Finanzierung mit Rückversicherung

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1 Finanzierung mit Rückversicherung Ausgabe 3/2014 Sehr geehrte Damen und Herren, zum dritten Mal in diesem Jahr habe ich das Vergnügen, eine neue Ausgabe unseres Executive Newsletters Life Insights zu präsentieren. Im Fokus dieser Ausgabe, der letzten für 2014, steht die Wirksamkeit der finanziell motivierten Rückversicherung als Finanzierungsinstrument, das einen positiven Effekt auf Ihre Gewinn- und Verlustrechnung hat. Dies macht die finanziell motivierte Rückversicherung zu einem einzigartigen Tool für das Kapitalmanagement. Dr. Joachim Wenning Munich Re Vorstand Life Auf den folgenden Seiten finden Sie zwei Fallstudien, die sich mit Finanzierungen für unterschiedliche Zwecke und in verschiedenen europäischen Märkten befassen. Im ersten Artikel geht es um eine Value-in-force-Monetarisierung (ViF) in Spanien. Dabei werden die künftigen Gewinne des Kunden aus bereits bestehenden Lebensversicherungen realisiert, um den dringenden Kapitalbedarf im Zuge der Finanzkrise zu decken. Die zweite Fallstudie zeigt, wie wir Rückversicherung als maßgeschneidertes Instrument zur Finanzierung hoher, mit dem Neugeschäft eines deutschen Lebensversicherers verbundener Kosten eingesetzt haben. Rückversicherung kann als Instrument zur Abschlusskostenfinanzierung die Lücke schließen und in vielen Märkten die künftigen Ergebnisse in den Jahresabschlüssen der Versicherer stabilisieren. Darüber hinaus finden Sie in dieser Ausgabe ein Interview mit Stephan Reulein, Leiter des Bereiches Financial Solutions. Er teilt Wissen aus erster Hand mit und berichtet über seine Erfahrungen aus dem Einsatz von Rückversicherungslösungen zur Bewältigung unterschiedlicher Finanzierungsherausforderungen. Dabei geht er unter anderem auf Produkte ein, die als Reaktion auf das anhaltend niedrige Zinsniveau und kommende Solvabilitätsregelungen neu entwickelt wurden. Ich hoffe, Sie finden diese Ausgabe informativ und interessant. Wie immer würden wir uns sehr über Reaktionen und Anregungen freuen und beantworten Ihre Fragen gern. Mit freundlichen Grüßen Dr. Joachim Wenning Munich Re Vorstand Life

2 Fallstudie: Finanzierung in schwierigem Umfeld Eine effiziente Rückversicherungslösung in Spanien Große Rezession, Krise der Eurozone, langsame Erholung Spanien und Portugal sind von den jüngsten Turbulenzen besonders stark betroffen. Finanzinstitute haben weiterhin mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Dazu zählt auch der anhaltende Kapitalbedarf. Die folgende Fallstudie zeigt, warum Rückversicherung zu einem wichtigen Finanzierungsinstrument für Konzerne mit Lebensversicherungsgeschäft geworden ist. Eine der Hauptfunktionen der finanziell motivierten Rückversicherung (kurz FinMoRe) ist es, Kapital für den unmittelbaren Bedarf des Unternehmens wie etwa die Solvenzentlastung (siehe Artikel in der letzten Ausgabe von Life Insights) oder die Finanzierung freizusetzen. In Spanien und Portugal hat sich in den vergangenen sechs Jahren gezeigt, welche einzigartigen Vorteile Rückversicherung für die Kapitalbedarfsfinanzierung bieten kann. Dies gilt nicht nur für die finanziellen Herausforderungen, vor denen Lebensversicherer stehen, sondern vor allem auch für die Anforderungen ihrer Mutter gesellschaften. So überrascht es nicht, dass die gesamte iberische Finanzdienstleistungsbranche den Wert von Rückversicherung erkannt hat: Die meisten Bankengruppen haben nach Finanzierungslösungen gesucht, und 90 % der spanischen Bankengruppen nutzen derzeit eine FinMoRe-Lösung. Das Finanzierungs- und Rückversicherungsgeschäft ist sehr wettbewerbsintensiv, doch die Nachfrage bleibt weiterhin hoch. Herausforderung Aus der Finanzkrise mit nachfolgendem Zusammenbruch des Immobilienmarktes, der im Jahr 2008 einsetzte, sind die Banken auf der gesamten iberischen Halbinsel geschwächt hervorgegangen, vor allem weil sie Hypothekendarlehen und Unternehmenskredite abschreiben mussten. Um ihre Finanzlage zu verbessern, brauchten sie dringend Kapital. In einem durch eine extrem vorsichtige und kostenintensive Kreditvergabe geprägten Umfeld sind viele Banken auf der Suche nach alternativen Finanzierungs- und Kapitalinstrumenten. Vor allem Konzerne mit profitabler Lebensversicherungssparte haben diesen Geschäftsbereich als Lösungsquelle erkannt. Vor diesem Hintergrund ersuchte eine spanische Bankengruppe Mitte 2012 eine Reihe von Rückversicherern um Lösungsangebote für die Deckung ihres Finanzierungsbedarfs. Munich Re reagierte schnell und entsandte ein FinMoRe-Team zum Lebensversicherer der Gruppe. Ansatz Das Team von Munich Re prüfte gemeinsam mit dem CEO, dem CFO und dem CRO des Versicherers die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen der Rückversicherung. Ziel war es, eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln, mit der sich die Kapitalbelastung für die Bankmutter reduzieren ließ und zwar unter Nutzung des vom Lebensversicherer gezeichneten profitablen Geschäfts. In Anbetracht der Dringlichkeit der Situation war diese Art der finanziell motivierten Rückversicherung für den Kunden besonders attraktiv. Da die Entscheidung für eine Rückversicherungslösung im Gegensatz etwa zu einer Kapitalzuführung seitens der Anteilseigner oder einer Emission nachrangiger Schuldverschreibungen lediglich einen Beschluss auf Vorstandsebene erfordert, kann sie schnell und ohne großes Aufsehen am Markt erfolgen. Zudem ist eine solche Lösung flexibler und wesentlich kostengünstiger als andere Alternativen. Darüber hinaus lässt sie sich leicht anpassen, wenn der Kapitalbedarf wieder sinkt. Lösung Als ideale Antwort auf die Herausforderung wurde eine Value-in-force- Transaktion (ViF) ermittelt. Dabei übernimmt Munich Re vom Versicherer im Grunde einen bestimmten Anteil des Versicherungsbestands mitsamt des Storno- und Sterblichkeitsrisikos und zahlt die erwarteten Gewinne aus. Das ViF-Konzept versetzt den Erstversicherer in die Lage, potenzielle künftige Gewinne aus bestehenden Versicherungen vorzuziehen und somit Embedded Value in Form

3 Munich Re Eine effiziente Rückversicherungslösung in Spanien Seite 2/2 außerordentlicher Erträge freizusetzen. Diese können eingesetzt werden, um den dringenden Kapitalbedarf auf Konzernebene zu decken. Nach vertrauensvollen und intensiven Gesprächen mit der Geschäftsleitung des Kunden und einer genauen Analyse des zugrunde liegenden Portfolios wurde Anfang 2013 der für den Finanzierungsbedarf des Konzerns am besten geeignete Rückversicherungsvertrag geschlossen. Vorteile Die ViF-Transaktion mit Munich Re setzte sofort Finanzmittel zur Deckung des Kapitalbedarfs frei und verbesserte gleichzeitig die Solvabilitätsquote des Kunden. Dies trug wesentlich zur Verbesserung der Finanzlage der Bankengruppe bei. Darüber hinaus profitierte der Lebensversicherer von biometrischen Detailanalysen seines Portfolios, die Experten von Munich Re im Zuge der Lösungsentwicklung durchgeführt hatten. Die intensive Zusammenarbeit verbesserte das Verhältnis zwischen Rückversicherer und Kunde weiter, sodass Munich Re die Leistungen für den Kunden in allen Bereichen der Rückversicherung verbessern konnte. Vor allem aber veranschaulicht diese Transaktion, wie finanziell motivierte Rückversicherung sowohl den Erfordernissen der Lebensversicherer als auch denen ihrer Muttergesellschaften optimal entsprechen kann Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Königinstraße 107, München,

4 Fallstudie: Abschlusskostenfinanzierung Ergebnisgestaltung mit einer maßgeschneiderten Rückversicherungslösung Rückversicherung lässt sich auf vielfältige Weise als Finanzierungsinstrument einsetzen. Im Lebengeschäft kann dies ein hocheffizienter Weg sein, die aus den Abschlusskosten resultierende finanzielle Belastung zu managen. Diese Fallstudie beschreibt eine maßgeschneiderte Transaktion in Deutschland, mit der das Geschäftsergebnis des Versicherers ausgeglichen und darüber hinaus die notwendige Liquidität bereitgestellt wurde. Hohe Abschlusskosten werden traditionell als Teil des Lebengeschäfts akzeptiert. Versicherer wenden bei unterschiedlichen regulatorischen Rahmenbedingungen unterschiedliche Bilanzierungsmethoden an, um die Belastungen durch das Neugeschäft abzufedern. Am häufigsten werden die Abschlusskosten als Deferred Acquisition Costs (DAC) aktiviert, was nach den IFRS zulässig ist. Nach deutschem Handelsrecht (HGB) können Versicherer zum Ausgleich der Abschlusskosten ihre Deckungsrückstellungen durch Zillmerung im Rahmen des Höchstzillmersatzes reduzieren. Rückversicherung als Instrument zur Abschlusskostenfinanzierung wirkt dem negativen Effekt nicht aktivierter Vertriebsprovisionen auf den Jahresabschluss des Versicherers entgegen. In manchen Fällen ist der Effekt nach den IFRS neutral, wenn der Versicherer die Abschlusskosten als DAC vollständig aktiviert, dennoch erweist sich die Abschlusskostenfinanzierung bei Anwendung lokaler Bilanzierungsgrundsätze als sinnvoll. Ausgangslage Ein Lebensversicherer, der jährlich in großem Umfang hauptsächlich fondsgebundene Rentenversicherungen in Deutschland zeichnet, erfährt hohe Belastungen durch das Neugeschäftswachstum. Seine Abschlussprovisionen übersteigen den Höchstzillmersatz, woraus eine Belastung im unteren zweistelligen Millionenbereich (Euro) resultiert. Um diese Situation zu bewältigen, finanziert das Unternehmen seit Jahren die Abschlusskosten über einen Rückversicherungsvertrag mit Munich Re. Für 2014 wollte die Geschäftsleitung des Lebensversicherers die Abschlusskostenfinanzierung gern mit einer neuen Besonderheit einem auf seinen Geschäftsplan abgestimmten Tilgungsplan verlängern. Dabei sollten die Rückzahlungen in den Jahren, für die der Versicherer eine GuV-Belastung erwartete, reduziert oder ganz ausgesetzt werden. Später, wenn außerordentliche Erträge zu erwarten wären, sollte die Tilgung beschleunigt werden. Ansatz Das Expertenteam von Munich Re konsultierte den CFO und den verantwortlichen Aktuar des Lebensversicherers, um die individuellen Präferenzen und Einschränkungen für die neue Rückversicherungsstruktur zu klären. Die Effekte der Abschlusskostenfinanzierung sollten erhalten bleiben. Gleichzeitig galt es, die Rückzahlungen optimal auf den Geschäftsplan des Unternehmens abzustimmen. Lösung Nach Einholung verschiedener Angebote entschied sich der Versicherer, die Abschlusskostenfinanzierung mit Munich Re fortzusetzen, weil das Team eine strukturierte Lösung anbot, die ideal zur Finanzplanung des Kunden passte. Die nachstehende Grafik stellt die maßgeschneiderte Lösung dar.

5 Munich Re Ergebnisgestaltung mit einer maßgeschneiderten Rückversicherungslösung Seite 2/2 Abfederung der Belastung durch Neugeschäft (am Beispiel einer Police mit 10-jähriger Laufzeit) Abschlusskosten in der Beitragssumme Nicht zurückverdiente Abschlusskosten Aktiviert durch Zillmerung Rückversichert Policenjahr Dem Versicherer entstehen Abschlusskosten (blau), die für ein bestimmtes Produkt den Höchstzillmersatz (rot) übersteigen. Bei einer herkömmlichen Abschlusskostenfinanzierung würden die Abschlusskosten des Versicherers übernommen und anschließend mit dem Kosten- und Risikoergebnis aus dem betreffenden Portfolio getilgt. Die Abschlusskostenfinanzierung (grün) wurde an den Geschäftsplan des Kunden angepasst. Der Tilgungsplan war somit ideal auf die Planung des Kunden und seine erwarteten Cashflows abgestimmt: zunächst niedrige oder ausgesetzte Rückzahlungen, in späteren Jahren beschleunigte Tilgung. Vorteile Die speziell strukturierte Transaktion bietet alle bekannten Vorteile der Abschlusskostenfinanzierung: Sie generiert Liquidität und wirkt sich positiv auf die GuV nach HGB aus, womit die Belastung durch die nicht gezillmerten Abschlusskosten ausgeglichen wird. Doch der positive Effekt auf die Ertragssteuerung beschränkt sich nicht nur auf die Austarierung der Ergebnisse zum Versicherungsbeginn. Der gesamte Tilgungsplan ist so konzipiert, dass er die erwarteten Höhen und Tiefen in der GuV des Versicherers gemäß seines Geschäftsplans ausgleicht, solange die Ergebnisse des zugrunde liegenden Portfolios dies zulassen. Ausblick In mehreren Märkten haben die Regulierungsbehörden in den vergangenen Jahren begonnen, die Praxis der relativ hohen Abschlussprovisionen für neue Lebensversicherungen infrage zu stellen. Einige Regulierungsbehörden sind davon überzeugt, dass solche Provisionen zu einer falschen Ausrichtung der Interessen von Maklern und Agenten einerseits und Verbrauchern andererseits führen, und wollen deshalb das System ändern. So dürfen etwa Lebensversicherer in den Niederlanden seit 2013 überhaupt keine Abschlussprovisionen mehr zahlen. In Deutschland, wo die Abschlussprovision für Lebensversicherungsprodukte im Durchschnitt 3,5 % der Beitragssumme beträgt, wurde kürzlich ein Gesetz erlassen, das hohe Provisionen verhindern soll. Das Lebensversicherungsreformgesetz senkt den Höchstzillmersatz ab 1. Januar 2015 von 4 % auf 2,5 % der Beitragssumme des Versicherungsvertrags. Ob Regulierungsmaßnahmen wie das deutsche Lebensversicherungsreformgesetz und neue Transparenzvorgaben das bisherige Niveau der Abschlusskosten senken können, bleibt in den kommenden Jahren abzuwarten. Unmittelbar sind Lebensversicherer jedoch einer höheren GuV-Volatilität ausgesetzt. In jedem Fall kann Rückversicherung als Instrument zur Abschlusskostenfinanzierung in vielen verschiedenen Märkten helfen, die Lücke zu schließen und die Ergebnisse zu stabilisieren Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Königinstraße 107, München,

6 Financial Solutions für eine Welt im Wandel Munich Re s Leiter des Bereiches Financial Solutions Life spricht über den Kundennutzen In mehreren europäischen Ländern sind Finanzgruppen dabei, sich strategisch neu aufzustellen. Grund dafür sind in erster Linie langfristige Risikomanagementüberlegungen im Zuge der weltweiten Finanzkrise. Bestandsprobleme und die anstehenden Solvabilitätsregelungen veranlassen viele Lebensversicherer dazu, ihre Angebote zu überdenken. Die Situation jedes Kunden ist einzigartig. Unsere Stärke besteht darin, die Herausforderungen schnell einzuschätzen und maßgeschneiderte Transaktionen zu entwickeln, die dem Kunden helfen, diese Herausforderungen zu meistern. So fasst Stephan Reulein, Leiter des Bereiches Financial Solutions bei Munich Re, seine Herangehensweise zusammen. Können Sie erläutern, wie Munich Re Kunden von Ihrer Einheit profitieren? Versicherer verlangen in verschiedenen Situationen maßgeschneiderte Rückversicherungslösungen, etwa wenn es um Kapitalmanagementziele, Fusionen und Übernahmen, die Einstellung von Produktlinien oder die Einführung neuer Produktdesigns geht (insbesondere im Spargeschäft). Bei der Vorbereitung und Durchführung derartiger Transaktionen arbeitet Financial Solutions eng mit unseren Kunden zusammen. Dabei stehen die Entwicklung von effizienten und praktikablen Strukturen sowie das Risikomanagement auf beiden Seiten der Bilanz des Lebensversicherers im Mittelpunkt. Wir haben dafür entsprechendes Know-how aufgebaut, insbesondere in der rechtlichen Gestaltung und Risikostrukturierung, in der Preisbildungsmethodik, im Hedging und im Transaction Life Cycle Management. So bilden wir mithilfe hochentwickelter Modelle beispielsweise komplexe Marktrisiken und auf Versicherungsnehmer bezogene Verhaltensrisiken ab und betreiben eine Plattform zur tagesaktuellen Auswertung und Absicherung unserer Verbindlichkeiten. Munich Re hat in Spanien und Portugal eine Reihe von ViF-Monetisierungen gezeichnet. Sehen Sie vergleichbare Situationen in anderen Märkten, in denen unseren Kunden ViF-Monetisierungen zugute kommen könnten? Aber sicher. Weltweit sind zahlreiche Allfinanzgruppen dabei, ihr Konzernkapital zu optimieren. Viele dieser Gruppen stellen sich strategisch neu auf und erwägen, ihre Versicherungstöchter zu veräußern oder ihren Value-in-Force zu monetisieren. Zudem gibt es Lebensversicherer, die ihr Vorsorgegeschäft und fondsgebundene Produkte monetisieren möchten, um Mindestgarantien für ihren allgemeinen Bestand zu finanzieren. Wie lassen sich diese Rückversicherungslösungen von den iberischen Märkten auf andere Märkte übertragen? Ich würde nicht von einer direkten Übertragung sprechen. Jeder Kunde ist in einer anderen Situation: Unsere Stärke ist, dass wir Situationen schnell einschätzen und Transaktionen entwickeln können, die auf die Rahmenbedingungen des konkreten Einzelfalls zugeschnitten sind, ganz gleich, um welches Rechtssystem es sich handelt. Allerdings gibt es übergreifende Grundsätze für derartige Transaktionen sowie supranationale Rahmenwerke (z. B. die IFRS, das Baseler Abkommen und bestimmte Arten von Solvabilitätsregelungen), die sich, ebenso wie die umfassende und langjährige Erfahrung von Munich Re, auf neue Situationen übertragen lassen. Was waren die wesentlichen Erfolgsfaktoren bei den in jüngster Zeit von Munich Re geschlossenen ViF-Monetisierungen? Munich Re stellte Teams zusammen, die auf die speziellen Anforderungen des jeweiligen Kunden zugeschnitten waren. Dabei wurde im Hinblick auf die Situation des Kunden vor allem auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen individuellem Knowhow und Erfahrung in der Durchführung derart komplexer Transaktionen geachtet. Die Fähigkeit, die diskutierten Vorschläge in sehr hohem Tempo von den ursprünglichen Vorschlägen vor der Due Diligence bis hin zu den letzten Anpassungen nach der vollständigen Beurteilung iterativ zu optimieren, war schließlich ausschlaggebend.

7 Munich Re Munich Re s Leiter des Bereiches Financial Solutions Life spricht über den Kundennutzen Seite 2/2 Nicht zuletzt bewogen unsere finanzielle Leistungsfähigkeit, die zur Verfügung gestellten Ressourcen und unser Ruf die Kunden dazu, sich für Munich Re zu entscheiden. Können Sie die zentralen Herausforderungen im Kapitalmanagement beschreiben, vor denen die Lebensversicherungsbranche sowohl in reifen als auch in aufstrebenden Märkten steht? In reifen Märkten ist die Nachfrage nach Bilanzoptimierung in der Regel größer. Dies liegt sowohl am ausgeprägten Wettbewerb als auch an den dauerhaft niedrigen Zinsen aufgrund der anhaltenden quantitativen Lockerung in vielen dieser Märkte. Im Gegensatz dazu haben aufstrebende Märkte mit ihren oft sehr beeindruckenden Wachstumsraten einen durch bilanzielle Belastungen aus dem Neugeschäft bedingten höheren Finanzierungsbedarf. Wie kann Munich Re als Rückversicherer unsere Kunden bei diesen Herausforderungen unterstützen? Gibt es Rückversicherungslösungen, die über Kapitalentlastungstransaktionen und Rückversicherung zum Zwecke der Finanzierung hinausgehen? Infolge der anhaltend niedrigen Zinsen sind in einer Reihe von Märkten Trends zu modernen Formen von Sparprodukten zu beobachten. In einigen Fällen handelt es sich dabei fast um einen Paradigmenwechsel. Der Druck auf bestimmte Bestände und die anstehenden neuen Solvabilitätsregelungen erfordern ein Überdenken des eigenen Angebots auch in Märkten auf dem amerikanischen Doppelkontinent und in Ostasien. Munich Re ist sehr daran interessiert, seine internationale Erfahrung bei der Entwicklung und Umsetzung der Cashflows moderner und auf die Erfordernisse des jeweiligen Marktes zugeschnittener Produkte anzuwenden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rückversicherungslösungen schließt die strukturierte Rückversicherung neben biometrischen Risiken beispielsweise auch das Stornorisiko oder das Marktrisiko ein. Wie kann Munich Re Kunden beim Meistern dieser Risiken unterstützen? Wir meinen, dass in Anbetracht der Dominanz und des gewissermaßen systemischen Charakters dieser Risiken die Steuerung des Marktrisikos und des Verhaltensrisikos immens wichtig für Lebensversicherer ist. Immer mehr an Bedeutung gewinnen auch das Vermeiden unkontrollierbarer Risiken in der Produktgestaltung und die Übertragung von Risiken an Risikoträger, die zur Übernahme solcher Risiken bereit sind entweder über Finanzinstrumente oder mithilfe unserer maßgeschneiderten Rückversicherung. Wir streben eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden an, um in der Phase der Produktentwicklung unser ganzes Know-how und in der Umsetzungsphase unsere Fähigkeit zur Übernahme und Transformation von Risiken einzubringen. Welche Alternativen zu FinMoRe- Lösungen bieten Mitbewerber den Lebensversicherern? Worin unterscheiden sie sich von der Rückversicherungslösung? Was das Management der Kapitalbasis betrifft, so gibt es bewährte Möglichkeiten, Eigen- oder Fremdkapital aufzunehmen, Portfolios zu schließen oder auch abzustoßen oder bestimmte Vermögenswerte zu veräußern. Dabei sind die Vor- und Nachteile gründlich abzuwägen, insbesondere im Hinblick auf die damit verbundenen Kosten und die Flexibilität der betreffenden Maßnahmen. Im Vergleich zu anderen Instrumenten erweist sich Rückversicherung in vielen Fällen als vorteilhaft, vor allem wenn damit unnötige Risikoübertragungen vermieden oder Back-toback-Investoren überflüssig werden, die die Risiken, die unsere Kunden abgeben möchten, zeichnen können. Die Fähigkeit von Munich Re, Risiken zu parken und Liquidität zu beschaffen, ist ein klarer Vorteil. Welche Hauptfunktion wird die Lebensrückversicherung Ihrer Meinung nach in zehn Jahren haben? Oh. Das ist eine schwierige Frage. Manchmal scheint mir, dass Skaleneffekte zunehmend an Bedeutung gewinnen werden und Rückversicherer oder ähnliche Institutionen deshalb bereit sein müssen, ihre Leistungen dauerhaft innerhalb der Wertschöpfungskette von Erstversicherern zu erbringen, damit diese ihren Kunden einen Mehrwert bieten können. Erreichen lässt sich dies beispielsweise durch das Management komplexerer Cashflows, entweder direkt für unsere Kunden oder durch Übertragung der Risiken in die Bilanz von Munich Re. Manchmal scheint mir aber auch, dass sich die Vertriebsmodelle grundlegend verändern werden, dass etwa der Absatz über Internetplattformen an Bedeutung gewinnen wird und Rückversicherer überlegen müssen, inwieweit sie ihr Leistungsangebot an diese Entwicklungen anpassen sollten. In jedem Fall werden in Anbetracht der zunehmend strengeren Solvabilitätsregelungen und des ausgeprägten Wettbewerbs das Kapitalmanagement und damit verbundene Lösungen der Schlüssel zum Erfolg werden! 2014 Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Königinstraße 107, München,

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