Dem Mitarbeitermangel entgegentreten

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1 Hotel- und Gaststätten- Oktober 2013 Heft 10 E 2844 Hotel- und Gaststättenverband Schwarzwald-Bodensee e.v. im Mehrwertsteuer: Mappus macht Hoffnung DEHOGA fordert weniger Bürokratie und kritisiert Konjunkturpaket der Bundesregierung Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie wird kommen. Das jedenfalls glaubt Stefan Mappus. Baden-Württemberg jedenfalls werde kontinuierlich versuchen, das über den Bundesrat durchzusetzen, kündigte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion in Sinsheim an. Mappus zeigte als Gastredner beim Delegiertentag des DEHOGA-Landesverbandes auch Verständnis für andere Anliegen der Branche und signalisierte unter anderem Gesprächsbereitschaft, was die Gezielte vom DEHOGA kritisierte Zuwanderung Strafandrohung gegen Wirte bei Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz in ihrem Erwartet vom neuen Gaststättengesetz vor allem Betrieb angeht. weniger Bürokratie: Peter Schmid, Präsident des Ansonsten aber sah Mappus bei dem DEHOGA Baden-Württemberg. jetzt vorliegenden Gesetzentwurf für ein neues Nichtraucherschutzgesetz keinen Da sei nun mal das Urteil des Bundesverfassungsgerichts EURES hat die ZAV sehr derzeit restriktiv Zugriff auf gewe- ca. Spielraum, Das Gastgewerbe insbesondere Deutschland nicht, was gehört die Bestimmung unter anderem über zu die den Zubereitung Branchen, die einfacher Seiten Speisen der Arbeitsverwaltung in Raucherlokalen offiziell angeht. ei- können Bereich wir des nicht Gastgewerbes. zurück, Somit so der sollten CDU- von sen, 750 Bewerber und hinter aus den diese EU-Ländern Restriktionen für den nen überproportionalen Mitarbeitermangel verzeichnen. Viele DEHOGA Mitglieder ZAV, eventuell auch nach Rücksprache mit Interessierte Betriebe eine Anfrage bei der müssen diesen leidvollen Zustand bereits dem persönlich zuständigen Arbeitsvermittler des Arbeitgeberservice der Arbeits- Frohe im eigenen Betrieb Weihnachten erfahren. Vor diesem Hintergrund kann sich bei der Mitarbeitersuche ein Blick erfolgreiches über die Grenzen der in Neues einigen Kreisen Jahr Informationsveranstal agentur, starten. Derzeit führt der DEHOGA und Bundesrepublik lohnen. Nahezu für alle tungen zusammen mit dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur durch, in denen Länder der EU gilt mittlerweile die volle Schon Arbeitnehmerfreizügigkeit. wieder geht ein Jahr Auch zu Ende. für Mitarbeiter aus Bulgarien verbunden. Allerdings Rumänien hat soll die sogenannte besondere die Finanzkrise Fachkräftegewinnung vielen Berei- so- Für viele die war Aufgaben das Jahr des 2008 Arbeitgeberservice, mit einer positiven ins- Entwicklung chen ab dem eine 1. Januar totale Verunsicherung 2014 die Pflicht, hervorgerufen. eine Arbeitserlaubnis Konjunkturschwäche zu beantragen, entfallen in der Automobilindustrie (z. B. am 13. November wurde durch 2013 ab die schock- Uhr wie Förderprogramme Die sich schon seitvorgestellt längerer Zeit werden abzeichnendartige wenn die Finanzkrise Anstellung noch über verschärft. eine Saisonbeschäftigung Massenmedien hinausgeht. die Krise Die ZAV, noch die zusätzlich zenlich herbeigerufen kann sich aber wurde. jeder Wir alle Arbeitgeber wissen Hinzu kommt, in der dass IHK durch in Villingen). Aussagen Selbstverständ- von Politikern und nicht, trale Auslands- wie stark uns und die Fachvermittlung kommenden Ereignisse der auch und individuell wirtschaftlichen an seinen Folgen Ansprechpartner in des der Arbeitgeberservices Öffentlichkeit sollten wenden. wir eher Zwei treffen werden. Arbeitsagentur, Aber im die Gegensatz über breite zu vielen Kontakte Aussagen dazu Arbeitsvermittlungen beitragen, mehr Optimismus Rahmen auszustrahlen. des Angebote Vielleicht sollen sollten hier exemplarisch wir uns die Worte EURES-Netzwerks des neuen amerikanischen verfügt, unterbreitet Präsidenten Barack gestellt Obama werden, zu eigen das machen, Förderprogramm wenn wir vor- uns hier den viele Herausforderungen unterstützende Angebote. des wirtschaftlich Über MobiPro-EU raueren Umfeldes und incomming Zukunft Azubi : stellen. Ja wir können es und wir packen es an sollte unsere künftige Leitschnur sein. Wir sollten deshalb als Unternehmer von kleineren und mittleren Betrieben die Herausforderungen der nächsten Zeit mit Optimismus und Selbstvertrauen angehen. Fortsetzung auf Seite 3 Dem Mitarbeitermangel entgegentreten Wird beim reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hotels am Ball bleiben: Gastredner Stefan Mappus, CDU-Fraktionschef im Landtag. Fraktionschef. DEHOGA-Präsident Peter Schmid Förderprogramm hatte ihn zuvor MobiPro-EU mit der Forderung Förderung seines für Auszubildende Verbandes konfrontiert, dass Raucherlokale Hervorheben zumindest möchten das wir gleiche in diesem Speisenangebot Zusammenhang erlaubtdas werden Förderprogramm sollte wie Besenwirtschaften, MobiPro-EU, das also die Mobilität neben kalten junger Speisebeits- auch und einfach Ausbildungsstellensuchender zubereitete warme Ar- Speisen. in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit Fortsetzung nach Deutschland auf Seite fördern 2 soll. Unterschie- aus dem inhalt aus aus dem dem inhalt inhalt Deutsche Jugendmeister gekürt 5 Neuer Tarifvertrag 5 und Neue Konjunkturumfrage Verbandsspitze im DEHOGA 6-86 Ohne IBAN geht nichts 10 Zwei Prozent Bonus für Bankeinzug 7 Rathaus trifft Wirtshaus 12 Diskothekenbetreiber Tipps für Ausbilder informierten sich Seminarangebote DEHOGA gegen Bettensteuer im Raum Freiburg Rechtslage bei No Shows 24 Neues Jugendschutzgesetz 16 DEHOGA kompakt 26 Sieben oder 19 Prozent 17 HOGATRENDS 2009 Fortsetzung auf Seite 2 20

2 Hotel- und Gaststättenkurier Fortsetzung von Seite 1 den wird zwischen der Förderung Ausbildungsstellensuchender und solcher, die eine qualifizierte Beschäftigung suchen. Das Projekt ist befristet bis zum 31. Dezember Ausbildungsinteressenten zw. 18 und 35 Jahren aus anderen Ländern der EU können folgende Förderung erhalten: Bis zu achtwöchiger Deutschsprachkurs im Heimatland vor einem Praktikum. Anreisekostenpauschale für ein Bewerbungsgespräch über 200 Euro bis zu 500 Kilometer und über 300 Euro bei mehr als 500 Kilometer einfacher Strecke. Die gleiche Anreisepauschale je für die Anreise zum vorbereitenden, bezahlten Praktikum und die Rückreise. Anreise- und Umzugskostenpauschale zu Beginn der Berufsausbildung in Höhe von 500 Euro, sowie ebenfalls 500 Euro bei eventueller vorzeitiger Beendigung. Finanzierung eines Vollzeit-Deutschsprachkurses in Deutschland zur Vorbereitung auf das Praktikum bis zu vier Wochen. Finanzierung eines praktikumsbegleitenden Sprachkurses bis zu acht Wochen. Finanzierung bzw. Bereitstellung einer ausbildungsbegleitenden Förderung (z.b. Sprachkurs, Nachhilfe in der Berufsschule, ausbildungsbegleitende Hilfen). Unterstützungsleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts während des ausbildungsvorbereitenden Praktikums (einschließlich des vorbereitenden Deutsch sprachkurses in Vollzeit). Die Förderung beträgt maximal 818 Euro monatlich unter Anrechnung der Ausbildungsvergütung und ist auf drei Monate begrenzt. Unterstützungsleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts während der betrieblichen Berufsausbildung: ebenfalls maximal 818 Euro monatlich unter Anrechnung der Vergütung. Reisekostenpauschale für zwei Familienheimfahrten je Ausbildungsjahr über 200 Euro bei bis zu 500 Kilometer und über 300 Euro bei einfacher Strecke über 500 Kilometer. Finanzierung bzw. Bereitstellung einer sozial- und berufspädagogischen Ausbildungsbegleitung. Unterstützung bei Alltagsthemen erforderlich Wichtig ist hierbei jedoch das Bewusstsein, dass ein junger Mensch in einen anderen Kulturkreis kommt, er fern der Heimat und Familie ist und er sich damit auch mit einer ggf. anderen Mentalität zu Recht finden muss. Er muss Kontakte knüpfen, seine Freizeit gestalten und Freunde finden aber auch Behördengänge erledigen, ggf. sogar eine Wohnung suchen, wenn er nicht im Betrieb unterkommt. Deshalb kann gar nicht genug darauf hingewiesen werden, dass hier eine Begleitung bzw. Hilfestellung durch den Betrieb eminent wichtig ist. Idealerweise sollte der Betrieb hier jemanden zur Verfügung stellen, der sich derlei Themen annimmt, den der neue Mitarbeiter auch als Vertrauensperson ansprechen kann, wenn er Sorgen oder Probleme hat. Das sollte deshalb vielleicht nicht unbedingt der Arbeitgeber selbst sein. Förderung auch für Fachkräfte Auch die Beschäftigung qualifizierter Beschäftigter wird durch MobiPro-EU gefördert. Voraussetzung ist das Angehören zu einem Mangelberuf, zu dem das Gastgewerbe gehört. Der Förderung unterliegt: Bis zu achtwöchiger Deutschsprachkurs im Heimatland. Anreisekostenpauschale für ein Bewerbungsgespräch über 200 Euro bis zu 500 Kilometer und über 300 Euro bei mehr als 500 Kilometer einfacher Strecke. Umzugskostenpauschale zur Arbeitsaufnahme in Höhe von 890 Euro im Rahmen des Programms Your first EURES job. Finanzierung von berufsbegleitendem und -bezogenem Deutschunterricht oder eines Vollzeitsprachkurses in Deutschland für bis zu 150 Unterrichtsstunden von je 45 Minuten. Goldene Regel: Erst der Antrag, dann die Maßnahme Voraussetzung für alle Förderleistungen für Auszubildende oder Fachkräfte ist, dass die Anträge jeweils vor der Maßnahme oder vor den Unterschriften unter die Verträge gestellt werden müssen. Wer eine Maßnahme beginnt, ohne zuvor den Antrag gestellt zu haben, wird keine Förderung erhalten. Ferner muss der Bewerber selbst die Anträge stellen. Zuständig ist die ZAV, Villemombler Str. 76, Bonn, Tel.: Beim Ausfüllen der Anträge sollte der Arbeitgeber auf jeden Fall behilflich sein. Außerdem muss der Bewerber die Kosten regelmäßig vorstrecken und erhält sie von der Arbeitsverwaltung hinterher erstattet. Spezielles Programm: incomming Azubi für das Lehrjahr 2014/15 Über diese Leistungen hinaus gibt es bei der ZAV das Projekt incomming Azubi. Bis 23. Oktober 2013 müssen sich Betriebe finden, die ausländische Auszubildende für den Ausbildungsstart September 2014 suchen. Mehrere Betriebe müssen zusammen mindestens fünf Auszubildende suchen und ausdrücklich und verbindlich Ausbildungsbewerber für September 2014 einstellen wollen. Dann sucht die Arbeitsverwaltung in der Zeit zwischen voraussichtlich November 2013 und Januar 2014 Bewerber im Ausland. Sie geht dabei in sog. Recrutingveranstaltungen innerhalb ihres Netzwerks und sucht für die Betriebe, die sich hier konkret und verbindlich gemeldet haben. Voraussetzung ist, dass die Stellen für dieses Bewerbungsverfahren freigehalten werden. Voraussetzung ist weiter, dass der Betrieb mindestens bei der Suche einer Unterkunft behilflich sein muss, besser wäre sogar, eine angemessene Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Und weil es für den Erfolg einer Tätigkeit im anderen Land sehr auf eine gelungene Integration ankommt, muss der Betrieb einen Kümmerer zur Verfügung stellen, der sich mit dem Auszubildenden z. B. um Behördengänge kümmert und ihn begleitet. Bei mehreren Betrieben in einer Region können die Betriebe auch zusammen einen Kümmerer stellen, oder einen Dritten mit der Leistung beauftragen. Bei einer Informationsveranstaltung am 23. September 2013 in Umkirch (siehe Seite 9) bei Freiburg hatten sich spontan sieben Betriebe von Müllheim über St. Peter, Freiburg bis Freiamt zusammengetan und suchen 17 Auszubildende. Der Anmeldeschluss für dieses Projekt endet am 23. Oktober Zur Beantwortung von Fragen zu diesen Themen sollten sich Interessierte an den zuständigen Arbeitsvermittler wenden. Sofern die Telefonnummer vor Ort nicht bekannt ist, kann auch die kostenlose Arbeitgeberhotline: gewählt werden, die Sie mit dem zuständigen Arbeitsvermittler verbindet. 2

3 Die Verbandsgeschäftsstellen erreichen Sie über: Oktober Januar Heft 101 Zentralgeschäftsstelle Freiburg: Günterstalstr. 78, Freiburg i. Br., Telefon , Geschäftsführer: RAss Alexander Hangleiter Stellv. Geschäftsführerin: RAin Doris Hertweck Geschäftsstelle Baden-Baden: Lichtentaler Str. 43, Baden-Baden, Telefon Geschäftsführer: RA Markus Fricke Geschäftsstelle Konstanz: Petershauser Str. 32, Konstanz, Telefon Geschäftsführerin: RAin Ines Kleiner Schwarze Schafe schaden Branche FREIBURG (ag). Bei der Suche nach geeignetem Berufsnachwuchs haben es alle Branchen schwer. Aktuell ist das noch schlimmer als in früheren Jahren. Mancher Ausbildungsplatz in der Hotellerie und Gastronomie ist unbesetzt geblieben. Wenn das Angebot an Lehrlingen knapp ist, bekommen es die Berufe im Gastgewerbe besonders zu spüren. Da hilft es auch wenig, sie in ein freundlicheres Bild zu rücken, wie das auch geschieht. Häufig unsachliche Kritik an der Ausbildung im Gastgewerbe verbessert die Situation nicht und ist keineswegs hilfreich. So ist der Hinweis eines Hoteldirektors an der Nordsee durchaus richtig, dass einige schwarze Schafe eine ganze Branche in Verruf bringen. Das Hotel ist Ausbilder von 26 Lehrlingen. Sie sind offensichtlich mit ihrer Ausbildung zufrieden und ihr Lehrbetrieb erfüllt seine fachlichen und sozialen Aufgaben. Wo das nicht der Fall ist, wäre Nacharbeit empfehlenswert. Im Allgemeinen dürfte es aber schwer sein, zu einem besseren Ruf des Gastgewerbes zu kommen, was die ständigen Bemühungen des DEHOGA und der unmittelbar betroffenen Gastronomen aber nicht schmälert. Am Ball bleiben, ist hier wohl die Parole. Impressum Postvertriebsstück des Hotel- und Gaststättenverbandes Schwarzwald- Bodensee e.v. Herausgeber: dori Verlag und Werbung UG (haftungsbeschränkt) Wasenweilerstraße Bötzingen Telefon Fax Redaktion: Hotel- und Gaststättenverband Schwarzwald-Bodensee e.v., Günterstalstr. 78, Freiburg i. Br., Klaus Althoff, Alexander Hangleiter: Telefon , Fax Wolfgang Grosholz: Telefon + Fax dori Verlag und Werbung Telefon Fax Druck: Hofmann Druck, Emmendingen Anzeigen: Bender Werbe GmbH, Postfach Freiburg i. Br., Telefon , Fax , Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 13. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen Verlag und Redaktion keine Haftung. Erscheinungsweise: monatlich. Bezugspreis für Nichtmitglieder jährlich 35 E. Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. Metro Cash & Carry Deutschland GmbH Industriestr Gundelfingen Telefon: Hinweis gemäß 26 I Bundesdatenschutz: Der Versand des HOGA-KURIER erfolgt über eine Adressdatei, die mit der elektronischen Datenverarbeitung geführt wird. 3

4 Hotel- und Gaststättenkurier Regionale Küche liegt im Trend Hygiene-Listen im Internet: Niedersachsens Regierung will rechtliche Klarheit schaffen Etwa 400 Touristiker und Hoteliers aus ganz Baden-Württemberg sind in Stuttgart zusammengekommen, um bei der Kooperationsbörse der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) Perspektiven und Trends der Tourismuswirtschaft zu diskutieren. Die Kulinarik, also die Kochkunst, war in aller Munde. Ein wichtiger Markt für die Gastronomie und Hotellerie im ländlichen Raum. Baden-Württemberg ist das Genießerland Deutschlands, sagte der Geschäftsführer der TMBW, Andreas Braun. Wir wissen aus Umfragen, dass man uns vor allem in den Bereichen Naturerlebnis, Wandern und Kulinarik eine überdurchschnittlich hohe Kompetenz zutraut. Diesen Trend bestätigte auch Karl Born, Professor für Tourismusmanagement, der auf der TMBW-Kooperationsbörse einen Vortrag hielt über die Zukunft des Tourismus. Im Fernsehen gibt es ja fast keine Sendung mehr, in der nicht gekocht wird, sagte Born mit einem Augenzwinkern. Sehnsucht nach dem Regionalen In Zeiten der Globalisierung würden sich die Menschen zudem immer mehr nach dem Regionalen sehnen. Kulinarik ist das Einzige, mit dem man eine Landschaft sinnlich erleben kann, sagte Born. An alten Steinen kann man schließlich nicht knabbern. Gutes Essen müsse zum Erlebnis gemacht werden, von der Einrichtung des Restaurants oder Hotels bis hin zur Kleidung der Mitarbeiter. Eine Zielgruppe, die immer wichtiger wird: Gäste aus dem Ausland. Das belegen auch die Zahlen, die das Statistische Landesamt erfasst. Für den Zeitraum Januar bis Juli 2013 heißt das konkret: ausländische Gäste haben Baden-Württemberg besucht, das sind 2,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Übernachtet haben Gäste aus dem Ausland, ein Zuwachs von 3,2 Prozent gegenüber Bei den inländischen Zahlen gab es einen leichten Rückgang: bei den Ankünften minus 1,1 Prozent (absolut: ), bei den Übernachtungen minus 1,8 Prozent (absolut: ). Mit etwa Arbeitsplätzen ist die Tourismusbranche ein zentraler Wirtschaftsfaktor im Land Baden-Württemberg. (rei) Eva Rühle mit der Verdienstmedaille des Tourismusverbandes geehrt Die Vorsitzende der DEHOGA-Fachgruppe Berufsbildung, Eva Rühle, ist für ihre engagierte Ausbildungsarbeit im baden-württembergischen Gastgewerbe geehrt worden. Die Verdienstmedaille des baden-württembergischen Tourismusverbandes überreichte Tourismusminister Alexander Bonde, der auch Vorsitzender des Verbandes ist, im Rahmen der Delegiertenversammlung in Stuttgart. Schon lange bevor der Begriff des demografischen Wandels in aller Munde war, hat Eva Rühle sich dafür eingesetzt, junge Menschen für das Gastgewerbe zu begeistern, sagte Bonde in seiner Laudatio. Er nannte unter anderem die DEHOGA-Jugendmeisterschaften des Gastgewerbes. Dass die Teilnehmer aus Baden-Württemberg jedes Mal auch auf Bundesebene Spitzenplätze belegen, zeige, auf welch hohem Niveau im Land ausgebildet werde. Ohne die exzellenten Köchinnen und Köche und ohne die perfekt geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Service gäbe es das Genießerland Baden-Württemberg nicht, sagte Bonde. Ich freue mich, dass ich so viele Kinder habe, sagte Eva Rühle über ihre Auszubildenden, auf die sie sehr stolz sei. In ihrer Dankesrede appellierte Rühle aber auch an Minister Bonde, dass aufgrund des Fachkräftemangels die Politik ebenfalls gefordert sei, gute Rahmenbedingungen für die Lehre zu schaffen. Wir sollten darüber nachdenken, wie wir junge Menschen auch aus dem Ausland für eine Ausbildung in Gastronomie und Hotellerie gewinnen können. (rei) Schmidt Leuchten Werkstätte für Gastraumleuchten Neuanfertigungen und Reparaturen von Lampenschirmen Wir beraten Sie gern unverbindlich. Gartenstraße 2, Benningen Tel. ( ) , Fax ( ) Tourismusminister Alexander Bonde ehrte Eva Maria Rühle für ihre Verdienste um die Ausbildungsarbeit im Hotel- und Gaststättengewerbe mit der Verdienstmedaille des Tourismusverbandes Baden-Württemberg. Foto: Reiser 4

5 Oktober 2013 Heft 10 Neuer Tarifvertrag für die Branche Planungssicherheit bis Jahresende 2014 Effektive Mehrbelastung der Unternehmen unter 3 Prozent Die Tarifverhandlungen im baden-württembergischen Gastgewerbe sind erfolgreich abgeschlossen worden: Am 25. September haben sich DEHOGA und Gewerkschaft NGG nach schwierigen, aber fairen und konstruktiv geführten Verhandlungen auf einen neuen Lohn- und Gehaltstarifvertrag geeinigt. Der neue Vertrag schafft für Betriebe Planungssicherheit bis Jahresende Vereinbart wurde zunächst die Verlängerung des alten, zum 30. Juni 2013 ausgelaufenen Tarifvertrages, um drei Monate. Vom 1. Oktober 2013 an steigen die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter im baden-württembergischen Hotel- und Gaststättengewerbe um 3,2 Prozent. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 31.Dezember Bezogen auf die Gesamtlaufzeit der Vereinbarung ergibt sich für die Arbeitgeber damit eine effektive Mehrbelastung um 2,7 Prozent. Für Auszubildende im Hotel- und Gaststättengewerbe werden die Vergütungen zum 1. Oktober 2013 stärker angehoben, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der gastgewerblichen Ausbildung weiter zu verbessern: Die Vergütung steigt um 5,3 Prozent im ersten Ausbildungsjahr, um 7,3 Prozent im zweiten Ausbildungsjahr und um 10,6 Prozent im dritten Ausbildungsjahr. Die Staffelung bei Auszubildenden der Stufe II (44 Stunden Wochenarbeitszeit) beträgt 6 Prozent im ersten Ausbildungsjahr, 7,5 Prozent im zweiten Ausbildungsjahr und 8 Prozent im dritten Ausbildungsjahr. Der Tarifabschluss trägt der wirtschaftlichen Situation unseres Gewerbes in angemessener Weise Rechnung, betont Tarifausschuss-Vorsitzender Fritz Engelhardt (Foto). Besonders wichtig vor dem Hintergrund der aktuellen Mindestlohn-Diskussionen sei die Tatsache, dass der DEHOGA Vertreter der Arbeitgeberseite und Gewerkschaft NGG mit diesem Tarifabschluss erneut das Funktionieren der bewährten Tarifpartnerschaft im baden-württembergischen Gastgewerbe unter Beweis gestellt hätten. Wir haben gezeigt, dass es in unserer Branche keine staatliche Lohnfestsetzung braucht, weil die Tarifpartner das selbst besser hinbekommen. Bei der Mehrwertsteuer Planungssicherheit eingefordert BAD KROZINGEN. Themen wie Mindestlohn, Vermögenssteuer, GEMA-Abgabe, Energiekosten und die Erhöhung von Mehrwertsteuer, Vermögens- und Erbschaftssteuer waren Themen, mit denen die Besucher bei einer Podiumsdiskussion im Vorfeld der Bundestagswahl die Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und FDP konfrontierten. Das heißeste Thema aber war die Frage, ob nach dem 22. September die Mehrwertsteuer in Hotels wieder auf 19 Prozent steigt, so die Badische Zeitung. Viele Hoteliers, die nach der Steuersenkung stark investiert und neues Personal eingestellt hätten, stünden dann vor dem finanziellen Aus. Gastronomie und Hotellerie so die Botschaft des DEHOGA brauchen vor allem Planungssicherheit. Kandidaten beim DEHOGA (v.l.): Ina Rosenthal (Grüne), Armin Schuster (CDU), Moderatorin Petra Thollembeek, Thilo Levante (FDP) und Thomas Mengel (SPD). SERVICE Den kompletten Tarifvertrag finden Sie auf den Seiten 14 bis 18 in diesem Heft sowie außerdem im Internet zum Download unter de/tarif. Als gedruckte Broschüre kann der Tarifvertrag beim DEHOGA- Shop bestellt werden. Mitglieder zahlen dabei lediglich die Versandkosten in Höhe von 3,90 Euro. Für Nichtmitglieder kostet die Broschüre 9 Euro zzgl. 3,90 Versandkosten. Bestellung unter: Telefon: Fax:

6 Hotel- und Gaststättenkurier Mitmachen bei der Konjunkturumfrage Entwicklung in der Sommersaison, Zukunftserwartungen und Branchenprobleme im Fokus Wie lief die Sommersaison 2013 für die gastgewerblichen Betriebe im Land? Welche Herausforderungen beschäftigen die Unternehmer und welche Zukunftserwartungen haben sie? Um die Interessen seiner Mitglieder in Politik und Medien erfolgreich vertreten zu können, benötigt der DEHOGA repräsentative Zahlen und Fakten zur wirtschaftlichen Entwicklung der Branche. Aus diesem Grund bittet der Verband Sie um Unterstützung: Machen Sie mit bei der DEHOGA-Konjunkturumfrage zur Sommersaison Die Umfrage bezieht sich auf den Zeitraum 1. April bis 30. September Gefragt wird nicht nur nach der wirtschaftlichen Entwicklung in den zurückliegenden Monaten und den Zukunftserwartungen, sondern zum Beispiel auch nach den wichtigsten Branchenproblemen. Für den DEHOGA liefern die Umfrageergebnisse wichtige Argumente und Belege für die politische Lobbyarbeit. Sie sind auch eine Hilfe, wenn es darum geht, die Prioritäten in der Verbandesarbeit richtig zu setzen. Mitmachen bei der Konjunkturumfrage ist ganz einfach: Schneiden Sie bitte die nebenstehende Doppelseite aus, füllen Sie das zu Ihrem Betrieb passende Formular aus und schicken Sie es per Telefax oder per Post an den DEHOGA zurück. Vor allem kleinere Betriebe sollten sich von dieser Umfrage angesprochen fühlen, denn sie stellen zwar die ganz große Mehrheit in der Branche und bei den DEHOGA-Mitgliedern, waren aber bei den bisherigen Umfrage oft unterrepräsentiert. Vertraulichkeit ist garantiert Selbstverständlich ist die Umfrage anonym. Name und Adresse Ihres Betriebes werden nicht abgefragt und spielen bei der Auswertung der Daten keine Rolle. Einsendeschluss ist am Mittwoch, 16.Oktober Sicheres Internet für Sie und Ihre Gäste mit dem Bereos HOTSPOT Schützen Sie sich vor ungerechtfertigten Abmahnungen und Schadensersatzforderungen. Wenn Sie Ihren Gästen einen Internetzugang zur Verfügung stellen, sind Sie in erster Linie für alle Aktivitäten des Gastes im Internet verantwortlich, da diese über Ihren Anschluss erfolgen. Häufig sehen sich Gastgeber daher mit teuren Abmahnungen (z.b. wegen Urheberrechtsverletzungen) konfrontiert. Mit dem Bereos HOTSPOT können Sie sich vor ungerechtfertigten Abmahnungen und Schadensersatzforderungen schützen. Jeder Gast erhält dazu von Ihnen individuelle Zugangsdaten zum Internet und muss vor der Nutzung den Nutzungsbedingungen zustimmen. Durch die Protokollierung der Zugriffe können Sie jederzeit feststellen, wer zu welcher Zeit Ihren Internetzugang genutzt hat. Bereos HOTSPOT auf einen Blick Absicherung vor ungerechtfertigten Abmahnungen Einfache Integration in bestehende Netzwerke Einfache und schnelle Handhabung Schneller und unkomplizierter Support Minimaler Stromverbrauch (ca. 3-5 W/h) Deutlich günstiger als vergleichbare Konkurrenzprodukte Keine versteckten Zusatzkosten für Nutzung oder ausgestellte Tickets ab 300,00 zzgl. USt. Zusatzoptionen Integriertes WLAN-Modul Ticketsystem zum Erstellen von Zugängen mit automatischem Ablauf Ticketdrucker und Fernbedienung für noch schnellere und einfachere Nutzung Günstige Wartungsverträge für unterschiedlichste Bedürfnisse Individuelle Login-Seite Weitere Informationen: Online-Testversion: Bereos OHG - Kalchenstraße Tettnang Kontakt: Tel.: +49(0) Fax: +49(0) Web: Die Themen Steuern und Minijobs sorgten für eine hitzige Diskussion BONNDORF. Zu einer Podiumsdiskussion hatte der DEHOGA vier Bundestagskandidaten des Wahlkreises in Möhringers Schwarzwaldhotel nach Bonndorf eingeladen. Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Thomas Dörflinger (CDU), Karsten Jung (FDP) und Peter Schanz (Grüne) lieferten sich teils hitzige Wortgefechte. Die von Moderatorin Petra Thollembeek, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Baden-Württemberg, angesprochenen Themen waren Steuern, Tourismus und Minijobs. Die Kandidaten Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Thomas Dörflinger (CDU) mit der Moderatorin Petra Thollembeek (am Rednerpult) bei der Podiumsdiskussion in Möhringers Schwarzwaldhotel in Bonndorf. Gasthof Mittelbaden idyll. Ortslage 2 Wohnungen, Grund 890 m ,- VHB Gasthof Nordbaden 17 Betten + Wohng. 600 m ,- VHB Restaurant Stadtlage nähe B-B und Rust Herrscher, Telefon

7 xxxxxxx 1 x/200x Oktober DEHOGA 2013 MAGAZIN Heft 10 Konjunkturumfrage Sommer 2013 Ausblick Winter 2013/14 Beherbergungsbetriebe Bitte zurücksenden an: DEHOGA Baden-Württemberg, Augustenstraße 6, Stuttgart oder per Fax an: Fragen zu Ihrem Beherbergungsbetrieb: 1.1 Betriebsart 1.2 Marktsegment 1.3 Zimmeranzahl Hotel Hotel garni Hostel Pension Gasthof Sonstige Geschäftshotel Tagungshotel Stadthotel Ferien-/Resorthotel Budgethotel/Hostel Wellness-/Kurhotel Design-/Themenhotel Sonstige bis 20 Zimmer bis 80 Zimmer bis 200 Zimmer bis 40 Zimmer bis 120 Zimmer > 200 Zimmer 1.4 Betriebsform Einzelbetrieb Markenhotellerie 2. Wie beurteilen Sie die Geschäftslage Ihres Betriebes im Sommerhalbjahr (April bis September 2013)? Gesamtbeurteilung (Vergleich: Vorjahreszeitraum April bis September 2012) Zimmerauslastung Zimmerpreis Umsatz Mitarbeiter (Anzahl) Ertrag Investitionen gut befriedigend schlecht gesunken gleich gestiegen 3. Welche Geschäftserwartungen haben Sie für das Winterhalbjahr (Oktober 2013 bis März 2014)? Gesamtbeurteilung (Vergleich: Vorjahreszeitraum Oktober 2012 bis März 2013) günstiger gleich bleibend ungünstiger wird sinken gleich wird steigen Zimmerauslastung Zimmerpreis Umsatz Mitarbeiter (Anzahl) Ertrag Investitionen 4. Welche Problembereiche stehen in Ihrem Betrieb gegenwärtig im Vordergrund? Bitte max. drei Problembereiche ankreuzen. Behördliche Auflagen Betriebskosten Energiekosten Finanzierung/Liquidität Personalgewinnung Personalkosten Preispolitik Rauchverbot Steuern/Sozialabgaben Stornierungen weniger Gäste weniger Umsatz pro Gast 5. Haben Sie Schwierigkeiten, offene Stellen in Ihrem Betrieb in der laufenden Saison zu besetzen? ja nein wir suchen zur Zeit keine Arbeitskräfte Wenn ja, in welchem Bereich haben Sie Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen: Hotelfachleute Etage (Führungskräfte) Etage (Hilfskräfte) F&B (Führungskräfte) F&B (Fachkräfte) F&B (Hilfskräfte) Köche (Führungskräfte/Küchenchef) Köche (Fachkräfte) Küchenhilfen Büro/Verwaltung Sonstige 7

8 xxxxxxx 1 Hotel- und Gaststättenkurier x/200x DEHOGA MAGAZIN Konjunkturumfrage Sommer 2013 Ausblick Winter 2013/14 Gastronomiebetriebe Bitte zurücksenden an: DEHOGA Baden-Württemberg, Augustenstraße 6, Stuttgart oder per Fax an: Fragen zu Ihrem Gastronomiebetrieb (bitte nur eine Antwort pro Frage, keine Mehrfachnennungen möglich): 1.1 Betriebsart Restaurant/ Café/Bistro Kneipe/ Bar Discothek/Club/ Speisenwirtschaft Schankwirtschaft Tanzlokal Imbissbetrieb Quickservice/ Catering/Gemeinschafts- Fastfood gastronomie 1.2 Umsatz bis bis bis bis 1 Mio. bis 2 Mio. über 2 Mio. 1.3 Betriebsform Individualgastronomie Markengastronomie 2. Wie beurteilen Sie die Geschäftslage Ihres Betriebes im Sommerhalbjahr (April bis September 2013)? Gesamtbeurteilung (Vergleich: Vorjahreszeitraum April bis September 2012) gut befriedigend schlecht gesunken gleich gestiegen Gästeanzahl Umsatz Preise für Speisen und Getränke Mitarbeiter (Anzahl) Ertrag Investitionen 3. Welche Geschäftserwartungen haben Sie für das Winterhalbjahr (Oktober 2013 bis März 2014)? Gesamtbeurteilung (Vergleich: Vorjahreszeitraum Oktober 2012 bis März 2013) günstiger gleich bleibend ungünstiger wird sinken gleich wird steigen Gästeanzahl Umsatz Preise für Speisen und Getränke Mitarbeiter (Anzahl) Ertrag Investitionen 4. Welche Problembereiche stehen in Ihrem Betrieb gegenwärtig im Vordergrund? Bitte max. drei Problembereiche ankreuzen. Behördliche Auflagen Betriebskosten Energiekosten Finanzierung/Liquidität Personalgewinnung Personalkosten Preispolitik Rauchverbot Steuern/Sozialabgaben Stornierungen weniger Gäste weniger Umsatz pro Gast 5. Haben Sie Schwierigkeiten, offene Stellen in Ihrem Betrieb in der laufenden Saison zu besetzen? ja nein wir suchen zur Zeit keine Arbeitskräfte Wenn ja, in welchem Bereich haben Sie Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen: Köche (Führungskräfte/Küchenchef) Köche (Fachkräfte) Küchenhilfen Restaurantleitung Kellner/Service (gelernt) Kellner/Service (ungelernt) Büro/Verwaltung Sonstige 8

9 Oktober 2013 Heft 10 Gezielte Zuwanderung Informationsveranstaltungen in Umkirch und Schluchsee Etwa 50 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus dem Breisgau und dem Hochschwarzwald besuchten die von den DEHOGA Kreisen Müllheim, Freiburg-Land, Freiburg-Stadt und Emmendingen sowie Hochschwarzwald und der Arbeitsagentur Freiburg organisierten Informationsveranstaltungen zur Gezielten Zuwanderung. Die Vertreter des Arbeitsagenturen gaben wertvolle Informationen über das große Angebot des Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur, von der Vermittlung und Beratung über die finanziellen Leistungsangebote wie z. B. den Eingliederungszuschuss, die Maßnahmen bei einem Arbeitgeber, den Eingliederungszuschuss für schwerbehinderte Menschen, die Finanzierung von Arbeitshilfen, die Inklusionsprämie des Landes Baden-Württemberg bis hin zur Förderung mittels Einstiegsqualifizierung, ausbildungsbegleitenden Hilfen und dem Programm WeGebAU. Einen großen Schwerpunkt nahm das Dienstleistungsangebot bei der Fachkräftegewinnung aus dem Ausland ein. So unterstützt die ZAV bei der Bewerbergewinnung im Ausland, indem sie spezielle Rekrutierungsveranstaltungen im europäischen Ausland durchführt und einen Bewerberpool pflegt. Die Teamleiterin des Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Freiburg, Ute Köster (zweite von links) sowie Arbeitsvermittlerin für Freiburg, den Kaiserstuhl und Glottertal, Sandra Kerlies (dritte von Links) im Gespräch mit Arbeitgebern bei der Informationsveranstaltung der DEHOGA-Kreis im Breisgau in Umkirch. Sie ist weiter bei der Gewinnung von Bewerbern aus dem Elsass aktiv und führt Ausbildungsprojekte mit ausländischen Partnern durch mittels derer um gezielt Bewerber für Ausbildungsplätze in Deutschland zu suchen. Unfallversicherung Unfallversicherung endet an der Toilettentür Ein bemerkenswertes Urteil fällte das Verwaltungsgericht München am 8. August 2013, als es darüber zu entschieden hatte, ob die Unfallversicherung für eine Handverletzung aufkommen müsse, die sich ein Beschäftigter (in diesem Fall ein Polizeibeamter) auf der Toilette im Unternehmen zuzieht. Der Mann klemmte sich einen Finger an der Toilettentüre ein. Der Aufenthalt im Toilettenraum aber sei Privatsache so das Gericht, lediglich der Weg zur Toilette sei unfallversichert. Dieser Fall wurde also genauso behandelt wie der Weg zur Kantine, der versichert ist, nicht jedoch der Aufenthalt in derselben (VG München M 12 K ). leasen statt banken! Ob Kaffeemaschine, Gastronomieeinrichtung oder Küchengeräte wenn es um Leasing geht, sind Sie bei uns bestens bedient. Persönlich, professionell und verlässlich. Rufen Sie uns an! Trunkenheitsfahrt nicht unfallversichert Eine Hinterbliebene klagte gegen die Unfallversicherung auf Hinterbliebenenrente. Ihr Ehemann war mit ca. 2,8 Promille Alkohol im Blut von der Arbeit nach Hause gefahren und dabei tödlich verunglückt. Obwohl sich der Unfall auf dem Weg zwischen Arbeit und Wohnung ereignet hatte, wies das Bundessozialgericht ihre Klage ab. Ursächlich für den Tod sei nämlich nicht das Wegerisiko der versicherten Tätigkeit, also die Arbeit, gewesen, sondern alleine der Alkoholgenuss. Ein Wegeunfall ist jedoch nur versichert, bei Gefahren, die sich aus der Teilnahme am öffentlichen Verkehr als Fußgänger oder als Benutzer eines Verkehrsmittels ergeben, also bei solchen Gefahren aus dem eigenen oder fremden Verkehrsverhalten oder bei solchen, die aufgrund äußerer Einflüsse aus der Beschaffenheit des Verkehrsraumes entstehen. Das war vorliegend nicht der Fall. (BSG, 13. November 2012 B 2 U 19/11 R) Beratung kostenlos & unverbindlich: +49 (0)

10 Hotel- und Gaststättenkurier Ohne IBAN geht bald nichts mehr Umstellung im Zahlungsverkehr zum 1. Februar 2014 Ratgeber von Lexware als kostenloses E-Book Am 1. Februar 2014 ist es soweit: Der bargeldlose Zahlungsverkehr wird europaweit vereinheitlicht. Ab diesem Stichtag müssen alle Überweisungen und Lastschriften im sogenannten Sepa-Format mit den internationalen Kontonummern IBAN getätigt werden. Die wichtigsten Neuerungen: IBAN: (International Bank Account Number) bestehend aus 22 Stellen. Sie ersetzt die Kontonummer und Bankverbindung. SEPA-Überweisung: nur noch online im neuen XML-Datenformat oder mit dem neuen SEPA-Überweisungsformular. SEPA-Lastschriftenverfahren: Eine sogenannte Gläubiger ID muss über www. bundesbank.de beantragt werden. Mit der Hausbank muss eine neue Inkassovereinbarung getroffen werden. Für die rechtliche Legitimation einer Lastschrift müssen Mandate eingeholt werden. Einreichungsfristen für die Lastschriften müssen beachtet werden. Pre-Notification gesetzliche Pflicht zur Vorabinformation des Schuldners beträgt 14 Tage. Die Vergabe einer eindeutigen Mandatsreferenznummer muss beachtet werden u. v. m. Vorsicht bei Lastschriftmandaten Aufgrund der anstehenden Umstellungen versenden derzeit auch Hotelbuchungsportale Informationsschreiben an Florian Rassmann Hotel- & Gastronomielösungen Partner der hoga-data GmbH protel Hotelsoftware Die Lösung für jeden Betrieb! hogapos Mehr als nur eine Kasse! Reinschauen Sekt statt Selters lohnt sich In Deutschland hat jede IBAN immer 22 Stellen. Sie beginnt immer mit dem Länderkennzeichen, also zum Beispiel DE für Deutschland, und der 2-stelligen Prüfziffer für die gesamte IBAN, die aufgrund einer genau festgelegten Formel berechnet werden kann. Es folgen dann die 8 Stellen lange Bankleitzahl und die maximal 10-stellige Kontonummer. Hat die Kontonummer keine 10 Stellen, werden die fehlenden Stellen von vorn mit Nullen aufgefüllt. Der BIC (Bank Identifier Code) besteht aus 11 Stellen. ihre Hotelpartner, in denen auf die SEPA- Umstellung hingewiesen wird. Dabei ist Vorsicht angesagt. Denn, was aus diesen Schreiben meist nicht hervorgeht: Für die SEPA-Lastschrift gibt es zwei Verfahren: die SEPA-Basislastschrift (SEPA Core Direct Debit) sowie die SEPA-Firmenlastschrift (SEPA Business to Business Direct Debit). Der wichtigste Unterschied: Bei der Basis- Lastschrift ist eine Rückgabe durch den Debitor ohne Angabe von Gründen binnen 8 Wochen nach Einlösung möglich. Bei der Firmen-Lastschrift ist eine Rückgabe durch den Debitor nach Einlösung nicht möglich. Einige Hotelbuchungsportale verwenden in ihren Informationsschreiben standardmäßig ein Formular zur Erteilung einer SE- PA-Firmenlastschrift, wodurch dem Hotelpartner die Möglichkeit genommen wird, die Zahlung nach Einlösung zurückzuholen, sollte dieser fehlerhaft oder nicht korrekt sein. Wer bereits eine solche Genehmigung für eine Firmenlastschrift erteilt hat, kann die widerrufen und dem Partner erklären, dass man gerne eine Genehmigung für eine Basislastschrift erteilen möchte. Aufwand wird unterschätzt Der mit der SEPA-Einführung verbundene zeitliche Aufwand wird oft unterschätzt. Je eher mit der SEPA-Umstellung begonnen wird, desto besser sind die Möglichkeiten, frühzeitig Fehlerquellen zu identifizieren und zu bereinigen. Der DEHOGA-Partner Lexware hat für Mitglieder alle wichtigen Informationen inklusive Checkliste verständlich zusammengestellt. Sie können als E-Book heruntergeladen werden unter Mit Lexware ordentlich Zeit gewinnen Mit den kaufmännischen Software-Lösungen von Lexware sind Mitglieder früher fertig mit der Buchhaltung, Belegerfassung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Fehlzeitenverwaltung, Reisekostenabrechnung. Die Vorteile: einfach zu bedienen, auf der Höhe der aktuellen Gesetzeslage, auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten, auf dem neuesten Stand der Technik, für jede kaufmännische Aufgabe die passende Software. DEHOGA-Mitglieder erhalten viele Lexware-Programme zum Sonderpreis. Die neuesten Angebote finden Mitglieder im exklusiven Online-Shop unter: Sie können auch per Mail oder telefonisch (Tel ) kostenlos bestellt werden. E-SERVICE Alle aktuellen Informationen über DEHOGA-Kooperationspartner und über geldwerte Vorteile finden Mitglieder im Sparbereich auf (Link: Sparen mit dem DEHOGA ). 10

11 Oktober 2013 Heft 10 Igeho 2013 Nachwuchsprojekt Restaurant CH Der Berufsnachwuchs spielt eine aktive Rolle an der diesjährigen Igeho in Basel, der Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Außer-Haus-Konsum. Koch- und Servicelehrlinge aus allen Landesteilen der Schweiz verwöhnen im Restaurant CH die Gäste mit regionalen Spezialitäten. Dabei lassen die Nachwuchsprofis alte, teils vergessene Rezepte aufleben und zeigen, dass Tradition und Innovation bestens harmonieren. Ich freue mich, während der Igeho mit anderen Kochlehrlingen zusammenarbeiten zu dürfen, die ebenso motiviert und mit Freude den Kochberuf ausüben wie ich, schwärmt Nicola Milani. Milani ist Kochlehrling im dritten Lehrjahr und steht zusammen mit weiteren 24 Koch- und Servicelernenden aus allen vier Landesteilen der Schweiz im November an der Igeho 2013 in Basel aktiv im Einsatz. Dort wird der 18-jährige Lehrling vom Gasthof Kreuz in Egerkingen im Restaurant CH als Koch arbeiten. Erstmals stellen Lernende an der Igeho aktiv ihr Können unter Beweis. Sie führen das Nachwuchsprojekt Restaurant CH, das mitten in der Messehalle die Messebesucherinnen und -besucher mit einfachen, traditionellen und zum Teil kaum mehr bekannten Gerichten aus den Regionen Westschweiz, Tessin, Ostschweiz und Nordwestschweiz verwöhnen wird. Welche Idee steckt hinter dem Nachwuchsprojekt Restaurant CH? Wir wollen bei diesem Projekt die Lehrlinge ins Zentrum stellen und ihnen eine attraktive Plattform bieten. Mit dem Fokus auf traditionelle, regionale Gerichte präsentieren wir sozusagen die ganze Schweiz in einer Beiz, erläutert Louis Bischofberger vom Gasthof Kreuz in Egerkingen. Der erfolgreiche Gastronom und Lehrlingsausbildner wurde mit dem Lehrlingsprojekt an der Igeho beauftragt. In Zusammenarbeit mit Berufsfachschulen wurden im Rahmen eines Castings aus über hundert Lehrlingen mit der Mindestnote 5,0 im Berufskundeunterricht die besten Lehrlinge aus Küche und Service ausgewählt. Auf sie warten im Restaurant CH gleich mehrere Herausforderungen: Sie haben die Aufgabe, täglich bis zu 400 Gäste zu bekochen und zu bedienen. Die Koch- und Serviceteams sind mit Lehrlingen aus allen Landesteilen bestückt. Dies setzt laut Louis Bischofberger eine gute Koordination, Teamarbeit sowie Kenntnisse der anderen Landessprachen voraus. Ein wichtiges Kriterium bei der Lehrlingsauswahl waren neben einer Landessprache der Schweiz als Muttersprache Kenntnisse einer zweiten Landessprache. Die Große Auswahl mit jeweils vier Vorspeisen, Hauptgängen, Beilagen und Desserts aus vier Regionen ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts von Restaurant CH. Auf diese Weise setzen sich die Lehrlinge mit den kulinarischen Spezialitäten ihrer Herkunftsregionen auseinander, erklärt Louis Bischofberger. So dürfen sich die Gäste zum Beispiel auf Hechttimbale mit Rauchforelle und Croûte pêcheur sowie geschmorten Fenchel an Dillrahmsauce Fée verte, auf ein gebratenes Kalbshacktätschli auf Linsotto mit Steinpilzen oder auf eine Himbeerjoghurtcrème mit Biberspeckchips freuen. Diese Gerichte sollen die Besucher animieren, wieder mal typisch schweizerische Spezialitäten anstelle von exotischen Gerichten anzubieten. Gastraum, offene Küche und Cafeteria Das rund 330 Quadratmeter große Restaurant wird durch eine Art Allee in zwei Hälften geteilt: Auf der einen Seite sitzen die Gäste sozusagen im Grünen mit künstlichem Rasen, Bänken, Schaffellen und Holztischen; auf der anderen Seite stehen ihnen Tische auf einer Piazza zur Auswahl. Im Zentrum des Restaurants CH befindet sich die offene Küche. Diese erlaubt es den Gästen, den Lehrlingen bei ihrer Arbeit zuzuschauen und bei der Zubereitung der Speisen live dabei zu sein. Dadurch werde die Arbeit der Lehrlinge zusätzlich aufgewertet, ist Louis Bischofberger überzeugt. Die Bedienung der Gäste durch die Service-Lehrlinge ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Restaurants auch in der separaten Cafeteria mit Bar, für die rund ein Drittel der gesamten Restaurantfläche vorgesehen ist. Hier können die Gäste Kaffeespezialitäten genießen oder an der Bar einen Cocktail bestellen. Barsta- und Bar-Schulung für Service-Lehrlinge Die Service-Lehrlinge erhalten im Vorfeld eine spezielle Barista-Ausbildung sowie einen Bar- Schnellkurs. Diese Ausbildungen wurden im Rahmen des Vorbereitungslagers vom 22. und 23. September durchgeführt, wie Louis Bischofberger informiert. An diesen zwei Tagen wurden die Lehrlinge intensiv auf ihre künftigen Aufgaben im Restaurant CH vorbereitet. Während der Igeho stehen die Lehrlinge jeweils für fünf Tage im Restaurant CH im Einsatz. Voraussetzung dafür ist die Freistellung im Lehrbetrieb und Berufsschulunterricht. Kochlehrling Nicola Milani bereitet sich auch in seinem Lehrbetrieb auf die Arbeit im Messerestaurant vor, indem er für die Gäste des Restaurants in Egerkingen typische regionale Gerichte kocht. Die Zusammenarbeit mit zwölf Köchen aus verschiedenen Landesteilen wird sicher eine Herausforderung. Wir müssen am gleichen Strick ziehen, damit alles reibungslos über die Bühne geht, freut sich Nicola Milani. Nachwuchs bewusst integrieren Die Igeho möchte besonders auch für den Berufsnachwuchs eine attraktive Messe sein, betont Doris Schweizer von der Messeleitung. Während an der letzten Fachmesse die Lehrlinge eher spielerisch integriert wurden, will man ihnen dieses Jahr bewusst eine Plattform bieten, wo sie ihr Können unter Beweis stellen können. Die Igeho gibt den Lehrlingen zudem die Möglichkeit, Starköchen über die Schultern zu schauen und sich inspirieren zu lassen, betont Doris Schweizer und freut sich, in der Person von Louis Bischofberger einen starken Partner für die Nachwuchsförderung gewonnen zu haben. Die Messeleitung rechnet auch dieses Jahr mit gegen Lehrlingen aus der Gastronomie, die im Klassenverband oder individuell die Igeho besuchen werden. Für sie steht ein separater Eingangsbereich für das Check-In bereit. Innovatives Inkasso-System Die Verantwortlichen des Restaurant CH haben ein innovatives Inkasso-System entwickelt. Denn: Oft warten die Gäste nach dem Essen vor allem über den Mittag viel zu lange, bis sie die Rechnung erhalten, begründet Louis Bischofberger. Die Besucher des Restaurant CH bezahlen deshalb am Eingang den Pauschalpreis von 40 Franken, mit dem sie ihr Vier-Komponenten-Menü nach Wahl mit Vorspeise, Beilage, Hauptgang, Dessert, einem alkoholfreien Getränke sowie einem Glas Wein zusammenstellen können. Die Gäste erhalten dann alle drei Gänge zusammen auf dem Tablett. Wir wollen mit diesem Modell aufzeigen, dass man mit einem effizienten Personaleinsatz und tiefen Dienstleistungskosten ein originelles und qualitativ hochwertiges Angebot auf die Beine stellen und so den Selbstbedienungs- und Fastfood-Restaurants die Stirn bieten kann. Zudem bleibt den Servicekräften dadurch mehr Zeit für die Gästebetreuung, erklärt Louis Bischofberger. 11

12 Hotel- und Gaststättenkurier Rathaus trifft Wirtshaus auch im Kreis Lörrach Ende September fand die Veranstaltung Rathaus trifft Wirtshaus des DEHOGA auch im DEHOGA Kreis Lörrach, namentlich im genossenschaftlich geführten Gasthaus dasrössle in Todtnau-Gschwend statt. Zu einer Zeit, in der in vielen Betrieben des oberen Wiesentals die Saison noch in vollem Gange ist und viele der eingeladenen Gastronomen der Veranstaltung nicht beiwohnen konnten, war die Nachfrage der Berichterstatter sehr hoch. Neben dem SWR-Hörfunk war auch eine Redakteurin mit Kamerateam des RTL-Fernsehens vor Ort, um über die Rahmenbedingungen der Dorfgastronomie zu berichten. Anlass der von DEHOGA Baden- Württemberg und Gemeindetag Baden- Württemberg initiierten Reihe geben u. a. die Veränderung der Lebens- und Arbeitswelt, des Gästeverhaltens, ein Überangebot an Gastronomieobjekten verbunden mit entsprechendem Preisverfall. Viele Ortsteile verfügen deshalb über kein funktionierendes Dorfgasthaus mehr. Die Fluktuation in der Branche liegt bei 25 Prozent. 57 Prozent der Existenzgründungen scheitern in den ersten drei Jahren. führte Petra Thollembeek, die Geschäftsführerin der Fachgruppe Gastronomie im DEHOGA Landesverband ein. Dabei stirbt mit jedem Dorfgasthaus r, Oktober 2013 ein Stück Kulturgut, mahnte DEHOGA Präsident Peter Schmid, der auch warnte: Wir müssen aufpassen, dass der ländliche Raum nicht zur reinen Schlafstätte wird. Ein Tipp des erfahrenen Vorsitzenden lautete: Gastwirte, tretet mit euren Bürgermeistern in Kontakt, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen!. Roger Kehle, der Präsident des Gemeindetages, und somit Stellvertreter der 35 Bürgermeister im Format wie bisher 121 x 48 mm Landkreis Service- & Vertriebspartner Der Präsident des DEHOGA Baden-Württemberg im Interview mit einem RTL-Fernsehteam im Genossenschaftsgasthaus dasrößle in Todtnau-Gschwend. Lörrach, von denen zahlreiche, aber längst nicht alle erscheinen konnten, stellte in seinem Grußwort fest, dass man in Baden- Württemberg bislang gleiche Lebensverhältnisse auf dem Land und in den Städten verzeichne, für die die Gasthäuser aber auch einen wesentlichen Faktor darstellten. Im Anschluss stellte Petra Thollembeek weitere Fakten fest: In Baden-Württemberg gibt es derzeit Gastronomiebetriebe, deren durchschnittlicher Jahresumsatz bei Euro liege. Bei nur vier Prozent sei der Umsatz höher als eine Million Euro. Was folgte, war eine Problemanalyse. Die größten Herausforderungen sein u. a. die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit, der Fachkräftemangel und der Verbraucherschutz. Dabei können Schwierigkeiten nicht nur von außen kommen, wie z. B. von Seiten der in Sachen Gastronomie immer erfahreneren Gäste, deren Ansprüche ständig wüchsen oder des Pachtvertrages der keinen Raum für Entwicklung und Investitionen ließe. Auch der Gastwirt, der sich nicht weiter entwickele, der z. B. die Bedeutung der neuen Medien verkenne, der in einer Entwicklung immer Planung Beratung Verkauf Kundendienst Titisee-Neustadt Gastwirte und Bürgermeister nutzten die Gelegenheit, gleich während der Veranstaltung zu diskutieren. eher die Risiken statt der Chancen sehe, kann sich selbst die Arbeit schwer machen. Ursachenforschung und Lösungsansätze erfolgen in der anschließenden, in Gschwend lebhaft geführten, Diskussion. Dabei wurde z. B. erkennbar, dass von einzelnen Bürgermeistern kein Verständnis für Ruhetage oder fehlende Konzepte einiger Gasthäuser gezeigt werde. Erfrischend und informativ war der kurze Einblick, den Ewald Dießlin, einer der Vorstände der Genossenschaft dasrößle e.g., über die Entwicklung des Bürgergasthauses gab, das die Genossenschaft 2010 von der mittlerweile 85-jährigen Vorgängerin übernommen hatte. Baulich musste viel Arbeit und Herzblut investiert werden. Sämtliche Strom- und Wasserleitungen sind neu, das Dach musste neu gedeckt, viele Wasserschäden an Wänden und den Holzböden behoben werden. Seit dem 18. Januar 2013 sei das Haus nun am Markt und erfreue sich großer Nachfrage. Vorteil aber auch Herausforderung sei, dass der Vorstand der Genossenschaft gerade nicht ständig im Hause präsent sei wie ein klassischer Gastwirt. Jedoch bestünde dafür sehr viel Raum für den betriebswirtschaftlichen Überblick. Für die Zukunft plant die sehr erfolgreiche Genossenschaft auch weiter. Nach Projekt zwei, der am 22. Juni 2013 geöffneten Gartenwirtschaft steht im Herbst Projekt drei, der Bau von 20 Parkplätzen hinter dem Gebäude, an und dann die Neugestaltung der Fassade zur Terrasse sowie Aufbereitung der Nord-Ostfassade im Mai/Juni Als mögliches Projekt sechs können sich die eifrigen Gschwender den Ausbau eines Dorfladens Ende 2015 vorstellen. 12

13 Regional, global, phänomenal! Das Highlight für die Hotellerie & Gastronomie in der Ortenau Fokusthema: Regionalität Insider-Talk mit den Profis Top-Vorträge, Top-Referenten attraktives Aussteller-Programm Moderation: Markus Brock (SWR) OHG Forum 2013 Europa-Park Rust Jetzt anmelden: 13

14 Hotel- und Gaststättenkurier LOHN- & GEHALTSTARIFVERTRAG 27 10/2013 DEHOGA MAGAZIN Lohn- und Gehaltstarifvertrag gültig vom Geltungsbereich Dieser Tarifvertrag gilt: 1. räumlich: für das Land Baden-Württemberg 2. fachlich: für alle nach dem Gaststättengesetz erlaubnispflichtigen und erlaubnisfreien Hotel- und Gaststättenbetriebe. Hierzu gehören auch z.b. - Autobahnraststätten - Bahnhofsgaststätten - Betriebe der Systemgastonomie - Betriebe der Handelsgastronomie - Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung und der Caterer. Ebenso gehören hierzu sonstige Dienstleister, die branchentypische Aufgaben des Gastgewerbes in Institutionen oder anderen Unternehmen übernehmen. Weiter sind vom fachlichen Anwendungsbereich Reservierungs- und Verwaltungsbetriebe des Gastgewerbes oder gastgewerbliche Nebenbetriebe erfasst. 3. persönlich: für die in den vorstehend genannten Betrieben beschäftigten Arbeitnehmer (ausgenommen Musiker und Artisten) und Auszubildenden. 4. Der Tarifvertrag gilt nicht für leitende Angestellte gem. 5 Abs.3 BetrVG Protokollnotiz: Die Tarifvertragsparteien sind sich darüber einig, dass dieser Tarifvertrag auch auf Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Anwendung findet. A. Einleitung 1. Sämtliche nachstehenden Lohn- und Gehaltssätze sowie auch die Vergütungen für Auszubildende sind bare und ungeteilte Bruttogeldbezüge. Neben bzw. statt diesen haben die tarifbeteiligten Arbeitnehmer und Auszubildenden keinen Anspruch auf Naturalleistungen. 2. Die Lohn- und Gehaltssätze wurden für die regelmäßige Arbeitszeit berechnet und festgelegt. 3.a) Für Fremdenheime, Pensionen und Kleinbetriebe, die in der Regel nicht mehr als 3 Arbeitnehmer beschäftigen, findet die Sonderregelung lt. Abschnitt D dieses Lohnund Gehaltstarifvertrages Anwendung. 3.b) Für Selbstbedienungsrestaurants und Betriebe der System-, Handels-, Fastfood-Gastronomie und Catering und Handelsgastronomie in Selbstbedienung findet die Sonderregelung lt. Abschnitt E dieses Lohn- und Gehaltstarifvertrages Anwendung. 4. Bei Teilzeitbeschäftigung besteht Anspruch auf die anteiligen Lohn- und Gehaltssätze. B. Fest besoldetes Personal 1. Direktions-, Verwaltungs- und Empfangspersonal ab Monatsstunden Direktoren, Personalchefs mit Vollmacht nach freier Vereinbarung 2. Empfangschefs, bilanzsichere Buchhalter Abteilungsleiter/in, wenn Sie der Direktion unterstellt sind Direktionsassistent Erste Kassierer, fremdsprachenkundig, stellv. Empfangschef/in a) Empfangsherren u. -damen in Hotels, sprachenkundig b) Geschäftsführer in Restaurants, Cafés usw c) Hausdamen a) Hotelsekretäre/innen (Schichtführer) z.b. F&B-Bereich, Empfang, Reservierung,Personalsachbearbeitung Monatsgehälter bzw. Festlöhne in e Regelarbeitszeit Woche: 39 Stunden, Monat: 169 Stunden b) Buchhalter, Lagerbuchhalter, Kassierer, Betriebsassistent

15 LOHN- & GEHALTSTARIFVERTRAG 28 Oktober 2013 Heft 10 10/2013 DEHOGA MAGAZIN ab Monatsstunden Magazin- u. Lagerverwalter, Kontrolleure Journalführer, (Hoteljournal), Night Auditor, perfekte Stenotypisten(innen) Telefonisten a) mit Fremdsprachenkenntnissen Monatsgehälter bzw. Festlöhne in e Regelarbeitszeit Woche: 39 Stunden, Monat: 169 Stunden b) ohne Fremdsprachenkenntnisse Sonstiges kaufmännisches Personal und Verwaltungspersonal a) Gehilfen/innen mit mehr als 2 Gehilfenjahren, Hausdamenassistentin b) Gehilfen/innen im 2. Gehilfenjahr, Hausdamenassistentin c) Gehilfen/innen im 1. Gehilfenjahr, Hausdamenassistentin II. Küchen- und Konditoreipersonal ab Monatsstunden Küchenmeister (Chefs) mit Brigade (Chefs de partie und Commis) a) Dieselben mit mindestens 4 Köchen und Stellv. für Ziff. 1 (Souschef) (zu den Köchen zählen Beiköchinnen und Kaltmamsells) b) Konditormeister c) Metzgermeister Dieselben mit weniger als 4 Köchen, Chef Patissier (zu den Köchen zählen Beiköchinnen und Kaltmamsells) Abteilungsköche (Chefs de partie), Patissiers, Chefs de partie-tournant Allein sowie selbstständig arbeitende Köche, Köchinnen u. Konditoren Demichef Koch, Patissier u. Konditorengehilfen mit 2 und mehr Gehilfenjahren Dieselben im 2. Gehilfenjahr Dieselben im 1. Gehilfenjahr Küchenmetzger Kaltmamsell, Personal-, Bei- u. Kaffeeköchin Annonceuse Casseroliers (Kupferputzer), Passeplatiers, Silberputzer, Teller- und Besteckwäscher (Geschirrspüler) Küchenhilfspersonal III. Servierpersonal ab Monatsstunden Erster Oberkellner mit Chef de rang in Brigadebetrieben Zweiter Oberkellner, Oberkellner, Barmeister (fremdsprachenkundig) a) Chef de rang, Chef d'étage, Barmixer b) Sommelier Restaurantleiter Alleinkellner, Revier- und Zimmerkellner ohne Gehilfen sowie Serviererinnen (sämtliche gelernt) Demichef Commis und Serviergehilfinnen mit mindestens 1-jähriger Gehilfentätigkeit Dieselben im 1. Gehilfenjahr a) Angelerntes Servierpersonal nach mindestens 4-jähriger Tätigkeit im Service b) Angelerntes Servierpersonal im 4. Jahr der Tätigkeit im Service c) Angelerntes Servierpersonal in den ersten 3 Jahren der Tätigkeit im Service

16 Hotel- und Gaststättenkurier LOHN- & GEHALTSTARIFVERTRAG 29 10/2013 DEHOGA MAGAZIN IV. Büfett- und Kellereipersonal Monatsgehälter bzw. Festlöhne in e Regelarbeitszeit Woche: 39 Stunden, Monat: 169 Stunden ab Monatsstunden Büfettkassierer/innen sowie Verkäufer/innen in verantwortlicher Stellung Büfettier/Büfettfrau Dieselben in nachgeordneter Stellung (Büfettfräulein) Dieselben als Anfängerinnen im 1. Berufsjahr Zapfer und Weinausgeber V. Hallen- und Etagenpersonal ab Monatsstunden Fremdsprachenkundige Hotelportiers in Hotelbetrieben mit 200 und mehr Betten Dieselben in Betrieben mit 80 bis 200 Betten Dieselben in Betrieben mit weniger als 80 Betten, Portiers ohne Sprachkenntnisse Nachtportiers, Hilfsportiers Hotelfachmann/-frau und Fachgehilfe/in mit 2 oder mehr Gehilfenjahren Dieselben im 2. Gehilfenjahr Dieselben im 1. Gehilfenjahr Hotel- und Hausdiener Fahrstuhlführer Zimmermädchen Ungelerntes Hilfspersonal Pagen VI. Sonstiges fest besoldetes Personal ab Monatsstunden Bademeister(innen) Badegehilfen Wasch- und Hausmeister Haushälterinnen und Beschließerinnen Wäscher(innen), Näherinnen, Büglerinnen und Aufsicht führende Manglerinnen, Mangel- und Weißzeugmädchen Portiers in Gaststätten und Vergnügungsbetrieben Personal- und Hilfspförtner, Nachtwächter, Lagerarbeiter, Gepäckaufzugführer Garderobiers, Toilettenwärter/innen, sonstiges ungelerntes Hilfspersonal Handwerker, Kraftfahrer C. Umsatzbeteiligte Servierpersonal ab Monatsstunden Erster Oberkellner mit Chef de rang in Brigadebetrieben Zweiter Oberkellner, Oberkellner, Barmeister (fremdsprachenkundig) Chef de rang, Chef d'étage, Barmixer Alleinkellner, Revier- und Zimmerkellner ohne Gehilfen sowie Serviererinnen (sämtliche gelernt) Demichef Commis u. Serviergehilfinnen mit mindestens 1-jähriger Gehilfentätigkeit Dieselben im 1. Gehilfenjahr a) Angelerntes Servierpersonal nach mindestens 4-jähriger Tätigkeit im Service b) Angelerntes Servierpersonal im 4. Jahr der Tätigkeit im Service c) Angelerntes Servierpersonal in den ersten 3 Jahren im Service

17 LOHN- & GEHALTSTARIFVERTRAG 30 Oktober 2013 Heft 10 10/2013 DEHOGA MAGAZIN D. Sonderregelung für Fremdenheime, Pensionen und Kleinbetriebe 1. Als Fremdenheime und Pensionen gelten nur solche Betriebe, die eine beschränkte Konzession im Sinne des Gaststättengesetzes (ohne öffentlichen Ausschank) haben. Als Kleinbetriebe gelten einfache Kleinwirtschaften, die in der Regel nicht mehr als 3 Arbeitnehmer beschäftigen. 2. Alle Arbeitnehmer dieser Gewerbe- und Berufsgruppe erhalten feste Löhne I. Küchenpersonal Monatsgehälter bzw. Festlöhne in e Regelarbeitszeit Woche: 39 Stunden, Monat: 169 Stunden ab Monatsstunden Koch (Köchin) Dieselben unter 2 Gehilfenjahren Beiköchinnen Ungelerntes Personal II: Servier- und Hauspersonal ab Monatsstunden Serviererinnen Zimmermädchen Allein- und Hausmädchen Hausdiener E. Sonderregelungen für das Personal der Systemgastronomie (Handels-, System, Fastfood-Gastronomie und Catering) Soweit die Tätigkeiten nicht unter den Rubriken B, I-VI erfasst sind, gelten folgende zusätzliche Tätigkeitsbezeichnungen. ab Monatsstunden Hilfskräfte, Servierkräfte, Abräum-, Spül-, Küchenhilfen auch im rollierenden System Angelerntes Küchen-, Grill-, Büfett-, Service-, Kassen-, Verkaufspersonal, auch im rollierenden System in den ersten 2 Jahren der Tätigkeit Dieselben im 3. und 4. Jahr der Tätigkeit Dieselben im 5. Jahr der Tätigkeit Fachkraft der Systemgastronomie, Koch/Köchin, Konditor/in, Bäcker/in auch im rollierenden System im 1. Jahr der Tätigkeit Dieselben im 2. Jahr der Tätigkeit Dieselben im 3. Jahr der Tätigkeit a) Allein sowie selbstständig arbeitende Köche, Köchinnen, Konditor/in und Bäcker/ in auch im rollierenden System Monatsgehälter bzw. Festlöhne in e Regelarbeitszeit Woche: 39 Stunden, Monat: 169 Stunden b) Erstkoch/-köchin, Erstkonditor/in auch im rollierenden System Assistent/in und Stellvertreter von Restaurant-, Betriebsleiter

18 Hotel- und Gaststättenkurier LOHN- & GEHALTSTARIFVERTRAG 31 10/2013 DEHOGA MAGAZIN F. Vergütung für Auszubildende Auszubildende erhalten vom Arbeitgeber bzw. aus Betriebsmitteln monatlich folgende Vergütung: ab Monatsstunden 1. Ausbildungsjahr Ausbildungsjahr Ausbildungsjahr I Anmerkung: Die Rubrik I gilt für alle Auszubildenden, die nicht mehr als 39 Stunden in der Woche tätig sind. Die Rubrik II gilt für volljährige Auszubildende, die mehr als 39 Stunden pro Woche bis maximal 44 Stunden pro Woche tätig sind. Bei Zweitausbildungsverhältnissen beginnt die Vergütung mit dem Satz für das 2. Ausbildungsjahr. Der Auszubildende kann auf geldliche Ansprüche aus diesem Tarifvertrag widerruflich verzichten, wenn dieser Verzicht sich wirtschaftlich zu seinen Gunsten auswirkt. Ein etwaiger Widerruf gilt nur für die Zukunft. Ein Verzicht ist vom Auszubildenden dem Arbeitgeber gegenüber schriftlich auszusprechen; bei Minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Praktikanten Praktikanten erhalten die Vergütung nach freier Vereinbarung, mindestens jedoch in Höhe der Ausbildungsvergütung des 1. Ausbildungsjahres G. Aushilfpersonal Monatsgehälter bzw. Festlöhne in e Regelarbeitszeit Woche: 39 Stunden, Monat: 169 Stunden 1. Fest besoldete Aushilfen erhalten, wenn sie mindestens für die Dauer eines Monats beschäftigt sind, die Regelbezüge der entsprechenden Berufsgruppen. Sind sie kürzere Zeit beschäftigt, dann erhalten sie pro Arbeitstag 1 /22 des Monatslohnes ihrer Berufsgruppe mit einem Zuschlag von 50 Prozent. II 3. Bei Nichtbeschäftigung aus einem von dem Arbeitnehmer nicht zu vertretenden Grunde haben, die Aushilfen Anspruch auf mindestens den halbtägigen Lohn bzw. Garantielohn sowie Ersatz etwaiger Fahrtauslagen. 4. Bei nicht vereinbarter halbtägiger Beschäftigung werden in allen Fällen 2 /3 der obigen Tagessätze gezahlt. 5. Für das Übernachten von Aushilfen hat der Arbeitgeber Sorge zu tragen. Aushilfen von auswärts erhalten freie Bahnfahrt 2. Klasse hin und zurück. 6. Arbeitnehmer, die für zeitlich von vornherein begrenzte Betriebe (Ausstellungen) auf feste Zeit angestellt werden, sind nicht Aushilfen im Sinne dieses Abschnittes. Saisonbetriebe Saisonbetriebe sind Betriebe, deren regelmässiges Hauptgeschäft auf bestimmte Jahreszeiten oder aufgrund äusserer, von den Betrieben nicht beeinflussbarer, innerhalb eines Kalenderjahres regelmässig wiederkehrender Ereignisse begrenzt ist und die in den Zwischenzeiten entweder vollständig geschlossen sind, oder mit einem verhältnismässig kleinen Stammpersonal aufrecht erhalten werden. Saisonbeschäftigte sind Arbeitnehmer, die in Saisonbetrieben arbeiten, mit Ausnahme des Stammpersonals. Schlussbestimmungen und Vertragsdauer 1. Der Lohn- und Gehaltstarifvertrag vom wird verlängert bis Dieser Lohn- und Gehaltstarifvertrag tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 2013 in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt bereits gezahlte oder vereinbarte höhere Lohn- bzw. Gehaltssätze dürfen nicht gekürzt, bessere Arbeitsbedingungen nicht verschlechtert werden. 3. Der Lohn- und Gehaltstarifvertrag kann mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen auf Monatsende erstmals zum 31. Dezember 2014 gekündigt werden. 2. Prozentempfänger erhalten die tariflich festgelegte Umsatzbeteiligung unter Sicherstellung einer arbeitstäglichen Mindesteinnahme von 1 /22 des monatlichen Garantielohnes ihrer Berufsgruppe mit einem Zuschlag von 50 Prozent. Beträgt der Anteil am Tronc weniger als 1 /22 plus 50 Prozent, so ist die Differenz aus anderen Betriebsmitteln zu vergüten. Im Übrigen findet Ziffer 1 sinngemäß Anwendung. Stuttgart, 25. September 2013 Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg e.v. Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten Landesbezirk Südwest Engelhardt Siebert 18

19 Oktober 2013 Heft November 2013 Basel Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum KNOW-HOW FÜR PROFIS DER HOtEllERIE: Hier gibt s alles für gute Gastgeber. PARALLEL ZUR IGEHO: Salon Culinaire Mondial 2013 Powered by Offizielle Medienpartner 19

20 Seminarangebot MarketingBrief Marketing mit Augenmaß Seminar-Inhalte: Aufbau, Inhalt und Checkliste für den wirksamen Marketing-Plan Aktuelle Trends und Entwicklungen am Gastronomie-Markt Mitbewerber schnell und effizient analysieren Zielgruppen richtig definieren Marktgerechte Angebote und Produkte entwickeln Sinnvolle Werbemittel für die kleine Kasse Kosten für den Werbeeinsatz kennen, Erfolgskontrolle Termin: 04. November 2013 Ort: Bad Überkingen Kurs-Nr.: BW Gebühren: 180,- Euro zzgl. Mwst. Referenten: Peter Tanzinger Dauer: 1 Tag Seminaranmeldung Kompaktwissen Marketinginstrumente Seminar-Inhalte: Die 5-Schritte-Strategie des Gastro-Marketings Die richtige Positionierung Ihres Unternehmens am Markt Profit durch Preisgestaltung Werbemedien, Public Relation und Direktmarketing Plakate, Flyer und Inserate richtig gestalten u. verwenden Gästebindung & Empfehlungsmarketing durch Ihre Mitarbeiter Werbebotschaften wirksam formulieren und kommunizieren Termin: November 2013 Ort: Bad Überkingen Kurs-Nr.: BW Gebühren: 345,- Euro zzgl. Mwst. Referenten: Peter Tanzinger Dauer: 2 Tage MarketingBrief Top-Preis! Sie sparen 175,- Euro Kompaktwissen Internet & Co. Seminar-Inhalte: Das Geheimnis erfolgreicher Internetpräsenz Der richtige Einsatz von Social- Media Formulierungen: Was kommt an und was geht gar nicht Tipps und Tricks im - Versand Newsletter zielgruppenorientiert einsetzen Online-Recht: Gefahren und Risiken Effektive Erfolgsmessung und Kontrolle im Web Termin: November 2013 Ort: Bad Überkingen Kurs-Nr.: BW Gebühren: 345,- Euro zzgl. Mwst. Referenten: David Heidelberg Dauer: 2 Tage Dauer: 5 Tage Gebühren: 695,- Euro Mitglieder zzgl. Mwst. oder 5 Gutscheine ò MarketingBrief / November 2013 ò Marketing mit Augenmaß / 04. November 2013 ò Kompaktwissen Marketinginstrumente / November 2013 ò Kompaktwissen Internet & Co. / November 2013 Absender: Betrieb Vorname Name Geb.-Datum Strasse PLZ, Ort Sind Sie Mitglied oder arbeiten Sie in einem Mitgliedsbetrieb des DEHOGA Baden- Württemberg: Ja Nein Mitgliedsnummer Ja, bitte senden Sie uns weitere Informationen über Trainings im Betrieb Tel. / Fax Ja, bitte senden Sie uns das aktuelle Seminarprogramm 2013 zu Datum Unterschrift Am Besten per Fax: oder Telefon: oder per Post an: DEHOGA Akademie, Hausener Straße 19, Bad Überkingen 20

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