Chancen von Web 2.0 Mastertitelformat und E-Partizipation

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1 Chancen von Web 2.0 Mastertitelformat und E-Partizipation bearbeiten Master-Untertitelformat bearbeiten Renate Mitterhuber, Leiterin Abteilung E-Government, Finanzbehörde, Freie und Hansestadt Hamburg 14. Ministerialkongress am 10. und 11. September 2009, Berlin Standortfaktor Verwaltung - Gestärkt aus der Krise hervorgehen 1

2 E-Government und E-Partizipation 2 E-Government ist in den deutschen Verwaltungen angekommen, E-Partizipation immer noch - erst in Ansätzen. Internetauftritte dienen hauptsächlich der Information und der Abwicklung von Online-Diensten In Hamburg ist Bürgerbeteiligung im Netz seit 2002 ein wichtiger Schwerpunkt der E-Government- Strategie der Stadt. Entwurf einer nationalen E-Government-Strategie: Stellenwert von E-Partizipation?

3 Warum E-Partizipation für Verwaltungen immer wichtiger wird 3 Seriosität und Korrektheit muss sein, aber versteht man uns überhaupt? Die Welt draußen kommuniziert und hat Spaß, wir ordnen an? Macht Verwaltungsarbeit wie bisher wirklich zufrieden? Warum sollten die sog. digital natives ausgerechnet bei uns anfangen zu arbeiten? Was ist mit Politikverdrossenheit? Das Wissen liegt auf der Straße bzw. sitzt in den Häusern ( Wisdom of Crowds ). Strategische Konzepte sind erforderlich!

4 Politisches Interesse der Internetnutzer in Deutschland (ca. 44 Mio): 40% möchten über das Internet direkt an politischen Entscheidungen im Internet mitwirken 80% möchten Anregungen oder Beschwerden zu öffentlichen kommunalen Leistungen online einbringen 62% würden sich an Online-Diskussionen zu öffentlichen Bauvorhaben in ihrem Wohngebiet beteiligen 58% würden sich an Online-Bürgerhaushalten beteiligen Quelle: Telefonumfrage von Forsa im Juni 2009 im Auftrag des BITKOM repräsentativ ausgewählte Personen ab 18 Jahre.

5 Warum Bürgerbeteiligung im Internet? 5 Transparenz Versachlichung Staatliches Handeln neu gestalten Marketing

6 Felder der Online-Bürgerbeteiligung in Hamburg 6 Familienfreundliche Stadt Stadtplanung/ Architektur Bürgerhaushalt online Formale Beteiligung

7 Zukunft der Universität Hamburg (April 2009) 7

8 Daten zu den einzelnen Diskursen 8 Metropole Hamburg Wachsende Stadt, Dezember 2002, 540 registrierte Teilnehmer, Besucher, Beiträge Familienfreundlicher Wohnort Hamburg, Oktober 2005, 471 reg. Teilnehmer, Besucher, Beiträge Hamburger Haushaltsplanung, Mai 2006, reg. Teilnehmer, individuelle Haushalte Neugestaltung des Domplatzes, Mai 2007, reg. 285 Teilnehmer, Besucher, Foreneinträge Living Bridge, Ende 2007 (Phasen I + II) bis Anfang 2008 (Phase III), reg. 436 Teilnehmer, Besuche, Foreneinträge Zukunft der Universität Hamburg, April 2009, 223 reg. Teilnehmer, ca Besucher, PageViews, 756 Beiträge Bürgerhaushalt Hamburg, Juni 2009, 552 reg. Teilnehmer, ca Besucher, 245 Haushalte, Forenbeiträge, 15 Wikis

9 Wer beteiligt sich? 9 Altersverteilung Wachsende Stadt Familienfreundlicher Wohnort Hamburg Hamburger Haushalt Hamburger Bevölkerung

10 Wer beteiligt sich? 10 Geschlechterverteilung Frauen Männer Wachsende Stadt Hamburger Wohnbevölkerung Famlienfreundlicher Wohnort Haushalt

11 11 Bürger-Dialog Ziele Beteiligung Aufgaben Haushaltsplaner DEMOS PR-Konzept

12 Hamburger Haushaltsplanung 12

13 Hamburger Haushaltsplanung 13

14 Hamburger Haushaltsplanung 14 Prämisse bei allen Planungen: Es darf nicht mehr ausgegeben werden als eingenommen wird. Der Schiebe-Regler

15 Hamburger Haushaltsplanung 15

16 Hamburger Haushaltsplanung: Politikfelder 16 Bildung und Sport Weniger für Sport und politische Bildung Mehr für Schulen Finanzbehörde Weniger für Management des Grundvermögens Innenbehörde Weniger für Einwohnerzentralamt und Verfassungsschutz Justizbehörde Weniger für Gerichte, Staatsanwaltschaften Kulturbehörde Weniger für Kulturförderung, Museen, Denkmalschutz, Theater und Musik Soziales und Familie Weniger für Soziales, Integration, Familie, Jugend, Sozialordnung Mehr für Kindertagesbetreuung Behörden für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Wirtschaft und Arbeit Durchgängig in allen Bereichen 10% weniger Ausgaben Wissenschaft und Gesundheit Mehr für Universitäten

17 Formale Verfahren: Bauleitplanung online 17

18 Erfolgsfaktoren (aus den Hamburger Erfahrungen) 18 Attraktives Thema Promoter auf hoher Ebene Zeitliche Begrenzung Motivation schaffen viel Interaktion, v.a. zwischen den Teilnehmern Aufeinander aufbauende, unterschiedliche Phasen Ergebnisorientierung Transparenz des Verlaufs und der erzielten Ergebnisse Professionelle und unabhängige Moderation Cross-over-Marketing Mut, Zuversicht und Ausdauer

19 Warum Web 2.0 in der Verwaltung? Trends in den Unternehmen ( Enterprise 2.0 ): Hoher Innovationsdruck durch neue, junge Mitarbeiter Jeder Dritte unter 32 nutzt Social-Network- Plattformen auch im Beruf Facebook und Twitter sind normal Schätzen hierarchiefreie Kommunikation und sind sehr selbstorganisiert User wollen mitmachen, teilen, vernetzen wisdom of crowds besser nutzen Herausforderung für das Management: andere Art der Führung (Rahmen setzen, Impulse geben)

20 Einsatzmöglichkeiten in der Verwaltung (Beispiele) Kommunikation: Sich zeigen und vernetzen: z.b. Profil anlegen Blogs Wissensmanagement: Wikis erstellen zu Themen der Verwaltung Interne Foren (s. z.b. Daimler, IBM, Otto-Versand) Collaboration: Gemeinsames Erarbeiten von Dokumenten Projektgruppen effektiv unterstützen

21 Einsatzmöglichkeiten in der Verwaltung: Profile

22 Einsatzmöglichkeiten in der Verwaltung: Blogs

23 Verbesserung der Geschäftsprozesse z.b. durch Verbindung der Zugangskanäle

24 PEP-Net (ein EU-Projekt zur Förderung der E-Partizipation in den Mitgliedstaaten) 24

25 Mitglieder des Netzwerks PEP-Net 25

26 Weitere Informationen 26 Unter: Hamburg.de/buergerbeteiligung/ pep-net.eu/wordpress/ Weitere Fragen? Renate Mitterhuber Leitung Abteilung E-Government Finanzbehörde Hamburg Große Bleichen Hamburg Tel. 040/ Mail:

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