Doing Sexism. sexistische Diskriminierung und die Reproduktion von Geschlechterrollen

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1 Doing Sexism sexistische Diskriminierung und die Reproduktion von Geschlechterrollen

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3 Sexismus Ist die Diskriminierung und/oder Unterdrückung von Menschen aufgrund ihrer zugeschriebenen oder/und selbstgewählten Geschlechtszugehörigkeit.

4 Diskriminierung und Unterdrückung von...

5 Frauen materielle Ungleichheit Einkommensunterschiede Elternzeit soziale Ungleichheit unbezahlte Arbeit/Hausarbeit Vergewaltigung (in der Ehe)

6 Frauen und Männern Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus Rollenzuschreibungen/Erwartungen an Geschlecht VW Werbung

7 Is' ja typisch... Breitbeinig sitzen, auf die Geschwister aufpassen, etwas reparieren, coole Sprüche ablassen, sich um Harmonie bemühen oder mal ein Machtwort sprechen Stereotype sind individuell verinnerlicht und werden reproduziert gesellschaftlicher Erwartungsdruck wirkt einschränkend und behindert eine freie Entwicklung

8 Folgen Schönheitsoperationen (ohne medizinische Notwendigkeit) werden zu 87,5% von Frauen in Anspruch genommen. Jungen sterben 2 mal häufiger an Verletzungen/ Unfällen/ Stürzen als Mädchen. Diäten: bereits 42% der Mädchen/ 23% der Jungen. Geschlechterstereotype Berufswahl (Zahlen v. 2009) - 0,2% Maurerinnen - 4,6% Frauen in Elektroberufen - 3,4% Kosmetiker - 7,2% Erzieher

9 Was heißt denn überhaupt Geschlecht?

10 Dimensionen von Geschlecht: gender (soziales Geschlecht) sex (biologisches Geschlecht) desire (sexuelles Begehren) Organisation des Geschlechtersystems: dual (es gibt nur zwei Geschlechter) polar (Männliches ist Weiblichem entgegengesetzt) hierarchisch (Männliches ist Weiblichem überlegen)

11 Ordnungsprinzip => heteronormativ Es gibt nur Männer und Frauen Es gibt nur weibliche und männliche Körper Männer und Frauen begehren sich gegenseitig Beziehungen sind monogam

12 Ordnungsprinzip => patriarchal Sammelbegriff für Strukturen/Formen von: Männlicher Herrschaft/Dominanz Unterdrückung/Nachrangigkeit von Frauen/Nicht-Männern

13 Wer wird noch diskriminiert?

14 Menschen, die nicht in diese Ordnung passen..

15 Lesben und Schwule Begehren wird ausschließlich oder vorwiegend für Personen des gleichen Geschlechts empfunden Erwartungen an Geschlecht in Bezug auf das Begehren werden nicht erfüllt Homophobie

16 Trans* Personen...meint ein breites Spektrum von Selbstdefinitionen und Lebensweisen von Menschen, die sich nicht oder nur zum Teil mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.

17 Meint: Personen, die ihr Geschlecht wechseln (kann mit Körperveränderungen einhergehen oder nicht) Menschen, die sich zwischen oder jenseits von»frau«und»mann«verorten Personen, die zeitweise Geschlechtergrenzen überschreiten (z.b. Cross-Dresser, Drag)

18 Inter* Personen Intergeschlechtlichkeit ist das was entsteht, wenn körperlich die willkürlich gesteckten Grenzen zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit überschritten werden. xxy

19 Häufigkeit: Von 0,018% über 2% bis 4% incl. Dunkelzifferschätzung Pathologisierung: Annahme: es gibt nur zwei Geschlechter Psychosozialer Notfall, der zeitnahe medizinische Intervention erfordert

20 Sexismus Diskriminierung/Abwertung von Frauen Rollenzuschreibungen und Rollenerwartungen in Bezug auf Geschlecht Diskriminierung von allen Menschen, die nicht in die gängige Geschlechterordnung passen z.b. Schwule, Lesben, Trans* oder Inter* Personen

21 Und was hast das mit mir zu tun?

22 Ich und Ich Ich und die Anderen Was war mein liebstes Spielzeug? Welche Vorbilder hatte/habe ich? Was ziehe ich am liebsten an? Welchen Berufswunsch habe ich? Wofür bekam/bekomme ich Anerkennung? Wo begegnen mir Erwartungen an mein Geschlecht, wann wirken sie einschränkend auf mich bzw. wann schränke auch ich andere ein?

23 Sozialisationsprinzipien weiblich Schön sein Kontrolle bewahren / Bedürfnisse zurückhalten Emotinal / Sensibel sein Beziehungen/Familie (er-)halten Erwartungen entsprechen müssen Balance halten (zwischen traditioneller Weiblichkeit und den vielen neuen Möglichkeiten für Mädchen und Frauen) männlich Wenig Auseinandersetzung mit sich selbst Gewalt gegen andere und sich selbst Stummheit (Sprachlosigkeit über sich selbst und in Beziehungen) Alleine stark Keine Wahrnehmung/ Abwertung von emotionalen und körperlichen Bedürfnissen Rationalität

24 What about Mackertum? Wer nimmt wieviel Raum ein? Wer wird gehört (wer hört zu)? Wer übernimmt welche Aufgaben?

25 Was tun? Bewusstsein sich mit sich selbst auseinandersetzen Sensibilität Grenzen achten Sensible Sprache (z.b. gender_gap) Solidarität mit Betroffenen von Gewalt

26 Alternativen

27 Fragen?

28 Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

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