Das Präsidium informiert

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2 24 Namen und Nachrichten info 4/2009 Namen und Nachrichten 25 Das Präsidium informiert Professor DR. DIETER BITTER-SUERMANN Präsident, Präsidiumsmitglied für Forschung und Lehre Balanced Scorecard (BSC) Seit 2005 gibt es die Balanced Scorecard (Top-BSC) der MHH. Sie beschreibt die strategischen Ziele der Hochschule und bekennt sich klar zu Höchstleistungen in Forschung, Lehre sowie Patientenversorgung. Eine serviceorientierte Verwaltung und Technik, die ebenso hervorragende Leistungen für Patienten, Studierende, MHH-Beschäftigte und Partner erbringen, gehören dazu. Anfang Mai 2009 setzte sich das Präsidium zusammen, um zu schauen, welche Ziele nachjustiert werden müssen. Nach Aktualisierung für den Zeitraum 2009 bis 2011 durch das Präsidium und den anschließenden Verbesserungen der beteiligten Ressorts für Forschung und Lehre, Krankenversorgung sowie Wirtschaftsführung und Administration, wurden die Ergebnisse ins Intranet gestellt. Details zu den strategischen Zielen der MHH sind im Intranet unter Weitere Funktionen, Balanced Scorecard zu finden. DR. ANDREAS TECKLENBURG Präsidiumsmitglied für Krankenversorgung Budget-/Strategiegespräche Früher als in den zurückliegenden Jahren wird das MHH-Präsidium seine Budget- und Strategiegespräche mit den Kliniken, Instituten und Abteilungen der Hochschule führen. Bereits ab 19. August 2009 soll damit begonnen werden. Ziel des Präsidiums ist es auch in diesem Jahr, so früh wie möglich das Gesamtbudget für 2010 zu planen und festzusetzen. Wie in 2008 sollen die Budgets den einzelnen Abteilungen noch vor Weihnachten zugewiesen und bei Bedarf mit ihnen erörtert werden. Kontakt: Almuth Plumeier Referentin des Präsidiums OE 9010 Telefon (0511) Fax (0511) Dipl.-ÖK. HOLGER BAUMANN Präsidiumsmitglied für Wirtschaftsführung und Administration Präsidiumssprechstunde Im September 2009 bieten Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann, Dr. Andreas Tecklenburg und Holger Baumann den MHH- Beschäftigten wieder diesen besonderen Service an: Während einer jeweils einstündigen Sprechstunde haben MHH-Beschäftigte die Gelegenheit, auf dem kurzen Dienstweg mit den drei Präsidiumsmitgliedern zu sprechen. Die Sprechzeiten sind an den folgenden Tagen jeweils von 10 bis 11 Uhr: Dr. Andreas Tecklenburg, Präsidiumsmitglied für das Ressort Krankenversorgung, hat am Dienstag, 1. September, Zeit für alle Anliegen. Holger Baumann, Präsidiumsmitglied für das Ressort Wirtschaftsführung und Administration, kann am Mittwoch, 9. September, besucht werden. Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann, MHH-Präsident und Präsidiumsmitglied für das Ressort Forschung und Lehre, steht am Dienstag, 15. September, zur Verfügung. Die Besprechungen gelten als Arbeitszeit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. ina MHH bietet mehr Service Kundendialog fördert das interne Miteinander Mehr Kundenorientierung strebt das MHH-Ressort Wirtschaftsführung und Administration an. Deshalb hatte Präsidiumsmitglied Holger Baumann für den 17. Juni 2009 alle Abteilungsdirektoren der MHH zum Kundendialog eingeladen. Ziel war es, zunächst Rückmeldungen zu den Serviceleistungen des Ressorts zu erhalten, um Veränderungsideen im Sinne eines verbesserten internen Services zu entwickeln. Auf dem Podium saßen neben Holger Baumann alle vier Geschäftsbereichsleiter: Michael Born, Stefan Voigt, Rainer Jabs und Peter Bernhardi. Als Stabstellenleiter waren Friedrich Danne (Veranstaltungsmanagement), Silvia Aurelie Jabs (Planen und Bauen) und Dr. Olaf Schaefer (Controlling) vertreten. In Diskussion mit den etwa 40 Abteilungsleitern innerhalb der Geschäftsbereiche sowie mit Führungskräften aus Krankenversorgung, Forschung und Pflege erörterten die Gastgeber des Kundendialoges, welche Fortschritte innerhalb des Ressorts bereits gemacht worden sind und welche Entwicklungspotenziale aus Sicht der internen Kunden bestehen. Als besonders positiv bewerteten die Anwesenden die Gesprächsbereitschaft und das Ziehen an einem Strang sowie die Suche nach gemeinsamen Lösungen. Insgesamt sei eine deutliche Serviceorientierung in den Verwaltungsbereichen zu bemerken, hieß es. Als verbesserungswürdig sahen die Teilnehmer hauptsächlich Abläufe rund um Einkauf, Transport und Reparaturen an. Ganz besonders seien der Bestellvorgang und die Auslieferung von Reagenzien zu langwierig. Aber auch die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Zahlen, beispielsweise im Controlling-Informations-System (COINS) der MHH, könnte optimiert werden, hieß es. Insgesamt konnten wir viele Anregungen sammeln, die nun aufgegriffen, erörtert und bearbeitet werden, sagte Holger Baumann. In einer weiteren Veranstaltung im Herbst 2009 sollen die Umsetzungsergebnisse dann präsentiert werden. ina Investitionsplanung: Neuer Service für Antragsteller Seit dem 1. April 2009 bietet Angelika Dombeck als neue Beschäftigte der MHH- Abteilung Investitionsplanung einen verbesserten Service für MHH-Beschäftigte an: Sie prüft die eingegangenen Material- und Geräteanforderungen für Einzelbeschaffungen ab 150 Euro auf formale Richtigkeit. Darüber hinaus gibt sie unmittelbare Rückmeldung an die Antragsteller, wenn die Formulare nicht korrekt ausgefüllt worden sind und bietet Hilfestellung bei Bedarf an. Auch wenn MHH- Angelika Dombeck Beschäftigte den Stand der Dinge erfahren möchten, beispielsweise, ob das beantragte Gerät bereits bestellt wurde, ist Angelika Dombeck Ansprechpartnerin. Sie ist täglich von 8 bis Uhr unter der Telefonnummer (0511) erreichbar oder per ina Berufsausbildungen Rettungsdienst Altenpflege mebino Rettungsdienstschule Hannover Nienburger Strasse 6, Hannover (0511) mebino Berufsfachschule Altenpflege Hannover Deisterstrasse 17a, Hannover (0511) mebino GmbH Medizinisches Bildungszentrum Nord mebino Rettungsdienstschule Friesland Olympiastr. 1, Schortens (04421) mebino -Ihr Garant für eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung

3 26 Namen und Nachrichten info 4/2009 Namen und Nachrichten 27 Alumni-Fotoalbum Professor Dr. Detlef Dietrich Eine lange MHH-Zeit liegt nun hinter ihm: Professor Dr. Detlef Dietrich war von 1982 bis zum Juli 2009 fest in die Hochschulstrukturen eingebunden. Zunächst als Student der Humanmedizin, dann als Arzt im Praktikum der MHH-Klinik für Neurologie bis er 1992 in die MHH-Abteilung für Klinische Psychiatrie und Psychotherapie wechselte. Bis zur Emeritierung Herrn Prof. Dr. Dr. Hinderk Emrichs war er seit 2006 dessen Stellvertreter. Als Ärztlicher Direktor des AMEOS-Klinikums in Hildesheim übernimmt er nun neue Aufgaben. Das Klinikum mit dazugehöriger Kinder- und Jugendpsychiatrie hat einen Versorgungsauftrag für das Einzugsgebiet Hildesheim, Hameln, Bad Pyrmont und Holzminden. Zu MHH-Zeiten hatte er sich intensiv der Forschung auf dem Gebiet der Depressionen und bipolaren Erkrankungen gewidmet. Seit 2004 ist er Repräsentant der European Depression Association in Deutschland und hat den Europäischen Depressionstag hier etabliert. Seit 2008 koordiniert er zudem das Bündnis gegen Depression in der Region Hannover. Einen Ruf auf eine Professur an der University of Western Australia in Perth, Australien hatte er kürzlich abgelehnt. Als Außerplanmäßiger Professor wird Detlef Dietrich der MHH weiterhin verbunden bleiben. ina Genießen Sie zeitlose Ästhetik und höchsten Komfort in einem einzigartigen Quartier im Herzen von Kirchrode ganz und gar im Grünen, umgeben von städtischem Flair. n Verschiedene Haustypen n Gärten in sonniger Süd- und Westlage, große Dachterrassen n Je nach Haustyp: inklusive Keller, Garage oder Carport Patientenuniversität ausgezeichnet Preis der Bleib gesund Stiftung mit Euro dotiert Attraktive Stadthäuser Erfolg für Deutschlands erste Patientenuniversität: Die Bleib gesund Stiftung hat das Projekt MHH am 6. Juli 2009 mit dem ersten Preis bei der Oskar-Kuhn-Preis-Vergabe geehrt. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury, dass die Patientenuniversität die Position von medizinischen Laien als Partner in der gesundheitlichen Versorgung verbessert und diese als wichtige Zielgruppe der Gesundheitskommunikation direkt anspricht. Die Jury wertete es als bedeutendes Signal, dass die MHH sich ausdrücklich zur Notwendigkeit der Stärkung der Gesundheitskompetenz von Bürgerinnen und Bürgern äußert und einen beachtlichen und nachahmungswürdigen Beitrag dazu leistet. Wir sind stolz über die Auszeichnung, betont Professorin Dr. Marie-Luise Dierks, Leiterin der MHH-Patientenuniversität. Der Preis ist uns Ansporn für die weitere Arbeit. Die Patientenuniversität ist eine 2006 gegründete unabhängige Bildungseinrichtung der MHH. Unser Ziel ist es, das Wissen um die Gesundheit zu fördern und die Position der Menschen im Umgang mit Gesundheit, Krankheit und dem Gesundheitssystem zu stärken, sagt Professorin Dierks. Mit Seminarreihen, Vorträgen und Internetangeboten stellt die Patientenuniversität das universitäre Wissen und aktuelle Forschungsergebnisse nicht nur Expertenkreisen, sondern der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Die Patientenuniversität klärt unter anderem über körperliche und seelische Abläufe im menschlichen Körper auf, unterstützt Patienten und ihre Angehörigen im Umgang mit einer Erkrankung und vermittelt Kenntnisse über Strukturen des Gesundheitswesens oder informiert über Patientenrechte. Sie gibt auch Hinweise, wie die Kommunikation mit Behandlern verbessert werden kann, etwa unter der Überschrift Noch Fragen? auf der Homepage www. patienten-universitaet.de. Bei der Preisverleihung: Professorin Dr. Marie- Luise Dierks, Professor Dr. Friedrich-Wilhelm Schwartz, Dr. Gabriele Seidel (von links). Unsere besonderen Trümpfe sind die mitwirkenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und besonders unsere Medizinstudierenden, erläutert Professorin Dierks. Dank ihres großen Engagements können wir die Ziele und Ideen der Patientenuniversität so erfolgreich umsetzen. Zurzeit wird in Zusammenarbeit mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, die die Patientenuniversität begleitet, ein Buch über die Gesundheitsbildung für jedermann entwickelt. Veröffentlicht wird das Buch voraussichtlich Ende Die nächste Veranstaltungsreihe beginnt am 20. Oktober Anmeldungen unter (0511) oder stz Mehr Sicherheit im Straßenverkehr MHH und TU Dresden kooperieren seit zehn Jahren im Projekt GIDAS Die Weiterentwicklung des Integralhelms für Motorradfahrer, die nach unten korrigierte Position der Stoßstange oder die Einsicht, dass auch Radfahrer einen Helm benötigen das sind nur einige der Ergebnisse, für die MHH-Unfallforscher seit mehr als 35 Jahren die Datenbasis liefern. Direkt am Unfallort erfasst ein Team aus Technikern und Medizinern, ausgerüstet mit speziellen Einsatzfahrzeugen, bis zu Einzeldaten wie Umweltbedingungen, Informationen über das Fahrzeug oder die Art der Verletzungen bei den Patienten und deren weitere Versorgung im Krankenhaus. An der MHH gibt es die Verkehrsunfallforschung seit 1973, finanziert von der Bundesanstalt für Straßenwesen. Seit nunmehr zehn Jahren kooperiert die MHH mit der Technischen Universität (TU) Die MHH-Unfallforschung: Datenerfassung am Unfallort. Rückenprobleme? Wirbelsäulenvermessung mit Diers formetric 3D PRÄZISE BERÜHRUNGSLOS Dresden im Gemeinschaftsprojekt der Bundesanstalt und der Deutschen Automobilindustrie GIDAS (German In-Depth Accident Study). Es ist das größte Projekt zur Erhebung von Unfalldaten in Deutschland und in der Arbeitsmethodik einmalig in der Welt. GIDAS dokumentiert jährlich etwa Unfälle mit Personenschäden und war damit innerhalb der vergangenen zehn Jahre bei nahezu Verkehrsunfällen im Einsatz. Die ausgewerteten Unfalldaten liefern verschiedenen Zielgruppen wichtige Grundlagen: der Automobil- und Zulieferindustrie zur Optimierung der Fahrzeugsicherheit, dem Gesetzgeber in Sachen Verkehrssicherheit, Verkehrsplanung und Infrastruktur oder den Notfallrettern über Verletzungsentstehung und Notfalldiagnostik an der Unfallstelle. Die MHH-Forscher haben mit ihrer Erhebungsmethodik auch international die Entwicklung der Unfallforschung vorangetrieben. Nicht nur in anderen europäischen Ländern, sondern auch in Australien und Japan arbeiten Teams nach dem hannoverschen Vorbild an der Erforschung von realen Verkehrsunfällen. stz KEINE RÖNTGENSTRAHLEN Delta Bau AG Hohenzollernstraße Hannover Telefon: (0511) Orthopädietechnik im Annastift Anna-von-Borries-Str. 2, Hannover-Kleefeld Tel.: 0511 / ,

4 28 Namen und Nachrichten info 4/2009 Namen und Nachrichten 29 Vorschau auf Kongresse, Symposien und Tagungen der MHH Oktober 2009 August : XII. Internationale Konferenz n Pseudomonas 2009 Veranstalter: Professor Dr. Burkhard Tümmler, Europäisches Graduiertenkolleg 6533 Auskunft/Anmeldung: Helga Riehn-Kopp Telefon: (0511) Fax: (0511) Internet: pseudomonas2009/ Uhrzeit: 13 Uhr (Do.), 9 Uhr (Fr. u. Sa.), 8.30 Uhr (So.), 10 Uhr (Mo.) Ort: MHH, Hörsaal R, Gebäude J6, Ebene S0/H : Tag der offenen Tür n Tag der offenen Tür des Hörzentrums Veranstalter: Hörzentrum Hannover der MHH Auskunft: Bettina S. Dörr Telefon: (0511) Uhrzeit: Uhr Ort: Hörzentrum Hannover der MHH, Karl- Wiechert-Allee 3 September : 9. Hannoverscher Krankenhaushygienetag n Neue Untersuchungen zur Infektionsprävention Veranstalter: PD Dr. Iris F. Chaberny, MHH- Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene Auskunft/Anmeldung: Jutta Prüser Telefon: (0511) Internet: Uhrzeit: 10 Uhr Ort: MHH, Hörsaal R, Gebäude J6, Ebene S : Informationsveranstaltung Risikomanagement n Verhalten beim Zwischenfall Aus der Sicht des Patienten, des Arztes, der Medien, des Rechts-anwaltes und der Haftpflichtversicherung Veranstalter: MHH-Unternehmensentwicklung Auskunft/Anmeldung: Katja Willenbrink und Dr. Maria I. Cartes Telefon: (0511) Fax: (0511) Internet: risikomanagement. html Uhrzeit: 14 Uhr Ort: MHH, Hörsaal G, Gebäude J1, Ebene H : Spiral-CT Hands-on Workshop mit speziellem Fachkundekurs n Multislice-CT Veranstalter: Professor Dr. Michael Galanski, MHH-Institut für Diagnostische Radiologie Auskunft/Anmeldung: Heidi Schlüter Telefon: (0511) und Fax: (0511) Internet: Uhrzeit: 14 Uhr (Fr.), 8 Uhr (Sa.), 9 Uhr (So.) Ort: MHH, Hörsäle Q und R, Gebäude J6, Ebene S0/H : Tag der offenen Tür n Tag der offenen Tür der Geburtsklinik Veranstalter: Professor Dr. Peter Hillemanns, MHH-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Auskunft: Maren Drewes Telefon: (0511) Uhrzeit: Uhr Ort: MHH, Gebäude K11 (TPFZ), Ebene S : 2. Europäischer Immunologie-Kongress n Immunity for Life. Immunology for Health Veranstalter: Professor Dr. Reinhold E. Schmidt, MHH-Klinik für Immunologie und Rheumatologie, als Vertreter der nationalen immunologischen Gesellschaften in Europa Auskunft/Anmeldung: Professor Dr. Roland Jacobs Telefon: (0511) Lore Lütge-Stork Telefon: (0511) Uhrzeit: 9 Uhr (Fr.), 8.30 Uhr (Sa. u. So.), 8.30 Uhr (Mo.) Ort: Internationales Congress Center Berlin (ICC Berlin), Neue Kantstraße/Messedamm, Berlin : Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik und der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte n Wissenschaft, Ideologie und Mentalität Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e.v. (DGGMNT), in Kooperation mit der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte e.v. (GWG) Auskunft/Anmeldung: Professorin Dr. Brigitte Lohff, MHH-Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin Telefon: (0511) (Sekretariat: -4278) Fax: (0511) Internet: jahrestagung_dggmnt/ Uhrzeit: 20 Uhr (Do.), 9 Uhr (Fr. So.) Ort: MHH, Hörsäle F, G, H, N, Gebäude J1; Hörsäle B, C, Gebäude J2 und Neues Rathaus Hannover (Do.) : Internationaler Kongress n 13 th Joint Meeting Signal Transduction Receptors, Mediators and Genes Veranstalter: Professor Dr. Ralf Hass, AG Biochemie und Tumorbiologie im MHH- Zentrum Frauenheilkunde, gemeinsam mit der Signal Transduction Society (STS) Auskunft: Professor Dr. Ralf Hass Telefon: (0511) Fax: (0511) Anmeldung: Internet: Uhrzeit: 15 Uhr (Mi.) Ort: Leonardo Hotel Weimar, Belvederer Allee 25, Weimar November : Kasuistisches Forum Niedersächsischer Pathologen n Pathologie Veranstalter: Professor Dr. Helmut Ostertag, Klinikum Region Hannover, und Professor Dr. Hans-Heinrich Kreipe, MHH- Institut für Pathologie Auskunft/Anmeldung: Dr. Bisharah Soudah Telefon: (0511) Fax: (0511) Uhrzeit: 9.30 Uhr Ort: MHH, Hörsaal S, Gebäude J6, Ebene S0/H : Tagung n Trägerübergreifende Versorgung chronisch Kranker Casemanagement und Selbsthilfe in der Rehabilitation Veranstalter: MHH-Klinik für Rehabilitationsmedizin, Koordinierungsstelle Angewandte Rehabilitationsforschung, Professor Dr. Christoph Gutenbrunner, MHH, Dr. P.H. Monika Schwarze, MHH, Dr. Inge Ehlebracht- König, Rehazentrum Bad Eilsen Auskunft/Anmeldung: Thomas Schröder Telefon: (0511) Fax: (0511) Internet: Uhrzeit: 10 Uhr Ort: MHH, Hörsaal M, Gebäude J1, Ebene Gemeinsamer Kongress n XVII th Annual Congress of the ES- GCT, 4 th Annual Congress of the GSZ, 16 th Annual meeting of the DG-GT, 2 nd Meeting of the ISCT Veranstalter: European Society of Gene and Cell Therapy (ESGCT), Deutsche Gesellschaft für Stammzellforschung e.v. (GSZ), German Kongresse &Tagungen C M Y CM MY CY CMY K Society of Gene Therapy (DG-GT), International Society for Cellular Therapy (ISCT) Auskunft: Professor Dr. Christopher Baum Telefon: (0511) Professor Dr. Ulrich Martin Telefon: (O511) / Anmeldung: Friedrich Danne und Fabian Eggers Telefon: (0511) Internet: Uhrzeit: Uhr (Fr.), 8.30 Uhr (Sa. Mi.) Ort: Messegelände Hannover, Convention Center Änderungen vorbehalten. Weitere Veranstaltungen unter terminvorschau.html Kontakt: Claudia Barth Telefon: (0511) Fax: (0511) Veranstaltungsräume von 40 m 2 bis m m 2 Ausstellungs- und Veranstaltungsräume Sitzplatzkapazitäten HCC consens Ideen gemeinsam entwickeln Modernste Technik, W-LAN 3Restaurants und Bars HCC catering bis Personen m 2 Stadtpark Parkplätze 4-Sterne Congress Hotel am Stadtpark ICE Knotenpunkt /Hauptbahnhof Autobahnnetz /A37 (B3) Ausfahrt Pferdeturm Internationaler Airport Dipl.-Betriebswirt Peter zur Oven-KrOcKhaus Steuerberater Der Spezialist für Ärzte, Zahnärzte und Medizinfachberufe Wir kennen uns aus mit: den besonderen steuerlichen Vorschriften für Mediziner, aktuellen Neuerungen auf Ihrem Gebiet, relevanten Ausnahmefällen und speziellen Möglichkeiten inden einzelnen Fachbereichen. Vereinbaren Sie doch gleich einen Termin unter oder Hannover Congress Centrum Theodor-Heuss-Platz 1-3 D Hannover Telefon Fax Nähere Informationen unter

5 30 Namen und Nachrichten info 4/2009 Namen und Nachrichten 31 Anzeige Anzeige Findet das Lebensschutzprinzip seine gesetzliche Grenze? Das Bürgerliche Gesetzbuch wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Bereich des Betreuungsrechts geändert. Der Gesetzentwurf (sog. Stünker-/Kauch-Entwurf) ist im Bundestag in dritter Lesung am 19. Juni 2009 mit großer Mehrheit der Parteien (jedoch ohne die meisten Stimmen aus CDU und CSU) angenommen worden. Es bedarf noch einer Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten und einer offiziellen Veröffentlichung, damit es voll in Kraft treten kann. Das Gesetz berücksichtigt die maßgebenden Entscheidungen des Bundesgerichtshofes vom 17. März 2003 und vom 8. Juni 2005 betr. Bedeutung des Selbstbestimmungsrechts bei ärztlichen Maßnahmen sowie Verbindlichkeit einer Patientenverfügung (BG- HZ 154, 205 sowie 163, 195), Grundsätze der Bundesärztekammer vom 7. Mai 2004 zur Sterbebegleitung sowie ihre Empfehlung vom 27. März 2007 zum Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Die im stationären Alltag von Ärzten häufig anzutreffende Situation, dass die Patientenverfügung nicht auf die Lebensund Behandlungssituation zweifelsfrei zutrifft, wird über den Bevollmächtigten oder Betreuer im Rahmen der Ermittlung des mutmaßlichen Willens abschließend geklärt. Hierin heißt es in 1901 a (2) BGB (Patientenverfügung): (2) Liegt keine Patientenverfügung vor oder treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Betreuer unter Beachtung des mutmaßlichen Willens des Betreuten zu entscheiden, ob er in eine ärztliche Maßnahme nach Absatz 1 einwilligt oder sie untersagt. Der mutmaßliche Wille ist aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln. Zu berücksichtigen sind insbesondere frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen, ethische oder religiöse Überzeugungen, sonstige persönliche Wertvorstellungen und das Schmerzempfinden des Betreuten. Da hierdurch nicht nur die Patientenautonomie gestärkt wird, sondern im Rahmen des Betreuungsrechts auch die staatliche Fürsorge nach Artikel 1 Grundgesetz angesprochen wird, wonach die Würde des Menschen unantastbar und die Achtung bzw. der Schutz dergleichen Verpflichtung aller staatlichen Gewalt ist, musste auch das Verhältnis zwischen dem Vormundschaftsgericht und den staatlich beauftragten Betreuer im Zusammenspiel mit dem ärztlichen Handeln geklärt werden. Hierzu heißt es zukünftig in 1904 Absatz 4 (Genehmigung des Vormundschaftsgerichts bei ärztlichen Maßnahmen): (4) Eine Genehmigung nach den Absätzen 1 und 2 ist nicht erforderlich, wenn zwischen Betreuer und behandelndem Arzt Einvernehmen darüber besteht, dass die Erteilung, die Nichterteilung oder der Widerruf der Einwilligung dem Willen des Betreuten entspricht. Fazit: Wenn kein Dissens zwischen der Auffassung des Betreuers und des Arztes im Hinblick darauf vorliegt, ob eine lebensverlängernde Maßnahme beendet oder gar nicht erst begonnen wird, ist das Vormundschaftsgericht nicht einzuschalten. Liegt ein Dissens vor, so ist das Vormundschaftsgericht einzuschalten und zwischenzeitlich die lebensverlängernde Maßnahme anzusetzen bzw. fortzuführen. Liegt gar kein Behandlungsangebot seitens des Arztes vor, sei es, dass es medizinisch nicht sinnvoll oder aus sonstigen Gründen nicht möglich ist, muss der Betreuer weder einwilligen noch das Vormundschaftsgericht darüber entscheiden. Achtung: Nicht der Wille des Arztes oder des Betreuers bzw. Bevollmächtigten tritt an die Stelle des Patientenwillens. Deren ethisch-moralische Vorstellungen sind nicht maßgebend. Vielmehr haben Betreuer bzw. Bevollmächtigter weiterhin allein die exklusive Aufgabe, dem Willen des Betroffenen gegenüber Arzt und Pflegepersonal in eigener rechtlicher Verantwortung Ausdruck und Geltung zu verschaffen. (BGH NJW 2003, 1589 ff). Diese gesetzliche Regelung bedeutet für den Arzt eine konkrete Hilfestellung, soweit eine gute Patientenverfügung vorliegt. Es vermindert Zweifel und Ängste, die Seitens der Ärzteschaft vorherrschen, dass man sich allzu schnell im Bereich des Strafrechts bewegt, wenn man die Patienten im Sterben angemessen begleiten möchte. Der Autor hält u.a. Vorträge zum Bereich Sterbehilfe im strafrechtlichen Kontext, das Spannungsverhältnis zwischen Indikationslage und Patientenautonomie sowie zum Themenkreis Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Er ist Referent für den 3. Niedersächsischen Medizinrechtstag in Hannover am 11. und Dr. H. Rothe, M.L.E. (Stockholm) Rechtsanwalt & Mediator (DAA) auch Fachanwalt für Medizinrecht Vorsitzender der Schiedsstelle Pflegeversicherung in Niedersachsen Vorsitzender des Beschwerdeausschusses Wirtschaftlichkeitsprüfung bei Ärzten in Niedersachsen Dr. ROTHE M.L.E. Fachanwalt für Medizinrecht Wirtschaftsmediation Dozent für Recht und Ethik Dr. Henning Rothe, Rechtsanwalt &Mediator Hildesheimer Straße 8 Telefon (05 11) Hannover Telefax (05 11) Internet: Möchten auch Sie Ihre Kanzlei in diesem Umfeld präsentieren? Horst Kranz Telefon (05 11) steht Ihnen für Fragen und Informationen gern zur Verfügung. Partner von EuRaLex.Net Europäische Rechtsanwaltsvereinigung Rechtsanwälte Föhrenbach &Coll. Seit Jahren Ihr starker Partner bei dem Inkasso der Forderungen von Ärzten und Zahnärzten Bödekerstraße 56, Hannover Tel.: /343277, Fax: / Aus der Praxis für die Praxis! Dirk Behder Rechtsanwalt Hildesheimer Straße Hannover Telefon: (05 11) Fax (05 11) Rechtsanwälte Petri-Kramer &Kollegen Claudia Petri-Kramer Fachanwältin für Arbeitsrecht Fachanwältin für Sozialrecht Manuela Busch Fachanwältin für Sozialrecht MarcChérestal Fachanwalt für Medizinrecht Wülferoder Straße Hannover Arbeitsrecht, Sozialrecht (Renten-, Schwerbehindertenrecht, Kranken-, Arbeitslosen-, Unfall-, Pflegeversicherung, Hartz IV), Medizinrecht, private Kranken-, Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung Arbeitsrecht, Sozialrecht (siehe oben), Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Vertragsrecht Medizinrecht, Sozialrecht (siehe oben), Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht Telefon (05 11) N A H M E & R E I N I C K E RECHTSANWÄLTE UND NOTARE Tel: / Fax: / Peter Maaß Fachanwalt für Medizinrecht Berufs-, Haftungs- und Vergütungsrecht Leisewitzstr. 41/ Hannover DR. PEETZ I DR. SONNEMANN PARTNERSCHAFT Prozessvertretung und Beratung von Ärzten und Kliniken, insbesondere in Arzthaftungsfällen Medizinrecht Arbeitsrecht Gesellschaftsrecht HOHENZOLLERNSTRASSE HANNOVER Bau- und Architektenrecht TELEFON 0511 / Insolvenzrecht TELEFAX 0511 / Kompetenz hoch 2 Ihr Ansprechpartner im Medizin- und Patientenrecht Hartmut Rockensüß Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Berliner Allee Hannover Telefon Rechtsanwälte sonnemann dr hartje.de Internet: DR. WOLFGANG PEETZ Fachanwalt für Steuerrecht DR. LUTZ SONNEMANN Fachanwalt für Arbeitsrecht DR. RONALD HARTJE Fachanwalt für Baurecht ANDREA BIELITZ

6 32 Namen und Nachrichten info 4/2009 Namen und Nachrichten 33 Ehrungen und Auszeichnungen n Dr. med. Thurid Ahlenstiel, MHH-Klinik für Kinderheilkunde, Pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen, wurde im April 2009 in Istanbul, Türkei, von der International Society of Pediatric Transplantation mit dem Young Investigator Award in Höhe von US-Dollar ausgezeichnet für ihren Vortrag Follow-up of Cytomegalo (CMV)- and Adenovirus (ADV)-specific T cells during the first year after pediatric kidney transplantation. n Maria Gschwandtner, MHH-Klinik für Dermatologie und Venerologie, erhielt im April 2009 in Dresden den mit Euro dotierten Astellas Förderpreis Dermatologie. Gewürdigt wurde damit ihre Arbeit Die Aktivierung des Histaminrezeptors-1 auf Keratinozyten führt zur vermehrten Produktion von Matrixmetalloproteinase-9; ein neuer Mechanismus in der Pathologie entzündlicher Hauterkrankungen. Im Mai 2009 wurde die Forscherin in Fulda von der European Histamine Research Society (EHRS) mit dem Art A Hancock Young Investigator Award in Höhe von 700 Euro ausgezeichnet für ihren Vortrag Murine and Human Langerhans Cells Express a Functional Histamine H4 Receptor: Modulation of Cell Migration and Function. n Professor Dr. med. Christoph Gutenbrunner, MHH-Klinik für Rehabilitationsmedizin, wurde zum Ehrenmitglied der Italienischen Gesellschaft für Physikalische und Rehabilitative Medizin ernannt. n Dr. med. Christoph Jacobi, MHH-Klinik für Kinderheilkunde, Pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen, wurde im April 2009 von der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie (GPN) mit einem Forschungsförderungsstipendium in Höhe von Euro geehrt. Das Forschungsvorhaben: Der Einfluss zellulärer Seneszenzmechanismen auf den Langzeitverlauf nach Nierentransplantation. n Peter Klug, Sporttherapeut in der MHH- Klinik für Rehabilitationsmedizin, wurde im Juni 2009 in Hannover mit der Ilja- Metschnikov-Medaille geehrt für seine Verdienste um die Verbesserung der russischen Volksgesundheit im Rahmen seiner jahrelangen Referententätigkeit zu sportwissenschaftlichen und -therapeutischen Themen für die Russische Akademie der Wissenschaften und die Europäische Wissenschaftliche Gesellschaft. n Diana Mamerow und Maria Gschwandtner, MHH-Klinik für Dermatologie und Venerologie, wurden im März 2009 in Mainz von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) prämiert für ihre herausragenden Beiträge Alpha-toxin induces a higher T-cell proliferation in atopic dermatitis and is a strong inducer of Th1, Th2 and Th17 cytokines und Histamine H4 receptor-mediated modulation of Langerhans cell function and migration. Als Stipendiatinnen werden die beiden Wissenschaftlerinnen ihre Vorträge auf dem 4. Gemeinsamen Deutschen Allergiekongress in Berlin präsentieren. n Dr. med. L. Christian Napp, Junior Research Group Regenerative Agents, Excellence Cluster REBIRTH, und MHH-Klinik für Kardiologie und Angiologie, wurde im April 2009 in Mannheim der Rudi Busse Young Investigator Award für Experimentelle Kardiologie in Höhe von 500 Euro überreicht für die Arbeit Canonical Notch signaling controls the balance between arterial regeneration and persistent inflammation through a specialized myeloid cell population. n cand. med. Antje Petersen, MHH-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, gewann im Mai 2009 den Vortragspreis der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin in der Kategorie Hebammen in Höhe von 500 Euro für ihre Arbeit Der Interventionskaskade auf der Spur Wie lange dauern die Intervalle zwischen Geburtsbeginn, intrapartalen Interventionen und der Geburt?. n Dr. med. Dr. rer. nat. Diana Steinmann, MHH-Institut für Strahlentherapie und Spezielle Onkologie, hat im Juni 2009 in Bremen den mit 500 Euro dotierten Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) gewonnen für ihre Präsentation Depression und Angst bei Patienten mit Hirnmetastasen vor und nach Strahlentherapie. n Dipl.-Dok. Susanne Steinmann, Dipl.-Biomath. Jana Prokein und Dipl.-Math. Birgitt Wiese, MHH-Institut für Biometrie, wurden im April 2009 in Ludwigshafen vom Deutschen Verband für Medizinische Dokumentation ausgezeichnet mit dem Gustav-Wagner-Posterpreis in Höhe von 500 Euro für die Präsentation IT-Management in epidemiologischen Studien mit einem web-basierten RDE-System Probleme und Lösungen. n Privatdozent Dr. med. Omke Teebken, MHH-Klinik für Herz-. Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie, erhielt im Juni 2009 in Celle von der Vereinigung Nordwestdeutscher Chirurgen einen Preis in Höhe von 500 Euro für die beste klinische Falldemonstration. Ausgezeichnet wurde sein Vortrag Supraaortales Debranching, externes Wrapping der Aorta ascendens und aortale Stentimplantation zur Behandlung eines komplexen Aortenbogenaneurysmas bei einem 79-jährigen Patienten. n Dr. med. Florian Vondran, MHH-Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, wurde im Juni 2009 in Wilsede mit dem Promotionspreis der Biotest AG in Höhe von Euro ausgezeichnet für seine Arbeit Optimierung der Methoden zur Isolierung und Kryokonservierung von Primären Humanen Hepatozyten aus Leberteilresektaten. Kontakt: Ursula Lappe Telefon (0511) Fax (0511) Personalien Berufungen n Professor Dr. med. Detlef E. Dietrich, MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, hat den Ruf auf eine Professur an der University of Western Australia (UWA), Perth, Australien, abgelehnt. n Privatdozentin Dr. rer. nat. Andrea Hoffmann, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, hat den Ruf auf die W2-Professur für Biologie des Bewegungsapparates an der MHH angenommen. n Privatdozentin Dr. med. vet. Kerstin Schwabe, MHH-Klinik für Neurochirurgie, hat den Ruf auf die W2-Professur für Experimentelle Neurochirurgie an der MHH angenommen. n Professor Dr. med. Timo Stöver, MHH- Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, hat den Ruf auf die W3-Professur für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, erhalten. n Professor Dr. med. Christian Straßburg, MHH-Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, hat den Ruf auf die W3-Professur für Gastroenterologie und Hepatologie, verbunden mit der Leitung der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie der Universität Rostock erhalten. n Professor Dr. rer. nat. Georgios Tsiavaliaris, MHH-Institut für Biophysikalische Chemie, hat den Ruf auf die W2-Professur für Zelluläre Biophysik an der MHH angenommen. Ernennungen zur W2-Professorin/zum W2-Professor: n Privatdozentin Dr. med. vet. Kerstin Schwabe, MHH-Klinik für Neurochirurgie, n Professor Dr. rer. nat. Georgios Tsiavaliaris, MHH-Institut für Biophysikalische Chemie; zum Außerplanmäßigen Professor: n Privatdozent Dr. med. Matthias Karst, MHH-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Habilitationen Die Venia legendi erhielten: n Dr. med. Eva Maria Bitzer, MHH-Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, für das Fachgebiet Public Health und Versorgungsforschung. Examen bestanden Bestanden haben im Juni 2009 zehn Studierende des internationalen PhD-Studienganges Molecular Medicine an der Hannover Biomedical Research School (HBRS) die Promotionsprüfung n Dr. med. Dr. med. dent. Horst Kokemüller, MHH-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, für den Fachbereich Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. n Dr. med. Fritz Thorey, MHH-Klinik für Orthopädie, für das Fachgebiet Orthopädie. Umhabilitationen n Privatdozentin Dr. med. Anette Fiebeler, MHH-Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen, wurde von der Medizinischen Fakultät der Charité Universitätsmedizin Berlin an die MHH umhabilitiert. Wahl n Professor Dr. med. Detlef E. Dietrich, MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, wurde zum Ärztlichen Direktor des AMEOS-Klinikums, Hildesheim, gewählt. n Professor Dr. med. Gerd P. Meyer, MHH- Klinik für Kardiologie und Angiologie, wurde zum Chefarzt der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Asklepios Klinik Hamburg-Altona gewählt. Promotionen Im Zeitraum April bis Mai 2009 wurden promoviert n zum Dr. med.: Miriam Barkowsky, Benjamin Bartels, Sylvia Bartsch, Stephan Birkner, Robin Chudalla, Bernd Michael Colditz, Sonja Compõete Botica, Christian Dellwisch, Dimitar Georgiev Divchev, Wael Faroug Elamin, Frederik Fingerle, Sandra Groß, Jörg Heine, Felix Hessel, Bettina Hullmann, Lars-Oliver Jasper, Si-Hyen Kim, Phillip Klages, Stephanie Kling, Ines Kornau, Lampros Kousoulas, Georg Laaff, Anke Marx, Eike Nicken, Silvia Nicolaisen, Ella Ott, Judith Povel, Scarlett Angiola Reincke, Sina Schrader, Stefanie Sommer, Christian Stein, Barbara Stöckigt, Thorsten Süß, Friederike Thöne, Igor Tudorache; n zum Dr. med. dent.: Tilman Becker, Katharina Ott; n zum Dr. rer. biol. hum.: Christine Wolters; n zum Dr. PH: Véronique A Walelu. n zum Dr. rer. nat.: Alexander Wolf, Katja Zscheppang; n zum PhD: Luis Miguel Guachalla Gutierrez, Harshvardhan, Henoch Sangjoon Hong, Nonsikelelo Mpofu, Frederick Onyango Onono, Ujala Srivastava, Dong Wang, Fei Zhao. ÖZPINAR Therapiegeräte Erlenbachstraße 2 GmbH...bei uns liegen Sie richtig! Herzlich Willkommen in unserer Ausstellung zur persönlichen Beratung durch Frau Gissler (Geschäftsführerin) und Herr Breitenreuter (Verkaufsleiter) auf unserer Homepage mit Online-Shop, mit wechselnden topaktuellen Angeboten Das ORIGINAL Geräte für die physikalische Therapie D Biberach/Baden Tel: 07835/ Fax: 07835/

7 34 Namen und Nachrichten info 4/2009 Namen und Nachrichten 35 Dienstjubiläen Dienstjubiläen 40-jähriges Jubiläum: am 20. April 2009 n Professor Dr. med. Karl Welte, Seniorprofessor in der MHH-Abteilung Molekulare Hämotopoese. 25-jähriges Jubiläum: am 10. Mai 2009 n Frau Marion Bartels, Verwaltungsangestellte im MHH-Institut für Transfusionsmedizin, am 1. Juni 2009 n Frau Martina Erbs, medizinisch-technische Laborassistentin im MHH-Institut für Pathologie, am 6. Juni 2009 n Herr Conny Abraham, Diplom-Mathematiker in der MHH-Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie, am 11. Juni 2009 n Frau Doris Kobbe, Angestellte in der Abteilung Klinikangelegenheiten, Ressort Krankenversorgung der MHH, am 17. Juni 2009 n Herr Jürgen Kühn, Chemieingenieur in der MHH-Klinik für Nuklearmedizin, am 19. Juni 2009 n Herr Michael Engel, medizinisch-technischer Assistent im MHH-Institut für Pathologie, am 1. Juli 2009 n Frau Helga Simon, Krankenschwester in der MHH-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, am 13. Juli 2009 n Frau Münewer Sarica, Mitarbeiterin in der Abteilung Infrastrukturelles Gebäudemanagement, Geschäftsbereich III der MHH, am 16. Juli 2009 n Frau Elke Schiller, medizinisch-technische Assistentin in der MHH-Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantationsund Gefäßchirurgie, am 25. Juli 2009 n Frau Eva Panten, medzinisch-technische Assistentin im MHH-Institut für Klinische Chemie. Die MHH gratuliert herzlich und dankt für die geleistete Arbeit. Das Präsidium Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann Dr. Andreas Tecklenburg Dipl.-Ök. Holger Baumann Der Personalrat Simon Brandmaier In Gremien gewählt n Professor Dr. med. Dieter Bitter-Suermann, MHH-Präsident, wurde im Juni 2009 in Leipzig zum Präsidenten des Medizinischen Fakultätentages gewählt. n Professor Dr. med. Reinhard Dengler, MHH-Klinik für Neurologie, wurde von der International Federation of Clinical Neurophysiology (IFCN), Vancouver, Kanada, zum ehrenamtlichen Treasurer für die Amtszeit von 2010 bis 2014 gewählt. n Privatdozent Dr. med. Karsten Knobloch, MHH-Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, wurde in das Editorial Board des Fachjournals Plastic Surgery International berufen. Außerdem wurde der Wissenschaftler in das Gutachtergremium des New England Journal of Medicine gewählt. n Professor Dr. med. Joachim K. Krauss, MHH-Klinik für Neurochirurgie, wurde im Mai 2009 für vier Jahre wiedergewählt als Vize-Präsident der World Society of Stereotactic and Functional Neurosurgery. Im Juni 2009 wurde der Wissenschaftler in das Steering Committee der EURO Dystonia Organisation aufgenommen. n Professor Professor h.c. Thomas Lenarz, MHH-Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, wurde im April 2009 in Rotterdam, Niederlande, von der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie für zwei Jahre zum Präsidenten gewählt. n Dipl.-Pflegewirtin Iris Meyenburg-Altwarg, Geschäftsführung Krankenpflege der MHH, wurde im Mai 2009 vom Verband der Pflegedirektoren der Universitätskliniken zum Vorstandsmitglied gewählt. n Professor Dr. med. Jörg Schmidtke, MHH-Institut für Humangenetik, ist Gründungsmitglied der International Society of Community Genetics and Genomics und wurde zum Editor-in-Chief des Journal of Community Genetics ernannt. n Professor Dr. med. Thomas Werfel, MHH-Klinik für Dermatologie und Venerologie, wurde von der Europäischen Akademie für Allergologie und Klinische Immunologie (EAACI) zum Vorsitzenden der Interest Group Food Allergy und in dieser Funktion in das Scientific Board der Gesellschaft gewählt. Darüber hinaus wurde der Wissenschaftler in den geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) berufen, und er wird im September 2010 als Kongresspräsident den 5. Deutschen Allergiekongress in Hannover leiten. ÄRZTE HELFEN WIR HELFEN DEM ARZT! PAJERO AB ,- Pajero Instyle Reinrassig im Gelände. Komfortabel und elegant auf der Straße. Und mit einem großartigen Innenraum. Der Pajero. Z. B. mit: Hinter- Allradantrieb Super Select 4WD (SS4-II) achsdifferenzial sperrbar (100 %) WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH Auto Schrader GmbH Rendsburger Str. 9,30659 Hannover Lahe Telefon 0511/ Kraftstoffverbrauch (l/100 km): innerorts 13,1; außerorts 9,1; kombiniert 10,6; CO 2 -Emission: 280 g/km Suchen Sie eine neue Perspektive: Sinn, Anerkennung, Autonomie oder Zufriedenheit? SEMINARLEITER UND DOZENTEN: Fachstudium zum Präventologen zur Präventologin Ein einjähriges Fernstudium mit vier Wochenendseminaren (von der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) geprüft und zugelassen. Nr.: ) Als Weiterbildungsmaßnahme bei der Agentur für Arbeit anerkannt und förderungsfähig.maßnahmennummer:237/336/2006). Physioanalyse und präventologische Haltung mit Jean Paul Pianta, Doctor of Chiropractic Bewegung und Lebensfreude mit Gertund Marlén vonkunhardt Psychosoziale Beratung und Gesundheitsförderung mit Dipl.Psychologe Gideon Franck Ernährung und Ernährungsberatung mit Prof. Dr. Michael Hamm Ganzheitliche Prävention und Berufspraxis mit Dr.Ellis Huber und Dr.Rolf Simon Der Berufsverband Deutscher Präventologen e.v. ist eine lernende Gemeinschaft von Angehörigen der unterschiedlichen Gesundheits-, Sozial- und Pädagogikberufe, die für Prävention und Gesundheitsförderung eintreten. Das Fachstudium des Berufsverbandes spricht Personen an, die irgendwo im Gesundheitswesen, in sozialen, pädagogischen oder kulturellen Feldern arbeiten und für Veränderung und Entwicklung aufgeschlossen sind.menschen also,die das Leben lieben, ihre soziale Verantwortung sehen und mutig zu neuen Ufern streben... BERUFSVERBAND DEUTSCHER PRÄVENTOLOGEN EV Martina Rios,Geschäftsführerin Ludwig-Barnay-Str.1,30175 Hannover Tel: 0511/ After-Work-Party statt Sommerfest Rein ins Vergnügen so lautet das Motto der ersten MHH- After-Work-Party, die am 10. September ab 17 Uhr in der Mensa steigt. Sie findet in diesem Jahr anstelle des MHH-Sommerfestes statt, da wegen der vielen Baustellen nicht die dafür übliche Fläche zur Verfügung steht. Tanzlaune und Feierstimmung der MHH- Beschäftigten stehen bei diesem Fest im Vordergrund. Studierende und Freunde der MHH sind eingeladen mitzufeiern. Die Band Rocking Vets wird die MHH-ler auf Betriebstemperatur bringen, anschließend dürfen sich alle Freiwilligen beim Karaoke in Stimmung singen moderiert von DJ Danny Lattrich, der auch für ein bunt gemixtes Musikprogramm sorgt. Attraktive Preise bietet die Tombola, organisiert vom MHH-Festkommitee mit Unterstützung der Jugend-Auszubildendenvertretung (JAV). Auch für das Präsidium wird es heiß: Es grillt die Würstchen Party: Rein ins Vergnügen heißt das Motto. für alle Gäste. Die Mitarbeiter der Zentralküche sorgen für ein üppiges Salatbuffet. Der Eintritt kostet im Vorverkauf fünf Euro, an der Abendkasse acht Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Lehmanns und in der Degussa Bank in der MHH-Ladenpassage. Buffet und Bratwurst sind im Preis inbegriffen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der MHH haben freien Eintritt. ina FÜR JEDEN GENAU DAS RICHTIGE. UNSER SERVICE NACH MASS. DAS AKTUELLE ANGEBOT FÜR SIE: Was ist Ihnen lieber? Maßgeschneidert oder "von der Stange"? Sicher bevorzugen Sie auch Service, der sich ganz nach Ihren Wünschen richtet. In Preis und Leistung. Urlaubscheck 14,95 5 VEREINBAREN SIEAMBESTEN GLEICH EINEN TERMIN. ANRUF GENÜGT. Auto Schrader GmbH Rendsburger Str. 9,30659 Hannover Lahe Telefon 0511/

8 36 Namen und Nachrichten info 4/2009 Namen und Nachrichten 37 Neuer Direktor, neue Impulse Professor Dr. Wolfgang Koppert steht der Klinik für Anästhesiologie vor Es ist die Aufgabe von Anästhesisten, beruhigend und ausgleichend zu sein nicht nur vor der Operation im Kontakt mit den Patienten, sondern auch während des Eingriffs. Sie haben großen Einfluss darauf, dass ein operativer Eingriff in einer ruhigen und vertrauensvollen Atmosphäre gelingt. Verlässliche und verantwortungsbewusste Menschen, die sich nicht in den Vordergrund spielen, sind in diesem Fach gefragt, sagt Professor Dr. Wolfgang Koppert. Seit dem 1. April 2009 ist er der neue Direktor der MHH-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Der 45-Jährige Neu an der MHH ist von der Klinik, die er von seinem Vorgänger Professor Dr. Siegfried Piepenbrock übernommen hat, sehr angetan. Hier werden die Patienten auf höchstem Niveau versorgt, unterstreicht er. Auf dieser gut aufgestellten Basis möchte Professor Koppert neue Impulse setzen. Er hat vor, eine transparente Leistungserfassung zu gewährleisten. Ein Instrument dafür ist die Online-Dokumentation, sagt er: Alle Daten des Narkosegerätes werden elektronisch erfasst und dokumentiert, um eine höhere Präzision der Dokumentation zu erreichen. Ein weiteres Anliegen ist ihm der Ausbau des Klinischen Risikomanagements. Hier hat die MHH sicherlich Vorbildcharakter, bestätigt Professor Koppert. Nicht nur aus diesem Grund freut er sich über die seit Anfang Juli 2009 wöchentlich stattfindenden Montagsfortbildungen von 7 bis 8 Uhr für das ärztliche Personal der Klinik. So wird es erstmalig ermöglicht, gemeinsam mit den Pflegekräften und Vertretern anderer Disziplinen Fort- und Weiterbildungsinhalte zu vermitteln sowie Fallbesprechungen und Schulungen durchzuführen. Der Akutschmerzdienst ist ihm ein besonderes DORIS KAHLE RECHTSANWÄLTIN FACHANWÄLTIN FÜR FAMILIENRECHT MEDIATORIN Anliegen hier möchte er zusammen mit den Ärzten der verschiedenen Fachrichtungen gemeinsame Strukturen für die gesamte MHH entwickeln. Auch der Ausbau der Anästhesieambulanz mit einem erweiterten Angebot für prästationäre Patienten steht auf seiner To-do-Liste. Die Lehre wird auch unter seiner Federführung großgeschrieben. Im Gebäude I2 entsteht derzeit ein neues Simulationszentrum, in der durch noch realistischere Übungsmöglichkeiten, als es bei HAINS, dem Hannoverschen Anästhesie-, Intensiv- und Notfallsimulator, der seit 2004 in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin für die Ausbildung von Studierenden genutzt wird, der Fall war. Dort sollen kritische Situationen in der Notfallversorgung, in der Anästhesie und in der Intensivmedizin geübt werden können. Dabei soll nicht nur medizinisches Wissen, sondern auch die Teamarbeit und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen vermittelt werden. Interdisziplinäre Fortbildungen sind derzeit insbesondere mit der Klinik für Unfallchirurgie und der Kinderklinik in Vorbereitung. n Der Neue Professor Dr. Wolfgang Koppert Wolfgang Koppert wurde 1964 in Hamburg geboren. Er studierte Humanmedizin von 1985 bis 1991 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach seiner Arzt-im-Praktikum-Zeit im dortigen Institut für Physiologie und experimentelle Pathophysiologie arbeitete er ab 1993 als Assistenzarzt an der Anästhesiologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen erhielt er seine Facharzt- Anerkennung als Anästhesist. Im Jahr 2001 wurde er Oberarzt. Im selben Jahr habilitierte er sich für das Fach Anästhesiologie. Zusätzlich absolvierte Wolfgang Koppert 2003 bis 2005 Zu Professor Kopperts wissenschaftlichen Schwerpunkten gehört die experimentelle Schmerzforschung am Menschen. Hier ist die Übertragbarkeit humaner Schmerzmodelle auf klinische Krankheitszustände eine besondere Herausforderung. Mit zunehmendem Wissen um die Komplexität des Schmerzgeschehens ist auch die Erkenntnis gereift, dass Schmerzmodelle meist nur einzelne Aspekte klinischer Schmerzzustände abbilden. Mein Methodenspektrum umfasst Schmerzmodelle, bei denen mechanische oder thermische Reize akute Schmerzen induzieren, erklärt er. Für die Fortführung seiner Arbeiten sieht er an der MHH ein beachtliches Entwicklungspotenzial. Als Plattform sieht er den Bereich Experimentelle Anästhesiologie unter der Leitung von Professor Dr. Gregor Theilmeier, von der aus Kooperationen mit neurowissenschaftlich ausgerichteten Abteilungen angestrebt werden. ina Kontakt: Professor Dr. Wolfgang Koppert Telefon (0511) den Masterstudiengang Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen der Universitäten Kaiserslautern und Witten/Herdecke. Im Jahr 2007 wurde er aufgrund herausragender wissenschaftlicher Leistungen vorzeitig zum Außerplanmäßigen Professor ernannt, gleichzeitig erfolgte die Ernennung zum Leitenden Oberarzt und stellvertretenden Klinikdirektor. Der Forschungsschwerpunkt von Wolfgang Koppert ist die Schmerzforschung, die Forschungsaktivitäten seiner Arbeitsgruppe wurden national und international mit verschiedenen wissenschaftlichen Auszeichnungen bedacht. ina WEITERE SCHWERPUNKTE: Nebenklagevertretung von sexueller Gewalt betroffener Frauen und Kinder Erbrecht und internationales Familienrecht Rechtsanwaltskanzlei Rathenaustraße Hannover Telefon / Telefax / Glückwunsch zum Geburtstag Professor Dr. Helmuth Deicher, Begründer der Immunologie an der MHH, wurde 80 Jahre alt Am 31. Juli 2009 feierte Professor Dr. Helmuth Deicher seinen 80. Geburtstag. Der Immunologe, Internist und Transfusionsmediziner kam 1965 an die MHH zunächst als Oberarzt und ab 1969 als Leiter der Abteilung Immunologie und Transfusionsmedizin bis zu seiner Emeritierung im Jahre Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte lagen in der klinischen Immunologie, Rheumatologie, Transfusionsmedizin und in der Behandlung des multiplen Myeloms, einer Krebserkrankung des Knochenmarks, sowie im Bereich der HIV-Forschung. Er war langjähriger Sprecher des DFG- Sonderforschungsbereiches 54 Pathophysiologie der rheumatoiden Entzündung bei Mensch und Tier, Leiter von multizentrischen Forschungsprojekten 19th International Seminar on Global Clinical Trial Management and Temperature-Controlled Logistics 30. October 2009 Maritim proarte Hotel Berlin, Germany zum multiplen Myelom und zur Genetik des Systemischen Lupus erythematodes einer Krankheit, deren Ursache eine Überreaktion des Immunsystems ist sowie zur AIDS-Kohortenstudie. Professor Deicher war langjähriges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesärztekammer und hat dort die Richtlinien zur Blutgruppenbestimmung und Bluttransfusion sowie die Leitlinien für die Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten erarbeitet. Auch nach seiner Emeritierung hat er durch intensive Mitarbeit in der Ethikkommission noch viele Jahre seine Arbeit in den Dienst der MHH gestellt. World Courier is pleased to invite bio-practitioners engaged in the management of global clinical trials to this important one-day international seminar. Discover new solutions and transportation alternatives for the handling of temperature-sensitive investigational drugs, biological samples and related materials. Learn from regulators, sponsors, suppliers and users alike, and network with colleagues and delegates from across the industry in a relaxed and informative atmosphere. For further information please contact us at: World Courier (Deutschland) GmbH Tel.: , Fax: Professor Dr. Helmuth Deicher Er hat nicht nur wichtige Lehrstühle wie die Innere Medizin III und Klinische Immunologie in Erlangen (Professor Dr. Dr. Joachim R. Kalden) oder die Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie in der Universitätsklinik Freiburg (Professor Dr. Hans-Hartmut Peter) besetzt, sondern muss auch als Begründer der immunologischen Forschung an der MHH gesehen werden. Wir wünschen ihm auf diesem Wege alles Gute, vor allen Dingen gute Gesundheit. Das Team um Professor Dr. Reinhold E. Schmidt, Direktor der MHH Klinik für Immunologie und Rheumatologie Learn about the latest changes in regulations and directives for Clinical Trial Logistics n The Integrated Electronic Data Processing How to Enhance Global Clinical Trail Management n Successful Clinical Supply: Whose Contribution is Needed? n Cold Chain Management The Airline Perspective n Controlled Ambient Shipments n Customs Initiatives to Improve Trade Security and Trade Facilitation in the Global Supply Chain n Carbon Footprint Reduction n GMP in Clinical Supplies, the QP s Perspective n Update on Clinical Trial Logistics Rules and Regulations in Russia and Ukraine n Clinical Trials and Regulatory Affairs in China

9 38 Namen und Nachrichten info 4/2009 Namen und Nachrichten 39 Oliver Pabst ist nun Professor für Mukosale Immunologie am MHH-Institut für Immunologie Oliver Pabst studierte Biotechnologie an der TU-Braunschweig, promovierte dort zum Dr. rer. nat und wurde im Januar 2002 wissenschaftlicher Assistent am MHH-Institut für Immunologie. Im Januar 2007 erlangte er die venia legendi in Immunologie und im Februar 2009 die dortige Schwerpunktprofessur Mukosale Immunologie. Die Arbeitsgruppe von Professor Pabst untersucht die Immunfunktion des Darms und des mit ihm assoziierten lymphatischen Gewebes. Hierbei interessiert die Forscher vor allem die Zellbewegung, die Zelllokalisation und Gewebe-Architektur. Sie bearbeiten in diesem Zusammenhang drei Teilprojekte: Im ersten konnten sie bereits ein zentrales Element im Netzwerk der molekularen Mechanismen identifizieren, das eine Einwanderung von Immunzellen in den Darm reguliert. Es ist der sogenannte Chemokinrezeptor CCR9. Hierauf aufbauend untersuchen sie derzeit, wie bestimmte Zellen des Immunsystems, sogenannte dendritische Zellen, diesen Rezeptor regulieren. Darüber hinaus erforschen sie, welchen Einfluss Retinsäure, ein Stoffwechselprodukt des Vitamin A, auf die Produktion des Rezeptors hat. Im zweiten Teilprojekt haben die Forscher ein Modell entwickelt, das Strukturen im Darm, die sich vom Erscheinungsbild her unterscheiden, als Ausprägungen ein und desselben Grundtyps versteht. Sie bezeichnen es als Solitary intestinal lymphoid tissue. Auf der Grundlage dieses Modells beschäftigen sie sich mit dem Aufbau und der Funktion des lymphatischen Gewebes im Darm. Im dritten Projekt untersuchen die Wissenschaftler die Mechanismen der Toleranz des Darms gegenüber Nahrungsantigenen und Darmbakterien. Im Zentrum ihrer Arbeit steht hierbei der Transport von Antigenen in die Lymphknoten. bb In memoriam Nachruf auf Professor Dr. Hubert Poliwoda Professor Dr. med. Hubert Poliwoda ist am 5. Mai 2009 im Alter von 81 Jahren verstorben. Er gehörte zur ersten Generation der MHH-Hochschullehrer. Er wurde 1927 in Oppeln/Oberschlesien geboren. Nach Krieg, Flucht und Abitur studierte er Medizin in Köln und promovierte dort Es folgte 1964 die Habilitation bei Professor Dr. Rudolf Schoen, dem späteren Gründungsrektor der MHH. Nach Assistenzarztzeiten in Göttingen kam Hubert Poliwoda 1965 nach Hannover, zunächst als Oberarzt und seit 1971 als Direktor der Abteilung Hämatologie und Onkologie. Er leitete sie bis zu seiner Pensionierung im März Außerdem stand er dem 1978 gegründeten Tumorzentrum vor. Professor Poliwoda war mit großer Leidenschaft Arzt und Hochschullehrer und stellte den Mitarbeitern in seiner Abteilung exzellente Forschungsmöglichkeiten zur Verfügung. Mehrere von ihnen wurden Direktoren an Universitätskliniken und großen Krankenhäusern. Seine Abteilung wuchs beständig an, zahlreiche neue Methoden in Diagnostik und Therapie so beispielsweise die Knochenmarktransplantation wurden unter seiner Leitung an der MHH etabliert. Er setzte sich für Versorgungsstrukturen von Krebspatienten ein, die Professor Dr. Hubert Poliwoda weit über die Region Hannover hinaus wirkten. Für diesen Einsatz erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande. Neben seinem Beruf liebte er besonders die klassische Musik, spielte selbst Klavier und Querflöte. Aus dieser Leidenschaft heraus organisierte er zusammen mit dem NDR zahlreiche Benefiz-Konzerte zugunsten von Krebspatienten, absolutes Highlight war ein Auftritt des berühmten Cellisten Mstislaw Rostropowitsch. Professor Poliwoda hatte vier, inzwischen erwachsene Kinder. In den vergangenen Jahren lebte er mit seiner Frau Johanna in der Nähe von Salzburg. Wir werden Professor Poliwoda ein ehrendes Andenken bewahren. Arnold Ganser, Direktor der Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation, und Bernd Günther, Tumorzentrum Der MHH-Alumniverein informiert Angebote für Studierende im WS 2009/2010: Was wünschen sich unsere Studierenden als begleitende Zusatzkurse zu ihrem Studium? Was können wir dazu beitragen? Diesen Fragen sind wir vom Alumniverein nachgegangen. Herausgekommen ist ein umfangreiches Angebot, dass der Alumniverein mit Unterstützung verschiedener Referenten für Studierende unterschiedlicher Semester im Wintersemester 2009/2010 erstmals auflegen wird. Vorgesehen sind folgende Kurse und Sonderveranstaltungen: Was erwartet mich im PJ? (Umgang mit Patientenakten); Nahtkurs (Naht- und Knotenkunde); Zentraler Venenkatheter, Tracheales Absaugen, Urinkatheter, Braunülenlegen; Erste-Hilfe-Kurs (mit Erwerb des benötigten Scheins); Bewerbungsseminar (Bewerbungsunterlagen anfertigen, Vorstellungsgespräch). Wegen der begrenzten Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung zu den Kursen erforderlich. Für die Teilnahme wird ein geringer Kostenbeitrag erhoben. Eine Evaluation der Kurse und Sonderveranstaltungen ist vorgesehen. Anfragen und Anmeldungen können ab 15. August 2009 an Katrin Fuchs, Telefon (0511) oder per mh-hannover.de gerichtet werden. Alumnifest: Auch Nicht-Mitglieder des Alumnivereins sind herzlich eingeladen, bei unserem Fest am 5. September 2009, ab Uhr, im Queens Hotel, Hannover-Kirchrode, Tiergartenstraße 117, dabei zu sein. Anmeldungen nimmt ab 11. August 2009 Katrin Fuchs unter Telefon (0511) oder per an entgegen. Sie verkauft auch Eintrittskarten für das Fest. Stammtischtermine: Am 7. Oktober 2009, treffen wir uns wieder um 19 Uhr im Kammerfach von Meyers Hof am Zoo. An dem Abend wird uns Professor Wieland Machleidt Interessantes zu transkultureller Medizin berichten. almuth Plumeier, Mitglied im Vorstand des MHH-Alumnivereins Der Natur auf die Sprünge helfen Die Kinderwunschsprechstunde der Gynäkologischen Endokrinologie in der MHH Wir sind täglich im Einsatz, auch am Wochenende, wenn es erforderlich ist, sagt Dr. Cordula Schippert, Oberärztin im Arbeitsbereich Reproduktion und Endokrinologie der MHH-Klinik für Frauenheilkunde. Geduldig stellen sich die dort Beschäftigten zwei Arzthelferinnen, vier medizinisch-technische Assistentinnen sowie das Ärzte-Team um Dr. Schippert, Oberarzt Dr. Guillermo Garcia-Rocha und Assistenzärztin Christina Baßler auf den weiblichen Zyklus ein. Dies ist Grundvoraussetzung beim Angebot der MHH- Kinderwunschsprechstunde : Die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit dem Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin berät Paare bei unerfülltem Kinderwunsch. Der kann vielerlei Ursachen haben, weiß Dr. Schippert. Die Aufgabe ihres Teams ist es herauszufinden, woran es hakt, wenn Frauen im gebärfähigen Alter nicht schwanger werden. In der Regel liegt es bei den Patienten zu einem Drittel ausschließlich an der Frau, zu einem Drittel ausschließlich am Mann und zu einem Drittel an beiden. Nach einer umfassenden Diagnostik leitet Dr. Schippert eine entsprechende Therapie ein. Dies geschieht in privater Atmosphäre, und zwar so angenehm wie möglich, versichert sie. Zu den Therapiemöglichkeiten gehört beispielsweise die Hormonbehandlung bei der Frau. Sie führt dazu, dass der Eisprung besser funktioniert, erklärt Dr. Schippert. Auch die sogenannte homologe Insemination gehört zu einer Form des Nachhelfens. Hierbei wird der vorher aufbereitete Samen des Mannes zum Zeitpunkt des Eisprungs künstlich in die Gebärmutter der Frau eingebracht, beispielsweise, wenn die Spermienqualität für den natürlichen Zeugungsakt nicht ausreicht. Der perfekte Tag dafür ist, wenn die Eizelle ausgereift ist, deshalb sind wir auch am Wochenende auf Abruf bereit, sagt Dr. Schippert. Eine weitere Methode ist die künstliche Befruchtung: Bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) verschmelzen Eizelle und Spermium im Reagenzglas miteinander, bei der Intra-Cytoplasmatischen-Spermien-Injektion (ICSI) injizieren die Ärzte ein Spermium unter dem Mikroskop direkt in die entnommene Eizelle, wenn die Beweglichkeit des Spermiums nicht ausreicht. Helfen beim Kinderwunsch nach: Margret Kegler, Daniela Conrad, Brigitte Stoy, Birgit Mente (obere Reihe von links), Barbara Kreichgauer, Dr. Guillermo Garcia-Rocha, Jutta Bechtluft-Wede, Christina Baßler, Dr. Cordula Schippert (untere Reihe von links). Für die Eizellentnahme werden die Eizellen aus dem Eierstock abgesaugt. Dies geschieht mithilfe einer Nadel, die unter Ultraschallsicht durch die Scheidewand in den Eierstock eingeführt wird. Nach dem Einspritzen des Spermiums in die Eizelle lagern die befruchteten Eizellen im Brutschrank bei 37 Grad Celsius. Nach einem Tag sieht man unter dem Spezialmikroskop, ob die Befruchtung erfolgreich war: Dann besitzt die Eizelle zwei Vorkerne, am zweiten Tag ist bereits der Embryo zu sehen. Der Frau dürfen maximal drei Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden. Sie werden mithilfe eines Katheters schmerzfrei in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Darüber hinaus bietet die gynäkologische Endokrinologie für weitere Behandlungen das Einfrieren befruchteter Eizellen, Samenzellen und Hodengewebe an. Auf mikrochirurgische Operationen, wie beispielsweise die Öffnung verschlossener Eileiter, ist MHH-Oberarzt Dr. Garcia-Rocha, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe mit dem Schwerpunkt Operative Gynäkologie sowie Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, spezialisiert. Die jüngste der Frauen, die erfolgreich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinderwunschsprechstunde behandelt wurde, war 23, die älteste 43. Pro Jahr lassen sich mehr als 800 Paare in der Kinderwunschsprechstunde beraten und therapieren. Die Schwangerschaftsquote nach künstlicher Befruchtung liegt bei etwa 35 Prozent. Im Vergleich mit anderen Instituten gehört sie deutschlandweit damit zu den besten zehn Prozent. In 78 Prozent der erfolgreichen Therapie bringen die Mütter Einlinge zur Welt, 20 Prozent erwarten Zwillinge, 0,7 Prozent Drillinge. Die Krankenkassen zahlen 50 Prozent der Therapiekosten und übernehmen drei Versuche allerdings nur, wenn das Paar verheiratet, die Frau zwischen 25 und 39 Jahre alt und der Mann zwischen 25 und 49 Jahre alt ist, der Eigenanteil liegt pro Versuch bei etwa Euro. ina So kommen Sie in die Kinderwunschsprechstunde: Sie benötigen eine Überweisung vom Gynäkologen, Anmeldung per Telefon (0511) ; interessierte Paare müssen, bis zu drei Wochen Wartezeit einplanen, Notfälle werden jederzeit behandelt.

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