Handy - Eine Schuldenfalle für Jugendliche?! Bürgschaften, Schulden für andere.

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1 Handy - Eine Schuldenfalle für Jugendliche?! Bürgschaften, Schulden für andere.

2 Materialien für den handlungsorientierten Unterricht Waldemar Stange Peter Gnielczyk Eine Zukunftswerkstatt Aktualisierte und ergänzte Ausgabe Neu: Handy - Eine Schuldenfalle für Jugendliche?! Bürgschaften - Schulden für andere. 1

3 Autoren Waldemar Stange Peter Gnielczyk Wissenschaftliche Redaktion Peter Gnielczyk Herausgeber Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. Markgrafenstraße Berlin Gestaltung Lutz Köbele-Lipp kubik, Berlin Karikaturen Horst Rudolph Berlin 2000 by Stiftung Verbraucherinstitut, Berlin ISBN Schutzgebühr Euro 12,27 Bestell Nr.: 214 Hinweis: Für Rückfragen zur Durchführung einer >Lernwerkstatt Ernährung< wenden Sie sich bitte an Peter Gnielczyk

4 Inhaltsverzeichnis ❶ Schuldenprävention - (k)ein Thema für den Unterricht 4 Methodische Grundlagen 5 Methodenübersicht 10 ❷ ❸ ❹ ❺ ❻ Orientierungsphase Graffiti 12 Strukturierte Erwartungsabfrage 13 Programmübersicht 14 Was ist die Zukunftswerkstatt Schuldenprävention? 15 Problematisierungsphase Frustkauf 16 Erfindermesse 18 Gegenstände verändern 19 Kreativproduktionen 20 Video-Fernsehwerbung 22 Theater-Kaffeefahrt 23 Collage-Zeitungswerbung 24 Hörspiel-Radiowerbung 25 Das Jugendmarketing der Geldinstitute - Informationsbaustein 26 Kinder und Werbung - Informationsbaustein 28 Geld zu haben, ist wie Die Kristallvase 32 Kreditpoly 34 Schulden - Informationsbaustein 55 Versicherungspoker 57 Versicherungen - Informationsbaustein 70 HANDY - Eine Schuldenfalle für Jugendliche?! - Informationsbaustein 74 Bürgschaften - Schulden für andere - Informationsbaustein 82 Der Gerichtsprozeß - Eine Bürgschaft 87 Cash for Kids 91 Abstiegsszenario 106 Wunschlebenslauf 109 Phantasiephase Glücksliste 111 Was brauche ich, um glücklich zu sein? 113 Die Traumbuche 114 Umsetzungsphase Was tun? 118 My first Wohnung 119 Einnahmen erhöhen - Ausgaben senken 122 Was kostet Geld / ein Konto... Erkundung vor Ort 124 Dem Geld auf der Spur 126 Rollenspiele Kredithai 127 Der neue Anzug 130 Was tun wenn Klein, aber mein 134 Nachbereitungsphase Andere überzeugen 136 Brief an mich selbst 137 Material- und Büchertisch 138 ❼ Literaturliste 140 3

5 ❶ Schuldenprävention - (k)ein Thema für den Unterricht Wo und wie lernen Jugendliche heute mit Geld umzugehen? Wie können sie angeleitet werden, eine eventuelle Ver- bzw. Überschuldungssituation mit dem dafür notwendigen Wissen zu meistern? Bei der Förderung von Kompetenz im Umgang mit Geld und Geldgeschäften müssen Schülerinnen und Schüler erheblich mehr wissen und erfahren, als nur Informationen über Kreditgeschäfte, Ratenzahlungen, Versicherungen usw. Denn die notwendige Kompetenz und die erforderlichen Fähigkeiten gehen weit über das Kognitive hinaus. Es bedarf vor allen Dingen der Reflexion der inneren Einstellung zur Warenwelt, des Bewußtwerdens eigener (Zukunfts-) Träume, die sich nur allzu oft an materiellen Dingen zu orientieren scheinen. Den Zusammenhänge von Haben- und Besitzenwollen von Waren nachzuspüren und sie aufzudecken, gehört zum wichtigen Bestandteil einer präventiven Arbeit im Bereich Schuldenvermeidung. Schließlich werden Waren dazu benutzt, der eigenen Persönlichkeit ein komfortables Leben zu verschaffen und eine äußerliche Anerkennung zu bieten. Die Konsumgüter befriedigen Wünsche und Bedürfnisse, dienen der sozialen Orientierung und haben nicht zuletzt belohnende und bestätigende Funktionen. Waren sind somit hochgradig emotional besetzt. Zu oft wird in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen dieser emotionale Bezug vernachlässigt. Dabei sind es doch gerade unsere Bedürfnisse, unsere Hoffnungen auf eine angenehme Zukunft, die unser Handeln maßgeblich bestimmen. Die Werbung hat diese Zusammenhänge klar erkannt und spricht besonders diese Ebene an, wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zu erregen und den Wunsch nach bestimmten Produkten zu wecken. Diesen Mechanismus an sich selber zu erfahren, ihn kennenzulernen, ist ein wichtiger Baustein in der Zukunftswerkstatt Schuldenprävention. Saìnt d Exupéry hat es auf den Punkt gebracht, als er schrieb: Wenn du ein Schiff bauen willst, dann rufe die Menschen zusammen, nicht um Pläne zu machen und Holz zu bearbeiten, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, unendlichen Meer. Schuldenmachen hat auch etwas damit zu tun, Dinge zu besitzen, sie vor anderen zu präsentieren, um auf diese Weise entweder mit ihnen gleichzuziehen oder sich von ihnen abzuheben. In der heutigen Konsumwelt haben demonstrativer Konsum und der damit einhergehende soziale Status einen so großen Einfluß, dass eine Ver- oder Überschuldung dafür oft in Kauf genommen wird. Die Leichtigkeit, mit der an Kredite zu gelangen ist, begünstigt diese Situation. Eine erfolgreiche Bildungsarbeit in der Schuldenprävention darf solche Zusammenhänge nicht unberücksichtigt lassen. Auf der Suche nach einer geeigneten Methode, die den Schülern die Möglichkeit bietet, selber Ansätze zu entwickeln, die ihre Haltungen zum Konsumieren reflektieren, die gewonnenen Erkenntnisse in der Gruppe auszutauschen und neue Erfahrungen zuzulassen, sind wir auf die Idee der Zukunftswerkstatt von Robert Jungk gestoßen. In zahlreichen Workshops haben wir uns von dem Gedanken Jungks leiten lassen, dass in jedem Menschen viel mehr steckt, als er selbst weiß: Es gilt nur, diesen Schatz zu heben. Wir wollten auch wegkommen von einer Belehrung der Schüler und haben mit der Zukunftswerkstatt eine Methode gefunden, die die Schüler qualifiziert, sich selbst besser wahrzunehmen, sich in Lern- und Handlungsprozessen stärker einzubringen und sich neue Sachgebiete möglichst eigenständig anzueignen. Das Modell der Zukunftswerkstatt haben wir durch Informationsblöcke erweitert und so ist eher eine gelenkte Zukunftswerkstatt, eine Art Lernwerkstatt, daraus geworden. Die unterschiedlichen Methodenelemente in den einzelnen Phasen sollen den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ein Problem, das erst viel später ihren Lebensalltag betreffen wird, schon heute als wichtig und interessant zu erkennen. Über (scheinbar) spielerische Elemente werden sie motiviert, sich mit einer Materie auseinanderzusetzen, die als reiner Lernstoff recht sperrig daherkommt. Diesen Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung haben die Werbespots mit ihrer Flut von Konsumgütern angefüllt und für ihre Zwecke umgemünzt. Die Traumerfüllungsfabrik kennt immer schon die Antwort, wenn junge Menschen die Welt erobern wollen und ihre Anerkennung suchen. Geschickt verbindet sie diese Sehnsüchte mit dem Image ihrer Produkte. 4

6 Methodische Grundlagen der Zukunftswerkstatt Prinzipien für die Arbeit mit unserem Modell der Zukunftswerkstatt 1. Arbeitsarrangements in Werkstätten dürfen das Rational-Analytische nicht überbetonen wie bisher. Sie müssen vor allem der kreativen intuitiv-ganzheitlichen Seite des Menschen zu ihrem Recht verhelfen. 2. Umfassende Konzepte wie die Zukunftswerkstatt und die in ihr enthaltenen didaktischen Bausteine (Problematisierung-Phantasie-Umsetzung) haben unserer Meinung nach sicherzustellen, dass alle Prozesse ganzheitlich gesehen und organisiert werden. Für die Kernstücke der Strategie heißt das, dass die Arbeits- und Lernstrategie der Zukunftswerkstatt immer versuchen muß, folgende Aspekte zu berücksichtigen: Thematische Sachbezüge herstellen, bezogen auf die sozialen und gesellschaftlichen Probleme der Schüler Emotionale Bezüge ermöglichen, Bedürfnisse und Gefühle wie Lust und Spaß, Raum und Zeit geben Sinnliche Erkenntnis fördern wie Wahrnehmen, Sehen, Hören, Anfassen / Erfassen / Begreifen, also für mehrkanaliges Lernen sorgen Rationale Erkenntnis (Sprechen, Denken, Erkennen, Verstehen der eigenen Lebenswelt) Handlungsorientierung 3. Arbeitsmethoden der Zukunftswerkstatt, welche die genannten psychologischen Grundauffassungen und Prinzipien besonders gut berücksichtigen und deshalb unsere typischen praktischen Arbeitsweisen- und Strategien ausmachen, sind die Visualisierungs- und Moderationsmethode, die für die Arbeit mit Schülern in besonderer Weise zugeschnitten (vgl. zur Moderationsmethode und zur Visualisierung den nächsten Abschnitt): Unterstützung der rationalen Erkenntnis durch die sinnliche, insbesonders visuelle Erkenntnis: Farben und Formen, Ordnen von Stichworten, strukturieren und den roten Faden erkennen usw. Ideenfindungsverfahren: soziale Phantasie und Kreativität entwickeln durch Brainstorming, Phantasielockerungsspiele oder Kreativtechniken wie die Phantasiereise Traumbuche : Integration der linken und rechten Gehirnhälfte beim Denken in konkreten Bildern, schnelle und spontane Assoziationen lustvoll lernen durch spielpädagogische Methoden wie Interaktionsspiele, körperliche Lockerungsspiele, Rollenspiele, Sketche: Handlungsorientierung, Kreativität, mehrkanaliges Lernen Verwendung vielfältiger Materialien und Medien bei ästhetischen Produktionen wie z.b. Rollenspiel, Videoproduktion, Collage usw. in der Problematisierungsphase Handlungs- und Produktorientierung: etwas herstellen, Sinnlichkeit, Kreativität, Denken und Arbeiten in Bildern Handlungsstrategien und -pläne entwerfen und realisieren, z. B. Budgetplanung, Erkundungen vor Ort, Handlungs- und Transferübungen im Rollenspiel usw.: Handlungsstrukturtheorie: praktisch tätig sein, Produkte herstellen, konstruieren, bauen Kleingruppenarbeit: Gruppenprozesse, Kommunikation, Emotionen, gemeinsam tätig sein 4. Im emotionalen Bereich läßt sich das Konzept kennzeichnen durch folgende Merkmale: Integration der in gewisser Weise konträren Prozeßdimensionen Lernen und Verändern macht Mühe (Arbeiten ist intensiv und anstrengend, ständiges Aktiv-Sein, Erfahrung von positivem Stress und Handlungsdruck ) und Lernen und Verändern macht Spaß (motivierende und lustvolle Spiel- und Sinnlichkeitskomponenten). Bewußtwerden und Reflektieren von negativen Gefühlen wie Resignation, Perspektivlosigkeit und Apathie insbesondere über die realen Einflußmöglichkeiten in der eigenen Lebenswelt bzw. im eigenen Alltag und ihre positive Bewältigung und Überführung in Motivation ( Ich kann etwas bewirken und etwas ändern ): Mut machen zum Handeln und Verändern in eigenen Angelegenheiten. Typisch für die große Dynamik der Zukunftswerkstatt dürfte auch die hohe Dichte emotionaler und gruppendynamischer Prozesse und Erfahrungen sein: Arbeiten und Problemlösen machen Spaß! Kaum etwas erinnert an den herkömmlichen Unterricht in der Schule! Zum emotionalen Aspekt ist noch folgendes zu ergänzen: Die Durchführung der Zukunftswerkstatt, wie wir sie betreiben, erfordert immer mehrere Tage, wenn möglich als Projekttage. 5

7 Und das ist für Schüler doch eine erhebliche Anforderung. Konzentriert an einem Thema (von früh morgens bis abends) zu arbeiten, produktorientiert und intensiv - das ist schon eine große Herausforderung. 5. Wer die Geduld hat, für Zukunftswerkstätten ein viel größeres Zeitbudget als bei allen punktuellen kurzzeitpädagogischen Maßnahmen aufzubringen, wird bald belohnt durch die erheblichen Vorzüge gegenüber anderen methodischen Strategien: Dadurch, dass Zukunftswerkstätten nicht wie einige punktuelle Veranstaltungen z.b. nur zwei Stunden dauern, sondern sich über einen längern Zeitraum erstrecken, ergeben sich erheblich bessere Chancen für die oben geforderten ganzheitlichen psychischen Prozesse und damit für mehr Wachstum und Entwicklung der Persönlichkeit. 6. Die Gesamtdynamik des aktiven Tätigseins - des gemeinsamen kreativen Entwerfens, Konstruierens und Produzierens - folgt in unserem Konzept einem typischen Rhythmus des Aneignens und des Vergegenständlichens: etwas herstellen, auf die Beine stellen. Dies ist das wesentliche Merkmal der werkstattorientierten Prozesse, wie sie für unseren Ansatz typisch sind. Dieser Werkstattcharakter wird zudem betont durch strukturierte, d.h. intensivierte, fokussierte, auf einen bestimmten Punkt konzentrierte Erfahrungen. ein ausgewogenes Verhältnis von einerseits geschlossenen Prozessen (regelorientiertes Arbeiten, systematische Phasenstruktur, vorgegebene Leitfragen für die Kleingruppenarbeit, Informationsblöcke) und andererseits Offenheit (Ideenfindung, Modellbau), wobei die Orientierung zum Pol der Offenheit (auch der Kommunikationsformen) immer entscheidend sein sollte. Die Methoden sind bestenfalls Impulse und Hülsen, die durch die Schüler/innen gefüllt werden. ein ausgewogenes Verhältnis von deutlicher Betroffenenorientierung (subjektive und objektive Betroffenheit von bestimmten Problemen bei Schülern ernst nehmen, aktiv-engagierte, verantwortungsvolle Förderung) und Lehrerorientierung (Förderung und Stützung der Schüler im Sinne der gemeinsamen Inhalte und Ziele). die Betonung der Logik von trennscharfen Phasenabläufen und des Gesamtzusammenhangs: Keine Isolierung von Teilen, Achten auf Komplexität aller Schritte, Erreichen abgeschlossener, vollständiger und ganzheitlicher Handlungsfiguren, Zusammenfassung und Verallgemeinerung von Erfahrungen. Die Treppe zum Handeln: Der Phasenablauf der Zukunftswerkstatt Die Ziele der Zukunftswerkstatt Schuldenprävention werden nicht nur aufgrund einfachen Vermittelns, richtiger Erkenntnisse und Einsichten erzielt, sondern durch systematische Lernprozesse aufgebaut, deren kennzeichnende Merkmale strukturierte Erfahrungen und Handlungsorientierung sind. Hieran ist der Phasenablauf der Zukunftswerkstatt orientiert, den wir im Überblick vorstellen. Die Aneigungs- und Vermittlungsformen (Methoden) werden danach ausführlich beschrieben. Die Zukunftswerkstatt hat folgenden Phasenaufbau: ❶ Orientierungsphase: sozial und inhaltlich anwärmen Gegenstand dieser Phase sind vor allem die Schülererwartungen gegenüber dem Workshop und dem Thema, die Vorstellung, Erläuterung und Diskussion des Programms sowie organisatorische Fragen. ❷ Problematisierungsphase: den Gegenstandsbereich durchleuchten und aneignen In dieser Phase wird das Thema - ausgehend von typischen Problemschwerpunkten - zunächst einmal kritisch durchleuchtet. Eigene Einstellungen werden analysiert, reflektiert und in Frage gestellt - durch neue Informationen und Erkenntnisse (Infobausteine). ❸ Phantasiephase: Problemlösungen finden und Ideen entwickeln In der Phantasiephase werden nach der Klärung eigener Ziel- und Wunschvorstellungen und Bedürfnisse persönliche Lösungen entwickelt und Gegenentwürfe zur bisherigen Praxis produziert, die den eigenen subjektiven und objektiven Interessen und Bedürfnissen der Schüler mehr entsprechen. ❹ Umsetzungsphase: Erkenntnisse und Ideen verwirklichen Nach der Feststellung der Gesamtheit der notwendigen Schritte, Wege und Strategien für das Erreichen der gewünschten Zustände werden 6

8 Ziele, Handlungsstrategien und detaillierte Handlungspläne entwickelt, indem ausgewählte Formen persönlichen Handelns geplant und die angestrebten Handlungsstrukturen durch Erproben und aktives Üben aufgebaut werden. Dabei erfolgt eine kritische Rückmeldung und Prüfung von Handlungsverlauf und Handlungsergebnis; ggf. werden die Handlungsstrategien oder die Handlungsziele verändert. Abschließend geht es um Hilfen zur Übertragung des Gelernten auf Realsituationen. ❺ Nachbereitungsphase: Erfahrungen aufarbeiten und Konsequenzen entwickeln Die in den Übungen gemachten Erfahrungen werden ausgewertet und aufgearbeitet. Konsequenzen für weitere, zukünftige Versuche werden reflektiert und schließlich wird zur weiteren Verwirklichung der in der Umsetzungsphase entwickelten Schritte, angeregt. Insbesondere für die weitere Entwicklung beim Aufbau von zukunftsorientierter Handlungsfähigkeit und für die Übertragung in den Alltag der Schülerinnen und Schüler sind Transferüberlegungen anzustellen. Den Abschluß der Zukunftswerkstatt bilden die Rückmeldungen der Schülergruppe zum gesamten Verlauf der Zukunftswerkstatt und ihren Elementen. Diese werden gesammelt und ausgewertet. Weitere Hinweise zum Arbeitsstil in der Zukunftswerkstatt Regeln Die Problemlöse- und Ideenfindungs- und Handlungsstrategie der Zukunftswerkstatt mit ihrem typischen Phasenmodell (Problematisierung - Phantasie - Umsetzung) soll in ihren Hauptschritten stringent und konsequent eingehalten werden. Auch bei knapper Zeit müssen alle Phasen durchlaufen werden. Ebenso konsequent sollten sich die Lehrer/innen an den Werkstatt-Regeln orientieren. Sie müssen mit den Schülern nicht immer im einzelnen durchgesprochen werden. Wichtiger ist, dass sie erfahren werden und die Botschaft bzw. die Philosophie der methodischen Herangehensweise ankommt und erlebbar wird. Werkstatt-Regeln Die Zukunftswerkstatt ist ein hierarchiefreier Raum! Jeder ist wichtig. Alle Beiträge sind wertvoll! Nicht gegeneinander, sondern miteinander! Die Zukunftswerkstatt soll Ergebnisse haben! Vermeidung der üblichen Rede- und Diskussionsrituale! Dafür Nutzen von Visualisierungs-, Brainstorming- und Kreativ-Methoden. Die Zukunftswerkstatt ist ein Spiel: Sie ist locker, offen, macht Spaß; wer dieses Spiel spielen will, muß sich an die Spielregeln halten. Grundregeln für die Moderations- und Pinnwandtechnik beachten: Dokumentation wesentlicher Schritte und Ergebnisse auf Wandzeitungen oder Karten(Simultanprotokoll) Gesprächsregeln Visualisierungsregeln Moderation und Visualisierung: Mitmachen und aufschreiben Die Moderationsmethode (vgl. Seifert 1992) unterscheidet sich von anderen Lern- und Arbeitsformen dadurch, dass hier Wissen, Erkenntnisse, Lösungen nicht in Form einer Einweg-Kommunikation von oben nach unten vermittelt werden (wie in allen Konzepten der Leitung, der Führung, aber auch des Referates ). 7

9 Zukunftswerkstatt: Schuldenprävention Methodenübersicht COPY Schuldenprävention - (k)ein Thema für den Unterricht Methodische Grundlagen der Zukunftswerkstatt ❷ Orientierungsphase Graffiti Erwartungsabfrage Programmübersicht Was ist die Zukunftswerkstatt Schuldenprävention? ❸ Problematisierungsphase Frustkauf Erfindermesse Gegenstände verändern Kreativproduktionen Video Theater Collage Hörspiel Das Jugendmarketing Kinder und Werbung der Geldinstitute. Informationsbaustein Informationsbaustein Geld zu haben, ist wie... Die Kristallvase Kreditpoly Versicherungspoker Schulden Bürgschaften - Schulden für andere Versicherungen Informationsbaustein Informationsbaustein Informationsbaustein Handy - Eine Schuldenfalle für Jugendliche?! Informationsbaustein Der Gerichtsprozeß - Eine Bürgschaft Cash for Kids Abstiegsszenario Wunschlebenslauf 10

10 COPY ❹ Phantasiephase Glücksliste Was brauche ich, um glücklich zu sein? Die Traumbuche ❺ Umsetzungsphase Was tun? My first Wohnung Einnahmen erhöhen - Ausgaben senken Was kostet Geld / ein Konto?. Erkundung vor Ort. Dem Geld auf der Spur Rollenspiele: Kredithai. Der neue Anzug. Was tun, wenn.... Klein, aber mein ❻ Nachbereitungsphase Andere überzeugen Brief an mich selbst Material- und Büchertisch. Wer macht was?. Adressenpool 11

11 Was ist die Zukunftswerkstatt Schuldenprävention? 1. Ein Ansatz, sich mit der eigenen Zukunft auseinanderzusetzen größere Zukunftsorientierung, offene Einstellungen gegenüber der eigenen Zukunft entwickeln Erweiterung der Vorstellungskraft für mögliche Veränderungen im persönlichen Bereich verschiedene Handlungsalternativen für das eigene Leben erkennen Vorausdenken statt Hinterherdenken lernen Zukunftslabor 2. Um welche Inhalte geht es? Gefahren und Chancen der persönlichen Lebensplanung für die Zukunft aufzeigen - Wissen über die Schuldenproblematik, insbesondere über Gefahren der Ver- bzw. Überschuldung - typische Problembereiche: Haushaltsführung, Kredite, Versicherungen, Ratenzahlungen, Werbung, Konsum Denkwerkstätte 3. Querdenken - sich was neues ausdenken - Phantasie entwickeln sich einmal ganz andere und ganz neue Konzepte und Lösungsmodelle für das eigene Leben vorstellen: das Zeitgefängnis (Robert Jungk) sprengen - Wünsche, Träume, Bedürfnisse, Glückserfüllung Ideenschmiede 5. Instrument der persönlichen Veränderung und Erneuerung Veränderung der eigenen Einstellung gegenüber dem Schuldenmachen - Abbau von Angst vor Zukunft, insb. vor möglicher Verschuldungsspirale Mut machen zur bewußten Planung und Gestaltung der persönlichen Zukunft - Verantwortung übernehmen - Selbstvertrauen schaffen, das eigene Leben in die Hand zu nehmen Handeln können: Einsichten und Lösungen für sich selber auch umsetzen und gestalten Impulsgeber 6. Ein neuer Lernansatz anders lernen, gemeinsam aktiv sein - praktisch werden - miteinander lernen - zusammen Spaß haben kompakt lernen, einmal länger zusammensein (eine ganze Woche oder ein Wochenende) und intensiv gemeinsam nachdenken Methodenvielfalt - Tonband, Video, Theaterszenen, Simulationsspiele ( So-tun als-ob ) - Aktionen und ästhetische Produktionen ( etwas herstellen ) - Kleingruppenarbeit, Informationsblöcke, Filme - Moderations- und Visualisierungsansatz - phantasie- und kreativitätsanregende Übungen Zukunftswerkstatt: Schuldenprävention 4. Strategie der Beteiligung: Sich in das eigene Leben einmischen die perönliche Zukunft, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in die eigenen Hände nehmen und sich nicht von den Umständen bestimmen lassen. Statt Lebensmodelle von anderen zu übernehmen, selber eigene Ideen entwickeln. Statt Fremdmodelle: Eigenbau 15

12 1. Name Kreativproduktionen * Video: Fernsehwerbung eines Kredithais Theater: Werbeverkaufsveranstaltung / Kaffeefahrt Collage: Zeitungswerbung Hörspiel: Radiowerbung 2. Methodentyp Kreativmethoden, darstellendes Spiel, Arbeit mit Medien 3. Ziele Zutagefördern latent vorhandener Kenntnisse; als Einstieg in die Info-Bausteine oder als Aktivierung der Wissensinhalte nach den Info-Bausteinen 4. Inhalte - Werbemethoden von Kreditvermittlern - Verkaufstricks bei Werbeverkaufsveranstaltungen und Kaffeefahrten - Zeitungs- oder Radiowerbung für kostenintensive, luxuriöse Produkte und Dienstleistungen 5. Dauer 2 1/2 Stunden (incl. Vorstellung im Plenum) 6. Material Zu entnehmen aus den folgenden Beschreibungen 7. Anleitung Die Kreativproduktionen werden als Einstieg in die Info-Bausteine durchgeführt. Bereits latent vorhandene Kenntnisse und Einstellungen der Schüler werden aktiviert und spielerisch kreativ angewendet. Variante: Die Kreativproduktionen werden zur Wiederholung und Vertiefung der angeeigneten Wissensinhalte nach den Info-Bausteine durchgeführt. In Arbeitsgruppen mit 3-10 Schülern werden die Kreativproduktionen mit verschiedenen Hilfsmitteln und Medien sowie unterschiedlichen Aufgabenstellungen vorbereitet und anschließend im Plenum vorgestellt. Folgende Aufgabenstellungen stehen zur Auswahl: Arbeiten mit Video: Fernsehwerbung eines Kredithais Arbeiten mit Theater: Werbeverkaufsveranstaltung / Kaffeefahrt Arbeiten mit Collage: Zeitungswerbung Arbeiten mit Hörspiel: Radiowerbung Eine kurze Erläuterung der unterschiedlichen Arbeitsaufgaben und Inhalte der verschiedenen Möglichkeiten sollte kurz im Plenum vorgestellt werden. Es empfiehlt sich, dass zu allen vier Themenbereichen gearbeitet wird; eventuell können auch zwei Gruppen parallel an einer Aufgabenstellung arbeiten. Jede Arbeitsgruppe benötigt unterschiedliche Materialien bzw. technische Hilfsmittel für die Durchführung. Zur Vorbereitung der Produktionen bekommen die Schüler eine bewußt knappe Zeitvorgabe von 90 Minuten. Realistisch ist aber - zumindest bei den aufwendigen Medien (Video) eine längere Zeit vorzusehen. Erfahrungsgemäß arbeiten die Gruppen durch eine knappe Vorgabe stringenter und konzentrierter an ihrem Produkt. * Entwurf: Harald Bardenhagen und Wolf Paschen 20

13 Die für die jeweilige Aufgabenstellung vorgeschlagenen Requisiten sollen die Produktionen beleben und den Schülern das darstellende Spiel erleichtern. Bei der Zuordnung der Gruppenarbeitsräume muß beachtet werden: Die Videogruppe benötigt einen hellen Raum, damit genügend Licht für die Videokamera vorhanden ist; die Hörspielgruppe braucht einen ruhigen Raum, um Störgeräusche bei der Aufnahme zu verhindern; die Collage-Gruppe schließlich benötigt lediglich einen Raum mit Arbeitstischen. Jede Gruppe soll ein vorzeigbares Produkt innerhalb der Zeitvorgabe erstellen. Um dies sicherzustellen, muß der Lehrer den Gruppen- und Arbeitsprozeß beobachten (öfter mal in die Gruppen schauen; sich erkundigen, ob die Gruppe noch etwas zur Vorbereitung braucht etc.) oder selbst in den Arbeitsgruppen mitmachen und den Gruppenprozeß behutsam lenken. Es ist darauf zu achten, dass die Gruppen etwa zur gleichen Zeit fertig sind. Die Reihenfolge der Vorstellung des Arbeitsergebnisses im Plenum kann (dramaturgisch) bedeutsam sein: Besonders spritzige Ergebnisse zum Schluß vorstellen! Ansonsten hat der Lehrer die Aufgabe, die einzelnen Arbeitsgruppen zu beraten, zu betreuen und eventuell Anregungen zu geben, wenn es mal nicht weitergeht. Werden alle vier Formen eingesetzt, wäre mindestens eine weitere Lehrerin oder ein Helfer sinnvoll. Die Vorstellung der Kreativbeiträge im Plenum soll jeweils ca. 10 Minuten dauern (maximal!). Nach dem Vorstellen werden folgende Fragen gemeinsam besprochen: 1. Wie war die Zusammenarbeit in der Gruppe? 2. Welche Aussage / Message sollte rübergebracht werden? 3. Wo hat man sich an realistische Vorgaben gehalten, wo wurde bewußt überzogen? 4. Was ist das Spezifische eines jeden Mediums, wie wird was kommuniziert? Arbeitsgruppengröße Arbeitsgruppe Thema / Aufgabe Gruppengröße: min. max. 1. Video Fernsehwerbung eines Kredithais Theater Werbeverkaufsveranstaltung / Kaffeefahrt Collage Zeitungswerbung Hörspiel Radiowerbung

14 Aufgabenbeschreibungen COPY 1. Video / Fernsehwerbung eines Kredithais Ihr habt die Aufgabe, eine kleine Video-Produktion herzustellen. Thema ist: Ein Kredithai sucht neue Kunden und verspricht das Blaue vom Himmel! Sammelt zu Beginn in einem Brainstorming Themenvorschläge für den Werbespot und haltet diese auf einer Wandzeitung fest. Wählt solche Ideen aus, die weiter bearbeitet werden sollen und teilt die Arbeit des Texteschreibens und der weiteren Ausgestaltung der Szenen untereinander auf. Wer soll die Videokamera bedienen? Wer ist für den Ton, das Licht zuständig? Anschließend wird der endgültige Entwurf festgelegt und die Sprecher- und Spielerrollen werden aufgeteilt. Macht eine kurze Probeaufnahme und beginnt mit der Aufnahme. Verwendet auch Requisiten. Textund Bildeinblendungen (z.b. Aufnahmen von Zeitungsanzeigen) machen die Produktion interessanter. Ihr habt 90 Minuten Produktionszeit. Nachher soll die Werbesendung der Gesamtgruppe vorgestellt werden. Dafür habt ihr ca. 10 Minuten Zeit. Viel Spaß bei der Arbeit! PS. Ihr benötigt folgendes Material: eine komplette Videoanlage, bestehend aus Videorekorder, Videokamera, Kamerastativ, Mikrofon, Beleuchtung, Leerkassette, Monitor, (Theaterrequisiten) Checkliste Namen für den Kredithai, sein Unternehmen suchen Werbeslogan Womit wird geworben (Sprache, Text, Bilder) Schauplätze auswählen Rollenverteilung / Sprecher / Akteure Musik zur Untermalung Umsetzung gestalten - Drehbuch - Videoeinstellungen festlegen (Bild / Ton) Requisiten - Poster (Wandzeitung) für Werbebotschaft - Gestaltung der Aufnahmesituationen (Studio, draußen usw.) - Licht (eventuell Scheinwerfer besorgen) - Verkleidungsutensilien Wichtig: Bei Probeaufnahmen auf Ton achten, eventuell zweites Mikrofon benutzen. 22

15 COPY 2. Theater / Werbeverkaufsveranstaltung / Kaffeefahrt Die Gruppe hat die Aufgabe, sich eine kleine Theaterszene auszudenken, vorzubereiten und vorzuspielen. Thema ist: Ein Produkt, das eigentlich keiner braucht, wird auf einer Werbeveranstaltung (Kaffeefahrt) als letzter Schrei bzw. als notwendig angepriesen. Eine Hilfe beim Erfinden dieser Theaterszene kann sein, 1. auf einer unstrukturierten Wandzeitung in einem Brainstorming alle möglichen Einfälle und Ideen zu sammeln, oder Ideenmatrix 2. mit Hilfe von unterschiedlichen Nennungen zu folgenden Kategorien (jeweils nacheinander): Personen, Gegenstände, Orte und Tätigkeiten, eine Matrix zu erstellen, aus der ihr dann willkürlich vier Nennungen neu kombinieren könnt. Aus der Kombination wird dann eine Szene entwickelt. Personen Gegenstände Orte Tätigkeiten Jogger Schlafmütze Nordpol Nudeln essen Bergsteiger Golfschläger New York Tango tanzen Bäcker Kochlöffel Timbuktu sich sonnen Opernsänger Gartenzaun Berlin Schnee schaufeln Ihr habt 90 Minuten Vorbereitungszeit. Nachher soll die Theaterszene der Gesamtgruppe vorgestellt werden. Dafür habt ihr etwa 10 Minuten Zeit. Bei der Erstellung des Drehbuches sollen sowohl der Handlungsablauf kurz skizziert werden, als auch die Rollenbeschreibungen festgelegt werden. Die einzelnen Texte sind schriftlich zu erfassen, wobei es hilfreich ist, nur grob zu formulieren (Stichworte), damit das spontane Spielen genügend Raum hat. (Man klebt dann nicht so sehr am Text und es wird lebendiger!) Viel Spaß bei der Arbeit! PS.: Ihr benötigt folgendes Material: - Theaterrequisiten - Wandzeitungspapier, Zettel, Stifte und Kleberolle - vorbereitete Ideensammlungs-Wandzeitung - Drehbuch / Szenenplan Checkliste: Entwicklung der Theaterszene - Brainstorming - Ideenmatrix Drehbuch erarbeiten - Stichworte genügen - Rollen festlegen Nach Theaterrequisiten Ausschau halten - Kleidung - Gegenstände / Bühnenbild (sehr einfach) 23

16 COPY 3. Collage / Zeitungswerbung Die Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, eine Collage herzustellen. Thema der Collage ist: Verrückte Angebote im Werbe- und Anzeigenteil einer Tageszeitung für kostenintensive, luxuriöse Produkte und Dienstleistungen (Lifestyle-Werbung) sollen entworfen werden. Eine Collage ist ein Schnippelbild, das sich aus kleinen Ausschnitten (Bilder, Schlagzeilen usw.) aus Illustrierten und Zeitungen zusammensetzt. Die Teile werden mit der Schere aus den Zeitungen ausgeschnitten (oder vorsichtig herausgerissen) und mit Klebstoff auf eine große Papierfläche (Poster) aufgeklebt. Mit Stiften können Ergänzungen (Texte und Grafik) hinzugefügt werden. Ihr habt 90 Minuten Vorbereitungszeit. Nachher soll das Arbeitsergebnis der Gesamtgruppe vorgestellt werden. Dafür habt ihr ca. 10 Minuten Zeit. Viel Spaß bei der Arbeit! PS.:Folgendes Material wird benötigt: Scheren, Papier, Klebstoff, alte Zeitungen und Illustrierte, Wandzeitungspapier, Stifte Merkpunkte für die Erstellung: Name der Zeitung / Illustrierten Welche Leserschaft (Zielgruppe)? Wo in der Zeitung erscheint die Werbung? Farbig oder s/w Ganzseitig oder über 2 Seiten (aufklappbar?) Gibt es eventuell eine Kostprobe (z.b. neues Parfum, ein Duftmuster)? Überlegt, wieviel Text genommen wird und wie die Werbebotschaft optisch ins Blickfeld kommt. Wie unterscheidet sich eure Werbung von anderen in der Zeitung (Aufmerksamkeit, Wiedererkennung, deutliche Symbole u.a.)? 24

17 COPY 4. Hörspiel / Radiowerbung Die Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, ein kleines Hörspiel mit Hilfe eines Kassettenrecorders herzustellen. Thema: Radiowerbung für teure, luxuriöse Produkte und Dienstleistungen entwerfen. Sammelt zu Beginn in einem Brainstorming Vorschläge für einzelne Werbetexte bzw. Aussagen, Statements für die Berichterstattung. Wählt dann die Idee aus, die weiter bearbeitet werden soll und teilt die Arbeit untereinander auf. Da das Radio ja nur Hörbares übermitteln kann, müssen zuerst Texte schriftlich entworfen werden. Es ist leichter, wenn man sich allein oder zu zweit an das Texteschreiben macht. Achtet auch darauf, dass Schriftsprache und gesprochene Sprache sich unterscheiden. Anschließend werden die Texte in der Arbeitsgruppe vorgestellt, und ihr einigt euch auf ein gemeinsames Vorhaben, teilt die Sprecherrollen auf usw. Macht euch mit der Technik des Kassettenrecorders vertraut und beginnt mit der Aufnahme. Ganz wichtig: Verwendet Geräuscheffekte bei der Aufnahme. Sie machen eure Produktion noch interessanter. Eventuell habt ihr ja eine Idee für eine musikalische Einblendung (Gesang o.ä.). Überlegt auch, wie herkömmliche Radiosender Werbebotschaften bzw. kurze Feature aufbereiten. Ihr habt 90 Minuten Vorbereitungszeit. Nachher soll das Hörspiel der Gesamtgruppe vorgespielt werden. Dafür habt ihr ca. 10 Minuten Zeit. Viel Spaß bei der Arbeit! PS.: Ihr benötigt folgendes Material: - Kassettenrecorder mit Mikrofon und -ständer - Leerkassette (evtl. Geräuschkassette) - Papier und Stifte - Wandzeitungspapier, Zettel, Klebestreifen Merkpunkte für die Erstellung: Erkennungsmelodie komponieren! Name der Sendung erfinden! Themen ausdenken / Stichwörter / Headline / Schlagzeile entwerfen! Umsetzung der Themen als Werbespot gestalten! Umsetzung als Berichterstattung: - Meldung, die lediglich einfach verlesen wird - Reportage, Gespräch mit Betroffenen - Korrespondentenbericht - Interview im Studio Geräuschkulisse ausdenken! Aufnahmeproben durchführen! - Auf richtige Aussteuerung achten! - Richtigen Mikrofonabstand einhalten! 25

18 Das Jugendmarketing der Geldinstitute Gabriele Beckers, Verbraucherzentrale Hessen 26 Das Girokonto für das Taschengeld der Jugendlichen ist heute fast Standard geworden, dazu gehört die Plastikkarte, die auf Guthabenbasis auch Geld aus dem Automaten spuckt. Etwa 30% der 14jährigen und 90% der 19jährigen besitzen heute ein Konto dieser Art. Belohnt werden die Jugendlichen mit kostenloser Kontoführung, Guthabenverzinsung wie auf einem Sparbuch und anderen Nettigkeiten. Die Banken schließen mit den Jugendlichen einen Bund fürs Leben, denn einmal bei einer Bank, immer bei einer Bank. Jugendliche Kunde zu gewinnen, bietet eindeutige Wettbewerbsvorteile auch für die Zukunft. Und welche Gründe zur Wahl einer Bank den Ausschlag geben, das hat die Werbewirtschaft schon lange erkannt und umgesetzt, es sind vor allen Dingen emotionale Gründe. Wie schon vorher bemerkt, stellen Kinder und Jugendliche eine enorme Kaufkraft dar und einen bedeutsamen Wirtschaftsfaktor, von dem sich die Banken und Sparkassen Vorteile erhoffen. Fast 350 Mio gaben die Banken 1992 für das Jugendmarketing aus. Die Sparkasse köderte die Kids schon in den 50er Jahren mit kleinen Geldgeschenken von damals 5 DM inklusive Sparbuch. Bei Anlässen wie Taufe, Kommunion, Einschulungen waren diese Geschenke bei den Kleinen eine willkommene Bereicherung. Die Sparkassen haben den Löwenanteil an Bankverbindungen mit 51% und sind somit die häufigsten Bank unter Jugendlichen. Das junge Konto, das Jeanskonto, alles Produkte, um eine vertrauensvolle Ebene herzustellen. Die Deutsche Bank verlor in den 80er Jahren den Markt der Jugendlichen an andere Banken. Sie investierte viele Millionen, um am Markt der 14-24jährigen wieder teilzunehmen. Heute setzt jede Bank auf ihre Kundschaft, so sind die Sparkassen mit dem öffentlich-rechtlichen Status für alle da; die Deutsche Bank kümmert sich vorwiegend um Aufsteiger, junge Ehrgeizige, Yuppies; die Dresdner Bank spricht mehr die richtigen Studenten an, Juristen, Ärzte, Wirtschaftswissenschaftler, entsprechend fallen auch die Werbebotschaften aus. Die Dienstleistungen der Banken werden auf unterschiedliche Weise angepriesen. Die Atmosphäre ist jugendgerecht, man will ein Wir-Gefühl vermitteln. Mit Clubmitgliedschaften, Comic-Heften, Malstiften erfolgt das Werben um die Gunst der Jugend. Es geht nur beiläufig um das Produkt, und diese Kommunikationspolitik schafft Vertrauen, so der Jargon der Werbefachleute. Die erste Kundenkarte vermittelt dem Jugendlichen das Gefühl, dabei zu sein im großen Geldkarussell, im Club der Großen, denn auch hier gilt Keine Fete ohne Knete. Die Kombinationen von Girokonto, vermögenswirksamen Leistungen, Bausparvertrag-Unfallversicherung als Cross-selling-Produkte sind heute nicht voneinander zu trennen. Durch ansprechende Werbung werden Kreditaufnahmen salonfähig gemacht. Das Lebensgefühl der Jugend wird zum Kassenschlager der Banken. Bargeld ist out, das Taschengeldkonto mit Chip-Karte ist in. Kaufen auf Pump ist unter den Jugendlichen keine Schande, nach einer Studie aus Baden-Württemberg haben 26% der Jugendlichen von Jahren ihr Konto überzogen und 22% der Eltern wissen über den Kontostand der Kinder Bescheid. Im Durchschnitt gebrauchen die Jugendlichen 1x pro Woche die Karte, auf Guthabenbasis versteht sich oder etwa doch nicht?! Ob und wie der bargeldlose Geldverkehr nur auf Guthabenbasis funktioniert ist fraglich, die Banken halten sich bedeckt. Denn für eine Kontoüberziehung bedarf es der Zustimmung der Eltern und des Vormundschaftgerichtes. Vom Verschwinden des Geldes Seit 1956 gibt es das Girokonto, damit begann das Zeitalter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Die sinnliche Erfahrung des Geldes, es in den Händen zu haben und es aus den Händen zu geben, schwindet, denn auf dem Kontoauszug befinden sich nur noch Zahlen. Das Geld und der Tausch gegen Ware wird ausgetauscht gegen das virtuelle Geld. Eingeteilt wird im Kopf. Und wenn nicht, wird an der Realität vorbeigelebt, vorbeigeplant. Ein Vorgang, der sich unserer Wahrnehmung entzieht. Beim Barzahlen ist der Wert der Dinge uns eher vertraut und spürbar. Braune, blaue, grüne Scheine gehen durch die Hand, Kleingeld, das klimpert, bekommt man zurück. Die Fühlbarkeit des knitterigen Zwanzigers oder des abgegriffenen Groschens ist dahin. Die rechteckige Karten aus Plastik mit Magnetstreifen ersetzt zahllose kleine Alltagsrituale. Kohle, Flöhe oder Mäuse sterben aus in der bargeldlosen Gesellschaft der Zukunft.

19 Ritsche ratsche - das Plastikrechteck wird durch den Automaten gezogen, es kommt in der gleichen Größe zurück. Den Rest übernimmt der Kreditspielraum, ein unaufhörlicher Quell, der schnell zum Trugschluß werden kann. Denn durch das Kartengeld verlieren immer mehr den Überblick über das eigene verfügbare Guthaben. Die Karte vermittelt ein Gefühl von kostenlosem Zugriff: Fly now and pay later. Die kosmopolitische, reisende Gesellschaft wächst zusammen mit dem guten Namen einer Kreditkarte - freilich ist auch das nur eine vermeintliche Vertrautheit in der Fremde. Interessant ist, dass die Hemmschwelle beim Spontankauf wesentlich höher liegt, wenn Plastikgeld benutzt wird. So liegt die Grenze für einen spontanen Barkauf bei etwa 40,00. Bei Benutzung der Plastikkarte darf das gute Stück schon 150,- kosten, bevor der kühle Kopf zu rechnen beginnt. Die neue Cash-card erobert sich die Welt, überall werden Großversuche zum rein elektronischen Zahlungsverkehr gestartet. Der Betrag wird von der Chipkarte auf die Ladenkasse übertragen. Ist das Guthaben auf der Karte dann aufgebraucht, füllt die Hausbank nach Wunsch auf, E-Geld vom Konto auf den Chip, für die Sinne erscheint die Karte immer gleich, farbenfroh und rechteckig, leistungsstark und unverändert, ein pekuniäres Perpetuum mobile. 27

20 Kinder und Werbung Gabriele Beckers, Verbraucherzentrale Hessen 28 Die Zielgruppe Kinder und Jugendliche - so sehen es die Anbieter - stellen ein hohes Konsumpotential dar, und es stellt sich die Frage, wie diese attraktive Zielgruppe am besten zu erreichen ist. Die Mediaforschung versucht, durch empirische Untersuchungen, Trendstudien und weitere Analysen eine Antwort darauf zu finden. Denn längst ist klar, dass die Kids von heute nicht nur als Käufer mit eigenem Einkommen, sondern auch als Mitentscheider in den Familien auftreten. Sie üben einen großen Einfluß aus, und von seiten der Anbeiter will man hier nichts dem Zufall überlassen. Es ist davon auszugehen, dass Kinder und Jugendliche innerhalb ihrer Familien noch einmal das Doppelte ihrer eigenen Kaufkraft beeinflussen. Und nicht zuletzt sind die Kids auch die zahlungskräftigen jungen Konsumenten von morgen, und man weiß, dass eine frühe Markenbindung zukünftige Umsätze sichern hilft. Diese Gründe verdeutlichen, warum in der Mediaforschung alljährlich neue Studien durchgeführt werden, um die Konsumneigung der Kids zu erforschen. Wie hoch ist nun das Geldvolumen, das den Kids zur Verfügung steht? Nach der KidsVerbraucheranalyse (KVA) 2003 hat die Kaufkraft der 6- bis 19- Jährigen einen neuen Spitzenwert erreicht. Laut KVA haben die rund 11,28 Millionen Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 19 Jahren insgesamt 20,43 Milliarden Euro zur Verfügung. Innerhalb von zwei Jahren ist die Finanzkraft der 6- bis 19-Jährigen damit um 24 Prozent angestiegen. Das Konsumpotential liegt jedoch viel höher, die Einflußnahme bei Konsumentscheidungen innerhalb der Familien verdoppelt nochmals die Kaufkraft. Auto- und Unterhaltungselektronikhersteller, Möbelhäuser, Reiseveranstalter usw. wissen dies und nutzen es. Welche Automarke, -farbe oder wohin der Urlaub geht, das weiß die Wirtschaft. Trendsetter untersuchen die Gewohnheiten der Kids und versuchen, ihre Werbebotschaften an sie heranzutragen. Events als Lustgewinn für das Lebensgefühl der jungen Generation. Jacken, Hosen, Uhren sind nur die Ouvertüre zum Einkaufserlebnis. Videoclips, Poster, Fernsehen, Hörfunk, Musikkanäle sind ein fester Bestandteil des sozialen und kulturellen Alltags. Der Konkurrenzdruck ist immens und wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Grund dafür ist u.a. die langfristig sinkende Geburtenrate: Bis zum Jahr 2000 wird in Deutschland die Anzahl der 6-17 jährigen zunächst bis auf 11 Millionen wachsen, danach ist die Zahl rückläufig auf unter 7 Millionen im Jahr Daher kommt es nach einem Anstieg des Nachfragepotentials zu einer Schrumpfung, was bekanntlich den Wettbewerb nur noch verschärft. Der Kampf um die Gunst der jungen Konsumenten wird weiter zunehmen. So erscheint es nur folgerichtig, wenn Jugendliche sich ihres Kaufpotentials bewußt werden und lernen, sich am Markt kritisch und selbstbewußt zu positionieren. Werbung kritisch zu durchschauen ist damit ein wichtiges Ziel innerhalb einer Konsumpädagogik, die Jugendliche qualifizieren will, einen eigenständigen Standpunkt innerhalb der Gesellschaft zu finden. Wie Schülerinnen und Schüler sich dem Thema Werbung nähern können, zeigt das folgende Projekt Werbekampagne, dem wir viele Nachahmer wünschen. Bevor die Schüler selbst zu Werbetreibenden für ein eigenes Produkt wurden und dabei die Schritte anwandten, die auch eine Werbeagentur für die Einführung eines neuen Produkts auf dem Markt vorsieht, wurde ein Beobachtungsleitfaden für TV-Werbespots entwickelt. Anhand des Beobachtungsbogens wollte man sich qualifizieren und eine kritische Bestandsaufnahme leisten. U.a. waren folgende Fragen zu beantworten: 1. Wie heißt das Produkt? 2. Wie lange dauert der Spot (Weniger als 10 Sekunden, Sekunden, Sekunden oder mehr als 30 Sekunden)? 3. Aus wievielen Einstellungen besteht der Spot? 4. Gehört Musik dazu? 5. Wie oft wird das Produkt ganz nah gezeigt? 6. Zoomt die Kamera das Produkt mindestens einmal heran? 7. Schwenkt die Kamera (einmal, häufig)? 8. Enthält der Spot weite Einstellungen?

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