Datareport. Was tun mit der Datenflut? IT-Trend Big Data. Neues Mitglied im Dataport-Vorstand Claudia Güsken: Kommunikation ist das A und O

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1 Datareport IT-Trend Big Data Was tun mit der Datenflut? Neues Mitglied im Dataport-Vorstand Claudia Güsken: Kommunikation ist das A und O 25 Jahre AIDA-SH Mehr als eine Million Archivalien im Griff Diversity Management Bewusst vielfältig 1

2 30 JAHRE Bechtle AG IT-E-Commerce IT-Systemhaus & Managed Services Begeisterungsfähigkeit Zuverlässigkeit Beharrlichkeit Bechtle verbindet zwei Geschäftsbereiche zu einem großen Ganzen: auf der einen Seite 65 IT-Systemhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auf der anderen IT-E-Commerce in 14 europäischen Ländern. Dazu kommen Kunden und rund exzellente Mitarbeiter, Kundennähe, Partnerschaft und maßgeschneiderte IT-Lösungen. Außerdem hersteller neutrale Beratung, Beschaffung, Integration, Managed Services und Schulungen sowie IT-Produkte und kun denindivi duelle Online-Shops. Ganze Arbeit leisten wir auch bei den Bechtle Werten. Deshalb können Sie die Bodenhaftung, Beharrlichkeit, Zuverlässigkeit und Begeisterungsfähigkeit unserer Mitarbeiter in der täglichen Zusammenarbeit spüren. Ihre bessere IT-Hälfte. Bodenhaftung Bechtle IT-Systemhaus Hamburg Alter Teichweg 19, Hamburg Telefon 040/ _ANZ_Apfel_Dataport_176x261_03hs.indd :01 2

3 Editorial Von den Daten profitieren Liebe Leserinnen, liebe Leser, Wer hebt das Datengold? so titelte Die Zeit in ihrer ersten Ausgabe im neuen Jahr. Der Wirtschaftsteil der Wochenzeitung beschäftigte sich auf mehreren Seiten mit der Informationsflut im Netz, den Big Data. Die von uns in der digitalisierten Welt jederzeit und allerorten produzierten Datenmassen sind allgegenwärtige Realität und bergen ein großes Potenzial. Bereits seit einigen Jahren beschäftigen sich Unternehmen damit, dieses Datengold zu heben. Dabei sind die Datenmengen so neu an sich nicht. Ob Unternehmen, Verwaltung oder Privatpersonen, alle produzieren seit langem Daten und legen diese auch mehr oder minder wohlsortiert ab. Neu, oder vielmehr zusätzlich, hinzu kommen die vielen unstrukturierten Daten, die tagtäglich entstehen. Auf Twitter, als Wetterdaten, im Supermarkt und, und, und Herauszufinden, wo und wie uns diese Daten nutzen können, ist die eigentliche Herausforderung. Ein weites Feld für gewiefte Statistiker. Auch Verwaltung kann und wird von der Analyse der von der digitalisierten Gesellschaft permanent produzierten Daten profitieren. Was Big Data auszeichnet, wie man die Daten nutzen kann und wo die Chancen für die Verwaltung liegen, damit beschäftigt sich auch unser Schwerpunkt. Sven Fessler von IBM führt in seinem Artikel auf Seite 10 in das Thema ein. Das Erheben und Auswerten von Daten wirft immer, und das ist gut und wichtig, die Frage nach dem Schutz von personenbezogenen Daten auf. Möchte ich, dass mein Supermarkt Informationen über meine Gewohnheiten sammelt und mir interaktiv vorschlägt, was ich kaufen soll? Möchte ich, dass ausgewertet wird, wo und wie ich mich im Netz bewege? Was aber, wenn die Ausbreitung eines Virus genau prognostiziert werden kann, indem Google-Anfragen ausgewertet werden? Oder der Bedarf an Krankenhausbetten, Humanmedizinern oder Lehrern? Was ist akzeptabel und wo müssen die Grenzen der Datenverwertung liegen? Dies muss geklärt werden, wie Dataport Technikvorstand Andreas Reichel in einem Interview auf Seite 16 betont. Übrigens vermutet Reichel, dass wir uns auf der Schwelle des 6. Kondratieff-Zyklus befinden. Der russische Ökonom Nikolai Dimitrijewitsch Kondratieff ( ) hat eine Theorie langer Konjunkturwellen in der Weltwirtschaft entwickelt, deren Ende sich in einer Wirtschaftskrise manifestiert. Der fünfte Zyklus, die Informationstechnik, neigt sich nach dieser Theorie dem Ende zu. Der sechste Kondratieff steht unter dem Vorzeichen der ganzheitlichen Gesundheit. Big Data werden dem Gesundheitsmarkt mit Sicherheit die entscheidenden Impulse geben. Entscheidende Impulse für Veränderungsprozesse innerhalb der Verwaltung sind Thema des Kommentars auf Seite 9. Marianne Wulff, Geschäftsführerin von Vitako, macht deutlich, wer den Anstoß für Veränderungen gibt. Veränderungen ergeben sich am ehesten aus Initiativen, die von Bürgern ausgehen. Wollen Politik und Verwaltung lernen, sollten sie diese Initiativen in Form von E-Initiativen miteinbeziehen. Bürgerinnen und Bürger werden so zu Impulsgebern für Veränderungen in der Verwaltung. Die Plattform dafür? Öffentliche Diskussionsforen im Internet. Hier entstehen Daten, die Auskunft über Stimmungen und Positionen geben. Was ist das? Big Data. Ihre Britta Heinrich Britta Heinrich, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit 3

4 Inhalt Titel 10 Die Datenflut steigt wie können wir sie nutzen? Die Menge der uns umgebenden Daten steigt rasend schnell. Um diese Datenmassen zu verarbeiten, werden neue Technologien gebraucht. Wie können wir den Herausforderungen im Umgang mit Big Data begegnen? Und welche neuen Erkenntnisse lassen sich gewinnen? 16 An Big Data führt kein Weg vorbei Welche Bedeutung hat das Thema Big Data für die Verwaltung? Dataport-Technikvorstand Andreas Reichel im Interview über Chancen und Grenzen der Auswertung von Datenmassen. In Kürze Dataport betreut IT-Arbeitsplätze in Bremen Dataport bei CeBit 2013 vertreten Digitales Funknetz in Schleswig-Holstein eingeweiht Neue Entgeltordnung bei Dataport Konica Minolta erhält Zuschlag in Vergabeverfahren Dataport-Hausmesse 2013 IT-Leiter-Tagung in Boltenhagen Auskommentiert 9 Den Diskurs beflügeln Ist Bürgerbeteiligung mit einem E davor ein neues Thema? Nein, sagt Dr. Marianne Wulff, Geschäftsführerin von Vitako. Sie findet, dass das Bereitstellen eines zusätzlichen Kanals die Qualität der Bürgerbeteiligung nicht verändert elektronische Werkzeuge den Diskurs der Bürger untereinander aber sehr wohl beflügeln können. Unternehmen 18 Kommunikation ist das A und O Claudia Güsken komplettiert seit Anfang Dezember den Vorstand von Dataport. Die 41-Jährige kommt aus der Privatwirtschaft von der Lufthansa CityLine GmbH und verantwortet bei Dataport den Bereich Ressourcen. 4

5 Inhalt Mit System Über eine Million Archivalien im Griff Seit 25 Jahren verwaltet das Landesarchiv in Schleswig seine Archivalien mit dem Programm AIDA-SH, das von der Datenzentrale Schleswig-Holstein entwickelt wurde. Zum Jubiläum erhält die Fachanwendung eine neue technische Basis. Neue Maßstäbe setzen Softwareverteilung ist ein komplexer Prozess, der anfällig für Störungen ist. Mit dem Produkt Auto-SW führt Dataport eine komplett automatisierte Softwareverteilung für alle Hamburger BASIS-Kunden ein. 20 Bewusst vielfältig Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern, gleiche Chancen für Männer und Frauen schaffen dafür setzt sich Dataport erfolgreich ein. Im Rahmen eines Diversity-Projekts soll die Entfaltung des individuellen Potenzials von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter gestärkt werden. Der Mix macht's Vielfalt wird bei Dataport jeden Tag ganz selbstverständlich gelebt zum Beispiel in der Abteilung Lösungen Finanzwesen Hamburg. Drei Mitglieder des Teams stellen sich vor Querbeet Wenn der Senator zweimal klingelt... Neu in der Verwaltung und keine Ahnung vom Insider-Jargon? Mit seinem Buch Drahtzieher Taktiker Kofferträger" hat der Bremer Finanzstaatsrat Henning Lühr einen satirischen Wegweiser durch den Begriffsdschungel der Verwaltung geschrieben. Die Rückkehr des Messias Apple ist eines der profitabelsten und wertvollsten Unternehmen der Welt. Vor 15 Jahren jedoch stand der Hersteller des Macintosh- Computers kurz vor dem Konkurs. Mit der Rückkehr von Unternehmensgründer Steve Jobs begann die zweite Erfolgsgeschichte Impressum Herausgeber: Dataport Anstalt des öffentlichen Rechts Altenholzer Straße Altenholz Telefon (0431) Telefax (0431) Internet: Redaktion: Britta Heinrich (v.i.s.d.p.) Redaktionsleitung: Anina Trautermann Redaktionsbeirat: Ingo Bräuer, Hubertus Fiedler, Ulrich Meyer, Michael Müller, Gerd Schramm, Sabine Wichmann, Stefan Törmer Reproduktion: Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung Layout: Christina Walter Auflage: 4 700, Ausgabe: 1 / Februar 2013 Fotos: alle nicht näher bezeichneten Fotos Dataport Die einzelnen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Ein Nachdruck auch auszugsweise ist nur nach Genehmigung der Redaktion gestattet. 5

6 In Kürze Dataport betreut IT-Arbeitsplätze in Bremen Alle IT-Arbeitsplätze in der bremischen Verwaltung werden in Zukunft von Dataport betreut. Im Dezember unterzeichneten Finanzstaatsrat Henning Lühr und Dr. Johann Bizer unterzeichneten den Vertrag in Bremen. Dataport auf der CeBit 2013 Henning Lühr und Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, einen Vertrag über die zentrale Betreuung und Wartung der Verwaltungs-PC durch Dataport. Das Projekt BASIS.bremen umfasst zunächst Arbeitsplatzrechner, geplant ist ein Ausbau auf Endgeräte. Mit der Freien und Hansestadt Hamburg hat Dataport bereits ein erfolgreiches Service- und Betriebsmodell für Standardarbeitsplätze entwickelt, auf das BASIS.bremen aufsetzt. Henning Lühr betonte: Wir übernehmen das erfolgreich von Dataport für Hamburg entwickelte Betriebsmodell und profitieren von den Synergieeffekten. In der Steuerverwaltung und bei der Justiz sind bereits Pilotprojekte erfolgreich eingeführt worden. Jetzt folgt nach und nach die komplette Verwaltung. Dr. Johann Bizer fügte hinzu: Die generelle IT-Planung und Steuerung bleibt Aufgabe der Fachressorts. Dataport ist zuständig für den Support. ShareConomy lautet das Motto der diesjährigen CeBIT vom 5. bis 9. März in Hannover. Im Zentrum der IT-Messe steht das Teilen und gemeinsame Nutzen von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen. Auch Dataport ist auf der CeBit 2013 dabei und am Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen mit einem eigenen Counter vertreten. Neben dem Vorstand wird das Team der Kundenberatung von Dataport vor Ort sein und für Gespräche in der VIP-Lounge des Standes zur Verfügung stehen. Termine können gern schon vorab unter vereinbart werden. Das Land Niedersachsen zeigt an seinem über 200 qm großen Gemeinschaftsstand unter dem Motto Welcome home, digital world Interessantes und Wissenswertes zur Informationstechnik des Landes. Das gläserne Fernsehstudio der Hochschule Hannover bietet die Möglichkeit, die Berichterstattung zum Niedersachsenstand hautnah zu verfolgen. Passend zum Motto des Standes lädt ein gemütliches Wohnzimmer die Besucher zum Verweilen ein und zum Genießen: Ein exklusives Niedersachsen-Eis lockt zum Verzehr. Der Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen mit Dataport-Counter befindet sich in Halle 7 am Stand A48 direkt neben dem Aufgang zur VIP- Lounge. Digitales Funknetz in Schleswig-Holstein eingeweiht Das digitale Funknetz Schleswig-Holstein steht: Zukünftig werden im nördlichsten Bundesland alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste oder Technisches Hilfswerk ihre Kommunikation von analog auf digital umstellen. Im Dezember wurde das digitale Funknetz vom schleswig-holsteinischen Innenminister Andreas Breitner im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht. Während die Landespolizei bereits im Probebetrieb digital funkt, werden die anderen Organisationen voraussichtlich ab 2014 nachziehen. Drei Relais- und 159 Basisstationen ermöglichen den Betrieb des Netzes, mit dem bis zu Personen gleichzeitig kommunizieren können. Dataport hat als Projektpartner das Digitalfunknetz im nördlichsten Bundesland aufgebaut. Schleswig-Holstein ist neben Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland das dritte Flächenland in Deutschland, das den landesweiten Aufbau abschließen konnte. Gemeinsam mit Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Niedersachsen ist damit der norddeutsche Raum mit Digitalfunk versorgt. 6

7 In Kürze Neue Entgeltordnung für Dataport Dataport hat seit 1. Januar 2013 eine neue Entgeltordnung. Arbeitgeberseite und Gewerkschaften haben sich auf ein neues Tarifsystem geeinigt, das eine einheitliche und nachvollziehbare Eingruppierung der IT-Berufe sowie eine aufgabengerechte Bezahlung ermöglicht. Die neue Entgeltordnung ist auf die Bedürfnisse eines IT-Unternehmens abgestimmt und ersetzt die überholten Tätigkeitsmerkmale des Bundesangestelltentarifvertrages (BAT). Diese entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen einer Eingruppierungssystematik für IT-Berufe. Kern der neuen Entgeltordnung ist die Beschreibung von Berufsbildern (Referenzaufgaben) und Foto: Wilm Ihlenfeld - Fotolia ein Anforderungskatalog. Das berufliche Spektrum bei Dataport wird nun in dreizehn Referenzaufgaben abgebildet (z. B. Administration, Entwicklung, IT-Beratung). Der Anforderungskatalog beschreibt, welche Anforderungen innerhalb einer Entgeltgruppe erfüllt werden müssen. Kriterien für die Eingruppierung sind unter anderem Fachwissen, soziale Kompetenz, Kompetenzen zur Problemlösung, Entscheiden und Verantworten. Mit der neuen Entgeltordnung wurde ein Tarifsystem eingeführt, das nicht nur den Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht wird, sondern auch die Grundlage für die Einführung von Fachkarrieren schafft: So wird IT-Spezialisten zukünftig ermöglicht, sich beruflich weiterzuentwickeln, ohne Personalverantwortung übernehmen zu müssen. Dataport ist der erste IT-Dienstleister der öffentlichen Verwaltung, der sein Tarifsystem auf diese Weise modernisiert. Konica Minolta erhält Zuschlag in Vergabeverfahren Im Vergabefahren von Dataport für die Lieferung von Multifunktionssystemen hat Konica Minolta den Zuschlag erhalten. Der Rahmenvertrag gilt ab Januar 2013 und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Das Auftragsvolumen liegt voraussichtlich im zweistelligen Millionenbereich. Insgesamt sind knapp Multifunktions- und Produktions- systeme sowie jeweils eine Monitoring-Lösung vorgesehen. Zusätzlich können die Behörden eine sogenannte Follow-me-print Lösung nutzen. Aus dem Vertrag werden die Freie und Hansestadt Hamburg und Dataport ihren Bedarf an Multifunktionsgeräten abrufen. Erstmalig wurde der Gesamtbedarf der Freien und Hansestadt Hamburg an Multifunktionssystemen in einem Rahmenvertrag gebündelt. In der Vergangenheit erfolgte die Vergabe durch die Hamburger Finanzbehörde für die einzelnen Ämter und Behörden separat. Die Behörden können jeweils zum Zeitpunkt des Ablaufs ihres Altvertrages die Geräte aus dem neuen Vertrag beziehen. Diese verbleiben dort für je vier Jahre Mietzeit ab Abrufdatum. Mit der Monitoring-Lösung wird die zentrale Administration und Überwachung der Systeme erfolgen, die Follow-me-Print-Lösung ist für die Authentifizierung der Benutzer an den Systemen mittels PIN-Eingabe oder Keycards vorgesehen. Dataport ist der zentrale Dienstleister für alle Multifunktionsgeräte der FHH. Alle Foto: Konica Minolta Bestellungen, Fehlermeldungen und Abrechnungen sowie die gesamte zentrale Administration laufen zukünftig über Dataport. Die Pflege der Benutzerdaten wird nicht zentral durch Dataport für alle Behörden erfolgen, sondern durch diese selbst. Hierfür stellt Dataport den Bedarfsstellen die Applikation auf den zentralen Servern zur Verfügung. 7

8 In Kürze Hausmesse 2013 Gemeinsam auf dem Weg Unter dem Motto Gemeinsam auf dem Weg lädt Dataport am 23. April 2013 Kunden und Partner zur Hausmesse in die MesseHalle Hamburg- Schnelsen ein. Dort erhalten die Besucherinnen und Besucher einen umfassenden Überblick über das Leistungsspektrum von Dataport und zu aktuellen IT-Themen. Gemeinsam auf dem Weg zu einer moderneren, effizienteren und bürgernahen Verwaltung in Norddeutschland: Als gemeinsamer IT-Dienstleister für fünf Länder fördert Dataport diesen gemeinsamen Weg, denn alle Verwaltungen stehen vor ähnlichen Herausforderungen.Wie kann Verwaltung noch effizienter arbeiten? Was bedeutet die rasante Entwicklung der IT für die Verwaltung? Wie kann die Verwaltung den Anforderungen der Informationsgesellschaft gerecht werden? Diese Fragestellungen stehen im Fokus der Dataport- Hausmesse und werden von Experten im Rahmen eines umfangreichen Vortragprogramms erörtert. Foto: SVLuma - Fotolia Die Megatrends der IT von Social Media über Mobility bis hin zu Cloud-IT werden ebenso thematisiert wie beispielsweise Datensicherheit und demographischer Wandel. Neben den Fachvorträgen wird es eine Podiumsdiskussion zu E-Partizipation und Social Media geben. Die Moderation übernimmt Carsten Kock, Chefkorrespondent von Radio Schleswig-Holstein. Mit den Themenwelten Bürgerbüro, Verwaltungsdienste und Fachdienste präsentiert Dataport gemeinsam mit Verwaltungen und Partnern an rund 50 Themeninseln aktuelle Projekte und Lösungen. Hier haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Und wer weiß vielleicht ergeben sich schon bald neue Ideen und Möglichkeiten für einen gemeinsamen Weg. Eröffnung der Hausmesse um 10 Uhr, Einlass ab 9 Uhr. Aktuelle Informationen zur Veranstaltung unter Anmeldungen per unter IT-Leiter-Tagung in Boltenhagen Wie kann die norddeutsche Zusammenarbeit gestärkt werden? Wie sehen die gemeinsamen strategischen Ziele aus? Diese Fragen standen im November im Mittelpunkt der IT-Leiter-Tagung in Boltenhagen. Eine Premiere: Zum ersten Mal trafen sich dort die IT-Verantwortlichen von Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Vertreter von Dataport zu einer gemeinsamen Veranstaltung. Die IT-Steuerer der Länder hatten das Treffen zusammen mit Dataport vorbereitet, um dem Wunsch aller Beteiligten nach Ausbau und Festigung der bestehenden Kooperationsbeziehungen Rechnung zu tragen. In zahlreichen Vorträgen, interaktiven Themenforen und zwei Podiumsdiskussionen wurden die bisherigen Kooperationserfahrungen, Erfolgsfaktoren und Hindernisse in der Zusammenarbeit zwei Tage lang von den rund 120 Teilnehmern intensiv diskutiert. Der gemeinsame Austausch wurde von den Beteiligten sehr begrüßt. Zudem wurde der Wunsch geäußert, beim nächsten Mal noch konkreter an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten und mehr Raum für Diskussionen und Workshops zu schaffen. Für 2014 ist ein weiteres Treffen geplant bis dahin sollen vielschichtige Impulse aus der Veranstaltung umgesetzt werden. So wollen die Länder etwa die stärkere Vernetzung der einzelnen Fachressorts fördern, das Unterstützungsangebot für Kooperationsprojekte in Form eines Leitfadens verbessern, gemeinsame IT-Infrastrukturen entwickeln und ausbauen sowie Fragen der gemeinsamen Steuerung des Dienstleisters Dataport erörtern. 8

9 Auskommentiert Bürgerbeteiligung Den Diskurs beflügeln Bürgerbeteiligung mit einem E davor ein neues Thema? Wohl nicht, obwohl wir es gegenwärtig so diskutieren. Bürgerbeteiligung ist im System vorgesehen, zum Beispiel in den förmlichen Beteiligungsverfahren bei Planfeststellungsverfahren. Bürgerbeteiligung wird besonders in Kommunen seit vielen Jahren praktiziert wie beim Beschwerde- oder Ideenmanagement. Dort, wo die politische Kultur beteiligungsorientiert ist, wurden und werden auch große Projekte wie die Ausrichtung von Stadtjubiläen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Gruppen erfolgreich durchgeführt. Was ist nun das Neue an E-Beteiligung, wenn sie von Verwaltung und Politik ausgeht? Ganz lapidar wird den Bürgern ein zusätzlicher Kanal bereitgestellt (Beispiel: Bürgerhaushalte). Eine qualitative Veränderung bedeutet es nicht, wenn die Bürgermeinung eingeholt wird nur dass gegebenenfalls internetaffine Bürger besser angesprochen werden. Dr. Marianne Wulff ist Geschäftsführerin von Vitako, der Bundes- Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister. Foto: Vitako Allerdings ermöglichen die heute verfügbaren elektronischen Werkzeuge auch, in einen geordneten Diskussionsprozess mit der Bürgerschaft einzutreten. Liquid Feedback oder Adhocracy können den Diskurs mit den Bürgern und der Bürger untereinander beflügeln eine öffentliche E-Diskussion über brisante Themen findet statt. Der Bürger hilft der Verwaltung, noch besser zu werden. Das Internet schafft weitere Möglichkeiten, den Bürger in die Produktion einzubeziehen. Das kommunale Service-Portal Maerker Brandenburg ist ein Beispiel dafür, wie die Bürger als Mängel-Scouts fungieren, die die Arbeit der Verwaltung erleichtern. Nicht Verwaltung und Politik fragen den Bürger, sondern der Bürger hilft der Verwaltung, noch besser zu werden. Eine qualitative Veränderung ergibt sich am ehesten aus Initiativen, die von den Bürgern ausgehen hier müssen Verwaltung und Politik lernen, diese Initiativen als E-Bürgerinitiativen zu behandeln und offen und fair mit ihnen umzugehen. Dies ist für viele neu, und deswegen das wichtigste Entwicklungsfeld. 9

10 Die D kön Foto: violetkaipa - Fotolia 10

11 Titel IT-Trend Big Data atenflut steigt wie nen wir sie nutzen? Ständig erhöht sich die Masse der uns umgebenden Daten, Informationen werden immer schneller generiert. Mehr Volumen, mehr Quellen, mehr unstrukturierte Rohdaten wie können wir den Herausforderungen im Umgang mit Big Data begegnen? Daten, Daten, Daten: Milliarden von Menschen stellen Daten ins Internet und kommunizieren über soziale Netze, Messaging-Dienste, , Blogs und weitere Kanäle. Das Datenwachstum ist ungebremst es gibt kaum noch Lebensbereiche, in denen IT keine Rolle spielt. Die Vernetzung und Ausrüstung von Dingen mit elektronischen Schaltkreisen und Kleinstcomputern (z. B. vernetzte Hausgeräte, RFID, Navigationsgeräte das Internet der Dinge) nimmt rasant zu. Das Volumen der Daten im Internet verdoppelt sich etwa alle 18 Monate. Das geschätzte heutige Datenvolumen im Internet beträgt 1,9 Zetabyte ( Byte). Daten, welche die Big-Data-Ära" auszeichnet. Big Data steht für eine Veränderung im Umgang mit Daten. Es entstehen immer neue Quellen, die einbezogen werden müssen. Zudem folgen die Daten keiner einheitlichen Struktur. Klassische Konzepte auf Basis relationaler Datenbanken sind daher nicht mehr ausreichend. Es werden neue Technologien gebraucht, die eine viel größere Menge Daten in kürzerer Zeit und auf eine andere Art verarbeiten können. Hierzu gehört primär die Möglichkeit, strukturierte und unstrukturierte Daten auszuwerten und miteinander zu verbinden. Zusätzlich ist Big Data steht für eine Veränderung im Umgang mit Daten. Klassische Konzepte reichen nicht mehr aus. Dieser Trend gilt nicht nur für das Internet: Firmen und Verwaltungen digitalisieren Prozesse und erzeugen so mehr und mehr Daten. In einigen Branchen ist es bereits seit langer Zeit üblich, große Datenmengen zu verarbeiten. Hierzu zählen Telekommunikationsunternehmen (Betrugserkennung, Abrechnung), Ölkonzerne (Explorationsdaten) und Börsenplätze (Handelstransaktionen). Es ist daher nicht allein die Menge der es nicht vorhersehbar, welche Daten dabei entstehen und noch entstehen werden. Das bedeutet, dass neuartige Informationen in unstrukturierten Formaten verarbeitet werden müssen. Im Zentrum steht dabei ein explorativer Umgang mit Daten. Daraus lassen sich neue Erkenntnisse gewinnen und zum Beispiel Trends auf Basis statistischer Ansätze vorhersagen. Fragen wie Was wird passieren und was wird 11

12 Titel wichtig sein? können fortan viel besser und genauer beantwortet werden. Was zeichnet Big Data aus Sicht der Anwender aus? IBM hat gemeinsam mit der SAID-Business School Firmenmitarbeiter befragt und darum gebeten, bis zu zwei Charakteristika zu benennen, die Big Data auszeichnen. Das in Abbildung 1 dargestellte Ergebnis zeigt, dass Social Media nur in 7 Prozent der Fälle genannt wurde, während die drei Charakteristika Datenmenge und -umfang, Datenvariabilität und Datengeschwindigkeit dominieren. Volumen: Die Menge der Daten, welche als Big Data empfunden wird, variiert nach Branchen. Grundsätzlich sind es weniger als die vielzitierten Zetabytes, meist in der Größenordnung von Tera- bis Petabytes (ca. 50 Prozent der Befragten). Dies ändert sich sehr schnell und was heute noch big war, ist morgen schon normal. Big Data treffend zu beschreiben: Datenunsicherheit ( Veracity ). Datenunsicherheit ( Veracity ): Die Verlässlichkeit, mit der Daten verarbeitet werden können, hängt zum einen von ihrer zeitgerechten und zuverlässigen Verfügbarkeit und zum anderen von der Qualität und Zuverlässigkeit des Informationsgehalts der Daten ab. Für einige Daten ist Unsicherheit immanent. Dies können Störungen sein, wie etwa die Reflektion von GPS-Daten an Gebäuden, aber auch die Unsicherheit bei der Verwendung von Daten aus Social Media, welche die Meinungen und Einschätzungen von Menschen darstellen. Ein Weg, diese Herausforderung anzugehen, ist, mehrere unsichere Datenquellen zu kombinieren und damit den Kontext der vorhandenen Daten zu erweitern. Zusätzlich können erweiterte stochastische und mathematische Optimierungsverfahren angewendet Sven Fessler, Experte Advanced Analytics, Foto: IBM Variabilität: Verschiedene Datentypen und Datenquellen stellen eine neue Herausforderung dar. Durch eine komplexe Mischung aus traditionellen (meist strukturierte Daten) und neuen Datenquellen (oft unstrukturierte Daten) ist es erforderlich, flexible Systeme zu verwenden, welche alle unterschiedlichen Datentypen und -quellen miteinander verbinden und die Informationen aus diesen Daten gewinnen. Geschwindigkeit: Die Geschwindigkeit, mit der Daten erzeugt, verarbeitet und analysiert werden, steigt kontinuierlich. Die Erzeugung von Daten in Echtzeit (zum Beispiel Verkehrsdaten) trägt dazu bei, dass diese auch in Echtzeit verarbeitet werden sollten, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Dadurch entsteht der Bedarf, Streaming Data in die Geschäftsprozesse zu integrieren das heißt, Daten sehr schnell im Fluss zu erfassen und zu verarbeiten. Wir denken, dass eine weitere Dimension notwendig ist, um Verloren im Datenmeer? Mit neuen Technologien wird der Informationsgehalt nutzbar. 12

13 Titel Wofür steht Big-Data? Erweiterter Umfang der Information Neuartige Daten und Analysen Echtzeit -Informationen Datenzufluss aus neuen Technologien Nicht-traditionelle Medientypen Große Datenvolumina Neues Buzzword Socialmedia-Daten Die Teilnehmer der Umfrage wurden gefragt, welche zwei Begriffe sie primär mit Big-Data verbinden (n = 1144). Die Antworten wurden abgekürzt (Quelle: IBM IBV, 2012) Abbildung 1 10 % 8 % 7 % 18 % 16 % 15 % 13 % 13 % Big-Data -Infrastruktur Integration der Informationen Skalierbare Storage-Infrastruktur Datawarehouse mit großer Kapazität Sicherheit und Steuerung Scripting und Entwicklungs-Tools Spaltenorientierte Datenbanken Komplexe Ereignisverarbeitung Optimierung der Workload Analytische Beschleuniger Hadoop/MapReduce NoSQL-Verarbeitung Stream-Computing 65 % 64 % 59 % 58 % 54 % 51 % 45 % 45 % 44 % 42 % 42 % 38 % Die Teilnehmer mit laufenden Big-Data-Initiativen wurden gefragt, welche Plattformkomponenten sie im Betrieb haben oder planen in Betrieb zu nehmen (n = ). Die Antworten wurden abgekürzt (Quelle: IBM IBV, 2012) Abbildung 2 werden und so der wertvolle Informationsgehalt dieser unsicheren Datenquellen nutzbar gemacht werden. Die Anwendungsfelder für Big Data in der Verwaltung sind vielfältig. Unter anderem gibt es konkrete Ansätze bei Steuern (Welche Veranlagung soll geprüft werden? Wo sind gegebenenfalls falsche Angaben gemacht worden?), Innerer Sicherheit (Wo treffen Fußballfans aufeinander? Wann sind Fluchtwege bei einer Großveranstaltung nicht mehr ausreichend? Wann wird eine Vielfältige Anwendungsfelder in der Verwaltung Foto: rolffimages - Fotolia kritische Wetterlage zu einem Problem?) und Verkehrssteuerung (Wie groß wird das Verkehrsaufkommen in zwei Stunden sein? Wie wirkt sich die Baustellensituation auf den Straßenverkehr aus?). Nicht zuletzt führen die verstärkten Aktivitäten zu mehr Offenheit in der Verwaltung (zum Beispiel Hamburger Transparenzgesetz) und zu mehr unstrukturierten Daten, welche für die Auswertung durch Computer zur Verfügung 13

14 Titel Wie groß ist das Verkehrsaufkommen in zwei Stunden? Wie wirkt sich die Baustellensituation aus? Die Auswertung von Big Data kann nicht nur für die Verkehrssteuerung neue Anhaltspunkte liefern. Foto: Jürgen Fälchle - Fotolia stehen und neue Erkenntnisse liefern können. Die Infrastruktur für das Management von großen, sich schnell verändernden und schwer vorhersehbaren Datenbeständen erfordert skalierbare Speicher- und Serverarchitekturen. Die Fähigkeit, unstrukturierte Daten zu verarbeiten, mit strukturierten Big-Data -Analytics Fähigkeiten Query und Reporting Data-Mining Datenvisualisierung Vorhersagemodelle Optimierung Simulation Text, natürliche Sprache Geo/Raumbez. Analyse Stream-Analyse Video-Analyse Sprach-Analyse Die Teilnehmer mit laufenden Big-Data-Initiativen wurden gefragt, welche analytischen Fähigkeiten ihre Organisation besitzt (n = ). Die Antworten wurden abgekürzt (Quelle: IBM IBV, 2012) Abbildung 3 35 % 26 % 25 % 43 % 56 % 52 % Daten zu integrieren und diese zu analysieren, stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Daraus ergeben sich auch für den Datenschutz durch die Komplexität, die Menge und die Heterogenität der Daten ganz besondere Anforderungen. Besondere Expertise erforderlich Es bleibt zu hoffen, dass aufgrund der zunehmenden Digitalisierung des öffentlichen und privaten Lebens, und der damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen, kurzfristig mehr Rechtssicherheit für den Einsatz der neuen technischen Möglichkeiten geschaffen wird. Für jeden Big Data-Ansatz in der öffentlichen Verwaltung muss dieses Thema frühzeitig adressiert werden. 77 % 71 % 67 % 65 % 91 % Betrachtet man die Prozesse und die Organisation sowie die Fähigkeiten des eingesetzten Personals, zeigen sich weitere Herausforderungen für den Umgang mit Big Data. Das Management der Daten muss den neuen Gegebenheiten angepasst werden; es werden stringente Prozesse für das Management von Datenerhebung, Datenqualität und Datensicherheit benötigt. Die Analyse der Daten und die Aufbereitung der Informationen zu aussagekräftigen Reports erfordern besondere Expertise an der Schnittstelle zwischen IT und Business. Dies ist ein besonders kritischer Erfolgsfaktor, der häufig unterschätzt wird. Nur durch diese Fähigkeit lässt sich das Potenzial von Big Data ausschöpfen. Die klassische Business Intelligence ist ein guter Startpunkt, reicht jedoch nicht aus und muss um die besonderen Fähigkeiten zur Nutzung von Big Data erweitert werden. Quellen: IBM IBV Report-Analytics: The realworld use of big data (2012) 14

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16 Titel Interview mit Technikvorstand Andreas Reichel An Big Data führt k Weg vorbei Big Data ist eine Herausforderung für die Zukunft. Welche Bedeutung hat das Thema für die Verwaltung? Und wie kann diese den Datenberg für sich nutzen? Dataport- Technikvorstand Andreas Reichel zeigt im Interview Chancen und Grenzen für die Auswertung der Datenmassen auf. Alle sprechen derzeit von Big Data. Steckt mehr dahinter als ein vorübergehender Hype? Auf jeden Fall. Für den IT-Analysten Gartner zählt Big Data neben Social Media, Cloud und Mobility zu den vier Megatrends in der IT. Warum? Spätestens seit dem Durchbruch des Internets als Allerwelt-Plattform lässt sich die explodierende Datenmenge nicht mehr leugnen: Laut IBM produziert die Menschheit täglich 2,5 Trillionen Bytes Daten. Und die Digitalisierung des Lebens nimmt zu. Bereits heute nutzen über zwei Milliarden Menschen das Internet. Bis 2020 werden es doppelt so viele sein. Zwei Millionen s jagen pro Sekunde durch das World Wide Web. Es wird gebloggt, gepostet, getwittert. Sind das nicht eher die Nerds und Piraten? Auch. Man sollte die digitale Generation nicht unterschätzen! Sie ist Mitte 30, übernimmt in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erste Führungsverantwortung und wird in den nächsten 10 bis 15 Jahren auf allen Ebenen eine entscheidende Rolle spielen. Das ist die Generation der jungen Bürgermeister, die Facebook ganz selbstverständlich nutzen. Für sie ist Facebook ein Kanal, um direkt mit ihren Bürgern in Kontakt zu treten. Woher kommt der Datenberg? Doch nicht nur vom Bloggen und Twittern? Nein, zum Beispiel auch durch das Internet der Dinge. Damit sind die Dinge gemeint, die über das Internet miteinander verbunden sind, Daten erheben und senden. Laut Gartner befanden sich 2010 weltweit rund 15 Milliarden Geräte im Netz. Bis 2020 sollen es 50 Milliarden sein. Hinzu kommt ein Vielfaches an schlauen Geräten sogenannte smart devices die nur temporär online sind: Smartphones, Verkehrssteuerungssysteme, twitternde Autos bis hin zu Wetterstationen, Geosensoren und Ampelanlagen. Es wäre ein großer Fehler, Datenquellen brach liegen zu lassen. Was bedeutet Big Data für Staat und Verwaltung? Big Data ist eine Konsequenz der Digitalisierung der Gesellschaft. Das Internet hält immer mehr Informationen bereit, die für die Gestaltung des täglichen Lebens entscheidende Impulse geben. Diese Datenquellen brach liegen zu lassen, wäre ein großer Fehler. Die Auseinandersetzung mit Datenmassen birgt ein großes Potenzial für die Verwaltung. Nennen Sie uns ein paar Beispiele Ein Nutzungsbereich wäre die Wirtschaftsförderung im Kontext von Konjunkturprognosen, Klimaveränderung und Demografie. Oder der Städtebau im Kontext von Demografie, Klimaveränderung, Weltwirtschaft und Verkehrsplanung. Das alles wird möglich durch die gezielte Auswertung von massenhaft offengelegten strukturierten und unstrukturierten Verwaltungsdaten. Diese Daten können dem Bürger helfen, die passende Wohngegend in Abwägung von Mietpreisen und Kita-Dichte zu finden und der Verwaltung aufzeigen, wo Optimierungsbedarf im Städtebau besteht. 16

17 Titel ein Muss sich die Verwaltung da auf ein ganz neues Feld begeben? Verwaltung nutzt schon seit längerem Bürgerforen oder Infrastrukturmängel-Melder wie den Maerker Brandenburg, um Stimmungsbilder einzufangen, und erfährt so, wo Bürgern der Schuh drückt allerdings erst, wenn schon etwas passiert ist. Was wäre, wenn ein Problem gar nicht erst entstünde? Wenn Gesundheitsmanager Google-Suchanfragen auswerten würden und so vorhersagen könnten, welchen Weg eine Grippewelle einschlagen wird. Das Massachusetts Institute of Technology hat zum Beispiel einen Algorithmus entwickelt, der über Twitter die Länge von Busfahrten, Kinoschlangen oder sogar Aktienkurse prognostizieren kann. Das klingt ein wenig nach Big brother is watching you Es gibt Grenzen für Big Data. Nicht nur technisch und finanziell, sondern auch rechtlich. Die Verarbeitung der Daten muss unseren Datenschutzgesetzen entsprechen. In Kenia zum Beispiel haben US-Forscher Bewegungsdaten von Handy-Nutzern anonymisiert ausgewertet, um die Ausbreitung der Malaria zu erforschen. Anhand der Bewegungsprofile ließ sich nachvollziehen, wo der Hauptstandort des Nutzers lag. Ein gutes Beispiel für den Konflikt von Big Data und Datenschutz. In Frage steht für mich auch, welche Rolle personenbezogene Daten spielen müssen und werden. Viele Analysen werden sehr wahrscheinlich auch ohne diese auskommen. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Schaar, plädiert zum Beispiel für einen Mix aus gesetzlichen Regelungen und technischen Lösungen. Vielleicht muss man es so formulieren: An Big Data führt kein Weg vorbei. Wir können uns entscheiden, die Chancen zu nutzen. Aber Big Data fordert uns auch heraus, Antworten für den Schutz der Privatsphäre zu finden und einen rechtlichen Rahmen dafür zu schaffen, dass schlichtweg kein Schindluder mit den Daten getrieben wird. Andreas Reichel sieht in Big Data großes Potenzial für die Verwaltung. 17

18 Unternehmen Claudia Güsken, Vorstand Ressourcen Kommunikation ist Vom Flughafen Köln/Bonn zu Dataport: Claudia Güsken leitet bei Dataport seit Dezember 2012 den Vorstandsbereich Ressourcen. Zuvor war sie bei der Lufthansa CityLine GmbH langjährig Führungskraft im Personal- und Finanzbereich. Claudia Güsken Claudia Güsken (41), geprüfte Bilanzbuchhalterin, seit 2002 in verschiedenen führenden Funktionen bei der Lufthansa CityLine GmbH in Köln tätig, einer Konzerntochter der Deutschen Lufthansa AG, zuletzt als Personalleiterin. Zuvor hatte sie Führungsfunktionen in den Unternehmensbereichen Rechnungswesen und Finanzbuchhaltung inne. Ein Teil der Welt von Claudia Güsken lag bisher an einem Drehkreuz rechtsrheinisch in der Wahner Heide: der Flughafen Köln/Bonn. Das war ihr Arbeitsplatz. Güsken (41), zuletzt Personalleiterin bei der Lufthansa CityLine GmbH, ist seit Dezember 2012 Vorstandsmitglied von Dataport und leitet den Bereich Ressourcen. Auch Dataport ist ein Drehkreuz für IT-Dienst- Erledigt Verwaltungsangelegenheiten am liebsten online auf dem Sofa: Claudia Güsken, neues Mitglied im Dataport-Vorstand und verantwortlich für den Bereich Ressourcen. leistungen der Verwaltung. Das reizt die Bilanzbuchhalterin Güsken, die in ihren zehn Jahren bei der Lufthansa-Tochter auf der Karriereleiter konsequent den Weg nach oben genommen hat. Veränderung ist wichtig aber kein Selbstzweck. Zwischen einer Fluggesellschaft und einem IT-Dienstleister der Verwaltung gibt es Unterschiede und doch Gemeinsamkeiten: hier privatwirtschaftliche Aufstellung in einem Umfeld, in dem Billigflieger Druck in Preisgestaltung und Tarife bringen. Dort der öffentliche Sektor, der die knappen staatlichen Kassen spürt. Beide Branchen kämpfen, wie so viele, mit den Auswirkungen des demographischen Wandels: Die Menschen werden älter, weniger. Das erfordert neben Wirtschaftlichkeit und Produktivität vor allem auch die Attraktivität als Arbeitgeber. Spannend finde ich dabei insbesondere die Frage, wie es möglich ist, Effizienzsteigerung aus dem Unternehmen heraus zu leisten, skizziert Claudia Güsken ihre Motivation, sich als Personalund Finanzvorstand in der Verwaltung einzubringen. In der Privatwirtschaft lautet die Antwort auf Druck häufig Personalabbau und Auslagerung. Das ist kein Modell für den öffentlichen Sektor. Auch Güskens jahrelange Erfahrung und Überzeugung ist: Bevor man sich die Frage stellt, mit wie vielen Menschen man Aufgaben erledigen muss, gibt es davor Möglichkeiten, um 18

19 Unternehmen das A und O bestehende Potenziale bestmöglich auszuschöpfen. Was hat sich Claudia Güsken vorgenommen? Wenngleich es für harte strategische Antworten noch zu früh ist, hat sie klare Vorstellungen: Mein Ziel ist es, Dataport zu einem echten Unternehmensverständnis hinzuführen. Ein Unternehmen, das sich am Markt vergleichen kann, über Leistung und Preise. Ein weiteres Thema, welches ihr am Herzen liegt, ist die Personalentwicklung. Da ist hier schon viel unter Wind, auch im Vergleich zur Privatwirtschaft. Als sie sich über Dataport informiert hat, fiel ihr auf, welche Themen das Unternehmen bereits aufgegriffen hat. Gesundheitsmanagement ist hier nur ein Beispiel. Zunächst aber will Claudia Güsken das Unternehmen und seine Menschen kennenlernen. Ich werde viel fragen, kündigt sie mit einem Augenzwinkern an. Ihre Neugierde habe es ihr immer erleichtert, sich in neue Sachverhalte einzuarbeiten. Sie betont, dass sie aus Köln keinen Koffer voller Weisheiten mitbringt. Als Finanzvorstand werde ich mir den Wirtschaftsplan anschauen. Als Personalvorstand möchte ich erfahren, wie Dataport intern und extern als Arbeitgeber wahrgenommen wird. Ich werde zudem tief in die internen Prozesse schauen. Man findet immer etwas, was man noch besser machen kann. Dabei ist Veränderung kein Selbstzweck. Die Dynamik der Aufgaben und Anforderungen der Kunden machen Veränderungen immer wieder notwendig. Veränderung ist eins der Themen, welches Claudia Güsken treibt. Eine Leitfrage: Wie kann IT Verwaltung noch mehr unterstützen? Güsken selbst ist eine, die Online-Services gerne in Anspruch nimmt. Ein Buch bestellen, E-Government das mache ich am liebsten abends auf dem Sofa. Bei Lufthansa CityLine hat sie die Einführung von SAP/R3 im Rechnungswesen umgesetzt. Eine ITgetriebene Veränderung, die organisatorische Anpassungen erforderlich machte. Ihr Prinzip beim Change Management und als Führungskraft sind Offenheit, Transparenz und klare Worte. Kommunikation ist das A und O jeder Führungsaufgabe. Eine Veränderung ist alleine durch Güskens Eintritt in die Führungsriege entstanden: Der Vorstand ist zu einem Drittel weiblich geworden. Güsken sieht sich jedoch nicht als Quotenfrau. Ich bin hier, weil ich durch meine Fähigkeiten überzeugt habe. Frauenquote, ja oder nein? Güsken ist kein Fan der in Deutschland und EU diskutierten Quote, sieht sie aber als temporäres notwendiges Hilfsmittel. Warum? Es ist wichtig, dass in einem Unternehmen mehrere Blickwinkel Raum haben. Deshalb kann ein rein männlicher Blickwinkel in einer Geschäftsführung nicht alle Aspekte abbilden. Das ist ein Mangel, der behoben werden muss. Es ist erwiesen, dass Geschäftsführer meist Nachfolger aufbauen, die ihnen ähnlich sind. Die Quote könnte als Instrument dienen, diese Muster Quote? Unternehmen brauchen eine vernünftige Mischung! aufzubrechen. Die Quotendebatte findet sie aber verkürzt. Wir brauchen eine vernünftige Mischung. Vielfalt entsteht nicht nur durch eine Mischung aus Männern und Frauen, sondern zum Beispiel auch durch Menschen anderer Herkunft. Güsken fügt lachend hinzu: Wir haben jetzt schon viel Diversity im Vorstand nimmt man unsere verschiedenen Persönlichkeiten. Auf die Produktivität der neu formierten Dataport-Troika darf man also gespannt sein. 19

20 Mit System 25 Jahre Archivverwaltung AIDA-SH Über eine Million Archivalien im Griff Seit 25 Jahren verwaltet das Landesarchiv Schleswig-Holstein sein Archivgut mit dem Verfahren AIDA-SH. Dabei erlebte das Fachverfahren mehrere technische Quantensprünge. Auch jetzt steht wieder eine technische Runderneuerung für den Klassiker an. Als Full Service Provider der öffentlichen Verwaltung kümmert sich Dataport nicht nur um die großen Massenverfahren, sondern betreut auch eine Vielzahl von kleinen Fachanwendungen, die nur wenige Anwender bei ihren Spezialaufgaben unterstützen. Ein Beispiel dafür ist das Verfahren AIDA-SH (Automatisiertes Informations- und Dokumentationssystem für Archiv), dessen 25. Geburtstag im November mit einer Feierstunde begangen wurde. Mit AIDA-SH verwaltet das Landesarchiv Schleswig- Holstein seine Archivbestände und erstellt die Findbücher für die Benutzer. Über eine Million Archivalien lagern inzwischen in den klimatisierten Räumen des Schleswiger Prinzenpalais, wo das Landesarchiv seinen Sitz hat. Ohne aktuelle Findbücher wäre im Archiv kaum etwas auffindbar. Modernisierung des Verfahrens beschlossen. Dabei ändert sich das Programm grundlegend. Anstelle der bisherigen menüorientierten Benutzersteuerung tritt künftig eine Explorer- In seiner 25-jährigen Geschichte hat das Verfahren AIDA bereits mehrere technische Sprünge mitgemacht erstellte die damalige Datenzentrale Schleswig-Holstein aus einem Programm des Hauptstaatsarchivs Hannover die auf Schleswig- Holstein angepasste Version von AIDA. Technische Plattform waren damals das Großrechner-Betriebssystem BS2000 und die Datenbank ADABAS, erstellt wurde die Anwendung in der Programmiersprache NATURAL. An fünf Terminals im Landesarchiv wurden die Daten für die Großrechner im Altenholzer Rechenzentrum erfasst. Elf Jahre später ersetzten MS-DOS-basierte PCs die alten Eingabeterminals. Eine grundlegende Neukonzipierung erfuhr AIDA dann im Jahr 2000, als das Verfahren von der Großrechnerarchitektur auf eine Client-Server-Basis umzog und als Windows-Anwendung unter Visual Basic neu programmiert wurde. Durch diese technische Modernisierung verbesserten sich die Anwenderfreundlichkeit und die Performance von AIDA-SH, wie das Programm nun hieß, deutlich. Außerdem bot die Datenzentrale das Programm nun auch anderen Archiven an. Inzwischen arbeiten auch vier kommunale Archive mit der Anwendung. Der Datenbestand in der AIDA-SH-Anwendung des Landesarchivs wuchs in den vergangenen Jahren rasant weiter. Die Zahl der verzeichneten Datensätze stieg von im Jahr 2000 auf über eine Million heute. Im vergangenen Jahr wurde die erneute technische Archivalien im Griff mit AIDA-SH: Sven Schön und Hartmut Haase vom Landesarchiv Schleswig-Holstein. ansicht, in der sich viele Arbeitsschritte komfortabler erledigen lassen. Außerdem werden die Recherchemöglichkeiten in der Datenbank für den Nutzer deutlich ausgebaut. Auch unter der Haube bekommt AIDA-SH aktuelle Technik: Als Entwicklungsumgebung wird Microsoft.NET verwendet und XML-Technik für die Erstellung der Findbücher eingeführt, was die Darstellung der Daten auch im Internet erleichtert. Darüber hinaus wird das Verfahren mandantenfähig gemacht, was den gemeinsamen Betrieb für mehrere Kunden auf einer technischen Infrastruktur ermöglicht. 20

21 Stellen Sie sich vor, die Möglichkeiten von morgen schon heute zu nutzen. Virtual Client Computing neue Perspektiven für den Arbeitsplatz Als Virtualisierungspionier hat Fujitsu Virtual Client Computing mit dem Ziel entwickelt, die Kosten zu reduzieren, IT-Strukturen zu vereinfachen und durch weniger Downtime die Produktivität zu steigern. Und weil wir genau wissen, dass sich Standardlösungen nicht für jeden eignen, stimmen wir unsere Virtual Client Computing (VCC) Strukturen individuell auf Ihre Budget-, Betriebs- und Sicherheitsanforderungen ab. Infrastrukturprodukte, Virtualiserungssoftware und durchgängige Lifecycle-Services der Spitzenklasse alles aus einer zuverlässigen Quelle. Warum also auf morgen warten? Schaffen Sie sich schon heute den Arbeitsplatz der Zukunft. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter oder senden Sie uns eine an reshaping-workplace.de.ts.fujitsu.com 21

22 Mit System Automatische Softwareverteilung Neue Maßstäbe Softwareverteilung ist ein komplexer Prozess, der anfällig für Störungen ist. Mit dem Produkt Auto-SW führt Dataport ab März 2013 eine komplett automatisierte Softwareverteilung für alle Hamburger BASIS-Kunden ein. Dadurch wird nicht nur das Risiko von Betriebsbeeinträchtigungen minimiert, sondern auch die Durchführung der Verteilung deutlich transparenter. Wir müssen schneller, transparenter und qualitativ besser werden so lauteten die Ziele, als vor rund zwei Jahren bei Dataport ein Projekt zur Automatisierung der Softwareverteilung für BASIS- Kunden aufgesetzt wurde. Gemeinsam mit den Kunden wurden in der Arbeitsgemeinschaft Softwareverteilung die Grundlagen für die Entwicklung der heute vorliegenden Anwendung Auto-SW (Automatische Softwareverteilung) erarbeitet. Diese Ansätze sahen eine komplette Automatisierung der Softwareverteilung vor, basierend auf eindeutig definierten Aufträgen und einer klare Rollen- und Rechtestruktur. Das Projekt lief unter Federführung der Fachabteilung bei Dataport und wurde durch Microsoft Consulting Service und deren Subunternehmer Orange Networks unterstützt. Nach einer Konsolidierungs- und Entwicklungsphase wurde die Lösung Auto-SW im Mai 2012 bei der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) erfolgreich produktiv gesetzt. Die schnelle Durchführung der Softwareinstallation mit Auto-SW und das zeitnahe Reporting bewerten wir in der Behörde als sehr positiv. Wir haben jetzt eine bessere Basis, um mit Dataport über laufende Software-Verteilungen zu sprechen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Projektteam und den beteiligten Mitarbeitern bei Dataport hat reibungslos funktioniert, so Rainer Krohn, IT-Leiter der BASFI. Neue Möglichkeiten der Interaktion Mittels Auto-SW stehen sowohl für die Auftragsberechtigten der Kunden als auch für die Endanwender neue Möglichkeiten der Interaktion bereit. Die Auftragsberechtigten können Software aus dem zugeordneten Warenkorb sowohl auf einzelne als auch auf eine große Anzahl von Computern verteilen. Fehlbedienungen sind durch zusätzliche Informationen und Sicherheitsabfragen auf ein Minimum reduziert. Nach erfolgreicher Bestellung werden sowohl Auftraggeber als auch der Empfänger der Software per über die Bestellung benachrichtigt. In der sind Verknüpfungen zu Echtzeit-Statusinformationen über den Auftrag hinterlegt. Der Empfänger erhält einen Installationsdialog, in welchem er die Verteilung verzögern bzw. die Installation sofort starten kann. Im Falle eines Installationsfehlers wird automatisch ein Ticket im Störungs-Managementsystem generiert, welches durch das Auto-SW Team bearbeitet wird. Dies führt zu einem deutlich reduzierten Ticketaufkommen im User Help Desk (UHD). Durch intelligente Sicherheitsmechanismen, wie zum Beispiel dem automatischen Stopp einer Verteilung bei einer erhöhten Zahl an Fehlermeldungen, wird auch während der Verteilung das Risiko einer Betriebsbeeinträchtigung minimiert. Im Juli 2012 wurde der nächste große Meilenstein des Projekts erreicht: Die interne IT bei Dataport wurde mit Release 1.1 von Auto-SW ebenfalls produktiv gesetzt. Die Ergebnisse setzen deutliche Maßstäbe hinsichtlich Sicherheit und Standardisierung. Basis für weitere Automatisierungen Im Oktober 2012 wurde Auto-SW für die zentralen Auftragsberechtigten der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) produktiv gesetzt. Basis für die Umsetzung von Auto-SW ist eine moderne serviceorientierte Architektur ähnlich einem Baukastensystem. Diese wurde durch die Produkte Microsoft System Center Orchestrator sowie 22

23 Mit System setzen Configuration Manager in Verbindung mit SQL Server 2008 Reporting Services und Microsoft. NET aufgebaut. Der modulare Aufbau der Lösung ermöglicht einen einfachen Austausch von Teilkomponenten und sichert die Wiederverwendbarkeit von Services. So soll geprüft werden, ob das Modul Auftrags-Frontend durch den neuen Dataport- 120 % 100 % 80 % 60 % 40 % 20 % Kumulierte Zeitintervalle 2h 4h 6h 8h 10h 12h 18h 24h 36h 48h 72h 96h 120h >120h n.v. Prozentsatz erfolgreich durchgeführter Installationen nach Stunden (Key Performance Indicator) Shop ersetzt werden kann, um die Anzahl der Auftragssysteme für die Kunden zu reduzieren. Als Datenbasis wird auf die CMDB (Configuration Management Database) der ITSM-Suite gesetzt. Gaby Lindner, Leiterin der Gruppe Softwareverteilung bei Dataport und verantwortlich für Auto-SW, erklärt: Das serviceorientierte Architekturdesign bietet uns die Möglichkeit, auch auf zukünftige Entwicklungen flexibel zu reagieren. Die Basis für weitere Automatisierungen von Infrastrukturprozessen ist somit geschaffen. Was sieht das Management? Neben dem klassischen Kundenreport können ausführliche Foto: imageteam - Fotolia Reports zu wichtigen Kennzahlen (KPI Key Performance Indicator) abgerufen werden. So kann jederzeit eine Aussage über die Performance der Automatischen Softwareverteilung getroffen werden. Die Abbildung zeigt, dass bei der Verteilung von Software auf erreichbare Rechner (Zeitraum bis ) nach zwei Stunden bereits 53,3 Prozent der Aufträge abgearbeitet waren. Nach einem Tag lag die Kennziffer bereits bei über 82 Prozent. Wie geht es weiter? Alle weiteren Hamburger BASIS-Kunden sollen mit Zieltermin auf Auto-SW migriert sein. Hierzu wird das Auto-SW Projektteam auf die jeweiligen Ansprechpartner der Kunden zugehen. Nach einer ausführlichen Einweisung der Auftragsberechtigten erfolgt die Produktivsetzung. Für die Bremer BASIS-Kunden wurde bereits eine Auto-SW-Infrastruktur realisiert, die in Kürze ebenfalls produktiv gesetzt wird. Mehr Sicherheit, einer verbesserten Qualität der Aufträge und einer Entlastung im operativen Betrieb steht somit nichts mehr im Wege. 23

24 @work Diversity-Management bei Dataport Bewusst vielfältig Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern, gleiche Chancen für Männer und Frauen schaffen für diese Ziele setzt sich Dataport bereits seit mehreren Jahren erfolgreich ein. Im Rahmen eines Diversity-Projekts wird die Entfaltung des individuellen Potenzials von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch weiter gestärkt. Ein Mosaik setzt sich aus vielen bunten Teilchen zusammen, die gemeinsam ein Bild formen. Das ist bei Dataport nicht anders: Das Unternehmen hat fünf Standorte in Norddeutschland, an denen täglich mehr als Menschen gemeinsam daran arbeiten, gute IT-Dienstleistungen für die Verwaltung bereitzustellen. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin ist Bestandteil des Unternehmens und gestaltet es mit durch die eigene Persönlichkeit und durch individuelle Erfahrungen, Diversity bedeutet Vielfalt. Und Diversity Management bedeutet, diese Vielfalt in einem Unternehmen bewusst wahrzunehmen und zu fördern. In der Sache ist das nicht völlig neu, sondern wird bei Dataport schon seit geraumer Zeit umgesetzt: Familienförderung, Gender Mainstreaming, individuelle Unterstützung für Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung, Angebote für Nachwuchskräfte, Gesundheitsmanagement über diese Bausteine für Diversity Management verfügt das Unternehmen bereits. Ein solides Fundament, auf das im Rahmen des Diversity-Projekts weiter aufgebaut wird, so dass noch mehr unterschiedliche Lebenslagen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigt werden. Schön bunt: Wie man mit Vielfalt umgeht, ist entscheidend für das Gesamtbild. Foto: Gina Sanders - Fotolia Warum eigentlich Vielfalt fördern? Weil Vielfalt bereichert. Die Verschiedenheit der Beschäftigten bewusst wahrzunehmen und wertzuschätzen, verbessert die Zufriedenheit jedes Einzelnen und ist so der Schlüssel zu einer besseren Zusammenarbeit und damit zu besseren Ergebnissen. Fähigkeiten und Werte. Auch Merkmale wie Alter, Geschlecht, Ausbildung, beruflicher Werdegang, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, Familienstand, Elternschaft, Befähigung und Religion machen die Unterschiedlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. In dieser Vielfalt steckt enormes Potenzial. Und um diese Vielfalt gezielt zu fördern, wurde bei Dataport 2011 ein Diversity-Projekt gestartet. Und darum fördert Dataport die Individualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Wer so sein darf, wie er ist, und in seiner Individualität wahrgenommen und wertgeschätzt wird, kann gute Leistungen erbringen. Eine Unternehmenskultur, die Toleranz und Respekt untereinander fördert, trägt dazu bei, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ent- 24

25 @work Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Wer so sein darf, wie er ist, hat mehr Spaß an der Arbeit und kann gute Leistungen erbringen. Foto: wildworx - Fotolia falten können und eine respektvolle Arbeitsatmosphäre begünstigt die Zusammenarbeit. Vielfalt bereichert: Unterschiedliche Ansichten, Herangehensweisen und Erfahrungen helfen dabei, die besten Lösungen für die gestellten Aufgaben zu finden. Vielfalt bietet Chancen, um die Zusammenarbeit konstruktiv und wertschöpfend zu gestalten. Vielfalt erzeugt aber auch Spannungen. Wo unterschiedliche Meinungen und Werte aufeinandertreffen, da kann es unbequem werden. Am Beispiel eines Mosaiks wird das anschaulich: Viele unterschiedliche Mosaiksteine können zusammen ein beeindruckend schönes Bild formen, sie können aber auch ein gänzlich unstimmiges Werk ergeben. Wie man mit Vielfalt umgeht, ist also entscheidend für das Gesamtbild. Das Ziel des Diversity-Projekts bei Dataport ist es, die positiven Aspekte der Vielfalt zu nutzen und einen guten Umgang mit den damit verbundenen Herausforderungen und Unbequemlichkeiten zu finden. Dazu werden im Projekt zwei Ansätze verfolgt: Zum einen werden für definierte Zielgruppen Bedarfsanalysen durchgeführt, um daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Die angesprochenen Zielgruppen können auf diese Weise aktiv am Projekt mitwirken. Zum anderen setzt das Projekt auf ein breites Kommunikations- und Vernetzungsangebot für alle Menschen im Unternehmen: Der Vielfaltsgedanke wird so über unterschiedliche Kanäle in die Organisation getragen und damit zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur. Neben den bisherigen Zielgruppen Frauen und Männer, Familien und junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befasst sich das Diversity-Projekt mit vier weiteren Gruppierungen: Kolleginnen und Kollegen mit anderen kulturellen Wurzeln, schwule, lesbische und bisexuelle Kolleginnen und Kollegen, Kolleginnen und Kollegen, die sich im letzten Jahrzehnt vor ihrem individuellen Arbeitsende befinden und die große Gruppe der Kolleginnen und Kollegen im Durchschnittsalter, die erfahren und leistungsstark sind. Zahlreiche Aktivitäten sind bereits aus dem Projekt erwachsen: Zielgruppen- Dialoge mit dem Vorstand, Kurse in Deutsch als Fremdsprache und Englischsprachkurse, eine kulinarische internationale Woche sowie themenbezogene Filmabende und Veröffentlichungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Indem wir Vielfalt fördern, verbessern wir die Zufriedenheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz und unterstützen damit eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Um diesen Ansatz zu bekräftigen, hat Dataport die Charta der Vielfalt unterzeichnet: Eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt mit dem Ziel, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranzubringen. Die Charta der Vielfalt steht für die Wertschätzung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die Unterzeichnung ist eine freiwillige Selbstverpflichtung. Gegründet wurde die Initiative 2006 von den Unternehmen Daimler, BP Europa SE, der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom. Bislang haben mehr als 1250 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die Charta unterzeichnet. Schirmherrin der Aktion ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. 25

26 @work Vielfalt bei Dataport Der Mix macht s Vielfalt wird bei Dataport jeden Tag ganz selbstverständlich gelebt. Zum Beispiel in der Abteilung Lösungen Finanzwesen Hamburg. Unterschiedlichkeit ist für das Team kein Thema: Was zählt, ist die gute Zusammenarbeit. Erpil Papadopoulos Erpil Papadopoulos wurde in der Türkei geboren, lebt aber schon seit ihrem ersten Lebensjahr in Hamburg. Dort wuchs sie auf, dort ging sie zur Schule und dort studierte sie BWL. In meiner Kindheit hat mein Vater zu Weihnachten immer einen Tannenbaum gekauft, damit ich mich nicht anders als die anderen Kinder fühle obwohl meine Eltern ja gar nicht Weihnachten gefeiert haben, erzählt Erpil Papadopoulos. Sie selbst ist anderen Kulturen gegenüber ebenso aufgeschlossen wie ihre Eltern: Da ihr Ehemann aus Griechenland kommt, Erpil Papadopoulos ist anderen Kulturen gegenüber aufgeschlossen. wachsen ihre beiden Kinder dreisprachig auf und die Familie feiert sowohl die türkischen als auch die griechischen und die deutschen Feiertage. Wir sind da sehr offen und machen auch Weihnachten alle Rituale mit, die hier üblich sind, erklärt sie. Die Sommerferien verbringt die Familie abwechselnd in Griechenland und der Türkei. Türken und Griechen haben eine ähnliche Mentalität. In Deutschland gibt es da schon Unterschiede, aber damit sind wir groß geworden, das ist uns nicht fremd, überlegt Erpil Papadopoulos, die seit drei Jahren bei Dataport im SAP-Auftragsmanagement tätig ist. Im Unternehmen schätzt sie neben den familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und der guten Zusammenarbeit mit den Kollegen auch die Möglichkeit, in ihrer Abteilung eigenverantwortlich zu arbeiten und abwechslungsreiche Tätigkeiten zu übernehmen. Probleme mit Vorurteilen hatte sie noch nie: Klar, es gibt immer Probleme mit der Aussprache meines griechischen Nachnamens, aber daran habe ich mich gewöhnt. Frank Könen Frank Könen kommt aus der Eifel und lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Norddeutschland. Das ist ja auch eine Art Migrationshintergrund, schmunzelt der SAP-Entwickler. Am Anfang war das für mich schon eine große Umstellung: In der Eifel grüßt man zum Beispiel jeden auf der Straße, in Hamburg wird man in der Regel ziemlich schief angeguckt, wenn man das macht. Inzwischen ist Frank Könen aus der Millionenstadt in das schleswig-holsteinische Quickborn gezogen, wo er sich sehr wohl fühlt und im Eigenheim ungestört seinem musikalischen Hobby nachgehen kann: Er spielt Trompete und Akkordeon und hat von Jazz bis Klassik die meisten Musikrichtungen schon einmal ausprobiert. Zum Thema Diversity sagt er: Meiner Meinung nach wird zu viel Wirbel um Selbstverständlichkeiten gemacht. Mir ist es egal, was andere Kollegen für Anschauungen haben. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass das hier bei uns eine Rolle spielt. Wichtig ist doch, dass man gut zusammenarbeiten kann. Und das kann er mit seinen Kolleginnen und Kollegen auf jeden Fall. Schade findet er jedoch, dass die Büros der Abteilung räumlich über zwei Etagen verteilt ist, so dass persönliche Gespräche zunehmend durch s ersetzt 26

27 @work Frank Könen stört sich nicht an unterschiedlichen Anschauungen. werden. Ansonsten fühlt er sich bei Dataport gut aufgehoben: Ich habe hier die Möglichkeit, meine Arbeit selbstständig zu organisieren und so zu erledigen, wie ich es für richtig halte. Das mag ich. Außerdem gibt es bei uns in der Abteilung einen offenen Umgang mit Fehlern das macht die Arbeit entspannter und stärkt das Selbstvertrauen. Alvin Ikenna Obih Alvin Ikenna Obih ist SAP-Fachbetreuer bei Dataport. Vor elf Jahren kam der gebürtige Nigerianer nach Deutschland, um in Münster Wirtschaftsinformatik zu studieren. Ich bin quasi mit dem Euro eingeführt worden, lacht er. Für ein Studium in Deutschland entschied sich Alvin Ikenna Obih, weil er hier Verwandte hat und weil er in seiner Kindheit viele Stunden damit verbrachte, zusammen mit seinem Vater an Elektrogeräten deutschen Fabrikats zu basteln. Sein neues Leben in Deutschland begann er im Januar bei eindrucksvollen minus 20 Grad Kälte. Ein paar Stunden vorher hatte er in Nigeria noch bei subtropischen 40 Grad geschwitzt und stieg dementsprechend überrascht und ohne warme Jacke aus dem Flugzeug. Aber nicht nur Schnee und Eis waren für ihn eine neue Erfahrung: In Deutschland habe ich mich gleich in die Autobahn verliebt, erinnert sich Alvin Ikenna Obih. Außerdem war ich total fasziniert von den Supermärkten hier, in denen man alle Lebensmittel in einem einzigen Laden kaufen kann. An der Uni Münster arbeitete er nach dem Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem gemeinsamen E-Government-Projekt der Hochschule und der Hamburger Finanzbehörde und lernte in diesem Zusammenhang Dataport kennen. Da seine Freundin in Hamburg lebte, zog er bald darauf in die Hansestadt und bewarb sich bei Dataport. Mir gefällt die Offenheit der Kollegen hier. Wir haben bei uns in der Abteilung ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Von Anfang an waren alle sehr hilfsbereit und haben mich bei meinen Aufgaben unterstützt, sagt er. Als Fußball-Fan hat sich Alvin Ikenna Obih nur zu gern vom Fußballfieber in Deutschland mitreißen lassen: In Nigeria unterstützt man zwar seine Nationalmannschaft, aber keinen bestimmten Verein. Das war etwas ganz Neues für mich, aber inzwischen bin ich ein richtiger Fan von Bayer-Leverkusen geworden. Alvin Ikenna Obih mag die Offenheit der Kolleginnen und Kollegen. 27

28 Querbeet Neues Buch von Henning Lühr Wenn der Senator zweimal kli Neu in der Verwaltung und keine Ahnung vom Insider-Jargon in Bürokratie und Politik? Das wird jetzt geändert. Der Bremer Finanzstaatsrat Henning Lühr hat einen satirischen Wegweiser durch die ganz eigene Begriffswelt der Verwaltung geschrieben von Aktion Abendsonne bis Management by Eichhörnchen. Henning Lühr ist Staatsrat bei der Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen und Vorsitzender des Dataport-Verwaltungsrates. Drahtzieher Taktiker Kofferträger ist sein fünftes Buch. Doppelkopfvorlage, Länderjumbo, Taschenaffe Verstehen Sie Bürokratie und Politik? Wissen Sie, was diese Begriffe bedeuten? Wer in Bürokratie und Politik mitreden will, muss den Insider-Jargon beherrschen und die wichtigsten politischen Metaphern kennen. Das kann man an keiner Universität oder Verwaltungshochschule studieren denn Politiksprech wird vererbt, findet in Polit-Magazinen statt oder wird situationsabhängig neu kreiert. Diese Wissenslücke hat Henning Lühr, Bremer Finanzstaatsrat und Verwaltungsratsvorsitzender von Dataport, jetzt geschlossen: Mit seinem Buch Drahtzieher Taktiker Kofferträger satirischer Wegweiser durch Bürokratie und Politik hat er einen augenzwinkernden Bericht über die verbale Lage in deutschen Amtsstuben geschrieben. Wie kommt der Amtsschimmel auf die Datenautobahn? Was tun, wenn der Senator zweimal klingelt? Und kann man für jede Lösung auch ein Problem finden? In 24 Kapiteln schildert Henning Lühr den Alltag in Politik und Bürokratie selbstverständlich immer aus dem realen Leben gegriffen. Etwa wenn es um die verschiedenen Cheftypen und Mitglieder des Küchenkabinetts geht. Im Kapitel Boss und Tross wird Die Farbillustrationen des Buches stammen aus der Feder des Autors. Links: Entscheidungsverfahren Gänseblümchen. Rechts: Dauerinanspruchnahme des IT-Supports. das Who is who der Kofferträger, rechten und linken Hände, Fußabtreter und Windmacher anschaulich beschrieben. Oder muss es gar heißen: Who against whom? Denn wer das Personalkarussell besteigen und als aufstrebender Bürokrat auf den richtigen Platz gelangen will, der muss natürlich die Rahmenbedingungen kennen und den Unterschied zwischen Karriereleiter und Karrieretreppchen. Wer die Grundlagen aus dem Beamtenrechtskurs an der Verwaltungshochschule verdrängt hat, bekommt mit dem Wegweiser eine Auffrischung: Das Kapitel Perpetuum Immobile die Beamtenlaufbahn ermöglicht einen ganzen neuen Blick auf die Möglichkeiten des Dienstrechts und die Tücken des Systems. Achtung! Aktion Abendsonne muss zwei Jahre vor der Pensionierung über die Bühne gegangen sein, sonst drohen finanzielle Nachteile. Der Büro-Alltag kommt im Buch natürlich auch nicht zu kurz. Noch nie über die Unterschiede von Hängemappe, Hängehefter und Hängetasche nachgedacht? Dann wird s aber Zeit! Denn der Bürokrat als solcher ist ein selbstständiger Wissensmanager nach dem System Management by Eichhörnchen Informationen sammeln, verstecken und nicht wiederfinden. Dafür aber vielleicht einen anderen, längst verloren geglaubten Vorgang. Ein Leben voller Überraschungen eben. Ernst wird es, wenn es ums Geld geht: Das Kapitel Kassa Blanko beschreibt den Zustand der öffentlichen Kassen. Die öffentliche Kralle auf der Suche nach frischem Geld. Wer bestellt, muss 28

29 Querbeet ngelt auch bezahlen? Nicht in der Bundespolitik. Aber zum Glück gibt es Kredite Anschaulich schildert Henning Lühr auch die Praxis des Personalhaushalts in der Verwaltung: Im Zuge der Haushaltskonsolidierung wurde die Planstelle eines Löwen eingespart, dieser sitzt jetzt auf der Planstelle eines Affen und bekommt jeden Tag eine Kokosnuss und zwei Bananen. Noch Fragen? Dann hilft das Glossar des Buches mit den 500 wichtigsten Begriffen des Bürokraten-Jargons zum Nachschlagen um jederzeit in der Terra incognita der Politik und Bürokratie bestehen zu können. Das Personalkarussel als Karrieredrehscheibe: Es empfiehlt sich, ab und zu ein paar Runden zu drehen - gerne lautstark. Henning Lühr: Drahtzieher Taktiker Kofferträger, Satirischer Wegweiser durch Politik und Bürokratie, 2013, 178 Seiten, ISBN , 14,90 Der Reinerlös des Buches wird für den Kauf von politischer Literatur und Fachbüchern in der Bremer Stadtbibliothek gespendet. Wer oder was schwebt auf der icloud? Die Norddeutschen kennen sich mit Wolken aus und könnten das Management übernehmen. Die Auflösung: Doppelkopfvorlage falsch: Kartenverteilen in der Doppelkopfrunde; richtig: Vorlage, die von zwei Ressorts vorgelegt wird. Länderjumbo falsch: großes Tier in einem Bundesland; richtig: gemeinsame Kreditaufnahme mehrerer Länder. Taschenaffe falsch: Affenbande; richtig: persönlicher Mitarbeiter eines Politikers. 29

30 Querbeet Vor 15 Jahren: Steve Jobs übernimmt die Führung von Apple Die Rückkehr des Messias Apple ist heute eines der profitabelsten und wertvollsten Unternehmen der Welt. Vor 15 Jahren dagegen stand der Hersteller des Macintosh-Computers kurz vor dem Konkurs. Mit der Rückkehr von Unternehmensgründer Steve Jobs begann die zweite Erfolgsgeschichte von Apple. Radikale Philosophie Wie kein anderer Vertreter der IT-Industrie vertrat Steve Jobs Zeit seines Lebens eine radikale End-to-End- Philosophie. Er war der Ansicht, dass Hardund Software eines Gerätes eine untrennbare Einheit bilden und perfekt aufeinander abgestimmt sein und deshalb aus einer Hand kommen müssten. Daraus resultierte eine totale Abschottung des Apple-Kosmos gegen die Außenwelt - und somit eine totale Abhängigkeit der Benutzer von einem Hersteller. Dieses von Jobs forcierte Geschäftsmodell war einerseits wichtigster Baustein des Apple-Erfolgs, andereseits aber auch heftigster Kritikpunkt an dem Unternehmen aus Cupertino. Hägar der Schreckliche Das Jahresergebnis war verheerend. Über eine Milliarde Dollar Verluste musste der Computerhersteller Apple 1997 abschreiben, die Liquidität des einstmals so innovativen Herstellers des Macintosh-Computers reichte kaum noch einige Wochen weit. Und doch herrschte in diesen Monaten tiefster Krise im Unternehmen im kalifornischen Cupertino Aufbruchstimmung. Dafür hatte im Laufe des Jahres Steve Jobs gesorgt, der seit September 1997 als Nachfolger des glücklosen Gil Amelio interimsweise als CEO (Chief Executive Officer) die Geschäftsführung bei Apple übernommen hatte. Für den 42-jährigen Steve Jobs war es eine Rückkehr hatte er gemeinsam mit Steve Wozniak Apple gegründet und bis Mitte der 80er Jahre zu einem der innovativsten Computerhersteller der Welt gemacht war Jobs, der eigenwillige und oft schwierige Visionär, aus der Unternehmensführung von Apple herausgedrängt worden. Danach hatte er mit der Computerfirma NeXT und dem Animationsfilm-Studio Pixar zwei neue zum Teil sehr erfolgreiche Unternehmen gegründet. Als Apple Mitte der 90er Jahre beständig Marktanteile verlor und immer tiefer in die Krise geriet, kehrte Jobs Ende 1996 zunächst als Berater, dann als Vorstandsmitglied und seit September 1997 schließlich als CEO zu Apple zurück. Aus seiner früheren Zeit bei Apple war zwar bekannt, dass Jobs ein genialer Produktstratege war, als geschickter Geschäftsführer war er jedoch nicht aufgefallen. Trotzdem wurde seine Rückkehr zu Apple von den Macintosh- Fans enthusiastisch gefeiert. Und Der Erfolgsrechner imac führte Apple zurück in die Gewinnzone. Foto: Apple Jobs zeigte schnell, dass er auch als Unternehmenslenker dazugelernt hatte. Den Posten des Interims-CEO hatte er nur unter der Be- 30

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