HOCHSCHULE ZUERICH JAHRESBERICHTE

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1 JAHRESBERCHTE DER HOCHSCHULE ZUERCH nach den Orignaen im Universitätsarchiv transkribiert und mit einem Nachwort versehen von Verena Stader-Labhart Dokumentationsstee für Universitätsgeschchte Ztirich 990

2 tz Beri cht de Universit sa cademi schen Senates an di e Ti t. Di recti on der tiri ch von 0stern 80 bi s 0stern 8 A Zah' der Studi renden m Sommersemester 80 mmatri ku i rte Schweìzer Ausänder Summe Theoogen 9,Juristen 0 9 Medi zi ner 8 0 Phosophen ft Nichtimmatrikuirte ; Tota Javon wurden neu Theo ogen Juri sten Medi zi ner immatrikuirt 6; und zvar 8 Phi ì osophen 7 6 Es ujaren von der immatri ku i rten Gesammtzah der 67 Schwei zer: Theo ogen aus Züri ch t Thurgau Graubünden t.aadt t St. Ga en Luzern t Aargau 9 Juri sten aus Züri c h t St. Ga en Frei burg Thurgau Tessi n t Sc hwy z iraubünden ' z0 Medi zi ner aus t Í tt G arus Sc hwyz Luzern ZLiri ch So othurn 0 Phi osophen aus Züri ch Schaffhausen St. Ga en Luzern t Thurgau 0

3 ? r80/t aus Í Aarg au St. Ga en Luzern Sch affh au sen Gr au b fnden Thurgau t.{ aadt Unterwa den Appenze Neuenbu rg aus Neuenburg " Graubtnden " Waadt " Zug? 8 mmatr ku i rte Theo ogen Jur sten Medi z i ner Ph i osophen ZUr cher waren demnach: 7, näm ch 0 t0 Es waren von 7 Theo osen aus Baden der Gesammtzah der 0 Aus änder: Jur sten aus Baden " Meck enburg " Frankfurt " 0estrei ch ' Preu s sen " Wtirtemberg " Steyermark " d. Bayer schen Pfa z t t8 t{ed zi ner Pht oso hen aus Böhmen " 0estre ch " t.{urtemberg t aus Meck enburg " Rhe nba ern " K. Ba ern

4 r 80/ au s Bremen Frankrei ch Rhei nbai ern Baden Bayern Preussen Sachsen z ' 8 aus Sachsen 0estre'ich Bade n Frankrei ch Sachsen-A tenburg Böhmen 't. m ri ntersemester 80/' mmat,ri ku' i rte Schweizer Aus änder Theo'ogen 7 Jurìsten Mediciner 7 Ph'i 'osophen 7 9 Summe ì78 7 Ni chtimmatri ku i rte ; 7 Tota r9 Davon wurden neu mmatrikuirt ; und zwar Theo ogen Juri sten Medi c i ner Phi'osophen Es waren von der immatrikuirten Gesammtzah.9 Schweizer: Theo ogen aus Zürich " Thurgau " haadt " st. Ga en " Bern " Aargau 9 Juri sten aus Luzern " Tessi n " Schwyz " Thurgau " Zürich " Base 7 8

5 r- 8s0/r f'tedì ci ner aus t Í Í tt So othurn Graubünden Züri ch St. Gaen Thurgau Appenze Aargau Luzern G arus Schwyz Schaffhausen Genf Neuenburg haadt, 9 8 ' ' Phi osophen aus Züri ch Schaffhausen,aadt St. Ga en Base -Stadt Luzern Thurgau hais Neuenburg G'arus 7ug Aargau mmatriku''irte Zürcher waren demnach t 7, und zwar: Theo ogen 9 Juri sten Medìciner Phi osophen 9 6 Es waren von der Gesammtzah der 9 Ausänder: heo ogen Juri sten aus Baden " 0denburg aus vteck enburg " Frankfurt " Preussen " Steyermark " d. Bayerischen Pfa z

6 T r 80/r Medi ci ner Phi osophen aus Í t t 0estrei ch rürtemberg Baden Köni grei ch Sachsen Köni grei ch Hanover Köni gre ch Bayern Bremen Rhei nbayern Sachsen - Mai ni ngen Frankrei ch Posen Sachsen-Coburg 6 aus Meckenburg " Bqyern " Sachsen " d. preuss. Rhei nprovi nz " Oestreich (Tyro ) " ^tirtemberg 9 Vergeichung der beiden Semester Tota. N. Sommer ,Ji nter r80/ Theo ogen. N..,iuri sten. N Med'ici ner. N.. tor Phi osophen. N.. B. Voresungen a. m Sommersemester 80 Theooqische Fakutät Von angeki.indigten Voresungen wurden 6 besucht, nämich:. Evangeium Matthäi, bei Herrn Professor Schweizer. Symbofk, bei Demseben

7 . 6 80/ o 0. u.. t Praktische Theoogie, bei Demseben Hometische Uebungen' bei Demseben nterpretirübungen des N. Testamentes, bei Herrn Prof. Fritzsche Kirchengeschichte, tr Theit, bei Demseben Eineitung ins atte Testament, bei Herrn Prof. Hitzig Erkärung des Buches Hiob, bei Demseben 0ffenbarung Johannes, bei Demseben Erkärung des tsten Korintherbriefes, bei Herrn Prof. Lange Dogmengeschichte, bei Demseben Catechetische Uebungen' bei Demseben Encykopädie cer Theoogie, bei Herrn Privatdoc. Koch SynoOtische Erkärung der ersten Evangeien, bei Demseben Bibtische Theoogie des N. Testamentes, bei Demseben chrisiche Aterthümer, bei Herrn Privatc. usteri Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen 6 theoogischen Voresungen betrug:67 b. Staatswi ssenschaft iche Fakutät Von angekündigten Voresungen wurden 0 besucht, nämich:. Deutsche Staats- und Rechtsgeschichte, bei Herrn Prof. Wyss. Geschichte und nstitutionen des Römischen Privatrechts, bei Herrn Prof. Erx eben Gemeiner deutscher Zivprozess, bei Herrn Prof' Geib Gemeines deutsches Kriminarecht, bei Demseben Encykopädie der Rechtswissenschaft, bei Herrn Privatdoc. Hebrand Historisch-kritische Uebersicht der Staatsverfassungen, bei Demseben Deutsches Privatrecht, bei Demseben Examinatorium über Römisches Recht, bei Demseben Nationaökonomie, bei Herrn Privatd. Marscha von Bieberstein Poitik des Aristotees, bei Herrn Prof. Escher Die Gesamtzah der Zuhörer in cjiesen 0 staatswissenschaftichen Voresungen betruq: 7 c. Medici ni sche Fakutitt Von 9 angekündigten Voresungen wurden besucht' nämich:. Spezee Pathoogie und Therapie, bei Herrn Prof. Hasse - Medizinische Ktinik, bei Demseben

8 Y! 7 80/. Chirurgie, bei Hemn Prof. Locher-Zwing i. 0perationskursus, Bei Demseben. Chirurgische Kinik, bei Demseben 6. 0rganische Physik, bei Herrn Prof. Ludwig 7. Experimentaphysioogie, bei Demseben 8. Physioogische Sozietät, bei Demseben 9. Theoretische Geburtshüfe, bei Herrn Prof. Spöndi 0. Geburtshüfiche Kinik, bei Demset'ren Agemeine Therapie und Arzneimitteehre, bei Herrn Prof. Locher-Baber.. Poikinik, bei Demseben. Vergeichende Anatomie, bei Herrn Prof. Frei. Agemeine Pathoogie, bei Demseben. Augen- und 0hrenhekunde, bei Herrn Prof. Giesker 6. Agemeine Chirurgie, bei Demseben 7. Osteoogie und Syndesmoogie, bei Herrn Prof. Meyer 8. Chirurgische Anatomie, bei Demseben 9. Pathoogische Anatomie, bei Demseben 0. Repetitorium der Arzneimitteehre, bei Herrn Privatd. Hs. Locher. Repetitorium der spezieen Pathoogie und Therapie, bei Demseben, Kinische Propädeutik, bei Demseben. Medizinische Encykopåidie, bei Hemn Prof. Spöndi Die Gesamtzah cer Zuhörer in ciesen medizinischen Voresungen betrug: 9 d. Phosophische Fakutät Von 7 angekündigten Voresungen wurden besucht, nämich:. Speziee Physik, bei Herrn Prof. Mousson. Naturgeschichte, bei Herrn Prof. Oken. Logik, bei Herrn Prof. Bobrik. Geschichte der Phosophie des Aterthums, bei Demseben. Pädagogik, bei Demseben 6. Repetitorium der phosophischen Wissenschaften, bei Demseben 7. Geometrie, bei Hemn Prof. Müer 8. Agemeine Geschichte, bei Herrn Prof. Hottinger 9. Schweizergeschichte, bei Demseben 0. Unorganische Experimentachemie, bei Herrn Prof. Löwig. Physioogische Chemie, bei Demseben

9 -f. 80/ r. Arbeiten im Laboratorium, bei Demseben. Geschichte der griechischen Nationaiteratur, bei Herrn Prof. Köchy. Saust, bei Demseben. Speziee Botanik, bei Herrn Prof. Heer 6. Aneitung zum Bestimmen der Pfanzen, bei Demseben 7. Eemente der Differentia- und ntegrarechnung, bei Herrn Prof. Raabe B. Laut- und Formenehre, bei Hernn Prof. H. Schweizer 9. Anatomie und Physioogie der Pfônzen, bei Herrn Prof. Nägei 0. Cicero, bei Herrn Prof. Frei. Phoogische Uebungen, bei Demseben. Pato Symposion, bei Herrn Prof. S. Vögein. Geschichte des Mitteaters, bei Herrn Privatd. Feger. Antike Phosophie, bei Hemn Privatd. Kym. Logik uncj Metaphysik, bei Demseben 6. Eineitung in die Anaysis des Unendichen, bei Herrn Privatd. Amser 7. Neuere Geometrie, bei Demseben 8. Mathematische Theorie cjer Wärme, bei Demseben 9. Geschichte der deutschen Nationaiteratur, bei Herrn Privatd. Scherer 0. Scheing und Hege, bei Herrn Privatd. Fehr. Zooogie, bei Herrn Prof. Frei, Med.. Shakespeare's Macbeth etc., bei Herrn Privatc. Hr. Locher. Scheing und Hege, bei Herrn Privatc. Fehr Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen phosophischen Voresungen betrug: 7 e. Gesamtübersichi. der Voresungen und Zuhörerzahen im Sommersemester B0 Theoogie Staatswi ssenschaften Medizin Phi osophie Vor. Zuh. Vor. Zuh Vor. Zuh. Vor. Zuh. 6 t Gesamtzah der Voresungen: Gesamtzah der Zuhörer: 8 96

10 r 9 8s0/. m t^intersemester 80- a Theoogi sche Fakutåit Von angekündigten Voresungen wurcen besucht, nämich:. Leben Jesu, bei Herrn Prof. Schweizer. Hometik, bei Demseben. Hometische Uebungen, bei Demseben. Eineitung ins N. Testament, bei Herrn Prof. Fritzsche. Neutestamentiche nterpretirübungen, bei Denseben 6. Kirchengeschichte, bei Demseben 7. Einteitunq ins ate Testament, bei Herrn Prof. Hitzig B. Erkärung des Propheten Jesaja, bei Demseben 9. Hebräische nterpretirübungen, bei Demseben 0. Briefe an die Gaater und Coosse bei Demseben Erkärung des ten Korintherbriefes, bei Herrn Prof. Lange.. Theoogische Encykopädie, bei Herrn Prof. Biedermann. Dogmengeschichte, bei Demseben. Die Leidens- und Auferstehungsgeschichte Jesu, bei Herrn Privatd. Koch. Patristik, bei Herrn Privatd. Usteri Die Gesamtzaht der Zuhörer in diesen theoogischen Voresungen betrug: b. Staatswi ssenschaft iche Fakutät Von 0 angeküncjigten Voresungen wurden 7 besucht, nämich:. Zürcherisches Partikuarrecht, bei Hernn Prof.,Jyss. Pandekten, bei Herrn Prof. Erxeben. Exegeticum zu den Pandekten, bei Demseben. Zivprozesstheorie, bei Herrn Prof. Geib. Gemeiner deutscher Kriminaprozess, bei Demseben 6. Pandecten-Practicum, bei Herrn Privatd. Hebrand 7. Vökerrecht, bei Demseben Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen 7 staatswissenschaftichen Voresungen betrug: 8 c. Medicinische Fakutät Von den angekündigten Voresungen wurden besucht, nämich: ' Speziee Pathoogie und Therapie, bei Herrn Prof. Hasse

11 't -0-80/. Krankheiten der Zirkuations- und Respirationsorgane, bei Demseben. Medizinische Kink, bei Demseben. Chirurgie, bei Herrn Prof. Locher-Zwingi. Verbandehre, bei Demseben 6. Chirurgische Kinik, bei Demseben 7. Speziee Anatomie des Menschen, bei Herrn Prof. Ludwig 8. Repetitorium über Anatomie, bei Demseben 9. Aneitung zur geburtshüfichen Technik am Phantom, bei Herrn Prof. Spönci 0. Geburtshüfiche Kinik, bei Demseben Speziee Arzneimitteehre, bei Herrn Prof. Locher-Baber.. Poikinik, bei Demseben. Agemeine Anatomie und topographische Histoogie, bei Herrn Prof. Frei. Mikroskopische Uebungen, bei Demseben. Osteoogie und Syndesmoogie, bei Herrn Prof. Meyer 6. Repetitorium über Anatomie, bei Demseben 7. Geschichte der Medizin, bei Herrn Prof. Hr. Locher 8. Staatsarzneikunde, bei Demseben* 9. Pastoramedizin, bei Demseben 0. Augenoperationskursus, bei Herrn Privatd. Giesker. Repetitorium über Geburtshüfe, bei Herrn Prof. Spöndi. Seziertibungen bei Herrn Prof. Ludwig und Dr. Meyer Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen nedizinischen Voresungen betrug: d. Phi osophi sche Fakutät Von den 6 angekündigten Voresungen wurcjen 8 besucht, nämich: t. Experimentaphysik, bei Herrn Prof. Mousson Repetitorium über Physik, bei Demseben Naturgeschichte, bei Hemn Prof. 0ken Psychoogie, bei Herrn Prof. Bobrik Geschichte cer Phosophie, bei Demseben Rhetorik, bei Demseben Popuäre Astronomie, bei Herrn Prof. Müer Schweizergeschichte, bei Herrn Prof. Hottinger Agemeine Chemie, bei Herrn Prof. Löwig Organische Experimentachemie, bei Demseben Arbeiten im Laboratorium, bei Demseben * Gerichtiche Medicin und medicinische Poizei (gedrucktes Voresungsverzeichnis)

12 - r 80/ r. Aeschyos Prometheus, bei Herrn Prof. Köchy. Ciceros ausgewähte Briefe, bei Demseben. Römische Geschichte, bei Demseben. ntegration der Differentiageichungen, bei Herrn Prof. Raabe 6. Uebungen in der ntegrarechnung, bei Demseben 7. Ausgewähte Abschnitte aus Wackernages atdeutschem Lesebuch, bei Herrn Prof. H. Schweizer 8. Agemine Botanik, bei Herrn Prof. Nägei 9. Mineraogie, bei Herrn Privatd. Escher v. der Linth 0. Geoogie, bei Demseben. Knitik der neuesten phosophischen Systeme, bei Herrn Privatd. Kym, Gebirgskunde der Schweiz, bei Demseben. Anwendung der Differentiarechnung auf die Geometrie, bei Herrn Privatd. Amser. Naturrecht, bei Herrn Privatd. Escher. Goethe und Scher, bei Demseben 6. Geschichte der Schweiz, bei Hemn Privatd. Wyss 7. Zooogie, bei Herrn Prof. Frei 8. Syrische Grammatik, bei Herrn Prof. Hitzig Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen 8 phosophischen Voresungen betrug: e. Generaübersicht der Voresungen und Zuhörerzahen im,intersemester 80/ f. Theoogie Staatswi ssenschaften Medizin Phosophie Vor. Zuh. Vor. Zuh. Vor. Zuh. Vor. Zuh Gesamtzah der Voresungen: 7 (korr.; 7) Gesamtzah der Zuhörer: 86 (korr.: 868) Vertgeichung der sämt ichen Voresu rgen-und:zuhörer in.beiden Semestern Theoogie Sommer 80 Vor. 6 t'i nter 8s0/ 8 Zuh. t67 Staatswissenschaften Medizin Phi osophie Vor 0 Zuh. 7 Vor. Zuh. 9 Vor. Zuh

13 -t- 80/ C. Berichte der Fakutäten a. Theoosische Fakutät Die Fakutät sieht sich veranasst, sich wieder auf hren vorjährigen Bericht zu beziehen. Der Feiss und das Betragen der Studierenden waren nämich im agemeinen befriedigend und erfreuich, das Studium der neutestamentichen Exegese jedoch iess immer noch etwas zu wünschen übrig. An den attestamentichen exegetíschen Uebungen zeigte sich eine rege Thenahme; auch in den praktischen theoogischen Uebungen wurde von den Betheigten etwas 0rdentiches geeistet. b. Juristische Fakutät Die staatswissenschaftiche Fakutät stattet den von ihr eingeforderten Bericht über das abgeaufene Studienjahr dahin ab: dass sich bei dem Besuche aer theoretischen Voresungen der vermehrte Feiss unserer Studirencen in einer durchaus geichmässigen,eise bestätigt hat. Ebenso haben die Exegetica, die Practica unc Examinatoria, weche von verschiedenen Dozenten.aúf dem Gebete des Römischen Rechtes gehaten worden sinc, nicht nur erfreuichen Ankang gefunden, sondern auch den Beweis geiefert, cass sich im Kreise der Studirenden eine richtigere þürdigung der grossen BecJeutung dieser Diszipin wieder getend zu machen beginnt, was die Fakutät besonders hervorzuheben umso mehr veranasst, as sie in ihrem vorjährigen Berichte Mange einer sochen r[igen zu müssen gaubte. Umso entschiedener muss sie es dagegen bekagen, dass das Kriminapraktikum, weches in früheren Jahren noch stets mit dem günstigsten Erfoge angekündigt und gehaten worden ist, diessma nicht die erforderiche Thenahme gefunden hat. 0b diess Foge einer mangehaften Einsicht in die Bedeutung dieser, gerade bei dem heutigen Stande der Kriminarechtswissenschaft und der Kriminarechtspfege so überaus wichtigen Voresungen, oder des Gefühs eigener Schwäche derjenigen ist, weche nach dem Stande ihres Studiums zur Benutzung derseben aufgefordert gewesen wären, vermag die Fakutät nicht zu entscheiden. c. Medicini sche Fakutät m Agemeinen sprechen sich die einzenen Mitgieder der Fakutät dahin aus, dass sie sich über Feiss und das Betragen der Studirenden mit der grössten Zufriedenheit zu äussern hätten; nur wenige Ausnahmen werden angedeutet, ohne zu bestimmten Rügen Veranassung zu geben. m besondern wird hervorgehoben,

14 Y / dass die Sebstthätigkeit der Studirenden, soweit sie sich in der physioogischen Geseschaft äussern kann, im Wachsen begriffen zu sein scheint. Diess ist umso erfreuicher, da eider seit ängerer Zeit sich kein Wetteifer zur Lösung cer von der Fakutät gesteten Preisaufgabe gezeigt hatte. Die Fakutät hat diesshab eine neue Preisaufgabe bekannt gemacht und gibt sich der zuversichtichen Hoffnung hin, dass derseben eine bessere Aufmerksamkeit gewidmet wende. n die Kiniken, wo sich aerdings weit eher as in den Kathedervoresungen das Urte über die Zuhörer begründen ässt, fand man ae Ursache zur Zufriedenhejt. Die früheren Kaqen [iber zu füchtige Vorbereitung für die praktischen Fächer finden jetzt nur in geringem Masse statt und geten auch woh nur einzenen ncividuen. Eine Zeit ang vermisste man sehr das nötige nteresse für die pathoogische Anatomie; ctoch hat es gegenwärtig aen Anschein, cass es auch hiemit besser werde. d. Phi osoohi sche Fakutät Die Mitgieder der phosophischen Fakutät sind mit dem regemässigen Koegienbesuche und dem Feisse ihrer Zuhörer durchaus woh zufriecen get,esen. Auch hinsichtich des Betragens ist keine tadende Bemerkung gemacht worden. D. Lehrerpersona m Lehrerpersona traten während des Studienjahres 80- fogende Veråinderungen ein: n cer theooq ischen Fakutät trat Herr Professor Biedermann seine Lehrste e an.. n der uristischen Fakutät wurde der bisherige Privatcozent Herr Dr. Hebrancj, as ausserordenticher Professor ohne Gehat, angestet.. n der phosop hischen Fakutät trat Herr Dr. Köchy seine Professur an; ferner wurde Herr Dr. Adof Schmidt, as Professor für Geschichte' berufen, und der bisherige Privatdozent Herr Dr. Kym, as ausserorcenticher Professor ohne Gehat. As Privatdozent habitierte sich Herr Behn -Eschenburq und Herr Dr. Hs. Locher erhät die Eraubnis, über Shakespeare zu esen.

15 -- 80/ E. Akademischer Senat a. Thätigkeit Der Senat hat im Laufe dieses Jahres finf Sitzungen gehaten. Besonders wichtige Geschåifte agen nicht vor, und die meisten konnten vom Rektorate abgemacht werden. Das Betragen cer StucJirenden war im agemeinen befi^edigend, indem nur zwei Mae von der Stadtpoizei Kagen eingingen. b. Persona bestand Rekton: Herr Professor Dr. A. Schweizer Dekan der theoogischen Fakutät: Herr Prof. Dr. Fritzsche. rr rr Dr. Hitzig. rr rr Dr. Lange Dekan der staatswissenschaftichen Fakutät: Hem Prof. Dr. v. Wyss 6. rr rr Dr. Erxeben 7. rr rr Dr. Geib Dekan der medizinischen Fakutåit: Herr Prof. Dr. Hasse 9. rr rr Dr. Locher-Zwing i 0. rr, Dr. Ludwig Dekan der phosophischen Fakutått: Hem Prof. Dr. Mousson. rr rr Dr. Oken. rr rr Dr. Bobri k. rr rr Dr. Müer. rr rr Dr. Hottinger 6. rr rr Dr. Löwig 7. rr rr Dr. Köchy F. Doctorpromotionen Von der medizinischen Fakutät wurden zu Geburtshüfe creirt:. Herr Conrad Reifer v. Bissegg, Kt.. " Acof Beutner von Bergzabern,. " Friedrich Abegg v. Zirich, am. " Eduard Bondi aus Wien, am 9.. " Adof Zuppinger v. Männedorf, 6. " Conrad Rahn v. Ziirich, am 8. Doktoren der Medizin, Chirurgie und Thurgau, am 8. Mai am. Juni 80. Juni 80,iuni 80 am. Sept. 80 Sept.80 80

16 -- r80/r G. Presverthe ung 0 H. Laufende Ausgaben Betrugen m Sommersemester 80: f. f. 88 s a 0 s.9 Dieser Bertcht tst der Tt. Drekton des Etzehungswesen tm Namen des Akademf schen Senates engereicht, Ztrch, den 8. Ju 8 Der Rektor: Der Aktuar

17 Jahresbericht der Universität Zürich von 0stern 8 bis Ostern 8 A Zah der Studirenden Sommersemester 8' Theo ogen Juri sten Med'ici ner Ph i ì osophen mmat,ricuìrte Zuhörer Nichtimmatricuirte Schwei zer Aus änder Summe ' ' Tota Tota 9 9B Davon wurden ne.u immatricu' i rt, näm'ich : Theo'ogen 7 Juri sten 0 Medi ci ner 9 Phi osophen 7 Es waren von der immatrikuirten Gesammtzah der Schweìzer: Theo ogen aus Zürich " St. Ga 'en " Aargau " Thurgau 7 Juri sten aus Zürich " Bern " Lucern " Schwyz " G arus " Base and " St. Ga en " Thurgau 7 ' Medì ci ner aus Zür.ich -_: t' Luzern " Schwyz " Unterwaden " G arus Phì osophen aus Ziiri ch " Bern " Luzgrn " G arus t' Zug '

18 ? r 8 / aus Í Í Zug So othurn Base'stadt Schaffhausen Appenze Graubünden Aargau,{aadt Neuenburg Genf aus Freyburg " So othurn " Base'stadt " Schaffhausen " St. Ga 'en " Aargau " Thurgau " tjaadt " Wa 'is ' 78 mmatricuirte Zürcher waren demnach 7Cr, nämich: Theoìogen Juri sten 7 Medi ci ner Ph'i osophen ' Es waren von der Gesammtzah der ö Aus'änder: Theo ogen aus Ho stein " Baden Juri sten aus Frankfurt " Preussen " Oestreich " Hannover a.m. M.edi cì ne,r Phi osophen aus Baden " Sachsen " Baiern " Oestreich " Preussen " Frankreìch " Ho steì n 8 aus Preussen " Hannover " Oestreich " Bayern " Sachsen " Baden

19 8 /..intersemester 8/8 mmatricuirte Zuhörer Nichtìmmatricuirte Schweizer Ausìänder Summe Theoogen - Juristen 9 Med'ici ner Phi ìosophen Tota 0 ; 9 Totaì 9 t89 Davon wurden neu, immat,ricuirt: 8 Theoogen Jurì sten 0 '9 Medi ci ner Phi'osophen 7 Es waren von der Gesammtzah der immatricu'irten.6 Schweizer Theo'ogen aus Zürich " St. Ga en " Thurgau Juri sten aus Zürich " Bern " Luzern " Base and " St, Ga en " Neuenburg " f,jaadt ' ' 9 Medi gj n.e-r aus Zürich " Bern " Luzern " Schwyz " Unterwaden " G arus ug " soothurn " Baseì and 9 t Phi osophen aus Zürich " Bern " Luzern " Schwyz " G'arus " Zug " Fryburg " Soothurn " Schaffhausen 0

20 -- t8t / aus Schaffhausen " Appenzeì u St. Gaen " Graubtjnden " Aargau " Thurgau ",aadt " Neuenburg t' Genf 7? aus St. Gaen " Aargau " Thurgau " Tessin " 'aadt " Wais " Neuenburg t 7 mmatrkurte Ztrcher vúaren demnach: 60, nämich: Theoogen Jur{ sten Med'ci ner Pht osophen Es waren von der Gesammtzah der Ausänder: Theo ogen Jur sten aus Frankfurt a.îv. aus Preussen " 0estrech Med'ci ner Phi osophen aus Baden t' Sachsen t' Bayern " Oestrech " Preussen " Frankreich " Ho sten " Hurtemberg aus Preussen " Hannover " 0estreich " Baern " Baden ' Russ and tt Hessen tt t8

21 r 8 / Vergìeichung der beìden Semester Totaì. N. Theo ogen. N.. Jurì sten. N. Medì ci ner. N.. Phì osophen. N.. Sommer 8 89 t 'inter 8/ ] B Vor esungen Sommersemester 8 Theoogi sche Facutaet Von 0 angekündigten Voresungen wurden besucht nämich:. Speciee Dogmatik, bei Herrn Prof. Aex. Schweizer. Katechetik, bei Demseben. Pastoratheoogie, bei Demseben. Kirchengeschichte. The, bei Herrn Prof. Lange. Hometische Uebungen, bei Demseben 6. Bib ische Geographie und Geschichte, bei Hemn Prof. Hitzig 7. Psamen, bei Demseben 8. Römerbrief, bei Demseben 9. Syrische Grammatik, bei Demseben 0. Eineitung ins Neue Testament, bei Herrn Prof. Biecermann. Johanneischer Lehrbegriff, bei Demseben Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen theoogische Voresungen betrug: 8. Staatswi ssenschaft iche Facutaet Von den angekündigten 9 Voresungen wurden 9 besucht, nåimich:? Geschichte und nstitutionen des Römischen Privatrechts, bei Herrn Prof. Erxeben Römisches Erbrecht, bei Demseben Gemeiner deutscher Civprozess, bei Herrn Prof. Geib Gemeines deutsches Criminarecht, bei Demseben Handesrecht, bei Herrn Prof. Escher

22 6 8/ Geschichte und nstitutionen ces Römischen Rechts, bei Herrn Prof. Hi ebrand Examinatorium über Römisches Privatrecht, bei Demseben Deutsche Staats- unc Rechtsgeschichte, bei Demseben Historisch-kritische Uebersicht der Staatsverfassungen, bei Demseben Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen 9 Voresunqen retrug: 7. Medicini sche Facutaet Von den angekündigten 9 Vorestrngen wurden 0 besucht, nämich:. Speciee Pathoogie und Therapie, bei Herrn Prof. Hasse. t'îedicinische Kinik, bei Demseben. Chirurgie, bei Herrn Prof. Locher-Zwingi. Chirurgische Kinik, bei Demseben. 0perationskurs, bei Demseben 6. Physioogie. The, bei Herrn Prof. Ludwig 7. Physiogoie. Thei, bei Demseben 8. Physioogi sche Gese schaft pub. 9. Theoretische Geburtshüfe, bei Herrn Prof. Spöndin 0. Geburtshüfiche Kinik, bei Demseben.. Po ik inik, bei Demseben. Vergeichende Anatomie und Entwickungsgeschichte, bei Herrn Prof. Hch. Frei. Agemeine Pathoogie, bei Demseben. Augen- und 0hrenhekunde, bei Herrn Priv.Doc. Giesker 6. nfectionen, pastische Chirurgie, 0rthopäcJie, pubice, bei Demseben 7. Osteoogie unc Syncesmoogie, bei Herrn Prosektor Dr. Meyer 8. Anatomie des Hirns und der Eingeweide, bei Demseben 9. Pathoogische Anatomie, bei Demseben 0. Gerichtiche Medicin, bei Herrn Privatdocent Dr. Hans Locher Atgemeine Therapie und Arzneimitteehre, bei Herrn Prof. Locher-Zwingi Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen 0 Voresungen betrug: 6. Phitosophische Facutaet Von 60 angekündigten Voresungen wurden besucht, nämich: Demosthenes Staatsreden, bei Herrn Prof. Köchy Livius, bei Demseben Uebungen der phoogischen Geseschaft, pub., bei Demseben

23 -.7 7 r8/. Ã o t t.... Geschichte des Römischen Kaiserreichs, bei Demseben Naturgeschichte, bei Herrn Prof. Oken Logik und Rhetorik, bei Herrn Prof. Bobrik Geschichte der Phosophie, bei Demseben Repetitorium der phosophischen Wissenschaften, bei Demseben Pädagogik, bei Demseben Geometrie, bei Herrn Prof. Müer Differentia- unc ntegrarechnung, pub., bei Demseben Schweizergeschichte, bei Herrn Prof. Hottinger Anorganische Experimenta-Chemie, bei Herrn Prof. Löwig Pharmazeutische Chemie, bei Demseben Practische Arbeiten im Laboratorium, bei Demseben Neueste Geschichte, bei Herrn Prof. Schmict Geschichte des Geistes, bei Demseben Historische Uebungen, pubice, bei Demseben Speciee Botanik, bei Herrn Prof. Heer Speciee Physik, bei Herrn Prof. Mousson Eemente der Differentia- und ntegrarechnungen, bei Herrn Prof. Raabe ntegration der Differentiageichungen, bei Demseben Congruenz und Divergenz ein- und mehrfacher Reihen, bei Demseben Lateinische Grammatik, bei Herrn Prof. Hch. Schweizer. Uebersicht der natürichen Pfanzenfamien, bei Herrn Prof. Nägei 6. Mikroskopische Demonstrationen, bei Demseben 7. Logik verbunden mit Metaphysik, bei Hemn Prof. Kym 8. Phosophie der Reigion, bei Demseben 9. Ausgewähte Abschnitte von Pators Staat, bei Herrn Priv.Doc. S. Vögei 0. Höhere Agebra, bei Herrn Privatdoc. Amser. Mechanik, bei Demseben. Byrons Chde Harod, bei Herrn Privatdoc. Dr. Behn-Eschenburg. Zooogie, bei Herrn Prof. H. Frei. Geschichte der bcenden Künste, pubice, bei Herrn Privatdoc. Fehr Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen phosophischen Voresungen betrug:

24 8- ssr / Genera-Uebersicht der Voresungen und Zuhörer im Sommersemester 8 Theo og i e Staatswi ssenschaft Medicin Phosophie Vor. Zuh. Vor. Zuh. Vor. Zuh. Vor. Zuh. n Ge samtzah Ge samtzah de de rv rz or esungen : uhörer: 7 86 }'intersemester 8 / Theoogi sche Facutaet Von den angekündigten Voresungen wurden gehaten und z!,,r:. Hometische Uebungen, bei Herrn Prof. Aex. Schweizer. Kirchengeschichte, bei Herrn Prof. Lange. Positive Dogmatik, bei Demseben. Bib ische Antiquitåiten, bei Herrn Prof. Hitzig. Erkärung der GenesÍs, bei Demseben 6. Attestamentiche nterpretirübungen, bei Demseben 7. Brief Jacobus, bei Demseben 8. Anfangsgründe des Aethiopischen, bei Demseben 9. Geschichte rer theo. Litteratur seit der Reformation, bei Herrn Prof. Fritzsche 0. Pauinischer Lehrbegriff, bei Hemn Prof. Biedermann t. Ueber Scheyermacher, bei Demseben Die Gesamtzah der Zuhörer n diesen 9 staatswissenschaftichen Voresungen betrug :. Staatswssens chaftiche Facutaet Von 9 angektindigten Voresungen wurden 9 besucht, nåmich:. Zirchersches Privatrecht, bei Herrn Prof. von Wyss. Gemeiner deutscher Criminaprozess, bei Herrn Prof. Rector* Osenbrüggen. Römisches Erbrecht, bei Demseben. Pandekten-Practicum, bei Herrn Prof' Hebrand. Deutsches Prvatrecht, be Demseben 6' Nationa-oeconomie, bei Herrn Prof' Hdebrand 7. Uebungen, be Demseben * d.h. Rector designatus

25 9 r8/ 8. Handes- und,echserecht, bei Herrn Prof. Fick 9. nstitutionen, bei Demseben Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen 9 staatwissenschaftichen Voresungen betrug:. Medicini sche Facutaet Von 8 angekündigten Voresungen wurden 0 besucht, nämich:. Anatomie des Menschen, bei Hemn Prof. Ludwig. Chirurgie, bei Herrn Prof. Locher-Zwingi. Verbandehre, bei Demseben. Chirurgische Kinik, bei Demseben. Speciee Pathoogie und Therapie, bei Herrn Prof. Hasse 6. Krankheiten cer Digestionsorgane, pubice, bei Demseben 7. Medicinische Kinik, bei Demseben 8. Physioogische Geseschaft, bei Herrn Prof. Lucwig 9. Aneitung zur geburtshüfichen Technik am Phantom, bei Herrn Prof. SpöncJin 0. Geburtshüfiche Kinik, bei Demseben Speciee Arznemitteehre, bei Herrn Prof. Locher-ßaber.. Poikinik, bei Demseben. Agemeine Anatomie, bei Herrn Prof. Hch. Frei. Entwickungsgeschichte des Menschen, bei Demseben. Topographische Histoogie, bei Demseben 6. Augenoperationskursus, bei Herrn Privatdocent Dr. Giesker 7. Osteoogie unc Syndesmoogie, bei Hemn Prof. Meyer 8. Anatomisches Repetitorium, bei Demseben 9. Gerichtiche Medicin, bei Herrn Privatdocent Dr. Hans Locher 0. Secirübungen bei den Herren Prof. Ludwig und Prosector Meier Die Gesamtzah der Zuhörer in diesen 0 medicinischen Voresungen betrug:9 Phi osophi sche Facutaet Von den angekündigten 70 Voresungen wurden besucht, nämich:. Geschichte der Römischen Literatur, bei Herrn Prof. Köchy. Aristophanes, Ritter unc Vöge, bei Demseben. Uebung der phoogischen Geseschaft, pubice, bei Demseben. Psychoogie, bei Herrn Prof. Bobrik

26 -0-8r /. Geschichte der Phosophie, bei Demseben 6. Eemente der Mathematik, bei Herrn Prof. Müer 7. Schweizergeschichte, bei Herrn Prof. Hottinger 8. Litteratur der Schweizergeschichte, bei Demseben 9. 0rganische Experimenta-Chemie, bei Hernn Prof. Löwig 0. Anaytische Chemie, pub., bei Demseben Repetitorium über unorganische Chemie, bei Demseben.. Practische Uebungen im Laboratorium, bei Demseben. Agemeine Geschichte von der Vökerwanderung bis zur Reformation, bei Hemn Prof. Schmidt. Neueste Geschichte, bei Demseben. Fortsetzung der historischen Uebungen, pub., bei Demseben 6. Ueber die Pfanzen der Vorwet, bei Herrn Prof. Heer 7. Experimenta-Physik, bei Herrn Prof. Mousson 8. Anwendung der Differentia- und ntegra-rechnungen auf Geometrie, bei Herrn Prof. Raabe t9. Theorie der eiptischen ntegrae und Funktionen, bei Demseben 0. Uebungen aus der Differentia- und ntegra-rechnung, bei Demseben. Sanscrit-Grammatik, bei Herrn Prof. H. Schweizer. A gemeine Botanik, bei Hemn Prof. C. Näge i. Mikroskopische Untersuchungen, bei Demseben. Physioogie, bei Herrn Prof. Kym. Uebungen der phosophischen Geseschaft, pub., bei Demseben 6. Geoogie, bei Herrn Privatdocent Dr. Arnod Escher von der Linth 7. Geschichte der Schweiz bis zur Reformation, bei Herrn Privatdocent G. von hyss 8. Skakespeare's Richard., bei Herrn Privatdocent Dr. Behn-Eschenburg 9. Mineraogie, bei Herrn Privatcocent Dr. 0. Voger 0. Thucydides (ausgewähte Reden), bei Herrn Prof. J. Frey. Geschichte der dramatischen Poesie der Griechen, pub., bei Demseben. Phosophische Ethik, bei Herrn Prof. Aex. Schweizer. Zooogie, bei Hemn Prof. H. Frey Die Gesamtzah der Zuhören in diesen phosophischen Voresungen betrug:7

27 - t8t / Genera-Uebersicht der Voresungen und Zuhörerzahen im,jinter-semester 8/ Theoogie Staatswi ssenschaft Medicin Phi osophie Zuh. Vor. Zuh. Vor. Zuh. Vor. 8 9 Gesamtzah der Voresungen: Gesamtzah der Zuhörer: t Vor. Zuh Vergeichung der sämtichen Voresungen und Zuhörer-Zahen in beiden Semestern Sommersemester t8,'i ntersemester t8t / Theoogie Staatswi ssenschaft Medicin Phi osoohie Vor. Zuh. Vor. Zuh. Vor. Zuh. Vor. t t Zuh. 7 c. Berichte der Facutäten (N.e. Diese Stee ist erst nach den Facutätsberichten zu setzen) Vor (kom.: Nach) dem Berichte der einzenen Facutäten darf erwähnt werden die erweiterte ^irksamkeit der Hochschue für ein grösseres Pubicum durch eine Reihe von wissenschaftichen Vortråigen während des etzten Winters.Obwoh nur aus freiwiger Verabredung einer Anzah von Docenten hervorgegangen, wird diese Leistung doch der Hochschue überhaupt angerechnet; thes haben diese Vorträge dazu mitgewirkt, die Anstat in weitern Kreisen fester einzubiirgern, thes auch für unsere Bibiothek einen nicht unerhebichen Zuschuss abgeworfen. Die verdankenswerthe Anweisung des grossen Rathsaas durch die Behörcen und die tebhafte beharriche Thenahme des Pubikums haben wiederum gezeigt, dass Zürich, r,enn eine Eidgenössische Hochschue errichtet würde, as ein für diesebe geeigneter Boden bewerthet werden darf. Theooqi sche Facutaet Betreffend die attestamentichen Studien ist Feiss unc Eifer der Studierenden sich geich gebieben, was besonders in der nterpretirübungen wahrgenommen werden konnte.

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