Behandlung erfolgt über Anweisung des Arztes durch die Leiterin der Krankenstation, Dipl. Sr. Gabi Sonnleitner. e) Bei schwerer und längerer Krankheit wird in Absprache zwischen Arzt - Direktion - Eltern - Krankenstationsleiterin der Heimtransport oder die Einweisung in ein Krankenhaus veranlasst. f) Leichte Blessuren werden in der Krankenstation versorgt. g) Bei Unfällen wird je nach Dringlichkeit von den betreuenden Personen sofort der Arzt und die Rettung verständigt und der/die Verletzte in das Krankenhaus transportiert, ansonsten erfolgt die Vorgangsweise wie bei Punkt d). h) Ambulante Behandlungen erfolgen beim Arzt in Ebenau. Zahn- und Facharztbehandlungen sind unter möglichst geringem Zeitaufwand durchzuführen. i) Längere Spezialuntersuchungen oder aufschiebbare längere Behandlungen sind in die Ferien zu verlegen. Vor allem ersuchen wir Sie 4

6 darum, in den Ferien regelmäßig eine Zahnkontrolle durchzuführen und eine eventuell nötige Behandlung gleich vornehmen zu lassen, damit Störungen während des Schuljahres nach Möglichkeit vermieden werden. j) Transporte zum Arzt werden grundsätzlich vom Werkschulheim organisiert und durchgeführt. In Ausnahmefällen kann jedoch auch ein Taxi oder, wenn Gefahr in Verzug ist, die Rettung gerufen werden. Soweit Kosten dafür anfallen, werden diese weiterverrechnet. k) Für all diese Fälle benötigen wir für die ärztliche Betreuung eine E-Card. Sollten wir bei Behandlungen keine E-Card vorlegen können, wird vom behandelnden Arzt eine Privatordination verrechnet. l) Für Unfälle während des Schul- und Internatsbetriebes haftet grundsätzlich die AUVA, wir empfehlen aber dennoch eine zusätzliche (Kranken) - u. Unfallversicherung. m)bei plötzlicher Erkrankung ersuchen wir die Eltern halbinterner SchülerInnen ab 7.30 Uhr im Sekretariat anzurufen. WSH Telefonverbindungen und Adressen In jedem Internatshaus gibt es ein Telefon, das von außen über die Telefonanlage (06221 / 7281) mit einer Klappendurchwahl angerufen werden kann. (Siehe Telefonverzeichnis, welches auf unserer Homepage - Service Downloads - zu finden ist.) Die Bürozeiten in der Direktion und in der Verwaltung sind Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis Uhr. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen sind die Büros geschlossen. In den Sommerferien gelten Sonderregelungen. (Journaldienst: jeden Mittwoch 9.00 bis Uhr) Telegramme und Faxe werden während der Bürozeiten unverzüglich weitergeleitet. Unsere Adressen lauten: Sekretariat: Administrator: Direktor: Internatsleiter: Werkstättenleiter: Verwaltung: Buchhaltung: Auszug aus der Heimordnung Allgemein Da in einem Vollinternat viele SchülerInnen mit unterschiedlicher persönlicher Reife wohnen, sind für das Zusammenleben gewisse Richtlinien zu beachten. Darüber hinaus ist es Aufgabe der ErzieherInnen, SchülerInnen zu rücksichtsvollen Mitgliedern unserer Gemeinschaft zu erziehen. Gegenseitige Achtung und Wertschätzung ist die Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung in unserer Schul- und Internatsgemeinschaft. 5

7 ErzieherInnen und LehrerInnen werden aus diesen Gründen ständig bemüht sein, bestimmt, aber doch wohlwollend auf unsere SchülerInnen einzuwirken, um gegenseitige Rücksichtnahme und Achtung im Gemeinschaftsleben zu erreichen. Wir ersuchen die Eltern nachdrücklich mit uns - insbesondere mit dem Erzieher/ der Erzieherin - intensiven Kontakt zu pflegen, weil die Erziehung der Kinder ein gemeinsames Anliegen von Eltern und Schule sein soll. Tagesplan Montag bis Freitag 6.25 Uhr Wecken 6.30 Uhr Frühstück, anschließend Reinigung der Gruppenreiche und Kontrolle der Dienste durch die ErzieherInnen Uhr Beginn des Unterrichts 9.55 bis Uhr große Vormittagspause mit Jause / Uhr Ende des Vormittagsunterrichtes / Uhr Mittagessen Uhr Beginn des Nachmittagsunterrichtes bis Uhr Nachmittagsjause bis Uhr betreute Lernzeit (1. Klasse) bis Uhr zusätzliche Lernbetreuung bei Bedarf (1. Klasse) bis Uhr betreute Lernzeit (2. bis 6. Klasse) Uhr Abendessen Uhr für erste Klasse: Vorbereiten der Nachtruhe (stille Stunde) Uhr Nachtruhe erste Klasse, für zweite bis vierte Klasse: Vorbereiten der Nachtruhe bis Uhr zweite bis vierte Klasse: Stille Stunde Uhr Nachtruhe für zweite bis vierte Klasse Uhr Nachtruhe für fünfte Klasse Uhr Nachtruhe für sechste bis achte Klasse (22.00 Uhr Nachtruhe am Samstag für alle außer der ersten Klasse.) 6 Samstag 6.25 Uhr Wecken 6.30 Uhr Frühstück, anschließend Reinigung der Gruppenreiche und Kontrolle der Dienste durch die ErzieherInnen Uhr Beginn des Unterrichts 9.55 bis Uhr große Vormittagspause mit Jause Uhr Ende des Unterrichtes Uhr Mittagessen

8 7 Beaufsichtigung Die Erziehung im Werkschulheim Felbertal verfolgt grundsätzlich nicht das Prinzip, die jungen Menschen unentwegt im Blickfeld eines Erziehers/ einer Erzieherin zu halten; es muss ihnen möglich sein, sich in gewissem Rahmen selbständig und unbeobachtet zu beschäftigen, denn ständige Einengung durch den regelnden Erzieher/ Erzieherin hemmt die Entwicklung eigenen Verantwortungsbewusstseins, erzieht zur Unselbständigkeit und ist überdies im normalen Elternhaus auch nicht gegeben. Es ist den SchülerInnen des Werkschulheimes daher erlaubt, sich im engeren Bereich des Internates und im erweiterten Internatsbereich mit Erziehererlaubnis zu bewegen. Ausgang In der Unterstufe (ab der 2. Klasse) wird nur zu besonderen Zwecken Ausgang in die nähere Umgebung gewährt. In der Oberstufe kann der Ausgang vom Erzieher/ von der Erzieherin im folgenden Ausmaß gestattet werden: (Diese Angaben gelten als Richtwerte.) Alkohol und Nikotin 5. Klasse: 2 mal monatlich nach Salzburg 6. Klasse: 1 mal wöchentlich nach Salzburg (Tanzkurs) 7. u. 8. Klasse: 2 mal wöchentlich nach Salzburg Grundsätzlich gelten die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Der Konsum und die Aufbewahrung von Alkohol ist in den Internatsräumlichkeiten (Gruppenreichen) und in Autos untersagt. Rauchen ist ausnahmslos nur am Raucherplatz des Werkschulheims und nur für SchülerInnen, die das 16. Lebensjahr schon vollendet haben, erlaubt. (Es gelten den Bestimmungen der Internats- und Schulordnung 2012.) Lernbetreuung Die Lernbetreuung für die 1. bis 6. Klasse erfolgt täglich durch die ErzieherInnen in geregelten Lernstunden. Die Vollständigkeit der Hausübungen, das Lernen von Vokabeln usw. wird von den ErzieherInnen kontrolliert. Weiters hält der Erzieher/ die Erzieherin Kontakt zu allen LehrerInnen, hilft bei der Organisation von lernunterstützenden Maßnahmen und ist über die schulische Entwicklung seiner Schüler/ ihrer Schülerinnen informiert.

9 8 Radio, Fernseher, Elektrogeräte, Handy Es ist ausnahmslos verboten, in den Zimmern Fernsehapparate, elektrische Kochgeräte oder Heizgeräte zu benützen. Es ist dem Werkschulheim ein Anliegen nur kritischen und begrenzten Fernsehkonsum zu erlauben. Die Programmwahl erfolgt gemeinsam durch SchülerInnen und ErzieherInnen. In der ersten Klasse darf in den Zimmern ein Radio nur mit Kopfhörern verwendet werden. Handyregelung im Internat: In der ersten Klasse dürfen die SchülerInnen das Handy außerhalb der Lernstunde und des Nachmittagsunterrichtes nach dem Mittagessen bis zur stillen Stunde verwenden. Von der zweiten bis zur achten Klasse ist das Handy außerhalb der Lernstunde und der Essenszeiten bis spätestens zur Ruhezeit erlaubt. In der neuten Klasse ist der Gebrauch der Handy außerhalb der Essenszeiten generell erlaubt. (Es gilt im Detail die Medienregelung der Internatsordnung 2012.) Einrichtung Ein Auswechseln und Ergänzen der Grundausstattung der Zimmer des Internates ist grundsätzlich nicht gestattet. Ausnahmen von dieser Regel kann der Internatsleiter gewähren. Falls Sie Ihrem Kind eine eigene Schreibtischlampe mitgeben, so muss diese unbedingt mit einer Kaltlichtlampe ausgestattet sein. Entschuldigungsschreiben nach Krankheit bzw. Fernbleiben vom Unterricht Wir ersuchen Sie, Ihrem Kind jedes Mal, wenn es einen Unterricht versäumt hat, eine schriftliche Entschuldigung mit Angabe des Verhinderungsgrundes mitzugeben. Volljährige SchülerInnen dürfen die Entschuldigungen selbst unterschreiben. Beurlaubungsansuchen Ansuchen um Schulfreistellung über mehrere Tage können nur dann behandelt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor dem Termin schriftlich der Direktion vorgelegt werden. Gruppenwahl und Gruppenwechsel Am Ende der ersten Klasse wird den SchülerInnen bekannt gegeben, in welchen Gruppen im nächsten Schuljahr Platz für sie ist. Sie können daraufhin eine Gruppe wählen oder sie werden einer Gruppe zugeteilt. Während der ersten sechs Wochen ist ein Gruppenwechsel möglich. Nach diesen sechs Wochen sollen sich die Gruppen konsolidiert haben. Jeder Gruppenwechsel bedarf der Zustimmung der beiden ErzieherInnen und des Internatsleiters.

10 Bereitet ein Schüler/ eine Schülerin zu große Schwierigkeiten in der Gruppe, so kann er vom Erzieher/ von der Erzieherin ausgeschlossen werden. Vor Aussprechen eines solchen Ausschlusses ist jedoch der Fall dem Internatsleiter und dem Direktor ausführlich darzulegen und ihre Zustimmung einzuholen. Wird ein Schüler/ eine Schülerin von keiner Gruppe aufgenommen, so kann er/ sie vom Internatsleiter für sechs Wochen einer anderen Gruppe zugewiesen werden. Diese Gruppe ist verpflichtet, ihm/ ihr eine echte Chance des Einlebens in ihre Gemeinschaft zu gewähren. Gelingt es jedoch nicht, den Schüler/ die Schülerin in irgendeiner Gruppe unterzubringen, so muss er/ sie das Heim verlassen. Religionsbekenntnis Für UnterstufenschülerInnen des Werkschulheims Felbertal ist der Besuch des Religionsunterrichtes dringend erwünscht (katholisch oder evangelisch), auch wenn kein offizielles Glaubensbekenntnis vorliegt. SchülerInnen anderer staatlich anerkannter Religionsgemeinschaften können den Unterricht auch außerhalb des Werkschulheims absolvieren. Radfahrer - Schutzausrüstung Falls Sie Ihrem Kind ab der zweiten Klasse ein Fahrrad mitgeben, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, dass Ihr Sohn/ Ihre Tochter nach entsprechender Abmeldung beim zuständigen Erzieher/ bei der zuständigen Erzieherin das Fahrrad auch für unbeaufsichtigte Fahrten in der Umgebung des Werkschulheims benützen darf. Die Fahrräder müssen verkehrstauglich sein und den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Bitte sorgen Sie dafür. Ausdrücklich machen wir Sie darauf aufmerksam, dass für alle RadfahrerInnen absolute Helmpflicht besteht. Für Inline-Skater und Skateboarder ist dringend angeraten eine entsprechende Schutzausrüstung zu tragen. Schülerparkplätze (Anreise der SchülerInnen) Die Benützung von Mopeds und Motorrädern ist internen SchülerInnen ausnahmslos verboten. SchülerInnen der siebten, achten und neunten Klasse dürfen ein eigenes Auto verwenden, sofern vom Internatsleiter ein Schülerparkplatz zugeteilt werden kann. Das Werkschulheim übernimmt keine Haftung für die dort abgestellten Autos. Ein Ansuchen für einen Schülerparkplatz ist am Schulanfang beim Internatsleiter abzugeben. (Es gelten die Bestimmungen der Parkregelung 2012.) 9

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