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1 Eine Verlagsbeilage von Innovationsstandorte der RegionIM Gründungswettbewerb Runter von der Reservebank 4 Graduiertenkolleg Drei Millionen für den Nachwuchs 5 INTERVIEW Bernhard Schröder zu Potentialen und Chancen der Region Samstag, 24. November 2012 Schmiede Die für neue Ideen

2 2// Innovationsstandorte Verlagsbeilage, 24. November 2012 Die Region befindet sich in einem Umbruch, der Strukturwandel ist in vollem Gange. Dabei sind stets Innovationen gefragt, um sich im Wettbewerb behaupten zu können. Wir sprachen mit Bernhard Schröder, Geschäftsführer des Netzwerks Der Innovationsstandort über Potentiale, Chancen und die Zukunft unserer Region. Auf dem Weg zur Wissenscha s-metropole Der Innovationsstandort: Bernhard Schröder im Gespräch. Von Christoph Brunswick Herr Schröder, wo liegen die Innovationspotentiale unserer Region? Der Strukturwandel hat gerade für unsere Region eine große Bedeutung. Von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft und weiter zu einem zukünftigen Wissenschaftsstandort bedeutet einen stetigen Wandel und das ist regional betrachtet eines der größten Innovationspotenziale. Denn es lässt auf eine dynamische Wirtschaft schließen, die nicht zuletzt von den Hochschulen und zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen in unmittelbarer Nachbarschaft profitiert. Insgesamt sieben Hochschulen, angefangen bei der Technischen Universität Dortmund und der Fachhochschule Dortmund, mit insgesamt etwa 600 Professoren und derzeit Studenten werden ergänzt von über 50 wissenschaftliche Einrichtungen von der Biomedizin, Produktionstechnologie, Materialfluss, Transportlogistik bis zu Buchforschung und Kinderernährung bieten eine breite Basis. An diesem Standort werden hochqualifizierte Fachkräfte ausgebildet. Es werden Kooperationen mit Forschungsprojekten, Fachinstituten oder wissenschaftsbasierter Weiterbildung angeboten. Und mit den unterschiedlichen Technologiezentren der ideale Nährboden für erfolgreiche Hightech-Gründungen geschaffen. All dies ist ein Riesenfundus der in einer oft unterschätzen Region schlummert und doch meisterliche Ambitionen hat. Warum wurden diese Möglichkeiten teilweise lange nicht genutzt? Um den Strukturwandel erfolgreich, progressiv und nachhaltig zu gestalten, hat man sich entschlossen, die Kompetenzen verschiedener Einrichtungen zwischen der Wissenschafts- und Unternehmenswelt im Verein Der Innovationsstandort zu bündeln, um so ein Angebot aus einer Hand für Unternehmen und wissenschaftliche Institutionen zu entwickeln. Dieses Zusammenspiel ist eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung von weiteren Innovationen und der Entwicklung einer Kultur der Kooperation und nach und nach entstanden. Wir machen Sie fi t für Ihre Gründung. Steckt in Ihnen eine Geschäftsidee? Worauf warten Sie noch? Mit dem Gründungswettbewerb start2grow 2013 bringen Sie Ihren Businessplan in Höchstform. Bundesweiter Wettbewerb: Kostenfreie Teilnahme Hohe Geld- und Sachpreise Netzwerk mit mehr als 600 Coaches Alle Branchen plus Sonderdisziplin Technologie Los geht s ab 26. November Jetzt anmelden:

3 Verlagsbeilage, 24. November 2012 Innovationsstandorte // 3 Wie kann der Verein Der Innovationsstandort helfen? Der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist ein wichtiger Motor für Innovation und Wachstum. Die Aufgabe, die wir uns gestellt haben, ist Wissenschaft und Wirtschaft auf den unterschiedlichsten Ebenen zu vernetzen. Das verfolgen wir mit dem Ziel, unsere hervorragend besetzte Hochschullandschaft transparenter zu machen, Unternehmen zu mehr Innovationen zu motivieren sowie als Ansprechpartner und Kümmerer das Innovationsklima zu verbessern und Kooperationen anzustoßen. Seit 2008 organisiert das Netzwerk ein Bündel an Maßnahmen, um langfristig eine nachhaltig tragende Kultur der Kooperation in der Region zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf- und auszubauen. Ob im Einzeltransfer, etwa bei der Kontaktvermittlung zu Wissenschaftlern und Professoren, der Vermittlung von Studienarbeiten, Bachelor- oder Masterarbeiten, der Personalvermittlung von Absolventen oder Praktikanten oder der Fördermittelakquise. Auch bei der Partnersuche für Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung oder durch eigene Projektentwicklung bei der Unterstützung von High- Tech-Gründungen sind wir behilflich. Dort werden in dem Projekt Das Innovationslabor noch bis Anfang 2014 jährlich elf Gründungen über eine Phase von zwölf Monaten intensiv betreut. Unter dem Motto Alleine stark gemeinsam stärker kann man bei uns das Angebot eines neutralen, kostenfreien Gesprächstermins, in dem wir gemeinsam ihr Innovationspotential oder eine Kooperationsmöglichkeit mit der Wissenschaft ausloten, annehmen. Wir kam es eigentlich zur Gründung des Vereins? Innovationen und vor allem deren Wichtigkeit und Bedeutung für eine nachhaltige Unternehmens- und Wirtschaftsentwicklung sind Themen, welche mit Beständigkeit ver- Das Networking spielt eine große Rolle. Der Austausch zwischen Unternehmen und Wissenschaft findet regelmäßig statt. FOTOS: DER INNOVATIONSSTANDORT; MA BRUNSWICK Eine starke Wissenscha und innovative Unternehmen dienen letztendlich der Zukun und sind der Motor für wirtscha liches und regionales Wachstum. Bernhard Schröder, Geschäftsführer von Der Innovationsstandorte.V. schiedentliche Akteure auch aus der heimischen Region betreffen und beschäftigen. Faktoren wie die Globalisierung, eine zunehmende Wettbewerbsintensität oder auch eine stetig steigende Problemkomplexität erfordern heute vielfach multidimensionale und kooperative Lösungsansätze. Das Wissen und die Erfahrung Einzelner reichen allein nicht mehr aus, die adäquaten Antworten auf die immer neuen Fragen, vor die Forscher und Unternehmer gleichermaßen gestellt werden, zu finden. Um der angesprochenen Wichtigkeit und Bedeutung entsprechend Ausdruck zu verleihen, wurde auf Initiative der Hochschulen, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, der Wirtschaftsförderungen und der Technologiezentren unser Netzwerk zur Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Wissenschaft und Praxis in der Region Dortmund, Hamm und Kreis Unna ins Leben gerufen. Das Netzwerk versteht sich als starker Partner von Wirtschaft und Wissenschaft und will aktiv helfen, wenn es um den direkten Austausch von Wissen und Erfahrung in seinen vielen und facettenreichen Formen und Möglichkeiten geht: Ob Kontakte zu Wissenschaftlern oder Vermittlung von Studierenden, Bacheloroder Masterarbeiten, Partnersuche für Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung oder Erfahrungsaustausche zwischen Wissenschaft und Wirtschaft generell das Netzwerk Der Innovationsstandort ist die richtige Anlaufstelle. Es versteht sich als kompetente Servicestelle, die auf der einen Seite dahin wirken soll, die Notwendigkeit einer nachhaltigen Innovationsorientierung in die Region zu kommunizieren. Auf der anderen Seite versteht er sich aber auch als direkter, fachkundiger Ansprechpartner, der Steuerungs- und Koordinierungsprozesse in öffentlich geförderten Projekten übernehmen kann. Um seine Aufgaben zu erfüllen, ist der Verein eng vernetzt mit allen relevanten Akteuren in der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Diese Art der intensiven Kooperation verschiedener Institutionen im regionalen Innovationssystem, in Deutschland heute noch nicht selbstverständlich, ist ein Vorteil für jeden, der auf dem weiten Feld des Wissens- und Technologietransfers ein fundiertes Angebot und einen kompetenten Ansprechpartner sucht. Nennen Sie bitte konkrete Beispiele für gelungene Kooperationen auf Initiative des Vereins. Das Besondere an der Initiative ist die Verknüpfung der Wissenschafts- und Praxiswelt durch die Intensivierung der Erfahrungsaustauschbeziehungen der intermediären Einrichtungen und ihrer zahlreichen Kontakte in die beiden Sphären. Man hat eingesehen, dass die Gestaltung eines effizienten und effektiven Wissens- und Technologietransferprozesses eine Aufgabe ist, die nicht singulär gelöst werden kann, sondern nur durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit wesentlicher Akteure innerhalb einer Innovationsregion. Im Verein treffen damit Vertreter aus Hochschule und Wirtschaft auf einer Augenhöhe aufeinander, Vorbehalte und Vorurteile werden abgebaut, Erfolgsfaktoren und Erfolgsstrategien werden gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Kräfte werden gebündelt um, gemäß dem Leitbild Innovationskultur, eine Kultur der Kooperation zu etablieren. Dies wird über Aktivitäten wie beispielsweise Projektarbeit bei der gezielten Vermittlung von Studenten für Diplom-/Masterarbeiten oder bei HighTec-Gründungen oder der gezielten Kooperationsvermittlung von Wissenschaftlern und Unternehmern erreicht. Ebenso werden unterschiedlichste Veranstaltungsformate wie Wirtschaft trifft Wissenschaft, bei denen innovative Unternehmer auf innovative Forscher treffen, angeboten. Best-Practice-Beispiele bauen dabei mögliche Hemmschwellen ab. Wo sehen Sie unsere Region in Bezug auf den Innovationsstandort in zehn Jahren? Auf dem Weg zu einer Wissensgesellschaft werden die Vernetzung untereinander und der bewusste Einsatz von Ressourcen in Hochschulen und Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Im internationalen Wettbewerb sind Unternehmen Spitzenreiter, die schnell und in kurzen Zyklen neue Produkte entwickeln sowie über robuste und strukturierte Prozesse verfügen. Beim Umsetzen innovativer Ideen gewinnt der direkte Zugriff auf Wissen und Methoden daher enorm an Bedeutung. Daran müssen wir alle gemeinsam arbeiten und uns im Wettbewerb mit anderen Regionen positionieren. Eine starke Wissenschaft und innovative Unternehmen dienen letztendlich der Zukunft und sind der Motor für wirtschaftliches und regionales Wachstum. Damit einher gehen unter anderem die Sicherung und die Entwicklung von Arbeitsplätzen, Attraktivität von Hochschulstandorten und der Aufbau von Unternehmen durch Gründung und Ansiedlung. All dies führt zu einer positiven Bevölkerungsentwicklung. Großer Umbau Kunden profitieren Autohaus Habinghorst präsentiert den neuen SEAT Leon und gewährt Einblick in die neue Werkstatt ANZEIGE Feste soll man feiern, wie sie fallen und zum Feiern hat das Autohaus Habinghorst mehr als nur einen Grund. Zur Einführung des neuen SEAT Leon lädt das Autohaus am heutigen Samstag, 24. November, zur Premierenfeier ein. Dabei haben alle Besucher auch die Möglichkeit, einen Blick auf die neu entstehende Werkstatt zu werfen. Hier laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Die Brüder Thomas und Olaf Uselding sind stolz darauf, damit das Lebenswerk ihres Vaters und Firmengründers Wolfgang Uselding fortzuführen. Natürlich möchten wir auch, dass unsere Kunden von unserer Expansion pro- fi tieren. Deshalb bieten wir während der Bauphase auf unsere Modelle SKODA Fabia und Roomster einen Nachlass von 20 Prozent, versprichtverkaufsleiter Thomas Uselding. Lebenswerk des Vaters wird fortgesetzt Die neuen Werkstatthallen sind schon fast fertig. Gegründet 1975, kann der Familienbetrieb auf eine wahrhafte Erfolgsgeschichte zurückblicken. Damals eröffnete unser Vater seinen Betrieb auf der Henrichenburger Straße mit zwei VW-Käfern und zwei Mitarbeitern, erzählt Olaf Uselding, seit 2000 Rechtsanwalt des Hauses erfolgte der Umzug zur Rheinstraße. Seit 1990 ist Uselding Vertragshändler der Marke Sko- Thomas und Olaf Uselding sind stolz, das Lebenswerk ihres Vaters weiterzuführen. da. Vor einigen Jahren kam die Marke SEAT hinzu. Auf einer Gesamtfläche von Quadratmetern bietet das Autohaus Habinghorst ständig über 300 Neu- und Jungfahrzeuge, nicht nur Skoda und SEAT, sondern auch EU- Wagen verschiedener Marken zu Top-Konditionen. Im Laufe von 30 Jahren hat sich das Autohaus einen bundesweiten Namen im Import von über 25 Fahrzeugfabrikaten gemacht. Mittlerweile sorgen sich 50 Mitarbeiter um sämtliche Belange der Kunden, in den Bereichen Verkauf, Wartung, Garantiearbeiten, Gewährleistung, Kulanzen, Tu- ANZEIGE ning, Gaseinbauten, Standheizungen oder Unfallschäden. Schon Anfang kommenden Jahres wird die Einweihung der neuen Werkhalle gefeiert und für 2014/ 2015 ist der Bau einer neuen Vertriebshalle geplant. Grund genug zu feiern feiern Sie mit und profitieren von den Super-Angeboten!

4 4// Innovationsstandorte Verlagsbeilage, 24. November 2012 Runter von der Reservebank Neuer start2grow-gründungswettbewerb 2013 hat begonnen. Gründungswillige werden dabei fit für ihr eigenes Unternehmen gemacht. Wem nutzt der pfiffigste Spieler, wenn er die ganze Saison auf der Bank sitzt? Im Fußball ist man sich einig: Junge Talente, kreative Energie und technischer Spielwitz gehören auf den Platz. So halten wir es auch mit neuen Geschäftsideen: Runter von der Reservebank! Im start2grow-gründungswettbewerb machen wir Gründungswillige fit für ihr eigenes Unternehmen, erklärt Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. Interessierte können sich ab sofort zum Gründungswettbewerb start2grow 2013 anmelden, der am 26. November startet. Sie haben dann sieben Monate Zeit, ihre Ideen mit professioneller Unterstützung zu realisieren. Seit 2001 unterstützt der Gründungswettbewerb des dortmund-project, eines Geschäftsbereichs der Wirtschaftsförderung, Gründer aus ganz Deutschland dabei, ihre Geschäftsideen erfolgreich in die Tat umzusetzen. Dabei stehen den 2grow den Sonderpreis stellen Büroflächen für starten können oder Teile als einziger deutschlandweit nach Teilnehmern mehr als Technologie ausgelobt. unterschiedliche Anforderungen ihres Konzepts überar- ISO 9001 für sein Qualitätsmanage- 600 Coaches aus Wirtschaft Für eine innovative, bereit. Wer beiten sollten, berichtet ment zertifiziert, steht Gründungs- und Wissenschaft technologische Geschäft- den Sonderpreis Techno- Sylvia Tiews. Am Ende ideen aus allen Branchen offen, zu- zur Seite. Das Ziel bei sidee wird ein Sonderpreis logie gewinnt, kann im halten alle Businesspläne sätzliche Angebote gibt es für die allen start2grow-wettbewerben im Wert von Anschluss an den Wett- in Händen, die von meh- Sonderdisziplin Technologie. reicht weiter Euro vergeben, erläutert bewerb im Sommer 2013 reren unabhängigen, ehrenamtlichen 2001 wurden die start2growals bis zur Erstellung eines Sylvia Tiews. Für diese sofort mit der Realisie- Experten Wettbewerbe durch das dortmund- Businessplans. Wir Summe können die Gerungsphase beginnen, begutachtet wurden. project, einen Geschäftsbereich der begleiten die Teams bis Udo Mager. winner die vielfältigen so Sylvia Tiews. Sylvia Tiews. Wirtschaftsförderung Dortmund, ins an den Start des eigenen Dienstleistungen der In zwei Wettbewerbs- In die Tat umsetzen Leben gerufen. Seitdem sprechen die Unternehmens, erläutert Sylvia Dortmunder Kompetenzzentren Phasen werden die Unternehmens- Wir machen Sie fi t für Ihre Grün- Zahlen für sich: Rund 4000 Teams Tiews, Teamleiterin von start2grow. nutzen zum Beispiel in der MST. konzepte auf ihren Innovationsgrad, dung! Unter diesem Motto unterstützt haben an den bislang 30 Wettbewer- Der Gründungswettbewerb 2013 ist factory dortmund oder im BioMedizinZentrum die Markt- und Realisierungschancen der start2grow-wettbewerb ben teilgenommen, 825 Unterneh- kostenfrei und bundesweit ausgerichtet. Dortmund Labore zur und ihren Finanzbedarf untersucht. Gründerinnen und Gründer aus ganz men wurden erfolgreich gegründet Aus allen Branchen können Entwicklung von Prototypen und Verfahren Die Prämierungen erfolgen im April Deutschland dabei, ihre Geschäfts- und haben insgesamt knapp 4000 Gründungsideen eingereicht werden. verwenden. Das Zentrum und Juni 2013, zu beiden Terminen ideen in die Tat umzusetzen. Beim Arbeitsplätze geschaffen. Damit liegt Auch im Verlauf des Wettbewerbs für Produktionstechnologie bietet werden Preise vergeben. Die Businesspläne Gründungswettbewerb stehen mehr start2grow im Spitzenfeld der deut- können Interessierte jederzeit einsteigen, Gründern Werkstatt- und Versuchs- werden zweimal bewer- als 600 ehrenamtliche Coaches beschen Gründungswettbewerbe. faxl erklärt Sylvia Tiews. flächen und der e-port dortmund, tet. So erfahren unsere Teilnehmer reit, um die Teilnehmer mit Wissen die B1st Software Factory und das durch ein ausführliches Feedback und wertvollen Kontakten zu unter- // Info und Anmeldung im Internet unter Hohe Preisgelder TechnologieZentrumDortmund der Gutachter, ob sie direkt durch- stützen. Der Gründungswettbewerb, Den besten Unternehmenskonzepten winken hohe Preisgelder: Die ersten zehn Plätze werden prämiert, der Gewinner bekommt bis zu Euro. Für den Wettbewerb 2013 hat start- Die aktuell Ausgezeichneten des Gründerwettbewerbs FOTOS: START2GROW Anzeige Anzeige Der Arbeitsplatz der Zukunft Digitale Trends stellen neue Anforderungen an IT-Verantwortliche Flexibles Arbeiten, soziale Netzwerke und eine Vielzahl an mobilen Geräten verändern unsere Arbeitswelt. Bisher stammten technologische Innovationen häufig aus den IT- Abteilungen der Unternehmen und wurden nach und nach in das Privatleben übernommen. Doch das Bild hat sich gewandelt: Heute haben viele Neuerungen ihren Ursprung im privaten Umfeld: Sei es die Vernetzung über soziale Medien, die Nutzung von Smartphones und TabletPCs oder die ständige Verbindung ins Internet. Privat bestens ausgestattet, erwarten Mitarbeiter denselben Komfort auch an ihrem Arbeitsplatz und Kunden in der Kommunikation mit Unternehmen. Am Arbeitsplatz der Zukunft bilden Kompetenznetzwerke die Grundlage, Wissen neu zu verknüpfen, Geschäftsprozesse enger zu verbinden und so neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. Mobiles Arbeiten wird ein zentrales Thema dabei sein. Mitarbeiter bearbeiten ihre Geschäftsprozesse bequem von unterwegs und tauschen sich über weite räumliche Entfernungen schnell und effektiv mit ihren Kollegen aus. Im Internet der Dinge funktioniert die Kommunikation sogar ohne menschliche Beteiligung. Maschinen senden automatisch Nachrichten, wenn sie einen Service benötigen. Kunden profitieren ebenfalls von einer beschleunigten Kommunikation und einem optimalen Service. Das Mobile Enterprise ist der Schlüssel zu einer starken Kundenbindung. Beim IT-Dienstleister Materna sorgen rund Spezialisten für die richtigen Rahmenbedingungen und eine optimale technologische Basis dieser komplexen Prozesse. Neugierig geworden? Dann kommen Sie an Bord. Weitere Informationen:

5 Verlagsbeilage, 24. November 2012 Innovationsstandorte // 5 Der Campus der Technischen Universität Dortmund. Drei Millionen für den Nachwuchs TU Dortmund: Graduiertenkolleg wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Mit mehr als drei Millionen Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das neue Graduiertenkolleg Diskrete Optimierung technischer Systeme unter Unsicherheit, an dem sechs Fakultäten der TU Dortmund, das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund sowie eine Arbeitsgruppe der Universität Duisburg-Essen beteiligt sind. Das Graduiertenkolleg untersucht in den kommenden viereinhalb Jahren Methoden und Algorithmen zur optimalen Entscheidungsfindung im Zuge der Entwicklung und des Betriebs technischer Systeme. Die dabei auftretenden Probleme sind auch mit leistungsfähigen Rechnern bisher nur teilweise lösbar, da die Zahl der möglichen Lösungen sehr schnell wächst und Entscheidungen meist auf Basis unvollständigen Wissens getroffen werden müssen. Das Kolleg nimmt seine Arbeit im Oktober 2013 auf; Sprecher ist Prof. Peter Buchholz vom Lehrstuhl für Praktische Informatik. Wir freuen uns sehr, dass die DFG unseren Antrag bewilligt hat, da wir in unserem Forschungsvorhaben gleich mehrere Profilbereiche der TU Dortmund vereinen, kommentierte Prof. Peter Buchholz die positive Entscheidung der DFG. Die Thematik des Graduiertenkollegs ist stark interdisziplinär ausgerichtet und kombiniert Fragestellungen aus der Optimierung, der Algorithmik, der Statistik, den Anwendungswissenschaften sowie der Psychologie. Wir können Stellen für zehn Doktorandinnen und Doktoranden sowie eine Postdoktorandin oder einen Postdoktoranden einrichten, die wir international ausschreiben werden. Bei der Entwicklung und dem Betrieb technischer Systeme wie etwa Fertigungssysteme, Logistik-Netze oder großer IT-Systeme müssen zahlreiche Konfigurations- und Entwurfsentscheidungen getroffen werden, damit die geforderten Leistungen möglichst ressourcenschonend und kostengünstig erbracht werden. Diese Entscheidungen basieren auf der Lösung von Optimierungsproblemen, für die es in vielen Fällen mehrere Alternativen gibt. Optimierung technischer Systeme Man spricht daher auch von diskreter Optimierung. Optimierungsprobleme dieser Art sind schwer lösbar, da im Zuge der kombinatorischen Explosion die Zahl alternativer Lösungen mit der Zahl der Entscheidungen zwischen diskreten Alternativen exponentiell wächst. Viele praktische Problemstellungen werden stark vereinfacht, um sie einer algorithmischen Lösung zugänglich zu machen. Reale Entscheidungen müssen darüber hinaus in der Regel auf der Basis unvollständigen Wissens getroffen werden. Die dadurch bedingte Unsicherheit wird in den heute üblichen Optimierungsansätzen meistens nicht berücksichtigt, obwohl sie im Einzelfall zu deutlichen Abweichungen zwischen der ermittelten Lösung und dem realen Optimum führen kann. Im Extremfall ist die berechnete Lösung in der Realität nicht zulässig. Ein weiterer bisher wenig beachteter Aspekt bei der Optimierung technischer Systeme ist die Rolle des Menschen in Entscheidungsprozessen. So können mathematische Modelle und Algorithmen zwar optimale Werte für die Variablen ermitteln, jedoch muss die Lösung fast immer von menschlichen Entscheidern akzeptiert und in konkrete Pläne oder Anweisungen umgesetzt werden. Damit sich Optimierungsverfahren in der Praxis breiter einsetzen lassen, muss folglich der Mensch als Teil des Entscheidungsprozesses berücksichtigt werden. Der Optimierungsprozess und die Ergebnisdarstellung müssen an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden. mab INFO Graduiertenkollegs sind Einrichtungen der Hochschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die von der DFG für maximal neun Jahre gefördert werden. Sie bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Eine interdisziplinäre Ausrichtung der Graduiertenkollegs ist erwünscht. Ziel ist es, die Promovierenden auf den komplexen Arbeitsmarkt Wissenschaft intensiv vorzubereiten und gleichzeitig ihre frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit zu unterstützen. Der wissenschaftliche Nachwuchs wird an der Technischen Universität Dortmund besonders gefördert. FOTOS: FRANZ LUTHE; BODO GOEKE

6 6// Innovationsstandorte Verlagsbeilage, 24. November 2012 Logistik als Triebfeder Innovationen wollen auch transportiert werden. Von Susanne Brzuska Was bedeutet Logistik? Rein theoretisch, dass die richtige Ware zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Qualität am richtigen Platz eintrudelt. Das ist das Eine. Damit dieses Eine aber überhaupt perfekt funktionieren kann, müssen Voraussetzungen geschaffen werden, die diese Effizienz der Logistik möglich machen. Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum hängen in der Wirtschaft eng zusammen, die Logistikbranche kann in diesem Zusammenhang entscheidend sein und der Kreis Unna in unmittelbarer Nachbarschaft zu Dortmund spielt schon aufgrund seiner strategisch günstigen Lage eine entscheidende Rolle im Spiel um eine Vorreiterrolle im Bereich Logistik. Und eine gute Logistik ist auch Voraussetzung, um Innovationen vorantreiben zu können. Gleich mehrere große Distributionszentren aus dem Bereich der Handelslogistik sind in der Region angesiedelt, die Logistik ist hier zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Neue Chancen bietet außerdem der InlogParc: Das interkommunale Der neue Logistikpark A2 aus der Vogelperspektive. Links direkt angrenzend ist die Autobahn 2 zu sehen. FOTO: NEUBAUER/WFG Industriegebiet der Gemeinde Bönen und der Stadt Hamm entsteht mit unmittelbarer Anbindung an die Autobahn 2. Mit einem Flächenangebot von 185 Hektar bietet der Standort ausreichend Platz für die Etablierung weiterer Unternehmen. Logistikpark an der Lünener Straße Dazu kommt das neue Gewerbegebiet an der A2 in Bergkamen: Der Logistikpark an der Lünener Straße, direkt an der Autobahnabfahrt, wurde im September offiziell eingeweiht. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna (WFG) vermarktet das Gelände für die Stadt Bergkamen und hat 16 Interessenten ein konkretes Angebot unterbreitet. Der Logistikpark umfasst Quadratmeter brutto, also inklusive Straßen und Grünflächen. Bebaut werden können Quadratmeter. Diese 20 Hektar sind in zwei Baufelder unterteilt. Fertiggestellt und freigegeben wurde im September der erste Bauabschnitt mit neun Hektar. Der Kreis Unna am östlichen Rand des Ruhrgebiets verfügt nicht nur für die Betriebe der Logistikbranche über eine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur: Vier Autobahnkreuze verbinden hier die bedeutendsten Verkehrsachsen miteinander. Direkt neben dem Dortmunder Airport, der das Angebot komplettiert und gerade im innerdeutschen Flugverkehr gerne für geschäftliche Unternehmungen genutzt wird. Innovation mit praktischer Anwendung: Eine neue Technik ermöglicht beispielsweise an Flughäfen das bessere Durchleuchten von Gepäck. FOTOS: DIETER SCHÜTZ/PIXELIO; TECHNOLOGIEZENTRUM DORTMUND Technologie mit Durchblick Innovationslabor: Neue Briefscanner eines Dortmunder Unternehmens können Drogen und Sprengstoff aufspüren. WFG Wirtschaftsförderung Kreis Unna Innovationsregion Kreis Unna auf dem Vormarsch Wirtschaftsförderung unterstützt kreative Unternehmen Bei der Umsetzung innovativer Ideen ist vor allem Eines gefragt: ein schneller Zugriff auf Wissen und Wissenschaft. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen im Kreis Unna setzen dabei auf die Hilfe der Wirtschaftsförderung (WFG). Bei der WFG Kreis Unna bringen Innovationsscouts Unternehmen, die Produkte entwickeln und Prozesse optimieren möchten, mit Forschungs- und Lehreinrichtungen zusammen. Diese wichtigen Kontakte können helfen, die individuellen Probleme der Betriebe zu lösen. Die Innovationsscouts agieren also als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Sie vermitteln Unternehmen zu Hochschulen und Fachhochschulen, stellen aber auch Kontakte zwischen den Unternehmen in der Region her. Wir suchen nach Kooperationsmöglichkeiten, etwa für Betriebe, die weite Wege zu ihren Zulieferern zurücklegen, obwohl das benötigte Know-how vielleicht in der Region vorhanden ist, erklärt Innovationsscout Marc Seelbach. Denn vielfach wissen Betriebe gar nicht, welche Unternehmen über welche Kompetenzen im Kreisgebiet verfügen. Diese Lücke schließen die Wirtschaftsförderer. Mark Eickermann (v.l.) und Jörg Kopperschläger von der Planttech EngineeringGmbHinSelm führten die Innovationsscouts Marc Seelbach und Jörg Hakenesch durch ihr Unternehmen. Die Wirtschaftsförderer stellten indes die Dienstleistung der WFG vor. Foto: WFG Ihren Service stellen die Innovationsscouts in kleineren und mittelständischen Unternehmen im Kreisgebiet vor. Denn diese stehen besonders aufgrund immer kürzerer Produktzyklen und immer schnellerer Innovationsgeschwindigkeiten vor einer großen Herausforderung. Der Anlagenbauer Planttech Engineering GmbH in Selm gehört als innovatives Unternehmen mit 25 Mitarbeitern zur Zielgruppe der Innovationsscouts. Das 1998 gegründete Unternehmen Planttech stellt unter anderem Anlagensysteme, Teilanlagen und Anlagenmodule zur Lagerung, Herstellung und Verteilung von pharmazeutischen und kosmetischen Produkten her. Einen Schwerpunkt bilden die Anlagen zur Reinstwassererzeugung-, lagerung und verteilung. Dass es beim Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Wissenschaft viel zu tun gibt, betonen auch die Anlagenbauer in Selm: In Deutschland hat die Verknüpfung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen keine Tradition, sagte Jörg Kopperschläger von Planttech bei dem Besuch der Innovationsscouts in Selm. Das gelte auch für den Bereich der Personalgewinnung. Es ist für Unternehmen inzwischen ein großes Problem, Nachwuchs zu finden, so Planttech-Geschäftsführer Mark Eickermann. Das Angebot der Innovationsscouts sei daher besonders im Hinblick auf Hochschulkontakte interessant, die zur Personalgewinnung beitragen könnten. Dozenten und Doktoranden auf innovative Unternehmen aus dem Mittelstand aufmerksam zu machen, ist daher auch eine AufgabederbeidenTechnologiescouts. INFOS Die Innovationsscouts vermitteln Kontakte zu Experten aus Wissenschaft und Forschung machen branchenübergreifend neue Anwendungsfelder für bestehende Technologien ausfindig begleiten bei technologischen Kooperationen mit Unternehmen aus der Region unterstützen Unternehmen bei Produkt- und Prozessweiterentwicklung Kontakt zu den Innovationsscouts der WFG Marc Seelbach Tel / Jörg Hakenesch Tel / Die Innovationsscouts werden aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalenwirtschaftsstruktur durch das NRW-Ministerium fürwirtschaft, Energie, Bauen Wohnen und Verkehr gefördert. Ministerium für Wirtschaft, Energie Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen Handgepäck, Laptop, Koffer am Flughafen wird alles mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Bei Brief- und Paketsendungen wäre das ebenso denkbar, doch wer will schon mit Röntgengerät und Schutzkleidung im Büro sitzen? Die Lösung liefert ein Jungunternehmen aus Dortmund: Zwei neue Scanner auf Basis von Terahertzwellen prüfen, ohne die Gesundheit oder das Postgeheimnis zu verletzen. Bisher müssen beispielsweise in Botschaften und Justizvollzugsanstalten Briefe zur Kontrolle geöffnet werden. In einem Gemeinschaftsprojekt haben die IANUS Simulation GmbH aus Dortmund, zwei Fraunhofer Institute und die Firma Hübner aus Kassel die verschiedenen Bausteine für die Geräte, die mit unschädlichen Terahertzwellen (THz-Wellen) Auff älligkeiten entdecken, erarbeitet. Terahertzwellen liegen im Frequenzbereich zwischen Infrarot- und Mikrowellen. Sie stellen Kunststoffe, Keramik oder Papier nahezu transparent dar und können so auch verdeckte Drogen oder Sprengstoff eindeutig identifizieren, erklärt Dr.-Ing. Frank Platte, Geschäftsführer von IANUS, der gemeinsam mit Mitgründer Dr.-Ing. Konstantinos Nalpantidis die Software entwickelt hat. Im September hatten die Scanner T-Sense und T-Cognition ihren ersten Messeauftritt, Kundengespräche laufen bereits. Wir sind optimistisch, bald erste Kunden für die Geräte zu gewinnen, lächelt Platte. Wir haben über zwei Jahre an der automatisierten Auswertung der Ergebnisse gefeilt, die Messtechnik stammt vom Fraunhofer Institut für Hochfrequenz- und Radartechnik (FHR) in Wachtberg und vom Institut für physikalische Messtechnik (IPM) in Kaiserslautern hatten Platte und Nalpantidis sich zur Ausgründung aus der Technischen Universität Dortmund entschieden; 2011 haben die promovierten Ingenieure mit einer Innovation im Bereich der Feinstaubmessung am Innovationslabor teilgenommen. Labor fokussiert vor allem Ideen Mit dieser Initiative unterstützt die Wirtschaftsförderung Dortmund technologie-orientierte Gründer bei der Unternehmensentwicklung, Netzwerkpflege, in Marketing und Kundenakquise. Das Innovationslabor fokussiert vor allem Ideen, die Studierende, Doktoranden und Wissenschaftler an Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickelt haben, erläutert Stefanie Gerszewski, Projektkoordinatorin bei der Wirtschaftsförderung. Die Innovativen erhalten Unterstützung von den Projektpartnern, die als Mitglieder von Der Innovationsstandort die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft vorantreiben. So konnte IANUS Kontakte zu Technologieberatern und managern knüpfen. Bei den Scannern brachte uns das einen klaren Vorsprung, berichtet Platte. Mit den Beratern konnten wir einen Businessplan nur für dieses Projekt erstellen; sie stehen konkret mit Rat und Tat zur Seite. Die Kontakte sind wertvoll und nachhaltig. Im Oktober 2012 zog IANUS ins Dortmunder Zentrum für Produktionstechnologie (ZfP), wo sich auch thematische Nachbarschaften ergeben. In einem aktuellen Projekt helfen die Strömungssimulationen von IANUS etwa, die Eigenschaften eines Industrieofens schon in der Planung zu optimieren. mab

7 Verlagsbeilage, 24. November 2012 Innovationsstandorte // 7 IT-Lösungen aus Dortmund Materna: Dienstleistungs-Riese ist international aktiv. Von Susanne Brzuska Sie managen Informationen, entwickeln Kommunikationslösungen, erstellen Fachanwendungen und schaffen Services und Infrastrukturen. Die Materna GmbH mit Sitz in Dortmund wurde 1980 von Dr. Winfried Materna und Helmut an de Meulen gegründet, die beide das Unternehmen heute als geschäftsführende Gesellschafter leiten. Materna ist in den Märkten Informations- und Kommunikationstechnologie international aktiv und gliedert sich in die Geschäftsbereiche Information und Communications. In der Business Unit Information realisiert Materna ganzheitliche IT-Lösungen zur Prozessoptimierung in Unternehmen und für öffentliche Auftraggeber. Der Geschäftsbereich Communications bietet Produkte und Lösungen im Bereich Telekommunikation für Netzbetreiber und Service-Provider an. Schlanker in den Winter! Kochsalzgefüllte Kissen Schonende Fettabsaugung (WAL) durch den Spezialisten. Dirk Cichon Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie Ruhrtal Witten Witten Tel.: Internet: Internet: Eine seiner vielen Qualitäten: seine Qualität Mitarbeiter Als führender IT-Dienstleister beschäftigt Materna europaweit rund 1300 Mitarbeiter und erzielte 2011 einen vorläufigen Umsatz von 155 Millionen Euro. Das Portfolio besteht aus Prozess- und Technologie-Beratung, der zugehörigen Implementierung von IT-Lösungen bis hin zu Dienstleistungen für Wartung, Betrieb und Schulungen. Zielgruppen sind IT-Abteilungen sowie Fachabteilungen in großen und mittelständischen Unternehmen sowie Behörden. In einigen Branchen besitzt Materna besonderes Know-how. Das sind die Branchen Public Sector, Telekommunikation, IT-Service-Provider sowie Diskrete Fertigung & Automotive. Materna Communications besitzt ein umfangreiches Knowhow bei Marketing Services für neue Medien, E- und M-Commerce-Lösungen, Sprach- und Videoanwendungen, Service-Plattformen und Hosting. Zum Portfolio gehören neben innovativen MVNE-Lösungen auch integrierte Passagierdienste für Fluglinien und Flughäfen. Zukunftsweisend beteiligt ist das Unternehmen beispielsweise am Zukunftsdialog im web: Mit dem Zukunftsdialog haben die Bundeskanzlerin und das Bundespresseamt eine neue Art der Beteiligung und des Zuhörens initiiert. Ihr Ziel: offen Dialoge über die Zukunft unseres Landes führen. Im Kern sollen drei Fragen beantwortet werden: Wie wollen wir zusammenleben? Wovon wollen wir leben? Wie wollen wir lernen? Erste Anlaufstelle für alle Bürger, die sich an diesem Dialog beteiligen möchten, ist de. Die Partner des Bundespresseamts, Materna, Aperto und Babiel, haben die Dialogplattform Bundeskanzlerin Angela Merkel, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, BITKOM-Präsident Dieter Kempf und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, interessierten sich beim IT-Gipfel in Essen für die Exponate der regionalen Arbeitsgruppe, deren Co-Vorsitzender Dr. Winfried Materna (ganz links) ist. Am Stand wurden Cloud-Technologien made in NRW mit den spezifischen Anwendungsfeldern in der Logistik und der Energiewirtschaft gezeigt. FOTO: RAINER GERDES umgesetzt. Auf ihr konnten Bürger vom 1. Februar bis zum 15. April Handlungsvorschläge einreichen, diese bewerten, kommentieren und diskutieren. Der Erfolg ist überwältigend: Mehr als 1,2 Millionen Besucher haben die Dialog-Plattform bisher aufgesucht. Rund Vorschläge und etwa Kommentare zur Finanztransaktionssteuer, GEZ, Zuwanderung und mehr sind eingeflossen. Ebenso maßgeblich beteiligt ist Materna am Demografie-Portal www. politik-fuer-alle-generationen.de: Die Bundesregierung hat ihre Demografiestrategie unter dem Motto Jedes Alter zählt formuliert. Gemeinsam mit Institutionen und Partnern sucht sie nach Lösungsansätzen und hat hierzu einen Dialogprozess angestoßen. Ein zentrales Element der gemeinsamen Arbeit ist eben das oben genannte Demografie- Portal der Bundesregierung. Ein technisches Highlight ist die Suchfunktion auf Basis der Open-Source-Technologie Apache Solr, die eine facettierte Suche unterstützt. Die Facettensuche beginnt mit einem eher generellen Suchbegriff. Die daraus resultierende Ergebnisliste lässt sich über Filter weiter einschränken, bis das gewünschte Ergebnis gefunden wird. Auf diese Weise werden neben den Dialog-Beiträgen der registrierten Experten auch Inhalte des Bundes, der Länder, der Kommunen und Verbände zum Thema Demografiestrategie zugänglich gemacht. Die technische Konzeption und Realisierung verantwortete Materna als Generalunternehmer. Treffen mit der Kanzlerin Wie massiv das Unternehmen Materna gerade auch den IT-Standort Dortmund bestimmt, unterstrich der 7. Nationale IT-Gipfel digitalisieren_vernetzen_gründen Mitte November in Essen: Unter der Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie trafen sich hier Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Zu den Themen der Veranstaltung zählten die Zukunft der digitalen Gesellschaft in Deutschland und wie der IT-Standort Deutschland gestärkt werden kann. Die Eröffnung übernehmen Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes NRW, Wirtschaftsminister Philipp Rösler sowie der Gastgeber Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG. Zum Abschlussplenum war auch Bundeskanzlerin Angela Merkel geladen, die sich von Unternehmer Winfried Materna über die Fachmesse führen ließ und großes Interesse an zwei Konzeptstudien aus Dortmund zeigte. Der neue Kia cee d Sportswagon Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 6,6 4,2; innerorts 8,8 5,0; außerorts 5,3 3,8. CO2-Emission: kombiniert g/km. Nach Richtlinie 1999/94/EG. Abbildung zeigt Sonderausstattung. Besuchen Sie uns und erleben Sie den neuen Kia cee d Sportswagon bei einer Probefahrt. Autohaus Bernhard Dettmann GmbH & Co.KG Tettenbachstraße Dortmund Tel.: 0231 / *Max km. Gemäß den gültigen Garantiebedingungen. Einzelheiten erfahren Sie bei uns. GELD gegen PFAND DARLEHEN SOFORT! diskret -keine Schufa -Ausweis genügt ANKAUF -BELEIHUNG -VERKAUF UHREN -GOLD -BRILLANTEN Pfandhaus Schumachers DO, Reinoldistr. 1Tel: h-18h RAUM, SO SCHÖNWIE NIE. G m bh Einbruch nicht mit mir! Tresorbolzen Schwenkriegel DER KIA VENGA 1.4 CVVT EDITION 7 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie* Elektrische Fensterheber vorn Bis zu l Laderaumvolumen (nach VDA) Berganfahrhilfe u. v. m. 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8 8// Innovationsstandorte Verlagsbeilage, 24. November 2012 Viel mehr als nurein Ei Ei FOTO: INGO NEUBOLD LÜNTEC steht für Wirtschaft, Wachstum und Innovationen. Von Susanne Brzuska Anzeige Kleine Investition und große Einsparung: Stadtwerke fördern Austausch von alten Heizungspumpen Unna. Vor der Heizperiode noch kräft ig die Energiekosten senken: Die Stadtwerke Unna laden dazu mit einem neuen Förderprogramm ein. Unsere Privatkunden erhalten von uns einen Zuschuss von 50 Euro, wenn sie ihre alte Heizungspumpe gegen ein hocheffizientes Modell unseres Vertragspartners Wilo ersetzen lassen, erklärt Thomas Weigel von den Stadtwerken Unna. Mit der neuen Hocheffizienzpumpe lassen sich im Ver- gleich zu ei- ner Standardpumpe in einem durchschnittlichen Dreifamilienhaushalt bis zu 150 Euro jährlich an Stromkosten ein- sparen. Den von uns bezuschussten Kaufpreis haben unsere Kunden daher innerhalb kurzer Zeit wieder hereingeholt, erläutert Th omas Weigel. Gerade einmal 60 bis 150 Kilowattstunden verbraucht eine solche neue, elektronisch geregelte Heizungspumpe, die nur dann mit voller Kraft läuft, wenn die Mach mit und sicher Dir 50 E Förderung! auch tatsächlich benötigt wird. Die meisten Standardpumpen arbeiten dagegen ständig auf Hochtouren. Das alarmierende Ergebnis: Ein Energieverbrauch zwischen 520 und 800 Kilowattstunden pro Jahr. Ob ein Pumpentausch lohnt, können die Kunden mit wenigen Klicks im Internet herausfinden. Unter der Adresse haben die Stadtwerke dafür den Online Pumpencheck des Projektpartners co2online freigeschaltet. Ebenfalls auf dieser Seite zu fi nden: eine Liste mit Firmen aus dem Heizungsbau, an die sich Kunden wenden können, um die Pumpe einbauen zu lassen. Einfach den Förderantrag in wenigen Minuten ausfüllen und mit der Kopie der Rechnung bei uns einreichen, erklärt Thomas Weigel. Die kompletten Förderbedingungen sowie der Förderantrag stehen im Internet Die Stadtwerke Unna bezuschussen die Anschaffung einer neuen Wilo-Heizungspumpe mit 50 Euro in bar. Die Pumpe hat sich -wegen des sparsamen Verbrauchs- innerhalb kurzer Zeit bezahlt gemacht. unter oder können telefonisch bestellt werden unter Tel Weitere Fragen richten Sie bitte an: Thomas Weigel Stadtwerke Unna GmbH Heinrich-Hertz-Straße Unna Tel.: Anzeige Das Unternehmen des Brambauers Daniel Greitens, maximago, ist gerade als eine von drei Firmen für den NRW- Gründerpreis des Wirtschaftsministeriums nominiert. Wolfgang Clement, Bundeswirtschaftsminister a.d., würdigte vor einiger Zeit die mit dem Gütesiegel Top Job ausgezeichnete ITEMIS AG als Schrittmacher der Wirtschaft. Das alles und noch viel mehr wächst im Technologie- und Gründerzentrum in Lünen. LÜNTEC steht heute für Wirtschaft, Wachstum und Innovationen. Über sieben Jahrzehnte lang wurde am selben Standort allerdings Steinkohle gefördert. Nachdem 1990 der Bergbau das Gelände geräumt hatte, gründeten bereits 1991 insgesamt elf Gesellschafter die LÜNTEC GmbH als Managementgesellschaft für das neu zu schaffende Technologiezentrum. Rund zehn Jahre später, im August 2001, wurde das neue Gründerzentrum gegenüber dem Förderturm mit dem UFO fertig gestellt. Bereits einen Monat später, im Oktober 2001, arbeiteten 235 Beschäftigte in 38 Unternehmen im LÜNTEC, davon zählten 140 zu den neu geschaffenen Arbeitsplätzen im Technologiezentrum. Und das Zentrum etablierte sich auch in den folgenden Jahren erfolgreich weiter: Seit 2005 ist das Wirtschaftsförderungszentrum Ruhr für Entsorgungs- und Verwertungstechnik e.v. dort ebenfalls vertreten, 2007 wurde die BAAS Business Academy for Applied Science am Lünener Standort angesiedelt. Und inzwischen sind es rund 400 Beschäftigte, die in 58 Unternehmen dafür sorgen, dass das Technologie- und Gründerzentrum weiter wächst und mit innovativen Ideen von sich reden macht. Fester Bestandteil der Wirtschaftsförderung Das Technologiezentrum ist längst zu einem festen Bestandteil der Lüner Wirtschaftsförderung geworden. Zusammen mit dem Gründerzentrum bietet es jungen und technologieorientierten Unternehmen sowie Existenzgründern optimale Wachstumsbedingungen in verkehrsgünstiger Lage. Im Gründerzentrum bieten flexibel gestaltbare Räume mit hochwertiger technischer Infrastruktur sowie einem umfassenden Service- und Beratungsangebot den Mieterfirmen erstklassige Arbeitsbedingungen. Wie auch im Technologiezentrum gehören hier zu den Vorteilen individuell zugeschnittene Nutzungsmöglichkeiten und flexible Mietvertragsgestaltung und ein kompetentes Unterstützungs- und Beratungsangebot in technisch/innovativen sowie kaufmännischen Fragestellungen. Dazu kommt eine kostengünstige Vorhaltung von Besprechungs- und Seminarräumen mit moderner Medientechnik für alle Mieter sowie ein persönlicher Empfang und Betrieb einer Telefonzentrale, die sich unter dem jeweiligen Firmennamen meldet, sowie zentrale Dienste. Als Technologiezentrum unterstützt LÜNTEC die Region in ihrem Erneuerungs- und Verjüngungsprozess, der neben Kompetenz auch Kreativität, Flexibilität und innovatives Unternehmertum benötigt. Neue Technologien erschließen nachweislich wesentliche Synergiepotenziale durch die Förderung der Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Als inoffizielles Wahrzeichen des LÜNTEC wird das weithin sichtbare und ganz offensichtlich markanteste Objekt gehandelt: Das auf dem Fördergerüst aufgesetzte Ufo des Designers Luigi Colani, das offiziell als Lüntec-Tower bezeichnet wird allerdings weitaus bekannter ist als das Colani-Ei. IMPRESSUM Fotolia.de/Deklofenak/robynmac Strom und Geld sparen: Hol Dir die neue Heizungspumpe Informationen unter oder WAZ MEDIENGRUPPE (WAZ NRZ WR WP IKZ) E. Brost & J. Funke GmbH u. Co. KG Friedrichstraße 34-38, Essen Telefon +49-(0) Fax +49-(0) Geschäftsführung: Manfred Braun, Christian Nienhaus, Thomas Ziegler Anzeigenleitung und verantwortlich für Anzeigen: Christian Klaucke Leitung Regional-Verkauf: Andreas Schlierkamp Leitung Regionalbüro: Olav Schulte Kontakt Anzeigen: Jochen Sklenak, Tel.; 0231/ Fred Stadtkewitz, Tel. 0231/ Leitung Produktmanagement national: Mirco Striewski Produktmanagement Ruhr-Ost: Burkhard Vrede Redaktion und Gestaltung: Christoph Brunswick, Susanne Brzuska Druck: Druck- und Verlagszentrum GmbH & Co. KG, Hohensyburgstraße 67, Hagen

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