Arbeit. Jetzt haben wir die Chance, das zu ändern. Wir fordern Entwicklungsminister. zu sorgen, dass:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Arbeit. Jetzt haben wir die Chance, das zu ändern. Wir fordern Entwicklungsminister. zu sorgen, dass:"

Transkript

1 Setz ein Zeichen! Für Menschen mit Behinderungen. Für gleiche Rechte und Chancen. Für eine inklusive Entwicklungsagenda ist das Jahr der Entscheidung: Im September beschließen die Vereinten Nationen die neue globale Entwicklungsagenda. Eine Milliarde Menschen mit Behinderungen wurden bisher nicht berücksichtigt. Rund 80 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern, meist ohne Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Arbeit. Jetzt haben wir die Chance, das zu ändern. Wir fordern Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller auf, dafür zu sorgen, dass: Menschen mit Behinderungen in allen für sie relevanten Zielen der Entwicklungsagenda beachtet werden diese Ziele mit konkreten Indikatoren für Menschen mit Behinderungen hinterlegt werden die Datenerfassung Menschen mit Behinderungen berücksichtigt, Gleichheit und Nichtdiskriminierung durchgehend in der Agenda verankert werden die Agenda im Einklag mit der UN-Behindertenrechtskonvention steht Setzen Sie jetzt ein Zeichen mit Ihrer Unterschrift und sammeln Sie weitere Unterschriften! Bitte senden Sie diese Unterschriftenliste bis zum 31. Juli 2015 an: Setz ein Zeichen!, CBM Deutschland e.v., Nibelungenstraße 124, Bensheim. Oder per Fax an (06251) DEINE UNTERSCHRIFT ZÄHLT! Name, Vorname PLZ, Ort -Adresse (freiwillig) Unterschrift Ihre Angaben werden zur Durchführung dieser Unterschriftenaktion durch die Christoffel-Blindenmission Deutschland e.v. (CBM) erhoben und gemäß dem Datenschutzgesetz der Evangelischen Kirche verwendet. Sofern Sie Ihre -Adresse (freiwillige Angabe) eingetragen haben, informieren wir Sie per über weitere Aktionen der Kampagne und zu den Aktivitäten der CBM. Ihre Daten werden nicht an Dritte zu Werbezwecken weitergegeben. Foto: CBM 8 Global Vision 2/2015

2 2/2015 GLOBAL VISION I N T E R N A T I O N A L E O P H T H A L M O L O G I E Foto: Pohle Augenklinik in Ruanda Erfolge und Herausforderungen

3 Liebe Leserin, lieber Leser, Foto: privat Dr. Hannsjürgen Trojan Augenarzt und Tropenmediziner in Marburg bis 1974 Leiter der Univ.-Augenklinik Lomé/ Togo. Danach jährlich ein- bis dreimonatige Auslandseinsätze in Asien und Afrika. Inhalt Bericht: Jahrestagung 2015 des DKVB Nachrichten und Termine Report: Augenklinik in Ruanda Kampagne: Setz ein Zeichen! Mille regrets aux absents das stand in Togo über jedem Hinweis auf eine öffentliche Veranstaltung: Abwesende werden es bedauern. Das war auch der Tenor des Berichts von Heribert Tigges über die Jahrestagung des Deutschen Komitees zur Verhütung von Blindheit. Die Tagung in Heringsdorf war von Prof. Frank Wilhelm organisiert worden. Die rund 80 Teilnehmer waren begeistert von dem guten Ablauf und den interessanten Themen. In diesem Jahr standen grundsätzliche ophthalmologische Fragen in Entwicklungsländern im Vordergrund. Wenn man Berichte von Einsätzen deutscher Augenärzte in Entwicklungsländern liest, hat man oft den Eindruck als seien alle Aktivitäten gut und effektiv. Da kann man aber geteilter Meinung sein. Dr. Ulrich Spandau, der seit vielen Jahren regelmäßig nach Ruanda fährt und sich dort um die unter seiner Leitung erbaute Augenklinik kümmert, berichtete über seine Erfahrungen. Und die sind ernüchternd. Ich musste früher auch mehrfach negative Erfahrungen sammeln: So erschien auf den Kap Verden die Gesundheitsministerin und wollte auf der Stelle meine Approbations- und Facharztanerkennungsurkunde einsehen. Nun, die Ministerin war Augenärztin und sah in mir einen bösen Konkurrenten. Mein dringender Rat also: Bei welchem Einsatz auch immer, ob konservativ oder operativ, immer eine Kopie aller Dokumente dabeihaben. Und in Sierra Leone meinte der Gesundheitsminister, ein ehemaliger Kondoktorand von mir, wir sollten doch bitte das Geld für den Kongress abliefern und nach Hause fahren. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass auch von unserer Seite aus schwerwiegende Fehler gemacht worden sind. Wir dürfen nicht alles, was sich bei uns bewährt hat, kritiklos auf Entwicklungsländer übertragen. Wir müssen uns hüten, ihnen unsere Kenntnisse überzustülpen. Glücklicherweise hat sich das in den vergangenen Jahren entscheidend verändert. Dass das so bleibt, wünscht uns und sich Ihr Hannsjürgen Trojan Herausgeber: Christoffel-Blinden mission Deutschland e.v. Nibelungenstraße Bensheim Tel.: (06251) Spendenkonto 2020 IBAN: DE BIC: BFSWDE33XXX Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit Am Buchenhang Wermelskirchen Tel.: (02196) Spendenkonto: IBAN: DE BIC: COBADEFFXXX Sektion Interna tionale Ophthalmologie der DOG Huntumerskamp Ahlen/Westf. Tel.: (02382) Redaktion: CBM, Dr. R. Balmes, Prof. Dr. V. Klauß, Dr. M. Schulze Schwering, Dr. H. Trojan, Layout/Grafik: F. Zimmermann Bildnachweis: CBM, Tigges, Pohle Redaktionsleitung: Dr. Hannsjürgen Trojan (HT) An der Schülerhecke Marburg Tel.: ( ) Global Vision 2/2015 Die Herausgeber von Global Vision be danken sich für die freundliche Unterstützung von Dr. Reinhard Kaden und dem Kaden Verlag.

4 Bericht Jahrestagung 2015 des DKVB in Heringsdorf Die Jahrestagung des Deutschen Komitees zur Verhütung von Blindheit fand am 6. und 7. März in Heringsdorf gemeinsam mit der Sektion Internationale Ophthalmologie der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft statt. Bei der Versammlung wurde deutlich, dass trotz des großen Engagements namhafter Organisationen die Zahl der Menschen, die weltweit erblinden, stetig zunimmt. Positiv ist jedoch, dass die Erblindungsrate nicht mehr so stark steigt wie vor zehn Jahren, sondern nur noch moderat. Hierzu tragen die Kampagne VISION 2020, aber auch die effizienten und nachhaltigen Aktivitäten verschiedener Nichtregierungsorganisationen bei. Kinderophthalmologie Im Vergleich zu den Vorjahren nahm die Zahl der Vorträge, die sich mit der wichtigen Frage der Verhütung von Blindheit im Kindesalter beschäftigten, zu. So sprachen die Orthoptistinnen Christiane Paschke und Petra Verweyen (beide in Afrika tätig), Andrea Meisinger (Deutschland) sowie die Eheleute Elfriede Joos-Kratsch und Dr. Dietrich Kratsch. Prof. Dr. Guido Kluxen stellte den wechselseitigen Zusammenhang von kindlichem Nodding-Syndrom und Onchozerkose vor. Dr. Philipp Schwarz schilderte u. a. Operationen der kindlichen Katarakt. Expansion der Aktivitäten Diese Tätigkeiten beschreiben eine Modifizierung: Mitglieder des Komitees sind in Ländern tätig, die bislang noch nicht im Fokus des Komitees standen: Dr. Schwarz in Namibia, einem Land, in dem die Erste und Dritte Welt oft hart aneinanderliegen. Das Ehepaar Joos- Kratsch in Albanien, einem Entwicklungsland in Europa mit einem Bruttosozialprodukt geringer als in den meisten südamerikanischen Ländern und weitaus geringer als das derzeit in den Medien als sehr arm bezeichnete Bulgarien. Aktivität der Rostocker Klinik Auch das Spektrum der Tätigkeiten von Prof. Guthoff und seinem Team in der Demokratischen Republik Kongo erweitert sich stetig. Hier nur zwei Beispiele: Dr. Steffi Knappe berichtete von einer zunehmenden Zahl von Diabetikern mit der Folge von Augenerkrankungen. Des Weiteren schilderte sie die laufende Kooperation zwischen dem Team von Dr. Bambi aus Kinshasa und dem von Prof. Guthoff, bezogen auf einen IT-gestützten Austausch von Patientenbefunden (mithilfe einer Indication form ) und der darauf folgenden Begleitung aus Rostock. Outreaches nehmen zu Weitere Aktivitäten unterstreichen die zunehmende Bedeutung einer Tätigkeit über die Klinikarbeit hinaus. Outreaches hat es zwar schon immer gegeben, doch nehmen Anzahl und Intensität offenkundig zu. Dies zeigte zum einen der Vortrag von Dr. Achim Miertsch über die von ihm und seiner Prof. Dr. Frank Wilhelm und sein Team hatten die Tagung organisiert. Dr. Jonas Njikam aus Kamerun berichtete über seine Arbeit. Frau Ingrid gestartete Initiative in Tansania, zum anderen die Schilderung der kreativen Idee der sogenannten Ein-Dollar-Brillen von Dr. Wolfgang Krell. Produktion und Vertrieb der Brillen sind hervorragend angelaufen. Gast aus Kamerun Internationaler Gast der Tagung war in diesem Jahr Dr. Jonas Njikam aus Foumban/ Kamerun. Er ist eingebunden in das Team von Prof. Dr. Frank Wilhelm, der vor vielen Jahren ein Kooperationsprojekt zwischen der Universität Halle, später Helios-Klinik Schwerin, und Kamerun in Gang setzte und es im Laufe der Zeit personell, wissenschaftlich und praktisch-therapeutisch immer weiter ausbaute. Prof. Wilhelm und Dr. Njikam schilderten neben den Fortschritten in den ophthalmologischen Hilfen auch die Herausforderungen geographischer, politischer und logistischer Art inklusive Zollbarrieren und ihrer Überwindung. Zu Letzterem taten nach einer großzügigen Spende vieler Spaltlampen durch Heidelberg-Engineering Simone Henzler und Dr. Balmes einige Erfahrungen kund: Geräte liegen häufig ohne ersichtlichen Grund lange beim Zoll. Aber Ste- Global Vision 2/ Fotos (2): Tigges

5 Bericht tigkeit, Hartnäckigkeit und Geduld zahlen sich doch irgendwann aus. Facharztausbildung in Nairobi Nachdem bereits vor einigen Jahren Dr. Sebastian Briesen seine Facharztausbildung in Nairobi absolviert hatte, zieht dieses Modell offenbar weitere Kreise: Auch Dr. Martin Nentwich nahm an einem Postgraduate Ophthalmology Training in Nairobi teil und berichtete darüber auf der Tagung. Neben diesen Erweiterungen der bisherigen Themenfelder gab es natürlich auch Fortschreibungen bewährter Tätigkeiten so wie die von Dr. Christiane Schilling über Fünf Jahre Augenarzteinsätze in Puma/ Tansania und über Zwölf Jahre Kurzeinsätze in Ecuador von Dr. Hans-Ulrich Frank. Dank an Organisatoren Die Jahresversammlung wurde wie gewohnt sehr souverän von Prof. Guthoff (Freitag) und Dr. Balmes (Samstag) moderiert. Die Teilnehmer danken ihnen sowie Prof. Wilhelm und seinem Team herzlich für die gute Vorbereitung und Ausrichtung der Tagung. In der abschließenden Mitgliederversammlung wurden alle Vorstandsmitglieder für weitere drei Jahre in ihrer Funktion bestätigt. Auch dies ist ein Indikator für großes Engagement. Die Versammlung freute sich über neu gewonnene junge Mitglieder, appellierte aber auch an die Teilnehmer, in der Gewinnung weiterer jüngerer Mitglieder nicht nachzulassen: neben Ophthalmologen auch Orthoptistinnen, Blindenpädagoginnen und andere Interessierte. Denn: Neben der Chance zu effizienter Blindheitsverhütung gibt es im Komitee auch gute Kollegialität und viel Freude. Nachrichten und Termine Foto: Woche des Sehens Auf Augenhöhe Gutes Sehen, vermeidbare Blindheit und die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in Entwicklungsländern stehen im Mittelpunkt der Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober. In diesem Jahr heißt das Thema Auf Augenhöhe. Die bundesweite Kampagne ist ein perfekter Anlass, um auf die eigene Praxis oder Klinik sowie auf die Bedeutung von Blindheitsverhütung in Deutschland und in den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam zu machen. Musterpressemitteilungen, Vorträge u. a. zum Thema Auf Augenhöhe weltweit Hilfe leisten sowie Hintergrundinformationen und weiteres, hilfreiches Material für Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite der Woche des Sehens: Tübinger Tropenkurs Die Universitätsaugenklinik Tübingen lädt zu einem Tropenkurs vom 5. bis 7. November 2015 ein. Das dreitägige Seminar vermittelt Wissen über Epidemiologie und Prävention von Augenerkrankungen in den Tropen und soll auf Aufgaben in der Tropenophthalmologie vorbereiten. Aufgrund des interdisziplinären Ansatzes werden sowohl Augenärzte als auch in den Tropen tätige Pädiater und Internisten angesprochen. Anmeldungen nimmt Monica Zarzo-Vargas entgegen. DKVB-Jahrestagung Die Jahrestagung 2016 des Deutschen Komitees zur Verhütung von Blindheit (DKVB) findet am 26./27. Februar 2016 in Homburg an der Saar statt. Die Teilnehmer können sich wieder auf interessante Vorträge und den persönlichen Austausch mit Kollegen freuen. Spende statt Blumen Ein Augenarzt nahm seinen 80. Geburtstag zum Anlass, andere zu beschenken. Er bat seine Gäste, die ihm gern einen Blumenstrauß oder ein anderes Präsent überreichen wollten, stattdessen für das Komitee zur Verhütung von Blindheit zu spenden. Insgesamt kamen 800 Euro zusammen! Vivant sequentes. 4 Global Vision 2/2015

6 Report Augenklinik in Ruanda Dr. Ulrich Spandau berichtet über Erfolge und Herausforderungen Im April 1989 gründete der Kaufmann Helmut Schmitt aus Kaiserslautern den Verein Krankenhaus Ruanda. Das primäre Ziel der Initiative war die Unterstützung beim Aufbau eines Kinderkrankenhauses in Ruli, einem kleinen Ort im Nordosten Ruandas. Diese Kinderklinik hat sich im Laufe der Jahre zu einem der besten Krankenhäuser in der Region entwickelt und verfügt momentan über 200 Betten und sechs ruandische Ärzte. Neben dem Neubau befasste sich der Verein zunächst mit der Verbesserung der Wasserversorgung und Ausbildung von medizinischem Personal. Augenabteilung kam hinzu Seit 2005 gibt es auch eine Augenabteilung in der Klinik. Mehrmals im Jahr besucht ein deutsches Team, dem auch Dr. Ulrich Spandau angehört, das Krankenhaus. Er berichtet GLOBAL VISION eindrucksvoll von der Arbeit in Ruanda, führt aber gleichzeitig berechtigte Klage über die zeitweilig schwierige Zusammenarbeit mit den ruandischen Behörden. Nicht ohne Grund nennt Spandau seinen Bericht: Über einen, der nach Afrika auszog, um Gutes zu tun, um dann aber in einem Sumpf von Krankenhausdissonanzen und unverständlicher Entwicklungshilfe zu landen. Keine Plastiktüten erlaubt Vor acht Jahren, so Spandau, haben wir angefangen, in einem kleinen Dorf in Ruanda Katarakte zu operieren. Wir das ist eine Gruppe von Augenärzten, OP-Schwestern, Optikern und Mitgliedern des Krankenhaus-Ruanda- Vereins. Zweimal im Jahr fliegt das Team von Frankfurt aus über Addis Abeba nach Ruanda, um in dem Krankenhaus zu helfen. Spandau: Wenn man einen Ausländer fragt, was ihm in Deutschland am meisten auffällt, so bekommt man häufig zur Antwort: die Mülltrennung. Was mir in Ruanda am meisten auffällt: Plastiktüten sind dort verboten und werden Einreisenden schon am Flughafen in Kigali abgenommen. Dr. Ulrich Spandau, geboren in Südafrika. Schulausbildung in Johannesburg. Abitur in Reutlingen, Medizinstudium in Würzburg. Ausbildung zum Augenarzt an den Universitäten Heidelberg, Mannheim und Koblenz, Promotion und Habilitation. Vier Jahre leitender Oberarzt in Mannheim und seit sechs Jahren Oberarzt in Uppsala/ Schweden. Seit 2006 ehrenamtliche Tätigkeit in Ruanda. Das Team (hintere Reihe von links): Krankenhauschef Avite, Augenärztin Barbara Doschko, Augenärztin Ulrike von Brabant, Augenarzt Ulrich Spandau, OP-Springerin Hanna Schmidt. Vordere Reihe v.l.: Optikermeisterin Stefanie Laup, OP-Schwester Claudia Muessenich und Krankenhausmanagerin Schwester Carmen. Fotos (2): Pohle Global Vision2/2015 5

7 Report Von Kigali aus fährt man mit dem Auto einige Stunden über Schotterpisten in nördlicher Richtung zum Krankenhaus in Ruli, das auf einem etwa Meter hohen Berg liegt. Ordensschwestern leiten das Haus Das Krankenhaus ist zugleich Waisenhaus und Kirche und wird von zwei spanischen Ordensschwestern Benediktinerinnen geleitet. Es gehört zu gleichen Teilen der katholischen Kirche und dem ruandischen Staat. Die Krankenhausführung arbeitet außerordentlich effektiv. Schwester Rosa, ehemals Pilotin, ist für die Verwaltung zuständig. Die zweite Nonne, Schwester Carmen, ist für das Praktische verantwortlich. Spandau: Sie könnten problemlos ein deutsches Krankenhaus leiten. Ohne diese beiden wäre unser Einsatz in Ruanda schwierig, wenn nicht gar gefährdet. Die Augenklinik habe man nach eigenen Plänen bauen lassen und komplett selbst aus einem Sammelsurium von gespendeten und eigenen Möbeln und Geräten eingerichtet, so Spandau. Im Untersuchungsraum stehen zwei Spaltlampen und im Visusraum zwei Phoropter. In der Optikerwerkstatt können Brillen hergestellt werden. Spandau: Der OP ist in einem separaten Gebäude untergebracht. Mit einem alten Zeiss-OP-Mikroskop und einem Phakogerät haben wir die erste Phakoemulsifikation in Ruanda durchgeführt. Als einheimisches Personal haben wir einen Optiker, einen OP-Pfleger und einen Ambulanzarzt. Hier liegt bereits das erste Problem: Der Ambulanzarzt ist kein Arzt, sondern nur ein Medical Officer. Er ist auf der konservativen Ebene hervorragend, aber er darf nicht operieren. Zu wenig Augenärzte in Ruanda Im ganzen Land gibt es nur fünf einheimische Augenärzte. Die aber arbeiten alle aus finanziellen Gründen in der Hauptstadt Kigali. Wie in Deutschland will auch in Ruanda niemand auf dem Land arbeiten. Spandau berichtete: Während unserer Abwesenheit behandelt der Medical Officer die Patienten konservativ, hält nach Kataraktpatienten Ausschau und der Optiker fertigt Brillen an. Wenn wir dann nach Ruanda kommen, operieren wir die Katarakte und helfen in der Ambulanz. Da wir zu unserem Leidwesen den Medical Officer nicht zum Chirurgen ausbilden durften, hatten wir die Idee, einen ausländischen Augenarzt in einem benachbarten Krankenhaus (zweieinhalb Autostunden Entfernung) zu bitten, unsere Patienten zu operieren. Gesagt, getan. Eine komplizierte Sache Das wurde allerdings eine recht komplizierte Angelegenheit. Als wir in Ruanda anfingen, Katarakte zu operieren, zahlte der Patient eine geringe Summe an das Krankenhaus. Ein armer Patient wurde an die Sozialstation verwiesen und dort bestimmte man einen geringen Beitrag. Kostenlos jedoch war die Operation nie, damit der Patient die Operation wertschätzte. Nach einigen Jahren wurde eine allgemeine Krankenkasse nach französischem Vorbild eingeführt. Sie zahlte einen willkürlichen Preis an das Krankenhaus für die Operation, der allerdings um ein Vielfaches höher lag als unser Preis. Davon zahlte der Patient 25 Prozent und die Krankenkasse übernahm 75 Prozent. Diese ist aber inzwischen dermaßen verschuldet, dass sie allen Krankenhäusern viel Geld schuldet. Der Kollege, der unsere Katarakte operierte, wollte keine eigene Entlohnung, sondern lediglich die Kassenleistungen 6 Global Vision 2/2015 Die Augenklinik in Ruli bräuchte dauerhaft einen Augenarzt, der Katarakte operieren kann.

8 Report Fotos (2): Pohle Der Andrang im Krankenhaus ist groß. Die Klinik genießt einen guten Ruf. als Aufwandsentschädigung. Die Krankenhausleitung wollte aber auch diese Zahlungen einbehalten. Und so kam es zum Streit. Jetzt will der Kollege unsere Katarakte nicht mehr operieren. Die Folge ist nun, dass wir ehrenamtlich nach Ruanda fliegen müssen, um dort Katarakte zu operieren. Noch keine Lösung in Sicht Wir haben schon überlegt, die Patienten mit dem Autotaxi in ein anderes Krankenhaus zu schicken. Das aber lehnen die meisten Patienten ab. Eine weitere Überlegung war, einen Augenchirurgen auszubilden. Dazu hätten wir unserem Medical Officer ein Studium in Kenia oder Tansania finanzieren müssen mit dem Risiko, dass er nach dem Studium in der lukrativeren Hauptstadt arbeitet. Leider gibt es in Ruanda viele Beispiele von solchen,technischen Pannen. So erschien vor einiger Zeit ein Team für Plastische Chirurgie aus Kanada, um im Krankenhaus in Kigali zu arbeiten. Das Team bestand aus Chirurgen und Anästhesisten. Dieser Einsatz war vom zuständigen Ministerium gefördert worden. Das Ganze hatte aber einen kleinen Haken. Das Krankenhaus war nicht informiert worden. Das kanadische Team nahm am Morgen gleich alle fünf OP-Säle in Beschlag, aber es waren keine Patienten für sie eingeplant. Also operierten die kanadischen Spezialisten die Patienten, die zu diesem Zeitpunkt vorhanden waren. Die einheimischen Chirurgen und Anästhesisten hatten nichts zu tun und nahmen sämtlich eine Woche frei. Die schwierigen Fälle, für die die Kanadier vorgesehen waren, wurden nicht operiert. Denn keiner der einheimischen Ärzte war informiert worden. Pannen kein Einzelfall Jedes Mal, wenn wir nach Ruanda kommen, stehen neue Gebäude auf dem Krankenhausgelände. Wer hat diese Gebäude finanziert? Antwort: Alle möglichen NGOs. Viele dieser Gebäude sind jedoch nicht nach den Bedürfnissen des Krankenhauses, sondern nach den Richtlinien der NGOs gebaut worden. Die Gebäude sind entweder zu groß oder zu klein. Oder es gibt zu wenig Fenster. Oder WCs wurden vergessen. Man muss schließlich den Spendern ein schönes Foto von der Fassade vorlegen können. Wir hatten ein Schulgebäude errichten lassen. An der Außenwand war aber das Schild einer australischen Organisation angebracht. Der Schulleiter wurde zur Rede gestellt. Er druckste herum und gab schließlich zu, dass er mehrere Anträge zur Finanzierung gestellt und zwei Zusagen erhalten hatte. Sind Kurzeinsätze sinnvoll? Auf die Frage, ob Kurzeinsätze sinnvoll sind, sagte Spandau: Die Frage ist berechtigt, aber jeder muss sie für sich selbst beantworten. Das System mag noch so chaotisch sein, aber jeder Patient, der von Blindheit befreit wird, ist für mich der Mühe wert. Im Unterschied zu Deutschland gibt es in Ruanda nicht Tausende von Augenärzten, sondern wenn du nicht da bist, dann gibt es keinen. Seine Lehre aus den Afrika-Erlebnissen ist: Einmal-Einsätze sind sinnlos. Man muss ein Projekt langfristig betreuen. Dann lohnt es sich, trotz aller Widrigkeiten in Afrika zu arbeiten. Global Vision 2/2015 7

Schenken Sie Chancen. Foto: privat. denn Afrika braucht mehr Augenärzte!

Schenken Sie Chancen. Foto: privat. denn Afrika braucht mehr Augenärzte! Schenken Sie Chancen denn Afrika braucht mehr Augenärzte! Augenärzte danm k für Stipendium Augenärzte In Afrika ist die medizinische Versorgung im Augenbereich extrem schlecht oft kommt nur ein Augenarzt

Mehr

Die Welt neu sehen...

Die Welt neu sehen... Die Welt neu sehen... Ich habe Ihnen auf Ihrem Platz etwas hingelegt. Bitte nehmen Sie diese Papierbrille und schauen Sie mal hindurch. Wie sehen Sie die Welt? Sie ist grau und verschwommen. Die Welt neu

Mehr

Wer wir sind, was wir tun, und weshalb Sie uns unterstützen sollten.

Wer wir sind, was wir tun, und weshalb Sie uns unterstützen sollten. Wer wir sind, was wir tun, und weshalb Sie uns unterstützen sollten. 1 Die Augenhilfe Afrika e.v. gibt Menschen das Augenlicht zurück. Schon am Tag nach der Operation werden die Pflaster entfernt. Es gibt

Mehr

Reisebericht Namibia 2011. Verein Kids and Poors Eyes International e.v. (Traben-Trarbach) nimmt auch 2011 an einem Augen- OP-Camp in Namibia teil

Reisebericht Namibia 2011. Verein Kids and Poors Eyes International e.v. (Traben-Trarbach) nimmt auch 2011 an einem Augen- OP-Camp in Namibia teil Reisebericht Namibia 2011 Verein Kids and Poors Eyes International e.v. (Traben-Trarbach) nimmt auch 2011 an einem Augen- OP-Camp in Namibia teil In der 3. Juniwoche führten Dr. Andreas Künster und Dr.

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Helfen, wo die Not am größten ist!

Helfen, wo die Not am größten ist! www.care.at Helfen, wo die Not am größten ist! Eine Spende in meinem Testament gibt Menschen in Not Hoffnung auf eine bessere Zukunft. CARE-Pakete helfen weltweit! Vorwort Wir setzen uns für eine Welt

Mehr

Urologie in Hannover Ein historischer Rückblick auf 100 Jahre Knut Albrecht Klinik für Urologie Medizinische Hochschule Hannover Hannover in den Zwanziger Jahren Mit freundlicher Genehmigung: GFS

Mehr

Wir verändern Wir verändern. Kinderleben

Wir verändern Wir verändern. Kinderleben Wir verändern Wir verändern Kinderleben Liebe Leserin, lieber Leser, in einer Welt, die sich rasant verändert, eröffnen sich vielen Menschen völlig neue Chancen und Möglichkeiten. Doch Millionen Kinder,

Mehr

Ich möchte so gerne gerade Beine!

Ich möchte so gerne gerade Beine! Ich möchte so gerne gerade Beine! «Ich möchte gerne rennen und spielen können wie die anderen Kinder», wünscht sich Benita (4). Übernehmen Sie heute eine Kinderpatenschaft Arm, behindert, ausgeschlossen!

Mehr

Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung

Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Forschungsprojekt: Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Leichte Sprache Autoren: Reinhard Lelgemann Jelena

Mehr

Die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Baudenkmale in Deutschland Seht, welch kostbares Erbe! Die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Besucher der Ausstellung Seht, welch kostbares Erbe die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Mehr

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen K-HW PATENSCHAFTEN Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen Warum gibt es K-HW-Patenschaften? Ohne Spenden und Patenschaften wäre die Arbeit von K-HW nicht möglich! Um

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Mit Herz und Hand Lesereise

Mit Herz und Hand Lesereise E-Mail: Tel. PLZ, Wohnort: Straße: Vorname: Name: Absender: Dr. Raphaela Händler Unsere Schwester in Afrika Schwester Raphaela Händler Schwester Raphaela Händler Mit Herz und Hand Lesereise Schwester Raphaela

Mehr

NEWSLETTER September 2014

NEWSLETTER September 2014 NEWSLETTER Vision & Mission Die wurde gegründet um mit wirtschaftlicher Tätigkeit die Verbreitung von Solarenergie in Afrika zu fördern. Dabei steht eine starke Nord-Süd Allianz im Mittelpunkt, bei der

Mehr

Neue Aufgaben und Ziele für Spendenorganisation und Paten

Neue Aufgaben und Ziele für Spendenorganisation und Paten Neue Aufgaben und Ziele für Spendenorganisation und Paten Organisatoren Rosi und Klaus Krekeler berichten über neues Projekt Jimma Paderborn, 1. Dezember 2012 Die Organisation Patenschaften von Mensch

Mehr

RUNDBRIEF FÜR DAS JAHR 2012

RUNDBRIEF FÜR DAS JAHR 2012 Hilfe für Afrika: Rundbrief 2013 1 c/o Jan Kuhl Schützenstraße 58a 35398 Gießen Tel.: 0641-9482126 e-mail: jan_kuhl@hilfefuerafrika.de RUNDBRIEF FÜR DAS JAHR 2012 Liebe Freundinnen und Freunde von Hilfe

Mehr

wünschdirwas macht Herzenswünsche wahr!

wünschdirwas macht Herzenswünsche wahr! Jeder Wunschtraum ist ein kleiner Meilenstein: wünschdirwas macht Herzenswünsche wahr! Verein für schwerkranke Kinder erfüllt Herzenswünsche Liebe Leserinnen, liebe Leser, seit Vereinsgründung im Jahr

Mehr

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen K-HW Patenschaften Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen Warum gibt es K-HW-Patenschaften? Ohne Spenden und Patenschaften wäre die Arbeit von K-HW nicht möglich! Um

Mehr

schön, dass du dich für unser Medium Term Volunteering - Programm (MTV) im SCI interessierst!

schön, dass du dich für unser Medium Term Volunteering - Programm (MTV) im SCI interessierst! LiebeR InteressentIn, schön, dass du dich für unser Medium Term Volunteering - Programm (MTV) im SCI interessierst! Wir möchten dir hier einige Informationen zu unseren mittelfristigen Diensten geben,

Mehr

Wissen Erfahrung Beratung

Wissen Erfahrung Beratung Augenklinik Bethesda Dr. med. Cordula Hörster Dr. med. Bernd Hörster Wissen Erfahrung Beratung Sehen Wissen. Die Augenchirurgie entwickelt sich rasant. Wir kennen den neuesten wissenschaftlichen Stand

Mehr

Beschäftigung in Alba Iulia

Beschäftigung in Alba Iulia Musik macht Spaß! Beschäftigung in Alba Iulia Sofort-Hilfe für Menschen in Syrien Eine etwas andere Familie bald wirst Du konfirmiert. Gott segnet Dich. Das ist Dein großer Tag. Deine Paten und Familie

Mehr

Leseverstehen TEST 1. 1. Lies die Texte! Sind die Sätze richtig oder falsch? 5 Punkte. 0. Martins bester Freund ist 14 Jahre alt.

Leseverstehen TEST 1. 1. Lies die Texte! Sind die Sätze richtig oder falsch? 5 Punkte. 0. Martins bester Freund ist 14 Jahre alt. Leseverstehen TEST 1 1. Lies die Texte! Sind die Sätze richtig oder falsch? 5 Punkte 0. Martin Berger kommt aus Deutschland Bielefeld. Sein bester Freund ist Paul, der auch so alt ist wie seine Schwester

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Schule ist unsere Chance, der Armut zu entrinnen.

Schule ist unsere Chance, der Armut zu entrinnen. Education for Kids in Myanmar Schule ist unsere Chance, der Armut zu entrinnen. www.600kids.org Companies engage for Education «Mein Name ist Michael Egli. Ich leite 600Kids. Wir setzen uns für Schulbildung

Mehr

Von der Vision zur Wirklichkeit. Mit Ihrem Beitrag zu einer Zukunft ohne Alzheimer

Von der Vision zur Wirklichkeit. Mit Ihrem Beitrag zu einer Zukunft ohne Alzheimer Von der Vision zur Wirklichkeit. Mit Ihrem Beitrag zu einer Zukunft ohne Alzheimer Ihre Spende forscht Ihre Spende informiert! Unsere Vision ist eine Zukunft ohne Alzheimer: eine Zukunft, in der Menschen

Mehr

Informationen Sprachtest

Informationen Sprachtest Informationen Sprachtest Liebe Eltern Wie Sie wissen, werden alle Sprachkurse in Deutsch und Englisch im International Summer Camp & Junior Golf Academy durch die academia Zürich SPRACHEN UND LERNEN GMBH,

Mehr

Projekt: Mikrokredit von vision:teilen REPORT 2014/2015. grosse. Wirkung. teilen. vision. kleine hilfe

Projekt: Mikrokredit von vision:teilen REPORT 2014/2015. grosse. Wirkung. teilen. vision. kleine hilfe Projekt: Mikrokredit von : REPORT 2014/2015 kleine hilfe grosse Wirkung Eine franziskanische Initiative gegen Armut und Not e.v. Report 2014/2015 Erfolgreicher Gruppenstart Ausbau des Projektes Im April

Mehr

Liebe Mitglieder, Paten und Freunde des Vereins Limulunga e. V.,

Liebe Mitglieder, Paten und Freunde des Vereins Limulunga e. V., Liebe Mitglieder, Paten und Freunde des Vereins Limulunga e. V., Sommer, Sonne, Urlaub, ein paar Tage ausspannen zu Hause oder anderswo, neue Eindrücke sammeln und dann wieder mit neuer Energie zurück

Mehr

Handchirurgisches Symposium

Handchirurgisches Symposium Programm Handchirurgisches Symposium der AIOD Deutschland Offene Fragen in der Handchirurgie 29. November 2014, Saarbrücken Vorwort Liebe Kolleginnen und Kollegen, während bei vielen Verletzungen und degenerativen

Mehr

Krankenwagenprojekt Mongolei Ein Team Ein Fahrzeug Ein Ziel

Krankenwagenprojekt Mongolei Ein Team Ein Fahrzeug Ein Ziel Krankenwagenprojekt Mongolei Ein Team Ein Fahrzeug Ein Ziel Daniel Bachmann, Christan Decker, Peter Herhaus, Wolfgang Michna, Simon Mönks, Ferdinand Wagner 1. Projekt Wir möchten im August 2012 eine außergewöhnliche

Mehr

Unser Projekt: Betreuungszentren für Aidswaisen in Tansania Ein Bericht unseres Clubmitglieds Dekan i.r. Dr. Jochen Tolk

Unser Projekt: Betreuungszentren für Aidswaisen in Tansania Ein Bericht unseres Clubmitglieds Dekan i.r. Dr. Jochen Tolk Unser Projekt: Betreuungszentren für Aidswaisen in Tansania Ein Bericht unseres Clubmitglieds Dekan i.r. Dr. Jochen Tolk Vorgeschichte Das neue Zentrum in Ilindi Über die Aidskatastrophe in Afrika wird

Mehr

Patenschaften bei nph deutschland

Patenschaften bei nph deutschland Patenschaften bei nph deutschland Wählen Sie die Patenschaft, die zu Ihnen passt... Liebe Freundinnen, liebe Freunde, das Lachen eines Kindes ist ein großes Geschenk. Das wurde mir ganz eindrücklich bewusst,

Mehr

Die Geschichte der Kinderklinik Schwabing J.v.Walter, M.Orthen, M.Thumm, P.Emmrich

Die Geschichte der Kinderklinik Schwabing J.v.Walter, M.Orthen, M.Thumm, P.Emmrich Die Geschichte der Kinderklinik Schwabing J.v.Walter, M.Orthen, M.Thumm, P.Emmrich 1208 werden das Heiliggeistspital und 1213 das Gasteigspital als erste Krankenanstalten in München erwähnt 1389 wird erstmals

Mehr

Schön zu sehen Heidelberger Landstr. 379 64297 Darmstadt fon: +49 6151 10740-15 fax: +49 6151 10740-99 info@sichtkorrektur.de www.sichtkorrektur.

Schön zu sehen Heidelberger Landstr. 379 64297 Darmstadt fon: +49 6151 10740-15 fax: +49 6151 10740-99 info@sichtkorrektur.de www.sichtkorrektur. Schön zu sehen Sehen ist Leben Wussten Sie schon, dass wir Menschen 90 Prozent aller Informationen über unsere Augen erhalten? Der Sehsinn ist der mit Abstand wichtigste unserer Sinne. Prof. Dr. med. K.-H.

Mehr

PRESSEINFORMATION Wels, Mai 2016

PRESSEINFORMATION Wels, Mai 2016 PRESSEINFORMATION Wels, Mai 2016 Eye Camp Nigeria 2016 Schön, Sie zu sehen! Die Katarakt auch als grauer Star bekannt bezeichnet die Trübung der Augenlinse. Die meisten Fälle treten im höheren Alter auf.

Mehr

ONE DAY ist ein junger Aschaffenburger Verein, der sich auf die Umsetzung von Hilfsprojekten in Afrika konzentriert. Wichtig ist uns dabei das

ONE DAY ist ein junger Aschaffenburger Verein, der sich auf die Umsetzung von Hilfsprojekten in Afrika konzentriert. Wichtig ist uns dabei das ONE DAY ist ein junger Aschaffenburger Verein, der sich auf die Umsetzung von Hilfsprojekten in Afrika konzentriert. Wichtig ist uns dabei das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Unsere Projekte richten sich

Mehr

Fundraising: Wie sammelt man Spenden?

Fundraising: Wie sammelt man Spenden? Fundraising: Wie sammelt man Spenden? Lieber Teilnehmer, hochmotiviert startest du nun bald dein großes Auslandsabenteuer! Viele unserer Teilnehmer fragen uns um Rat, was sie an Spenden mit ins Zielland

Mehr

Holger Jegust. 07. März 2009 Fachhochschule Osnabrück

Holger Jegust. 07. März 2009 Fachhochschule Osnabrück Welchen Einfluss nimmt das Vergütungssystem auf die Entwicklung in einem Krankenhaus, medizinische Innovationen einzuführen? 07. März 2009 Fachhochschule Osnabrück Gliederung 1. Einführung 1.1 Vorstellung

Mehr

Mainz, den 1. Juli 2014. Pressemeldung SPERRFRIST 14:30 Uhr

Mainz, den 1. Juli 2014. Pressemeldung SPERRFRIST 14:30 Uhr Pressemeldung SPERRFRIST 14:30 Uhr Mainz, den 1. Juli 2014 180.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland engagieren sich am Tag für Afrika : 620 Schulen unterstützen Aktion Tagwerk und fördern

Mehr

Bereich Waldschwimmbad: 24 Stunden Schwimmen im Juli 2014

Bereich Waldschwimmbad: 24 Stunden Schwimmen im Juli 2014 Bereich Waldschwimmbad: 24 Stunden Schwimmen im Juli 2014 Waldschwimmbad lädt zum 24 Stunden Schwimmen für jedermann Am 19./20. Juli 2014 können begeisterte Schwimmer wieder einmal rund um die Uhr Bahn

Mehr

Afrika-Wochenende in Maria Frieden 13./14. August 2011

Afrika-Wochenende in Maria Frieden 13./14. August 2011 Afrika-Wochenende in Maria Frieden 13./14. August 2011 Am Horn von Afrika, vor allem in Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti, sind knapp 12 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Afrika-Wochenende

Mehr

Plenum des Flüchtlingsrats 12. Juli 2014

Plenum des Flüchtlingsrats 12. Juli 2014 Plenum des Flüchtlingsrats 12. Juli 2014 AG 2 Neue Freundeskreise braucht das Land Asylarbeitskreis Heidelberg e.v. Ulrike Duchrow Flüchtlinge in Heidelberg Unterbringung: Eigens dafür gebauter Gebäudekomplex

Mehr

Rück vergütung für Krankheits kosten und Behinderungs kosten

Rück vergütung für Krankheits kosten und Behinderungs kosten Sie bekommen Ergänzungs leistungen? Dann ist dieses Merk blatt für Sie. Ein Merk blatt in Leichter Sprache Rück vergütung für Krankheits kosten und Behinderungs kosten Wann bekommen Sie Geld zurück? Dieser

Mehr

1. Praktisches Jahr 2. Praktikumsort

1. Praktisches Jahr 2. Praktikumsort 1. Praktisches Jahr Das Medizinstudium ist in einen vorklinischen und in einen klinischen Abschnitt geteilt, wovon der vorklinische die ersten zwei Jahre und der klinische die restlichen vier Jahre darstellen.

Mehr

Sie möchten vor allem eins: klar sehen. Das Schiff am Horizont ebenso mühelos erfassen wie das Lächeln in den Augen Ihres Gegen übers.

Sie möchten vor allem eins: klar sehen. Das Schiff am Horizont ebenso mühelos erfassen wie das Lächeln in den Augen Ihres Gegen übers. Sie möchten vor allem eins: klar sehen. Das Schiff am Horizont ebenso mühelos erfassen wie das Lächeln in den Augen Ihres Gegen übers. Und Sie möchten klar erkennen, was Sie in der Augenklinik am Neumarkt

Mehr

2009/2010 Tätigkeitsbericht

2009/2010 Tätigkeitsbericht 2009/2010 Tätigkeitsbericht Impressum ÄRZTE HELFEN e.v. Redaktion Robert Köhler Thomas Neumann Christoph Köhler Fotos Marko Kramer Christoph Köhler Gestaltung nexilis verlag GmbH 8/2010 ÄRZTE HELFEN e.v.

Mehr

Kundenbindung als Teil Ihrer Unternehmensstrategie

Kundenbindung als Teil Ihrer Unternehmensstrategie 6 bindung langfristig Erfolge sichern bindung als Teil Ihrer Unternehmensstrategie Systematische bindung ist Ihr Erfolgsrezept, um sich im Wettbewerb positiv hervorzuheben und langfristig mit Ihrem Unternehmen

Mehr

RUNDBRIEF FÜR DAS JAHR 2014

RUNDBRIEF FÜR DAS JAHR 2014 c/o Jan Kuhl Schützenstraße 58a 35398 Gießen Tel.: 0641-9482126 e-mail: info_kuhl@hilfefuerafrika.de RUNDBRIEF FÜR DAS JAHR 2014 Liebe Freundinnen und Freunde von Hilfe für Afrika.e.V.! Auch 2014 konnten

Mehr

Schüler-Laptops schaffen Bildungschancen in Ruanda

Schüler-Laptops schaffen Bildungschancen in Ruanda Schulprojekt OLPC Ruanda Dezember 2012 Schüler-Laptops schaffen Bildungschancen in Ruanda OLPC Jedem Schüler einen Laptop - ist eine ganz konkrete Antwort auf den Bildungsnotstand in Entwicklungsländern.

Mehr

A1/2. Übungen A1 + A2

A1/2. Übungen A1 + A2 1 Was kann man für gute Freunde und mit guten Freunden machen? 2 Meine Geschwister und Freunde 3 Etwas haben oder etwas sein? 4 Meine Freunde und ich 5 Was haben Nina und Julian am Samstag gemacht? 6 Was

Mehr

Vorbemerkungen zum Fragebogen Ratenkredit mit Restschuldversicherungen

Vorbemerkungen zum Fragebogen Ratenkredit mit Restschuldversicherungen Vorbemerkungen zum Fragebogen Ratenkredit mit Restschuldversicherungen Ratenkredite werden häufig in Kombination mit Restschuldversicherungen abgeschlossen. Banken und Kreditvermittler verdienen sich an

Mehr

KATARAKT ODER GRAUER STAR

KATARAKT ODER GRAUER STAR KATARAKT ODER GRAUER STAR ÜBER DEN GRAUEN STAR Wenn unsere gesehenen Bilder an Schärfe verlieren, wir das Gefühl haben durch einen Schleier zu schauen und uns die Welt trübe erscheint, könnte ein Grauer

Mehr

OKTOBER 15. Radio Unerhört Marburg

OKTOBER 15. Radio Unerhört Marburg OKTOBER 15 Radio Unerhört Marburg Inhalt Editorial/ Infos... 3 Radioprogramm... 4 15 Refugee Radio Network.... 4 Klassik rund herum.... 7 Praktika bei RUM... 8-9 Parkinsongs, Unerhört live.... 11 SammelsuriRUM....

Mehr

ELSA Alumni Deutschland e.v.

ELSA Alumni Deutschland e.v. ELSA Alumni Deutschland e.v. Newsletter Oktober 2011 [EAD-Newsletter Oktober 2011] Liebe EAD-Mitglieder, liebe Ehemalige, im Oktober-Newsletter findet ihr die folgenden Themen: Berichte über vergangene

Mehr

EIN ANLASS ZUM SPENDEN

EIN ANLASS ZUM SPENDEN EIN ANLASS ZUM SPENDEN Ein besonderes Fest oder die Trauer um einen nahe stehenden Menschen können ein guter Anlass sein, jetzt die Arbeit des Evangelischen Studienwerks zu unterstützen. Wertvolles zusammentragen

Mehr

Konservative/Minimalinvasive

Konservative/Minimalinvasive Konservative/Minimalinvasive Therapie der Harnund Stuhlinkontinenz EINLADUNG WISSEN- SCHAFTLICHE VERANSTALTUNG FÜR NIEDER- GELASSENE FACHÄRZTE TERMIN: 02. APRIL 2014 17:00 UHR Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Mehr

Tag der Seltenen Erkrankungen Aktionstag im Uniklinikum Aachen

Tag der Seltenen Erkrankungen Aktionstag im Uniklinikum Aachen Tag der Seltenen Erkrankungen Aktionstag im Uniklinikum Aachen Am 28. Februar 2015 hatten wir den Tag der seltenen Erkrankungen. Die Deutsche GBS Initiative e.v. hatte an diesem Tag die Gelegenheit, zusammen

Mehr

Wenn Sie am Grauen Star leiden, haben wir die Linse für Sie mit der Sie wieder ohne Brille in die Ferne UND Nähe sehen können!

Wenn Sie am Grauen Star leiden, haben wir die Linse für Sie mit der Sie wieder ohne Brille in die Ferne UND Nähe sehen können! Multifokale Intraokularlinsen Wenn Sie am Grauen Star leiden, haben wir die Linse für Sie mit der Sie wieder ohne Brille in die Ferne UND Nähe sehen können! Die Informationen, die sie in dieser Broschüre

Mehr

Arbeiten in Ruanda. Sigrid Rautenberg

Arbeiten in Ruanda. Sigrid Rautenberg 06. Oktober 2014-10:00 Ausbildung Arbeiten in Ruanda Sigrid Rautenberg Katharina König ist die erste Trainee der Sparkasse Dortmund, die mit einem Stipendium der Eberle-Butschkau-Stiftung nach Ruanda aufbrechen

Mehr

Jetzt entscheide ich selbst!

Jetzt entscheide ich selbst! Jetzt entscheide ich selbst! Informationen über das Persönliche Budget (Geld) Ein Heft in Leichter Sprache 02 Impressum Diese Menschen haben das Heft gemacht. In schwerer Sprache heißt das Impressum. Heraus-Geber:

Mehr

Hier hat ExOS gespendet:

Hier hat ExOS gespendet: Hier hat ExOS gespendet: Nicola Weis Donnerstag, 8. März 2012 18:28 Walter Tritt walter.tritt@t-online.de Re: [avh] Afrika Lieber Fuß, Eure Spende ist angekommen, vielen herzlichen

Mehr

Drittes Zürcher Adipositassymposium

Drittes Zürcher Adipositassymposium Drittes Zürcher Adipositassymposium Donnerstag, 22. März 2012, 14.15 Uhr Grosser Hörsaal OST UniversitätsSpital Zürich Einleitung Sehr geehrte Damen und Herren Liebe Kolleginnen und Kollegen Bereits zum

Mehr

1x jährlichen Aktualisierung der Kenntnisse laut Onkologie-Vereinbarung

1x jährlichen Aktualisierung der Kenntnisse laut Onkologie-Vereinbarung Einladung zur onkologischen Live-Online-Fortbildungsveranstaltung für Medizinische Fachangestellte (MFA) in urologischen Facharztpraxen aus der Region der Ärztekammer Sachsen zur 1x jährlichen Aktualisierung

Mehr

DAS INVESTMENT.COM. Zielgruppen-Beratung: Check-Up für Dr. med.

DAS INVESTMENT.COM. Zielgruppen-Beratung: Check-Up für Dr. med. Berater, Topnews Zielgruppen-Beratung: Check-Up für Dr. med. Hohes Einkommen und wenig Zeit - Mediziner sind eine erstklassige Zielgruppe für Finanzdienstleister. DAS INVESTMENT erklärt, wie Berater und

Mehr

Rhetorik in der Medizin Die Kunst der Kommunikation

Rhetorik in der Medizin Die Kunst der Kommunikation Beantragt bei der Landesärztekammer Programm CME FORTBILDUNGSPUNKTE Rhetorik in der Medizin Die Kunst der Kommunikation 06. Dezember 2013 23. Mai 2014 Berlin 26. September 2014 Bochum Vorwort Liebe Kolleginnen

Mehr

Presseinformation Wichtiger Beitrag zur Modernisierung des saarländischen Universitätsklinikums (UKS)

Presseinformation Wichtiger Beitrag zur Modernisierung des saarländischen Universitätsklinikums (UKS) Presseinformation Wichtiger Beitrag zur Modernisierung des saarländischen Universitätsklinikums (UKS) Saarbrücken, 21.03.2014. Die SaarLB, die Bank für Sozialwirtschaft AG und die Europäische Investitionsbank

Mehr

Aus Lust am Leben! Die Behindertenhilfe in der Christuskirchengemeinde Othmarschen

Aus Lust am Leben! Die Behindertenhilfe in der Christuskirchengemeinde Othmarschen Aus Lust am Leben! Die Behindertenhilfe in der Christuskirchengemeinde Othmarschen Roosens Weg 28 22605 Hamburg Telefon: 040 / 854 00 393 Fax: 040 / 88 11 252 Internet: www.behindertenhilfe-othmarschen.de

Mehr

während und nach den PASCH-Jugendkursen

während und nach den PASCH-Jugendkursen PASCH-Jugendkurse und PASCH-net Die Nutzung der PASCH-Website vor, während und nach den PASCH-Jugendkursen Die verschiedenen Bereiche bei PASCH-net für alle, für Schüler und für Lehrer: www.pasch-net.de

Mehr

Pressemitteilung 4/2014, 2014-07-08

Pressemitteilung 4/2014, 2014-07-08 Pressemitteilung 4/2014, 2014-07-08 LG Wiesbaden: vorsätzlich sittenwidrige Schädigung durch die Schutzvereinigung für Teilzeitwohnrechte e.v. und deren Vorstand Dr. G. Nicht selten begegnen Kapitalanleger

Mehr

Postfach, CH-8703 Erlenbach info@noma-hilfe.ch / www.noma-hilfe.ch. Projektrapport Nr. 1. Projekt Harar Äthiopien 1. 3. und 20. 23.

Postfach, CH-8703 Erlenbach info@noma-hilfe.ch / www.noma-hilfe.ch. Projektrapport Nr. 1. Projekt Harar Äthiopien 1. 3. und 20. 23. Projektrapport Nr. 1 Projekt Harar Äthiopien 1. 3. und 20. 23. November 2011 Steigende Hoffnung - für Kinder mit entstelltem Gesicht - für die Ärmsten der Armen - für Äthiopien Page 1/5 Vorwort Kurzzusammenfassung

Mehr

Während dieser Zeit arbeitete ich an meiner Promotionsarbeit, welche ich vor wenigen Tagen abgegeben habe.

Während dieser Zeit arbeitete ich an meiner Promotionsarbeit, welche ich vor wenigen Tagen abgegeben habe. Özkan Demirbas Ohmstrasse - 29 60486 Frankfurt a. M. odemirbas @ gmx. de mobil (0177) 5113974 Frankfurt, den 15.Mai 2009 Bewerbung um eine Assistenzstelle Sehr geehrte Damen und Herren, Ich sende ich Ihnen

Mehr

Musterantrag zur Feststellung der besonderen Schwere und Langfristigkeit einer Behinderung

Musterantrag zur Feststellung der besonderen Schwere und Langfristigkeit einer Behinderung Musterantrag zur Feststellung der besonderen Schwere und Langfristigkeit einer Behinderung I. Vorbemerkung Bereits seit dem 01.07.2011 haben gesetzlich krankenversicherte Menschen mit schweren und langfristigen

Mehr

Gertrud Frohn Stiftung Perspektiven für Kinder.

Gertrud Frohn Stiftung Perspektiven für Kinder. Gertrud Frohn Stiftung Perspektiven für Kinder. 11. Newsletter der Gertrud Frohn Stiftung, April 2015 Liebe Freundinnen und Freunde der Gertrud Frohn Stiftung, wie zu Beginn jedes Frühjahres traf sich

Mehr

Leit-Faden Beteiligung verändert. Leichte Sprache. Dr. Katrin Grüber Claudia Niehoff IMEW

Leit-Faden Beteiligung verändert. Leichte Sprache. Dr. Katrin Grüber Claudia Niehoff IMEW Leit-Faden Beteiligung verändert Leichte Sprache Dr. Katrin Grüber Claudia Niehoff IMEW Impressum Leit-Faden Beteiligung verändert Leichte Sprache Wer hat den Text geschrieben? Dr. Katrin Grüber hat den

Mehr

Nicaragua. Wo die Menschen leben Mehr als die Hälfte der Menschen lebt in Städten. Denn auf dem Land gibt es wenig Arbeit.

Nicaragua. Wo die Menschen leben Mehr als die Hälfte der Menschen lebt in Städten. Denn auf dem Land gibt es wenig Arbeit. Nicaragua Nicaragua ist ein Land in Mittel-Amerika. Mittel-Amerika liegt zwischen Nord-Amerika und Süd-Amerika. Die Haupt-Stadt von Nicaragua heißt Managua. In Nicaragua leben ungefähr 6 Millionen Menschen.

Mehr

Kontakt. Elisabeth Cerwenka Telefon: +43(0)5332/701 50 Mobil: +43(0)699/182 70 150 E-mail: info@grenzenlos-helfen.at www.grenzenlos-helfen.

Kontakt. Elisabeth Cerwenka Telefon: +43(0)5332/701 50 Mobil: +43(0)699/182 70 150 E-mail: info@grenzenlos-helfen.at www.grenzenlos-helfen. Kontakt Elisabeth Cerwenka Telefon: +43(0)5332/701 50 Mobil: +43(0)699/182 70 150 E-mail: info@grenzenlos-helfen.at www.grenzenlos-helfen.at Ein Spendenkonto ist eingerichtet: Spendenkonto Afrika Elisabeth

Mehr

FÖRDERN, WAS UNS AM HERZEN LIEGT - GEMEINSAM! Förderverein des Universitären Herzzentrums Hamburg e. V.

FÖRDERN, WAS UNS AM HERZEN LIEGT - GEMEINSAM! Förderverein des Universitären Herzzentrums Hamburg e. V. FÖRDERN, WAS UNS AM HERZEN LIEGT - GEMEINSAM! Förderverein des Universitären Herzzentrums Hamburg e. V. HERAUSFORDERUNG ERSTEN RANGES: HERZKRANKHEITEN. Herzkrankheiten gehören zu den Geißeln unserer Zeit.

Mehr

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Eröffnungsrede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie,

Mehr

1. Woran hat die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in den letzten 3 Jahren gearbeitet? 2. Was steht im Aktions-Plan für Dresden?

1. Woran hat die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in den letzten 3 Jahren gearbeitet? 2. Was steht im Aktions-Plan für Dresden? Tätigkeitsbericht der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen 2012 / 2013 / 2014 Inhalt 1. Woran hat die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in den letzten 3 Jahren gearbeitet? Seite 2 2. Was

Mehr

MOROP Inform Express. Das Wort des Präsidenten. Michel Broigniez OKTOBER 2010

MOROP Inform Express. Das Wort des Präsidenten. Michel Broigniez OKTOBER 2010 MOROP Inform Express Das Wort des Präsidenten OKTOBER 2010 Der MOROP Kongress 2010 von Stralsund ist bereits Geschichte. Aber es bleiben mir noch Einige Impressionen die ich an alle Teilnehmern nachliefern

Mehr

Ambulante Gynäkologie & Klinische Gynäkologie. Gemeinsam. Ein Angebot zur Kooperation mit niedergelassenen Kollegen. Praxisklinik Prof. Dr.

Ambulante Gynäkologie & Klinische Gynäkologie. Gemeinsam. Ein Angebot zur Kooperation mit niedergelassenen Kollegen. Praxisklinik Prof. Dr. Ambulante Gynäkologie & Klinische Gynäkologie Gemeinsam Ein Angebot zur Kooperation mit niedergelassenen Kollegen Frauengesundheit Reproduktionsmedizin Operative Gynäkologie Praxisklinik Prof. Dr. Volz

Mehr

denk. deutsche entwicklungsförderung deutsche entwicklungsförderung nepalesischer kinder e.v. e.v.

denk. deutsche entwicklungsförderung deutsche entwicklungsförderung nepalesischer kinder e.v. e.v. denk. deutsche entwicklungsförderung deutsche entwicklungsförderung nepalesischer kinder e.v. e.v. DENK e.v. Unser Engagement vor Ort in Nepal begann im Jahr 2007, als wir erstmals auf das Kinderhaus aufmerksam

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Ehrenamtliche. Nachhilfe. Für Kinder aus Familien in besonderen Lebenslagen

Ehrenamtliche. Nachhilfe. Für Kinder aus Familien in besonderen Lebenslagen Ehrenamtliche Nachhilfe Für Kinder aus Familien in besonderen Lebenslagen Worum es geht: Es gibt viele Familien in denen es Probleme gibt. Heute gehört so etwas oft dazu. Trennung der Eltern oder eine

Mehr

Informationen für Schülerinnen und Schüler

Informationen für Schülerinnen und Schüler Informationen für Schülerinnen und Schüler Neues aus der NEPS-Studie Schule, Ausbildung und Beruf Ausgabe 3, 2013/2014 Vorwort Liebe Schülerinnen und Schüler, auch in diesem Jahr möchten wir es nicht versäumen,

Mehr

Ein Hospital für Afrika.

Ein Hospital für Afrika. Ein Hospital für Afrika. Das größte private Hospitalschiff der Welt Mercy Ships Deutschland Mercy Ships wurde 1978 in Lausanne mit dem Ziel gegründet, den allerärmsten Menschen der Welt auf Hospitalschiffen

Mehr

Technische Hilfe leisten! Informationsbroschüre

Technische Hilfe leisten! Informationsbroschüre Technische Hilfe leisten! Informationsbroschüre Zisternenbauprojekt in Tansania Gemeinsam Grenzen überwinden! Ingenieure ohne Grenzen e.v. leistet technische Hilfe: Wir unterstützen Menschen, für die die

Mehr

Einladung Die 67. Jahrestagung der Deutsch-Niederländischen Juristenkonferenz findet statt vom

Einladung Die 67. Jahrestagung der Deutsch-Niederländischen Juristenkonferenz findet statt vom Deutsch - Niederländische Juristenkonferenz Deutscher Arbeitsausschuss Einladung Die 67. Jahrestagung der Deutsch-Niederländischen Juristenkonferenz findet statt vom 2. bis 4. Oktober 2015 in Lüneburg

Mehr

Öffentlichkeitsarbeit in den Kommunen für den Freiwilligentag Best Practice Beispiele

Öffentlichkeitsarbeit in den Kommunen für den Freiwilligentag Best Practice Beispiele Öffentlichkeitsarbeit in den Kommunen für den Freiwilligentag Best Practice Beispiele Als kommunale/-r Ansprechpartner/-in können Sie den Freiwilligentag in die Öffentlichkeitsarbeit Ihrer Kommune einbinden.

Mehr

Konfirmandenspende 2016

Konfirmandenspende 2016 Konfirmandenspende 2016 Liebe Konfirmandin, lieber Konfirmand, bald wirst Du konfirmiert. Gott segnet Dich. Das ist Dein großer Tag. Deine Paten und Familie freuen sich mit Dir. Wir wünschen Dir, dass

Mehr

Frau Borstelmann hat viele Jahre dem Vorstand angehört, eine sicher oft sehr zeitraubende und anstrengende Tätigkeit.

Frau Borstelmann hat viele Jahre dem Vorstand angehört, eine sicher oft sehr zeitraubende und anstrengende Tätigkeit. Institut für Medizinische Soziologie Prof. Dr. Dr. Alf Trojan Zentrum für Psychosoziale Medizin Martinistraße 52 20246 Hamburg Telefon: (040) 7410-4247 trojan@uke.de www.uke.de/institute/medizinsoziologie/

Mehr

Bezirksgruppe Rhein-Neckar

Bezirksgruppe Rhein-Neckar DVW Deutscher Verein für Vermessungswesen Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement Landesverein Baden-Württemberg Bezirksgruppe Rhein-Neckar DVW BW Bezirksgruppe Rhein-Neckar Keplerstraße

Mehr

EINLADUNG. 8. Interdisziplinäres Symposium Rheumatologie, Dermatologie und Gastroenterologie VERANSTALTUNGSORT. Klinische Immunologie am Rhein

EINLADUNG. 8. Interdisziplinäres Symposium Rheumatologie, Dermatologie und Gastroenterologie VERANSTALTUNGSORT. Klinische Immunologie am Rhein VERANSTALTUNGSORT EINLADUNG Hotel Marriott Johannisstraße 76 80 50668 Köln Tel.: +49 (0) 2 21-94 22 20 Fax.: +49 (0) 2 21-94 22 27 77 Anfahrt 8. Interdisziplinäres Symposium, Dermatologie und Gastroenterologie

Mehr

Gastfamilienfragebogen / Au-pair-Vermittlungsauftrag

Gastfamilienfragebogen / Au-pair-Vermittlungsauftrag Deutsches Rotes Kreuz in Hessen Volunta ggmbh Team Inter-Action Lange Str. 57 60311 Frankfurt Telefon : +49 (0) 69 9 203 756-26 Fax : +49 (0) 69 9 203 756-29 Email : tia@volunta.de Gastfamilienfragebogen

Mehr

Herzlich willkommen als neues Mitglied der APOLLO e. V.!

Herzlich willkommen als neues Mitglied der APOLLO e. V.! Herzlich willkommen als neues Mitglied der APOLLO e. V.! Tel.: 030-47 59 91 59 Fax: 030-47 53 15 39 info@apollo-online.de www.apollo-online.de Ausführlich beantworten gerne die alten Hasen im Verein alle

Mehr

LEBEN RETTEN HELFEN SIE MIT! Mit nur 42,- Euro ernähren Sie 1 Kind für 1 Jahr.

LEBEN RETTEN HELFEN SIE MIT! Mit nur 42,- Euro ernähren Sie 1 Kind für 1 Jahr. LEBEN RETTEN HELFEN SIE MIT! Mit nur 42,- Euro ernähren Sie 1 Kind für 1 Jahr. Liebe Leserinnen und Leser, EDITORIAL mit großer Freude stelle ich Ihnen heute ein Projekt vor, das für viele Kinder in Afrika

Mehr

Rahma Austria Jahresbericht 2014

Rahma Austria Jahresbericht 2014 Rahma Austria Jahresbericht 2014 Der Verein Rahma Austria ist ein eingetragener humanitärer nicht gewinnorientierter Verein mit der ZVR-Zahl 124910972. Im Frühjahr 2006 gründete eine Wohltätergruppe, unter

Mehr

Anleitung für die Registrierung bei HAND-KISS-AMBU und der Aktion Saubere Hände

Anleitung für die Registrierung bei HAND-KISS-AMBU und der Aktion Saubere Hände Anleitung für die Registrierung bei HAND-KISS-AMBU und der Aktion Saubere Hände Die Registrierung der Stammdaten einer medizinischen Einrichtung, die an HAND-KISS-AMBU und der Aktion Saubere Hände teilnehmen

Mehr