Wir wollen gscheite Arbeit. Meine erste eigene Wohnung. Die Sorgen der BerufseinsteigerInnen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wir wollen gscheite Arbeit. Meine erste eigene Wohnung. Die Sorgen der BerufseinsteigerInnen"

Transkript

1 Mitgliederzeitschrift der AK Wien / Mai 2015 wien.arbeiterkammer.at Wir wollen gscheite Arbeit Die Sorgen der BerufseinsteigerInnen Meine erste eigene Wohnung AK Aktion für die Jungen ALLE INFOS IN DIESEM HEFT Ali Sentürk, Adriana Roch, Monika Gučanin-Gazibarić, Christian Bauer, Rukiye Efe (von links) JEDE MENGE : freie DienstnehmerInnen, Familienbeihilfe, Stromrechnung

2 im Heft Wolfgang Mitterlehner CHEFREDAKTEUR Klare Ansagen Die Wirtschaft läuft nicht das sagt sich leicht. Kommt drauf an für wen, sagen wir. Während über Menschen in Österreich Arbeit suchen, boomt der Aktienmarkt, und große Konzerne schütten lieber hohe Dividenden an die Aktionäre aus, als in die Zukunft des Unternehmens und in die Beschäftigten zu investieren. Die Wirtschaftspolitik steckt voller Widersprüche. Mit unserer neuen Serie Wirtschaft klipp und klar erklären die ExpertInnen der Arbeiterkammer Hintergründe und Zusammenhänge, kurz und prägnant. Ab Seite 4. Klartext reden wir auch in Sachen Pensionen: Denn zurzeit wird gerne behauptet, die Pensionen würden gesichert, wenn Frauen später in Pension gingen. Wir rechnen vor, dass ein späterer Pensionsantritt für viele Frauen eine niedrigere Pension bedeutet, weil es derzeit gar nicht genug Jobs für Ältere gibt. Ab Seite 6. Eine klare Ansage machen auch die jungen Menschen, die sich jetzt auf eigene Füße stellen wollen. Ein Beispiel: Trotz guter Ausbildung finden viele nur Teilzeit-Jobs. Und auf dem überteuerten Wiener Wohnungsmarkt finden junge Menschen immer schwieriger eine bezahlbare Wohnung. Die AK hilft deshalb mit Tipps und Beratung für junge Wohnungssuchende. Ab Seite 12. Viel Spaß beim Lesen! FRÖSTELN FÜRS FRÜHJAHRS-BILD Strahlende Sonne, aber kalter Wind: Ali, Adriana, Monika, Christian und Rukiye hatten es nicht leicht beim Termin für unser Titelfoto am Schwarzenbergplatz. Sie gaben trotz kühler Luft ihr Bestes für ein frühlingshaftes Bild. Herzlichen Dank! 2 AK FÜR SIE 05/2015 Fotos: Mischa Nawrata, Thomas Lehmann Wien und das Umland wachsen, und damit wächst der Verkehr: Das spürt auch Pendler Martin Wöchinger. Für weniger Stau braucht es mehr Öffis auch im Umland. Ab Seite 20 Die Wirtschaft steht Kopf...4 Neue Rubrik erklärt Wirtschaft klipp und klar Klartext zur Frauenpension...6 Was länger arbeiten bringt, und was es kostet AK INITIATIV: Schneller zum Berufsabschluss...10 Die Anerkennung von beruflichem Wissen wird leichter MEIN NEUES LEBEN: Weiter mit Berufsreife...11 Jasmin Pestl kam auf Umwegen über die Berufsreife zum Studium TITELTHEMA: Wir wollen endlich gscheite Arbeit...12 Immer mehr Junge finden nach der Ausbildung keinen guten Job AK LEISTUNG: Infos für junge Eltern...18 Verkehr: Zugfahren muss cool werden Die Schulkosten-Aktion der AK...24 Kelten auf der Großbaustelle Die Baustellen Wiens sind eine Fundgrube für Archäologen Rubriken 3 am Prüfstand: Stress im Job, Zu viel Elektroschrott, StellenbewerberInnen wollen faire Firmen 12 Initiativ: Erfolg für Bankkunden 19 Achtung, Falle: Kamera nicht ersetzt 17 Tipps: Was für freie DienstnehmerInnen gilt 23 Alltag in Zahlen: Au weh, der Rücken! 26 Produkttest: LED-Lampen mit Tücken 27 Freizeit: AK bei den Festwochen 30 Rätsel & Was ist hier die Frage? 31 LeserInnenbriefe & Umfrage: Wie läuft s in Ihrem Grätzel? IMPRESSUM Herausgeber & Medieninhaber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße Mit den verlegerischen Agenden beauftragt: Leykam Druck, 7201 Neudörfl, Bockfordstr 21 Chefredakteur: Wolfgang Mitterlehner Verantwortliche RedakteurInnen: Ute Bösinger, Peter Mitterhuber, Katharina Nagele, 1040 Wien, Prinz-Eugen-Str Redaktionssekretariat: Alexandra Konnerth Konzept & Gestaltung: B.A.C.K. Grafik- & Multimedia GmbH, 1070 Wien, Neubau gasse 8/2/4 Coverfoto: Mischa Nawrata MitarbeiterInnen: Thomas Angerer, Jürgen Bischof, Christian Boschek, José Coll, Amir Cordic, Éva Dessewffy, Georg Feigl, Christian Fischer, Jelena Gucanin, Michaela Hubweber, Thomas Lehmann, Markus Marterbauer, phoenixen, Alois Pumhösel, Erwin Schuh, Valentin Schwarz, Lisi Specht, Doris Strecker, Ulrike Weiss Hersteller: Leykam, Druck GmbH & Co KG, Herstellungsort Neudörfl. Verlagsort Wien. Namentlich gezeichnete Kommentare müssen nicht mit der Meinung der AK Wien übereinstimmen. Offenlegung gemaß Mediengesetz 25: siehe wien.arbeiterkammer.at/impressum ISSN X Redaktionsschluss: 5. Mai 2015 Die nächste AK FÜR SIE erscheint am 2. Juni 2015

3 ARBEIT, WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT Immer mehr Stress im Job Etwa 80 von 100 ÖsterreicherInnen sagen, dass die Belastung am Arbeitsplatz in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat, so eine Umfrage des Linzer Instituts IMAS. Die Arbeiterkammer meint: Stress und Arbeitsbelastung nehmen seit Jahren zu. Arbeitsbedingte psychische Belastungen können Auslöser für psychische Erkrankungen sein. Die Unternehmen haben die Pflicht, Belastungen am Arbeitsplatz von Fachleuten prüfen zu lassen und gegebenenfalls für Verbesserungen zu sorgen. Viel zu viel Elektroschrott Fast 40 Millionen Tonnen Elektroschrott werden jährlich weltweit weggeworfen, vor allem Haushaltsgeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen, so die Vereinten Nationen. Verladen auf Lkw ergäbe das eine Lkw-Schlange von Kilometern. Die Arbeiterkammer meint: Immer mehr Hersteller produzieren Wegwerf-Geräte, die schnell kaputtgehen und kaum zu reparieren sind, um schnell neue Geräte verkaufen zu können. Hier muss sich etwas ändern. StellenbewerberInnen wollen faire Firmen Klare Sach-Informationen und ein seriöser Auftritt mit der Unternehmenswebsite oder eine sympathische Firmenphilosophie sind vielen ArbeitnehmerInnen wichtiger als Geld, so eine Umfrage des Job-Portals Karriere.at. Die AK meint: Nicht nur BewerberInnen, alle Beschäftigten erwarten zu Recht von ihrer Firma fairen Umgang, seriöse Information und ein gutes Betriebsklima. Das ist ein Auftrag an die Unternehmer. Budget ist im Griff Das Budgetdefizit kann keine Ausrede mehr sein. Jetzt müssen Arbeitsplätze geschaffen werden. Ü ber das Budgetdefizit werden täglich neue Schauermärchen erzählt. Viele Menschen haben den Eindruck: Der Staat muss sparen, um jeden Preis. Aber die Fakten sagen etwas ganz anderes: Österreich hat seine Einnahmen und Ausgaben gut im Griff. Das zeigt der Strategiebericht des Finanzministeriums. Und auch der Bundesfinanzrahmen, der die Ausgabenobergrenzen für die kommenden Jahre festlegt, wurde von der überwiegenden Zahl der ExpertInnen für gut befunden. Besser als die EU verlangt Das strukturelle Defizit, also das Minus das bleibt. Wenn Einmalzahlungen herausgerechnet werden, ist 2014 besser ausgefallen als erwartet. Selbst mit den enormen Zahlungen für die Hypo bleibt kleinteile das Minus mit 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung unter den Vorgaben der EU. Die Budgetsituation ist deutlich günstiger als vielfach dargestellt, sagt Markus Marterbauer, Leiter der AK Wirtschaftswissenschaft. Das Budgetdefizit kann keine Ausrede mehr sein. Im Fokus der Arbeit der Regierung muss jetzt der Arbeitsmarkt stehen. Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung und Senkung der Arbeitslosigkeit sind wirtschaftlich dringend notwendig und finanziell leistbar. Ab 2016 werden die konsumfördernden Effekte der Entlastung der Arbeitseinkommen durch die Steuerreform helfen. Kurzfristig sind zusätzliche Anstrengungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik und bei der Verkürzung der Arbeitszeit notwendig. KN. Noch Fragen? wien.arbeiterkammer.at AK FÜR SIE 05/2015 3

4 Die Wirtschaft Die Realwirtschaft stagniert, doch die Finanzmärkte boomen: Was da schiefläuft, erklärt eine neue Serie der AK FÜR SIE. Die Krise will einfach nicht enden. Seit mittlerweile sieben Jahren lässt sie Europa nicht los. Die Löhne stagnieren oder fallen, Arbeitsplätze gehen verloren, die Staatsschulden steigen. Die ÖkonomInnen, die den Ton angeben, wirken zunehmend ratlos. Ihre Empfehlungen, etwa das strenge Kürzen der Staatsausgaben, funktionieren offensichtlich nicht. Das Wachstum kehrt einfach nicht zurück. Finanzboom trotz Krise Ganz anders als in der Realwirtschaft ist das Bild auf den Finanzmärkten. Dort, wo die Krise ausgelöst wurde, ist längst wieder Boom angesagt. Wer nicht von Arbeit, sondern von Wertpapieren lebt, hat Grund Immer weniger Menschen machen immer mehr Arbeit, so Ilse Fetik, Erste Bank Foto: Erwin Schuh Foto: picturedesk.com / APA / Helmut Fohringer Hauptversammlung Telekom: Die AktionärInnen genehmigten sich jahrelang hohe Dividenden auf Kosten der Unternehmenssubstanz zur Freude. Selbst Unternehmen, die Verluste machen, bescheren ihren AktionärInnen Gewinne. Zum Beispiel die Telekom Austria: Wir haben mehr an Dividende ausgeschüttet, als wir verdient haben, sagt Betriebsrat Alexander Sollak. Wir sind ein warnendes Beispiel dafür, was dann passiert. Die Telekom hatte als Folge zu wenig Eigenkapital und musste den mexikanischen Konzern América Móvil als Investor an Bord holen. Unsere Bewertung auf den Kapitalmärkten fiel, und wir mussten wesentlich höhere Zinsen zahlen, sagt Sollak. Andernorts zahlen die ArbeitnehmerInnen die Rechnung für das ungebremste Wachstum der Jahre vor der Krise. Die Erste Bank Österreich etwa muss Verluste ausgleichen, die ihre Mutter Erste Group in Osteuropa macht. Immer weniger Menschen müssen immer mehr Aufgaben übernehmen, sagt Betriebsrätin Ilse Fetik. Dabei braucht es gerade jetzt mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die strengeren Regulierungsauflagen für die Banken auch erfüllen zu können. Schieflage verstehen Die Beispiele zeigen: In der Wirtschaft läuft einiges schief. Was genau, erklären ab sofort ExpertInnen der Arbeiterkammer an dieser Stelle. Sie beleuchten, was hinter Begriffen steckt, die häufig in den Medien auftauchen und was von Thesen zu halten ist, die uns als Auswege aus der Krise verkauft werden. VALENTIN SCHWARZ 4 AK FÜR SIE 05/2015

5 steht Kopf Wir schaffen Durchblick im Faktendschungel Neue Rubrik! Wirtschaft klipp&klar Sparen am falschen Fleck Falsches Kürzen vertieft die Krise, statt sie zu lösen. Sparen, kürzen, streichen: Darum dreht sich seit Jahren die Wirtschaftspolitik in der EU und in Österreich. Nur so, heißt es, lassen sich das staatliche Defizit und der Schuldenstand senken. Das Problem: Der Staat ist der wichtigste Akteur im Wirtschaftskreislauf. Was er ausgibt, nehmen andere ein. Wird daher zu stark gespart, würgt das die Wirtschaft ab. Als Folge nimmt der Staat weniger Steuern ein, hat aber höhere Ausgaben etwa für die steigende Arbeitslosigkeit. Mehr Schulden als vorher. Falsches Sparen lässt die Schulden also wachsen, statt sie zu senken. Daher ist Griechenland heute trotz extremer Kürzungen und teilweisem Schuldenschnitt höher verschuldet denn je. Alternativen gefragt. Damit das Staatsdefizit sinkt, braucht es andere Lösungen: Erstens darf nur langsam und gezielt gespart werden. Zweitens sind höhere Steuern gefragt, die möglichst die Reichen treffen. Massensteuern dagegen sind weniger geeignet. Sie schwächen die Kaufkraft der breiten Bevölkerung und damit die Absatzchancen der Unternehmen. Die Sparpolitik darf nicht zum Teufelskreis werden. Mag. Georg Feigl (BA) AK Wien, Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik ExpertInnen der Arbeiterkammer erklären Zusammenhänge und Hintergründe Tausende protestierten im April gegen das EU-US-Freihandelsabkommen TTIP Freihandel kostet Jobs TTIP würde Jobs gefährden, aber kaum Wachstum bringen. Die Angst vor gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln geht um. Doch auch sonst ist das geplante Freihandelsabkommen TTIP fragwürdig. Kaum Wachstum. Anders als Industrieverbände behaupten, würde TTIP kaum Wachstum bringen. Selbst die EU-Kommission, die das Abkommen verhandelt, geht von nur 0,03 bis 0,05 Prozent im Jahr aus. Kostet Jobs. Studien zeigen zudem, dass bis 1,1 Millionen Jobs verloren gehen würden zwar nur vorübergehend, doch die genaue Dauer ist unklar. Einkommen sinken. Potenziell könnten die Pro-Kopf-Einkommen in der EU um 165 bis Euro sinken. Diese Zahlen zeigen: TTIP ist in erster Linie eine Gefahr für die ArbeitnehmerInnen. Mag. Éva Dessewffy AK Wien, Abteilung EU und Internationales Mehr Information zum Thema Wirtschaft und Arbeit finden Sie im Internet auf Foto: Christian Fischer Niedrige Zinsen: Fluch und Segen Billiges Geld fördert Finanzboom, könnte aber gegen die Krise helfen. Die Zinsen sind im Keller. Das wissen alle, die ein Sparbuch besitzen. Verantwortlich dafür ist die Europäische Zentralbank (EZB), die billige Kredite an die Privatbanken vergibt. Unterstützung für Banken. Warum tut die EZB das? Der Bankensektor steht nach der Finanzkrise weiter auf wackligen Beinen. Die Zentralbank stabilisiert ihn, fördert damit aber auch den gefährlichen Boom an den Börsen. Zeit für Investitionen. Auch der öffentliche Sektor profitiert: Der Sozialstaat spart sich Milliardenbeträge für Zinszahlungen und hat so mehr Geld für Pensionen, Bildung und Gesundheit. Darüber hinaus könnte er jetzt so günstig wie nie in öffentlichen Verkehr, Kindergärten, Schulen und Spitäler investieren. Das würde auch einen Beitrag zur Überwindung der hohen Arbeitslosigkeit leisten. Risiko und Chance. Die niedrigen Zinsen bringen also vordergründig Nachteile für die Einzelnen und Risken für den Finanzsektor mit sich. Richtig genützt können sie aber helfen, die Krise zu beenden. Erholt sich die Wirtschaft, steigen die Zinsen wieder. Doch das wird wohl noch länger dauern. Dr. Markus Martherbauer AK Wien, Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik Noch Fragen? wien.arbeiterkammer.at AK FÜR SIE 05/2015 5

6 Arbeiten über 50 Klartext zur Frauenpension Später in Pension, dafür mehr Geld lautet eine Rechnung beim Frauenpensionsalter. Die geht nicht immer auf. Ab einem gewissen Zeitpunkt spuckt der Arbeitsmarkt einen aus. Astrid Jurjans, 62, arbeitet auf Werkvertragsbasis Nicht streiten!, ruft die Kindergartenpädagogin Susanne Abd El Shafy in eine Gruppe unruhiger Kleinkinder. Kurz beruhigen sich die Kleinen, dann geht es wieder los: Weinen, Geschrei, Gelächter. So sieht der Arbeitsalltag der 59-Jährigen aus und das bereits seit über 27 Jahren. Eine Pause gebe es in ihrem Beruf nicht. Es ist ein harter Job, ich muss immer aufmerksam sein und kann weder in Ruhe essen noch in Ruhe telefonieren, sagt Frau Abd El Shafy. Ich muss immer wieder Kinder hochheben, obwohl ich das eigentlich wegen einer Operation nicht darf, sagt sie. Wenn das gesetzliche Frauenpensionsalter früher als bisher vorgesehen angehoben würde das Antrittsalter steigt ab 2024 schrittweise auf 65 Jahre an wäre es für Frau Abd El Shafy schwierig. Es heißt immer, wir spielen ja nur mit den Kindern. Welche Arbeit das in Wirklichkeit ist, wird leider nicht gesehen. Abschläge wegen Frühpension Sie ist überzeugt, dass die Behauptung, mit der Anhebung des Pensionsalters würden auch die Frauenpensionen steigen, nicht stimmt: Mehr bekommen wir dann sicher nicht. Das zeigt ihr eigenes Beispiel am allerbesten: Derzeit bekäme sie mit 60 Jahren eine Alterspension von Euro Astrid Jurjans arbeitet in der Marktforschung auf Werkvertragsbasis. Für ihre Interviews geht sie von Tür zu Tür. Sie sagt: Ich habe keine Chance auf einen normalen Job Fotos: Erwin Schuh Susanne Abd El Shafy arbeitet seit 29 Jahren als Kindergärtnerin: Es ist ein harter Job, ich muss immer aufmerksam sein im Monat. Sie könnte dann noch freiwillig länger arbeiten, etwa bis zum 62. Lebensjahr, und bekäme dafür Euro im Monat. Denn wer freiwillig länger arbeitet, für den erhöht sich die Pension um 4,2 Prozent im Jahr (siehe Tipp von Expertin Monika Weißensteiner). Würde das Antrittsalter für Frauen früher auf über 60 Jahre angehoben, wäre die Pension zwar etwas höher, aber der Bonus wäre weg. Und: Wer dann nicht länger arbeiten kann, muss Abschläge wegen Frühpension hinnehmen. Dass die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern auch in der Pension weit auseinanderklafft, liegt aber ohnedies nicht daran, dass Frauen früher in Pension gehen. Die schlechtere Bezahlung von Frauen vor der Pension ist das Problem. Denn Frauen erledigen noch immer den Großteil der unbezahlten Familienarbeit. 6 AK FÜR SIE 05/2015

7 So wie Frau Abd El Shafy. Um sich um ihre zwei Töchter kümmern zu können, konnte sie nicht Vollzeit arbeiten: Ich hatte kein Geld für Babysitter oder Putzfrauen, und mein Exmann hat mir wenig Arbeit abgenommen. Dazu kommt der Faktor Frauenberuf für die Kindergartenpädagogin: Mein Job gefällt mir sehr gut, aber was mich stört, ist die schlechte Bezahlung, sagt sie. Keine Chance mit über 50 Von den schlechten Arbeitsmarktchancen von Frauen über 50 Jahren kann Astrid Jurjans (62) ein Lied singen: Ab einem gewissen Zeitpunkt spuckt der Arbeitsmarkt einen aus. Sie arbeitet schon jetzt zwei Jahre länger als bis zum derzeit gültigen gesetzlichen Pensionsalter für Frauen von 60 Jahren. Trotz ihrer zahlreichen Qualifikationen waren die letzten Jahre hart für sie. Ursprünglich absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung, dann spezialisierte sie sich auf EDV. Zuletzt arbeitete Frau Jurjans sieben Jahre lang bei einer Zeitung. Mit über 50 nahm ihre Karriere jedoch ein jähes Ende: Eine Massenkündigung schickte Astrid Jurjans in die Arbeitslosigkeit. Mit über 50 hatte ich keine Chance auf einen normalen Job trotz meiner Berufserfahrung, meiner Qualifikationen und vieler Weiterbildungen, erzählt Frau Jurjans. Derzeit arbeitet sie als Interviewerin auf Werkvertragsbasis. Das ist eine enorme Belastung die Bezahlung ist schlecht und der Job sehr undankbar, sagt sie. Ihr Wunsch: Ich würde sehr gerne arbeiten in einem geregelten Job. Doch als sie arbeitslos wurde, habe sie von 100 Bewerbungen auf 95 gar keine Antwort bekommen und der Rest waren Absagen, da sie zu alt war. Ein Bonus- Malus-System, bei dem Betriebe zahlen müssen, wenn sie zu wenig Ältere beschäftigen, würde hier Abhilfe schaffen. Aber die Wirtschaft blockiert. Für Frau Jurjans ist klar: Wenn ich mit über 50 zu alt für den Arbeitsmarkt bin, dann müssen wir nicht darüber reden, noch länger zu arbeiten. JELENA GUCANIN Tipp Monika Weißensteiner AK SOZIALVERSICHERUNGSEXPERTIN Mehr Pension für Frauen Das können Sie tun: Vollzeit statt Teilzeit. Versuchen Sie, Ihre Arbeitszeit möglichst nicht oder nur wenig zu verringern. Denn wenn Sie durch Teilzeit weniger verdienen, sinkt auch Ihre Pensionshöhe, weil Sie ja weniger einzahlen. Jede Unterbrechung kostet Sie Geld. Langfristig: Ihre Berufschancen sind besser, je kürzer Sie Unterbrechungen und Teilzeit halten. Ihr Einkommen ist höher und damit auch Ihre Pension. Fixer Dienstplan statt Teilzeit. Oft reicht das, um Beruf und Familie zu vereinbaren. Sie haben nach drei Dienstjahren in Betrieben ab 21 MitarbeiterInnen Anspruch auf Festlegung der Arbeitszeit. Familienarbeit teilen und Erwerbsarbeit aufstocken. Mehr einzahlen. Sie können freiwillig mehr in die Pensionsversicherung einzahlen. Das liefert gute Erträge im Vergleich zu privater Zusatzvorsorge. Und: Das staatliche System ist bedeutend sicherer, wie die Finanzmarktkrise 2008 ja gezeigt hat. Freiwillig länger arbeiten bringt Ihnen ebenso eine höhere Pension. Frauen dürfen auch jetzt schon länger als bis zum 60. Lebensjahr arbeiten. Ihre Firma darf Sie nicht aufgrund Ihres Alters kündigen. WIE ERRECHNET SICH IHRE PENSION IM NEUEN SYSTEM? Alle Ihre Beschäftigungszeiten fließen in die Pensionsberechnung ein, auch Teilzeitarbeit. Die Kontoerstgutschrift am 1. Jänner 2014 ist eine Momentaufnahme und stellt das Startkapital auf Ihrem Pensionskonto dar. Ab 2014 werden dann Jahr für Jahr 1,78 % von Ihrem Jahresbruttoeinkommen zusätzlich auf Ihr Konto gutgeschrieben und in den Folgejahren mit der jeweiligen Lohnentwicklung aufgewertet. AK RATGEBER Frauen und das neue Pensionskonto TEILZEIT UND VOLLZEIT IM VERGLEICH Die Mehrzahl der Frauen mit Kindern unter 15 Jahren arbeitet in Teilzeit. Die durchschnittlichen Teilzeitphasen betragen etwa 10 Jahre. Der Großteil der derzeit Teilzeitbeschäftigten mit Kindern unter 15 Jahren geht in 20 bis 30 Jahren in Pension. WAS BEDEUTET DAS IN ZAHLEN? Nehmen wir an, Sie verdienen im Jahr brutto monatlich und bekommen Ihr Gehalt 14 Mal im Jahr ausbezahlt. In diesem Fall werden 14 Mal 17,80 auf Ihr Pensionskonto gutgeschrieben. Wenn Sie insgesamt 45 Jahre mit einem monatlichen Bruttoverdienst von gearbeitet haben und in Alterspension gehen, ergibt sich eine monatliche Bruttopension von 801, das sind etwa 80 % Ihres durchschnittlichen Lebenseinkommens. BEISPIELE BEI VOLLZEITARBEIT Monat bei Vollzeit Pensionsgutschrift Pension*) nach pro Monat 1500,- 45 Jahren zum Regelpensionsalter 2000,- 35, ,50 26, ,- 53, , ,00 BEISPIELE BEI EINER TEILZEITBESCHÄFTIGUNG ZU 50 % pro Monat nach pro Monat bei Pensionsgutschrift Pension*) % 45 Jahren zum Teilzeit ,- Regelpensionsalter 1000,- 13,35 17,80 600,75 26, ,- 801, ,50 *) Beträge ohne Aufwertung durch die Lohnentwicklung Bestelltelefon: Noch ein wichtiger Punkt. Wenn Sie wegen des Erreichens des gesetzlichen Pensionsantrittsalters gekündigt werden (derzeit 60 Jahre), wenden Sie sich bitte gleich an uns: Kündigungen von Frauen aus diesem Grund stellen laut Europäischem Gerichtshof eine verbotene Diskriminierung aufgrund des Geschlechts dar. Sie können angefochten werden. ACHTUNG: Die Frist zur Bekämpfung einer Kündigung ist sehr kurz. Sie beträgt nur 14 Tage ab Ausspruch der Kündigung. Wenn Sie über Ihr Regelpensionsalter hinaus arbeiten wollen, haben Sie 2 Möglichkeiten: Entweder Sie beziehen neben Ihrem Erwerbseinkommen zusätzlich Ihre Alterspension. Oder Sie nehmen Ihre Pension erst später in Anspruch, dann bekommen Sie einen jährlichen Bonus von 4,2 % auf das Pensionskonto. Frauen geboren von - bis Regelpensionsalter bis Jahre Jahre und 6 Monate Jahre Jahre und 6 Monate Jahre Jahre und 6 Monate Jahre Jahre und 6 Monate Jahre Jahre und 6 Monate ab Jahre TIPP Nutzen Sie den Pensionsrechner der AK. Sie können damit Ihre künftige Pensionshöhe abschätzen, die Auswirkungen verschiedener Einkommen auf Ihre Pension durchrechnen oder die Auswirkung von einem vorzeitigen Pensionsantritt ausrechnen. wien.arbeiterkammer.at/pensionskonto Impressum: Herausgeber, Verleger und Hersteller: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Prinz Eugen Straße 20-22, 1040 Wien; Verlags- und Herstellungsort: Wien; P.b.b.; Gestaltung: Christina Goebl, grafikdeli.at Bilder: Fotolia; Druck: LDD, 4664 Oberweis-Gmunden Offenlegung gemäß 25 MedienG: siehe wien.arbeiterkammer.at/impressum AK Wien Zulassungsnummer: 02Z M; Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1040 Wien und geben Sie Ihre Mitgliedsnummer an. Sie finden sie auf der Heftrückseite (neben Ihrem Namen) und auf Ihrer AktivKarte. FRAUEN UND DAS NEUE PENSIONSKONTO WIE ARBEIT UND FAMILIE IHRE PENSION BEEINFLUSSEN Meistens denk Pension, wenn zess stehen. D noch so weit we Das neue Pensi Information übe gutschrift hat hi bewirkt. Viele Fr ersten Mal schw sehen, wie stark d von Kindererziehu tigungsunterbrech stehen jetzt vor de flussen können. Es gibt eine Reihe zusammengestellt. Ihre Pension noch w Und wenn Sie dazu Sie sich bitte an un Ihnen weiter. Ihr Rudi Kaske AK Präsident DAS NEUE PENSIO Seit 1. Jänner 2014 gibt Form der Pensionsberec Wenn Sie nach dem 1. neue System für Sie. Sind bleiben im alten Berechnu Was hat sich durch die Sie ist einfacher als die al transparenter. Neu ist auch, dass alle Be rechnung Eingang finden. oder Teilzeitbeschäftigunge sionshöhe. Das trifft vor allem Frauen, w Pflege von Angehörigen ode.noch Fragen? wien.arbeiterkammer.at AK FÜR SIE 05/2015 7

8 im Blick Aktienhandel an der Börse: Von den Firmen kassieren die Eigentümer fette Dividenten Aktionäre im Plus Manche Unternehmen schreiben rote Zahlen, trotzdem möchten sie höhere Dividenden als im Vorjahr ausschütten. Viele ATX-Unternehmen, also die größten österreichischen börsenotierten Aktien-Unternehmen, verzeichneten im Vorjahr dramatische Gewinneinbußen. Dennoch plant mehr als die Hälfte der Unternehmen, ihren Eigentümern, den Aktionären, mehr zu zahlen als im Jahr davor. Das zeigen die Bilanzen und Dividendenvorschläge der 20 ATX- Unternehmen, etwa von Wienerberger, OMV, Post oder Telekom Austria. Kuchen gut verteilt Die 20 ATX-Konzerne möchten 83 Prozent der Gewinne aus dem Jahr 2014 an die Aktionäre verteilen. Ein Fünftel der Unternehmen schüttet sogar aus, obwohl sie Verluste geschrieben hatten. Die Industriellenvereinigung hatte behauptet, dass die Aussagen zu den Ausschüttungen Kaffeesudlesen gleichen würden. Die Zahlen basieren auf Fakten der Bilanzen und sind schwarz auf weiß auf den Homepages der Unternehmen ausgewiesen, kontert AK Experte Heinz Leitsmüller. Es stellt sich die Frage, ob die Industriellenvereinigung Nachhilfe beim Bilanzlesen braucht. Er plädiert dafür, dass das in den Betrieben erwirtschaftete Kapital auch in den Betrieben wieder eingesetzt werden muss, um Arbeitsplätze in Österreich zu sichern. D.S. Studierende wählen im Mai HochschülerInnenschaft: Auch FachhochschülerInnen wählen. So viele Studierende wie noch nie können von 19. bis 21. Mai ihre VertreterInnen in der HochschülerInnenschaft wählen. Bisher waren nur Uni- StudentInnen direkt wahlberechtigt, jetzt sind es alle Studierenden also auch an Fachhochschulen, pädagogischen Hochschulen, Privatuniversitäten. Wahlberechtigt sind StudentInnen. Gewählt wird an den einzelnen Unis oder Hochschulen, möglich ist erstmals die Briefwahl, und die Bundesvertretung wird wieder direkt gewählt. Für die StudentInnen geht es bei den Wahlen zur HochschülerInnenschaft dar- um, wer sie in den nächsten zwei Jahren wie vertritt. Probleme haben die Studierenden heutzutage genug. Viele Sorgen Fast zwei Drittel der Studierenden sind berufstätig, weil sie sich sonst ihr Studium nicht leisten können. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Einkommensgrenzen für den Bezug von Studienbeihilfe seit 15 Jahren nicht erhöht wurden. Zudem leiden gerade Studierende unter den hohen Wohnkosten. P.M. alle Infos zur Wahl unter wahl.oeh.ac.at Foto: picturedesk.com / AP / Richard Drew Arbeitslosigkeit Die Zahl der Arbeitssuchenden lag auch im April auf Rekordniveau. Die AK verlangt, dass der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ins Zentrum der Politik rückt. Neben notwendigen Investitionen in Kinderbetreuung, ganztägige Schulformen, Pflege und sozialen Wohnbau oder Maßnahmen der Arbeitszeitverkürzung müssen auch die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ausreichend und nachhaltig ausfinanziert werden. Die AK pocht überdies weiter auf die rasche Umsetzung eines wirksamen Bonus-Malus-Modells zur Beschäftigung Älterer. Kleinkindbetreuung Das Familienministerium hat eine Initiative für mehr Qualität in der Kinderbetreuung gestartet. Denn wie mehrere Studien zeigen, bringt die Betreuung außer Haus viele Vorteile für Kinder. Österreich hat hier Aufholbedarf, zeigt eine AK Studie: Damit Kinder alle Vorteile nutzen können, braucht es bessere Rahmenbedingungen im Kindergarten. Vor allem soll es mehr Personal geben, sodass die PädagogInnen wirklich auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingehen können. Kinderbetreuung mit Qualität: Die AK fordert mehr Personal im Kindergarten Preisabsprachen Vöslauer muss Euro Bußgeld für Preisabsprachen zahlen, wie die Bundeswettbewerbsbehörde mitgeteilt hat. Auch wenn es bei der Strafe nicht um Millionenbeträge geht, muss der Sachverhalt transparent gemacht werden, fordert die AK: Mit wem wurden die Absprachen getroffen, wie viel wurde zu viel bezahlt? Und das Regierungsprogramm muss endlich umgesetzt werden: Ein Teil der verhängten Geldbußen nach Kartellverfahren soll dem Konsumentenschutz zugutekommen. Denn schließlich sind es die KonsumentInnen, die durch die Preisabsprachen draufzahlen. Foto: picturedesk.com / Caro 8 AK FÜR SIE 05/2015

9 Altbauwohnungen werden immer häufiger zu teuer vermietet. Bei befristeten Mietverträgen vergessen die VermieterInnen gern auf den gesetzlich vorgeschriebenen Miet-Abschlag Foto: picturedesk.com / WirtschaftsBlatt / Foltin Jindrich Foto: picturedesk.com / Visum / Joerg Axel Fischer Mieten-Nepp bei Altbau-Wohnungen Die AK analysierte 200 Wohnungsinserate: Befristete Wohnungen hatten gesetzwidrige Aufschläge von bis zu 60 Prozent! Die Wohnungsknappheit in Wien macht s möglich: Immer öfter verlangen die VermieterInnen teure Aufschläge, die einer Das Mietrecht muss dringend erneuert werden. AK Präsident Rudi Kaske rechtlichen Überprüfung nicht standhalten. Die AK KonsumentenschützerInnen haben 200 Wohnungsinserate geprüft. So kostete etwa eine 72-Quadratmeter-Altbauwohnung im Schnitt 100 Euro pro Monat zu viel. Vor allem Zuschläge werden mehr oder weniger nach Gutdünken der Vermieter und Vermieterinnen auf die Mieten aufgeschlagen, sagt AK Wohnrechtsexperte Walter Rosifka. Da werden überhöhte Lagezuschläge verlangt oder Zuschläge für eine ganz normale Wohnungsausstattung oder ganz einfach Zuschläge ohne Begründung. Bisher unklare Formulierungen im jetzigen Mietrechtsgesetz schaffen hier viel Spielraum für überhöhte Mieten. Einer Überprüfung etwa durch die Schlichtungsstelle dürften diese Mieten aber nicht standhalten, sagt Rosifka. Klare Rechtsbrüche stellten die AK ExpertInnen insbesondere bei den befristeten Mieten fest: Denn wenn eine Altbauwohnung befristet vermietet wird, muss die Miete um 25 Prozent im Vergleich zur unbefristeten Miete der Wohnung gemindert werden. Dieser Abschlag wird in sehr vielen Fällen nicht eingerechnet, so Rosifka. Für die MieterInnen bedeutet das eine deutliche Überteuerung: So werden für eine befristete 71-Quadratmeter-Wohnung im Schnitt monatlich 259 Euro zu viel kassiert. Im Jahr macht das über Euro aus. Die Ergebnisse der Inseratenuntersuchung weisen einmal mehr darauf hin, dass das Mietrecht dringend erneuert werden muss, sagt AK Präsident Rudi Kaske. Im Regierungsabkommen ist eine große Mietrechtsreform geplant. Aber bisher hat der Justizminister noch nichts vorgelegt. Hier muss endlich etwas passieren. Wir bleiben dran, bis es endlich spürbare Verbesserungen für Mieterinnen und Mieter gibt, so Kaske. UTE BÖSINGER Große Reform im Mietrecht Im Regierungsprogramm ist eine Mietrechtsreform vorgesehen. Der Justizminister hat bisher aber keinen weitreichenden Vorschlag gemacht. Die AK fordert: Mieten begrenzen: Es braucht einen gesetzlichen Katalog von zulässigen Zu- und Abschlägen bei den Richtwertmieten. Insgesamt soll der Mietzins (ohne Betriebskosten und Umsatzsteuer) höchstens 20 Prozent über dem Richtwert (in Wien derzeit 5,39 Euro) liegen dürfen. Weg mit den Befristungen: Befristete Mietverhältnisse soll es nur noch in Ausnahmefällen geben, wenn eine VermieterIn die Wohnung für sich, ihre Kinder oder Enkel braucht. Betriebskosten senken: Grundsteuer und Versicherung müssen aus dem Betriebskostenkatalog gestrichen werden das ist Sache der VermieterInnen. Maklerprovisionen für MieterInnen streichen: Diese sollen künftig die VermieterInnen allein zahlen. Klare Erhaltungsregeln: Auch für die Wohnungsausstattung (wie Elektroleitungen oder Sanitäranlagen) muss es klare Erhaltungsregeln für die VermieterInnen geben, nicht nur für die Heiztherme. Noch Fragen? wien.arbeiterkammer.at AK FÜR SIE 05/2015 9

10 ^ Foto: Erwin Schuh initiativ System zur Anerkennung beruflichen Könnens erreicht: AK Präsident Rudi Kaske mit den AK ExpertInnen Edith Kugi, Ilse Leidl-Krapfenbauer, Gernot Mitter (von links) Schnell zum Abschluss Die AK hat sich durchgesetzt: Wer eine Lehre nachmacht, bekommt dafür in Wien bereits erworbenes Wissen und Können angerechnet. Warum sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einer Prüfung Kenntnisse nachweisen, die sie im Beruf längst anwenden?, fragt AK Präsident Rudi Kaske. Deshalb hat sich die Arbeiterkammer dafür eingesetzt, dass das Nachholen von Lehrabschlüssen schneller geht. Wenn zum Beispiel eine Bürohilfskraft bereits gut im kaufmännischen Rechnen ist, muss sie derzeit beim Nachholen der Lehrabschlussprüfung trotzdem noch in Theorie antreten. Jetzt hat die Arbeiterkammer in Wien durchgesetzt, dass die theoretische Prüfung entfallen kann. Wissen zählt In Wien kommt das Anerkennungssystem Meine Chance ich kann das!. Es startet für das Nachholen der Lehre für Koch/Köchin, Restaurantfachkraft und Bürokaufmann/frau. Ab sofort wird es für Arbeitslose angeboten, ab September auch für Beschäftigte. Dabei bewertet dann die Berufsschule, welche theoretischen Kenntnisse jemand bereits hat und was er oder sie noch lernen muss. Im besten Fall brauchen ArbeitnehmerInnen, die den Lehrabschluss nachholen, nur noch den praktischen Teil der Prüfung machen. Und sie müssen auch dann nicht mehr zur theoretischen Prüfung antreten, wenn sie spezielle Kurse gemacht haben. Zeit und Geld sparen Viele haben sich über Jahre Wissen und Können angeeignet. Das wollen wir anerkennen und ihnen Zeit, Geld und Energie auf dem Weg zur Fachkraft sparen, sagt Kaske. Am neuen Anerkennungssystem haben die AK ArbeitsmarktexpertInnen Ilse Leidl-Krapfenbauer und Gernot Mitter und die AK LehrlingsexpertInnen Edith Kugi und Günther Zauner mitgearbeitet. Kaske: Auf dem Weg, unnötige Hürden zum Lehrabschluss abzubauen, ist uns ein erster Schritt gelungen. Für Kaske ist wichtig, dass die Betriebe mitmachen. Es gehe um gut ausgebildete Fachkräfte und nicht zuletzt die Anerkennung des Könnens Zugewanderter. P.M. zum Wiener Anerkennungssystem beim AMS, und beim Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds, AK-Erfolg I Pläne für Lkw-Maut auf allen Straßen Die Landes-VerkehrsreferentInnen wollen eine flächendeckende Lkw-Maut entwickeln, also auch auf Bundes- und auf Landesstraßen. Darauf haben sie sich Ende April geeinigt. Eine Arbeitsgruppe soll prüfen, welche Systeme es für eine flächendeckende Lkw- Maut gibt und wie sie eingeführt werden kann. Eine Lkw-Maut auf allen Straßen ist auch eine Forderung der Arbeiterkammer. Denn der Schwerverkehr verursacht die meisten Straßenschäden, in den nächsten Jahren wird die Sanierung der Straßen jeweils eine dreistellige Millionensumme kosten. Dafür sollen die Verursacher zahlen. Überdies zeigt eine Studie, dass es durch die Maut zu keinem Preisdruck auf Waren des täglichen Bedarfs kommt. AK-Erfolg II Initiative für faire Ausschreibungen Noch gilt bei der Vergabe öffentlicher Aufträge: Wer das billigste Angebot legt, muss zum Zug kommen. Die Arbeiterkammer verlangt schon länger: Es soll auch geschaut werden, ob die Firma mehr Ältere beschäftigt als andere Bieter, mehr Lehrlinge hat oder nicht als Preis- und damit Lohndrücker auftritt. Dieses so genannte Bestbieterprinzip plant die Regierung für Bauaufträge, die AK will es auch für die Vergabe von Aufträgen im öffentlichen Verkehr. Erster Erfolg: Der Verkehrsminister hat den Verkehrs-LandesreferentInnen Leitlinien für die Vergabe von Bus-Diensten nach dem Bestbieterprinzip vorgelegt. Bus-Angebot: Bei Ausschreibung soll geschaut werden, ob die Firma fair ist Foto: picturedesk.com / Ernst Weingartner 10 AK FÜR SIE 05/2015

11 BERUF, RECHT UND KARRIERE Mein neues Leben aufgezeichnet von Michaela Hubweber Weiter mit Berufsreife Jasmin Pestl lernte Großhandelskauffrau, wollte aber studieren. Sie machte die Berufsreifeprüfung. zur Berufsreife: berufsreifepruefung Ich habe ursprünglich eine HAK begonnen, dann aber abgebrochen, weil ich lieber arbeiten und Geld verdienen wollte. Ich habe eine Lehre zur Großhandelskauffrau gemacht und bei verschiedenen Firmen in der Buchhaltung gearbeitet. Irgendwann wurde das Gefühl stärker, ob das denn schon alles gewesen sein kann. Ich habe mich über verschiedene Möglichkeiten eines Fernstudiums informiert. Leider waren die meisten sehr teuer. Auf der BeST-Karrieremesse (Messe für Beruf und Studium, Anm.) habe ich vom Intensivkurs BRP rasant der Volkshochschulen erfahren, mit dem man die Berufsreife machen kann. Ich musste Prüfungen aus Deutsch, Mathe, Englisch sowie berufsbezogen aus BWL und Rechnungswesen absolvieren. Die Prüfungen waren nicht einfach, aber schaffbar. Ich bin in den Kursen auch gut vorbereitet worden und habe mit guten Noten abgeschlossen. Jetzt studiere ich Kultur- und Sozialanthropologie (Völkerkunde, Anm.). Meine Mutter stammt aus Thailand, das heißt, ich bin oft dort und habe viel Bezug zu Asien. Ich interessiere mich auch sehr für Afrika oder Mikronesien. Seit September habe ich einen Job beim Roten Kreuz. Die Stelle hat sich durch das Studium ergeben und passt sehr gut für mich: Ich arbeite in der Finanzabteilung und betreue Projekte der internationalen Entwicklungshilfe. Dadurch kann ich meine Berufsausbildung und mein Studium kombinieren. Derzeit arbeite ich noch an meiner Bachelorarbeit, was neben dem Job schon sehr anstrengend ist. Das Studium schließe ich aber auf jeden Fall ab. Foto: Thomas Lehmann Die Info-Nummern der AK Wien Telefon-Info Mo bis Fr, , für die kurze Auskunft über Recht, Geld, Schutz bei der Arbeit. Wählen Sie 01 / zum Arbeitsrecht zur Elternkarenz zum Lehrlings- und Jugendschutz zur Steuer zur Pensions-, Kranken-, Unfallversicherung für Konsumenten (8 12 Uhr) Sicherheit, Gesundheit und Arbeit Insolvenzen (Mo Do 8 14 Uhr) Brauchen Sie persönliche Beratung? Terminvereinbarung Mo bis Fr, 8 14 Uhr, wenn Ihre Ansprüche nachgerechnet werden müssen oder Sie mehr Infos brauchen. Wählen Sie 01 / für Arbeitsrecht für Elternkarenz für Lehrlings- und Jugendschutz für Steuer für Pensions-, Kranken-, Unfallversicherung Sicherheit, Gesundheit und Arbeit Insolvenzen (Mo Do 8 14 Uhr) Noch Fragen? wien.arbeiterkammer.at AK FÜR SIE 05/

12 Wir wollen endlich Berufseinstieg Ich will einen Vollzeitjob. Die Drogistin Rukiye Efe (links) lernt weiter auf pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin, um Jobchancen zu haben, die Systemgastronomin Adriana Roch (rechts) will in die Pflege für mehr Sicherheit 12 AK FÜR SIE 05/2015

13 Nur Teilzeitarbeit, befristete Jobs oder Arbeit auf Werkvertrag: Immer mehr Junge haben es schwer, nach der Ausbildung ein normales Erwachsenenleben zu führen. Foto: Mischa Nawrata Junge Leute um die Zwanzig haben selten Geld. Sie treffen sich nicht im Kaffeehaus oder beim Wirten im Schanigarten. Sie holen sich den Kaffee beim Mackie, das Bier beim Würstelstand, und wenn es warm ist, sitzen sie in den Wiesen auf den Wiener Plätzen oder auf den Stufen der Denkmäler. Mit Christian, Ali, Monika, Adriana und Rukiye sind wir vom Sowjetdenkmal am Schwarzenbergplatz zum Karlsplatz gezogen. Für ihren Berufseinstieg müssen sie viele Umwege gehen. Rukiye Efe musste schon öfter umplanen: Sie wollte ihre Lehre zur Zahnarztassistentin abschließen. Doch ihr damaliger Chef wollte sie nicht versichern und schon gar nicht ordentlich bezahlen. Ich habe mich ausgenutzt gefühlt. Das wurde mir zu viel, erzählt die 20-Jährige heute. Schließlich absolvierte sie eine überbetriebliche Lehre zur Drogistin. Ich will Vollzeit Womit Rukiye wieder nicht gerechnet hat: Viele Drogerien stellen keine Drogistinnen mehr ein. Sie suchen Verkäuferinnen. Seit November ist sie auf Jobsuche. Meistens werden nur Teilzeitjobs angeboten, ich will aber einen Vollzeitjob. Damit ist die 20-Jährige nicht allein: Immer mehr junge Leute bekommen nach der Wie soll ich Erfahrungen sammeln, wenn mich keiner lässt? Adriana Roch, 22, ärgert sich über die hohen Ansprüche der Firmen an BerufseinsteigerInnen Ausbildung nur Teilzeitarbeit, befristete Jobs oder Arbeit auf Werkvertrag. Das zeigt auch eine aktuelle Studie des Instituts Sora im Auftrag der Arbeiterkammer Wien. Viele arbeiten entweder unter ihrer Qualifikation oder sind auf Jobsuche. Die Arbeitslosigkeit der 20- bis 24-Jährigen lag im März bei 11 Prozent. Zum Vergleich: Die Gesamtarbeitslosigkeit betrug 9,3 Prozent. Wenn sich junge Erwachsene um einen Job bewerben, heißt es oft: Zu wenig Erfahrung. Das erlebt auch Adriana Roch: Wie soll ich Erfahrungen sammeln, wenn mich keiner lässt?, fragt die junge Frau. Dabei hat sie mit ihren 22 Jahren einiges erlebt: Mit 15 arbeitete sie als Kassiererin im Wiener Prater, mit 16 zog sie zu Hause aus. Letztes Jahr schloss sie ihre Lehre zur Systemgastronomiefachfrau ab. In einer Firma bleiben Für Adriana ist eine Arbeit in der Gastronomie freilich gestorben: Ich habe zu viele schlechte Erfahrungen gemacht. Das ist kein Job für die Zukunft, erzählt die 22-Jährige. Daher hat sie ihre Pläne geändert und will jetzt einen Pflegeberuf erlernen. Da habe ich zumindest das Gefühl, dass ich etwas Sinnvolles mache und kann auch mit Menschen arbeiten. Außerdem, so Adriana, hätte sie als Pflegerin mehr berufliche Sicherheit. Ich gscheite Arbeit Noch Fragen? wien.arbeiterkammer.at AK FÜR SIE 05/

14 Aktion Fotos: Christian Fischer Ich hatte großes Glück, dass ich überhaupt einen Job gefunden habe. Ali Sentürk macht nach der Elektrotechnik-Fachschule Teilzeit-Büroarbeit für einen Installateur will in einer Firma bleiben und nicht ständig Angst haben, dass ich wechseln muss, sagt Adriana. Derzeit besucht sie AMS- Kurse im Aus- und Weiterbildungsinstitut ZIB Training. Ich nutze jetzt die Chance, mich weiterzubilden, bevor ich es irgendwann bereue. Glück, einen Job zu haben Bildung, Bildung, Bildung: Das ist es auch, was ExpertInnen den jungen Leuten raten, um ihre Chancen zu verbessern. Gerda Challupner, Leiterin des Arbeitsmarkservice Jugendliche: Es muss uns gelingen, möglichst vielen Jugendlichen Viele meiner Freunde sind mit ihrem Fachschulabschluss auf der Strecke geblieben. Fachschulabsolvent Ali Sentürk, 22, arbeitet Teilzeit bei einem Installateur eine Ausbildung über dem Pflichtschulniveau anzubieten. Jeder und jede dritte Pflichtschulabsolvent oder -absolventin in Wien ist arbeitslos. Günther Zauner von der AK Abteilung Lehrlingsund Jugendschutz sieht schon bei Lehrlingen dringenden Handlungsbedarf: Die Lehrplätze gehen stetig zurück, und die Wirtschaft ist nicht gewillt, die Berufsbildung, die an der Schule absolviert wurde, anzuerkennen. Knapp die Hälfte der gemeldeten offenen Lehrstellen wird in nur drei Bereichen angeboten: Handel, Tourismus, FriseurIn/Kosmetik/Fußpflege. Zauner: Den Jugendlichen wird keine Chance gegeben, weil die Firmen Kosten senken wollen. Das kann auch Ali Sentürk erzählen. Mit einer Fachschule hast du zumindest einen fixen Job, hat er von seinen Eltern oft gehört, als er sich an der Fachschule für Elektrotechnik eingeschrieben hat. Mittlerweile hat der 22-Jährige seinen Abschluss in der Tasche, doch den Beruf hat er sich anders vorgestellt. Ali Sentürk arbeitet Teilzeit bei einem Installateur und macht hauptsächlich administrative Tätigkeiten. Dennoch: Ich hatte großes Glück, dass ich überhaupt einen Job gefunden habe. Viele meiner Freunde sind mit ihrem Fachschulabschluss auf der Strecke geblieben, sagt Ali. Das liege auch daran, dass sich die Firmen oft billigere Leiharbeiter aus dem Ausland holen. Um sich mehr Berufsmöglichkeiten offenzuhalten, macht Ali Sentürk jetzt noch einen Aufbaulehrgang an der HTL Ottakring. Noch bei den Eltern Die 24-jährige Monika Gučanin-Gazibarić hat seit einem Jahr ihren Bachelor- > 150 Euro Miete für 20 Quadratmeter mit Klo am Gang? Die Arbeiterkammer hilft jungen Leuten auf Wohnungssuche. Karine Arutyunyan hatte sich die Wohnungssuche leichter vorgestellt. An einem Tag habe ich bis zu 70 s verschickt, erinnert sie sich. Bei der Besichtigung ei- Die erste eigene Wohnung Alles zur Wohnungssuche für Jugendliche und junge Erwachsene AK2015_JW_BRO1-3_Covers.indd :51 WohnungDie erste eigene W Alles zu Mietverträge Rechte & Pflichten für Jugendliche und junge Erwachsene 3 neue Broschüren! Alles zu Wohnungssuche, Mietvertrag und Finanzierung > Broschüren-Bestellung unter: (01) AK2015_JW_BRO1-3_Covers.indd 2 14 AK FÜR SIE 05/2015

15 erste eigene Wohnung verursacht er ein Riesenloch in der Decke. Um das Wasser aufzufangen, muss er sogar einen Topf darunterstellen. Etwa Euro zahlen Christian und seine Mitbewohner für knapp über 90 Quadratmeter: Es ist nicht ideal, aber es wäre noch schwieriger, etwas Neues zu finden. Service-Hotline, Broschüren Zwei Geschichten, ein Problem, das AK Präsident Rudi Kaske so zusammenfasst: Für Junge ist es nicht einfach, eine de Wohnung zu finden. Die Mieten passen- sind Foto: Lisi Specht Karine (links außen) geniert sich für ihre kleine Wohnung, zeigt sie nicht her. Christian (rechts außen) hat den Rohrbruch über dem Kopf. AK Präsident Kaske (Mitte): Junge müssen besser wohnen können hoch, die Maklergebühren enorm. Deshalb startet die Arbeiterkammer jetzt ihre Aktion Meine erste eigene Wohnung. Zwei Monate lang steht sie jungen Menschen bei der ersten Wohnungssuche zur Seite mit der Service-Hotline (01) und mit drei Extra-Broschüren für Neulinge auf dem Wohnungsmarkt. Junge müssen besser wohnen können, sagt Kaske. Die AK verlangt ein besseres Mietrecht. Private Altbaumieten müssen klar begrenzt werden. Befristete Mieten darf es nicht mehr geben (außer bei Eigenbedarf). Die Maklergebühren für die MieterInnen sollen gestrichen, die Betriebskosten gesenkt werden. J.G./P.M. ner 20-Quadratmeter-Wohnung mit Klo am Gang war sie schockiert: 150 Euro Miete plus zwei Monatsmieten und Kaution hätte sie hinblättern müssen. Karine fand schließlich eine günstige Ein-Zimmer-Wohnung zu klein, um sie herzuzeigen, findet sie. Umbauten, Pfusch, teure Renovierun- gen: Derzeit macht dem 24-jährigen Christian Bauer ein Rohrbruch in der Dreier-WG zu schaffen. Be- reits zum zweiten Mal ohnung n, Die erste eigene Wohnung :51 Alles über für Jugendliche und junge Erwachsene Kosten & Beihilfen Mai und Juni 2015 Mo Do, Uhr HOTLINE JUNGES WOHNEN Wir helfen Dir weiter! (01) AK2015_JW_BRO1-3_Covers.indd :52 AK2015_JW_Banderole_FRONT_210x80.indd :03 Noch Fragen? wien.arbeiterkammer.at AK FÜR SIE 05/

16 Eine eigene Wohnung könnte ich mir nicht leisten. Monika Gučanin-Gazibarć wohnt als Betriebswirtschafts-Bachelor bei den Eltern, weil sie kein regelmäßiges Einkommen hat Abschluss der Betriebswirtschaftslehre in der Tasche. Auf dem Arbeitsmarkt bringt ihr dieser aber bisher herzlich wenig: Für Praktika bin ich überqualifiziert, für Jobs unterqualifiziert. Letztes Jahr absolvierte sie ein dreimonatiges Praktikum in Deutschland für knapp 450 Euro im Monat. Dabei war ich eigentlich eine vollwertige Arbeitskraft, ärgert sich die 24-Jährige. Kein Einzelfall, bestätigt Veronika Kronberger, Sprecherin der Plattform Generation Praktikum (Watchlist-praktikum.at): Von der Urlaubsvertretung über die Karenzvertretung bis zu niederen Hilfstätigkeiten werden dauerhaft Überbetriebliche Ausbildung: eine Chance, wenn es im Betrieb nicht klappt Für Praktika bin ich überqualifiziert, für Jobs unterqualifiziert. Monika Gučanin-Gazibarić, 24, muss an ihren Betriebswirtschafts-Bachelor noch den Master anhängen Foto: picturedesk.com / vario images / Ulrich Baumgarten unbezahlte Praktikanten und Praktikantinnen eingesetzt. Die Arbeiterkammer fordert: Wer seine facheinschlägige Berufsausbildung abgeschlossen hat, ob durch Lehre, berufsbildende Schule, Fachhochschule oder Hochschule, muss mit mindestens dem Einstiegslohn des geltenden Kollektivvertrags und einem regulären Arbeitsvertrag beschäftigt werden. Die 24-jährige Monika jobbt neben ihrem Masterstudium als Promoterin, gekellnert hat sie auch schon. Das Problem dabei: Sie hat kein regelmäßiges Einkommen. Das ist ein Grund, warum sie noch bei ihren Eltern wohnt: Eine eigene Wohnung könnte ich nicht bezahlen. Wie es ist, auf eigenen Beinen stehen zu müssen, weiß Christian Bauer. Der 24-jährige Student wohnt in einer Dreier- WG. Eine Wohnung alleine könnte ich mir nicht leisten, sagt er. Etwa die Hälfte seines monatlichen Einkommens geht nur für die Wohnung drauf. Bleibe optimistisch Neben seinem Psychologie-Studium jobbt Christian auf Werkvertragsbasis bei Sportevents. Allerdings: Es ist schwierig, einen bezahlten Job zu finden, der mir im Lebenslauf etwas bringt. Einen solchen Job sucht auch die Drogistin Rukiye Efe. Derzeit orientiert sie sich mithilfe von ZIB Training im pharmazeutisch-kaufmännischen Bereich. Damit hofft sie auf bessere Jobchancen. Ich bleibe optimistisch. JELENA GUCANIN Bessere Arbeit wer hilft Wo Junge beim Berufseinstieg Rat und Hilfe holen können. Junge in Wien Berufstätige Arbeit auf Teilzeit Arbeit auf Teilzeit Arbeit unter Qualifikation 25 % befristeter Arbeit unter Job Qualifikation 17 % 25 % befristeter Job 17 % Wohnsituation nach dem Ausziehen befristete Miete 29 % befristete Miete erhöhte Wohnkosten* 24 % 29 % knapper erhöhte Wohnkosten* Wohnraum 12 % 24 % knapper Wohnraum 12 % 27 % 27 % *) mehr als ein Drittel des Einkommens Mehrfachnennnungen möglich; Quelle: Sora-Sonderauswertung der Wiener Lebensqualitätsforschung, Daten für unter 30-Jährige Wer keine Lehrstelle findet oder eine betriebliche Lehre abgebrochen hat, kann vom Arbeitsmarktservice in eine überbetriebliche Ausbildung vermittelt werden. Infos auf ams.at Nach Studienabschluss können AkademikerInnen sich mit speziellen Kursen auf die Arbeitswelt vorbereiten. Zum Beispiel hier: workinprocess.at. Auch der Alumniverband der Universität Wien organisiert zahlreiche Infoveranstaltungen zum Berufseinstieg: alumni.ac.at Die Psychologische Studierendenberatung hilft bei Wahl und Beginn des Studiums, unterstützt bei der Persönlichkeitsentfaltung und berät bei studentischen und persönlichen Problemen; studentenberatung.at Bei arbeitsrechtlichen Problemen, auch mit Praktika, berät die Arbeiterkammer: wien.arbeiterkammer.at; Plattform Generation Praktikum: watchlist-praktikum.at 16 AK FÜR SIE 05/2015

17 jobtipps Ihr Arbeitszeitrechner unter zeitspeicher.arbeiterkammer.at QR-Code fürs Smartphone rechts PROMOTION Lohnabrechnung: Alles klar? Es geht um Ihr hart verdientes Geld. Aber für viele ist schon die monatliche Lohn- oder Gehaltsabrechnung ein Buch mit sieben Siegeln. Die wichtigsten Abkürzungen und was sie bedeuten: AVAB AEAB BGI/BMG BRU Gew. Lfd. LSt MVK/BMVK PP SV SZ/So Alleinverdienerabsetzbetrag Alleinerzieherabsetzbetrag Beitragsgrundlage/ Bemessungsgrundlage Betriebsratsumlage Gewerkschaftsbeitrag laufender Bezug (etwa Lohn/ Gehalt, Überstunden, Zulagen) Lohnsteuer Abfertigungskasse Pendlerpauschale Sozialversicherung Sonderzahlung (etwa Urlaubszuschuss, Weihnachtsgeld) 67 Abs. 3-8 Beendigungsansprüche wie Abfertigung, Sozialplanzahlung 68 (1) steuerfreie Schmutz-, Erschwernis- oder Gefahrenzulagen, Zuschläge für Sonntags-, Nacht- oder Feiertagsarbeit (höchstens 360/540 Euro). 68 (2) Zehn Überstundenzuschläge mit höchstens 50-prozentigem Zuschlag (höchstens 86 Euro). Nehmen Sie Ihre Zukunft in die Hand Bewerben Sie sich jetzt für ein Studium an der Fachhochschule des bfi Wien. Wir bilden Europas Spitze! Bewerbungsfristen: Bachelor berufsbegleitend: 15. Mai Bachelor Vollzeit: 31. Mai Master: 31. Mai Studienangebot: FH des bfi Wien, Wohlmutstraße 22, 1020 Wien, Tel. 01/ , Foto: Erwin Schuh Wer nachts arbeitet, hat, je nach Kollektivvertrag, Anspruch auf eine Zulage Nachtzulage muss sein Als freier Dienstnehmer beschäftigt, aber behandelt wie fest angestellt. Herr P. kämpfte um sein Recht. Das gilt für Freie Tipp von Amir Cordic, ARBEITSRECHTSEXPERTE DER AK Herr P. arbeitet in einem Wiener Unternehmen als Sicherheitsinspektor. Sein Vertrag wird schon im Titel als frei vereinbarter Dienstvertrag bezeichnet und schließt die Anwendung eines Kollektivvertrages und damit eine Nachtzulage aus. Für Herrn P. war dies sehr nachteilig, denn er arbeitete überwiegend nachts. Für die Abgrenzung, ob ein Arbeitsvertrag oder ein freier Dienstvertrag vorliegt, ist nicht die Bezeichnung des Vertrages relevant, sondern die tatsächlichen Gegebenheiten, sagt AK Arbeitsrechtsexperte Amir Cordic. Tatsächlich war Herr P. an die Weisungen seines Arbeitgebers gebunden, seine Arbeitszeiten wurden ihm genau vorgeschrieben. Er konnte sich auch nicht vertreten lassen. Dies alles sind Merkmale eines festen Arbeitsverhältnisses. Das Hauptunterscheidungsmerkmal einer freien DienstnehmerIn im Vergleich zur echten DienstnehmerIn besteht in der persönlichen Unabhängigkeit : Freie DienstnehmerInnen können den Ablauf der Arbeit selbst regeln. Eine echte DienstnehmerIn dagegen kann das nicht so leicht. Mit Unterstützung der AK Wien bekommt Herr P. künftig eine Nachtzulage. Ihm wurden rund 300 Euro nachbezahlt. Freie DienstnehmerInnen haben einen Anspruch auf Abfertigung neu, auf Arbeitslosengeld und im Falle einer Schwangerschaft auch auf Wochengeld. Auch für freie DienstnehmerInnen gelten Kündigungsfristen: für Angestelltentätigkeiten nach einem mindestens dreimonatigen Dienstverhältnis, das den Umfang einer hauptsächlichen Erwerbstätigkeit hatte 4 Wochen, ansonsten 14 Tage. Sie können jedoch vertraglich auch längere Kündigungsfristen vereinbaren. Bei einer unberechtigten Entlassung oder einem berechtigten Austritt haben Sie Anspruch auf Kündigungsentschädigung. Freie DienstnehmerInnen sind im Falle der Insolvenz des Arbeitgebers über das Insolvenz- Entgeltsicherungsgesetz abgesichert, so dass sie nicht um nicht gezahltes Entgelt umfallen. Aber Achtung: Freie DienstnehmerInnen haben keinen automatischen Anspruch auf Urlaub, auf Sonderzahlungen, Entgeltfortzahlung bei Krankheit oder auf einen kollektivvertraglichen Mindestlohn. Sie können dies aber mit dem Dienstgeber vereinbaren. Noch Fragen? wien.arbeiterkammer.at AK FÜR SIE 05/

18 t Foto: Lisi Specht Welche Rechte haben Eltern in Karenz? Auf der BBB gibt es jedes Jahr wichtige Tipps von den Arbeitsrechts-ExpertInnen der AK Infos für junge Eltern Die Infomesse BBB bot an 17 Ständen und mit sechs Workshops jede Menge Rat und Tipps für 700 Mütter und Väter. Wie kann ich die Karenz nutzen, um mich beruflich weiterzubilden? Gibt es Fördergeld für die Aus- oder Weiterbildung, die ich mir wünsche? Über 700 werdende Eltern, aber auch Väter und Mütter, die schon in Karenz sind, holten sich in diesem Jahr auf der AK Infomesse BBB Beruf Baby Bildung jede Menge Rat und Tipps ab. An 17 Infoständen berieten Bildungs- und Fördereinrichtungen der Stadt vom bfi Wien über den waff bis hin zum AMS über die Weiterbildungsmöglichkeiten. Das Gesundheitsministerium klärte über Kindergesundheit und richtige Ernährung auf. Die AK informierte über Bildungsmöglichkeiten und bot Arbeitsrechtsberatung und Steuertipps für Eltern an. In sechs Workshops etwa über Bewerbungsstrategien, den starken eigenen Auftritt oder Berufsperspektiven nach der Karenz konnten die BesucherInnen auch intensiver einem Thema nachgehen. Weil gerade Eltern mit Migrationshinter- grund das österreichische Berufs- und Bildungssystem oft nicht so gut kennen, halfen ÜbersetzerInnen in 6 Sprachen bei den Beratungsgesprächen. Die Messe findet zum 12. Mal statt. Wir freuen uns, dass inzwischen immer mehr Väter zu uns kommen und Fragen der Karenz nicht mehr nur den Frauen überlassen, sagt AK Bildungsexpertin Astrid Holzinger. Eltern treffen Eltern 20. Mai Das Elternnetzwerk BBB (Beruf, Baby, Bildung) ist auch nach der Infomesse weiter für Eltern da, als kostenloser, offener Erfahrungsaustausch unter Eltern. Vor Ort gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Das nächste Treffen findet am 20. Mai von 9.30 Uhr bis Uhr statt. Technisch-Gewerbliche Abendschule des BFI Wien, Plößlgasse 13, 1040 Wien Anmeldung zu Netzwerk und Kinderbetreuung: oder per Termine Workshop zur Berufswahl 27. Mai Wer bin ich? Was kann ich? Wohin gehe ich? In diesem Workshop entwickeln Jugendliche und ihre Eltern gemeinsam Ansätze zur Berufswahl. Am 27. Mai, 18 Uhr (pünktlich) bis 20 Uhr. Bildungszentrum der AK Wien, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien Elternkarenz 21. und 28. Mai sowie 11. Juni Gerne informieren wir Sie über Elternkarenz und die Varianten des Kinderbetreuungsgeldes. Die nächsten Info-Veranstaltungen in der AK Wien, Prinz-Eugen-Str , 1040 Wien finden am 21. Mai und am 11. Juni jeweils von 14 bis 16 Uhr statt. Einen weiteren Beratungstermin gibt es im AK Beratungszentrum Nord in Floridsdorf, Prager Straße 31, 1210 Wien am 28. Mai von 16 bis 18 Uhr. Die Info-Nachmittage zur Elternkarenz sind kostenlos. Bitte melden Sie sich an. Telefon: , Mo bis Fr, 8 bis 14 Uhr. Ulrike Herrmann 28. Mai Die gelernte Bankkauffrau und Wirtschaftshistorikerin Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin der Berliner Tageszeitung taz. Mit Büchern wie Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam hat sie sich mit provokanten Thesen zum Kapitalismus, zur Globalisierung und zur angeblich sozialen Marktwirtschaft einen Namen gemacht. Ulrike Herrmann kommt zum Wiener Stadtgespräch ins Bildungszentrum der AK Wien, Theresianumgasse 16-18, am Donnerstag, den 28. Mai ab 19 Uhr. Infos und Anmeldung unter Foto: Herby Sachs Radio-Tipp: Ganz auf Ihrer Seite AK Expertinnen und Experten geben Rat auf Radio Wien Jeden Donnerstag Uhr / auf den Frequenzen 89,9 und 95,3 18 AK FÜR SIE 05/2015

19 ALLTAG, GELD UND KONSUMENTENSCHUTZ Befristete Miete mit Kündigungsverzicht Dürfen die das? Franz H. wohnt seit mittlerweile zwei Jahren in einer Mietwohnung im 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring. Er hatte sich schon seit einiger Zeit nach neuen eigenen vier Wänden umgesehen und suchte eine Wohnung in der Nähe seines Arbeitsplatzes. Nach einiger Zeit war auch eine passende Wohnung gefunden. Herr H. wollte daraufhin sein altes Mietverhältnis kündigen. Er nahm sich seinen Mietvertrag zur Hand und prüfte die Kündigungsbedingungen. Dabei musste Herr H. feststellen, dass sein Mietvertrag neben der Befristung auf fünf Jahre auch einen Kündigungsverzicht für drei Jahre enthielt. Das würde bedeuten, dass er erst danach seinen Mietvertrag kündigen kann. Dürfen die das?, fragt Franz H. So sicher nicht! Christian Boschek AK Wohnrechtsexperte Franz H. kann sein altes Mietverhältnis problemlos kündigen. Der Vermieter darf nicht einfach die Kündigungsdauer verlängern. Denn laut Mietrechtsgesetz kann ein befristetes Mietverhältnis nach Ablauf eines Jahres der ursprünglich vereinbarten oder verlängerten Dauer vorzeitig aufgekündigt werden. Der im Mietvertrag von Franz H. enthaltene dreijährige Kündigungsverzicht ist daher unwirksam. Herr H. hat diesen Rechtsanspruch auf vorzeitige Kündigung nach frühestens einem Jahr, da bei seinem befristeten Vertrag ja bereits zwei Jahre verstrichen sind. Er muss nur eine dreimonatige Kündigungsfrist einhalten. Der Kündigungstermin ist jeweils der Monatsletzte. Der Vermieter kann sich bei der Kündigung des Mietverhältnisses also nicht querlegen. Foto: picturedesk.com / dpa Picture Alliance / Tim Hall Achtung, Falle! Kamera nicht ersetzt Lesen Sie vor einer Reise die Versicherungsbedingungen, um im Schadensfall nicht durch die Finger zu schauen. Die Versicherung zahlt nur, wenn das Gepäck entsprechend der Versicherungsbedingungen aufbewahrt wird Endlich Urlaub die Reise sollte für Familie B. nach Italien gehen. Der Kofferraum war vollbepackt. Die Handtasche und die Kamera verstaute Frau B. unter dem Fahrersitz. An einer Autobahnraststätte machten sie Halt, um eine Kleinigkeit zu essen. Als die Familie zu ihrem Auto zurückkam, erlebte sie eine böse Überraschung: Das Auto war aufgebrochen und die Kamera weg. Familie B. rief die Polizei und erstattete Anzeige. Von den Tätern fehlte jedoch jede Spur. Die Familie machte auch eine Schadensmeldung bei der Reisegepäckversicherung, die im Versicherungsschutz der Kreditkarte enthalten ist. Jedoch: Die Versicherung zahlte nicht, weil die Kamera nicht im Kofferraum aufbewahrt war. Lesen Sie vor einer Urlaubsfahrt genau die Versicherungsbedingungen durch. Darin finden Sie auch, wie Gepäck aufbewahrt werden muss und was im Schadensfall zu tun ist, rät AK Konsumentenschützerin Michaela Kollmann. In den Bedingungen steht nämlich, dass das Gepäck im Kofferraum verwahrt werden muss. Und es muss sichergestellt sein, dass das Reisegepäck von außen nicht einsehbar ist. D.S. Damit Ihr Reiseschutz greift Informieren Sie sich bei Ihrer Reiseversicherung über Leistungen und Umfang im Schadensfall. Prüfen Sie zum Beispiel, für welche Personen der Versicherungsschutz gilt und welche Bedingungen an die Reiseversicherung geknüpft sind. Oft gilt der Schutz nur, wenn Sie mit der Kreditkarte im letzten Monat bezahlt haben. Werfen Sie einen Blick auf die Höhe der Versicherungssummen. Sind sie ausreichend oder hat Ihr Reisegepäck einen höheren Wert? Prüfen Sie, welche Leistung Ihre Versicherung bei Wertgegenständen und technischen Geräten anbietet. Hier wird oft nicht der gesamte Schaden bezahlt. Ist etwas passiert, melden Sie das sofort Ihrer Versicherung. Nehmen Sie die Notrufnummer und die Nummer Ihrer Polizze auf die Reise mit. Noch Fragen? wien.arbeiterkammer.at AK FÜR SIE 05/

20 Verkehr Zugfahren muss cool werden Um Menschen wird die Ostregion bis 2030 wachsen. Verkehrsplanung und Verkehrsfinanzierung müssen mehr zusammenwachsen. Rund 35 Kilometer braucht Martin Wöchinger täglich von Donaustadt bis in die Firma nach Ebergassing. Nur mit viel Glück schafft er es in 40 Minuten mit dem Auto, oft steht er über 30 Minuten im Stau. Er würde auf die Öffis ausweichen, wenn er es in einer Stunde zur Arbeit schaffen könnte. Aber derzeit braucht er für einen Weg mit den Öffis rund 100 Minuten, zehn Minuten Fußweg vom Bahnhof Ebergassing in die Firma bei Wind und Wetter inbegriffen. Immer mehr Verkehr Das wäre eine Lösung für die künftigen Verkehrsprobleme in der Ostregion: Wir müssen mehr Menschen mit guten Angeboten zum Umsteigen vom Auto auf Busse und Bahnen locken, sagt der Leiter der AK Abteilung Kommunalpolitik, Thomas Gesamt Bahn-NutzerInnen und wer es noch werden könnte Etwa EinpendlerInnen nach Wien wohnen im Umkreis von nur drei Kilometern von einem Bahnhof entfernt. Aber genau diese drei Kilometer sind oft unüberwindbar: Es fehlen Busverbindungen oder Rad- oder Auto-Abstellplätze an den Stationen. St. Pölten Klosterneuburg Stockerau Fotos: Thomas Lehmann Rund 35 Kilometer fährt Martin Wöchinger täglich von Donaustadt nach Ebergassing, oft steht er dabei über 30 Minuten im Stau, insgesamt rund 70 Minuten. Mit der Bahn brauchte er aber noch Ritt. Denn die Bevölkerung in der Ostregion wächst seit Jahren. Der Autoverkehr an der Stadtgrenze wird in nur 15 Jahren um über 50 Prozent zunehmen, wenn nichts geschieht. Wir haben jetzt noch eine Wahl: Attraktive Busse und Bahnen schaffen oder immer mehr Autoverkehr, bei dem immer mehr Menschen immer mehr im Stau stehen, so Ritt. Aber bisher kocht noch jedes Land sein eigenes Süppchen: So werden Gewerbe- und Einkaufszentren im Umland immer noch ohne Öffi-Anbindung gebaut. Damit entsteht automatisch mehr Auto-Verkehr über die Ländergrenzen hinweg. Um das zu ändern, braucht es Anreize im Finanzausgleich: Mehr Geld für den öffentlichen Verkehr soll es dann geben, wenn die Länder wirklich eine gemeinsame Planung auf die Beine stellen, so Ritt Schon jetzt gibt es eine länderübergreifende Regionalplanung in der Planungsgemeinschaft Ost und im Verkehrsverbund Ostregion: Doch die brauchen mehr Kom Mistelbach Gänserndorf fahren mit Öffis sind mögliche UmsteigerInnen vom Auto auf Öffis Marchegg 20 AK FÜR SIE 05/2015 Mödling Bruck/Leitha

FRAUEN UND DAS NEUE PENSIONSKONTO WIE ARBEIT UND FAMILIE IHRE PENSION BEEINFLUSSEN

FRAUEN UND DAS NEUE PENSIONSKONTO WIE ARBEIT UND FAMILIE IHRE PENSION BEEINFLUSSEN FRAUEN UND DAS NEUE PENSIONSKONTO WIE ARBEIT UND FAMILIE IHRE PENSION BEEINFLUSSEN Meistens denken wir nicht an die Pension, wenn wir im Arbeitsprozess stehen. Die Pension ist oft noch so weit weg. Das

Mehr

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers Rechtslage 1. Jänner 2014 Das neue Pensionskonto Seit 1. Jänner 2014 gibt es das neue

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

Geringfügige Beschäftigung

Geringfügige Beschäftigung Besser informiert! Geringfügige Beschäftigung Bilderbox Geringfügige Beschäftigung Viele Studierende und vorwiegend Mütter gehen oft mehrere Jahre einer geringfügigen Beschäftigung nach. www.ooe-oeaab.at

Mehr

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers Rechtslage 1. Jänner 2014 Das neue Pensionskonto Seit 1. Jänner 2014 gibt es das neue

Mehr

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers Rechtslage 1. Jänner 2014 Das neue Pensionskonto Seit 1. Jänner 2014 gibt es das neue

Mehr

ARBEITSZEIT/RUHEZEIT. WIE LANGE SIE ARBEITEN MÜSSEN UND WAS IHNEN bei MEHRARBEIT ZUSTEHT. Gerechtigkeit muss sein

ARBEITSZEIT/RUHEZEIT. WIE LANGE SIE ARBEITEN MÜSSEN UND WAS IHNEN bei MEHRARBEIT ZUSTEHT. Gerechtigkeit muss sein ARBEITSZEIT/RUHEZEIT WIE LANGE SIE ARBEITEN MÜSSEN UND WAS IHNEN bei MEHRARBEIT ZUSTEHT Gerechtigkeit muss sein ARBEITSZEIT UND RUHEZEIT Das Arbeitszeitrecht wurde entwickelt, um den Arbeitnehmer vor gesundheitlichen

Mehr

Vortrag von Andreas Jesse ChancenForum bezahlte Arbeit trotz Bescheid für die Beschäftigungs-Therapie

Vortrag von Andreas Jesse ChancenForum bezahlte Arbeit trotz Bescheid für die Beschäftigungs-Therapie LANDESKONFERENZ KÄRNTEN 22. April 2015 Seeparkhotel Klagenfurt Vortrag von Andreas Jesse ChancenForum bezahlte Arbeit trotz Bescheid für die Beschäftigungs-Therapie Hinweis: Dieser Text ist in leicht verständlicher

Mehr

Ferialjob und Pflichtpraktikum

Ferialjob und Pflichtpraktikum > JUGEND Ferialjob und Pflichtpraktikum Informationsveranstaltung Dr. Peter Schumacher 23.5.2012 AK Innsbruck > JUGEND Arbeit vs. Praktikum Arbeit produktive Tätigkeit im Firmeninteresse Arbeitszeit fix

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

Die Beschäftigung Älterer als Herausforderung für die Interessenvertretung

Die Beschäftigung Älterer als Herausforderung für die Interessenvertretung Die Beschäftigung Älterer als Herausforderung für die Interessenvertretung Älter werden im Betrieb Arbeiterkammer Oberösterreich Linz 4. 2. 2014 Gefühl der Nutzlosigkeit Früher haben Sie älter werden

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Mehr Geld für Familien!

Mehr Geld für Familien! Mehr Geld für Familien! So sichern Sie sich finanzielle Unterstützung! Das Geld sitzt in vielen Familien nicht mehr so locker wie noch vor ein paar Jahren. Und nicht nur drohende Arbeitslosigkeit macht

Mehr

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Erklärung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm

Mehr

UNSERIÖSE NEBENJOBS. Vorsicht bei Lukrativen Jobangeboten

UNSERIÖSE NEBENJOBS. Vorsicht bei Lukrativen Jobangeboten UNSERIÖSE NEBENJOBS Vorsicht bei Lukrativen Jobangeboten Was verbirgt sich hinter unseriösen Nebenverdienstinseraten? Beispiel: Heim-Nebenverdienst: Kugelschreiber zusammenbauen, Bastelarbeiten In solchen

Mehr

14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld!

14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld! 14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld! Durch den Lohnsteuer-Ausgleich, der jetzt offiziell "Arbeitnehmer-Veranlagung" genannt wird, können sich berufstätige Studierende Geld vom Finanzamt zurückholen.

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

Tipps Für den Stromhaushalt

Tipps Für den Stromhaushalt Tipps Für den Stromhaushalt Neue Regelungen für Stromkonsumentinnen Gerechtigkeit muss sein RECHTE VON STROMKUNDiNNEN Neue Regelungen für StromkonsumentInnen Mitte der 1990er Jahre begann auf EU-Ebene

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Barrierefreier Wohnbau

Barrierefreier Wohnbau Barrierefreier Wohnbau Dieses Zeichen ist ein Gütesiegel. Texte mit diesem Gütesiegel sind leicht verständlich. Leicht Lesen gibt es in drei Stufen. B1: leicht verständlich A2: noch leichter verständlich

Mehr

stellenangebote.at Eine Studie von GfK Austria im Auftrag von karriere.at GmbH

stellenangebote.at Eine Studie von GfK Austria im Auftrag von karriere.at GmbH stellenangebote.at Eine Studie von GfK Austria im Auftrag von karriere.at GmbH Growth from Knowledge GfK Austria GmbH 1 Daten zur Untersuchung WER WANN WIE Grundgesamtheit: Österreichische Bevölkerung

Mehr

Berufsmatura: Lehre mit Reifeprüfung

Berufsmatura: Lehre mit Reifeprüfung Berufsmatura: Lehre mit Reifeprüfung Deine Chance für die Zukunft! Liebe Lehrlinge! Ein höherer Bildungsabschluss bietet jedem und jeder von euch bessere Berufschancen. Durch die Teilnahme am Projekt»Berufsmatura:

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Wortschatz zum Thema: Wohnen

Wortschatz zum Thema: Wohnen 1 Wortschatz zum Thema: Wohnen Rzeczowniki: das Haus, die Häuser das Wohnhaus das Hochhaus das Doppelhaus die Doppelhaushälfte, -n das Mietshaus das Bauernhaus / das Landhaus das Mehrfamilienhaus das Sommerhaus

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

CheckPoint Berufseinstieg

CheckPoint Berufseinstieg CheckPoint Berufseinstieg Wir wünschen Ihrer Karriere das Beste. Sparkassen-Finanzgruppe Alles im Blick, alles im Griff Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Job! Das erste richtige Gehalt auf dem Konto

Mehr

Probleme bei Ferialjobs, Unterentlohnung und Verfallsfristen

Probleme bei Ferialjobs, Unterentlohnung und Verfallsfristen Ihre Gesprächspartner: Manfred Riepl, MAS Walter Friedl Leiter der AK-Bezirksstelle Rohrbach Rechtsberater der AK Rohrbach Probleme bei Ferialjobs, Unterentlohnung und Verfallsfristen Pressegespräch am

Mehr

In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können.

In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können. Meine berufliche Zukunft In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können. Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Welche

Mehr

7 M. ärz März 2010 NEIN zum Rentenklau!

7 M. ärz März 2010 NEIN zum Rentenklau! 7. März 2010 NEIN zum Rentenklau! Rentensenkung von über 10 % 2005: Umwandlungssatz wird von 7,2 auf 6,8 gesenkt = 5,5% der jährlichen Rente Jetzt: Erneute Senkung des Umwandlungssatzes von 6,8 auf 6,4%

Mehr

Abi und dann? Eine Schülerbefragung der 11. und 12. Klassen in Märkisch-Oderland

Abi und dann? Eine Schülerbefragung der 11. und 12. Klassen in Märkisch-Oderland Abi und dann? Eine Schülerbefragung der 11. und 12. Klassen in Märkisch-Oderland So füllen Sie den Fragebogen aus: Bei den meisten Fragen müssen Sie als Antwort nur ein (für dich zutreffendes) Kästchen

Mehr

Bei den folgenden Fragen geht es um die Themen Betreuung von Kindern und hilfsbedürftigen Erwachsenen.

Bei den folgenden Fragen geht es um die Themen Betreuung von Kindern und hilfsbedürftigen Erwachsenen. MODUL 2010 VEREINBARKEIT VON BERUF UND FAMILIE V01 Filter: An alle Personen zwischen 15 und 64 Jahren, außer jenen, die schon im Grundprogramm angaben, dass sie wegen mangelnder Betreuungsangebote für

Mehr

arbeitgeber insolvent Was Arbeitnehmer jetzt tun und beachten müssen ooe.arbeiterkammer.at Stand: September 2013

arbeitgeber insolvent Was Arbeitnehmer jetzt tun und beachten müssen ooe.arbeiterkammer.at Stand: September 2013 arbeitgeber insolvent Was Arbeitnehmer jetzt tun und beachten müssen Stand: September 2013 ooe.arbeiterkammer.at Dr. Johann Kalliauer AK-Präsident Die AK steht den betroffenen zur Seite Wird eine Firma

Mehr

Kaufmännische Zeitarbeit und Vermittlung für kluge Köpfe.

Kaufmännische Zeitarbeit und Vermittlung für kluge Köpfe. Kaufmännische Zeitarbeit und Vermittlung für kluge Köpfe. ARBEIT UND MEHR GmbH Hudtwalckerstraße 11 22299 Hamburg Tel 040 460 635-0 Fax -199 mail@aum-hh.de www.arbeit-und-mehr.de ARBEIT UND MEHR ist im

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht zum Studium an der TU München (Name der Universität) Alter: 24 Studiengang und -fach: Architektur In welchem Fachsemester befinden Sie sich

Mehr

Pressegespräch. Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest. Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender

Pressegespräch. Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest. Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender Pressegespräch Andreas Csurda Bereichsleiter Versicherungstechnik Lebensversicherung Allianz Gruppe in

Mehr

Personalkosten sparen mit dem richtigen Einarbeitungskonzept

Personalkosten sparen mit dem richtigen Einarbeitungskonzept Personalkosten sparen mit dem richtigen Einarbeitungskonzept In den nächsten Wochen steigt der Bedarf, durch Einarbeiten von Fensterund Feiertagszwischentagen Personalkosten zu optimieren. Einarbeiten

Mehr

Elternzeit und Elterngeld

Elternzeit und Elterngeld Neuerung 2015 Zum 1. Juli 2015 wird das ElterngeldPlus eingeführt. Mütter und Väter haben dann die Möglichkeit, nach der Geburt eines Kindes in Teilzeit zu arbeiten und trotzdem Elterngeld zu beziehen.

Mehr

Für 2,60 Euro mehr im Monat: sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.

Für 2,60 Euro mehr im Monat: sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente. Für 2,60 Euro mehr im Monat: Stabile Beiträge sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.net Fürs Alter vorsorgen: Ja, aber gemeinsam.

Mehr

Teilzeitarbeit und Arbeitsrecht

Teilzeitarbeit und Arbeitsrecht Teilzeitarbeit und Arbeitsrecht Was ist Teilzeitarbeit? Teilzeitarbeit liegt vor, wenn die gesetzliche Normalarbeitszeit von 40 Stunden oder eine kürzere kollektivvertragliche Normalarbeitszeit (z.b. im

Mehr

Ihre gesetzliche Unfall-Versicherung

Ihre gesetzliche Unfall-Versicherung Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. Glinkastraße 40 10117 Berlin Infoline: 0800 6050404 E-Mail: info@dguv.de Internet: www.dguv.de Ihre gesetzliche Unfall-Versicherung Informationen in Leichter

Mehr

Pflichtpraktikum. Arbeits- und Sozialversicherungsrechtliche Aspekte. 08.11.2012 Mag a Dr in Stephanie Posch

Pflichtpraktikum. Arbeits- und Sozialversicherungsrechtliche Aspekte. 08.11.2012 Mag a Dr in Stephanie Posch Pflichtpraktikum Arbeits- und Sozialversicherungsrechtliche Aspekte Pflichtpraktika Sind in schulischen oder universitären Ausbildungsplänen vorgeschrieben In Ergänzung zur theoretischen Ausbildung Lehrinhalt

Mehr

WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH?

WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH? WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das neue Mindestlohngesetz vom 2.1. bis 31.3. www.mindestlohn.de 1 WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH?

Mehr

Erfahrungsbericht Non-Degree Program USA

Erfahrungsbericht Non-Degree Program USA Erfahrungsbericht Non-Degree Program USA Name/Alter: Michael, 24 Universität/Stadt: University of Chicago, IL Studienfach: Studium Generale Zeitraum: September 2012 März 2013 Bewerbungsprozess Juni 2013

Mehr

Teilzeitarbeit bietet auch Vorteile - Elternzeit hält Chancen bereit

Teilzeitarbeit bietet auch Vorteile - Elternzeit hält Chancen bereit Teilzeitarbeit bietet auch Vorteile - Elternzeit hält Chancen bereit An der Elternzeit sind Väter bisher nur mit einem geringen Anteil von 1,5 Prozent gegenüber 98,5 Prozent Frauen beteiligt. Durch die

Mehr

Diesen Text soll jeder leicht lesen können. Deswegen haben wir darauf verzichtet, immer die weibliche und männliche Form gleichzeitig zu verwenden.

Diesen Text soll jeder leicht lesen können. Deswegen haben wir darauf verzichtet, immer die weibliche und männliche Form gleichzeitig zu verwenden. Diesen Text soll jeder leicht lesen können. Deswegen haben wir darauf verzichtet, immer die weibliche und männliche Form gleichzeitig zu verwenden. Einleitung Entscheiden Sie selbst! Liebe Leserin, lieber

Mehr

Traurige Realität: Tieflöhne in der reichen Schweiz

Traurige Realität: Tieflöhne in der reichen Schweiz Traurige Realität: Tieflöhne in der reichen Schweiz Gleichzeitig: 330 000 Menschen verdienen weniger als 22 Fr./Stunde (4000 Fr./Monat bei einer Vollzeitstelle). Das sind 9 Prozent aller Arbeitnehmenden

Mehr

Was Sie über "kleine Jobs" wissen sollten! Minijob - 450 Euro. Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen. Euro-Geldscheine und Münzen

Was Sie über kleine Jobs wissen sollten! Minijob - 450 Euro. Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen. Euro-Geldscheine und Münzen Euro-Geldscheine und Münzen Minijob - 450 Euro Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen Was Sie über "kleine Jobs" wissen sollten! Einklinker DIN lang Logo Minijob - Chancen und Risiken Minijob -

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015

Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015 32 30 Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015 30,0 Pauschalbeitrag der Arbeitgeber & Pauschalsteuer 30,0 28 26 28,0 Pauschalbeitrag der Arbeitgeber* 28,0 in % des Bruttoarbeitsentgelts 24

Mehr

Persönliche Erfahrungen von TeilnehmerInnen

Persönliche Erfahrungen von TeilnehmerInnen Assistenzbüro Selbstbestimmung Eigenveranwortung Persönliche Assistenz Persönliche Erfahrungen von TeilnehmerInnen Interview mit Stefan C. Wie bist du zu einem Assistenzbudget gekommen? Wie ging es nachher

Mehr

Beispieltexte zum Thema: Sparen und Versichern

Beispieltexte zum Thema: Sparen und Versichern Beispieltexte zum Thema: Sparen und Versichern Interviewpartnerin weiblich, Akademikerin, 80 Jahre alt Ich habe nie Kredite aufgenommen, so weit ich mich erinnere, sondern wir haben geschaut, dass wir

Mehr

Rechte im Praktikum und Nebenjob

Rechte im Praktikum und Nebenjob Rechte im Praktikum und Nebenjob Bodo Seiler (IG Metall Karlsruhe) Agenda Was ist überhaupt ein Praktikum? Verschiedene Arten von Praktika und deren Unterscheidung Rechtliche Stellung von Praktikanten

Mehr

Mathematik. Caroline Kölbl Erasmus

Mathematik. Caroline Kölbl Erasmus Erfahrungsbericht zum Auslandsstudium/ praktikum A. Angaben zur Person Name: Vorame: Email: Schmalkalt Susanne susi.sm@hotmail.de B. Studium Studienfach: Semsterzahl (zu Beginn des Auslandsaufenthaltes):

Mehr

HANDELSUMFRAGE 2014 DIE UMFRAGE IM DETAIL! ARBEITSSITUATION DER LEHRLINGE IM HANDEL EINE UMFRAGE DER GPA-DJP JUGEND. www.handelslehrling.

HANDELSUMFRAGE 2014 DIE UMFRAGE IM DETAIL! ARBEITSSITUATION DER LEHRLINGE IM HANDEL EINE UMFRAGE DER GPA-DJP JUGEND. www.handelslehrling. ARBEITSSITUATION DER LEHRLINGE IM HANDEL EINE UMFRAGE DER GPA-DJP JUGEND www.handelslehrling.at 1 STATISTISCHE DATEN! TEILNAHME INSGESAMT! Von 16.332 versendeten Fragebögen, wurden 2.050 Fragebögen retourniert.

Mehr

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion, Goldbacher Straße 31, 63739 Aschaffenburg Telefon:0175/402 99 88 Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Giegerich Aschaffenburg, 31.3.2015 Oberbürgermeister

Mehr

Lernfeld/Fach: Sozialkunde Thema: Kündigungsschutz, Mutterschutz, Schutz bestimmter Personengruppen

Lernfeld/Fach: Sozialkunde Thema: Kündigungsschutz, Mutterschutz, Schutz bestimmter Personengruppen Mutterschutz Aufgabe 1 Welche Personengruppe genießt einen besonderen gesetzlichen Kündigungsschutz? a) Prokuristen b) Auszubildende während der Probezeit c) Handlungsbevollmächtigte d) Werdende Mütter

Mehr

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Dieser Text ist von Monika Rauchberger. Monika Rauchberger ist die Projekt-Leiterin von Wibs. Wibs ist eine Beratungs-Stelle

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Bei den Befragten, die aktuell selbstständig sind, sind dies sogar 48,4 %.

Bei den Befragten, die aktuell selbstständig sind, sind dies sogar 48,4 %. Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung Berlin e.v. Studie zum Fachtag Trotz Arbeit pleite Prekäre Beschäftigung und Überschuldung am 18.6.2015 Trotz Arbeit pleite?! 18. Juni 2015 Dramatische

Mehr

Doppelte Buchhaltung

Doppelte Buchhaltung (Infoblatt) Heute möchte ich euch die Geschichte von Toni Maroni erzählen. Toni, einer meiner besten Freunde, ihr werdet es nicht glauben, ist Bademeister in einem Sommerbad. Als ich Toni das letzte Mal,

Mehr

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln Informationen sammeln Das Schulsystem in Deutschland eine Fernsehdiskussion. Hören Sie und notieren Sie wichtige Informationen. Was haben Sie verstanden. Richtig (r) oder falsch (f)? Alle er ab 6 Jahren

Mehr

Selbstständig als Nachhilfelehrer interna

Selbstständig als Nachhilfelehrer interna Selbstständig als Nachhilfelehrer interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Vorwort... 7 Voraussetzungen... 8 Ausbildung... 11 Berufsbild... 12 Was braucht ein Nachhilfelehrer/-dozent?... 12 Software...

Mehr

Es begrüßt Sie. Beate Wachendorf. Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht Fachanwältin für Familienrecht Fachanwältin für Sozialrecht

Es begrüßt Sie. Beate Wachendorf. Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht Fachanwältin für Familienrecht Fachanwältin für Sozialrecht Es begrüßt Sie Beate Wachendorf Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht Fachanwältin für Familienrecht Fachanwältin für Sozialrecht Rizzastraße 49 56068 Koblenz Telefon: 0261 9124-700 Telefax: 0261

Mehr

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen ALEMÃO Text 1 Lernen, lernen, lernen Der Mai ist für viele deutsche Jugendliche keine schöne Zeit. Denn dann müssen sie in vielen Bundesländern die Abiturprüfungen schreiben. Das heiβt: lernen, lernen,

Mehr

Sparen wozu? Ohne Sparen sind größere Anschaffungen, wie: neue Waschmaschine, Auto, etc. nicht möglich. Verfügbarkeit

Sparen wozu? Ohne Sparen sind größere Anschaffungen, wie: neue Waschmaschine, Auto, etc. nicht möglich. Verfügbarkeit Eintrag Sparen wozu? Ohne Sparen sind größere Anschaffungen, wie: neue Waschmaschine, Auto, etc. nicht möglich. Möglichkeit zum Sparen hängt ab von: Einkommen Festen Ausgaben Sparbereitschaft, Selbstdisziplin

Mehr

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten Rainer Hank Hg. Erklär'mir die Welt Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten ^ranffurterallgemeine Buch Inhalt Warum ist die Wirtschaft unser Schicksal? 9 Geld regiert die Welt 1 Warum brauchen

Mehr

Sicherheits-Beauftragte im Betrieb

Sicherheits-Beauftragte im Betrieb Sicherheits-Beauftragte im Betrieb Erklärt in Leichter Sprache FÜR EIN GESUNDES BERUFSLEBEN Sicherheits-Beauftragte im Betrieb Erklärt in Leichter Sprache Das Heft haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mehr

Richtig gut versichert.

Richtig gut versichert. Richtig gut versichert. Mit der Audi BKK durchs Studium. Wir sind für Sie da! Alles Gute fürs Studium. Versichert mit der Audi BKK alles, was Sie wissen müssen. Wer ein Studium beginnt, startet in einen

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013

Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013 Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013 Große Anfrage Fraktion DIE LINKE Zur Situation der Call-Center-Branche in Sachsen-Anhalt Seit Gründung der Call-Center-Unternehmen sind die Arbeitsbedingungen

Mehr

Konsequenzen der Anerkennung des GdB s - Nachteilsausgleich - Welche Vorteile haben Menschen mit einer Behinderung durch einen Ausweis?

Konsequenzen der Anerkennung des GdB s - Nachteilsausgleich - Welche Vorteile haben Menschen mit einer Behinderung durch einen Ausweis? Welche Vorteile haben Menschen mit einer Behinderung durch einen Ausweis? Eigentlich sollte man nicht von Vorteilen sprechen. Dem schwerbehinderten Menschen werden lediglich Hilfen zum Ausgleich behinderungsbedingter

Mehr

Ideen für die Zukunft haben.

Ideen für die Zukunft haben. BREMEN WÄHLT AM 10. MAI 2015 Ideen für die Zukunft haben. Leichte Sprache Kurz und bündig. www.spd-land-bremen.de Bürgermeister, Hanseat, Bremer. Foto: Patrice Kunde Liebe Menschen in Bremen, am 10. Mai

Mehr

Sparen bei Strom und Gas mit

Sparen bei Strom und Gas mit Hallo, mit diesem Ebook wollen wir Ihnen wichtige Informationen zum Anbieterwechsel bei Strom und Gas geben. Sie werden sehen, wenn das Prinzip einmal klar geworden ist, lässt sich dauerhaft sparen. spar.bar

Mehr

Lektion 4: Wie wohnst du?

Lektion 4: Wie wohnst du? Überblick: In dieser Lektion werden die Lerner detaillierter mit verschiedenen Wohnformen in Deutschland (am Beispiel Bayerns) vertraut gemacht. Die Lektion behandelt Vor- und Nachteile verschiedener Wohnformen,

Mehr

Fakten, die für die PKV sprechen.

Fakten, die für die PKV sprechen. Fakten, die für die PKV sprechen. 96 % der Versicherten sind mit den Leistungen der PKV zufrieden. Von solchen Zustimmungswerten können andere Branchen nur träumen. Ein zusätzlicher Gradmesser der Kundenzufriedenheit

Mehr

Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette

Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette in leichter Sprache Liebe Leserinnen, Liebe Leser, die Leute vom Weser-Kurier haben eine Fortsetzungs-Geschichte

Mehr

Alles Wichtige zum Praktikum

Alles Wichtige zum Praktikum Alles Wichtige zum Praktikum 1. Vorgeschriebenes Praktikum 2. Freiwilliges Praktikum 3. Sonderfälle Praktikanten sind Personen, die sich im Zusammenhang mit einer schulischen Ausbildung praktische Kenntnisse

Mehr

Aktuelle Gesetzesänderungen kurz & bündig

Aktuelle Gesetzesänderungen kurz & bündig Aktuelle Gesetzesänderungen kurz & bündig Geringfügige Beschäftigung 2010 Geringfügige Beschäftigung 1. Was heisst geringfügig beschäftigt? Sie sind dann geringfügig beschäftigt, wenn Ihr Einkommen 2010

Mehr

Transkription. Sprecher: Jan Bensien (J. B.) Veronika Langner (V. L.) Miina Norvik (M. N.) Teil 1

Transkription. Sprecher: Jan Bensien (J. B.) Veronika Langner (V. L.) Miina Norvik (M. N.) Teil 1 Transkription Sprecher: Jan Bensien (J. B.) Veronika Langner (V. L.) Miina Norvik (M. N.) Teil 1 M. N.: Guten Tag! Ich bin Miina aus Estland und meine Heimatuniversität hat mich schon als Erasmus-Studentin

Mehr

Meine Chance umfasst Angebote rund um Aus- und Weiterbildung für Wienerinnen und Wiener im Rahmen des Qualifikationsplans Wien 2020.

Meine Chance umfasst Angebote rund um Aus- und Weiterbildung für Wienerinnen und Wiener im Rahmen des Qualifikationsplans Wien 2020. Alle Veranstaltungen auf einen Blick Meine Chance umfasst Angebote rund um Aus- und Weiterbildung für Wienerinnen und Wiener im Rahmen des Qualifikationsplans Wien 2020. www.waff.at www.ams.at/wien 02.

Mehr

Die Antworten von DIE LINKE

Die Antworten von DIE LINKE 27 Die Antworten von DIE LINKE 1. Wahl-Recht Finden Sie richtig, dass nicht alle wählen dürfen? Setzen Sie sich für ein Wahl-Recht für alle ein? Wir wollen, dass alle Menschen wählen dürfen. Wir haben

Mehr

Ohne Vertrag keine Ausbildung!

Ohne Vertrag keine Ausbildung! Ohne Vertrag keine Ausbildung! Wir haben einen Vertrag! Darin steht: Rechte und Pflichten von Auszubildenden FOLIE 1 Für welchen Beruf werden wir ausgebildet? Wie ist die Ausbildung sachlich und zeitlich

Mehr

3. Was muss ich tun, um Elternzeit in Anspruch zu nehmen? 4. Wie lange kann Elternzeit genommen werden?

3. Was muss ich tun, um Elternzeit in Anspruch zu nehmen? 4. Wie lange kann Elternzeit genommen werden? 1. Was ist eigentlich Elternzeit? Elternzeit ist der Anspruch von Arbeitnehmern auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit aus Anlass der Geburt und zum Zweck der Betreuung ihres Kindes. 2. Wer hat Anspruch

Mehr

Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten. Hier den Namen der Veranstaltung eingeben (Stand März 2013)

Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten. Hier den Namen der Veranstaltung eingeben (Stand März 2013) Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten Hier den Namen der Veranstaltung eingeben (Stand März 2013) Auslandsaufenthalte für Jugendliche 1. Arbeiten im Ausland Au Pair WWOOFing

Mehr

Mutterschutz und Beschäftigungsverbot

Mutterschutz und Beschäftigungsverbot Mutterschutz und Beschäftigungsverbot Das Mutterschutzgesetz gilt für alle Frauen, die in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen. Es kommt auch bei Arbeitnehmerinnen, die in einem Probe-, Teilzeit-

Mehr

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Seminar: Geld ist genug da? Möglichkeiten zur Finanzierung einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik 17.9.211, DGB Region Niedersachsen-Mitte, Celle Florian

Mehr

Rehabilitandenbefragung

Rehabilitandenbefragung (Version J) Rehabilitandenbefragung Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation Fragebogen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre Fragebogen-Version: J Anonymisierungsnummer Hinweise

Mehr

gegen Armut durch Pflege pflegende Angehörige kommen zu Wort

gegen Armut durch Pflege pflegende Angehörige kommen zu Wort gegen Armut durch Pflege pflegende Angehörige kommen zu Wort Ich pflege mit all den Ungewissheiten und Risiken für meine Zukunft. Pflegende Mutter Frau F., 58 Jahre, Baden-Württemberg, pflegt seit 16 Jahren

Mehr

Riesterrente. Durchblick. I h r e U n a b h ä n g i g k e i t s e r k l ä r u n g. Stand 2/2011

Riesterrente. Durchblick. I h r e U n a b h ä n g i g k e i t s e r k l ä r u n g. Stand 2/2011 19,80 Euro Durchblick Riesterrente Stand 2/2011 Komplexe Themen verständlich und klar Joachim Dolatschko Nathalie Dolatschko I h r e U n a b h ä n g i g k e i t s e r k l ä r u n g Riesterrente Riesterrente

Mehr

Studiert Medizin. Kann aber auch Rasenmähen.

Studiert Medizin. Kann aber auch Rasenmähen. Studiert Medizin. Kann aber auch Rasenmähen. Wohnen für Mithilfe. Mehr als nur Mieter. GEMEINSAM LEBEN Wohnen für Mithilfe. Gemeinsam besser leben. Mit dem Projekt Wohnen für Mithilfe gibt das Studentenwerk

Mehr

FACHHOCHSCHULE TECHNIKUM WIEN

FACHHOCHSCHULE TECHNIKUM WIEN » So spannend kann Technik sein!«> www.technikum-wien.at FACHHOCHSCHULE TECHNIKUM WIEN GRÖSSE IST NICHT IMMER EIN VERLÄSSLICHES GÜTEZEICHEN. Hier hat man eine große Auswahl. Die FH Technikum Wien ist die

Mehr

Arbeitswelt und Zukunft

Arbeitswelt und Zukunft Arbeitswelt und Zukunft 1. Welche Aussage über mündliche Verträge ist richtig? Umkreisen Sie die richtige Antwort. a) Mündliche Verträge sind nichtig. b) Mündliche Verträge sind formlose Verträge. c) Schriftliche

Mehr

Lohn Versicherungen Budget Engpass... 4 Lohnabrechnung und Steuern... 5 Vorsorgesystem... 6 Wozu Versicherungen?... 7 Ausgabenkontrolle...

Lohn Versicherungen Budget Engpass... 4 Lohnabrechnung und Steuern... 5 Vorsorgesystem... 6 Wozu Versicherungen?... 7 Ausgabenkontrolle... INHALT Lohn Versicherungen Budget Engpass... 4 Lohnabrechnung und Steuern... 5 Vorsorgesystem... 6 Wozu Versicherungen?... 7 Ausgabenkontrolle... 8 Handel Internethandel Handel... 9 Internethandel... 10

Mehr

Arbeitsauftrag 1: Arbeitsauftrag 2: Rechtsfähigkeit Rechtsfähigkeit

Arbeitsauftrag 1: Arbeitsauftrag 2: Rechtsfähigkeit Rechtsfähigkeit Arbeitsauftrag 1: Was darf man vom Gesetz her in welchem Alter tun? Kreuzen Sie das richtige Alter an! - Man darf heiraten und eine Ehe schliessen - Man darf arbeiten für Geld (Geldverdienen) - Man darf

Mehr

HANDWERKERKOSTEN IN WIEN 2015

HANDWERKERKOSTEN IN WIEN 2015 Konsumentenschutz Prinz-Eugen-Straße 20-22 A-1041 Wien Tel: ++43-1-501 65/2144 DW E-Mail: konsumentenpolitik@akwien.at HANDWERKERKOSTEN IN WIEN 2015 20/2015 Mai 2015 Manuela Delapina Die wichtigsten Ergebnisse

Mehr

Entlohnung der Arbeit

Entlohnung der Arbeit Entlohnung der Arbeit 1. Kapitel: Lohn was ist das? (1) Ein Arbeiter bekommt Lohn für seine Arbeit. (2) Ein Angestellter bekommt Gehalt für seine Leistung. (3) Der hier ist ein besonderer Fall: Lehrer

Mehr