Balanceakt Start-up. Laaaaaaanger Atem Wenn es etwas gibt, das jeder Start-up-Gründer

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1 Balanceakt Start-up Die Branche lebt von Jungunternehmern, die faszinierende Geschäftsmodelle entwickeln und so den Musikkonsum wieder in Schwung bringen. Doch die beste Idee bringt nun einmal nichts, wenn kein Geld damit zu verdienen ist. Oft dauert es allerdings Jahre, bis ein Unternehmen profitabel wird. Bleibt zu wünschen, dass sich kreative Köpfe niemals allein aus wirtschaftlichen Überlegungen davon abhalten lassen werden, das nächste Start-up aus dem Boden zu stampfen. Dafür sind die meisten Ideen einfach zu spannend. Was wären viele Branchen heute ohne den Elan zahlreicher Jungunternehmer, die mit ihren Geschäftsmodellen neue Einnahmequellen erschließen? Groß - konzerne können, bedingt durch ihre Komplexität, nur langsam auf Veränderungen reagieren, weil jede Idee zunächst mehrere Instanzen durchlaufen muss, bevor sie realisiert werden kann. Doch im kurzlebigen digitalen Zeitalter, in dem ständig neue Technologien auf den Markt kommen, kann sich diese Verzögerung niemand mehr leisten. Aus diesem Grund werden Start-ups zur Zeit mit offenen Armen empfangen, kaum einer sieht sie als Konkurrenz. Warum auch? Die meisten ergänzen die traditionellen Branchen lediglich um ein neues Geschäftsmodell, für das bislang nicht die nötigen Technologien zur Verfügung standen. Außerdem werden sie meist von jungen Menschen gegründet, die anders sozialisiert wurden, als die Chefs der etablierten Konzerne. Beispielsweise bedienen diese Jungunternehmer Social Media und Mobile ganz automatisch, es muss nicht erst eine Abteilung für diesen Bereich gegründet werden. Wir haben einige von ihnen interviewt und in den Gesprächen wurde zweierlei deutlich: Es ist eine gute Zeit, um ein Unternehmen zu gründen, aber es bleibt eine Herausforderung! Laaaaaaanger Atem Wenn es etwas gibt, das jeder Start-up-Gründer mitbringen sollte, dann sind das Durchhaltevermögen und Leidenschaft. So etwas wie den Erfolg über Nacht gibt es in diesem Geschäft nicht, das bestätigte jeder der 16 Unternehmer, mit denen wir sprechen konnten (S. 14/15). Auf geregelte Bürozeiten sollte man ebenso verzichten können wie auf falschen Stolz. Wie Renaud Visage vom Online-Ticketer Eventbrite erklärt, sei eines der fundamentalen Prinzipien sowohl in Silicon Valley als auch in der Berliner Start-up- Szene die Zusammenarbeit. Daneben ist betriebswirtschaftliches, juristisches und technisches Know-how unabdingbar, denn selbst die geilste Idee kann nicht zum Business werden, wenn es an den Grundlagen fehlt, ergänzt Julian Bühler, einer der Geschäftsführer der Fanbooking- Plattform gigflip. Grundsätzlich fahre man als Gründer in einer Achterbahn voller Höhen und Tiefen, denn Erfolg und Misserfolg wechseln sich ständig ab, so Bühler. Ein dickes Fell, Geduld und Ausdauer sind für Unternehmensgründer vor allem deshalb wichtige Voraussetzungen, weil digitale Revolutionen in analog verwurzelten Branchen (...) Zeit brauchen, wie Andreas Schwarz, Head Of Marketing bei gigmit, erklärt. Das gilt auch für den Musikmarkt, der ganz eigene Herausforderungen für seine Teilnehmer bereit hält, aber auch eine Menge Potenzial. Wir haben insbesondere die Erfahrung gemacht, dass die Kontaktanbahnung zu Entscheidern deutlich mehr Zeit beansprucht als in anderen Branchen. Dafür sind die Partnerschaften dann aber auch beständiger und verlässlicher, was wir sehr begrüßen, erklärt etwa Gleb Tritus, Managing Director von Todaytickets. Es ist natürlich sehr schwer, eine pauschale Bewertung über eine Branche mit so vielen verschiedenen Facetten abzugeben, 12

2 ergänzt Renaud Visage von Eventbrite, der es wichtig findet, zum richtigen Zeitpunkt eine Marktlücke zu erkennen: 2006 hätten nur wenige gesagt, dass im Ticketing Markt noch Platz für einen komplett neuen Wettbewerber ist. Gerade in den USA schien der Markt damals von ganz wenigen Unternehmen dominiert zu sein. Dann haben wir gemerkt, dass das nur für Großveranstaltungen gilt. In einer global vernetzten Welt spielt es keine Rolle mehr, wo ein Unternehmen seinen Hauptsitz hat, deutsche Start-ups konkurrieren mit Geschäftsideen aus den USA oder Großbritannien. In UK haben wir (...) einen starken Mitbewerber, den größten in Europa, aber der müht sich aktuell in den USA ab. Auch im Rest von Europa gibt es einige, die in eine ähnliche Richtung gehen wie wir, beschreibt Florian Kosak, Geschäftsführer der Last-Minute-Ticket-App 50Hours, die Situation. Ein weiterer Grund, weshalb ein langer Atem und vor allem der Glaube an die eigene Idee enorm wichtig sind. Mehrwertvermittlung Um im Musikmarkt anerkannt und aufgenommen zu werden, dürfe man nicht den Eindruck vermitteln, den etablierten Playern die Butter vom Brot nehmen zu wollen, so Julian Bühler von gigflip. Auch Florian Kosak sieht 50Hours als Ergänzung zu bereits existierenden Ticket-Systemanbietern: Wir sind Last Minute, die sind Erstmarkt, das ergänzt sich gut. Wir kannibalisie- ren uns auch nicht gegenseitig: Wenn wir anfangen, haben die anderen Systeme schon aufgehört zu verkaufen. Das wissen die Ticketsystem-Anbieter, weshalb es sogar Kooperations-Ansätze gibt, im Rahmen derer wir uns bei den großen Portalen einbinden lassen. Wie überall steht man auch in der Musikbranche Neuem zunächst skeptisch gegenüber. Das Verständnis für neue Technologien muss sich zunächst verbreiten, dafür ist Marketing- Budget unabdingbar. Laut Emanuela Tumolo, Mitgründerin der Konzert-Promo-App frestyl, wäre es fantastisch, sich nicht mit eng berechneten Budgets herumschlagen zu müssen. Ohne Ausgaben für Marketing und Sales könne man andere jedoch nicht von einem neuen Geschäftsmodell überzeugen. Für andere Ideen wie beispielsweise den Crowdfunding-Bereich, gebe es schlicht noch keine Rechtsgrundlage, ergänzt Julian Bühler von gigflip. hintergrund Was wurde eigentlich aus brokenmusic? Anfang des Jahres stellten wir Ihnen das Start-up brokenmusic vor und nannten es das potenzielle Allroundkomplettpaket für die Branche. Musiker sollten über das Portal Studios, Toningenieure, Designer und Auftragsmusiker buchen, Bandräume finden und sich bei Labels bewerben können. Schon damals betonten die Gründer Valéry Döhler, Dominik Döhler und Daniel Rapp, dass es Zeit brauchen würde, sämtliche Bereiche auszurollen. Das Team beschloss, sich nach den Wünschen seines Klientels zu richten, und das verlangte vor allen anderen Dingen eine vernünftige Plattform, über die man Studios und Engineers buchen konnte. Unsere Studio-Booking-Seite ist seit August online, erklärt Valéry Döhler im Interview. Ab sofort können Musiker, die auf der Suche nach einem Studio sind, auf broken-musik.de ein passendes Angebot in ihrer Stadt suchen unterteilt nach verschiedenen Attributen wie Premium- oder Home-Studios. Gerade auf letztere richte brokenmusic den Fokus. Wir glauben, die Zukunft liegt im Home-Engineering: Leute, die mit exzellenter Software und Top-Geräten arbeiten, aber eben von zu Hause aus. Für die gibt es noch überhaupt keinen Markt. Dabei gebe es unter ihnen durchaus Talente, deren Sound locker mit dem eines professionellen Studios mithalten könne. Andere machten ihren Mangel an Erfahrung durch Schnelligkeit wett, was für viele Künstler, denen ständiger Output wichtig ist, von Vorteil sei. Per Soundcloud-Plugin können die Sound-Tüftler Kostproben ihrer Produktionsarbeit bei brokenmusic hochladen, Musiker können sich so von den Fähigkeiten ihres zukünftigen Engineers überzeugen. Doch nicht nur für Künstler, sondern jeden, der in irgendeiner Form Audio-Aufnahmen benötigt, ist brokenmusic interessant. Wer ein Studio sucht, sendet über brokenmusic eine Buchungsanfrage, in der alle wichtigen Informationen enthalten sind: Größe der Band, Dauer der Aufnahmen etc. Sobald das Studio bestätigt, erhält der Suchende eine Zahlungsaufforderung. Die Preise variieren je nach Art und Umfang der Aufnahme. Das Geld landet zunächst bei brokenmusic, die damit dem Zahlungsausfall vorbeugen, mit dem viele Studios zu kämpfen haben. Kommt es zur Produktion, wird das Geld per Abrechnung an das Studio ausgeschüttet, zehn Prozent behält brokenmusic. Bestätigt ein Studio eine Anfrage, werden Kontaktdaten freigeschaltet, so dass Künstler und Engineer Detailfragen zu Equipment, Anreise oder Übernachtung klären können. Damit wollten wir den persönlichen Charakter der Musikproduktion wahren, Betreiber von Studios wollen schließlich auch wissen, wer da kommt, so Döhler. Dadurch, dass im Vorfeld bezahlt werde, hätten beide Seiten Musiker und Produzent Planungssicherheit. In Zukunft komme es vor allem darauf an, Musiker davon zu überzeugen, statt nach einem Studio zu googlen und dort anzurufen, eine Anfrage über brokenmusic zu senden. Der Mehrwert ist da. Schon jetzt kann ein Musiker ein Studio über sein Smartphone buchen, etwa wenn er sich auf Tour befindet und so inspiriert von der jeweiligen Stadt ist, dass er spontan einen Song aufnehmen will. Wenn alle Produkte von brokenmusic so umgesetzt werden wie geplant, kann derselbe Musiker anschließend im Studio einen Trompeter aus der Stadt anheuern, um den Song zu verfeinern. Auch einen Experten für Mixing und Mastering könnte er dann über brokenmusic finden und das fertige Werk anschließend über die Plattform einem Label zusenden. gg Zunächst muss Verständnis für die Möglichkeiten des Internets entwickelt werden: Viele haben Bedenken, ihre Kommunikation ins Netz zu verlagern und den persönlichen Kontakt oder das eigene Netzwerk zu verlieren, so Andreas Schwarz von gigmit. Startups im Streaming-Bereich stehen vor der Herausforderung, Konsumenten davon zu überzeugen, dass sie ihre Musik nicht länger besitzen müssen, solange sie über die Cloud ständig und von überall aus verfügbar ist. Es handelt sich dabei um eine völlig neue Denkweise, die nicht von heute auf morgen von jedem adaptiert werden kann. Mehrwertvermittlung nennt Gleb Tritus von Todaytickets das: Dies war am Anfang besonders schwierig, geht aber mittlerweile dank zahlreicher großer Partner an Bord erfreulicherweise immer einfacher vonstatten. Für viele Startups ist zudem das Geschäft mit den Daten essenziell. Eine Ticket-App beispielsweise ist für Veranstalter nicht nur deshalb interessant, weil sie ihm Ticket-Verkäufe beschert, sondern auch, weil sie ihm zeigt, welche Bevölkerungsschicht seine Konzerte besucht was wiederum für Marketing-Aktionen wertvoll sein kann. Daten sind spätestens seit der NSA-Affäre zurecht ein heikles Thema, weshalb Start-ups ihre Kunden davon überzeugen müssen, im Umgang mit ihren Daten integer vorzugehen. Trotz dieser Barrieren, ist es nicht die schlechteste Zeit, um ein Start-up zu gründen. Dank technischer Entwicklungen wie Open Source und Open Data sowie der gestiegenen Bereitschaft von Kapitalgebern, zu investieren (S. 16), kann man auch mit einem sehr kleinen Team viel auf die Beine stellen, so Stephan Baumann, der am Deutschen Institut für Künstliche Intelligenz unter anderem die Musik-Erkennungs-Technologie HORST entwickelte. Die andere Seite der Medaille: Es gibt einfach zu viel. Baumann: Auf gute Ideen kommt selten nur ein Einzelner. Meist arbeiten fünf bis zehn Entwickler-Teams weltweit gleichzeitig, aber unabhängig voneinander an einer Idee. Von diesen Teams überlebt am Ende in der Regel dasjenige, welches es rechtzeitig schafft, sich das notwendige Kapital zu sichern. Gideon Gottfried thema des monats 13

3 thema des monats brokenmusic ist eine Studio-Booking- Plattform, über die jeder, der eine Audio- Aufnahme benötigt, ein passendes Studio buchen kann. Weitere Dienstleistungen wie die Vermittlung von Mixing & Mastering, Studiomusikern, Designern und Proberäumen folgen. Dabei stellt brokenmusic den Marktplatz bereit und fördert den persönlichen Kontakt zwischen den einzelnen Teilnehmern. brokenmusic behält zehn Prozent der Studiogebüren ein Externer Die Gründer (v.l.): Valéry Döhler, Jakob Zeitler und Dominik Döhler HORST ist eine Softwaretechnologie, die Empfehlungen generiert, inklusive der Erklärungen wie diese Empfehlung zustande kommen. Im Gegensatz zu Mitbewerbern kommen frei verfügbare semantische Datenquellen jenseits von Social Media, Verkaufshistorien oder Editorials zum Einsatz. Die Technologie wird über einen Webservice zur Verfügung gestellt, es gibt auch einen Showcase für Musikempfehlungen auf der Seite. Langfristig geht es bei HORST darum, die DNA der individuellen Geschmacksentwicklung zu dekodieren. Afiliate Programm + Targeted Ads + Sponsored Stories für Kunden im Musik/Video/Lifestylebereich, ergänzend Beratung und Auswertung von Customer Insights Freelancer Stephan Baumann, der Vater von HORST Tinnitracks ist ein Medizinprodukt, das in der Behandlung von Tinnitus eingesetzt werden kann. Durch die Technologie können reguläre Jörg Land, GF Musikstücke zur Therapie aufbereitet werden. Dabei wird die Frequenz des tonalen Tinnitus aus der Musik gefiltert, das Musikstück auf sein Therapiepotenzial analysiert und therapeutisch korrekt gespeichert. Dadurch haben unsere Ingenieure einen Zugang zu einer neuen Form der Behandlung geschaffen, die über einen regulären MP3-Player durchgeführt werden kann. Wie bei jeder Software muss eine Lizenzgebühr entrichtet werden, um unser Produkt zu nutzen. Es gibt Tinnitracks jetzt auch im Paket mit hochwertigen Kopfhörern von Sennheiser. 8 (weitere Personen im Bereich Kundenservice und Marketing folgen) Gleb Tritus, Gründer & Managing Director Todaytickets ermöglicht die Last- Minute-Buchung handgepickter Event-Deals mit nur drei Fingertips. Über unsere Smartphone-App sowie die Website bieten wir dazu täglich eine redaktionelle Auswahl von Veranstaltungen jeder Couleur an. Der Fokus liegt auf Restplatztickets, die wir mit Rabatten und/oder mit anderweitigen Mehrwerten (z.b. Kategorie-Upgrades) vertreiben. Todaytickets hilft Veranstaltern bei der kurzfristigen Monetarisierung von Restplatzkontingenten, die wir 72 bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn abverkaufen können. Die Teilnahme an unserem Angebot ist absolut kostenfrei. Wir berechnen nur dann eine Vermittlungsprovision, wenn auch tatsächlich Karten verkauft wurden. 25 motivierte Damen und Herren Florian Kosak, Gründer & GF 50Hours ist eine Ticket-App für den kurzfristigen Ticketkauf. Momentan ist es sehr schwer, kurz vor einem Event an Tickets zu gelangen. 50Hours schließt die Lücke zwischen Vorverkauf und Abendkasse per Smartphone-App. Es muss nichts ausgedruckt, gescannt oder gegen ein Hardcover-Ticket umgetauscht werden. Wir berechnen dem Veranstalter einen Prozentsatz, der leicht über den üblichen Vorverkaufsgebühren liegt. Allerdings erkennen die Veranstalter auch den Vorteil von 50Hours: Oft sind drei Tage vor dem Konzert 30 Prozent der Tickets noch nicht verkauft. Die Menge wird man auch an der Abendkasse nicht mehr los. Und jedes Ticket, das in letzter Minute noch verkauft wird, bedeutet Gewinn. 25 audiovisor ist ein Marktplatz für die Vermittlung von Musiklizenzen. Wir vermarkten die Musik unabhängiger Verlage und Labels an Musiksupervisoren, Produzenten und Filmemacher aus Werbung, Film, TV und Games in Deutschland und Europa. Besonderen Wert legen wir auf die Auswahl des Repertoires, denn nur Musik, die für Medienproduktionen besonders geeignet ist, wird aufgenommen. Eine neu entwickelte Suche unterstützt den kreativen Prozess, schnell und einfach die passende Musik zu finden. Das Einstellen der Musik auf Lizenzgeber- Seite ist kostenfrei. Bei erfolgreicher Platzierung der Musik erhalten wir für unseren Service eine Vermittlungsprovision. Von anderen Sync-Plattformen unterscheidet sich unser Lizenzsystem, indem es eine maßgeschneiderte Lizenzvergabe in kurzer Zeit ermöglicht. 6, davon 4 Vollzeit Andreas Schwarz, Head Of Marketing gigmit.com ist das Portal der Live Music Professionals für einfaches Event- und Bookingmanagement. Wir sind die erste Adresse im Netz für Veranstalter und Musiker zum verbindlichen Verabreden von Gigs. Bei gigmit.com wird der komplette Prozess vom Erstkontakt bis zum gültigen Gastspielvertrag online umgesetzt. Die Plattform richtet sich damit über alle Genre- und Nutzergrenzen hinweg an Veranstalter, Booker, Venues, Festivals, Artists und Agenturen. Die Nutzung von gigmit.com ist kostenfrei. Das Geschäftsmodell funktioniert über Provisionen auf zustande gekommene Bookings in Höhe von 8 Prozent. In Kürze wird gigmit.com auch über einen monatlichen Festpreis für Professionals nutzbar sein. 15 Michael Ronen, Gründer & CEO Capsuling ist eine mobile App, die je nach Standort relevante Medieninhalte für ihre Nutzer aufbereitet. Capsuling ermöglicht,es eine Video- oder Audioaufnahme ( Kapseln ) an einem bestimmten Ort zu hinterlassen und festzulegen, wann dieser Inhalt geöffnet werden kann. Freemium und ortsbasierte smarte Mobile-Werbung

4 thema des monats Jason Forrest, Mitgründer und CEO Network Awesome ist eine Online-TV- Website, die täglich neue Videoinhalte liefert, die von interessanten Persönlichkeiten kuratiert wurden. Bislang eine Mischung aus Werbefinanzierung und der Produktion originärer Inhalte. Weitere Verwertungsmethoden für den Content sollen folgen. 10 Mitarbeiter, die täglich an der Website arbeiten sowie weltweit etwa 260 Volontäre, die Inhalte für die Website generieren. Zudem arbeiten wir für Videoproduktion etc. mit weiteren Leuten in Berlin zusammen. (v.l.): Stefan Baumschlager, Tino Ehrich & Brendon Blackwell Beatguide ist eine Website und kostenlose App, mit der man sich bequem über elektronische Musikevents informieren kann. Traditionelle Angebote listen lediglich auf, wer auf einer Party spielt, über den Sound der Künstler erfährt man nichts. Mit Beatguide haben wir ein Angebot geschaffen, das alle Informationen bündelt. In naher Zukunft können Veranstalter Tickets via Beatguide verkaufen hierfür nehmen wir eine kleine Gebühr. Zum anderen können Veranstalter schon bald ihre Events über uns promoten. 6 im Kern + 16 in diversen Städten gigflip ist eine Online- Plattform für Fans und Künstler, die das Crowdfunding-Konzept auf die Konzertbranche überträgt und diese damit effizienter Julian Bühler, GF macht wir nennen das Fanbooking. Etablierte Künstler und Newcomer initiieren auf gigflip.com Votings, die die Fans direkt in die Entstehung von Konzerten einbinden. Durch ihre Stimme und die Mobilisierung weiterer Fans können sie ihre Lieblingsband in ihre Stadt holen. Ist das Voting erfolgreich, werden alle Stimmen automatisch zu Tickets, und der Gig findet statt. Das Resultat: glückliche Fans und ausverkaufte Wunschkonzerte. Fans verpflichten sich, bei erfolgreichem Voting, ein Ticket zu kaufen. gigflip sorgt in diesem Prozess für einen reibungslosen Ablauf und erhebt dafür eine kleine Provision pro verkauftem Ticket. 10 kreative und kluge Köpfe recordjet ist ein digitaler Musikvertrieb und Content Aggregator recordjet Jorin Zschiesche, Captain hilft Musikern und Labels, ihre Musik für den Preis eines Sixpacks Bier und einer Pizza weltweit online zu vertreiben. Da wir selbst Musiker sind, und recordjet aus Mangel an besseren Alternativen gegründet haben, ist uns fairer Musikvertrieb eine Herzensangelegenheit. Wir nehmen daher keine Shares aus den Verkäufen sondern zahlen 100 Prozent der Einnahmen aus, wir berechnen nur die absolut notwendigen Gebühren auf jährlicher Basis und lassen den Musikern alle Rechte und Freiheiten. Wir bieten darüber hinaus persönliche Wunschdeals an, falls jemand noch eine bessere Idee hat. Ca. 10 Crewmitglieder, plus minus ein paar Piloten im Praktikum. Bandorg ist eine Online-Plattform, die mit verschiedenen Anwendungen Bands in ihrer Organisation unterstützen soll und Ende des Jahres online geht. Zu den Standardtools gehören ein Bandkalender sowie ein Bandrechner, der die Einnahmen und Ausgaben der Bandmitglieder abbildet. Außerdem gibt es die Bandbox mit viel Speicherplatz um Musik, Videos, Pressedokumente etc. hochzuladen und untereinander zu teilen. Ein Nachrichtenstream hält alle Bandmitglieder über wichtige Ereignisse auf dem Laufenden. Nützliche Zusatztools folgen. Antonia Polkehn, GF Die Gründerinnen (v.l.): Arianna Bassoli, Johanna Brewer und Emanuela Tumolo Bandorg finanziert sich über Mitgliedsbeiträge. Nach einem kostenfreien Testmonat können sich die Bands für 60 Euro im Jahr bei uns registrieren. 4 + Freie (Nachschub gesucht) frestyl verbindet Event-Besucher mit den Veranstaltern. Über die App können Musikliebhaber Last-Minute-Konzerte und Partys in der Umgebung entdecken und exklusive Angebote beim Event freischalten, etwa einen Musik-Download oder ein kostenloses Getränk. Über die frestyl-website können Veranstalter ihre Events bewerben. Wir werden von den Veranstaltern für jede Person, die dank uns das Event besucht hat, bezahlt. Hierzu stellen wir nach jedem Event die notwendigen Daten bereit. 5 Renaud Visage, Mitgründer & CTO Eventbrite ist eine Online-Plattform für die professionelle Planung, Vermarktung und den Ticketverkauf für Veranstaltungen aller Art und Größe in Eigenregie. Bands und Promoter verkaufen ihre Tickets im eigenen Online-VVK, vermarkten sie über Social Media und s und können Tickets auch an mehreren Eingängen ganz einfach mit einer kostenlosen Eventbrite-App für Smartphones und Tablets scannen. Veranstalter haben zudem vollen Zugriff auf die Daten ihrer Konzertbesucher. Wir finanzieren uns über eine Servicegebühr pro verkauftem Ticket: 2,5 Prozent des Ticketpreises plus 75 Cent pro Ticket, aber maximal 7,50 Euro. Veranstalter, die keinen Eintritt verlangen, nutzen alle Funktionen von Eventbrite komplett kostenlos immer weltweit FanFootage erstellt automatisch Konzertmitschnitte aus Fan-Videos und synchronisiert sie mit professionell aufgezeichneten Cathal Furey, CEO Live-Aufnahmen der jeweiligen Show. Die Künstler und Konzertveranstalter können sich mit den Live-Aufnahmen promoten. Aktuell berechnen wir pro Show eine Gebühr für die Verwendung unserer Technologie. Auch Marken-Sponsoren zahlen gern, um unsere Technologie zu verwenden werden wir ein Finanzierungsmodell testen, das auf Pre-Roll-Werbung und einem Revenue-Share mit Künstlern, Labels und Verlagen basiert. 4 (Vollzeit) + 3 (Halbtags) 15

5 thema des monats Risikokapital: Wer wagt gewinnt! Im Internet-Zeitalter haben lokale Grenzen an Bedeutung verloren. Ein Unternehmen aus den USA konkurriert mit ähnlichen Geschäftsideen aus Deutschland. Oft entscheidet der finanzielle Atem über Erfolg und Misserfolg. Wie schwer ist es also, hierzulande an Geld zu gelangen? Eine Unternehmensgründung kostet immer mehr als man denkt, so Cathal Furey von FanFootage Screenshot: FanFootage Am Anfang steht immer der Innovationswunsch im Vordergrund. In dem Moment verdrängt man, dass man damit irgendwann Geld verdienen muss, bringt es Stephan Baumann, Vater der Musik-Erkennungs- Software HORST, auf den Punkt. Der Aufbau eines Unternehmens mit Geschäftsmodell dauert immer länger und kostet immer mehr als man anfangs denkt, ergänzt Cathal Furey von FanFootage, einer App, die aus einzelnen Konzert-Mitschnitten ein vollständiges Video mit hochwertiger Audio-Qualität erstellt. Viele Wege führen zum Ziel Es gibt im Großen und Ganzen drei Wege, um als Start-up an Kapital zu gelangen, weiß Gleb Tritus von Todaytickets: Business Angels vermögende Einzelpersonen, die sich als Investoren betätigen, klassische Venture- Capital-Fonds und die zunehmend präsenten Inkubatoren-Programme. Dazu kommen noch einige wenige staatliche Förderprogramme wie beispielsweise das Gründerstipendium EXIST. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Zu letzteren meint Jörg Land, Geschäftsführer von Tinnitracks, einer mehrfach ausgezeichneten Methode, um Tinnitus mit Musik zu behandeln: Fördergelder sind sicherlich eine gute Sache, aber sehr hart zu akquirieren und im Reporting auch nicht zu unterschätzen. Bei sogenannter Friends-And-Family- Unterstützung muss man mit offenen Karten spielen, damit allen klar ist, dass dieses Geld auch ganz schnell weg sein kann. Und er fasst zusammen: Banken kommen aus meiner Sicht bei Neugründungen eher selten zum Zug, da sie risikoavers sind und man die persönliche Haftung bei einem Ausfall bedenken muss. Business Angels in der Anfangsphase und VCs in der Wachstumsphase sind sicherlich die häufigsten Finanzquellen, die aber auch mit der Abgabe von Anteilen und somit Kontrolle über das Unternehmen verbunden sind. Relativ neu sind die Crowdfunding-Plattformen, auf denen man Privatinvestoren gewinnen kann. Man kann Kapital gewinnen und schon sehr wertvolles Feedback erhalten. Eventbrite beispielsweise arbeitet unter anderem mit DAG Ventures, Sequoia Capital, T. Rowe Price, Tenaya Capital und Tiger Global zusammen, wie Renaud Visage erklärt. 50Hours, das Unternehmen von Florian Kosak, sicherte sich eine Million Euro als Media- Wert vom German Media Pool, was sich vor allem in Radio- und Plakatwerbung niederschlägt. So hatten wir z.b. einen Plakatflight mit Adel Tawil von Ich+Ich, so der Geschäftsführer. Geld ist da Zur Zeit hört man immer wieder, dass eine Menge Geld vorhanden sei, und auch viele Start-up-Gründer wie Gleb Tritus von Todaytickets bestätigen, dass es mit einem starken Team und einem vielversprechenden, skalierbaren Geschäftsmodell auch in Deutschland absolut realistisch sei, an Risikokapital zu kommen. Insgesamt ist die hiesige Entwicklung positiv, wenn auch weit von den Rahmenbedingungen in England oder den USA entfernt, so Tritus. Julian Bühler von gigflip bestätigt, dass die Finanzierungsbereitschaft in den USA weit höher sei als hierzulande. Laut Reanud Visage von Eventbrite ist es schon fast zu leicht. Es werden teilweise zu viele Start-ups finanziert, die den gleichen Markt bedienen. Das fragmentiert den Markt und erzeugt einen wahnsinnigen Wettbewerb, unter anderem um gute Talente. Das kann man auch anders sehen: Jason Forrest, CEO des Online-TV-Portals Network Awesome beispielsweise spricht von extremen Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung. Auch Cathal Furey von FanFootage sagt, dass es nie leicht sei, an Geld zu kommen. Überwiegend ist man sich jedoch einig: Ist die Geschäftsidee gut, gibt es eine Menge Möglichkeiten, an finanzielle Unterstützung zu gelangen. gg hintergrund Review: Start Up Corner Der Music Start Up Corner, den all2gethernow in diesem Jahr erstmals als eigene Sub-Konferenz der Berlin Music Week veranstaltet hat, kam nicht nur bei den 21 teilnehmenden Tech-Unternehmen gut an. In Nachgesprächen wurde vor allem unser Coaching-Ansatz, der auf konstruktives Feedback statt reine Wettkampforientierung setzt, von den Start-ups als hilfreich bewertet. Teilnehmer aus der Musikindustrie lobten insbesondere den guten Überblick, den ihnen der Start Up Corner geboten hat, also was mit ihrem Content, der Musik, im Web alles möglich ist, wer die Leute hinter den neuen Ideen sind und wohin die Reise in den nächsten Jahren gehen wird. In der Zwischenzeit sind einige der teilnehmenden Start-ups, wie Tinnitracks, mehrfach prämiert worden. Darüber hinaus wissen wir von laufenden Gesprächen über Kooperationen und auch Investitionen, die im Kontext der Berlin Music Week angebahnt wurden. Unser Fazit fällt entsprechend positiv aus, und wir planen, den Music Start Up Corner auch 2014 wieder als Teil der Berlin Music Week durchzuführen. Die nächste Ausgabe wird allerdings schon im März in etwas kompakterer Form auf der SXSW stattfinden. Da wir wissen, dass das internationale Fachpublikum in Austin sehr neugierig auf die Berliner Musik- und Online-Szene blickt, haben wir mit dem Auswahlprozess bereits begonnen. Der Fokus liegt auf spannenden Newcomern, ebenso wie auf jungen Unternehmen, die bereit für den Sprung auf das internationale Parkett sind. Eric Eitel, Vorstand All2gethernow e.v. 16

6 Es gibt noch reichlich Möglichkeiten! Mischa Wetzel, Senior Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft, über Venture Capital für Musik-Start-ups und den neuen Optimismus in der Musikbranche. thema des monats Mischa Wetzel, Senior Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft musikmarkt: Laut einer McKinsey-Studie ist Berlin die deutsche Nummer 1 bei Unternehmensgründungen in innovativen Branchen und könnte bald Startup-Hauptstadt Europas werden. Auch dank Ihnen? Mischa Wetzel: Als regionales Venture-Capital- Unternehmen, das schon seit 1997 sehr aktiv in der Berliner Start-up-Szene ist, hat die IBB Beteiligungsgesellschaft dabei bestimmt einen Beitrag geleistet. Gemeinsam mit Co-Investoren haben wir insgesamt über 850 Mio. Euro in Berliner Start-ups investiert. Viele Bundesländer fördern Technologie-Start-ups, aber in Berlin waren wir 2008 die ersten, die sich mit einem Fonds speziell auch für die Kreativwirtschaft aufgestellt haben. Unsere aktuelle Fondsgeneration hat ein Volumen von 82 Millionen Euro, die wir sowohl in Technologie- wie auch in Kreativunternehmen investieren damit können wir schon einiges bewegen. Und wir arbeiten derzeit schon an der nächsten Fondsgeneration, die wohl im Laufe des Jahres 2014 an den Start gehen wird. musikmarkt: Sie sind ein Tochterunternehmen der landeseigenen Investitionsbank Berlin, agieren aber wie jeder andere Venture Capitalist? Mischa Wetzel: Das müssen wir, denn wir wollen das uns anvertraute Geld ja vermehren und nicht in unsinnige Dinge stecken. Wir legen die gleichen strengen Kriterien an und agieren genauso renditeorientiert wie ein privater Venture Capitalist. musikmarkt: Und dann hat Bürgermeister Wowereit gesagt: Wir sind die Hauptstadt der Kreativen und speziell auch der Musikwirtschaft, jetzt macht mal was! Mischa Wetzel: Die Kreativwirtschaft ist tatsächlich ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor für Berlin, weshalb es auch ein politisches Interesse gab, etwas für diese Branchen zu tun. Es geht also nicht nur darum, Kleingewerbetreibende mit ein paar tausend Euro zu fördern, sondern auch stark wachsende Unternehmen zu unterstützen, die von hier aus internationalen Erfolg haben können. musikmarkt: Und die Musikbranche war von vornherein interessant? Mischa Wetzel: Ja. Unser Investment in den Musiksoftware-Anbieter Ableton beispielsweise sind wir schon eingegangen, bevor es unseren dezidierten Fonds für die Kreativwirtschaft gab. Wir investieren in Berlin in spannende Unternehmen, und von denen haben viele mit der Medien- und auch Musikbranche zu tun. Mit dem neuen Kreativwirtschaftsfonds konnten wir jedoch unser Spektrum erweitern. Lag der Fokus vorher auf Musiktechnologie, Musiksoftware oder Musikplattformen, können wir mittlerweile auch in Themen investieren, bei denen das Alleinstellungsmerkmal nicht technologischer Art ist, sondern der Content. Ein Beispiel dafür ist!k7 Records. musikmarkt: Was ist an!k7 Records so interessant für Sie? Mischa Wetzel:!K7 ist in gewisser Weise ein Sonderfall, weil es sich um ein etabliertes Label handelt, das über die Jahre einen großen Content-Katalog aufgebaut hat und auch pressing und distribution services für andere Labels anbietet. Aufgrund der Digitalisierung gibt es nun völlig neue Möglichkeiten zur Kommerzialisierung des Rechtestocks. musikmarkt: Normalerweise sind Labels und Solo- Künstler uninteressant für Sie? Mischa Wetzel: Venture Capital ist ein Finanzierungsinstrument für Unternehmen mit stark skalierbarem Geschäftsmodell. Artists oder Einzelprojekte sind aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht kompatibel mit Venture Capital. musikmarkt: Und wo könnte ein Artist dann Geld bekommen, wenn er seine Produktionen nicht selbst finanzieren kann oder möchte? Crowdfunding? Mischa Wetzel: Zum Beispiel. Oder er wendet sich an die Pendants zu VC-Fonds in der Musikindustrie: Die Labels und Verlage. Deren Geschäftsmodell funktioniert ja ähnlich wie unseres: Es wird in ein ganzes Portfolio von Artists investiert, von denen viele floppen und einige wenige am Ende die Rendite bringen. Der Unterschied ist nur, dass wir in Unternehmen investieren, die Labels und Verlage aber in Artists. Und wer ganz am Anfang seiner Karriere steht, kann als Artist wie auch als Start-up versuchen, von den drei F Geld zu bekommen: Friends, Family und Fools. musikmarkt: Würden Sie in einen Konzertveranstalterneuling investieren? Mischa Wetzel: Live-Musik ist ein tolles Geschäft, aber ein Veranstalter hat zu einem gewissen Grad mit jedem weiteren Konzert auch linear mitwachsende Kosten. Wir suchen hingegen hoch skalierbare Modelle der Wertschöpfung, zum Beispiel rapide wachsende Internetmodelle oder Contentkataloge, bei denen kaum mitwachsende Kosten anfallen. musikmarkt: Ein Geschäftsmodell aus der Analogwelt ginge schon, aber digital ist besser? Mischa Wetzel: Wichtig ist nur die Skalierbarkeit des Unternehmens. Wir haben auch schon in Fashion-Labels mit haptischen Produkten investiert, weil es dort um den Aufbau einer Marke als Hauptasset geht, die dann wiederum über Lizenzvergabe etc. skalierbar ausgewertet werden kann. musikmarkt: Woher beziehen Sie Ihre Kompetenz, um die Aussichten von Musik-Start-ups einzuschätzen? Mischa Wetzel: Als Venture Capitalist ist man erstmal Generalist. Man braucht kein Spezialwissen, aber Branchenverständnis. Das gilt besonders für die Musikindustrie, in der jede Menge Assets und Rechte nicht in den Bilanzen stehen. Deshalb versteht kaum eine Bank, was eigentlich an Werten vorhanden ist. Solche Dinge muss man als Investor im Musik- 17

7 thema des monats markt einschätzen können. Darum haben wir für unseren Kreativwirtschaftsfonds auch ein dezidiertes Creative-Industries-Team aufgebaut. Ich selbst komme aus der Musik- und Internetwirtschaft, bin Mitgründer eines Labels und eines Musikverlags habe ich die HipHop-Plattform rap.de gegründet, aus der die Agentur Styleheads und die Labels Styleheads Music und Homeground Records hervorgingen, mit Acts wie Culcha Candela, MC Fitti oder Flo Mega. musikmarkt: Warum ist die Musikbranche gerade jetzt attraktiv für Venture Capitalists? Mischa Wetzel: Man sah ja, dass die Musikindustrie mit dem Umbruch durch die Digitalisierung nicht fertig wurde. Sie war vor allem auf Besitzstandswahrung ausgerichtet, die Labels saßen auf ihren Rechten und wollten nichts hergeben. Andererseits war offensichtlich, dass etwas passieren musste, weil die Branche immer weiter in die Krise rauschte, da sich das Nutzungsverhalten der User radikal geändert hatte. Gleichzeitig war klar, dass Musik als Kunstform und Content nach wie vor höchst relevant ist und nur neue Nutzungsszenarien geschaffen werden müssen. Nur wusste niemand, wo es langgeht, solange die Labels nicht bereit waren, Content zur Verfügung zu stellen was nun mal Grundlage jedes Geschäftsmodells ist. Deshalb waren die Venture Capitalists noch vor fünf, sechs Jahren sehr vorsichtig mit Investitionen in diesem Bereich. Man hat ja dann auch gesehen, dass die großen Innovationen nicht von der klassischen Musikindustrie kamen, sondern von Spotify, Apple oder Pandora, also Start-ups und Technologieunternehmen. Die sendeten das Signal, dass man mit Musik doch Geld verdienen kann. musikmarkt: Die Branche musste zum Umdenken getragen werden? Mischa Wetzel: Umbruchsituationen sind immer Phasen, in denen wir sehr aufmerksam hinschauen. Das sind die Momente, in denen sich Chancen ergeben, durch neue Geschäftsmodelle eine ganze Branche auf den Kopf zu stellen. In den letzten Jahren haben wir erlebt, dass völlig neue Player von der Seite einstiegen und die tradierte Musikindustrie aufmischten. musikmarkt: Ist die Hängepartie vorbei? Mischa Wetzel: Ja, ich sehe es an!k7. Bei dem Label ist das Digitalgeschäft inzwischen der Hauptreiber der Umsatzströme. Auch Streaming-Plattformen wie Spotify oder YouTube sind heute richtige Umsatzbringer. Das hat nach meiner Beobachtung ein Umdenken in der Musikbranche bewirkt. Die Labels haben verstanden, dass sie nicht eifersüchtig auf ihrem Content sitzen bleiben dürfen, sondern die neuen Plattformen als neue Vertriebswege akzeptieren müssen, weil sie daran partizipieren können. Da sind die Claims auch noch lange nicht abgesteckt, es gibt noch reichlich Möglichkeiten, sich mit klugen, innovativen Modellen im Markt zu platzieren. musikmarkt: Das gilt auch für die großen alten Player der Branche? Mischa Wetzel: Ja, trotzdem glaube ich nicht, dass von den großen Major-Labels die großen innovativen Konzepte kommen werden. Das ist auch nicht deren Aufgabe. Deren Stärke ist nach wie vor A&R und Marketing. Die Majors müssen nur offen sein, die neuen Vertriebswege auch zu nutzen, anstatt sich in Abwehrschlachten zu verzetteln. musikmarkt: Die große Krise ist vorbei? Mischa Wetzel: Ich spüre mittlerweile neuen Optimismus. Es gibt ja auch wieder Wachstum. musikmarkt: Kein Strohfeuer? Mischa Wetzel: Man sollte sich vom Gedanken verabschieden, dass der physische Tonträger gerettet werden müsste. Die CD wird sicher noch eine Weile überleben, so wie ja auch die Vinylplatte überlebt. Aber die Hauptrichtung ist klar: Mit digital lässt sich heute richtig Geld verdienen! musikmarkt: Wovon Sie zuletzt gut profitiert haben? Mischa Wetzel: Unser Erfolg bemisst sich ja am Exit, also dem Zeitpunkt, an dem wir das Unternehmen wieder verkaufen. Die Streaming- Plattform Aupeo war ein Investment, wie wir es uns idealerweise vorstellen. Dort waren wir 2008 einer der ersten Investoren, haben für Folgefinanzierungen einige internationale Investoren gewinnen können und die Firma dann 2013 an Panasonic verkauft. musikmarkt: Wie können Start-up-Gründer Ihr Interesse wecken? Mischa Wetzel: Es gibt kein formales Antragsverfahren. Man spricht uns an, wie es zum Beispiel auf der Berlin Music Week oft passierte. Wir lassen uns Unterlagen zuschicken, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Wenn es spannend aussieht, laden wir das Team zu einer Präsentation ein. Von unseren 17 Mitarbeitern kümmern sich drei speziell auch um Musik-Start-ups. Der Prozentsatz der Start-ups, die am Ende wirklich Geld von uns bekommen, ist allerdings gering. musikmarkt: Merkt man einen Ansturm der Start-ups auf Berlin? Mischa Wetzel: Sehr sogar mussten wir teilweise noch aktiv nach Musikthemen in der Start-up-Szene suchen. Mittlerweile kommen viele Gründer, auch internationale Teams wie bei Soundcloud, gezielt nach Berlin, um hier ihr Unternehmen anzusiedeln. Es hat sich herumgesprochen, dass man als Gründer eines Start-ups in Berlin sehr gute Standortbedingungen vorfindet. musikmarkt: Wie hoch ist der Anteil der Traumtänzer? Mischa Wetzel: In den letzten Jahren ging der Trend klar zu mehr Qualität. Die Gründer sind besser vernetzt und haben über Online- Medien wie Techcrunch oder deutsche-startups.de einen guten Wissensstand, wie man so ein Projekt angeht, einen Businessplan schreibt und Investoren anspricht. Trotzdem gibt es immer Kandidaten, bei denen man schon nach den ersten Minuten weiß, dass man das Gespräch nicht fortführen muss. musikmarkt: Haben Sie auch Firmen abgelehnt, die sich hinterher toll entwickelt haben? Mischa Wetzel: Klar, das bleibt nicht aus in unserem Geschäft. musikmarkt: Wie hoch ist die Ausfallquote? Mischa Wetzel: Im VC-Geschäft gilt allgemein die Faustformel: Mit ca. 20 Prozent der Firmen verdient man Geld, bei vielleicht 50 Prozent überlebt das Unternehmen, die Investoren bekommen ihr Geld vielleicht auch wieder rein, die ursprünglichen Wachstumspläne werden aber verfehlt. Der Rest sind Insolvenzen oder Notverkäufe. Am Ende ist es oft so, dass ein ganzer Fonds von zwei, drei supererfolgreichen Investments ins Positive gerissen wird, welche die Ausfälle kompensieren und noch eine schöne Rendite bringen. Solche Unternehmen suchen wir. musikmarkt: Wie zufrieden ist Berlins Finanzsenator mit der IBB Beteiligungsgesellschaft? Mischa Wetzel: Ich hoffe, sehr. Wir haben bewiesen, dass wir als VC-Tochter einer Förderbank nicht nur die Berliner Start-up-Ökonomie unterstützen, sondern auch Geld verdienen können. Interview: Gunnar Leue hintergrund BITKOM für Start-ups Der Hightech-Verband BITKOM bietet Startups der IT- und Internetbranche künftig eine spezielle Form der Mitgliedschaft an. Die Start-up-Mitgliedschaft enthält ein Leistungspaket für junge Unternehmen und kann für maximal vier Jahre zu 100 Euro Jahresbeitrag eingerichtet werden. Wir bringen junge und etablierte, kleine und große Unternehmen zusammen, kündigte BIT- KOM-Vizepräsident Ulrich Dietz an. Die Leistungen umfassen unter anderem Kontaktund Kooperationsmöglichkeiten, Hilfe bei arbeitsrechtlichen Fragen oder der Formulierung von Standard-AGBs sowie regelmäßige Informationen zum Beispiel über neue Datenschutz- oder Compliance-Vorschriften. Zudem wird der BITKOM sein politisches Gewicht verstärkt für Start-ups einsetzen. Mehr Informationen: Ulrich Dietz Foto: Bitkom 18

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