Allgemeine und Spezielle Wirtschaftslehre

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1 Gerhard Kühn, Helmut Schlick DAS KOMPENDIUM Industriekaufleute Allgemeine und Spezielle Wirtschaftslehre Lernfelder 1, 2, 5, 6, 7, 9, 10, 11, Auflage Bestellnummer 00603

2 Haben Sie Anregungen oder Kritikpunkte zu diesem Produkt? Dann senden Sie eine an Autoren und Verlag freuen sich auf Ihre Rückmeldung. Bildquellenverzeichnis Abbildungen: Deutscher Instituts-Verlag, Köln; Globus Infografik, Hamburg; imu Infografik, Essen; Erich Schmidt Verlag, Berlin Zeichnungen: Digital Grafik, Bad Homburg vor der Höhe; Elisabeth Galas, Köln Bildungsverlag EINS GmbH Sieglarer Straße 2, Troisdorf ISBN Copyright 2009*: Bildungsverlag EINS GmbH, Troisdorf Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Hinweis zu 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung eingescannt und in ein Netzwerk eingestellt werden. Dies gilt auch für Intranets von Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen.

3 Vorwort 3 Vorwort Das vorliegende Buch umfasst in kompakter Darstellung die Inhalte der Lehrpläne der Bundesländer und des Rahmenlehrplans für die Ausbildung der Industriekaufleute vom 1. August Es enthält die Lernfelder 1, 2, 5, 6, 7, 9, 10, 11, 12 des Rahmenlehrplans. Lernfeld 1: Sich in Ausbildung und Beruf orientieren Lernfeld 2: Marktorientierte Geschäftsprozesse eines Industriebetriebs erfassen Lernfeld 5: Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren Lernfeld 6: Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren Lernfeld 7: Personalbedarf feststellen, Personal beschaffen, führen und fördern Lernfeld 9: Das Unternehmen in den regionalen Wirtschaftszusammenhang einordnen Lernfeld 10: Absatzprozesse planen, steuern und kontrollieren Lernfeld 11: Investitions- und Finanzierungsprozesse planen Lernfeld 12: Wirtschaftspolitische Steuerungsmöglichkeiten aufzeigen Diese Lernfelder beinhalten Themen aus der Allgemeinen und Speziellen Wirtschaftslehre. Die Lernfelder 3, 4, 8 finden Sie im Kompendium Rechnungswesen und Controlling für Industriekaufleute, das ebenfalls zu dieser Reihe gehört. Ein Lernsituationenbuch enthält weitergehende Arbeitsaufträge. Als Lehr- und Arbeitsbuch kann dieses Werk innerhalb von Einzel- oder Teamarbeitsphasen im Unterricht und anhand des Aufgabenteils im Anhang zur Lernzielsicherung eingesetzt werden. Auch als Nachschlagewerk für den handlungsorientierten Unterricht ist dieses Buch geeignet. Zahlreiche Schlagworte und Verweise auf Gesetzestexte sowie auf Inhalte des Kompendiums Rechnungswesen und Controlling unterstützen den Lernprozess. Strukturbilder am Anfang jedes Lernfeldes geben Ihnen einen ersten Überblick. Aus genannten Gründen ist dieses Buch methodenneutral angelegt. Es soll Lernende und Lehrende bei der methodengerechten unterrichtsindividuellen Stofferarbeitung, Stoffvermittlung und Erfolgssicherung helfen. Nachschlagewerk und Lernsituationen setzen damit die Orientierungspunkte der Lehrpläne um: Bezug auf Situationen, die für die Berufsausübung bedeutsam sind (Lernen im Handeln); selbst ausgeführte oder gedanklich nachvollzogene Handlungen als Ausgangspunkt für das Lernen (Lernen durch Handeln); selbstständige Planung, Durchführung und Kontrolle des Handelns durch den Lernenden (einschließlich der Bewertung dieses Handelns); ganzheitliche Erfassung der beruflichen Wirklichkeit durch Einbezug technischer, ökonomischer, rechtlicher, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte; Bezugnahme auf Erfahrung der Lernenden; Reflexion der Handlungen im Bezug auf ihre gesellschaftlichen Auswirkungen und auf ihren Beitrag zur Konfliktbewältigung; Lernen durch Kommunikation und Kooperation im Team unter Nutzung technischer, informationstechnischer und organisatorischer Mittel und Medien. Auf den Seiten 12 f. finden Sie ein ausführliches Abkürzungsverzeichnis. Das Werk befindet sich auf dem Stand der Gesetzgebung zum und schließt mit einem ausführlichen Sachwortverzeichnis. Verlag und Autoren sind für jede Anregung und Kritik dankbar. Die Verfasser

4 4 Inhaltsverzeichnis Rahmenlehrplan Lernfeld 1: Sich in Ausbildung und Beruf orientieren 1 Rechtliche und soziale Grundlagen der Berufsausbildung Berufliche Tätigkeitsfelder und Perspektiven Berufliche Tätigkeitsfelder der Industriekaufleute Berufliche Perspektiven für Industriekaufleute Berufsausbildung im dualen System Duales Ausbildungssystem Betrieb und Schule Berufsausbildungsvertrag Niederschrift erforderlich Jugendarbeitsschutzgesetz Betriebliche Mitbestimmung Ebenen der Mitbestimmung Mitwirkungsrechte des einzelnen Arbeitnehmers Betriebsrat Interessenvertretung der Arbeitnehmer Jugend- und Auszubildendenvertretung Betriebsvereinbarung Arbeitgeber mit Betriebsrat Europäischer Betriebsrat (EBR) Vergleich der Rechtsformen der Unternehmung Handelsrechtliche Grundbegriffe Kaufmannseigenschaften kaufmännische Einrichtung? Firma Geschäftsname eines Kaufmanns Handelsregister öffentlicher Glaube Rechtsformen der Unternehmung Kriterien für die Wahl der Rechtsform Einzelunternehmung allein schalten und walten Personengesellschaft am Beispiel der KG Kapitalgesellschaft am Beispiel der GmbH Kapitalgesellschaft am Beispiel der AG Industriebetriebe in der Gesamtwirtschaft Einzel-, Betriebs- und Volkswirtschaft Industriebetriebe als Teil der Volkswirtschaft Einfacher Wirtschaftskreislauf mit Banken Lernfeld 2: Marktorientierte Geschäftsprozesse eines Industriebetriebs erfassen 1 Grundausrichtung betrieblichen Handelns Unternehmungsleitbild Anspruch und Verpflichtung Unternehmungsziele Zielsystem Zielinhalte ökonomische, soziale, ökologische Ziele Zieldreieck einer nachhaltigen Entwicklung Zielsystem Zielsystem Hierarchie, Harmonie, Konflikt Zieldurchsetzung Betrieblicher Leistungsprozess alles im Fluss Betriebliche Leistungsfaktoren Kombination der betrieblichen Leistungsfaktoren Betrieblicher Informations-, Material- und Wertefluss Betrieblicher Informationsfluss ein Kreislauf Betrieblicher Materialfluss Aufgabe der Logistik Betrieblicher Wertefluss Aufgabe des Rechnungswesens Zusammenwirken von Informations-, Material- und Wertefluss Organisation des betrieblichen Leistungsprozesses Betriebliche Aufbauorganisation Entstehung der Aufbauorganisation Gliederungsprinzipien Funktionen oder Objekte Weisungssysteme Über-, Unter-, Gleichordnung Organisation von Geschäftsprozessen Grenzen der funktionsorientierten Organisation

5 Inhaltsverzeichnis Merkmale der prozessorientierten Organisation Elemente eines Geschäftsprozesses Controlling von Geschäftsprozessen Allgemeine Aufgaben des Controllings Controlling als Regelkreis Aufgaben der Prozesskontrolle Leitfaden zur Prozessoptimierung Informationsmanagement Bedeutung des Erfolgsfaktors Information Informationsmanagement als Kreislauf Aufbau und informationstechnische Struktur der betrieblichen Datenbasis Lernfeld 5: Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren 1 Produktion im betrieblichen Zusammenhang Stellung der Produktion im betrieblichen Leistungsprozess Aufgaben und Ziele der Produktion Leistungsprogramm und Produktentstehung Planung des Leistungsprogramms Produkt- und Produktionsprogramm Bestimmungsfaktoren des Leistungsprogramms Umfang des Leistungsprogramms Fertigungstiefe flexibel durch geringere Tiefe Prozess der Produktentstehung Teilprozesse der Produktentstehung Anforderungen der Forschung und Entwicklung Wertanalyse und ABC-Analyse Ergebnisse der Forschung und Entwicklung Produktgestaltung durch Standardisierung Umweltverträgliche Produktgestaltung Life Cycle-Engineering Kosten und Verfahren der Leistungserstellung Kostenverhalten bei Beschäftigungsschwankungen Fixe Kosten zeitabhängig Variable Kosten leistungsabhängig Gesetz der Massenproduktion sinkende Stückkosten Kostenverhalten bei Ein- und Mehrproduktunternehmen Produktfeld und Kostenstruktur Programmbreite und Kostenstruktur Kritische Kostenpunkte bei einem Einproduktunternehmen Fertigungsarten je nach Menge und Organisation Fertigungsarten nach der Menge gleichartiger Produkte Fertigungsarten nach der Art der Organisation Produktionsplanung und -steuerung computergestützt Erfassung des Kundenauftrags Schaffung der Datenbasis Erstellung der Stücklisten Struktur- und Mengenstückliste Erstellung der Arbeitspläne Basis- und Auftragsarbeitsplan Materialdisposition Mengen- und Zeitplanung Ermittlung der Bedarfsmenge Stücklistenauflösung Ermittlung der Bedarfszeitpunkte Durchlaufterminierung Durchlaufterminierung mithilfe der Netzplantechnik Bestellvorschläge für Fremdbezugsteile Fertigungsdisposition Lager- und Loswechselkosten Fertigungsvorschläge für eigengefertigte Komponenten Erzeugung von Fertigungsaufträgen Kapazitätsplanung Einlastung der Fertigungsaufträge Werkstattsteuerung und Auftragsüberwachung Aufgaben der Werkstattsteuerung Kapazitätsterminierung Maschinenbelegungsplan

6 6 Inhaltsverzeichnis Erstellung der Auftragspapiere und Betriebsdatenerfassung Verfahren der Werkstattsteuerung Auftragssteuerung Produktionscontrolling Regelkreis der Produktion Abweichungsanalyse mithilfe eines Kennzahlensystems Instandhaltung Zustand ständig überwachen Qualitätsmanagement Auditierung und Zertifizierung Qualitätskreis Stationen der Qualitätskette Zertifizierungsprozess Qualitätsaudit Totales Qualitätsmanagement TQM Lernfeld 6: Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren 1 Beschaffung im betrieblichen Zusammenhang Stellung der Beschaffung im betrieblichen Leistungsprozess Aufgaben und Ziele der Beschaffung Gegenstände der Beschaffung Materialauswahl Kosten, Qualität, Umwelt, Markt Beschaffungsplanung Bedarfsermittlung keine Beschaffung ohne Bedarf Planung der Bestellmenge nicht zu viel, nicht zu wenig Planung der Bestellzeit nicht zu früh, nicht zu spät Beschaffungsmarktforschung ohne Daten keine Taten Informationen über den Beschaffungsmarkt Informationsquellen über Lieferanten Elektronischer Marktplatz auf der Beschaffungsseite Vertragsanbahnung und Vertragsabschluss Anfrage immer unverbindlich Angebot Vertrag geht vor Gesetz Wesen des Angebots verbindlich und formlos Inhalt des Angebots Angebotsbedingungen Angebotsvergleich und Lieferantenauswahl Vertragsverhandlungen Bestellung Abschluss des Kaufvertrags Rechtliche Wirkung der Bestellung Kaufvertrag Verpflichtungen und Verfügungen Elektronische Abwicklung des Einkaufs Vertragsüberwachung Bestellabwicklung Überwachung der Bestelltermine Bestellbestandsführung Leistungsstörung durch Nicht-Rechtzeitig-Lieferung Wareneingangsprüfung Ablauf der Wareneingangsprüfung Leistungsstörung durch Schlechtleistung Prüfung der Eingangsrechnung Bestandsplanung und -führung Bestandsplanung Planung der verfügbaren und disponierbaren Bestände Planung der Sicherheits-, Melde- und Höchstbestände Bestandsführung Aufgaben der Bestandsführung Erfassung und Protokollierung der Materialbewegungen Beschaffungscontrolling Einkaufsinformationssystem Standardanalysen Flexible Analysen Bestandscontrolling Lagerbestandsrechnungen

7 Inhaltsverzeichnis Lagerkennziffern Auswertung der Lagerkennziffern Logistikkonzepte und Beschaffungsstrategien Lagerorganisation zentrale oder dezentrale Lagerung? Zentrale Lagerorganisation Dezentrale Lagerorganisation Versorgungskonzepte Materialbereitstellung Bedarfsdeckung mit Vorratshaltung Bedarfsdeckung ohne Vorratshaltung Fertigungssynchrone Beschaffung Lieferantenkonzept Single- oder Insourcing? Mehrquellenbelieferung Parallel Sourcing Einquellenbelieferung Single Sourcing Outsourcing und Insourcing Hersteller-Zulieferer-Beziehung SCM Lernfeld 7: Personalbedarf feststellen, Personal beschaffen, führen und fördern 1 Stellung der Personalwirtschaft im Betrieb Aufgaben und Ziele der Personalwirtschaft Teilprozesse der Personalwirtschaft Personalplanung Teil der Unternehmensplanung Personalanalyse und -bedarfsplanung Personalstatistik Schieflagen sichtbar machen Personalinformationssysteme gläserne Mitarbeiter? Personalbedarfsplanung richtige Zahl und Qualifikation Ablauf der Personalbeschaffung intern geht vor extern Personaleinsatzplanung Engpässe vermeiden Aufgaben und Ziele der Personaleinsatzplanung Vorgehensweise der Personaleinsatzplanung Vertretungsmacht der Mitarbeiter Personalentwicklungsplanung Zukunftsinvestition Aufgaben der Personalentwicklung Berufsbildung Mitarbeiterbeurteilung Entwicklungsbedarf feststellen Maßnahmen der Personalentwicklung Organisation der Personalentwicklung Personalführung Führungsstil wie du mir, so ich dir? Führungstechniken Mitarbeiter fördern heißt, sie zu fordern Führen von Gruppen Teamgeist stiften Konfliktregelung Stufenplan Rechtliche Grundlagen des Arbeitsverhältnisses Rechtliche Grundlagen im Überblick Dauer des Arbeitsvertrags Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag Beendigung des Arbeitsverhältnisses Personalfreisetzung Ordentliche Kündigung Außerordentliche Kündigung Kündigungsschutz kein Heuern und Feuern Tarifvertragliche Regelungen Abschluss und Beendigung des Tarifvertrags Arten und Funktionen des Tarifvertrags Wichtige Arbeitsschutzbestimmungen Arbeitsschutzgesetz Sicherheitsregeln für Bildschirmarbeitsplätze Vorschriften zur Arbeitszeit Arbeitsgerichtsbarkeit

8 8 Inhaltsverzeichnis 5 Entgeltsysteme und ihre Grundlagen Arbeitsbewertung unabhängig von der Person Analytische Arbeitsbewertung Summarische Arbeitsbewertung Entgeltformen zeit- oder leistungsbezogen? Zeitlohn mehr Zeit, weniger Ausschuss Akkordlohn mehr Leistung, mehr Lohn Prämienlohn mehr Leistung, mehr Qualität Mitarbeiterbeteiligung Mitarbeiter binden Entgeltsysteme für teilautonome Gruppen Personalbasis- und Personalzusatzkosten Personalcontrolling Aufgaben und Gegenstände des Personalcontrollings Ansatzpunkte für das Personalcontrolling Personalcontrolling als Regelkreis Lernfeld 9: Das Unternehmen in den regionalen Wirtschaftszusammenhang einordnen 1 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Modell des erweiterten Wirtschaftskreislaufs Einkommens- und Produktionskonto Inlandsprodukt Inlands-/Inländerkonzept Entstehungs-, Verwendungs- und Verteilungsrechnung Entstehung des Inlandsprodukts Verwendung des Inlandsprodukts Verteilung des Volkseinkommens Aussagegehalt des Sozialprodukts Soziale Marktwirtschaft Modell der freien Marktwirtschaft Preismechanismus des Marktes Marktfunktionen und Marktformen Modell des vollkommenen Marktes Preisbildung beim Polypol auf dem vollkommenen Markt Veränderungen des Gleichgewichtspreises Preismechanismus Merkmale der sozialen Marktwirtschaft Gedankengut der sozialen Marktwirtschaft Ordnungsvorstellungen des Grundgesetzes Bedeutung des Wettbewerbs Sozialstaatsprinzip Solidarität und Subsidiarität Funktionsweise der sozialen Marktwirtschaft Chancen und Probleme der sozialen Marktwirtschaft Wettbewerbspolitik des Staates Notwendigkeit der Wettbewerbspolitik Kooperationsformen vertragliche Grundlage Konzentrationsformen kapitalmäßige Verflechtung Auswirkungen der Kooperation und Konzentration Maßnahmen der Wettbewerbspolitik am Beispiel des GWB Verbot wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen Missbrauchsaufsicht über marktbeherrschende Unternehmen Zusammenschlusskontrolle Fusionskontrolle innerhalb der Europäischen Union Strukturpolitik des Staates Ständiger Wandel der Wirtschaftssektoren Infrastrukturpolitik des Staates Bedeutung der Infrastruktur Regionale und sektorale Strukturpolitik Strukturpolitik der Europäischen Union

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