MB-Kolloquium (SPO 1: , SPO 2: ) Hinweise zum Referat, Kurzfassung und Bewertung

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1 Fakultät Technik Studiengang Maschinenbau Prodekan Prof. Dr.-Ing. W. Elmendorf Heilbronn, MB-Kolloquium (SPO : 233, SPO 2: 2233) Hinweise zum Referat, Kurzfassung und Bewertung Kurzfassung Die Kurzfassung stellt die Inhalte des Referats in kurzer Form dar und soll ohne Deckblatt- 5 Seiten nicht überschreiten, Typische Elemente einer Kurzfassung sind beispielhaft: (angegebene Seitenzahlen stellen lediglich Richtwerte dar, Abweichungen sind erlaubt) Deckblatt (Angaben über Anlass, Zeit, Ort, Referent und Thema) Kurze Gliederung (ca. /4 bis /3 Seite) Einführung / Ausgangssituation / Stand der Technik (ca. /3-/2 Seite) Zielsetzung / Aufgabenstellung (ca. /2 Seite) Arbeitsteil / Lösungsansätze / Erarbeitete Umfänge (2-3 Seiten) Zusammenfassung (ca. /3-/2 Seite) Literatur- und Abbildungsverzeichnis (/3-/2 Seite) (im Referat erwähnte Titel und verwendete Bilder - durchnummeriert) Raum für Notizen (Freier Raum zur Gestaltung durch die Zuhörer - Hierfür darf der Umfang von 5 Seiten überschritten werden, d.h. dieser Freiraum zählt nicht bei der Begrenzung auf 5 Seiten mit!) Unterstützende Hinweise: Bei der Kurzfassung ist auf eine kurze und prägnante Formulierung und eine optisch einheitliche Darstellung zu achten (z.b. einheitlich Schriftart Arial, Schriftgröße 2, Überschriften fett und nummeriert, maximal eine Unterüberschrift (z.b. 3.)). Die Inhalte sind auf ein sinnvolles Maß zu beschränken. In diesem Sinne muss z.b. nicht unbedingt der Inhalt einer ganzen Studienarbeit, oder eines ganzen Praxissemesters vorgestellt werden. Möglich ist auch die Vorstellung eines Teilbereichs, und dieses dann mit einem angemessenen Maß an Tiefgang, um die ingenieurwissenschaftliche Bedeutung des Themas herauszustellen. Hochschule Heilbronn Max-Planck-Str. 39 D-7408 Heilbronn Telefon: +49 (0) und -279 Fax: +49 (0)

2 In jedem Fall sind eigene Ergebnisse hervorzuheben und auf unnötige Allgemeindarstellungen zu verzichten. Komplexe Zusammenhänge sollten nicht mit unnötig viel Text, sondern mit Hilfe von Bildern, Skizzen, Diagrammen dargestellt werden. Bei Bildern, Texten und Diagrammen ist auf eine ausreichende erläuternde Beschriftung zu achten. Bei der Auswahl eines Themas sollte man darauf achten, dass die Thematik keinen zu geringen ingenieurwissenschaftlichen Anspruch beinhaltet. Einfache Literaturrecherchen oder die Einarbeitung in ein Arbeitsgebiet liefern häufig zu wenig Tiefgang für das Referat und die Kurzfassung. Geeignetere Themen sind Aufgabenstellungen, die vom Referenten eine kreative Leistung (konstruktiv, simulativ, mathematisch, steuerungstechnisch, verfahrenstechnisch, ) gefordert haben. Falls eine Firma aus Gründen der Geheimhaltung nicht möchte, dass der Kerninhalt einer Arbeit vorgestellt wird, dann besteht ebenfalls die Gefahr, dass es dem Referat und der Kurzfassung an Tiefe mangelt. In einem solchen Fall kann es vorteilhaft sein, wenn man sich ein anderes Thema für das MB-Kolloquium auswählt. Referat Das Referat dient dazu, den Mitstudierenden ein noch unbekanntes Thema vorzustellen. Grundsätzlich sollten die Referenten folgende Aspekte bei der Vorbereitung der Referate beachten: Sie sollen sich bewusst sein, an wen sie ihr Referat richten: nämlich nicht nur an die Prüfer, sondern in erster Linie an die Mitstudierenden. Die Aufnahmefähigkeit der Zuhörer ist dabei zu berücksichtigen. Das Referat darf nicht länger als 20 min dauern. Es ist in Deutsch oder Englisch zu halten. Sie sollen darauf achten, dass sie in der Regel ein dem Publikum wenig bekanntes Gebiet behandeln, weshalb eine gute Orientierung der Zuhörer im Thema unabdingbar ist. Dazu gehört, dass der Erkenntnisprozess des Referenten für alle nachvollziehbar wird. Typische Elemente sind: - Einführung in das Themengebiet / Ausgangssituation / Stand der Technik - Zielsetzung / Aufgabenstellung - Erläuterungen zur Abarbeitung der Aufgabenstellung (ggf. mit ausgewählten Beispielen) - Zusammenfassung, Hinweise zur weiterführenden Problembehandlung - usw. Es ist unbedingt notwendig, sich auf die Vortragssituation einzustellen und sich schon im Voraus zu überlegen, mit welchen Medien (Wandtafel, Powerpoint-Präsentation, ) man sein Referat unterstützen will. Dazu gehört auch, dass man das freie Sprechen trainiert und sich so von seiner geschriebenen Referatsvorlage lösen kann. Die Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt, dass leider- von den Vortragenden häufig auf die Erstellung von erläuternden Skizzen verzichtet wird und komplexe Zusammenhänge unzureichend verbal und damit für den Zuhörer oft unverständlich- erklärt werden (also: Skizzen, Bilder, und wo erforderlich auch Animationen/Filme verwenden!) Seite 2 von 5

3 Frageteil Im Frage-/Diskussionsteil (ca. 0 Minuten) stellen die Prüfer Fragen zum behandelten Themengebiet. Häufig wird hierbei auch überprüft, ob der Vortragende auch die zu seinem Bericht/Vortrag gehörenden Grundlagen beherrscht. (z.b. beim Thema FEM: weiß der Vortragende, was sich hinter FEM verbirgt, oder wurden im Rahmen der Arbeit nur bunte Bilder produziert?; z.b. Simulation eines Pkw-Kühlers: beherrscht der Vortragende die physikalischen/strömungstechnischen/thermodynamischen Grundlagen?) Seite 3 von 5

4 Bewertung Pro Bewertungskriterium werden Punkt (bestens) bis 5 Punkte (schlechtestens) vergeben. Die Bewertungsmaßstäbe der folgenden Tabelle sind nur beispielhaft zu verstehen! Es können auch 2 oder 4 Punkte vergeben werden! Bewertung von Kurzfassung und Referat Kurzfassung Inhalt - unvollständig; Thema unverständlich 5 - Thema verständlich, aber orthographische Fehler, falsche physikalische Einheiten 3 - gut aufbereitet; Interesse weckend; gute Arbeitsunterlage Gliederung - fehlend; wirr 5 - ordentlich 3 - klar strukturiert; sehr übersichtlich Darstellung - handschriftlich; fehlende Seitenzahlen; unverständliche Graphiken; schlechte Kopien 5 - sauber, aber mit optisch störenden Formatierungen; ungünstige Seitenaufteilung 3 usw. - perfekte Darstellung; hochauflösende Graphiken usw. Referat - Inhalt Einführung - keine Hinführung zum Thema, zum Hauptteil des Vortrags 5 - Problemstellung und wichtigste Hauptpunkte genannt 3 - Problemstellung in der praktischen Bedeutung aufgezeigt; guten Überblick gegeben; Hinweise zur Mitarbeit (Notizen, Fragen) Hauptteil - falsche oder irrelevante Informationen; verwirrende Reihenfolge 5 - dem Thema angemessen und ausreichend; zweckmäßige Reihenfolge 3 - Thema gut verständlich erklärt; inhaltlich richtig und vollständig; Bezug zu Bekanntem hergestellt; eigene Arbeit vom Umfeld abgegrenzt; Neugier erweckt Zusammenfassung - keine Zusammenfassung versucht 5 - Wiederholung der Hauptpunkte und der Anwendung 3 - Ergebnisse und Schlussfolgerungen mit Bezug auf den Hauptteil gut verdeutlicht Referat - Präsentation Stimme / Artikulation / Lautstärke - monoton; näselnd; lispelnd; stotternd; Dialekt 5 - ruhige, deutliche, korrekte Sprache 3 - abwechslungsreicher Tonfall; aufmerksamkeitserweckend Punkte Seite 4 von 5

5 Gestik / Mimik / Blickkontakt / Verhalten - wenig Augenkontakt; Wort für Wort ablesend; die Projektion abdunkelnd; nervös 5 - angemessenes, ruhiges Auftreten; Blickkontakt suchend 3 - die Zuhörer fesselnd; überzeugend; souveränes, professionelles Auftreten Medieneinsatz - zu viele Bilder in zu schneller Abfolge mit zu viel Informationen; Unleserlich kleine Darstellungen; zu wenig Medienunterstützung usw. 5 - Medien erklärend genutzt; Bilder übersichtlich und deutlich 3 - Aufmerksamkeitserweckender, wechselnder Einsatz von Medien (Projektor, Tafel); Dynamische Bildfolge (Folien zum Übereinanderlegen, Powerpoint) usw. Zeitüberschreitung - über 6 Minuten 3-4 Minuten bis 6 Minuten 2-2 Minuten bis 4 Minuten Gesamtpunktzahl (Gesamtnote = Summe der Punkte geteilt durch 9) Seite 5 von 5

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