formel Der Weg zur neuen Bildungsverordnung Die wichtigste Neuerung ist die Aufteilung in drei Schwerpunkte : Bio-, Chemie- oder Pharmatechnologie.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "formel Der Weg zur neuen Bildungsverordnung Die wichtigste Neuerung ist die Aufteilung in drei Schwerpunkte : Bio-, Chemie- oder Pharmatechnologie."

Transkript

1 Ausgabe 2 / 2015 AUSBILDUNGSVERBUND BERUFLICHE GRUND - UND WEITERBILDUNG NATURWISSENSCHAFTLICH, TECHNISCH, KAUFMÄNNISCH Inhalt Der Weg zur neuen Bildungsverordnung 1 aprentas ist Gastgeberin bei europäischem Chemiewettbewerb 3 Chemie für Kaufleute 4 Tolle Erfolge bei den Lehrabschlüssen 5 Das Wohnheim als «global village» 7 Ältester industrieller Lehrvertrag 8 Der Weg zur neuen Bildungsverordnung Die wichtigste Neuerung ist die Aufteilung in drei Schwerpunkte : Bio-, Chemie- oder Pharmatechnologie. Foto : Christoph Gysin Die Lehrbeginner 2015 im Beruf Chemie- und Pharmatechnologe / - technologin EFZ durchlaufen die Ausbildung gemäss der revidierten Verordnung. Am ist die totalrevidierte Verordnung zur beruflichen Grundbildung Chemie- und Pharmatechnologin EFZ / Chemie- und Pharmatechnologe EFZ in Kraft getreten. Um eine solche Revision professionell und effizient zu erarbeiten und umzusetzen, ist das entsprechende Know-how gefragt. Bei aprentas ist viel davon vorhanden und davon können nun auch andere profitieren. Wer 2015 mit einer Lehre als Chemie- und Pharmatechnologe / -technologin EFZ ( CPT ) beginnt, durchläuft die Ausbildung gemäss der revidierten Verordnung. Die wichtigste Neuerung ist die Aufteilung in drei Schwerpunkte : Bio-, Chemie- oder Pharmatech- nologie. Warum Schwerpunkte und nicht Fachrichtungen? «Für Schwerpunkte sprach der generalistische Ansatz», erklärt Reto Fankhauser, Leiter Ausbildung Produktion bei aprentas und Projektleiter der Revision. «So ist der Berufsfachschulunter richt für alle gleich, und die Vertiefung ist praxis orientiert. Gegen die Fachrichtungen hätte auch das Mengengerüst gesprochen, sprich die Anzahl Teilnehmer wäre zu gering gewesen.» Neu ist auch die Orientierung an Handlungskompetenzen. Das schulische Wissen dient als Basis für das Können, und das wirtschaftlich-technische Umfeld definiert das nötige Wissen. Fortsetzung auf Seite 2

2 2 Jahre der Vorbereitung Mit etwa drei bis vier Jahren sei zu rechnen, bis eine solche Revision fertig umgesetzt sei, sagt Reto Fankhauser. Neben der eigentlichen Bildungsarbeit seien es auch die internen und externen Vernehmlassungen, die Übersetzungen in die Landessprachen und Anpassungen, die Zeit brauchten. Das Projekt zur Revision der CPT-Grundbildung startete im März 2011, methodisch-pädagogisch begleitet durch das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung ( EHB ). Zur Berufsfeldanalyse führte das Projektteam mehrere Workshops durch, angefangen mit der Befragung junger Berufsleute aus der ganzen Schweiz zu ihren Tätigkeiten. Die Beschreibungen von 53 Situationen, die daraus resultierten, wurden anschliessend in Handlungskompetenzbereiche gruppiert. Es folgte ein Blick in die Zukunft. Geprüft wurde auch, ob eine Attestausbildung ( EBA ) sinnvoll wäre. Da sich zeigte, dass die Wirtschaft zu wenig Bedarf dafür hätte, wurde dieser Ansatz jedoch nicht weiter verfolgt. Nach der Analyse der gewonnenen Erkenntnisse leitete das Projektteam Massnahmen ab und konzipierte die Ausbildung. Inzwischen war es Frühling Ausgehend vom Tätigkeitsprofil erarbeitete das Projektteam, aufgeteilt in Untergruppen nach Lernorten, einen neuen Bildungsplan. Der erste Entwurf ging 2013 in die interne Vernehmlassung. Im Frühling 2014 folgte die externe Vernehmlassung für Bildungsplan und Bildungsverordnung und im August der Erlass. Nun ging es weiter mit der Arbeit an den Umsetzungsdokumenten, von Ausbildungs- und Lehrplänen für die drei Lernorte über die Ausführungsbestimmungen zum Qualifikationsverfahren bis hin zu ergänzenden Massnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz. «In der Verbundpartnerschaft zwischen Bund, Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt gilt es zusammen mit den Lehrbetrieben eine konsensfähige Lösung zu finden» Vielfältige Spannungsfelder Bei einem so breit abgestützten Projekt die verschiedenen Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen, ist anspruchsvoll. «In der Verbundpartnerschaft zwischen Bund, Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt gilt es zusammen mit den Lehrbetrieben eine konsensfähige Lösung zu finden», erklärt Reto Fankhauser. Ein Spannungsfeld ortet er zwischen dem grossen Hang zur Spezialisierung in der Industrie und dem Ziel, möglichst generalistisch auszubilden. Eine weitere Herausforderung sei gewesen, alle Regionen der Schweiz ins Boot zu holen. Zu nennen sind natürlich die sprachlichen Unterschiede, aber zum Beispiel auch die verschiedenen Bedürfnisse eines von KMU geprägten Gebietes wie dem Mittelland gegenüber der Nordwestschweiz und der Romandie als Foto : Manuel Wüest Revision einer Bildungsverordnung was tun? Das aprentas-beratungsteam weiss Rat : Konrad Bruttel, Daniel Schröder und Reto Fankhauser Standorte grosser internationaler Firmen. Hinzu kam die Auseinandersetzung mit juristischen Fragen zum Arbeits- und Vertragsrecht. Reto Fankhausers Fazit : «Ich habe viel gelernt!» Vom Grundlagenwissen bis zu den Umsetzungsdetails So haben sich bei aprentas viel Wissen und vielfältige Erfahrungen mit dem Erarbeiten neuer Bildungsverordnungen angesammelt, und dieses Know-how bleibt laufend aktuell. Im Auftrag des Wirtschaftsverbands scienceindustries vertritt aprentas die Branche Chemie in allen die Berufsbildung betreffenden Gremien. In dieser Funktion hat der Ausbildungsverbund bereits bei mehreren Revisionen von Bildungsvorschriften das Projekt erfolgreich vom Start bis zum Ende der Umsetzung geleitet oder daran mitgearbeitet. «Durch unsere langjährige Tätigkeit in diesem Umfeld kennen wir die Anforderungen, welche die drei Partner Bund, Kantone und OdA ( Organisationen der Arbeitswelt ) an solche Projekte stellen», sagt Daniel Schröder, Leiter Weiterbildung bei aprentas. Die Fachleute von aprentas kennen auch den Aufbau der zu erarbeitenden Dokumente auf allen drei Stufen : Bildungserlasse, Umsetzungsdokumente und Dokumentation des Lernprozesses. Sie wissen den effizienten Weg zu den berufsspezifischen Versionen. Und ausserdem können sie alles auch umsetzen. Beratungsangebot für Organisationen der Arbeitswelt «Unsere Stärke ist die Kombination von Grundlagenwissen mit den Erfahrungen aus der eigenen Tätigkeit. Diese Kompetenzen möchten wir nun anderen OdA zur Verfügung stellen», sagt Daniel Schröder. Das ist sowohl im Bereich von Total- und Teilrevisionen von Bildungsvorschriften als auch der Umsetzung von Bildungsvorschriften möglich und ausserdem auch bei Konsistenzprüfungen im Auftrag des SBFI. aprentas kann dabei die OdA auf verschiedene Weise unterstützen und je nach Wunsch und Bedarf die Leitung einer Projektgruppe übernehmen, eine Begleitung der Gruppe oder eine pädagogische Begleitung.

3 3 aprentas ist Gastgeberin bei europäischem Chemiewettbewerb Caitlin Blum und Jean-Luc Fuchs treten für die Schweiz an Fotos : Hugues Frainier Bald ist es soweit : Vom 27. September bis 2. Oktober 2015 findet im Ausbildungszentrum Muttenz der europäische Chemiewettbewerb «Grand Prix Chimique» statt, erstmals in der Schweiz und zum zweiten Mal mit Schweizer Beteiligung. Die Teilnehmenden aus der Schweiz haben beide diesen Sommer ihre Lehre abgeschlossen : Caitlin Blum an der Université de Fribourg und Jean-Luc Fuchs an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne ( EPFL ). An den SwissSkills Bern 2014 haben sie sich als Erst- und Zweitplatzierte in ihrem Beruf Laborant / -in EFZ, Fachrichtung Chemie, für die Teilnahme qualifiziert. aprentas wünscht dem Heimteam viel Erfolg! 9 Länder, 40 Gäste Nebst der Schweiz werden acht weitere Länder teilnehmen : Deutschland, Frankreich, Israel, Österreich, die Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Insgesamt 40 Kandidierende und Experten / -innen werden erwartet. aprentas organisiert und realisiert diesen Wettbewerb im Rahmen ihres Berufsbildungsmandats von scienceindustries. Das Programm beinhaltet neben dem Wettbewerb auch einen kulturellen Teil und stellt Basel als historisches Zentrum der Chemie vor. Hinzu kommen Firmenbesuche, die den aktuellen Bezug zur Life-Sciences- Industrie in der Region herstellen. Der Grand Prix Chimique Der europäische Chemiewettbewerb Grand Prix Chimique findet seit 1991 alle zwei Jahre statt, jeweils in einem der teilnehmenden Länder. Jedes Land stellt zwei Kandidaten, die in der Ausbildung zu einem Chemieberuf sind oder diese soeben abgeschlossen haben, und zwei Betreuungspersonen war die Schweiz zum ersten Mal dabei. Zwei Lernende von Novartis holten für die Schweiz in der Länderwertung den beeindruckenden dritten Platz und das nicht nur als Jüngste unter den Teilnehmern, sondern auch als die einzigen, die ihre Grundausbildung noch nicht abgeschlossen hatten. / w / gpch / Das Programm beinhaltet neben dem Wettbewerb auch einen kulturellen Teil und stellt Basel als historisches Zentrum der Chemie vor.

4 4 Chemie für Kaufleute Interview zur Branchenkunde Im Frühling war in den Räumlichkeiten der kaufmännischen Ausbildung von aprentas eine ungewöhnliche Wanddekoration zu bewundern : Flipcharts, die nicht jeder auf Anhieb mit dem KV in Verbindung bringen würde, zum Beispiel mit Abbildungen der Gefahrensymbole oder Definitionen der organischen und anorganischen Chemie oder der Biotechnologie. Erstellt wurden diese Flipcharts von den kaufmännischen Lernenden der Branche Chemie im dritten Lehrjahr zur Vorbereitung aufs Qualifikationsverfahren. Zwei von ihnen in der Zwischenzeit haben sie ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen waren Svenja Uhrig und Lewis Bonventre. Wie kamen die beiden damals bei der Berufswahl auf die Branche Chemie? Svenja Uhrig : Bei mir fiel der Entscheid sehr bewusst auf die Novartis als grosses globales Unternehmen und damit auch auf die Branche Chemie. Vor allem die internationale Ausrichtung der Firma sprach mich an. Lewis Bonventre : Das war bei mir ganz ähnlich. Auch ich wollte zu einer grossen international tätigen Firma. So entschied ich mich für die Lonza und damit für die Branche Chemie. a : Wie gefielen Ihnen die naturwissenschaftlichen Fächer in der Schule? LB : Mich interessierte Chemie auch schon in der Schule. SU : Ich hatte schon immer eine Schwäche für Biologie. Themen wie Antibiotikaresistenz oder Viren finde ich spannend. Auch deshalb gefällt mir die Arbeit in einem Pharmaunternehmen. a : Was müssen Sie für den Lehrabschluss an Chemiewissen lernen? LB : Die Inhalte der Branchenkunde sind anders als im Chemieunterricht in der Schule. Es ist insgesamt weniger intensiv, allerdings sind die Gefahrenstoffe und -klassen ziemlich aufwändig zu lernen. a : War bisher in Ihrem Arbeitsalltag schon solches branchentypische Wissen gefragt? LB : Ja, ich war ein Jahr in der Logistikabteilung. Dort muss man wissen, was ein Sicherheitsdatenblatt und eine UN-Nummer ist. SU : Bisher nur am Rand, im Supply Chain Management im Zusammenhang mit Lagerarten und -temperaturen. Was wir in der Branchenkunde lernen, finde ich aber auf jeden Fall auch nützlich fürs Allgemeinwissen. Zum Beispiel, was hinter den Warnhinweisen bei Alltagsprodukten wie Waschmittel oder Sprays steckt. Was wir in der Branchenkunde lernen, finde ich aber auf jeden Fall auch nützlich fürs Allgemeinwissen. Foto : Hugues Frainier Svenja Uhrig und Lewis Bonventre

5 5 Tolle Erfolge bei den Lehrabschlüssen An der aprentas-lehrabschlussfeier im Ausbildungszentrum Muttenz am 1. Juli 2015 durften 108 Lernende, welche die Berufsfachschule aprentas besucht hatten, ihre Fähigkeitsausweise entgegennehmen. Auch dieses Jahr erreichte wieder ein beachtlicher Anteil von ihnen, nämlich insgesamt 29, eine Rangnote von 5,3 oder höher. 1 2 Von den 25 Absolventinnen und Absolventen im Beruf Laborant / -in EFZ der Fachrichtung Biologie erreichten 12, also fast die Hälfte, mit einer Note von 5,3 oder mehr den Rang. In den Berufen Laborant / -in EFZ, Fachrichtung Biologie, Laborant / -in EFZ, Fachrichtung Chemie, sowie Chemie- und Pharmatechnologe / -technologin EFZ bestanden insgesamt 108 Lernende von aprentas-mitgliedfirmen ihre Abschlussprüfungen. Von den 25 Absolventinnen und Absolventen im Beruf Laborant / -in EFZ der Fachrichtung Biologie erreichten 12, also fast die Hälfte, mit einer Note von 5,3 oder mehr den Rang. Auch die anderen beiden Berufe durften wieder tolle Ergebnisse verzeichnen : 50 Abschlüsse, davon 9 im Rang, gab es bei den Laborantinnen und Laboranten der Fachrichtung Chemie. Und im Beruf Chemie- und Pharmatechnologe / -technologin EFZ absolvierten 33 das Qualifikationsverfahren mit Erfolg, 8 von ihnen mit einer Rangnote. Sehr erfreulich war auch, dass alle 14 Lernenden, die an der Berufsfachschule aprentas parallel zum Lehrabschluss zur technischen Berufsmaturität angetreten waren, diese bestanden, 3 von ihnen im Rang.

6 6 3 4 ( 1 ) Bei den Laborantinnen und Laboranten EFZ, Fachrichtung Biologie, schloss fast die Hälfte mit einer Rangnote ab. ( 2 ) Fünf besonders sozialkompetente junge Berufsleute erhielten den Sonderpreis «apprentice of the year 2015» : Tahnee Eigler, Jari Acocella, Nicolai Schaub, Sena Küzoren ( v.l. ; auf dem Foto fehlt Silvan Wehner ) ( 3 ) Das Schweizer Meisterpaar im Salsa ( 4 ) Gespannt folgt das Publikum dem festlichen Anlass. ( 5 ) Der Festredner Matthias Bolinger konnte sich noch gut an seinen Lehrabschluss vor sechs Jahren erinnern. Fotos: Hugues Frainier 5 Ausserdem verlieh aprentas an der Feier traditionsgemäss den Sonderpreis «apprentice of the year». aprentas würdigte an der Lehrabschlussfeier auch die Leistungen der kaufmännischen Lernenden ihrer Mitgliedfirmen. 26 Kandidatinnen und Kandidaten schlossen erfolgreich ab, 7 von ihnen im Rang, auch dies ein beachtlicher Anteil. Für die weiteren Berufe, die aprentas ausbildet, gaben die jeweiligen Berufsfachschulen die Resultate erst nach der aprentas-feier bekannt. Bei den Logistiker / -innen EFZ bestanden alle 3 Kandidaten nach der Lehre bei einer aprentas-mitgliedfirma das Qualifikationsverfahren, bei den technischen Berufen 26, von denen 5 den Rang erreichten. Ausserdem verlieh aprentas an der Feier traditionsgemäss den Sonderpreis «apprentice of the year» an besonders sozialkompetente junge Berufsleute. Herr Dietmar Hüglin von BASF Schweiz AG freute sich, den Gewinnerinnen und Gewinnern die von seiner Firma als Preise gestifteten Pro-Innenstadt-Gutscheine zu überreichen.

7 7 Das Wohnheim als «global village» aprentas führt die Wohnheime Hofacker, Kilchmatt und Eglisee in erster Linie für ihre Mitgliedfirmen. Novartis, Syngenta und Actelion nutzen dieses Angebot für ihre Lernenden, die von ausserhalb der Region Basel kommen, sowie für ihre Praktikantinnen und Praktikanten aus aller Welt. Soweit es vom Platz her möglich ist, sind auch andere Gäste herzlich willkommen. Fotos : Hugues Frainier Heresh Amini und Sokhna Thiam im Wohnheim Hofacker So wohnen im Hofacker immer wieder junge Leute, die am Swiss TPH ( ehemals Tropeninstitut ) studieren. Zum Beispiel die Senegalesin Sokhna Thiam und der Iraner Heresh Amini. Beide doktorieren in Epidemiologie. Weitere Studierende haben auf der gleichen Etage ihre Zimmer. Wie ist das Zusammenleben mit Leuten von verschiedenen Kontinenten und Ländern, wie verständigt man sich? Die Muttersprachen von Sokhna Thiam und Heresh Amini spricht sonst niemand im Haus. Immerhin kann Sokhna Thiam sich mit zwei weiteren Studierenden auf Französisch unterhalten, in der Amtssprache des Senegal. Meist wird jedoch Englisch gesprochen. Sie sieht das positiv : «Für mich ist das eine ideale Gelegenheit, Englisch zu üben.» Ein bisschen wie auf Reisen Auch Heresh Amini steht dieser Herausforderung positiv gegenüber. Ausserdem würden dabei auch die Sozialkompetenzen geschult. Denn manchmal sei die Verständigung anfangs nicht nur sprachlich schwierig, sondern auch, weil man die Kultur der anderen Person noch gar nicht kenne. «Aber das ist alles sehr interessant!» Begeistert argumentiert er, dass andere Leute weit reisten, um andere Kulturen kennen zu lernen, während er und seine Kolleginnen und Kollegen hier unter einem Dach ganz viele Möglichkeiten dazu hätten. Und zwar eher abends hier im Wohnheim beim gemeinsamen Kochen und Diskutieren als tagsüber am Institut, wo alle sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt seien und kaum Zeit für den persönlichen Austausch bleibe. Die Lernenden sind einige Jahre jünger als die Doktoranden, aber trotzdem, oder gerade deswegen, ist der Austausch für beide Seiten interessant. Neben den kulturellen gibt es auch Altersunterschiede. Doch auch das sehen die beiden nicht als Problem. So ist Heresh Amini im hauseigenen Fitnessraum und beim Fussballspielen bereits mit einigen Lernenden ins Gespräch gekommen ; mit vielen diskutiert und philosophiert er gern über alles Mögliche. Die Lernenden sind einige Jahre jünger als die Doktoranden, aber trotzdem, oder gerade deswegen, ist der Austausch für beide Seiten interessant. Der Begegnung zwischen den Bewohnern dienen auch die Freizeitanlässe, die die Heimleitung immer wieder organisiert. Von diesen sind Sokhna Thiam und Heresh Amini beide gleichermassen begeistert.

8 8 Ältester industrieller Lehrvertrag Schon vor 160 Jahren freute sich jemand über seinen Lehrabschluss : Em. Streichenberg, der vier Jahre zuvor bei Joh. Rud. Geigy die Lehre angefangen hatte. Dies geht aus dem ältesten industriellen Lehrvertrag aus dem Novartis-Archiv hervor, einer wahren Trouvaille. Der Lehrvertrag nannte sich damals «Accord», und er wurde «zwischen Herrn Joh. Rud. Geigy und Herrn Euler-Frey in Basel, als Grossvater von Em. Streichenberg» abgeschlossen. Immerhin durfte auch der junge Herr Streichenberg seine Unterschrift darunter setzen. Lehrbeginn war am 9. Januar 1851, und der Lernende hatte «bis zum 9. Januar 1855 zu verbleiben». Das Caféhaus war tabu Unter den «Pflichten eines rechtschaffenen Lehrjungen» verstand man ein «ruhiges stilles Betragen», und zwar auch ausserhalb des Comptoirs, wie der Vertrag festhält : «Während der Dauer dieses Lehraccordes ist ihm untersagt, Wein-, Bier- oder Caféhäuser in hiesiger Stadt zu besuchen.» Eine Klausel, die sich nicht in die Lehrverträge von heute hinüberretten konnte! «Während der Dauer dieses Lehraccordes ist ihm untersagt, Wein-, Bier- oder Caféhäuser in hiesiger Stadt zu besuchen.» Fotoquelle : Firmenarchiv der Novartis AG Lehrvertrag von 1851 Motivation, Einsatz, Diskretion, Pünktlichkeit und nicht zuletzt auch Flexibilität waren schon damals gefragt : Herr Streichenberg verpflichtete sich vertraglich, «alle vorkommenden Geschäfte mit Eifer und Thätigkeit zu machen, und den Nutzen von Joh. Rud. Geigy zu befördern, wenn er immer kann ; auch verspricht er über Alles die grösste Verschwiegenheit zu beobachten, sich zur rechten Zeit des Morgens von 7 Uhr, und Nachmittags ½ 2 Uhr auf dem Comptoir einzufinden, und so lange zu verbleiben, als es die Geschäfte erfordern.» Aber auch die Pflichten der Lehrfirma waren Gegenstand des Vertrags : «Herr Joh. Rud. Geigy wird dagegen den Em. Streichenberg soweit es seine Fähigkeiten erlauben mit allen in der Handlung vorkommenden Geschäften bekannt zu machen suchen.» Herr Streichenbergs Berufsbildner war also offenbar der Chef persönlich, der sich hier mit sympathischer Zurückhaltung zu den eigenen Fähigkeiten äussert. Wie wohl Em. Streichenberg seine Lehrjahre erlebt hat? Leider kann er uns nicht mehr davon erzählen. aprentas möchte es sich aber nicht nehmen lassen, Em. Streichenberg ganz herzlich zum 160-Jahre-Jubiläum seines Lehrabschlusses zu gratulieren! Impressum Herausgeber aprentas, Postfach, 4002 Basel Telefon Redaktion Cornelia Frei Telefon E - Mail Gestaltung icona, Basel Druck Kreisdruck AG, Basel

Die Rolle der IGKG Schweiz als Organisation der Arbeitswelt

Die Rolle der IGKG Schweiz als Organisation der Arbeitswelt Einführungs-Veranstaltung Individueller Kompetenznachweis (IKN) Büroarbeiten Bern, 6. April 2016 Die Rolle der IGKG Schweiz als Organisation der Arbeitswelt Roland Hohl, Geschäftsleiter IGKG Schweiz und

Mehr

Informationsanlass. Gebäudereiniger / Gebäudereinigerin EFZ Gebäudereiniger / Gebäudereinigerin EBA. 2. März 2011

Informationsanlass. Gebäudereiniger / Gebäudereinigerin EFZ Gebäudereiniger / Gebäudereinigerin EBA. 2. März 2011 Informationsanlass Gebäudereiniger / Gebäudereinigerin EFZ Gebäudereiniger / Gebäudereinigerin EBA 2. März 2011 Programm: 1. Begrüssung 2. Reform der beruflichen Grundbildung 3. Vergleich: Aktuelle berufliche

Mehr

ENTWICKLUNG ANALYSE UMSETZUNG ÜBERPRÜFUNG UMSETZUNG VON BILDUNGSVERORDNUNG UND BILDUNGSPLAN

ENTWICKLUNG ANALYSE UMSETZUNG ÜBERPRÜFUNG UMSETZUNG VON BILDUNGSVERORDNUNG UND BILDUNGSPLAN UMSETZUNG VON BILDUNGSVERORDNUNG UND BILDUNGSPLAN Angebote für Organisationen der Arbeitswelt - berufliche Grundbildung ANALYSE ENTWICKLUNG ÜBERPRÜFUNG UMSETZUNG Zentrum für Berufsentwicklung UMSETZUNG

Mehr

informations- und ausbildungskonzept (IAK)

informations- und ausbildungskonzept (IAK) Angebotsbeschreibung Umsetzung Berufliche Grundbildung informations- und ausbildungskonzept (IAK) Informations- und Ausbildungskonzept (IAK) EHB IFFP IUFFP Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung

Mehr

Seite 4 Zwei Abschlüsse alle Möglichkeiten 1. Seite 6 Fünf Ausrichtungen 2. Seite 8 Lektionentafel 3

Seite 4 Zwei Abschlüsse alle Möglichkeiten 1. Seite 6 Fünf Ausrichtungen 2. Seite 8 Lektionentafel 3 Fabrizio K., Maurer «Nachdem ich einen Bauberuf von Grund auf gelernt, bei Hitze und Regen draussen gearbeitet und mit Erfolg abgeschlossen habe, baue ich nun weiter an meiner Karriere. Dafür gehe ich

Mehr

Automatiker/-in EFZ Elektroniker/-in EFZ Informatiker/-in EFZ Polymechaniker/-in EFZ. Bei Novartis erreichst Du viel

Automatiker/-in EFZ Elektroniker/-in EFZ Informatiker/-in EFZ Polymechaniker/-in EFZ. Bei Novartis erreichst Du viel Automatiker/-in EFZ Elektroniker/-in EFZ Informatiker/-in EFZ Polymechaniker/-in EFZ Bei Novartis erreichst Du viel Automatiker/-in EFZ Mess-, Regel- und Steuereinrichtungen Elektrische, elektronische,

Mehr

Detailhandelsfachmann / Detailhandelsfachfrau

Detailhandelsfachmann / Detailhandelsfachfrau Detailhandelsfachmann / Detailhandelsfachfrau Der neue Weg in eine berufliche Zukunft im Detailhandel Detailhandelsassistenten mit Eidg. Attest Detailhandelsfachleute mit Eidg. Detailhandelsfachleute mit

Mehr

Berufsreformen in der Schweiz. Vorgehensweisen und aktuelle Herausforderungen

Berufsreformen in der Schweiz. Vorgehensweisen und aktuelle Herausforderungen Berufsreformen in der Schweiz Vorgehensweisen und aktuelle Herausforderungen Barbara Petrini barbara.petrini@ehb-schweiz.ch Kontaktseminar EHB Zollikofen, 30. Juni 2011 Inhalt der Präsentation Ausgangslage

Mehr

B Kauffrau/Kaufmann EFZ Basis-Grundbildung

B Kauffrau/Kaufmann EFZ Basis-Grundbildung Überblick Berufslehren EFZ Hier finden Sie Informationen zu den folgenden Themenbereichen: 1. Wer ist für welches kaufmännische Ausbildungsprofil geeignet? 2. Ausbildung im Lehrbetrieb 3. Ausbildung an

Mehr

Informationsbroschüre zum kaufmännischen Praktikum für Praktikumsbetriebe

Informationsbroschüre zum kaufmännischen Praktikum für Praktikumsbetriebe Informationsbroschüre zum kaufmännischen Praktikum für Praktikumsbetriebe Kaufmännische Praktikanten und Praktikantinnen Das NSH Bildungszentrum Basel AG bildet in seiner Handelsschule jedes Jahr motivierte

Mehr

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Milchpraktikerin/Milchpraktiker mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) vom 14. Dezember 2005 21604 Milchpraktikerin EBA/Milchpraktiker EBA Employée en

Mehr

Schulung neue berufliche Grundbildung Gärtner/-in EFZ Gärtner/-in EBA

Schulung neue berufliche Grundbildung Gärtner/-in EFZ Gärtner/-in EBA Schulung neue berufliche Grundbildung Gärtner/-in EFZ Gärtner/-in EBA Zielgruppe: Ausbildungsbetriebe, Berufsbildner/-innen Herzlich willkommen! BJ Referenten: Barbara Jenni Projektverantwortliche OdA,

Mehr

Wegleitung Zusatzausbildung Berufspädagogik. Studiengang Sekundarstufe II

Wegleitung Zusatzausbildung Berufspädagogik. Studiengang Sekundarstufe II Wegleitung Zusatzausbildung Berufspädagogik Studiengang Sekundarstufe II Institut Sekundarstufe I und II Basel, Oktober 2015 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 3 2. Zulassungsbedingungen und Teilnahmeverpflichtungen...

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Kaufmännische Vorbereitungsschule. KVS Die Brücke zur kaufmännischen Grundbildung

Kaufmännische Vorbereitungsschule. KVS Die Brücke zur kaufmännischen Grundbildung Kaufmännische Vorbereitungsschule KVS Die Brücke zur kaufmännischen Grundbildung Willkommen beim Bildungszentrum kvbl. Leben heisst lernen. Nicht nur in der Jugend, sondern in jedem Alter. Diesem Motto

Mehr

Ausbildungsverbund Berufliche Grund- und Weiterbildung naturwissenschaftlich, technisch, kaufmännisch

Ausbildungsverbund Berufliche Grund- und Weiterbildung naturwissenschaftlich, technisch, kaufmännisch Ausbildungsverbund Berufliche Grund- und Weiterbildung naturwissenschaftlich, technisch, kaufmännisch aprentas Ihr Bildungspartner 5 aprentas auf einen Blick 6 Schweizer Bildungslandschaft 7 Berufliche

Mehr

NEWSLETTER JUNI 2014 DIE GRÖSSTE BERUFSBILDUNGSSCHAU DER SCHWEIZ WER WIRD FAN-CHAMPION?

NEWSLETTER JUNI 2014 DIE GRÖSSTE BERUFSBILDUNGSSCHAU DER SCHWEIZ WER WIRD FAN-CHAMPION? NEWSLETTER JUNI 2014 DIE GRÖSSTE BERUFSBILDUNGSSCHAU DER SCHWEIZ In rund drei Monaten findet in Bern die grösste Berufsbildungsschau statt, welche die Schweiz je gesehen hat. Doch: Was steckt genau hinter

Mehr

Projekt Gestaltung der Nachwuchsausbildung der Schweizer Banken ab 2010

Projekt Gestaltung der Nachwuchsausbildung der Schweizer Banken ab 2010 Projekt Gestaltung der Nachwuchsausbildung der Schweizer Banken ab 2010 Hintergrund Banken bilden z. Z. 3'700 Lernende in kaufmännischer Grundbildung aus. Auch in Zukunft haben sie Bedarf nach solchen

Mehr

Arbeitsbuch für die überbetrieblichen Kurse

Arbeitsbuch für die überbetrieblichen Kurse IGKG St. Gallen-Appenzell-Fürstentum Liechtenstein (Hrsg.) Kitty Kreienbühl-Lotz Reto Coduri Joe Gerig Arbeitsbuch für die überbetrieblichen Kurse Kaufmännische Grundbildung EFZ Ausbildungs- und Prüfungsbranche

Mehr

Verordnung über die berufliche Grundbildung

Verordnung über die berufliche Grundbildung Verordnung über die berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) vom 31. Mai 2010 28503 Dekorationsnäherin EBA/Dekorationsnäher EBA couturière d intérieur AFP/couturier d intérieur AFP

Mehr

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom (Stand am 2. September 2014) 85505 Hörsystem-Akustikerin EFZ/ Hörsystem-Akustiker EFZ Acousticienne

Mehr

Merkblatt 06.1. Qualifikationsverfahren für Erwachsene Kaufleute Basisbildung und Kaufleute erweiterte Grundbildung

Merkblatt 06.1. Qualifikationsverfahren für Erwachsene Kaufleute Basisbildung und Kaufleute erweiterte Grundbildung Merkblatt 06.1 Qualifikationsverfahren für Erwachsene Kaufleute Basisbildung und Kaufleute erweiterte Grundbildung Wer kann ohne berufliche Grundbildung ein eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder ein eidg.

Mehr

Gewerblich-Industrielle Berufe Empfehlungen für Stufenwechsel EFZ EBA oder EBA EFZ ( Umwandlung )

Gewerblich-Industrielle Berufe Empfehlungen für Stufenwechsel EFZ EBA oder EBA EFZ ( Umwandlung ) Erziehungsdirektion Mittelschul- und Berufsbildungsamt Gewerblich-Industrielle Berufe Empfehlungen für Stufenwechsel EFZ EBA oder EBA EFZ ( Umwandlung ) Fortsetzung der beruflichen Grundbildung zum EFZ

Mehr

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Tierpflegerin/Tierpfleger mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 8. Juli 2009 18110 Tierpflegerin EFZ/Tierpfleger EFZ Gardienne d animaux CFC/Gardien

Mehr

Dein Start in die Berufswelt: Die kaufmännische Ausbildung bei KNF.

Dein Start in die Berufswelt: Die kaufmännische Ausbildung bei KNF. Dein Start in die Berufswelt: Die kaufmännische Ausbildung bei KNF. Unser Ziel ist es, junge Menschen so auszubilden, dass wir sie als Mitarbeiter behalten wollen. Jedes Unternehmen hat eine soziale Verantwortung.

Mehr

Berufsfeld Holzbearbeiter mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) Informationen zur Grundausbildung mit Attest

Berufsfeld Holzbearbeiter mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) Informationen zur Grundausbildung mit Attest Berufsfeld Holzbearbeiter mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) Informationen zur Grundausbildung mit Attest 1 Kurzinformationen Ausgangslage/Grundlagen Ersatz der Anlehre Eidg. Abschluss (EBA) EFZ Aufwerten

Mehr

1. Lernende mit Lehrverträgen für eine dreijährige Grundbildung EFZ (FaGe 5 /FaBe 6 ) wechseln in zweijährige Verträge EBA AGS 7

1. Lernende mit Lehrverträgen für eine dreijährige Grundbildung EFZ (FaGe 5 /FaBe 6 ) wechseln in zweijährige Verträge EBA AGS 7 Eidgenössisches Berufsattest Assistent Assistentin Gesundheit und Soziales EBA Ein Projekt des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes in Zusammenarbeit mit den Organisationen der Arbeitswelt und der Dieses

Mehr

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 17. August 2011 33004 Papiertechnologin EFZ/Papiertechnologe EFZ Papetière CFC/Papetier CFC Cartaia AFC/Cartaio

Mehr

Qualifikationsprofil Fachfrau / Fachmann Kundendialog EFZ Nr. 76501 Bildungsverordnung für die Fachfrau / Fachmann Kundendialog EFZ vom 01.07.

Qualifikationsprofil Fachfrau / Fachmann Kundendialog EFZ Nr. 76501 Bildungsverordnung für die Fachfrau / Fachmann Kundendialog EFZ vom 01.07. Qualifikationsprofil Fachfrau / Fachmann Kundendialog EFZ Nr. 76501 Bildungsverordnung für die Fachfrau / Fachmann Kundendialog EFZ vom 01.07.2010 Seite 1 (von 6) 1 Berufsbild Die Fachfrau / der Fachmann

Mehr

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Hauswirtschaftspraktikerin/Hauswirtschaftspraktiker mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) vom 20. Dezember 2005 79614 Hauswirtschaftspraktikerin EBA/Hauswirtschaftspraktiker

Mehr

Verordnung über die berufliche Grundbildung

Verordnung über die berufliche Grundbildung Verordnung über die berufliche Grundbildung Chemie- und Pharmatechnologin/Chemie- und Pharmatechnologe mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 15. Dezember 2005 37004 Chemie- und Pharmatechnologin

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N03 Geschlecht: 8 Frauen Institution: FZ Waldemarstraße, Deutschkurs von Sandra Datum: 01.06.2010, 9:00Uhr bis 12:15Uhr -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Das Organisationsreglement und Rahmenprogramm ergänzen die Bestimmungen des oben erwähnten Bildungsplans.

Das Organisationsreglement und Rahmenprogramm ergänzen die Bestimmungen des oben erwähnten Bildungsplans. Organisationsreglement und Rahmenprogramm für die überbetrieblichen Kurse Kauffrau/Kaufmann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ); Ausbildungs- und Prüfungsbranche Chemie scienceindustries erlässt,

Mehr

Diagnose: Reif für neue Herausforderungen.

Diagnose: Reif für neue Herausforderungen. Berufsvorbereitung Berufliche Grundbildung Höhere Berufsbildung Weiterbildung Nachholbildung Fachfrau / Fachmann Gesundheit Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern... eine Institution des Kantons Bern

Mehr

Abschlussprüfung nicht bestanden. Allgemeine Grundlagen. 21. Juli 2015

Abschlussprüfung nicht bestanden. Allgemeine Grundlagen. 21. Juli 2015 Kanton Zürich Bildungsdirektion Mittelschul- und Berufsbildungsamt Abteilung Betriebliche Bildung Abschlussprüfung nicht bestanden Allgemeine Grundlagen 21. Juli 2015 2/9 Inhalt 1. Wie oft kann die Prüfung

Mehr

Bildungsplan Kauffrau/Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung

Bildungsplan Kauffrau/Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung Bildungsplan Kauffrau/Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung Ausgangslage und wichtigste Änderungen Am 1. Januar 2015 tritt der neue Bildungsplan Kauffrau/Kaufmann EFZ für die schulisch

Mehr

LEHRMEISTERTAGUNG der IG Fachgrosshandel vom 28. September 2011. Ein Herzliches Willkommen und grosses Dankeschön für Ihr Erscheinen!!

LEHRMEISTERTAGUNG der IG Fachgrosshandel vom 28. September 2011. Ein Herzliches Willkommen und grosses Dankeschön für Ihr Erscheinen!! LEHRMEISTERTAGUNG der IG Fachgrosshandel vom 28. September 2011 Ein Herzliches Willkommen und grosses Dankeschön für Ihr Erscheinen!! Aktuelle Geschäfte der IG Fachgrosshandel, insbesondere Angaben zum

Mehr

berufsbildung.ch oda.berufsbildung.ch Das Portal zur Berufsbildung

berufsbildung.ch oda.berufsbildung.ch Das Portal zur Berufsbildung Dokumentation berufliche Grundbildung Die Dokumentation berufliche Grundbildung wird in der Berufswelt auch als Arbeitsbuch, Ausbildungsdokumentation oder Bildungsordner bezeichnet. Gemeint ist ein Ablagesystem,

Mehr

DEIN START IN DIE BERUFSWELT: DIE KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG BEI KNF.

DEIN START IN DIE BERUFSWELT: DIE KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG BEI KNF. DEIN START IN DIE BERUFSWELT: DIE KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG BEI KNF. EDITORIAL UNSER ZIEL IST ES, JUNGE MENSCHEN SO AUSZUBILDEN, DASS WIR SIE ALS MITARBEITER BEHALTEN WOLLEN. Jedes Unternehmen hat eine

Mehr

BM 2 Berufsmaturität für gelernte Berufsleute

BM 2 Berufsmaturität für gelernte Berufsleute Kanton St. Gallen Bildungsdepartement BM 2 Berufsmaturität für gelernte Berufsleute Berufs- und Weiterbildungszentrum Rapperswil-Jona Lust auf mehr? Mehr Befriedigung bei der Arbeit? Mehr Möglichkeiten

Mehr

Information über die schulisch organisierte Grundbildung SOG

Information über die schulisch organisierte Grundbildung SOG Information über die schulisch organisierte Grundbildung SOG nach Bildungsverordnung BiVo 2012 Modell 3+1 Programm / Struktur 1. Einführung Branche / OdA vor Ort 2. Grundlagen Übergangsbildungsplan bis

Mehr

Kader-Berufe Bauhauptgewerbe Konzept für die Aus- und Weiterbildung. Version 2010. 2011 SBV Lerndokumentation Ausbildende Baupraktiker/-in EBA 1

Kader-Berufe Bauhauptgewerbe Konzept für die Aus- und Weiterbildung. Version 2010. 2011 SBV Lerndokumentation Ausbildende Baupraktiker/-in EBA 1 Kader-Berufe Bauhauptgewerbe Konzept für die Aus- und Weiterbildung Version 2010 2011 SBV Lerndokumentation Ausbildende Baupraktiker/-in EBA 1 Inhalt 3 Vorwort Projektidee 4 Grundlagen Berufsbildungsgesetz

Mehr

3 lange, spannende und abwechslungs-reiche Jahre Meine Lehre zum Büro-Kaufmann

3 lange, spannende und abwechslungs-reiche Jahre Meine Lehre zum Büro-Kaufmann 3 lange, spannende und abwechslungs-reiche Jahre Meine Lehre zum Büro-Kaufmann Vorstellung Mein Name ist Reinhard Köbler. Ich bin 27 Jahre alt. Mir passiert es immer wieder, dass ich Buchstaben und Zahlen

Mehr

Detailhandelsfachmann / Detailhandelsfachfrau

Detailhandelsfachmann / Detailhandelsfachfrau Detailhandelsfachmann / Detailhandelsfachfrau Der neue Weg in eine berufliche Zukunft im Detailhandel Detailhandelsassistenten mit Eidg. Attest Detailhandelsfachleute mit Eidg. Detailhandelsfachleute mit

Mehr

MEM-Berufsreformen Umfrage zum Berufskonzept Elektroniker/in

MEM-Berufsreformen Umfrage zum Berufskonzept Elektroniker/in MEM-Berufsreformen Umfrage zum Berufskonzept Elektroniker/in Einleitung Das Berufskonzept Elektroniker/in basiert auf den Resultaten der im 3. Quartal 2004 durchgeführten Umfrage zur Weiterentwicklung

Mehr

Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007. Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli

Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007. Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007 Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli Sehr geehrter Herr Nationalrat Sehr geehrter Herr Präsident der Aufsichtskommission

Mehr

Basis Semester BFS für Elektro-Berufe

Basis Semester BFS für Elektro-Berufe Basis Semester BFS für Elektro-Berufe Stefan Hänni Elektroinstallateur / Montage Elektriker Einführung Ausgangslage Zahlen im Kanton Bern 2009 und 2010 (MBA) Konkreter Fall am BZI Interlaken Unbefriedigender

Mehr

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Gussformerin/Gussformer mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 41208 Gussformerin EFZ/Gussformer EFZ Mouleuse de fonderie CFC/Mouleur de fonderie

Mehr

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Goldschmiedin/Goldschmied mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 8. Juli 2009 (Stand am 1. Februar 2015) 50003 Goldschmiedin EFZ/Goldschmied

Mehr

Lerndokumentation. zur Förderung der beruflichen Bildung. Personalien. Lernender/Lernende. Lehrbetrieb

Lerndokumentation. zur Förderung der beruflichen Bildung. Personalien. Lernender/Lernende. Lehrbetrieb Lerndokumentation zur Förderung der beruflichen Bildung Milchtechnologin EFZ Milchtechnologe EFZ Personalien Lernender/Lernende Lehrbetrieb Bezugsquellen Bestellung des ganzen Ordners: www.edition-lmz.ch

Mehr

Effizientssteigerung des Lüftungsantriebes

Effizientssteigerung des Lüftungsantriebes Effizientssteigerung des Lüftungsantriebes Projekt-Team: Lüftungsmotoren Amortisation Beruf: Geomatiker EFZ, Elektroinstallateur EFZ Lehrjahr: 3. Lehrjahr Name der Schule oder des Betriebs: Technische

Mehr

Merkblatt 19. Lehrbetriebsverbünde

Merkblatt 19. Lehrbetriebsverbünde Merkblatt 19 Lehrbetriebsverbünde Was ist ein Lehrbetriebsverbund? Ein Lehrbetriebsverbund ist ein Zusammenschluss von mehreren Betrieben, die alleine nicht ausbilden können resp. wollen. Die Betriebe

Mehr

Kurzbericht zur Umfrage unter Abgänger/innen der kaufmännischen Grundbildung 2013

Kurzbericht zur Umfrage unter Abgänger/innen der kaufmännischen Grundbildung 2013 Kurzbericht zur Umfrage unter Abgänger/innen der kaufmännischen Grundbildung 2013 Kaufmännischer Verband Schweiz: Michael Wicki / Michael Kraft Relevanz des Berichtes Der Kaufmännische Verband hat auch

Mehr

Bist Du auf der Suche nach einer spannenden Lehrstelle?

Bist Du auf der Suche nach einer spannenden Lehrstelle? Bist Du auf der Suche nach einer spannenden Lehrstelle? Seite 2 Visana als Ausbildungsbetrieb Die Ausbildung von Lernenden liegt uns am Herzen. Deshalb bilden wir jedes Jahr Jugendliche in den Berufen

Mehr

HOL-ANGebote. EHB Weiterbildung

HOL-ANGebote. EHB Weiterbildung HOL-ANGebote Fremdsprachen EHB Weiterbildung Allgemeine Informationen Ab 2007 kann die Weiterbildung des EHB Berufsfachschulen und weitere Institutionen der Berufsbildung bei internen Entwicklungsprojekten

Mehr

Elternabend 3. Klassen Bezirksschule Mellingen

Elternabend 3. Klassen Bezirksschule Mellingen Elternabend 3. Klassen Bezirksschule Mellingen Berufswahl Berufswahlkonzept Vorwiegend in den 3. Klassen (KLP und D) Gemeinsame Berufserkundungen (kein Schnuppern) Individuelles Schnuppern Informationen

Mehr

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Polygrafin/Polygraf mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 22. Oktober 2013 34710 Polygrafin EFZ/Polygraf EFZ Polygraphe CFC Poligrafa AFC/Poligrafo

Mehr

Wegleitung zum Qualifikationsverfahren für Printmedienpraktikerin/Printmedienpraktiker EBA

Wegleitung zum Qualifikationsverfahren für Printmedienpraktikerin/Printmedienpraktiker EBA Stand vom 7.12.2013 Wegleitung zum Qualifikationsverfahren für Printmedienpraktikerin/Printmedienpraktiker EBA vom 3. Mai 2011 Paritätische Berufsbildungsstelle für visuelle Kommunikation PBS Speichergasse

Mehr

Überbetriebliche Kurse

Überbetriebliche Kurse 1 Überbetriebliche Kurse Reform NKG Überbetriebliche Kurse 2 Total 15 Kurstage verteilt auf 6 Kurse 1. Ausbildungsjahr 2. Ausbildungsjahr 3. Ausbildungsjahr 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester

Mehr

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Jahresbericht 2013 Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Editor ial Der Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand befindet sich bereits in seinem dritten Geschäftsjahr. Die anfänglichen

Mehr

BiVo 2012 Kauffrau / Kaufmann EFZ - Branche Dienstleistung & Administration

BiVo 2012 Kauffrau / Kaufmann EFZ - Branche Dienstleistung & Administration BiVo 2012 Kauffrau / Kaufmann EFZ - Branche Dienstleistung & Administration Schulungsveranstaltung vom März / April 2012 Programm Allgemeine Übersicht der BiVo 12 Lern- und Leistungsdokumentation, Lernzielkatalog,

Mehr

Wegleitung zum Qualifikationsverfahren für Printmedienpraktikerin/Printmedienpraktiker EBA

Wegleitung zum Qualifikationsverfahren für Printmedienpraktikerin/Printmedienpraktiker EBA Wegleitung zum Qualifikationsverfahren für Printmedienpraktikerin/Printmedienpraktiker EBA vom 3. Mai 2011 Paritätische Berufsbildungsstelle für visuelle Kommunikation PBS Speichergasse 35 Postfach 520

Mehr

Triale kaufmännischen Lehre bei aprentas

Triale kaufmännischen Lehre bei aprentas Triale kaufmännischen Lehre bei aprentas aprentas aprentas ist der Ausbildungsverbund der pharmazeutisch chemischen Industrie. Träger sind die Unternehmen Ciba Spezialitätenchemie, Novartis und Syngenta.

Mehr

AUS- UND WEITERBILDUNG

AUS- UND WEITERBILDUNG AUS- UND WEITERBILDUNG VON prüfungsexpertinnen & -experten Auftrag und Angebot des EHB Weiterbildung AUFTRAG DES EHB Im Auftrag des Bundes bietet das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung

Mehr

Ausführungsbestimmungen Vertiefen und Vernetzen (V&V)/ Selbstständige Arbeit (SA) für

Ausführungsbestimmungen Vertiefen und Vernetzen (V&V)/ Selbstständige Arbeit (SA) für Ausführungsbestimmungen Vertiefen und Vernetzen (V&V)/ Selbstständige Arbeit (SA) für Kauffrau/Kaufmann EFZ Employée de commerce CFC/Employé de commerce CFC Impiegata di commercio AFC/Impiegato di commercio

Mehr

Fragebogen Englisch Unterricht Karin Holenstein

Fragebogen Englisch Unterricht Karin Holenstein Fragebogen Englisch Unterricht Karin Holenstein 6. Klasse (Klassenlehrperson F. Schneider u. S. Bösch) 2012 / 2013 insgesamt 39 Schüler Informationen 16 Schüler haben ab der 3. Klasse mit dem Lehrmittel

Mehr

Grundbildung. Berufliche. mit Attest. Büroassistentin mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) Büroassistent mit eidgenössischem Berufsattest (EBA)

Grundbildung. Berufliche. mit Attest. Büroassistentin mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) Büroassistent mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) Büroassistentin mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) Büroassistent mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) Inhalt: Vorwort 2 Informationen an unsere kaufmännischen Lehrbetriebe 3 Ausbildung im Betrieb

Mehr

Einjähriges Praktikum. Schulischer Kompetenznachweis. 3. Ausbildungsjahr mit 3 wöchigem Englandsprachaufenthalt

Einjähriges Praktikum. Schulischer Kompetenznachweis. 3. Ausbildungsjahr mit 3 wöchigem Englandsprachaufenthalt Seite 1 Inhalt Ziele... 3 Ausbildungsstruktur... 4 Lerninhalte... 5 Fächerverteilung... 6 Stundentafel... 7 Sprachaufenthalte... 8 Praxis... 8 Schulische Prüfungen... 9 Betriebliche Prüfungen... 9 Anforderungsprofil...10

Mehr

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Geomatikerin/Geomatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 7. Oktober 2009 64104 Geomatikerin EFZ/Geomatiker EFZ Géomaticienne CFC/Géomaticien

Mehr

Aus- und Weiterbildungen von Berufsbildnerinnen / Berufsbildnern in Lehrbetrieben

Aus- und Weiterbildungen von Berufsbildnerinnen / Berufsbildnern in Lehrbetrieben Aus- und Weiterbildungen von Berufsbildnerinnen / Berufsbildnern in Lehrbetrieben Zentrum für berufliche Weiterbildung Gaiserwalds 9015 St.Gal Basiskurs für Berufsbildnerinnen / Berufsbildner in Lehrbetrieben

Mehr

LAP IT FÜR DAS QV. Orientierung ZeichnerInnen EFZ FA. Referent Roger Wagner / Prüfungskommission Kanton Zürich

LAP IT FÜR DAS QV. Orientierung ZeichnerInnen EFZ FA. Referent Roger Wagner / Prüfungskommission Kanton Zürich LAP IT FÜR DAS QV Orientierung ZeichnerInnen EFZ FA Referent Roger Wagner / Prüfungskommission Kanton Zürich Inhalt INHALT Grundlagen Prüfungsinhalte Allg. Infos Fragen Grundlagen REGLEMENT Wegleitung

Mehr

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Unterhaltspraktikerin/Unterhaltspraktiker mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) vom [Entwurf 20130507 d] [Berufsnummer] Unterhaltspraktikerin EBA/Unterhaltspraktiker

Mehr

DISPENSATIONEN UND LEHRZEITVERKÜRZUNGEN IM BERUF KAUFMANN/KAUFFRAU EFZ (BASIS-GRUNDBILDUNG UND ERWEITERTE GRUNDBILDUNG)

DISPENSATIONEN UND LEHRZEITVERKÜRZUNGEN IM BERUF KAUFMANN/KAUFFRAU EFZ (BASIS-GRUNDBILDUNG UND ERWEITERTE GRUNDBILDUNG) Empfehlung Nr. 49 Stand: Juli 2013 DISPENSATIONEN UND LEHRZEITVERKÜRZUNGEN IM BERUF KAUFMANN/KAUFFRAU EFZ (BASIS-GRUNDBILDUNG UND ERWEITERTE GRUNDBILDUNG) (Verabschiedung (Zirkularweg) durch SBBK/SDBB

Mehr

Informationen für Sekundarschüler und -schülerinnen. www.kvlu.ch

Informationen für Sekundarschüler und -schülerinnen. www.kvlu.ch Informationen für Sekundarschüler und -schülerinnen www.kvlu.ch www.kvlu.ch Themen für diese Veranstaltung Hat das KV eine Zukunft? Was macht man in einem Büro? Was lernt man in der Schule? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten

Mehr

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Forstwartin/Forstwart mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 1. Dezember 2006 (Stand am 1. November 2009) 19102 Forstwartin EFZ/Forstwart EFZ

Mehr

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Logistikerin/Logistiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom [Entwurf vom 21.01.2015) [Berufsnummer] [Berufsnummer] [Berufsnummer] [Berufsnummer]

Mehr

Überblick Berufslehren Kauffrau/Kaufmann

Überblick Berufslehren Kauffrau/Kaufmann Überblick Berufslehren Kauffrau/Kaufmann Der Text auf den folgenden Seiten behandelt die Themenbereiche: 1. Wer ist für welche kaufmännische Lehre geeignet? 2. Lehrabschluss für Erwachsene nach Art. 32

Mehr

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung

Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Verordnung des BBT über die berufliche Grundbildung Theatermalerin/Theatermaler mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 20. September 2011 53107 Theatermalerin EFZ/Theatermaler EFZ Peintre en décors

Mehr

Verordnung über die berufliche Grundbildung

Verordnung über die berufliche Grundbildung Verordnung über die berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 31. Mai 2010 28502 Wohntextilgestalterin EFZ/Wohntextilgestalter EFZ Courtepointière CFC/Courtepointier CFC Decoratrice

Mehr

Kauffrau/Kaufmann B-Profil

Kauffrau/Kaufmann B-Profil Kanton St.Gallen Berufs- und Weiterbildungszentrum Rorschach-Rheintal Kauffrau/Kaufmann B-Profil Bildungsdepartement Kauffrau/Kaufmann EFZ Basis-Grundbildung Das Wichtigste in Kürze Berufsbild Kaufleute

Mehr

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung

Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) (Interactive Media Designer EFZ) vom 22. Oktober 2013 47117 Interactive Media Designer EFZ Interactive Media

Mehr

Verordnung über die berufliche Grundbildung

Verordnung über die berufliche Grundbildung Verordnung über die berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 3. November 2008 (Stand am 31. März 2010) 45716 Produktionsmechanikerin EFZ/Produktionsmechaniker EFZ Mécanicienne

Mehr

Kaufmännisches Praktikum Informationen für Praktikumsbetriebe

Kaufmännisches Praktikum Informationen für Praktikumsbetriebe 2014 Kaufmännisches Praktikum Informationen für Praktikumsbetriebe Inhalt Seite 1. Didac Bern 1 2. Übersicht Ausbildung 1 3. Ausbildung in der Berufsfachschule 1 4. Ausbildung im Praktikumsbetrieb 2 5.

Mehr

Verordnung über die berufliche Grundbildung

Verordnung über die berufliche Grundbildung Verordnung über die berufliche Grundbildung Diätköchin/Diätkoch (EFZ) vom 9. Oktober 2006 79004 Diätköchin EFZ/Diätkoch EFZ Cuisinière en diététique CFC/Cuisinier en diététique CFC Cuoca in dietetica AFC/Cuoco

Mehr

D&A. Dienstleistung. Administration NEU. und. Lern- und Leistungsdokumentation Kauffrau/Kaufmann EFZ

D&A. Dienstleistung. Administration NEU. und. Lern- und Leistungsdokumentation Kauffrau/Kaufmann EFZ igkg.ch cifc.ch Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung Communauté d'intérêts Formation commerciale de base Comunità di interessi Formazione commerciale di base Lern- und Leistungsdokumentation

Mehr

Höhere Fachschule für Wirtschaft (HFW)

Höhere Fachschule für Wirtschaft (HFW) Die smarte Ausbildung für clevere Praktiker Höhere Fachschule für Wirtschaft (HFW) Dipl. Betriebswirtschafter/-in HF Die praxisorientierte, generalistische und berufsbegleitende Managementausbildung, die

Mehr

Diagnose: Kompetent für Pflege und Betreuung.

Diagnose: Kompetent für Pflege und Betreuung. Berufsvorbereitung Berufliche Grundbildung Höhere Berufsbildung Weiterbildung Nachholbildung Fachfrau / Fachmann Gesundheit Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern... eine Institution des Kantons Bern

Mehr

Die Berufsfachschule für Detailhandel

Die Berufsfachschule für Detailhandel Die Berufsfachschule für Detailhandel Detailhandelsfachfrau/-fachmann Detailhandelsassistentin/-assistent Willkommen beim Bildungszentrum kvbl. Leben heisst lernen. Nicht nur in der Jugend, sondern in

Mehr

Ausbildung von Zeichnern EFZ

Ausbildung von Zeichnern EFZ Ausbildung von Zeichnern EFZ Fachrichtung Landschaftsarchitektur im Berufsfeld Raum- und Bauplanung Merkblatt für Lehrbetriebe Wer ausbildet, profitiert und investiert in die Zukunft. Fünf gute Gründe

Mehr

über die Organisation und Durchführung der überbetrieblichen Kurse für Industriepolsterin EFZ / Industriepolsterer EFZ vom 16. Juni 2011.

über die Organisation und Durchführung der überbetrieblichen Kurse für Industriepolsterin EFZ / Industriepolsterer EFZ vom 16. Juni 2011. Seite 1 von 7 Überbetriebliche Kurse Industriepolsterin EFZ / Industriepolsterer EFZ Organisationsreglement über die Organisation und Durchführung der überbetrieblichen Kurse für Industriepolsterin EFZ

Mehr

Gesuch um Zulassung zum Qualifikationsverfahren ausserhalb eines geregelten Bildungsganges (Art. 32 BBV)

Gesuch um Zulassung zum Qualifikationsverfahren ausserhalb eines geregelten Bildungsganges (Art. 32 BBV) Bildungsdepartement Amt für Berufsbildung Kollegiumstrasse 28 Postfach 2193 6431 Schwyz Telefon 041-819 19 22 Telefax 041-819 19 29 E-Mail afb@sz.ch Gesuch um Zulassung zum Qualifikationsverfahren ausserhalb

Mehr

Anrechnung von Bildungsleistungen und Berufsabschluss für Erwachsene. Reto Trachsel, 15. Juni 2015

Anrechnung von Bildungsleistungen und Berufsabschluss für Erwachsene. Reto Trachsel, 15. Juni 2015 Anrechnung von Bildungsleistungen und Berufsabschluss für Erwachsene Reto Trachsel, 15. Juni 2015 Das Berufsbildungssystem 2 Die Verbundpartnerschaft 3 Anrechnung von Bildungsleistungen und Berufsabschluss

Mehr

Projektbericht Aug.11 Aug.12. Lehrstellenförderung im Bezirk Meilen

Projektbericht Aug.11 Aug.12. Lehrstellenförderung im Bezirk Meilen Projektbericht Aug.11 Aug.12 Lehrstellensituation Bez. Meilen Situation im Sommer 2012 Die Lehrstellenakquise wird nach unserer Erfahrung harziger (wirtschaftliche Situation, Situation auf dem Lehrstellenmarkt,

Mehr

Verordnung über die berufliche Grundbildung

Verordnung über die berufliche Grundbildung Verordnung über die berufliche Grundbildung Agrarpraktikerin/Agrarpraktiker mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) vom 14. November 2008 15008 Agrarpraktikerin EBA/Agrarpraktiker EBA Agropraticienne AFP/Agropraticien

Mehr

MASTER OF SCIENCE IN BERUFSBILDUNG

MASTER OF SCIENCE IN BERUFSBILDUNG MASTER OF SCIENCE IN BERUFSBILDUNG Einzigartig in der Schweiz: Ausbildung für angehende Spezialistinnen und Spezialisten im Bereich der Berufsbildung Ausbildung DIE AUSBILDUNG FÜR ANGEHENDE SPEZIALISTINNEN

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien EIN NEUER CHEF FÜRS FAMILIENUNTERNEHMEN Für viele Unternehmer ist es nicht leicht, passende Mitarbeiter zu finden. Das gilt erst recht, wenn man die eigene Firma verkaufen will. Personalberatungen wie

Mehr

Verordnung über die berufliche Grundbildung

Verordnung über die berufliche Grundbildung Verordnung über die berufliche Grundbildung Elektronikerin/Elektroniker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 3. November 2008 46505 Elektronikerin EFZ/Elektroniker EFZ Electronicienne CFC/Electronicien

Mehr

Berufsabschlüsse für Erwachsene

Berufsabschlüsse für Erwachsene Berufsabschlüsse für Erwachsene Vier Wege zum eidgenössischen Fähigkeitszeugnis oder zum eidgenössischen Berufsattest Erziehungsdirektion des Kantons Bern Mittelschul- und Berufsbildungsamt MBA Editorial

Mehr

Medienkonferenz Schilfschutz, Halbinsel Buonas 2. September 2009

Medienkonferenz Schilfschutz, Halbinsel Buonas 2. September 2009 Medienkonferenz Schilfschutz, Halbinsel Buonas 2. September 2009 Ausführungen von Gottlieb Keller General Counsel und Mitglied der Konzernleitung Präsident des Verwaltungsrates der Roche Forum Buonas AG

Mehr

Informationsabend kaufmännische Berufsmatura

Informationsabend kaufmännische Berufsmatura Informationsabend kaufmännische Berufsmatura Stefan Köpfer lic.iur. Leiter Abteilung Wirtschaft 1 Begrüssung Guido Missio lic.rer.pol. Rektor Elternabend E- und B-Profil 2 Die Berufsschule Bülach Zwei

Mehr