Steueroptimierung in der Vermögensanlage und Vorsorge

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1 Steueroptimierung in der Vermögensanlage und Vorsorge Vortrag von Reinmar J. Salzgeber, Fürsprecher Advokatur Notariat Lemann, Walz & Partner Wirtschaftsimpulse 20. Januar 1998 Restaurant zum Aeusseren Stand, Bern I. Einleitung 1. Vermögensanlage und Vorsorge Unter Vermögensanlagen werden vorliegend Anlagen in unbewegliches (Liegenschaften) oder bewegliches Vermögen (übriges Vermögen) verstanden. Dabei steht das Privatvermögen im Vordergrund. Als Vermögensertrag können Ertragseinkommen sowie Veräusserungsgewinne unterschieden werden: Ertragseinkommen aus unbeweglichem Vermögen ist steuerbar (nach dem Tarif der Einkommenssteuer). Veräusserungsgewinne aus unbeweglichem Vermögen sind steuerbar in den Kantonen (verschiedenste Regelungen betreffend Bemessung und Tarife), jedoch steuerfrei beim Bund. Ertragseinkommen aus beweglichem Vermögen ist i.d.r. steuerbar, Veräusserungsgewinne sind i.d.r. steuerfrei. Es können drei Gruppen unterschieden werden: kein Wertzuwachs, nur Erträge: Sparheft, Kassaobligationen, Lebensversicherung, BVG und Säule 3a Erträge und Wertzuwachs: Obligationen, Null-Prozenter, globalverzinsliche Obligationen, Aktien und andere Beteiligungsrechte, Anteile an Anlagefonds nur Wertzuwachs, keine steuerlich relevanten Erträge: Gold, andere Metalle, Antiquitäten, Sammlungen Unter Vorsorge werden die Vorkehren verstanden, die der Absicherung der wirtschaftlichen Risiken von Invalidität, Alter und Tod dienen.

2 2 2. Begriff und Abgrenzungen von Steueroptimierungen Motto: Die besten Steuern sind die gesparten Steuern. Steueroptimierungen sind Steuereinsparungen. Im Gegensatz zu den illegalen Tatbeständen der Steuerhinterziehung und des Steuerbetruges sowie den steuerlich nicht akzeptierten (jedoch nicht zwingend illegalen) Tatbeständen der Steuerumgehung wird hier ausschliesslich von legalen Steueroptimierungen gesprochen. 3. Allgemeine Aspekte und Grundsätze 3.1. Steuerplanung Damit Steueroptimierungen erzielt werden können, muss eine persönliche Steuerplanung erfolgen. Leider ist es in der Praxis häufig so, dass die Bereiche Vermögensanlage, Vorsorge, Versicherungen und Steuern selten koordiniert geprüft und geplant werden. Eine derartige unkoordinierte Betrachtung von Teilaspekten der finanziellen Situation kann zu schlechten Anlagerenditen, steuerlich ungünstigen Versicherungsdeckungen und insgesamt zu einer höheren Steuerbelastung führen. Eine Koordination von Steuer-, Vermögensund Versicherungsplanung ist deshalb von grosser Bedeutung. Zu beachten ist auch, dass ein einmal erarbeitetes Steuer-, Anlage- und Versicherungskonzept regelmässig, d.h. sinnvollerweise einmal jährlich, dahingehend zu überprüfen ist, ob es noch den aktuellen persönlichen Bedürfnissen entspricht Was zählt: Rendite nach Steuern Die Rendite einer Vermögensanlage (inkl. Vorsorge) ist immer die Rendite nach Steuern (Nettorendite). Die von Anlage- und Vorsorgeberatern immer wieder angepriesene Bruttorendite ist unsinnig und provoziert falsche Anlageentscheide. Die Nettorendite einer Vermögensanlage ist abhängig von der Art der Besteuerung des betreffenden Vermögensertrages, vom Zeitpunkt der Besteuerung, von der individuellen Grenzsteuerbelastung (Ziff hienach) des betreffenden Steuerpflichtigen sowie von der Art der Finanzierung der Vermögensanlage.

3 Grenzsteuerbelastung bei der Einkommenssteuer Die Grenzsteuerbelastung bei den Einkommenssteuern ist für den Steuerpflichtigen wichtiges Kriterium bei Entscheidungen im Vermögensanlage- und Vorsorgebereich. Die zusätzliche Steuer auf zusätzlich verdientem Einkommen ist erheblich höher als die Belastung auf dem gesamten steuerbaren Einkommen (Progressionseffekt der Steuertarife): Der gesamtschweizerische Durchschnitt der Steuerbelastung auf einem gesamten steuerbaren Einkommen von CHF 150' beträgt ca. 25 %. Die sogenannte Grenzsteuerbelastung (=Steuer, die auf einem zusätzlichen Einkommensfranken erhoben wird) beträgt beim gleichen Einkommen im gesamtschweizerischen Durchschnitt ca. 35 %. Zu dieser Steuerbelastung kommt die Belastung der AHV/IV/EO-Beiträge dazu, die ab einem Erwerbseinkommen von CHF 71' (Stand 1997) nicht mehr rentenbildend wirken, sondern ausschliesslich Steuercharakter haben (zusätzliche Grenzsteuerbelastung von 9.5 % bei Selbständigerwerbenden und von 5.05 % (exkl. ALV) bei Unselbständigerwerbenden).

4 Effekte der Vermögenssteuer Neben den von der Steuerbelastung her mehr ins Gewicht fallenden Einkommenssteuern sind auch die Vermögenssteuern zu beachten. Beispiel: Anlage in Obligationen/Aktien 100'000 Jährlicher Zins 7 % / 3 % Einkommenssteuer 40 % Vermögenssteuer 0.7% Obligationen Aktien Zins/Dividende vor Steuern 7'000 3'000 Einkommenssteuer (40 %) -2'800-1'200 Vermögenssteuer (0.7 %) Zins/Dividende nach Steuern 3'500 1'100 Rendite nach Steuern 3.50 % 1.10 % Steuern bezogen auf Ertrag 50 % % Fazit: Bei tiefen Renditen ist der Vermögenssteuerbelastung erhöhte Beachtung zu schenken Effekte der Inflation Ausgangslage: je höher die Inflationsrate ist, desto höher sind die Nominalzinsen. Hohe Inflation Tiefe Inflation Nominalzins vor Steuern (z.b. Festgelder) 9 % 4 % Inflationsrate - 6 % - 1 % Realzins vor Steuern 3 % 3 % Steuerbelastung (40 %) % - 1,6 % Realzins nach Steuern -0.6 % 1.4 %

5 5 Fazit: Bei hohen Nominalzinsen und hoher Inflationsrate kann es im Ergebnis zur Besteuerung von Scheinerträgen kommen. II. Einzelne Steueroptimierungen in der Vermögensanlage und Vorsorge 1. Grundsätzliche Möglichkeiten der Steueroptimierung 1.1. Erwerb von privilegiert besteuerten Vermögensanlagen Liegenschaften (aufgeschobene und reduzierte Besteuerung (amtlicher Wert, Besitzesdauerabzug bei Veräusserung)). Beteiligungen (Kapitalgewinn bei Veräusserung in der Regel steuerfrei). Aktien / Aktienfonds (Kapitalgewinn bei Veräusserung steuerfrei (Vorbehalt: gewerbsmässiger Wertschriftenhandel, Ziff hienach)). Obligationen mit niedriger Nominalrendite und Kurs unter pari (Kapitalgewinn steuerfrei (Vorbehalt gewerbsmässiger Wertschriftenhandel, Ziff hienach)). Sparen im Rahmen der Säule 3a (aufgeschobene und reduzierte Besteuerung der Auszahlungen). Rückkaufsfähige Lebensversicherungen (Auszahlungen steuerfrei). Kauf von Altersrenten (Zeit- oder Leibrente) (reduzierte Besteuerung). Kauf von Sammlerobjekten (Kapitalgewinn bei Veräusserung steuerfrei (Vorbehalt: gewerbsmässiger Handel)) Fremdfinanzierung von Vermögensanlagen Aufnahme von Darlehen und Anlage der Mittel in steuerprivilegierte Anlagen. Verzicht auf Amortisation von Hypotheken. Indirekte Amortisation von Hypotheken mittels Lebensversicherung. Teilweise oder vollständige Fremdfinanzierung von Lebensversicherungen mit Einmalprämie (Abzug der Schuldzinsen, keine Besteuerung der Aus-

6 6 zahlung (Achtung: es sind verschiede Auflagen zu beachten! Ziff hienach). 2. Steueroptimierungen bei immobilen Vermögensanlagen 2.1. Eigenmietwert und Mietertrag - Bei Vermietung einzelner Räume eines selbstbewohnten Hauses an Dritte: Reduktion des Eigenmietwertes um den Mietertrag. - Falls grössere Teile einer selbstbewohnten Liegenschaft (Haus oder Eigentumswohnung) nicht mehr benützt werden: Prüfen der Reduktion des Eigenmietwertes (Unternutzungsabzug). - Kauf einer Liegenschaft, die zuerst renoviert werden muss, bevor sie selbstbewohnt werden kann: Besteuerung des Eigenmietwertes darf erst ab Bewohnbarkeit erfolgen. - Kauf einer Liegenschaft zur Vermietung: bei Nichtvermietbarkeit während längerer Zeit und Nichtbenützung für eigene Zwecke darf kein Eigenmietwert besteuert werden Vermögenssteuerwert - Bei amtlicher Neueinschätzung der Liegenschaft: Überprüfen des neuenamtlichen Wertes und Eigenmietwertes innert der 30tägigen Rechtsmittelfrist Amortisation von Hypotheken? - Hypotheken, die 60 % des aktuellen Verkehrswertes der Liegenschaft übersteigen, sollten zwecks Verringerung der finanziellen Abhängigkeit von der Bank bis ca. auf % amortisiert werden. - Aus steuerlicher Sicht ist es andererseits nicht sinnvoll, Hypotheken unter % des aktuellen Verkehrswertes zu amortisieren, da die Schuldzinsen sinken und damit das steuerbare Einkommen steigt. Dabei ist allerdings wichtig, dass die für die Amortisation vorgesehenen Mittel in steuerbefreite

7 7 oder steuerprivilegierte Vermögensanlagen investiert werden, da bei anderen Anlagen das steuerbare Einkommen sonst ebenfalls steigt. 3. Steueroptimierungen bei mobilen Vermögensanlagen 3.1. Zu empfehlende Anlagen und Dispositionen - Erwerb von Wertschriften mit geringen laufenden Ausschüttungen und hohem Wertzuwachspotential (Aktien oder Aktienfonds). - In Zeiten hoher Zinssätze Erwerb niedrigverzinslicher Obligationen mit tiefem Kurswert. - Erwerb von Nullprozentobligationen oder Obligationen mit Globalverzinsung und Verkauf dieser Papiere vor Rückzahlung der Obligation durch den Schuldner (Achtung: im Bund und je nach Kanton pro-rata-besteuerung der Zinsen!) - Teilweise Fremdfinanzierung des Wertschriftenportefeuilles, da die anfallenden Schuldzinsen steuerlich abzugsfähig sind (Achtung: Fremdfinanzierung kann wirtschaftlich riskant sein, insbesondere wenn spekulative Papiere gekauft werden). - Erwerb von Obligationen kurz nach der letzten Zinszahlung und Verkauf kurz vor der nächsten Zinszahlung, sofern die Kursverhältnisse und die Transaktionsspesen dies erlauben (Achtung: bei systematischem Betreiben dieses Vorgehens kann auf Steuerumgehung geschlossen werden). - Abzug aller abzugsfähigen Verwaltungskosten (Depotgebühren, Schrankfach- und Safegebühren, Inkassospesen für Coupons und Obligationenrückzahlungen, Gebühren für die Auslieferung von Wertschriften, Kontoführungsspesen, Entschädigung für die Willensvollstreckung) Zu vermeidende Anlagen und Dispositionen: - Zu vermeiden sind generell Anlagen mit hohen laufenden Ausschüttungen. - Keine Anlagen in Festgeld, ausser das Festgeld diene nur der vorübergehenden Anlage liquider Mittel.

8 8 - Möglichst kein Erwerb von Obligationen, Aktien etc. mit Quellensteuerabzügen (z.b. Verrechnungssteuer, ausländische Quellensteuern etc.) - Vermeiden von Anlagen in Wertzuwachs-Obligationenfonds etc., da die jährlichen Erträge besteuert werden. Falls solche Anlagen bereits gehalten werden, Verkauf vor dem nächsten Bilanzstichtag des Anlagefonds. - Kein Kauf von Kassenobligationen, die nur Nachteile haben: volle Besteuerung des gesamten Ertrages, keine Kurschancen, keine Verfügbarkeit bis zur Rückzahlung und ein Bonitätsrisiko je nach Bank. Statt dessen Erwerb von tiefverzinslichen Optionsanleihen erstklassiger Schuldner. - Kein Erwerb von Aktien von Firmen, die regelmässig Cash- oder Titeloptionen ausgeben, da diese bei regelmässiger Abgabe wie Dividenden besteuert werden. - Kein Verkauf von Aktien an die AG, welche die Aktien ausgegeben hat. Die Differenz zwischen Verkaufserlös und Nominalwert der Aktien wird als Vermögensertrag besteuert. Statt dessen Versuch, solche Aktien an der Börse (falls börsenkotiert) oder direkt an eine Drittperson zu verkaufen. - Kein Kauf von Aktien über Nominalwert einer AG, deren Liquidation demnächst geplant ist, da die gesamte Differenz zwischen Liquidationserlös und Nominalwert (und nicht dem bezahlten Kaufpreis) als Einkommen besteuert wird Gewerbsmässiger Wertschriftenhandel Unter bestimmten Umständen besteht die Gefahr, dass Anleger steuerlich als gewerbsmässige Wertschriftenhändler qualifiziert werden. Die Folge ist, dass auf den erzielten Kapital-, Kurs- und Währungsgewinnen Einkommenssteuer und AHV zu bezahlen sind. Folgende Umstände können zu einer derartigen Qualifizierung führen: - Häufigkeit der Transaktionen: gelegentliche Käufe und Verkäufe sind nicht schädlich. Werden jedoch z.b. Positionen pro Jahr 40mal umgeschlagen, so liegt bereits ein Indiz für Gewerbsmässigkeit vor. - Planmässigkeit: wenn systematisch und bewusst Risiken eingegangen werden, um rasche und grosse Kapitalgewinne zu erzielen, kann Gewerbsmässigkeit vorliegen. Dies ist insbesondere der Fall bei Einsatz von

9 9 derivativen Instrumenten, die nicht nur der Kurssicherung dienen (z.b. Callund Put-Optionen etc.). - Einsatz besonderer Fachkenntnisse: wenn ein Anleger hauptberuflich im Finanzbereich tätig ist (z.b. als Vermögensverwalter, Bankangestellter, Wertschriftenhändler, Finanzberater oder Treuhänder), nützt er seine speziellen Fachkenntnisse im Rahmen der privaten Verwaltung seines Wertschriftendepots aus. - Einsatz von Fremdkapital: finanziert jemand die Käufe und Verkäufe durch Aufnahme von Krediten (z.b. Lombardkrediten auf dem Wertschriftendepot, Hypothekarkredite etc.), um die Rendite des eingesetzten Eigenkapitals zu verbessern, kann ebenfalls Gewerbsmässigkeit angenommen werden. Die Praxis der einzelnen Kantone ist verschieden streng. So hat das Zürcher Verwaltungsgericht 1996 entschieden, dass Privatpersonen nicht als gewerbsmässige Wertschriftenhändler eingestuft werden dürfen, wenn nicht eine nach aussen gerichtete Tätigkeit am Wirtschaftsverkehr vorliegt. Andere Kantone sowie die Praxis der direkten Bundessteuer sind strenger Lebensversicherungen - Gründe für den Abschluss von Einmalprämienversicherungen: - Wirtschaftliche Sicherstellung der Familie, Abdeckung von Schulden beim Tod des Versicherungsnehmers. - Hoher Todesfallschutz ab Vertragsbeginn, der den Betrag der Einmalprämie wesentlich übersteigt. - Diversikation des Vermögens des Versicherungsnehmers. - Bessere Rendite der Versicherung als bei andern Vermögensanlagen unter Berücksichtigung aller Aspekte. - Wunsch nach jederzeitiger Liquidität der Anlage durch Kündigung oder Belehnung der Police. - Risikolose Vermögenslage. - Vermögensanlage mit garantiertem Wertzuwachs (Ausnahme: fondsgebundene Kapitalversicherungen). - Besteuerung: Damit bei Einmalprämienversicherungen die Erlebens- oder Todesfallzahlung nicht besteuert wird,

10 10 - muss der Versicherungsvertrag mindestens 5 Jahre vor der Auszahlung (bei fonds- und indexgebundenen Versicherungen 10 Jahre) abgeschlossen worden sein; - darf die Auszahlung im Erlebensfall oder bei vorzeitigem Rückkauf nicht vor Vollendung des 60. Altersjahres des Versicherten erfolgen; - müssen versicherte Person und Versicherungsnehmer identisch sein (Ausnahme Ehepartner); - darf es sich nicht um eine reine Erlebensfallversicherung ohne Todesfallschutz handeln. (Kumulative Erfüllung dieser vier Kriterien) - Finanzierung von Einmalprämien: - Damit bei teilweiser oder vollständiger Fremdfinanzierung die Schuldzinsen und die Schuld steuerlich abzugsfähig sind, muss das Vermögen des Versicherungsnehmers den Betrag der Einmalprämie übersteigen. Würde der Versicherungsnehmer sein ganzes Vermögen liquidieren, müsste er die Einmalprämie bar finanzieren können. Ausserdem müssen nichtsteuerliche Gründe für den Abschluss der Versicherung massgebend sein, z.b. Risikoabdeckung und Verbesserung der Altersvorsorge Berufliche Vorsorge (BVG) Die Ausnützung der steuerlichen Möglichkeiten der beruflichen Vorsorge ist eine der besten Möglichkeiten überhaupt, massiv Steuern zu sparen und gleichzeitig die Alters- und Todesfallvorsorge zu verbessern. - Versicherte: Obligatorisch ist jeder Arbeitnehmer versichert, dessen Gehalt CHF 23' pro Jahr übersteigt. Selbständigerwerbende können sich freiwillig der beruflichen Vorsorge ihres Personals oder Berufsverbandes anschliessen. - Abzugsberechtigte Beiträge: - Max % des massgeblichen Erwerbeseinkommens (steuerliche Faustregel). Das massgebliche Erwerbseinkommen ist in der Regel das

11 11 Bruttogehalt abzüglich den BVG-Koordinationsabzug von CHF 23' Auf den Koordinationsabzug kann jedoch verzichtet werden, um die Beitragsbasis zu erhöhen. Das beitragspflichtige Einkommen kann nach oben offen sein, was im Einzelfall zu sehr hohen Prämien führen kann. - Für fehlende Beitragsjahre, Leistungsverbesserungen oder Versicherung zusätzlicher Einkommen (z.b. einer Gewinnbeteiligung) können Arbeitnehmer und/oder Arbeitgeber Nachzahlungen leisten, die steuersparend vom Einkommen abgezogen werden können, sofern Nachzahlungen im Stiftungsreglement oder in den Statuten vorgesehen sind. Der Arbeitgeber kann zulasten des steuerbaren Reingewinns freiwillige Einlagen in die Arbeitgeberbeitragsreserve machen (max. 5 Jahresprämien). Zudem kann der Arbeitgeber zulasten des steuerbaren Reingewinns freiwillige Zuwendungen in die freien Stiftungsreserven machen. - Für das Kaderpersonal können überobligatorische Beletage- oder Kadervorsorgeeinrichtungen eingerichtet werden. Die Prämien dürfen aber, zusammen mit dem BVG-Obligatorium, % des beitragspflichtigen Gehaltes nicht übersteigen. - Steueroptimierungen: - Nachzahlungen für fehlende Beitragsjahre sollten, entsprechende liquide Mittel vorausgesetzt, immer geleistet werden, denn sie vermindern das steuerbare Einkommen und verbessern die Todesfall- und Altersvorsorge. Nachzahlungen sind bis 3 Jahre vor Erreichen des AHV-Alters möglich. Die maximal möglichen Nachzahlungen sollten über mehrere Jahre verteilt werden, um die Progression während mehrerer Steuerperioden zu brechen. - Selbständigerwerbende, die nachhaltig mehr als CHF 140' pro Jahr verdienen, sollten die grosse Säule 3a (Abzug CHF 28' pro Jahr; Stand 1998) aufgeben und sich freiwillig der beruflichen Vorsorge anschliessen, da in diesem Fall der maximal mögliche Beitrag von % des Erwerbseinkommens höher ist als der auf CHF 28' begrenzte Abzug bei der Säule 3a. Die kleine Säule 3a (CHF 5'731.- p.a.; Stand 1998) ist zusätzlich möglich. - Ob das Altersguthaben als Kapital oder Rente bezogen werden soll, muss im Einzelfall sorgfältig abgeklärt werden. Da die Renten zu 100 % besteuert werden, ist meistens der Kapitalbezug besser, wenn noch weiteres Einkommen aus Liegenschafts- und Wertschriftenerträgen vorhanden ist (hohe Progression). Das Altersguthaben sollte gestaffelt bezogen werden für die Amortisation der Hypothek auf der selbstbewohnten Liegenschaft. Ein Bezug ist alle 5 Jahre

12 12 möglich, Mindestbetrag CHF 20' Auf diese Weise kann die Steuerprogression auf der Auszahlung entscheidend gesenkt werden. Bei grossen Altersguthaben kann es sich lohnen, vor der Auszahlung den Wohnsitz in einen Kanton zu verlegen, der BVG-Auszahlungen mild besteuert. Steuern können auch gespart werden bei Wohnsitzverlegung ins Ausland vor der Auszahlung. In diesem Fall wird eine kantonale und eidgenössische Quellensteuer von 9-10 % erhoben. Ein ratenweiser Bezug von Pensionskassenguthaben ist nicht möglich, ausser für die Amortisation der Hypothek auf dem selbstbewohnten Haus. Da Auszahlungen der 2. und 3. Säule für die Steuerprogression zusammengerechnet werden, sollten die Auszahlungen nicht im gleichen Jahr erfolgen. Aus demselben Grund sollten Ehegatten ihre Guthaben nicht im gleichen Jahr beziehen Säule 3a - Geschenk vom Fiskus Beiträge an die gebundene Selbstvorsorge Säule 3a sind vor allem auch für Gutverdienende eines der besten Mittel, um die Steuerbelastung zu senken, weil die Prämien vom Einkommen abgezogen werden können. Dazu kommt eine privilegierte Besteuerung der Auszahlungen. - Sparberechtigte: Arbeitnehmer und Selbständigerwerbende. Angehörige der beruflichen Vorsorge (BVG) können pro Jahr CHF 5' (Stand 1998) mit steuerlicher Abzugsmöglichkeit einzahlen; Arbeitnehmer und Selbständigerwerbende, die nicht in der beruflichen Vorsorge versichert sind, können 20 % ihres Erwerbseinkommens, max. CHF 28'656 (Stand 1998) pro Jahr mit steuerlicher Abzugsmöglichkeit einzahlen. Selbständigerwerbende, die freiwillig der beruflichen Vorsorge angehören, können somit nur den kleinen Abzug machen. Der Abzug von Prämien für die Säule 3a ist immer an eine Erwerbstätigkeit gebunden. Vorzeitig Pensionierte, die über kein Erwerbseinkommen mehr verfügen, können also keine Säule 3a-Beiträge mehr abziehen. Arbeitet die Ehegattin im Betrieb des Mannes mit, kann sie Abzüge vornehmen, selbst dann, wenn sie mit der AHV kein Einkommen abrechnet. Ist die Gattin einfache Gesellschafterin oder Kollektivgesellschafterin ihres Mannes, kann sie ebenfalls 20 % abziehen, max. CHF 28' pro Jahr.

13 13 - Beitragsdauer: Beiträge an die Säule 3a können bis Alter 65 geleistet werden. Ist jemand über das 65. Altersjahr hinaus erwerbstätig, kann er also keine Abzüge mehr vornehmen. - Besteuerung der Auszahlung: Säule 3a-Guthaben können frühestens 5 Jahre vor Erreichen des AHV-Alters bezogen werden. Ein Bezug vor diesem Zeitpunkt ist möglich, wenn damit eine Hypothek auf einer selbstbewohnten Liegenschaft amortisiert wird oder wenn eine selbstbewohnte Liegenschaft gekauft oder renoviert wird. Für die Besteuerung der Auszahlung gelten folgende Grundsätze: - Das zur Auszahlung gelangende Kapital wird separat vom übrigen Einkommen besteuert. Die Höhe der Steuer ist kantonal sehr unterschiedlich. - Die Besteuerung ist progressiv. Je höher das ausbezahlte Kapital ist, desto höher ist die Steuer. Je länger jemand spart, um so grösser ist das Kapital und dementsprechend um so grösser die Steuerbelastung. - Je höher die Steuerprogression eines Steuerpflichtigen ist, desto grösser sind seine Steuereinsparungen durch den Abzug der Prämien vom steuerbaren Einkommen. - Ein Bezug in Raten ist nicht möglich. Bei Bezug der ersten Rate wird das gesamte angesparte Vorsorgekapital zur Progression des Gesamtkapitals besteuert. - Steueroptimierungen: - Ein Bezug in Raten ist möglich, wenn mehrere Vorsorgekonti bei mehreren Banken und/oder Versicherungsgesellschaften bestehen. Auf diese Art kann die Steuerprogression gebrochen werden. - Vorbezüge für Wohneigentum führen ebenfalls zu einer Reduktion der Steuerprogression, da Vorbezüge bei der Berechnung der Steuern auf der Auszahlung des Restguthabens nicht berücksichtigt werden. - Bei Altersguthaben von Selbständigerwerbenden, die mehrere hunderttausend Franken betragen können, kann durch einen Wohnsitzwechsel in einen steuergünstigen Kanton die Auszahlungsbesteuerung unter Umständen stark reduziert werden. Verlegt man vor der Auszahlung den Wohnsitz ins Ausland, wird von der Auszahlung die kantonale und eidgenössische Quellensteuer abgezogen, zusammen max %. Dies

14 14 kann bedeutend weniger sein als die ordentliche Besteuerung bei Wohnsitz in der Schweiz. Laupen, im Januar 1998 Literaturangaben: - Prof. Dr. P. Gurtner, Steuerliche Aspekte der Vermögensbildung (unter besonderer Berücksichtigung der gebundenen Selbstvorsorge), Sonderdruck ASA 55 6/7 - Dr. T. Fischer, Persönliche Steuerplanung, Muri-Bern 1992, 2. Auflage - Steuerbrevier und Vorsorgebrevier für Unternehmer und Fürsprecher, Bern

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