Dem Phänomen Mobbing auf der Spur

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1 Dem Phänomen Mobbing auf der Spur

2 Jemand wird ausgegrenzt, gedemütigt, drangsaliert

3 Wenn ethisches Fundament fehlt keine Grenzen!

4 Mobbing to mob = anpöbeln, schikanieren Person oder Gruppe wird ausgegrenzt und schikaniert systematische Aberkennung der Zugehörigkeit tritt häufig und über einen längeren Zeitraum auf Gemobbte sind unterlegen und gehen kaputt

5

6 Mobbing Aberkennung der Zugehörigkeit

7 Intension und Wirkung von Mobbing: Mobbing ist ein Angriff auf die Möglichkeit, sich mitzuteilen, sich angstfrei zu zeigen und zu bewegen Mobbing ist ein Angriff auf die Persönlichkeit Mobbing ist ein Angriff auf soziale Beziehungen Mobbing ist ein Angriff auf das soziale Ansehen Mobbing ist ein Angriff auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation, ein In-Frage-Stellen der beruflichen und auch anderer Qualitäten Mobbing ist ein Angriff auf die Gesundheit

8 2002 Mobbingstudie in der Schweiz Gemobbte per Definition Selbstdeklarierte Gemobbte 7.6% 4.4% 5.2% 2.4% 2% Schätzungen besagen, dass etwa jede/r 7 Lernende gemobbt wird

9 Mobbing erzeugt massiven psychosozialen Stress!

10 Mobbing ein Beziehungskonflikt

11 Beobachtung Gemobbte Bei Gruppenarbeiten übrig? Bleibt während der Pause im Zimmer? Wirkt herab gestimmt? Leistungen nehmen ab? Absenzen nehmen zu? Kapselt sich ab? Angstreaktionen, Stressreaktionen? Aggressionstendenz? Auf Exkursion ohne Anschluss? Oder kommt gar nicht mit? Verschiedene Beschwerden? etc.

12 Mögliche Anteile der betroffenen Person Es kann jeden treffen! Abweichen von der Norm Hilflosigkeit, Schwäche Ungenügende Sozialisation Besser als andere Auffälliges Verhalten Unangemessene Reaktionen Biografische Themen Nachfolgedynamik Wer integriert ist, wird nicht gemobbt!

13 Täter Opfer Verhältnis?

14 Peergroup findet es toll mächtig zu sein Leistungsversagen in Schule und Beruf Entfremdung von schulischen Normen und Werten Verflechtung in aggressive Jugendkultur Ursachen für aggressives und gewaltbereites Täterverhalten Einfluss der Medien Machtbetonte Erziehungsmethoden Gewalterfahrungen Übertolerantes Elternhaus Positiv bewertete aggressive Vorbilder Fehlendes ethisches Fundament

15 Andere «Täter-Energien»

16 Ursachen für subtiles und auf die soziale Zugehörigkeit zielendes Tätervehalten Eigene Ausgrenzungserfahrung Fehlende Sozialkompetenzen Machtbedürfnis, Bedürfnis Normen zu setzen Ohnmachtsgefühle, keine andere Lösung sehen Strafen für das Nichteinhalten von sozialen Normen Ansehen von Jungs oder Peers sichern Selbstschutzversuch, eigene Abgrenzung «Spiel» mit Emotionen, Menschen, Macht

17 Das Mitläufer-Syndrom

18 Angst vor eigener Ausgrenzung Mittun ohne die Dimension zu erfassen Um die Gunst der «Starken» buhlen

19 Die Macht der «schweigenden Mehrheit»

20 Billigen durch wegschauen Indirekt zustimmen zum Tun, Recht geben SCHWEIGEN Diese Gruppe hat die wirksamsten Mittel und eine hohe Bedeutung bei der Entstehung und bei der Lösung von Mobbing

21 Filmsequenz Ende 9. Schuljahr, Sek A

22 Am wichtigsten: Die System-Bedingungen! Führungsdefizit, Machtvakuum mangelnde Kommunikationskultur Probleme und Konflikte werden NICHT gelöst Vorrechte, Schonung, Gleichgültigkeit Überforderung der Lehrperson Schlimmes Ereignis, Tabu

23 Verantwortung der Lehrperson Hinschauen, wahrnehmen Kommunikationskultur setzen Integrationshilfen neue Klasse einzelne Lernende später eintretende Lernende Gespräche mit Lernenden führen Übergriffe stoppen Betroffene schützen Probleme lösen! Schäden ausgleichen lassen ALLE an der Lösung beteiligen

24 Was sagt das Recht? BV Art. 8 Rechtsgleichheit GlG Art. 3 Diskriminierungsverbot GlG Art. 4 Diskriminierung durch sexuelle Belästigung OR Art. 328 Schutz der Persönlichkeit des Arbeitnehmers StGB Art. 173 Üble Nachrede StGB Art. 174 Verleumdung StGB Art. 193 Ausnützung der Notlage StGB Art. 195 Sexuelle Belästigung

25 Ziel: gelebte Kooperation

26 Intervention in eine Klasse 1. Mobbing wahrnehmen, genaue Beobachtungen 2. Austausch mit andern Lehrpersonen, Vergleich 3. Gespräche mit einzelnen Lernenden, weitere Daten 4. Evtl. Schutzmassnahmen treffen, Triage 5. Ansage in die Klasse Beobachtungen genaue, von allen (Betroffene, Mobbende, schweigende Mehrheit) keine Duldung dieser Vorkommnisse, Erwartungen Problemlösung, Massnahmen Im Auge behalten

27 Anlaufstellen ` Es gibt Kantone, die haben Anlaufstellen für Lehrpersonen, Lernende etc. definiert. Im Kanton Zürich?

28 Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit Esther Lauper und

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