Außenwirtschafts- Mitteilungen (AWM)

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1 Außenwirtschafts- Mitteilungen (AWM) Der Newsletter Ihrer IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Ausgabe: Dezember 2013/Januar 2014 INHALTSVERZEICHNIS IM BLICKPUNKT 4 CHINA: BETRÜGERISCHE GESCHÄFTSANGEBOTE 4 TERMINE ZU AUßENWIRTSCHAFTSVERANSTALTUNGEN DER IHK 5 LÄNDER UND MÄRKTE 6 NEUER SERVICE DER GERMANY TRADE AND INVEST (GTAI) - DIENSTLEISTUNGEN ERBRINGEN IN 6 BAHRAIN: UN-KAUFRECHT TRITT AM IN KRAFT 6 NEUE DURCHFÜHRUNGSRICHTLINIEN FÜR DIE CCC ZERTIFIZIERUNG IN DER V.R. CHINA 6 NEUER PRÜFSTANDARD FÜR ENERGIEEFFIZIENZKENNZEICHNUNG VON FLACHBILDSCHIRMEN IN DER V.R. CHINA 6 CHINA: DEUTSCHE UNTERNEHMEN IN CHINA ERWARTEN LANGSAMERE LOHNSTEIGERUNGEN 7 KANADA: FREIHANDELSABKOMMEN ZWISCHEN EU UND KANADA AUSVERHANDELT 7 NEUES DELEGIERTENBÜRO IN MYANMAR 8 MALAYSIA - GOODS AND SERVICES TAX TRITT 2015 IN KRAFT 8 USA - MARKTINFORMATION VON GERMANY TRADE AND INVEST (GTAI) 8 BW INTERNATIONAL 9 MESSEN UND VERANSTALTUNGEN DRITTER 10 AUSLANDSMESSEPROGRAMM 2014 VERÖFFENTLICHT 10 DEUTSCHER PAVILLON AUF DER 2014 FOODTECH & PHARMATECH TAIPEI, TAIPEI PACK AND FOOD TAIPEI 10 DEVELOPPP.DE - IDEENWETTBEWERB LÄUFT - BEWERBEN SIE SICH MIT IHREN PROJEKTEN UM FÖRDERUNG! 10 RECHTS-, ZOLL- UND VERFAHRENSVORSCHRIFTEN 12 WICHTIGE FRISTEN IN DODD-FRANK ACT UND KONFLIKTMINERALIEN : MERKBLATT FÜR UNTERNEHMEN 12 KEINE EINLADUNGSSCHREIBEN MEHR BEI MESSEVISA 12 DAS LUFTFAHRTBUNDESAMT INFORMIERT: WICHTIGE INFORMATIONEN FÜR GESCHÄFTLICHE VERSENDER 13

2 NEUE PAUSCHBETRÄGE FÜR AUSLANDSDIENSTREISEN AB 1. JANUAR AKTUALISIERUNG DES STATISTISCHEN WARENVERZEICHNISSES ZUM JAHRESWECHSEL 13 WEGFALL DER ZOLLVORTEILE FÜR BESTIMMTE ENTWICKLUNGSLÄNDER (APS): HÖHERE IMPORTZÖLLE AB SAUDI ARABIEN: VERSCHÄRFTE DOKUMENTATIONSANFORDERUNGEN COCS 14 EU-NACHRICHTEN 15 EUROPÄISCHES AMT FÜR BETRUGSBEKÄMPFUNG OLAF ZUM SCHUTZ DER FINANZIELLEN INTERESSEN DER EU 15 MWST: NEUE VORSCHRIFTEN ZUR BEKÄMPFUNG DES MEHRWERTSTEUERBETRUGS 15 LEITFADEN ZU GESCHÄFTE IN EUROPA 15 LITERATUR 16 SAMMLUNG GÜTERLISTEN 16 ANLAGEN 17 2

3 VERANSTALTUNGSKALENDER/TERMIME/WICHTIGE HINWEISE/MERKBLÄTTER Allen Beziehern der AWM wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest sowie ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr Wenn Sie dieses Jahr wieder Geschenke an Ihre Geschäftskunden im Ausland versenden wollen, dann schauen Sie doch einmal auf die IHK-Website: dann Link Geschäftsfeld International/Downloads Leitfaden für Geschenke über die Grenzen hinweg. Veranstaltungskalender: Vorschau: 05. Februar 2014 IHK-Plattform Wirtschaftsregion Asien: Geschäftschancen in Thailand und Vietnam 12. Februar 2014 IHK-Plattform Wirtschaftsregion Asien: Erfahrungen deutscher Mittelständler mit chinesischen Eigentümern 11. März 2014 Absatzmarkt Österreich- Projekt Markterschließungsmaßnahme 20. März 2014 IHK- Plattform Wirtschaftsregion Asien: Mitarbeiterentsendung nach China 26. März 2014 Vertriebsunterstützung mit Hermesdeckungen bei Auslandsgeschäften IHK-Meinungsbogen zu den Dienstleistungen des Fachbereichs International, Merkblätter z.b. Dodd-Frank Act (Stichwort Konfliktmineralien ) überregionale Veranstaltungs- und Literaturhinweise (Freihandelsabkommen weltweit, elektronische Zollkodex) im Anhang. Öffnungszeiten der IHK an Weihnachten und an Silvester IHK Außenstelle Tuttlingen und Rottweil: 23. Dezember 2013 bis 06. Januar 2014 einschließlich geschlossen. Die IHK Villingen ist am 24., 27. und 31. Dezember 2013 geschlossen. Allgemeine Sprech- und Bescheinigungszeiten: Frau Marion Widy (Tel ) und Frau Luana D Amato (Tel ) stehen für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen/Bescheinigungen/CARNET ATA sowie für den Formularverkauf für den Publikumsverkehr vormittags von 8.00 bis Uhr zur Verfügung. In Ausnahmefällen können die Dokumente auch nachmittags entgegen genommen und am Folgetag wieder abgeholt werden. 3

4 IM BLICKPUNKT China: Betrügerische Geschäftsangebote (IHK Südlicher Oberrhein) Die Anzahl der Betrugsversuche bei Geschäftsanfragen aus China ist nicht zurück gegangen. Es melden sich immer wieder Unternehmen, sie seien von chinesischen Firmen unaufgefordert per Mail angeschrieben worden. Die chinesischen Firmen geben vor, eine konkrete Bestellung größeren Umfangs bei der deutschen Firma tätigen zu wollen. Den betroffenen Firmen wird ein lieferantenfreundlicher Vertrag zugesandt, meist folgt dann die Aufforderung, zur Erledigung der Formalitäten nach China zu reisen. In der Vergangenheit wurden die deutschen Firmen, die nach China gereist sind, dann genötigt, große Summen für Gastgeschenke und Restaurantbesuche zu zahlen. Aber auch andere Arten von Betrugsversuche sind auffällig geworden. Leider ist es jedoch oftmals schwierig, die Seriosität eines Geschäftskontaktes einzuschätzen. Anfragen sollten daher immer gut geprüft werden, folgende Fragen können helfen zu beurteilen, ob es sich um einen Betrugsversuch handeln könnte: Ist die chinesische Firma unaufgefordert auf die deutsche zugekommen, ohne dass die deutsche Firma jemals Kontakte nach China hatte? Ist der Vertrag für die deutsche Seite sehr vorteilhaft gestaltet? Werden große Mengen geordert und kann die chinesische Seite keine Informationen zur weiteren Verwendung der Produkte machen? Hat die chinesische Seite Wissen zu einschlägigen technischen Details? Werden unkritisch Produkte bestellt, die üblicherweise kundenspezifische Anforderungen erfüllen müssen? Werden Unternehmensvertreter deutscher Seite aufgefordert, nach China zu reisen? Existiert die chinesische Firma wirklich? Gibt es einen Internetauftritt und wenn ja, sind dort ähnliche Produkte aufgeführt wie solche, die die chinesische Firma in Deutschland ordert? Kann das Unternehmen Referenzen nennen? Benutzen die chinesischen Ansprechpartner Adressen von "Yahoo", "Hotmail", "163.com", "sohu.com" oder andere kostenfreie Anbieter? Ist nur eine Handy Nummer angegeben oder haben Sie über die angegebene Festnetznummer jemals jemanden erreicht? Wird eine konkrete Anschrift genannt? Bei solchen Anfragen und besonders vor einer Reise nach China rät die IHK, die chinesische Firma überprüfen zu lassen. Die Auslandshandelskammern in China (www.ahk.de) oder das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de) sind gern vor Ort behilflich. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie von einer Firma mit betrügerischen Absichten kontaktiert wurden, setzen Sie sich bitte mit uns oder den Kollegen in China in Verbindung. Wir versuchen, möglichst viele Informationen über die Vorgehensweisen zu sammeln, um den Betrügern ihr Vorgehen so schwer wie möglich zu machen. 4

5 TERMINE ZU AUßENWIRTSCHAFTSVERANSTALTUNGEN DER IHK 5. Febr Die IHK Plattform Wirtschaftsregion 09:00 13:00 Uh, IHK 110 Euro Asien: Thema Markt- chancen in Thailand und Vietnam Mit einem prognostizierten BIP von 6% gehören die ASEAN-Staaten Thailand und Vietnam zu den TOP- Exportmärkten in den nächsten fünf Jahren. Was sollten Unternehmen beim Markteintritt in beiden Ländern beachten? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für Unternehmen, die bereits vor Ort sind? Diese und viele andere Fragen beantworten Ihnen Jan Immel, stellv. Geschäftsführer der AHK Thailand und Peter Kompalla, stellv. Geschäftsführer der AHK Vietnam Anmeldung und Ansprechpartner: Christoph Moschberger, Tel , Febr Die IHK Plattform Wirtschaftsregion Asien: Thema Erfahrungen deutscher Mittelstandsunternehmen mit chinesischen Eigentümern 12:00-14:00 Uhr, IHK 30 Euro incl. kleiner Mittagsimbiss Aus verschiedenen Pressemitteilungen konnte man erfahren, dass sich verstärkt chinesische Unternehmen für deutsche Mittelstandsbetriebe interessieren. Die Haltung hierzu ist zwiespältig unter deutschen Unternehmen. Die Plattform Wirtschaftsregion Asien stellt die neuesten Trends und Fallstudien mit allen Chancen und Risiken zu dieser Thematik vor. Zusätzlich wird ein ehemaliger deutscher Unternehmenseigentürmer über seine Erfahrungen mit dem Verkauf seiner Unternehmungen an ein chinesisches Familienunternehmen berichten. Anmeldung und Auskunft: Jörg Hermle, Tel , Veranstalltungsflyer im Anhang. 11. März Markterschließungsmaßnahme Österreich 09:30 13:00 Uhr, IHK kostenfrei Der Workshop behandelt branchenübergreifend Markttrends, Rechts- und interkulturelle Fragen und bietet den Teilnehmern/Innen ein Markterschließungsprojekt an. Anmeldung und Ansprechpartner: Jörg Hermle, Tel , Veranstaltungsflyer im Anhang. 26. März 2014 Vertriebsunterstützung mit Hermesdeckungen bei Auslandsgeschäften 09: Uhr, IHK kostenfrei Wirtschaftliches Wachstum findet heute vorwiegend in Schwellen- und Entwicklungsländer statt und damit ergeben sich hier Geschäftsmöglichkeiten, die es unter Abwägung der Risiken zu nutzen gilt. Ein attraktives Finanzierungsangebot und Zahlungsziele sind oftmals der Schlüssel zu einem Exportgeschäft. Die Veranstaltungsteilnehmer erhalten einen kompakten Überblick über die Absicherung politischer und wirtschaftlicher Risiken, staatl. Exportgarantien und weitere Finanzinstrumente. Anmeldung und Ansprechpartner: Jörg Hermle, Tel , Veranstaltungsflyer im Anhang. 5

6 LÄNDER UND MÄRKTE Neuer Service der Germany Trade and Invest (gtai) - Dienstleistungen erbringen in (www.gtai.de) Dienstleistungserbringung im Ausland und Entsendung von Arbeitnehmern - das eine geht meistens nicht ohne das andere. Will ein Unternehmer einen Auftrag in Frankreich oder auch China ausführen, also für einen begrenzten Zeitraum dort eine Dienstleistung erbringen, wird er zu diesem Zweck meist einen oder mehrere Mitarbeiter seines Betriebes in das Nachbarland entsenden. Dass dies nicht immer ganz unproblematisch ist, zeigen Beispiele aus der Praxis. Die richtige Information im Vorfeld der Entsendung ist daher die halbe Miete. Mit den Länderberichten zum Thema Dienstleistungen erbringen in bietet die gtai Ihnen die nötigen Basisinformationen rund um das Thema Entsendung von Mitarbeitern bei grenzüberschreitender Dienstleistungserbringung. Derzeit stehen folgende Länderberichte zur Verfügung (das Angebot wird sukzessive erweitert): VR China, Frankreich, Kanada, USA. Bahrain: UN-Kaufrecht tritt am in Kraft (gtai) Bahrain hat am seine Beitrittsurkunde zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf hinterlegt. Das Übereinkommen wird für Bahrain am in Kraft treten. Neue Durchführungsrichtlinien für die CCC Zertifizierung in der V.R. China (cisema GmbH))Am hat die CNCA 1 mit der Bekanntmachung 27/2013 eine neue Durchführungsrichtlinie angekündigt, die zweierlei Regelungen enthält und seit gültig ist. 1) Klassifizierungsmodell für Werke auf Basis einer Risikoanalyse Werke mit geringem Risiko können mit weniger Auflagen bei der Inspektion bis hin zu größeren Inspektionsintervallen rechnen. 2) Das TMP 2 und WMP 3 Verfahren kann zukünftig bei allen Produkten angewandt werden. Damit besteht grundsätzlich die Möglichkeit ein eigenes Labor für die CCC Tests zuzulassen und die Tests dort unter Aufsicht der chinesischen Testingenieure durchzuführen. Weitere Informationen: Cisema GmbH, Tel.: , Fax: Neuer Prüfstandard für Energieeffizienzkennzeichnung von Flachbildschirmen in der V.R. China Ab regelt der neue Prüfstandard GB die Energieeffizienz von Flachbildschirmen und löst damit den alten Standard GB ab. Neue Durchführungsrichtlinie für Druckbehälterzulassung in der V.R. China Am hat die AQSIQ 4 mit der Bekanntmachung 797/2013 eine Änderung des Special Equipment Catalogue zur Verbesserung des "Special Equipment Safety Law" angekündigt. Im 1 China National Certification Association 2 Tests on Manufacturers Premises 3 Witnessed Manufacturer Tests 6

7 Entwurf des neuen Katalogs wird die Untergrenze des Volumens für die Herstellerlizenz von Druckbehältern und Kesseln von 25l auf 30l angehoben. Weitere Informationen: Cisema GmbH, Tel.: Fax: China: Deutsche Unternehmen in China erwarten langsamere Lohnsteigerungen (IHK Stuttgart) Diesjährige Ergebnisse der Lohnumfrage der deutschen Handelskammer AHK Greater China zeigen, dass die Unternehmen für 2014 einen leichten Rückgang im Lohnwachstum erwarten. Zeigten die tatsächlichen Lohnsteigerungen 2012 noch 10,2 % gefolgt von 8,9 % in 2013, wird im allgemeinem erwartet, dass die Löhne 2014 noch um 8,2 % zulegen. Durch die Bank berichten die Unternehmen von einer leichten Verlangsamung. Diese Entwicklung spiegelt auch den allgemeinen Trend in China wieder. Mit einer Abkühlung des Wirtschaftswachstums verlangsamen sich auch die Lohnsteigerungen. Kanada: Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada ausverhandelt (DIHK, ) Am 18. Oktober 2013 haben sich die EU und Kanada über ein Freihandelsabkommen geeinigt, welches umfassende Handelsliberalisierungen vorsieht. Das Abkommen geht weit über den reinen Zollabbau hinaus. Die erzielte politischen Einigung auf das Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) sieht umfassende Handelsliberalisierungen unter anderem in den Bereichen Zölle, öffentliches Auftragswesen, Standards und Regularien, Investitionen, Dienstleistungen und Personenverkehr vor. Für über 99 Prozent der Zolltarifpositionen ist ein vollständiger Zollabbau vorgesehen, mit Ausnahmen bei bestimmten als sensibel eingestuften landwirtschaftlichen Produkten (Molkereiprodukte für Kanada; Rind- und Schweinefleisch für die EU). Im Bereich der nicht-tarifären Handelshemmnisse wurden Vereinbarungen zur besseren Zusammenarbeit der europäischen und kanadischen Normensetzer getroffen und Maßnahmen zur gegenseitigen Anerkennung von Konformitäts-Prüfverfahren festgelegt. Im Automobilsektor wird Kanada eine Reihe von EU-Standards anerkennen. Die kanadischen Behörden auf allen politischen Ebenen werden ihren öffentlichen Beschaffungsmarkt für europäische Bieter öffnen. Darüber hinaus will die kanadische Seite eine Datenbank einrichten, auf der alle Informationen zu öffentlichen Ausschreibungen gebündelt abgerufen werden können. Nun stehen die letzten technischen Diskussionen zur Finalisierung des Rechtstextes für das Abkommen an, das am Ende von den EU-Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament angenommen werden muss. Bis zur Anwendung des Abkommens wird es daher noch dauern. Die deutsch-kanadische Industrie- und Handelskammer lädt aus Anlass des Verhandlungsabschlusses am Dienstag den 26. November 2013 zu einer Veranstaltung nach Frankfurt ein. Informieren Sie sich über das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada und möglichen Chancen, die sich daraus ergeben. Zudem wird ein Ausblick auf das EU-USA Handelsabkommen geboten. Die Informationsveranstaltung findet in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, Detailinformationen finden Sie unter: 4 General Administration of Quality, Safety, Inspection and Quarantine 7

8 Neues Delegiertenbüro in Myanmar Seit dieser Woche hat die deutsche Wirtschaft mit Frau Dr. Monika Stärk eine offizielle Vertreterin in Myanmar. Frau Stärk wird in den nächsten Wochen das Delegiertenbüro in Yangon aufbauen. Eine offizielle Eröffnung wird allerdings erst im ersten Quartal 2014 stattfinden. Frau Stärk verfügt aus ihrer Zeit als Geschäftsführerin des Ostasiatischen Vereins (OAV) von 2003 bis 2010 über langjährige Kontakte und Erfahrungen in Myanmar und der gesamten Region Asien-Pazifik. Frau Stärk steht ab sofort als Ansprechpartnerin für Myanmar unter den folgenden Kontaktdaten zur Verfügung: Dr. Monika Stärk Delegierte Delegation der Deutschen Wirtschaft in Myanmar c/o UMFCCI No.29, Min Ye Kyaw Swar Street Lanmadaw Township, Yangon Mobil: +95 (0) , Mit Aufnahme der Tätigkeit von Monika Stärk ist Deutschland das erste europäische Land in Myanmar, das über eine offizielle Vertretung seiner Außenwirtschaft verfügt. Der DIHK trägt damit der schnellen Öffnung des Landes Rechnung und legt im Sinne unserer Mitgliedsunternehmen den Grundstein für eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es aufgrund der noch schwach entwickelten Infrastruktur in Myanmar in den ersten Wochen zu Verzögerungen in der Kommunikation mit der Delegierten kommen kann. Malaysia - Goods and Services Tax tritt 2015 in Kraft (gtai) Malaysia hat in seinem Haushaltsentwurf für das Jahr 2014 das Inkrafttreten der neuen Goods and Services Tax (GST) zum angekündigt. Die GST ersetzt die bislang geltende Sales Tax (auf Güter) und Services Tax (Dienstleistungen). Strukturell ist die GST als Allphasensteuer auf den Mehrwert von Warenlieferungen und Dienstleistungen konzipiert und insoweit der deutschen Umsatzsteuer vergleichbar. Registrierte GST-Zahler können einen Vorsteuerausgleich durchführen. Der Steuersatz beträgt einheitlich zunächst 6%. Erfasst werden grundsätzlich sämtliche Waren und Dienstleistungen. Bestimmte Güter wie Grundnahrungsmittel (beispielsweise Reis, Mehl, Palmöl), aber auch Dienstleistungen wie der öffentliche Transport sowie Leistungen von Versorgungsunternehmen und anderen öffentlichen Dienstleistern sind steuerbefreit. Der Export von Waren und Dienstleistungen unterliegt hingegen einem Nullsteuersatz, Wareneinfuhren einer Einfuhrumsatzsteuer. Auch durch ausländische Dienstleister in Malaysia erbrachte Leistungen sind in Malaysia GST-pflichtig. Allerdings praktiziert Malaysia ein Reverse-Charge-Verfahren, so dass ausländische, nicht in Malaysia ansässige Dienstleistungserbringer sich in Malaysia nicht umsatzsteuerlich registrieren lassen müssen. USA - Marktinformation von Germany Trade and Invest (GTAI) (gtai) Der US-Markt für Medizintechnik ist der größte weltweit und verfügt über ein ansehnliches Wachstumspotenzial. Knapp ein Drittel der Nachfrage wird durch Importe gedeckt. Chancen bieten sich vor allem durch die demografische Entwicklung. Der Zulassungsprozess wird von Branchenkennern als berechenbar eingestuft, kann aber auch herausfordernd sein. Die Medizintechnikeinfuhren aus Deutschland beliefen sich 2012 auf 4,4 Mrd. US$. Der deutsche Importmarktanteil lag bei 13%. 8

9 BW INTERNATIONAL Standortförderung und Internationalisierung als moderne Dienstleistung: Baden-Württemberg ist in unterschiedlichsten Bereichen stark mit dem Ausland verflochten. Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur sind dabei nur beispielhaft zu nennende Sektoren. Aufgabe von Baden-Württemberg International ist es, die Internationalisierung des Wirtschafts-, Wissenschafts- und Forschungsstandortes Baden-Württemberg zu begleiten und auszubauen. Das Aufgabenfeld von Baden-Württemberg International umfasst die Anbahnung von internationalen Firmenkooperationen durch Markterschließungsmaßnahmen in den wichtigsten Weltmärkten, das Standortmarketing für den Wirtschafts-, Wissenschafts-, Forschungs- und Hochschulstandort Baden- Württemberg im In- und Ausland, die Begleitung ausländischer Unternehmensinvestitionen in Baden- Württemberg sowie die Durchführung von Projekten in ausgewählten Zielländern. Wir möchten Sie an dieser Stelle auf aktuelle Landesprojekte, die die IHK-Organisation in Zusammenarbeit mit der bw-i durchführt hinweisen. Das Gesamtprogramm finden Sie im Internet unter: 9

10 MESSEN UND VERANSTALTUNGEN DRITTER Auslandsmesseprogramm 2014 veröffentlicht 254 Messebeteiligungen im Ausland plant das Bundeswirtschaftsministerium im nächsten Jahr Termine und Kontaktdaten für die Messebeteiligungen von Bund und Ländern im Ausland enthält die Broschüre Auslandsmesseprogramm der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer 2014, die der AUMA - Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft jetzt herausgegeben hat. Der AUMA ist Mitveranstalter der Gemeinschaftsbeteiligungen des Bundes, auf denen sich deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen präsentieren können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat dafür in Abstimmung mit der deutschen Wirtschaft 254 Beteiligungen vorgesehen, von denen 110 in Süd-, Ost- und Zentral-Asien stattfinden. 64 Beteiligungen sind in Europa geplant, davon 59 außerhalb der EU. Weitere Regionen sind der Nahe und Mittlere Osten (29), Nordamerika (23), Lateinamerika (15) Afrika (12) und Australien/Ozeanien (1). Außerdem sind 12 Messen aufgeführt, auf denen das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien/Energie-Effizienz Beteiligungen durchführt. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) plant 22 Messebeteiligungen weltweit. In der Broschüre sind darüber hinaus die Auslandsmessebeteiligungen der einzelnen Bundesländer für 2014 enthalten. Insgesamt planen die Länder auf 127 Messen im Ausland Gemeinschaftsbeteiligungen. Die Broschüre Auslandsmesseprogramm der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer 2014 kann kostenlos beim AUMA bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden: Internet: Downloads & Publikationen. Deutscher Pavillon auf der 2014 FOODTECH & PHARMATECH TAIPEI, TAIPEI PACK and FOOD TAIPEI Das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei wird auf der FOODTECH & PHARMATECH TAIPEI, TAIPEI PACK und FOOD TAIPEI 2014 einen deutschen Pavillon organisieren. Hierfür wird ein Komplettpaket bestehend aus Design, Dekoration, Bewerbung, Unterstützung am Stand und Events wie z.b. zur Eröffnung des Stands angeboten.die drei Messen werden vom Juni 2014 gemeinsam im der Taiwan World Trade Center Hall 1 und der Nangang Exhibition Hall abgehalten und sind die größten Messen im Bereich Lebensmittelindustrie in Taiwan. Deutsche Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittelindustrie, Bäckereimaschinen, Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen sind herzlich eingeladen, sich im deutschen Pavillon zu präsentieren. Weitere Informationen: Frau Wu, Tel.: Developpp.de - Ideenwettbewerb läuft - Bewerben Sie sich mit Ihren Projekten um Förderung! (IHK Mannheim) Vom 15. November bis 31. Dezember 2013 laufen wieder die developpp.de- Ideenwettbewerbe für Unternehmen aus der Wirtschaft, die an Kooperationen mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind. Die konzeptionell besten und effizientesten Ansätze können mit bis zu EUR kofinanziert werden.kriterien: Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens müssen die Finanzierbarkeit des Vorhabens gewährleisten und seine Nachhaltigkeit sicherstellen (mind. 10 Mitarbeiter/-innen, drei Jahre am Markt, Jahresumsatz mind. 1 Mio. Euro, langfristiges unternehmerisches Engagement im Zielland). Weitere Informationen und die Teilnahmeunterlagen unter: 10

11 IHK Auslandsprojekte Die Erschließung neuer und der Ausbau bestehender Auslandsmärkte sind für die stark exportabhängige baden-württembergische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Gerade in schwierigen Zeiten bedarf es besonderen Einsatzes und verlässlicher Partner, um das Auslandsgeschäft auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre zu halten. Je besser und intensiver die Marktkenntnisse sind, desto erfolgreicher verläuft das Auslandsgeschäft. Aus diesem Grund bietet das Land Baden-Württemberg seinen Unternehmen zahlreiche Maßnahmen zur Außenwirtschaftsförderung an. Die Vermarktung Baden-Württembergs als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort wird von Baden-Württemberg International (bw-i), der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, betreut. Die baden-württembergischen IHKs sind seit nunmehr sieben Jahren Gesellschafter bei bw-i. Zur Komplementierung des Landesangebots initiieren und fördern die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg eigene Projekte zur Markterschließung im Ausland. Die IHKs fördern verschiedene Projekte, um baden-württembergische Unternehmen beim Aufbau oder der Intensivierung ihres Auslandsengagements zu unterstützen. Für 2014 sind folgende Projekte in Planung: Geplante IHK-Unternehmerreisen 2014 Chancen für Maschinenbau und Automobilindustrie in Westchina (Chengdu und Chongqing) Kenia / Tansania, Mai 2014 Branchenübergreifende Markterkundungsreise Spanien, Mai 2014 Beschaffungsmarkt Spanien - Unternehmerreise mit Lieferantenbörsen in Bilbao und Barcelona Georgien / Aserbaidschan, 30. Juni Juli 2014 Branchenübergreifende Markterkundungsreise Russland, September 2014 Sibirien - Geschäftsmöglichkeiten hinter dem Ural Japan, November 2014 Fachsymposium Medizintechnik in Tokyo 11

12 RECHTS-, ZOLL- UND VERFAHRENSVORSCHRIFTEN Wichtige Fristen in : Verbindliche Anwendung der neuen Nachweispflichten bei umsatzsteuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen : Durch Anwendung der EU Verordnung zum Allgemeinen Präferenzsystem (APS) entfallen Zollvergünstigungen für eine Reihe von Ländern Neues Reisekostenrecht ab Bereits seit 2012 stehen verschiedene Änderungen im Reisekostenrecht an, die erstmals ab 2014 zur Anwendung kommen werden : Der UZK wird angewendet, Delegierte Rechtsakte sowie Durchführungsrechtsakte müssen fertig sein Dodd-Frank Act und Konfliktmineralien : Merkblatt für Unternehmen Der US-amerikanische Dodd-Frank Act verpflichtet US-börsennotierte Unternehmen, die Verwendung von Konfliktmineralien in ihren Produkten offenzulegen. Zulieferer dieser Unternehmen sind von der neuen Pflicht mittelbar betroffen. Der DIHK hat gemeinsam mit BDI, BGA, SPECTARIS, VDM, WVM und ZVEI ein Merkblatt zur Offenlegungspflicht aus der Conflict Minerals Rule des Dodd-Frank Act verfasst. Zum 31. Mai 2014 müssen Unternehmen, die an der US-Börse notiert sind, erstmals gegenüber der USamerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities Exchange Commission) offenlegen, ob in ihrem Produkten sogenannte Konfliktmineralien aus der Demokratischen Republik Kongo oder aus Nachbarstaaten enthalten sind. Hintergrund hierfür ist Section 1502 aus dem US-amerikanischen Gesetz Dodd-Frank Act. Mit der Regelung beabsichtigt die US-amerikanische Regierung, die Finanzierung von bewaffneten Gruppen in Teilen der DR Kongo durch Rohstoffgewinnung und -handel zu unterbinden. In den vergangenen Monaten haben US-börsennotierte Unternehmen damit begonnen, bei ihren Lieferanten die Herkunft der verwendeten Rohstoffe abzufragen. Diese Nachfragen werden durch die gesamte Lieferkette durchgereicht. Auch deutsche Unternehmen liefern entweder direkt in die USA zu oder sind als Zwischenlieferant tätig und daher mittelbar von der Offenlegungspflicht betroffen. Das Merkblatt informiert über den Hintergrund und Inhalt von Sec Dodd-Frank Act. Sie finden dieses im Anhang dieser Außenwirtschaftsmitteilungen. Keine Einladungsschreiben mehr bei Messevisa (Auma ) - Das Auswärtige Amt hat mit einem Mailerlass vom die Visastellen der deutschen Botschaften und Konsulate weltweit darüber informiert, dass bei der Anforderung von begleitenden Unterlagen für die Beantragung eines Messevisums künftig auf das Einladungsschreiben der Messegesellschaften im Regelfall verzichtet werden kann. Mit diesem Erlass hat das Auswärtige Amt auf eine langjährige Forderung des AUMA reagiert. Im Rahmen des Runden Tisches zu Erleichterungen im Visumverfahren, an dem Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums, Bundesinnenministeriums und Auswärtigen Amtes teilnahmen, hatte der AUMA zuletzt auf die Problematik hingewiesen. Anders als bei anderen Geschäftsreisevisa erfüllt das Einladungsschreiben einer Messegesellschaft in der Regel keine zusätzliche Nachweisfunktion. Die Erstellung von Tausenden von Einladungsschreiben führte 12

13 jedoch in der Vergangenheit bei den Messegesellschaften zu einem hohen zusätzlichen Zeit- und Personalaufwand. Aufgrund des Erlasses ist damit zu rechnen, dass dieser Aufwand künftig entfällt. Das Auswärtige Amt hat mit einem Mailerlass vom die Visastellen der deutschen Botschaften und Konsulate weltweit darüber informiert, dass bei der Anforderung von begleitenden Unterlagen für die Beantragung eines Messevisums künftig auf das Einladungsschreiben der Messegesellschaften im Regelfall verzichtet werden kann. Das Luftfahrtbundesamt informiert: Wichtige Informationen für geschäftliche Versender (LBA) Bei einem geschäftlichen Versender ist mindestens eine Person zu benennen, die für die Anwendung der Luftsicherheitsanweisungen für geschäftliche Versender und die Kontrolle ihrer Einhaltung zuständig ist (Anlage 6-D der VO (EU) Nr. 185/2010). Dieser sogenannte zuständige Beauftragte ist - ebenso wie das Sicherheitspersonal bei den anderen Stellen im Sinne der sicheren Lieferkette, das für die Sicherheit in einem Unternehmen zuständig ist - auf Grundlage der VO (EU) Nr. 185/2010 Anhang Kapitel i.v.m Kapitel zu schulen. Die Rechtslage hat sich diesbezüglich nicht geändert. Die Anwendung der Verordnung wurde von der EU- Kommission zwischenzeitlich jedoch konkretisiert. Alle zuständigen Beauftragten bei geschäftlichen Versendern sind daher im Sinne der Vorschrift zu schulen. Der Mindest-Stundenansatz für die Schulung des Sicherheitspersonals, das bei Beteiligten der sicheren Lieferkette die allgemeine Verantwortung dafür trägt, dass ein Sicherheitsprogramm und seine Durchführung den allgemeinen Vorschriften entspricht, beträgt nach derzeitiger Rechtslage 35 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Die Übergangsfrist für die Durchführung der Schulungen im Sinne der VO (EU) Nr. 185/2010 von zuständigen Beauftragten bei geschäftlichen Versendern wird bis zum 31. März 2014 festgelegt. Neue Pauschbeträge für Auslandsdienstreisen ab 1. Januar 2014 Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 11. November 2013 ein Schreiben zur steuerlichen Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab veröffentlicht. Darin wurden die neuen Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für beruflich und betrieblich veranlasste Auslandsdienstreisen bekannt gemacht. Aktualisierung des Statistischen Warenverzeichnisses zum Jahreswechsel Durch Verordnung (VO) der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (KOM) werden auch zum 1. Januar 2014 wieder eine Reihe von Änderungen in der Kombinierten Nomenklatur (KN) und damit auch im deutschen Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik (WA) rechtswirksam. Das Statistische Bundesamt hat die Änderungen zusammengestellt, die sich unmittelbar auf die Anmeldung auswirken, d.h. alle Veränderungen von Warennummern und Besonderen Maßeinheiten. Die Gegenüberstellung der geänderten Warennummern 2014/2013 finden Sie beim Statistischen Bundesamt unter: -> Methoden -> Klassifikationen -> Außenhandel Die übrigen Berichtigungen (Textkorrekturen) ergeben sich aus der Ausgabe 2014 des Warenverzeichnisses, in der alle Änderungen gekennzeichnet sind (Punkt am linken Rand). 13

14 Wegfall der Zollvorteile für bestimmte Entwicklungsländer (APS): höhere Importzölle ab 2014 (IHK Region Stuttgart) Ab 2014 entfallen für die Ursprungswaren etlicher Länder bislang mögliche Zollvorteile bei der Einfuhr in die EU, weil diese aus dem Fördersystem für Entwicklungsländer fallen. Dies ist die logische Konsequenz daraus, dass das Allgemeine Präferenz-System (APS) nur bedürftigen Entwicklungsländern zugute kommen soll. Der Regelzollsatz fällt für diese Waren an. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem die Waren in der EU in den zollrechtlich freien Verkehr überführt werden. Dies gilt grundsätzlich auch für Waren, die aus einem Zolllager in den freien Verkehr überführt werden. Es kann sich daher lohnen, zu überprüfen, ob es in Einzelfall sinnvoll ist, diese Waren noch 2013 aus dem Zolllager zu entnehmen. Die IHK Stuttgart hat noch einmal die wesentlichen Änderungen übersichtlich zusammengestellt: Saudi Arabien: verschärfte Dokumentationsanforderungen CoCS (Tüv Rheinland, Stuttgart) Danach werden für elektrische Produkte mit sofortiger Wirkung die folgenden Dokumente benötigt: Sicherheitsprüfbericht einer akkreditierten Prüfstelle und nach dem relevanten SASO-Standard (soweit verfügbar) Produktspezifikationen Kopie des Typenschildes Bedienungsanleitung. Pre-Shipment Inspection Bericht Ursprungszeugnis Wirklich neu sind die Punkte 1. und 6. Bislang wurden Sicherheitsnachweise eigentlich nur für netzspannungsbetriebene Produkte, und dann auch optional nach internationalen Standards (IEC oder EN) gefordert. Nun sind alle elektrischen Produkte betroffen, auch wenn sie z.b. mit 5V oder 24V betrieben werden. Die Berücksichtigung von SASO-Standards kann weitgehend über das CB-Verfahren und die darin beschriebenen 'nationalen Abweichungen für Saudi Arabien' erfolgen. Falls gar keine Prüfberichte verfügbar sind, stellt die Anforderungen ein nennenswertes Hindernis im zeitlichen und budgetierten Ablauf der Zulassung dar. Anders das Ursprungszeugnis, das ist nach unserer Kenntnis in der Exportabwicklung auch jetzt schon erforderlich, und somit bereits vorhanden. Die Vorlage der Dokumente beim saudischen Zoll erfolgt mittels dessen stichprobenartigem Zugriff auf der TÜV-Rheinland Lieferzertifikate-Datenbank. Weitere Infos: Ansprechpartnerin Martina Neumann, Phone +49 (0)711/ , Fax +49 (0)711/ , TÜV Rheinland LGA Products GmbH, Industriestrasse Stuttgart, 14

15 EU-NACHRICHTEN Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung OLAF zum Schutz der finanziellen Interessen der EU 1999 wurde ein europäisches Amt für Betrugsbekämpfung mit Sitz in Brüssel mit dem Namen OLAF eingerichtet. OLAF ist eine Generaldirektion der Europäischen Kommission und ihre Mitglieder befassen sich mit rechtswidrigen Handlungen wie etwa Betrug, Korruption zu Lasten des europäischen Haushalts. Beispiele für OLAF- Untersuchungen sind u.a. irreguläre Verwendungen von EU-Mitteln oder die Umgehung von Zöllen und Steuern durch Importeure. Das Gremium entwickelt zusammen mit seinen nationalen Partnern Strategien, um Betrug zu verhüten oder aufzudecken, es arbeitet mit an Gesetzesinitiativen wie zum Beispiel der Einrichtung einer europäischen Staatsanwaltschaft. Weitere Informationen über den Auftrag dieses Gremiums finden Sie unter Hinweis: Die europäische Kommission veröffentlicht regelmäßig die Publikationen der Generaldirektion Haushalt und veröffentlicht neben einer Vielzahl von Haushalts- und Finanzthemen Publikationen, die für eine Recherche und Analyse interessant sein können und den EU-Bürgern mehr Transparenz ermöglicht, weitere Informationen unter MwSt: Neue Vorschriften zur Bekämpfung des Mehrwertsteuerbetrugs Die MwSt-Vorschriften bilden einen umfassenden Rechtsrahmen für die Unternehmenstätigkeit im Binnenmarkt. Damit Steuerpflichtige diese Vorschriften befolgen können, müssen sie ihnen bekannt sein Zwei neue Richtlinien, die eine in Bezug auf einen Schnellreaktionsmechanismus gegen Mehrwertsteuerbetrug und die andere im Hinblick auf eine fakultative und zeitweilige Anwendung der Umkehrung der Steuerschuldnerschaft (Reverse-Charge- Verfahren) auf betrugsanfällige Lieferungen bestimmter Gegenstände und Dienstleistungen, wurden durch den Rat am 22. Juli 2013 angenommen. Beide Richtlinien ändern die Richtlinie 2006/112/EG.. Mit dem folgenden Link bietet die EU Unternehmen und anderen Wirtschaftsbeteiligten nützliche Informationen zu den Erklärungspflichten auf Rechnungen, der Mehrwertsteuer den Anforderungen für innergemeinschaftliche Lieferungen: Leitfaden zu Geschäfte in Europa Auf der Seite unter dem folgenden Pfad erhalten Sie zu allen wichtigen unternehmensrelevanten europäischen Richtlinien und Verordnungen weitere Informationen: 15

16 LITERATUR Sammlung Güterlisten Im Bundesanzeiger Verlag ist das Handbuch mit der aktuellen Sammlung Güterlisten mit den Anhängen der Dualuse-VO, Anti-Folter-VO und Feuerwaffen-VO, sowie die Ausfuhrliste und das Umschlüsselungsverzeichnis erschienen. Bestellmöglichkeiten: ISBN , Internet: Impressum AUßENWIRTSCHAFTSMITTEILUNGEN (AWM) Die Außenwirtschaftsmitteilungen (AWM) wurden erstellt unter Verwendung von Unterlagen der IHK Südlicher Oberrhein; ergänzt und geändert d durch die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Fachbereich International. Sie sind ein kostenloser Service des Fachbereichs International und erscheinen einmal monatlich, sowie mit zwei Doppelausgaben. Herausgeber: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Verantwortlich: Jan Unverhau Redaktion: Jörg Hermle Tel.: Postanschrift: Postfach 1560, Villingen-Schwenningen Telefax: Internet: Die AWM wird mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit bzw. Haftung kann nicht übernommen werden. Die Bonität der erwähnten Firmen und Personen wurden nicht geprüft. Angebotene Unterlagen werden drei Monate ab Erscheinungsdatum bereitgehalten. Für unverlangt zugesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. 16

17 Bitte per Fax zurücksenden an Jörg Hermle, Fachbereich International FAX Wir möchten unsere Dienstleistungen im Fachbereich International noch stärker am Bedarf unserer Mitgliedsunternehmen ausrichten und würden uns daher über die Beantwortung der folgenden Fragen freuen: 1. Inwieweit nehmen Sie die folgenden Dienstleistungen in Anspruch und sind mit ihnen zufrieden? Außenwirtschaftsdokumente Ursprungszeugnisse Bescheinigungen Carnets Kauf von Außenhandelsformularen Beratung zum Waren- und Dienstleistungsverkehr mit dem Ausland Zollrecht Nebenabgaben, Verbrauchssteuern Intrastat Grenzüberschreitendes Umsatzsteuerrecht Außenwirtschaftsrecht, Kontroll- und Embargovorschriften Grenzüberschreitende Dienstleistungen UNCITRAL (internationales Kaufrecht) Incoterms Zahlungsarten und Finanzierungsfragen Beratung über Auslandsmärkte Beratung zu Auslandsinvestitionen Internationales Vertragsrecht Gewerbliche Schutzrechte im Ausland Rechtsverfolgung im Ausland Markt u. Brancheninformationen, Statistik Internationale Ausschreibungen Übersetzer/Dolmetscher Ich nehme Ihre Dienstleistungen nie gelegentlich regelmäßig in Anspruch Ich bin mit der Leistung... 1 = sehr zufrieden 2 = zufrieden 3 = im Großen u. Ganzen zufrieden 4 = nicht zufrieden

18 Seite 2 nie gelegentlich regelmäßig Geschäftspartnervermittlung Außenwirtschaftsmitteilungen AWM Internationale Messen Auskünfte und Beratung über Messen Organisation von Messebeteiligungen Veranstaltungen Zoll- und Außenwirtschaftsseminare Länderinformationstage/Kontaktveranstaltungen Unternehmerdelegationsreisen ins Ausland 2. Wie beurteilen Sie unsere Dienstleistungen allgemein? Wir sind... sehr zufrieden zufrieden im Großen u. Ganzen zufrieden nicht zufrieden Inhalt Reaktionszeit Organisation und Ablauf Freundlichkeit 3. Bitte nennen Sie uns ggf. Anregungen, Kritik, Wünsche: Wünschen Sie Informationen über... Zoll- und Außenwirtschaftsseminare Länderinformationstage/Inhouseberatungen Unternehmerdelegationsreisen ins Ausland Ehrenamtliche Außenwirtschafsexperten China-Help Desk Zoll- und Versandleiterarbeitskreis (Branche Industrie) Enterprise Europe Network (EEN) sonstiges: Absender (freiwillige Angaben): Firma: Ansprechpartner/Funktion: Tel.: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, die Fragen zu beantworten.

19 International Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg Herrn Jörg Hermle Postfach 1560 Für Rücksendung bitte Fensterumschlag benutzen Per Fax an oder per Post an: Ansprechpartner: Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg Herr Jörg Hermle Romäusring Villingen-Schwenningen Telefon: Telefax: Internet: International Erfahrungen deutscher Mittelständler in der Zusammenarbeit mit chinesischen Eigentümern Anfahrt: Von der Autobahn A 81 (Stuttgart-Singen), Ausfahrt Villingen-Schwenningen, in Richtung Villingen- Schwenningen fahren (B 523). In Villingen- Schwenningen dann Richtung Stadtmitte/Innenring orientieren. Parkmöglichkeit: Das Parkhaus Theater am Ring befindet sich direkt neben dem IHK-Gebäude. Fallstudien & Trends im deutschen Mittelstand Erfahrungsbericht: Chancen und Risiken beim Unternnehmensverkauf an chinesische Gesellschafter 12. Februar 2014, 12:00-14:00 Uhr, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Villingen-Schwenningen

20 Übernahmen deutscher Mittelständler durch chinesische Investoren sind in Deutschland mittlerweile keine unbekannten Phänomene mehr. Einerseits verdeutlichen Vorzeigebeispiele wie Waldrich Coburg (2005), Dürkopp Adler (2004), Preh GmbH (2011) die Chancen von Unternehmensübernahme und Beteiligung dank chinesischen Unternehmen. Auch die Medienresonanz zeigt sich zunehmend positiv. Der Rückblick auf die vergangenen Jahre zeigt nicht zuletzt im deutschen Mittelstand zunehmend positive Transaktionsbeispiele mit erfolgreicher und wünschenswerter Entwicklung. Auf der anderen Seite hält sich im konservativtraditionell geprägten deutschen Mittelstand eine gewisse Berührungsangst, die zum Teil auf der Fremdheit der chinesischen Kultur beruht. Überdies bergen grenzüberschreitende Transaktionen jedoch Risiken von hoher Komplexität. Neben Fallstudien,Trends werden anhand eines praktischen Unternehmensverkaufs die Kontaktanbahnung, die Verkaufsverhandlungen, die Verkaufspreisfindung und die kulturellen Herausforderungen präsentiert. Zielgruppe: Geschäftsführer und Unternehmenseigentümer Investition incl. kleiner Mittagsimbiss: 30,00 Euro Maximale Teilnehmerzahl: 30 Erfahrungen deutscher Mittelständler in der Zusammenarbeit mit chinesischen Eigentümern Referenten Miriam Fritz, Senior Consultant Berners Consulting GmbH Stuttgart, Germany Herr Heiner Benzing, Geschäftsführer BenzingGlobalConsulting Villingen-Schwenningen Mittwoch, 27. November 2013, 12:00-14:00 Uhr IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Romäusring Villingen-Schwenningen Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein. Anmeldeschluss: 31. Januar 2014 An dem kostenpflichtigen Vortrag Erfahrungen deutscher Mittelständler in der Zusammenarbeit mit chinesischen Eigentümern am Mittwoch, 12. Februar 2014, Beginn 12:00 Uhr nehme ich/nehmen wir teil Teilnehmer (Name in Druckschrift) Teilnehmer (Name in Druckschrift) Anschrift (Firmenstempel) Telefon/Fax -Adresse Geburtsdatum Geburtsdatum Zur Erleichterung der Organisation werden die von Ihnen angegebenen Daten gespeichert. Damit, dass die IHK beabsichtigt, meinen Namen und meine dienstliche/private Anschrift zur Information über ähnliche Veranstaltungen zu speichern, bin ich einverstanden nicht einverstanden

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